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Eberhard Karls Universität Tübingen

staatliche deutsche Universität in Baden-Württemberg

Die Eberhard Karls Universität Tübingen ist eine Universität des Landes Baden-Württemberg in Tübingen. Sie zählt zu den ältesten Universitäten in Europa. Sie wurde 1477 auf Betreiben des Grafen Eberhard im Bart ins Leben gerufen und trägt zudem den ersten Namen des württembergischen Herzogs Karl Eugen.

Eberhard Karls Universität Tübingen
Logo
Motto Attempto!
Ich wag’s!
Gründung 1477
Trägerschaft staatlich
Ort Tübingen
Bundesland Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Rektor Bernd Engler[1]
Studierende ca. 27.565 (WS 2018/19)
davon ca. 58,6 % weiblich
[2]
Mitarbeiter ca. 17.000 (einschl. Uni-Klinikum)
davon Professoren ca. 530
Jahresetat 562,5 Mio. Euro[3]
davon 190,2 Mio. Euro Drittmittel
Netzwerke German U15
Website www.uni-tuebingen.de

Die Universität besitzt insbesondere in den Fachbereichen Theologie, Jura sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften eine hohe akademische Reputation. Im Juni 2012 erhielt die Universität im Rahmen der dritten deutschen Hochschul-Exzellenzinitiative den Exzellenzstatus, welcher 2019 verlängert wurde.[4] Sie gehört damit zu den elf Exzellenzuniversitäten Deutschlands. Heute ist sie in sieben Fakultäten der Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften mit etwa 30 Studienrichtungen gegliedert. Im Wintersemester 2018/2019 sind rund 27.565 Studenten immatrikuliert. Das Leben in der etwa 30 Kilometer südlich von Stuttgart gelegenen Universitätsstadt ist geprägt von Studenten, die rund ein Drittel der Einwohnerzahl ausmachen.

Unter den Alumni befinden sich unter anderem Bundespräsidenten, EU-Kommissare, Minister und Richter des Bundesverfassungsgerichts. Mit der Universität Tübingen sind derzeit insgesamt elf Nobelpreisträger[5], 15 Leibniz-Preisträger[6] und vier Alexander von Humboldt-Professuren[7] assoziiert.

GeschichteBearbeiten

Universitätsgründung im 15. JahrhundertBearbeiten

Eine Schlüsselrolle bei der Gründung hatte Mechthild von der Pfalz, die Mutter Eberhards und Erzherzogin von Österreich. Mechthild, die seit 1463 im nahegelegenen Rottenburg residierte, hatte die Verlegung des Stiftes Sindelfingen nach Tübingen, der damals größten und bedeutendsten Stadt des südwürttembergischen Landesteils, veranlasst. Nachdem dies 1476 von Papst Sixtus IV. genehmigt worden war, konnte das Stift zum Ausgangspunkt der noch ehrgeizigeren Pläne werden. Mechthild, die bereits bei der Gründung der Freiburger Universität entscheidend mitgewirkt hatte, konnte ihren Sohn Eberhard für das Projekt einer Universitätsgründung in Tübingen gewinnen. Großen Anteil an der Universitätsgründung hatte auch Eberhards Vertrauter Johannes Nauclerus, der erster Rektor und später langjähriger Kanzler der Universität wurde. Der Wahlspruch „Attempto!“ (lateinisch für „Ich wag’s!“) des Universitätsgründers Eberhard ist bis heute das Wahlspruch der Universität.

Nachdem am 11. März 1477 die Universitätsgründung öffentlich bekanntgegeben worden war, errichtete man binnen kürzester Zeit zwei große Fachwerkgebäude (Münzgasse 22–26) unweit des Neckars, so dass der Vorlesungsbetrieb bereits im Oktober 1477 begonnen werden konnte. Der weitere Aufbau der Universität wurde in den folgenden Jahren rasch vorangetrieben, so dass 1482 alle Universitätsbauten fertiggestellt waren. Daher kam eine Verlegung der Universität nach Stuttgart nicht mehr in Frage, als Stuttgart 1482 im Zuge der württembergischen Wiedervereinigung (siehe Münsinger Vertrag) die neue Landeshauptstadt und Residenz Eberhards wurde.

Ihren heutigen Namen erhielt die Universität 1769 von dem württembergischen Herzog Karl Eugen, der seinen Namen dem des Gründers, Graf Eberhard im Bart, hinzufügte. Er installierte sich selbst im Jahr 1767 als „Rector perpetuus“ und nahm das Rektorenamt bis zu seinem Tod 1793 wahr. Trotzdem hatte er mit der Gründung der Hohen Karlsschule in Stuttgart eine der größten Existenzkrisen der Tübinger Universität herbeigeführt.[8]

Jüngere GeschichteBearbeiten

 
Tübinger Universitätsviertel, Holzstich von Gottlob Theuerkauf, 1877

Im Jahr 1805 wurde in der Alten Burse, dem 1478 erbauten ältesten heute noch genutzten Gebäude der Universität, das erste Universitätsklinikum eingerichtet. Zusätzlich zu den vier Gründungsfakultäten wurden 1817 eine katholisch-theologische und eine staatswirtschaftliche Fakultät gegründet. 1863 erhielt die Eberhard Karls Universität die erste eigenständige naturwissenschaftliche Fakultät in Deutschland.

Bei der 450-Jahr-Feier hielt Hans Ellenbeck am 24. Juli 1927 die Ansprache beim Gefallenendenkmal auf der Eberhardshöhe. Für den Reichspräsidenten und die Reichsregierung sprach Hermann Emil Kuenzer. An den Festlichkeiten nahmen auch Albrecht Herzog von Württemberg und der Bischof von Rottenburg Joannes Baptista Sproll teil. Beim Fackelzug zogen 4000 Studenten von der Universität zur Kastanienallee.[9]

Die Universität spielte eine führende Rolle bei den Bestrebungen, die Politik des Dritten Reiches „wissenschaftlich“ zu legitimieren. Schon vor dem Wahlsieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei der Reichstagswahl März 1933 gab es kaum noch jüdische Dozenten und nur wenige jüdische Studierende. Der spätere Nobelpreisträger für Physik Hans Bethe wurde am 20. April 1933 wegen nichtarischer Abstammung entlassen, der Religionsphilosoph Traugott Konstantin Oesterreich wurde 1933 und der Mathematiker Erich Kamke 1937 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, wahrscheinlich war in beiden Fällen die nichtarische Abstammung der Ehefrau der Grund.[10] Am Universitätsklinikum wurden mindestens 1158 Personen zwangssterilisiert.[11]

In der Nachkriegszeit in Deutschland wurden bedeutende Gelehrte nach Tübingen berufen. Adolf Butenandt, Eduard Spranger, Romano Guardini, Ernst Kretschmer, Helmut Thielicke und andere brachten der Universität einen hohen Ruf. Der Philosoph Ernst Bloch diente vielen Tübinger Studierenden als Vorbild. Nach seinem Tod entstand 1977 die bis heute bei Studenten verbreitete Bezeichnung „Ernst-Bloch-Universität“. Das entsprechende Logo zeigt eine geballte Faust, die auf eine bekannte Geste Blochs – die erhobene Faust als Ausdruck des Protests – zurückgeführt wird.[12]

Anfang 1989 wurde bekannt, dass am Anatomischen Institut weiterhin Präparate verwendet wurden, die von Opfern aus der Zeit des Nationalsozialismus stammen. Diese wurden auf dem Stadtfriedhof Tübingen unweit des Anatomischen Instituts auf dem Gräberfeld X beigesetzt. Es wurde eine Gedenktafel aufgestellt.

Zwischenzeitlich war die Universität in 14 Fakultäten unterteilt, die im Jahre 2010 wieder zu sieben fächerübergreifenden Fakultäten zusammengelegt wurden. Das Logo der Universität ist seit 1997 die von HAP Grieshaber anlässlich des 500-jährigen Universitätsjubiläums 1977 gestaltete Palme mit dem Wahlspruch Attempto! Die „Eberhard-Karls-Universität“ schreibt sich seither ohne Bindestriche. 2005 initiierte die Universität die Hochschulregion Tübingen-Hohenheim. 2010 war sie Gründungsmitglied des Matariki Universitätsnetzwerks.

Gleichstellung an der UniversitätBearbeiten

Dass mittlerweile circa 60 Prozent der in Tübingen immatrikulierten Studierenden Frauen sind, ist eine eher jüngere Entwicklung. 1881 durfte erstmals eine Gasthörerin aus den USA eine Vorlesung mitverfolgen, allerdings durch die geöffnete Tür aus einem Nebenraum. Erste Studentin, wenngleich „außerordentlich immatrikuliert“, war von 1892 bis 1895 Maria Gräfin von Linden. Erst 1904 wurde Frauen das Recht einer „ordentlichen Immatrikulation“ eingeräumt.

Nach der Festschreibung der Gleichstellungspolitik im Hochschulrahmengesetz wurde 1986 die erste Gleichstellungskommission des Senats gewählt, seit 1989 werden Fragen der Gleichstellung von einer Gleichstellungsbeauftragten vertreten.

Rektoren der UniversitätBearbeiten

Bereits am 19. Mai 1945 wurde der erste Nachkriegsrektor gewählt. Als erste in Deutschland eröffnete die Eberhard-Karls-Universität am 15. Oktober 1945 den Lehrbetrieb.

KanzlerBearbeiten

Der Kanzler war bis zur Reformation Vertreter des Papstes und seit 1561 des lutherischen Herzogs von Württemberg. Von 1561 bis 1817 vertrat der Kanzler zugleich das erste theologische Ordinariat. Nominell stand das Kanzleramt unter dem Amt des Rektors. Der Kanzler führte die Aufsicht über die Universität und kontrollierte den Lehrbetrieb sowie die Einhaltung der Zensurbestimmungen.[13]

 
Hörsaalgebäude Kupferbau von Paul Baumgarten
 
Institut für Politikwissenschaft

1933 wurde Gustav Bebermeyer als „Beauftragter mit besonderen Vollmachten an der Universität“ eingesetzt, das Kanzleramt blieb unbesetzt. Es wurde auch nach der Zeit des Nationalsozialismus nicht wiederhergestellt, erst mit der am 1. Oktober 1969 wirksam gewordenen Grundordnung der Universität wurde wieder ein Amt mit dieser Bezeichnung geschaffen.

  • 1959–1972 Albert Lebsanft (1910–1995), 1959–1970 als Universitätsrat Leiter der Universitätsverwaltung, 1970–1972 als Kanzler

Mit der Ablösung der Rektorats- durch die Präsidialverfassung im Oktober 1972 entfiel das Universitätsorgan Kanzler wieder. Lebsanft wechselte in das Kultusministerium nach Stuttgart, und von 1973 bis 1974 war der Jurist Harald Volkmar, von 1974 bis 1979 der Jurist Heinz Doerner als Leitender Verwaltungsbeamter Leiter der Universitätsverwaltung. Mit dem am 22. November 1977 verkündeten baden-württembergischen Universitätsgesetz gab es wieder das Amt eines Kanzlers, bis zu dessen Wahl 1979 Doerner mit der kommissarischen Geschäftsführung betraut wurde.

FakultätenBearbeiten

 
Neuphilologikum (Brechtbau)

Seit der Neugliederung der Fakultäten im Oktober 2010[15] ist die Eberhard Karls Universität in sieben Fakultäten gegliedert:

Während die geisteswissenschaftlichen Fakultäten im Bereich der Altstadt im Tal angesiedelt sind, befinden sich die naturwissenschaftlichen Institute mit einer eigenen Mensa auf der Morgenstelle in nördlicher Richtung auf einer Anhöhe, die diesen Gewannnamen trägt. Einige wenige Einrichtungen der Universität befinden sich auch auf der südlichen Neckarseite, so zum Beispiel das Hector-Institut für empirische Bildungsforschung.

StudiengängeBearbeiten

Zu den größten zulassungsbeschränkten Studiengängen bezogen auf die Studienplätze pro Jahr gehören die Studiengänge Rechtswissenschaft (399), Medizin (327) und Pharmazie (140) sowie die Bachelorstudiengänge Deutsch (250), Englisch (250), Biologie (178), Pädagogik (165) und Economics and Business Administration (100).[16][17]

Zentrale UniversitätseinrichtungenBearbeiten

UniversitätsbibliothekBearbeiten

 
UB: Eingang zum Historischen Lesesaal des alten Bibliotheksgebäudes von Paul Bonatz

Die Universitätsbibliothek Tübingen (UB) ist organisatorisch Teil des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKM). Sie ist eine öffentliche wissenschaftliche Universalbibliothek, die auch der allgemeinen Bevölkerung zur Verfügung steht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1499.

UniversitätsklinikumBearbeiten

FremdsprachenzentrumBearbeiten

Das Fremdsprachenzentrum bietet den Erwerb international akkreditierter Sprachzertifikate (UNIcert) für Studenten aller Fakultäten an.[18]

Forum ScientiarumBearbeiten

 
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Das Forum Scientiarum dient der Förderung des Dialogs in der Wissenschaft (zwischen den Einzelwissenschaften, zwischen Wissenschaft und Lebenswelt und zwischen den Kulturen und ihrem Blick auf die Stellung von Wissenschaft). Es wurde am 2. Februar 2007 eröffnet. Das Forum wird von der Universität, der Udo Keller Stiftung Forum Humanum, der Klett Stiftung und der Evangelischen Landeskirche in Württemberg getragen.[19][20][21]

Um seine Aufgabe zu erfüllen, veranstaltet das Forum Scientiarum jedes Jahr ein Studienkolleg für 25 Studierende aller Fächer, mehrere Seminare mit fachübergreifendem Charakter, Workshops und Tagungen zu interdisziplinären Fragestellungen und bietet die Möglichkeit für WissenschaftlerInnen für mehrere Monate interdisziplinäre Forschung und Lehre zu betreiben.[22]

Internationales Zentrum für Ethik in den WissenschaftenBearbeiten

Das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) befasst sich fachübergreifend mit ethischen Fragen der Wissenschaft. Es wurde 1990 gegründet und ging aus dem 1985 gegründeten Gesprächskreis "Ethik in den Naturwissenschaften" hervor. Das IZEW wird von allen Fakultäten der Universität getragen.[23][24][25]

Tübinger School of Education (TüSE)Bearbeiten

Die im Oktober 2015 gegründete Tübinger School of Education (TüSE) ging aus dem Zentrum für Lehrerbildung und der Arbeitsgruppe Lehrerbildung hervor. Die Aufgabe der TüSE liegt in der Koordination und Organisation der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern an der Universität Tübingen.[26][27]

Die TüSE ist in sechs Arbeitsbereiche eingeteilt (Studium und Lehre/Studienberatung; Professionsbezug; Forschung; Nachwuchsförderung; Inklusion, Diversität, Heterogenität; Internationalisierung). Derzeit studieren mehr als 4000 Lehramtsstudierende eine Kombination aus den mehr als 25 Lehramtsfächern.[26][27]

Zentrum für Gender- und DiversitätsforschungBearbeiten

Das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung (ZGD) beschäftigt sich als fakultätsübergreifendes interdisziplinäres Forschungszentrum im Bereich der Geschlechter- und Diversitätsforschung.[28]

Zentrum für Quantitative BiologieBearbeiten

Das Zentrum für Quantitative Biologie (QBiC) ist eines der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität, welches verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Bioinformatik für Forschung und Lehre anbietet (u. a. Next Generation Sequencing, Proteomics, Metabolomics). Es wurde im Sommer 2012 eröffnet und aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.[29][30][31]

Center for Light Matter Interaction, Sensors & AnalyticsBearbeiten

Das Center for Light Matter Interaction, Sensors & Analytics (LISA+) ist eines der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität, welches Dienstleistungen im Bereich der Nanotechnologie zur Verfügung stellt. Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.[31][32]

eScience-CenterBearbeiten

Das eScience-Center ist eines der drei Core Facilities der technischen Infrastruktur der Universität. Es stellt Universitätsangehörigen Dienstleistungen im Bereich der Digital Humanities zu Verfügung. Es wurde aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert.[31][33]

China Centrum TübingenBearbeiten

Das China Centrum Tübingen (CCT) ist eine fakultätsübergreifende zentrale Einrichtung der Universität. Seine Aufgabe liegt in der Förderung der Schaffung einer Verknüpfung von Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft mit China. Dazu werden verschiedene Projekte, wie verschiedene Ringvorlesungen oder Vorbereitungsseminare für Auslandsaufenthalte angeboten. Dem CCT ist das Erich-Paulun-Institut angegliedert. Das CCT wird durch die Karl Schlecht Stiftung gefördert.[34][35]

European Research Center on Contemporary TaiwanBearbeiten

Das am 1. Juni 2008 gegründete European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) dient der Förderung von sozialwissenschaftlicher Forschung über das zeitgenössische Taiwan. Dazu wird u. a. ein Forschungsaustausch angeboten. Das Zentrum wird von der Universität und der Chiang Ching-kuo Foundation for International Scholarly Exchange (Taiwan) getragen.[36]

Zentrum für Evaluation und QualitätsmanagementBearbeiten

Das Zentrum für Evaluation und Qualitätsmanagement (ZEQ) der Universität ist eine zentrale fakultätsunabhängige Einrichtung, die die Aufgabe des Qualitätsmanagements und der Systemakkreditierung innehat. Dazu werden u. a. Studierendenbefragungen durchgeführt.[37]

Zentrum für MedienkompetenzBearbeiten

Das Zentrum für Medienkompetenz bietet verschiedene Angebote im Bereich der Medienarbeit an. Es unterstützt und berät die Fakultäten bei Fragen im Bereich der Medien, bietet Kurse an und vereint verschiedene universitären Redaktionen miteinander (z. B. CampusTV und Radio Micro-Europa).[38][39]

Baden-Württembergisches BrasilienzentrumBearbeiten

Das Brasilienzentrum wurde im Jahr 2000 nach Beschlüssen zwischen Baden-Württemberg und Rio Grande do Sul, die eine Vertiefung der wissenschaftlichen Beziehungen vorsehen, eingerichtet. Es arbeitet hochschulübergreifend für ganz Baden-Württemberg. Das Angebot des Zentrums richtet sich an Promotionsstudierende, Post-Docs und Gastprofessoren. Es werden Stipendien vergeben, das Zentrum für Forschung und Naturschutz (Centro de Pesquisas e Conservação da Natureza, CPCN) im Araukarienwald mitbetreut und alle 2 Jahre ein Deutsch-Brasilianisches Symposium zur nachhaltigen Entwicklung veranstaltet.[40]

Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der MedizinBearbeiten

Das Kompetenzzentrum für Didaktik in der Medizin wurde 2001 gegründet. Es ist ein an der medizinischen Fakultät der Universität angesiedelt. Seine Aufgaben liegen im Bereich der didaktischen Ausbildung von Hochschullehrern/Hochschullehrerinnen und Tutoren/Tutorinnen, sowie in der Ausbildungsforschung. Es ist im MedizinDidaktikNetz Deutschland des MFT, sowie im Kompetenznetz Lehre in der Medizin Baden Württemberg vernetzt.[41][42][43]

Das Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik in der Medizin wird durch das BMBF und das MWK finanziell unterstützt.[41]

Botanischer GartenBearbeiten

Der Botanische Garten der Universität befindet sich bei den naturwissenschaftlichen Instituten auf der Morgenstelle und beherbergt eine Vielfalt von einheimischen und exotischen Pflanzen. Er dient der Lehre und Forschung, steht aber auch der Öffentlichkeit offen. Es werden verschiedene Vorträge, Führungen und Ausstellungen angeboten. Der Botanischen Gartens besitzt etwa 10 Hektar Freiland- und 3000 m² Gewächshausfläche.[44][45]

Museum der UniversitätBearbeiten

 
Vollplastik eines Mammuts, Mammutelfenbein, 40 000 Jahre alt, Vogelherdhöhle, Teil des UNESCO-WelterbesHöhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura“, Museum der Universität Tübingen (MUT)

Das junge Museum der Universität Tübingen (MUT) macht es sich seit 2006 zur Aufgabe, die 65 zum Teil sehr alten, singulären Lehr-, Schau- und Forschungssammlungen der Universität aus allen Fakultäten sammlungstechnisch, kuratorisch und organisatorisch zu professionalisieren. In interdisziplinär angelegten Ausstellungen sollen sowohl der breiteren Öffentlichkeit wissenschaftsgeschichtliche Einblicke vermittelt als auch selbst wissenschaftsgeschichtlich geforscht werden. Darüber hinaus wird über den Master-Profilstudiengang „Museum & Sammlungen“[46] des MUT unter Beteiligung von sechs geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern die Ausbildung von Studierenden im Ausstellungswesen angeboten.[47]

 
Schloss Hohentübingen, erstes Schlosstor, während der Tübinger Kulturnacht 2016

Acht wissenschaftliche Lehrsammlungen – Ursprünge der Kunst, Pfahlbauten + Kelten, Keilschriften, Götter + Gräber, Antike Kunst, Antike Münzen, Antike Skulpturen – sind im Museum Alte Kulturen und in der Dauerausstellung WeltKulturen im Schloss Hohentübingen für die Öffentlichkeit zugänglich. Zusätzlich existieren noch weitere, teilweise zugängliche wissenschaftliche Lehrsammlungen auf Hohentübingen: Wiege der Biochemie (Schlosslabor), BildBestand, AlltagsKultur, AntikenBilder, Professorengalerie (partiell), Schlosskirche und TonSteineScherben.

Das MUT – und somit die Eberhard Karls Universität Tübingen – beherbergt als weltweit einzige universitäre Einrichtung Artefakte mit Welteerbestatus wie die ältesten erhaltenen figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit, Mammutelfenbeinfiguren und Fragmente von Knochenflöten. Diese stammen aus der Vogelherdhöhle (Schwäbische Alb), die seit 2017 Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst im Schwäbischen Jura“ ist.

Collegium MusicumBearbeiten

Das Collegium Musicum ist eine zentrale Einrichtung der Universität. Es ermöglicht Studierenden aller Fakultäten verschiedene musikalische Angebote in Anspruch zu nehmen. Unter anderem wird ein akademisches Orchester, ein akademischer Chor und ein großer A cappela-Chor ("Camerata Vocalis") angeboten.[48]

KulturreferatBearbeiten

Das Kulturreferat wurde im Februar 1951 vom AStA gegründet. Nach der Auflösung des AStA 1978 wurde es der Universität angegliedert. Das Kulturreferat organisiert verschiedene Konzerte, welche für alle Besucher offen stehen. Es wird von der Universität, der Museumsgesellschaft Tübingen und der Stadt getragen[49][50]

ZeicheninstitutBearbeiten

Das Zeicheninstitut der Universität bietet verschiedene Kurse im künstlerischen Bereich für Studierende aller Fakultäten an.[51]

IsotopenlaborBearbeiten

Das Isotopenlabor ist die zentrale Einrichtung für Strahlenschutz der Universität und des Universitätsklinikums.[52]

Zentrum für DatenverarbeitungBearbeiten

Das 1960 gegründete Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) versorgt als Rechenzentrum der Universität alle Angehörigen der Universität mit einer IT-Infrastruktur und verschiedenen IT-Dienstleistungen.[53][54]

HochschulsportBearbeiten

Der Hochschulsport ist am Sportwissenschaftlichen Institut angelagert. Es werden für Studierende und Mitarbeiter der Universität u. a. verschiedene Sportkurse, eine Kraft- und Fitnesshalle (inkl. Kletterturm) sowie Wettkampfsport angeboten.[55]

Geologischer Lehrpfad KirnbergBearbeiten

Im Rahmen des 500-jährigen Bestehens wurde 1977 ein geologischer Lehrpfad am Kirnberg[56] im Schönbuch eröffnet, bei dem die Keuperschichten auf mehreren Schautafeln erläutert werden und einen geologischen Überblick des Schönbuchs bieten. Der Lehrpfad wird durch umfangreiche Fossilfunde ergänzt, die sich in der neu konzipierten Paläontologischen Sammlung der Eberhard Karls Universität befinden.[57]

Mit der Universität assoziierte EinrichtungenBearbeiten

Wissenschaftliche Einrichtungen[58]Bearbeiten

Akademische Lehrkrankenhäuser[59]Bearbeiten

Neben den akademischen Lehrkrankenhäusern ist der Universität ein Netz aus akademischen Lehrpraxen angegliedert.[60]

UnternehmenBearbeiten

StudierendenwerkBearbeiten

Akademische ReputationBearbeiten

Im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative hat sich die Universität im Juni 2012 mit ihrem Zukunftskonzept „Research – Relevance – Responsibility“, der Graduiertenschule LEAD (Learning, Educational Achievement, and Life Course Development) und dem Exzellenzcluster Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) erfolgreich durchgesetzt. Der Universität stehen aufgrund dieses Erfolges bis 2017 erhebliche zusätzliche Fördergelder zur Verfügung.[61] Seit Juni 2012 darf sich die Eberhard Karls Universität somit als deutsche Eliteuniversität bezeichnen, 2019 folgte die Verlängerung als eine von insgesamt elf deutschen Universitäten.[4] Mit drei erfolgreichen Exzellenzclustern, die von der Exzellenzinitiative 2018 bewilligt wurden, gehört Tübingen zudem zu den drei forschungsstärksten Universitäten Deutschlands und zu der stärksten Universität in Baden-Württemberg.[62]

Gemäß The Times Higher Education Supplement zählte Tübingen 2019 zu den 89 besten Universitäten der Welt.[63] So beschreibt beispielsweise auch die britische Zeitschrift The Economist Tübingen als „home to a famous university“.[64] Innerhalb Deutschlands zählt die Universität Tübingen regelmäßig zu den besten zehn Universitäten.[65][66][67]

Einige der weltweit einflussreichsten evangelischen und katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts wurden in Tübingen ausgebildet. Daher genießt die Universität besonders in den Bereichen Theologie und Religionsphilosophie einen ausgezeichneten Ruf. Im aktuellen QS Ranking landet Tübingen in diesem Fachbereich dementsprechend auf dem weltweit sechsten Platz.[68]

Ähnliches gilt für die Juristische Fakultät, an der zahlreiche namhafte Rechtswissenschaftler und Richter des Bundesverfassungsgerichts, unter anderem Dieter Medicus, Klaus Hopt, Mathias Habersack, Kristian Kühl, Harm Peter Westermann, Rolf Stürner, Ferdinand Kirchhof, Evelyn Haas, Martin Nettesheim, Wolfgang Graf Vitzthum, Michael Eichberger, Thomas Oppermann sowie der ehemalige Bundespräsident Roman Herzog, gelehrt haben bzw. noch immer lehren. Während die Juristische Fakultät der Universität Tübingen hinsichtlich des Forschungsrenommees regelmäßig als eine der besten Universitäten Deutschlands genannt wird,[69] zählt die Fakultät hinsichtlich der Studienbedingungen zur Schlussgruppe.[70] Die Nichtbestehensquote in der Staatsprüfung ist im Vergleich zu den anderen Juristischen Fakultäten in Baden-Württemberg seit Jahren überdurchschnittlich hoch.[71] Die Universität Tübingen wurde vom Ranking der Wirtschaftswoche 2018 im Fach Jura auf Rang vier in Deutschland platziert, direkt nach der Universität Heidelberg.[72]

Auch in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften gilt die Universität Tübingen als renommiert. An dem von Ralf Dahrendorf gegründeten Institut für Soziologie haben sich mit Friedrich Tenbruck und Christoph Deutschmann insbesondere Schwerpunkte in der Kultur- und Wirtschaftssoziologie, mit Jörg Strübing zudem in der qualitativen Sozialforschung herausgebildet. Zudem hat der wirtschaftswissenschaftliche Fachbereich traditionell Stärken in der Wirtschaftsgeschichte, Makroökonomik und Geldpolitik. So sind mit der Fakultät etwa Claudia Buch, Jürgen Stark, Joachim Starbatty, Helmut Haussmann und der ehemalige Bundespräsident und IWF-Direktor Horst Köhler assoziiert.

Die Universität Tübingen ist zudem die einzige deutschsprachige Universität, an welcher die „strategische Kommunikation“[73] Rhetorik als eigenes Fach gelehrt wird. Erster Lehrstuhlinhaber war der frühere Präsident des deutschen P.E.N.-Zentrums und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin Walter Jens.

StudentenverbindungenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

PartneruniversitätenBearbeiten

Die Universität Tübingen zählt zahlreiche sehr namhafte Partnerhochschulen weltweit, einschließlich mehrerer Hochschulen der Association of American Universities. Partneruniversitäten sind unter anderem die University of Cambridge, Karls-Universität Prag, Universität Warschau, University of Haifa, University of St. Andrews, University of Edinburgh und das University College London in Großbritannien, die Staatliche Moskauer Universität, die National University of Singapore, University of Hong Kong, Chūō-Universität und Peking University in Asien, die McGill University in Kanada, Universidade de São Paulo in Brasilien sowie die Yale University, University of Michigan, University of California, Berkeley, Georgetown University, University of Texas at Austin, University of North Carolina at Chapel Hill, Brown University und das Princeton Theological Seminary in den USA.[74] Studierende und Promovierende der Eberhard Karls Universität haben die Möglichkeit, im Rahmen von akademischen Austauschprogrammen ohne zusätzliche Kosten an besagten Partneruniversitäten zu studieren. Austauschprogramme dieser Art existieren zurzeit für insgesamt über 500 Universitäten in 61 Ländern und werden von über 1.000 Tübinger Studierenden pro Jahr wahrgenommen.[75]

QuellenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Uwe Dietrich Adam: Hochschule und Nationalsozialismus. Die Universität Tübingen im Dritten Reich. Mohr Siebeck, Tübingen 1977, ISBN 3-16-939602-1.
  • Martin Biastoch: Tübinger Studenten im Kaiserreich. Eine sozialgeschichtliche Untersuchung (= Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Band 44). Sigmaringen 1996, ISBN 3-7995-3236-6.
  • Walter Jens: Eine deutsche Universität. 500 Jahre Tübinger Gelehrtenrepublik. Kindler, München 1977, ISBN 3-463-00709-6.
  • Ulrich Köpf, Sönke Lorenz, Anton Schindling, Wilfried Setzler: „Brunnen des Lebens“ – Orte der Wissenschaft. Ein Rundgang durch 525 Jahre Universität Tübingen. Fotos von Manfred Grohe. Schwäbisches Tagblatt, Tübingen 2002, ISBN 3-928011-48-0.
  • Sonja Levsen: Elite, Männlichkeit und Krieg. Tübinger und Cambridger Studenten 1900–1929. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-35151-8.
  • Sylvia Paletschek: Die permanente Erfindung einer Tradition. Die Universität Tübingen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07254-3.
  • Volker [Karl] Schäfer: Aus dem „Brunnen des Lebens“. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen. Festgabe zum 70. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte. Band 5). Herausgegeben von Sönke Lorenz. Thorbecke, Ostfildern 2005, ISBN 3-7995-5505-6.
  • Tubingensia: Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag (= Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte. Band 10). Herausgegeben von Sönke Lorenz und Volker [Karl] Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen. Redaktion: Susanne Borgards. Thorbecke, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7995-5510-4.
  • Urban Wiesing, Klaus-Rainer Brintzinger, Bernd Grün, Horst Junginger, Susanne Michl (Hrsg.): Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus. Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Band 73, Steiner, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09706-2.
  • Ernst Seidl: Schätze aus dem Schloss Hohentübingen. Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen der Universität Tübingen (= Schriften des Museums der Universität Tübingen. Band 1). MUT, Tübingen 2012, ISBN 978-3-9812736-4-9.
  • Ernst Seidl: Treasures of Hohentübingen Castle. Selected Pieces from the Collections of the Museum of the University of Tübingen MUT. MUT, Tübingen 2014, ISBN 978-3-9816616-3-7.
  • Ernst Seidl: Forschung – Lehre – Unrecht. Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus (= Schriften des Museums der Universität Tübingen. Band 9). Museum der Universität Tübingen, Tübingen 2015, ISBN 978-3-9816616-5-1.
  • Silke Schöttle: Männer von Welt: Exerzitien- und Sprachmeister am Collegium Illustre und an der Universität Tübingen 1594–1819 (= Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg, Reihe B: Forschungen Band 209). Kohlhammer, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-17-031383-5.
  • Ernst Seidl: Museen + Sammlungen der Universität Tübingen. MUT, Tübingen 2016, ISBN 978-3-9817947-4-8.

WeblinksBearbeiten

  Commons: University of Tübingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Eberhard Karls Universität Tübingen: Der Rektor. Abgerufen am 2. August 2019.
  2. Studierendenstatistik Wintersemester 2018/2019. (PDF) Abgerufen am 7. Dezember 2018.
  3. Zahlen und Fakten zur Universität Tübingen. Abgerufen am 20. September 2018.
  4. a b Das sind die deutschen Exzellenz-Universitäten. In: sueddeutsche.de. 19. Juli 2019, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 19. Juli 2019]).
  5. Nobelpreisträger | Universität Tübingen. Abgerufen am 14. Januar 2018.
  6. Leibniz-Preise | Universität Tübingen. Abgerufen am 24. Juli 2019.
  7. Humboldt-Professuren | Universität Tübingen. Abgerufen am 24. Juli 2019.
  8. Zur Geschichte der Eberhard Karls Universität Tübingen. (Memento vom 2. Mai 2009 im Internet Archive)
  9. H. E. Kuenzer: Auszug aus meinem Lebenslauf. Teil II. Frankenzeitung des Corps Franconia Tübingen, Nr. 156, S. 52–59; postum veröffentlicht
  10. Juden an der Universität Tübingen im Nationalsozialismus (PDF; 132 kB), Bericht des Arbeitskreises „Universität Tübingen im Nationalsozialismus“, 19. Januar 2006.
  11. Michael Seifert: Neuer Bericht des Arbeitskreises „Universität Tübingen im Nationalsozialismus“. Eberhard Karls Universität Tübingen, Pressemitteilung vom 14. Juli 2008 beim Informationsdienst Wissenschaft (idw-online.de), abgerufen am 20. Dezember 2014.
  12. Ernst-Bloch-Universität
  13. Die Kanzler der Universität Tübingen 1477–1933. (Memento vom 16. Dezember 2013 im Internet Archive)
  14. Wolfram Angerbauer: Das Kanzleramt an der Universität Tübingen und seine Inhaber 1590–1817, Mohr, Tübingen 1972, ISBN 3-16-833471-5.
  15. Pressemeldung der Universität Tübingen zur Neugliederung der Fakultäten (Memento vom 30. Dezember 2015 im Internet Archive)
  16. ZZVO Universitäten 2017/18. landesrecht-bw.de, März 2019, abgerufen am 14. März 2019.
  17. ZZVO Zentrales Vergabeverfahren 2018/19. landesrecht-bw.de, März 2019, abgerufen am 14. März 2019.
  18. Fachsprachenzentrum
  19. Leitbild, Aufgabe und Struktur des Forums. In: www.uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 2. März 2019.
  20. Träger. In: www.uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 2. März 2019.
  21. Feierliche Eröffnung am 2. Februar 2007. In: www.uni-tuebingen.de. Universität Tübingen, abgerufen am 2. März 2019.
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Koordinaten: 48° 31′ 28,7″ N, 9° 3′ 33″ O