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Logo des Informationsdienstes Wissenschaft

Der Informationsdienst Wissenschaft e. V. (idw) betreibt eine Internetplattform, die Pressemitteilungen und Terminhinweise aus rund 1.000 wissenschaftlichen Einrichtungen bündelt: Universitäten, Fachhochschulen, staatlichen und nicht staatlichen Forschungsinstituten, Institutionen der Forschungsförderung und der Wissenschaftsadministration. Exklusiv für Journalisten betreibt er eine Expertenvermittlung, den idw-Expertenmakler. Außerdem bietet er seit 2017 eine Bilddatenbank an. Der idw ist damit eine der umfassendsten Quellen von Wissenschaftsnachrichten im deutschsprachigen Raum. Auch Journalisten und Einrichtungen aus dem meist europäischen Ausland nutzen heute den idw.

Inhaltsverzeichnis

SelbstverständnisBearbeiten

 
Der idw bündelt die Informationen aus rund 1.000 Wissenschafts-Einrichtungen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum.

Der idw verfolgt vor allem zwei Ziele:

  • der Öffentlichkeit ein umfassendes Bild der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft zu vermitteln und
  • ein enges Netzwerk zwischen den angeschlossenen (Forschungs-)Einrichtungen zu knüpfen.

AngeboteBearbeiten

Die Informationen im idw können kostenlos abgerufen werden – entweder direkt auf den www-Seiten des Informationsdienstes Wissenschaft, per individuell konfigurierbarem RSS-Feed oder als E-Mail-Abonnement. Jeder Nutzer kann die Inhalte beziehen, die seinen thematischen und regionalen Interessen entsprechen, und für eigene Informationsangebote nutzen. Alle Angebote des Informationsdienstes Wissenschaft sind kostenlos nutzbar: der aktuelle Nachrichtenticker, der Wissenschaftskalender, die Recherche im Archiv (mit mehr als 360.000 Pressemitteilungen und 60.000 Terminen) und die Auflistung der dem idw angeschlossenen Einrichtungen samt Kontaktdaten der dortigen Ansprechpartner. Für Journalisten hält der idw daneben Instrumente zur Expertenvermittlung bereit.

Für Pressestellen der Mitglieder bestehen verschiedene Möglichkeiten, mit Journalisten zu kommunizieren. Eine Mitgliedschaft ist ausschließlich für solche in- und ausländischen Einrichtungen möglich, die selbst Forschung bzw. Lehre betreiben, sie fördern oder auf andere Weise direkt in der Wissenschaft tätig sind.

Idee und GründungBearbeiten

 
Logo von 2003 bis 2013

Der Ursprungsgedanke des Informationsdienstes Wissenschaft war die Expertenvermittlung für Journalisten. Nach dem Vorbild der amerikanischen ProfNet entwickelten die damaligen Pressesprecher der Universität Bayreuth, der Ruhr-Universität Bochum und der TU Clausthal zusammen mit dem Rechenzentrum an der TU Clausthal Anfang 1995 ein Konzept für ein deutschsprachiges Netzwerk mithilfe der neuen Medien. Technisch wurde das Konzept von Mitarbeitern im Clausthaler Rechenzentrum umgesetzt. Heute kümmern sich neun Personen an den Standorten Bayreuth, Bochum und Clausthal um den idw: Eigene Softwareentwickler pflegen und entwickeln das Bediensystem des Dienstes weiter, alle anderen sind für die Nutzerbetreuung und inhaltliche Weiterentwicklung zuständig.

Finanzierung und EntwicklungBearbeiten

Eine Projektförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) sicherte die Anfangsphase (1996–1999). Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft unterstützte zusammen mit dem Ministerium den technischen Aufbau des idw. Mit der Initiative Wissenschaft im Dialog verbindet der idw seit Jahren eine enge Kooperation. Seit 2000 ist der Informationsdienst Wissenschaft wirtschaftlich unabhängig. Er finanziert sich durch die Beiträge der angeschlossenen Mitgliedseinrichtungen. Seit 2002 ist er als gemeinnütziger eingetragener Verein (e. V.) organisiert. Geschäftsführerin ist seit September 2018 Daniela Behrens.[1][2]

Bedeutung und ReichweiteBearbeiten

Mehr als 37.000 Abonnenten erhalten regelmäßig Meldungen aus dem idw, darunter sind 8.000 als Journalisten angemeldet. Rund 1.000 Einrichtungen veröffentlichen ihre Pressemitteilungen und Terminhinweise über den Informationsdienst Wissenschaft. (Stand: Januar 2019)[3]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten