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Der Medizinische Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland ist ein gemeinnütziger Verein, der die medizinischen Fakultäten der deutschen Hochschulen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung berät und unterstützt.

AufgabenBearbeiten

Der Medizinische Fakultätentag wurde am 4. Januar 1913 in Halle (Saale) unter der Ägide des Internisten Adolf Schmidt gegründet. In über 100 Studiengängen sorgen die 38 medizinischen Fakultäten der Bundesrepublik Deutschland für die Ausbildung von etwa 96.000 (immer mehr weiblichen) Studenten der Humanmedizin, der Zahnmedizin und der Gesundheitswissenschaften. Grundlagenforschung und klinische Studien prägen die deutsche Wissenschaftslandschaft und verbessern die Patientenversorgung. Die Fakultäten werben jährlich über 1,2 Milliarden Euro an Drittmitteln ein.

Kommissionen dienen der Lösung aktueller Probleme. Zum Programm gehören Fakultätentage und Veranstaltungen zu wichtigen Themen der Hochschulmedizin. Der Medizinische Fakultätentag fördert den internationalen Austausch, insbesondere mit Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Medizinische Ausbildungs- und Forschungsstätten in diesen Nachbarstaaten sind assoziierte MFT-Mitglieder. Gastfakultäten sind Graz, Innsbruck, Maastricht, Wien und Zürich.

Die Akademie für Ausbildung in der Hochschulmedizin (AHM) dient der nachhaltigen Verbesserung der Lehre. Ein zweijähriger Postgraduierten-Studiengang kann mit dem Akademischen Grad Master of Medical Education (MME) abgeschlossen werden.

Das derzeitige Präsidium besteht aus Heyo K. Kroemer (Göttingen), Matthias Frosch (Würzburg), einem Zahnmediziner und einigen Dekanen. Der MFT unterhält eine Geschäftsstelle in Berlin.

Zu Ehren seines Gründers verleiht der MFT die Adolf-Schmidt-Medaille.[1]

FakultätentageBearbeiten

VeröffentlichungenBearbeiten

  • Landkarte Hochschulmedizin. Stuttgart 2007.
  • Innovationen im Medizinstudium. Berlin 2011.

LiteraturBearbeiten

  • Josef Günter Rauch: Medizinischer Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland einschließlich Westberlin (MFT) 1973 bis 1980. Dissertation. Technische Universität München, 1982.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten