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Staatliche Hochschule für Musik Trossingen

Die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen ist eine von 24 Musikhochschulen in Deutschland. Sie liegt im baden-württembergischen Trossingen und befindet sich in staatlicher Trägerschaft. Sie ist die Musikhochschule der Euregio Bodensee und seit Januar 2009 Mitglied der Internationalen Bodensee-Hochschule (IBH).

Staatliche Hochschule für Musik Trossingen
Logo
Gründung 1946
Trägerschaft staatlich
Ort Trossingen
Bundesland Baden-WürttembergBaden-Württemberg Baden-Württemberg
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Rektor Christian Fischer
Studierende 481 WS 2015/16[1]
Netzwerke IBH
Website www.mh-trossingen.de
Die Musikhochschule vom Rathausplatz aus
Der 4. Bauabschnitt (2006) an der Trossinger Hauptstraße

Inhaltsverzeichnis

LehrangebotBearbeiten

Das Lehrangebot umfasst Bachelor- und Masterstudiengänge einschließlich Schulmusik mit dem Verbreiterungsfach Jazz- und Popularmusik und Evangelische Kirchenmusik (B) sowie die Aufbaustudiengänge Ev. Kirchenmusik (A) und die Solistenklasse. Mit dem Institut für Alte Musik verfügt die Hochschule über eine Ausbildungsstätte für Historische Aufführungspraxis. Weitere Ausbildungsschwerpunkte sind das Fach Rhythmik sowie die Instrumental- und Gesangsmethodik in Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen der Region.

Als neuer Schwerpunkt wurde 2017 das Landeszentrum MUSIK-DESIGN-PERFORMANCE gegründet. Es versteht sich als Brückenbauer zwischen innovativen Ansätzen unseres digitalen Zeitalters für künstlerische Praxis, Forschung und Lehre und Traditionen künstlerischer Disziplinen. Im Sinne eines Ateliers schafft es neue Räume für den Erhalt und die Fortschreibung des musikalisch-künstlerischen Erbes, formuliert musikalische Gestaltungsansprüche und hinterfragt mediale Soundgestaltung.

In Kooperationen mit Veranstaltern haben sich kammermusikalische Konzertreihen etabliert, alljährlich finden Projektphasen statt, in denen zeitgenössische Kammermusik, große sinfonische und vokale Werke erarbeitet und in der Region präsentiert werden. Höhepunkte sind die Barockorchester- und Barockopernprojekte des Instituts für Alte Musik, die Bühnenprojekte der Rhythmikabteilung, die sinfonischen und chorsinfonischen Projekte von Hochschulchor und -orchester sowie Musiktheaterproduktionen in Zusammenarbeit mit der regionalen Kulturszene. Seit 2006 veranstaltet die Hochschule gemeinsam mit den Donaueschinger Musiktagen unter dem Titel The Next Generation ein Off-Festival für Nachwuchskomponisten.

Es besteht eine Zusammenarbeit mit den Jugendmusikschulen der Region im Bereich Instrumental- und Vokal-Methodik. Dabei steht die Fachgruppe in ständigem Gedankenaustausch mit dem Landesverband der Jugendmusikschulen in Baden-Württemberg. Seit Sommer 2005 ist die Trossinger Musikhochschule zudem alleinige Gesellschafterin der Musikakademie Villingen-Schwenningen gGmbH, mit welcher sie die musikalische Breiten- und Begabtenförderung der Umgebung fördern will.

Erweitert wurde die Musikhochschule Trossingen durch einen 4. Bauabschnitt, dessen Grundsteinlegung am 21. April 2005 erfolgte. Der Bau wurde zum Wintersemester 2006/2007 offiziell eingeweiht. In diesem Zusammenhang wurde auch die Hochschulbibliothek erweitert und modernisiert. Die Freihandbibliothek verfügt über (jeweils gerundet) 26.500 Bücher, 60.000 Noten, 7000 Tonträger, 80 laufende Zeitschriften und Jahrbücher sowie 650 Mikroformen. Die gesamten Bestände sind im Südwestdeutschen Bibliotheksverbund (SWB) nachgewiesen und können im OPAC der Musikhochschule recherchiert und über ein lokales Bibliothekssystem entliehen werden.

Unter der Federführung der Hochschule wurde ein Erasmus-Netzwerk gegründet, dem inzwischen über 40 europäische Musikhochschulen angehören. Seit 1997 besteht eine Partnerschaft mit der California State University in Kalifornien, USA.

PersönlichkeitenBearbeiten

RektorenBearbeiten

  • 1971–1980: Eugen Frosch
  • 1980–2006: Jürgen Weimer
  • 2006–2018: Elisabeth Gutjahr
  • seit 2019: Christian Fischer

LehrerBearbeiten

LinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. [1], Statistisches Bundesamt, Bildung und Kultur - Studierende an Hochschulen. S. 80, abgerufen am 12. Juni 2016

Koordinaten: 48° 4′ 31,4″ N, 8° 38′ 17,7″ O