Hauptmenü öffnen

GeographieBearbeiten

Die Gemeinde liegt in der Landschaft Bocage Bourbonnais, rund sechs Kilometer nordwestlich von Montluçon und somit im Ballungsraum von Montluçon. Nachbargemeinden von Domérat sind:

Hydrographisch liegt die Gemeinde im Einzugsgebiet des Flusses Cher, der etwa fünf Kilometer weiter östlich in Süd-Nord-Richtung verläuft. Die im Gebiet von Domérat verlaufenden Fließgewässer sind von der Wasserführung eher unbedeutend und werden hauptsächlich von der Magieure gesammelt, die bei Vaux als linker Zufluss in den Cher mündet.

VerkehrsanbindungBearbeiten

Domérat liegt an der Bahnstrecke von Montluçon nach Saint-Sulpice-Laurière. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich in Huriel. In Montluçon besteht auch Anschluss an die Bahnlinie von Clermont-Ferrand nach Tours.

Die Hauptverkehrsachse im Straßenverkehr ist die Nationalstraße 145, die von Südosten kommend, das Zentrum von Montluçon nördlich umgeht und dazu das Gemeindegebiet von Domérat durchquert. Hier findet auch eine Verschneidung mit der Départementsstraße 943 statt, die von Montluçon nach La Châtre führt.

Im östlichen Gemeindegebiet liegt der Flugplatz Aeroport Montluçon-Domérat.

GeschichteBearbeiten

Der Weiler Givrette war ursprünglich eine eigene Gemeinde und wurde im Jahr 1809 mit Domérat vereinigt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2016
Einwohner 5725 7139 8534 8875 8809 8996 8819

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Domérat

  • Château de Vignoux, Schloss aus dem 17./18. Jahrhundert, Monument historique[1]
  • Kirche Notre-Dame aus dem 11./12. Jahrhundert, Monument historique[2]

WirtschaftBearbeiten

Aufgrund seiner Lage im Ballungsraum von Montluçon ist Domérat heute eine urbane Gemeinde mit einer gesunden Durchmischung wirtschaftlicher Sparten. Aber das war nicht immer so: Noch im 19. Jahrhundert stammte noch ein Großteil der Erträge aus dem Weinbau, der aber mit der Invasion der Reblaus abrupt endete. Heute sind nur noch wenige Hektar mit Weingärten bepflanzt, allerdings findet man hier noch die selten gewordene Rebsorte Gouget Noir.

LiteraturBearbeiten

  • Le Patrimoine des Communes de l’Allier. Flohic Editions, Band 2, Paris 1999, ISBN 2-84234-053-1, S. 713–721.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Domérat – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Château de Vignoux in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  2. Église Notre-Dame in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)