Dalldorf

Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein

Dalldorf ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.

Wappen Deutschlandkarte
Dalldorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Dalldorf hervorgehoben

Koordinaten: 53° 26′ N, 10° 37′ O

Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Herzogtum Lauenburg
Amt: Lütau
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 6,05 km2
Einwohner: 345 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21483
Vorwahl: 04155
Kfz-Kennzeichen: RZ
Gemeindeschlüssel: 01 0 53 022
Adresse der Amtsverwaltung: Amtsplatz 6
21481 Lauenburg/Elbe
Website: www.gemeinde-dalldorf.de
Bürgermeister: Michael Götsch (CDU)
Lage der Gemeinde Dalldorf im Kreis Herzogtum Lauenburg
HamburgMecklenburg-VorpommernNiedersachsenKreis SegebergKreis StormarnLübeckLübeckAlbsfeldeAlt MöllnAumühleBäkBälauBasedow (Lauenburg)BasthorstBehlendorfBerkenthinBesenthalBliestorfBliestorfBörnsenBorstorfBreitenfeldeBröthenBrunsmarkBrunstorfBuchholz (Herzogtum Lauenburg)BuchhorstBüchenDahmkerDalldorfDassendorfDüchelsdorfDuvenseeEinhausElmenhorst (Lauenburg)EscheburgFitzenFredeburgFuhlenhagenGeesthachtGiesensdorfGöldenitzGöttin (Lauenburg)Grabau (Lauenburg)GrambekGrinauGroß BodenGroß DisnackGroß DisnackGroß GrönauGroß PampauGroß SarauGroß SchenkenbergGrove (Schleswig-Holstein)GudowGülzow (Lauenburg)Güster (Lauenburg)Hamfelde (Lauenburg)HamwardeHarmsdorf (Lauenburg)Havekost (Lauenburg)HohenhornHollenbekHornbekHorst (Lauenburg)JuliusburgKankelauKasseburgKastorfKittlitzKlein PampauKlein ZecherKlempauKlinkradeKobergKöthel (Lauenburg)KollowKröppelshagen-FahrendorfKrüzenKrukow (Lauenburg)KrummesseKuddewördeKühsenKulpinLabenzLabenzLangenlehstenLangenlehstenLankauLanze (Lauenburg)Lauenburg/ElbeLehmradeLinauLüchow (Lauenburg)LütauMechowMöhnsenMöllnMühlenradeMüssenMustin (bei Ratzeburg)Niendorf bei BerkenthinNiendorf a. d. St.NussePantenPogeezPoggenseeRatzeburgRitzerauRömnitzRondeshagenRoseburgSachsenwaldSahmsSalem (Lauenburg)SandesnebenSchiphorstSchmilauSchnakenbekSchönberg (Lauenburg)SchretstakenSchürensöhlenSchulendorfSchwarzenbekSeedorf (Lauenburg)SiebenbäumenSiebeneichenSirksfeldeSierksradeSteinhorst (Lauenburg)SterleyStubben (Lauenburg)TalkauTramm (Lauenburg)WalksfeldeWangelauWentorf (Amt Sandesneben)Wentorf bei HamburgWiershopWitzeezeWohltorfWoltersdorf (Lauenburg)WorthZiethen (Lauenburg)Karte
Über dieses Bild

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Das Gemeindegebiet von Dalldorf erstreckt sich im westlichen Bereich der naturräumlichen Haupteinheit Südmecklenburgische Niederungen (genauer südwestmecklenburgische Niederungen (Nr. 760)) westlich der durch die Stecknitz (Delvenau) gebildeten Landesgrenze nach Mecklenburg-Vorpommern und südlich des Bach­laufs der Linau zwischen den Städten Lauenburg/Elbe und Büchen.[2][3] Der nach der Gemeinde benannte Dalldorfer See, wie auch ein kleiner Teil des Lanzer Sees befinden sich im Gemeindegebiet; ebenso das Naturschutzgebiet Stecknitz-Delvenau-Niederung.[3]

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde Dalldorf lässt sich siedlungsgeographisch gliedern in die beiden Wohnplätze des Dorfs gleichen Namens und die Wochenendsiedlung Wochenendgebiet.[4]

NachbargemeindenBearbeiten

Direkt an das Gemeindegebiet von Dalldorf grenzen:[3]

Witzeeze
Basedow   Schwanheide
Lanze

GeschichteBearbeiten

Das Dorf wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 als Dalthorp zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Neben dem Dorf bestand ein Gut, das sich vom 12. Jahrhundert bis 1715 als Kunkellehen im Besitz der Familie von Dalldorf befand. Zum Besitz der Dalldorfs gehörte auch das Gut Wotersen. Nach 1715 kam es zu einer Vielzahl von Besitzwechseln. Im Jahre 1933 wurde das Gut aufgesiedelt und ist heute nur noch als Resthof erhalten. Das Herrenhaus geht in seinem Grundstock noch auf die Familie von Dalldorf zurück. Das Dorf war immer landwirtschaftlich geprägt, obgleich heute nur noch drei Höfe im Vollerwerb erhalten geblieben sind. Nach dem Bau der Mauer 1961 lag der Ort abgeschieden im Zonenrandgebiet. Der Haltepunkt an der Eisenbahnlinie Büchen - Lauenburg wurde aufgelassen. 1989 wurde die Betonbrücke über die Stecknitz ins mecklenburgische Zweedorf wieder eröffnet.

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Von den neun Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 fünf Sitze und die Wählergemeinschaft ADW vier.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Gold und Blau gesenkt geteilt. Oben eine grüne Bogenbrücke, unten ein goldener Steinbeißer.“[5]

VerkehrBearbeiten

Durch die Gemarkung führen die schleswig-holsteinische Landesstraße 200, die Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg und der Elbe-Lübeck-Kanal.[3]

BilderBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Dalldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2021 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Liste: Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 1, abgerufen am 15. Dezember 2021.
  3. a b c d Relation: Dalldorf (1467752) bei OpenStreetMap (Version #7). Abgerufen am 15. Dezember 2021.
  4. Wohnplatzverzeichnis Schleswig-Holstein 1987. (PDF) Statistisches Landesamt Schleswig-Holstein, 1992, S. 26, abgerufen am 15. Dezember 2021.
  5. Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein