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Babylon Berlin ist eine deutsche Kriminal-Fernsehserie, die von X Filme Creative Pool in Koproduktion mit ARD Degeto, Sky und Beta Film produziert wird. Regie führen Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten. Hauptdarsteller sind Volker Bruch in der Rolle des Kommissars Gereon Rath und Liv Lisa Fries als Charlotte „Lotte“ Ritter, die ebenfalls bei der Polizei arbeitet. Die Drehbücher der ersten beiden Staffeln basieren frei auf Volker Kutschers Kriminalroman Der nasse Fisch, der im Berlin der Weimarer Republik spielt.[2]

Seriendaten
OriginaltitelBabylon Berlin
ProduktionslandDeutschland
OriginalspracheDeutsch
Jahr(e)seit 2017
Produktions-
unternehmen
X Filme Creative Pool,
Beta Film,
Sky Deutschland,
Degeto Film
Länge45 Minuten
Episoden28 in 3+ Staffeln (Liste)
GenreDrama, Polizeikrimi, Thriller
TitelmusikZu Asche, zu StaubSeverija.
Nach einer Komposition von Nikko Weidemann, Mario Kamien und Tom Tykwer[1]
RegieTom Tykwer,
Achim von Borries,
Hendrik Handloegten
DrehbuchTom Tykwer,
Achim von Borries,
Hendrik Handloegten
ProduktionStefan Arndt
Uwe Schott
Michael Polle
MusikJohnny Klimek & Tom Tykwer, Nikko Weidemann, Mario Kamien, Bryan Ferry, The Bryan Ferry Orchestra, Moka Efti Orchestra u. a.
KameraBernd Fischer,
Frank Griebe,
Philipp Haberlandt
SchnittAlexander Berner,
Claus Wehlisch,
Antje Zynga
Erstausstrahlung13. Oktober 2017 auf Sky 1
Besetzung

→ siehe hier

Die Serie war zunächst auf 16 Folgen von jeweils rund 45 Minuten in zwei Staffeln angelegt und ist mit einem Budget von knapp 40 Millionen Euro[3] die bislang teuerste deutsche Fernsehproduktion und teuerste nicht-englischsprachige Serie.[4] Nach der Erstausstrahlung beim Bezahlsender Sky 1 im Herbst 2017 lief Babylon Berlin ab dem 30. September 2018 im Ersten,[5] in Österreich auf ORF eins[6] und in der Schweiz auf SRF zwei.[7]

Anfang November 2017 bestätigte Tykwer, dass zwei weitere Staffeln in Planung seien.[8] Eine dritte Staffel mit 12 Folgen soll bis Mai 2019 abgedreht sein, wobei als Vorlage der zweite Gereon-Rath-Roman Der stumme Tod dienen soll.[9][10][11] Die Ausstrahlung der dritten Staffel, die bereits vor Ende der Dreharbeiten in mehr als 35 Länder verkauft wurde, wird Ende 2019 auf Sky Deutschland erwartet und ab Herbst 2020 im Ersten.[12]

Inhaltsverzeichnis

HandlungBearbeiten

Die Serie spielt in Berlin am Ende der 1920er Jahre, als sich wegen der zunehmenden wirtschaftlichen Probleme sowie des daraus resultierenden Erstarkens und der wieder zunehmenden Radikalisierung der extrem rechten und linken Organisationen bereits das Scheitern der Weimarer Republik abzeichnet. Die Protagonisten sind Kommissar Gereon Rath, der von Köln nach Berlin kommt, um im Rahmen eines Erpressungsfalls zu ermitteln, und Charlotte Ritter, eine junge Stenotypistin. Rath leidet, wie viele Veteranen in dieser Zeit, unter der posttraumatischen Belastungsstörung des Kriegszitterns, die eine Nachwirkung des Einsatzes im Ersten Weltkrieg ist. Im Berliner Polizeipräsidium lernt Rath Charlotte Ritter kennen und beginnt zusammen mit ihr und dem Berliner Kollegen Bruno Wolter seine Ermittlungen, wobei er mit Drogen, Politik, Mord und Extremismus in Berührung kommt.[13] Einer der Schauplätze ist das Moka Efti, ein großer Nachtclub im Berlin der 1920er und 1930er Jahre.[14] Raths Untersuchungen gehen bald über das ursprüngliche sittenpolizeiliche Umfeld hinaus und mischen sich mit den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Trotzkisten und Stalinisten, dem illegalen Waffenhandel und den Unruhen des Blutmais.

In der zweiten Staffel stoßen die Ermittlungen Raths auf die des republiktreuen Berliner Leiters der Preußischen Geheimpolizei, August Benda, der versucht, verfassungsfeindliche Tätigkeiten ranghoher Angehöriger der Schwarzen Reichswehr zu beweisen und damit rechtsnationale Staatsstreiche zu verhindern. Kommissar Rath wird von der Sitten- in die Kriminalpolizei unter Ernst Gennat versetzt, um von dort mithilfe von Charlotte Ritter und Stephan Jänicke die Arbeit Bendas zu unterstützen. Bald ergibt sich, dass der frühere Kollege Bruno Wolter in die Schwarze Reichswehr involviert ist, weswegen er heimlich, aber entschieden gegen die Ermittlungen Raths und Bendas vorgeht und Jänicke ermordet. Trotz zahlreicher Beweise verbrecherischer Vorhaben werden die Putschisten der Schwarzen Reichswehr durch Reichspräsident Paul von Hindenburg freigelassen und die Arbeit Bendas damit zunichte gemacht. Dieser verliert infolge eines Attentats das Leben, während Gereon Rath einen letzten Versuch unternimmt, die Ergebnisse der Untersuchungen zu retten. In einem Zweikampf mit Rath wird auch Bruno Wolter getötet; er stirbt durch die Gasexplosion eines Kesselwagens. Rath wird am Ende der Staffel in eine neue Position in der Berliner Polizei befördert, während Charlotte Ritter endlich die Stelle einer hauptamtlichen Kriminalassistentin der Preußischen Geheimpolizei erhält.

ProduktionBearbeiten

EntstehungsgeschichteBearbeiten

Babylon Berlin ist eine freie Adaption basierend auf den Kriminalromanen von Volker Kutscher, insbesondere auf Der nasse Fisch. Gereon Raths erster Fall. Die ersten Planungen für die Serie begannen im Oktober 2013, nachdem sich X Filme Creative Pool die Filmrechte an den über eine Million Mal verkauften Romanen bereits 2012 gesichert hatte.[15] Im Oktober 2014 stießen als Koproduzenten die ARD,[16] Sky Deutschland und Beta Film dazu, wobei Beta Film den Weltvertrieb übernahm.[17]

Für Tykwer ist Babylon Berlin nach der Netflix-Serie Sense8 die zweite Fernsehproduktion.[18][19] Er sieht die Serie in der Tradition von erfolgreichen US-amerikanischen Serien wie The Sopranos, The Wire, Mad Men, Breaking Bad, Six Feet Under oder Boardwalk Empire, die horizontal erzählte Geschichten ins Fernsehen (und Streaming-Dienste) brachten.[15]

FinanzierungBearbeiten

Zum ersten Mal wurde in Deutschland eine Serie von der beitragsfinanzierten ARD, dem Pay-TV-Sender Sky, X Filme und Beta Film koproduziert. Sky Deutschland sendete die erste Staffel der Serie vom 13. Oktober bis zum 3. November 2017,[20] etwa ein Jahr vor der Free-TV-Premiere.[3][21][22][23] Die von der ARD als wegweisend angesehene Finanzierung soll derart aufwendige deutsche Fernsehformate auch zukünftig möglich machen.[16][24] Die Finanzierung der Serie ist aber keineswegs unumstritten.[25][26]

Das Budget wurde zuerst auf 25 Millionen Euro für eine Staffel à acht Folgen beziffert. Gleichzeitig mit Bekanntmachung der Hauptdarsteller im Februar 2016 wurde die Planung von zwei Staffeln mit einem Budget von 40 Millionen Euro,[3] bzw. 2,5 Millionen Euro pro Folge (vgl. Tatort-Folge etwa 1,27 Millionen Euro) genannt.[27] Für die erste Planung einer Staffel sollte der Hauptteil der Finanzierung von X Filme Creative Pool eingebracht werden, der Anteil der ARD wurde mit neun Millionen Euro beziffert, der von Sky Deutschland mit vier Millionen Euro.[24]

Das Projekt wird unter anderem vom Medienboard Berlin-Brandenburg, der Filmstiftung und Medienstiftung NRW, dem German Motion Picture Fund und dem Media Programm der Europäischen Union unterstützt.

DreharbeitenBearbeiten

Der geplante Drehbeginn für die erste Staffel war zuerst Mitte 2015.[16] Die komplexe Finanzierung und die benötigte Außenkulisse verzögerten jedoch den Drehbeginn. Schließlich wurde im Februar 2016 bekannt, dass bereits zwei Staffeln geplant und finanziert sind. Am 10. Februar 2016 wurden im Berliner Kino Babylon die Hauptdarsteller öffentlich vorgestellt. Es waren rund 300 Sprechrollen und 200 Drehtage bis zum Ende des Jahres 2016 vorgesehen.[3][28] Das Casting für rund 5000 Komparsen fand im April 2016 statt.[29][30] Am 19. Mai 2016 wurden der bereits erfolgte Drehstart sowie weitere Darsteller bekanntgegeben.[31] Aufgrund des engen Drehplans und der Größe der Produktion war die Presse weitgehend von den Dreharbeiten ausgeschlossen.[32]

Die knapp 300 Drehorte[33] lagen in Berlin und Brandenburg sowie in Nordrhein-Westfalen.[34] Neben den Studioaufnahmen in Ateliers von Studio Babelsberg fanden große Teile der Dreharbeiten in der neuen Außenkulisse „Neue Berliner Straße“ – internationaler Name „Metropolitan Backlot“ – auf dem Gelände des Studios statt.[35][36] Die Realisierung des TV-Großprojektes hatte den Bau schließlich möglich gemacht, nachdem der Neubau durch Liquiditätsprobleme im Jahr 2014 zunächst zurückgestellt worden war.[37] Zusätzlich gab es verschiedene Innen- und Außendrehs an Berliner Schauplätzen. Das Rote Rathaus diente beispielsweise als Polizeizentrale „Rote Burg“,[38] am Hermannplatz wurden die blutigen Unruhen vom 1. Mai 1929 dargestellt. Zahlreiche Innenaufnahmen erfolgten im Rathaus Schöneberg (dortige Haupteingangshalle mit Treppen als Eingangsbereich der „Roten Burg“), im Preußischen Landtag – dem Abgeordnetenhaus von Berlin –, im Haus des Rundfunks (Szenen mit Paternosteraufzug) und auf dem U-Bahnhof Hermannplatz. Weitere Drehorte waren das Kino Delphi in Weißensee für das Moka Efti, das Theater am Schiffbauerdamm, die Kleine Nachtrevue, das Schloss Hubertushöhe, das Korporationshaus des KStV Askania-Burgundia als Villa Benda,[39] die Immanuelkirche in Prenzlauer Berg, das Rheinische Industriebahn-Museum als Anhalter Güterbahnhof[40], der Landschaftspark Duisburg-Nord und Schloss Drachenburg.[41] Am Sonntag, dem 18. Juni 2016, wurde der Alexanderplatz komplett für die Dreharbeiten gesperrt.[42] Nach Angaben des Regisseurs Tykwer ging man davon aus, dass die dortigen, von Peter Behrens geplanten Bauten Berolinahaus und Alexanderhaus zum Zeitpunkt der Spielhandlung bereits bestanden.[39] Deren Bau begann allerdings erst 1929 bzw. 1930 und war erst 1932 vollendet.[43] Die Figuren Greta und Fritz fahren in Folge 8 an die Havel nach Potsdam in den Park Sacrow und picknicken an der dortigen Heilandskirche.[44]

Statt die Regiearbeit zwischen den drei Regisseuren Tykwer, von Borries und Handloegten nach Folgen aufzuteilen, wurde mit drei Teams gedreht,[45] die jeweils für einen Drehort zuständig waren. Damit entstand jede Folge der beiden ersten Staffeln in gemeinsamer Verantwortung der Regisseure. Dieses habe funktioniert, da sie auch alle Szenen des Drehbuchs gemeinsam verfasst hatten.[33]

Für das Bühnenbild zeichnet der bereits für unter anderem Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders und Cloud Atlas prämierte Szenenbildner Uli Hanisch verantwortlich, darunter auch für rund 8000 Quadratmeter Außenkulissen in Babelsberg.[33] Der britische Popsänger Bryan Ferry hat einen Auftritt als Nachtclubsänger.

Die Dreharbeiten für die dritte Staffel, die Ende 2018 begonnen haben, sollen voraussichtlich Anfang Mai 2019 abgeschlossen werden.[46]

TitelBearbeiten

Während Kutschers Romanzyklus unter dem Namen der Hauptfigur Gereon Rath geführt wird, nimmt der Titel der Verfilmung Babylon Berlin Bezug auf die historische Stadt Babylon, als Hauptstadt Babyloniens eine der wichtigsten Städte des Altertums, sowie die biblische Allegorie der „Hure Babylon“.[47] Laut Jens Balkenborg ist der Titel der Serie Programm: „Dieses Berlin ist ein Moloch; Sünde, Korruption und Gewalt lauern, wie im Mythos um die biblische Stadt, hinter jeder Ecke.“[48] Tatsächlich wurde das moderne Berlin in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts häufig mit der antiken Metropole verglichen. Der Einfluss reichte von der Architektur und der Ornamentik des Jugendstils bis zur Namensgebung des 1929 eröffneten Kinos Babylon.[49]

FilmmusikBearbeiten

Die von Johnny Klimek und Tykwer für die Serie geschriebenen Orchesterstücke spielte das MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Kristjan Järvi im Juli 2016 im Studio ein.[50]

Vor- und AbspannBearbeiten

Die Titelsequenz erinnert an die expressionistischen und dadaistischen Werke Walter Ruttmanns und Hans Richters[51]. Im Abspann sind zudem hinter die Credits Ausschnitte aus Ruttmanns Lichtspiel Opus 2 gelegt.[52]

VeröffentlichungBearbeiten

Die Serie hatte am 28. September 2017 Premiere mit einer exklusiven Aufführung im Theater am Schiffbauerdamm, einem der Drehorte.[53] Die Ausstrahlung der ersten Staffel erfolgte zunächst beim Bezahlsender Sky wöchentlich vom 13. Oktober bis zum 3. November 2017, jeweils als Doppelfolge um 20:15 Uhr auf dem Kanal Sky 1; die Ausstrahlung der zweiten Staffel begann dort am 10. November 2017, wiederum wöchentlich als Doppelfolge. Seit dem 17. November 2017 standen alle Folgen der zweiten Staffel auf Sky Go online, sodass auch die Folgen 4–8 an diesem Tag Premiere hatten.[23]

Ab dem 30. September 2018 war Babylon Berlin in Deutschland im Ersten,[54] in der Schweiz auf SRF zwei[55] und in Österreich in ORF eins[56] zu sehen, wobei die Serie bereits vor der linearen Ausstrahlung in der ARD Mediathek abrufbar war.[57][58][59][60] Babylon Berlin wurde in über 90 Länder verkauft.[61][62] Die Ausstrahlungsrechte für die USA sicherte sich Netflix.[63]

BesetzungBearbeiten

HauptrollenBearbeiten

Schauspieler Rolle Episoden Staffel Bemerkungen
Volker Bruch Gereon Rath 1– 1– Kriminalkommissar, zunächst abgeordnet aus Köln, dann dauerhaft in Berlin, erst bei der „Sitte“, dann bei der Mordkommission von Ernst Gennat.
Liv Lisa Fries Charlotte „Charly“ Ritter 1– 1– Zunächst Stenotypistin und Gelegenheitsprostituierte, schließlich Kriminalassistentin.
Peter Kurth Bruno Wolter 1–16 1–2 Oberkommissar bei der „Sitte“ und Verschwörer der Schwarzen Reichswehr. Maßgeblich am Plan zum Sturz der Regierung und am geplanten Attentat auf Gustav Stresemann beteiligt. Stirbt durch eine Gasexplosion.
Matthias Brandt August Benda 1–15 1–2 Regierungsrat und Chef der „Politischen“. Wird durch eine Schreibtischbombe getötet. Die Figur des August Benda ist angelehnt an Bernhard Weiß, Jurist und Polizeivizepräsident während der Weimarer Republik.[64]
Leonie Benesch Greta Overbeck 4– 1– Freundin von Charlotte Ritter und Dienstmädchen im Hause Benda. Geliebte von Fritz.
Christian Friedel Gräf 1– 1– Kriminalassistent und Polizeifotograf

NebenrollenBearbeiten

Schauspieler Rolle Episoden Staffel Bemerkungen
Severija Janušauskaitė Swetlana Sorokina /Nikoros 1– 1– Nachtclubsängerin im Moka Efti, gibt sich als Tochter der russischen Familie Sorokin aus, will Gold der Familie von Russland über Berlin nach Paris schmuggeln. Geliebte von Alfred Nyssen und Kardakow.
Lars Eidinger Alfred Nyssen 1– 1– Spross einer reichen Unternehmerdynastie, Teilnehmer der Verschwörer um die Schwarze Reichswehr, Liebhaber der Sorokina. Die Figur des Alfred Nyssen wurde dem Industriellen Fritz Thyssen nachempfunden.[65]
Ivan Shvedoff Alexej Kardakow 1– 1– Trotzkist und Liebhaber der Sorokina. Anführer der Roten Festung, der Widerstandsbewegung gegen Stalin.
Mišel Matičević „Der Armenier“ 1– 1– Berliner Unterweltgröße und Chef des Moka Efti. Ist auch hinter dem Gold der Sorokins her.
Jens Harzer Dr. Anno Schmidt /Rath 1– 1– Arzt, Therapeut, stellt sich als der totgeglaubte Bruder von Gereon heraus. Ehemann von Helga Rath, Vater von Moritz Rath.
Fritzi Haberlandt Elisabeth Behnke 1– 1– Zimmerwirtin der Wohnung, in der Kardakow, Katelbach und zunächst auch Rath wohnen.
Karl Markovics Samuel Katelbach 2– 1– Schriftsteller und Journalist, hilft Rath bei seinen Recherchen.
Jeanette Hain Irmgard Benda 6–8, 10 1– Ehefrau von Regierungsrat August Benda
Ernst Stötzner Generalmajor Seegers 1– 1– Ehemaliger Soldat und Mitglied der Schwarzen Reichswehr. Kopf der Verschwörer und wesentlich am Plan zum Sturz der Regierung beteiligt.
Joachim Paul Assböck Major Beck 1– 1– Soldat und Mitglied der Schwarzen Reichswehr.
Benno Fürmann Oberst Günther Wendt 6– 1– Persönlicher Referent von Reichspräsident Paul von Hindenburg, Mitglied der Schwarzen Reichswehr, später Nachfolger von August Benda als Chef der Politischen Polizei.
Thomas Thieme Karl Zörgiebel 3– 1– Polizeipräsident von Berlin, ordnet das brutale Vorgehen der Polizei beim Blutmai an. Wird später von Oberst Wendt kaltgestellt.
Jördis Triebel Dr. Völcker 3– 1– Ärztin und Kommunistin. Wortführerin der Maidemonstrationen der KPD.
Anton von Lucke Stephan Jänicke 1–10 1–2 Kriminalassistent, war von August Benda auf Bruno Wolter angesetzt, wird von diesem erschossen.
Denis Burgaslijew Trochin 2– 1– Sowjetischer Diplomat und Botschafter in Berlin. Er versucht, die Pläne der Trotzkisten zu verhindern, Stalin mithilfe des Sorokin-Goldes zu stürzen.
Dmitri Alexandrov Grigori Selenskij 2– 1– Russischer Diplomat und Handlanger von Botschafter Trochin. Wird von diesem beauftragt, Kardakow und seine Mitstreiter zu töten.
Waléra Kanischtscheff Michail Fallin 2– 1– Russischer Diplomat und Handlanger von Botschafter Trochin. Wird von diesem beauftragt, Kardakow und seine Mitstreiter zu töten.
Oleg Tikhomirov Boris Wolkow 1–6 1 Trotzkist, wird von Trochins Männern getötet.
Hannah Herzsprung Helga Rath 8– 1– Geliebte von Gereon und vermeintliche Witwe von Anno Rath. Kommt gemeinsam mit Sohn Moritz nach Berlin, nachdem ihr Mann für tot erklärt wurde.
Ivo Pietzcker Moritz Rath 8– 1– Sohn von Helga und Anno Rath.
Hanns Zischler Engelbert Rath 1– 1– Vater von Anno und Gereon Rath
Jacob Matschenz Fritz 5– 1– Freund von Greta. Vermeintlicher Kommunist, wird scheinbar erschossen, entpuppt sich als Nationalsozialist.
Julius Feldmeier Otto 6– 1– Weggefährte von Fritz. Vermeintlicher Kommunist, entpuppt sich als Nationalsozialist.
Henning Peker Krajewski 1–8 1 Ehemaliger Polizist und traumatisierter Kriegsveteran. Wird Wolters und Raths Informant.
Marc Hosemann Johann König 1–2 1 Fotograf, stellt illegale Pornografie her.
Pit Bukowski Erich Ritter 1– 1– Schwager von Charlotte Ritter
Hildegard Schroedter Minna Ritter 1– 1 Mutter von Charlotte Ritter
Laura Kiehne Ilse Ritter 1– 1– Ältere Schwester von Charlotte Ritter
Irene Böhm Toni Ritter 1– 1– Jüngere Schwester von Charlotte Ritter
Lilli Fichtner Doris 1– 1– Freundin von Charlotte, arbeitet als Aushilfe bei der Polizei.
Marie Gruber Emma „Emmi“ Wolter 3–14 1–2 Ehefrau von Bruno Wolter, depressiv und alkoholkrank
Sebastian Urzendowsky Max Fuchs 3– 1– Angestellter bei der Bahn, Handlanger des Armeniers
Udo Samel Ernst „Buddha“ Gennat 9– 2– Chef der Mordkommission
Godehard Giese Böhm 4– 1– Kriminaloberkommissar in der Mordkommission
Waldemar Kobus Döhmann 2– 1– Apotheker, versorgt Rath regelmäßig mit Morphium
Johann Jürgens Rudi Malzig 2–12 1–2 Medizinstudent, Bekannter von Stephan Jänicke, kurze Affäre von Charlotte Ritter
Frank Künster Heiliger Josef 1–11 1–2 Priester, Handlanger des Armeniers
Holger Handtke Wegener 2–9 1–2 Anwalt der Familie Nyssen
Florian Panzner Major Scheer 3– 1– Mitglied der Schwarzen Reichswehr
Detlef Bierstedt Gustav Böß 5– 1– Oberbürgermeister von Berlin
Günter Lamprecht Paul von Hindenburg 14 2 Reichspräsident, sorgt für die Freilassung der Verschwörer der Schwarzen Reichswehr.
Werner Wölbern Gustav Stresemann 11–14 2 Reichsminister des Auswärtigen, auf den am Prangertag bei einem Besuch der Dreigroschenoper im Theater am Schiffbauerdamm ein Attentat verübt werden soll.
Rolf Kanies Aristide Briand 13–14 2 Französischer Außenminister, der am Prangertag zusammen mit Gustav Stresemann das Theater am Schiffbauerdamm besucht.
Hendrik Heutmann Sebald 1– 1– Assistent von Benda, später Leiter der Internen Revision.
Anton Rattinger Dr. Schwarz 4– 1– Gerichtsmediziner an der Charité
Tim Fischer Ilja Tretschkow 1–5 1 Nachtclubsänger und Informant von Rath und Wolter

EpisodenlisteBearbeiten

Unterschiede zur RomanvorlageBearbeiten

Die Handlung der ersten beiden Staffeln der Serie weicht in einigen Punkten von Der nasse Fisch ab, wobei Volker Kutscher den Drehbuchautoren ausdrücklich sämtliche kreative Freiheiten gelassen hatte.[66] Er habe seine Figuren wiedererkannt, obwohl er sie anders angelegt habe, so Kutscher in einem Interview mit der FAZ.[67] Rath habe er „im Buch ganz bewusst nur grob skizziert“, damit „jeder Leser sich seinen eigenen Gereon vorstellt.“ Volker Bruchs Spiel zeige „Rath als einen Mann, der nicht genau weiß, was er will“, das passe zur Figur des Romans. Es sei ihm klar gewesen, so Kutscher, „dass die Adaption keine Eins-zu-eins-Abbildung der Figuren sein würde.“

So ist Gereon Rath in Babylon Berlin Kriegsveteran, morphinsüchtig und leidet an einer posttraumatischen Belastungsstörung, während im Roman nur sein älterer Bruder Anno am Ersten Weltkrieg als Frontsoldat teilgenommen hat. Charlotte Ritter stammt aus ärmlichen Verhältnissen und verdient sich nebenbei auch als Gelegenheitsprostituierte Geld, wohingegen sie in Der nasse Fisch aus einer bürgerlichen Familie kommt und ihr Jurastudium als Stenotypistin bei der Mordkommission finanziert. Auch tauchen einige Figuren nur in der Serie auf, wie Raths Schwägerin Helga und ihr Sohn, Außenminister Stresemann oder der Armenier. Letzterer basiert allerdings teilweise auf der im Buch wichtigen Figur Johann Marlow („Dr. M.“), dem Drahtzieher des Ringvereins Berolina. Zudem nehmen einige Personen in der Verfilmung einen anderen Weg. Bruno Wolter erpresst im Buch Charlotte Ritter nicht zum Sex. Anders als in der Serie stirbt er am Ende nicht durch eine Gasexplosion, sondern im Nachhinein an den Folgen einer schweren Verätzung. Charlotte Ritters Mutter stirbt im Roman nicht an den Folgen einer Syphilis, sondern lebt auch noch in späteren Bänden als glühende Verehrerin der Nazis.

Am Ende allerdings, so Kutscher weiter, seien die Regisseure dem Kern des Romans treu geblieben, Es sei seine Geschichte geblieben, aber es sei noch viel hinzugekommen. So sind Ereignisse im Roman nicht erwähnt, wie die Erpressung Konrad Adenauers mit kompromittierenden pornografischen Fotos, der Erkundungsflug zum geheimen deutschen Luftwaffenstützpunkt und die illegalen Giftgastransporte sowie der Sklarek-Skandal. Dieser wird erst im dritten Band Goldstein als zurückliegendes Ereignis genannt.

Fehler im FilmBearbeiten

Der unmögliche ZugBearbeiten

Ein tragendes Element der Handlung ist der Zug. Die Lok ist eine Baureihe 52, die erst ab 1942 gebaut, ab 1960 umgebaut und ab 1970 mit der gezeigten EDV-Nummer existierte: Sie konnte also unmöglich den Zug ziehen. Zudem besaßen Loks der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft zwei Lampen; die dritte oben (das Spitzenlicht) kam in beiden deutschen Staaten erst ab 1958 hinzu. Gleichfalls wurde der weiße Ring auf den Puffern als Warnanstrich in den Nachkriegsjahrzehnten eingeführt.

Die Sowjetunion und alle Nachfolgestaaten verwenden die russische Breitspur, nicht jedoch die Normalspur. Folglich können deutsche Loks nicht ohne aufwendigen Umbau in der Sowjetunion fahren. Deshalb musste die Wehrmacht bei ihrem Vormarsch alle Gleise auf Normalspur umspuren, was die Sowjetarmee bei ihrem Vormarsch ebenso wieder rückgängig machte.

Eine weiteres Problem ist die unterschiedliche Sicherungstechnik im Bahnwesen. Loks wurden deshalb immer für ein einziges Land zugelassen und verließen dies nie. Das führte bei jedem Grenzübertritt zu einem Lokwechsel. Ausnahmen blieben bis in die 1990er Jahre einzelnen, speziell konstruierten, modernen Baureihen vorbehalten. Dampfloks befinden sich nicht darunter.

In gleicher Weise waren die Lokführer nur für ein Land zugelassen; Vorschriften und Signalwesen waren zu unterschiedlich. Um von Noworschew nach Berlin einen Zug zu führen, hätte ein Lokführer die Berechtigung in der Sowjetunion, in Polen und im Deutschen Reich haben müssen.

Die Kesselwagen konnten in dieser Länge erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut werden. Zudem hätten sie bei dem Grenzübergang umgespurt werden müssen.

RezeptionBearbeiten

EinschaltquotenBearbeiten

Die erste Doppelfolge hatte am 13. Oktober 2017 insgesamt 169.000 Zuschauer bei Sky 1, non-linear kamen weitere 76.000 Zuschauer hinzu.[68] In den ersten sechs Tagen schafften es die beiden ersten Episoden auf insgesamt 1,19 Millionen Zuschauer, was „den zweiterfolgreichsten Serienstart auf einem Sky-Sender“[69] bedeutet.

Die Erstausstrahlung im Free-TV der ersten drei Episoden von Babylon Berlin am 30. September 2018 im Ersten wurde in Deutschland von 7,83 Millionen Zuschauern gesehen und erreichte einen Marktanteil von 24,5 %, davon 2,28 Millionen (21,2 % Marktanteil) in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen.[70] Die Folgen 4–6 erreichten am 4. Oktober 2018 noch 18,2 % Marktanteil bei 5,27 Millionen Zuschauern.[71] Die Folgen 7 und 8 erzielten am 11. Oktober 2018 14,7 % Marktanteil bei 4,38 Millionen Zuschauer im Ersten. 10,8 % Marktanteil mit 1,03 Millionen Zuschauern wurden in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen erreicht.[72]

KritikenBearbeiten

Christian Buß von Spiegel Online zeigt sich nach der Premiere in mehrerlei Hinsicht begeistert: „Babylon Berlin schnurrt als Verschwörungsszenario ab wie die besten US-Serien – und steht doch voll in der Tradition eines urdeutschen Angstkinos.“ Das „effizient ausgeleuchtete“ Setting, das mehr auf die Wirkung „psychologischer Stimmigkeit“ als auf „historische Akkuratesse“ achtet, erinnert ihn an die großen Dämonen und Doktoren der frühen deutschen Filmkunst: „Caligari! Nosferatu!! Mabuse!!!“. Subtil, aber präsent sind für Christian Buß die Parallelen zwischen der Filmhandlung in den 1920er Jahren in Berlin und der heutigen Zeit. Er fasst es zusammen mit dem Satz: „Hier hat die Macht, wer die Angst beherrscht.“[73]

David Denk von der Süddeutschen Zeitung kritisiert: „Denn so bildgewaltig die Serie ist, so schwer fällt es ihr, die Zuschauer wirklich zu berühren. […] Es wimmelt von großartigen Schauspielern mit überzeugenden Auftritten […], und trotzdem mangelt es rätselhafterweise an Identifikationsfiguren, für deren Schicksal man echte Empathie entwickeln würde. So gern man den Schauspielern zusieht – Babylon Berlin löst keinen Sog aus. […] Die Serie spielt in einer Zeit, der wir uns auch knapp hundert Jahre später nah fühlen, vermag es aber nicht, diese Offenheit und Neugier in echte Begeisterung für ihre Geschichte zu verwandeln.“[74]

Axel Schmitt von Serienjunkies.de ist in seiner Rezension zu den beiden Auftaktepisoden vorsichtig optimistisch: „Die mit hohen Erwartungen beladene deutsche historische Dramaserie Babylon Berlin besticht in ihren beiden Auftaktepisoden mit einer makellosen visuellen Umsetzung und starken Darstellern. Die Geschichte lässt indes nur erahnen, wo es hingehen könnte.“[75]

AuszeichnungenBearbeiten

 
Cast und Crew bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jenni Zylka: Zu Asche, zu Staub, zum Hype. In: Zeit Online. 5. Dezember 2017, abgerufen am 16. Februar 2018.
  2. Elmar Krekeler: 40 Millionen für Tom Tykwers Fernsehserie. In: Welt Online. 10. Februar 2016, abgerufen am 19. Mai 2016.
  3. a b c d Christian Buß: Mammutprojekt „Babylon Berlin“: ARD und Sky spendieren Tykwer-Serie Rekordbudget. In: Spiegel Online. 10. Februar 2016, abgerufen am 19. Mai 2016.
  4. Scott Roxborough: ‘Babylon Berlin’: How the German Series Could Change High-End TV. In: The Hollywood Reporter. 9. Februar 2017, abgerufen am 30. September 2017 (englisch).
  5. Babylon Berlin. In: daserste.de. Abgerufen am 5. September 2018.
  6. Neue Serie: Babylon Berlin. In: tv.orf.at. Abgerufen am 20. September 2018.
  7. TV Programm – Media Newsroom – Schweizer Radio und Fernsehen. In: srf.ch. Abgerufen am 5. September 2018.
  8. Es geht weiter mit „Babylon Berlin“. In: Spiegel Online. 15. November 2017, abgerufen am 15. November 2017.
  9. Jetzt ist es offiziell: „Babylon Berlin“ wird fortgesetzt. In: mediabiz.de. Blickpunkt:Film, 24. Juli 2018, archiviert vom Original am 25. Juli 2018; abgerufen am 25. Juli 2018.
  10. „Wir wollen Fernsehen auf Kino-Niveau“ – Interview mit Elke Walthelm, Executive Vice President Content bei Sky Deutschland, in TV Digital Serien Special
  11. "Babylon Berlin": Dreharbeiten für die neue Staffel dauern noch bis Mai spiegel.de, 26. November 2018
  12. "Babylon Berlin": Dritte Staffel bereits in mehr als 35 Länder verkauft spiegel.de, 9. April 2019
  13. Babylon Berlin. In: sky.de. Abgerufen am 2. Oktober 2017.
  14. Sex, seafood and 25,000 coffees a day: the wild 1920s superclub that inspired Babylon Berlin. In: theguardian.com. Sky, abgerufen am 8. Dezember 2017 (englisch).
  15. a b Babylon Berlin. (Nicht mehr online verfügbar.) In: tomtykwer.de. 23. Oktober 2013, archiviert vom Original am 6. September 2014; abgerufen am 7. April 2015.
  16. a b c Wegweisende Produktion: „Babylon Berlin“ mit Tom Tykwer. Das Erste, abgerufen am 19. Mai 2016.
  17. ARD, Sky Germany and Beta Film join the team on BABYLON BERLIN. In: x-filme.de. 16. Oktober 2014, abgerufen am 24. Mai 2018 (englisch).
  18. Full Credits. Sense8. In: Internet Movie Database. 5. Juni 2015, abgerufen am 7. April 2015 (englisch).
  19. Tom Tykwer dreht TV-Serie in Berlin. In: Welt Online. 20. Januar 2015, abgerufen am 11. April 2015.
  20. Willkommen in Babylon. In: Berliner Zeitung, 9. Februar 2017. S. 10.
  21. Volker Kutschers Bestsellerreihe wird bei ARD und Sky zur TV-Serie. Kiepenheuer & Witsch, abgerufen am 7. April 2015.
  22. ARD und Sky planen gemeinsame Serie „Babylon Berlin“. In: Noz.de. 22. Oktober 2014, abgerufen am 7. April 2015.
  23. a b „Babylon Berlin“ im Doppelpack. In: mediabiz.de. Blickpunkt:Film, 30. August 2017, abgerufen am 30. August 2017.
  24. a b Christopher Keil: Gemeinsame Produktion von ARD und Sky: „Das wird schmutzig werden“. In: Süddeutsche Zeitung. 27. Juni 2014 (sueddeutsche.de).
  25. Wie die ARD ihre Zuschauer warten lässt. In: Hannoversche Allgemeine Zeitung. Abgerufen am 4. November 2018.
  26. Der Gebührenzahler schaut erst mal in die Röhre. In: Der Tagesspiegel. Abgerufen am 4. November 2018.
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