Nina Gummich

deutsche Schauspielerin

Nina Gummich (* 1. Januar 1991 in Leipzig)[1] ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und WirkenBearbeiten

Nina Gummich stammt aus einer Leipziger Schauspielerfamilie. Ihre Mutter ist die Schauspieldozentin, Schauspielerin und Regisseurin Anne-Kathrin Gummich, Professorin für Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Ihr Adoptivvater, der sie im Alter von zweieinhalb Jahren adoptierte, ist deren Lebensgefährte Hendrik Duryn.[2] Im Alter von zehn Jahren kam sie erstmals selbst mit dem Film in Berührung.[3] Bei Love Letters wurde sie gemeinsam mit ihrer Mutter besetzt. In den darauffolgenden Jahren spielte sie in verschiedenen Fernsehproduktionen und im Kinofilm Blueprint.

Im ersten Teil des Mehrteilers Die Wölfe spielte sie eine der Hauptrollen. Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises 2009 wurde sie – gemeinsam mit fünf anderen Nachwuchsdarstellern – dafür mit dem mit 15.000 Euro dotierten Förderpreis ausgezeichnet.[4]

2011 bis 2015 studierte Gummich Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und gehörte 2013 bis 2015 zum Schauspielstudio des Staatsschauspiel Dresden.[5] Von 2015 bis 2018 spielte sie am Hans Otto Theater Potsdam. Sie entschied sich dort gegen eine Vertragsverlängerung und für die Arbeit als Film- und Fernsehschauspielerin.[6]

Im April 2021 beteiligte sich Gummich zusammen mit rund 50 weiteren Schauspielern an der umstrittenen Initiative #allesdichtmachen.[7]

FilmografieBearbeiten

 
Nina Gummich bei der Probe für Klaus im Schrank (2013)

TheaterstückeBearbeiten

Staatsschauspiel Dresden 2013–2015Bearbeiten

Hans-Otto-Theater Potsdam 2015–2018Bearbeiten

  • Abend über Potsdam
  • Die schönen Dinge
  • Familiengeschäfte
  • Die Wiedervereinigung der beiden Koreas
  • Ein Sommernachtstraum
  • Drei Schwestern
  • Bilder deiner großen Liebe[8]

AuszeichnungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. imfernsehen GmbH & Co KG: Filmografie Nina Gummich. Abgerufen am 10. Januar 2021.
  2. Lena Kappei: Hendryk Duryn: Meine Tochter hat mich adoptiert. In: bz-berlin.de. 28. Januar 2016. Abgerufen am 18. Februar 2016.
  3. Josi Pannach: Interview mit Jungschauspielerin Nina Gummich: Das Leben ist ein Drehbuch. (Memento des Originals vom 24. September 2007 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.spiesser.de In: spiesser.de, 16. März 2008
  4. Die Preisträger 2009 Deutscher Fernsehpreis
  5. Nina Gummich. Deutsches Theater, abgerufen am 26. April 2021.
  6. Lena Schneider: „Ich brülle zurück“. Potsdamer Neueste Nachrichten, 1. März 2018, abgerufen am 26. April 2021.
  7. Michael Hanfeld: Alles nicht so einfach. Frankfurter Allgemeine Zeitung. 23. April 2021. Abgerufen am 25. April 2021.
  8. Hans Otto Theater Potsdam: Hans Otto Theater Potsdam - Nina Gummich. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 1. März 2017; abgerufen am 6. Mai 2017.

WeblinksBearbeiten

Commons: Nina Gummich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien