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Ralf Hoffrogge (* 1980 in Lingen, Niedersachsen) ist ein deutscher Historiker.

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LebenBearbeiten

In den Jahren 2000 bis 2008 absolvierte Hoffrogge ein Studium der Geschichte, Politikwissenschaft sowie Psychologie an der Freien Universität Berlin. Aus seiner Abschlussarbeit ging 2008 die Publikation Richard Müller – Der Mann hinter der Novemberrevolution hervor. Im Anschluss promovierte er 2013 an der Universität Potsdam mit einer Biographie über Werner Scholem. Seit 2014 arbeitet er im Institut für Soziale Bewegungen der Ruhr-Universität Bochum an einem Habilitationsprojekt mit dem Thema Arbeit in der Krise – Gewerkschaftliche Krisendeutungen und Krisenpolitik in Deutschland und Großbritannien. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen die Geschichte der Arbeiterbewegungen sowie Gewerkschaftsgeschichte.[1]

Hoffrogge war von 2011 bis 2014 Deutschlandredakteur des Online-Archivs workerscontrol.net[2] und ist seit 2011 Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift WorkingUSA – The Journal of Labor and Society.[3] Seit 2014 gehört er zur Redaktion der Fachzeitschrift Arbeit – Bewegung – Geschichte (bis 2015 JahrBuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung).

Hoffrogges Biographie über Werner Scholem wurde im Oktober 2015 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit dem Übersetzungspreis „Geisteswissenschaften International“ ausgezeichnet.[4]

SchriftenBearbeiten

Als Autor:

  • Richard Müller. Der Mann hinter der Novemberrevolution. Karl-Dietz-Verlag, 2., korrigierte und erweiterte Auflage, Berlin 2018, ISBN 978-3-320-02354-6 (zuerst 2008, Hartfrid Krause: Rezension, H-Soz-Kult, 1. April 2009).
    • Übersetzung: Working-Class Politics in the German Revolution. Richard Müller, the Revolutionary Shop Stewards and the Origins of the Council Movement. Brill, Leiden 2014, ISBN 978-9-00421-921-2.
  • Werner Scholem. Eine politische Biographie (1895–1940). UVK, Konstanz 2014, ISBN 978-3-86764-505-8.
  • Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland und Österreich. Von den Anfängen bis 1914. Schmetterling, 2., erweiterte Auflage, Stuttgart 2017, ISBN 3-89657-691-7 (zuerst 2011 als Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland).

Als Herausgeber:

  • Richard Müller: Eine Geschichte der Novemberrevolution. Verlag Buchmacherei, Berlin 2011 (kommentierte Neuedition der Trilogie Vom Kaiserreich zur Republik, Die Novemberrevolution und Der Bürgerkrieg in Deutschland aus den Jahren 1924/1925); Rezension auf hsozkult
  • zusammen mit Norman LaPorte: Weimar Communism as Mass Movement 1918–1933, Lawrence & Wishart, London 2017, ISBN 978-191044-898-4.
  • zusammen mit Dieter Braeg: Allgemeiner Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte Deutschlands. 16.–20. Dezember 1918 Berlin – Stenografische Berichte, Berlin 2018, ISBN 978-3-9819243-6-7.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Autorenseite UVK.
  2. workerscontrol.net
  3. WUSA Homepage. (Memento des Originals vom 3. Oktober 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/onlinelibrary.wiley.com
  4. Geisteswissenschaften International – Preisträger 2015.