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Wallhalben

Gemeinde in Rheinland-Pfalz, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wallhalben
Wallhalben
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wallhalben hervorgehoben
Koordinaten: 49° 19′ N, 7° 32′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Thaleischweiler-Wallhalben
Höhe: 265 m ü. NHN
Fläche: 4,88 km2
Einwohner: 876 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 180 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66917
Vorwahl: 06375
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 225
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 52
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Webpräsenz: www.vgtw.de
Ortsbürgermeister: Berthold Martin
Lage der Ortsgemeinde Wallhalben im Landkreis Südwestpfalz
DarsteinDimbach (Pfalz)Hauenstein (Pfalz)HinterweidenthalLug (Pfalz)Schwanheim (Pfalz)SpirkelbachSpirkelbachWilgartswiesenWilgartswiesenClausenDonsiedersLeimen (Pfalz)MerzalbenMünchweiler an der RodalbRodalbenBottenbachEppenbrunnHilstKröppenKröppenLemberg (Pfalz)ObersimtenRuppertsweilerSchweixTrulbenVinningenBobenthalBruchweiler-BärenbachBundenthalBusenbergDahnErfweilerErlenbach bei DahnFischbach bei DahnHirschthal (Pfalz)LudwigswinkelNiederschlettenbachNothweilerRumbachSchindhardSchönau (Pfalz)BiedershausenHerschbergHettenhausen (Pfalz)Knopp-LabachKrähenbergObernheim-KirchenarnbachSaalstadtSchauerbergSchmitshausenWallhalbenWeselbergWinterbach (Pfalz)GeiselbergHeltersbergHermersbergHöheinödHorbach (Pfalz)SchmalenbergSteinalbenWaldfischbach-BurgalbenAlthornbachBattweilerBechhofen (Pfalz)ContwigDellfeldDietrichingenGroßbundenbachGroßsteinhausenHornbachKäshofenKleinbundenbachKleinsteinhausenMauschbachRiedelbergRosenkopfWalshausenWiesbach (Pfalz)HöheischweilerHöhfröschenMaßweilerNünschweilerPetersberg (Pfalz)ReifenbergRieschweiler-MühlbachThaleischweiler-FröschenPirmasensZweibrückenSaarlandSaarlandFrankreichLandkreis Südliche WeinstraßeKaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandau in der PfalzLandkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild
Ortskern von Wallhalben

Wallhalben ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an. Wallhalben ist gemäß Landesplanung als Grundzentrum ausgewiesen.[2]

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Wallhalben liegt auf der Sickinger Höhe. Im Westen befindet sich Biedershausen, im Osten Saalstadt.

Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Wallhalben und Oberhausen. Zum Ortsteil Oberhausen gehört auch der Wohnplatz Seitershof.[3]

GeschichteBearbeiten

Wallhalben wurde im Jahr 1270 erstmals urkundlich erwähnt.

Durch die rheinland-pfälzische Verwaltungsreform wurde am 1. April 1968 aus den Gemeinden Wallhalben und Oberhausen die neue Gemeinde Wallhalben-Oberhausen gebildet. Am 1. August 1972 wurde die neue Gemeinde in Wallhalben umbenannt.[4]

Vom 22. April 1972 bis zum 30. Juni 2014 war Wallhalben Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Wallhalben, der neben Wallhalben elf weitere eigenständige Ortsgemeinden angehörten. Seit dem 1. Juli 2014 gehört Wallhalben zur neuen Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben (vorläufiger Name bis 31. Dezember 2015 war „Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen - Wallhalben“).

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wallhalben, bezogen auf das heutige Gemeindegebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 548
1835 604
1871 695
1905 674
1939 601
1950 720
Jahr Einwohner
1961 757
1970 781
1987 873
1997 901
2005 850
2016 876

ReligionBearbeiten

Ende 2014 waren 47,0 Prozent der Einwohner katholisch und 41,1 Prozent evangelisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[5] Die Katholiken gehören zum Bistum Speyer, die Evangelischen zur Protestantischen Landeskirche Pfalz.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Wallhalben besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU FWG Gesamt
2014 3 2 7 12 Sitze
2009 2 4 6 12 Sitze
2004 2 4 6 12 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Wallhalben e. V.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Blau und Schwarz gespalten, rechts ein halber rotbewehrter silberner Adler am Spalt, links ein linksgewendeter rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe.“[7]
Wappenbegründung: Es wurde 1974 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt. Der Adler erinnert an die ehemalige Zugehörigkeit von Oberhausen zu den Leiningern und der Pfälzer Löwe an die von Wallhalben zu Pfalz-Zweibrücken.

VerkehrBearbeiten

In Wallhalben kreuzen sich die Landesstraßen L 469, L 473 und L 475. Über die nahegelegene Auffahrt Weselberg der A 62 besteht Anschluss an den Fernverkehr.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

  • Theodor Lipps (1851–1914), Philosoph und Psychologe
  • Friedrich-August Poth (1840–1905), Bierbaron

Personen, die vor Ort gewirkt habenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 111 (PDF; 1,9 MB).
  4. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 199, 205 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  5. Gemeindestatistik KommWis, Stand: 31. Dezember 2014
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3.