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OFC Champions League
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Abkürzung O-League
Verband Oceania Football Confederation
Gründung 1987 (als OFC Champions Cup)
Erstaustragung 1987
Mannschaften 14 (+4 in der Qualifikation)
Spielmodus Rundenturnier (4 Gruppen à 4 Teams) + Halbfinale & Finale
Titelträger NeukaledonienNeukaledonien Hienghène Sport (1. Titel)
Rekordsieger NeuseelandNeuseeland Auckland City FC (9 Titel)
Aktuelle Saison 2019
Website www.oceaniafootball.com
Qualifikation für FIFA-Klub-Weltmeisterschaft
Jahr Sieger des
OFC Champions Cup
1987 Adelaide City
1999 South Melbourne FC
2001 Wollongong Wolves
2005 Sydney FC
2006 Auckland City FC
Saison Sieger der
OFC Champions League
2007 Waitakere United
2007/08 Waitakere United
2008/09 Auckland City FC
2009/10 Hekari United FC
2010/11 Auckland City FC
2011/12 Auckland City FC
2012/13 Auckland City FC
2013/14 Auckland City FC
2014/15 Auckland City FC
2016 Auckland City FC
2017 Auckland City FC
2018 Team Wellington
2019 Hienghène Sport

Die OFC Champions League ist ein Fußball-Vereinswettbewerb in Ozeanien, der von der OFC organisiert und 1987 erstmals, noch unter der Bezeichnung OFC Champions Cup, ausgetragen wurde. Er ist, wenn auch deutlich leistungsschwächer, vergleichbar mit den analogen Champions League Wettbewerben in Europa, Afrika, Asien, Nord- und Mittelamerika sowie Südamerika. Derzeit ist der Wettbewerb nur den Meistern aus den sieben leistungsstärkeren Verbänden der OFC vorbehalten. Dies sind Fidschi, Neukaledonien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, die Salomonen, Tahiti und Vanuatu. Neuseeland stellt seit 2007 regelmäßig zwei Teilnehmer; mit Ausnahme von 2010 jeweils als Titelverteidiger. Für die Meister aus den leistungsschwächeren Verbänden Amerikanisch-Samoa, Cookinseln, Samoa und Tonga wurde ab 2012 eine Qualifikationsrunde eingeführt. Dessen Sieger ist dann jeweils für ein Play-off zur OFC Champions League qualifiziert.

GeschichteBearbeiten

 
Früheres Logo

Erstmals fand 1987 im australischen Adelaide ein Wettkampf zwischen ozeanischen Mannschaften statt, der allerdings höchstwahrscheinlich nur inoffiziellen Charakter trug. Anlass für ein offizielles Turnier unter der Ägide des Kontinentalverbands OFC bot die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2000, zu der auch Ozeanien einen Teilnehmer entsenden sollte. Auch Anfang 2001 fand ein OFC Champions Cup statt. Die Klub-WM wurde jedoch von der FIFA abgesagt und der Wettbewerb vorerst eingestellt.

Da die FIFA für 2005 die Rückkehr der Klub-WM ankündigte, kam es zur Neuauflage des OFC Champions Cups. Mit Sydney FC gewann zum vierten Mal in Folge eine australische Mannschaft. Es sollte auch das letzte Mal sein, da sich der Australische Fußballverband im selben Jahr aus der OFC zurückzog und zur AFC wechselte. 2006 siegte der neuseeländische Verein Auckland City FC, der Ozeanien bei der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2006 vertreten hat.

2007 wurde das Turnier umbenannt und trägt seitdem den Namen OFC Champions League. Die ersten beiden Siege errang Waitakere United.

ModusBearbeiten

Aktuell gilt folgender Modus:[1] Der eigentlichen Gruppenphase mit den jeweiligen Meistern und Vizemeistern aus den sieben spielstärksten Ländern Fidschi, Neuseeland, Neukaledonien, Papua-Neuguinea, Salomonen, Tahiti und Vanuatu ist eine Qualifikationsrunde mit den Meistern aus Amerikanisch-Samoa, den Cookinseln, Samoa und Tonga vorgeschaltet. Diese vier Mannschaften spielen in Turnierform in einer einfachen Ligarunde Jeder gegen Jeden. Die beiden Erstplatzierten der Qualifikation komplettieren das Starterfeld der insgesamt sechzehn Mannschaften der Gruppenphase.

In dieser wird in vier Gruppen zu je vier Mannschaften an vorab festgelegten Spielorten in Turnierform ebenfalls einmal Jeder gegen Jeden gespielt. Die vier Gruppensieger erreichen das Halbfinale. Deren Sieger wiederum erreichen das Finale, welches wie die Halbfinalspiele zuvor in Hin- und Rückspiel ausgetragen wird.

Der Sieger qualifiziert sich für die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft, die jeweils im Dezember nach den Finals ausgetragen wird. Dort bestreitet er dann ein Ausscheidungsspiel gegen den Meister des Gastgeberlandes um die Teilnahme am Viertelfinale.

RanglistenBearbeiten

Der erfolgreichste Verein ist Auckland City FC, der den letzten OFC Champions Cup (2006) und den ersten "OFC-Wettbewerb ohne australische Beteiligung" gewinnen konnte, bevor dieser in OFC Champions League umbenannt wurde. 2009, 2011, 2012, 2013, 2014 und 2015 konnten sie den Wettbewerb erneut für sich entscheiden. Die härtesten Konkurrenten sind die nationalen Rivalen Waitakere United und Team Wellington. Die beiden erreichten jeweils viermal das Finale der OFC Champions League, doch im Gegensatz zu Auckland konnte man nicht alle Partien für sich entscheiden. Waitakere gewann 2007 und 2008 und Wellington 2018 den Wettbewerb.

Die ersten vier OFC Champions Cups wurden unter vier australischen Vereinen verteilt, den zweimaligen australischen Meistern South Coast Wolves (als Wolongong Wolves) und dem Sydney FC, dem dreimaligen australischen Meister Adelaide City und dem viermaligen australischen Meister South Melbourne FC, deren Siegeszug durch den Verbandswechsel nach Asien beendet wurde. Mit zwei Ausnahmen dominierten die Vereine aus Neuseeland seitdem den Wettbewerb. 2010 gelang dem vierfachen papua-neuguineischen Meister Hekari United FC die favorisierte Mannschaft Waitakere United aus Neuseeland zu schlagen. 2019 schaffte es zum ersten Mal nach 2006 kein neuseeländischer Verein ins Finale. Hienghène Sport setzte sich in einem rein neukaledonischen Finale gegen AS Magenta durch.

nach Vereinen
Rang Verein Titel Jahr(e)
1   Auckland City FC 9 2006, 2009, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017
2   Waitakere United 2 2007, 2008
3   Adelaide City 1 1987
  Hekari United FC 1 2010
  Hienghène Sport 1 2019
  South Melbourne FC 1 1999
  Sydney FC 1 2005
  Team Wellington 1 2018
  Wollongong Wolves 1 2001
nach Ländern
Rang Land Titel
1 Neuseeland  Neuseeland 12
2 Australien  Australien 4
3 Neukaledonien  Neukaledonien 1
Papua-Neuguinea  Papua-Neuguinea 1

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten