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Kleiner Weltpokal

Fußballwettbewerb in Venezuela

Der Kleine Weltpokal (Spanisch: Pequeña Copa del Mundo) wurde zwischen 1952 und 1957 in Venezuela ausgespielt und gilt neben der Copa Rio als ein Vorläufer des Weltpokals, welcher selbst 2005 durch die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft ersetzt wurde. Genauso wie der Weltpokal war der kleine Weltpokal nur auf europäische und südamerikanische Mannschaften beschränkt. Das Teilnehmerfeld bestand aus vier Mannschaften wovon die eine Hälfte aus Europa und die andere aus Südamerika kam[1]. Die europäischen Mannschaften konnten sich über den Coupe Latine qualifizieren, der Qualifikationsmodus der südamerikanischen Mannschaft ist dagegen unbekannt. Jedoch war die Intention der Veranstalter, meist Firmen aus Venezuela, die besten Mannschaften beider Kontinente einzuladen. Nach Einführung des Europapokals der Landesmeister und aufgrund von Sicherheitsproblemen in Venezuela wurde der Wettbewerb 1957 eingestellt. 1963 wurde der Wettbewerb unter dem Namen Taça Ciudad de Caracas erneut ins Leben gerufen. Hierbei handelte es sich aber um ein reines Freundschaftsturnier das nur noch sporadisch ausgetragen wurde. Von nun an variierte auch das Teilnehmerfeld zwischen drei und acht Mannschaften. 1975 wurde das Turnier zum letzten Mal ausgetragen. Gewinner war die Nationalmannschaft der DDR.[2]

Jahr Gewinner
1952 Spanien 1945Spanien Real Madrid
1953 KolumbienKolumbien Millonarios FC
1953 BrasilienBrasilien Corinthians São Paulo
1954 Turnier wurde nicht ausgetragen
1955 BrasilienBrasilien FC São Paulo
1956 Spanien 1945Spanien Real Madrid
1957 Spanien 1945Spanien FC Barcelona

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Pequeña Copa del Mundo 1953. In: www.rsssf.com. Abgerufen am 21. Dezember 2016.
  2. Pequeña Copa del Mundo and Other International Club Tournaments in Caracas. In: www.rsssf.com. Abgerufen am 21. Dezember 2016.