Hauptmenü öffnen

Maxime Laheurte

französischer Nordischer Kombinierer
Maxime Laheurte Nordische Kombination
Maxime Laheurte beim Weltcup in Ramsau im Dezember 2016

Maxime Laheurte beim Weltcup in Ramsau im Dezember 2016

Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 20. Mai 1985 (34 Jahre)
Geburtsort Gérardmer, Frankreich
Größe 173 cm
Gewicht 59 kg
Beruf Grenzsoldat
Karriere
Disziplin Nordische Kombination
Verein AS Gerardmer Ski Nordique
Trainer Jerome Laheurte
Nationalkader seit 2000
Status zurückgetreten
Karriereende 2019
Medaillenspiegel
WM-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Nationale Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Nordische Skiweltmeisterschaften
0Gold0 2013 Val di Fiemme Team NH
0Bronze0 2015 Falun Team NH
FIS Nordische Junioren-Ski-WM
0Silber0 2002 Schonach Team
0Bronze0 2003 Sollefteå Team
0Silber0 2005 Rovaniemi Team
Platzierungen im Weltcup
 Debüt im Weltcup 29. Januar 2005
 Gesamtweltcup 19. (2015/16)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Sprint 0 0 1
 Massenstart 0 0 1
 Team 0 3 4
 Teamsprint 0 1 1
letzte Änderung: 19. August 2019

Maxime Laheurte (* 20. Mai 1985 in Gérardmer) ist ein ehemaliger französischer Nordischer Kombinierer.

WerdegangBearbeiten

Nordische KombinationBearbeiten

Laheurte, der für den Skiverein AS Gerardmer Ski Nordique startete, betrieb seit 1992 Nordische Kombination. Seit 2000 ist er in Frankreich auf nationaler Ebene aktiv. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2002 in Schonach im Schwarzwald belegte er mit der französischen Staffel den zweiten und im Gundersenwettbewerb den 40. Platz. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2003 in Sollefteå wurde er mit der Staffel Dritter, im Sprint belegte er den 13. und im Gundersenwettbewerb den 18. Platz. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2004 im norwegischen Stryn konnte er hingegen keine Medaille gewinnen. Er wurde 18. im Sprint und Sechster mit der französischen Staffel. Im Weltcup debütierte er im Januar 2005 in Sapporo, als er mit den Plätzen 20 im Massenstartrennen und 25 im Gundersenwettbewerb gleich seine ersten Weltcuppunkte erringen konnte. Bei seinen letzten Junioren-Weltmeisterschaften 2005 im finnischen Rovaniemi konnte er mit dem französischen Team erneut Silber gewinnen. Im Gundersenwettbewerb wurde er 28. und im Sprint Siebter. Seine beiden ersten Jahre im Weltcup waren für den jungen Sportler Lehrjahre. Im Dezember 2006 konnte er in die Weltspitze vorstoßen, als er bei den beiden Weltcupstationen in Lillehammer und Ramsau am Dachstein in vier Rennen in Folge unter die besten Sieben, zweimal sogar auf dem Dritten Rang, einlaufen konnte.

Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin gehörte Laheurte zum französischen Aufgebot, wurde jedoch nicht eingesetzt. Bei den Weltmeisterschaften 2007 im japanischen Sapporo wurde er Sechster mit der Mannschaft, Zehnter im Sprint und 19. im Gundersenwettbewerb.

Bei den Französischen Meisterschaften im Skispringen 2009 in Chaux-Neuve sprang Laheurte auf den 16. Platz im Einzel und auf den 4. Platz im Teamspringen. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 im kanadischen Vancouver verpasste er mit der französischen Staffel als Vierter nur knapp um 1,4 Punkte hinter der deutschen Mannschaft olympisches Edelmetall, während er im Gundersenwettbewerb 38. wurde.

Während das französische Team von der Großschanze bei den Weltmeisterschaften 2009, als er im Gundersenwettbewerb 35. wurde, und 2011, als er mit dem Team von der Normalschanze zudem Fünfter und in den Gundersenwettbewerben 16. (Normalschanze) und 21. (Großschanze) wurde, nur Vierte wurde, gewannen Laheurte, François Braud, Sébastien Lacroix und Jason Lamy Chappuis 2013 Gold von der Normalschanze. In den Gundersenwettbewerben wurde er 15. (Normalschanze) und 25. (Großschanze).

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 belegte er mit der Mannschaft erneut Platz vier und wurde in den beiden Gundersenwettbewerben 17. (von der Normalschanze) und 27. (von der Großschanze).

Die Saison 2014/15 lief für Laheurte zunächst mäßig erfolgreich, da er lange Zeit kein Top 10-Platzierung erreichte. Einen Saisonhöhepunkt hatte Laheurte dann bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 in Falun, als er – erneut mit François Braud, Sébastien Lacroix und Jason Lamy Chappuis – den dritten Platz im Mannschaftswettbewerb belegte und so eine Bronzemedaille gewann. Dies ist nach 2013 seine zweite Medaille bei Weltmeisterschaften. In den Grundersenwettbewerben wurde er 14. von der Groß- und 16. von der Normalschanze. Nach nur zwei Top 10-Platzierungen in der gesamten Saison wurde er am Ende im Gesamtweltcup 24. Bei den Weltmeisterschaften 2015 im finnischen Lahti wurde er im Teamsprint Fünfter und mit der Mannschaft Siebter. Im Gundersenwettbewerb von der Normalschanze belegte er den 27. Platz.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang wurde er mit der Staffel Fünfter und in den beiden Gundersenwettbewerben Elfter (von der Normalschanze) und 14. (von der Großschanze). Bei den Weltmeisterschaften 2019 wurde er im Teamsprint und mit der Mannschaft Sechster und erreichte in den Gundersenwettbewerben den 24. (Großschanze) und den 30. Platz (Normalschanze). Laheurte beendete zum Saisonende 2018/19 seine Karriere.[1]

Weitere DisziplinenBearbeiten

Leheurte startete seltener auch in Wettbewerben im Skispringen und im Skilanglauf. So kommt er bislang auf drei Wettbewerbsteilnahmen im Skisprung-Continental-Cup, bei denen er die Punkteränge aber deutlich verpasste. Ebenso nahm er vereinzelt an FIS-Rennen im Langlauf teil.

StatistikBearbeiten

Platzierungen bei WeltmeisterschaftenBearbeiten

Jahr und Ort Wettbewerb
Gundersen NH Sprint LH Gundersen LH Massenstart Team NH Team LH Teamsprint
Japan  2007 Sapporo 19. 10. 06.
Tschechien  2009 Liberec 35. 04.
Norwegen  2011 Oslo 16. 21. 05. 04.
Italien  2013 Val di Fiemme 15. 25. 01.
Schweden  2015 Falun 16. 14. 03.
Finnland  2017 Lahti 27. DSQ 07. 05.
Osterreich  2019 Seefeld 30. 24. 06. 06.

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2006/07 15. 243
2007/08 53. 038
2008/09 44. 069
2009/10 61. 005
2010/11 26. 097
2011/12 22. 302
2012/13 28. 137
2013/14 38. 066
2014/15 24. 179
2015/16 19. 236
2016/17 35. 120
2017/18 22. 238
2018/19 33. 095

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Sophie Courageot: Combiné nordique : c'est la der pour Maxime Laheurte et François Braud. France 3, 15. März 2019, abgerufen am 13. April 2019.