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Nordische Skiweltmeisterschaften 2009

Nordic combined pictogram.svg

Herren Damen
Sieger
Skilanglauf Sprint Freistil NorwegenNorwegen Ola Vigen Hattestad ItalienItalien Arianna Follis
Skilanglauf Team-Sprint klassisch NorwegenNorwegen Kjølstad / Hattestad FinnlandFinnland Saarinen / Kuitunen
Skilanglauf klassisch EstlandEstland Andrus Veerpalu – 15 km FinnlandFinnland Aino-Kaisa Saarinen – 10 km
Skilanglauf Verfolgung NorwegenNorwegen Petter Northug – 15k+15F PolenPolen Justyna Kowalczyk – 7,5k+7,5F
Skilanglauf Freistil NorwegenNorwegen Petter Northug – 50 km PolenPolen Justyna Kowalczyk – 30 km
Langlaufstaffel NorwegenNorwegen Norwegen – 4×10 km FinnlandFinnland Finnland – 4×5 km
Skispringen Normalschanze OsterreichÖsterreich Wolfgang Loitzl Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Lindsey Van
Skispringen Großschanze SchweizSchweiz Andreas Küttel ---
Skispringen Großschanze Team OsterreichÖsterreich Österreich ---
Nord. Kombination Einzel Normalschanze Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Todd Lodwick ---
Nord. Kombination Einzel Großschanze Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Todd Lodwick ---
Nord. Kombination Massenstart Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bill Demong ---
Nordische Kombination Team JapanJapan Japan
Einzelwettbewerbe 9 6
Teamwettbewerbe 4 1

Die 47. Nordischen Skiweltmeisterschaften fand vom 18. Februar bis 1. März 2009 in der tschechischen Stadt Liberec statt. Dies wurde am 3. Juni 2004 während des FIS-Kongresses in Miami (USA) entschieden. Liberec setzte sich in einer Kampfabstimmung mit 11:4 Stimmen gegen die norwegische Hauptstadt Oslo durch.

Damit wurde zum zweiten Mal eine tschechische Stadt Austragungsort der Nordischen Skiweltmeisterschaft. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 1925 wurden die Wettbewerbe in Janské Lázně veranstaltet.

Bei den Weltmeisterschaften 2009 wurden erstmals Damen-Wettbewerbe im Skispringen und ein Massenstart-Wettbewerb der Kombinierer abgehalten.

WettbewerbeBearbeiten

Im Skilanglauf fanden für Frauen und Männer je vier Einzel- und zwei Mannschaftswettbewerbe statt. Bei den als Doppelverfolgung ausgetragenen Verfolgungsrennen (15 km Frauen, 30 km Männer) und den Staffeln wurden Teildistanzen sowohl in der klassischen als auch in der freien Technik gelaufen. Bei den anderen Rennen wurde, wie bei Nordischen Skiweltmeisterschaften üblich, die Technik gegenüber der vorhergehenden WM 2007 variiert. Die Sprintwettbewerbe und die Langdistanz-Massenstartrennen (30 km Frauen, 50 km Männer) wurden im Freistil gelaufen, die Teamsprints und die Mittelstrecken-Einzelstartrennen (10 km Frauen, 15 km Männer) in der klassischen Technik.

Bei der Nordischen Kombination wurden die für den Weltcup durchgeführten Reformen der Disziplin auch bei den Weltmeisterschaften angewendet. Anstelle der früher üblichen Einzel- und Sprintwettbewerbe fanden nun Einzelwettbewerbe mit je nur einem Sprung von Groß- und Normalschanze und folgendem 10 km Langlauf statt. Daneben wurde bei dieser Weltmeisterschaft auch erstmals ein Massenstartwettbewerb ausgetragen. Dabei wurde wie in den Anfangsjahren der Nordischen Kombination als erste Disziplin das Laufen durchgeführt – allerdings nur über 10 km und als Massenstart (früher. 15 km und Intervallstart). Gesprungen wurde dann zweimal von der Normalschanze, wobei beide Sprünge in die Wertung kamen. Diese Wettbewerbsvariante wurde im Zuge der Reform zwar später wieder abgeschafft, verblieb jedoch im WM-Programm, da der Programmablauf bereits festgelegt worden war. Bei künftigen Weltmeisterschaften fand und findet dieser Wettbewerb nicht mehr statt.[1] Außerdem wurde auch wieder ein Teamwettbewerb abgehalten.

Im Skispringen wurde erstmals eine Weltmeisterin ermittelt, nachdem Frauen zuvor bereits seit 2006 an Juniorenweltmeisterschaften teilgenommen hatten. Der Wettkampf wurde auf der Normalschanze ausgetragen. Bei den Männern fanden Einzelwettbewerbe von Normal- und Großschanze sowie ein Teamwettbewerb von der Großschanze statt.

TeilnehmerBearbeiten

Inklusive Ersatzleuten, die nur an den Trainingsdurchgängen teilnahmen, wurden 589 Athleten aus 61 Ländern für die Weltmeisterschaften gemeldet.[2] Letztendlich nahmen an den Wettbewerben 549 Sportler aus 61 Ländern teil.

AustragungsorteBearbeiten

 
Die Anlagen der WM in Liberec

Die Langlaufwettbewerbe wurden im Stadtviertel Vesec, im Süden von Liberec, ausgetragen. Dort wurde extra für die Weltmeisterschaften ein Loipenareal angelegt. Dieses wurde erst kurz vor der Weltmeisterschaft fertiggestellt, bei zuvor dort ausgetragenen Testwettkämpfen musste auf provisorische Strecken ausgewichen werden. In dem Areal befindet sich ein Skistadion, das 30.000 Personen fassen kann. Dort befinden sich zwei Strecken für die Sprintwettbewerbe, mit Längen von 1,2 und 1,5 Kilometern. Dazu kommen zwei 3,75 Kilometer lange Strecken, die beide auf 3,3 und 2,5 Kilometer verkürzt werden können. Durch Kombination dieser Strecken, die im Stadion zusammenlaufen, lassen sich alle benötigten Distanzen realisieren.[3]

Die Sprungwettbewerbe fanden auf den Skisprungschanzen am Ještěd statt. Diese bestehen bereits seit 1966 und waren bereits mehrfach Austragungsort von Weltcupwettbewerben. Für die Weltmeisterschaft wurde die Infrastruktur im Umfeld der Schanzen umfangreich umgebaut und modernisiert. So wurde ein fünf Mio. Euro teures Mehrzweckgebäude im Auslauf errichtet, die Tribünenanlagen ausgebaut sowie eine leistungsstarke Flutlichtanlage installiert. Die Schanzen wurden mit Matten für Sommertraining ausgestattet, die Schanzenprofile wurden dabei jedoch nicht verändert.[4] Die Großschanze hatte zur WM eine Hillsize von 134 Metern und einen Konstruktionspunkt von 120 Metern. Den offiziellen Schanzenrekord hielt der Finne Janne Ahonen mit 139,0 Metern, aufgestellt beim Weltcup im Jahr 2004, den inoffiziellen Rekord hielt der Tscheche Roman Koudelka mit 143,0 Metern, aufgestellt bei den tschechischen Meisterschaften 2008. Die Normalschanze hatte eine Hillsize von 100 Metern und einen Kalkulationspunkt von 90 Metern. Einen offiziellen Schanzenrekord gab es vor der Weltmeisterschaft auf der Normalschanze nicht, da dort das letzte Weltcupspringen 1994 und somit vor Einführung der Regelung der offiziellen Schanzenrekorde ausgetragen wurde. Den inoffiziellen Schanzenrekord hielt vor der WM der Österreicher Thomas Egger Riedmüller, aufgestellt beim Alpencup 2009.[5] Während der Weltmeisterschaft stellte der Finne Harri Olli mit 104,5 Metern einen offiziellen Schanzenrekord auf. Der Sprung seines Landsmannes Anssi Koivuranta auf 106,5 Meter beim Massenstartwettbewerb der Nordischen Kombinierer wurde nur als inoffizieller Rekord gewertet, da dieser in einem abgebrochenen, nicht gewerteten Durchgang gestanden wurde. Den Damenrekord auf der Schanze hielten gemeinsam Ulrike Gräßler und Nata De Leeuw mit 103,5 Metern, aufgestellt bei den WM-Testwettkämpfen im Oktober 2008.

Daneben wurde die Tipsport Arena, eine Multifunktionsarena, für die Eröffnungsfeier genutzt. Ferner diente sie während der Weltmeisterschaft auch als Büro des Organisationskomitees und als Pressezentrum.[6]

Der Marktplatz im Zentrum von Liberec wurde als Medal Plaza genutzt. Während im Anschluss an die Veranstaltung die Sieger nur im Rahmen einer Flowers Ceremony geehrt wurden, fand die eigentliche Siegerehrung jeden Abend dort statt, in Verbindung mit Konzerten und Feuerwerken.[7]

Erfolgreiche Nationen und TeilnehmerBearbeiten

Ganz oben im Medaillenspiegel stand mit fünf WM-Siegen wie schon seit einigen Jahren wieder Norwegen. Dahinter tauchten mit vier WM-Titeln die Vereinigte Staaten auf, die sich erstmals bei Nordischen Skiweltmeisterschaften so stark präsentierten. V. a. erfolgreich waren ihre Sportler in der Nordischen Kombination. Finnland erreichte dahinter drei Goldmedaillen.

Der norwegische Skilangläufer Petter Northug zeigte sich bei dieser WM im Gegensatz zur letzten WM in sehr guter Verfassung. Er gewann zwei Einzeltitel und holte dazu noch mit seiner Mannschaft Staffelgold. Northugs Landsmann Ola Vigen Hattestad war der überragende Sprinter. Er gewann sowohl den Einzel- als auch den Titel im Teamsprint. Die Langläuferin Aino-Kaisa Saarinen aus Finnland gewann dreimal Gold und einmal Bronze. Die Polin Justyna Kowalczyk war im Langlauf zweimal ganz vorne und gewann darüber hinaus noch einmal Bronze. In der Nordischen Kombination wurde der US-Amerikaner Todd Lodwick zweifacher Weltmeister. Bei den Skispringern war das Team aus Österreich sehr stark. Wolfgang Loitzl gewann einmal Einzelgold und dazu den WM-Titel mit seinem Team.

Langlauf MännerBearbeiten

Sprint FreistilBearbeiten

Platz Sportler
1 Norwegen  Ola Vigen Hattestad
2 Norwegen  Johan Kjølstad
3 Russland  Nikolai Morilow
4 Schweiz  Dario Cologna
5 Schweden  Marcus Hellner
6 Tschechien  Aleš Razým
7 Estland  Anti Saarepuu
8 Italien  Fulvio Scola
9 Russland  Alexei Petuchow
10 Frankreich  Cyril Miranda
19 Deutschland  Franz Göring
21 Schweiz  Eligius Tambornino
26 Deutschland  Josef Wenzl
31 Schweiz  Valerio Leccardi
32 Deutschland  Tom Reichelt
35 Schweiz  Martin Jäger
47 Osterreich  Manuel Hirner
54 Osterreich  Harald Wurm
75 Osterreich  Martin Stockinger

Olympiasieger 2006: Schweden  Björn Lind / Weltmeister 2007: Norwegen  Jens Arne Svartedal

Datum: 24. Februar 2009[8]

Team-Sprint klassischBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (min)
1 Norwegen  Norwegen Johan Kjølstad
Ola Vigen Hattestad
22:48,5
2 Deutschland  Deutschland Tobias Angerer
Axel Teichmann
22:49,0
3 Finnland  Finnland Ville Nousiainen
Sami Jauhojärvi
22:49,0
4 Russland  Russland Andrei Parfjonow
Nikita Krjukow
22:50,7
5 Frankreich  Frankreich Jean-Marc Gaillard
Cyril Miranda
22:51,5
6 Schweden  Schweden Mats Larsson
Emil Jönsson
22:52,8
7 Kasachstan  Kasachstan Alexei Poltoranin
Nikolai Tschebotko
22:54,3
8 Estland  Estland Aivar Rehemaa
Andrus Veerpalu
22:57,2
9 Kanada  Kanada George Grey
Devon Kershaw
22:58,2
10 Japan  Japan Shōhei Honda
Yūichi Onda
22:58,8
16 Schweiz  Schweiz Valerio Leccardi
Christoph Eigenmann
Semifinale

Olympiasieger 2006: Schweden  (Thobias Fredriksson, Björn Lind) / Weltmeister 2007: Italien  (Renato PasiniCristian Zorzi)

Datum: 25. Februar 2009[9]

15 km klassischBearbeiten

Platz Sportler Zeit (min)
1 Estland  Andrus Veerpalu 38:54,4
2 Tschechien  Lukáš Bauer 39:00,7
3 Finnland  Matti Heikkinen 39:10,8
4 Vereinigte Staaten  Kris Freeman 39:12,1
5 Estland  Jaak Mae 39:25,1
6 Schweiz  Dario Cologna 39:27,7
7 Norwegen  Eldar Rønning 39:35,6
8 Schweden  Johan Olsson 39:36,5
9 Deutschland  Tobias Angerer 39:44,9
10 Slowakei  Martin Bajčičák 39:51,9
11 Deutschland  Franz Göring 39:52,7
13 Deutschland  Jens Filbrich 39:56,2
26 Schweiz  Toni Livers 40:37,3
38 Deutschland  Axel Teichmann 41:26,5
46 Osterreich  Manuel Hirner 42:19,9
50 Schweiz  Reto Burgermeister 42:40,7

Olympiasieger 2006 (klassisch): Estland  Andrus Veerpalu / Weltmeister 2007 (Freistil): Norwegen  Lars Berger

Datum: 20. Februar 2009[10]

Der zweifache Olympiasieger Veerpalu setzte sich gegen Lokalmatador Bauer durch. Dritter wurde überraschend Heikkinnen. - Der Salzburger Hirner musste bei seinem WM-Debüt Lehrgeld zahlen.

30 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Zeit (h)
1 Norwegen  Petter Northug 1:15:52,4
2 Schweden  Anders Södergren 1:15:55,5
3 Italien  Giorgio Di Centa 1:16:04,3
4 Russland  Alexander Legkow 1:16:12,5
5 Italien  Roland Clara 1:16:16,0
6 Frankreich  Vincent Vittoz 1:16:21,6
7 Deutschland  Tobias Angerer 1:16:22,2
8 Finnland  Sami Jauhojärvi 1:16:24,8
9 Tschechien  Martin Koukal 1:16:25,1
10 Deutschland  Jens Filbrich 1:16:27,8
30 Deutschland  Axel Teichmann 1:17:24,4
31 Deutschland  René Sommerfeldt 1:17:24,5
38 Schweiz  Toni Livers 1:18:32,6
39 Deutschland  Tom Reichelt 1:18:42,8
41 Schweiz  Dario Cologna 1:19:34,3
48 Schweiz  Remo Fischer 1:20:25,4

Datum: 22. Februar 2009[11]

Olympiasieger 2006: Russland  Jewgeni Dementjew / Weltmeister 2007: Deutschland  Axel Teichmann

50 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Zeit (h)
1 Norwegen  Petter Northug 1:59:38,1
2 Russland  Maxim Wylegschanin 1:59:38,8
3 Deutschland  Tobias Angerer 1:59:40,1
4 Italien  Giorgio Di Centa 1:59:42,1
5 Weissrussland  Sjarhej Dalidowitsch 1:59:43,7
6 Deutschland  René Sommerfeldt 1:59:45,6
7 Tschechien  Martin Koukal 1:59:46,2
8 Finnland  Teemu Kattilakoski 1:59:46,5
9 Frankreich  Vincent Vittoz 1:59:47,2
10 Estland  Aivar Rehemaa 1:59:47,3
14 Schweiz  Toni Livers 1:59:51,4
19 Schweiz  Remo Fischer 1:59:57,1
24 Deutschland  Tom Reichelt 2:00:28,7
25 Osterreich  Christian Hoffmann 2:00:31,1
27 Schweiz  Curdin Perl 2:01:40,6

Olympiasieger 2006 (Freistil): Italien  Giorgio Di Centa / Weltmeister 2007 (klassisch): Norwegen  Odd-Bjørn Hjelmeset

Datum: 1. März 2009[12]

4×10 km StaffelBearbeiten

Platz Land Sportler Zeit (h)
1 Norwegen  Norwegen Eldar Rønning
Odd-Bjørn Hjelmeset
Tore Ruud Hofstad
Petter Northug
1:41:50,6
2 Deutschland  Deutschland Jens Filbrich
Tobias Angerer
Franz Göring
Axel Teichmann
1:41:53,2
3 Finnland  Finnland Matti Heikkinen
Sami Jauhojärvi
Teemu Kattilakoski
Ville Nousiainen
1:42:34,5
4 Italien  Italien Roland Clara
Valerio Checchi
Pietro Piller Cottrer
Giorgio Di Centa
1:43:13,0
5 Kanada  Kanada Devon Kershaw
George Grey
Ivan Babikov
Alex Harvey
1:43:21,9
6 Schweden  Schweden Daniel Richardsson
Johan Olsson
Mathias Fredriksson
Marcus Hellner
1:44:03,7
7 Schweiz  Schweiz Curdin Perl
Dario Cologna
Remo Fischer
Toni Livers
1:44:34,4
8 Estland  Estland Jaak Mae
Andrus Veerpalu
Kaspar Kokk
Aivar Rehemaa
1:44:34,4
9 Frankreich  Frankreich Alexandre Rousselet
Jean-Marc Gaillard
Vincent Vittoz
Emmanuel Jonnier
1:45:00,3
10 Kasachstan  Kasachstan Sergei Tscherepanow
Alexei Poltoranin
Jewgeni Welitschko
Nikolai Tschebotko
1:45:35,4

Olympiasieger 2006: Italien  Italien (Fulvio Valbusa, Giorgio Di Centa, Pietro Piller Cottrer, Cristian Zorzi)
Weltmeister 2007: Norwegen  Norwegen (Eldar Rønning, Odd-Bjørn Hjelmeset, Lars Berger, Petter Northug)

Datum: 27. Februar 2009[13]

Langlauf FrauenBearbeiten

Sprint FreistilBearbeiten

Platz Sportler
1 Italien  Arianna Follis
2 Vereinigte Staaten  Kikkan Randall
3 Finnland  Pirjo Muranen
4 Russland  Natalja Matwejewa
5 Schweden  Ida Ingemarsdotter
6 Schweden  Anna Olsson
7 Schweden  Charlotte Kalla
8 Tschechien  Alena Procházková
9 Norwegen  Marthe Kristoffersen
10 Norwegen  Marit Bjørgen
16 Deutschland  Nicole Fessel
19 Deutschland  Claudia Nystad
20 Deutschland  Miriam Gössner
25 Deutschland  Manuela Henkel
38 Schweiz  Seraina Mischol

Olympiasiegerin 2006: Kanada  Chandra Crawford / Weltmeisterin 2007: Norwegen  Norwegen

Datum: 24. Februar 2009[14]

Team-Sprint klassischBearbeiten

Olympiasiegerinnen 2006: Kanada  (Anna DahlbergLina Andersson) / Weltmeisterinnen 2007: Finnland  (Riitta-Liisa RoponenVirpi Kuitunen)

Datum: 25. Februar 2009[15]

10 km klassischBearbeiten

Platz Sportler Zeit (min)
1 Finnland  Aino-Kaisa Saarinen 28:12,8
2 Italien  Marianna Longa 28:17,0
3 Polen  Justyna Kowalczyk 28:24,3
4 Finnland  Virpi Kuitunen 28:29,9
5 Ukraine  Walentyna Schewtschenko 28:41,8
6 Norwegen  Kristin Størmer Steira 28:59,1
7 Finnland  Pirjo Muranen 29:17,5
8 Japan  Masako Ishida 29:19,9
9 Kanada  Sara Renner 29:29,0
10 Norwegen  Therese Johaug 29:33,7
18 Deutschland  Katrin Zeller 29:54,2
22 Schweiz  Seraina Mischol 30:10,9
24 Osterreich  Kateřina Smutná 30:19,8
32 Deutschland  Stefanie Böhler 30:54,5

Olympiasiegerin 2006 (klassisch): Estland  Kristina Šmigun / Weltmeisterin 2007 (Freistil): Tschechien  Kateřina Neumannová

Datum: 19. Februar 2009[16]

15 km VerfolgungsrennenBearbeiten

Platz Sportler Zeit (min)
1 Polen  Justyna Kowalczyk 40:55,3
2 Norwegen  Kristin Størmer Steira 40:57,0
3 Finnland  Aino-Kaisa Saarinen 41:03,3
4 Italien  Marianna Longa 41:16,8
5 Ukraine  Walentyna Schewtschenko 41:39,5
6 Norwegen  Therese Johaug 42:19,2
7 Italien  Arianna Follis 42:25,3
8 Schweden  Charlotte Kalla 42:25,9
9 Slowenien  Petra Majdič 42:30,6
10 Deutschland  Evi Sachenbacher-Stehle 42:34,4
17 Deutschland  Katrin Zeller 42:59,7

Olympiasiegerin 2006: Estland  Kristina Šmigun / Weltmeisterin 2007: Russland  Olga Sawjalowa

Datum: 21. Februar 2009[17]

Kowalczyk gewann ihr erstes Gold an einem Großanlass. Die für Österreich startende Kateřina Smutná stieg nach 11 km mit 3 Min. Rückstand aus, auch die Schweizerin Seraina Mischol gab wegen Atembeschwerden auf.

30 km FreistilBearbeiten

Platz Sportler Zeit (h)
1 Polen  Justyna Kowalczyk 1:16:10,6
2 Russland  Jewgenija Medwedewa-Arbusowa 1:16:19,4
3 Ukraine  Walentyna Schewtschenko 1:16:19,9
4 Norwegen  Therese Johaug 1:16:20,5
5 Norwegen  Kristin Størmer Steira 1:16:21,9
6 Finnland  Riitta-Liisa Roponen 1:16:22,8
7 Finnland  Aino-Kaisa Saarinen 1:16:27,1
8 Italien  Arianna Follis 1:16:41,7
9 Italien  Marianna Longa 1:16:57,5
10 Finnland  Pirjo Muranen 1:17:24,1
..
23 Deutschland  Claudia Nystad 1:19:29,7

Olympiasiegerin 2006 (Freistil): Tschechien  Kateřina Neumannová / Weltmeisterin 2007 (klassisch): Finnland  Virpi Kuitunen

Datum: 28. Februar 2009[18]

4×5 km StaffelBearbeiten

 
Start des Staffelrennens
Platz Land Sportler Zeit
1 Finnland  Finnland Pirjo Muranen
Virpi Kuitunen
Riitta-Liisa Roponen
Aino-Kaisa Saarinen
54:24,3
2 Deutschland  Deutschland Katrin Zeller
Evi Sachenbacher-Stehle
Miriam Gössner
Claudia Nystad
54:37,3
3 Schweden  Schweden Lina Andersson
Britta Johansson Norgren
Anna Haag
Charlotte Kalla
54:37,7
4 Norwegen  Norwegen Marit Bjørgen
Therese Johaug
Kristin Størmer Steira
Marthe Kristoffersen
54:40,4
5 Italien  Italien Antonella Confortola
Marianna Longa
Sabina Valbusa
Arianna Follis
55:16,8
6 Polen  Polen Justyna Kowalczyk
Kornelia Marek
Sylwia Jaśkowiec
Paulina Maciuszek
55:36,4
7 Japan  Japan Madoka Natsumi
Masako Ishida
Michiko Kashiwabara
Nobuko Fukuda
55:40,4
8 Russland  Russland Aljona Sidko
Olga Rotschewa
Julija Tschepalowa
Jewgenija Medwedewa-Arbusowa
56:01,7
9 Frankreich  Frankreich Elodie Bourgeois Pin
Karine Laurent Philippot
Coraline Hugue
Célia Bourgeois
56:04,4
10 Weissrussland  Weißrussland Wolha Wassiljonak
Alena Sannikawa
Kazjaryna Rudakowa
Wiktoryja Lapazina
56:49,1

Olympiasiegerinnen 2006: Russland  Russland (Natalja Baranowa-Massalkina, Larissa Kurkina, Julija Tschepalowa, Jewgenija Medwedewa-Arbusowa)
Weltmeisterinnen 2007: Finnland  Finnland (Virpi Kuitunen, Aino-Kaisa Saarinen, Riitta-Liisa Roponen, Pirjo Manninen)

Datum: 26. Februar 2009[19]

Finnland verteidigte seinen Titel erfolgreich; sensationell – vor allem auf Grund der bisherigen Leistungen – gab es Silber für die DSV-Frauen.

Skispringen MännerBearbeiten

NormalschanzeBearbeiten

Platz Sportler Weiten (m) Punkte
1 Osterreich  Wolfgang Loitzl 103,5 / 99,0 282,0
2 Osterreich  Gregor Schlierenzauer 102,0 / 99,0 275,0
3 Schweiz  Simon Ammann 102,0 / 99,5 274,5
4 Polen  Kamil Stoch 99,5 / 100,5 270,0
5 Deutschland  Martin Schmitt 100,5 / 98,0 269,0
6 Schweiz  Andreas Küttel 98,5 / 99,0 268,0
7 Finnland  Ville Larinto 101,0 / 95,0 264,5
8 Osterreich  Thomas Morgenstern 101,5 / 101,5 Sturz 260,5
9 Tschechien  Roman Koudelka 96,5 / 97,0 258,5
10 Russland  Dmitri Wassiljew 94,5 / 98,5 256,0
15 Deutschland  Michael Uhrmann 96,5 / 94,0 250,5
17 Deutschland  Michael Neumayer 96,5 / 92,5 247,5
19 Deutschland  Stephan Hocke 94,5 / 93,5 243,5
22 Osterreich  Martin Koch 93,5 / 92,0 237,5

Olympiasieger 2006: Norwegen  Lars Bystøl / Weltmeister 2007: Polen  Adam Małysz

Datum: 21. Februar 2009, 17:00 Uhr[20]

Wolfgang Loitzl, der erst in dieser Saison beim Neujahrsspringen im Rahmen der Vierschanzentournee seinen ersten Weltcupsieg sowie den Gewinn der Tournee gefeiert hatte, bestätigte seine starke Form.

Nach dem ersten Durchgang führte Harri Olli mit 104,5 Metern und 147,0 Punkten vor Loitzl (103,5 m/145,5) und Anders Jacobsen (102,0 m/142,0). Gregor Schlierenzauer (102,0 m) und Thomas Morgenstern (101,5 m, je 140,5) lagen ex aequo auf Rang vier, Simon Ammann (102,0 m/131,5) auf Rang sechs. Im zweiten Durchgang kamen Loitzl und Schlierenzauer auf 99,0 Meter. Ammann sprang 99,5 Meter. Olli fiel mit 87,0 Metern auf Rang 13, Jacobsen mit 86,5 Metern auf Rang 17 zurück. Morgenstern vergab nach nochmals 101,5 Metern, aber mit einem Sturz im Auslauf, eine Medaille und wurde Achter.

GroßschanzeBearbeiten

Platz Sportler Weite (m) Punkte
1 Schweiz  Andreas Küttel 133,5 141,3
2 Deutschland  Martin Schmitt 133,0 140,9
3 Norwegen  Anders Jacobsen 132,5 139,5
4 Osterreich  Gregor Schlierenzauer 132,0 138,6
5 Norwegen  Anders Bardal 131,0 135,8
6 Osterreich  Wolfgang Loitzl 128,5 132,3
7 Russland  Dmitri Wassiljew 129,5 132,1
8 Schweiz  Simon Ammann 129,0 131,7
9 Tschechien  Roman Koudelka 128,0 131,4
10 Osterreich  Thomas Morgenstern 128,0 130,4
11 Finnland  Matti Hautamäki 127,0 128,1
12 Finnland  Ville Larinto 127,0 127,6
12 Deutschland  Stephan Hocke 127.0 127,6
12 Polen  Adam Małysz 127,0 127,6
16 Osterreich  Martin Koch 126,0 124,8
17 Deutschland  Michael Uhrmann 124,5 122,1
19 Tschechien  Jakub Janda 122,5 120,0
24 Polen  Kamil Stoch 119.5 113,6
28 Deutschland  Michael Neumayer 119,5 111,6
32 Japan  Noriaki Kasai 118,0 107,4

Olympiasieger 2006: Osterreich  Thomas Morgenstern / Weltmeister 2007: Schweiz  Simon Ammann

Datum: 27. Februar 2009[21]

Der zweite Wertungsdurchgang wurde nach 23 Springern wegen Schneefalls und Windes abgebrochen und neu gestartet. Der neu gestartete Durchgang musste nach 16 Springern jedoch ebenfalls abgebrochen werden. Das Ergebnis des ersten Durchganges wurde nach einstimmigem Juryentscheid als Endergebnis gewertet.[22]

Mannschaftsspringen GroßschanzeBearbeiten

Platz Land Sportler Punkte
1 Osterreich  Österreich Wolfgang Loitzl
Martin Koch
Thomas Morgenstern
Gregor Schlierenzauer
1034,3
2 Norwegen  Norwegen Anders Bardal
Tom Hilde
Johan Remen Evensen
Anders Jacobsen
1000,8
3 Japan  Japan Shōhei Tochimoto
Takanobu Okabe
Daiki Itō
Noriaki Kasai
981,2
4 Polen  Polen Kamil Stoch
Łukasz Rutkowski
Stefan Hula
Adam Małysz
972,1
5 Tschechien  Tschechien Lukáš Hlava
Ondřej Vaculík
Jakub Janda
Roman Koudelka
963,3
6 Finnland  Finnland Matti Hautamäki
Kalle Keituri
Ville Larinto
Harri Olli
947,5
7 Slowenien  Slowenien Mitja Mežnar
Jernej Damjan
Robert Hrgota
Robert Kranjec
914,6
8 Frankreich  Frankreich Vincent Descombes Sevoie
Alexandre Mabboux
David Lazzaroni
Emmanuel Chedal
874,5
9 Russland  Russland Denis Kornilow
Pawel Karelin
Ilja Rosljakow
Dmitri Wassiljew
431,1
10 Deutschland  Deutschland Michael Neumayer
Stephan Hocke
Michael Uhrmann
Martin Schmitt
427,4
11 Italien  Italien Roberto Dellasega
Andrea Morassi
Alessio De Crignis
Sebastian Colloredo
394,6
12 Kasachstan  Kasachstan Iwan Karaulow
Alexei Koroljow
Nikolai Karpenko
Radik Schaparow
385,9

Olympiasieger 2006: Osterreich  Österreich (Andreas Widhölzl, Andreas Kofler, Martin Koch, Thomas Morgenstern)
Weltmeister 2007: Osterreich  Österreich (Wolfgang Loitzl, Gregor Schlierenzauer, Andreas Kofler, Thomas Morgenstern)

Datum: 28. Februar 2009[23]

Nur die ersten acht Mannschaften nach dem ersten Durchgang kamen in die Finalrunde.

Aufteilung nach den einzelnen Springern:
Österreich: 1034,3 (Loitzl 285,1 131,0/136,0; Koch 257,5 121,0/134,0; Morgenstern 241,3 123,0/123,0; Schlierenzauer 250,4 127,5/123,0)
Norwegen: 1000,8 (Bardal 269,3 128,0/133,0; Hilde 251,3 122,0/129,0; Evensen 243,0 118,5/129,0; Jacobsen 237,2 126,5/117,5)
Japan: 981,2 (Tochimoto 249,9 123,5/127,0; Okabe 272,6 127,0/135,0; Itō 231,1 118,5/123,5; Kasai 227,6 122,0/120,0)

Stand nach dem ersten Durchgang:
1. Österreich 503,0; 2. Norwegen 486,5; 3. Polen 479,6; 4. Japan 475,8; 5. Tschechien 472,9; 6. Finnland 472,0; 7. Slowenien 450,3; 8. Frankreich 438,1. Deutschland: 427.4 (Neumayer 116,7 121,5; Hocke 96,9 113,0; Uhrmann 115,8 121,0; Schmitt 98,0 112,5)

Skispringen FrauenBearbeiten

NormalschanzeBearbeiten

Platz Sportlerin Weiten (m) Punkte
1 Vereinigte Staaten  Lindsey Van 89,0 / 97,5 243,0
2 Deutschland  Ulrike Gräßler 93,5 / 93,0 239,0
3 Norwegen  Anette Sagen 93,5 / 94,0 238,5
4 Osterreich  Daniela Iraschko 89,0 / 91,0 228,0
5 Frankreich  Coline Mattel 90,0 / 87,5 220,5
6 Vereinigte Staaten  Jessica Jerome 80,5 / 91,0 207,0
7 Deutschland  Magdalena Schnurr 89,0 / 81,5 205,0
8 Deutschland  Anna Häfele 88,5 / 82,5 204,5
9 Norwegen  Line Jahr 88,0 / 81,5 201,0
10 Japan  Ayumi Watase 76,5 / 90,5 197,5
12 Osterreich  Jacqueline Seifriedsberger 76,0 / 83,0 178,5
13 Italien  Evelyn Insam 79,5 / 78,0 173,5
14 Schweiz  Bigna Windmüller 74,5 / 78,0 163,0
15 Deutschland  Jenna Mohr 73,5 / 79,0 161,5
18 Italien  Lisa Demetz 71,0 / 68,5 135,0
32 Italien  Elena Runggaldier 61,5 / --- 44,0
36 Italien  Barbara Stuffer 52,0 / --- 22,5

erstmals bei Olympischen Spielen bzw. Weltmeisterschaften im Programm

Datum: 20. Februar 2009[24]

Es gab ein eher überraschendes Resultat, bei dem Daniela Iraschko als eine der „Vorkämpferinnen“ für das Damen-Skispringen der vierte Rang blieb.

Nordische Kombination MännerBearbeiten

Einzel (Normalschanze/10 km)Bearbeiten

Platz Sportler Zeit bzw. Rückstand (min)
1 Vereinigte Staaten  Todd Lodwick 24:22,3
2 Norwegen  Jan Schmid +13,0
3 Vereinigte Staaten  Bill Demong +33,5
4 Finnland  Anssi Koivuranta +54,7
5 Japan  Norihito Kobayashi +1:02,9
6 Japan  Yūsuke Minato +1:11,4
7 Deutschland  Sebastian Haseney +1:14,9
8 Osterreich  Christoph Bieler +1:22,7
9 Osterreich  Mario Stecher +1:27,7
Deutschland  Tino Edelmann +1:27,7
11 Osterreich  Bernhard Gruber +1:30,3
12 Frankreich  François Braud +1:32,5
13 Deutschland  Ronny Ackermann +1:52,3
14 Schweiz  Ronny Heer +2:04,0
17 Norwegen  Magnus Moan
20 Schweiz  Seppi Hurschler +2:37,9
23 Frankreich  Jason Lamy Chappuis +2:37,9
30 Osterreich  Wilhelm Denifl +3:21,0
33 Japan  Akito Watabe
34 Deutschland  Eric Frenzel +4:00,5
41 Schweiz  Tim Hug +4:43,5
45 Deutschland  Björn Kircheisen +5:05,3
49 Italien  Armin Bauer +6:30,2

Olympiasieger 2006: Deutschland  Georg Hettich / Weltmeister 2007: Deutschland  Ronny Ackermann

Datum: 22. Februar 2009[25]

Der Wettbewerb wurde mit einem Sprung und dem darauf folgenden 10-km-Langlauf durchgeführt. Es kamen 55 Sportler ins Ziel.

Resultat Springen: 1. Lodwick 135,5 Punkte; 2. ex aequo Schmid und Koivuranta + 0,02 (135,0); 4. Gruber + 0,04 (134,5); 5. Bieler + 0,08 (133,5); 6. Ackermann + 0,12 (132,5); 7. Edelmann + 0,20 (130,5); 8. Aleš Vodseďálek CZE + 0,24 (129,5) [Endrang 37; + 4:19,6); 9. Denifl + 0,28 (128,5); 10. Braud + 0.30 (128.0); weiters: 12. Demong + 0,36 (126,5); 13. Stecher + 0,42 (125,0); 14. Kobayashi + 0,44 (124,5); 18. Minato + 0,56 (121,5); 19. Haseney + 1:02 (120.0); 24. Lamy Chappuis + 1:28 (113,5); 27. Frenzel + 1:40 (110,5); 29. Heer + 1:48 (108,5); 33. Hurschler + 2:02 (105.0); 35. Hug + 2:08 (103,5); 41. Kircheisen + 2:22 (100,0); 53. Watabe 3:34 (82,0); 58. Bauer + 4:30 71,0 (46.0).

Resultat Langlauf: 1. Moan, 2. Demong, 3. Lodwick, 4. Schmid, 5. Haseney, 6. Minato, 7. Heer, 8. Kobayashi, 9. Watabe, 10. Kokslien; …; 12. Hurschler, 13. Stecher, 21. Edelmann, 22. Braud, 24. Bieler, 26. Gruber, 29. Ackermann, 32. Bauer, 36. Frenzel, 40. Hug, 42. Kircheisen, 44. Denifl.

Einzel (Großschanze HS134/10 km)Bearbeiten

Platz Sportler Zeit bzw. Rückstand (min)
1 Vereinigte Staaten  Bill Demong 23:36,6
2 Deutschland  Björn Kircheisen +12,8
3 Frankreich  Jason Lamy Chappuis +31,4
4 Finnland  Janne Ryynänen +49,0
5 Norwegen  Magnus Moan +55,1
6 Italien  Alessandro Pittin +57,0
7 Deutschland  Tino Edelmann +58,1
8 Tschechien  Pavel Churavý +59,1
9 Japan  Yūsuke Minato +1:10,9
10 Vereinigte Staaten  Todd Lodwick +1:13,5
11 Osterreich  Bernhard Gruber +1:18,3
17 Osterreich  Mario Stecher +1:44,8
18 Osterreich  Marco Pichlmayer +1:54,4
21 Deutschland  Ronny Ackermann +2:02,5
22 Schweiz  Seppi Hurschler +2:07,3
27 Schweiz  Joel Bieri +2:31,7
28 Schweiz  Ronny Heer +2:37,3
29 Deutschland  Eric Frenzel +2:39,6
30 Schweiz  Tim Hug +2:44,6
47 Osterreich  Christoph Bieler +4:36,9

Olympiasieger 2006: Osterreich  Felix Gottwald / Weltmeister 2007: Finnland  Hannu Manninen

Datum: 28. Februar 2009[26]

Massenstart (10 km Langlauf / 2 Sprünge Normalschanze)Bearbeiten

Platz Sportler Punkte
1 Vereinigte Staaten  Todd Lodwick 276,0
2 Deutschland  Tino Edelmann 273,7
3 Frankreich  Jason Lamy Chappuis 265,2
4 Finnland  Anssi Koivuranta 260,2
5 Vereinigte Staaten  Bill Demong 258,7
6 Osterreich  Christoph Bieler 256,7
7 Norwegen  Petter Tande 255,5
8 Deutschland  Eric Frenzel 255,2
9 Finnland  Jaakko Tallus 251,0
10 Frankreich  François Braud 249,2
19 Deutschland  Ronny Ackermann 232,7
22 Osterreich  Bernhard Gruber 224,7
Osterreich  Mario Stecher 224,7
26 Deutschland  Björn Kircheisen 221,5
29 Schweiz  Seppi Hurschler 215,5
31 Schweiz  Ronny Heer 159,5
39 Schweiz  Tim Hug 143,2

Dieser Wettbewerb wurde erstmals bei Olympischen Spielen bzw. Weltmeisterschaften ausgetragen.

Datum: 19. Februar 2009 (Langlauf)
20. Februar 2009 (Skispringen)[27]

Nach dem Langlauf führte Todd Lodwick mit 24:49,7 Min., erhielt 120,0 Punkte; auf den Rängen 2 und 3 lagen Edelmann (+4,6/118,7) und Demong (+5,2/118,7); weitere Plätze: 4. Hurschler (+5,6/118,5); 5. Anssi Koivuranta (+6,7/118,2); 6. François Braud (+7,0/118,2); …; 8. Frenzel (+7,2/118,2); 15. Bieler (+12,9/116,7); 16. Ackermann (+13,2/116,7); 17. Kircheisen (14,1/ 116,2); 20. Chappuis (+19,2/115,2); 34. Gruber (+1:25,1/98,7); 38. Klapfer (+1:42,8/94,2); 39. Stecher (+1:45,4/93,7).

Das Springen musste im 1. Durchgang abgebrochen werden und wurde am nächsten Tag neu gestartet. Die Weiten der Medaillengewinner (Meterangabe): Lodwick: 100,5/97,5; Edelmann: 100,5/97,0; Chappuis: 95,5/99,5. - Klapfer trat zum Springen nicht an.

Dies war der letzte Massenstart-Bewerb der Geschichte. Im Weltcup war er zuvor am 10. Januar 2009 in Val di Fiemme letztmals ausgetragen worden, wobei Björn Kircheisen gewonnen hatte.

Die Behauptungen zu Doppel-Goldgewinner Todd Lodwick, dass er zwei Jahre nicht mehr trainiert habe, wurden stark angezweifelt.

Mannschaft (Großschanze/4×5 km)Bearbeiten

Platz Land Sportler Zeit bzw.
Rückstand (min)
1 Japan  Japan Yūsuke Minato
Taihei Katō
Akito Watabe
Norihito Kobayashi
48:32,3
2 Deutschland  Deutschland Ronny Ackermann
Eric Frenzel
Björn Kircheisen
Tino Edelmann
+0,0
3 Norwegen  Norwegen Mikko Kokslien
Petter Tande
Jan Schmid
Magnus Moan
+3,6
4 Frankreich  Frankreich Maxime Laheurte
François Braud
Sébastien Lacroix
Jason Lamy Chappuis
+17,1
5 Osterreich  Österreich Bernhard Gruber
Wilhelm Denifl
Christoph Bieler
Mario Stecher
+1:05,0
6 Tschechien  Tschechien Tomáš Slavík
Miroslav Dvořák
Aleš Vodseďálek
Pavel Churavý
+2:56,6
7 Italien  Italien Alessandro Pittin
Giuseppe Michielli
Armin Bauer
Davide Bresadola
+4:04,5
8 Finnland  Finnland Jaakko Tallus
Lauri Asikainen
Jim Härtull
Janne Ryynänen
+4:59,1
9 Estland  Estland Kail Piho
Aldo Leetoja
Karl August Tiirmaa
Kaarel Nurmsalu
+5:19,2
10 Russland  Russland Anton Kamenew
Nijas Nabejew
Sergei Maslennikow
Iwan Panin
+5:59,9

Olympiasieger 2006: Osterreich  Österreich (Michael Gruber, Christoph Bieler, Felix Gottwald. Mario Stecher)
Weltmeister 2007: Osterreich  Österreich (Michael Gruber, Christoph Bieler, Felix Gottwald. Mario Stecher)

Datum: 26. Februar 2009[28]

Bill Demong, der Auftaktspringer des US-Teams, wurde beim Sprunglauf disqualifiziert, da er seine Startnummer verloren hatte und stattdessen mit dem Startnummernleibchen eines Vorspringers an den Start ging. Nach dem Springen führte Frankreich mit 8 Sekunden vor Österreich; Rang 3 Finnland (+ 13 sec.), Rang 4 Deutschland (+ 17 sec), Rang 5 Japan (+ 24 sec), Rang 6 Norwegen (+ 42 sec); weiters Rang 11 Schweiz (+ 2:11 Min).

MedaillenspiegelBearbeiten

Medaillenspiegel der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2009
Endstand nach 20 Entscheidungen
 
Platz Nation        
1 Norwegen  Norwegen 5 4 3 12
2 Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten 4 1 1 6
3 Finnland  Finnland 3 5 8
4 Osterreich  Österreich 2 1 3
5 Polen  Polen 2 1 3
6 Italien  Italien 1 1 2 4
7 Schweiz  Schweiz 1 1 2
Japan  Japan 1 1 2
9 Estland  Estland 1 1
10 Deutschland  Deutschland 8 1 9
11 Schweden  Schweden 2 1 3
11 Russland  Russland 2 1 3
13 Tschechien  Tschechien 1 1
14 Frankreich  Frankreich 2 2
15 Ukraine  Ukraine 1 1
Männer
Endstand nach 13 Wettbewerben
Platz Sportler        
01 Norwegen  Petter Northug 3 0 0 3
02 Norwegen  Ola Vigen Hattestad 2 0 0 2
Vereinigte Staaten  Todd Lodwick 2 0 0 2
Osterreich  Wolfgang Loitzl 2 0 0 2
05 Norwegen  Johan Kjølstad 1 1 0 2
Osterreich  Gregor Schlierenzauer 1 1 0 2
07 Vereinigte Staaten  Bill Demong 1 0 1 2
08 Estland  Andrus Veerpalu 1 0 0 1
Schweiz  Andreas Küttel 1 0 0 1
Norwegen  Eldar Rønning 1 0 0 1
Norwegen  Odd-Bjørn Hjelmeset 1 0 0 1
Norwegen  Tore Ruud Hofstad 1 0 0 1
Japan  Yūsuke Minato 1 0 0 1
Japan  Taihei Katō 1 0 0 1
Japan  Akito Watabe 1 0 0 1
Japan  Norihito Kobayashi 1 0 0 1
Osterreich  Martin Koch 1 0 0 1
Osterreich  Thomas Morgenstern 1 0 0 1
019 Deutschland  Tobias Angerer 0 2 1 3
020 Deutschland  Axel Teichmann 0 2 0 2
Deutschland  Björn Kircheisen 0 2 0 2
Deutschland  Tino Edelmann 0 2 0 2
023 Norwegen  Jan Schmid 0 1 1 2
Norwegen  Anders Jacobsen 0 1 1 2
025 Tschechien  Lukáš Bauer 0 1 0 1
Russland  Maxim Wylegschanin 0 1 0 1
Schweden  Anders Södergren 0 1 0 1
Deutschland  Martin Schmitt 0 1 0 1
Deutschland  Jens Filbrich 0 1 0 1
Deutschland  Franz Göring 0 1 0 1
Deutschland  Ronny Ackermann 0 1 0 1
Deutschland  Eric Frenzel 0 1 0 1
Norwegen  Anders Bardal 0 1 0 1
Norwegen  Tom Hilde 0 1 0 1
Norwegen  Johan Remen Evensen 0 1 0 1
036 Frankreich  Jason Lamy Chappuis 0 0 2 2
Finnland  Matti Heikkinen 0 0 2 2
Finnland  Ville Nousiainen 0 0 2 2
Finnland  Sami Jauhojärvi 0 0 2 2
040 Russland  Nikolai Morilow 0 0 1 1
Italien  Giorgio Di Centa 0 0 1 1
Schweiz  Simon Ammann 0 0 1 1
Finnland  Teemu Kattilakoski 0 0 1 1
Norwegen  Mikko Kokslien 0 0 1 1
Norwegen  Petter Tande 0 0 1 1
Norwegen  Magnus Moan 0 0 1 1
Japan  Shōhei Tochimoto 0 0 1 1
Japan  Takanobu Okabe 0 0 1 1
Japan  Daiki Itō 0 0 1 1
Japan  Noriaki Kasai 0 0 1 1
Frauen
Endstand nach 7 Wettbewerben
Platz Sportlerin        
01 Finnland  Aino-Kaisa Saarinen 3 0 1 4
02 Polen  Justyna Kowalczyk 2 0 1 3
03 Finnland  Virpi Kuitunen 2 0 0 2
04 Italien  Arianna Follis 1 0 1 2
Deutschland  Pirjo Muranen 1 0 1 2
06 Vereinigte Staaten  Lindsey Van 1 0 0 1
Finnland  Riitta-Liisa Roponen 1 0 0 1
08 Italien  Marianna Longa 0 1 0 1
Schweden  Lina Andersson 0 1 0 1
Ukraine  Kristin Størmer Steira 0 1 0 1
Russland  Jewgenija Medwedewa-Arbusowa 0 1 0 1
Vereinigte Staaten  Kikkan Randall 0 1 0 1
Deutschland  Ulrike Gräßler 0 1 0 1
Schweden  Anna Olsson 0 1 0 1
Deutschland  Katrin Zeller 0 1 0 1
Deutschland  Evi Sachenbacher-Stehle 0 1 0 1
Deutschland  Miriam Gössner 0 1 0 1
Deutschland  Claudia Nystad 0 1 0 1
019 Ukraine  Walentyna Schewtschenko 0 0 1 1
Norwegen  Anette Sagen 0 0 1 1
Finnland  Britta Johansson Norgren 0 0 1 1
Schweden  Anna Haag 0 0 1 1
Schweden  Charlotte Kalla 0 0 1 1

WeblinksBearbeiten

  Commons: Nordische Skiweltmeisterschaft 2009 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Reform in der Nordische Kombination - Back to the roots spox.com 3. Oktober 2008
  2. @1@2Vorlage:Toter Link/www.fis-ski.com(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Liberec 2009 opens) FIS News Flash, Edition 219, 18. Februar 2009
  3. Langlaufareal Vesec für SKI 2009 valbek.cz
  4. Modernisierung des Jěstéd zur WM 2009 www.skisprungschanzen.com
  5. Ergebnis Skispringen Alpencup
  6. @1@2Vorlage:Toter Link/www.liberec2009.com(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Die Tipsport- Arena wird das Hirn und das Herz der ganzen Weltmeisterschaft) www.liberec2009.com
  7. @1@2Vorlage:Toter Link/www.liberec2009.com(Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: Medal Plaza das dritte Mal) www.liberec2009.com
  8. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): Sprint FT der Herren auf xc-ski.de
  9. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): Teamsprint der Herren auf xc-ski.de
  10. FIS WM in Liberec (CZE): 15 km KT Einzel der Herren auf xc-ski.de
  11. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): 15 km + 15 km Verfolgung der Herren auf xc-ski.de
  12. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): 50 km FT der Herren auf xc-ski.de
  13. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): 4 x 10 km Staffel der Herren auf xc-ski.de
  14. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): Sprint FT der Damen auf xc-ski.de
  15. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): Teamsprint der Damen auf xc-ski.de
  16. FIS WM in Liberec (CZE): 10 km KT Einzel der Damen auf xc-ski.de
  17. FIS WM 2009 in Liberec (2009): 7,5 + 7,5 km Verfolgung der Damen auf xc-ski.de
  18. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): 30 km FT der Damen auf xc-ski.de
  19. FIS WM 2009 in Liberec (CZE): 4 x 5 km Staffel der Damen auf xc-ski.de
  20. World Ski Championships Men's HS100 (Memento vom 8. Mai 2012 im Internet Archive) auf wayback.archive.org
  21. World Ski Championships Men's HS134 (Memento vom 8. Mai 2012 im Internet Archive) auf wayback.archive.org
  22. Küttel ist Weltmeister auf der Großschanze
  23. World Ski Championships Men's HS134 Team (Memento vom 8. Mai 2012 im Internet Archive) auf wayback.archive.org
  24. World Ski Championships Ladies' HS100 (Memento vom 8. Mai 2012 im Internet Archive) auf wayback.archive.org
  25. FIS World Championships - Nordic Combined Gundersen NH auf fis-ski.com
  26. FIS World Championships - Nordic Combined Gundersen LH auf fis-ski.com
  27. FIS World Championships - Nordic Combined Mass Start auf fis-ski.com
  28. FIS World Championships - Nordic Combined Team auf fis-ski.com