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Hämmern ist ein Ortsteil und Ort von Wipperfürth im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen (Deutschland) innerhalb des Regierungsbezirks Köln und liegt zwischen Wipperfürth und Hückeswagen.

Hämmern
Koordinaten: 51° 7′ 27″ N, 7° 21′ 20″ O
Höhe: 268 m ü. NN
Einwohner: 811 (31. Dez. 2004)
Postleitzahl: 51688
Vorwahl: 02267
Hämmern (Wipperfürth)
Hämmern

Lage von Hämmern in Wipperfürth

Inhaltsverzeichnis

Ortsteil HämmernBearbeiten

 
Luftaufnahme von Hämmern

Der Ortsteil Hämmern umfasst folgende Orte:

ArnsbergBochenElbertzhagenFinkelnburgGrünenbaumGrunewaldHeidtkottenHilgersbrückeIsenburgJostbergKleppersfeldLindeMosseObergrabenRitzenhaufeSchmalenfeldWüstemünte

GeschichteBearbeiten

Erstmals wird 1484 „An der Hammerbecke“ ein Eisenhammer erwähnt.[1]

„Bey dem hamer fur wypvorde“

Der Ortsname entstand, als die Familie Reinshagen 1737 nach Wipperfürth kam und westlich der Ortschaft Hilgersbrücke einen Eisenhammer erbaute. Zuerst wurde die Gegend „Reinshagens-Hämmer“, später Hämmern genannt. Der Eisenhammer in Hilgersbrücke wurde 1926 durch eine Walkmühle ersetzt.

KircheBearbeiten

 
Kirche St. Anna

Um die Wende zum 18. Jahrhundert wurde bei der westlich von Hämmern gelegenen Hofgruppe Jostberg eine Kapelle erbaut, die 1901 durch eine neue ersetzt wurde[2].

Von 1963 bis 1965 wurde am Jostberg nach einem Entwurf des Kölner Architekten Gottfried Böhm eine moderne Kirche errichtet, die im August 1966 durch den Dechanten Joseph Mäurer aus Wipperfürth eingeweiht wurde. Die offizielle Kirchweihe fand am 20. April 1969 durch den Bischof Vitus Chang statt. Für die Ausstattung lieferte Böhm zahlreiche Entwürfe.

Wirtschaft und IndustrieBearbeiten

In Hämmern gibt es ein Industriegebiet, in dem unter anderem die Oberbergische Verkehrsgesellschaft (OVAG) und die „POLIFILM PROTECTION GmbH“ angesiedelt ist. Das Unternehmen der POLIFILM Gruppe beschäftigt am Standort Hämmern über 170 Mitarbeiter.

Vereine, Freizeit und SportBearbeiten

VerkehrBearbeiten

ZugverkehrBearbeiten

Über die Wippertalbahn fuhren ab dem 22. Dezember 1876 die ersten Güterzüge. Nördlich von Hämmern gab es bis in die 1980er Jahre einen Haltepunkt, von dem nur noch das Bahnwärterhaus erhalten geblieben ist. Die Stilllegung der Trasse erfolgte am 30. Dezember 1995. Die Bahntrasse wurde zu einem Fußgänger- und Radweg umgestaltet.[3]

BusverbindungenBearbeiten

Hämmern ist durch die Buslinie 336 sowohl nach Wipperfürth, Marienheide und Gummersbach, Hückeswagen und Remscheid-Lennep angebunden.

StraßenBearbeiten

Die B 237 von Remscheid nach Kierspe verläuft unmittelbar durch den Ort.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. 900 Jahre Hückeswagen 1085 - 1985, S. 131 unter Bezugnahme auf eine Quelle „Lausberg 8“
  2. - Die Alte Kapelle (1696 - 1888)
  3. NW 4.13 Alleenradweg Wasserquintett: Bergisch Born – Hückeswagen – Marienheide. Achim Bartoschek. Abgerufen am 16. Januar 2017.