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Unterlüttgenau ist eine Hofschaft von Wipperfürth im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Unterlüttgenau
Koordinaten: 51° 9′ 32″ N, 7° 23′ 39″ O
Höhe: 303 m ü. NN
Postleitzahl: 51688
Vorwahl: 02192
Unterlüttgenau (Wipperfürth)
Unterlüttgenau

Lage von Unterlüttgenau in Wipperfürth

Inhaltsverzeichnis

Lage und BeschreibungBearbeiten

Die Hofschaft liegt im Norden von Wipperfürth am südlichen Ufer des „Lüttgenauer Arms“[1] der Bevertalsperre. Nachbarorte sind Großhöhfeld, Hasenburg, Kirchenbüchel und Oberlüttgenau. Im Norden mündet der Schlengersiefen, im Osten der Lanner Siefen in die Bevertalsperre.[2]

Politisch wird der Ort durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 17.2 (172) Egen im Rat der Stadt Wipperfürth vertreten.[3]

GeschichteBearbeiten

Nach 1450 wird ein gewisser „Heynemans in der Lutkennae“ in einer Liste der Wachszinspflichtigen des Kölner Apostelstifts genannt.[4] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt einen Hof und bezeichnet diesen mit „Litgenau“. Ab der amtlichen topografischen Karte (Preußische Neuaufnahme) der Jahre 1894 bis 1896 wird der heute gebräuchliche Name Unterlüttgenau verwendet.[5]

BusverbindungenBearbeiten

Über die im Nachbarort gelegene Bushaltestelle „Großhöfeld“ der Linie 337 (VRS/OVAG) ist eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr gegeben.

WanderwegeBearbeiten

Die vom SGV ausgeschilderten Rundwanderwege A6 und A7 führen unmittelbar am Ort vorbei.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Wolfgang Völkel u. Norman Schorl: Die Bevertalsperre Sutton Verlag, Erfurt 2007, S. 91, ISBN 978-3-86680-219-3
  2. FlussGebietsGeoinformationsSystem (FluGGS). Wupperverband, abgerufen am 21. Dezember 2017.
  3. Stadt Wipperfürth, Öffentliche Bekanntmachung vom Juni 2009; Zuordnung der Straßen in die einzelnen Wahlbezirke
  4. Klaus Pampus; Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte
  5. Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4810, Wipperfürth
  6. Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln