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Harhausen ist eine Ortschaft von Wipperfürth im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Harhausen
Koordinaten: 51° 7′ 42″ N, 7° 24′ 52″ O
Höhe: 287 m ü. NN
Postleitzahl: 51688
Vorwahl: 02267
Harhausen (Wipperfürth)
Harhausen

Lage von Harhausen in Wipperfürth

Lage und BeschreibungBearbeiten

Die Ortschaft liegt im Osten von Wipperfürth im Tal des Baches Hönnige. Nachbarorte sind Meddenbick, Hönnige, Leuchtenbirken, der Wipperfürther Stadtteil Leiersmühle, und Voßkuhle. Die Gewässer Meddenbick, der Harhausener Bach und der Voßkuhler Siepen münden im Ortsbereich in die Hönnige.[1]

Politisch wird der Ort durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 03 (030) nordöstliches Stadtgebiet im Rat der Stadt Wipperfürth vertreten.[2]

GeschichteBearbeiten

1212 ist in einer Schlichtungsurkunde des Abtes von St. Pantaleon die Rede von einem Zeugen „Leonem de Harhusin“. Diese Ortsnennung gilt jedoch als unsicher. Erst 1469 ist die Zuordnung zum heutigen Harhausen als sicher zu betrachten. In einer Steuerliste des Kirchspieles Dhünn wird „Reinolt Peffersacs Halfwin zo Harhausen“ aufgeführt.[3] Auf der Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 besteht „Horhusen“ aus einem Hof. Die Karte Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1825 zeigt unter der Ortsbezeichnung „Harhausen“ auf zwei umgrenzten Hofräumen drei voneinander liegende Gebäudegrundrisse.[4]

Von 1910 bis 1960 führte die Bahnstrecke Anschlag–Wipperfürth südlich der Hofschaft vorbei. Diese Bahnlinie zweigte im Bahnhof Wipperfürth von der Wippertalbahn ab und schloss bei Anschlag an die Wuppertalbahn an.

BusverbindungenBearbeiten

Über die im Ort gelegene Bushaltestelle Harhausen der Linie 338 (VRS/OVAG)[5] ist eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr gegeben.

WanderwegeBearbeiten

In 100 Metern Entfernung führen die vom SGV ausgeschilderten Wanderwege ◇6: Wupperweg, X28: Graf-Engelbert-Weg und der mit dem Symbol Halbes Mühlrad: Straße der Arbeit bezeichnete Weg westlich am Ort vorbei. Durch die Hofschaft hindurch führt ein ebenfalls vom Sauerländischen Gebirgsverein ausgeschilderter Zugangsweg zum Weg Rund um Wipperfürth. Dieser wird in Wasserfuhr erreicht.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. FlussGebietsGeoinformationsSystem (FluGGS). Wupperverband, abgerufen am 21. Dezember 2017.
  2. Stadt Wipperfürth, Öffentliche Bekanntmachung vom Juni 2009; Zuordnung der Straßen in die einzelnen Wahlbezirke.
  3. Klaus Pampus; Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte.
  4. Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4810, Wipperfürth.
  5. Busnetz 2010, Oberbergischer Kreis, herausgegeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH.
  6. Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln.