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Speckenbach ist eine Ortschaft von Wipperfürth im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Speckenbach
Koordinaten: 51° 7′ 28″ N, 7° 28′ 52″ O
Höhe: 349 m ü. NN
Postleitzahl: 51688
Vorwahl: 02269
Speckenbach (Wipperfürth)
Speckenbach

Lage von Speckenbach in Wipperfürth

Inhaltsverzeichnis

Lage und BeschreibungBearbeiten

Die Ortschaft liegt im Osten von Wipperfürth westlich der Kerspetalsperre an der Stadtgrenze zu Halver. Nachbarorte sind Kleinfastenrath, Dahl, Voswinkel und Großfastenrath. Im Ort entspringt der in den Fluss Wupper mündende Speckenbach.[1]

Politisch wird der Ort durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 13 (130) Ohl und Klaswipper im Rat der Stadt Wipperfürth vertreten.[2]

GeschichteBearbeiten

1487 wird der Ort erstmals unter der Bezeichnung „Speckbech“ in einer Darlehensliste für Herzog Wilhelm III von Berg aufgeführt.[3] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt unter dem Namen „Speckenbach“ vier Höfe. Die Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1825 zeigt in der Ortschaft „Spekenbek“ fünf einzelne Gebäudegrundrisse. Ab der Preußischen Uraufnahme von 1840 bis 1843 wird die Ortsbezeichnung „Speckenbach“ verwendet.[4]

Nachgewiesen ist im Osten des Ortes eine von Wuppertal-Elberfeld bis nach Marienheide-Krommenohl verlaufende Landwehrlinie.[5] Diese Bergische Landwehr sicherte das Bergische Territorium vor Einfällen aus dem Märkischen.

BusverbindungenBearbeiten

Über die an der Bundesstraße B237 gelegene Bushaltestelle „Im Hagen“ der Linie 336 (VRS/OVAG)[6] ist eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr gegeben.

WanderwegeBearbeiten

Der vom SGV ausgeschilderte Wanderweg A5 führt durch die Ortschaft hindurch. In einem Abstand von 150 m führen die Wanderwege A6 und der X3: Talsperrenweg im Norden um den Ort herum.[7]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. FlussGebietsGeoinformationsSystem (FluGGS). Wupperverband, abgerufen am 21. Dezember 2017.
  2. Stadt Wipperfürth, Öffentliche Bekanntmachung vom Juni 2009; Zuordnung der Straßen in die einzelnen Wahlbezirke
  3. Klaus Pampus; Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte
  4. Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4810, Wipperfürth
  5. Wilhelm Engels: Die Landwehren in den Randgebieten des Herzogtums Berg. In: Zeitschrift des Bergischen Geschichtsvereins, 66. Band, Jahrgang 1938, Seiten 67–278, Verlag Martini & Grüttefien, Elberfeld
  6. Busnetz 2007, Oberbergischer Kreis, herausgegeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH
  7. Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln