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Biesenbach ist eine Ortschaft von Wipperfürth im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Biesenbach
Koordinaten: 51° 7′ 46″ N, 7° 26′ 16″ O
Höhe: 293 m ü. NN
Postleitzahl: 51688
Vorwahl: 02267
Biesenbach (Wipperfürth)
Biesenbach

Lage von Biesenbach in Wipperfürth

Inhaltsverzeichnis

Lage und BeschreibungBearbeiten

Die Ortschaft liegt im Nordosten von Wipperfürth im Tal der Hönnige an der Landesstraße L284. Die Ortschaft ist auf drei voneinander getrennt liegende Siedlungsbereiche aufgeteilt. Nachbarorte sind Hönnige, Hungerberg, Wasserfuhr, Dievesherweg und Neuenhaus. Im Bereich der Ortschaft münden der Hungerberger Bach, der Sonnensiepen, der Verbindungsgraben Schleise – Hönnige und ein vom Wupperverband mit Rechter Zulauf Hönnige km 2,6 beschriftetes Nebengewässer in die Hönnige.[1]

Politisch wird der Ort durch den Direktkandidaten des Wahlbezirks 12.1 (121) Kupferberg im Rat der Stadt Wipperfürth vertreten.[2]

GeschichteBearbeiten

1487 wird Biesenbach erstmals genannt. Ein „Hylbrandt zor Beyssbach“ ist in einer Darlehensliste für Herzog Wilhelm III von Berg aufgeführt.[3] Die Karte Topographia Ducatus Montani aus dem Jahre 1715 zeigt zwei Höfe unter dem Namen „Bisenbach“. Die Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1825 zeigt in „Beisenbek“ sechs einzelnen Gebäudegrundrisse. Ab der Preußischen Uraufnahme von 1840 bis 1844 wird der heute gebräuchliche Name „Biesenbach“ verwendet.[4]

Von 1910 bis 1960 führte die Bahnstrecke Anschlag–Wipperfürth südlich der Ortschaft vorbei. Diese Bahnlinie zweigte im Bahnhof Wipperfürth von der Wippertalbahn ab und schloss bei Anschlag an die Wuppertalbahn an. Auf Höhe der Ortschaft Biesenbach befand sich in 150 Metern Entfernung, auf der anderen Seite der Hönnige, der Bahnhof Wasserfuhr.

BusverbindungenBearbeiten

Über die im Ort gelegene Bushaltestelle der Linie 338 (VRS/OVAG)[5] ist eine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr gegeben.

WanderwegeBearbeiten

Der vom SGV ausgeschilderte Wanderweg A2 führt durch den Ort.[6]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. FlussGebietsGeoinformationsSystem (FluGGS). Wupperverband, abgerufen am 21. Dezember 2017.
  2. Stadt Wipperfürth, Öffentliche Bekanntmachung vom Juni 2009; Zuordnung der Straßen in die einzelnen Wahlbezirke.
  3. Klaus Pampus; Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte.
  4. Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4810, Wipperfürth.
  5. Busnetz 2007, Oberbergischer Kreis, herausgegeben vom Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH.
  6. Topografisches Informations Management TIM-online, bereitgestellt von der Bezirksregierung Köln.