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Oberbergischer Kreis

Landkreis in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Oberbergischen Kreises Deutschlandkarte, Position des Oberbergischen Kreises hervorgehobenKoordinaten: 51° 1′ N, 7° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Gummersbach
Fläche: 918,84 km2
Einwohner: 273.452 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 298 Einwohner je km2
Kfz-Kennzeichen: GM
Kreisschlüssel: 05 3 74
Kreisgliederung: 13 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Moltkestraße 42
51643 Gummersbach
Webpräsenz: www.oberbergischer-kreis.de
Landrat: Jochen Hagt (CDU)
Lage des Oberbergischen Kreises in Nordrhein-Westfalen
NiederlandeBelgienNiedersachsenRheinland-PfalzHessenEssenWuppertalSolingenRemscheidHagenEnnepe-Ruhr-KreisBochumDortmundHerneGelsenkirchenBottropOberhausenMülheim an der RuhrDuisburgKreis MettmannDüsseldorfRhein-Kreis NeussKreis HeinsbergMönchengladbachKrefeldKreis ViersenKreis WeselKreis KleveRhein-Erft-KreisKreis DürenRheinisch-Bergischer KreisOberbergischer KreisKreis RecklinghausenKreis BorkenKreis UnnaMärkischer KreisKreis OlpeHammKreis SoestKreis CoesfeldKreis SteinfurtKreis WarendorfLeverkusenKölnStädteregion AachenBonnRhein-Sieg-KreisStädteregion AachenKreis EuskirchenMünsterKreis Siegen-WittgensteinHochsauerlandkreisKreis PaderbornKreis GüterslohKreis HöxterKreis LippeKreis HerfordKreis Minden-LübbeckeBielefeldKarte
Über dieses Bild

Der Oberbergische Kreis ist ein Kreis im Süden Nordrhein-Westfalens. Er ist Teil der Region Oberbergisches Land.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Der Oberbergische Kreis ist das östliche Teilgebiet des Naturparks Bergisches Land. Er liegt 99,2 bis 518,2 Meter über dem Meeresspiegel, ist wald- und wasserreich und ein Erholungsgebiet für Bürger aus Köln, dem Ruhrgebiet und den Niederlanden.

Das vorherrschende Gestein ist Grauwacke, die früher in großem Ausmaß in Steinbrüchen abgebaut wurde und heute zum Teil noch abgebaut wird.

  • Nördlichster Punkt: Windung des Brebach, 480 Meter nordöstlich von der Ortschaft Griesensiepen/Spreel
  • Südlichster Punkt: Nebenbach des Holperbaches, 660 Meter westlich von Seifen
  • Westlichster Punkt: Sülz, 200 Meter westlich von Klefhaus und 90 Meter oberhalb der Einmündung des Dürschbach
  • Östlichster Punkt: 20 Meter nordwestlich der L342, 790 Meter östlich von Hardt

Die höchste Erhebung des Kreises ist die Homert mit 519 Metern NN auf dem Gebiet der Stadt Gummersbach am östlichen Rand des Kreisgebietes, nahe der A 45.

Der tiefste Punkt liegt mit knapp 100 Metern NN am Stausee Ehreshoven.

Nachbarkreise und -städteBearbeiten

Der Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Kreise Ennepe-Ruhr-Kreis (somit auch an den Regionalverband Ruhr), Märkischer Kreis und Olpe (alle in Nordrhein-Westfalen), an den Landkreis Altenkirchen (Westerwald) (in Rheinland-Pfalz) sowie an den Rhein-Sieg-Kreis, an den Rheinisch-Bergischen Kreis sowie an die kreisfreien Städte Remscheid und Wuppertal (alle wiederum in Nordrhein-Westfalen).

GeschichteBearbeiten

Oberberg ist Teil des Rheinischen Schiefergebirges und liegt im Westen seines rechtsrheinischen Anteils. Seine älteste Geschichte beginnt vor knapp 400 Millionen Jahren mit einem tropischen Flachmeer. Mehr als 50 Millionen Jahre beherrschte es das Gebiet des späteren Oberbergischen Landes. Bedeutendste geologische Schätze (auch im internationalen Maßstabe) sind die vielen Fundstellen früher Landpflanzen − sie sollen außergewöhnlich und einmalig sein.

Das Oberbergische gilt im Vergleich zur Rhein-Niederung nicht als „Altsiedlungsgebiet“. Aber der Einfluss des siedelnden und wirtschaftenden Menschen prägte das Gesicht der Landschaft. So wurde durch die über Jahrhunderte erfolgte bäuerliche Nutzung eine typische Kulturlandschaft geschaffen, Ergebnis einer im Wesentlichen extensiven bäuerlichen Inanspruchnahme. Sie war gekennzeichnet durch die lange Zeit von Entbehrungen, der Sorge um das tägliche Brot, Elend und zum Teil auch Übernutzungen des Bodens.

Wohl kaum eine andere Region ist so durch Fließgewässer geprägt, wie das Oberbergische. Tausende größerer und kleinerer Bäche haben Kerbtälchen, auch „Siefen“ genannt, entstehen lassen und der Landschaft ihr Gesicht verliehen.

Nach Deutung der Gewässernamen wurde seit der älteren Latènezeit (Späte Eisenzeit) der Nord- und Mittelbereich des Kreisgebietes von germanischen Einwanderern aus dem Norden überlagert. Davon zeugen germanische Bachnamen in den Einzugsgebieten der Wupper/Wipper, Agger und Wiehl. Aufschlussreich ist, dass die größeren Gewässer Agger und Wiehl aber ihre keltischen Namen behielten. Überhaupt überwiegt im Südkreis weiterhin das keltische Namensgut.

Dass der Hauptstrom der Siedler, welche die innerbergischen Gebiete zwischen Ruhr und Sieg nach Jahrhunderten weitgehender Siedlungsleere neu erschlossen, vom Rhein her kam, ist von jeher unbestritten.

Zumindest aber die Existenz eines Königshofes ist für das Oberbergische schriftlich dokumentiert. Nach einer im Düsseldorfer Hauptstaatsarchiv aufbewahrten Urkunde übertrug Kaiser Friedrich Barbarossa im Jahre 1167 die „Curtis von Eckenhagen“ = Curtis: großer Wirtschaftshof (Fronhof, Salhof) im frühen Mittelalter = mit den Silbergruben und weiterem Zubehör dem Kölner Erzbischof. Seit der Kommunalreform von 1969 − die Gemeinden Denklingen und Eckenhagen wurden zusammengelegt − lebt die Erinnerung an die frühere Zugehörigkeit zum Reichs- beziehungsweise Königsgut in dem neuen Gemeindenamen Reichshof fort.

Abgrenzung des Bergischen Landes gegenüber dem Oberbergischen LandBearbeiten

Das Oberbergische Land liegt im Südosten des ehemaligen Herzogtums Berg und ehemals angrenzender Gebiete und ist heute Teil der touristischen Region Bergisches Land. Bereits 1740 trennte eine Beschreibung des Herzogtums Berg mit seinen 17 Ämtern das „Niederbergische“ nordwärts der Wupper vom „Oberbergischen“ südwärts der Wupper.

Als das Herzogtum und die benachbarten Territorien durch Napoleon I. 1806 und durch den Wiener Kongress 1815 neu geordnet wurden, fielen auch die bis dahin selbstständigen Reichsherrschaften Gimborn-Neustadt, zu der Gummersbach gehörte, und Homburg sowie Teile der Grafschaft Mark an das Großherzogtum Berg beziehungsweise an Preußen.

Der Oberbergische Kreis von 1932 bis 1974Bearbeiten

Der ursprüngliche Oberbergische Kreis entstand 1932 aus der Vereinigung der Kreise Gummersbach und Waldbröl (ohne das Amt Dattenfeld), mit dem Sitz der Kreisverwaltung in Gummersbach. Der Name des Kreises bezog sich auf die ehemaligen Landesherren, die Grafen von Berg.

Der Kreis umfasste die beiden Städte Bergneustadt und Gummersbach sowie die Gemeinden Denklingen, Drabenderhöhe, Eckenhagen, Gimborn, Lieberhausen, Marienberghausen, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Ründeroth, Waldbröl und Wiehl. Die Gemeinde Drabenderhöhe wurde 1960 in Bielstein (Rheinland) umbenannt.[2]

1957 wurde Waldbröl als dritter Gemeinde im Oberbergischen das Stadtrecht verliehen.

Das Gesetz zur Neugliederung des Oberbergischen Kreises reduzierte zum 1. Juli 1969 die Zahl der Gemeinden des Kreises:

  • Lieberhausen wurde auf Gummersbach und Bergneustadt aufgeteilt.
  • Denklingen und Eckenhagen gingen in der neuen Gemeinde Reichshof auf.
  • Marienberghausen und Nümbrecht wurden zur Gemeinde Homburg zusammengeschlossen, die anschließend wieder in Nümbrecht umbenannt wurde.
  • Bielstein und Wiehl wurden zu einer neuen Gemeinde Wiehl zusammengeschlossen. 1971 erhielt Wiehl das Stadtrecht

Danach gehörten die vier Städte Bergneustadt, Gummersbach, Waldbröl und Wiehl sowie die Gemeinden Gimborn, Marienheide, Morsbach, Nümbrecht, Reichshof und Ründeroth bis 1974 zum Kreis.

Der alte Oberbergische Kreis umfasste zuletzt eine Fläche von 565,77 km².[3]

Der Oberbergische Kreis seit 1975Bearbeiten

Durch das Köln-Gesetz wurde am 1. Januar 1975 der Oberbergische Kreis in seiner heutigen Form gebildet:

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1933 79.105[4]
1939 83.552[4]
1950 121.369[4]
1960 130.100[4]
1970 148.300[5]
1980 246.100[6]
1990 263.276[7]
2000 287.186[7]
2010 280.840[8]
2015 273 452[9]

PolitikBearbeiten

KreistagBearbeiten

Wahl des Oberbergischen Kreistages 2014[10]
Wahlbeteiligung: 52,4 % (2009: 53,76 %)
 %
50
40
30
20
10
0
43,2 %
27,9 %
8,9 %
5,5 %
3,9 %
3,5 %
2,8 %
1,5 %
2,8 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-1,1 %p
+2,3 %p
-0,4 %p
-5,5 %p
+3,9 %p
+0,3 %p
-1,0 %p
-0,3 %p
+1,8 %p
Sitzverteilung im
Oberbergischen Kreistag 2014
          
Von 58 Sitzen entfallen auf:

Aktuell gibt es im Kreistag folgende Sitzverteilung nach Fraktionen (Stand September 2014):

CDU SPD GRÜNE FDP/FWO/DU DIE LINKE AfD UWG Fraktionslos Gesamt
25 16 5 4 3 2 2 1 58
FDP 2
FWO/DU 1
DIE LINKE 2
PIRATEN 1
pro NRW 1

CDU, FDP und FWO/DU bilden eine Koalition, die zusammen mit der Stimme des Landrats auf 29 von 59 Stimmen kommt.[11]

LandräteBearbeiten

Seit dem 1. Oktober 1999 gibt es – wie vor 1945 – nur noch einen hauptamtlichen Landrat, der gleichzeitig damit Verwaltungschef ist.

OberkreisdirektorenBearbeiten

WirtschaftBearbeiten

Im Kreisgebiet ist die Wirtschaft vornehmlich von Klein- und Mittelständischer Industrie geprägt. Es gibt viele Unternehmen im Bereich Kunststoffverarbeitung, Autozulieferindustrie, Metallverarbeitung und Dienstleistungen.

Im Jahr 2014 belief sich das Bruttoinlandsprodukt auf 8,816 Mrd. Euro. (Eurostat)[12] Im Vergleich mit dem BIP der EU, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, erreichte der Oberbergische Kreis im Jahr 2014 einen Index von 113,0 (EU 28: 100 Deutschland: 125,0 NRW: 125,0)[13]

Die Arbeitslosenquote beläuft sich derzeit auf 5,2 % (Stand: Juli 2017); deutlich unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt.[14]

Eine Liste der in Wikipedia bereits beschriebenen Unternehmen siehe: Kategorie:Unternehmen (Oberbergischer Kreis).

Bindungen und BeteiligungenBearbeiten

Der Oberbergische Kreis

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Überregional bekannt sind die so genannten Bunte Kerken, die Kirchen mit mittelalterlichen Wand- und Deckengemälden. Das Oberbergische Land ist auch bekannt für seine Mühlen sowie die zahlreichen Talsperren.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind:

Jüdische FriedhöfeBearbeiten

Für den Oberbergischen Kreis ist ein Jüdischer Friedhof dokumentiert, nämlich in Nümbrecht.[15] Er ist ein geschütztes Kulturdenkmal – steinernes Zeugnis für eine ehemals existierende Jüdische Gemeinde und eines regen jüdischen Gemeindelebens bis in die 1930er Jahre.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

JährlichBearbeiten

  • 1. Mai und erstes Mai-Wochenende Mittelalterlicher Markt auf Schloss Homburg in Nümbrecht
  • Mai: Internationale Wiehler Jazztage
  • Erstes Maiwochenende: Maikirmes in Ründeroth
  • Erstes Maiwochenende: Radevormwalder Stadtfest
  • 1. und 2. Pfingsten: Töpfermarkt im historischen Burghof von Reichshof-Denklingen
  • Pfingsten: Pfingst-Jugend-Konferenz in Bergneustadt
  • Pfingsten: Schützenfest mit großer Kirmes in Bergneustadt
  • Erstes Wochenende nach Pfingsten: Schützenfest auf dem Steinberg (Gummersbach)
  • Juli: am ersten Wochenende Schützenfest in Marienheide
  • Juli: am zweiten Wochenende Lichterfest im Kurpark von Nümbrecht
  • Sommer: Profiradrennen mit bekannten Fahrern im Stadtzentrum von Radevormwald
  • August bis Oktober: Wiehler Dahlienschau
  • September: Traditionelle Pflaumenkirmes in Radevormwald
  • 2. Wochenende im September: Altstadtfest in Hückeswagen
  • Herbst: Eiermarkt in Eiershagen
  • Herbst: Lichterfest in Lindlar
  • Ende November: Weihnachtlicher Werkkunstmarkt in Nümbrecht, letztes Wochenende vor dem 1. Advent

HäufigerBearbeiten

VerkehrBearbeiten

StraßenverkehrBearbeiten

Im Kreis sind 643 Kraftfahrzeuge je 1.000 Einwohner zugelassen (Stand: 1. Januar 2009). Dies ist die dritthöchste Fahrzeugdichte in Nordrhein-Westfalen. Zum Vergleich: Deutschland insgesamt hat 603 Pkw/1.000 Einwohner. [16]

Im südlichen Teil des Oberbergischen Kreises durchquert die Autobahn A 4 mit Anschlussstellen in Engelskirchen, Bielstein, Gummersbach, Reichshof/Bergneustadt und Reichshof-Eckenhagen das Kreisgebiet von Westen nach Osten.

Zeitweilig war eine Bundesautobahn 451 geplant, die den gesamten Kreis von Waldbröl über Bergneustadt und Marienheide bis Radevormwald durchlaufen sollte.[17] Das Teilstück von Denklingen bis Bergneustadt wurde als B 256 weitgehend vierstreifig fertiggestellt, eine zweistreifige Verlängerung bis Marienheide zu späterem Zeitpunkt ist immer noch vorgesehen. Die restliche Planung wurde verworfen.

Ferner sollten eine A 54 im Norden und eine A 56 im Süden den Kreis tangieren, letztere mit Anschluss an die A 451. Beide Planungen wurden verworfen.

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Die Deutsche Bahn unterhält in ihrem heutzutage stark geschrumpften Eisenbahnnetz im Oberbergischen Land auf der Oberbergischen Bahn Haltestellen unter anderem in Engelskirchen, Ründeroth, Dieringhausen, Gummersbach, Marienheide und Meinerzhagen.

Weitere Nahverkehrslinien sind in der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft (OVAG) sowie weiteren Verkehrsgesellschaften zusammengeschlossen.

Der Oberbergische Kreis gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS).

FlugverkehrBearbeiten

Im Oberbergischen Kreis gibt es drei Flugplätze für die allgemeine Luftfahrt. Alle drei sind heute als Sonderlandeplatz zugelassen.

Darüber hinaus gibt es:

Der nächstgelegene internationale Verkehrsflughafen ist der Flughafen Köln/Bonn, rund 20 km von der südwestlichen Kreisgrenze entfernt.

Wetter im OberbergischenBearbeiten

Es gibt neun Niederschlags- und Klimastationen des Deutschen Wetterdienstes im Kreis, und zwar an der Bevertalsperre bei Wipperfürth, in Lindlar-Oberlichtinghagen, Marienheide-Kläranlage Nord, Morsbach, Radevormwald, Waldbröl und Wipperfürth-Gardeweg.

Seit dem 4. Januar 2007 befindet sich eine Wetterstation Auf dem Lindchen in Nümbrecht. Sie wird von Leif Kliesch betrieben und liefert die Wetterdaten zu dem Messnetz von Jörg Kachelmann.

In Eckenhagen befindet sich die einzige Online-Wetterstation des Deutschen Wetterdienstes im Kreis. Dort werden alle zehn Minuten Lufttemperatur und Luftfeuchte, Sonnenscheindauer und Temperatur im Erdboden gemessen.

Seit dem Januar 2006 zeichnet die private Wetterstation Bergneustadt die aktuellen Wettervorkommnisse auf. Die stündlich gespeicherten Daten sind frei zugänglich aus einem Wetterarchiv abrufbar. Hinzu kommt ein Webcamarchiv mit Webcams aus Bergneustadt und Umgebung.[18]

Städte und GemeindenBearbeiten

 
Karte des Oberbergischen Landes
 
Gemeindegrenzen des Kreises Oberberg
Rhein-Sieg-KreisOberbergischer KreisRheinisch-Bergischer KreisNordrhein-WestfalenRemscheidWuppertalEnnepe-Ruhr-KreisMärkischer KreisKreis OlpeKreis Siegen-WittgensteinRheinland-PfalzWaldbrölMorsbachNümbrechtWiehlReichshofGummersbachMarienheideBergneustadtEngelskirchenLindlarHückeswagenWipperfürthRadevormwald 

Städte

  1. Bergneustadt (18.940)
  2. Gummersbach, Mittlere kreisangehörige Stadt (50.412)
  3. Hückeswagen (15.275)
  4. Radevormwald, Mittlere kreisangehörige Stadt (22.386)
  5. Waldbröl (19.194)
  6. Wiehl, Mittlere kreisangehörige Stadt (25.274)
  7. Wipperfürth, Mittlere kreisangehörige Stadt (21.481)

Gemeinden

  1. Engelskirchen (19.307)
  2. Lindlar (21.382)
  3. Marienheide (13.560)
  4. Morsbach (10.402)
  5. Nümbrecht (17.002)
  6. Reichshof (18.837)

(Einwohnerzahlen vom 31. Dezember 2015[19])

Kfz-KennzeichenBearbeiten

Am 1. Juli 1956 wurde dem Oberbergischen Kreis bei der Einführung der bis heute gültigen Kfz-Kennzeichen das Unterscheidungszeichen GM, das für die Kreisstadt Gummersbach steht, zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

LiteraturBearbeiten

  • Mieke Brinkmann, Heinrich Müller-Miny: Der Oberbergische Kreis. Bonn 1965.
  • Klaus Goebel (Hrsg.): Oberbergische Geschichte, Bde 1–3, Wiehl 1998–2001, Band 1: Von den Anfängen bis zum Westfälischen Frieden, Verf.: Hellmut Grabert, Gero Karthaus, Günter Walzik, Albrecht Brendler, Wolfgang Herborn, Stefan Ehrenpreis, Gregor Horstkemper, Wiehl 2001, ISBN 3-88265-224-1, Band 2: Vom Westfälischen Frieden bis zum Ende der Monarchie 1648–1918, Verf.: Gert Fischer, Volkmar Wittmütz, Dieter Lück, Wiehl 1998, ISBN 3-88265-208-X, Band 3: Von der Weimarer Republik bis zur Jahrtausendwende 1918–1999, Verf.: Gerhard Pomykaj, Volker Dick, Wiehl 2001, ISBN 3-88265-225-X
  • Richard Jilka (Bearb.): Bibliographie zur Oberbergischen Geschichte. 2. Aufl., Gummersbach 1992.
  • Oberbergische Abteilung des Bergischen Geschichtsvereins (Hrsg.), Beiträge zur Oberbergischen Geschichte, Bd. 1ff., Gummersbach 1986ff.
  • Herbert Nicke: Das Oberbergische Land. Ein Landschaftsportrait. Wiehl 1995.
  • Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte. Hrsg.: Oberberbergischen Abteilung des Bergischen Geschichtsvereins. Gronenberg, Gummersbach 1997, ISBN 3-88265-206-3.
  • H.W. Brandenburger: Ley-Land. Dr. Ley und der Nationalsozialismus im Oberbergischen. Köln 1988.
  • Harry Böseke: Das Oberbergische Land. Geschichte – Kultur – Freizeit. Avlos-Verlag, Sankt Augustin 1995, ISBN 3-929634-14-7.
  • Heinz Mühlenweg: Von Wilhelm II. zu Konrad I. Wie unsere Bucklige Welt die erste Hälfte des XX. Jhrh. erlebte – erlitt – überlebte. Ein Beitrag zur Lokalhistorie Oberbergs. Selbstverlag, Gummersbach 1983.
  • Gero Karthaus: Natur vor der Haustür – Leben mit Landschaft, Pflanzen und Tieren in oberbergischen Dörfern früher und heute. ISBN 3-88913-148-4.
  • Klaus Goebel, Gerhard Pomykaj: Ein unbequemer Demokrat, August Dresbach zum 100. Geburtstag. Gummersbach 1994, ISBN 3-88265-192-X
  • Gerhard Pomykaj (Hrsg.): Alltägliches Leben aus ärztlicher Sicht. Der Kreis Gummersbach 1825 im Spiegel zweier medizinischer Topographien. Gummersbach 1988, ISBN 3-88265-152-0.
  • Gero Karthaus: Ein starke Stück Heimat – Oberbergische Dörfer. Bergisch Gladbach, 2008, ISBN 978-3-87314-436-1

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juli 2016. (Hilfe dazu)
  2. Heimatverein Bielstein: Zur Geschichte Bielsteins
  3. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1975
  4. a b c d Michael Rademacher: Deutsche Verwaltungsgeschichte. Abgerufen am 2. November 2014.
  5. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1972
  6. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1981
  7. a b Kurzporträt - Der Oberbergische Kreis
  8. Landesamt für Statistik NRW
  9. [1] Statistik des Oberbergischen Kreises
  10. http://www.wahlergebnisse.nrw.de/kommunalwahlen/2014/aktuell/a374000kw1400.html
  11. http://www.kreistags-spd.de/index.php?nr=61844&menu=1
  12. [2] Statistik nach NUTS-3 Regionen
  13. [3] Statistik nach NUTS-3 Regionen
  14. [4] Statistik der Bundesagentur für Arbeit
  15. Claudia Pohl: Jüdische Friedhöfe nach der heutigen Verwaltungsgliederung: Oberbergischer Kreis. In: Peter Honigmann (Hrsg.): Jüdische Friedhöfe in Deutschland: Übersicht über alle jüdischen Friedhöfe auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Inschriftendokumentation. Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland: Sammlungen: Friedhofsdokumentation, Heidelberg, Fassung Dezember 2002, abgerufen am 4. August 2017.
  16. Der Kreis in Zahlen in: Kölner Stadt-Anzeiger vom 28. Oktober 2009, S. 40
  17. Karte mit Autobahnplanungen (Teil 09) vom 1. Januar 1976 von autobahn-online.de
  18. Wetter- und Webcamarchiv Bergneustadt
  19. Amtliche Bevölkerungszahlen auf Basis des Zensus vom 9. Mai 2011. Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW), abgerufen am 18. Juli 2016. (Hilfe dazu)