Die 7. Verleihung der Césars fand am 27. Februar 1982 im Konzertsaal Salle Pleyel in Paris statt. Präsident der Verleihung war der Regisseur und Schauspieler Orson Welles. Ausgestrahlt wurde die Verleihung, die von Pierre Tchernia, Jacques Martin, Jean-Pierre Aumont und Thierry Le Luron moderiert wurde, vom öffentlich-rechtlichen Fernsehsender Antenne 2, dem heutigen France 2.

Jean-Jacques Annauds Am Anfang war das Feuer konnte sich bei sechs Nominierungen in den Kategorien Bester Film und Beste Regie gegen die Konkurrenz behaupten. Die meisten Trophäen erhielten jedoch zwei andere Filme, Das Verhör von Claude Miller und Diva, das Langfilmdebüt von Jean-Jacques Beineix, mit jeweils vier Auszeichnungen. In der Kategorie Beste Hauptdarstellerin setzte sich Isabelle Adjani gegen Fanny Ardant, Catherine Deneuve und Isabelle Huppert durch und gewann für ihre Rolle in Possession ihren ersten César. Nathalie Baye konnte als beste Nebendarstellerin ihren Sieg vom Vorjahr mit ihrer Darbietung in der fünffach nominierten Literaturverfilmung Eine merkwürdige Karriere wiederholen. Bester Hauptdarsteller wurde – vor Patrick Dewaere, Philippe Noiret und Michel PiccoliMichel Serrault, der für Millers Das Verhör nach seinem Triumph von 1979 mit Ein Käfig voller Narren mit seinem zweiten César prämiert wurde. Ebenfalls mit Millers Film überzeugen konnte Schauspieler Guy Marchand, der den Preis für den besten Nebendarsteller erhielt. Der große Verlierer des Abends war Bertrand Taverniers Kriminalkomödie Der Saustall, die bei insgesamt zehn Nominierungen letztlich keinen César gewinnen konnte.

Der Konzertsaal Salle Pleyel, der Veranstaltungsort der Verleihung

Gewinner und NominierungenBearbeiten

Statistik
(Filme mit mehr als einer Nominierung)
N=Nominierung; A=Auszeichnung
Film N A
Der Saustall 10 0
Das Verhör 8 4
Am Anfang war das Feuer 6 2
Diva 5 4
Eine merkwürdige Karriere 5 1
Malevil 4 1
Ein jeglicher wird seinen Lohn empfangen … 4 0
Begegnung in Biarritz 2 0
Die Frau nebenan 2 0

Bester Film (Meilleur film)Bearbeiten

Am Anfang war das Feuer (La guerre du feu) – Regie: Jean-Jacques Annaud

Beste Regie (Meilleur réalisateur)Bearbeiten

Jean-Jacques AnnaudAm Anfang war das Feuer (La guerre du feu)

Bester Hauptdarsteller (Meilleur acteur)Bearbeiten

Michel SerraultDas Verhör (Garde à vue)

Beste Hauptdarstellerin (Meilleure actrice)Bearbeiten

Isabelle AdjaniPossession

Bester Nebendarsteller (Meilleur acteur dans un second rôle)Bearbeiten

Guy MarchandDas Verhör (Garde à vue)

Beste Nebendarstellerin (Meilleure actrice dans un second rôle)Bearbeiten

Nathalie BayeEine merkwürdige Karriere (Une étrange affaire)

Bestes Erstlingswerk (Meilleur premier film)Bearbeiten

Diva – Regie: Jean-Jacques Beineix

Bestes Drehbuch (Meilleur scénario original ou adaptation)Bearbeiten

Jean Herman, Claude Miller und Michel AudiardDas Verhör (Garde à vue)

Beste Filmmusik (Meilleure musique écrite pour un film)Bearbeiten

Vladimir CosmaDiva

Bestes Szenenbild (Meilleurs décors)Bearbeiten

Max DouyMalevil

Beste Kamera (Meilleure photographie)Bearbeiten

Philippe RousselotDiva

Bester Ton (Meilleur son)Bearbeiten

Jean-Pierre RuhDiva

Bester Schnitt (Meilleur montage)Bearbeiten

Albert JurgensonDas Verhör (Garde à vue)

Bester Kurzfilm (Meilleur court métrage de fiction)Bearbeiten

Les photos d’Alix – Regie: Jean Eustache

Bester animierter Kurzfilm (Meilleur court métrage d’animation)Bearbeiten

La tendresse du maudit – Regie: Jean-Manuel Costa

Bester dokumentarischer Kurzfilm (Meilleur court métrage documentaire)Bearbeiten

Reporters – Regie: Raymond Depardon

Bester ausländischer Film (Meilleur film étranger)Bearbeiten

Der Elefantenmensch (The Elephant Man), Großbritannien/USA – Regie: David Lynch

Ehrenpreis (César d’honneur)Bearbeiten

WeblinksBearbeiten