Fameck

französische Gemeinde

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Fameck
Wappen von Fameck
Fameck (Frankreich)
Fameck
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Thionville
Kanton Fameck (Hauptort)
Gemeindeverband Val de Fensch
Koordinaten 49° 18′ N, 6° 7′ OKoordinaten: 49° 18′ N, 6° 7′ O
Höhe 167–363 m
Fläche 12,74 km²
Einwohner 14.243 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 1.118 Einw./km²
Postleitzahl 57290
INSEE-Code
Website Fameck

Kirche St. Martin

Fameck ist eine französische Gemeinde mit 14.243 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Thionville und ist Hauptort (chef-lieu) des Kantons Fameck. Die Einwohner nennen sich Fameckois.

GeografieBearbeiten

Fameck liegt auf der linken Talseite der Mosel, etwa zehn Kilometer südwestlich von Thionville auf einer Höhe zwischen 167 und 363 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 12,45 km². Unmittelbar westlich von Fameck erhebt sich der Höhenzug Côtes de Moselle.

Zu Fameck gehören die Ortsteile

  • Budange (Büdingen unter Justberg)
  • Edange (Edingen)
  • Morlange (Morlingen)
  • Rémelange (Remelingen)

Nachbargemeinden von Fameck sind Florange im Norden, Uckange im Osten, Richemont im Südosten, Gandrange und Vitry-sur-Orne im Süden, Ranguevaux im Westen sowie Hayange und Serémange-Erzange im Nordwesten.

GeschichteBearbeiten

Die Ortsteile wurden in den Jahren 855 bis 1157 erstmals erwähnt. Die endgültige Schreibweise wurde 1744 eingeführt. Im Jahr 1789 wurden die Orte zur Gemeinde Fameck zusammengefügt. Damals lebte der Ort hauptsächlich von der Landwirtschaft. Nach dem Krieg 1870–1871 gehörte Fameck zum deutschen Reich.

Der Vorort Remelange war ab 1959 eine Zone à urbaniser en priorité. Durch den Aufbau dieser Siedlung hat sich die Bevölkerungszahl von 1960 bis 1966 verdoppelt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 7571 14.034 17.755 14.942 13.922 12.635 12.468 13.931

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Château de Remelange aus dem 16. Jahrhundert, das im 17. Jahrhundert restauriert wurde. Kirchliche Bauten sind unter anderem die Kirche Saint-Martin in Fameck aus dem Jahr 1775, der Chorraum stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Im 19. Jahrhundert änderte sich die Haupterwerbsquelle von Fameck weg von der Landwirtschaft durch die Entwicklung der Stahlindustrie im Tal der Fensch.

WeblinksBearbeiten

Commons: Fameck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien