Yutz

französische Gemeinde

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Yutz
Wappen von Yutz
Yutz (Frankreich)
Yutz
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Thionville
Kanton Yutz (Hauptort)
Gemeindeverband Portes de France-Thionville
Koordinaten 49° 22′ N, 6° 11′ OKoordinaten: 49° 22′ N, 6° 11′ O
Höhe 147–217 m
Fläche 13,97 km2
Einwohner 16.537 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 1.184 Einw./km2
Postleitzahl 57970
INSEE-Code

Kirche St. Ursula in Yutz

Yutz (deutsch Jeutz, lothringisch Jäitz) ist eine französische Gemeinde mit 16.537 Einwohnern (Stand 1. Januar 2017) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).
Die Einwohner nennen sich Yussois und Yutzois. Spitzname: „Die Muertentrippler“, diejenigen, die auf Möhren herumtrampeln.[1]

GeografieBearbeiten

Yutz liegt an der Mosel gegenüber der Stadt Thionville.

GeschichteBearbeiten

Die Gegend war, wie der Fund der Schnabelkannen von Basse-Yutz zeigt, schon in der Latènezeit von Kelten bewohnt. Der Ort wurde erstmals 830 als Judich erwähnt.[2] Die heutige Gemeinde entstand 1970 durch die Zusammenlegung der beiden Gemeinden Basse-Yutz (Niederjeutz) und Haute-Yutz (Oberjeutz).

Die beiden Basse Yutz Kannen sind zeremonielle Gefäße aus der Eisenzeit, (Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr.) Ihre Entdeckung erfolgte unter schlecht dokumentierten Umständen in den 1920er Jahren. Nach ihrem Ankauf durch das British Museum wurden sie als "große Meisterwerke, die meisten Schlüsselmerkmale der frühen keltischen Kunst vereinen" beschrieben. Sie sind in vielerlei Hinsicht der Kanne vom Dürrnberg in Österreich ähnlich.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 10.565 11.327 17.029 15.444 13.920 14.687 16.019 16.537

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Yutz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Yutz – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Passé-Présent, La Moselle dévoilée, n°6, Juin-Juillet-Août 2012.[1] PDF-Datei, S. 14
  2. Monika Buchmüller-Pfaff: Siedlungsnamen zwischen Spätantike und frühem Mittelalter. Die -iacum-Namen der römischen Provinz Belgica Prima. 1990, Seite 690.