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GeografieBearbeiten

Die Gemeinde Aumetz liegt auf halbem Weg zwischen Thionville und Longwy in der Nähe der Grenze zu Luxemburg.

GeschichteBearbeiten

Der Ort wurde 636 erstmals als Talmatio und 933 dann als Almas erwähnt. Der Name hat nichts mit der Stadt Metz zu tun, sondern leitet sich aus dem lateinischen alta mansium („hochgelegenes Heim“) ab. Im Mittelalter befand sich Aumetz im deutschen Sprachgebiet.

Seit 1766 ist der Ort französisch. 1871–1918 gehörte er noch einmal zum Deutschen Reich, Französisch blieb aber Amts- und Umgangssprache.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 2.722 2.465 2.375 2.183 2.161 2.225 2.252

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Das Erzbergwerk Aumetz und sein 14 Kilometer entferntes Pendant in Neufchef vereinigen die beiden Teile des Eisenerzbergbau-Freilichtmuseums Écomusée des mines de fer de Lorraine. Es wurde 1989 eröffnet. Neben Ausstellungsstücken zur Geschichte des Bergbaus in Lothringen von 1820 bis zum Jahr 1998 (Schließung der letzten Mine) werden Einfahrten in einen 1500 Meter tiefen Schacht angeboten.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Aumetz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien