Cattenom

französische Gemeinde

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Cattenom
Wappen von Cattenom
Cattenom (Frankreich)
Cattenom
Staat Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Moselle (57)
Arrondissement Thionville
Kanton Yutz
Gemeindeverband Cattenom et Environs
Koordinaten 49° 24′ N, 6° 15′ OKoordinaten: 49° 24′ N, 6° 15′ O
Höhe 148–237 m
Fläche 25,72 km²
Einwohner 2.643 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 103 Einw./km²
Postleitzahl 57570
INSEE-Code
Website Cattenom

Kirche Saint-Martin

Cattenom (deutsch bis 1919 offiziell[1] Kattenhofen, luxemburgisch Kettenuewen) ist eine französische Gemeinde mit 2.643 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Thionville, ist Sitz des Gemeindeverbandes Cattenom et Environs und war bis 2015 Hauptort des Kantons Cattenom.

GeografieBearbeiten

Die Gemeinde liegt an der Mosel etwa acht Kilometer nördlich von Thionville und etwa zwölf Kilometer südwestlich des Dreiländerecks Frankreich-Luxemburg-Deutschland. Zu Cattenom gehören die Ortsteile Homeldange, Husange, Sentzich und Warpich.

Nachbargemeinden von Cattenom sind Breistroff-la-Grande im Norden, Fixem und Gavisse im Nordosten, Malling und Kœnigsmacker im Osten, Basse-Ham im Süden, Thionville und Hettange-Grande im Südwesten sowie Boust im Nordwesten.

SpracheBearbeiten

Neben Französisch wird in Cattenom und Umgebung von der älteren Bevölkerung ein moselfränkischer Dialekt gesprochen, der dem Luxemburgischen sehr ähnelt.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2017
Einwohner 1121 1322 2374 2209 2190 2272 2549 2654

SehenswürdigkeitenBearbeiten

InfrastrukturBearbeiten

Die Gemeinde ist durch das drittgrößte Kernkraftwerk Frankreichs, das Kernkraftwerk Cattenom, überregional bekannt.

PersönlichkeitenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Cattenom – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gundolf Keil: Habent suos locos libelli. In: Willem Piet Gerritsen, Annelies van Gijsen, Orlanda S. H. Lie (Hrsg.): Een school spierinkjes. Kleine opstellen over Middelnederlandse artes literatuur. Verloren, Hilversum 1991 (= Middeleeuwse studies en bronnen. Band 26), ISBN 90-6550-242-4, S. 98–99, hier: S. 99, Anm. 5.