Wikipedia:Review/Geschichte

Abkürzung: WP:RV/G

Auf dieser Seite sollen Artikel, die sich im weiten Sinne auf Geschichte beziehen, eingestellt werden. Bitte beachte auch die Hinweise auf Wikipedia:Review sowie den Kritik-Knigge.

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Artikel werden aus dem Review entfernt, wenn sie entweder für die lesenswerten oder exzellenten Artikel kandidieren, wenn offensichtlich nicht mehr an ihnen gearbeitet wird (ungefähre Richtlinie: 14 Tage seit dem letzten Diskussionsbeitrag) oder wenn der Einsteller/Autor dies wünscht. Die Reviews mittels Ausschneiden und Einfügen bitte auf den Diskussionsseiten der Artikel archivieren.

Manchester MummyBearbeiten

Die Manchester Mummy (deutsch Manchester Mumie) war ein bekanntes Exponat des Museum of the Manchester Natural History Society im 19. Jahrhundert. Bei der Mumie handelte es sich um die einbalsamierte Leiche von Hannah Beswick (* 1688; † Februar 1758); wegen des Hauses, in dem die Einbalsamierte vor ihrem Tod gelebt hatte, Birchen Bower, wurde die Mumie auch Mummy of Birchen Bower genannt. Benswick hatte panische Angst lebendig begraben zu werden und verfügte deshalb in ihrem Testament, erst dann begraben zu werden, wenn sie eindeutig tot sei. Ihr Hausarzt und Kuriositätensammler Charles Pollock White balsamierte sie 1758 ein und stellte sie im Korpus einer Standuhr zur Schau, weswegen die Mumie auch Mummy in the clock (dt. Mumie in der Uhr) genannt wurde.

Ein kleiner skurriler Artikel, der mir ausversehen über den Weg gelaufen ist. Wie bei vielen Geister-/Gruselgeschichten ist die Quellenlage recht übersichtlich. Ich würde die Mumie in der Uhr trotzdem gerne in Richtung lesenwert bringen. Liebe Grüße -- Ivy (Diskussion) 20:12, 6. Jul. 2020 (CEST)

Hallo Ivy, ich habe den Artikel gerade gelesen und finde ihn sehr gut: Schön flüssig geschrieben, gut bebildert und ordentlich bequellt. Ein paar Dinge würde ich eventuell noch ändern:

  • Der Abschnitt "Hintergrund" wechselt relativ abrupt von der Angst davor, lebendig begraben zu werden, zur Biografie der Hannah Beswick. Vielleicht fasst du die Daten von Hannah Besweck eher mit dem Abschnitt zu ihrem Testament unter einem neuen Titel zusammen?
  • Mir ist aufgefallen, dass der Artikel vom Aufbau und zum Teil auch mit seinen Formulierungen recht nah an der englischen Version des Artikels ist. Auf mich wirkt es fast so, als wenn du den englischen Artikel übersetzt und schließlich noch etwas überarbeitet hast - oder dich zumindest sehr stark von ihm inspirieren lassen hast. Wenn du beim Urheberrecht ganz sicher gehen willst, würde ich die Versionshistorie des englischen Originals noch importieren lassen, das geht auch nachträglich.
  • Unter "Schatz und Geistererscheinungen" wird zunächst gesagt, dass Beswick ihr Geld vergraben hat. Die Überschrift suggeriert für mich, dass es dann vielleicht einige Leute gegeben hat, die nach diesem "Schatz" gesucht haben. Gibt es dazu noch mehr Informationen? Im englischen Artikel gibt es auch noch ein paar Angaben über ihr Vermögen, vielleicht wäre das auch noch ergänzenswert.

Ansonsten: Sehr schöner Artikel und unterhaltsam zu lesen! Liebe Grüße --Emmy Sophie (Diskussion) 19:10, 13. Jul. 2020 (CEST)

Danke Emmy Sophie fürs Lesen:
  • Ich bin auch dauernd über den abrupten Wechel gestolpert, kam aber einfach nicht auf die Idee es anders anzuordnen - hab ich aber jetzt :)
  • Der Artikel ist ordnungsgemäß importiert, keine Sorge
  • Ich hab keine glaubwürdige Quelle zu dem Schatz gefunden; nachdem ich andere Quellen verwendet habe, hab ich danach natürlich auch gesucht, aber nur ein Blog gefunden - und das fand ich nicht wirklich akzeptabel, weil dort auch noch andere Werte angegeben wurden. Da hab ich lieber verzichtet.
Liebe Grüße und schön endlich mal was Unterhaltsames geschrieben zu haben --Ivy (Diskussion) 19:35, 13. Jul. 2020 (CEST)
Hallo Ivy, ja, sehr gut, so hatte ich mir die Struktur vorgestellt. Schade, dass es nicht mehr Informationen zu eventuellen Schatzsuchern gibt. Zum Import: Vielleicht habe ich Tomaten auf den Augen, aber ich sehe keine importierten Versionen aus der englischen Wikipedia in der Versionsgeschichte. Die erste Version ist vom 18. Juni 2020 und zwar von dir. Vielleicht prüfst du das noch einmal? --Emmy Sophie (Diskussion) 20:03, 13. Jul. 2020 (CEST)
Verflucht, du hast recht Emmy Sophie, ich lasse pro Tag ein bis zwei Artikel importieren und ich hätte schwören können, dass der dabei war - aber ausgerechnet der wars es nicht - ich hol es schnell nach. Liebe Grüße und danke für die Aufmerksamkeit --Ivy (Diskussion) 20:22, 13. Jul. 2020 (CEST)
Erledigt --Ivy (Diskussion) 00:03, 14. Jul. 2020 (CEST)
  --Emmy Sophie (Diskussion) 21:55, 15. Jul. 2020 (CEST)
Hallo Ivy, ein schöner kleiner Artikel, der flüssig zu lesen ist und mir gut gefällt. Weitere Änderungsvorschläge: Obwohl es mich nicht stört, würde ich das Bild von Wiertz nach rechts verschieben, denn ich erinnere mich dunkel an eine Konvention, als ich auch mal mit einem Artikel kandidierte. Bei den Einzelnachweisen sehe ich einige Mängel. Die ganzen ISBN-Angaben gehören da nicht mehr hin, du hast sie ja bereits in den Literaturhinweisen aufgeführt. Dann hast du teils auch Quellen (wie Alberti) mehrfach als Belege benutzt, die aber in der Literatur dennoch fehlen. Das sind zwei Punkte, die wohl später bei der Kandidatur bemängelt werden. Grüße--Michael G. Lind (Diskussion) 00:04, 15. Jul. 2020 (CEST)
Hm, das Thema Einzelnachweise und Literatur sehe ich ein bisschen anders. ISBN-Angaben in Einzelnachweisen sind durchaus in Ordnung, das habe ich schon in vielen Artikeln gesehen. Viele Autoren (ich auch) machen auch in den Einzelnachweisen vollständige Literaturangaben für den Fall, dass die Literaturliste mal gekürzt wird. Es gibt ferner auch keinen Zwang, alle Quellen, die in den Einzelnachweisen auftauchen, im Abschnitt Literatur aufzulisten. Im Abschnitt Literatur sollte auf die Literatur begrenzt sein, die wesentlich für das Thema ist. --Emmy Sophie (Diskussion) 22:05, 15. Jul. 2020 (CEST)
Das mit den vollständigen Hinweisen handle ich auch so! Es kann ja schließlich auch mal sein, dass ein Abschnitt völlig umgearbeitet wird und dann fehlt plötzlich die Referenz, ohne das es auffällt. Die ISBN in den Nachweisen ist aber eigentlich redundant, sofern das Werk in der Literaturliste schon gelistet ist. Auch wenn einige das dann trotzdem so handhaben, wird es im Tutorial für die Einzelnachweise ja anders empfohlen.--Michael G. Lind (Diskussion) 23:09, 15. Jul. 2020 (CEST)
Hi Michael und Emmy Sophie... bei den Einzelnachweisen bin ich auch eher bei Emmy Sophie: Was mer hat, des hat mer. Und selbst wenn eines Tages jemand noch ein Buch zu der guten Mumie schreibt und die Lit-Liste überholt, bleiben die ENs schön ordentlich. Alberti hab ich nicht in die Liste genommen, weil die Mumie da nicht das Thema war, sondern die Sammlung an sich. Und ja, das mit dem Bild, ich kenne die Konvention und Michael hat recht - ich schmoll jetzt einfach mal und versuch das so durchzuziehen, es sieht so einfach cooler aus ;) Ist ja ein Klacks, das notfalls noch zu ändern. Vielen Dank für die Anmerkungen. Liebe Grüße --Ivy (Diskussion) 23:08, 15. Jul. 2020 (CEST)
Kurios, aber viel mehr bisher nicht. Ernsthafte Einordnung fehlt auch bei 'Hintergrund' weitgehend. So bleibt das Ganze eher auf der Ebene einer 'nasty urban legend' (was nicht in Abrede stellt, das d. geschilderte Geschehen eine faktische Basis hat). Z. B. das Bildnis des Doctor White stammt von einem Künstler, der erst 1770 geboren wurde, ist nicht zeitgenössisch und spiegelt schon die dem Geschehen später angelagerte biedermeierliche od. viktorianische Spukaura wider (der nicht vertrauenswürdige, wahrscheinlich materialistische und dem Alkohol ergebene [s. Nase] Arzt etc.). Der grobe Verstoß gegen traditionelle Funeral- oder Sepulkralkultur wäre wahrscheinlich in früheren Zeiten von klerikalen Instanzen umgehend sanktioniert worden, nach 1700 haben wir es in England aber schon mit einer ausgeprägten Marktwirtschaft, manche sagen dazu auch Kapitalismus, zu tun, vllt. v. Belang? Wird der Arzt eher als ein cleverer Aufklärer, der vom Aberglauben naiver aber begüterter Witwen profitiert oder als pietätloser Scharlatan präsentiert, oder kann im Rahmen einer 'gothic story' eine explizite Wertung ganz unterbleiben, an deren Stelle sich der wohlige Schauer des Unheimlichen einstellt, der auch längst als Heftchenroman & Kolportage & Spuk-Tourismus kommodifiziert wurde? --SemiKo (Diskussion) 13:05, 12. Sep. 2020 (CEST)

H. H. AsquithBearbeiten

Herbert Henry Asquith, 1. Earl of Oxford and Asquith (* 12. September 1852 in Morley, Yorkshire; † 15. Februar 1928 in Sutton Courtenay, Berkshire), vor allem bekannt als H. H. Asquith, war ein britischer Politiker der Liberalen Partei und Premierminister des Vereinigten Königreichs von 1908 bis 1916. Zuvor amtierte er seit 1905 als Schatzkanzler. Asquiths Name ist vor allem verbunden mit den großen sozialen Reformen der liberalen Regierungen in den Jahren 1906 bis 1914 und den daraus resultierenden heftigen Auseinandersetzungen mit der konservativen Opposition. Bereits seit 1895 in seiner Partei als kommender Mann gehandelt, wurde er als Nachfolger des sterbenden Henry Campbell-Bannerman schließlich 1908 Premierminister. In seine Ägide als Premierminister fielen die andauernden politischen Auseinandersetzungen um die sozialen Reformvorhaben der Liberalen und um die Frage der Selbstverwaltung Irlands (Home Rule). Im August 1914 führte Asquith das Vereinigte Königreich in den Ersten Weltkrieg. Nach sich mehrenden Rückschlägen war er gezwungen, 1915 eine Koalitionsregierung mit der Konservativen Partei zu bilden. In der Folge sank Asquiths politischer Stern und er geriet zunehmend in die Kritik. Erfolge wurden seinem innerparteilichen Rivalen Lloyd George zugeschrieben, Misserfolge Asquith angelastet. Ende 1916 wurde er schließlich von Lloyd George und den Konservativen gestürzt und führte den größeren Teil der Liberalen Partei in die Opposition und in den nachfolgenden Jahren in die politische Bedeutungslosigkeit.

Liebe Wikipedianer, dieser Artikel über einen interessanten britischen Politiker war ursprünglich mal eine alte Übersetzung aus der en-Wikipedia. Ich habe ihn dann unter Heranziehung der wichtigen Standardwerke und Biographien zum Thema überarbeitet & stark erweitert, denn so wie er stand, war er äußerst dürftig und auch teils fehlerhaft (kein Vorwurf an den Übersetzer). Inzwischen hat der Artikel aufgrund der vielen angesprochenen komplexen Themen und meinem Bestreben, dies alles auch für Gelegenheitsleser verständlich zu erklären, eine Länge erreicht, wo ich langsam aber sicher eine Grenze ziehen will. In eigener Sache merke ich an, dass ich zu Beginn des Schreibens einige kleine Textpassagen zum Sturz Asquiths aus meinem eigenen Artikel Carlton-Club-Treffen (1922) übernommen hatte. Mein Ziel ist nun eine Exzellenz-Kandidatur, dafür besteht kein Zeitdruck, eine Hauptseiten-Präsentation ist mir nicht wichtig. Eine sprachliche & inhaltliche Kontrolle wäre mir willkommen, auch weiß ich nicht, ob es nicht noch Gliederungsprobleme oder konkrete Ergänzungswünsche gibt. Über euer Feedback würde ich mich freuen, auf der Disk-Seite hatte ich schon zwei hilfreiche Vorschläge. Für eure Meinungen und Kommentare bedanke ich mich im voraus. Ich pinge einfach einmal Benutzer:Andropov, Benutzer:Armin P. Benutzer:Nasiruddin, Benutzer:Prüm und Benutzer:SEM an, alle anderen, die hier nicht angepingt wurden, sind mir natürlich ebenso willkommen! Gruß-- Michael G. Lind (Diskussion) 15:54, 30. Aug. 2020 (CEST)

Ich habe ja schon in der "Schreibphase" ab und zu mal punktuell reingeschaut, werde mir den Artikel aber im Zuge des Reviews noch mal gründlich in ganzer Länge durchlesen (vielleicht erst nächstes WE). Macht aber jetzt schon einen sehr ausgereiften Eindruck. Danke daher schon mal für die investierte Arbeit, Michael! --Prüm  17:10, 30. Aug. 2020 (CEST)
Danke für die investierte Arbeit und das Lob. Grüße!--Michael G. Lind (Diskussion) 13:43, 31. Aug. 2020 (CEST)
Ein anspruchsvolles Thema, verständlich nahegebracht und in einen sauber belegten, gut geschriebenen und flüssig zu lesenden Artikel verpackt. Was will man mehr? Wenn ich etwas kritisieren wollte, dann wäre es, dass man den Artikel im Ganzen lesen muss, um alle Zusammenhänge zu verstehen. Ich könnte mir z.B. ein eigenes Kapitel über Asquiths Verhältnis zu den Frauen in seinem Leben vorstellen. Auch springt die Chronologie bisweilen ein wenig vor und zurück, wie bei der Gallipoli-Augustkrise. Das tut meiner Begeisterung jedoch absolut keinen Abbruch. --Prüm  19:21, 31. Aug. 2020 (CEST)
Danke! Ich habe den Text ergänzt, was seine erste Frau und die Beziehung zu ihr angeht, dazu habe ich etwas über seine diversen Brieffreundinnen eingefügt.--Michael G. Lind (Diskussion) 22:58, 31. Aug. 2020 (CEST)
Der Hauptautor ist kein deutscher Muttersprachler, was man aber so gut wie gar nicht merkt. Sogar den verschachtelten Satzbau des Gelehrtendeutsch liefert er problemlos ab (und uns Muttersprachlern wird ständig der kürzere, direktere angelsächsische Satzbau-Stil empfohlen, seufz).
Nur Kleinigkeiten:
"Zur Unterhauswahl 1918 gab die Koalition um Lloyd George und den Konservativen vor dem Wahlkampf Unterstützungschreiben an bestimmte Kandidaten der Liberalen und Konservativen gesandt hatte, die sie als Anhänger der bestehenden Koalition auswies. " - verstehe ich nicht ganz.
Dann: "Kriegminister Kitchener wurde als zögerlich und unentschlossen wahrgenommen und erwies zu immer mehr als eine Belastung."

Im Übrigen ein schöner Beitrag über einen wichtigen politischen Akteur und seine Zeit! --SemiKo (Diskussion) 08:07, 31. Aug. 2020 (CEST)

Vielen Dank für das Sprach-Kompliment, in vergangenen Jahren wurde in Reviews & Kandidaturen der angelsächsische Touch immer bemerkt & kritisiert, also freue ich mich darüber! Die Fehler habe ich korrigiert, Danke für die Hinweise und das Lob. Grüße--Michael G. Lind (Diskussion) 13:43, 31. Aug. 2020 (CEST)
Nur als kurze Rückmeldung: Ich werde am WE mal reinschauen! Viele Grüße, --SEM (Diskussion) 15:13, 2. Sep. 2020 (CEST)
Ich habe mir erlaubt, ein paar kleinere Korrekturen vorzunehmen. Dessen ungeachtet finde ich den Artikel Exzellent, vielen Dank für diese Fleißarbeit! --SEM (Diskussion) 19:50, 5. Sep. 2020 (CEST)

Vielen Dank für die Arbeit. Ich kann mir den Artikel erst im Oktober intensiver anschauen. Mir leuchtet nicht ein, warum Biographien keine Forschungsliteratur sein sollen? Diese sind doch auch wissenschaftlich. In den Literaturabschnitt gehören normalerweise nicht die eigenen Veröffentlichungen Wikipedia:Literatur#Allgemeines, Außerdem vermischen sich die beiden Abschnitte Forschungsgeschichte und Bewertung von Asquith als Premierminister und Politiker. Aussagen, die in dem einen Abschnitt stehen, könnten auch im anderen Abschnitt stehen. Vielleicht besser ein Abschnitt mit chronologischer Untergliederung? --Armin (Diskussion) 23:41, 10. Sep. 2020 (CEST)

Danke, die Literatursektion habe ich entsprechend geändert. Die beiden Abschnitte Forschungsgeschichte & Bewertung habe ich auch umgearbeitet.--Michael G. Lind (Diskussion) 23:36, 12. Sep. 2020 (CEST)

Danke für den Artikel! Ich habe nur eine kleine Anmerkung, bzw. Frage: "Asquith neigte in diesem einjährigen parteiinternen Bürgerkrieg instinktiv Rosebery zu" hast du den Begriff "parteiinterner Bürgerkrieg" absichtlich eingesetzt? Ich wollte es ohne Rückfrage nicht einfach ändern, aber ich würde hier eher "parteiinterne Auseinandersetzung" oder evtl ein stärkeres Wort benutzen, falls Dir das als zu "harmlos" erscheint (leider fällt mir auf Anhieb gerade kein passendes Wort dazu ein...). Viele Grüße --AnnaS. (DISK) 00:09, 25. Sep. 2020 (CEST)

Ich danke für die Einschätzung & die Korrekturen. Also, "parteiinterne Auseinandersetzung" (oder auch Machtkampf) geht ebenso. Bürgerkrieg ist wohl wirklich ein zu hartes Wort. Ich habe das gleich korrigiert. Danke & Viele Grüße--Michael G. Lind (Diskussion) 00:33, 25. Sep. 2020 (CEST)

Deutsch-Französischer KriegBearbeiten

 
Ein Symbolbild gegen das Vergessen von Kriegen

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870 bis 1871 war eine militärische Auseinandersetzung zwischen Frankreich einerseits und dem Norddeutschen Bund unter der Führung Preußens sowie den mit ihm verbündeten süddeutschen Staaten Bayern, Württemberg, Baden und Hessen-Darmstadt andererseits. Seine wichtigsten Ergebnisse waren die deutsche Reichsgründung und das Ende des Zweiten französischen Kaiserreichs. Aufgrund seiner Niederlage musste Frankreich die später als Reichsland Elsaß-Lothringen bezeichneten Gebiete an das Deutsche Reich abtreten. Dies wiederum hatte die Vertiefung der bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts währenden „Erbfeindschaft“ zur Folge. In dem Krieg kamen über 180.000 Soldaten ums Leben, mehr als 230.000 wurden verwundet. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 und dem Deutschen Krieg 1866 war der Konflikt mit Frankreich der dritte und letzte der deutschen Einigungskriege.

Ziel: Soll vor Silvester noch lesenswert werden. Mal sehen. Anlass: 150. Jubiläum. --Vive la France2 (Diskussion) 18:28, 18. Okt. 2020 (CEST)

Wen könnte man denn mal anpingen? --Vive la France2 (Diskussion) 13:44, 21. Okt. 2020 (CEST)

Was mir aufgefallen ist:

  • gefühlt nutzt du viele Füllwörter (dennoch, jedoch, allerdings ...)
  • "Aspekte im Fokus der Forschung" Forschung durch wen? woran? wann?
  • dem diplomatischen Vorlaufg räumst du sehr ausführlichen Raum ein, der eigentliche Kriegsverlauf wird hingegen (zu) knapp abgehandelt
  • Aufmärsche und Strategische Planung sind nicht sauber getrennt, der erste Absatz bei Aufmärsche passt eher in die strategische Planung
  • die beiden Karten sind sehr groß, da keine Bewegungen eingezeichnet sind, wirkt die erste Karte sehr leer
  • "Auf französischer Seite waren strategische Konzepte immer wieder verworfen und nicht weiter ausgearbeitet worden." warum?
  • "Bei Kriegsausbruch wurde schließlich versucht, auf Elemente aller drei Pläne zurückzugreifen." warum?
  • Truppenstärke und Verluste: die Formatierung ist merkwürdig

--Scantasyundfiencefiction (Diskussion) 21:46, 21. Okt. 2020 (CEST)

Merci für die Rückmeldung. Werde ich auf jeden Fall berücksichtigen. --Vive la France2 (Diskussion) 23:02, 21. Okt. 2020 (CEST)
Ich finde die meisten Kritikpunkte sehr berechtigt und werde darauf reagieren. Nur an einer Stelle habe ich leichte Zweifel. Daher zwei wichtige Fragen an alle: I. Ist es wirklich sinnvoll den Verlaufsabschnitt ausführlicher zu gestalten? Das würde ja bedeuten, dass der Artikel über 200.000 KB groß wird und der Leser somit den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Zu einzelnen Schlachten gibt es separate Artikel (die wichtigen sind verlinkt). II. Sollte die Vorgeschichte des Krieges wirklich noch knapper ausfallen? Dagegen spricht, wieviel Raum diesem Aspekt in Forschungsliteratur und Medien eingeräumt wird. Ich erinnere nur 2014 an die sehr präsente Debatte beim einhundertsten Jahrestages des Beginnes des Ersten Weltkrieges. Wer Verantwortung für das Blutvergießen trug ist eine zentrale Frage. Eine andere wichtige Frage besteht darin, warum dieser Krieg ausging, wie er ausging. Und da ist wieder die Vorgeschichte zentral (Dass es der preußischen Diplomatie gelang, andere Mächte aus dem Krieg zu halten. Die fehlende Vorbereitung auf einen Krieg auf französischer Seite im Gegensatz zur deutschen). Ohne diese Umstände der Vorgeschichte hätte der Krieg ganz anders ausgesehen. Das scheint mir schon wichtig, oder nicht? --Vive la France2 (Diskussion) 19:38, 23. Okt. 2020 (CEST)
Aus meiner Sicht zu beiden deiner Fragen ein "ja". Das der Vorgeschichte des Krieges in der "Forschungsliteratur und den Medien" soviel Raum eingeräumt wird, geht aus dem Artikel für mich nicht hervor. Deswegn wirkt der Artikel für mich zur Zeit "unrund" (von sehr viel Details am Anfang zu weniger Details Richtung Ende). --Scantasyundfiencefiction (Diskussion) 09:44, 25. Okt. 2020 (CET)
Ist der Abschnitt aus deiner Sicht jetzt stark genug gekürzt, lieber @Scantasyundfiencefiction:? --Vive la France2 (Diskussion) 09:41, 9. Nov. 2020 (CET)
Ich werde vor dem Wochenende nicht dazu kommen, mich damit zu beschäftigen. --Scantasyundfiencefiction (Diskussion) 22:31, 9. Nov. 2020 (CET)

Erstmal vielen Dank für die Arbeit und Mühe. Vor Jahren wäre so ein Beitrag schon exzellent gewesen, inzwischen steigen die Ansprüche hier ja scheinbar ziemlich. Was mir bei eher flüchtigem Lesen auffiel:

  • Die Einführung ist schön, greift aber recht weit aus.
  • Mehr zum Ende des Artikels hin kommt sogar die Unfehlbarkeit des Papstes vor, der Pariser Commune wird aber nur ein Satz gewidmet? (König Karotte, 'radikales Gemüse', Jaques Offenbach?)
  • Ferner: wir haben z. B. einen (angeblich) lesenswerten Artikel zur Preußischen Armee, dahin gibt es aber hier keine Verlinkung. Darin steht u. a. auch etwas zur Militarisierung der dt. Gesellschaft, auch in Folge der kriegerischen (2.)Reichsgründungsumstände - was vllt. nicht alle so sehen mögen, aber so oder so historiographisch & gesellschaftlich oft thematisiert wurde (Effie Briest anyone? Überhaupt Fontane, Zola, die Widerspiegelung in der Literatur).
  • In den etwas ungewöhnlichen Literaturkommentaren am Ende steht außerdem manches, was auch bzw. besser in den Fließtext passen könnte (Thema Presse & Propaganda etc.). Viele Grüße --SemiKo (Diskussion) 22:46, 21. Okt. 2020 (CEST)
Sehr hilfreich. Danke! --Vive la France2 (Diskussion) 23:02, 21. Okt. 2020 (CEST)
Lieber @SemiKondukator:, ich habe aufgrund deiner Kritik vieles um- und ausgebaut. Bin ich deiner Kritik nun gerecht(er) geworden? Klar, bei den Literaturkommentaren räume ich noch auf, aber ansonsten dürften/könnten alle anderen deiner (bisherigen) Punkte erfüllt sein. Was meinst du? --Vive la France2 (Diskussion) 15:13, 1. Nov. 2020 (CET)
alles gut. Nur der Satz 'Stattdessen versuchten weite Kreise der Gesellschaft durch das öffentliche Tragen von Uniformen und Pickelhauben ihren eigenen Anteil am Sieg zu betonen.' kommt etwas krass. Liefen wirklich alle Deutschen plötzlich mit Pickelhaube herum? Die Freude am Uniformtragen kam ja oft subtiler zum Ausdruck, vom Bahn- bis zum Postbeamten etc. Liebe Grüße --SemiKo (Diskussion) 23:47, 1. Nov. 2020 (CET)

Hallo, ich möchte dir nicht in den Prozess reinfahren, aber ich erwähne kurz dass ich bei meiner Meinung bleibe, die ich mir in den letzten Jahren gebildet: Solch langen Artikel sollten aufgeteilt werden, durch Auslagerungen. Das wäre viel leserfreundlicher. Besten Gruß, Ziko (Diskussion) 23:28, 23. Okt. 2020 (CEST)

Ich will den Artikel auch möglichst unter 150.000 KB halten. So eine Obergrenze sollte es in einer Enzyklopädie schon geben. Wir schreiben schließlich keine Monografien, wie das beim Ersten Weltkrieg mit über 400.000 KB oder beim Zweiten Italienisch-Libyschen Krieg mit über 200.000 KB leider schon der Fall ist. Von solchen Dimensionen ist dieser Artikel hier allerdings weit entfernt. Und deshalb bin ich auch dafür, den Verlaufsabschnitt eben nicht noch umfangreicher auszubauen. Imo haben Überblicksartikel aber eine wichtige Aufgabe (haben hohe Aufrufzahlen). Entsprechend sollte schon ein gewisser Umfang erlaubt sein, um dem Thema einigermaßen gerecht werden zu können. Oben habe ich ja begründet, warum der Vorgeschichtsteil relevant ist und in einem so häufig aufgerufenen Artikel bleiben sollte. Mich würde interessieren, ob meine dortige Argumentation für plausibel befunden wird. MfZ--Vive la France2 (Diskussion) 23:57, 23. Okt. 2020 (CEST)
Nein, das muss wirklich viel kürzer werden - warum nicht den langen Vorgeschichteteil in einen eigenen Artikel auslagern? Vorgeschichte des Deutsch-Französischen Krieges
Zur "Emser Depesche": Lies dir doch mal den gleichnamigen Artikel oder den zur Hohenzollernkandidatur durch. Die sogenannte Emser Depesche ist nicht veröffentlicht worden, Bismarck hat keine "überarbeitete Fassung" veröffentlicht. Veröffentlicht wurde eine Art Pressemitteilung und kein regierungsinternes Telegramm.
Ich verstehe nicht ganz den Sinn des "Symbolbildes" oben - warum ein Bild von Verdun bei diesem Artikel?
Besten Gruß, Ziko (Diskussion) 17:31, 24. Okt. 2020 (CEST)
Ich erwähnte es schon an vielen anderen Stellen bei vielen anderen Artikeln: auch "unter 150 kB" ist zu viel, das ist nicht unbedingt ein enzyklopädische Artikel, sondern ein Essay bzw. eine Monographie bzw. Beitrag in Fachzeitschriften. Daher +1 zu Ziko. -jkb- 17:41, 24. Okt. 2020 (CEST)
Gehen bei einer solchen unsinnigen Aussage auch renommierte Autoren mit, die schon vergleichbar große Artikel geschaffen haben? Ich denke da zum Beispiel an Trimna oder Armin. --Vive la France2 (Diskussion) 18:17, 24. Okt. 2020 (CEST)

Der Artikel ist von der kb Zahl mit 135 bei so einem zentralen Thema sicherlich nicht zu lang. Ob er Redundanzen hat, steht auf einem anderen Blatt. Der exzellente Bismarck im Vergleich hat über 170 kb.--Armin (Diskussion) 20:55, 24. Okt. 2020 (CEST)

"Gehen bei einer solchen unsinnigen Aussage auch renommierte Autoren mit, die schon vergleichbar große Artikel geschaffen haben?" Ist das so nötig? Ziko (Diskussion) 22:23, 24. Okt. 2020 (CEST)

Benutzer:Ziko Du bist Hauptautor von Enzyklopädie, der 185 kb Umfang hat. Ich weiß also nicht, ob das so gescheit ist, bei einem anderen Artikel, der 50 kb weniger Umfang hat, die Länge zu kritisieren und von Leserfreundlichkeit zu sprechen. Wer im Glashaus sitzt... Die Länge liegt bis zu einem gewissen Grad im Ermessenspielraum des jeweiligen Autoren. Zur Länge heißt es sonst nur: Der Artikel sollte eine dem Thema angemessene Länge haben und nicht zu detailliert sein. Bei so einem zentralen Thema wie Deutsch-Französischer Krieg sind 135 kb und auch mehr sicher gerechtfertigt. --Armin (Diskussion) 22:35, 24. Okt. 2020 (CEST)
Nein, ganz klar Ziko die Formulierung war zu scharf gewählt. Aber es verwundert mich, dass auf meine obere Argumentation überhaupt nicht Bezug genommen wurde. Einfach nur: Das sei definitiv zu lang. Gründe, die gegen meine obere Einschätzung sprechen oder ähnliches wurde nicht ausgeführt. --Vive la France2 (Diskussion) 22:43, 24. Okt. 2020 (CEST)
@Armin P.:, ja, das mit der Enzyklopädie stimmt, und ich hoffe, dass ich seit 2011 dazugelernt habe. (Den Bismarck-Artikel finde ich ebenfalls zu lang.) Bei Erste Kammer der Generalstaaten habe ich mich nachträglich noch darum bemüht. Ziko (Diskussion) 23:35, 24. Okt. 2020 (CEST)
@Vive la France2:, du hast kurz geschrieben, dass die Vorgeschichte wegen ihrer Relevanz in dieser Art dargestellt werden. Und da bleibe ich bei der Meinung, dass man die Vorgeschichte deutlich raffen könnte. Genau eine solche Zusammenfassung wäre ein wertvoller Dienst für die Leser. Der Deutsche Krieg sollte in 2, 3 Abschnitten darstellbar sein, die Luxemburgkrise (warum nicht auch die Eisenbahnkrise?) dürfte nicht mehr als 2-3 Sätze ausmachen. Für diejenigen Leser, die es ausführlicher wollen, haben wir ausreichend Lesestoff. In den späteren Teilen ist es meist ja auch wesentlich aufgeräumter, das würde ich mir für den Anfang ebenfalls wünschen. Ziko (Diskussion) 23:35, 24. Okt. 2020 (CEST)
@Ziko:, ich habe nichts dagegen, wenn du die Vorgeschichte so weit kürzt, wie du es für richtig erachtest. Die Eisenbahnkrise von 1869 war ein Konflikt zwischen Frankreich und Belgien, für die Vorgeschichte des Krieges nicht wesentlich. Die Luxemburgkrise hingegen lässt eine Kriegsgefahr schon sehr deutlich aufblitzen. Sogar ein französischer Kriegsplan wurde in dieser Krise entwickelt. --Vive la France2 (Diskussion) 11:11, 25. Okt. 2020 (CET)
Danke für den Vorschlag, V. Das wollte ich nicht machen, weil ich dir nach deinen Mühen nicht in die Parade fahren wollte. Wenn du willst, kann ich mich daran versuchen und hoffe, dass es lohnt. Heute habe ich aber nicht unbedingt die Zeit dafür. Soweit eben von mir, Ziko (Diskussion) 12:22, 26. Okt. 2020 (CET)
Alles gut, du wirst für Kürzungen in der Vorgeschichte wohl ein besseres Gespür haben als ich. --Vive la France2 (Diskussion) 12:25, 26. Okt. 2020 (CET)


Lieber @Ziko:, ein bisschen habe ich die Vorgeschichte schon gekürzt. Aber es besteht immer noch unverändert die Bitte weiter zu kürzen, wenn du dies für sinnvoll erachtest und Zeit dafür aufbringen kannst. Gruß --Vive la France2 (Diskussion) 10:22, 31. Okt. 2020 (CET)
Ich setze mir das Ziel, mich dieses Wochenende daran zu machen, ja? :-) Ziko (Diskussion) 11:33, 31. Okt. 2020 (CET)
Lieber @Ziko:, das freut mich wirklich sehr zu lesen. --Vive la France2 (Diskussion) 09:51, 4. Nov. 2020 (CET)
Lieber @Ziko:, ich habe nochmal ein paar Umänderungen vorgenommen. Ist der Sachverhalt jetzt möglicherweise immer noch kurz genug dargestellt? --Vive la France2 (Diskussion) 14:45, 8. Nov. 2020 (CET)

Hallo @Assayer:, ich habe gesehen, dass du in dem Portal Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen für den Artikel Zweiter Italienisch-Libyscher Krieg noch einige weiterhelfende Anmerkungen hattest. Kannst du dich zum Deutsch-Französischen Krieg ähnlich äußern? Merci im Voraus. --Vive la France2 (Diskussion) 12:54, 9. Nov. 2020 (CET)

Bonjour @Assayer:. --Vive la France2 (Diskussion) 08:39, 20. Nov. 2020 (CET)

@Armin P.:, kannst du auch deine Meinung zum Artikel kundtun? Vielen Dank --Vive la France2 (Diskussion) 15:07, 23. Nov. 2020 (CET)

Was fehlt dem Artikel noch für lesenswert? Kommentare hierzu bitte auf dieser Seite und nicht erst auf der Kandidaturenseite. --Vive la France2 (Diskussion) 09:26, 24. Nov. 2020 (CET)

Nimm dich mal ein bisschen zurück. Niemand ist verpflichtet, hier einen Kommentar abzugeben. Versuchs doch einfach mit der Kandidatur, dann wirst du schon sehen, ob es für lesenswert reicht. --Redrobsche (Diskussion) 14:14, 24. Nov. 2020 (CET)
Keiner mag dazu verpflichtet sein, einen Kommentar abzugeben, aber wozu gibt es ein Review, wenn die eigentliche Durchsicht erst in der Kandidatur erfolgt? In einer Kandidatur gerät der Autor unter den Zeitdruck, schnell auf die Kritik reagieren zu müssen. Das ist unnötiger Stress. --Vive la France2 (Diskussion) 15:33, 24. Nov. 2020 (CET)

Du musst Geduld haben. Ich kann mir den Artikel schon ansehen. Das dauert aber etwas und erst recht bei so einem komplexen Thema. Wir sind alle ehrenamtlich hier. Empfehle das Review noch sechs bis acht Wochen laufen zu lassen. --Armin (Diskussion) 20:31, 24. Nov. 2020 (CET)

Burg Klingenstein (Steiermark)Bearbeiten

Die Ruine der Burg Klingenstein, auch als Burg Salla und in der Literatur teilweise unter dem Doppelnamen Burg Klingenstein/Salla bekannt, liegt westlich des Dorfes Salla in der Marktgemeinde Maria Lankowitz in der Weststeiermark. Die Burg wurde zum Schutz der Handelsstraße von Voitsberg über das Gaberl in das obere Murtal errichtet. Ihre Geschichte lässt sich aufgrund fehlender Schriftquellen nur lückenhaft rekonstruieren. Durch bauliche Details, wie das Mauerwerk und die Gestaltung der Schießscharten, scheint eine Errichtung in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts als wahrscheinlich, was im Vergleich zu anderen österreichischen Burgen recht spät ist. Als Bauherren kommen die Grafen von Montfort in Frage, welche zu jener Zeit im Besitz des nahe gelegenen Dorfes Salla waren. Spätestens ab dem 16. Jahrhundert war die Burg im Besitz der Adelsfamilie Saurau und ihnen nachfolgend auch der Glojacher. Die Burg wurde noch im 16. Jahrhundert wahrscheinlich durch einen Brand zerstört und nicht wieder aufgebaut. Ab 1982/1983 wurde die Ruine vom Altbürgermeister der ehemaligen Gemeinde Salla wiederaufgebaut, wobei diese Aufbauten teilweise die Form von Neubauten angenommen haben und unter Forschern durchaus umstritten sind. Bisher fanden auch drei archäologische Grabungen statt, welche aber nicht das gesamte Burgareal umfassten.

Dieser Artikel war mein Beitrag zum letzten Schreibwettbewerb. Diese durchaus interessante weststeirische Burganlage wurde bisher kaum wissenschaftlich erforscht, was sich leider auch in der Quellenlage niederschlägt. Über Verbesserungsvorschläge und allgemeines Feedback würde ich mich sehr freuen. -- Liuthalas (Diskussion) 17:35, 12. Nov. 2020 (CET)