Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen

Abkürzung: WP:KALP, WP:KEA

Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.

Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.

Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.

Vorgehen

Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:

Informativ
{{BE|i}}
Lesenswert
{{BE|l}}
Exzellent
{{BE|e}}
keine Auszeichnung
{{BE|k}}
Neutral
{{BE|n}}
Abwartend
{{BE|a}}

Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.

Kriterien

Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.

Informative Listen und Portale
  • decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
  • sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
  • Listen haben zudem eine Einleitung
  • Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
Lesenswerte Artikel
  • sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
  • besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
  • können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
Exzellente Artikel
  • sind besonders herausragende Artikel
  • sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
  • behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
  • wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung

Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h. bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.

Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.

Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).

Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.

Bei einer geringen Beteiligung an der Kandidatur und eines sich für eine Prämierung abzeichnenden Stimmungsbildes kann die Kandidatur nach dem Ermessen der Auswerter verlängert werden.

Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“ ohne zugleich mindestens eine Pro- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert.

Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.

Review des Tages

Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages:


„Wir sind das Volk.“ – Gedenktafel an der Christuskirche in Dresden, die an eine der ersten großen Bürgerversammlungen im Herbst 1989 erinnert und Bestandteil des „Dresdner Revolutionsweges 1989“ ist.

Der Begriff Volk bezeichnet allgemein (große) Gruppen von Menschen, die aufgrund bestimmter kultureller Gemeinsamkeiten und enger Beziehungen sowie zahlreicher Verwandtschaftsverbände zu einer unterscheidbaren Einheit zusammengefasst sind. Es gibt jedoch keine allgemeingültige Begriffsdefinition.

Der Begriff umfasst ein breites Bedeutungsspektrum unterschiedlicher soziologischer, ethnischer, nationaler und vornationaler politischer, demokratietheoretischer und staatsrechtlicher Schattierungen. Seit dem 18. Jahrhundert ist er emotional hoch aufgeladen und wird zur Legitimation von Revolutionen, Kriegen und verschiedenen Herrschaftsformen verwendet. Dabei wird regelmäßig um Inklusion und Exklusion gerungen, also um die Frage, wer zum Volk im jeweils definierten Sinne gehört und wer nicht. Heute geht man davon aus, dass ein Volk nicht objektiv existiert, sondern ein Konstrukt ist, das heißt, dass es erst durch Fremd- und Selbstzuschreibung der Mitglieder im Diskurs entsteht.

Verwandte Begriffe mit zum Teil überschneidender Bedeutung sind Ethnie, Nation, Bevölkerung und Staatsvolk.

14. JuniBearbeiten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 4. Juli.

St. Marien am BehnitzBearbeiten

St. Marien am Behnitz in Berlin-Spandau ist die zweitälteste römisch-katholische Kirche im Großraum Berlin (nach der Sankt-Hedwigs-Kathedrale). Sie wurde 1847/48 erbaut, im Inneren mehrmals umgestaltet und in den Jahren 2002/2003 im Auftrag und auf Kosten privater Besitzer aufwendig nach dem rekonstruierten Zustand der Jahre 1894/95 restauriert. Die Kirche und das Pfarrhaus stehen unter Denkmalschutz, ihr Architekt ist August Soller aus der Schinkelschule.

Der Artikel hat ein "Lesenswert"-Prädikat von 2006, nach seinerzeitigem Standard. Ich habe die Angaben von damals jetzt bequellt und den Artikel gründlich überarbeitet und erweitert. Hier geht es jetzt um ein aktuelles Prädikat.--Der wahre Jakob (Diskussion) 19:45, 14. Jun. 2020 (CEST)

  • Ein ordentlich wirkender Artikel, den ich mir für eine Bewertung erst in Ruhe durchlesen müsste und, sofern es meine Zeit erlaubt, auch werde. Trotzdem würde ich darum bitten, dass der einzige Satz zur Lagebeschreibung nicht so verloren dasteht. Will man die Lage und Umgebungsbeschreibung nicht ausbauen, so würde ich den Satz in den Abschnitt "Kirchenbau" unterbringen. Ansonsten gibt es sicherlich noch etwas mehr was man zur Lage und Umgebung der Kirche sagen könnte. --Alabasterstein (Diskussion) 14:03, 15. Jun. 2020 (CEST)
Ich habe den Abschnitt "Lage" ergänzt. Danke für den Tipp!--Der wahre Jakob (Diskussion) 16:49, 15. Jun. 2020 (CEST)
  • Für mich ist es ein solider und guter Artikel, der durchaus das Prädikat Lesenswert verdient. Warum ist er für mich nicht exzellent? Etwas gewöhnungsbedürftig finde ich, dass die Baubeschreibung/Ausführung den Geschichtsteil halbiert. Mir ist auch klar, dass manche Beschreibungen von den historischen Wandlungen einer Kirche schwer zu trennen sind. Trotzdem vermisse ich hier eine etwas bessere Aufteilung. Was mir am Artikel fehlt: die enzyklopädische Außenbeschreibung und idealerweise auch ein Grundriss des Bauwerks. Die Spiegelstriche finde ich überflüssig und sollten nur in listenhaften Aufzählungen verwendet werden. --Alabasterstein (Diskussion) 08:52, 16. Jun. 2020 (CEST)
Ich habe die Gliederung, die noch aus dem Artikel von 2006 stammte, überarbeitet und die Gebäudebeschreibung ergänzt. Nach einem Grundriss habe ich bisher leider vergeblich gesucht.--Der wahre Jakob (Diskussion) 17:20, 16. Jun. 2020 (CEST)
  • Beim durchlesen war mein Eindruck, dass der Artikel sehr langatmig ist, weil Informationen mehrfach kommen. Beispiel sind die "Thürmchen" oder die Basilika, höheres Mittelschiff, niedrigere Seitenschiffe. Aber auch wegen Anekdoten (zumindest in meinen Augen) wie die erste Firmung seit der Reformation. --Hfst (Diskussion) 19:53, 16. Jun. 2020 (CEST)
Inzwischen ein wenig gestrafft.--Der wahre Jakob (Diskussion) 14:36, 18. Jun. 2020 (CEST)
@Krib: Im Prinzip hatte ich das so gemacht (siehe EN 3, 9, 13, 16 usw), aber nur, wenn die Seitenzahl der Quelle genau übereinstimmte. Bei differerierenden Seitenzahlen habe ich jeweils einen separaten EN angelegt. Bei einem früheren Artikel (Abtei Altenberg) hatte ich noch mit hochgestellten Seitenzahlen im Text gearbeitet, aber das wurde im Rahmen einer KALP moniert, und ich habe es geändert ([1]). Wie ist denn jetzt hier am besten zu verfahren?--Der wahre Jakob (Diskussion) 17:54, 28. Jun. 2020 (CEST)
Schau dir mal u.a. dieses REFs an, sind doppelt in ihrer vollen Länge:
  • <ref name = "Börsch-Supan 50ff">Eva Börsch-Supan: ''St. Marien am Behnitz – ein Werk August Sollers.'' In: Helmut Kißner, Cordia Schlegelmilch: ''Die Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau.'' Berlin 2004, S. 49–54, hier S. 50 ff.</ref>
  • <ref name = "Vorgeschichte 38">Helmut Kißner, Cordia Schlegelmilch: ''Die Vorgeschichte.'' In: Helmut Kißner, Cordia Schlegelmilch: ''Die Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau.'' Berlin 2004, S. 23–38, hier S. 38.</ref>
  • <ref name = ''Nellessen''>Dieter Nellessen: ''Denkmalpflegerische Überlegungen.'' In: Helmut Kißner, Cordia Schlegelmilch: ''Die Kirche St. Marien am Behnitz in Spandau.'' Berlin 2004, S. 107 ff.</ref>
MfG--Krib (Diskussion) 19:29, 28. Jun. 2020 (CEST)
keine Auszeichnung Der Abschnitt Architektur ist eindeutig zu kurz geraten. Da gibt es sicher noch einiges mehr zu sagen. Vorallem die Innenarchitektur wurde in einem einzigen Satz erledigt. Da fehlt noch eindeutig etwas für einen ausgezeichneten Artikel. Außerdem gehört zum Beispiel die Empore zur Innenarchitektur, genauso wie die Decke. --Munf (Diskussion) 18:02, 28. Jun. 2020 (CEST)
PS: Eventuell hilft die Formatvorlage für Kirchengebäude weiter. Denn auch die Vermischung der unterschiedlichen Bereiche, etwa die Beschreibung von Ausstattungsgegenständen im Geschichte-Abschnitt ist ziemlich ungut und sollte vermieden werden. Im derzeitigen Zustand ist etwa die Beschreibung des Hauptaltares zweigeteilt. --Munf (Diskussion) 19:41, 28. Jun. 2020 (CEST)
Das Problem bei der Kirche ist, dass die Innenausstattung alle 20 bis 50 Jahre gründlich verändert wurde und 2003 auf den Stand von 1895 zurückgegangen wurde. Sprich: diachrone und synkrone Darstellung sind ständig verschränkt. Das für jedes Ausstattungsdetail so, wie in der Vorlage vorgesehen, einzeln durchzuziehen, würde den Artikel anders problematisch machen.--Der wahre Jakob (Diskussion) 21:17, 28. Jun. 2020 (CEST)

Lesenswert, es wurde bereits alles gesagt. --Wikiwal (Diskussion) 09:44, 30. Jun. 2020 (CEST)

Für mich knapp Lesenswert. Vielleicht symptomatisch für einen derartigen Kirchen-Artikel. --Methodios (Diskussion) 21:05, 30. Jun. 2020 (CEST)

20. JuniBearbeiten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 10. Juli.

BDSMBearbeiten

BDSM ist eine Sammelbezeichnung für eine Gruppe von Sexualpräferenzen, die oft unschärfer auch als Sadomasochismus (kurz: SM oder Sado-Maso) bezeichnet werden. Der Begriff umfasst eine Gruppe von meist sexuellen Verhaltensweisen, die unter anderem mit Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselspielen in Zusammenhang stehen können. „BDSM“ ist ein mehrschichtiges Akronym das aus den Anfangsbuchstaben der englischen Bezeichnungen „Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism“ gebildet wird. Der Begriff selbst entstand erst in den 1990er Jahren im Internet und wird inzwischen auch in der wissenschaftlichen Literatur verwendet. In der subkulturellen Szene der Praktizierenden haben sich bestimmte Verhaltensregeln, eine eigene „Sprache“, Sicherheitskonventionen und Symbole etabliert. Die Szene trifft sich beispielsweise bei Stammtischen und SM-Partys, das Internet spielt für die Kommunikation innerhalb der Subkultur eine wichtige Rolle. BDSM wird oft mit sexueller Gewalt und einer stereotypen weiblichen Rolle assoziiert, weshalb sowohl innerhalb der Subkultur wie auch aus dem Feminismus zum Teil heftige Kritik formuliert wird. Diese Verbindung zeigt sich auch in der rechtlichen Bewertung, die international sehr unterschiedlich ausfällt.

Nach Abwahl(en) jetzt komplett überarbeitet: Einbau von Kritik und kritischen Themen, Aktualisierungen, Entfernung der exzessiven Bebilderung, Fancruft, Besinnungsaufsätzen und anderen Anregungen aus Abwahlen und Reviews möchte ich den Artikel gern wieder zur Kandidatur stellen. --Ivy (Diskussion) 13:36, 20. Jun. 2020 (CEST)

Abwartend Größteilig würde ich sagen: passt. Also für Lesenswert. Für Exzellent ist mir der Artikel zur Eurozentrisch. Da wäre eine Situations und Wahrnehmungsbeschreibung in Asien, Afrika und dem Nahen Osten mMn erforderlich. Allerdings finde ich zwei Dinge verbesserungswürdig. Einmal "Mit der seit 1996 betriebenen Website und Mailingliste Datenschlag entstand im Internet die weltweit größte Bibliografie sowie eine der ausführlichsten historischen Quellensammlungen zum Thema BDSM." Was hat das genau mit Öffentlichkeitsarbeit zu tun? Öffenlichkeitsarbeit als Bemühung von Organisationen oder Institutionen der Öffentlichkeit eine vorteilhafte Darstellung der erbrachten Leistungen zu geben kann ich eine Quellensammlung und Bibliografie nur schwer zuschreiben. Und für den Superlativ wäre auch ein Beleg ganz nett. Zum anderen "BDSM-Partys gibt es mittlerweile in jeder größeren Stadt." Auch hier wäre ein Beleg ganz nett. Ist ja nicht ganz Trivial, da ich mir schon vorstellen könnte, dass es in anderen Kulturkreisen nicht unbedingt in jeder größeren Stadt BDSM-Partys gibt, insbesondere in Ländern, wo außer- oder vorehelicher Sex noch unter Strafe steht. Zudem ist "größere Stadt" auch sehr schwammig. Was heißt das? Große Mittelstadt? Kleine Großstadt? Ich bin gespannt, aber defintiv ein bisher guter Artikel.--Toledo JTCEPB (Diskussion) 10:10, 21. Jun. 2020 (CEST)

Danke für den Hinweis, ich hab Datenschlag jetzt "runterformuliert" und eine Quelle zugefügt. Zu der Euro- oder eher Anglozentrie, da bin ich bei dir, jedoch finde ich keine Quellen dafür, dass es ausserhalb der Industrienationen Untersuchungen dazu gibt - in manchen Ländern dürfte es vermutlich komplett okay sein, die Frau zu hauen, ob sie das jetzt gut findet oder nicht. Zu den Veranstaltungen, ja es gibt (sogar sehr umfangreiche) Veranstaltungslisten, aber die Verlinkung verbietet sich aus bereits mehrfach diskutierten Jugendschutzerwägungen. (Für DACH wäre das die Sklavenzentrale, international Fetlife mit Anmeldung) Grüßle --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)

Nachdem die Kandidatur im letzten Jahr bereits nach 24 Stunden krachend gescheitert war, nun also der nächste Versuch.
Zunächst fallen drei faustdicke Quellenfälschungen ins Auge.

  • Quelle 96: Der ICD-11, Abschnitt 6D33.
    Im Text steht: Mit dem Erscheinen der vorläufigen Fassung des ICD 11 im Juli 2018[94] wurden die meisten der in F65 gelisteten Störungen nicht mehr als pathologisch eingestuft, sondern nur noch dann wenn diese zwanghaft ausgeübt werden, mit bedeutenden gesundheitlichen Schäden oder dem Tod einhergehen oder der Ausübende selbst darunter leidet. Ausdrücklich wurde die einvernehmliche Ausübung sadomasochistischer Praktiken nicht als krankhaft eingestuft. ...Als Variante der individuellen sexuellen Erregung ist eine Behandlung weder indiziert noch wird sie nachgesucht.

Ein russisches Sprichwort sagt: Man kann in einem Lied keine Strophe auslassen. Sehen wir uns also an, was im ICD-11 unter 6D36 steht. Unter der Überschrift: Paraphilic disorder involving solitary behaviour or consenting individuals heisst es da: Paraphilic disorder involving solitary behaviour or consenting individuals is characterized by a persistent and intense pattern of atypical sexual arousal— manifested by sexual thoughts, fantasies, urges, or behaviours— that involves consenting adults or solitary behaviours. One of the following two elements must be present: 1) the person is markedly distressed by the nature of the arousal pattern and the distress is not simply a consequence of rejection or feared rejection of the arousal pattern by others; or 2) the nature of the paraphilic behaviour involves significant risk of injury or death either to the individual or to the partner (e.g., asphyxophilia).
Danach ist unter bestimmten Bedingungen auch eine einvernehmliche Ausübung von SM als Störung eingestuft. Der Artikel hat hier durch Weglassen gefälscht. Vielleicht gibt es da einen Widerspruch zu dem richtig zitierten Satz aus 6D33: Coercive Sexual Sadism Disorder specifically excludes consensual sexual sadism and masochism. Auf jeden Fall hätte man beides erwähnen müssen.

Gemäß deinem Sprichwort: Der Abschnitt beginnt mit: [...] Es werden sexuelle Aktivitäten mit Zufügung von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln bevorzugt. Wenn die betroffene Person diese Art der Stimulation erleidet, handelt es sich um Masochismus; wenn sie sie jemand anderem zufügt, um Sadismus. Oft empfindet die betroffene Person sowohl bei masochistischen als auch sadistischen Aktivitäten sexuelle Erregung.[...] nicht mehr als pathologisch eingestuft, sondern nur noch dann wenn diese zwanghaft ausgeübt werden, mit bedeutenden gesundheitlichen Schäden oder dem Tod einhergehen oder der Ausübende selbst darunter leidet. Das war doch der Teil, den du als fehlend kritisiert hast, oder? Wenn nicht, verstehe ich nicht wirklich, welche Auslassung du meinst --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Da steht: Ausdrücklich wurde die einvernehmliche Ausübung sadomasochistischer Praktiken nicht als krankhaft eingestuft. Das steht zwar bei 6D33, laut 6D36 wird sie das aber in den genannten Fällen doch, auch bei Einvernehmlichkeit. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Sorry, ich verstehs immer noch nicht --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
Ich meine den IDC so verstanden zu haben, das auch bei Einvernehmlichkeit eine Einschätzung als pathologisch erfolgen kann, wenn mindestens eine der beiden Parteien einen Leidensdruck dabei hat. Beispiel: Spanking - zwei Personen hauen sich. Das ist zwar etwas schmerzhaft, aber wenn es konsensual ist und dem Lustgewinne dient, ist es nicht pathologisch. Jetzt gleiches Beispiel wie vorher, nur aktiver Teil hat anschließend ein Problem mit seiner aktiven Rolle und dadurch Leidensdruck, dann ist das pathologisch. Ich habe das jetzt im Beispiel bewusst auf den aktiven Part zugespitzt, damit klar wird, das sich der Leidensdruck nicht nur auf die konkrete Handlung beziehen kann sondern auch auf einer Metaebene stattfinden kann. Das ganze kannst du beliebig tief verschachteln, darum ist es ja so schwer, das griffig zu formulieren.--2003:C3:772B:E3B3:6D92:EF39:F512:9D4F 09:55, 28. Jun. 2020 (CEST)
Falls da irgendjemand eine allgemeinverständliche Formulierung findet, wäre ich sehr glücklich - ich hab noch keine --Ivy (Diskussion) 20:54, 1. Jul. 2020 (CEST)
  • Quelle 153: In...Kanada...stellen diese Praktiken in der Regel keine Straftat dar solange in die Handlung eingewilligt wurde und die Beteiligten bei Bewusstsein sind. In der Quelle heisst es: The Supreme Court has ruled that an unconscious woman can't give consent to sex. Also nix mit „mit Konsens ist SM okay“, da steht nur: „ohne Konsens ist SM nicht okay“. Das ist etwas anders.
Zitat der Richterin aus der Quelle: a person must be conscious during sexual activity to give consent. Ich denke das Problem der unterschiedlichen Auffassung der Aussage, ließe sich mit einem Halbsatz lösen.--Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Quelle 152: Der selbe Satz wie bei 153, hier wird auf Deutschland verwiesen und direkt auf ein Gerichtsurteil verlinkt. Da steht im Urteilstenor: Sittenwidrig ist die Tat jedoch, wenn bei vorausschauender objektiver Betrachtung der Einwilligende durch die Körperverletzungshandlung in konkrete Todesgefahr gebracht wird. Also kein genereller Freibrief für SM-Praktiken. Wieder wurde der Inhalt der Quelle falsch wiedergegeben.
Es bleibt für mich als juristischen Laien (weswegen ich beim Review diesen Punkt ausdrücklich angesprochen habe) klar, dass es auch bei Einwilligung niemals okay ist, jemanden umzubringen - nenn mich naiv, aber ich fand den Punkt so selbstverständlich, dass er nicht erwähnenswert war. --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Von „umbringen“ ist auch gar nicht die Rede, das ist in jedem Fall strafbar, sondern „nur“ von Gefahr für Leib und Leben. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Lässt sich problemlos einfügen --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
erledigtErledigt Beides umformuliert --Ivy (Diskussion) 20:54, 1. Jul. 2020 (CEST)

Allein diese drei Quellenfälschungen sollten jede Auszeichnung ausschliessen.

Ich sehe hier keine Quellenfälschung, denn die Quellen sind nicht gefälscht, sie existieren schließlich, sondern nur nicht so ausführlich ausgelegt, wie du es erwartet hättest --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
nett gesagt -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Eine meiner besseren Eigenschaften, wenn mir jemand Quellenfälschung vorwirft und ich das als persönlichen Angriff empfinde, bleibe ich nett, denn ich gehe von guten Absichten aus --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)

Das Hauptproblem des Artikels ist die unklare Definition seines Gegenstandes. Geht es um BDSM als Subkultur, die es erst seit ca. 50 Jahren gibt, oder um Sadomasochismus, der nicht nur sexuelle Handlungen umfasst, sondern darüber hinaus ein viel älteres Muster sozialer Beziehungen darstellt? Die Einleitung lässt das offen. BDSM ist laut Einleitung einvernehmlich, dass dies nicht immer der Fall ist, kann man auf der Diskussionsseite nachlesen ([2] ). Aber beweisen lässt sich das kaum. Also ist die vollmundig vorgebrachte Aussage: „BDSM ist immer freiwillig“ TF.

In der Einleitung wurde das Wort einvernehmlich nicht verwendet. Mißbrauch der Einvernemlichkeit wurde ja eingebaut --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
nanu? Einleitung, Zeile 13: Einvernehmlicher Sadismus und Masochismus werden in medizinischen Klassifikationssystemen eingeordnet.... Und weiter unter „Grundlagen“: Alle Varianten des BDSM haben gemeinsam, dass sich die Beteiligten freiwillig aus ihrer Gleichberechtigung in ein verändertes Machtgefüge begeben. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)

Die nächsten Abschnitte: Grundlagen, Verhaltenskodex, Rollenmodelle, Teilaspekte...beinhalten viel HowTo, sind also ein Verstoss gegen WWNI Punkt 9. Ausserdem jede Menge Quellen, ebenfalls mit viel HowTo, aus dem Aktivistenmilieu, z.B. die Fussnoten 9, 13, 15, 16, 20, 22 (Das Bondage-Handbuch. Anleitung zum einvernehmlichen Fessseln), 26, 29, 30. Dazu WP:KrLA: Der Artikel muss sein Lemma inhaltlich nach reputabler Sekundärliteratur und gegenwärtigem Stand der Forschung, die sich aus frei zugänglichen Quellen erschließen lässt, abdecken. ...Die Quellen selbst sollten je nach Thema möglichst hochwertig und aktuell sein. Aktivistenquellen und HowTos fallen nicht darunter.

Sind Sachbücher nun Quellen oder nicht... meiner Meinung nach können die durchaus verwendet werden, wenn es um die Darstellung einer Subkultur geht, in der nicht jedes einzelne Wort die Aufmerksamkeit der Wissenschaft verdient. Ich bezweifle aufrichtig, dass es ausserhalb Japans wissenschaftliche Fachliteratur zum bspw. Shibari gibt. Für einige deiner bemängelten Quellen insbesondere im Bereich Verhaltenskodex und Grundlagen dürfte es mit etwas Mühe aber möglich sein, da gebe ich dir recht. Zu How-to - Die Verhaltensregeln und die Rollenmodelle etc. sind Teil der Subkultur, ohne diese wäre die Darstellung nicht vollständig --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
kann schon sein, dann ist ein Wikipedia-Artikel aber nicht der richtige Ort für solche Hinweise, dafür gibt es Fanzines etc. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Wieso sollte das in einem Lexikon keinen Platz haben, Themen sollen umfassend dargestellt werden, und bei einer Subkultur gilt das genauso --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Beziehungsarten: Ein ganzer Abschnitt mit ganzen drei Quellen, zwei davon unter Professionelle Dienstleistungen: „Als Domina wird eine Frau bezeichnet, die gegen Entgelt dominante und/oder sadistische BDSM-Praktiken anbieten.“ Abgesehen vom falschen Plural eine banale Aussage. Das gehört heute zur Allgemeinbildung und braucht gar nicht belegt zu werden.
Zu viele Quellen wurden bislang selten bemängelt. SCNR --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Symbole: Erinnert an HowTos. WWNI Punkt 9 und Punkt 3: WP ist keine Werbeplattform.
Für was genau wird geworben? Sind Symbole einer Subkultur als Erkennungszeichen Werbung? --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Vielleicht für den Ring der O? Desweiteren sind die letzten beiden Sätze mit den Intimpiercings etc. mal wieder TF pur. danke, ist mir beim erstenmal gar nnicht aufgefallen. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Ich glaub kaum, dass jemand wegen dieses Artikels einen Ring kauft, das ist schlicht ein Symbol, ide nachfolgenden Sätze könnten gerne weg. --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
erledigtErledigt Quellen eingefügt und unbelegter Satz weg --Ivy (Diskussion) 20:54, 1. Jul. 2020 (CEST)
  • Vorkommen: „Laut einer Befragung von 317.000 Personen in 41 Ländern“ .. nach so einem Panel würde sich wohl jedes Meinungsforschungsinstitut die Finger lecken, [3] durchgeführt wurde diese aber von Kondomhersteller Durex. Wirklich die von WP:KrLA geforderte 1a-Quelle?
Da steht Konsumentenbefragung um deutlich von wissenschaftlichen Panals abzugrenzen.--Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
dann hat das in einem Auszeichnungsartikel auch nichts zu suchen. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Und warum nicht? Ich versteh nicht wieso der Gebrauch von Sextoys in einem Artikel zu sexuellen Vorlieben keinen Platz hat.--Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • “Vorurteile und Kritik“: Bereits die Überschrift ist eine Beleidigung aller Kritiker der von Teilen der Szene betriebenen Zurschaustellung von SM-Praktiken, einhergehend mit der weinerlichen und verlogenen Behauptung, BDSMler würden „verfolgt“. BDSMler scheinen auf Kritik genauso empfindlich zu reagieren wie die Heiligen der Letzten Tage (ab 0'55). Fakt ist: „Verfolgt“ werden BDSMler genausowenig wie Mormonen, es gibt nämlich in keinem einzigen demokratischen Land Anti-BDSM- oder Anti-Mormonengesetze. Sexualpraktiken wie Auspeitschen, Fesseln etc. fallen freilich unter bestimmte Strafgesetze – genauso wie das von manchen polygamen Mormonen praktizierte Schwängern und anschliessende Heiraten der eigenen leiblichen 12jährigen Töchter. Das wird auch so bleiben, ist gut so und und hat mit „Verfolgung“ nichts zu tun. Quelle 63, mit der die vermeintliche „Verfolgung“ belegt werden soll, ist von der National Coalition for Sexual Freedom, einem Aktivistenverein. Das Panel kam so zustande: The survey was promoted through email announcements that were sent to the National Coalition for Sexual Freedom’s Coalition Partner groups. The 62 partner groups'email lists totaled an estimated 15,000 email addresses.Additionally, several BDSM-related blogs and websites agreed to host links to the online survey, including:LeatherPages, IML2003.com, and the National Coalitionfor SexualFreedom's homepage. Announcements encouraging people to participate in the survey were sent out through list-serves run by the Leather Pride Night, Leather Title-holders, New York boys of Leather, SM-Act, SM-Presenters, as well as to dozens of Yahoo e-mail groups dedicated to BDSM and leather . Ausserdem wurden jede Menge E-Postkarten verschickt. Alles natürlich nicht nachprüfbar. Jedes wissenschaftliche Sekundärreview fehlt, hier wird also Wissenschaftlichkeit suggeriert, um den Leser zu täuschen. Auch das sollte jede Auszeichnung ausschliessen.
Das Wort Verfolgung wird nicht benutzt, sondern nur Vorurteile. Ganz offensichtlich gibt es welche. Und ehrlich gefragt: Wer ausser der NCSF sollte sich dafür interessieren ob Mitglieder einer Subkultur Diskriminierung erfahren haben oder nicht? --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
bei wirklichher Diskriminierung gibt es da genügend Organisationen: Amnesty International, Human Rights Watch, Menschenrechtsbeauftragte von Staaten und internationalen Organisationen... -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Aber Vorurteile gibt es schon, oder muss das auch weg? --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Feministische Kritik: Die PorNO – Kampagne hat mit BDSM nichts zu tun. Die Kampagne wird immer wieder neu aufgelegt, zuletzt 2007. Ein Anflug von Selbsterkenntnis über die ständigen Auszeichnungskandidaturen dieses Artikels?
Siehe hierzu Aktualität sowie Bezug zu Sadomasochismus --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
ein etwas dürftiger Abschnitt -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • BDSM und Faschismus: Ein Potpourri aus Faschismustheorie und Filmkritik. Fällt unter WP:TF, bitte komplett löschen.
Also ein Artikel zu BDSM ohne Susan Sontags Kritik wäre wohl echt unvollständig; die Frage ob BDSM und Faschismus zusammengehören hat die ganze zweite und dritte Welle des Feminismus beschäftigt, von daher keine TF. --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Dann sollte man sich auf Susan Sontag beschränken und William L. Shirer und die Filmkritiken weglassen. Im ganzen zweiten Absatz ist von Naziploitation die Rede, also einer satirischen Darstellung von NS-Grausamkeiten. Aber die Opfer haben da doch wohl nicht freiwillig mitgemacht, oder? Eher ein Fall für den Artikel Sadomasochismus. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Ich finde den Zusammenhang durchaus interessant, aber vermutlich nicht zwingend notwendig. --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
Bleibt. --Ivy (Diskussion) 20:54, 1. Jul. 2020 (CEST)
  • Coming-Out: Eine von zwei Quellen ist wieder von den NCSF-Aktivisten. Müll. Die andere ist von Charles Allen Moser, einem Internisten, dessen Ph.D.geisteswissenschaftlicher Abschluss von einer nicht akkreditierten Institution (Institute for Advanced Study of Human Sexuality) verliehen wurde. Kein glaubwürdiger Zeuge. Die ganze weinerliche Selbstinszenierung als „Verfolgungsopfer“ ist selbstverständlich TF pur. Weg damit.
Moser ist nun mal ein Forscher aus dem Bereich, ob er reputabel für dich ist oder nicht - er lehrt an einer Hochschule und wird als Sexualmediziner in Sekundärquellen rezipiert. --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Nein, er ist kein Forscher, sondern Internist, also Arzt. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Und Freud hat über Fische promoviert - als Arzt. So what? --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Öffentlichkeitsarbeit: WWNI 7.2: Wikipedia ist kein allgemeines Personen-, Vereins-, Organisationen- oder Unternehmensverzeichnis. Hier muss nicht jedes Minivereinchen erwähnt werden. Weg damit.
Lösch es doch, wenn du denkst, dass es nicht passt, allerdings sollte die Öffentlichkeitsarbeit dann woanders eingebaut werden. --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Warum muss die Öffentlichkeiitsarbeit überhaupt erwähnt werden?? Hier geht es um verschiedene Sexualpraktiken. Die brauchen keine „Öffentlichkeitsarbeit“. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • SM-Partys und -Clubs: HowTo, WWNI Punkt 9. Zusätzlich Werbung für einen Hamburger Club: Verstoss gegen WWNI Punkt 3.
Wenn es um Subkultur geht, dann hat diese auch Treffpunkte, Wikilinks auf Beispiele sind keine Werbung im Sinne WWNI 3 --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Der Artikel ist kurz genug, gefühlte 10 % des Textvolumens bestehen im Link zu Webseite. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Der Artikel steht nicht zur Debatte, es ging um die WWNI 3 --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Abschnitte Psychologische Einordnung und Geschichte: Hier wird das Problem der unscharfen Artikeldefinition wieder deutlich: Geht es um – laut Eigendarstellung freiwillige – Sexspiele oder um Sadomasochismus, bei dem die Teilnahme keineswegs freiwillig ist? War die Teilnahme an religiösen Ritualen der alten Sumerer freiwillig? Wohl kaum. Gibt es einen Text zum beigefügten Bild „Tomba della fustigazione“? Schriftlose Funde kann nämlich kein Archäologe eindeutig zuordnen. TF pur. Den ganzen Antikenabschnitt am besten löschen. Für die Quellen 130 und 134-136 führen die Artikelschreiber eine Autoexegese durch. Ebenfalls TF pur. Etwas besser sieht es ab dem 18. Jahrhundert aus, als Donatien Alphonse François de Sade zum ersten Mal explizit von „Sadismus“ sprach. Von Freiwilligkeit war bei ihm freilich keine Rede. Also Stoff für den Artikel über Sadomasochismus.
Die Abgrenzung wird im Text deutlich gemacht- es geht nur um die Darstellung der sadomasochistischen Praktiken. Und die Abgrenzung von de Sade wird mindestens zweimal im Artikel erwähnt. --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Entwicklung des modernen BDSM. Die Wurzeln der modernen BDSM-Kultur liegen im Dunkeln. Bei den alten Sumerern? Nein, Robert Bienvenu zählt hier sogar etwas konkretes auf, drei Subkulturen, die seit den 1930er Jahren existieren. Das kann in einem gekürzten Artikel über die heutige BDSM – Subkultur sogar seinen Platz finden. Alle TF über Antike, Mittelalter, etc. natürlich nicht.
Bienvenu wird genau in dem Abschnitt angeführt --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
dann bau das doch aus, da gibt es wenigstens Quellen. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Lederszene: Quellen 148, 149 und 151 sind aus Aktivistenforen unnd verfehlen die WP:KrLA – Standards um Längen. Die Quellenfälschungen im Abschnitt „Rechtlicher Status“ erwähnte ich bereits.
Ich bin sicher zur Lederszene lassen sich noch bessere Quellen finden, die ist relativ gut untersucht, ich schau danach --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Literatur: Sind HowTos wie die Bücher von Kathrin Passig, Matthias J. Grimme und Samois wirklich „Literatur“ im künstlerischen Sinn? Wohl kaum. Deshalb gibt es wohl auch nur zwei Quellenangaben, von denen eine eine Verkaufsstatistik ist. Der nächste Abschnitt, „Musik“, ist völlig unbequellt.
Nein, nicht künstlerisch wertvoll, deswegen stehen sie unter Sachbücher. Und ja, die Verkäufe von SoG sind durchaus relevant, weil die das Genre neu belebt hat. Ob James das in wertvoller Weise getan hat, sei dahin gestellt. Musik kann ich nicht bequellen, ich kann nur die Links zu den Einzelartikeln setzen --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
Die Kapitelüberschrift ist „Literatur“. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Das war mal alles aufgeteilt, hat aber dem Artikel einen Schwerpunkt auf Literatur gegeben, der unnötig war, könnte auch wieder aufgeteilt werden, aber wegen 3 Büchern nen Extraabschnitt aufzumachen, find ich persönlich unausgewogen --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Zeichnungen Comic und Fotografie: Quelle 164 ist aus einem Forum, 163 aus „BDSM Artzone“ - was ist das? Der Rest ist unbelegt.
Hinter der Quelle steht ein auskommentierter Hinweis, dass diese Quelle nicht verlinkt werden sollte (Jugendschutz) --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
dann hat sie in einem Auszeichnungsartikel auch nichts verloren. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Film und Fernsehen: Wieder nur zwei Quellen in einem langen Abschnitt. Der Rest ist TF.
Auch hier wie bei Musik - Verlinkung auf die Artikel --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
  • Marketing: Im Artikel Hauskatze wird auch nicht jede Firma aufgezählt, die mit Katzenvideos Reklame macht. Überflüssig.

Resümee: Der ganze Artikel trieft immer noch von POV und TF, hinzu kommen Quellenfälschungen, grottige Quellen, die auf keinen Fall WP:KrLA erfüllen und jede Menge Verstösse gegen WP:WWNI. Hat genauso keine Auszeichnung verdient wie letztes Jahr. Zu retten ist der Themenbereich wohl nur, wenn man die Subkultur BDSM von Sadomasochismus trennt und letzteren Artikel bitte nicht von Aktivisten oder sonstigen Fans erweitern lässt. -Big Virgil (Diskussion) 11:54, 21. Jun. 2020 (CEST)

Ganz ehrlich, es ist wirklich schade, dass du dich nicht am Review beteiligt hast, der Artikel hätte sicherlich davon profitiert. Der inhärenten Unterstellung des weinerlichen Aktivisten möchte ich jedoch widersprechen. Ich bin kein aktiver Teil der Szene oder gar Aktivistin, stehe ihr aber aus anderen Gründen nahe. Mein Wunsch diesen Artikel wieder auszeichnen zu lassen, ist nur der Respekt vor dem ursprünglichen Exzellent-Schreiber Nemissmo der den Artikel vor gefühlt 100 Jahren großartig ausgebaut hat und der Artikelzustand wie ich ihn zuletzt vorfand war einfach grottig. Und kein Artikel der so oft aufgerufen wird, sollte grottig sein. Liebe Grüße --Ivy (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2020 (CEST)
danke für das Freilassen der Katze aus dem Sack. Ein Auszeichnungsartikel soll gut sein, er ist nicht als Hommage an den einen oder anderen Autoren gedacht, über dessen Qualität man sowieso geteilter Meinung sein kann. Die Mischung aus nervender Selbstdarstellung und weinerlichem Verfolgungswahn (alle sind so gemein zu uns...) geht vielleicht auf diesen Autor zurück. Auszeichnungswürdig war das noch nie. -Big Virgil (Diskussion) 15:48, 21. Jun. 2020 (CEST)
Sorry, aber ich hab noch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass ich grottige Artikel rausfische und verbessere, noch dazu sind so gut wie alle meine Artikel eine Hommage an irgendwen oder irgendwas - das ist meine Motivation etwas zu schreiben und letztlich ist es egal wieso jemand Artikel schreibt, solange dabei die WP davon profitiert. Ich empfinde den Artikel nicht als weinerlich und von Verfolgungswahn würde ich da auch nicht reden. Wenn du den Artikel so empfindest - dann lass es einfach bei keiner Auszeichnung und gut ist, denn deine subjektive Empfindung kann kein Artikelschreiber beheben. Liebe Grüße --Ivy (Diskussion) 20:32, 21. Jun. 2020 (CEST)

Lesenswert Danke für die Arbeit. --WissensDürster (Diskussion) 10:15, 24. Jun. 2020 (CEST)

keine Auszeichnung Bei dem Dank für die Arbeit möchte ich mich anschließen. Es ist zu erkennen, dass der Artikel stark überarbeitet wurde und entsprechend viel Arbeit investiert wurde. Dennoch weisst der Artikel Mängel auf, die bereits weiter oben angesprochen wurden. Ich würde eine kritischere Würdigung der Quellen erwarten, wobei ich nicht die Qualität der insgesamt vorliegenden Quellen beurteilen kann. Daher mag es an den mageren Quellen liegen, aber zB die Aussage, dass zwischen zwei und 62 Prozent der Bevölkerung regelmäßig Sexualpraktiken ausübt, die mit der Lust an Schmerzen ... hat liegt auch ziemlich nah bei zwischen 0 und 100% und ist mE nicht wirklich ein Erkenntnisgewinn. Ähnlich beim Thema Coming Out: Obwohl je nach Erhebungsbasis etwa 5 bis 25 Prozent der US-amerikanischen Bevölkerung entsprechende Neigungen aufweisen, sind so gut wie keine Prominenten als Sadomasochisten bekannt… Dennoch gaben in einer 2008 veröffentlichten Studie 57 Prozent der befragten 3098 BDSMler an offen zu ihren Neigungen zu stehen. Das wiederum müsste heißen, dass sich 2,85% bis 14,25% der US-Amerikaner offen zu ihren BDSM Neigungen stehen, d. h. für die USA 9,5 bis 47 Millionen offen bekennende BDSMler. Wie hoch die Zahl tatsächlich ist, ist mir nicht bekannt, aber beide erscheinen mir sehr hoch. Geschichte: die Gliederung Begriffsentwicklung / Historische Bezüge / Entwicklung des modernen BDSM / Lederbewegung / Internet verwirrt meines Erachtens und entspricht nicht der geschichtlichen Entwicklung, die ich in diesem Abschnitt erwarten würde (Altertum, Mittelalter, Neuzeit etc.). Die Begriffsentwicklung sollte mE nicht Teil der Geschichte sein, sondern ein eigener Abschnitt zu Beginn des Artikels. Was ist mit einer geografischen Betrachtung? Wie sieht es in Afrika oder Asien mit BDSM aus? Dieser Aspekt fehlt völlig oder ist mir entgangen. In Summe fehlen mir zu viele Aspekte bzw. eine kritische Wertung für eine Auszeichnung. --Mister Pommeroy (Diskussion) 19:29, 24. Jun. 2020 (CEST)

Lesenswert Danke für die Mühe, liebe Ivy! --Gruß, Deirdre (Diskussion) 23:01, 29. Jun. 2020 (CEST)

Lesenswert Für mich ohne wenn und aber. Schwieriges Thema, schwierig, es hier der Mehrheit recht zu machen. Für mich ein gelungener Versuch. Die Kritikpunkte verhindern mMn natürlich ein excellente. --Methodios (Diskussion) 21:11, 30. Jun. 2020 (CEST)

Lesenswert Datenlage ist nicht so einfach aber dennoch haben die Kritiker weiter oben recht. Aber lesenswert für mich auf alle Fälle. Keine größeren Fehler für mich bei der Lektüre - bis auf die zurecht negativ erwähnten statistischen Daten - gefunden. --Elmie (Diskussion) 12:57, 1. Jul. 2020 (CEST)

Lesenswert Gut belegter und zurückhaltend bebilderter Artikel zu einem kniffligen Thema. Da empörtes Pfui, wie weiter oben vorgebracht, kein legitimer Grund ist, eine Auszeichnung zu verhindern, stimme ich mit lesenswert. Für Exzellent fehlt mir der Blick über den westlichen Tellerrand hinaus, da gibt es mehr als Shibari und Japan. Auch der Rollentyp der Jungfrau in Nöten sollte wenigstens als Stichwort fallen. --91.221.59.22 13:37, 1. Jul. 2020 (CEST)

25. JuniBearbeiten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 5. Juli/15. Juli.

Max WeberBearbeiten

Maximilian Carl Emil „Max“ Weber (* 21. April 1864 in Erfurt; † 14. Juni 1920 in München) war ein deutscher Soziologe und Nationalökonom. Obwohl seiner Ausbildung nach Jurist, gilt er als einer der Klassiker der Soziologie sowie der gesamten Kultur-, Sozial- und Geschichtswissenschaften. Mit seinen Theorien und Begriffsprägungen hatte er großen Einfluss insbesondere auf die Wirtschafts-, Herrschafts-, Rechts- und die Religionssoziologie. Mit seinem Namen verknüpft sind die „Protestantismus-Kapitalismus-These“, das Prinzip der „Werturteilsfreiheit“, der Begriff des „Charisma“ sowie die Unterscheidung von „Gesinnungs-“ und „Verantwortungsethik“. Politik war ihm nicht nur ein Forschungsgebiet, sondern als klassenbewusster Bürger und aus liberaler Überzeugung äußerte er sich engagiert zu den aktuellen politischen Streitfragen des Kaiserreichs und der Weimarer Republik. Als früher Theoretiker der Bürokratie wurde er über den Umweg der US-amerikanischen Rezeption zu einem der Gründungsväter der Organisationssoziologie gekürt.

Nachdem der Artikel über einen Monat auf der Review-Seite mit Kritik und vielfältigen Anregungen bedacht und in seinem Umfang um fast ein Drittel erweitert worden ist, stell ich ihn nun mit gutem Gewissen zur Kandidatur. Da Weber ein unerschöpfliches Thema ist, sollte man den Artikel nicht unnötig aufblähen, sondern sich auf die wichtigsten Daten und Fakten konzentrieren, die ohnehin schon den Üblichen Rahmen bei Personenartikeln zu überschreiten drohen. --FelMol (Diskussion) 22:14, 25. Jun. 2020 (CEST)

Vielen Dank schon einmal von meiner Seite, für die viele Arbeit, die du dir gemacht hast. Der Artikel war ja lange Zeit in einem jämmerlichen Zustand [4], nur um sich das noch einmal zu vergewissern. Ich wollte mich noch im Review äußern. Bin dazu aber bislang nicht gekommen. Über einen Monat halte ich übrigens zu kurz für ein Review bei so einer komplexen Persönlichkeit. --Armin (Diskussion) 23:46, 25. Jun. 2020 (CEST)

Das mag wohl sein, aber in den letzten 2 Wochen ist nichts Substantielles mehr gekommen. --FelMol (Diskussion) 23:52, 25. Jun. 2020 (CEST)
Ich versuche es, den Artikel während der Kandidatur zu lesen und zu reviewen. --Armin (Diskussion) 10:33, 26. Jun. 2020 (CEST)

Artikel über einen bedeutenden Wissenschaftler, der keine Wünsche offenlässt. Anregungen aus dem Review wurden eingearbeitet, Exzellent . -Big Virgil (Diskussion) 10:37, 26. Jun. 2020 (CEST)

Exzellent Tolle Arbeit, sehr informativer und gut zu lesender Artikel, und dass das bei einen so komplexen Thema. Gratulation!. --Zipfelheiner (Diskussion) 16:00, 26. Jun. 2020 (CEST)

Exzellent Der Fließtext ist unglaublich gut zu lesen. Trotz der Fülle an unterschiedlichen Fachbereichen, die dieser Herr mit seinem Werk abdeckte, erhält der Autor über alle Abschnitte hinweg eine beeindruckende sprachliche Beständigkeit. Ich habe diesen „bürgerlichen Marx“ schon lange vor mich her geschoben und bin sehr dankbar (wie auch etwas neidisch) für diesen herausragenden enzyklopädischen Überblick. --Trimna (Diskussion) 15:34, 27. Jun. 2020 (CEST)

Lesenswert ist der Beitrag in jedem Falle. Wie ist mit dem Einbau marxistischer Kritik?  Ok Auch würde ich mich freuen, wenn der Aspekt des Imperialismus etwas stärker hervorgeheoben werden würde. Ok Und dann gibt es noch die neuste Literatur: Max Weber : eine Spurensuche, vielleicht gibts da noch mehr Dinge, die hier relevant sind? Louis Wu (Diskussion) 15:04, 29. Jun. 2020 (CEST)

Entzauberung der Welt wäre vielleicht auch noch etwas, was kurz erwähnt werden könnte. Ok Louis Wu (Diskussion) 22:12, 30. Jun. 2020 (CEST)

Exzellent Besser geht immer, für mich reicht es hier aber trotzdem zum excellente. --Methodios (Diskussion) 21:15, 30. Jun. 2020 (CEST)

Angesichts des Umfangs, der übersichtlichen Struktur und dem hohen sprachlichen Niveau des Artikels kann ich hier nicht anders als ihn mit Exzellent zu bewerten. Ich ahne, welche Kärrnerarbeit dahinter steckt. Trotz des großen Umfangs sind einige Formulierungen immer noch so verdichtet, dass ich als Laie den Artikel auch nach zweimaligem Studieren noch nicht vollständig verstanden habe. Dass es unterschiedliche Schreibstile gibt und an mancher Stelle vielleicht eine Paraphrasierung statt eines Zitats für mehr Klarheit gesorgt hätte, ist eher eine Geschmacksfrage und schmälert nicht den Wert des Artikels. --HerbertErwin (Diskussion) 22:43, 30. Jun. 2020 (CEST)

Exzellent Klasse, so sollen Wikipedia-Artikel sein. Vielen Dank, lieber FelMol. Das gilt unbeschadet der (leicht zu reparierenden) Feststellung, dass leider nicht alle Absätze und Wertungen belegt sind. Auch hatte ich erwartet, etwas zur enormen Rezeption in der Geschichtswissenschaft zu finden, namentlich bei Hans-Ulrich Wehler. Ok Aber exzellent bedeutet ja nicht,dass es nicht weiter verbesserungsfähig wäre: Es gibt immer was zu tun. MfG --Φ (Diskussion) 14:24, 1. Jul. 2020 (CEST)

Der Artikel soll mit der Auszeichnung eine gewisse Vorbildfunktion für WP erhalten. Als Autor orientiert man sich daran. In diesem Sinne ist er auf jeden Fall Lesenswert, im oberen Bereich. Im Hinblick auf die Höchstnote habe ich jedoch Bedenken und sehe es nicht ganz so positiv wie die Vorschreiber. Im Einzelnen:

  • Es geht los mit der bewertender Einordnung im ersten Satz „Max Weber war ein selbstbewusstes Mitglied der bürgerlichen Klasse.“ Das hat etwas hagiographisches. Dass Weber sich selbst so gesehen haben wollte, belegt das Zitat.
eben! - FelMol

Selbsteinordnungen können wir nicht einfach 1 : 1 übernehmen.

wenn sie als solche gekennzeichnet ist, warum nicht? - FelMol

Das hat nichts mit dem Begriff „bürgerliche Klasse“ zu tun. Ich würde sinngemäß das gleiche schreiben, wenn ein Artikel zur Person X mit dem Satz: „X war ein treuer Sohn der Arbeiterklasse“ eingeleitet würde, auch wenn er selbst dies von sich behauptet hätte. Weiter unten kommt der gleiche Gedanke nochmal (wenig ökonomisch), aber immerhin besser in einen Kontext integriert, trotzdem ist es auch dort nicht als Einschätzung, sondern als WP-Wahrheit formuliert.

Es wird auch nicht klar, welcher Klassenbegriff zugrunde gelegt wird. Im verlinkten Artikel finde ich den Begriff „bürgerliche Klasse“ nicht, nicht mal im dortigen Hauptkapitel zu Max Weber.
jetzt mit link zu Bürgertum - FelMol
  • Bei den hugenottischen Vorfahren wird aus der Formulierung nicht deutlich, ob es sich nur auf die Mutter oder auch auf den Vater bezieht. Wer war der letzte hugenottische Vorfahr?
Im Fließtext heißt es unmissverständlich: „Helene Weber, geb. Fallenstein (1844–1919) mit hugenottischen Vorfahren“ - FelMol
So ist das klar, wenn man den Text zwischen Komma und Punkt als Beifügung zu Helene Weber auffasst. Wenn das für beide gelten würde, müsste vor dem mit ein Komma stehen. Ich kenne allerdings genug WP-Biographien, wo nach „geb. X“ das nötige Komma fehlt und einfach weiter geschrieben wird. Meine Frage diente vor diesem Hintergrund der absichernden Verdeutlichung. – D.

Welcher Konfession gehörte Weber selbst an? Im allgemeinen spielt das biographisch keine Rolle, aber im Hinblick auf die religionssoziologischen Arbeiten im speziellen Fall eben doch.

war nicht schwer zu erraten (hugenottische Herkunft!): protestantisch, hab's nun eingefügt, obschon fast redundant - FelMol
Gut, jetzt kennen wir wenigstens die Konfessionen der Eltern. Ich halte es bei einer religionssoziologischen Arbeit, wie auch bei allen religiösen Themen, nicht für unwichtig/ uninteressant, welcher Konfession/ Religion der Autor angehört, ob er Calvinist, normaler Protestant, kirchentreuer oder dissidenter Katholik, Atheist oder ein völlig Neutraler (wie. z.B. ein fernöstlicher Gelehrter) ist. Der jeweilige Hintergrund kann implizit die Ergebnisse beeinflusst haben. – D.
  • Nach bestandenem Ersten Juristischen Staatsexamen … begann Max Weber das vierjährige Referendariat in Berlin, … 1886 war er auch aus pekuniären Gründen in sein Berliner Elternhaus zurückgekehrt,…“ Hier könnte man zur Erläuterung hinzufügen, dass das Referendariat damals unentgeltlich abgeleistet wurde, was heute nicht mehr so bekannt ist. Ebenso könnte man „pekuniär“ durch einen bekannteren Begriff „finanziell“ ersetzen. Ok
  • 1892 erfolgte die Habilitation für römisches, deutsches und Handelsrecht in Berlin bei August Meitzen.“ Habilitieren tut man an einer Fakultät, das ist ja kein betreut-werden-müssender Doktorand, der da habilitiert, sondern ein ausgereifter Wissenschaftler.
"1891 Habilitation bei August Meitzen", so stehts in der Zeittafel des Max Weber-Handbuchs - FelMol
Wenn es da so steht, kann man nichts machen. Ich sehe nur im zugehörigen EN richtigerweise „juristische Fakultät“, da muss wohl Meitzens Funktion offen bleiben. – D.

Zudem klingt die Fachkombination nach einer Habilitation an der juristischen Fakultät; August Meitzen (vgl. sein Artikel) war jedoch Professor für Nationalökonomie, konnte er juristische Habilitationen veranlassen? Insofern ist dieser Satz doch sehr erläuterungsbedürftig.

  • Seine „Forderung nach Schließung der Grenzen für polnische Wanderarbeiter“ müsste auch erläutert werden, da es den Staat Polen zu dieser Zeit nicht gab. Es könnte sich höchstens um Polen aus Österreich-Ungarn oder dem Russischen Reich gehandelt haben, die preußischen Polen müssten doch die gleichnamige Staatsbürgerschaft gehabt haben und wären keine Migranten gewesen, gegen die man die Grenze schließen könnte. Oder hatte er gegen die „deutschen“ Polen nichts einzuwenden, war es also reine Ausländerfeindlichkeit?
  • 1896 nahm er einen Ruf auf den renommierten Lehrstuhl von Karl Knies an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg an.“ Ich glaube weniger, dass der Lehrstuhl, sondern eher der Inhaber desselben renommiert war. Warum nicht einfacher formuliert, dass Weber Nachfolger von Karl Knies wurde? Ok
  • Ebenfalls 1893 wurde Max Weber erstmals in den Ausschuss des Vereins für Socialpolitik kooptiert.“ … „Weber war seit Anfang der 1890er Jahre bis zu seinem Lebensende Mitglied im Verein für Socialpolitik.“ ist begrenzt redundant. Ok
was soll daran redundant sein? - FelMol
Gar nichts, wenn das direkt aufeinander folgt. Mich störte nur die Verteilung auf zwei Kapitel. – D.
  • … von ihm sehr geschätzten schwarzen Wissenschaftler W. E. B. Du Bois“ Formulierung wäre zu überprüfen.
was soll daran überprüft werden? Zu seiner Zeit und in den USA zur Rassentrennung war es doch noch nicht selbstverständlich einen schwarzen Wissenschaftler als Kollegen zu schätzen. Zumal im gleichen Satz von Webers „Ablehnung rassisch orientierter Erklärungsmuster für historische und gesellschaftliche Zusammenhänge“ die Rede ist - FelMol
Ich dachte mehr an die Terminologie. Im Artikel Schwarze steht: „Daher ist die Bezeichnung Schwarze kein Indikator der Hautfarbe, sondern einer rassentheoretischen oder ethnischen Einteilung.“ und eine „rassentheoretische Einteilung“ der Menschen, in einem ausgezeichneten Artikel, das geht nicht, nicht mehr beim heutigen Stand der Diskussion der Dinge. – D.
  • aber auch gebildete Frauen wie …“ Das klingt ja ganz emanzipatorisch, aber man sieht deutlich, dass es die Ehefrauen der genannten Herren waren, die natürlich miteingeladen wurden.
Nicht nur - wie aus dem Kontext ersichtlich: „die erste Generation der Heidelberger Studentinnen“ - etwas genauer sollte Du schon lesen! die zweite Fehlmeldung (s. Hugenotten)! - FelMol
Auch hier keine Fehlmeldung, das habe ich schon gelesen. Aber die einzige konkrete Beispielperson, Frau Jaffé, ist eben auch Ehefrau. Unklar bleibt, ob einfach auch Studentinnen ohne sonstigen familiären Bezug da waren (was ja ungewöhnlich wäre). – D.
  • Zum Sommersemester 1918 nahm Weber seine Lehrtätigkeit wieder auf und absolvierte ein „Probesemester“ in Wien.“ Auch hier wäre eine Erläuterung wünschenswert, denn die Universität Heidelberg lag in jeder Hinsicht näher. Warum ließ er sich nicht einfach dort reaktivieren? Das Probesemester wird auch durch die Gänsefüßchen nicht klarer, er war doch kein Anfänger mehr.
besser: „probeweise“ - mehr sagt sein Biograf Kaesler auch nicht (naheliegend: im Hinblick auf seine Konstitution) - FelMol  Ok
Das hieße ja, dass nicht die Uni Wien die Probe gefordert, sondern er selber die Probe veranlasst hätte. Das wäre wirklich was anderes. Trotzdem, oder gerade deshalb (Gesundheitsprobleme), bleibt das Problem, warum es sich die Mühe machte (Wohnungswechsel etc.), unter diesen Umständen Heidelberg zu verlassen. – D.
  • Im Anschluss folgte er dem Ruf auf den Münchner Lehrstuhl …“ Das müsste dann für das WS 1919/1920 gewesen sein. Hatte er also die Probe in Wien nicht bestanden oder keine Lust mehr auf Wien, war er zwischendurch (WS 1918/1919) vielleicht doch in Heidelberg?
Nein: WS 1918/19 - FelMols
Ich hatte das so aufgefasst, dass er zu dieser Zeit als Regierungsberater tätig war und daher erst im WS 1919/1920 für die Uni zur Verfügung stand. Im Text steht: „…und im Mai 1919 bei den Friedensverhandlungen von Versailles unter Leitung von Graf Brockdorff-Rantzau. Im Anschluss folgte er dem Ruf auf den Münchner Lehrstuhl von Lujo Brentano …“ Da ist es schwierig draufzukommen, dass er schon im WS 1918/1919 Lehrstuhlinhaber in München gewesen sein könnte. – D. da liegst Du mit Deiner Vermutung richtig - FelMol
  • Auf Drängen der Studenten hielt er im Wintersemester 1919/1920 die Vorlesung Abriß der universalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.“ Zusätzlich zu seinen sonstigen Lehrverpflichtungen oder als Teil derselben? Oder hatte er eigentlich was anderes vor und schmiss das Thema zugunsten des Studentenwunsches um?
Kommentar s. unten - FelMol
  • Anfang Juni erkrankte Weber an einer Lungenentzündung, ausgelöst durch die Spanische Grippe.“ Hier wäre es interessant, ob das eine zeitgenössische Diagnose war (d.h. nicht die Lungenentzündung, sondern die Spanische Grippe) oder ob erst später diese Beziehung wegen der zeitliche Nähe zur Grippe von Biographen hergestellt wurde.
"ausgelöst durch die Spanische Grippe" - so steht's in der angegebenen Quelle - FelMol
  • Nach Kriegsende gehörte Weber zum Gründungskreis der links-liberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP), für die er sogar zur Verfassunggebenden Nationalversammlung kandidieren wollte.“ Hier bleibt offen, warum er das nicht tat. Wollte er dann doch nicht oder wollte man ihn nicht? Im nächsten Hauptkapitel wird die Parteitätigkeit nochmal thematisiert, was wenig ökonomisch ist. Die dort genannten „parteiinternen Widerstände“ klären das genannte Problem auch nicht, ging es vielleicht um die politische Richtung?
Er wollte, aber die Parteiuntergliederung (der Hessen-Nassauische Wahlkreis), die ihn aufstellen sollte, stellte halt einen anderen Kandidaten auf; hier in die Details zu gehen, schien mir redundant. - FelMol
Generell fehlt hier sowieso eine wichtige Information. Ohne Nennung der Partei hätte ich bei Webers parteipolitischer Ausrichtung auf deutschnational getippt. Ich bezweifle die Mitgliedschaft in der DDP nicht, aber nach dem vorher Geschriebenen (z.B. Polenfrage, Alldeutscher Verband, Kriegsbegeisterung) ist links-liberal alles andere als naheliegend. Was sagen denn die Biographen zu dieser Wende in der politischen Ausrichtung?
Vor dem Krieg war auch Naumann ein "liberaler Imperialist" wie Weber gewesen. Die Gründung der DDP nach dem Krieg erfolge unter völlig anderen politischen Verhältnissen. 1918 bekannte Weber schließlich, dass er den Sozialdemokraten "bis zur Ununterscheidbarkeit" nahestehe - s. Abschnitt MW als Politiker - FelMol
Die Verhältnisse waren wirklich anders, und wenn er der SPD so nahe stand, dann muss man meine Frage umformulieren: Warum trat er dann nicht der SPD bei, sondern den Linksliberalen, war das nur Naumann und seinem Bruder zuliebe? War das evtl. ein Grund, dass die DDP ihn doch nicht so mochte? – D.
  • Weitere unökonomische Wiederholungen betreffen die Mitgliedschaft im Alldeutschen Verband, an drei Stellen engagierte er sich im Nationalsozialen Verein, der evangelische Kongress wird zweimal genannt, ebenso die publizistische Tätigkeit oder die Tatsache, dass L.v.Brentano sein Vorgänger war. Unökonomisch, weil sich der Sinn der Mehrfacherwähnung (den es durchaus geben könnte) nicht erschließt.
Die Wiederholungen erfolgen in unterschiedlichen Kontexten - FelMol

Diese Kritikpunkte betreffen nur den biographischen Teil, manche vielleicht eher marginal, aber in der Summe führen sie mich zu der oben genannten Bewertung. --Dioskorides (Diskussion) 20:04, 1. Jul. 2020 (CEST)

In der Summe sind Deine Monita sehr heterogen, teils trivial und unbeantwortbar
  • geradezu ridikül Deine Fragen zu diesem Monitum:. „Auf Drängen der Studenten hielt er im Wintersemester 1919/1920 die Vorlesung Abriß der universalen Sozial- und Wirtschaftsgeschichte.“ Zusätzlich zu seinen sonstigen Lehrverpflichtungen oder als Teil derselben? Oder hatte er eigentlich was anderes vor und schmiss das Thema zugunsten des Studentenwunsches um? - wer soll das beantworten können?)
Für trivial halte ich das, in diesem Kontext, nicht. Hintergrund der Nachfrage zu den Studenten: Ich selbst habe auch studiert. Ich kann mich nicht erinnern und von mir kurzfristig befragte, studierende bzw. studiert-habende Personen ebensowenig, dass das Vorlesungsprogramm durch studentisches Bedrängen bestimmt wurde bzw. wird. Ich kann mich höchstens erinnern, dass es Studenten gelang, Vorlesungen abzubrechen. Dass sich ein im Prinzip so konservativ denkender Mensch wie Weber dazu drängen gelassen hätte, gegen das Prinzip der Freiheit von Forschung und Lehre sich die Themen diktieren zu lassen, halte ich zumindest für einen ungewöhnlichen Gedanken. Beantwortbar ist das Ganze schon: Irgendwer muss ja diesen ungewöhnlichen Sachverhalt berichtet haben. Es ist wahrscheinlich, dass dann auch die Umstände genannt werde, Webers Reaktion etc. Falls nicht, würde ich das eher als dubios ansehen. Ich kann mir vorstellen, dass schon einmal gehaltene Vorlesungen nochmal gewünscht werden von Studenten, die das erste Mal verpasst haben. Wenn das aber nicht mehr ins Programm kommt, könnten sie „drängen“ und der Prof. liest das dann freundlicherweise zusätzlich. Das kann sich dann aber nicht in seinem ersten Semester an der Uni zugetragen haben, wovon ich (siehe oben) ausgegangen bin. Weber müsste dann also schon im SS 1919 oder früher in München gelesen haben, was ich nach den bisherigen Textangaben ausgeschlossen hatte. Sowas ist aber durchaus klärbar. – D.
Einiges habe ich kommentiert, anderes zurecht gerückt und mit  Ok gekennzeichnet. Die weitere Prüfung behalte ich mir vor.--FelMol (Diskussion) 22:27, 1. Jul. 2020 (CEST)
Die Abarbeitung Deiner Liste betrachte ich nunmehr als abgeschlossen. --FelMol (Diskussion) 12:59, 2. Jul. 2020 (CEST)

Der Beitrag von Dioskorides wirkt sehr viel negativer als er ist, denn er begründet nicht die Bewertung "lesenswert", sondern warum er nicht "exzellent" bewertet. Manche Punkte mögen auch zutreffen aber können auch in einem exzellenten Artikel bleiben. Von daher mein Rat an FelMol: bleib gelassen, nimm die Vorschläge auf, die den Artikel verbessern und vertraue auf die Auswertung. Und nimm es als Zuspruch, dass sich jemand so intensiv mit Deinem Artikel beschäftigt. --Hfst (Diskussion) 08:54, 2. Jul. 2020 (CEST)

Danke für Deinen Zuspruch! Gruß --FelMol (Diskussion) 11:46, 2. Jul. 2020 (CEST)
Hfst hat meine Absichten voll erfasst. Es geht nicht um die Korrektur von Trivialitäten, sondern ich habe an Stellen eingehakt, wo die Biographie Webers von der eines Allerwelthochschullehrers abweicht. Ich habe vor allem gehofft, dass sich mit der umfangreichen biographischen Literatur, die ich nicht kenne, offene Fragen klären lassen. Wenn die Literatur solche Fragen offen lässt, kan man natürlich nichts machen, höchstens überlegen, ob unplausible Angaben übernommen werden. Einiges zu den Antworten habe ich oben reingequetscht. --Dioskorides (Diskussion) 01:29, 3. Jul. 2020 (CEST)
"Probesemester": Jetzt wissen wir es genau: „zur Erprobung meiner wiedererlangten Gesundheit“ (WM) - wurde so mit Quelle eingepflegt...FelMol (Diskussion) 17:11, 3. Jul. 2020 (CEST)

27. JuniBearbeiten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 7. Juli/17. Juli.

StudiointerviewBearbeiten

Studiointerview (auch Das Interview oder Plastologie) ist ein Zeichentrick-Sketch des deutschen Humoristen Loriot. Aufgeteilt in vier einzelne Abschnitte ist er Teil der ersten Folge der Fernsehserie Loriot, die erstmals im März 1976 ausgestrahlt wurde. Inhalt des Sketches ist ein Fernsehinterview mit einem Wissenschaftler, der durch Atemtechniken in der Lage ist, eigene Körperteile zu vergrößern. Mit der Fernseh- und der Wissenschaftsparodie sowie der Darstellung von gescheiterter Kommunikation greift der Sketch drei Grundmotive des Fernsehwerks von Loriot auf. Daneben enthält er einige sexuelle Anspielungen, ein für Loriot typisches Gestaltungsmittel.

Ich beschäftige mich seit April 2019 hier in der Wikipedia mit dem Werk Loriots. Mittlerweile sind neun neue Artikel entstanden. Dies hier ist ein Alt-Artikel, den ich aus seinem Dornröschenschlaf befreit habe. Der Trickfilm-Sketch zählt sicher nicht zu den Werken, die einem zuerst einfallen, wenn man an Loriot denkt. Er vereint aber vieles, was typisch für Loriot ist und wurde deshalb auch in der maßgeblichen Loriot-Literatur umfangreicher untersucht. Der Artikel war über drei Monate im Review, was ihn dank der guten Kommentare vor allem von Poupou l'quourouce aus meiner Sicht nochmal deutlich besser gemacht hat. Deshalb werfe ich ihn jetzt hier in den Ring. Wie immer werde ich versuchen, auf Fragen und Anregungen einzugehen. --Redrobsche (Diskussion) 17:17, 27. Jun. 2020 (CEST)

  • mindestens lesenswert. nach der überarbeitung im review ist der artikel so gut, wie er angesichts der vorhandenen literatur nur sein kann.--poupou review? 19:22, 27. Jun. 2020 (CEST)

Frage: Gibt es keine Kritik an dem Sketch? Hat ihn jemand für besonders gut oder schlecht befunden? Normalerweise haben wir ja für Filme und Serien immer etwas Kritik mit im Artikel.--Stegosaurus (Diskussion) 11:22, 2. Jul. 2020 (CEST)

In der angegebene Literatur gibt es keine Bewertung des Sketches im Sinne von „gut“ oder „schlecht“. Zeitgenössische Kritik zur ersten Folge von Loriot habe ich nur die gefunden. Da steht zum Trickfilm „Es versteht sich, daß der Zeichner Loriot sich öfter bemerkbar macht, am komischsten in den Intermezzi, in denen sich, wie hier, ein seltsames Interview anbahnt und auch wirklich zuträgt: ein schöner, harmloser, nicht ganz bedeutungsloser Quatsch.“ Das muss denke ich nicht unbedingt rein. --Redrobsche (Diskussion) 17:35, 2. Jul. 2020 (CEST)
für einen kritikabschnitt ist das sicher zu wenig, ein schönes zitat wäre es aber schon, solltest du noch einbauen! lg,--poupou review? 19:46, 2. Jul. 2020 (CEST)
Ok, wenn es keine Kritik gibt, kann man das dem Artikel nicht negativ anrechnen. Daher spricht aus meiner Sicht nichts gegen Exzellent. Der Artikel ist hervorragend und verständlich geschrieben sowie einwandfrei belegt.--Stegosaurus (Diskussion) 16:30, 3. Jul. 2020 (CEST)

Lesenswert - also mindestens. Ich kann Loriots Humor zwar nicht verstehen - ich finds halt net wirklich witzig - aber dank diesem Artikel hat sich mir zumindest dieser Sketch tatsächlich erschlossen. Literatur etc. Kann ich jetzt nicht beurteilen, aber der Artikel ist gut lesbar, verständlich und interessant. Danke für die Arbeit und meine Erleuchtung :) Liebe Grüße --Ivy (Diskussion) 19:32, 2. Jul. 2020 (CEST)

3. JuliBearbeiten

Diese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 13. Juli/23. Juli.