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Massaker in der östlichen ZoneBearbeiten

 
Einst waren die Khmer die Hochkultur in Südostasien. Phi Mai ist in Thailand im Korat Plateau

Ich persönlich halte dieses Massaker für die entscheidende Phase der Roten Khmer. Deswegen ist der Artikel wichtig. Vielen Dank für's Lesen und für Vorschläge -- ไม่เป็นไร (Valanagut) (Diskussion) 09:00, 7. Jun. 2021 (CEST)[]

Ich weiß, dass du auf mein Feedback keinerlei gesteigerten Wert legst, aber ich äußere mich trotzdem Mal. An erster Stelle ein Dankeschön, dass du diesen Artikel geschrieben hast. Ich sehe da durchaus Potenzial für eine Auszeichnung. Dazu wäre aber meiner Meinung nach noch Fachliteratur wie zum Beispiel Ben Kiernans The Pol Pot Regime. Race, Power and Genocide in Cambodia under the Khmer Rouge, 1975–79 oder Daniel Bultmanns Kambodscha unter den Roten Khmer. Die Erschaffung des perfekten Sozialisten auszuwerten. --Arabsalam (Diskussion) 19:58, 12. Jun. 2021 (CEST)[]
war vor kurzem in der QS, daher kenn ich den (habe sachlich aber ganz wenig Kenntnisse zu dem Thema - bin daher wie ein Testleser ;-). Ich finde, da fehlt insgesamt noch viel (nicht nur die entsprechende Lit. und die formalen Mängel). Wieweit wurde das Thema im Land überhaupt schon aufgearbeitet? (100 und 250 Tausend ist eine große Spanne). War das jetzt nur ein rein politischer Konflikt oder spielten da ethnische Aspekte auch eine Rolle? Das Kapitel Hintergrund verwirrt mehr, als es aufklärt (zu viele Informationen - die Richtungskämpfe der Roten Khmer gehören eigentlich nicht zum Lemma, und wären daher auszugliedern?). Die Blauen Schals hatten denselben Effekt/Grund wie die gelben Sterne oder roten/blauen/rosa etc Dreiecke: Menschen auf ihre Herkunft zu reduzieren und dann zu ermorden. --Hannes 24 (Diskussion) 11:15, 16. Jun. 2021 (CEST)[]
Hallo Arabsalam. Ich lege Wert auf dein Feetback, besonders von dir! Ich habe dir schon mehrmals versucht meinen Standpunkt im ganzen Themenkomplex Rote Khmer nährzubringen. Nicht weil ich dir widersprechen möchte, sondern weil mir das Thema sehr am Herzen liegt. Es geht um den tiefsitzenden Nationalismus während der Roten Khmer Herrschaft. Es geht um verspieltes Vertrauen. Pol Pot hat sich von den Vietnamesen verraten gefühlt - und von Frankreich. Pol Pot wollte wie Lon Nol im übrigen auch Kamboschia Krom zurückerobern, also das Mekong Delta, was nach seiner Ansicht widerrechtlich 1938 Vietnam zugesprochen worden war, durch die Franzosen. Auch der Hass gegen die Besetzung von Siem Reap und Battambang durch Thailand spielte eine Rolle. Das Massaker muss man nach meiner Ansicht in diesem Kontext sehen, genauso wie man die Handlungen von Pol Pot in diesem Kontext sehen muss. Und die vielen Morde in Tuol Sleng. Mir liegt nichts an einer Auszeichnung des Artikels. Eher erbitte ich eure Hilfe, um diesen Artikel auf ein Niveau zu bringen damit die kambodschanische Geschichte verständlicher wird. Es ist zu Einfach von Steinzeitkommunismus zu reden. Die Khmer sahen sich als Teil einer hohen Kultur die über Hunderte von Jahren bis Burma und Malaysia reichte. Sie sahen sich als die kulturelle Macht. Und was passierte? Grosse Gebiete gingen an Vietnam und Thailand verloren. Nur die Franzosen konnten den Untergang des Landes verhindern. Das kränkt! Und dann waren da die Kambodschaner die mit dem Erbfeind paktierten, mit Vietnam! Noch einmal. Ich erwünsche mir Hilfe die Geschichte besser aufzuarbeiten. Aber warum gerade Kambodscha? Einfach ich habe einen grossteil meines Lebens im Nordosten Thailands und Laos verbracht. An der Kambodscha Grenze. Ich habe das Land oftmals bereist und auch dort gearbeitet. Ja und ich hatte Kontakte zu den Roten Khmer! Ich war am Flughafen um die ersten Truppen der UNAMIC (United Nation Advanced Mission in Cambodschia) zu begrüssen. Ich bedanke mich wenn du (oder andere) sich an diesem Artikel beteiligen könnten, um bessere Informationen dem Leser zu bieten. Vielen Dank! ไม่เป็นไร (Valanagut) (Diskussion) 21:00, 16. Jun. 2021 (CEST)[]
P.S „Die Erschaffung des perfekten Sozialisten auszuwerten“. Da liegt nach meiner Ansicht ein Denkfehler. Das mehrere Familien eines Dorfes gemeinsam die Reisfelder bestellt haben war normal bis in die 60'ziger Jahre. Im Prinzip arbeitete man zusammen im Dorf. Die Dorfgemeinschaft war eine Art Sozialismus. Was hätte man schon mit Geld anfangen sollen? Erst mit den Mopeds, Strom und damit Konkurrenzgedanken ging diese Art des Zusammmenlebens verloren. Die Dorfgemeinschaft produzierte um gut zu überleben, nicht um mit Reis oder anderen Waren reich zu werden. Das stand im Kontrast zur Stadt.
Ich würde den Inhalt des Buches jetzt nicht an diesem, möglicherweise unglücklich gewählten Titel festmachen, der auf Social Engineering und weniger auf Ideologie abhebt. Gerade dem von dir beschriebenen Nationalismus der Roten Khmer räumt Bultmann viel Platz ein. Er geht auch sehr ausführlich auf die Rezeption des Pol-Pot-Regimes im Ausland ein und wie diese wiederum selbst politisch geprägt war und sich über die Zeit verändert hat. Das reicht von Noam Chomsky, der zumindest phasenweise mit dem Demokratischen Kampuchea sympathisierte, bis zu strammen Antikommunisten im Kalten Krieg, die vom Steinzeitkommunismus sprachen. Bultmann thematisiert aber natürlich vor allem das Regimehandeln an sich, inklusive der Massaker in der östlichen Zone. Da das Buch relativ neu ist, sind dort Vorgänge und Erkenntnisse des Rote-Khmer-Tribunals ausgewertet, die bei Ben Kiernan noch fehlen. --Arabsalam (Diskussion) 22:57, 16. Jun. 2021 (CEST)[]
Hallo Arabsalam. Danke für dein Feetback. Leider scheint es so, dass dieses Gebiet hier im de.wikipedia.org keinen ausser uns interessiert. Ich versuch in meiner beschränkten Zeit und mit meinen beschränkten Fähigkeiten das Thema Rote Khmer umfassend zu beleuchten. Ich meine die Geschichte der Roten Khmer wird in den Köpfen der Meisten zu einfach dargestellt. Steinzeitkommunisten und Rübe ab! Dabei ist die Geschichte sehr kompliziert. Und, leider fehlt es hinten und vorne an Artikeln über die Hintergründe zu diesem Thema im de.wikipedia.org. Selbst die Liste der Könige, Premierminister ist nicht komplett. Ich habe heute Sisowath Sirik Matak ausgebaut. Und versucht die Differenzen zwischen den Norodom und den Sisowath herauszuarbeiten. ไม่เป็นไร (Valanagut) (Diskussion) 12:57, 17. Jul. 2021 (CEST)[]
Ja, leider passiert da fast gar nichts. Ich hoffe darauf, dass irgendwann weitere Autoren dieses Themengebiet entdecken. Wahrscheinlich liegt die Misere neben dem geringen Interesse für dieses ferne Geschehen auch an der geringen Zahl von in DACH lebenden Exil-Kambodschanern. Heute bin ich auf einen interessanten Artikel in der Zeitschrift für Genozidforschung gestoßen, könnte dich interessieren:
Die Roten Khmer, das waren bestialische Steinzeitkommunisten, die jeden abschlachteten, der auch nur ein wenig gebildet war oder aber einfach nur eine Brille trug. Dieses Klischee prägt den Diskurs über die Roten Khmer in Deutschland nunmehr seit bald vier Jahrzehnten (...) Bürokratie, Gewaltmonopol, komplexe Gewaltorganisation und moderne Ordnungsfantasie – das traut man den Roten Khmer nicht zu. --Arabsalam (Diskussion) 14:04, 17. Jul. 2021 (CEST)[]
Ich habe mal an einigen Stellen ein paar Formulierungsvorschläge gemacht und häufig verwendete Worte durch Synonyme reduziert. So dürfte sich das meiner Ansicht nach flüssiger lesen. --Vive la France2 (Diskussion) 16:40, 21. Aug. 2021 (CEST)[]

Anschlag in Halle (Saale) 2019Bearbeiten

Der Anschlag in Halle (Saale) am 9. Oktober 2019 war der Versuch eines Massenmordes an Juden an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag.…

Nach knapp zwei Jahren und Komplettauswertung der gesammelten Belege freue ich mich über Lesereindrücke, vor allem zur Gliederung und Klarheit der Darstellung. Der Artikel ist dem Thema entsprechend recht lang, daher sind Anregungen, was man eventuell ohne Informationsverlust kürzen könnte, willkommen. EinBeitrag (Diskussion) 13:20, 24. Sep. 2021 (CEST)[]

Wie wäre es mit einer Umbenennung des Artikels, beispielsweise Anschlag auf Synagoge in Halle? --Khatschaturjan (Diskussion) 17:55, 20. Okt. 2021 (CEST)[]
Das Lemma wurde natürlich intensiv diskutiert. Dein Vorschlag kommt zu spät und wäre auch sonst chancenlos, weil der Anschlag zwar der Synagoge galt, aber dort ja erfolglos war und dann andere das Leben kostete. - Im Review sollte auch eher der Artikelinhalt, nicht nochmal das Lemma betrachtet werden. MfG, EinBeitrag (Diskussion) 18:43, 20. Okt. 2021 (CEST)[]
Ich bin mit deiner Argumentation nicht einverstanden. Zumindest die englische und französische Version sehen das anders, aber das interessiert hier wahrscheinlich niemanden. Was den Inhalt betrifft, ist der Artikel, wie du selbst sagst, recht lang und dürfte wohl ohne Informationsverlust noch um einiges gekürzt werden. --Khatschaturjan (Diskussion) 20:03, 20. Okt. 2021 (CEST)[]
Ist nicht "meine Argumentation". Und bis jetzt hast du keine Kürzung ohne Informationsverlust vorgeschlagen. EinBeitrag (Diskussion) 20:15, 20. Okt. 2021 (CEST)[]
Kürzung ohne Informationsverlust ist wohl kaum möglich. Sehr wohl möglich wären aber einige Kürzungen, ohne dass ein Wissens-/Erkenntnisverlust für den Leser entsteht. Die vielen ausführlichen Paraphrasierungen von Zeugenberichten und vor allem von Kommentaren Unbeteiligter fand ich an diversen Stellen auch eher anstrengend als informativ und lesenswert. Davon abgesehen aber eine sehr guter Artikel, bei dem ich zwar nicht die Zeit für ein ausführliches Review habe, aber auch nicht viel auszusetzen hätte. Viele Grüße, DerMaxdorfer (Diskussion) 11:42, 22. Okt. 2021 (CEST)[]
Nur kurz: Danke für den Ausbau! Der Artikel umfasst wohl alle wesentlichen Informationen und ist wegen der Komplexität entsprechend lang. Einige Zitate („Die Wurzel all dieser...“ ) sollten m.E. paraphrasiert werden; das gilt auch für die zitierte Vulgärsprache des Täters, auf die ich verzichten würde. Da es um die Genauigkeit der Wiedergabe geht, bin ich mir allerdings unsicher. Der Kurssatzstil („Danach war er erwerbslos und lebte bei seiner Mutter in Benndorf. Sie soll seinen Lebensunterhalt finanziert haben...Das habe ihn verändert...“), über den ich vor einiger Zeit etwas geschrieben habe, erinnert teilweise an ein Vernehmungsprotokoll, manchmal an eine Anklageschrift, was auch wieder Vor- und Nachteile hat.--Gustav (Diskussion) 13:34, 22. Okt. 2021 (CEST)[]
Danke, ich werde das berücksichtigen, wenn ich kann, warte aber noch ein paar Voten ab. Deine Stilkritik verstehe ich, nur weiß ich nicht, wie ich dieselben Informationen stilistisch anders mitteilen soll, ob sie dann noch ebenso klar sind. Wenn du mir konkrete Umformulierungen vorschlägst, wird es leichter. EinBeitrag (Diskussion) 18:32, 22. Okt. 2021 (CEST)[]

Eine enorme Fleißarbeit, Respekt. Mir scheint, es wurde jede nur mögliche Quelle ausgewertet und im Artikel ausgebreitet. Das führt zu Längen, Redundanzen und Widersprüchen (hat er nun die Synagoge vorher ausgekundschaftet oder nicht?). Mir kommt das vor, wie eine gewaltige Materialsammlung, aus dem man vielleicht einen guten Wikipedia-Artikel machen könnte. Dazu müsste man aber stärker strukturieren, straffen, auswählen und zusammenfassen. So ist das kein Artikel, sondern eine Rohdatensammlung.
Noch einige Einzelpunkte:

  • Wieso nennst du den Namen des Täters im Artikeltext zumeist abgekürzt, obwohl er in der Zusammenfassung vollständig genannt wird?
  • Warum ist die Tabelle im Präsens statt in der Vergangenheitsform gehalten?
  • „Polizei verliert den Täter erneut aus den Augen“. – Seit wann sie ihn wieder im Auge hatte, geht aus der Tabelle nicht hervor.
  • Die Tabelle ist zum Teil redundant zum Abschnitt Videos. Die zahlreichen wörtlichen Zitate scheinen mir enzyklopädisch irrelevante Details zu sein.
  • Er schoss „auf jenes Nebentor“ – was ist gemeint? Vorher wurde kein Nebentor erwähnt.
  • Incel hat nichts mit dem Zölibat zu tun. Das betrifft nur Geistliche und ist freiwillig. Balliet hatte halt keine Freundin, das ist alles.
  • Die persönlichen Angaben zu den beiden Mordopfern sind ebenfalls ohne bleibenden enzyklopädischen Wert.

MfG --Φ (Diskussion) 19:48, 22. Okt. 2021 (CEST)[]

Barbara LauwersBearbeiten

Barbara Lauwers Podoski (* 22. April 1914 in Brünn, Österreich-Ungarn als Božena Hauserová; † 16. August 1999 in Washington, D.C.) war eine US-amerikanische OSS-Agentin, deren Propaganda-Operationen im Zweiten Weltkrieg dazu führten, dass hunderte feindlicher Soldaten die Seiten wechselten.

Der Artikel ist kurz und prägnant, aber ggf. noch ausbaufähig. Selbst nach zeitlichem Abstand bin ich etwas betriebsblind, wo noch Potential drin steckt, nicht zuletzt aufgrund der überschaubaren Beleglage. - Squasher (Diskussion) 20:48, 29. Sep. 2021 (CEST)[]

Blut und EisenBearbeiten

„Blut und Eisen“ ist eine seit den napoleonischen Kriegen verwendete politische Metapher. Mit ihr verband sich im 19. Jahrhundert die Vorstellung einer durch kriegerische Mittel herbeigeführten deutschen Nationalstaatsgründung. An Bekanntheit gewannen die Schlagworte „Blut und Eisen“ durch eine Rede, die der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck während des preußischen Verfassungskonfliktes am 30. September 1862 vor der Budgetkommission des preußischen Abgeordnetenhauses hielt. In der Folge sahen sowohl Gegner als auch Anhänger des Ministerpräsidenten „Blut und Eisen“ als einen Hauptgedanken der bismarckschen Politik an. Der Historiographie dient die Formel „Blut und Eisen“ häufig einer Umschreibung für die preußische Politik der sogenannten deutschen Einigungskriege.

Dieser Artikel möchte die Karriere eines im 19. Jahrhundert bedeutenden politischen Begriffes nacherzählen. Das Review habe ich aufgesucht, um vielleicht noch Literaturhinweise zu bekommen. Bismarck-Forschung reicht dafür sicher nicht aus. Das Thema hat nämlich auch über die Biographie Bismarcks weit hinausgehende Ebenen zu bieten; eine lyrische, eine historiographische und eine nationalpolitische. Die Bedeutung und Deutung der Metapher Blut und Eisen hat sich dabei oft gewandelt. Noch eine Frage möchte ich durch das Review klären: Ist es relevant und erwähnenswert, dass ein Politiker wie Gauland sich auf die Blut und Eisen-Rede Bismarcks beruft und damit zu einer Verletzung einer UN-Regelung für Deutschland aufruft? So interpretiert der Bundesverwaltungsrichter Dieter Deiseroth einen Beitrag Gaulands im Tagesspiegel. Brauchbar für den Artikel? --Vive la France2 (Diskussion) 12:27, 18. Okt. 2021 (CEST)[]

Der Bundesverwaltungsrichter-Leserbrief relevant? Naja. Zum Beitrag: das ist ja mehr oder minder die Geschichte einer Phrase. Ich würde mir da zumindest eine Häufigkeitsverteilung der Phrasenverwendung über den relevanten Zeitverlauf wünschen (vgl. etwa nur ein Bsp., mit d. ulkigen Stiftung hab ich nix zu tun... ). 'Echten' Linguisten oder Semiotikern fiele garantiert noch mehr ein. Aber vielleicht greift das ja zu weit aus, rein konventionell-historiographisch ist der Text schon ganz gut. LG --SemiKo (Diskussion) 22:03, 22. Okt. 2021 (CEST)[]
Ich habe zwar zwei entsprechende Grafiken gefunden, werde aber noch hier ignoriert. Aus rechtlichen Gründen kann man ja wahrscheinlich nicht einfach einen Screenshot machen. --Vive la France2 (Diskussion) 16:10, 23. Okt. 2021 (CEST)[]

Abdankung Wilhelms II.Bearbeiten

Die Abdankung Wilhelms II. am 9. November 1918 markiert das Ende seiner Herrschaft als Deutscher Kaiser und König von Preußen. Von verschiedener Seite wurde im Herbst 1918 verlangt, er solle zurücktreten, um der drohenden Revolution den Wind aus den Segeln zu nehmen und nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg bessere Friedensbedingungen zu ermöglichen. Diesem Druck entzog er sich und reiste am 29. Oktober ins Große Hauptquartier im belgischen Spa. Am 9. November 1918 verkündete Reichskanzler Prinz Max von Baden die Abdikation des Kaisers, ohne von diesem dazu autorisiert worden zu sein. Daraufhin floh Wilhelm unter entwürdigenden Umständen in die Niederlande und bat um politisches Asyl. Dies wurde als Bruch des Treueids und als Fahnenflucht gedeutet und trug dazu bei, dass die monarchistische Bewegung im Deutschen Reich auch während der Weimarer Republik schwach blieb.

Seit Januar von mir großflächig ausgebaut. Ist der Artikel jetzt reif für eine Auszeichnung? Wenn nein – was fehlt? Wo ist noch Verbesserungspotenzial? Ein Dankeschön im Voraus an alle! Grüße --Φ (Diskussion) 19:59, 20. Okt. 2021 (CEST)[]

Spontan: Die Rolle im Weltkrieg zumindest etwas ausbauen - z.b. dass er marginalisiert wurde, an Falkenhayn festhielt, weil er eine Antipathie gegen Hindeburg/Ludendorff hatte und die 3. OHL gegen seinen Wunsch berief.--Michael G. Lind (Diskussion) 22:41, 22. Okt. 2021 (CEST)[]
Ist jetzt drin. Gruß und Dank --Φ (Diskussion) 17:27, 23. Okt. 2021 (CEST)[]
Biographik & Ereignisgeschichte sind in der WP ja ganz stark, wo bleibt da nur die Strukturgeschichte? Aber wenn Ereignisse & einschneidende kurzfristige Entwicklungen so gut abgeschildert & zusammengefasst sind wie hier, verschmerzt man das gern. LG --SemiKo (Diskussion) 02:34, 23. Okt. 2021 (CEST)[]
PS.: irgendwo las ich mal von 'archäologischen Studien' des Ex-Kaisers im Exil. Als Hobby-Ikonologe oder Symbolforscher beschäftigte er sich wohl privat auch mit Runen (Swastika). Ist da mehr bekannt? vgl. vllt. hier Ist aber nur ein Randaspekt...
Im Artikel hab ich „Holzhacken und Altertumswissenschaften“ geschrieben (und eben verlinkt). Was genau er da trieb, weiß ich gar nicht, es gehört m.E. nicht mehr in den Artikel zur Abdankung. Beste Grüße --Φ (Diskussion) 17:27, 23. Okt. 2021 (CEST)[]

Anwerbepolitik der Bundesrepublik DeutschlandBearbeiten

Die Anwerbepolitik der Bundesrepublik Deutschland war eine Phase der Politik der Bundesrepublik Deutschland, die von 1955 bis wenige Jahre nach 1973 währte, in der Arbeitskräfte aus dem Ausland auf der Basis von Anwerbeabkommen angeworben und vermittelt wurden. Derartige Abkommen existierten mit Italien, Spanien, Griechenland, Türkei, Marokko, Südkorea, Portugal, Tunesien und Jugoslawien. Auf Basis dieser Abkommen wurde den ausländischen Arbeitnehmern ein zeitlich befristeter Aufenthalt im Land zum Zweck der zur Erzielung von Erwerbseinkommen gewährt. Entsprechende Abkommen wurden von 1955 bis 1968 geschlossen. Am 23. November 1973 – kurz nach Beginn der ersten Ölkrise – trat ein von der Regierung Brandt I verhängter Anwerbestopp in Kraft. Die Angeworbenen wurden „Gastarbeiter“ genannt, wobei dieser Begriff seit den 1960er Jahren nach faktischem Wegfall der zeitlichen Befristung auch als Bezeichnung für Arbeitsmigranten im Allgemeinen populär wurde.

Dieser Artikel beschreibt die Anwerbung von „Gastarbeitern“ in 1950er- bis 1970er-Jahren samt politischen Hintergründen und Nachwirkungen. Der Artikel entstand durch Auslagerung aus dem Artikel Gastarbeiter und vor einiger Zeit war er "Artikel des Monats" des Portal:Migration und Integration. In den letzten Wochen habe ich ihn im Hinblick auf eine Kandidatur weiter ausgearbeitet und unter anderem Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit eingefügt. Vor einer Kandidatur erhoffe ich mir hier Feedback und ggf. Verbesserungsvorschläge und wünsche auch Freude beim Lesen. --Carolin 08:04, 23. Okt. 2021 (CEST)[]

Liebe Carolin,
ich bin sehr angetan, ein solcher Artikel gereicht der WP zur Ehre! Ich habe einige Änderungen durchgeführt, insb. in der Einleitung. Du musst schauen, ob das so ok ist für dich. Die anderen Änderungen betrafen Binnenlinks und manchmal einzelne Formulierungen.
Einige Aspekte sind mir bei der Lektüre aufgefallen:
  • Ich würde einleitend noch deutlicher machen, dass es die lange Zeit der Boomjahre der bundesdeutschen Wirtschaft war, die ein zentraler Treiber gewesen ist für den Mangel an Arbeitskräften. Ich habe dem Text entnommen, dass es auch außenpolitische Beweggründe gab. Aber der Arbeitskräftemangel war meiner Kenntnis nach der wesentlichere Faktor.
  • Gelten die Regelungen der Interimsabkommen von 1953 immer noch? Wenn das nicht so ist, müsste im entsprechenden Abschnitt das (?) Tempus verändert werden.
Es sind die SEV-Nr. 012 und 013, sie sind weiterhin in Kraft: siehe die Ratifikationslisten, die nun mittels der nun angefügten Einzelnachweise auffindbar sind. Deine Nachfrage war hilfreich, da die weitere Recherche mich nun zu den die SEV-Nummern geführt hat.  Ok --Carolin 16:11, 24. Okt. 2021 (CEST)[]
  • Das erste Foto mit der Vertragsunterzeichnung würde ich gleich sofort in die Einleitung nehmen.
Gute Idee – gesagt, getan.  Ok --Carolin 17:42, 23. Okt. 2021 (CEST)[]
  • Warum wurde gerade in Marokko (und Tunesien) durchaus mit Erfolg geworben? Der Handel mit diesem Land/diesen Ländern kann doch nicht gravierend gewesen sein, oder?
  • Es heißt: „Die CDU sprach sich derweil gegen den Stopp aus: Sie befürwortete eine stärkere Regulierung, aber Fortführung der Anwerbepolitik.[2]“ War es nur die CDU oder waren es beide Unionsparteien?
  • Abelshauser sagt, dass für den Stopp nicht allein die konjunkturelle Krise, also die Ölkrise von 1973, relevant war. Er sieht auch eine strukturelle Krise heraufziehen. Es kamen damals auch "die ersten Anzeichen der Krise der standardisierten Massenproduktion hinzu, die der Nachfrage nach ungelernten Industriearbeitern dauerhaft die Grundlage entzog." Kaum qualifizierte Industriearbeit wurde zunehmend obsolet. (Werner Abelshauser: Deutsche Wirtschaftsgeschichte seit 1945, Beck, München 2004, S. 320, ISBN 978-3-406-51094-6.) Das könnte man noch einbauen.
  • Wie sah die Position der Grünen (in den 80er Jahren) aus? Die Haltungen der anderen damals wichtigen Parteien werden dargestellt, die der Grünen nicht.
Das ist nun nachgetragen, danke.  Ok --Carolin 17:42, 23. Okt. 2021 (CEST)[]
Ein toller Artikel schon jetzt, der unbedingt kandidieren muss bald. Ich sage das nicht allein aus der Artikelqualität heraus, sondern auch, weil diese Politik enorm wirkmächtig wurde und die deutsche Gesellschaft geprägt hat, wenngleich ihr das zu wenig bewusst ist.
LG Atomiccocktail (Diskussion) 14:59, 23. Okt. 2021 (CEST)[]
Recht herzlichen Dank für deine ganz besonderen Blumen! Was die Einleitung betrifft, bin ich von den ersten ein, zwei Sätzen nicht ganz überzeugt. Mein Vorschlag wäre, hier noch weitere Ideen dazu abzuwarten bzw. zu sammeln und die Einleitung gegen Ende des Reviews nochmal anzusehen. Da bis dahin jeder Reviewer die Einleitung nach eigenen Vorstellungen verbessern kann, kommen wir vielleicht auf noch bessere Ideen. Viele Grüße --Carolin 17:42, 23. Okt. 2021 (CEST)[]