Wikipedia:Review/Kunst und Kultur

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Artikel werden aus dem Review entfernt, wenn sie entweder für die lesenswerten oder exzellenten Artikel kandidieren, wenn offensichtlich nicht mehr an ihnen gearbeitet wird (ungefähre Richtlinie: 14 Tage seit dem letzten Diskussionsbeitrag) oder wenn der Einsteller/Autor dies wünscht. Die Reviews mittels Ausschneiden und Einfügen bitte auf den Diskussionsseiten der Artikel archivieren.

Last Thoughts on Woody GuthrieBearbeiten

Thema des Artikels ist Bob Dylans Langgedicht Last Thoughts on Woody Guthrie. Dies ist das einzige Gedicht von Dylan, das er jemals vortrug, nämlich während seines ersten großen Konzerts am 12. April 1963 in der Town Hall (New York City). Es thematisiert die erfolgreiche Suche des Protagonisten nach einem Ausweg aus Unzufriedenheit und Einsamkeit. Der Schlüssel liege in der Hoffnung. Diese sei in Gott ebenso zu finden wie in Woody Guthrie, und beiden könne man bei Sonnenuntergang im Grand Canyon begegnen.

Ich habe den Artikel neu erstellt, Inhalt und Form unter Berücksichtigung der vorhandenen Literatur beschrieben und die Geschichte seiner Veröffentlichung nachgezeichnet. Besonderes Augenmerk habe ich auf die Einordnung in Dylans Werk gelegt, vor allem vor dem Hintergrund der Veränderung seiner Beziehung zu Guthrie. Da Dylan als Musiker wesentlich bekannter ist als als Lyriker, sehe ich in diesem Artikel eine Möglichkeit, das Dylan-Bild der Lesenden zu erweitern.

Zur Würdigung des Textes durch Kritiker und Kollegen konnte ich kaum etwas finden; da würde ich mich über Hinweise freuen.

Dies ist mein erster Artikel im Review, auch mit lesenswert und exzellent habe ich noch keine Erfahrung; ich denke mal, eine Kandidatur für die Auszeichnung lesenswert käme in Frage und bin gespannt auf eure Meinungen.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 07:45, 26. Jul. 2020 (CEST)

Zunächst mal die zwei gröbsten Schnitzer, die mir aufgefallen sind: Zum einen bereitet mir der Satz/die Aussage "Von einem lyrischen Ich lässt sich allerdings nur bei den Versen 190 und 191 sprechen" geradezu körperliche Schmerzen, bitte ersatzlos streichen. Zum zweiten: der Begriff "Genre" wurde hier missverstanden. Was du da bestimmen willst, ist die "Gattung", aber das passt hier auch nur so mittelgut, "lyrische Form" oder auch nur "Form" wäre wohl angemessener. In ein/das Kapitel zur Form würde ich auch das Kapitel "Reime" umpflanzen.
Ferner hat von all dem, was da unter "Bildsprache" subsumiert wird, allenfalls der erste Absatz zum Pokern tatsächlich etwas mit Bildsprache (=Metaphorik) zu tun, alles andere hat überhaupt gar nix mit der sprachlichen Ausgestaltung oder "Stilmitteln" zu tun, sondern erklärt Einzelaspekte der inhaltlichen Thematik, in diesem Falle also Rosa Parks, Santa Claus, Uncle Remus, den Grand Canyon sowie Woodie Guthrie. Für jeden Namen in diesem "name-dropping", bzw. anders gesagt für jeden dieser fünf historischen/intertexuellen/kulturellen/geographischen Querverweise passt dafür ganz hervorragend ein anderes Etikett: "Americana" nennt man diese Folklore im Allgemeinen, die Dylan dort - und ja nun nicht nur dort - verhandelt. Und das, was der Dylan dort in seinem typisch romantischen Tableau mit dem Sonnenaufgang in grandioser Naturlandschaft, dem einsamem Wanderer und dem lieben Gott ausmalt (locus classicus ist Eichendorffs Der frohe Wandersmann: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen/Den schickt er in die weite Welt/Dem will er seine Wunder weisen/In Berg und Wald und Strom und Feld/Die Trägen, die zu Hause liegen/Erquicket nicht das Morgenrot“; vgl. On First Looking into Chapman's Homer, I Wandered Lonely as a Cloud; s. a. Der Wanderer über dem Nebelmeer; etc.) hat auch einen Namen, das ist nämlich "Das Erhabene"; Dylan schrammt hier haarscharf am Klischee vorbei, davor bewahrt nur durch die humorige Behauptung, dass Woody Guthrie im Grand Canyon spuke. Warum die Bezüge zu Guthries Werk im allerletzten Kapitel aufgedröselt werden, leuchtet mir auch nicht so recht ein.
Außerdem möchte ich unbesehen wetten, dass sich eine ganze Menge "akademischer" Arbeiten finden lässt, die sich des Gedichts annehmen, es würde mich z. B. stark wundern, wenn Christopher Ricks es nicht schon mal seziert hätte. Die Literaturbasis des vorliegenden Artikels scheint mir zumindest noch recht dünn zu sein. --2A01:C23:605F:6000:DA72:6BB3:F61B:C942 17:12, 3. Aug. 2020 (CEST)
Danke für die sehr konkreten, hilfreichen Hinweise, hab versucht, sie umzusetzen. Wegen der Literatur gehe ich mal bei Christopher Ricks und Betsy Bowden auf die Suche, bin aber dankbar für genauere Angaben.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 08:40, 9. Aug. 2020 (CEST)
Ich hab mir den Artikel gerade nochmal angeschaut und jetzt aus schierer Langeweile auch mal das Dylansche Opus in Gänze zu Gemüte geführt. Habe seither noch ein paar Anmerkungen loszuwerden, sowohl was den Inhalt als auch und insbesondere die nach wie vor oder sogar mehr als zuvor recht merkwürdige Gliederung des Artikels/der Inhalte. Könnte aber noch ein paar Tage dauern, weil beide Hände voll. Diese Zwischenmeldung nur für den Fall, dass die Kandidatur kurz bevorsteht, würde das gerne noch vorher loswerden. --2003:DA:A71E:3F00:34BC:77E:B13F:D863 15:43, 3. Sep. 2020 (CEST)
Danke, so eilig ist es nicht.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 15:33, 6. Sep. 2020 (CEST)
Ein Artikel, den ja auch ganz normale Menschen lesen sollen, sollte keine Worte wie evoziert beinhalten und wenn, dann wenigstens nicht ohne Erklärung. -- Marcus Cyron Tell me lies, Tell me sweet little lies 00:33, 5. Aug. 2020 (CEST)
Danke, Marcus Cyron, hab einiges umformuliert auf deine Anregung hin.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 08:40, 9. Aug. 2020 (CEST)
Ich danke dir! Das verbessert die Lesbarkeit ungemein und lässt wirklich viel mehr Menschen einen Zugang. -- Marcus Cyron Tell me lies, Tell me sweet little lies 18:06, 9. Aug. 2020 (CEST)

Hallo Reisen8, erst mal ist es dankenswert, dass es einen Artikel zu einem Gedicht Dylans gibt, den die Nobelpreisakadamie ja immerhin für literarisch bedeutender als alle lebenden amerikanischen Schriftsteller hält. Ich selbst habe mit ihm nicht so viel am Hut, weswegen ich inhaltlich auch nicht viel beitragen kann. Ich bin mal etwas formal drübergegangen, vor allem über die Apostrophe ohne Gewähr, dass ich alle erwischt habe. Das oben schon angemeckerte "Genre" habe ich jetzt mal durch "literarische Form" ersetzt.

  • Beim Lesen hat mich am meisten gestört, dass es recht lange gedauert hat, bis mir der Inhalt des Gedichts genauer erklärt wurde. In der Einleitung bleibt das noch etwas nebulös. Wenn Du die Reihenfolge "Veröffentlichung" vor "Thematik" beibehalten willst, würde ich zumindest vorschlagen, den Inhalt in der Einleitung noch etwas detaillierter zu beschreiben. Überhaupt ist die für einen ausgezeichneten Artikel eher knapp. Zum Beispiel die Bedeutung von Guthrie für Dylan sollte hier schon thematisiert werden.
    • Guter Einwand, Magiers, danke. Die Reihenfolge habe ich schon mal verändert, die Einleitung will ich noch erweitern. Die Geschichte der Veröffentlichung des Gedichts ist nun sehr weit nach unten gerutscht. Dort hat sie zwar mit den beiden folgenden Abschnitten einen guten Zusammenhang, aber davor wird mehrfach etwas erwähnt, das erst im Abschnitt zur Veröffentlichungsgeschichte ausgeführt wird, zum Beispiel O’Brian führt an, dass Bob Dylan beim Vortrag des Gedichts während des Town-Hall-Konzerts.... Da könnte ich Town-Hall-Konzert zu dem Abschnitt zur Veröffentlichungsgeschichte verlinken oder aber - wofür ich mich entschieden habe - darauf vertrauen, dass der gesamte Artikel gelesen wird.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 08:11, 16. Aug. 2020 (CEST)
  • Die Form des Abschnitts "Bezüge zu Woody Guthrie" mit ihren sehr kurzen Abschnitten mit eigenen Überschriften ist vielleicht etwas eigenwillig, für mich aber ok.
  • Wegen dem "evoziert" habe ich mal nachgeschaut, was sich zuletzt stilistisch geändert hat, und da ist mir der Satz "Der Text steht in Bezug zu Dylans Umgang mit seinem Idol Woody Guthrie." negativ aufgefallen, der ziemliche Verwaltungssprache ist. Das lässt sich bestimmt schöner ausdrücken.
  • Inhaltlich stört mich am Artikel seine Monothematik in der Analyse: Es ist natürlich naheliegend, dass bei diesem Gedicht der Bezug zu Guthrie besonders hervorgehoben wird. Trotzdem vermute ich, dass sich auch viele für Dylans sonstige Poetik kennzeichnende Themen/Motive finden und analysieren lassen. Es gibt dazu aber nur einen verlorenen Satz von Martin Schäfer ganz am Ende (der in diesem Abschnitt auch nicht recht passen mag). Wie die IP vermisse ich eine breitere Literaturbasis, gerade was Analysen/Interpretationen angeht. Das wäre auch mein Haupteinwand bei einer Kandidatur. Nach den Kriterien für lesenswerte Artikel werden fehlende oder lückenhafte Teilaspekte akzeptiert, aber für exzellent ist das sicher ein Manko.
    • Die breitere Literaturbasis würde ich gern einbringen, wenn ich sie denn finden würde :-). Da bleibe ich dran.
    • Thematische Aspekte jenseits von Guthrie sind natürlich da, werden auch genannt, aber, da hast Du recht, sehr versprengt. Ich werde noch daran arbeiten. -- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 08:11, 16. Aug. 2020 (CEST)

In jedem Fall aber danke für deine Arbeit. Für lesenswert sehe ich - trotz des angesprochenen Mankos - gute Chancen. Gruß --Magiers (Diskussion) 10:30, 9. Aug. 2020 (CEST)

Müsste der Artikel gemäß den Namenskonventionen nicht Last Thoughts on Woody Guthrie heißen? --Gripweed (Diskussion) 20:40, 9. Aug. 2020 (CEST)

Danke, Gripweed, stimmt! Ich werde mich darum kümmern.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 08:11, 16. Aug. 2020 (CEST)
der Kommentar oben mit dem Hinweis auf Ironie & Americana war schon recht gut. Beides ist bei Dylan nie zu unterschätzen.

Offenbar als selbstverständlich wird hingenommen, das sich der quasi schon der Babyboomer-Generation & der affluent society der späten 1950er & frühen 1960er Jahre angehörende Dylan eine eigene Genealogie mit dem Bezug auf Guthrie schafft, einem Musiker eher der kargen Depressions-Ära und der Weltkriegszeit. Das war damals gerade nicht selbstverständlich...--SemiKo (Diskussion) 20:54, 15. Aug. 2020 (CEST)

Danke, SemiKo, werde mal nach einem markanten Zitat hierzu suchen.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 08:11, 16. Aug. 2020 (CEST)

Jemand müsste das hier dann noch linkfixen...--IgorCalzone1 (Diskussion) 14:11, 16. Aug. 2020 (CEST)

Ich glaube, ich habe dann wohl alle erwischt, die NICHT automatisch gelinkfixt werden. Grüße von Iva   14:30, 16. Aug. 2020 (CEST)
Danke, IgorCalzone1 und Iva!-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 17:15, 16. Aug. 2020 (CEST)

Hab inzwischen den Artikel erweitert und die Struktur verändert, die Einleitung werde ich noch überarbeiten.-- LG -- Benutzerin:Reisen8Benutzerin Diskussion:Reisen8Wikiliebe?! 17:04, 27. Sep. 2020 (CEST)

Menschen des 20. JahrhundertsBearbeiten

 
Rechte Wand: Bilder der Stamm-Mappe in der Ausstellung 2018/ 2019 „August Sander – Meisterwerke. Photographien aus ‚Menschen des 20. Jahrhunderts‘“

Menschen des 20. Jahrhunderts ist ein Photoprojekt des Photographen August Sander, das der neuen Sachlichkeit zugeordnet wird. Das Konzept des Werkes geht auf das Jahr 1925 zurück, in dem Sander in einem handschriftlichen Entwurf und in einem Brief an Erich Stenger das Werk skizzierte. Ihm ging es darum, die porträtierten Personen unbedingt wahrheitsgetreu und in ihrer ganzen Psychologie wiederzugeben. Die Originalphotos und Negative befinden sich gegenwärtig im August Sander Archiv, das von der SK Stiftung Kultur in Köln betreut wird.

Dieses Photoprojekt ist eines der Klassiker der Portaitkunst des 20. Jahrhunderts und sollte daher umfänglich beschrieben werden. Ich habe mich bemüht, die Entstehungs- und Editionsgeschichte, die Intention Sanders und die Rezeption des Werkes entsprechend dazulegen, aber vielleicht fällt der/der einen oder anderen noch etwas ein. Bilder aus der Sammlung lassen sich leider nicht direkt einbinden, weil die Rechte bei der SK Stiftung Kultur liegen und die nichts zur Verfügung stellen können (Lizenzen). Per Link habe ich aber alle Bilder einbinden können. (Link des August Sander Projektes des MoMa im Kapitel 'Inhalt') und am Ende des Kapitels. -- Elrond (Diskussion) 15:34, 13. Aug. 2020 (CEST)

Die erste wichtige Frage: Was ist denn das Ziel dieses Reviews? Wird eine Kandidatur angestrebt? Ich habe mal ein paar Schreibfehler korrigiert. Wichtig: Der Rezeptionsabschnitt geht so gar nicht. Er ist eine reine Zitatesammlung, was nicht nur schlecht für die Qualität, sondern auch urheberrechtlich fragwürdig ist. Vor allem die nicht gekennzeichneten Zitate der wissenschaftlichen Rezeption gehen so nicht, das ist definitiv eine Urheberrechtsverletzung. Ich habe sie deshalb entfernt. Die Aussagen dieser wissenschaftlichen Beiträge müssen dargestellt werden und nicht einfach nur die Abstracts zitiert werden. Wenn du keine Zugang hast, kannst du hier nachfragen, den Springer-Artikel könnte ich dir zum Beispiel senden. Ähnliches gilt auch für die Pressezitate. Die Darstellung der einzelnen Ausgaben mit Anstrichen im Fließtext ist so auch völlig unüblich und sollte gelöscht werden. Stattdessen sollte man nur den Verlag und das Erscheinungsjahr angeben. So viel erstmal bis hier. --Redrobsche (Diskussion) 17:57, 13. Aug. 2020 (CEST)
@Redrobsche: Danke für Deine Bearbeitungen und Anmerkungen. Die Zitate bei den wissenschaftlichen Artikeln werde ich überarbeiten. Bei den Publikumsmedien verstehe ich Deine Anmerkungen nicht ganz. Sollen die Zitate aus den Zeitschriften/Webseiten weg, oder die refs, oder soll da nur stehen: Konstanze Crüwell hat 2004 in der FAZ was dazu geschrieben, genauso wie auch 2001 Susanne Böckers im Kölner Stadt Anzeiger?
Eine Kandidatur hatte ich bislang nicht vor, ich wollte den Artikel nur reviewen lassen, aber wenn Du es schon ansprichst... --Elrond (Diskussion) 20:00, 13. Aug. 2020 (CEST)
Ich meine damit, dass das reine Aufzählen von Zitaten aus Rezensionen im Allgemeinen nicht als guter Stil angesehen wird. Besser wäre es, die Kernthesen aus den Rezensionen rauszuziehen und darzustellen. Dabei kann man dann auch gern mal einen (Halb-)Satz zitieren. Das setzt natürlich voraus, dass es gemeinsame "Thesen" in den Rezensionen gibt, ich habe mir die Artikel jetzt nicht durchgelesen. Einiges, was in deinen Zitaten steht, ist in dem Abschnitt ohne Belang. Zum Beispiel die Info, dass Sander mit seinem Werk nicht fertig wurde, was in zwei Zitaten auftaucht. Interessant wäre sicher die Sache mit den Nationalsozialisten. Da sollte aber besser zusammenhängend dargestellt werden (das heißt zum Beispiel ein eigenen Abschnitt nur für dieses Thema), wenn es denn mit ausreichend Belegen unterfüttert werden kann. Die eine Rezension (Susanne Böckers), die ich mir angeschaut habe, bewertet auch das Buchprojekt (authentisch oder nicht). Das ist aus meiner Sicht auch eine spannende Frage. Das eben geschriebene gilt natürlich auch für die wissenschaftliche Rezension, im Zweifel kann man beide auch zusammenführen. Nochmal was anderes: Irgendetwas stimmt mit den Zahlen nicht. In „Posthume Vorproduktion“ steht etwas von „gut 600 von August Sander projektierten Bilder“, im Abschnitt „Postume Edition des Werkes“ heißt es dann, 2000 Negative lassen sich dem Projekt zuordnen. --Redrobsche (Diskussion) 20:24, 13. Aug. 2020 (CEST)
Zu den Zahlen: die habe ich aus der Quelle (Vorwort des Buches) so übernommen. Als aktiver Photograph lese ich das so, dass diese 2000 Bilder in der näheren Auswahl waren und ggf. in Frage gekommen wären. Die Zitate werde ich noch mal überarbeiten. --Elrond (Diskussion) 21:20, 13. Aug. 2020 (CEST)
In fast jedem Buch zur Geschichte der Fotographie wird man Sander-Bilder finden, ich weiß nicht, ob im Artikel die Tragweite seiner int. Bedeutung (bzw. die seiner 'Menschen...'-Serie) schon deutl. genug wird. Außerdem fehlt mir ein wenig der Hinweis auf die seltsame Spannung dieser Bildersammlung - es werden Individuuen dargestellt, als Serie reihen sie sich aber zu einem Kollektiv und zu 'Typen' oder zu Gesellschafts- & Berufsständen. Die Serie scheint daher anschlussfähig an verschiedene Diskurse, etwa sozialistische, humanistische, konservativ-stratifizierende oder nationalistische etc.; kann rekonstruiert werden, was genau Sander bei der Erstellung d. Fotoserie antrieb und warum wäre das wichtig oder warum nicht? Blieben seine Auswahlkriterien über die Jahre immer gleich? Details zur Aufnahmesituation wären auch interessant - wie viel Inszenierung war dabei, wie viel Improvisation, wie formell ging es zu, welche Art Kamera wurde verwendet, Vorbereitungs- & Belichtungszeit etc.; der Ausdruck der Porträtierten gleicht ja wenig dem von 'geknipsten Bildern', viele sind ernst und selbst wenn sie sich lässig geben, geschieht das offenbar bewusst; schließlich gab es gewiss auch mehr zeitgenössische Stimmen zu Sander, das sehr lebendige Feuilleton der späten Weimarer Rep. brachte da bestimmt 'was --SemiKo (Diskussion) 13:24, 15. Aug. 2020 (CEST)
@SemiKondukator: Danke für Deine Anmerkungen. Zu den technischen Details werde ich mich noch mal schlau machen. Im Buch 'Köln wie es war' wird erwähnt, dass Sander zu der Zeit üblicherweise/meist mit einer 13x18 Fachkamera gearbeitet hat, das war zu dieser Zeit ein übliches Format für Berufphotographen. Ich habe schon mehrfach beim August Sander Archiv bzw. der SK Stiftung Kultur angefragt, bislang aber keine Antwort erhalten. Dort erhoffte ich weitere Informationen sowohl zu den technischen wie auch zu Deinen anderen Fragen zu erhalten. Wenn ich Urlaub habe werde ich dort mal anrufen oder vielleicht sogar mal vorbei fahren. --Elrond (Diskussion) 10:06, 16. Aug. 2020 (CEST)

Also, ich habe jetzt nur ma rasch drüber geschaut - zur Rezeption wäre noch anzumerken, dass (unabhängig von der oben angesprochenen Form) Md20 eines der bedeutendsten und einflußreichsten Fotoprojekte im 20. Jahrhundert gewesen sein dürfte. Entsprechend umfangreich ist die Rezeptionsgeschichte. Vor diesem Hintergrund müsste (zumindest für eine Auszeichnung) die Rezeption noch mal untergliedert werden in mindestens vier, besser noch fünf Kapitel (zeitgenössich, Nationalsozialismus, Nachkrieg, ab den 1970ern, Gegenwart). Auch müsste ein eigener Abschnitt deutlich nachzeichnen, wie Md20 in den kommenden Generationen seinen Einfluß auf nachfolgende Generationen von Fotografen entfaltete. Dabei sollte auch nicht auf eher nachrangige Tageszeitungen zurückgegriffen werden (FAZ, Stadtanzeiger, Literaturkritik.de, etc.), sondern auf entsprechende Fachliteratur. Das ist viel Arbeit, ich weiss, aber bei einem solchen Werk ist das m.E. nicht anders zu machen. Weiter viel Erfolg! Denis Barthel (Diskussion) 22:19, 20. Aug. 2020 (CEST)

@Denis Barthel: Danke für Deine Anmerkungen. Tja, dann bin ich raus. Ich bin zwar Hobbyphotograph, aber von Profession Chemiker und mit solcherart Materie nicht vertraut. Da müssen andere ran, die das besser können. In meinem Umfeld kenne ich allerdings niemanden. --Elrond (Diskussion) 22:35, 20. Aug. 2020 (CEST)
Hallo Elrond, das tut mir leid, ich wollte dich nicht entmutigen. Gemessen waren diese Anmerkungen allerdings auch eher am oben erwähnten Nachdenken über eine Kandidatur. Für einen guten und wertvollen Artikel muss man aber gar nicht so weit gehen. Hier würde ich mir dann wünschen, dass die Quellen selbst etwas professioneller wären, also zum Beispiel Zitate aus Standardwerken zur Geschichte der Fotografie oder Ausstellungskataloge. Das verliehe dem Abschnitt dann ein entsprechendes überzeitliches Gewicht, auch ohne dass man gleich das ganz große Fass aufmacht. Ich würde mir sehr wünschen, dass du dranbleibst, denn ein guter Artikel zu diesem Thema wäre sehr wünschenswert. Alles Gute, Denis Barthel (Diskussion) 22:48, 20. Aug. 2020 (CEST)
P.S.: Wenn du möchtest, kann ich dir gern Material dazu zukommen lassen (JSTOR etc.), schreib mir einfach eine Mail, wenn du magst. Denis Barthel (Diskussion) 22:52, 20. Aug. 2020 (CEST)

Nicht entmutigen lassen! Schon in den aufgeführten Zeitungsquellen findet man z. B. einige Details zur Aufnahmesituation etc. Feuilleton der FAZ ist 'nachrangig'? Heftige Meinung...--SemiKo (Diskussion) 20:46, 21. Aug. 2020 (CEST)

Zur Rezeption: Wie sahen sie Bechers (Berndt und Hilla) ihr Werk im Verhältnis zu d2em Sanderschen? "Als einflussreich für ihre Entwicklung nannte sie August Sander" - so Hilla Becher im Personenartikel. FelMol (Diskussion) 23:39, 30. Aug. 2020 (CEST)

Warum wird die imho längst veraltete Schreibweise Photograph benutzt? Der Duden empfiehlt nicht erst seit gestern Fotograf und Fotografie. Gruß --Autumn Windfalls (Diskussion) 07:21, 16. Okt. 2020 (CEST)

Die Schreibweise Photograph ist eine zuläsige, egal was der Duden schreibt, der zudem keinerlei normierende Bedeutung hat. Sander schrieb sich auch stets als Photograph was ich somit auch respektiere und mir gruselt es bei der Schreibung Fotograf, die sind in aller Regel nicht adelig. Leiderleider darf man seit der (unseligen) Rechtschreibreform nicht mehr photographieren, auch so eine hirnrissige Entscheidung dieser Kommission. --Elrond (Diskussion) 10:16, 16. Okt. 2020 (CEST)

Zwischenstand der Informationseinholung: Mittlerweile habe ich mehrfach mit den August Sander Archiv telefoniert und geEmailt, ohne dass es eine Rückmeldung gab, gleiches mit der SK Stiftung Kultur. Bei unseren Professoren für Design und Kunst habe ich mich auch schlau gemacht, aber auch wenn sie sich als Sanderfans geäußert haben, kam auch von denen bislang kaum etwas, nur der Rat sich ans Folkwangmuseum zu wenden. Was ich tat, aber auch von dort kam bislang nichts. Aber ich bleibe dran, auch wenn ich im Moment wenig Zeit dazu habe. --Elrond (Diskussion) 10:16, 16. Okt. 2020 (CEST)

Meines Erachtens fehlt noch eine Beschreibung der Werke und eine kunstgeschichtliche Einordnung. Im Moment sind vor allem (sehr umfangreiche) technische Daten angegeben.--Carl Ha (Diskussion) 08:43, 18. Nov. 2020 (CET)

ParookavilleBearbeiten

Parookaville (kurz: PV) ist ein dreitägiges Musikfestival im Bereich der Electronic Dance Music, das seit 2015 jährlich Mitte Juli am Flughafen von Weeze stattfindet. Mit insgesamt 210.000 Besuchern im Jahr 2019 gehört es zu den größten Festivals in Europa. Parookaville ist bekannt für sein aufwendig gestaltetes Showkonzept, bei dem das Festival als eigene Stadt inszeniert wird.

Hi! Im Rahmen des Projekts Festivalsommer ist mir aufgefallen wie verwahrlost Festivalartikel sind. Lediglich Wacken und Airbeat konnten teilweise als Orientierung dienen. Daher habe ich diesen Artikel letztes Jahr massiv ausgebaut, sodass Vollständigkeit gegeben sein sollte. Da es sich um ein kommerzielles „Produkt“ handelt, wird einem schnell Werbung vorgeworfen, insbesondere da ich als Stammgast und Festivalfanatiker naturgemäß einen anderen Blickwinkel habe. Dem habe ich durch etwas trockenen Stil und ausführlichen Belegen versucht entgegenzuwirken. So habe ich selbst triviale Infos zumindest mit Blogs belegt – der Großteil der Quellen sind jedoch Zeitungsartikel. Fachliteratur gibt es keine, professionelle Fotos hat der Veranstalter in Aussicht gestellt, bedarf jedoch weiterer Klärung. Da dies mein erstes großes Projekt ist, bitte ich euch um eine erste Bewertung meines Stils, Aufbaus und Darstellungsweisen sowie Anregungen aller Art, bevor ich mein nächstes Großprojekt starte (Tomorrowland). Eventuell reicht es zu Lesenswert, es wäre das erste (moderne) Festival bzw. der erste Artikel aus dem Bereich EDM. --Ss279 (Diskussion) 23:25, 18. Aug. 2020 (CEST)

Stilistisch-sprachlich holpert es noch oft, z. B. 'Parookaville ist ein Festival, welches...' heißt es mitten im Text. Bis hierher sollten alle Leser gecheckt haben, das es um ein Festival geht. Viele Anglizismen, evtl. nicht immer nötig; 'Labels' haben da was 'gehostet', ich erschloss mir dann, das es sich wohl um Tonträger- bzw. Musiklabels handelt. 'Verkehrsdienstleister' setzten 'Verkehrskonzepte' 'durch' - auwei, mit Zwang & vorgehaltener Knarre? Alles ist außerdem sehr Info-Häppchenmäßig aufgemacht.
Obwohl durchaus Interessantes drinsteht: z. B. 30 Leute arbeiten 365 Tage für d. 2-Tage-Event etc.
'Alle Genres der elektronischen Musik (sind) vertreten' - glaube ich nicht, Edgar Varèse-Style auch?--SemiKo (Diskussion) 19:31, 23. Aug. 2020 (CEST)
Danke für die erste Durchsicht! Die angesprochenen Mängel hab ich überarbeitet. Anglizismen, wo es nicht zu Begriffsetablierung führt, übersetzt oder genauer erklärt (stagehosting, Booker). Elektronische Musik durch Electronic Dance Music genauer abgegrenzt. Freut mich, dass du dem Artikel etwas Interessantes entnehmen konntest. --Ss279 (Diskussion) 03:36, 26. Aug. 2020 (CEST)

Emilie ZumsteegBearbeiten

Emilie Zumsteeg (* 9. Dezember 1796 in Stuttgart; † 1. August 1857 ebenda) war eine deutsche Komponistin, Musiklehrerin, Chorleiterin, Pianistin und Musikschriftstellerin. Sie hatte maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Stuttgarter Musiklebens im 19. Jahrhundert, wo sie nachhaltig auf die Entwicklung des Konzertprogramms einwirkte. Sie gründete den ersten Frauenchor Württembergs und trat als eine der ersten Frauen als Dirigentin öffentlich in Erscheinung.

Von Emilie Zumsteeg habe ich zum ersten Mal bei einer Stadtführung in Stuttgart gehört. Spannend fand ich insbesondere, dass Frauenchöre im 19. Jahrhundert mit der Problematik kämpften, dass sie - anders als die Männerchöre - nicht in Gastwirtschaften proben konnten. Bei der Führung hieß es, dass Zumsteegs Kompositionen samt und sonders verloren gegangen seien, was erfreulicherweise nicht stimmt. Die Führung hat mich bewogen, einen Artikel auszubauen, der außerhalb meiner üblichen Themenbereiche liegt. Ich würde den Artikel gerne für eine Auszeichnung kandidieren lassen (lesenswert) und bitte um Eure Rückmeldungen, ob das vertretbar ist bzw. inwiefern er noch verbessert werden könnte. BG, --Leserättin    (Diskussion) 21:00, 20. Aug. 2020 (CEST)

Bei "Der Liederkranz, der 1924 unter anderem von ihrem Bruder Gustav Adolf Zumsteeg gegründet wurde..." sollte wohl eher 1824 passen? --SemiKo (Diskussion) 23:05, 30. Aug. 2020 (CEST)

Sehr richtig. Danke für den Hinweis. Das ist nun korrigiert. BG, --Leserättin    (Diskussion) 07:39, 2. Sep. 2020 (CEST)

Chicago TheatreBearbeiten

Das Chicago Theatre (früher auch: Balaban and Katz Chicago Theatre, umgangssprachlich The Wonder Theatre of the World ist ein Theater in der Innenstadt von Chicago im US-Bundesstaat Illinois.

Das Gebäude wurde im Jahr 1921 ursprünglich als Kino errichtet; heute ist es das älteste erhaltene Theater der Stadt und zählt zu den Wahrzeichen Chicagos. Es ist im National Register of Historic Places gelistet.

Es befindet sich auf der Ostseite der State Street zwischen Randolph Street und Lake Street. An der nordwestlichen Ecke des Blocks umschließt das Chicago Theatre das ebenfalls im NRHP gelistete Page Brothers Building, Chicagos einziges erhaltenes Gebäude mit einer gusseisernen Fassade.

Der Artikel beschreibt einen der ersten großen Filmpaläste der Zwanzigerjahre in Chicago.

Ich habe den Artikel schon vor einigen Wochen aufgebaut und würde ihn mittelfristig gern zu einer lesenswert-Kandidatur bringen. --M-hue (Diskussion) 07:10, 1. Okt. 2020 (CEST)

Hallo und danke für den Artikel! Ich habe hier oben mal wie bei den anderen Reviews die Einleitung eingesetzt. Bis jetzt habe ich auch nur die Einleitung gelesen, deshalb nicht viele Anmerkungen. Was mir aufgefallen ist, sind zum einen die Stellung der Einzelnachweise (es kommen erst die Satzzeichen und danach die "ref-tags") und die Einzelnachweise an sich. Die Einleitung fasst die wichtigsten Aspekte des Artikels zusammen, insofern müsste der Inhalt auch im Fließtext weiter unten belegt zu finden sein und die EN im Einleitungsabschnitt damit überflüssig. Ich weiß allerdings auch, dass es (nicht wenige) Artikel gibt, in denen das anders gehandhabt wird - deshalb erwähne ich es hier nur als Anregung, --AnnaS. (DISK) 07:32, 1. Okt. 2020 (CEST)
Wer oder was ist AMC? Ist da ABC gemeint? Ich finde die Überschrift etwas irreführend, da ja in dem Abschnitt mehrere Wechsel der Eigentümer beschrieben werden. Was mir als bekennendem Kulturbanausen erst spät klar wurde, ist, dass es sich hier nur um einen Saal dreht, und nicht um ein Kino mit mehreren Sälen. Das Little Chicago wird nur am Rande erwähnt. Mir fehlt auch noch eine Information, was sich neben dem Kino-Saal noch in dem Gebäude befand. Ein großer Backstage-bereich? Einmal werden Büros erwähnt? Auch die Dimensionen kann ich nicht erfassen. Das Fenster zum Foyer ist 6 Stockwerke hoch und 18 m breit. 6 Stockwerke sind zwischen 18 und 24 m, damit wäre das ungefähr quadratisch, oder etwas höher als breit. Auf dem Foto sieht es so aus, als ob es nur vier Stockwerke (des Nachbargebäudes) hoch ist, und auch (vom Boden gerechnet) etwa doppelt so hoch wie breit. --Erastophanes (Diskussion) 14:27, 27. Nov. 2020 (CET)

Fire Emblem: Three HousesBearbeiten

Fire Emblem: Three Houses (jap. ファイアーエムブレム 風花雪月, Faiā Emuburemu Fūkasetsugetsu) ist ein Strategie-Rollenspiel für die Nintendo Switch, das von dem Nintendo-Studio Intelligent Systems mit Unterstützung von Koei Tecmo entwickelt wurde und von Nintendo veröffentlicht wurde. Das Spiel ist weltweit am 26. Juli 2019 erschienen. Es ist das 16. Spiel der Fire-Emblem-Reihe.

Ich habe den Artikel letztes Jahr zur Veröffentlichung des Spiels erstellt und in den letzten Monaten erweitert. Beim Schreiben des Artikels habe ich mich vor allem an den Richtlinien für Computerspiele orientiert und ich denke, dass er in dieser Hinsicht auch vollständig ist. Daher will ich ihn bald als lesenswerten Artikel kandidieren lassen. Da ich allerdings nur wenig Erfahrung mit lesenswerten und exzellenten Artikeln habe, will ich vorher noch weitere Meinungen aus einem Review hören.

Ich hoffe, dass der Artikel auch für Leute, die keine Videospielerfahrung haben, recht verständlich ist. Ansonsten will ich noch ein paar Anmerkungen zu den Abschnitten "Handlung" und "Entwicklung" machen: Der Abschnitt "Handlung" erscheint mir persönlich ein wenig lang, allerdings ist mir keine kürzere Zusammenfassung eingefallen, die die vier Handlungsstränge vollständig beschreibt. Zum Abschnitt "Entwicklung" weiß ich, dass es noch weitere Infos gibt (z.B. Ideen zur Handlung, verworfene Vorschläge), aber zu diesen Themen konnte ich keine geeignete Quelle finden. Es gibt zwar Interviews mit der japanischen Zeitschrift Famitsu, aber ich konnte keine Übersetzungen (aus einer geeigneten Quelle) finden.

Ich freue mich schon auf eure Meinungen und Verbesserungsvorschläge. -- SeGiba (Diskussion) 18:20, 3. Okt. 2020 (CEST)

Kleines Update: Ich habe den Abschnitt "Verkaufszahlen" erweitert. Zu Deutschland konnte ich zwar keine genauen Verkaufszahlen finden, aber immerhin die Platzierung in den deutschen Charts. Bei den japanischen Verkaufszahlen habe ich eine Tabelle der wöchentlichen Verkaufszahlen hinzugefügt, solange das Spiel noch in den Charts (Top 10) war. --SeGiba (Diskussion) 16:13, 11. Okt. 2020 (CEST)

Der Artikel macht einen guten Eindruck. Vor allem die Aufschlüsselung der Verkaufszahlen finde ich gelungen; derart viel Material konnte ich, als ich noch regelmäßig Videospielartikel geschrieben habe, früher nur selten finden. In den Abschnitten Spielprinzip und Entwicklung besteht ein Gliederungsfehler: Beide Abschnitte enthalten nur ein Unterkapitel. Da die Abschnitte lang genug für mehrere Zwischenabschnitte sind, würde ich weitere Zwischenüberschriften einfügen. Ich schaue mir den Artikel in den nächsten Tagen noch genauer an. VG Chewbacca2205 (D) 23:08, 18. Nov. 2020 (CET)
Vielen Dank für dein Feedback. Bei den Verkaufszahlen gibt es in Japan glücklicherweise die Famitsu, die genaue Verkaufszahlen angibt; in den restlichen Regionen findet man leider selten genaue Angaben. Das mit der Gliederung wusste ich noch nicht, ich werde in Zukunft darauf achten. Ich werde mich am Samstag dransetzen und schauen, wie ich die Abschnitte anders gliedern kann. --SeGiba (Diskussion) 20:21, 19. Nov. 2020 (CET)
erledigtErledigt Beim Spielprinzip war das mit den Zwischenüberschriften einfach. Bei der Entwicklung habe ich den Abschnitt etwas umstrukturiert und noch einige Sachen ergänzt. --SeGiba (Diskussion) 19:37, 21. Nov. 2020 (CET)

Raw (2016)Bearbeiten

Raw (Originaltitel Grave) ist ein französisch-belgischer Horrorfilm aus dem Jahr 2016. Er ist das Spielfilmdebüt der französischen Regisseurin Julia Ducournau, die auch das Drehbuch verfasste. Der Film handelt von der jungen Studentin Justine, die nach Jahren der vegetarischen Ernährung Appetit auf Fleisch bekommt, der bald extreme Formen annimmt, wobei sie feststellen muss, dass ihre Schwester und Kommilitonin Alexia ähnliche Vorlieben wie sie hat.

Ich wollte den Artikel eigentlich in der Schon gewusst-Rubrik kandidieren lassen, aber ich habe mich entschieden, ihn stattdessen ins Review zu stellen, weil ich ihn für recht gelungen halte, vor einer Lesenswert- oder Exzellent-Kandidatur allerdings sichergehen will, dass alles mit ihm in Ordnung ist. Ob er lesenswert oder exzellent werden soll, weiß ich noch nicht, allerdings tendiere ich diesmal eher zum grünen Bapperl. Ich bin mir vor allem ob der doch expliziten Schilderungen nicht sicher, weil ich sie einerseits inhaltlich für essentiell halte, auf der anderen Seite aber auch verstehen kann, wenn die zu viel des Guten sind. --Frau von E. (Diskussion) 14:38, 5. Okt. 2020 (CEST)

  • Man sollte die Ducournaus Reaktionen auf den Vorfall bei der US-amerikanischen Premiere und Berichterstattung darüber und Ducournaus Reaktionen nach der US-amerikanischen Premiere zusammenfassen, etwas straffen (hier wird gefühlt ein ganzes Interview widergegeben) und einleitend vielleicht erklären, was genau bei der US-Premiere überhaupt vorgefallen ist. --Dk0704 (Diskussion) 14:07, 6. Okt. 2020 (CEST)
erledigtErledigt, vielen Dank für den Vorschlag. -Frau von E. (Diskussion) 15:37, 6. Okt. 2020 (CET)

Zunächst danke für die Mühe, den Artikel für eine Auszeichnung vorzubereiten. Ich finde ich es gut, dass du dich damit befasst. Bis zur Auszeichnungsreife scheint mir aber noch eine ganze Menge zu tun. Hier die Dinge, die mir zuerst auffallen:

  1. Sprachlich liegt etliches im Argen, es gibt viele ungelenke Formulierungen und insgesamt zuviel Konjunktiv. In Arbeit
  2. Der Abschnitt Produktion enthält fast nur Interpretationen, Absichten und Motive der Regisseurin, im Konjunktiv wiedergegeben. Etliches davon halte ich für überflüssig. Und es müssten insgesamt mehr Fakten genannt werden, im Indikativ. Interpretationen eignen sich besser für einen entsprechenden Abschnitt Interpretation oder Analyse, dann aber gern mit mehr Außenstimmen und bei weitem nicht so viel Selbstbeweihräucherung der Regisseurin. In Arbeit
  3. Ducournau sei seit ihrer Kindheit von Fleisch finanziert... Das soll wohl fasziniert heißen, oder? erledigtErledigt
  4. weswegen sie ein sehr leidenschaftliches Verhältnis zum Film habe, nach dessen Ansehen sie jedes Mal sehr mitgenommen sei. Das ist ein Beispiel für eine verzichtbare Aussage. erledigtErledigt
  5. Bitte gern auch diese Kritik mit im Artikel verarbeiten: https://www.filmdienst.de/film/details/550703/raw erledigtErledigt
  6. Der letzte Absatz im Abschnitt Veröffentlichung (Ohnmachtsfälle) passt besser in den Abschnitt Rezeption. erledigtErledigt
  7. Die Synchronisation sollte mit in den Abschnitt Produktion. erledigtErledigt
  8. Bitte ingesamt im Text stärker aufs Wesentliche konzentrieren sowie beachten, dass die Außenwahrnehmung des Films mindestens ebenso wichtig, wenn nicht gar noch wichtiger, ist als die Wahrnehmung durch die Regisseurin! In Arbeit
  9. Die Einleitung kann gern auch eine Zusammenfassung der Rezeption oder Hervorhebung der wichtigsten Reaktionen enthalten. erledigtErledigt

Weitere Dinge später.--Stegosaurus (Diskussion) 19:00, 6. Okt. 2020 (CEST)

Vielen Dank für dein Feedback, an den ersten, zweiten und achten Vorschlägen werde ich in den nächsten Tagen arbeiten. --Frau von E. (Diskussion) 00:52, 7. Okt. 2020 (CEST)

Ich habe mir bisher nur den Abschnitt "Handlung" genauer durchgelesen, daher jetzt nur Kommentare zu diesem Abschnitt:

  • Zum Thema "explizite Schilderungen": Ich finde, dass es von den Schilderungen her passt.
  • Ich finde, dass man einige Links entfernen kann. Im ersten Absatz könnte man die Verlinkungen auf Fleisch, belgisch, Kaninchen und Steak entfernen. Die Begriffe benötigen eher keine weitere Erklärung; auf Belgien wurde schon in der Einleitung verlinkt. Die restlichen Verlinkungen finde ich aber angemessen. erledigtErledigt
  • Am nächsten Morgen bringt Alexia Justine zu einer abgelegenen Straße, auf der sie sich vor ein Auto wirft, wodurch die beiden Insassen gegen einen Baum fahren und sterben. Hier ist mir nicht klar, wer sich vor das Auto wirft. Alexia oder Justine? erledigtErledigt
  • Alexia beginnt trotz Justines Versuchen, sie aufzuhalten, die Leichen zu verspeisen, aber auch diese Erlebnis verringert Justines wachsende Lust auf menschliches Fleisch nicht, zudem fühlt sie sich trotz seiner sexuellen Orientierung immer mehr zu Adrien hingezogen, nachdem sie ihn beim Fußballspielen mit nacktem Oberkörper beobachtet. Ich würde bei nicht, zudem einen neuen Satz beginnen, da das Thema von den Leichen auf Adrien wechselt. erledigtErledigt

Insgesamt finde ich den Abschnitt "Handlung" gut geschrieben. Ich habe den Film zwar selbst nicht gesehen, aber dennoch nun ein gutes Gefühl davon, worum es im Film geht. --SeGiba (Diskussion) 20:12, 10. Okt. 2020 (CEST)

Einige Anmerkungen zum Abschnitt Rezeption:

  • einige Betroffene klagten auch über Übelkeit - Was für Betroffene? Betroffen wovon? erledigtErledigt
  • Wegen Ohnmachts- und Brechanfällen im Publikum stellte die Örtlichkeit schließlich für jede Vorführung des Films selbst hergestellte Spuckbeutel zur Verfügung. Ein sehr fragwürdig formulierter und dringend verbesserungswürdiger Satz. Hat das Kino wirklich Spuckbeutel selbst hergestellt? Und warum sollten diese gegen Ohnmacht helfen? Kann man bei Ohnmachten wirklich von Anfällen sprechen? Und was bedeutet schließlich? erledigtErledigt
  • Bei dem ganzen Absatz über Brechanfälle und Ohnmachten fehlt mir die Verdeutlichung, inwiefern das dem Film geschuldet war. So wie es da jetzt geschrieben steht, wäre ja als Ursache auch verdorbenes Popcorn vorstellbar. erledigtErledigt
  • Ein einziger Unterabschnitt (Kritikerstimmen) in einem Hauptabschnitt ist nicht sinnvoll, so etwas wird gern kritisiert. Entweder mind. 2 Abschnitte oder keiner.
  • um alle transgressiven Kästchen anzukreuzen. - Unverständlich. erledigtErledigt
  • Empfehlenswert wäre, die Aussagen der Kritiker thematisch etwas gruppiert widerzugeben, statt rein sequentiell wie jetzt. Also z. B. ein Absatz zum Lob an der Regisseurin, einer zur Attraktivität der Geschichte etc. Damit ließen sich womöglich auch Redundanzen vermeiden. In Arbeit

--Stegosaurus (Diskussion) 20:14, 9. Nov. 2020 (CET)

Ich finde, an dem Artikel ist noch eine ganze Menge zu tun, ehe man eine Kandidatur wagen sollte. Hier noch weitere Anmerkungen zu den Abschnitten 4.1 und 6:

  • Die Abschnitte sollten miteinander kombiniert werden, da thematisch zusammengehörig. erledigtErledigt
  • Vorfall bei der US-amerikanischen Premiere - Warum Singular? Es sind doch mehrere Vorfälle. Und warum USA, Toronto ist doch Kanada. erledigtErledigt
  • Aus meiner Sicht sollte der Text in diesen beiden Abschnitten radikal gekürzt werden, da er sehr viele unwichtige, triviale Details enthält, z. B. Zwar parkte ein Krankenwagen, vonseiten des Rettungsdienstes keine Bestätigung, Aus diesem Grund machte ein Mitarbeiter den Vorschlag usw. Es muss viel stärker abstrahiert und zusammengefasst werden und es braucht eine höhere Konzentration auf das enzyklopädisch Relevante. erledigtErledigt
  • Den zweiten Absatz etwa könnte man auch mit einem Satz zusammenfassen, z. B.: Auch im Zuge der Premiere des Films im Nuart Theatre in Los Angeles im März 2017 wurden Fälle von Übelkeit im Publikum bekannt, die dem Filminhalt geschuldet waren. Details über selbsthergestellte Kotztüten dürften niemanden interessieren. erledigtErledigt
  • Trotz ihrer persönlichen Stärke und der feministischen Identität des Films... - Was haben dies und alle folgenden Sätze in dem Abschnitt noch mit den Vorfällen bei den Premierenveranstaltungen zu tun? Ich kann das nicht erkennen. Das kann daher gelöscht oder in andere Abschnitte verschoben werden, ohnehin ist es schlecht geschrieben. erledigtErledigt
  • Das einzig nennenswerte in dem unteren Abschnitt ist ihre Verärgerung über die „sensationalisierende“ Berichterstattung. Hier sollte aber mit genannt werden, worauf genau sie sich damit bezieht. Das wird vorher im Artikel bislang kaum deutlich. Der Artikel sollte erklären, wie die Regisseurin darauf kam, dass der Film nun als gruseligster und ekelerregendster Film aller Zeiten gilt. Es reicht nicht aus zu sagen, dass nur sie das so verstanden hat, es braucht Beispiele von nennenswerten Kritikern, die das so eingeschätzt haben. erledigtErledigt

--Stegosaurus (Diskussion) 20:03, 12. Nov. 2020 (CET)

Erneut vielen Dank für deine Rückmeldungen, den Abschnitt Rezeption werde ich in den nächsten Tagen weiter umstrukturieren. --Frau von E. (Diskussion) 06:03, 13. Nov. 2020 (CET)
Es wäre sinnvoll, wenn du hier angibst, ob du an den Punkten, die nicht mit Erledigt markiert sind, noch arbeitest (z. B. In Arbeit, oder ob da nichts mehr kommt.--Stegosaurus (Diskussion) 17:58, 22. Nov. 2020 (CET)

Zum Abschnitt Rezeption:

  • Vorfälle bei Premierenvorführungen: Die Sätze, in denen es um eine etwaige Marketingstrategie geht, erscheinen mir obskur und schwer verständlich. Es geht um eine Vermutung, einen Irrtum und eine vermeintliche Zugabe. Es sollte klarer und vor allem kürzer geschildert werden, was nun hier eigentlich mit Absicht geschehen ist. Wenn nämlich alles nur unabsichtlich geschehen ist, dann braucht es hier nicht so viel Text, das führt den Leser ja in die Irre. erledigtErledigt
  • In weiteren Interviews erklärte sie, wie sie zu dieser Einschätzung kommt. Zu welcher Einschätzung? erledigtErledigt
  • Hierbei ist anzumerken, dass Ducournaus Eindruck nur teilweise korrekt ist: Tatsächlich wurden in Artikelüberschriften zum Vorfall teilweise Wörter wie ... Wer merkt das an? Ein Kritiker, die Regisseurin oder du? Falls letzteres, wäre es Theoriefindung und sollte gelöscht werden. Falls ersteres oder zweiteres, bitte den Namen mit nennen. erledigtErledigt
  • Obgleich Kritiker wie Bray, Jordan Mintzer von The Hollywood Reporter oder ... Was hat das noch mit den Reaktionen der Regisseurin zu tun? erledigtErledigt
  • Abschnitt Kritikerstimmen: Ich betone erneut, dass vieles dessen, was hier drin steht, keine Kritik, sondern Interpretation oder schlicht Erklärung ist und somit nicht zur Überschrift passt. Beispiel: Rochelle Siemienowicz schrieb für den SBS, dass es ... vor allem um den Kampf mit monströsen Lüsten gehe. Teilweise müsste man Sätze auch anders formulieren, damit das darin gesagte zur Überschrift passt. In Arbeit
  • Raw stelle die Verkörperung einer Machtübernahme im französischen Filmgeschäft durch eine neue Generation sensationeller Regisseurinnen dar. - Was hat das mit der Attraktivität mit der Geschichte zu tun? erledigtErledigt
  • Der zweite Teil des Abschnitts Negative Aspekte versammelt fast nur Positives, ungefähr ab der Stelle Julien Gester schrieb für die Libération, dass... erledigtErledigt

Da ist noch viel zu tun...--Stegosaurus (Diskussion) 17:58, 22. Nov. 2020 (CET)