Wikipedia:Review/Kunst und Kultur

Auf dieser Seite sollen Artikel, die sich im weiten Sinne auf Kunst und Kultur beziehen, eingestellt werden. Bitte beachte auch die Hinweise auf Wikipedia:Review sowie den Kritik-Knigge.

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Der rote KampffliegerBearbeiten

Der rote Kampfflieger ist eine 1917 erstmals erschienene autobiographische Schrift des deutschen Jagdfliegers Manfred von Richthofen, der heute als erfolgreichster Pilot des Ersten Weltkriegs gilt. In ihr beschreibt er seinen Lebensweg und seine militärische Karriere, die ihn zum Kampfflieger mit den meisten Luftsiegen (insgesamt 80) machte. Das Werk pflegt in einem simplen Sprachstil das Stereotyp eines ritterlich-ehrenhaften Kriegshelden, der seinem Gegner grundsätzlich überlegen ist und den Luftkampf als nahezu sportliche Betätigung ansieht.

Diesen Artikel habe ich im Jahr 2017 neu angelegt. Damals habe ich versucht, das Thema umfassend und fundiert zu beschreiben, auch wenn deutsche Kriegsliteratur nicht wirklich mein Fachgebiet ist. Gestern und heute hat Benutzer:AK1915, der deutlich besser in der Materie „drin ist“ als ich (zumal nach fast vier Jahren), dankenswerterweise einige inhaltliche und bibliographische Ergänzungen eingebracht. Seine Einschätzung, dass der Artikel keine größeren Mängel mehr aufweist, ermutigt mich, es in den nächsten Wochen mal mit einer Lesenswert-Kandidatur zu probieren. Vorher möchte ich aber noch hier schauen, ob vielleicht im Vorfeld schon Kritikpunkte kommen, die ich dann in Ruhe abarbeiten kann (soweit es meine aktuellen Möglichkeiten zum Bibliotheksbesuch zulassen). --DerMaxdorfer (Diskussion / Ein bisschen Liebe!) 16:12, 2. Feb. 2021 (CET)

Dass die Einleitung noch etwas länger werden sollte, weiß ich übrigens; darum wird sich bei Zeiten noch gekümmert. --DerMaxdorfer (Diskussion / Ein bisschen Liebe!) 17:28, 4. Feb. 2021 (CET)

In einer anderen Wiki-Sprachversion ist davon die Rede, das mehr ernüchterte Töne über den Krieg in der späteren Auflage von 1933 zu finden sind und diese wohl dem Originalmanuskript entnommen wären (zumindest wird letzteres insinuiert). Ist da was dran? Dabei sollte vllt. auch bedacht werden: Das Bild des eher desillusionierten Frontkämpfers gehört ja schon länger zum besonders 'authentischen' Heldenklischee dazu, das derart in kaum einem Kriegsfilm etc. ausgelassen wird. Ferner: wie ich an d. Abbildung des Einbandes sehe, erschien das Werk 1917 innerhalb einer Buchreihe. Vllt. könnte kurz erwähnt werden, neben welchen anderen Schriften es da so stand? Wurden Veröffentlichung (neben der reinen Anregung zur Abfassung) & Vertrieb auch staatl. gefördert (finanziell oder anders)? Wurde es in bestimmten Kontexten beworben (Sammlung f. Kriegsanleihen, Reklame in patriotischen Druckwerken, besondere Drapierung im Buchhandel o. Ä.)? LG --SemiKo (Diskussion) 20:30, 6. Feb. 2021 (CET)

Interessante Fragen. Ich werde schauen, zu welchen davon ich noch was finde. --DerMaxdorfer (Diskussion) 18:35, 24. Feb. 2021 (CET)

verfügbar auf library Genesis --87.134.102.241 18:16, 17. Mär. 2021 (CET)

Statuen von Kamehameha I.Bearbeiten

 
Statue von Kamehameha I. vor dem Aliʻiōlani Hale in Honolulu, Oʻahu, zweiter Guss von 1882

Die Statuen von Kamehameha I. sind eine 1880 von dem US-amerikanischen Bildhauer Thomas R. Gould modellierte überlebensgroße Bronzestatue des ersten Königs von Hawaii, Kamehameha I., und mehrere später angefertigte Abgüsse und Reproduktionen, die auf Hawaii, in der Rotunde des United States Capitol in Washington, D.C. und an anderen Orten aufgestellt sind.

Die Originalstatue sollte vor dem Regierungssitz Aliʻiōlani Hale in Honolulu aufgestellt werden. Sie ging auf dem Transport von der Gießerei in Paris nach Honolulu durch Schiffbruch bei den Falklandinseln im Südatlantik zunächst verloren, daher wurde ein zweiter Guss von der Originalform in Auftrag gegeben. Dieser zweite Guss wurde vor dem Aliʻiōlani Hale aufgestellt. Die Originalstatue konnte von Fischern geborgen werden und wurde, da sie in schlechterem Zustand als der Nachguss war, vor dem alten Gerichtsgebäude von Kapaʻau im Hawaii County aufgestellt, nahe dem Geburtsort Kamehamehas. 1969 stiftete der Staat Hawaii zwei Statuen für die National Statuary Hall Collection des Kapitols in Washington, D.C., eine davon ist ein Abguss der Statuen Kamehameha I. auf Hawaii.

Auf Hawaii sind die Statuen Kamehamehas bedeutende Elemente der Besinnung auf die hawaiische Kultur und Spiritualität. Einige Hawaiianer bringen sie mit den mit den Kiʻi in Verbindung, kleinen rituellen Figuren aus der Zeit vor der Ankunft von James Cook auf Hawaii. Sie werden in der mündlichen Überlieferung in den Rollen von Göttern und Geistern (akua) und als Verkörperung von Naturphänomenen gesehen. Als solche sind sie Träger von mana, einer göttlichen oder übernatürlichen Macht. Jede Abbildung des Gottkönigs Kamehameha I. gilt manchen Hawaiianern als äußerst mächtiges Kiʻi.

Abbildungen der Statue in Honolulu sind im Siegel Hawaiis und in zahlreichen Logos von Organisationen und Unternehmen enthalten. Als beliebtes Fotomotiv und durch die Darstellung in Filmen, so im Vorspann der Fernsehserien Hawaii Fünf-Null und ihres Remakes Hawaii Five-0, wurden sie weltweit zum Symbol für Hawaii.

Ein weiterer Americana-Artikel (im weiteren Sinn), den ich mit dem Ziel einer "Lesenswert"-Kandidatur ins Review stelle. Mit der Bebilderung bin ich selbst nicht glücklich, aber so bald komme ich da nicht hin, um gute Fotos zu machen   . LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 13:24, 20. Mär. 2021 (CET)

Es ist schade und unverdient, dass bislang hier noch niemand einen Kommentar hinterlassen hat. Dann will ich mal einen Anfang machen. Ich finde den Artikel sehr informativ und voller interessanter Aspekte. Sprachlich empfinde ich den Artikel als lebendig. Einige Einzelpunkte:
  • Choris firmiert mal als Louis, mal als Ludwig; kann man vllt. vereinheitlichen?
Aber ja doch. Da der deutschsprachige Wikipedia-Artikel auf Ludwig Choris lautet, und der französische Variante auf einem Teil seiner Veröffentlichungen basiert, habe ich den Louis auf Ludwig geändert.
  • "muss Gould die in den Vatikanischen Museen ausgestellte Statue bekannt gewesen sein": So klingt es ein bisschen danach, dass Gould die Statue wahrscheinlich im Museum gesehen hat. Weiß man denn, ab wann die Statue in den Vatikanischen Museen gezeigt wurde?
Da ich für den Zeitpunkt der Aufstellung in den Vatikanischen Museen keinen Nachweis finden konnte, habe ich die Verortung entfernt.
  • "Es wurde die Auffassung vertreten, dass die Synthese klassischer hawaiischer Motive wie der Kleidung des Königs und aus der antiken römischen Kunst entlehnter Motive Kamehameha I. zielgerichtet als "pazifischen Helden" idealisieren sollte": Das scheint mir ein gewichtiger (und hochinteressanter) Punkt zu sein, da wäre es wünschenswert zu wissen, wer diese Auffassung vertreten hat. Lässt sich das nicht anders als im Passiv ausdrücken? Hier würde ich mir eine Vertiefung wünschen.
Es geht auf den Kunsthistoriker und Restaurator Wharton zurück, der das dem Künstler unterstellt.
  • Ich habe etwas gestutzt über die Info, dass nicht klar ist, ob die Statue "staatliches Eigentum" ist. Die Regierung hatte sie ja angekauft (wie kurz zuvor im Artikel mitgeteilt wird)? Warum besteht die Unklarheit?
Der durch Archivalien belegte Kauf erfolgte durch die Regierung des Königreichs Hawaii. Als heutige Eigentümer kommen zunächst das County und der Bundesstaat Hawaii in Frage, das Grundstück gehört dem County. Die fehlende oder nicht erschlossene aktenmäßige Überlieferung lässt aber auch die Möglichkeit eines anderen Eigentümers offen.
  • Die beiden Statuen auf Maui und in Nevada werden sehr knapp behandelt. Nicht einmal das ungefähre Entstehungsdatum wird genannt. Das halte ich momentan für die größte Schwäche des Artikels. Sind die Statuen so unbedeutend, dass sich nicht mehr über sie sagen/finden lässt? In dem Fall würde evtl. auch ein Abschnitt unter der Überschrift "Übrige Statuen" genügen?
Zu diesen Statuen konnte ich (noch) nichts an weiteren Informationen finden. Vorläufig habe ich die Abschnitte daher zusammengeführt.
  • Für meinen Geschmack sind es fast zu viele Bilder momentan, zumal manche Bilder recht bezuglos sind. Was hat es denn zum Beispiel mit der Holzstatue von Otremba auf sich? Die wird im Text doch gar nicht erwähnt?
In Arbeit Otrembas Holzstatuen sollten eigentlich einen eigenen Abschnitt bekommen. Die Briefmarken und Münzen in eine Galerie, dann passt's auch mit dem Bild der Holzstatue.
  • "Hawaiier"/"Hawaiianer": sollte einheitlich sein
erledigt
  • du schreibst gelegentlich "irgendwann" oder auch "einige Hawaiier": lässt sich das an den Stellen nicht präziser ausdrücken?
erledigt
  • Was mich auch noch interessieren würde: Wie hat Gibson Einfluss auf die Statue genommen? Warum gehörten Hawaiier dem Komitee nur "zunächst" an?
In Arbeit
Trotz dieser Fragen sehe ich den Artikel auf einem sehr guten Weg; er kann sicher bald bei KALP pder KLA kandidieren. --Happolati (Diskussion) 20:43, 1. Mai 2021 (CEST)
Hallo Happolati, und danke für Deine Hinweise. Einiges habe ich schon angefasst, der Rest folgt später. Es kann sein, dass ich in den kommenden beiden Wochen keine Zeit für Wikipedia habe, aber ich bleibe dran. LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) - Ceterum censeo Tool für die Inhaltsübersetzung esse delendam 23:24, 1. Mai 2021 (CEST)
Das ging ja superschnell, bin beeindruckt! Die wenigen (?) anderen Punkte eilen ja nicht. --Happolati (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Happolati (Diskussion | Beiträge) 23:34, 1. Mai 2021 (CEST))

Pigskin LibraryBearbeiten

 
Theodore Roosevelt zeigt seinen Besuchern Delia Akeley, John T. McCutcheon und Fred Stephenson die Pigskin Library, Zeichnung von McCutcheon, 1909

Die Pigskin Library (deutsch: Schweinsleder-Bibliothek) ist die Reisebibliothek des Friedensnobelpreisträgers und ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten Theodore Roosevelt. Die Sammlung von zunächst etwa 50 in Schweinsleder gebundenen Büchern war ein Geschenk seiner Schwester Corinne Roosevelt für die Mitnahme bei der Smithsonian-Roosevelt African Expedition von März 1909 bis März 1910. Roosevelt wollte während der Reise nicht auf Bücher verzichten, die üblichen Einbände hätten aber dem Tropenklima nicht lange standgehalten. Die Pigskin Library befand sich in einer Kiste aus Aluminium, in der die die Bücher aufbewahrt wurden. Sie war so bemessen, dass sie während der Expedition von einem Träger transportiert werden konnte.

Der Umfang der Bibliothek und ihre Bedeutung für Roosevelt wurden in mehreren zeitgenössischen Veröffentlichungen von ihm selbst und von Journalisten thematisiert. Nach der Expedition blieb die Pigskin Library im Familienbesitz. Sie wurde 1999 von einer Enkelin Roosevelts der Harvard College Library vermacht.

Vor wenigen Wochen erstellter Artikel, der im Zusammenhang mit der Afrika-Expedition Theodore Roosevelts von 1909 bis 1910 steht. Meinem SW-Artikel, den ich aber nicht mehr fertig bekomme. Für die Pigskin Library habe ich eine Lesenswert-Kandidatur ins Auge gefasst, und wünsche mir hier Rückmeldungen zu möglichen Verbesserungen. LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 20:15, 30. Mär. 2021 (CEST)

Sehr schöner und interessanter Artikel. Ein paar Kleinigkeiten habe ich gerade geändert, hoffentlich passend. Weitere Anmerkungen, die ebenfalls eigentlich nur Kleinigkeiten betreffen:
  • "Die Bücher waren von Roosevelt ausdrücklich nicht als Zierrat, sondern zum Lesen mitgenommen worden": Muss man das wirklich eigens schreiben? Wer lässt schon eine Kiste mit 50 Büchern als "Zierrat" auf eine Expedition mitschleppen? In der Kiste zieren sie nicht, und in einem Expeditionszelt stellt man doch kein Bücherregal auf, damit es hübscher aussieht - bzw. das wäre auch damals wohl als ziemlich exzentrisch wahrgenommen worden?
  • Auf den ersten Blick etwas widersprüchlich wirkt: "Roosevelts Umsicht wurde während der Expedition immer wieder belohnt. So stopfte er einmal eine Puffotter, die von einem Gewehrträger gefangen und von ihm selbst mit einem Messer getötet worden war, achtlos in seine Satteltasche, wo der Einband des Nibelungenlieds vom Blut der Schlange befleckt wurde". Der "achtlose" Umgang mit der Puffotter scheint ja gerade das Gegenteil von "Umsicht" zu sein. Natürlich, aus dem Zusammenhang geht hervor, dass die Umsicht bei der Wahl des Einbandmaterials gemeint war, und vielleicht muss an dieser Stelle auch gar nichts geändert werden, es ist halt nur die kurze Irritation beim Lesen, dieser scheinbare Widerspruch zwischen "Umsicht" und "Achtlosigkeit".
  • "Roosevelts stellte die Werke der Pigskin Library am Anfang des Jahres 1909 zusammen": Was wolltest du schreiben? "Die Roosevelts stellten ..." (also Theodore und Kermit) oder doch "Roosevelt stellte ..."?
Auf jeden Fall scheint mir der Artikel bereits auszeichnungsreif. Gestumblindi 14:33, 2. Apr. 2021 (CEST)
Hallo Gestumblindi, und danke für Deine Anmerkungen. Der "Zierrat" ist weg, die "Umsicht" habe ich auch umformuliert, und die Bibliothek ist tatsächlich von beiden zusammengestellt worden. Wahrscheinlich war der Singular ein Artefakt, ich war beim Ändern und das Telefon oder der Briefträger störten zur Unzeit. LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 19:45, 2. Apr. 2021 (CEST)
Bestimmt war es die Person aus Porlock ;-) Gestumblindi 21:59, 2. Apr. 2021 (CEST)

Giuseppina GrassiniBearbeiten

Giuseppina Maria Camilla Grassini, auch Giuseppa Grassini, Josephina Grassini und Joséphine Grassini (* 8. April 1773 in Varese; † 3. Januar 1850 in Mailand), war eine italienische Opernsängerin in der Stimmlage Alt. Sie gehörte um 1800 zu den größten Interpretinnen im ernsten Fach und feierte Erfolge in Mailand, Venedig, Paris und London. Die wegen ihrer Schönheit bewunderte Künstlerin überzeugte nicht nur mit ihrer gutausgebildeten, flexiblen Stimme, sondern auch durch ihr großes schauspielerisches Talent. Sie ging Beziehungen zu Napoleon Bonaparte und zu dessen Feind, dem Herzog von Wellington, ein.

Wie es oft so geht: Ursprünglich wollte ich „nur mal schnell“ einen Rotlink in einem anderen Lemma von mir beseitigen und legte diesen Artikel an. Dann ist er immer mehr gewachsen, passte schließlich nicht mal mehr in den Wikipedia:Miniaturenwettbewerb, wo ich ihn kandidieren lassen wollte. Nun bin ich neugierig, ob er eurer Meinung nach die Chance auf eine Auszeichnung hat und würde mich über Kommentare und Verbesserungsvorschläge freuen. Die vorhandene Sekundärliteratur auf Italienisch, Französisch, Deutsch und Englisch ist ausgewertet. Wahrscheinlich gibt es recht hohe Hürden für Opernsänger/sängerinnen in der Wikipedia, über die ich nichts weiß, denn wenn ich es richtig sehe, ist noch kein Artikel dieser Art bislang ausgezeichnet worden. Auch bei en:wp fand ich diesbezüglich wenig, woran ich mich hätte orientieren können. Einen Dank möchte ich noch einmal an Benutzerin:Marie Adelaide aussprechen, die den Abschnitt „Stimme und Bedeutung“ fachkundig erweitert und bearbeitet hat. Dank auch an Benutzer:Rodomonte für viele (sehr hilfreiche) Artikel aus dem Bereich Oper. --Happolati (Diskussion) 13:44, 19. Apr. 2021 (CEST)

Lebendig geschriebener, gut lesbarer Artikel, offenbar auf solider Literaturbasis. Für mich, der ich mich mit Opernsängerinnen im Allgemeinen wenig und mit Grassini im Speziellen überhaupt nicht auskenne, erscheint der Abschnitt "Letzte Jahre" dafür, dass das nicht gerade wenige Jahre waren, auf den ersten Blick etwas kurz. Die 33 Jahre von 1817 bis 1850 werden in wenigen Zeilen abgehandelt. Aber es kann natürlich sein, dass sie in dieser Zeit, nach beendeter Opernkarriere, ein eher unspektakuläres Leben führte, zu dem sich schlicht nicht mehr viel schreiben lässt bzw. in der Literatur nicht viel zu finden ist - ist das so? Gestumblindi 21:02, 20. Apr. 2021 (CEST)
Vielen Dank, Gestumblindi, für deine Durchsicht und deinen Kommentar. Sie hat 1823 ihr allerletztes öffentliches Konzert gegeben, schon die Jahre davor ist sie nicht mehr in hoher Frequenz aufgetreten. Danach war sie Privatier, unterrichtete ihre Nichten etc. In den Pariser Salons gab sie ab und zu ein Ständchen, das könnte ich vielleicht noch einfügen. An sich war meine Überlegung, den Artikel kompakt zu halten, und in den letzten Jahren ist eben nicht mehr allzu viel passiert. Ehrlich gesagt hatte ich schon befürchtet, dass der Abschnitt "Letzte Jahre" ein wenig zu geschwätzig ist, mit dem Erwähnen der Barrikaden in Mailand und ihres Testaments - so gesehen bin ich wirklich dankbar, dass du mir deinen Eindruck schilderst. --Happolati (Diskussion) 21:45, 20. Apr. 2021 (CEST)
P.S.: Gestumblindi, ich habe in besagtem Abschnitt einige Ergänzungen vorgenommen, aber – wie gesagt – ohne ihn mit eher Nebensächlichkeiten aufblähen zu wollen. --Happolati (Diskussion) 12:48, 22. Apr. 2021 (CEST)
Vielen Dank, sieht gut aus! Gestumblindi 11:55, 23. Apr. 2021 (CEST)
Sehr schöne 'Miniatur', die durch manch' politische & kulturgeschichtliche Aspekte auch noch über eine rein operngeschichtliche oder biographische Bedeutung hinausreicht. Eine Kandidatin für 'lesenswert', wenn nicht sogar mehr, meine ich --SemiKo (Diskussion) 21:22, 22. Apr. 2021 (CEST)
Vielen Dank, SemiKo, für dein freundliches Feedback! --Happolati (Diskussion) 23:28, 22. Apr. 2021 (CEST)

Hallo Happolati, ein schöner Artikel. Meines Erachtens klingen aber Ausdrücke wie das talentierte Mädchen, die ehrgeizigen Sängerin, drastische Reduzierung, höchst freiwillig, hervorragend harmonierendes Duo, willensstarke Sängerin, präzise Recherchen etc. etwas hagiographisch. --Mister Pommeroy (Diskussion) 09:52, 2. Mai 2021 (CEST)

Ich danke dir für dein Feedback, Mister Pommeroy. Ein paar der inkriminierten Ausdrücke habe ich zurückgesetzt bzw. kontextualisiert. Andere sind vorläufig noch im Text, da ich der Meinung bin, dass Formulierungen wie willensstarke Sängerin oder auch ehrgeizige Sängerin etwas über die Persönlichkeit von GG aussagen und daher für den Artikel nicht ohne Wert sind. Die genannten Adjektive werden durch den Kontext ja auch jeweils erläutert und stehen also nicht grundlos da. Bist du generell skeptisch gegenüber Adjektiven dieser Art? Vielleicht äußern sich zu dieser Frage ja auch noch andere Benutzer. --Happolati (Diskussion) 20:20, 3. Mai 2021 (CEST)
Hallo Happolati, eine Enzyklopädie hat den Anspruch, so objektiv wie möglich zu sein. Adjektive wie "willensstark" sind aber mE schwer objektiv zu bewerten und eher eine Interpretationen des jeweiligen Betrachters. Wenn ich mir zB den Artikel über ihren späteren Liebhaber Arthur Wellesley, 1. Duke of Wellington zum Verglich anschaue, kommt dieser weitgehend ohne solche Adjektive aus. -- (Diskussion) 21:11, 3. Mai 2021 (CEST)
Hallo Mister Pommeroy, vieles von dem, was hier machen, ist Interpretation. Damit es nicht Theoriefindung wird, sind Quellen da. Reine Objektivität gibt es nicht, zumindest nicht im sozial- ubd geisteswissenschaftlichen Bereich. Das zeigt übrigens auch ein rascher Blick im von dir herangezogenen Artikel. Da heißt es schon ganz am Anfang: "Als Kind kränklich und wenig ehrgeizig [...]" Im Gegensatz zu meinem Artikel hier allerdings gänzlich unbequellt. --Happolati (Diskussion) 21:19, 3. Mai 2021 (CEST)
Hallo Happolati, wenn ich bei Google Books Fouchés Buch aufrufe und nach "willensstark" suche, kommt "keine Ergebnisse gefunden", aber das mag an Google Books liegen. Um es klar zu stellen: der Artikel gefällt mir gut, aber mE sind diese interpretierenden Adjektive unnötig und machen den Artikel nicht besser. --Mister Pommeroy (Diskussion) 07:05, 4. Mai 2021 (CEST)

Benutzer:StefanMachwirth/Bleeding4MetalBearbeiten

Bleeding4Metal ist ein communitybetriebenes, deutschsprachiges Webzine für aktuelle Berichterstattung rund um Metal und artverwandte Stile. Es existiert seit 2001 und gehört somit zu den am längsten aktiven Onlinemagazinen dieses Musikgenres. Gegründet wurde es von ehemaligen Mitgliedern des Fidonetzes. Seit 2014 hat das Magazin eine Organisationsform nach dem deutschen Vereinsrecht . Die Vereinsmitglieder stellen die Redaktion und bieten ausschließlich selbst geschaffene Inhalte zu CD-Neuveröffentlichungen, Livekonzerten, Interviews mit Bands sowie anderen Themen, die in Verbindung mit dem Metal-Genre stehen.

Ich hatte diesen Artikel im Januar veröffentlicht und er fand auch Anklang bei weiteren Autoren, die ihn unterstützt und weitergeführt haben. Leider wurde er trotz der Literaturverweise mit dem Vorwurf fehlender Relevanz wieder gelöscht. Die Relevanzdiskussion stand leider unter einem schlechten Stern, da sie von der Tatsache überschattet war, dass ich aktuell auch der Betreiber dieser Webseite bin. Man konzentrierte sich auf den Interessenskonflikt und im Zuge dessen spielten meine Bemühungen, den Inhalt so neutral wie möglich und gut belegt darzulegen, kaum noch eine Rolle. Nach der Löschung hatte dann einer der ersten Mitautoren Kontakt mit mir aufgenommen und mir angeboten, den Artikel nochmal zu überarbeiten. In diesem Rahmen wurde am Artikel nochmal viel umgestellt und viele Verbesserungen bei der Formulierung und dem Artikelaufbau sowie der Quellen vorgenommen. Zeitgleich wurden weitere Rezeptionen ergänzt. Die neutrale Sicht sollte dadurch an Qualität deutlich gewonnen haben. Da der Artikel noch in meinem Namensraum steht und ich irgendwann auch die Löschprüfung in Angriff nehmen möchte, würde mich gern vorher das Feedback von euch interessieren, ob ihr nach der Überarbeitungen potenzielle Anhaltspunkte seht, die eine fehlende Neutralität vermuten lassen. Sei es durch wertende Formulierungen oder unnötige Informationen. Ich freue mich über euer sachliches Feedback, denn bisher hab ich außerhalb des Mitschreiberkreises leider mehr emotionale Vorwürfe erfahren. --StefanMachwirth (Diskussion) 20:58, 27. Apr. 2021 (CEST)

Hinsichtlich der Formulierungen finde ich den Artikel weitgehend neutral. Sehr problematisch ist allerdings, dass sich der Artikel ausschließlich auf Quellen in der Metal-Szene stützt. Darüber können auch die wissenschaftlichen Beiträge nicht hinwegtäuschen, die hier als relevanzstiftend dargeboten werden. Der Abschnitt, in dem diese Beiträge erwähnt werden, und auch andere Teile des Artikels sollten aus meiner Sicht radikal gekürzt werden, damit nur Relevantes übrig bleibt. Viel mehr als ein Stub dürfte dann leider nicht übrig bleiben, das muss man leider sagen. Noch eine Frage zur Einleitung: Da steht zunächst, es sei ein communitybetriebenes Webzine, wenig später aber, dass ausschließlich die Redaktion Inhalte veröffentlicht. Ist das kein Widerspruch?--Stegosaurus (Diskussion) 08:31, 2. Mai 2021 (CEST)
Vielen Dank für dein Feedback, @Stegosaurus Rex:. Mit dem Widerspruch hast du sogar Recht, das „comunitybetrieben“ kann hier falsch verstanden werden. Gemeint ist, dass hier kein Verlag o. ä. dahintersteht, aber das sollte man wirklich umschreiben. Vor den Online-Magazinen gab es die gedruckten Fanzines, gemeinsam ist halt, dass man sich aus der Szene (Community) zusammenfindet und so etwas ohne kommerzielle Unterstützung auf die Beine stellt. Dass die Quellen aus der Metal-Szene kommen, ist eigentlich bei Independent-Kulturrichtungen eher normal, da sich diese Kulturströmungen relativ autark abschotten (wobei die Schriftensammlung „No Time For Losers“ tatsächlich nicht nur Metal untersucht). Zum Vergleich schau dir gern mal die Artikel zu Metal.de, Metal1.info oder Powermetal.de an, die allesamt Beispiele für Online-Magazine mit bestätigter Relevanz sind. Auch da wirst du sehen, dass die Rezeptionen rein genrebezogen sind. Der User, der mich beim Umschreiben des Artikels aus einem neutralen Standpunkt unterstützt hat, hat in der letzten Zeit auch ausgearbeitet, warum die Relevanzkriterien für szenebezogene Musikmagazine kaum tauglich sind und bemüht sich aktuell um ein Umdenken an dieser Stelle. Aber hier soll es ja primär um die Artikelqualität dieses Entwurfs gehen - kannst du nochmal darlegen, was besser gekürzt werden sollte? Die Abschnitte über die Rezeptionen sind ja schon nur Zweizeiler, und die angeblich untauglichen/wenigen Rezeptionen waren im ursprünglichen Beitrag auch ein Löschgrund. Daher will ich da nicht wirklich kürzen. Andere Themen wie Webserver und Programmiersprache finde ich persönlich jetzt auch nicht relevant, aber ich hatte mich hier schon beim ersten Entwurf an den Qualitätskriterien orientiert, die in den RK:Websites aufgeführt sind. Wenn du ein paar Beispiele hättest, wo weitere Kürzungen angebracht sind, wäre ich dir dankbar. Viele Grüße! --StefanMachwirth (Diskussion) 15:57, 2. Mai 2021 (CEST)

Schindlers ListeBearbeiten

Schindlers Liste ist ein US-amerikanischer Spielfilm von 1993, den Steven Spielberg inszeniert und koproduziert hat. Er beruht auf wahren Begebenheiten und erzählt als Mischung aus Filmbiografie und Geschichtsfilm vor dem Hintergrund des Holocaust davon, wie der deutschmährische NSDAP-angehörige Unternehmer Oskar Schindler während des Zweiten Weltkriegs etwa 1200 Juden in seinen Fabriken beschäftigte und damit vor ihrer Ermordung im Vernichtungslager Auschwitz bewahrte. Für das Drehbuch der Literaturverfilmung adaptierte Steven Zaillian den im Deutschen gleichnamigen Roman des Australiers Thomas Keneally. Der mehr als dreistündige Film wurde hauptsächlich mit europäischen und israelischen Schauspielern, einem europäischen Stab, an Originalschauplätzen in und um Krakau und in dokumentarischem Stil mit schwarz-weißem Bild gedreht. Hauptdarsteller sind neben dem Iren Liam Neeson in der Rolle des Oskar Schindler die Engländer Ralph Fiennes und Ben Kingsley. Entstanden mit einem Budget von 22 Millionen US-Dollar unter dem Dach der Universal Studios, wurde der Film mit einem Einspielergebnis von weltweit über 320 Millionen US-Dollar zu einem kommerziellen Erfolg. Das Werk, beziehungsweise die an seiner Entstehung Beteiligten, wurden mit sieben Oscars und drei Golden Globes prämiert, unter anderem für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch, und erhielten zahlreiche weitere Auszeichnungen und Würdigungen. Der Film wurde zu einem internationalen Medienereignis und zu einem der bedeutendsten und meistrezipierten Filme der 1990er Jahre. Über ihn äußerten sich zahlreiche Journalisten, Publizisten, Wissenschaftler, Politiker, Künstler und Holocaust-Überlebende.

An diesem Artikel arbeite ich seit über einem Jahr. Dabei habe ich ihn, ausgehend von einer wenig umfangreichen Version, die der Bedeutung des Films kaum gerecht wurde, bis auf den jetzigen Stand ausgebaut. Jetzt halte ich ihn zwar für reif für ein Review, welches der Vorbereitung auf die geplante Exzellent-Kandidatur dienen soll. Allerdings will ich ihn trotzdem noch weiter ausbauen, denn ich bin noch nicht fertig damit, die unglaublich große Menge an Literatur auszuwerten, die es über den Film und seine Rezeption gibt. Das wichtigste sollte aber schon jetzt im Artikel vertreten sein. Ich bin gespannt auf Meinungen und werde Verbesserungsvorschläge gern annehmen. Besonders eingeladen für die Teilnahme am Review sind Historiker, da der Film ja ein sehr wichtiges historisches Thema behandelt und sich sehr viele Historiker über ihn geäußert haben, von denen etliche auch im Artikel wiedergegeben werden. Das Review soll auf jeden Fall einige Monate dauern.--Stegosaurus (Diskussion) 16:00, 14. Mai 2021 (CEST)

Anmerkungen von Stilfehler

Ich plane, hier in loser Folge einzelne Reviewbemerkungen zusammenzutragen, vielleicht wird in Summe am Ende ein ganzer Review daraus, versprechen kann ich das im Moment aber noch nicht. --Stilfehler (Diskussion) 20:33, 14. Mai 2021 (CEST)

  • In seiner Krakauer Wohnung, die vor seinem kürzlichen Einzug vertriebene Juden bewohnt haben, wird Oskar Schindler im Beisein einer Geliebten von seiner Ehefrau Emilie überrascht. Da er Emilie nicht versprechen kann, dass sich so ein Vorfall nicht wiederholt, lässt er sie die Stadt wieder verlassen. Danach setzt er die Affäre fort. Der ganze Absatz könnte eleganter formuliert werden, der ist deutlich holpriger als der Rest des Abschnitts. Schreib ihn vielleicht einfach komplett neu, mit anderen Worten.
  • des rot gekleideten Mädchens, das auch „Rote Genia“ genannt wird – wird sie im Film ausdrücklich so genannt, oder war das eine interne Bezeichnung bei der Produktion? Und was hat es mit der anschließend erwähnten tatsächlichen Beobachtung Oskar Schindlers auf sich? Das könnte, zumal die Szene so wichtig ist, gern ein bisschen weiter ausgeführt werden. (nicht signierter Beitrag von Stilfehler (Diskussion | Beiträge) 22:34, 14. Mai 2021 (CEST))