Wikipedia:Review/Naturwissenschaft und Technik

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AugenevolutionBearbeiten

Die Augenevolution befasst sich mit den evolutionären Schritten zur stammesgeschichtlichen Entstehung des Auges und ihrer Erforschung.

Die Komplexität des Wirbeltierauges gab in der Vergangenheit wiederholt Anlass zu Kritik an der Evolutionstheorie. Die Unklarheiten in dieser Frage können heute als historisch und überwunden gelten. Die Evolutionsschritte von einfachen Augenflecken und Lochaugen bis zum hochentwickelten Wirbeltierauge sind heute als Progressionsreihe darstellbar. Voraussetzung für die Evolution von Augen waren lichtempfindliche Pigmentzellen in frühen ein- oder mehrzelligen Augenflecken. Darauf aufbauend evolvierten seit dem Beginn des Kambriums echte Augen. Evolutionäre Unterschiede existieren bis heute nicht nur zwischen verschiedenen Augentypen, sondern auch beim Wirbeltierauge selbst. In der Evolution existieren bei rezenten Tieren für alle stammesgeschichtlichen Komplexitätsgrade von Augentypen ökologische Nischen.

Für die frühe Initiierung des Auges wurde das Pax6-Gen als notwendig und hinreichend in der gesamten Tierwelt gesehen. Diese Auffassung weicht einer Sicht, dass Genregulationsnetzwerke das Auge initiieren. Kontrovers diskutiert wird die Frage, ob das Auge einmal (homolog) oder mehrmals (konvergent) in der Evolution entstanden ist. Die Genkomponenten sind sehr alt und einmalig, die Funktionseinheiten des Auges, wie etwa die Linse, mehrfach unabhängig entstanden.

Bei der Recherche bin ich über den obenstehenden Artikel gestolpert. Aus meiner Sicht erfüllt er jetzt schon die Kriterien um als lesenswert eingestuft zu werden. Vielleicht können die Erfahrenen unter euch mal ihre Meinung dazu kundtun. --Liberealist Disputatio 21:49, 7. Jan. 2021 (CET)

Hallo Liberealist, beim Lesen des obigen Textes (bzw. der Artikeleinleitung) ist mir erst mal nicht klar, ob es nur um das Wirbeltierauge oder um alle geht. Da es um alle geht (laut Inhaltsverzeichnis) finde ich sollte man nicht von "dem Auge" sprechen, sondern von "den Augen". Die haben sich ja unabhängig entwickelt. Der Artikelname ist zwar knackig, aber ein beschreibender wie Evolution der Augen (in verschiedenen Tiergruppen) wäre auch zu bedenken. Und: "Die Augenevolution befasst sich .." Das hört sich an als wäre es eine wissenschaftliche Fachrichtung wie Genetik oder Zoologie. Aber das ist ja nicht der Fall. So weit mal nur meine ersten Eindrücke. --d65sag's mir 22:58, 7. Jan. 2021 (CET)
Einer der berühmten Namen in diesen Bereich (Walter J. Gehring) war mein Dozent und für ein paar Monate auch mein Chef. Ich würde mich da gerne beteiligen, muss aber mal Zeit einplanen, um den Artikel genau zu lesen und Lücken/Verbesserungspotenziale zu finden.--Keimzelle talk 18:03, 11. Jan. 2021 (CET)
Beeindruckens Thema, kann leider bei der inhaltlichen Gewichtung kaum helfen. Ich hätte in der Einleitung eine Progressionsreihe erwartet, wird ja auch erwähnt. Was spricht dagegen? lg --WissensDürster (Diskussion) 07:33, 22. Jan. 2021 (CET)
Das mit der Progressionsreihe müsstest du mir mal erklären - ich weiss gerade nicht (genau), was du damit meinst. Eine Übersicht über die verschiedenen Augentypen wäre für den Artikel jedenfalls sehr sinnvoll, da ja darauf Bezug genommen wird.--Keimzelle talk 13:16, 29. Jan. 2021 (CET)
Hallo, vielleicht habe ich es mit den Augen, aber ich sehe Abb.1 nicht.--DixMartin (Diskussion) 22:01, 29. Jan. 2021 (CET)
"...sorgt die Netzhaut für die Umwandlung der Lichtsignale in elektronische Signale und für deren Weiterleitung..." ...sagt man in diesem Zusammenhang wirklich 'elektronisch'? Kommt das nicht eher aus der Technik? (Mein RoboCop zweifelt auch noch.) Schöner Beitrag ansonsten, den ich vorerst nur überfliegen konnte. In einem seiner (eher populärwissenschaftlichen) Werke ging übrigens auch Hoimar v. Ditfurth recht ausführlich auf die Augenevolution ein, natürlich auf dem damaligen Wissensstand (60er / 70er Jahre). LG --SemiKo (Diskussion) 13:04, 24. Apr. 2021 (CEST)
Es muss „elektrisch“ heißen; „elektronisch“ im technischen Sinne wäre es nur, wenn Halbleitertechnologie im Einsatz wäre, was hier nicht der Fall ist. Daneben gibt es noch die Verwendung im buchstäblichen Sinne als Bezugnahme auf das Elektron in Unterscheidung zu anderen Ladungsträgern (z. B. elektronische Leitfähigkeit von Metallen einerseits, ionische Leitfähigkeit von Elektrolytlösungen andererseits), aber das ist hier ja gerade nicht gemeint, da es sich bei der Realisierung elektrischer Signale in Nervenzellen gerade um Ionenströme handelt und nicht um Elektronenströme. Habe es daher schnell korrigiert. --G. ~~ 18:16, 26. Apr. 2021 (CEST)
Vielen Dank, sehr erhellend. Da werden direkt Erinnerungen an meinen Bio-LK wach. SemiKo (Diskussion) 20:28, 26. Apr. 2021 (CEST)

Hallo Liberealist (und alle, die sich zum Thema angesprochen fühlen), unter "Große Augendiversität bei Weichtieren" ist im zweiten Abschnitt zu lesen: "Das Auge der Sepien und des Oktopus ist stark vom Kopf erhöht, hat ein überschneidendes Sehfeld und volle Rundumsicht. Der Krake ist farbenblind. Manche Tintenfische können Farben sehen." Für mich als Leser war nicht sofort klar, was hier zuerst mit Oktopus (Ordnung/Gattung/Art) und danach mit Krake bezeichnet wird, da hier hier die Ordnung Sepien und später der Begriff Tintenfische (beides im Plural), einem Oktopus und folgend einem Kraken (Singular) gegenübergestellt wird. Schlüssig wäre es, wenn auch hier die Ordnung gemeint wäre, jedoch nicht sofort ersichtlich, da ein Laie hier auch keinen Sonderfall o.ä. ausschließen kann, der resultierend zur Verwendung des Singular führt. Eine sprachliche Anpassung/Präzisierung oder erneute Verlinkung des Gemeinten wäre nützlich. Mit freundlichen Grüßen, --EdS (Diskussion) 02:58, 4. Mai 2021 (CEST)

Enigma-M4Bearbeiten

Die Enigma-M4 (auch Schlüssel M genannt, genauer Schlüssel M Form M4) ist eine Rotor-Chiffrier­maschine, die im Zweiten Weltkrieg ab dem 1. Februar 1942 im Nachrichten­verkehr der deutschen Kriegs­marine zur geheimen Kommuni­kation zwischen dem Befehls­haber der U-Boote (BdU) und den im Atlantik operierenden deutschen U-Booten verwendet wurde.

Im Gegensatz zur vorher verwen­deten Enigma-M3 sowie der von Heer und Luftwaffe eingesetzten Enigma I und der von den deutschen Geheim­diensten verwendeten Enigma-G, zeichnet sich die Enigma-M4 durch vier Walzen (außer der Eintritts- und der Umkehr­walze) aus. Damit ist sie krypto­graphisch deutlich stärker als die übrigen Enigma-Varianten mit nur drei Rotoren und konnte deshalb durch die Alliierten lange Zeit nicht gebrochen werden.

Der Artikel hat am 7. Januar 2021 das Prädikat „Lesenswert“ erhalten. Würde ihn gerne weiter verbessern, um ihn als Kandidaten für „Exzellent“ vorzuschlagen. Was wäre noch zu tun? Gruß von --OS (Diskussion) 09:11, 8. Jan. 2021 (CET)

Hallo, ich habe den Artikel gerade für das morgige Review des Tages vorbereitet und wollte den Einleitungstext dazu (also für den Review-Text) ein wenig verlängern. Dabei sind mir 2 Dinge aufgefallen - allerdings bin ich Total-Laie, meine Anmerkungen können also völlig überflüssig sein.
Zunächst wird in der Einleitung nur die Verwendung der Enigma-M4 für die U-Boote genannt und unten in der Einleitung heißt es, dass "sie [die 4-Rotoren-Variante] durch die Alliierten lange Zeit nicht gebrochen werden konnte". Im Abschnitt "Vorgeschichte" steht jedoch der folgende Absatz: "Bald wurde jedoch die Notwendigkeit erkannt, für die auf Hoher See operierenden Einheiten ein separates, besonders gesichertes Schlüsselnetz zu bilden. Im Oktober 1941 wurde mit Schreiben des Oberkommandos der Kriegsmarine (OKM) an den Befehlshaber der Schlachtschiffe die „Schlüsseltafel Neptun“ als neuer Schlüssel eingeführt und hierzu die Verwendung der Enigma-M4 befohlen. Dies geschah bereits vier Monate vor Indienststellung der M4 für die U-Boote. Das Schlüsselnetz Neptun wurde niemals gebrochen."
Imho steht das entgegen der Formulierung in der Einleitung (?). Gruß --AnnaS. (DISK) 06:42, 23. Jan. 2021 (CET)

Hallo AnnaS., vielen Dank, dass du den Artikel zum morgigen Review des Tages vorbereitest. Vermutlich hast du mit deinem Hinweis recht und die von dir angesprochenen Aussagen müssen klarer formuliert werden. Die Geschichte mit den Schlachtschiffen („Neptun“) ist erst kürzlich im Artikel ergänzt worden und deshalb möglicherweise noch nicht harmonisch integriert und verständlich genug formuliert.

Es war so: Die Enigma-M4 (mit vier Walzen) ist exklusiv nur von der Kriegsmarine eingesetzt worden und war kryptographisch deutlich stärker als die von den anderen Wehrmachtteilen (Heer, Luftwaffe) verwendete Enigma I (mit nur drei Walzen). Auch die Einheiten der Kriegsmarine verwendeten zu Kriegsbeginn zunächst nur ein Enigma-Modell mit drei Walzen, genannt Enigma-M3 (genauer: Schlüssel M Form M3).

Die Enigma-M4 (genauer: Schlüssel M Form M4) wurde zuerst bei den Schlachtschiffen eingeführt. Dies geschah im Oktober 1941 und das dazugehörige Schlüsselnetz hieß „Neptun“. Da die deutschen Schlachtschiffe jedoch im Krieg kaum eine Rolle spielten und auch der Funkverkehr hier sehr gering war, haben die Alliierten dieses Schlüsselnetz nicht energisch attakiert. Folglich blieb „Neptun“ ungebrochen.

Vier Monate später, am 1. Februar 1942, wurde die Enigma-M4 dann bei den deutschen U-Booten in Dienst gestellt und ersetzte hier die Enigma-M3 im U-Boot-Schlüsselnetz namens „Triton“. Das war ein Schock für die Alliierten und hätte katastrophal enden können, wenn es ihnen nicht gelungen wäre, „Triton“ zu brechen. Sie steckten deshalb alle ihre Energie in diese kriegswichtige Aufgabe, und schließlich, zehn Monate später, im Dezember 1942 gelang ihnen der Einbruch in „Triton“ oder „Shark“, wie die Briten das U-Boot-Schlüsselnetz nannten. Gruß von --OS (Diskussion) 07:17, 23. Jan. 2021 (CET)

Danke, OS, für Deine ausführliche Erklärung - ja, Dein Text ist nachvollziehbar, ich hatte es tatsächlich falsch verstanden. Falls Du den Text für das Review des Tages noch erweitert haben möchtest, gib mir gerne Bescheid, oder ändere ihn. Du findest ihn hier (nur zur Info: ich suche meist für das RdT ein anderes Bild als das aus dem Artikelanfang aus, damit es ein wenig Abwechslung gibt. Den jeweiligen Text dazu kannst du per mouseover lesen). Viele Grüße --AnnaS. (DISK) 07:28, 23. Jan. 2021 (CET)

Hallo AnnaS., herzlichen Dank. Das von dir gewählte Bild gefällt mir ausgesprochen gut. Bin gespannt, welche Rückmeldungen es durch das RdT geben wird. Gruß von --OS (Diskussion) 07:42, 23. Jan. 2021 (CET)

Danke dafür! Ein Review läuft manchmal ein wenig schleppend, man braucht gegebenenfalls ein wenig Geduld... viele Grüße --AnnaS. (DISK) 19:53, 24. Jan. 2021 (CET)

Hallo zusammen, nachdem inzwischen ein Vierteljahr vergangen ist, ohne dass hier im Review weitere Vorschläge zur Verbesserung des Artikels genannt worden sind, schlage ich vor, das Review zu beenden. Werde den Artikel nun als Kandidaten für „Exzellent“ vorschlagen und freue mich darauf zu sehen, wie es weitergeht. Gruß von --OS (Diskussion) 12:28, 22. Apr. 2021 (CEST)

Zweihöcker-SpinnenfresserBearbeiten

Der Zweihöcker-Spinnenfresser (Ero furcata) ist eine Spinne aus der Familie der Spinnenfresser (Mimetidae). Die großflächig paläarktisch verbreitete Art bewohnt eine Vielzahl an Habitaten (Lebensräumen) und darunter insbesondere verschiedene Waldbiotope, wo sie sich an den Bäumen und in der Vegetation nahe dem Boden sowie in der Bodenstreu aufhält. Der auch in Mitteleuropa häufige Zweihöcker-Spinnenfresser ist in Europa allgemein die häufigste Art der Buckelspinnenfresser (Ero).

Die wie alle Arten der Spinnenfresser eher kleine Spinne zeichnet sich wie die anderen Vertreter der Familie durch ihre einzigartige und namensgebende Ernährungsweise aus – sie erbeutet ausschließlich andere Spinnen, insbesondere netzbauende Spinnen. Diese werden in ihren eigenen Netzen überwältigt, nachdem sie durch Zupfen des Jägers an den Netzfäden direkt zu diesem gelockt werden. Das Weibchen des Zweihöcker-Spinnenfressers fertigt nach der Paarung im Spätsommer einen charakteristischen Eikokon an, der zumeist leichter zu entdecken ist als die Spinne selbst.

Der nachtaktive Zweihöcker-Spinnenfresser erhielt aufgrund seiner bemerkenswerten Biologie insbesondere in den letzten Jahren eine höhere Aufmerksamkeit und wurde von der Arachnologischen Gesellschaft (AraGes) zur Spinne des Jahres 2021 ausgerufen.

Die Spinne des Jahres 2021, die zuvor bereits bei „SG?“ erschienen ist, lasse ich bei Bedarf nun ebenfalls für eine Kandidatur verbessern. -- Prianteltix (Diskussion) 11:14, 23. Feb. 2021 (CET)

Sydney-TrichternetzspinneBearbeiten

Die Sydney-Trichternetzspinne (Atrax robustus) ist eine Spinne aus der Familie der Atracidae. Sie ist eine von drei Arten der Gattung Atrax und kommt sowohl im Stadtgebiet als auch in der Umgebung von Sydney vor. Dort bewohnt die hygrophile (feuchtigkeitsliebende) Sydney-Trichternetzspinne bevorzugt Wälder, wobei jedoch gerade die auf der Suche nach Weibchen befindlichen Männchen gerne in Siedlungsbereiche gelangen. Bekannt ist die Sydney-Trichternetzspinne auch unter ihrem englischsprachigen Trivialnamen Sydney funnel-web spider, dessen Bedeutung mit der deutschsprachigen Trivialbezeichnung identisch ist.

Die Sydney-Trichternetzspinne ähnelt optisch den anderen Arten der Familie der Atracidae und teilt dementsprechend mit diesen das kräftige, dunkle Erscheinungsbild ohne Zeichenelemente. Wie die anderen Arten legt auch die Sydney-Trichternetzspinne die namensgebenden Trichternetze zum Beutefang an, die in einer selbstgegrabenen Wohnröhre münden. Parallel dazu ist es der Sydney-Trichternetzspinne möglich, Beutetiere freilaufend zu erlegen. Das Beutespektrum der vergleichsweise großen Spinnenart besteht sowohl aus verschiedenen Wirbellosen als auch kleineren Wirbeltieren. Die Sommer und im Herbst stattfindenden Paarung findet beim Unterschlupf des Weibchens statt und geht mit einem für Vogelspinnenartige (Mygalomorphae) typischen Balzverhalten einher. Der Eikokon wird vom Weibchen ebenfalls in seiner Wohnröhre bewacht. Gleiches gilt für die Jungtiere, die nach dem Schlupf noch für einige Zeit bei ihrer Mutter verweilen, ehe sie sich von dieser trennen und selbstständig heranwachsen.

Die Sydney-Trichternetzspinne zählt zu den wenigen Spinnen weltweit, deren Biss auch für einen erwachsenen Menschen eine erhebliche Gefahr darstellen kann. Die Wahrscheinlichkeit von Bissunfällen wird bedingt durch die hohe Aggressivität der Art mitsamt der erhöhten Wahrscheinlichkeit dieser in Gebäuden erhöht. Die meisten Bissunfälle der Art ergeben sich durch Männchen in der Paarungszeit, die dann auf der Suche nach Weibchen nicht selten in Gebäude oder Poolanlagen gelangen und dort unbemerkt bleiben können. Die Sydney-Trichternetzspinne galt vor der Entwicklung eines Gegengifts im Jahr 1981 als tödlichste Spinne Australiens. Seitdem sind keine durch Sydney-Trichternetzspinnenbisse verursachten Todesfälle bekannt.

Ein Artikel über eine berüchtige und allgemein bekannte Spinnenart, die zu den wenigen zählt, deren Biss auch für den Menschen mit ernstzunehmenden Folgen einhergehen kann. Der Artikel erfuhr mehrere Erweiterungen im letzten Wartungsbausteinwettbewerb. Fehlen tut lediglich die noch folgende Toxikologie und eventuell Erweiterungen im Bereich der Systematik. Eine Verbreitungskarte ist beantragt. -- Prianteltix (Diskussion) 09:00, 1. Mär. 2021 (CET)

OnkologieBearbeiten

Die Onkologie (von altgriechisch ὄγκος onkos ‚Anschwellung, Geschwulst‘, und -logie - Lehre, veraltet Cancerologie) oder Lehre von den Geschwulstkrankheiten ist eine medizinische Wissenschaft, die sich insbesondere mit der Erkrankung Krebs befasst. Sie widmet sich vor allem der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen (bösartigen) Tumoren...

Wie viele ähnliche Gebietsartikel war auch dieser kurz und listenartig - eher eine Portalseite als ein Artikel. Ich habe jetzt versucht, stattdessen eine ausführliche Übersicht und Einführung in das Fachgebiet zu verfassen und auch interessant zu bebildern. Ich meine, es könnte mit euren Verbesserungsvorschlägen auf 'lesenswert' gebracht werden. Gruss, --MBq Disk 17:21, 17. Mär. 2021 (CET)

Ein sehr ehrenwertes Vorhaben, unsere Gebietsartikel zu retten! Das wird allerdings noch ein langer Weg, auch bei diesem Artikel. Generell fällt mir auf, dass sehr wenig Einzelnachweise verwendet werden. Vieles sind zwar allgemeine Aussagen, aber Feststellungen wie dass es in der EU verboten sei, mit Röntgenstrahlen zu screenen, müssten doch belegt sein. Dann gibt es noch einige kleine Fehler, zum Beispiel dass Internisten und Allgemeinmedizinern die sechsjährige Weiterbildung zum Facharzt für Hämatologie und internistische Onkologie offenstehe. Das stimmt meines Wissens nicht, von den 6 Jahren sind 3 Jahre Innere Medizin (nach alter WBO die "Basisweiterbildung"), irgendwo ist da auch noch ein halbes Jahr Intensivmedizin drin. Nach alter WBO haben Fachärzte für Innere Medizin noch 3 Jahre Weiterbildung in Häma/Onko abzuleisten gehabt. Wie es nach der neuen WBO ist, weiß ich nicht - vermutlich ähnlich. Ich finde den Artikel noch recht schwach in Bezug auf die personalisierte Onkologie und gezielte Therapien (beide Begriffe fallen nicht), die Tatsache, dass mittlerweile in der Pathologie viel Gensequenzierung betrieben wird, kommt nicht zum Ausdruck. Hier ist nur von den Spezialfärbungen der Molekularpathologie die Rede. Auch die Immuntherapie (mit der heute meist Checkpoint-Inhibition gemeint ist) kommt irgendwie unter die Räder. Ich habe jetzt nur flüchtig drüber geschaut, das war noch kein Blick in die Tiefe :) --Jaax (Diskussion) 09:23, 19. Mär. 2021 (CET)

Braune JägerspinneBearbeiten

Die Braune Jägerspinne (Olios argelasius) ist eine Spinne aus der Familie der Riesenkrabbenspinnen (Sparassidae). Die vorwiegend mediterran verbreitete Art zählt zu den kleineren bis mittelgroßen Vertretern dieser Familie und ist wenig erforscht. Ihre Farbgebung besteht entsprechend ihres Trivialnamens überwiegend aus verschiedenen Brauntönen.

Die nachtaktive Braune Jägerspinne ist xerothermophil (trockene warme Lebensräume bevorzugend) und bewohnt besonders Steine, Felsen und Mauern. Sie jagt wie alle Riesenkrabbenspinnen ohne ein Spinnennetz, sondern freilaufend als Lauerjäger. Das Beutespektrum der Art besteht aus anderen Gliederfüßern und schließt auch reaktionsschnelle Vertreter dieses Stammes, etwa Zweiflügler mit ein. Ein verpaartes Weibchen betreibt eine für Riesenkrabbenspinnen unübliche und intensive Brutpflege und legt ein Brutgespinst an, in dem es sowohl den Eikokon, als auch die geschlüpften Jungtiere bis zu deren Selbstständigkeit bewacht.

Es kam in der Vergangenheit vereinzelt zu Sichtungen von Exemplaren der Braunen Jägerspinne in Mitteleuropa, die dorthin verschleppt wurden. Eine besondere Aufmerksamkeit erregte dabei ein 2018 geschehener Fund eines Individuums der Art, der sich bei einem Lebensmittelhändler in Kiel ergab. Dort wurde das Tier auf einer Bananenkiste gesichtet und konnte nachträglich als Exemplar der Braunen Jägerspinne identifiziert werden. Da derartige Vorkommnisse insbesondere von den für den Menschen potentiell gefährlicheren und als „Bananenspinnen“ bekannten Spinnenarten der Gattung Phoneutria bekannt sind, löste das in Kiel gefundene Individuum der Braunen Jägerspinne einen Feuerwehreinsatz aus.

Der Artikel erschien ebenfalls bei "Schon gewusst?" und wurde anschließend mehrmals korrigiert. Komplettieren würde ich den Artikel ggf. mit Erweiterungen bei den Merkmalen. -- Prianteltix (Diskussion) 21:06, 17. Mär. 2021 (CET)

Theodore Roosevelts Doppelbüchse Holland & Holland ‚Royal‘ .458Bearbeiten

 
Theodore Roosevelts Doppelbüchse Holland & Holland ‚Royal‘ .458

Theodore Roosevelts Doppelbüchse Holland & Holland ‚Royal‘ .458, in neuerer Zeit in Anlehnung an den Big Stick als „Roosevelt’s Big Stick“ oder „Roosevelt’s Big Fire Stick“ bezeichnet, ist eine 1908 von dem britischen Waffenhersteller Holland & Holland für den US-Präsidenten Theodore Roosevelt gefertigte Doppelbüchse für die Großwildjagd. Die Waffe mit dem Kaliber .458 (11,6 Millimeter) war ein Geschenk britischer Bewunderer Roosevelts anlässlich der bevorstehenden Smithsonian-Roosevelt African Expedition nach Britisch-Ostafrika.

Hallo, ich hoffe, dass ich hier richtig bin. Eine Waffe in der Sektion "Kunst und Kultur" einzureihen täte mir weh, und ich sehe das Artefakt als technischen Gegenstand. Ziel ist, wen wundert's, die Verbesserung des Artikels. Und möglicherweise eine Auszeichnungskandidatur. LG, --Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 07:48, 21. Mär. 2021 (CET) -- Natalie Freyaldenhoven (Diskussion) 07:48, 21. Mär. 2021 (CET)