US-amerikanische Fußballnationalmannschaft der Frauen/Olympische Spiele

Vereinigte Staaten von Amerika
United States of America
Logo der Frauen-Nationalmannschaft mit WM-Sternen
OS-Rekordtorschützin: Abby Wambach (9)
OS-Rekordspielerin: Christie Rampone (22)
Rang: 1
Bilanz
32 OS-Spiele
25 Siege
35 Unentschieden
2 Niederlagen
64:26 Tore
Statistik
Erstes OS-Spiel
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3:0 Dänemark DanemarkDänemark
Orlando (USA); 21. Juli 1996
Höchster OS-Sieg
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 4:0 Neuseeland NeuseelandNeuseeland
Shenyang (CHN); 12. August 2008
Höchste OS-Niederlage
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 0:2 Norwegen NorwegenNorwegen
Qinhuangdao (CHN); 6. August 2008
Erfolge
Olympische Spiele:
Endrundenteilnahmen 5 (Erste: 1996)
Beste Ergebnisse Goldmedaille (1996, 2004, 2008, 2012)
(Stand: 20. August 2016)

Der Artikel beinhaltet eine ausführliche Darstellung der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft der Frauen bei den Olympischen Spielen. Die USA konnten sich als einzige nordamerikanische Mannschaft für alle Fußballturniere der Frauen bei den Olympischen Spielen qualifizieren und belegt im Medaillenspiegel und der ewigen Tabelle Platz 1. Die USA wurden erster Olympiasieger der Frauen und sind mit vier Titeln Rekord-Olympiasieger. Die USA erreichten als einzige Mannschaft fünfmal das Finale und bestritten die meisten Spiele (32 von 34 möglichen Spielen).

Die Nationalmannschaft bei den Olympischen SpielenBearbeiten

ÜbersichtBearbeiten

Olympische Spiele in Teilnahme bis … Gegner Ergebnis Trainer/in Bemerkungen und Besonderheiten
Atlanta 1996 Finale VR China Goldmedaille Tony DiCicco
Sydney 2000 Finale Norwegen Silbermedaille April Heinrichs
Athen 2004 Finale Brasilien Goldmedaille April Heinrichs 1. Sieg einer Trainerin
Peking 2008 Finale Brasilien Goldmedaille Schweden  Pia Sundhage 1. Sieg einer ausländischen Trainerin
London 2012 Finale Japan Goldmedaille Schweden  Pia Sundhage
Rio de Janeiro 2016 Viertelfinale Schweden - Jill Ellis Niederlage im Elfmeterschießen
Tokio 2020 qualifiziert - Sieger der CONCACAF-Qualifikation

Die TurniereBearbeiten

Olympia 1996 in AtlantaBearbeiten

Bei der Bewerbung um die Olympischen Jahrhundertspiele hatte sich Atlanta überraschend gegen Athen durchgesetzt, das die ersten Spiele der Neuzeit 1896 ausgerichtet hatte und allein mit dieser Begründung ins Rennen gegangen war und lange als Favorit gegolten hatte. Die USA waren damit als Gastgeber automatisch qualifiziert aber auch bereits durch das Erreichen des WM-Viertelfinales 1995 für das erste olympische Frauenfußballturnier qualifiziert. Die USA starteten mit zwei Siegen gegen Dänemark und Schweden in das Turnier, durch ein 0:0 im letzten Gruppenspiel gegen die Volksrepublik China wurde dann aber nur der zweite Gruppenplatz belegt, da die Chinesinnen gegen die beiden europäischen Mannschaften mehr Tore erzielt hatten. Im Halbfinale gegen Weltmeister Norwegen benötigten die US-Girls dann die Verlängerung, in der die erst vier Minuten zuvor eingewechselte Shannon MacMillan den Siegtreffer per Golden Goal erzielte, um ins Finale gegen Gruppengegner China einzuziehen. Hier stand MacMillan dann wieder in der Startelf und erzielte das erste Tor zum 2:1-Sieg, den Tiffeny Milbrett nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich sicherte.

Olympia 2000 in SydneyBearbeiten

Für das zweite olympische Turnier hatten sich die USA durch das Erreichen des WM-Viertelfinales 1999 qualifiziert. Als amtierender Weltmeister trafen sie im ersten Spiel auf ihren Vorgänger, die Norwegerinnen und gewannen mit 2:0. Gegen China gab es wie vier Jahre zuvor im Gruppenspiel ein Remis, diesmal aber mit je einem Tor für beide Mannschaften. Mit einem 3:1-Sieg gegen Nigeria wurde bei gleichzeitiger Niederlage der Chinesinnen gegen Norwegen der Gruppensieg perfekt gemacht. Gegner im Halbfinale war Brasilien, das mit 1:0 besiegt wurde, so dass erneut das Finale erreicht wurde. Hier kam es zur Wiederholung des Auftaktspiels gegen Norwegen, diesmal aber mit dem besseren Ende für die Nordeuropäerinnen, die das Spiel in der Verlängerung mit 3:2 gewinnen konnten.

Olympia 2004 in AthenBearbeiten

Für das Turnier in Peking mussten die USA erstmals spezielle Qualifikationsspiele bestreiten, da den einzelnen Konföderationen nun Startplätze zugeteilt wurden. Bei einem Turnier in Costa Rica gewannen sie zunächst in der Gruppenphase mit 7:0 gegen Trinidad & Tobago, dann mit 8:0 gegen Haiti und anschließend mit 2:0 gegen Mexiko. Durch ein 4:0 gegen den Gastgeber Costa Rica im Halbfinale qualifizierten sie sich dann für das olympische Fußballturnier. Das für die Qualifikation nicht mehr entscheidende Finale gewannen sie dann gegen Mexiko mit 3:2.[1]

Beim dritten olympischen Frauenfußballturnier starteten die USA in der einzigen Vierergruppe und gewannen zum Auftakt mit 3:0 gegen Gastgeber Griechenland, für dessen Frauen es das erste Spiel bei einem großen Turnier war. Nach einem 2:0 gegen Brasilien reichte ein 1:1 gegen Australien zum Gruppensieg. Im erstmals ausgetragenen Viertelfinale wurde Japan mit 2:1 besiegt, im Halbfinale gelang dann mit einem 2:1 nach Verlängerung die Revanche für die Halbfinalniederlage bei der WM 2003 gegen Weltmeister Deutschland. Im Finale ging es dann wie bei den beiden vorherigen Auflagen wieder gegen einen Gruppengegner, diesmal Brasilien und erneut musste die Verlängerung für die Entscheidung sorgen. Mit dem 2:1 sorgte Abby Wambach in der 112. Minute für die Entscheidung.

Olympia 2008 in PekingBearbeiten

Für das Turnier in Peking mussten die USA wieder Qualifikationsspiele bestreiten. Dabei setzten sie sich zunächst bei einem Turnier in Mexiko mit Siegen gegen Jamaika und den Gastgeber in der Gruppe durch und gewannen dann im Halbfinale gegen Costa Rica, womit sie für das olympische Fußballturnier qualifiziert waren. Das Finale gegen Kanada wurde dann im Elfmeterschießen gewonnen.

Zum Turnier-Auftakt verloren sie mit 0:2 gegen Norwegen, das damit den USA auch die zweite der bisher einzigen beiden Niederlagen bei Olympischen Spielen zufügte. Gegen Japan und Neuseeland wurden dann aber mit zwei Siegen noch der Gruppensieg perfekt gemacht, da die Norwegerinnen gegen Japan mit 1:5 verloren. Im Viertelfinale war dann Nachbar Kanada der Gegner, der als einer der beiden besten Gruppendritten die K.o.-Runde erreicht hatte. In einem Spiel, das wegen starken Regens zwischenzeitlich für 1:40 Stunde unterbrochen werden musste, setzten sich die USA erst in der Verlängerung mit 2:1 durch. Den Siegtreffer erzielte die erst zur Verlängerung eingewechselte Natasha Kai.[2] Gegner im Halbfinale war Gruppengegner Japan, der zweite beste Gruppendritte. Mit 4:2 setzten sich die USA durch und trafen im Finale wie vier Jahre zuvor auf Brasilien, gegen das sie bei der WM 2007 im Halbfinale mit 0:4 verloren hatten und auf Revanche sinnten. Nach 90 torlosen Minuten gelang Carli Lloyd in der 96. Minute der Siegtreffer für die USA und damit die erfolgreiche Revanche.

Olympia 2012 in LondonBearbeiten

 
Die siegreiche US-Mannschaft bei der Siegerehrung

Für die Olympischen Spiele 2012 hatte sich auch New York City beworben, war aber bei der Vergabe an London gescheitert. Daher mussten die USA wieder Qualifikationsspiele bestreiten. Dabei gelang beim Turnier in Kanada im ersten Länderspiel gegen die Dominikanische Republik mit 14:0 der höchste Länderspiel-Sieg. Und auch beim 13:0 gegen Guatemala und 4:0 gegen Mexiko blieben sie ohne Gegentor. Wie vier Jahre zuvor qualifizierten sie sich dann im Halbfinale gegen Costa Rica für das olympische Fußballturnier und gewannen dann auch das Finale mit 4:0 gegen Gastgeber Kanada.

Zum Auftakt des olympischen Fußballturniers gewannen sie gegen die als Geheimfavoritinnen gehandelten Französinnen mit 4:2, besiegten dann Kolumbien mit 3:0 und Nordkorea mit 1:0. Im Viertelfinale folgte dann ein 2:0 gegen Neuseeland und im Halbfinale trafen sie dann auf Kanada. Nach 80 Minuten stand es 3:2 für die Kanadierinnen, als die Schiedsrichterin einen indirekten Freistoß im Strafraum der Kanadierinnen für die USA gab, weil die kanadische Torhüterin Erin McLeod den Ball länger als sechs Sekunden in der Hand gehalten hatte – ein Vergehen, das im internationalen Fußball kaum geahndet wird. Da eine kanadische Spielerin den Freistoß mit der Hand abwehrte, gab es einen Handelfmeter, den Abby Wambach zum 3:3 verwandelte. Da in der regulären Spielzeit keine weiteren Tore fielen, kam es zur Verlängerung, in der Alex Morgan in der dritten Minute der Nachspielzeit der Siegtreffer für die USA gelang. Im Finale folgte dann die Revanche für das verlorene WM-Finale von 2011 gegen Weltmeister Japan. Wie vier Jahre zuvor war wieder Carli Lloyd erfolgreich, diesmal sogar mit zwei Toren, so dass die USA sich für die WM-Finalniederlage revanchieren konnten.

Olympia 2016 in Rio de JaneiroBearbeiten

Für die Spiele 2016 hatte sich auch Chicago beworben, war aber bei der Abstimmung bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Für das Turnier in Rio de Janeiro mussten die USA daher wieder Qualifikationsspiele bestreiten. Dabei setzten sie sich bei einem Turnier im Februar 2016 auf heimischem Boden mit fünf Siegen durch, wobei diesmal Trinidad and Tobago der Gegner im Halbfinale war, die Kanadierinnen aber wieder im Finale. Die USA nahmt damit zum zweiten Mal als amtierender Weltmeister teil. Die US-Amerikanerinnen waren zusammen mit Gastgeber Brasilien und Europameister Deutschland für die Auslosung in Topf 1 gesetzt, so dass sie in der Gruppenphase nicht auf diese beiden Mannschaften treffen konnten. Als Gegner wurden wie 2012 Frankreich und Kolumbien sowie Neuseeland, der Viertelfinalgegner von 2012 zugelost. Nach Siegen gegen Neuseeland und Frankreich sowie einem Remis gegen Kolumbien erreichten die US-Girls als Gruppensieger das Viertelfinale wo sie auf Schweden, einen der beiden besten Gruppendritten trafen. Gegen die von ihrer Ex-Trainerin Pia Sundhage trainierten Schwedinnen, mussten sie ins Elfmeterschießen worin sie mit 3:4 unterlagen und damit erstmals das Finale verpassten. Torhüterin Hope Solo sorgte für Aufregung mit dem Kommentar über das schwedische Team nach dem verlorenen Viertelfinale: „Ihr seid ein Haufen von Feiglingen!“ Das Internationale Olympische Komitee bezeichnete Solos Ausbruch als enttäuschend, werde aber keine formalen disziplinarischen Maßnahmen gegen sie einleiten. Der US-Verband fand ihre Aussagen jedoch „inakzeptabel“ und ließ sie für sechs Monate sperren.[3][4] Die Trainerin der schwedischen Mannschaft Pia Sundhage sagte über den Vorfall: .. Ich kümmere mich einen Dreck darum. Ich fahre nach Rio, sie fährt nach Hause.[5][6] Nach Ablauf der Sperre durch den US-Verband wurde sie aber nicht wieder für die Nationalmannschaft nominiert.

Olympia 2020 in TokioBearbeiten

Für das Turnier in Tokio mussten die USA wieder Qualifikationsspiele bestreiten. Dabei setzten sie sich bei einem Turnier im Februar 2020 auf heimischem Boden mit fünf Siegen durch, wobei diesmal Mexiko der Gegner im Halbfinale war, die Kanadierinnen aber wieder im Finale. Die USA nimmt damit zum dritten Mal als amtierender Weltmeister teil.

StatistikenBearbeiten

Bilanz gegen die Olympiasieger bei Olympischen SpielenBearbeiten

  • Norwegen: 4 Spiele – 2 Siege, 2 Niederlagen – 6:6 Tore
  • Deutschland: 1 Spiel – 1 Sieg – 2:1 Tore

SpieleBearbeiten

 
Christie Rampone, US-Spielerin mit den meisten Spielen bei Olympischen Spielen

Die USA bestritten bisher 32 Spiele bei den Olympischen Spielen – mehr waren nicht möglich. Davon wurden 25 gewonnen, zwei verloren – beide gegen Norwegen – und fünd endeten remis. Achtmal gingen Spiele in die Verlängerung, da ein Sieger ermittelt werden musste. Sieben wurden durch Tore entschieden, sechs davon gewonnen und eins verloren. Ein Spiel wurde im Elfmeterschießen entschieden, das verloren wurde. Die USA hatten fünf Heimspiele und spielten einmal gegen den Gastgeber. Die USA spielten zweimal gegen den späteren Olympiasieger (2000 in der Vorrunde und im Finale) aber nie gegen den Titelverteidiger. Die USA spielte am häufigsten (je 4-mal) gegen Brasilien, Japan und Norwegen. Häufigster letzte Gegner war Brasilien (2-mal, immer im Finale). Ein Spiel war das bisher erste (und einzige) gegen den jeweiligen Gegner.

Die USA spielten bisher gegen Mannschaften aller sechs Konföderationen und auch gegen deren Meister (11-mal), am häufigsten (je 3-mal) gegen den Asienmeister und Südamerikameister. Dreimal trafen die USA auf den amtierenden Weltmeister, wobei sie immer gewannen.

Die meisten Spiele bestritt Christie Rampone, die in den 22 Spielen zum Einsatz kam und die zweitmeisten WM-Spiele aller Spieler beiderlei Geschlechts bestritten hat. Die meisten Tore (9) erzielte Abby Wambach, die auf dem fünften Platz der Liste der besten Torschützinnen liegt.

Nr. Datum Ergebnis Gegner Austragungsort Anlass Bemerkung
1 21.07.1996 3:0 Danemark  Dänemark Orlando Vorrunde
2 23.07.1996 2:1 Schweden  Schweden Orlando Vorrunde
3 25.07.1996 0:0 China Volksrepublik  Volksrepublik China Miami Vorrunde
4 28.07.1996 2:1 n. V. Norwegen  Norwegen* Athens Halbfinale Sieg Tournament Rio 2016, 100. Länderspiel von Joy Fawcett
5 01.08.1996 2:1 China Volksrepublik  Volksrepublik China Athens Finale 1. Goldmedaillengewinn,
100. Länderspiel von Carla Overbeck,
117. und letztes Länderspiel von Carin Gabarra
6 14.09.2000 2:0 Norwegen  Norwegen Melbourne (AUS) OS Vorrunde
7 17.09.2000 1:1 China Volksrepublik  Volksrepublik China Melbourne (AUS) Vorrunde
8 20.09.2000 3:1 Nigeria  Nigeria Melbourne (AUS) Vorrunde
9 24.09.2000 1:0 Brasilien  Brasilien Canberra (AUS) Halbfinale
10 28.09.2000 2:3 n. V. Norwegen  Norwegen Sydney (AUS) Finale Niederlage durch Golden Goal
11 11.08.2004 3:0 Griechenland  Griechenland Iraklio (GRE) Vorrunde Bisher einziges Spiel gegen Griechenland
50. Auswärtsspiel
12 14.08.2004 2:0 Brasilien  Brasilien Thessaloniki (GRE) Vorrunde
13 17.08.2004 1:1 Australien  Australien Thessaloniki (GRE) Vorrunde
14 20.08.2004 2:1 Japan  Japan Thessaloniki (GRE) Viertelfinale
15 23.08.2004 2:1 n. V. Deutschland  Deutschland* Iraklio (GRE) Halbfinale
16 26.08.2004 2:1 n. V. Brasilien  Brasilien Piräus (GRE) Finale 2. olympische Goldmedaille
239. und letztes Länderspiel von Joy Fawcett
17 06.08.2008 0:2 Norwegen  Norwegen Qinhuangdao (CHN) Vorrunde
18 09.08.2008 1:0 Japan  Japan Qinhuangdao (CHN) Vorrunde
19 12.08.2008 4:0 Neuseeland  Neuseeland Shenyang (CHN) Vorrunde 200. Spiel von Christie Rampone
20 15.08.2008 2:1 n. V. Kanada  Kanada Shanghai (CHN) Viertelfinale 100. Länderspiel von Shannon Boxx
21 18.08.2008 4:2 Japan  Japan Peking (CHN) Halbfinale
22 21.08.2008 1:0 n. V. Brasilien  Brasilien Peking (CHN) Finale 3. olympische Goldmedaille,
100. Länderspiel von Heather O’Reilly[7]
23 25.07.2012 4:2 Frankreich  Frankreich Glasgow (GBR) Vorrunde 200. Länderspiel auf neutralem Platz
Alex Morgan erzielt das 1.500. Tor für die USA
24 28.07.2012 3:0 Kolumbien  Kolumbien Glasgow (GBR) Vorrunde
25 31.07.2012 1:0 Korea Nord  Nordkorea Manchester (GBR) Vorrunde 500. Länderspiel der USA
26 03.08.2012 2:0 Neuseeland  Neuseeland Newcastle (GBR) Viertelfinale
27 06.08.2012 4:3 n. V. (3:3, 0:1) Kanada  Kanada Manchester (GBR) Halbfinale
28 09.08.2012 2:1 Japan  Japan* London (GBR) Finale Gewinn der 4. olympischen Goldmedaille
29 03.08.2016 2:0 Neuseeland  Neuseeland Belo Horizonte (BRA) Vorrunde
30 06.08.2016 1:0 Frankreich  Frankreich Belo Horizonte (BRA) Vorrunde
31 09.08.2016 2:2 Kolumbien  Kolumbien Manaus (BRA) Vorrunde
32 12.08.2016 1:1 n. V.; 3:4 i. E. Schweden  Schweden Brasília (BRA) Viertelfinale

Anmerkung: Fett gesetzte Mannschaften waren zum Zeitpunkt des Spiels Kontinentalmeister, mit "*" markierte Mannschaften waren Weltmeister.

RekordeBearbeiten

MannschaftBearbeiten

  • Die meisten Goldmedaillen: 4 (1996, 2004, 2008 und 2012)
  • Die meisten Spiele: 32
  • Die meisten Spiele mit Verlängerung: 8
  • Die meisten Siege: 25
  • Die meisten Siege in Folge: 13
  • Die meisten Tore: 64
  • Die meisten Tore in einem Turnier: 16 (2012)
  • Die meisten Elfmeter: 4, davon einer nicht verwandelt
  • Das älteste Team: 2012 mit 28 Jahren und 6 Monaten im Durchschnitt und damit auch ältestes Goldmedaillengewinnerteam

Die US-Mannschaft erzielte ihre höchsten Siege gegen folgende Länder bei Olympischen Spielen:

  • Griechenland  Griechenland 3:0 (2004, Vorrunde) – einziges Spiel gegen Griechenland
  • Kolumbien  Kolumbien 3:0 (2012, Vorrunde) – zudem ein 3:0 in der WM-Vorrunde 2011

Gegen kein Land kassierte die Mannschaft ihre höchste Niederlage bei den Olympischen Spielen.

SpielerinnenBearbeiten

  • Das zweitschnellste Tor: Heather O’Reilly nach 41 Sekunden im Spiel gegen Neuseeland am 12. August 2008[8]
  • Das schnellste Tor in einem Finale: Tiffeny Milbrett nach 5 Minuten am 28. September 2000 gegen den späteren Sieger Norwegen
  • Das einzige Golden Goal: Shannon MacMillan im Halbfinale 1996 gegen Norwegen 1996 in der 100. Minute zum 2:1 n. V.
  • Älteste Medaillengewinnerin: Christie Rampone mit 37 Jahren und einem Monaten beim Gewinn der Goldmedaille 2012
  • Jüngste Goldmedaillengewinnerin: Cindy Parlow mit 18 Jahren und zwei Monaten beim Gewinn der Goldmedaille 1996
  • Jubiläumstore: Abby Wambach erzielte das 100. und 150. Tor der Olympischen Spiele der Frauen

NegativrekordeBearbeiten

  • Die meisten Gelben Karten in einem Spiel: USA gegen Brasilien im Halbfinale am 24. September 2000 (je 4 Karten)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Games of the XXVIII. Olympiad – Football Qualifying Tournament
  2. fifa.com: „USA entscheiden Regen-Krimi für sich“
  3. Hope Solo für sechs Monate gesperrt. In: Süddeutsche Zeitung. Süddeutscher Verlag, 25. August 2016, abgerufen am 31. August 2016.
  4. Hope Solo: USA goalkeeper suspended for six months for 'cowards' comment. In: BBC Sport. BBC, 25. August 2016, abgerufen am 25. August 2016 (englisch).
  5. [1] (englisch) Hope Solo – Beschimpft das schwedische Team als Feiglinge nach USA Niederlage
  6. [2] (englisch) Hope Solo – keine disziplinarische Reaktion von IOC
  7. ussoccer.com: „U.S. Women Open Achieve Your Gold Tour With 2-0 Win Against Ireland in Philadelphia“ (Memento des Originals vom 25. April 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ussoccer.com
  8. fifa.com: „Cristiane und O'Reilly schreiben Geschichte“