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Sawjalowo (Region Altai)

Dorf in der Region Altai (Russland)

Sawjalowo (russisch Завья́лово) ist ein Dorf (selo) in der Region Altai (Russland) mit 6928 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Dorf
Sawjalowo
Завьялово
Föderationskreis Sibirien
Region Altai
Rajon Sawjalowski
Gegründet 1782
Bevölkerung 6928 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 155 m
Zeitzone UTC+7
Telefonvorwahl (+7) 38562
Postleitzahl 658620
Kfz-Kennzeichen 22
OKATO 01 211 834 001
Geographische Lage
Koordinaten 52° 50′ N, 80° 55′ OKoordinaten: 52° 50′ 15″ N, 80° 54′ 45″ O
Sawjalowo (Region Altai) (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Sawjalowo (Region Altai) (Region Altai)
Red pog.svg
Lage in der Region Altai

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt etwa 200 km Luftlinie westsüdwestlich des Regionsverwaltungszentrums Barnaul im Ostteil der Kulundasteppe. Es befindet sich am südwestlichen Ende des „Kulunda-Bandwaldes“ (Kulundinski lentotschny bor), eines nur maximal 8 km breites Waldmassivs, das sich in nordöstlicher Richtung über 120 km bis fast zum Ob erstreckt und bis etwa 30 km nordöstlich von Sawjalowo von der namensgebenden Kulunda durchflossen wird.

Sawjalowo ist Verwaltungssitz des Rajons Sawjalowski sowie Sitz der Landgemeinde Sawjalowski selsowet, zu der neben dem Dorf Sawjalowo noch die Siedlung Kranodubrowski gehört.

GeschichteBearbeiten

Das Dorf wurde 1782 gegründet. Seit 1925 ist Sawjalowo Zentrum eines Rajons.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1939 4684
1959 6156
1970 6949
1979 6887
1989 7430
2002 7451
2010 6928

Anmerkung: Volkszählungsdaten

VerkehrBearbeiten

Straßenverbindung besteht in südöstlicher Richtung in das benachbarte, etwa 30 km entfernte Rajonzentrum Romanowo an der Regionalstraße R371 Aleisk – Rodino – Kulunda – kasachische Grenze. Nach Westen führt die Straße von Sawjalowo weiter über Lenki nach Blagoweschtschenka. 15 km in nordwestlicher Richtung befindet sich bei der Siedlung Malinowski die nächstgelegene Bahnstation Giljowka bei Kilometer 135 der 1953 eröffneten Strecke Kulunda – Barnaul; die Straße nach Malinowski führt weiter über das benachbarte Rajonzentrum Bajewo nach Kamen am Ob.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)