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Salzbergen

Gemeinde im Landkreis Emsland in Niedersachsen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Salzbergen
Salzbergen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Salzbergen hervorgehoben
Koordinaten: 52° 19′ N, 7° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Höhe: 38 m ü. NHN
Fläche: 53,34 km2
Einwohner: 7776 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km2
Postleitzahl: 48499
Vorwahlen: 05976, 05971
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 045
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Franz-Schratz-Str. 12
Postfach 11 63
48499 Salzbergen
Website: www.salzbergen.de
Bürgermeister: Andreas Kaiser (CDU)
Lage der Gemeinde Salzbergen im Landkreis Emsland
NiederlandeLandkreis CloppenburgLandkreis Grafschaft BentheimLandkreis LeerLandkreis OsnabrückAndervenneBawinkelBeestenBockhorstBörgerBreddenbergDersumDörpenDohren (Emsland)EmsbürenEsterwegenFrerenFresenburgGeesteGerstenGroß BerßenHandrupHaren (Ems)HaselünneHeede (Emsland)HerzlakeHilkenbrookHüvenKlein BerßenKluse (Emsland)LähdenLahn (Hümmling)Langen (Emsland)LathenLehe (Emsland)Lengerich (Emsland)Lingen (Ems)LorupLünneLünneMeppenMessingenNeubörgerNeuleheNiederlangenOberlangenPapenburgRastdorfRenkenbergeRhede (Ems)SalzbergenSchapenSögelSpahnharrenstätteSpelleStavernSurwoldSustrumThuineTwist (Emsland)VreesWalchumWerlteWerpelohWettrupWippingenKarte
Über dieses Bild

Salzbergen ist eine Gemeinde an der Ems im Landkreis Emsland in Niedersachsen, nördlich von Rheine.

Wirtschaftliche Bedeutung erlangte Salzbergen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Eisenbahnknotenpunkt und durch die Gründung einer Erdölraffinerie im Jahre 1860. Die Raffinerie Salzbergen ist die älteste noch aktive der Welt und gleichzeitig eine der modernsten.

Salzbergen ist heute ein Industriestandort, am bedeutendsten sind die Sparten Windenergie, Erdöl, Maschinenbau und Textil.

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt im südlichen Teil des Landkreises an der Ems. Sie liegt an der Grenze zum westfälischen Teil von Nordrhein-Westfalen und unweit der Grenze zu den Niederlanden.

NachbargemeindenBearbeiten

Im Norden grenzt die Gemeinde an die Gemeinde Emsbüren, im Osten an die Samtgemeinde Spelle, im Süden an die Stadt Rheine und die Gemeinden Neuenkirchen und Wettringen im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen und im Westen an die Samtgemeinde Schüttorf in der Grafschaft Bentheim.

GemeindegliederungBearbeiten

  1. Holsten-Bexten
  2. Hummeldorf
  3. Salzbergen
  4. Steide

GeschichteBearbeiten

Der Name Salzbergen (alt: Saltesberch, Saltesberg) wird vom hier abgebauten Salzvorkommen abgeleitet. 1172 wird ein Edelhof in Salzbergen erwähnt. Die Brüder Wiebold (1171–1193) und Theodorich (1171–1215) machten eine Schenkung, was der Bischof Ludwig von Münster besiegelte: … duobus fratribus, de Saltesberch, Theodorico et Wibaldo. 1177 bestätigte Bischof Hermann II. von Münster förmlich eine Schenkung des Edlen Sigvin und seiner Gattin Bartradis an die Domkirche zu Münster. Darin heißt es: In Salzbergen hat Rabodo ein Erbe zu Lehen. Die Familie scheint spätestens 1254 ausgestorben zu sein, da sie nach dieser Zeit nicht mehr erwähnt wird. Die Burganlage soll auf Lempkers Kämpe gestanden haben.

Seit dem 13. Jahrhundert gehörte Salzbergen zum Oberstift Münster. Im Gegensatz zum übrigen Oberstift fiel es nach dem Wiener Kongress nicht an Preußen, sondern an Hannover. Dort gehörte es zum Amt Lingen, nach der preußischen Annexion Hannovers zum Landkreis Lingen. 1977 wurde der Landkreis Lingen aufgelöst und Salzbergen wurde eine Gemeinde des Landkreises Emsland.

Während des Zweiten Weltkrieges wurde das Dorf Salzbergen mehrfach Ziel alliierter Luftangriffe. Grund waren die Erdölraffinerie sowie der Eisenbahnknotenpunkt. Kurz vor Ende des Krieges erfolgte am 6. März 1945 um die Mittagszeit der verheerendste Angriff, bei dem in knapp 20 Minuten ca. 4.000 Bomben von mehreren hundert Bombern abgeworfen wurden. Die Raffinerie und das Dorf wurden dabei zerstört. Er gab 40 Tote, darunter viele Kinder.

Nach dem Zweiten Weltkrieg waren das Sägewerk und die Milchwirtschaft die wichtigsten Erwerbsmöglichkeiten im Ort. 1954 eröffnete ein großer landwirtschaftlicher Versuchsbetrieb, in dem der Anbau und die Lagerung von Futtermitteln erprobt und verbessert wurden. In den frühen 1970er Jahren siedelten sich einige Elektrotechnik- und Förderanlagenbetriebe an und leiteten einen beginnenden Strukturwandel ein, der nach Schließung des landwirtschaftlichen Versuchsbetriebs 1976 und mit der Rationalisierung der Landwirtschaft die wegfallenden landwirtschaftlichen Arbeitsplätze kompensierte. Nach Schließung des Versuchsbetriebs wurden zudem einige kleine Familienbetriebe aus der Ortsmitte in die einstige Versuchsanlage umgesiedelt, so dass ab 1981 eine Umgestaltung der Ortsmitte beginnen konnte, in deren Verlauf die heute noch genutzten Dienstleistungs- und Gewerbezentren entstanden.

Namensherleitung der OrtsteileBearbeiten

  • Holsten
Das Bestimmungswort hol steht für Holz, vgl. niederdeutsch holt; das Grundwort sete bedeutet fester Wohnsitz, Siedlung. Zusammen: Sitz im Gehölz. Sete kam vor 1000 nicht vor und trat nur im südlichen Teil des Emslandes auf. Das lässt nach Hermann Abels auf einen jüngeren Ort mit rein sächsischem Ursprung schließen, da die Sachsen erst zu diesem Zeitpunkt im Emsland voll sesshaft geworden sein sollen.
Ehemals Feilbexten (alt: Falbeki = fahler, gelber Bach) wurde als Teil des Venkigaus bereits um 890 im Werdener Urbar erwähnt. Athalgrim in Falbeki zahlte an das Kloster Werden 18 Scheffel Korn, den Heerschilling und 16 Denare.
  • Hummeldorf
(alt: Humilathorpe). Das Bestimmungswort humil bedeutet mager, dürr; das Grundwort thorpe, torpe steht für Dorf. Zusammen: Dorf mit magerem Boden. Hummeldorf wurde ebenfalls 890 im Werdener Heberegister als Teil des Venkigaus erwähnt. Der Ort grenzt an Bentlage. Auf dem Hof Barwick wurde früher das Salzberger Holzgericht, das dem Bischof von Münster gehörte, durch den Amtmann von Rheine abgehalten.
  • Steide
Um 1300 erwähnt. Die Herkunft des Namens ist unsicher.
  • Stovern
ist ein altes Rittergut, um 1230 wurde ein Arnold von Stovern genannt. Etwa seit dem 17. Jahrhundert im Besitz der Familie von Twickel.

EingemeindungenBearbeiten

Am 19. August 1965 erfolgte die Gründung der Samtgemeinde Salzbergen mit den Gemeinden Hummeldorf, Salzbergen, Steide und Stovern. Am 1. März 1974 wurde im Zuge der Gemeindereform die Einheitsgemeinde Salzbergen aus den Gemeinden Salzbergen, Holsten, Hummeldorf und Steide und aus Teilen der Gemeinde Bexten-Listrup, Ahlde und Mehringen gebildet.[2][3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Die Gemeinde hat heute über 8.100 Einwohner[4] auf einer Fläche von 5.330 ha, davon ca. 1.400 ha Wald und ca. 2.638 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Mehrere Neubaugebiete wurden seit den 1990er Jahren erschlossen. Weitere Baugebiete befinden sich im Ausbau und in der Planung.

Einwohner 1880 1900 1925 1933 1939 1950 1962 2012 2018
Salzbergen 718 1.052 1.433 1.549 1.772 2.393 2.800 5.587 5.840
Hummeldorf 219 273 321 350 363 479 k. A. 261 258
Holsten 192 262 345 390 409 524 k. A. 1.537 1.596
Steide 343 425 443 425 409 524 k. A. 425 416

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Rat der Gemeinde Salzbergen besteht aus 20 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für eine Gemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 7001 und 8000 Einwohnern.[5] Die 20 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Stimmberechtigt im Gemeinderat ist außerdem der hauptamtliche Bürgermeister Andreas Kaiser von der CDU.

Nach den Ergebnissen der letzten Kommunalwahl vom 11. September 2016 ergab sich folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

BürgermeisterBearbeiten

Bei der Bürgermeisterwahl am 11. September 2011 wurde Andreas Kaiser von der CDU mit 88,89 % als Bürgermeister in Salzbergen bestätigt. Er erhielt damit 17,41 % mehr Stimmen als bei seiner Wahl im Jahr 2004.[7]

  • seit 2005 Andreas Kaiser (CDU)
  • 1996–2005 Anni Brinker (CDU)[8]
  • 1972–1996 Hermann Niemeyer (CDU)[9]

WappenBearbeiten

Das Wappen der Gemeinde Salzbergen zeigt auf rotem Grund einen silbernen und mit einem blauen Wellenbalken belegten Dreiberg, der auf das Salzvorkommen hinweist, darüber nebeneinander gestellt drei goldene Tropfen, die auf die örtliche Ölverarbeitung anspielen, und der blaue, geschwungene Balken versinnbildlicht die Ems, an der Salzbergen liegt.[10]

Flagge und BannerBearbeiten

Die Flagge der Gemeinde Salzbergen ist rot/weiß/rot im Verhältnis 1:3:1 waagerecht gestreift, in der Mitte belegt mit dem Gemeindewappen.[10] Das Banner der Gemeinde Salzbergen ist rot/weiß/rot im Verhältnis 1:3:1 senkrecht gestreift, in der Mitte der oberen Hälfte belegt mit dem Gemeindewappen.[10]

PartnergemeindeBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Kirche St. Cyriakus mit neuem Turm
 
Rückseite der Kirche St. Cyriakus
 
Museumslok, Ansicht von der Straßenseite
 
Museumslok

MuseenBearbeiten

Das 1993 eröffnete Feuerwehrmuseum Salzbergen zeigt Feuerwehrexponate aus aller Welt. Der Feuerwehrmuseumsverein verfügt über eine Anzahl von Fahrzeugen, Handdruckspritzen, Geräten und Kleinteilen. Unter anderem sind Helme aus aller Welt, Kappen und Mützen, Uniformen, Ärmelabzeichen, Orden und Ehrenzeichen, Stahlrohre, Feuerlöscher, Atemschutzgeräte, alte Urkunden und Dokumente ausgestellt und zeigen die Geschichte des Feuerlöschwesens auf. Ein Höhepunkt ist eine Dampfdruckspritze aus dem Jahre 1901, die als einzige in Deutschland noch immer betrieben werden darf. Seit 2010 gehört das Feuerwehrmuseum zur Route der Industriekultur im Nordwesten.[11]

MusikBearbeiten

  • Musikverein Salzbergen
  • Kirchenchor St. Cyriakus
  • Kirchenchor St. Marien
  • Jugendchor Salzbergen
  • „MissKlang“ – Frauenchor Salzbergen

BauwerkeBearbeiten

 
Gut Stovern (2013)

Die neugotische katholische Kirche St. Cyriakus wurde in der jetzigen Form in den Jahren 1897–1903 erbaut. An derselben Stelle befand sich bereits eine Kirche, die für den Neubau abgerissen wurde. Im Jahre 2002 erhielt die Kirche ihren ursprünglichen Kirchturm zurück, der im Zweiten Weltkrieg wegen der Nähe zur Fliegerkaserne Bentlage (wegen der Einflugschneise) abgetragen wurde. Sehenswert ist die „Klünsche“ Madonna, ein Gnadenbild in der Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert.

Das emsländische Heuerhaus aus dem Jahre 1729 gehörte zur Hofstelle des Bauern Lölver aus Holsten und steht nach dem Aufbau durch den Heimatverein seit dem Jahre 1983 in der Nähe des Kolping-Bildungshauses in Salzbergen. Das Zweiständer-Hallenhaus in Form eines Niedersachsenhauses beheimatet Wohnbereich, Diele und Stallungen in einem einzigen Raum. Mittelpunkt des Hauses ist die offene Feuerstelle.

Das Rittergut Gut Stovern wurde erstmals um 1230 erwähnt und ist herrlich gelegen inmitten des Stoverner Waldes. Auf dem Gut befindet sich eine Kapelle, der schon Papst Benedikt XIV. Privilegien verliehen hat. Das Gebäude, das auch an zwei Tagen im Monat zur Besichtigung freigegeben ist, ist jetzt noch von drei Seiten von einem ca. fünf Meter breiten Wassergraben umgeben.

Weitere SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Vor dem Bahnhof steht seit dem 9. September 1978 die letzte außerdienstgestellte Dampflok 043 196-5 der Deutschen Bundesbahn. Sie wurde 1942 bei Krupp in Essen gebaut und fuhr zuletzt 1977 auf der Strecke EmdenRheine.
  • Etwa 50 Meter weiter steht ein Ein-Mann-Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, der in einem Wald in der Nähe gefunden und 2002 an seinem jetzigen Standort aufgestellt worden ist.
  • Im Bereich des Ortsteiles Holsten-Bexten am Brandeweg/Sandweg befinden sich bronzezeitliche Grabhügelfelder mit Wallanlagen.
  • Barocke Bildstöcke an der Emsstraße
  • Nepomukweg an der Ems
  • Das Grab von Franz Karl Berlage (Dompropst am Kölner Dom 1886–1917) auf dem Friedhof mit einer originalen Balustrade des Kölner Doms
  • Reste einer „Burg“ im Ärztehaus hinter der Pfarrkirche
  • Das Waldgebiet am Gut Stovern zeichnet sich durch bemerkenswerte botanische Vielfalt aus.
  • Naturschutzgebiet Keienvenn im Ortsteil Steide

SportBearbeiten

Der dominante Sportverein des Ortes ist der SVA Salzbergen e. V. Er besitzt als Breitensportverein Abteilungen für Fußball, Turnen, Karate, Judo, Tischtennis, Volleyball, Rudern, Tanzen, Handball und Badminton. Ebenso besteht eine Inliner-Laufen-Walken Gruppe sowie die Möglichkeit das Sportabzeichen zu absolvieren. Die erste Fußballseniorenmannschaft des Vereins spielt in der Kreisliga Emsland. In der Mannschaft spielen ausschließlich Spieler, die auch schon in den Jugendmannschaften des Vereins gespielt haben. Die zweite Herrenmannschaft, auch mit ausschließlich einheimischen Spielern, spielt zwei Klassen tiefer in der 2. Kreisklasse. Die Volleyballdamen des Vereins spielen in der Landesliga.[12]

Der TC-Rot-Weiß-Salzbergen[13] hingegen ist auf dem Gebiet des Tennissports tätig.

 
Illuminiertes Fenster der St. Cyriakus-Kirche während des Lichterfestes 2013

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

  • Salz- und Ölmarkt (am dritten Wochenende im Juni)
  • Salzbergener Herbstkirmes (am zweiten Wochenende im Oktober)
  • Lichterfest (am Wochenende des 1. Advents)

VerkehrBearbeiten

StraßenverkehrBearbeiten

Salzbergen ist über die Landesstraße L 39 (ehemals B 65), die B 70, die A 30 Bad OeynhausenNiederlande und die A 31 EmdenBottrop an das Fernstraßennetz angebunden.

Am 27. April 2019 wurde die neue Ortskernentlastungsstraße für den Verkehr freigegeben. Durch sie soll der Salzbergener Ortskern von Lkw- und Durchgangsverkehr befreit werden. Nach 20 Jahren Planungszeit und zwei Jahren Bauzeit konnte die 700 Meter lange und 2,85 Millionen Euro teure Straße eröffnet werden.[14]

SchienenverkehrBearbeiten

Der Bahnhof Salzbergen liegt an der Emslandstrecke (KBS 395), von der hier die Bahnstrecke nach Almelo (NL) (KBS 375) abzweigt. Er wird im Schienenpersonennahverkehr jeweils im Stundentakt vom RE 15Emsland-Express“ (MünsterRheineLingenLeerEmden) und von der RB 61 „Wiehengebirgs-Bahn“ (HengeloBad Bentheim–Rheine–OsnabrückBündeHerfordBielefeld) bedient.

Am Bahnhof befindet sich als Denkmal zusammen mit einigen weiteren Ausstellungsstücken wie einem Wasserkran und einem Zugzielanzeiger die Dampflok 043 196-5, die als letzte Dampflokomotive der DB am 26. Oktober 1977 außer Dienst gestellt wurde.[15]

Öffentlicher PersonennahverkehrBearbeiten

Im Straßenpersonennahverkehr verkehren Busse der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd (VGE) im Schüler- und Berufsverkehr innerhalb Salzbergens, nach Rheine, Schüttorf, Bad Bentheim, Emsbüren und Leschede.

Infrastruktur und WirtschaftBearbeiten

Das im SDAX gelistete Unternehmen H&R AG hat seinen Hauptsitz in Salzbergen. Zudem hat die Windenergietochter des US-Unternehmens General Electric, GE Wind Energy, als Nachfolger der Tacke Windtechnik GmbH & Co. KG ihren Sitz in Salzbergen.

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt habenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück: Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling: Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels: Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Christoph Oberthür, Franz Busche, Franz Barth, Heinrich Dünheuft: Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber): Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)
  • Alois Kohstall: Salzbergen. Die Geschichte eines Dorfes, Hrsg. von der Gemeinde Salzbergen, 2. Aufl., 1977

WeblinksBearbeiten

  Commons: Salzbergen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Citywerk GmbH: Gemeinde Salzbergen – Historie der Gemeinde. In: salzbergen.de. Abgerufen am 14. März 2016.
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 255.
  4. Statistische Daten – Einwohnerzahl Salzbergen. Abgerufen am 8. April 2019.
  5. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 2. September 2013.
  6. Gemeinde Salzbergen Gemeindewahl 2016@1@2Vorlage:Toter Link/wahlen.itebo.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  7. Salzbergen: 88,89 Prozent für Bürgermeister Andreas Kaiser, abgerufen am 2. September 2013
  8. https://www.noz.de/lokales/salzbergen/artikel/107561/salzbergener-ehrenburgermeisterin-anni-brinker-erhalt-bundesverdienstkreuz In Neuer Osnabrücker Zeitung am 22. Mai 2012:"Salzbergener Ehrenbürgermeisterin Anni Brinker erhält Bundesverdienstkreuz"; abgerufen am 24. September 2018
  9. https://www.salzbergen.de/magazin/artikel.php?menuid=235&topmenu=41&artikel=1688 Nachruf der Gemeinde Salzbergen für Hermann Niemeyer; abgerufen am 24. September 2018
  10. a b c Hauptsatzung der Gemeinde Salzbergen (PDF; 92 kB), abgerufen am 10. Juli 2016
  11. Feuerwehrmuseum auf www.salzbergen.de, abgerufen am 18. September 2016
  12. http://sva-salzbergen.de/
  13. http://tcrw-salzbergen.de/
  14. In Neue Osnabrücker Zeitung vom 28. April 2019: "Ortskernentlastungsstraße in Salzbergen freigegeben"; abgerufen am 30. April 2019
  15. http://www.salzbergen.de/staticsite/staticsite.php?menuid=75&topmenu=55