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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Breddenberg
Breddenberg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breddenberg hervorgehoben
Koordinaten: 52° 57′ N, 7° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Emsland
Samtgemeinde: Nordhümmling
Höhe: 12 m ü. NHN
Fläche: 8,92 km2
Einwohner: 807 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 90 Einwohner je km2
Postleitzahl: 26897
Vorwahl: 05954
Kfz-Kennzeichen: EL
Gemeindeschlüssel: 03 4 54 006
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 25
26897 Breddenberg
Website: www.breddenberg.de
Bürgermeister: Hermann Hanekamp (CDU)
Lage der Gemeinde Breddenberg im Landkreis Emsland
NiederlandeLandkreis CloppenburgLandkreis Grafschaft BentheimLandkreis LeerLandkreis OsnabrückAndervenneBawinkelBeestenBockhorstBörgerBreddenbergDersumDörpenDohren (Emsland)EmsbürenEsterwegenFrerenFresenburgGeesteGerstenGroß BerßenHandrupHaren (Ems)HaselünneHeede (Emsland)HerzlakeHilkenbrookHüvenKlein BerßenKluse (Emsland)LähdenLahn (Hümmling)Langen (Emsland)LathenLehe (Emsland)Lengerich (Emsland)Lingen (Ems)LorupLünneLünneMeppenMessingenNeubörgerNeuleheNiederlangenOberlangenPapenburgRastdorfRenkenbergeRhede (Ems)SalzbergenSchapenSögelSpahnharrenstätteSpelleStavernSurwoldSustrumThuineTwist (Emsland)VreesWalchumWerlteWerpelohWettrupWippingenKarte
Über dieses Bild

Breddenberg ist eine Gemeinde im Nordosten des Landkreises Emsland in Niedersachsen (Deutschland). Sie gehört der Samtgemeinde Nordhümmling an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Esterwegen hat.

Die Gemeinde, die sich auf 8,92 km² Fläche erstreckt, hat 800 Einwohner.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Breddenberg liegt am Nordrand der hügeligen Geestlandschaft des Hümmling zwischen Papenburg und Löningen. Der Ort wird von der Ohe durchflossen.

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind im Nordosten die Gemeinde Esterwegen, im Südosten die Gemeinde Lorup in der Samtgemeinde Werlte, im Südwesten die Gemeinde Börger in der Samtgemeinde Sögel und im Nordwesten die Gemeinde Surwold.

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde entstand im 18. Jahrhundert als Veenkolonie (Siedlung von Torfstechern). Sie wurde vornehmlich von Börger aus besiedelt. Im Jahr 1788 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist seit November 2016 Hermann Hanekamp (CDU).

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat aus Breddenberg setzt sich aus 9 Ratsherren zusammen. Ihm gehören nach der Kommunalwahl am 11. September 2011 zwei Parteien an.

Die nächsten Kommunalwahlen finden 2016 statt.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „In Silber auf gewölbtem grünen Schildfuß ein roter Stein mit der silbernen Zahl 1788 zwischen zwei aus den Außenseiten des Schildfußes wachsenden, in den Schildrand verschwindenden grünen Eichen; der Schildfuß belegt mit einem silbernen Wellenbalken.“

Das Wappen wurde vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch gestaltet und am 13. März 2013 von der Gemeinde zur Führung beschlossen. Es nimmt Bezug auf den sogenannten Gründungsstein, der das Gründungsjahr der Gemeinde trägt, womit die Zahl nicht als Schriftsatz, sondern heraldisch als Element des Denkmals gilt. Der gewölbte Schildfuß und der Wellenbalken symbolisieren Berg (Ortsname) und Fluss Ohe. Die Eichen sind ein charakteristischer Baumbestand, der die Ausfahrtsstraßen säumt.[2]

Die Farben der Gemeinde sind: Rot-Weiß.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

MuseenBearbeiten

  • Heimathaus Breddenberg

NaturdenkmälerBearbeiten

Feuchtbiotope im Ohetal

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Breddenberg ist über die Bundesstraße 401 verkehrsmäßig zu erreichen.

BildungBearbeiten

Breddenberg hat eine Bücherei, eine Grundschule und einen Kindergarten.


LiteraturBearbeiten

  • Lehrerverein der Diözese Osnabrück – Der Kreis Lingen. Beiträge zur Heimatkunde des Regierungsbezirks Osnabrück Heft I, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1905
  • Werner Kaemling – Atlas zur Geschichte Niedersachsens, Gerd J. Holtzmeyer Verlag, Braunschweig 1987, ISBN 3-923722-44-3
  • Hermann Abels – Die Ortsnamen des Emslandes, in ihrer sprachlichen und kulturgeschichtlichen Bedeutung, Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 1929
  • Christoph Oberthür, Franz Busche, Franz Barth, Heinrich Dünheuft – Heimatkarte des Kreises Lingen mit statistischen Angaben, Verlag R. van Acken, Lingen/Ems 1953
  • Ernst Förstemann, Hermann Jellinghaus (Herausgeber) – Altdeutsches Namenbuch, Band II, 1 und 2: Ortsnamen, Bonn 1913/1916 (Nachdruck: Band II, 2, Hildesheim 1967/1983, ISBN 3-487-01733-4)
  • Liborius Engbers – Die Gründung der Kolonie Breddenberg und die Entwicklung der Gemeinde bis ca. 1830, in: Emsländische Geschichte Bd. 8, Haselünne 2000, S. 132–167.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Breddenberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Jörg Mantzsch: Das Wappen der Gemeinde Breddenberg, Dokumentation zur Wappenfindung, Hinterlegt bei der Gemeinde Breddenberg und bei der Kommunalaufsicht des Landkreises Emsland, 2013