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Ruthweiler

Ortsgemeinde im Landkreis Kusel, Rheinland-Pfalz, Deutschland
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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ruthweiler
Ruthweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ruthweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 7° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Kusel-Altenglan
Höhe: 264 m ü. NHN
Fläche: 3,31 km2
Einwohner: 459 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 139 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66869
Vorwahl: 06381
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 088
Adresse der Verbandsverwaltung: Marktplatz 1
66869 Kusel
Website: www.ruthweiler.de
Ortsbürgermeister: Sven Dick
Lage der Ortsgemeinde Ruthweiler im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild
Ruthweiler

Ruthweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan an.

GeschichteBearbeiten

Der ursprünglich aus Nieder- und Oberruthweiler bestehende Ort wurde im Jahr 1271 als Nyderrudewilre erstmals urkundlich erwähnt. Er gehörte zum Burgfrieden der Burg Lichtenberg. 1816 kam Ruthweiler zum Fürstentum Lichtenberg, einer neugeschaffenen Exklave des Herzogtums Sachsen-Coburg-Saalfeld beziehungsweise ab 1826 des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Mit diesem fiel es 1834 an Preußen, das aus diesem Gebiet den Landkreis Sankt Wendel schuf. Nach der Abtrennung des Hauptteils an das neugeschaffene Saargebiet entstand 1920 der Restkreis Sankt Wendel-Baumholder, zu dem der Ort bis 1937 gehörte, als er in den Landkreis Birkenfeld eingegliedert wurde. 1969 wurde er in den Landkreis Kusel umgegliedert.

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Ruthweiler besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[2]

BürgermeisterBearbeiten

Sven Dick wurde am 7. Juni 2009 zum Ortsbürgermeister gewählt.

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Silber und Blau geteilt, oben ein wachsender, rotbewehrter und -bezungter, blauer Löwe, unten zwei waagrecht übereinanderliegende, silberne Mühleisen.“

Es wurde 1962 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium genehmigt.

Wappenbegründung: Der Löwe entstammt dem Wappen der Grafen von Veldenz. Die Mühleisen symbolisieren die beiden ehemaligen herrschaftlichen Bannmühlen.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Im Süden befindet sich die A 62. Von 1936 bis 1959 besaß Ruthweiler eine Haltestelle an der Bahnstrecke Türkismühle–Kusel. In Kusel befindet sich ein Bahnhof der Bahnstrecke Landstuhl–Kusel.Ruthweiler ist durch zwei Bushaltestellen an das ÖPNV-Netz des VRN angebunden.

Die ehemalige von Landwirtschaft geprägte Ortsgemeinde hat sich etwa ab 1995 in eine Wohngemeinde gewandelt. Ruthweiler hat vier Neubaugebiete erschlossen. Als erste Gemeinde der Verbandsgemeinde Kusel wurde das Neubaugebiet „Borrech“ durch einen privaten Investor erschlossen.

Eine Gastwirtschaft, eine Hebamme, ein Dorfgemeinschaftshaus, ein Bouleplatz, ein Spielplatz und Wanderwege sind in der Gemeinde am Fuß der Burg Lichtenberg vorhanden. Das Gemeinschaftsleben wird von Vereinen gestaltet.

Es besteht ein Dorfarchiv, das von einer Bürgergruppe, die von der Gemeinde bestellt wurde, aufgebaut und gepflegt wird.

Ein Kuriosum ist, dass das Kreiskrankenhaus Kusel bis auf die Pathologie komplett auf dem Gemeindegebiet von Ruthweiler liegt.

PersönlichkeitenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen