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Kreimbach-Kaulbach

Gemeinde in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Kreimbach-Kaulbach
Kreimbach-Kaulbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Kreimbach-Kaulbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 33′ N, 7° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Kusel
Verbandsgemeinde: Lauterecken-Wolfstein
Höhe: 220 m ü. NHN
Fläche: 9,03 km2
Einwohner: 747 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km2
Postleitzahl: 67757
Vorwahl: 06308
Kfz-Kennzeichen: KUS
Gemeindeschlüssel: 07 3 36 053
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Schulstraße 6a
67742 Lauterecken
Webpräsenz: www.kreimbach-kaulbach.de
Ortsbürgermeister: Karl Barthel
Lage der Ortsgemeinde Kreimbach-Kaulbach im Landkreis Kusel
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Über dieses Bild

Kreimbach-Kaulbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Kusel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein an.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Die Ortsgemeinde liegt an der Lauter südöstlich des Königsbergs im Nordpfälzer Bergland. Zur Gemeinde gehören neben den beiden namensgebenden Ortsteilen auch die Wohnplätze Fabrik Schmeißbacher Mühle, Wallackerhof und Winterbach.[2]

GeschichteBearbeiten

Kreimbach wurde 1309 erstmals urkundlich erwähnt, Kaulbach im Jahr 1437. Die Orte gehörten zur Kurpfalz.

Am 7. Juni 1969 wurde die Gemeinde Kreimbach-Kaulbach aus den bis dahin eigenständigen Gemeinden Kreimbach und Kaulbach neu gebildet.[3]

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Kreimbach-Kaulbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bei der vorangegangenen Wahl im Jahre 2009 wurden die Ratsmitglieder in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl SPD WG 1 WG 2 Gesamt
2014 per Mehrheitswahl 12 Sitze
2009 2 8 2 12 Sitze
2004 per Mehrheitswahl 12 Sitze

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Durch Kreimbach-Kaulbach führt die Bundesstraße 270. Im Ort gibt es einen Haltepunkt der Lautertalbahn.

WallfahrtsstätteBearbeiten

Der Ortsteil Kaulbach zählt zu den offiziellen Pilgerstätten des zuständigen Bistums Speyer.[5] Auf dem dortigen Kapellenberg (Kapellenweg) stiftete 1875 der langjährige Wolfsteiner Pfarrer Philipp Hammer, der auch religiöser Schriftsteller war, aus den Tantiemen seiner Bücher die Kirche Maria Hilf und begründete eine Wallfahrt. Dekan Hammer, seinerzeit ein deutschlandweit bekannter Redner auf katholischen Großveranstaltungen (Katholikentagen etc.), liegt bei der Kapelle begraben. Zu seinen Lebzeiten kam dorthin öfter auch sein Studienfreund, der Trierer Bischof Felix Korum, um zu predigen bzw. Gottesdienste zu halten.

VereineBearbeiten

  • SV 1961 Kaulbach-Kreimbach e. V.
  • Schützenverein Kaulbach-Kreimbach 1958 e. V
  • TTC Kreimbach-Kaulbach 1951 e. V.
  • Frauenchor Kreimbach-Kaulbach e.V.
  • Männergesangverein 1893 Kreimbach-Kaulbach
  • Feuerwehrförderverein
  • Kindergartenförderverein
  • Krankenpflegeverein
  • Landfrauenverein
  • Obst- und Gartenbauverein
  • Verschönerungsverein "Heidenburg"

Söhne und Töchter der GemeindeBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2018 liegt vor.], S. 99 (PDF; 1,9 MB).
  3. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 183 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Webseite des Bistums Speyer zur Wallfahrt in Kaulbach