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Poolbillard-Europameisterschaft 1991
Billard Picto 2-white.svg
Austragungsort Mussolente, Italien
Disziplinen 8-Ball, 9-Ball, 14/1 endlos
1990
 
1992

Die Poolbillard-Europameisterschaft 1991 war ein vom europäischen Poolbillardverband EPBF in Mussolente in der Region Venetien ausgetragenes Poolbillardturnier. Es war die erste Poolbillard-EM in Italien.

Ausgespielt wurden die Europameister in den Disziplinen 8-Ball, 9-Ball und 14/1 endlos sowie Mannschafts-Europameister der Damen und Herren.

Im 14/1 endlos-Finale der Herren unterlag Titelverteidiger Oliver Ortmann dem Schweden Jan Lundell. Ralf Souquet gelang es im 8-Ball in einer Neuauflage des Finals des Vorjahres den Schweden Tom Storm zu besiegen und damit nach 1989 zum zweiten Mal 8-Ball-Europameister zu werden. Der Deutsche Thomas Engert gewann das 9-Ball-Finale gegen seinen Landsmann Tony Deigner und wurde somit zum dritten Mal in Folge 9-Ball-Europameister. Der Deutsche Waldemar Markert, der Schweizer Rolf Hollenstein sowie der Österreicher Raymond Gneist gewannen jeweils einmal Bronze.

Bei den Damen wurde die Schwedin Helena Thornfeldt durch einen Finalsieg gegen die Vorjahres-Finalistin Andrea Kroll Europameisterin im 14/1 endlos. Sylvia Buschhüter wurde im Finale gegen Titelverteidigerin Ilona Bernhard 8-Ball-Europameisterin. Im 9-Ball gewann die Schwedin Louise Furberg, die zuletzt von 1987 bis 1990 viermal in Folge 14/1-Europameisterin war, das Finale gegen die 9-Ball-Europameisterin der Jahre 1988, 1989 und 1990. Die Österreicherinnen Claudia Hechenbichler, Francoise Blochinger und Gerda Hofstätter, sowie die Deutsche Eva Urlass gewannen zudem jeweils eine Bronzemedaille.

Die deutsche Mannschaft bestehend aus Thomas Engert, Oliver Ortmann, Ralf Souquet, Tony Deigner und Waldemar Markert wurde im Finale gegen Schweden Europameister der Herren. Österreich und die Schweiz gewannen Bronze. Bei den Damen gewann Schweden das Finale gegen die Schweiz. Auf den dritten Platz kamen Deutschland und Österreich.

MedaillengewinnerBearbeiten

Disziplin Gold Silber Bronze
Herren – 14/1 endlos[1] Schweden  Jan Lundell Deutschland  Oliver Ortmann Deutschland  Waldemar Markert
Schweiz  Rolf Hollenstein
Herren – 8-Ball[2] Deutschland  Ralf Souquet Schweden  Tom Storm Schweden  Niklas Bergendorff
Osterreich  Raymond Gneist
Herren – 9-Ball[3] Deutschland  Thomas Engert Deutschland  Tony Deigner Schweden  Christer Lofstrand
Norwegen  Vegar Kristiansen
Herren-Mannschaft[4] Deutschland  Deutschland Schweden  Schweden Osterreich  Österreich
Schweiz  Schweiz
Damen – 14/1 endlos[5] Schweden  Helena Thornfeldt Deutschland  Andrea Kroll Osterreich  Claudia Hechenbichler
Norwegen  A. Andresen
Damen – 8-Ball[6] Deutschland  Sylvia Buschhüter Deutschland  Ilona Bernhard Norwegen  Vibeke Styve
Osterreich  Francoise Blochinger
Damen – 9-Ball[7] Schweden  Louise Furberg Deutschland  Franziska Stark Osterreich  Gerda Hofstätter
Deutschland  Eva Urlass
Damen-Mannschaft[8] Schweden  Schweden Schweiz  Schweiz Deutschland  Deutschland
Osterreich  Österreich

QuellenBearbeiten

  1. Hall of Fame Results (Men – Straight). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  2. Hall of Fame Results (Men – 8-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  3. Hall of Fame Results (Men – 9-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  4. Hall of Fame Results (Men – Teams). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  5. Hall of Fame Results (Women – Straight). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  6. Hall of Fame Results (Women – 8-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  7. Hall of Fame Results (Women – 9-Ball). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.
  8. Hall of Fame Results (Women – Teams). In: billiardapps.com. European Pocket Billiard Federation, abgerufen am 19. Februar 2016.