Max Schnur

US-amerikanischer Tennisspieler

Max Jacob Schnur (* 15. Februar 1993 in Richmond, Virginia) ist ein US-amerikanischer Tennisspieler.

Max Schnur Tennisspieler
Nation: Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag: 15. Februar 1993
Größe: 196 cm
Gewicht: 95 kg
1. Profisaison: 2015
Spielhand: Rechts, beidhändige Rückhand
Preisgeld: 90.290 US-Dollar
Einzel
Karrierebilanz: 0:0
Höchste Platzierung: 1464 (10. Oktober 2016)
Doppel
Karrierebilanz: 1:7
Höchste Platzierung: 95 (27. Februar 2017)
Aktuelle Platzierung: 115
Letzte Aktualisierung der Infobox:
22. November 2021
Quellen: offizielle Spielerprofile bei der ATP/WTA (siehe Weblinks)

KarriereBearbeiten

CollegetennisBearbeiten

Max Schnur studierte bis 2015 an der Columbia University das Fach Economics. Er spielte in dieser Zeit College Tennis[1] und gewann 2013 mit Ashok Narayan den Doppeltitel bei den US-amerikanischen Hallenmeisterschaften.[2]

ProfitourBearbeiten

Schnur spielt hauptsächlich auf den zweit- und drittklassigen Turnieren der ITF Future Tour und ATP Challenger Tour. Dort tritt er fast ausschließlich in den Doppelbewerben auf. Bislang konnte er auf der Future Tour sechs Doppeltitel feiern. Auf der Challenger Tour konnte er seinen ersten Titelgewinn 2016 in Drummondville feiern. Mit James Cerretani setzte er sich in drei Sätzen gegen das Duo Daniel Evans und Lloyd Glasspool durch. In Quito hatte Schnur 2017 seine Premiere auf der ATP World Tour an der Seite von Hans Podlipnik-Castillo. Sie gewannen ihr Auftaktmatch gegen das Brüderpaar Giovanni und Nicolás Lapentti knapp in drei Sätzen. Im Viertelfinale zogen sie gegen die späteren Finalisten Julio Peralta und Horacio Zeballos in zwei Sätzen den Kürzeren. Im selben Jahr qualifizierte sich Schnur mit Hsieh Cheng-peng für die Doppelkonkurrenz in Wimbledon. Dort mussten sie sich Marcin Matkowski und Max Mirny in drei Sätzen geschlagen geben. Die Auftritte mit James Cerretani in Umag und Gstaad endeten mit jeweils zwei Erstrundenniederlagen.

ErfolgeBearbeiten

Legende (Anzahl der Siege)
Grand Slam
ATP World Tour Finals
ATP World Tour Masters 1000
ATP World Tour 500
ATP World Tour 250
ATP Challenger Tour (10)

DoppelBearbeiten

TurniersiegeBearbeiten

Nr. Datum Turnier Belag Partner Finalgegner Ergebnis
1. 20. Mai 2016 Kanada  Drummondville Hartplatz (i) Vereinigte Staaten  James Cerretani Vereinigtes Konigreich  Daniel Evans
Vereinigtes Konigreich  Lloyd Glasspool
3:6, 6:3, [11:9]
2. 25. Juni 2016 Italien  Mailand Sand Mexiko  Miguel Ángel Reyes Varela Italien  Alessandro Motti
Chinesisch Taipeh  Peng Hsien-yin
1:6, 7:64, [10:5]
3. 23. Juli 2016 Finnland  Tampere Sand Spanien  David Pérez Sanz Australien  Steven De Waard
Deutschland  Andreas Mies
6:4, 6:4
4. 8. Januar 2017 Australien  Happy Valley Hartplatz Chile  Hans Podlipnik-Castillo Australien  Steven De Waard
Australien  Marc Polmans
7:65, 4:6, [10:6]
5. 17. Juni 2017 Italien  Caltanissetta Sand Vereinigte Staaten  James Cerretani Ukraine  Denys Moltschanow
Kroatien  Franko Škugor
6:3, 3:6, [10:6]
6. 1. März 2020 Kanada  Calgary Hartplatz (i) Vereinigte Staaten  Nathan Pasha Australien  Harry Bourchier
Kanada  Filip Peliwo
7:64, 6:3
7. 18. September 2021 Vereinigte Staaten  Cary Hartplatz Vereinigte Staaten  William Blumberg Vereinigte Staaten  Stefan Kozlov
Kanada  Peter Polansky
6:4, 1:6, [10:4]
8. 16. Oktober 2021 Chile  Santiago de Chile Sand Vereinigte Staaten  Evan King Mexiko  Hans Hach Verdugo
Mexiko  Miguel Ángel Reyes Varela
3:6, 7:63, [16:14]
9. 30. Oktober 2021 Vereinigte Staaten  Las Vegas Hartplatz Vereinigte Staaten  William Blumberg Chinesisch Taipeh  Jason Jung
Vereinigte Staaten  Evan King
7:5, 6:75, [10:5]
10. 6. November 2021 Vereinigte Staaten  Charlottesville Hartplatz (i) Vereinigte Staaten  William Blumberg Philippinen  Treat Huey
Danemark  Frederik Nielsen
3:6, 6:1, [14:12]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Profil auf der Seite der Columbia University. In: gocolumbialions.com. Abgerufen am 11. Oktober 2017 (englisch).
  2. Narayan und Schnur gewinnen nationale Hallenmeisterschaften. In: college.columbia.edu. Abgerufen am 11. Oktober 2017 (englisch).