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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Herl
Herl
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Herl hervorgehoben
Koordinaten: 49° 44′ N, 6° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Ruwer
Höhe: 420 m ü. NHN
Fläche: 2,83 km2
Einwohner: 253 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 89 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54317
Vorwahl: 06500
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 044
Adresse der Verbandsverwaltung: Untere Kirchstraße 1
54320 Waldrach
Website: www.herl.eu
Ortsbürgermeister: Thomas Jost
Lage der Ortsgemeinde Herl im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild
Blick von Süden

Herl (moselfränkisch: Herdel [hɛɐdəl]) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ruwer an, die ihren Verwaltungssitz in Waldrach hat.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Herl liegt etwa 13 Kilometer östlich von Trier nahe der Landesstraße 151 (ehem. Bundesstraße 52, Abfahrt Osburg-Neuhaus). Naturräumlich lässt sich das Gemeindegebiet dem Osburger Hunsrück zuordnen.

Zu Herl gehört auch der Wohnplatz „Kaffeemühle“ (Herlermühle).[2]

GeschichteBearbeiten

Der Ort wird als Erlon im Urbar der Trierer Abtei St. Maximin um 1200 erstmals erwähnt.

Die Kapelle aus dem Jahre 1846 ist nachweislich die dritte an dieser Stelle. Sie hat einen Holzaltar aus dem 18. Jahrhundert und eine Holzfigur des hl. Quirinus, der Schutzpatron des Ortes ist.

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Herl, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[3][1]

Jahr Einwohner
1815 140
1835 206
1871 190
1905 208
1939 212
1950 199
Jahr Einwohner
1961 195
1970 231
1987 258
1997 226
2005 254
2018 253
Grafik der Einwohnerentwicklung
 

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Der Gemeinderat in Herl besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[4]

OrtsbürgermeisterBearbeiten

  • Bis 2004: Franz Koster
  • 2004–2017: Artur Jäckels
  • seit 2017: Thomas Jost

WappenBearbeiten

Blasonierung: „Von Silber über Schwarz geteilt, oben ein rotes Glevenkreuz, unten 9 (5:4) goldene Kugeln.“
Wappenbegründung: Herl gehörte einstmals zur Abtei Echternach (1095), ihr Wahrzeichen war das Glevenkreuz. Der Schutzheilige der Gemeinde Herl ist der heilige Quirinus von Rom, ihm ist auch die Herler Kapelle geweiht. Das Attribut des Heiligen sind die neun goldenen Kugeln, die das Wappen Herls in der unteren Hälfte zeigt. Das Herler Wappen kann also als eine Dokumentation der kirchlich-weltlichen Herrschaft in der oberen Hälfte (Abtei Echternach) gesehen werden. In der unteren Hälfte entsteht darüber hinaus eine religiöse Standortbestimmung, in dem Herls Verbundenheit mit dem Heiligen Quirinus dokumentiert wird.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Eine Sehenswürdigkeit und beliebtes Kletterziel sind die in der Nähe des Dorfes im Herler Wald gelegenen Felsenformationen Herler Wacken und der an der Landesstraße in Richtung Lorscheid gelegene Quarzitblock Herler Felsen.

Siehe auch:

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

In Herl gibt es kleine und mittlere Unternehmen sowie einen Demeter-Hof.[5]

MedienBearbeiten

Örtliche Medien sind der Trierische Volksfreund, der Wochenspiegel und das Amtsblatt der Verbandsgemeinde Ruwer.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Herl – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 77 (PDF; 1,9 MB).
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. knospenhof.de