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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Ralingen
Ralingen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Ralingen hervorgehoben

Koordinaten: 49° 48′ N, 6° 31′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 160 m ü. NHN
Fläche: 27,64 km2
Einwohner: 2087 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54310
Vorwahl: 06585
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 111
Gemeindegliederung: 6 Ortsbezirke
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstraße 12
54295 Trier
Website: www.ralingen.de
Ortsbürgermeister: Alfred Wirtz (Bündnis 90 / Die Grünen)
Lage der Ortsgemeinde Ralingen im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild

Ralingen (luxemburgisch Rooljen) ist eine Ortsgemeinde im rheinland-pfälzischen Landkreis Trier-Saarburg. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an. Ralingen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

GeographieBearbeiten

LageBearbeiten

Ralingen liegt zwischen Trier und Bitburg an der Sauer unmittelbar an der luxemburgischen Grenze. Auf der gegenüberliegenden Seite der Sauer liegt die luxemburgische Gemeinde Rosport.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde gliedert sich in sechs Ortsteile bzw. Ortsbezirke und einer Anzahl von Wohnplätzen (Einwohnerzahlen am 31. März 2018):[3][4]

Ortsbezirk Zugehörende Wohnplätze Einwohner
Edingen Edingerberg, Klingerbach, Kömbchen, Läschhof, Muckenbach 302
Godendorf   333
Kersch Kerscher Bach 113
Olk   405
Ralingen Berghof, Dischelt, Georgsmühle, Kunkelborn, Mahlendorf, Merteshof, Ralinger Mühle, Reitzmühle, Schäferei 467
Wintersdorf Wintersdorferberg 446

GeschichteBearbeiten

Am 17. März 1974 wurden die vier bis dahin selbständigen Gemeinden Edingen, Kersch, Olk und Wintersdorf nach Ralingen eingemeindet. Die Gemeinde Edingen wurde am 1. Juni 1972 aus den aufgelösten Gemeinden Edingen und Godendorf neu gebildet.[5]

Der Ort Ralingen gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur luxemburgischen Herrschaft Rosport.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl bezogen auf das heutige Gemeindegebiet von Ralingen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][2]

Jahr Einwohner
1815 1.035
1835 1.361
1871 1.530
1905 1.502
1939 2.421
1950 1.762
Jahr Einwohner
1961 1.703
1970 1.736
1987 1.780
1997 1.973
2005 2.026
2018 2.087

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

3
1
4
3
5
Insgesamt 16 Sitze

Der Gemeinderat in Ralingen besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 26. Mai 2019 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem vorsitzenden Ortsbürgermeister.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl CDU GRÜNE FW WGO WG Gesamt
2019 5 3 4 1 3 16 Sitze
2014 8 2 4 2 - 16 Sitze
2009 8 5 3 - 16 Sitze
  • FW = Freie Wähler Großgemeinde Ralingen e. V.
  • WGO = Wählergemeinschaft Olk e. V.

BürgermeisterBearbeiten

Zum ehrenamtlichen Ortsbürgermeister wurde Oswald Disch (CDU) am 7. Juni 2009 in einer Direktwahl mit 63,4 % der Stimmen gewählt, die Wiederwahl erfolgte am 13. Mai 2014 mit 75,2 % der Stimmen.[7] 2019 wurde Alfred Wirtz (Bündnis 90 / Die Grünen) zum neuen Ortsbürgermeister gewählt.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

InfrastrukturBearbeiten

 
Blick auf den Ortsteil Olk

VerkehrBearbeiten

Die Ortsteile Wintersdorf, Ralingen, Godendorf und Edingen liegen alle an der Sauertalstraße B 418 von Trier nach Echternach. Der Ortsteil Olk befindet sich nahe der B 51 zwischen Trier und Bitburg. Der Ortsteil Kersch liegt etwas abgelegener zwischen Olk und Wintersdorf. Zu allen Ortsteilen gibt es eine Busverbindung mit geringer Taktung durch die Moselbahn Verkehrsgesellschaft mbH im Verkehrsverbund Region Trier (VRT).

Ralingen, Wintersdorf und Edingen waren Bahnstationen an der Nims-Sauertalbahn, einer Zweigstrecke der Eifelbahn, welche seit 1915 von Erdorf über Bitburg, Wolsfeld und Irrel nach Igel führte. Diese Strecke wurde jedoch bereits 1968/69 stillgelegt und bald danach abgebaut. Auf der Trasse befindet sich heute weitgehend der Sauertal-Radweg.

BildungBearbeiten

Im Hauptort befinden sich eine Grundschule und ein Kindergarten.

KircheBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ralingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: 1. Januar 2017[Version 2019 liegt vor]. S. 80 (PDF; 1,9 MB).
  4. Einwohner mit Hauptwohnung zum Stichtag 31. März 2018, Einwohnerstatistik Verbandsgemeinde Trier-Land (Memento des Originals vom 30. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.trier-land.de
  5. Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006 (Memento vom 22. Dezember 2017 im Internet Archive) (= Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz [Hrsg.]: Statistische Bände. Band 393). Bad Ems März 2006, S. 193 (PDF; 2,6 MB).   Info: Es liegt ein aktuelles Verzeichnis (2016) vor, das aber im Abschnitt „Gebietsänderungen – Territoriale Verwaltungsreform“ keine Einwohnerzahlen angibt.
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2019, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Direktwahlen der Orts- und Stadtbürgermeister