Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Heddert
Heddert
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Heddert hervorgehoben
Koordinaten: 49° 39′ N, 6° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Saarburg-Kell
Höhe: 500 m ü. NHN
Fläche: 4,9 km2
Einwohner: 260 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 53 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54429
Vorwahlen: 06588, 06589
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 040
Adresse der Verbandsverwaltung: Rathausstraße 1
54427 Kell am See
Website: www.heddert.de
Ortsbürgermeister: Josef Wagner
Lage der Ortsgemeinde Heddert im Landkreis Trier-Saarburg
LuxemburgSaarlandEifelkreis Bitburg-PrümLandkreis BirkenfeldTrierBescheid (Hunsrück)Beuren (Hochwald)DamflosGeisfeldGrimburgGusenburgHermeskeilHinzert-PölertNaurath (Wald)Neuhütten (Hochwald)RascheidReinsfeldZüschBaldringenGreimerath (bei Trier)HeddertHenternKell am SeeLampadenMandernPaschelSchillingenSchömerichVierherrenbornWaldweilerZerfKanzemKonzNittelOberbilligOnsdorfPellingenTawernTemmelsWasserlieschWawern (Saar)Wellen (Mosel)WiltingenBonerathFarschweilerGusterathGutweilerHerlHinzenburgHolzerathKasel (bei Trier)KorlingenLorscheidMertesdorfMorscheidOllmuthOsburgPluwigRiveris (Gemeinde)Schöndorf (an der Ruwer)Sommerau (an der Ruwer)ThommWaldrachAylFisch (Saargau)FreudenburgIrsch (bei Saarburg)Kastel-StaadtKirfMannebach (bei Saarburg)MerzkirchenOckfenPalzemSaarburgSchodenSerrigTaben-RodtTrassemWincheringenBekondDetzemEnschFell (Mosel)FöhrenKennKlüsserathKöwerichLeiwenLongenLonguichMehring (Mosel)Naurath (Eifel)PölichRiolSchleichSchweichThörnichTrittenheimAach (bei Trier)FranzenheimHockweilerIgel (Mosel)Kordel (Eifel)LangsurNewelRalingenTrierweilerWelschbilligZemmerKarte
Über dieses Bild

Heddert ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell an.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Heddert liegt im Naturpark Saar-Hunsrück. Der Ort liegt etwa fünf Kilometer nordwestlich von Kell am See und 13 Kilometer südöstlich von Trier an der Landesstraße 143.

Zu Heddert gehört auch der Wohnplatz Heddertermühle[2] am Zusammenfluss von Rauruwer und Neukreutzbach.

 
Heddert, Luftaufnahme (2016)

GeschichteBearbeiten

Heddert wurde urkundlich erstmals als Hederichsrode 1207 erwähnt. Weitere Erwähnung findet der Ort 1670 als Hedenroit, 1710 als Heydert und 1724 als Haydert. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte der Ort zum Teil dem Trierer Stift St. Paulin, zum anderen Teil zur reichsunmittelbaren Herrschaft Schillingen des Trierer Domkapitels.[3] Im Jahr 1794 wurde das Linke Rheinufer von französischen Revolutionstruppen eingenommen. Von 1798 bis 1814 gehörte Heddert zum Kanton Hermeskeil im Saardepartement. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen kam die Region zum Königreich Preußen. Die Gemeinde war der Bürgermeisterei Kell im 1816 errichteten Landkreis Trier zugeordnet und gehörte von 1822 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zur Rheinprovinz. Seit 1946 ist Heddert Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Heddert, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 129
1835 185
1871 172
1905 178
1939 208
Jahr Einwohner
1950 204
1961 201
1970 212
1987 226
2005 263

GemeinderatBearbeiten

Der Ortsgemeinderat in Heddert besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[5]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Der Ort ist vor allem land- und forstwirtschaftlich geprägt. Außerdem bietet er für die Freizeitgestaltung ausgebaute Wanderwege und eine Kirmes im August.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Heddert – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2018, Gemeindeebene (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile. Stand: Januar 2018[Version 2019 liegt vor]. S. 75 (PDF; 2,2 MB).
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum Geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, Die Karte von 1789 (2. Band), Bonn 1898. S. 168, 491
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen