Hockweiler

Gemeinde in Deutschland

Hockweiler ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Trier-Land an.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Hockweiler
Hockweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Hockweiler hervorgehoben

Koordinaten: 49° 42′ N, 6° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Trier-Land
Höhe: 380 m ü. NHN
Fläche: 2,08 km2
Einwohner: 279 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 134 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54316
Vorwahl: 06588
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 048
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenfeldstraße 12
54295 Trier
Website: www.hockweiler.de
Ortsbürgermeister: Uwe Seher
Lage der Ortsgemeinde Hockweiler im Landkreis Trier-Saarburg
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Über dieses Bild
Hockweiler, Luftaufnahme (2016)
Hockweiler – im Vordergrund der ehemalige Steinbruch mit dem Silbersee

GeografieBearbeiten

Hockweiler liegt etwa 7 km südlich von Trier auf der Saar-Ruwer-Hunsrück-Hochfläche. Der Geländerücken Riedel, auf dem der Ort liegt, fällt an der westlichen Gemeindegrenze steil rund 150 Meter zum tief eingeschnittenen Tal des Gründbachs ab. Zwischen dem Ortskern und dem Gründbachtal befindet sich ein Steinbruchsee, auch "Silbersee" genannt, ein etwa 1 Hektar großer, von allen Seiten von imposanten 70 Meter hohen Steilwänden umgebender See, der durch den zwischen 1958 und 1974 erfolgten Abbau von Diabas entstanden ist.

Nachbargemeinden sind von Norden im Uhrzeigersinn: Trier (Stadtteile Kernscheid und Irsch), Gusterath, Pluwig und Franzenheim

GeschichteBearbeiten

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Hockweiler zur Pflege Waldrach im Amt Pfalzel des Kurfürstentums Trier. Nach der Inbesitznahme des Linken Rheinufers durch französische Revolutionstruppen gehörte der Ort von 1798 bis 1814 zum Kanton Konz im Saardepartement und kam 1815 aufgrund der auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen zum Königreich Preußen. Im Jahr 1816 wurde die Gemeinde dem Landkreis Trier zugeordnet und gehörte von 1822 an zur Rheinprovinz. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Hockweiler zur Bürgermeisterei Irsch.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hockweiler, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 65
1835 83
1871 126
1905 150
1939 120
1950 143
Jahr Einwohner
1961 132
1970 158
1987 179
1997 171
2005 263
2019 279

VerkehrBearbeiten

Die durch den Ort führende Kreisstraße verbindet Hockweiler im Norden mit Irsch; im Osten trifft sie auf die L 143 von Filsch nach Pluwig. Nächste Bundesstraße ist die B 268, etwa 5 km westlich.

Es besteht eine Busverbindung nach Trier und Hermeskeil im Rahmen des Verkehrsverbunds Region Trier.

Die nächsten Bahnhöfe sind Trier Hbf. und Trier Süd.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Hockweiler – Sammlung von Bildern

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten