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Dies ist ein Archiv der Seite Wikipedia:Auskunft. Es enthält alle Abschnitte, die in der Kalender-Woche 17 im Jahr 2015 begonnen wurden.

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Inhaltsverzeichnis

Plural von Goldrausch

Moin! Hier wurde die Frage schon mal kurz angesprochen, aber nicht wirklich geklärt. Lautet die Mehrzahl von Goldrausch tatsächlich "Goldräusche"? Die Herleitung von "Rausch" ist ja nur eine Volksetymologie. In Wirklichkeit handelt es sich doch um einen falschen Freund, denn "Goldrausch" kommt von rush, wörtlich: "Hetze", "(An)sturm", "Gedränge". Der Duden auf meinem Bücherbrett weiß nichts zu dem Thema. Hier jemand? Geoz (Diskussion) 06:13, 20. Apr. 2015 (CEST)

Das sind keine falschen Freunde, sondern urverwandte Wörter. --79.219.236.219 06:43, 20. Apr. 2015 (CEST)
Also ich sehe hier kein Problem. Das mag ja vom englischen "Goldhetze" falsch übernommen worden sein, aber im Deutschen heisst der Begriff nun mal seit eh und je Goldrausch, im Sinne von "vom Gold berauscht sein". Es ist doch nicht so, dass man hier "Rausch" als Ausnahmeform von "Hetze" versteht, für die andere grammatische Regeln gälten als für das übliche "Rausch". --King Rk (Diskussion) 06:53, 20. Apr. 2015 (CEST)
Die Grimms sehen das anders, siehe Nummern 2 bis 4. --Rôtkæppchen₆₈ 07:07, 20. Apr. 2015 (CEST)
PS zu meinem Beitrag: Der Online-Duden sieht da offenbar auch kein Problem ... "Goldräusche" ist richtig. --King Rk (Diskussion) 07:12, 20. Apr. 2015 (CEST)

1300 Google-Treffer, der genannte Plural ist also offenbar durchaus gebräuchlich, aber ich scheine ein ähnliches Sprachgefühl wie der Fragesteller zu haben, bei mir sträubt sich alles und ich würde den Sachverhalt sicher lieber irgendwie umschreiben als von Räuschen zu sprechen. Da es aber offensichtlich dudenkonform ist, sollte man es auch bei uns nicht korrigieren. --Proofreader (Diskussion) 12:05, 20. Apr. 2015 (CEST)

Wie lange können junge Menschen wachsen?

Eine mir bekannte junge Dame wuchs zwischen 17 und 18 zehn Zentimeter und ist jetzt 1,75 cm groß. Ein ehemaliger Schulkamerad wuchs zwischen 18 und 19 vergleichbar. Ich selbst hörte, glaube ich mich zu erinnern, erst mit 20 auf zu wachsen. Frage: Bis in welches Alter können junge Erwachsene maximal wachsen und in welchem Lebensalter hört dasl Längenwachstum definitiv auf?

--Linguistic expression (Diskussion) 09:57, 20. Apr. 2015 (CEST)

Wir haben die Liste der größten Personen. Späteres Wachsen verläuft anders und kann der Akromegalie geschuldet sein. Diese verhalf Richard Kiel zu seiner Rolle im Film. --Hans Haase (有问题吗) 10:14, 20. Apr. 2015 (CEST)
Die Fage geht nicht in Richtung Freakshow und Anomalie. Versthe es bitte als Wachstum im normalen Rahmen ohne Ausschüttungsstörung. --Linguistic expression (Diskussion) 10:20, 20. Apr. 2015 (CEST)
Da habe ich mal 23 Jahre als Richtschnur gehört.--87.162.253.191 10:58, 20. Apr. 2015 (CEST)

Das findet man unter Körpergröße#Körperwachstum. --King Rk (Diskussion) 11:07, 20. Apr. 2015 (CEST)

Dort steht, wie ich gerade gesehen habe "bis das Wachstum im Wesentlichen abgeschlossen ist, etwa um das 19. Lebensjahr" . Etwa um ist aber sehr vage. Mir geht's sozusagen darum zu hören: Es sind Fälle bekannt, wo Menschen bis zum nnten Lebensjahr wuchsen und danach nicht mehr wuchsen. Ich kenne Fälle, wo Mädchen mit 16 ausgewachsen waren. Das wäre eine Abweichung nach unten. Mich interessieren hier die möglichen Abweichungen nach oben. --Linguistic expression (Diskussion) 11:53, 20. Apr. 2015 (CEST)
Hier eine interessante Seite zum Thema Körperwachstum und Reife von Jungen und Mädchen im Vergleich mit einigen Kurven. Dort sieht man: Die Pauschalaussage mit dem 19. Lebensjahr ist zu ungenau, man muss auf jeden Fall nach Geschlecht unterscheiden, denn bei Mädchen flacht die Kurve deutlich früher ab als bei Jungs.
Ich selbst war erst mit Anfang Zwanzig ausgewachsen, bin allerdings auch über 2 Meter gross. --TETRIS L 13:11, 20. Apr. 2015 (CEST)
Eigentlich steht im Wikipedia-Artikel noch ein bisschen mehr als "nach 19 ist Schluss". --King Rk (Diskussion) 16:11, 20. Apr. 2015 (CEST)

Suche Internetquelle zum Nichtunterschreiben einer Eingliederungsvereinbarung

Im Lemma steht "Im Unterschied zur früheren Rechtslage bleibt seit dem 1. April 2011 die Weigerung einer leistungsberechtigten Person, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, jedoch sanktionslos.[2 ", eine Quelle ist auch bei. Frage: Im Internet kann ich die Quelle nicht finden. Ich benötige die Veränderung des Wortlautes. Vielleicht ist ein anderer geschickter im Suchen und Finden.

--2003:62:4566:1D30:74F9:CF1C:8C7A:75C1 13:03, 20. Apr. 2015 (CEST)

[1] -- Liliana 13:09, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ganz herzlichen Dank! --87.142.37.173 13:29, 20. Apr. 2015 (CEST)

Frage im Nachgang zur Eingliederungsvereinbarung

Eigentlich ist SGB II ja nur Grundsicherung (stimmt das?). Im Fall wo es noch um Versicherungsleistung aka Arbeitslosengeld 1 geht, gehe ich davon aus, dass man erst recht nicht unterschreiben muss in dem Sinne, dass dann eine Sanktion erfolgen könnte. Ist das so richtig? --87.142.37.173 13:52, 20. Apr. 2015 (CEST)

Die Gründe um eine Sperrzeit zu verhängen finden sich in § 159 SGB III. Eine Eingliederungsvereinbarung wird dort in keinster Weise erwähnt. -- Liliana 14:09, 20. Apr. 2015 (CEST)

Simpsons - Milgram-Experiment?

Ist die frühe Folge (wenn es "Eine ganz normale Familie" ist, sogar die erste, die laut Artikel in D ausgestrahlt wurde) eine "mediale/künstlerische Umsetzung" des Milgram-Experiments? (Alle sitzen bei Dr. Marvin Monroe und geben sich ansteigende Stromstöße)--Wikiseidank (Diskussion) 10:40, 20. Apr. 2015 (CEST)

Nach meiner Erinnerung entscheiden sich die Familienmitglieder – im Gegensatz zum realen Experiment – von sich aus für die Bestrafung, während der Arzt mäßigend einzugreifen versucht. Dass die Autoren der Folge auf das Experiment Bezug nehmen wollten, halte ich trotzdem für wahrscheinlich. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:05, 20. Apr. 2015 (CEST)
+1 nicht Milgram.
Ein Experiment hat genau definierte Parameter und wenn man Milgrams Experiment mit der Simpsons-Episode vergleicht, bleibt nur "Elektroshock" und "Personen" übrig. Das reicht aber nicht. Was die frühen Simpsons tun, ist shock competition technique, ähnlich, aber doch anders.
Dieses Prinzip wird heute - rein verbal, ohne Shocks - gerne in "Reality-Shows" eingesetzt, was den Gedanken nahelegt, dass Reality-Shows den Simpsons etwa 10 - 15 Jahre hinterherhinken. Dann wäre das Original zu bevorzugen. 213.169.163.106 12:57, 20. Apr. 2015 (CEST)
Nix Milgram, das ist Konditionierung mittels Verstärkung durch Bestrafung. Der Rektor heißt nicht grundlos Skinner. --178.4.110.1 01:05, 21. Apr. 2015 (CEST)
Der TV-Psychologist war aber Marvin Monroe...... Irgendwelche Assoziationen? 213.169.163.106 07:39, 21. Apr. 2015 (CEST)

KfW-Zuschuß bei Nießbrauch

Eine ältere Dame hat ihr Haus ihren zwei Töchtern überschrieben – mit lebenslangem Nießbrauchrecht für sich. Nun muß ein altersgerechtes Bad her. Dieser Umbau ist förderfähig durch die KfW. Auf deren Seite heißt es: Wir fördern Sie - unabhängig von Ihrem Alter - wenn Sie Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses mit maximal 2 Wohneinheiten oder einer Wohnung, Ersterwerber eines sanierten Ein- oder Zweifamilienhauses oder einer sanierten Wohnung, eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Privatpersonen oder Mieter (mit Zustimmung des Vermieters zu den Umbaumaßnahmen) sind. Nun ist sie ja keine der angeführten Personen. Kann sie den Zuschuß trotzdem beantragen, oder müssen das die Töchter tun? Anscheinend ist das bei der KfW nicht vorgesehen. Dankeschön Timm Thaler (Diskussion) 11:36, 20. Apr. 2015 (CEST)

Die Dame könnte zusätzlich zum Nießbrauchsrecht einen Mietvertrag mit den Eigentümerinnen schließen. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:34, 20. Apr. 2015 (CEST)
"Nießbrauch ist das [...] Recht, die Nutzungen [...] eines Vermögens zu ziehen" - ist das korrektes (Juristen-)Deutsch? --Eike (Diskussion) 15:11, 20. Apr. 2015 (CEST)
So ähnlich steht es in der Legaldefinition des § 1030 BGB (...berechtigt ist, die Nutzungen der Sache zu ziehen ...), der im Artikel ja auch verlinkt ist. -- Ian Dury Hit me  18:42, 20. Apr. 2015 (CEST)

Gesamtnote Studium bei Bachelor-Master

In Bewerbungen wird häufig eine Gesamtnote des Studiums verlangt, teilweise auf älteren Antragsbögen noch mit "Gesamtnote Diplom" oder ähnlich bezeichnet. Welche Note muss man da eintragen, wenn man Bachelor und Master absolviert hat? Nur die Masternote? Bachelor- und Masternote im Verhältnis 1:1? Oder ein andere Verhältnis, das von den ECTS-Punkten abhängt? Gibt es dazu eine offizielle Regelung? 129.13.72.195 12:56, 20. Apr. 2015 (CEST)

Bitte ein Beispiel. Ich würde die Noten getrennt eintragen, weil es sich um verschiedene Studien handelt. Wer zwei unterschiedliche Fächer gleichzeitig studiert, würde auch keine Gesamtnote eintragen. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:00, 20. Apr. 2015 (CEST)
Beispiel, Feld "Gesamtnote der Diplom/Staatsexamensprüfung". 129.13.72.195 13:17, 20. Apr. 2015 (CEST)
Dort geht es ausdrücklich um ein Diplom- oder Staatsexamansstudium, also einen eingliedrigen Studiengang. --193.174.230.125 13:27, 20. Apr. 2015 (CEST)
Die Idee des Master-Abschlusses ist, äquivalent zum Diplom zu sein. Sollte also gar nichts anderes vorgesehen sein, wäre das deine Master-Note. "Gesamt" bezieht sich darauf, dass keine einzelnen Prüfungen angegeben werden sollen. Die Bachelornote spielt nach dem Master in der Regel keine große Rolle mehr, sofern sie nicht ungewöhnlich schlecht ist (aber dann bekommt man idR. auch keine Masterstelle). --mfb (Diskussion) 14:11, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ich sehe ein Bachelorstudium als eigenständige Leistung, weshalb meines Erachtens die Note genauso angegeben werden soll. Schließlich ist es möglich, im Bachelorstudium ein anderes Fach zu studieren, zum Beispiel Physik mit Meteorologie als Master oder Chemie mit Umweltwissenschaften als Master. --193.174.230.125 14:56, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ich würde die Bachelor-Note höchstens angeben, wenn sich das Fach eben deutlich vom Masterfach unterscheidet und für die Bewerbung besonders relevant wäre. Wobei man damit dann ja auch darstellen würde, dass man vom bewerbungsrelevanten Fach "wegstudiert" hat... --Eike (Diskussion) 15:09, 20. Apr. 2015 (CEST)

Üblicherweise wird die Note des letzten/höchsten Studienabschlusses verlangt. Wenn die Bachelor-Note hilft, einen positiven Gesamteindruck zu gewinnen, solltest du im eigenen Interesse kreativ sein, damit sie zusätzlich wahrgenommen wird. --muns (Diskussion) 16:35, 20. Apr. 2015 (CEST)

Noch eine Anmerkung zu diesem Beispiel: Das ist eine reine Formsache. Der Betreuer muss den Doktorand annehmen, das ist der entscheidende Teil und das geschieht idR. ohne solche Formulare, aber Bewerbungsschreiben sind hier nicht das Thema. Sofern die vorherige Note im Studium (also hier: Master) nicht sehr schlecht war wird der Promotionsausschuss das problemlos durchwinken - üblicherweise gibt es da bei jeder Uni eine festgelegte Grenze. Falls die Note bedenklich ist, muss der Betreuer die Qualifikation begründen (steht auch auf dem Formblatt drauf), in dem Fall wird dann auch die Bachelornote angeschaut. --mfb (Diskussion) 17:48, 20. Apr. 2015 (CEST)
Also konkret bei mir (dem Fragesteller) ist es so, dass die Masternote sehr gut, die Bachelornote aber "nur" gut ist. In dem Fall kann ich also ruhigen Gewissens nur die Masternote angeben? 85.212.31.76 23:22, 20. Apr. 2015 (CEST)
Bei diesem Formular? Ja. Du kannst natürlich auch nochmal im dortigen Sekretariat nachfragen wenn du ganz sicher gehen möchtest. Mit "sehr gut" als Master wird das aber problemlos durchgewunken. --mfb (Diskussion) 23:46, 20. Apr. 2015 (CEST)

Ableitung nach verschiedenen Zeitperioden (dyn. Makroökonomik)

Guten Tag,

wie kann ich mir die folgende Ableitung vorstellen:

 

Also eine Ableitung einer Variablen mit Zeitindex die aber in verschiedenen Perioden vorkommt.

Vielen Dank, --WissensDürster (Diskussion) 14:32, 20. Apr. 2015 (CEST)

Wie ändert sich   in obiger Formel, wenn sich   um   ändert? Um  . Sinnvoll scheint mir, auch   mit Index zu schreiben:  . 217.230.92.239 15:04, 20. Apr. 2015 (CEST)
Zumindest in den Naturwissenschaften bezeichnet der in der Gleichung verwendete geschwungene Differenzialoperator die partielle Ableitung, also eine Ableitung lediglich nach der explizit vorkommenden Größe (im Gegensatz zum totalen Differenzialoperator d, bei dem auch implizite Abhängigkeiten anderer Größen betrachtet werden). Insofern müsste nur genau nach mt abgeleitet werden, während mt-1 und mt+1 als konstant betrachtet werden. Im Übrigen müssten bei der totalen Ableitung mt-1 und mt+1 auch nur dann besonders betrachtet werden, wenn sie von mt abhängen; wenn sie von mt unabhängig sind, handelt es sich einfach um andere Größen, die lediglich ähnlich heißen. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:06, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ein Beispiel für den Unterschied zwischen partieller und totaler Ableitung: Partielle Ableitung#Partielle und totale Ableitung nach der Zeit. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:08, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ja, es soll natürlich nur eine partielle Ableitung sein (bspw. nicht nach Pi). Und es sollte auch funktionieren. Mir fehlt nur ein gutes Argument dafür. --WissensDürster (Diskussion) 15:32, 20. Apr. 2015 (CEST)
Komprimiertes Beispiel:   (ohne Gewähr). Das ist offenbar üblich (auch in monetärer Ökonomik). In jedem Summanden der "nicht passt", zähle ich einfach eine Periode weiter und leite das dann ab. Vielleicht ist das auch mathematisch unsinnig und dahinter steckt nur eine ökonomische Annahme. (Bei Differenzengleichungen hängen ja aber auch vorherige und spätere Perioden zusammen...) --WissensDürster (Diskussion) 15:38, 20. Apr. 2015 (CEST)
Nach naturwissenschaftlicher Definition ist die richtige Antwort λt, weil im zweiten Summanden mt nicht vorkommt und er deswegen (im Sinne der partiellen Ableitung) konstant ist. Bei einer totalen Ableitung müsste zunächst geprüft werden, wie die anderen Größen von mt abhängen. Alle mi als mt zu sehen, scheint mir nicht sinnvoll zu sein. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:19, 20. Apr. 2015 (CEST)
So wie die Funktionen dort stehen (ohne Angabe von Abhängigkeiten zwischen  ,   usw.) ist nur der Summand mit   zu betrachten.
Indexanpassungen kommen bei Summen von Produkten vor, in denen unterschiedliche Indizes enthalten sind, z.B.:
 ,
 .
So etwas ist aus obigen Formeln jedoch nicht ersichtlich. 217.230.92.239 16:48, 20. Apr. 2015 (CEST)
Um nicht nur mir und meinen Skripten zu glauben und es ausführlicher zu betrachten, dieses Beispiel: Maik Heinemann - Dynamische Makro Lagrangeoptimierung mit ersten partiellen Ableitungen. Schön sauber. Betrachte die Ableitung nach  . Gruß, --WissensDürster (Diskussion) 16:47, 20. Apr. 2015 (CEST)
In diesem Beispeil kommt   hinter dem Summenzeichen mit unterschiedlichen Indizes vor! Das ist etwas ganz anderes als obige Formel. Einfach in mehrere Summen aufteilen, Laufindex   in den Summen so anpassen, daß in jeder Summe   steht, dann ist das Ergebnis verständlich. 217.230.92.239 16:56, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ich habe die Antwort nur verstanden, weil ich die Antwort kenne. Deshalb noch einmal in meinen Worten: Wenn der Laufindex der Summe t ist, steht in der Summe … lambdat (at+1 - (1-delta) at … - zt*at); dann muss nur at betrachtet werden, nicht jedoch at+1. Wenn der Laufindex der Summe t-1 ist, steht in der Summe … lambdat-1 (at - (1-delta) at-1 … - zt-1*at-1); auch jetzt muss at betrachtet werden. Man muss sich also überlegen, bei welchen Summanden der Summe, das heißt bei welchen Werten für den Laufindex irgendwo in der Summe at erscheint. Ich halte es im Übrigen für schlechten Stil, t sowohl als Laufindex der Summe als auch als festen Parameter in der Ableitung zu verwenden; im zweiten Fall würde ich t0 oder T schreiben. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:08, 20. Apr. 2015 (CEST)
Oh Gott, wenn alle Ökonomen so schlecht in Mathe sind wie der TE, wird mir klar, warum es ständig Finanzkrisen gibt.... 129.13.72.197 14:08, 21. Apr. 2015 (CEST)

Literatur in der Antike

Wie wurde eigentlich in der Antike Literatur erstellt, gehandelt, verbreitet und konsumiert? Ich kenne den Artikel Bücherverlust in der Spätantike, aber wie war denn vorher die Versorgung mit Literatur? Hat sich z. B. ein Ovid irgendwann hingesetzt und überlegt, ach, ich könnte doch Schriftsteller werden, hat seine Ideen zu Papyrus gebracht und seine Schriftrollen einem Verleger angeboten und der hat sie dann in großer Auflage kopieren lassen und in alle seinen Buchrollenläden im römischen Reich angeboten? Gab es überhaupt sowas wie einen Wirtschaftszweig "Büchermarkt" oder wurden die Schriftrollen dann einfach in den Haushalten der Griechen und Römer kopiert? Und haben die Autoren denn überhaupt was verdient oder war Schriftstellerei eher so ein exotisches Hobby?

Und was war in der Antike ein Buch? Im Artikel zu den Metamorphosen ist von 15 Büchern die Rede, ist damit je eine Rolle gemeint?

Oder ist man z. B. in Lutetia in die öffentliche Bibliothek gegangen und hat nach den neuesten Werken von Sophokles gefragt? Nun konnte ja auch bestimmt nur eine geringe Schicht der Bevölkerung überhaupt lesen, aber weiß man was darüber, wie diese Literatur damals genossen hat? Hat man es sich Abends auf der Liege gemütlich gemacht und die Geschichten des Odysseus geschmökert? Holstenbär (Diskussion) 14:37, 20. Apr. 2015 (CEST)

Kleiner Hinweis: Im römischen Lutetia waren die neuesten Werke von Sophokles schon ca. 500 Jahre alt... --WolfD59 (Diskussion) 17:55, 20. Apr. 2015 (CEST)
Das konnte der potentielle Leser aber ja nur wissen, wenn er sich vorher die Schriftrolle mit den Biographien griechischer Dichter geborgt hätte. Holstenbär (Diskussion) 18:05, 20. Apr. 2015 (CEST)
"Die Antike" ist ein weites Feld - zu weit, um allgemein gültige Aussagen machen zu können. Bibliothek von Pergamon, Bibliothek von Alexandria und Bibliothek von Caesarea (= Provinz) usw. schon gelesen? - Da Bibliotheken, so scheint es, der Wissenschaft vorbehalten waren, werden Privatleute auch noch eine Privatbibliothek unterhalten haben - vielleicht für die "leichtere Literatur". Allerdings waren "die Leute, die lesen konnten und wollten" in der Regel Politiker bzw. Angestellte von diesen und hatten folglich Zugang zu den gigantischen Bibliotheken. Eine Notiz im Artikel Bibliothek von Pergamon besagt, daß auch Gymnasien ihre eigene Bibliothek hatten. - Gemütlich hat man es sich schon auf den Klinen gemacht, allerdings um einem Vorleser bei einer Rezitation zu lauschen: das war fester Bestandteill eines Festmahls (o tempora, o mores!). Ansonsten las man in der Antike laut oder wenigstens halblaut - diente auch dem besseren Behalten. --Bremond (Diskussion) 18:37, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ein maßgebliches Werk hierzu ist immer noch der Abriß des antiken Buchwesens von Theodor Birt, online zugänglich im Internet Archive, S. 245-367. Peter White: Bookshops in the Literary Culture of Rome, in: Johnson & Parker (ed.): Ancient Literacies. The Culture of Reading in Greece and Rome, Oxford University Press 2009, pp. 268-287, schreibt auf S. 268, dass sich die Faktenbasis seit Birt nicht nennenswert geändert habe: a few dozen allusions scattered in predominantly literary sources, also spärlich. 1967 ist bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft in Darmstadt erschienen: T. Kleberg, Buchhandel und Verlagswesen in der Antike, das gibt es aber nicht online. Einen Überblick findest du auch hier.
Ein „Buch“ (liber) ist immer eine Buchrolle aus Papyrus. Braucht man für ein Werk 15 Rollen, dann hat es 15 Bücher. --Jossi (Diskussion) 18:21, 20. Apr. 2015 (CEST)

wie heißt Plural noch

--92.74.154.245 14:59, 20. Apr. 2015 (CEST)

Steht im Artikel Plural. --Kobako (Diskussion) 15:01, 20. Apr. 2015 (CEST)
...Dem Werwolf schmeichelten die Fälle,
er rollte seine Augenbälle.
Indessen, bat er, füge doch
zur Einzahl auch die Mehrzahl noch!
Der Dorfschulmeister aber mußte
gestehn, daß er von ihr nichts wußte.
Zwar Wölfe gäb's in großer Schar,
doch "Wer" gäb's nur im Singular.
Der Wolf erhob sich tränenblind -
er hatte ja doch Weib und Kind!!
Doch da er kein Gelehrter eben,
so schied er dankend und ergeben.
--2003:45:4644:12B6:D4A5:64B3:4722:F86F 16:08, 21. Apr. 2015 (CEST)

Angeblich dürfen Politiker, die über TTIP abstimmen, TTIP vor der Abstimmung nicht komplett lesen. Latrinengerücht?

Es wird fortwährend von Gegner von TTIP behauptet, dass die Politiker, die über das Abkommen abstimmen sollen, es vorher angeblich nicht vollständig lesen dürfen. Ich halte das ja für eine Räuberpistole, vielleicht ist es aber doch wahr. Weiß jemand sicheres darüber?

(Es wurde so viel unhaltbares Zeug über TTIP behauptet, dass ich kaum mehr was glaube.)

--Linguistic expression (Diskussion) 15:55, 20. Apr. 2015 (CEST)

Das war im Artikel,[2] bis es jemand besser wissen wollte und löschte.[3] --Hans Haase (有问题吗) 16:28, 20. Apr. 2015 (CEST)
Ich sehe in dem Deutschlandfunkartikel nur Polemik, aber keine Antwort auf meine Frage. Dürfen's die abstimmmenden Politiker denn nun lesen oder nicht? (Ich gehe zwar davon aus, dass die allermeisten zu faul sind dieses Konvolut zu lesen, aber darum geht's gar nicht.) --Linguistic expression (Diskussion) 17:16, 20. Apr. 2015 (CEST)
Dein Kommentar "Ich sehe in dem Deutschlandfunkartikel nur Polemik..." diskreditiert dich in meinen Augen als ernstzunehmenden Diskussionspartner. --2003:45:4644:12B6:D4A5:64B3:4722:F86F 16:14, 21. Apr. 2015 (CEST)
Der Fairness halber sollte nicht unerwähnt bleiben das Politiker seit je her nicht alles lesen (können) worüber sie abstimmen. Im Besten Fall wird dies von Anfang an auf vertraute Mitarbeiter oder spezialisierte Politiker der eigenen Fraktion delegiert die dann nach Bedarf den Stand für ihren Politiker zusammenfassen. Dies ist z.B. regelmäßig so bei Angelegenheiten für die im Detail das Parlamentarischen Kontrollgremium zuständig ist, die also häufig auch für MDB die dem Gremium nicht angehören geheime Verschlusssache bleiben. Es ist allerdings sehr seltsam oder auch gerade bezeichnend das die Texte zu TTIP so eigestuft werden. Leider scheint das eine zunehmende Praxis bei Themen bei denen eigentlich garkeine Geheimhaltung geboten erscheint.
Häufig ist der Hintergrund tatsächlich rein politisch/strategisch indem die Deutungshoheit exklusiv für eine Regierung(en) oder einen Expertenkreis reserviert wird (indem die dann jegliche Kritik bequem (und so tatsächlich logisch begründet) als Verschwörungstheorie abwimmeln können). --Kharon 17:26, 20. Apr. 2015 (CEST)
Diese Aussage geht darauf zurück, dass erstens noch gar nicht klar ist, wer schließlich über diesen Vertrag abstimmen wird - nur das EU-Parlament oder auch die nationalen Parlamente. Zweitens: Völkerrechtliche Verträge sind Teil der Außenpolitik. Im Staatsaufbau ist die Außenpolitik ein Feld der Exekutive. Das führt dazu, dass eigentlich in allen Staaten völkerrechtliche Verträge von Regierungen ausgehandelt werden und erst dann den Parlamenten zur Abstimmung vorgelegt werden. Die Parlamente können dann nur noch zustimmen oder den Vertrag ablehnen, sie können nicht über die Inhalte mitbestimmen. Wie gesagt: Das ist überall auf der Welt bei völkerrechtlichen Verträgen so. Bei der EU kommt hinzu, dass der EU Kompetenzen übertragen wurden, in bestimmten Themenfeldern völkerrechtliche Verträge für alle Mitgliedsstaaten auszuhandeln. Dort verhandelt also nur die Kommission und am Schluss wird das EU-Parlament abstimmen.
Nächste Ebene: Während der Verhandlungen sind die Entwürfe und Vorstellungen geheim. Das ist so gewollt, damit die Staaten in Bereichen mit gegensätzlichen Interessen auch wirklich verhandeln können und nicht jede Seite schon weiß, wie die Prioritäten der anderen Seite genau liegen (NSA mal beiseite).
Zusammen führt das dazu, dass die Entwürfe zur Zeit geheim sind und niemand außer den Delegationen und ihren Auftraggebern sie kennt. Also können Abgeordnete sie derzeit nicht einsehen. Wenn der Vertrag aber von der Kommission und der US-Regierung paraphrasiert ist, wird diese Fassung veröffentlicht und dann werden entweder die EU-Parlamentarier oder die Parlamente der Mitgliedsstaaten darüber abstimmen. Grüße --h-stt !? 17:38, 20. Apr. 2015 (CEST)
Paraphiert? --Rôtkæppchen₆₈ 17:51, 20. Apr. 2015 (CEST)
Besten Dank an Benutzer Hstt. Ich vestehe also, dass alles heiße Luft ist, weil die Abgeordneten das Gesamtkonvolut später lesen können, falls sie es schaffen und wollen bzw quelesen. Dann sagen sie eben Ja oder Nein. --Linguistic expression (Diskussion) 18:56, 20. Apr. 2015 (CEST)
Die Darstellung von H-stt ist allerdings im Detail nicht richtig. Grundsätzlich sind auch Entwürfe in der Regel transparent. Sie werde ja in der Regel sogar genau als Diskussionsgrundlage erstellt. Wie ich schon schrieb ist es allerdings eine zunehmende Praxis Parlamente vor vollendete Tatsachen zu stellen indem sie das dann nur noch abnicken können. Dabei ist diese parlamentarische Praxis bezeichnenderweise eigentlich nur in autoritären Systemen wie in China übliche Praxis. --Kharon 19:24, 20. Apr. 2015 (CEST)
Hier steht, sie dürfen lesen. Aber nur zwei Stunden und in einem geheimen Raum - und sie dürfen nichts aufschreiben - und wenn sie etwas darüber weitergeben, geht´s ab in den Knast. Wie kommt ihr da auf Verschwörungstheorie, wenn doch alles ganz transparent ist? --Optimum (Diskussion) 19:52, 20. Apr. 2015 (CEST)

Was wollt ihr eigentlich? In China wurde damals ein Krieg geführt, um dort nicht benötigte britische Waren irgendwie einzuführen. In Europa geht das viel zivilisierter, wenn die Amis ihren Mist wie bei einer Kaffeefahrt verscherbeln wollen. Das Recht auf Absatz ist zwar noch nicht in den Verfassungen der Länder verankert, aber durch die Rechtsprechung wird das schon “gerichtet“. Wir müssen kaufen und gut ist!--Angelika Lindner (Diskussion) 20:49, 20. Apr. 2015 (CEST)

Wer einige Entwürfe (textual proposals) selbst lesen will: Hier die Seite der EU zu TTIP: http://trade.ec.europa.eu/doclib/press/index.cfm?id=1230 --87.183.157.199 10:29, 21. Apr. 2015 (CEST)

Mastercard

ich habe meine neue mastercard erhalten. mit der kann man nun auch mit funk zahlen. ich wurde durch verschiedene beiträge in internetforen verunsichert. wie groß ist die gefahr, dass im vorbeigehen daten via funk von der karte ausgelesen werden? ist sowas möglich? --176.2.85.77 23:47, 20. Apr. 2015 (CEST)

Wenn Du Deine Karte in einem Etui aus Mu-Metall aufbewahrst, dann sollte die Gefahr gleich Null sein. Selbiges empfiehlt sich für alle anderen Karten und Dokumente mit NFC- oder Transponderfunktionalität, z.B. Maestro-Karten, Personalausweise, Reisepässe, kontaktlose Skipässe und ÖPNV-Fahrausweise (z.B. Oyster-Card) oder auch elektronische Türschlüssel. --Rôtkæppchen₆₈ 00:49, 21. Apr. 2015 (CEST)
<quetsch>Seit wann haben Persos so ein Dingens? Meiner ist noch ohne Fingerabdruck. --178.4.110.1 01:18, 21. Apr. 2015 (CEST)
<quetsch²>1. November 2010 --Rôtkæppchen₆₈ 01:46, 21. Apr. 2015 (CEST)</quetsch²>
Gut zu wissen. Danke Dir. --178.4.105.201 10:45, 21. Apr. 2015 (CEST)
Du hast eine Kreditkarte und sorgst dich um Datenschutz? Das ist putzig... --85.212.24.243 00:59, 21. Apr. 2015 (CEST)
die Gefahr ist ja mehr der unerlaubte Einsatz zur Zahlung... und weniger die temporäre Speicherung und Auswertung der erlaubten Einsätze... :) witzig ist aber, dass die eingesetzte Kryptologie immernoch nix taugt (erst reichte n bloßer Abdruck der Karte und jetzt reicht es schon wenn die Karte bloß irgendwie in der Nähe ist... lol), obwohl es so hübsche Verfahren gibt (OTP z B)... aber die Nachverfolgbarkeit ist n Vorteil... --Heimschützenzentrum (?) 07:41, 21. Apr. 2015 (CEST)
Warum entwickelst du nicht endlich ein praktikables Verfahren zur Anwendung von OTP z. B. für Zahlungsvorgänge und verdienst dich damit dumm und dusselig, statt hier jede Frage zur Kryptographie damit zu "bereichern"? --Eike (Diskussion) 08:33, 21. Apr. 2015 (CEST) PS: Diese Frage ist rein rhetorisch und harrt nicht einer Beantwortung.
noch eins...? gibt doch schon soviele... *lol* das Problem ist, dass irgendwelche Leute lieber immer wieder Geld für neuen alten Schrott verschwenden... dazu kommt dann noch mit Gift (z. B. TBT) beschmiertes, buntes Bargeld... ich vermute mal: die wollen es nich anders... war das die offensichtliche Antwort, die so offensichtlich war, dass eine Beantwortung nich nötig ist? --Heimschützenzentrum (?) 09:15, 21. Apr. 2015 (CEST)
Nein, auf die wär ich nie und nimmer gekommen, so ganz ohne Alu-Hut... --Eike (Diskussion) 09:33, 21. Apr. 2015 (CEST)
Könnt Ihr diese Privatfehde auf irgendeiner Disku fortsetzen, bitte? --178.4.105.201 10:45, 21. Apr. 2015 (CEST)
Es sollte niemanden vom Antworten auf die Frage abhalten, ich seh es nicht als Fehde, es ist extra "small" und beendet war es IMHO auch schon. Alles Wird Gut. --Eike (Diskussion) 10:50, 21. Apr. 2015 (CEST) PS: Du hast aber schon gemerkt, dass ich mit meinem ersten Beitrag Off-topic-Beiträge-Bemerkungen kritisiert hatte...?
off-topic? die Frage war doch, ob und wie leicht die Karte angreifbar ist... die Antwort ist: im Vergleich zu OTP ist es lächerlich leicht möglich (sogar mit Hobby-Aufwand... oder steckt ne fette Firma hinter dem CCC?)... und zur Beruhigung wollte ich eben anmerken, dass das Geld ja nich richtig unauffindbar ist (es gibt manchmal sogar soopah Filmaufnahmen vom Täter...)... --Heimschützenzentrum (?) 11:40, 21. Apr. 2015 (CEST)
Mein letzter Beitrag dazu: Bis du es verwirklicht hast - und mit "du" meine ich dich! - hilft ihm OTP nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das machbar ist, aber deine Umsetzung in einem realen Bezahlsystem wird mich dann ja eines Besseren belehren. --Eike (Diskussion) 11:44, 21. Apr. 2015 (CEST)

Hummel, Hummel!

 
Hummel an Lavendel auf Balkon

Moin, diese Hummel (?) interessierte sich letztes Jahr sehr für unseren Lavendel auf dem Balkon im 4. Stockwerk in Kiel. Ich finde, dass sie einer Ackerhummel am ähnlichsten sieht, kann das sein? Gibt es die in der Stadt? Ich wohne nah an einem Park und sehe normalerweise immer nur die "klassische" Dunkle Erdhummel. Vielen Dank schon einmal und viele Grüße, --Okatjerute Disku 11:31, 21. Apr. 2015 (CEST)

In Ackerhummel#Vorkommen und Lebensraum: „zwischen der Nordsee und den Alpen […] Gärten und Parks in urbanen Gebieten“. Das passt doch prima zu deinem Standort. --176.0.14.204 11:49, 21. Apr. 2015 (CEST)
Jaaa.aa...aaa, das steht da. Ich war mir dennoch nicht sicher, weil wir sehr häufig Hummeln sehen, aber eben immer Erdhummeln und diese Hummel hier war bisher einmalig (zumindest von unserer Sichtung). Liege ich mit meiner Bestimmung also richtig? Schön, wenn wir ein paar Arten mehr auch in der Stadt haben. :-) --Okatjerute Disku 11:58, 21. Apr. 2015 (CEST)
Auch schon mal bei Wikipedia:Redaktion Biologie/Bestimmung mit Deiner Frage versucht? Gruß, --Vexillum (Diskussion) 12:17, 21. Apr. 2015 (CEST)
Danke, das werde ich tun! --Okatjerute Disku 15:14, 21. Apr. 2015 (CEST)

Zeichensetzung nach Grußformel

Im Duden und in der Wikipedia habe ich jetzt gelernt, dass nach einem Gruß kein Komma vor der Namensnennung folgt, Ich hab das also all die Jahre immer falsch gemacht, tja. Meine Fragen dazu: Gilt das auch, wenn der Gruß eigentlich gar keiner ist? Also etwa Alles Scheiße deine Elli, oder In diesem Sinne dein Onkel Werner? Mit oder ohne Komma? Vielen Dank im Voraus (kommt da jetzt ein Komma? Ich weiß es echt nicht), --Φ (Diskussion) 22:26, 20. Apr. 2015 (CEST)

Da sollte kein Komma hin, sondern nur ein Zeilenumbruch mit Leerzeile. Ob das zwingend ist, weiß ich nicht. Aber ich kenne zumindest keine Version, bei der ein Komma stehen müßte. Schöner ist auch, die direkte Anrede weiterhin groß zu Schreiben. In diesem Sinne Deine IP --178.4.110.1 01:14, 21. Apr. 2015 (CEST)
Die Regel §68 der amtlichen Rechtschreibregeln lautet "Nach freistehenden Zeilen setzt man keinen Punkt." Das Komma wird also nur weggelassen, wenn der Name auf einer neuen Zeile steht, wie es bei Briefen üblich ist. In einer SMS z.B. schreibe ich alles in einer Zeile, mit Komma. --Digamma (Diskussion) 07:34, 21. Apr. 2015 (CEST)
Viele Grüße, Erwin sieht aber auch komisch aus, so als wenn das eine Ansprache an Erwin wäre. --Optimum (Diskussion) 11:39, 21. Apr. 2015 (CEST)
Viele Grüße Erwin sieht ebenfalls komisch aus. Wäre das deines Erachtens richtiger? --Φ (Diskussion) 20:02, 21. Apr. 2015 (CEST)
Tja, nicht so überzeugend, dass man daraus eindeutig die "richtige" Form ableiten könnte. In Briefen und Emails würde man das einfach zweizeilig schreiben. In einer SMS ist es naheliegend, dass der Absender sich am Ende verabschiedet. Und dass zufällig Absender und Empfänger gleich heißen und dann nicht wissen, wer gemeint ist... Es ginge also beides, aber rein gefühlsmäßig würde ich die Version ohne Komma bevorzugen. --Optimum (Diskussion) 21:38, 21. Apr. 2015 (CEST)
Dann schreibt man Dein(e) dazu. Viele Grüße, Dein Rôtkæppchen₆₈ 21:54, 21. Apr. 2015 (CEST)

Rechtsbegriffe

  Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

Hallo! Ich will keine Rechtsberatung, hab heute nur von einem Fall gehört, der mich ziemlich ratlos sein lässt. 1980 sterben die Eltern von 2 Brüdern in der DDR, die gemeinsam zu gleichen Teilen erben. Bruder A erhält das Ackerland, Bruder B das Elternhaus, in das er einzieht. Um das Inventar zusammenzuhalten ("damit es in der Familie bleibt") vereinbaren beide schriftlich, dass das Inventar wie der Hausrat, der mit dem Haus verbunden ist, komplett Bruder B nutzen kann, aber nicht veräußern. Es wird gegenseitig vereinbart, daß der "Hausrat und das zum Haus gehörende Inventar" im Todesfall dem überlebenden Bruder vollständig gehört. Es wurde keine Inventarliste erstellt, da man davon ausging, daß sich da nicht wesentlich etwas ändert. Nach der Wende, neuer Staat, neues Recht, neue Liebe. Bruder B hat geheiratet. Nun ist er leider verstorben, und mangels Testament die Frau vermeintlich Alleinerbin. Nun kommt der Bruder, und legt den Vertrag vor, wonach er das Haus leer räumen darf. Dabei gings ihm anfangs wirklich um die Erbstücke der Familie, nicht um die Neuerwerbungen nach 1990. Die Witwe stellt sich nun aber quer, und beide haben sich Anwälte genommen, da Neid und Mißtrauen regiert. Gibt es für solche Fälle irgendwelche Rechtsgrundsätze, das Vertrag vor Erbgesetz geht, oder umgekehrt? Kann ja auch andere Fälle, wie uneheliche Kinder betreffen, die durch die Gesetzesänderung erbberechtigt sind, ohne das die Eltern oder sie zu Lebzeiten Kontakt hatten, und dann sich auf einmal Verträgen bzw. Verpflichtungen gegenübersehen. Oliver S.Y. (Diskussion) 22:42, 20. Apr. 2015 (CEST)

Ja, Pacta sunt servanda bzw. die Parteivereinbarung ist eine ziemlich heilige Kuh des deutschen Zivilrechts... Viele, viele Normen können so abbedungen werden, besonders im Erbrecht ist man da recht frei. Der "Vertrag" zwischen A und B muss hier ausgelegt werden: Handelt es sich um ein Vermächtnis im Sinne des 1939 BGB? Um eine Schenkung von Todes wegen nach 331, 2301 BGB? Hat B den A gar zum Allein- oder Miterben einsetzen wollen? Gelten gar noch alte ZGB-(FGB-?)Vorschriften? Handelt es sich eventuell um die Bestellung eines Nießbrauchs (1030ff. BGB)? Im Falle der letztwilligen Verfügungen müssten noch bestimmte Förmeleien (2247, 2249, 2250, 2252,... BGB) erfüllt sein. Wenn sie dies nicht sind, ist das Testament/Vermächtnis/... unwirksam und die Frau des B wird tatsächlich, wenn keine Kinder und Eltern des B mehr leben, alleinerbin. Allerdings ist bei der Auslegung eines (formwirksamen) Testaments der Erblasserwille nach 2066-2085 BGB die allerheiligste Kuh.
Ist eine solche letztwillige Verfügung (form-)wirksam und auch nach 2065 BGB nicht zu beanstanden (sie muss hierzu hinreichend bestimmt sein), dann kann der Bruder A entweder seine Stellung als Allein- oder Miterbe antreten oder von der Frau die Erfüllung des Vermächtnisses fordern.

Letztendlich: Vertrag bzw. Testament geht in den meisten Fällen (also: wenn es sich nicht um zwingendes Recht handelt, z.B. 1 BGB) vor (Erb-)Gesetz. Vertragliche Schuldverhältnisse sind auch immer vor gesetzlichen dran, und sind deutlich besser für alle Beteiligten. --ObersterGenosse (Diskussion) 00:30, 21. Apr. 2015 (CEST)

Wenn der damalige Erbvertrag zwischen den zwei Brüdern nach damaligem Zivilrecht gültig war, muss sich auch die Nacherbin daran halten. Pacta sunt servanda. --Rôtkæppchen₆₈ 01:49, 21. Apr. 2015 (CEST)
Ach ja, natürlich hat die überlebende Ehefrau in jedem Fall einen Anspruch auf den Pflichtteil, der aber ausschließlich in Geld geleistet wird. Das heißt, dass der Vertragserbe die Ehefrau in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils auszahlen muss. Darüberhinaus hat sie Anspruch auf den Voraus. So, und hier ist mein juristisches Latein am Ende, denn nach dem Erbvertrag würde Haus und Hof dem Bruder, nach bundesrepublikanischem Zivilrecht aber der Haushalt der überlebenden Ehefrau zustehen. Möge das bitte ein Zivilgericht entscheiden. --Rôtkæppchen₆₈ 01:56, 21. Apr. 2015 (CEST)
Wenn ich die Frage richtig verstanden habe, dann soll Bruder A nach Bruder Bs Tod nur den Hausrat bekommen und nicht das Haus. Und es handelt sich nicht um eine Vereinbarung darüber, dass Bruder A von Bruder B den Hausrat erbt, sondern darüber, dass bei der Aufteilung des Erbes von A und Bs Eltern, B nicht das Eigentum am Hausrat erhält, sondern ihn nur auf Lebenszeit nutzen kann. Demnach ist nach Bs Tod der Hausrat, den er von seinen Eltern geerbt hat, gar nicht Teil der Erbmasse. --Digamma (Diskussion) 07:53, 21. Apr. 2015 (CEST)

Rotkaeppchen hat natürlich mit dem Pflichtteilsrecht (2303ff. BGB) recht, das hat die Frau B auf jeden Fall. Aber es handelt sich auf gar keinen Fall um einen Fall der Nacherbschaft nach 2096ff. BGB. Denn hier wurde nicht jemand zum Vorerben gemacht, insbesondere auch nicht A. Dennoch stimmt es, dass [[Pacta sunt servanda[[ eines der höchsten Prinzipien des deutschen Zivilrechts ist.

Digamma hat die Frage zwar eventuell richtig verstanden, aber dann ist die Schlussfolgerung schief. Es stimmt noch, dass, selbst wenn B irgendetwas von "Erbe" gefaselt haben sollte, es nach 2087 BGB dennoch um ein Vermächtnis oder sonstiges Erbrechts-Institut gehen kann. Aber dann... ein Vermächtnis bzw. eine Auflage kann auch darin bestehen, einen (lebenslangen?) Nießbrauch an einer oder mehreren Sachen (oder Rechten) zu bestellen. Und ein solches Vermächtnis belässt eben gerade das mit dem Vermächtnis beschwerte Gut im Nachlass. Letztendlich wird es, wenn die bei Testament bzw. Erbvertrag nötigen Förmeleien eingehalten wurden, entweder auf Alleinerbenschaft von Frau B hinauslaufen, die aber mit einem Vermächtnis beschwert ist und dem A daher den Hausrat zu Eigentum (oder, wenn so ausgelegt wird, zur Nutzung) zu überlassen; oder Frau B wird Alleinerbin, wobei ihr Erbe mit der oben genannten Auflage beschwert ist. --ObersterGenosse (Diskussion) 11:02, 21. Apr. 2015 (CEST)

Also ich hab die Geschichte vom Nachbarn der beiden. Der aber ziemlich sicher ist, was die Details angeht. Also es wurde 1980 vereinbart, daß der Überlebende der beiden Brüder "den Hausrat und das mit dem Haus verbundene Inventar" erhält. Die Ehefrau erhält das Haus samt Grundstück, das ist unstrittig. Es geht im Kern um Bilder der Familie, die an der Wand hingen, die Kisten auf dem Speicher mit den Familienstücken und solche Sachen wie das "Gute Geschirr" der verstorbenen Mutter. Ich versteh das Problem so, daß gemäß gegenseitigem Vertrag eine KO-Klausel vereinbart wurde, der den Hausrat zum Zeitpunkt des Todes von A oder B betrifft. Dabei ist der evtl. Wertzuwachs gegenüber 1980 für A die nachträgliche Vergütung der kostenlosen Nutzung durch B. Die Brüder wollten sich halt nicht zu Lebzeiten übers Erbe streiten. Und nun steht irgendwo im Erbgesetz, das der gewöhnliche Hausrat nichtmal zum Erbe gehört, sondern dem überlebenden Ehegatten zusteht. Es geht dabei übrigens auch nicht um Anschaffungen, welche B samt Ehefrau gemeinsam angeschafft haben, sondern eher um die Frage eines gerechten Ausgleichs. 1980 waren Fernseher, Waschmaschine, Rasenmäher, Hühner vorhanden, 2015 sind Fernseher, Waschmaschine, Rasenmäher und Hühner vorhanden. Natürlich nicht die Selben, aber es ist genau das da, was überlassen wurde.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:25, 21. Apr. 2015 (CEST)
Digamma hat schon richtig darauf hingewiesen, dass Bruder B gar nicht alleiniger Eigentümer des Hausrats geworden ist, sondern es hat sich wohl um Eigentum zur gesamten Hand gehandelt. (Gefragt war ja in der wenig aussagekräftigen Überschrift sowieso auch nach Rechtsbegriffen.) Insofern war und ist weiterhin A ebenfalls Eigentümer des Hausrats. Erbrechtliche Folgen kann ich jedoch nicht beurteilen. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:57, 21. Apr. 2015 (CEST)
Danke, es war schon so ein Link wie von Dir auf Gesamthandseigentum mit der Überschrift gemeint, kannte den bisher nicht, und kann mich jetzt zumindest bei dem Aspekt einlesen.Oliver S.Y. (Diskussion) 12:16, 22. Apr. 2015 (CEST)

Wer kann gut mit XNVIEW umgehen?

Moin, ich bin dabei, eine umfangreiche Bilddateien-Sammlung auf eine Telekom-Cloud auszulagern. Auf zu meiner Fragestellung unwichtige Details für diesen Speicherort möchte ich hier nicht eingehen. Mein Problem ist, dass ich seit zwanzig Jahren Bildmaterial gesammelt und bislang mit ACD verwaltet hatte, bis vor einiger Zeit neuere Versionen die Bildkommentare nicht mehr lesen konnten. Ich habe mich sehr gefreut, dass das mit XNVIEW möglich ist. Die Sträflingsarbeit, Unmengen von Text in eine neue ACD-Version händisch zu übernehmen, muss ich mir nicht zumuten. Mein Problem ist aber, dass ich zwar mit ACD verzeichnisübergreifend auf die Dateistruktur in der Cloud zugreifen kann, meine in die Jahre gekommene Version schon bei Windows XP nicht stabil lief (heute arbeite ich noch mit Windows 7). Mit XNVIEW kann ich bei Motivsuchen nur gezielt ein Verzeichnis mit Bilddaten durchsuchen, was mir nicht hilft. Ein qualifiziertes deutschsprachiges Forum zu dieser software habe ich bisher nicht gefunden, englisch oder französisch hilft mir nicht weiter, weil mir letztlich die Fachterminologie fehlt. Welcher hilfreiche Geist kann mir den Weg zeigen? --Gwexter (Diskussion) 10:53, 21. Apr. 2015 (CEST)

Den Weg wohin? Bitte nochmal die Frage formulieren. Ich habe nach zweimaligem Durchlesen noch nicht ganz verstanden, womit dir zu helfen wäre. --Kreuzschnabel 17:45, 21. Apr. 2015 (CEST)
Sein Problem hat er nicht nur im Titel der Anfrage formuliert, sondern auch im Satz der anfängt mit "Mein Problem ist...". --92.107.199.39 17:48, 21. Apr. 2015 (CEST)
O. k., also nochmal: Wie bringe ich XnView dazu, verzeichnisübergreifend in einer Cloud ASCII-Dateien nach einem Stichwort zu durchsuchen und mir dann alle zum Stichwort passenden vorhandenen Bilddateien in einer Liste anzuzeigen? »Verzeichnisübergreifend« bedeutet, das in einem ausgewählten Katalog auch alle Unterkataloge durchsucht werden. Auf meiner Festplatte funktioniert das ... Danke und Grüße --Gwexter (Diskussion) 19:42, 21. Apr. 2015 (CEST) PS: Wer mit XnView umgeht, weiß genauer, was ich meine.
Hat sich erledigt, das gewünschte Verzeichnis kann man anscheinend nicht markieren und dann aktivieren, sondern muss es quasi händisch eingeben, dann funktioniert die anschließende Suche auch in Unterverzeichnissen wie gewünscht. --Gwexter (Diskussion) 21:02, 21. Apr. 2015 (CEST)

Kontinentgrenze Ägäisches Meer

Wo verläuft im Ägäischen Meer die Grenze zwischen Europa und Asien? 129.13.72.197 13:41, 21. Apr. 2015 (CEST)

Siehe Eurasien#Grenzverlauf --Joyborg 14:00, 21. Apr. 2015 (CEST)
Den Abschnitt kenn ich. Da steht, dass die politische Grenze als Kontinent-Grenze gilt. Das macht aber keinen Sinn, dann würde nämlich eine Insel bei Wechsel der Staatszugehörigkeit gleichzeitig den Kontinent wechseln, was Blödsinn wäre. 129.13.72.197 14:03, 21. Apr. 2015 (CEST)

Wikipedia sagt: Keine eindeutige Abgrenzung gibt es auch in der Ägäis. Galt die Ägäis mit ihrer Inselwelt früher in ihrer Gesamtheit als Übergang von einem Kontinent zum anderen, so wird seit dem 20. Jahrhundert gemeinhin die in ihrer jetzigen Form seit 1923/47 bestehende politische Grenze zwischen Griechenland und der Türkei mit der Grenze zwischen Europa und Asien gleichgesetzt, obwohl viele griechische Inseln der Küste Kleinasiens näher liegen als dem griechischen Festland., die Bundeszentrale sagt Eine ähnliche Situation gab es früher schon einmal. Solange Rhodos und einige weitere Inseln im Ägäischen Meer noch osmanisch waren, gingen sie an Asien, kaum waren sie griechisch, gehörten sie zu Europa und in ausführlicher: Für die moderne wissenschaftliche Geografie ist dagegen klar, was sich in der Schulgeografie noch nicht allgemein durchgesetzt hat: Räume sind nicht, Räume werden gemacht. Auch die "natürlichen Räume" sind nicht einfach von der Natur gegeben, selbst wenn sie einem aus der Karte direkt ins Auge zu springen scheinen. Nur weil die üblichen Kontinente in der Schule von Generation zu Generation weitergereicht wurden und werden, konnten sie sich den Anschein der Ewigkeit erwerben und sind heute kanonisiert. Tatsächlich aber sind alle Abgrenzungen von Räumen zweckgebunden, und es gibt somit ebenso viele Räume, wie es Zwecke gibt. Solche Raumgebilde sind weder richtig noch falsch, sondern brauchbar oder unbrauchbar. -- southpark 14:02, 21. Apr. 2015 (CEST)

Bearbeitungskonflikt: Man bedenke noch, dass sich der Begriff des Kontinents nur auf Festlandmasse bezieht und Meere im Allgemeinen zu gar keinem Kontinent gehören. --Kuli (Diskussion) 14:04, 21. Apr. 2015 (CEST)
Zitat aus verlinkem Artikel: "Geologisch umfasst ein Kontinent auch das ihm zugehörige Schelfgebiet, also den Festlandssockel im Flachmeer." --Nurmalschnell (Diskussion) 14:09, 21. Apr. 2015 (CEST)
In Ägäisches Meer steht, dass nur 5 % des Meeres Schelf wären; dann wäre eine Abgrenzung der Kontinente leicht anhand der Schelfgrenze möglich. Dagegen zeigt die Abbildung in Schelf, dass das gesamte Ägäische Meer Schelf ist, was ich auch so vermutet habe. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:20, 21. Apr. 2015 (CEST)
Geologisch ist die Unterscheidung der Kontinente Europa und Asien sowieso sinnlos und wenn man diese Kontinente politisch betrachtet, dann kann man auch den Grenzverlauf als Trennlinie hernehmen.--Schaffnerlos (Diskussion) 14:22, 21. Apr. 2015 (CEST)
Afrikanische Platte...? --Eike (Diskussion) 14:26, 21. Apr. 2015 (CEST)
+1 Geologisch-geographisch gesehen ist Europa nichts anderes, als eine Ansammlung von Inseln und Halbinseln im Westen Asiens. Dass man Europa als Kontinent bezeichnet, hat ausschließlich kulturhistorische Gründe, und zu denen gehören eben auch aktuelle und historische Ländergrenzen. Geoz (Diskussion) 18:14, 21. Apr. 2015 (CEST)

Die herkömmlichen Bezeichnungen der Kontinente bezeichnen nur die Großräume, soweit sind sie sinnvoll, Kontinente sind aber nicht linear abgrenzbar, dazu ist der Begriff Kontinent nicht gemacht.

Im allereigentlichsten Wortsinn, nicht kulturell-historisch, sondern rein physisch verstanden, besteht der Gegensatz zwischen Kontinent und Tiefsee. Da gibt es einen Riesenkontinent ohne Namen, der Eurasien, Afrika und Amerika inkl. Grönland umfasst. Während der Eiszeiten konnte man da überall bequem zu Fuß hinkommen. Der zweitkleinere Kontinent heißt Sahul und umfasst Australien und Neuguinea. Dann kommt Antarktika, dann Madagaskar und dann viele kleinere bis kleinste Kontinentchen, jeweils durch Tiefsee (> 200 m Seetiefe) getrennt. Die Tiefsee trennt die Landmassen. --84.135.137.56 21:30, 21. Apr. 2015 (CEST)

„Europa“ und „Asien“ sind immer politisch definiert. Bei den alten Römern war asia das, was wir heute Anatolien nennen. Genauso ist es mit Europa. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Rundfunkunion kommen nicht nur aus dem Europa genannten Teil Eurasiens, sondern auch aus Asien, Afrika und dem geologischen Nordamerika. Dazu kommen Landesteile von EBU-Mitgliedsstaaten auf dem amerikanischen Doppelkontinent. Dieses Jahr wird sogar Australien am Eurovision Song Contest teilnehmen. So dehnbar ist Europa. --Rôtkæppchen₆₈ 07:06, 22. Apr. 2015 (CEST)
Und wenn man denn unbedingt die kontinentale Kruste als definierend für einen Kontinent heranziehen will, dann biete ich Rockall als den kleinsten Kontinent der Welt :-) Geoz (Diskussion) 08:42, 22. Apr. 2015 (CEST)

Werkzeug zur Bestimmung von Farbabständen

Die Überschrift ist vielleicht missverständlich, ich nehme ein konkretes Beispiel: Für eine fünfbändige Werkausgabe habe ich als Hintergrundfarbe sieben Töne quer durch den Regenbogen genommen, etwas gedämpft. Die Töne habe ich nach Gefühl ausgewählt, mit ungefähr gleichem Farbabstand. Wie es so geht, wuchs sich das Projekt dann zu sieben Bänden aus, also noch mal Farben neu festlegen. Und Hurra! – es komt noch ein achter Band dazu. Ich habe also noch mal dran rumgestrickt, mir dabei aber die Frage gestellt, ob es für solche Fälle nicht irgendwelche Tools gibt. Man müsste als Parameter einstellen können, welchen Bereich des Farbspektrums man nutzen will, die Anteile von Weiß und Schwarz und die Sättigung. Dann noch die Anzahl von Farbtönen, die man braucht, nebst ihren Farbwerten. Mir ist klar, dass das nicht ganz trivial ist. Kennt jemand so etwas? Mir ist nicht ganz klar, wonach ich da googeln soll. Rainer Z ... 17:50, 21. Apr. 2015 (CEST)

Es gibt mehrere Systeme zur Beschreibung von Farben, von daher ist die Aufgabe wohl nicht eindeutig lösbar. Gehe zu einem Grafiker oder Drucker, und lass dir ein paar Pantone-Fächer zeigen. --92.107.199.39 17:56, 21. Apr. 2015 (CEST)
(BK)Meinst du sowas? -- Jonathan 17:57, 21. Apr. 2015 (CEST)
Öhm, ich bin Grafiker. Normalerweise verlasse ich mich auf Gefühl und Erfahrung, aber das hier war so ein Fall, wo ich dachte: Das muss auch automatisch gehen. Jonathan, etwas in der Art meine ich. Die Bedienung ist mir noch etwas unklar, aber ich habe gerade nur kurz rumgespielt. Weitere Vorschläge wären mir sehr recht. Aktuell geht es übrigens um RGB, nicht um Druck. Rainer Z ... 18:11, 21. Apr. 2015 (CEST)
Wenn dir die Idee mit dem Pantonefächer nicht passt: Acht benötigte Farben sind zwei hoch drei. Bei drei RGB-Kanälen findest du die, indem du jeweils den R-, G- und B-Wert auf Null und 255 setzst, was 8 Kombinationen ergibt. Oder auf 85 und 170. --92.107.199.39 18:19, 21. Apr. 2015 (CEST)
Auskunft/Archiv/2015/Woche 17
 
Bestandteile
RGB (r, g, b) (85, 85, 85)
Auskunft/Archiv/2015/Woche 17
 
Bestandteile
RGB (r, g, b) (85, 85, 170)
RGB ist ein ziemlich schlechtes Modell für die Farbwahrnehmung des Menschen und hauptsächlich sinnvoll zur Ansteuerung von Bildschirmen. Das Tool von Adobe z.B. was ich oben verlinkt hab liefert deutlich "schönere" Ergebnisse. Leider ist man auf 5 Farben beschränkt. -- Jonathan 18:33, 21. Apr. 2015 (CEST)
Aber auch dort wird am Ende das Ergebnis als RGB angezeigt. --92.107.199.39 18:40, 21. Apr. 2015 (CEST)
Klar, aber die Farben die optisch und bei dem Tool den gleichen Abstand haben, haben nicht in RGB den gleichen "Abstand". Vergleiche mal den dargestellten Farbkreis mit einem RGB/HSL-Farbkreis (wie hier unten links). Deine Methode entspricht dem, Farben mit gleichen Winkeln auf einem HSL-Farbkreis zu wählen, was wenig ansprechende Ergebnisse liefert. -- Jonathan 18:49, 21. Apr. 2015 (CEST)
Eben. So mal eben ausrechnen geht noch bei Graustufen, aber nicht bei Farben. Es kommt ja auf die Farbwahrnehmung an, nicht auf Zahlenwerte. Sonst wäre die ganze Sache mit den Farbräumen und unterschiedlichen Modellen dafür ja überflüssig. Pantone-Fächer benutze ich natürlich seit Jahrzehnten, aber in denen findet man auch nicht mal eben fünf oder acht Farbtöne nach den anfangs genannten Kriterien. Rainer Z ... 19:00, 21. Apr. 2015 (CEST)
Oder ist vielleicht da etwas nützliches dabei? [6] [7] [8] (Ich gebe zu dich nicht recht verstanden zu haben). --Cubefox (Diskussion) 23:11, 21. Apr. 2015 (CEST)
Das erste geht in die richtige Richtung, beschränkt sich aber auch auf maximal vier Farben. ein passendes Suchwort könnte »color scheme generator« sein. Mal sehen, ob ich noch was passenderes finde. Rainer Z ... 12:21, 22. Apr. 2015 (CEST)

Routenregel Städte

 
Gitterartig angelegte Straßen in Washington, D.C.

Wie hieß nochmal die Regel, dass eine Route bei einer Planstadt gleich lang ist, egal, ob man immer abbiegt, um dem Satz des Pythagoras nachzukommen, oder nur einmal abbiegt, um wenig abzubiegen? --87.161.10.193 20:31, 21. Apr. 2015 (CEST)

Das ist trivial. Nenne sie meinetwegen die "Pizza-Regel": Egal in wieviele Stücke man eine Pizza schneidet, man kriegt nur mehr Stücke, nicht mehr Pizza. --92.107.199.39 20:35, 21. Apr. 2015 (CEST)
Manhattan-Metrik. --Rôtkæppchen₆₈ 20:59, 21. Apr. 2015 (CEST)
Vielen Dank! --87.161.10.193 21:59, 21. Apr. 2015 (CEST)
Es gib aber Spezialfälle, wo dje Manhattan-Metrik auch in Städten, die aus völlig gleich großen gleichmäßig angeordneten Blöcken besteht, nicht der kürzesten Wegdistanz enspricht. Z.B. wenn der Zielpunkt sich irgendwo auf der gegnüberliegenden Seite des Blocks, in dem man startet, befindet. --MrBurns (Diskussion) 22:47, 21. Apr. 2015 (CEST)
Der einzige Spezialfall ist die Verminderung auf den eindimensionalen Fall. Der ist aber in der Manhattan-Metrik eingeschlossen. -- Janka (Diskussion) 23:02, 21. Apr. 2015 (CEST)
In der mathematischen Manhattan-Metrik gibt es keine Blockgröße. In realen Städten wird man natürlich doch einen Umweg (relativ zur Manhattan-Distanz) nehmen müssen. --mfb (Diskussion) 23:08, 21. Apr. 2015 (CEST)
Und genau das führt zu allen Spezialfällen, bei denen bei perfekten Blockatädten die minimal gefahrenen Strecken nicht der Manhattan-Metrik entsprechen. Also auch dem Fall, bei dem man auf die andere Seite des Blocks fährt. --MrBurns (Diskussion) 23:18, 21. Apr. 2015 (CEST)
Das ist aber genauer gesehen nur ein Randwertproblem. Du hast real vier Möglichkeiten, von A nach B zu kommen, einmal indem Du vom Startort entweder links oder rechts bis zur nächsten Kreuzung fährst, dann per Manhattan-Metrik zur Kreuzung links oder rechts des Zieles und dann entweder links oder rechts ins Ziel abbiegen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:10, 22. Apr. 2015 (CEST)

Datenvolumen abfragen

Nachdem ich kurzfristig einen UMTS-Stick verwenden muss, von dem ich bisher so gut wie keine Ahnung hatte: Welches Freeware-Tool zeigt mir dort das verbrauchte Datenvolumen (Windows-Rechner) an.--Antemister (Diskussion) 20:35, 21. Apr. 2015 (CEST)

Diese. --92.107.199.39 20:50, 21. Apr. 2015 (CEST)
Geggogelt habe ich "datenvolumen anzeigen", dann kamen nur die gleiiche fragen in Foren, die dann auf 3G Watchdog (nur Android) und Trafficmonitor (kostet) verweisen. Na ja, erledigt.--Antemister (Diskussion) 21:01, 21. Apr. 2015 (CEST)
NetSpeedMonitor kann ich empfehlen. Ob das bei einem Stick funktioniert, weiß ich aber nicht... bei meinem LAN-Anschluss tut es seinen Dienst. Das muss aber laufen, während du die Daten verbrauchst. Im Nachhinein geht das eh nur über den Provider. --Ali1610 (Diskussion) 21:55, 21. Apr. 2015 (CEST)
Ich erinnere mich dunkel, dass es mal ein Antivirenprogramm mit Onlinezähler gab. Wenn Du Deinen UMTS-Stick in eine Fritzbox (egal, ob DSL, Kabel oder LTE) stöpselst, kann die Fritzbox die Onlinezählerfunktion übernehmen. Die Fritzbox hat außerdem den Vorteil, dass Du mehrere Geräte mit einem UMTS-Internetstick versorgen kannst und Du Dein normales LAN oder WLAN weiternutzen kannst, ohne dass unfallträchtige USB-Dongles aus dem Rechner ragen. Ich habe durch „Betreten“ eines USB-Dongles echt mal das Plastikteil im USB-Anschluss des PCs abgebrochen. Jetzt ragen da vier goldene Kontaktfedern in die Luft und ich hoffe, dass es keinen Kurzschluss gibt. --Rôtkæppchen₆₈ 00:58, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hier wird behauptet, die Surfsticksoftware bringe eine Onlinezählerfunktionalität schon selbst mit. Bei Congstar heißt dieser Menüpunkt Verbindungsstatistik. Screenshot--Rôtkæppchen₆₈ 01:10, 22. Apr. 2015 (CEST)
Zumindest solange die Verbindung noch steht kann Windows (bei Linux ist das ja normal) das auch selbst: Linksklick auf das Netzwerk-Icon im Systray, Rechtsklick auf das Netzwerk, Linksklick auf "Status", die Zahl unter "Aktivität" ablesen. Für Linux: je nach Vorliebe entweder ifconfig, ip -s link, oder cat /proc/net/dev. --nenntmichruhigip (Diskussion) 09:30, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hat der Dienstanbieter nicht eine Seite, wo das angezeigt wird? Bei meinem Pro7-Surfstick von Vodafone (den ich allerdings vor gut 3 Jahren das letzte mal benutzt habe) gab es sowas über eine spezille URL. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 09:35, 22. Apr. 2015 (CEST)
@Nenntmichruhigip: Bei Windows geht das prinzipiell genauso, ist aber leider umständlich aufzurufen: Rechtsklick auf Netzwerkumgebung, dann Eigenschaften, dann Adaptereinstellungen ändern, dann Rechtsklick auf den gewünschten Netzwerkadapter, dann Status. Oder Rechtsklick auf das Netzwerksymbol im System Tray, dann Netzwerk- und Freigabecenter, dann Adaptereinstellungen ändern, dann Rechtsklick auf den gewünschten Netzwerkadapter, dann Status. --Rôtkæppchen₆₈ 10:08, 22. Apr. 2015 (CEST)
Die nicht kleingeschriebene Anleitung war für Windows, aber deine Erklärung dürfte im Gegensatz zu meiner auch schon pre-Vista funktionieren :-) --nenntmichruhigip (Diskussion) 10:31, 22. Apr. 2015 (CEST)

Wann ist eigentlich der Dialekt im heutigen Ruhrgebiet verschwunden?

Wann ist eigentlich der Dialekt im heutigen Ruhrgebiet verschwunden und entwickelt sich inzwischen ein neuer Dialekt? (nicht signierter Beitrag von 178.6.52.135 (Diskussion) 00:12, 22. Apr. 2015 (CEST))

Ruhrgebiet#Dialekte --Rôtkæppchen₆₈ 00:16, 22. Apr. 2015 (CEST)

Waterloo

Liebe Auskunfter, Mein Deutsch ist erst am Beginn.

Was meint

Wilhelm hat sein Waterloo erlebt.

Vielen Dank. Sandro (176.2.18.151 21:44, 22. Apr. 2015 (CEST))

Das bedeutet, dass Wilhelm eine große Niederlage erlitten hat, wie Napoleon in der Schlacht bei Waterloo. Gruß, ----Benutzer:Apierta 21:49, 22. Apr. 2015 (CEST)
(BK)Das bezieht sich auf die Schlacht bei Waterloo, bei der Napoleon Bonaparte eine Niederlage erlitt. Daraus wurde die Redensart Sein Waterloo erleben:
  • Sein Waterloo erleben – eine vernichtende Niederlage erleiden. 1815 erlitt der französische Kaiser Napoléon Bonaparte bei dem belgischen Ort Waterloo eine entscheidende Niederlage, nach der er endgültig abdanken musste und auf die Insel St. Helena in Verbannung geschickt wurde
--Rôtkæppchen₆₈ 21:51, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ich habe verstanden. :) Meine Frage kann endet werden. Sandro (176.2.18.151 22:09, 22. Apr. 2015 (CEST))

Und dann gab es noch die hier. -- Janka (Diskussion) 23:38, 22. Apr. 2015 (CEST)

Vom Text her dieselbe Thematik. Das sollte man ausbauen: "Was für ein Tag, heute. Ich habe gerade mein Bielefeld erlebt..."
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: 213.169.163.106 08:38, 23. Apr. 2015 (CEST)

Textaufgaben werde ich nie kapieren

Beim Betrachten der Quadratzahlen 1, 4, 9, 16, 25, 36, ... fällt auf, dass die Differenz von jeweils zwei benachbarten Quardratzahlen immer um zwei wächst: 4 - 1 = 3, dann 9 - 4 = 5, dann 16 - 9 = 7, dann 25 - 16 = 9, dann 36 - 25 = 11 usw.

Erkläre dies mit Hilfe einer binomischen Formel!

--Tim-ist-ratlos (Diskussion) 23:08, 22. Apr. 2015 (CEST)

(a+1)2 = ... --92.105.81.90 23:22, 22. Apr. 2015 (CEST)
??? Versteh nur Bahnhof - Schienenersatzverkehr am Bussteig III. --Tim-ist-ratlos (Diskussion) 23:56, 22. Apr. 2015 (CEST)
  --Rôtkæppchen₆₈ 23:59, 22. Apr. 2015 (CEST)
Vielleicht hilft's auch zur grafischen Veranschaulichung, dass die Differenz zweier benachbarter Quardratzahlen diesen farbigen "Winkeln" entspricht. Von einem "Winkel" zum nächsten "Winkel" sind es immer zwei "Boppel" mehr, einer wird an jedem Ende angefügt. --Neitram  10:29, 23. Apr. 2015 (CEST)
Das sogenannte "Boppel-Theorem". --Optimum (Diskussion) 17:54, 23. Apr. 2015 (CEST)

Wenn a die eine „zu quadrierende“ Zahl ist, ist a+1 die nächste. Die Quadrate sind jeweils a² und (a+1)². Den zweiten Ausdruck kannst du mit Hülffe einer binomischen Formel auflösen zu a² + 2·a·1 + 1² = a² + 2a+1. Das heißt in Text übersetzt: Das Quadrat einer natürlichen Zahl ist um das Doppelte dieser Zahl plus eins kleiner als das Quadrat der nächsten natürlichen Zahl. Am Beispiel: Das Quadrat von 325 ist um 2·325+1 = 651 kleiner als das Quadrat von 326 (hab ich nicht nachgerechnet, muß aber stimmen). Hilft dir das weiter? --Kreuzschnabel 13:01, 23. Apr. 2015 (CEST)

Ergänzung: Der Witz an Textaufgaben ist, daß man lernt, sprachliche Formulierungen in mathematische Formulierungen zu übersetzen. In diesem Fall: Wie formuliert man das Adjektiv „benachbart“ mathematisch? Die zwei Ausgangszahlen könnte man ja auch einfach a und b nennen, oder Plitsch und Plum, oder Fast und Furious. Aber da steckt dann die zu untersuchende Bedingung, daß es benachbarte Zahlen sein sollen, nicht drin. Also nennt man die eine a und die andere a+1, die müssen dann benachbart sein. Oder die eine Schwupp und die andere Schwupp-1. Das funktioniert auch, rechne nach. – Übrinx: Umsetzung von Textaufgaben zeichnet einen guten Informatiker aus. Denn in der Informatik geht es überall darum, Problemstellungen mathematisch zu formulieren (ein Computer kann nun mal nichts als rechnen). --Kreuzschnabel 13:12, 23. Apr. 2015 (CEST)

Das ist eine Hausaufgabe in der 8, die dazu dient, die mathematisch begabten zu finden. Da Tim offenbar nicht dazu gehört, sollte man das Vorwort "Keine Hausaufgabenhilfe!" beachten.--80.129.156.72 13:13, 23. Apr. 2015 (CEST)
Hm, mir ist das damals in der 5. Klasse aufgefallen, als wir die Quadratzahlen bis 20² auswendig lernen mussten, aber dem Lehrer schien das eine unbekannte Tatsache zu sein. --132.230.1.28 09:29, 24. Apr. 2015 (CEST)
Auch analytisch kommt man auf ein ähnliches Ergebnis:   --Rôtkæppchen₆₈ 10:12, 24. Apr. 2015 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: 92.105.81.90 15:24, 23. Apr. 2015 (CEST)

Prestige deutscher Dialekte in Nord und Süd

Mich treibt schon seit Längerem eine Frage um: Wie kommt es eigentlich, dass im Norden des deutschen Sprachraums Dialekte großflächig einplaniert und auch im Alltagsleben durch Standarddeutsch ersetzt wurden, im Süden aber weiterhin in umfangreichem Ausmaß Dialekte gesprochen werden. Es gibt da ja offensichtlich völlig unterschiedliche Wahrnehmungen zum Sprachprestige. Ich glaube zu wissen, dass im Norden Dialektsprecher tendentiell im Rufe des Hinterwäldlertums stehen, während im Süden Dialekte im öffentlichen Leben (regional natürlich unterschiedlich, aber in manchen Gegenden auch in Schulen, Universitäten, Parlamenten, im Fernsehen, usw.) relativ umstandslos akzeptiert sind.

Bin bei Erklärungsmodellen leider völlig einfallslos, irgendwas mit protestantischem Preußentum? Für Hinweise wäre ich dankbar. --Mai-Sachme (Diskussion) 13:51, 21. Apr. 2015 (CEST)

Ba-Wü: Wir können alles. Außer Hochdeutsch. Und Bayern ist sowieso ein Fall für sich. 129.13.72.197 13:57, 21. Apr. 2015 (CEST)
Ich halte die angestellte Behauptung für falsch. Es scheint meines Erachtens nur so, dass in Norddeutschland Dialekte weniger stark verwendet werden, weil im norddeutschen Niedersachsen großteils das Deutsch gesprochen wird, das sich als Hochdeutsch durchgesetzt hat. Hamburgisch ist dagegen als Dialekt unter hamburgischen Kaufleuten wohl immer noch verbreitet (für die Vergangenheit nicht in Hamburg vgl. die dialektalen Stellen in den Buddenbrooks). Dass Plattdeutsch und Friesisch weniger stark in der Geschäftswelt gesprochen sind, liegt wohl daran, dass es sich um eigene, für deutsch sprechende Personen schwer verständliche Sprachen und keine Dialekte des Deutschen handelt. --BlackEyedLion (Diskussion) 14:03, 21. Apr. 2015 (CEST)
(nach BK) Ne ne, Behauptung ist völlig korrekt und problemlos in der Literatur nachlesbar: Im Norden gab es einen erheblich heftigeren und umfangreicheren Dialektschwund als im Süden. Und im Norden ist es wohl undenkbar, dass in TV-Debatten, im Schulunterricht und in Uni-Vorlesungen Dialekt gesprochen wird, was im Süden zumindest regional der Fall ist. Das Standarddeutsche stammt übrigens mitnichten aus Niedersachsen (siehe auch Deutsche Sprache#Sprachstandardisierung), es hat dort wohl nur schneller und gründlicher als anderswo die heimischen plattdeutschen Dialekte (siehe Niedersächsisch) verdrängt. --Mai-Sachme (Diskussion) 14:29, 21. Apr. 2015 (CEST)
Ich denke auch, dass es in Norddeutschland eher daran liegt, dass "früher" kein Dialekt des Hochdeutschen, sondern vielmehr die niederdeutsche Sprache (in diversen Dialekten) verwendet wurde. Die hochdeutsche Sprache wurde dann relativ standardisiert eingeführt, wobei es im Norden durchaus typische Aussprachevarianten gibt (wat/dat statt was/das; -ken statt -chen als Verkleinerungsform usw.). --Vertigo Man-iac (Diskussion) 14:20, 21. Apr. 2015 (CEST)
Liegt auch vielleicht daran, das sich in Norddeutschland nach dem 2.WK sehr viele Flüchtlinge angesiedelt haben. Schleswig-Holstein hat seine Einwohnerzahl dadurch verdoppelt. Dadurch ist das Plattdeutsche ziemlich zurückgedängt worden. 91.62.132.59 14:25, 21. Apr. 2015 (CEST)
Ja, standardisierte Einführung des Hochdeutschen im niederdeutschen Gebiet und möglicherweise umfangreichere Migrationsbewegungen klingen schon mal plausibel. --Mai-Sachme (Diskussion) 14:34, 21. Apr. 2015 (CEST)

Das mit den Dialekten erkläre ich auch mit der Topographie: Wo alles flach ist, verbreiten und durchmischen sich die Bevölkerungsgruppen mehr, als wenn sie in ihren Tälern wohnen, wo es wenig Verkehrs- und Handelswege gibt. Das mit dem Prestige erkläre ich mit der Eifersucht der Norddeutschen: Keine Berge, keine Almwiesen, keine Täler mit sprudelndem Bach, keine hübschen Bajuwarinnen. Das kompensiert man mit snobistischem Nasenrümpfen. --92.107.199.39 16:53, 21. Apr. 2015 (CEST)

Martin Luther mit seiner Bibelübersetzung ist schuld. Im südlichen Deutschland konnte man Luthers Deutsch problemlos verstehen. Die Leute konnten also die Bibel lesen und gleichzeitig ihren Dialekt beibehalten. In Norddeutschland dagegen war Luthers Deutsch quasi eine Fremdsprache. Die die Bevölkerung dann genau so annahm wie Luther sie geschrieben hat, ohne Färbung. Luther ist also der Vater des modernen Standarddeutsch. -- Gerd (Diskussion) 17:29, 21. Apr. 2015 (CEST)
+ 1 Plattdeutsch ist vom Standardhochdeutsch so verschieden, dass man entweder das eine oder das andere spricht. Mischformen, wie das Missingsch in Hamburg sind selten. Die süddeutschen Dialekte sind dem Hochdeutschen aber noch ähnlich genug, dass gegenseitige Verständigung meist noch möglich ist (mitteldeutsche Dialekte sowieso). Die Norddeutschen müssen sich also jeweils entscheiden, in welcher Sprache sie sprechen wollen. Bei Süddeutschen ist hingegen das ganze Kontinuum möglich, zwischen dem unverständlichen Dialekt in irgendeinem abgelegenen Tal, bis zum nur leicht getönten Fast-Hochdeutsch im Königlich-Bayrischen Amtsgericht, oder so. So wurde das Plattdeutsche zur Soziolekt der Bauern und Fischer (die oben erwähnten plattdeutschen Stellen in den "Buddenbrooks" richten sich ja immer an Arbeiter oder Hausangestellte. Der Senator wäre aber nie auf den Gedanken gekommen mit seiner Familie, oder seinen Geschäftspartnern Platt zu sprechen!). Nach dem Strukturwandel in der Landwirtschaft und dem praktischen Verschwinden der deutschen Fischereiflotte verschwinden nun auch die Träger der plattdeutschen Sprache. Geoz (Diskussion) 17:58, 21. Apr. 2015 (CEST)
Das Prestige dürfte durchaus eine Rolle gespielt haben - neben praktischen Erwägungen. Ich zeige das mal am Beispiel Mecklenburgs: Nach dem Schreibsprachenwechsel (16./17. Jh.) galt das Niederdeutsche ziemlich schnell als bäurisch, die Bewohner der Hansestädte grenzten sich damals dann auch mit einer anderen Aussprache ab, vgl. Kooken vs. Kauken, he vs. hei, söken vs. säuken. Die breitere (d. h. diphthongische) Aussprache galt als "ländlich" (galt auch für Schwerin, wo ebenfalls monophthongische Aussprache überwog). Als Literatursprache ging das Niederdeutsche recht schnell unter, im 17./18. Jh. tauchte es allenfalls in Flugblättern (Bauerngedichte) oder Hochzeitsgedichten auf oder aber in Schwänken, dort als Sprache der Bauern. Eine Wiederbelebung als Literatursprache (mit ernsten Sujets) fand dann bekanntermaßen erst Mitte des 19. Jh.s statt (Reuter, Groth, Brinckman). Autoren davor waren auf einen kleinen regionalen Raum beschränkt (z. B. Babst) oder blieben eher unbekannt (z. B. Lessen). Als Literatursprache hatte das Hochdeutsche schon zu mittelniederdeutscher Zeit ein weitaus höheres Prestige, so schrieben auch norddeutsche Dichter ihre Minnelieder auf Hochdeutsch, d. h. das Mittelniederdeutsche fand sich nicht in allen literarischen Gattungen.
In der Verwaltung, aber auch der Kirche galt im 17. Jh. längst das Hochdeutsche (Schreibsprachenwechsel in den fürstlichen Kanzleien im 16. Jh., ein Grund war u. a. die Einführung des Römischen Rechts, im selben Jahrhundert setzte sich das Hd. auch in der Kirche durch, wenn es auch bis ins 17. Jh. noch religiöse Schriften auf Nd. gab, vgl. Gryse. Das Hochdeutsche hatte sich jedoch in der Predigt bereits durchgesetzt, auch wenn sich - so der Stadtrat von Plau im Jahre 1608 - "die ganze Gemeinde über das ausländische Idioma und die hohe Sprache desselben [Pastors] nicht wenig beschweret, daß sie mit solcher unbekannten Sprache nunmehr im Gottesdienste sollten versorgt und vorgestanden werden, sintemal der meiste Theil der einfältigen Bürger nebst Frauen und Kindern, auch anderm Gesinde davon das wenigste verstehen und behalten könnten".) Im 19. Jh. kamen gerade aus der bildungsbürgerlichen Schicht immer wieder Bedenken, das Niederdeutsche zu verwenden, natürlich nebst Verteidigern. Die Bedenken resultierten z. B. von Pastoren, die sich beschwerten, daß an einen vernünftigen Konfirmandenunterricht gar nicht zu denken sei, da die Kinder selbst einfache Bibelzitate nicht verstünden. In den Großstädten begann sich schon im 19. Jh. das Hochdeutsche auszubreiten, Andeutungen davon finden sich in Reuters "De Reis nah Konstantinopel".
Auf dem Lande war der Gebrauch des Niederdeutschen noch bis in die Hälfte des vorigen Jahrhunderts üblich, ein radikaler Schnitt erfolgte nach dem 2. Weltkrieg, zum einen durch die Flüchtlinge (Schönfeld berichtet z. B. über den den altmärkischen Raum, daß die neu zugezogenen Siedler verlangten, daß auf LPG-Versammlungen Hochdeutsch gesprochen werde solle, da sie das Plattdeutsche nicht verstünden), zum anderen aus rein praktischen Gründen: "Mit'n Hund un de Kinner ward Hochdüütsch snackt!", hieß es nun. Ab dem Geburtsjahrgang 1950 nimmt die Zahl der Niederdeutschsprecher in Mecklenburg rapide ab, denn die Eltern jener Generation wollten, daß es ihre Kinder in der Schule leichter haben sollten als sie selbst. Sie waren in den 1930ern in die Schule gekommen, oftmals mußten sie dann von einem Tag auf den anderen Hochdeutsch reden, was ihnen z. T. schwer fiel. Galt das Niederdeutsche auf dem Lande also bis ins 20. Jh. noch als Fachsprache (Handwerk, Landwirtschaft), so wurde der Geltungsbereich zunehmend auf das rein Private eingeschränkt. Da nun aber Kinder, Enkel und Urenkel möglichst Hochdeutsch sprechen sollen, verwenden das Niederdeutsche nur noch ältere Personen unter sich. Im alltäglichen Gespräch wechseln diese Sprecher dann zwischen Hoch- und Niederdeutsch (Code-switching), teilweise spricht die ältere Person niederdeutsch, der jüngere Gesprächspartner (z. B. Sohn oder Tochter) antwortet auf Hochdeutsch.
@Gerd So einfach ist das nicht zu erklären. Die Lutherbibel gab es auch auf Niederdeutsch, siehe Bugenhagenbibel, deren Ausgaben erschienen teilweise sogar vor der hochdeutschen Variante. Anfangs nahm die Anzahl niederdeutscher Druck in der Reformationszeit sogar noch zu, es wurde auch auf Niederdeutsch gepredigt (vgl. Joachim Slüter), aber ab den 1530er Jahren setzte sich das Hochdeutsche zunehmend durch.--IP-Los (Diskussion) 18:08, 21. Apr. 2015 (CEST)
+1 Kann ich 1 zu 1 bestätigen. Meine Oma, Jahrgang 1903, südliches Schleswig-Holstein, sprach bis zur Einschulung kein Wort Hochdeutsch. Damit galt sie in der Schule von vornherein als dumm und rückständig. (Das ist ja heute immernoch so: ein Migrant kann in seinem Land einen Doktortitel erlangt haben, wenn er nur radebrechend Deutsch spricht, wird er automatisch als zurückgeblieben eingestuft.) Wegen dieses "Kulturschocks" hat sie dann extrem darauf geachtet, dass meine Mutter frühzeitig Hochdeutsch lernte - die dann infolgedessen nur noch mit ihren Eltern platt sprach.
Ein weiteres Problem ist, dass es keine allgemeingültige Schriftsprache gibt. Zwar hat man die Texte der verschiedenen Dichter und Kompendien verschiedener Sprachwissenschaftler, aber es gibt relativ kleinräumige Sprachfärbungen, sodass in einem Wörterbuch Plattdeutsch-Deutsch die Aussprache einiger Wörter zwangsläufig immer "falsch" klingt oder sogar ganz verschiedene Begriffe verwendet werden. Als Beispiel suche man mal die Übersetzung von "Ameise". Hier sind 33 Bezeichnungen aufgeführt - die, die ich kenne, ist nicht dabei.--Optimum (Diskussion) 19:53, 21. Apr. 2015 (CEST)
Miereem? Geoz (Diskussion) 20:16, 21. Apr. 2015 (CEST)
Allein in Mecklenburg gibt es zig Varianten: Mier/Mirr, Pissmirr, Eemk, Miecheemk, Miechimm, Miechhauhn, Pisseemk, Mink... - in meiner Gegend Pissamink. Als große Waldameise kenne ich noch Sprockeemk. Ähnlich verhält es sich übrigens mit dem Regenwurm.--IP-Los (Diskussion) 20:41, 21. Apr. 2015 (CEST)
Interessant! Mieger/miegen und Pisser/pissen bedeutet ja dasselbe. Der zweite Teil der Bezeichnung eem(k), im(p), (vielleicht auch mink?), etc. ist ja anscheinend eine Neben- und/oder Verkleinerungsform von imm "Biene" (Alternativen wie -hauhn, -mops, -katt halte ich für spaßhafte Umschreibungen für "Tier"). Warum hat sich nun bei den Bienen im ganzen Sprachraum ein einziger Name Immen durchgestzt, bei den Ameisen aber nicht? Geoz (Diskussion) 09:16, 22. Apr. 2015 (CEST)
TF: Die Imkerei wird in Europa schon seit 2000 Jahren betrieben. Bienen sind wirtschaftlich nutzbare Tiere, es gab also für die Leute (mindestens für Imker) aus verschiedenen Regionen durchaus Anlass, sich über Bienen zu unterhalten. Unterschiedliche Bezeichnungen sind daher nicht entstanden oder sind vereinheitlicht worden. Ameisen und Regenwürmer sind eher "unscheinbare" Tiere, weder besonders nützlich noch besonders gefährlich, wirtschaftlich ohne Bedeutung. Daher gab es kaum einen Grund, sich mit Fremdem darüber zu unterhalten. --Optimum (Diskussion) 17:11, 22. Apr. 2015 (CEST)

Die Frage ist interessant, den Effekt gibt es tatsächlich. In Süddeutschland kann man auch in den Städten (gilt selbst für München) relativ viel Dialekt oder zumindest stark akzentgefärbtes Deutsch hören. In Hannover wird weitgehend Standarddeutsch gesprochen, nicht immer gut aber nicht eindeutig akzentgefärbt. Platt gibt es nur im Umland zwischen sich kennenden Personen und ist stark im Rückgang begriffen. Aber ich habe hier in der Diskussion noch keine eindeutig passende Erklärung gelesen . Luther passt überhaupt nicht, denn der Effekt zeigt sich auch in stark katholischen Gebieten. "Preußen" als Erklärung halte ich auch für zweifelhaft. Meine persönliche Erfahrung: In den 1950er Jahren, als meine Ausbildung begann, wurde ich schon im häuslichen Rahmen entschieden zurecht gewiesen, wenn ich "wat" statt "was" und "dat" statt "das" usw. usw. sagte, das ging genauso wenig wie die eigentlichen "unanständigen Wörter", "...Das sagt man nicht!". Ich musste mir das Platt nicht abgewöhnen, da gab es innerfamiliär eine Art linguistische Firewall. Und das im katholisch geprägten Gebiet und kilometerweit vom akademischen Milieu entfernt. Der Schwabe jedenfalls darf sich eine mundartliche Prägung erlauben, die mir ständig verboten wurde. --84.135.137.56 23:17, 21. Apr. 2015 (CEST)

Quetsch. Denkst Du, Luther hätte in vorwiegend katholischen Gegenden keinen Einfluss gehabt? Die wurden doch erst nach der Gegenreformation wieder katholisch. -- Gerd (Diskussion) 15:56, 22. Apr. 2015 (CEST)
@IP-Los: Danke, auf dich hatte ich gehofft, wie immer sehr interessante und hilfreiche Ausführungen! Nur wär jetzt doch der springende Punkt, zu erfahren, woher dieser starke Prestigeverlust der niederdeutschen Dialekte (vor allem im Vergleich zu oberdeutschen Idiomen) rührte. Niederdeutsch war doch, glaube ich zu wissen, irgendwann mal zu Hansezeiten eine lingua franca des Ostseeraums. Da find ich's schon sehr interessant, dass Niederdeutsch bereits im Minnesang als Literatursprache eingebrochen ist und dann in den folgenden Jahrhunderten so sang und klanglos in allen möglichen Domänen durch Standarddeutsch ersetzt wurde.
An sprachlichem Abstand zum Standarddeutschen nehmen sich doch sübairische, höchstalemannische und mecklenburgische Mundarten gegenseitig nur sehr wenig oder eher gar nix. Wieso wurden aber gerade letztere so sehr ins Private abgedrängt? Zumindest das Argument besserer Chancen im schulischen Bereich, gälte doch im Süden in eben gleicher Weise (ich könnte da jetzt auch so manche Anekdote erzählen). Offenbar ist da im Norden irgendetwas ziemlich anders gelaufen, aber wo mögen diese Unterschiede begründet sein? Starke Binnenmigration aus dem Osten ist natürlich ein guter Ansatz, aber vermutlich keine erschöpfende Erklärung des Phänomens. --Mai-Sachme (Diskussion) 23:33, 21. Apr. 2015 (CEST)
(Bin spät dran) Die Unterstellung von "Prestige" ist schon falsch. Es gibt viele Gründe. Einer ist, dass man sich (von Fremden) abgrenzen will. Separationsbestrebungen sind immer auch mit einer Abgrenzung in der Sprache verbunden. Menschen, die an Gemeinschaft interessiert sind, versuchen Sprachbarrieren abzubauen. Wer sich abschotten will, verwendet seine eigene Sprache (oder auch eigene Formulierungen - siehe Ärzte, Juristen, Politiker usw.).--Wikiseidank (Diskussion) 11:28, 22. Apr. 2015 (CEST)
Zum Eingangssatz: Nein, Prestige ist ein ganz zentrales Konzept der Soziolinguistik, mit dem sich zahlreiche Sprachwandelprozesse ausgezeichnet beschreiben lassen. Dazu gibt es viele empirische Daten. Dass der Niedergang des Niederdeutschen mit einem Prestigeverlust einherging bzw. auf einem solchen basierte, ist völlig evident und auch der Fachliteratur bekannt. Interessant für mich wären Hinweise, wie dieser Prestigeverlust eigentlich zustande kam.
Zum Rest: Sorry, das hat absolut nichts mit meiner Fragestellung zu tun. --Mai-Sachme (Diskussion) 14:11, 22. Apr. 2015 (CEST)
@Geoz ist ja anscheinend eine Neben- und/oder Verkleinerungsform von imm "Biene" Könnte man denken, ist es aber nicht, sondern die von Mittelniederdeutsch amete/emete (also emeteken > daraus dann Eemk, vgl. z. B. auch megedeken > Mäken/Mäten 'Mädchen': tk/dk > k oder t, siehe Assimilation (Phonologie)), was nichts anderes als hd. Ameise ist (vgl. zweite Lautverschiebung). Die Bildung Miechimm dürfte von der lautlichen Ähnlichkeit zu Eemk rühren (es gibt auch Aussprachen wie Eenk, Ink usw.). Analog dazu wurden dann auch andere Tiere verwendet, z. B. Miechhauhn, Miechworm usw. (eine ähnliche Herleitung im Meckl. Wb., Bd. 2, Sp. 662, Lemma Eemk). Mier (bzw. Mirr) hat niederländischen Ursprung und wurde z. B. über Siedler vermittelt (so z. B. in Mecklenburg-Strelitz [Stargard], vgl. auch mecklbg. Aust 'Ernte' [von ndl. oogst, das von Stargard aus das nd. Oorn (mnd. arne) verdrängt hat, das jetzt nur noch westlich von Schwerin greifbar ist) - Mecklenburg läßt sich z. B. grob in ein Eemk- (Westen, Mecklenburg-Schwerin) und Mier-Gebiet (Osten, Mecklenburg-Strelitz) einteilen.
@Mai-Sachme Ich glaube, richtig erschöpfend wird man das wohl nicht klären können. Da mögen teils Prestige, teils Pragmatismus gewirkt haben. Offenbar wurde die Schulbildung und die sich aus dem Gebrauch der Mundart ergebenden Schwierigkeiten höher bewertet als die Pflege der eigenen Muttersprache (obgleich das Hd. der Kinder immer noch stark durch die Mundart geprägt wurde, und sie daher ein "schlechtes" Hochdeutsch sprachen/sprechen: "Hast du ihr gesehen?" "Gib mich mal das Bier!" "Gib das mal die Eltern!" "Der ist vor vier Jahren tot geblieben." usw.). Über die Bedeutung der Flüchtlinge hat Paul Beckmann bereits in den 1950er Jahren etwas geschrieben: "Der Zusammenbruch 1945 brachte dann die große Umformung, die die plattdeutsche Sprache in der Wurzel bedroht. Die 100000e der Umsiedler aus Ost und Südost wurden nun nicht mehr nur in Großstadt und Kleinstadt, sondern besonders häufig auf dem Lande untergebracht. Damit bekam zum ersten Male die Bevölkerung des flachen Landes ein anderes Gesicht, und es wandelten sich zunächst die sprachlichen Verhältnisse ganz." So habe er nach Kriegsende mecklenburgische Bauernkinder getroffen, die kein Plattdeutsch mehr verstanden, als Berufssprache verschwand es (Beckmann in Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Rostock, 4. Jg. 1954/55, Heft 2, S. 132).--IP-Los (Diskussion) 16:46, 22. Apr. 2015 (CEST)
@IP-Los: Ja, da hast du natürlich Recht, eine erschöpfende Klärung wird man wohl nie finden können. Ausgangspunkt meiner Frage war ja der erstaunlich große Unterschied zwischen Nord und Süd, und da hat der Hinweis auf die größeren Flüchtlingsströme ein wenig die Sache erhellt, wobei ich immer noch denke, dass es da möglicherweise noch irgendeinen zusätzlichen kulturellen Background für den rasanten Dialektschwund/Prestigeverlust der Dialekte im Norden geben könnte. --Mai-Sachme (Diskussion) 18:21, 22. Apr. 2015 (CEST)
Nochmal zur Frage zurück: du implizierst da einiges über Süddeutschland. Es stimmt schon, dassU der Dialekt da vielleicht eine andere Rolle hat, aber sicher nicht überall und auch nicht immer. In Münchner Schulen spricht kaum mehr einer Dialekt und wenn - versucht er es zu vermeiden, da er sonst Außenseiter ist. In Firmen und Behörden gibts das verstärkt bei den "einfachen Leuten", bei Akademikern kaum mehr. Das hängt natürlcih auch mit der größeren räumlichen Flexibilität (nicht ganz freiwillig) dieser Kreise zusammen. Das Image beim Volkstheater oder in der CSU ist bewusst auf Dialekt und Heimattum angelegt, die anderen versuchen es nachzumachen. Es scheint oft mehr Dialekt als in der Realität dann wirklich ist - und das Ansehen ist jetzt auch nicht so gross. Eine leichte Färbung wird gern gesehen, mehr aber dann doch nicht. Und wenn du dich auf eine bessere Stelle vorstellst, dann geht richtiger Dialekt gar nicht. --Hachinger62 (Diskussion) 19:16, 22. Apr. 2015 (CEST)
Zunächst mal sei der Hinweis erlaubt, dass Deutsch auch noch südlich von Süddeutschland von ein paar Millionen Menschen gesprochen wird, weshalb ich auch nirgendwo Süddeutschland geschrieben habe. Dann noch ein Zitat aus meinem Eingangsbeitrag mit Hervorhebung: während im Süden Dialekte im öffentlichen Leben (regional natürlich unterschiedlich, aber in manchen Gegenden auch in Schulen, Universitäten, Parlamenten, im Fernsehen, usw.) relativ umstandslos akzeptiert sind. Dass München ganz anders tickt, war mir schon bewusst. Anderswo können mangelnde Dialektkenntnisse übrigens tatsächlich ein berufliches Handicap sein: Wenn man in der Schweiz einen Posten mit Kundenkontakt möchte und kein Schwyzerdütsch versteht, dann wird's sehr schwer. --Mai-Sachme (Diskussion) 20:00, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hiernach uni-muenster-/Was_ist_Niederdeutsch begann es schon mit dem Niedergang der Hanse, das Niederdeutsche als Kanzleisprache war dann Mitte 17. Jahrh. verschwunden. --Optimum (Diskussion) 20:00, 22. Apr. 2015 (CEST)
Erstmal Dank an IP-Los, dass er mich von meinem volksetymologischen Holzweg abgebracht hat. Die mir vertrauten Miereemen sind also keine "Pinkelbienen", wie mir schien (wegen dem markanten Verspritzen von Ameisensäure bei Gefahr und der nahen Verwandtschaft zu Wespen, nur ohne Flügel), sondern "Ameisen-Ameisen" (so wie es in Gegenden mit mehreren Sprachschichten auch wohl oft Geländeerhebungen gibt, die (etymologisch) Berg-Berg-Berg heißen, oder Gewässer Fluss-Wasser-Bach) @Mai-Sachme: Mir schien immer, das Verhältnis zwischen Schwyzerdütsch und Hochdeutsch sei ganz ähnlich, wie zwischen Plattdeutsch und Hochdeutsch. Je nach Sprechsituation spricht man entweder das eine, oder das andere. Es gibt eine Akzentfärbung des Hochdeutschen, aber keine tiefergehende Vermischung, kein Dialektkontinuum, wie zwischen Bairisch und Hochdeutsch. (Mich wundert im Gegenteil, dass in der Schweiz überhaupt noch Hochdeutsch gesprochen und gelehrt wird. Die Niederlande sind ja, wie die Schweiz, auch 1648 endgültig aus dem Heiligen Römischen Reich ausgeschieden, und da hat man die lokale Variante des Niederdeutschen konsequent zur National- und Amtssprache ausgebaut.) Ansonsten sollte man die bisher genannten Aspekte vergleichen. In Norddeutschland haben viele Vertriebene aus den Ostgebieten darauf bestanden, mit den Einheimischen Hochdeutsch zu sprechen (so auch meine Tante aus Ostpreußen, aber! Gegenbeispiel: mein Onkel, ein Volksdeutscher von der Weichsel, der zweisprachig deutsch-polnisch aufgewachsen war, hat das hiesige Platt noch perfekt erlernt und bis zu seinem Tod gesprochen.) Wie war das mit den Sudetendeutschen in Bayern? Waren sich die Dialekte vielleicht schon vorher ähnlich genug? Im protestantischen Gottesdienst wird sehr viel Wert auf die Predigt gelegt, und dass sie von den Zuhörern auch wirklich beachtet und verstanden wird. Wer als Plattdeutschsprecher der Predigt folgen wollte, musste notgedrungen Hochdeutsch lernen (und betrachtete die Sprache womöglich auch als höherwertig, da sakral konnotiert). In katholischen Gottesdiensten ist die Messe sowieso auf Latein und die Predigt sehr kurz. War es den Zuhörern womöglich egal, in welcher Sprache sie war, weil das Ritual als viel wichtiger galt? Ansonsten würde ich Wikiseidanks Abgrenzungsargument nicht völlig vom Tisch wischen wollen. Bei mir in der Gegend wird es gar nicht gern gesehen, wenn der Pastor seine Predigt auf Platt hält, oder der Bürgermeister in seine Wahlkampfreden plattdeutsche Redewendungen einflicht. Das wird als Anbiederung empfunden, besonders, wenn der Betreffende das hiesige Platt nicht hundertprozentig total perfekt beherrscht. Warum glauben nun CSU-Politiker, sie kämen als volksnah rüber, wenn sie irgendwas dialektähnliches sprechen? Geoz (Diskussion) 21:51, 22. Apr. 2015 (CEST)
Schwyzerdütsch und Platt: Ja, kann man wohl vergleichen. Mir fallen aber auch andere Weltgegenden mit ähnlich stark ausgeprägter Dichotomie Dialekt-Standarddeutsch ein.
In katholischen Gottesdiensten ist die Messe sowieso auf Latein und die Predigt sehr kurz. War es den Zuhörern womöglich egal, in welcher Sprache sie war, weil das Ritual als viel wichtiger galt? Der Tempuswechsel zwischen Satz 1 und 2 lässt mich aufhorchen, also nur um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen: Seit dem Zweiten Vatikanum ist auch die Liturgie in der katholischen Kirche lateinfreie Zone :-)
Zu Wikiseidanks Beitrag: Ich habe eigentlich nur festgestellt, dass der nichts mit meiner Fragestellung zu tun hat. Platt ist ganz sicher nicht durch irgendwelche Abgrenzungsbemühungen einer Sprechergemeinschaft zurückgedrängt worden, es war viel mehr Sprachwechsel. Das von dir genannte Gedankenspiel (Politiker in Nord und Süd sprechen Dialekt) spiegelt imho eigentlich den aktuellen Zustand des Sprachprestiges und der dem Dialekt zugestandenen Domänen. Wenn Platt in öffentlichen Situationen mit Beteiligung Ortsfremder zum Einsatz kommt, dann klingt das für Plattsprecher offenbar (kenne natürlich die Situation nicht) komisch, man fühlt sich sprachlich im Privaten berührt, man wird pingelig, findet Fehler schlecht, besteht sozusagen auf seinem linguistischen Gartenzaun. Platt ist was für Einheimische, Platt ist Privatsache, Platt soll wie ein Museumsstück gepflegt sein. Im Süden, wie mehrfach erwähnt, ist der Umgang mit Dialekt unverkrampfter und Dialekt besetzt (mit gewissen regionalen Unterschieden) noch jede Menge Domänen, die im Norden an das Standarddeutsche verloren gegangen sind; im Gegenteil sogar gibt es jede Menge öffentlicher Domänen, in denen Standarddeutsch gestelzt und künstlich aufgetragen wirkt. --Mai-Sachme (Diskussion) 23:24, 22. Apr. 2015 (CEST)

Mal aus dem hohlen Bauch meine Idee dazu, warum das Niederdeutsche immer stärker zurückgedrängt wurde: Möglicherweise erklärt sich das aus der politischen und zugleich kulturellen Struktur des Heiligen Römischen Reiches. Dessen Norden wurde (wahrscheinlich durch dynastischen und sonstigen Zufall) von einer „königsnahen“ Region immer weiter abgedrängt aus der Sphäre herrscherlicher Macht und zunehmend „königsfern“ (Begriffe bei Peter Moraw): Während das erste Herrschergeschlecht des Reiches noch aus dem Norden, nämlich Sachsen kam (Ottonen im 10. Jh.), kamen die nachfolgenden Herrscher fast immer aus dem süd- und vor allem südwestdeutschen Raum; der Rhein und Franken, Hessen, Schwaben blieben immer Zentrum des Austauschs und der Zentralgewalt im Reich, der niederdeutsche Norden dagegen fiel aus dem historischen Scheinwerferkegel. Und weil Sprachentwicklung damals viel mit den Zentren kultureller und politischer Macht, nämlich den Höfen von Herrschern zu tun hatte (Patronage, Kulturaustausch, symbolische Kommunikation), der Norden darüber zunehmend weniger verfügte und sich damals die vernacular languages überhaupt erst als Literatursprachen etablierten, könnte das Niederdeutsche schon damals sein Prestige zu verlieren begonnen haben. --Andropov (Diskussion) 00:50, 23. Apr. 2015 (CEST)

Handyverbot im Straßenverkehr

Die Benutzung von Telefonen ist ja zu Recht nicht gestattet. Warum dürfen CB-Funkgeräte benutzt werden? Das ist doch im Grunde das Gleiche? --2.202.221.7 19:18, 21. Apr. 2015 (CEST)

Reine Mutmaßung: CB-Funkgeräte dürften im Straßenverkehr so wenig verbreitet sein, dass es keinen Regelungsbedarf gibt. Gruß, ----Benutzer:Apierta 19:25, 21. Apr. 2015 (CEST)
Ich sag mal so, CB-Funkgeräte befinden sich vorwiegend auf Fahrzeugen mit Fahrern, die damit umzugehen wissen. Außerdem wird der CB-Funk inzwischen sogar dafür eingesetzt um vor Gefahrenstellen / Baustellen zu warnen - siehe [9], [10], [11]. Da wäre es mehr als kontraproduktiv, die Benutzung während der Fahrt zu untersagen. --Btr 19:33, 21. Apr. 2015 (CEST)
Wenn man das verbietet, dürfen auch Polizisten nicht mehr und Taxifahrer, und dann steht die Welt still. Siehe auch [12]. --92.107.199.39 19:48, 21. Apr. 2015 (CEST)
(BK) Die Art der Bedienung unterscheidet sich doch ein bischen. Beim CB-Funk muss man keine Nummer wählen, sondern man wählt -in der Regel vor dem Losfahren- einen Kanal auf dem man dann bleibt. Dann hört man alles und kann sprechen. Und nur zum sprechen muss man das Teil in die Finger nehme bzw. die Sprechtaste drücken. Als reiner Hörer unter scheidet sich die Verwenung eines CB Funk nicht von einem Radio. Ich vermute mal der CB-Funk ist durchaus mit Freisprecheinrichtung zu vergleichen (welche ja auch beim Telefon erlaubt sind). Und Benutzer Btr hat sicher nicht unrecht mit der These „die damit umzugehen wissen“. Der CB-Funk sind bei Lastkraftfahrer -und da auch mehrheitlich bei den Fernfahrern- verbreitet, also Leuten die damit vertraut sind. Die dazu auch noch Wissen sollten, wann es nicht angebracht ist zu funken. Klar schwarze Schafe gibt es überall. --Bobo11 (Diskussion) 20:00, 21. Apr. 2015 (CEST)
Die Kanäle kann man problemlos auch während der Fahrt wechseln... neben der Sprechtaste sind am Mikrofon meist noch 2 weitere Knöpfchen oder eine Wippe mit +/- um den Kanal zu wechseln. CB-Funkgeräte können praktisch "blind" bedient werden, es reicht zwischendurch ein kurzer Blick -wie bei anderen Displays / Geräten (Tacho, Drehzahlmesser, Luftdruck, Mautgerät, Tachograph) auch- um zu sehen auf welchem Kanal man ist... außer man zählt im Kopf das Rauf & Runter mit. Wobei es auch Geräte gibt, welche die Kanäle systematsich scannen und auf die Kanäle schalten, wo sich ein Signal befindet, das stärker als die eingestellte Rauschunterdrückung ist.
Das Hauptproblem mit den Handys ist ganz einfach, dass die Leute zum Eingeben der Nummern oder zum SMS-Lesen die Augen zu lange Zeit auf den Displays haben statt auf der Straße, wo sie hingehören. Das Telephonieren an sich wäre gar nicht das Problem... sondern die -so Leid es mir tut das sagen zu müssen- Unfähigkeit der Fahrer dem Straßenverkehr die 1. / wichtigste / oberste Priorität zuzugestehen und z.B. das Eingeben einer Telephonnummer auf die Zeiten zu beschränken, wenn es der Straßenverkehr zuläßt. Da die Unfallzahlen, etc. gezeigt haben, dass die Fahrer es nicht schaffen das eigenverantwortlich zu regeln gab es eben ein gesetzliches Verbot - von dem leider jetzt auch Fahrer betroffen sind, für welche die Benutzung während der Fahrt kein Problem wäre. --Btr 20:35, 21. Apr. 2015 (CEST)
Stimt schon, der CB-Funk wird und kann währnd des Fahrt bedient werden. Aber im Gegensatz zum Mobiltelefon ist er aber genau für das gebaut worden. Er ist eben so konstruiert, dass er blind bedient werden kann, und man muss beim Bedienen nicht auf irgend etwas schauen. Das einzige wo man zwischendurch ein Blick werfen muss, ist auf die Kanalnummer. Aber eben in der Regel ändert man die Kanalnummer nicht sehr oft, sodern bleibt auf dem "richtigen" Kanal. --Bobo11 (Diskussion) 21:16, 21. Apr. 2015 (CEST)
Falls ich keine kürzliche Gesetzesänderung verpasst habe, iat Handynuntzung in Straßenverkehr in Deutschland erlaubt, wenn man eine Freisprecheinrichtung verwnedet wird. --MrBurns (Diskussion) 22:57, 21. Apr. 2015 (CEST)
Darum geht es hier aber nicht. Beim CB-Funk hält der Nutzer ein Mikrofon mit Sprechtaste in der Hand, hat also nicht beide Hände frei wie beim legalen Telefonieren mit hands free device. Im Übrigen halte ich das Handy-ohne-Freisprechanlage-Verbot für nicht zielführend, denn nicht die Bedienung des Handys ist das Problem, sondern die Konzentration des Benutzer auf den Gesprächsparter. Ich habe kürzlich live mit anhören dürfen, wie mein Gesprächspartner live eine rote Ampel überfahren und beinahe einen Unfall gebaut hat, weil er sich zu sehr auf das Gespräch und zu wenig auf den Verkehr konzentriert hat. Die Ablenkung durch Eingabe von Daten und Lesen von Meldungen kann es auch nicht sein, denn bei Navigationsgeräten ist das vollkommen legal, ebenso das Lesen der Straßenkarte, wenn man keinen Beifahrer hat. --Rôtkæppchen₆₈ 01:06, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ein Navi benutzt man normlerweise bevor man losfährt, nicht während der Fahrt. Es gibt viele potentiell gefährliche Dinge, die man im Auto machen kann, die aber trotzdem nicht explizit verboten sind. Der Gesetzgeber sieht sich wohl nur genötigt, die häufigsten Ablenkungen eyplizit zu verbieten und dazu gehört wohl telefonieren. Klar kann Telefonieren mit Freisprechanlage ebenfalls gefährlich werden, wenn die Person sich mehr aufs Telefonieren als auf die Straße konzentriert oder einfach schlecht beim Multitasking ist, aber ohne Freisprechanlage ists deutlich gefährlicher. --MrBurns (Diskussion) 02:04, 22. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt schon viele Jahre Freisprecheinrichtung für CB-Mobilfunkgeräte. --J..P.Bolero (Diskussion) 08:47, 22. Apr. 2015 (CEST)
Handynutzung ist nicht erlaubt, weil es verboten ist. Monitore in der Frontscheibe zu montieren ist erlaubt, weil es nicht verboten ist. usw.--Wikiseidank (Diskussion) 11:23, 22. Apr. 2015 (CEST)
Soviel ich weiß dürfen Monitore, Aufkleber und alles andere, was man noch an der Frontscheibe montieren kann nur so montiert werden, dass sie den Blick auf die Straße nicht wesentlich beeinträchtigen. Daher hat man die meisten Aufkleber halt irgendwo oben im Eck und Displays ganz unten, da stören sie auch nicht wirklich. Es gibt natürlich auch schon Autos mit Head-up-Displays (HUDs), aber das ist wieder ein eigenes Thema... --MrBurns (Diskussion) 08:51, 23. Apr. 2015 (CEST)

Es tatsächlich nur die Inhandnahme von Mobiltelefon an sich schon bußgeldbewehrt. Alles andere (Feuerzeug, Zigaretten, Rasierapparat, Wimperntuscher, Zeitung, Taschenrechner... ) darf man benutzen und dabei die Streifenwagenbesatzung auf der Nebenfahrbahn angrinsen. Bloß wenn s kracht, wird zumindest die Versicherung Ärger machen, wenn die das mitbekommen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 11:13, 23. Apr. 2015 (CEST)

Koreanisch

대한민국_외래어_표기법(제85-11호)#제2절_독일어의_표기

Anscheinend wird das R in der koreanischen Transkription deutscher Wörter mal zum ㄹ und mal zum ㅓ je nachdem, ob es konsonantisch oder vokalisch ist. Aber es ist mir nicht ersichtlich, warum "Her(mes)" und "Herr" unterschiedlich transcribiert werden. Könnte jemand kurz die Anmerkungen 1.-3. zum R erläutern? --2.245.251.253 19:54, 21. Apr. 2015 (CEST)

Laut deutscher Wikipeida entspricht das ㄹ dem stimmhaften lateralen alveolaren Approximanten und das ㅓ dem mittleren Zentralvokal. Die Asiaten haben es ja manchmal mit dem R und L nicht so wie wir. --92.107.199.39 20:03, 21. Apr. 2015 (CEST)
Das deutsche R gibt es sowieso nur in ganz wenigen Sprachen. Soweit ich weiß, ist das koreanische R ein einfach gerolltes, was am Ende einer Silbe zu L wird. Das ist ja nicht das Problem. Vielmehr wird im Deutschen das Endungs-er standardsprachlich oft als Vokal ausgesprochen, der dem Schwa ähnlichen Laut ㅓ trifft es ganz gut. Meine Frage ist, warum "Her(mes)" und "Herr" unterschiedlich transkribiert werden. Dazu wär es hilfreich, die einzeiligen Anmerkungen über den Tabellen zu verstehen. --2.245.251.253 20:34, 21. Apr. 2015 (CEST)
Das "einfach gerollte" R wird am Ende aber nicht zu L (sage ich als Russisch-Muttersprachler, wo das R ja "einfach gerollt" ist).--Alexmagnus Fragen? 20:51, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hier ist ja auch Koreanisch gemeint, sieht man auch an der Revidierten Romanisierung. Was mit Lauten an welcher Wortposition passiert, ist in jeder Sprache anders.--2.245.73.46 14:23, 23. Apr. 2015 (CEST)
Im Deutschen gibt es zwei verschiedene Rs: Einmal vokalisch wie das R in wir, also vokalisch, einmal konsonantisch wie in wirr. --Rôtkæppchen₆₈ 22:14, 21. Apr. 2015 (CEST)
Öh? Das ist aber wohl regional (dialektal?) recht unterschiedlich, oder? Bei mir gibt es jedenfalls keinen Unterschied zwischen wir und wirr. Siehe auch Vokalisierung. --92.75.0.118 09:35, 22. Apr. 2015 (CEST)

Drehstromzähler an Wechselstrom

Wie schließt man einen Drehstromzähler an Wechselstrom an? --84.161.106.20 02:50, 22. Apr. 2015 (CEST)

Mit einem Schraubenzieher. --92.107.199.39 04:16, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ich würde ein Bügeleisen nehmen. --Rôtkæppchen₆₈ 06:42, 22. Apr. 2015 (CEST)
Mit Sachverstand --Mauerquadrant (Diskussion) 06:47, 22. Apr. 2015 (CEST)
warum nich gleich Gleichstrom? ist bis 100Vdc sicherer als Wechselstrom (stromunfall)... nutzt das Kupfer gleichmäßig... fällt nich 100 mal pro Stunde aus... riecht gut... nimmt nich viel Platz weg... kein Theater mit der Blindleistung... oda? --Heimschützenzentrum (?) 08:24, 22. Apr. 2015 (CEST)
@Homer Landskirty: pro Stunde oder pro Sekunde ? --RobTorgel 09:15, 22. Apr. 2015 (CEST)
Pro Sekunde selbstverständlich. Mal dir 'ne Sinuskurve auf und du wirst verstehen. Hinzu kommen Ausfälle, die in Stunden pro Monat gemessen werden :-( --nenntmichruhigip (Diskussion) 09:33, 22. Apr. 2015 (CEST)
sowohl als auch... ich hab ja nich gesagt, dass es nich mehr als 100 mal pro Stunde ist... *raus wind'* ich bin Phasen-weise verwirrt... pro Sekunde wollte ich schreiben... --Heimschützenzentrum (?) 10:38, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hast du doch auch? Oh. Doch nicht. Stand da vorhin ganz bestimmt noch anders *gg* (Sorry @RobTorgel) --nenntmichruhigip (Diskussion) 11:01, 22. Apr. 2015 (CEST)
Gleichstrom kommt so schlecht durch Trafos. --Kreuzschnabel 10:27, 22. Apr. 2015 (CEST)
egal... Gleichrichter sind manchmal auch so mager ausgelegt, dass die bei Gleichstrom durchbrennen... :) ich hab n Netzteil, dass auch Gleichspannung mag (allerdings nur über 120Vdc... die Spannung ist mir wieder zu viel... *argl*)... --Heimschützenzentrum (?) 10:38, 22. Apr. 2015 (CEST)
Gute Schaltnetzteile können alles von 90 bis 264 Volt Wechselstrom oder wahlweise 127 bis 373 Gleichstrom. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn man 12-Volt-LED-Leuchtmittel an einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage mit Zentralbatterie betreiben will. --Rôtkæppchen₆₈ 12:52, 22. Apr. 2015 (CEST)
Wechselstrom ist ein von 3 Phasen des Drehstroms. --Hans Haase (有问题吗) 11:53, 22. Apr. 2015 (CEST)
@Fragesteller, es kommt darauf an, welche Schaltungsnummer Dein Drehstromzähler hat. Die Nummer steht auf dem Typenschild. Bei Schaltung 4000 (siehe Skizze hier) schließt Du Eingang N an 10, Ausgang N an 12, den Eingang L an 1 und 2 und den Ausgang L an 3 an. 1–3 ist der Strompfad des ersten Messwerks, 2–10/12 ist der Spannungspfad des ersten Messwerks. Anschlüsse 4 bis 9 bleiben unbeschaltet. Ergebnis 4000. Bei Schaltung 4010 fast das gleiche, nur dass Du die Ausgangsklemmen des Stromwandlers an 1 und 3 anschließt und den stromführenden Draht durch den Stromwandler durchfädelst. Spannungspfad ist hier 2–11. Ergebnis 4010. Bei Schaltung 3000 schließt Du Eingang L an 1 an, und klemmst zählerintern eine Brücke zwischen 1 und 2. Ausgang L kommt an 3, Eingang N an 4 und Ausgang N an 6. Klemmen 7 bis 9 bleiben frei. Strompfad ist hier 1–3. 4 und 6 sind zählerintern gebrückt und mit dem Spannungspfad der beiden Messwerke verbunden. Spannungspfad ist 2–4 bzw 2–6. Ergebnis 3000 --Rôtkæppchen₆₈ 13:20, 22. Apr. 2015 (CEST)

Wer das nicht weiß, sollte die Finger und auch Werkzeuge davon lassen. --Eingangskontrolle (Diskussion) 11:18, 23. Apr. 2015 (CEST)

Flüchtlingsroute Lybien

Bei dem jüngsten Flüchtlingsunglück startete das Schiff von Lybien. Ist das eine übliche Route? War das unter Gaddafi auch so?--Wikiseidank (Diskussion) 07:06, 22. Apr. 2015 (CEST)

Durchaus, willkürliches Beispiel. Ich habe heute auch in einer Zeitung gelesen (ich glaube NZZ), dass viele überhaupt erst nach Libyen einwandern, um sich dort erst mal das Geld für die Überfahrt zu verdienen. --King Rk (Diskussion) 09:24, 22. Apr. 2015 (CEST)
Als Gaddafi jedoch noch an der Macht war, hatten wir mit diesem jedoch ein Abkommen: Er hält die Flüchtlinge zurück und wir bezahlen ihn dafür. --BHC (Disk.) 09:58, 22. Apr. 2015 (CEST)
Und dann wollte das gescheiteste Land der Erde dort einen "Regime Change". Dumm gelaufen, jetzt haben wir den Salat. --46.253.188.169 11:26, 22. Apr. 2015 (CEST)
Wer sehr viel Geld und Zeit aufbringt, findet vom Nahen Osten aus eine relativ sichere Route, teils zu Fuß, über die Türkei und den Balkan. Für die Meisten ist zurzeit aber Libyen die einzige Möglichkeit. Westlich und östlich davon sind die Schotten dicht. Libyen ist halt in einem anarchischen Zustand und wird das auch bis auf Weiteres bleiben. Rainer Z ... 12:39, 22. Apr. 2015 (CEST)
http://www.tagesschau.de/ausland/eu-fluechtlinge-107.html --Eike (Diskussion) 12:49, 22. Apr. 2015 (CEST)
Schöne Vorlage für Verschwörungstheoretiker zu den Hintergründen der "Änderung" in Lybien. Solange sich die Kleinen in den Flüchtlingsaufnahmeländern "prügeln", freuen sich die Großen. Nach dem Beitritt der DDR wurden dort ganz schnell Asylantenheime hochgezogen. Damals sagten auch einige, dass dies von anderen Themen ablenken sollte...--Wikiseidank (Diskussion) 18:59, 22. Apr. 2015 (CEST)

<klugscheiß>Das Land heißt nicht "Lybien", sondern "Libyen". Immer schon. --Digamma (Diskussion) 22:12, 22. Apr. 2015 (CEST)</klugscheiß>

Kriegsteilnehmer 1870/71 von Reiterswiesen

Ich interessiere mich für die Namen der Kriegsteilnehmer von 1870/71 aus Reiterswiesen.

--178.26.68.108 10:13, 22. Apr. 2015 (CEST)

Schon mal beim Heimatverein Reiterswiesen angefragt? Die haben vielleicht einen Ortschronisten, der weiterhelfen kann. --178.5.30.196 10:18, 22. Apr. 2015 (CEST)

Leider haben die keine Informationen für mich, bin selbst Mitglied, auch beim Kriegerverein sind diese Unterlagen nicht mehr vorhanden, deshalb hier meine Suche. (nicht signierter Beitrag von 178.26.68.108 (Diskussion) 10:31, 22. Apr. 2015 (CEST))

Du könntest beim Stadtarchiv Bad Kissingen oder beim Staatsarchiv Würzburg nachfragen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:07, 22. Apr. 2015 (CEST)

Kirche von Reiterswiesen

GIbt es für die Vorgängerkirche der 1900 eingeweihten Kirche in Reiterswiesen Bilder ? --178.26.68.108 10:28, 22. Apr. 2015 (CEST)

Frag mal beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Bildarchiv (http://www.blfd.bayern.de/denkmalerfassung/dokumentationswesen/informationsbestaende/index.php), dort dann beim Bildarchiv Dr. Hundemer. Dort gibt es sicherlich die besten Bestände von Fotos vor 1900 von Baudenkmalen. Ob jetzt gerade von dort, wäre zu erfragen. Am besten natürlich über den Verein anfragen. --Hachinger62 (Diskussion) 19:27, 22. Apr. 2015 (CEST)

Webdesign für Mobilgeräte

Liebe Auskunft, Google platziert Suchergebnisse neuerdings auch nach der Eignung der Websites für die Darstellung auf Smartphones. Deshalb dürfte es sinnvoll sein, Websites für Smartphones besonders einzurichten. Wie kann ich das mit CSS (und Typo3) machen?

Die Darstellung auf verschiedenen Plattformen ist mittels media möglich. media handheld ist jedoch nicht mehr zulässig (deprecated); auf meinem Android-Handy werden entsprechende Einträge in der CSS-Datei auch gar nicht erkannt.

Es wird empfohlen, die Breite des Bildschirms in Pixeln mit max-device-width oder max-width abzufragen, um die Seiten grundsätzlich auf kleinen Bildschirmen besonders darzustellen.[13] Ich verstehe aber nicht, wie das funktionieren soll; beispielsweise ein Sony Xperia Z besitzt eine Bildschirmbreite von 1080 Pixeln,[14] was auch bei Computerbildschirmen nicht unüblich ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 11:34, 22. Apr. 2015 (CEST)

Hast du die Seite schon getestet? Bei einem CMS würde ich ja erwarten, dass die CMS-Ersteller dafür sorgen. Bei meinem Wordpress-Blog war alles gut. Übrigens geht es ausdrücklich nur um die Ergebnisse für Suchen, die mit Mobilgeräten durchgeführt werden. --Eike (Diskussion) 11:53, 22. Apr. 2015 (CEST)
Typo3 bietet im Gegensatz zu Wordpress kein Layout an; der Eigentümer der Seite stellt das Layout in der Typo3-eigenen Sprache, HTML und CSS ein. Der empfohlene erste Schritt, <meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0"> einzustellen, führt bei mir dazu, dass die Seite nur noch auf der halben Bildschirmbreite dargestellt wird. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:52, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hallo BlackEyedLion,
ich versuche im Moment genau dasselbe. Google empfiehlt folgendes: Binde im Kopf deiner Website das Meta-Tag
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
ein. Dass das die Art der Anzeige (nur auf Smartphones wohlgemerkt!) verändert, ist normal. Ergänze dann, ebenfalls im Kopf ein neues Stylesheet. Das geht beides über das Template-Modul im TYPO3-Backend.
In diesem Stylesheet setzt du dann mit Hilfe von Media Queries CSS-Angaben für unterschiedliche Breiten. Dabei sollte man wohl nicht das Kriterium max-device-width benutzen, denn das liefert bei einigen Systemen irgendwelche, scheinbar zufälligen und definitiv falschen Breiten. Stattdessen sollte man max-width als Kriterium verwenden. Ein erster Schritt kann danach dann sein, dass man für zu kleine Breiten, dem Container mit dem Hauptseiteninhalt nicht mehr eine feste Breite von x Pixeln zuweist, sondern dass man ihm stattdessen eine Breite von 100% zuweist.
Was mir dabei im Moment Probleme bereitet sind Bilder und Bildblöcke. Wie bekomme ich die auf eine passende Größe? Sollte man die irgendwie skalieren? Oder sie untereinander statt nebeneinander darstellen? --88.130.99.71 14:30, 22. Apr. 2015 (CEST)
Wie kann ich max-width nutzen, wenn die Breite von Smartphone-Bildschirmen und großen PC-Bildschirmen in Pixeln in der gleichen Größenordnung liegt? Das oben genannte Smartphone besitzt eine Breite von 1080 Pixeln, mein 24-Zoll-Bildschirm eine von 1200 Pixeln. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:51, 22. Apr. 2015 (CEST)
Pixelzahlen können es nicht sein. DPI/PPI könnte ich mir vorstellen, aber genaueres weiß ich nicht. --Eike (Diskussion) 15:58, 22. Apr. 2015 (CEST)
Nach dem u.a. von Google empfohlenen Vorgehen kommt es auf die "geräteunabhängigen Pixel" an. So wie ich das verstanden habe, sind das wohl die Pixelzahlen, aber unter Berücksichtigung von Sondereigenschaften der Displays, z.B. ob das Display hochauflösend ist oder nicht.
Die Grenze zwischen Smartphone/Tablet und Tablet/Laptop/PC ist fließend. Dazu kommt noch, dass niemand weiß, wohin sie sich in den nächsten Monaten und Jahren verschieben wird. Daher ist es keine Lösung, bei den Sprungstellen auf die Maße einzelner Geräte zu setzen. Stattdessen sollte man nach dem Inhalt gehen und schauen, ab welcher Breite der Inhalt auf sinnvolle Art und Weise mehr oder weniger Platz nutzen kann. --88.130.99.71 16:05, 22. Apr. 2015 (CEST)
Die Grenze zwischen Geräten mit kleineren und größeren Geräten ist tatsächlich fließend, aber zumindest zwischen 5 Zoll und 24 Zoll sollte man eine Unterscheidung treffen können. In welchen Fällen ich Inhalt wie darstellen muss, scheint mir eben keine Frage der Breite in Pixeln, sondern der Breite in Zentimetern zu sein. Eine relative Größenangabe beispielsweise von 10 % ist bei 24 Zoll gut erkennbar, bei 5 Zoll kaum noch. Was ich noch am ehesten für geeignet halte, ist die Abfrage von Browser und Betriebssystem; damit könnte man auf bestimmten Geräten mit Touchscreen (Smartphones und Tablets) beispielsweise ein ausklappbares Menü gestalten. Am liebsten wäre mir eigentlich eines, das aufgewischt werden muss (wie zum Beispiel im Google Playstore). --BlackEyedLion (Diskussion) 16:15, 22. Apr. 2015 (CEST)
Wenn du willst, kannst du auch Zentimeter nehmen, aber die sind als Maßeinheit für Webseiten ja total unüblich. Wie gesagt, mit den geräteunabhängigen Pixeln geht genau dasselbe. --88.130.99.71 17:51, 22. Apr. 2015 (CEST)

Flüchtling

Wie lange gilt ein aufgenommener Flüchtling als Flüchtling? Gibt es da zeitliche Eingrenzungen oder werden sie nach bestimmter Zeit integriert? --94.222.132.93 11:39, 22. Apr. 2015 (CEST)Vielen Dank im voraus.

Integriert werden sie hoffentlich von Anfang an, und auch nach der Integration sind sie noch Flüchtling. --92.107.199.39 11:54, 22. Apr. 2015 (CEST)
Flüchtling - in Kürze sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will; oder der sich als staatenlos infolge solcher Ereignisse außerhalb des Landes befindet Formal: solange er keine sichere Staatsangehörigkeit hat. -- southpark 11:56, 22. Apr. 2015 (CEST)
Das sind unterschiedliche Aspekte. Ein Flüchtling ist das erstmal solange, wie er auf der Flucht ist, also wegen nicht selbst zu verantwortenden Gründen nicht zum Ausgangspunkt zurückkehren kann. Noch heute leben in Nahost Palästinenser in Flüchtlingscamps, die 1948 aus Israel geflohen waren, ergänzt um ihre Nachkommen. Eine Integration in die Gesellschaft der Zufluchtsländer ist da teilweise politisch sogar unerwünscht. Wenn Du Deutschland meinst, so haben wir hier auch immer noch Flüchtlinge aus dem Bürgerkrieg im Libanon der 80er Jahre, und genauso leben Tausende Bürgerkriegsflüchtlinge aus Bosnien immer noch hier, auch wenn dort seit 20 Jahren Frieden herscht. Gibt also keinen Zeitraum. Was die öffentliche Debatte angeht, so ist der wesentlichere Unterschied zwischen der legalen Gruppe der "Asylberechtigte und anerkannte Flüchtlinge" und "Asylbewerber Menschen mit einem laufenden Asylanerkennungsverfahren". Sowie der Status, ob ein anerkannter Aufenthaltstitel vorliegt, oder derjenige nur geduldet wird, was mit unterschiedlichen Beschränkungen verbunden ist, die teilweise staatlich beabsichtigt eine Integration in die Zivilgesellschaft verhindern sollen.Oliver S.Y. (Diskussion) 11:58, 22. Apr. 2015 (CEST)
Jenseits des rechtlichen Status, den Oliver umrissen hat, ist es auch eine Frage des Selbsverständnisses. Flüchtlinge befinden sich unfreiwillig außerhalb ihrer Region bzw. ihres Heimatlandes und haben den Wunsch, zurückzukehren, wenn die Umstände es wieder erlauben. Geben sie diesen Wunsch auf, werden aus ihnen Einwanderer. Mit anderem Hintergrund gab es Vergleichbares bei den Gastarbeitern. (Was nebenbei ein historisches Exempel dafür ist, dass gewollte Integrationshindernisse ungewollte und unerfreuliche Spätfolgen haben können.) Rainer Z ... 12:30, 22. Apr. 2015 (CEST)
Es wird vom Kontext abhängen. Im Sprachgebrauch kann ein Flüchtling jemand sein, der 1) gerade auf der Flucht ist, 2) auf der Flucht war und noch keine neue Heimat gefunden hat und 3) der auf der Flucht war und bereits eine neue Heimat gefunden hat – komplett unabhängig vom Rückkehrwunsch. --Schaffnerlos (Diskussion) 13:45, 22. Apr. 2015 (CEST).
Du vergisst die vierte Gruppe, um die es in den meisten aktuellen Fällen geht, um Menschen, die man heute allgemein als Migranten bezeichnet, früher noch in Auswanderer und Einwanderer unterschied. Wenn jemand nach Europa will, umd anschließend Geld ins Herkunftsland zu überweisen, und später seine Familie nachzuholen sind das klassiche Merkmal einer Migrationsbewegung. Da bestand von vornherein kein wesentlicher Rückkehrwunsch. Was übrigens gemäß vielen Vorwürfen auch daran gekennzeichnet ist, daß nicht ein sicheres Fluchtziel ausreicht, sondern dieses Ziel nach Wegfall der Fluchtgründe weiter angestrebt wird.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:55, 22. Apr. 2015 (CEST)
In den meisten aktuellen Fällen geht es klar um Kriegsflüchtlinge bzw. Flüchtlingen vor kriegsähnlichen Zuständen. In der öffentlichen Diskussion wird das oft falsch dargestellt – als sei die Mehrheit Wirtschaftsflüchtlinge. Rainer Z ... 14:52, 22. Apr. 2015 (CEST)
Jeder Kriegsflüchtling, der aus einem Schengen-Dublin-Land weiterreist, wird dadurch zum Wirtschaftsflüchtling. Denn dort war kein Krieg. --46.253.188.166 15:24, 22. Apr. 2015 (CEST)
was ein so unbedeutendes Gremium wie das Bundesverfassungsgericht denn auch schon anders gesehen hat - nur der Vollständigkeit halber sei das mal erwähnt. --gdo 15:27, 22. Apr. 2015 (CEST)
Klar Kriegsflüchtlinge? 17.000 aus Serbien, 13.000 aus Eritrea, 8.000 aus Albanien, 7.000 aus dem Kosovo, 6000 aus Bosnien, 6000 aus Madzedonien, ich glaube das sind Gruppe 4. Die 40.000 aus Syrien, 5.000 Iraker und 9000 Afghanen werden meiner Empfindung nach ganz anders, als Gruppe 1 bis 3 aufgenommen.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:01, 22. Apr. 2015 (CEST)
Eriträer erhalten regelmäßig Asyl bzw. eine Flüchtlingsanerkennung (die Hintergründe sind wie sie sind, auf "Krieg" oder nicht kommt es dafür ja nicht an). --gdo 19:09, 22. Apr. 2015 (CEST)
(BK) Okay, ich bezog mich auf Bootsflüchtlinge (Flüchtigkeitsfehler). Da sind naturgemäß die vom Balkan nicht dabei. Rainer Z ... 19:12, 22. Apr. 2015 (CEST)

Sprechende Puppe

In meine Kindheit gab es Puppen, die sprechen konnten, wenn man eine kleine runde, bunte Plastikscheibe in den Rücken der Puppe legte. Waren das Mini-Schallplatten? Oder wie funktionierten diese Art Puppen? --176.0.110.82 12:05, 22. Apr. 2015 (CEST)

Die Scheibe hat nur einen Schalter im Innern der Puppe betätigt. --92.107.199.39 12:08, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ja, die waren aus transparent-farbigen Plastik und keine 10 cm im Durchmesser. Ein Neigungsschalter oder Knopf löste den Plattenspieler aus. Ich meine mich an einen Hersteller oder Handelsnamen „Zapf“ zu erinnern. Wenn man die Puppe entkleidete war auf Bauch oder Rücken das fach über das Batterien und Schallplatte gewechselt werden konnte. --Hans Haase (有问题吗) 12:11, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hat ursprünglich so funktioniert wie damals die Lachsäcke --RobTorgel 12:20, 22. Apr. 2015 (CEST)
Man könnte auch Grammophon dazu sagen. Das Funktionsprinzip ist jedenfalls dasselbe: Die Abtastnadel war direkt mit einer konischen Membran verbunden, die als Lautsprecher diente. Angetrieben wurde das ganze per Batterie und Elektromotörchen. --Rôtkæppchen₆₈ 12:46, 22. Apr. 2015 (CEST)
Funktionspuppe ... 213.169.163.106 13:11, 22. Apr. 2015 (CEST)
Sprechende Puppe. --Wrongfilter ... 13:17, 22. Apr. 2015 (CEST)
+1 Manche meiner männlichen Kollegen sind mit so einer sogar verheiratet … --46.115.157.176 16:43, 22. Apr. 2015 (CEST)
Die gingen nicht nur mit Batterie. Wir hatten so eine, da zog man zwischen den Beinen an einem Ring mit Faden in den Bauch. Die sagte dann "Ich möchte schlafen!"--79.232.203.24 17:16, 22. Apr. 2015 (CEST)

Welche Anime / Manga / Comic Figur ist das ? (Gelöst)

 
Wen stellt das dar?

Wir habe die Dame zuällig nach dem Augsburger Wikipedia-Stammtisch angetroffen, über ihre Rechte belehrt, aber dann vergessen zu Fragen was sie denn genau darstellt. :(

--Tobias "ToMar" Maier (Diskussion) 14:24, 22. Apr. 2015 (CEST)

Tokisaki Kurumi - you lucky devil! GEEZER … nil nisi bene 14:27, 22. Apr. 2015 (CEST)
Hier! Gruß --Gruenschuh (Diskussion) 14:45, 22. Apr. 2015 (CEST)
Seht euch mal das Damen-Foto in Hochauflösung an...! Diese Augen... GEEZER … nil nisi bene 14:54, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ja, die Augen sind mir auch erst in der Bearbeitung aufgefallen. Ich dachte da noch "WTF? Ich habe doch nicht mal den Blitz angeschlossen". Also das ist dann "Cosplay von Tokisaki Kurumi aus Date A Live."--Tobias "ToMar" Maier (Diskussion) 15:00, 22. Apr. 2015 (CEST)
Quetsch: Ist das andere gelb? Wirkt fast so. --Hachinger62 (Diskussion) 19:40, 22. Apr. 2015 (CEST)
Extraquetsch: Ja, habe noch andere Aufnahmen, aber da ist mir die Pose und/oder Blickwinkel (der Kamera) zu langweilig.--Tobias "ToMar" Maier (Diskussion) 22:07, 22. Apr. 2015 (CEST)
Die Fotowerkstattler können spielend leicht den unappetitlichen Hintergrund entfernen und die Dame abgehoben in der Weißheit des Papierseins in den Cosplay-Artikel schweben lassen. Ich bitte mal darum... GEEZER … nil nisi bene 15:45, 22. Apr. 2015 (CEST)
Fragen und Einbinden tust du aber bitte selber. Die RAW Datei kann ich aber auf Wunsch auf meinem eigenen Server zweck Zugriff hochladen, falls von Nöten.--Tobias "ToMar" Maier (Diskussion) 22:07, 22. Apr. 2015 (CEST)
Aber sicher. Für eine enzyklopädisch-anschauliche Cosplay-Dame würde ich fast alles tun... (lassen) GEEZER … nil nisi bene 07:48, 23. Apr. 2015 (CEST)
Sie hat sich sicher das Kleid passend zur Augenfarbe gehäkelt. -- Geaster (Diskussion) 08:53, 23. Apr. 2015 (CEST)
Hmmmm ... Breitbeinig, Lederstifel, Hände in die Hüften gestemmt - Ich wette, die hat zuhause einen Martin / Detlef / Hans-Georg, der ihr dankbar näht, wie und was sie will...! GEEZER … nil nisi bene 13:41, 23. Apr. 2015 (CEST)

Dateigröße bei Google+ Bildern

Hallo und Gruß in die Runde. Ich benutze, wie bestimmt einige von euch auch, Android und freue mich jedesmal riesig, dass sich, nach entsprechender Einstellung, meine Händifotos automatisch aufs Google+-Konto übertragen. Zugang zu diesem Konto haben nur meine Frau, ich und Google. Datenschutz ist mir in dieser Hinsicht eigentlich wurscht.
Google sagt, ich habe 15 GB kostenlosen Speicherplatz, einschließlich GoogleDrive und Gmail, und wenn ich bei den Bildern jeweils 2048x2048 Pixel nicht überschreite, zählen DIESE Bilder nicht zum Speicherplatzkontingent.
Soweit, so gut. Ich schaue nach und habe bei Google+ bisher 3 Giga belegt. Nun schmiss ich alle Videos raus, testweise, und habe nunmehr bei 6500 Photos immer noch 2,75 Giga (ohne Drive und Mail). Da ich seit Beginn dieses Verfahrens kein einziges Bild bewusst mit mehr als 2048x2048 Pixel gemacht habe, muss doch wohl irgendwo dieser Speicherplatz verbraucht sein. Aber wo?
Gibt es nun eine Möglichkeit, die Google+-Bilder nach Größe, also nach Pixelgröße oder aber nach MB-Größe abzurufen oder zu sortieren? Bei Gmail (larger:xxxMB) gehts ja auch. Ich freue mich über eure sachkundigen Antworten. Danke und Gruß --Gruenschuh (Diskussion) 14:40, 22. Apr. 2015 (CEST)

Steckt das in GMail? --Pölkky 15:33, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ich wüsste nicht, dass es da eine Möglichkeit gibt. Aber du brauchst dir keine Sorgen zu machen, laut dieser FAQ steht: "Wenn Sie in der Einstellung festgelegt haben, dass Fotos und Videos in Originalgröße hochgeladen werden, und Sie Ihre Speicherplatzbeschränkung erreicht haben, wechseln wir automatisch zur Standardgröße." Also kannst du unbegrenzt speichern, da du die Qualität ja nie überschreitest... --Ali1610 (Diskussion) 19:49, 22. Apr. 2015 (CEST)
Nur zur Sicherheit: Welche Auflösung haben denn deine Handy-Fotos? --Eike (Diskussion) 09:23, 23. Apr. 2015 (CEST)

@Eike:Die von mir auf dem Händi eingestellte Bildergröße ist 2048 x 1536 Pixel, verbraucht also keinen Speicherplatz.
@Ali1610: Danke für den Hinweis mit der automatischen Standardgröße, aber der kostenlose Google-Speicher mit seinen 15 GB bedient ja alle 3 Sparten: Drive, Mail und Photos. Das würde jedoch heißen, dass keine Emails oder Dokumente mehr gespeichert werden können, wenn der Speicher wegen der Fotos voll ist. Gut, es passen zwar noch Standardbilder rein, aber ich möchte den Speicher ja hauptsächlich für Dokumente benutzen. Das mit den Fotos ist ein angenehmer Nebeneffekt, und deswegen wollte ich die speicherplatzfressenden Fotos finden und dann entweder löschen oder konvertieren. Natürlich gucke ich mir keine 6500 Bilder von Hand durch, das können meine Enkel mal machen.
@ölkky: Deine Frage hab ich nicht verstanden. Gmail belegt bei mir nicht mehr als 20 MB.
Gruß --Gruenschuh (Diskussion) 10:45, 23. Apr. 2015 (CEST)

Bei mir belegt GMail 20 GB, deshalb frage ich. --Pölkky 10:49, 23. Apr. 2015 (CEST)
Die dicken Dinger kannst du in Gmail finden mit der Suche 'larger:xxMB', es sind meist die Anhänge. --Gruenschuh (Diskussion) 11:19, 23. Apr. 2015 (CEST)

Stetige Wahrscheinlichkeit bedingt

Bei einer stetigen Wahrscheinlichkeit habe ich die Angabe: P(0,25 <X <2.2|X>1). Was genau ist hier gefragt und wie rechnet man das? (nicht signierter Beitrag von 23-wererw234 (Diskussion | Beiträge) 01:38, 23. Apr. 2015 (CEST))

Bedingte Wahrscheinlichkeit:
 
-- HilberTraum (d, m) 07:55, 23. Apr. 2015 (CEST)
In Worten („Was genau ist hier gefragt“): Die Wahrscheinlichkeit dafür, dass X zwischen 0,25 und 2,2 liegt, wenn man vorab schon weiß, dass X sowieso schon größer als 1 ist. Diese Wahrscheinlichkeit kann größer sein als die dafür, dass X zwischen 0,25 und 2,2 liegt, ohne Vorbedingung, weil der Fall, dass X kleiner als 0,25 ist, von vornherein ausgeschlossen ist. Sie kann aber auch kleiner sein als die Wahrscheinlichkeit ohne Vorbedingung, weil auch ausgeschlossen ist, dass X zwischen 0,25 und 1 liegt und möglicherweise (abhängig von der Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, sozusagen der Wahrscheinlichkeitsverteilung) dort lukrative Treffer lägen. Wenn man es sich bildlich vorstellen will: Sich die Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion vorstellen und einfach nur den Bereich für X größer als 1 betrachten und zwischen X kleiner als 2,2 und X größer als 2,2 unterscheiden. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:36, 23. Apr. 2015 (CEST)

Wie funktioniert Währungssicherung heute?

Währungsreserven scheinen ja an Bedeutung verloren zu haben. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 09:30, 23. Apr. 2015 (CEST)

Was willst du absichern? Das Risiko eines Unternehmens mit Einnahmen und Ausgaben in unterschiedlichen Währungen und zu unterschiedlichen Zeitpunkten? Oder die Währung einer Volkswirtschaft? Wenn letzteres, vor was (Teuerung, Zinsentwicklung, Devisenkurse)? --46.253.188.166 10:10, 23. Apr. 2015 (CEST)

'Entgegengesetzes' Segel zum Stagsegel

-> Portal_Diskussion:Schifffahrt -- Theoprakt (Diskussion) 10:42, 23. Apr. 2015 (CEST)

Die Exekution Gefangener stellt völkerrechtlich ein Kriegsverbrechen dar.

Ist das so richtig (steht bei Massaker von Ciepielów) im Zweiten Weltkrieg. Es geht doch um Kriegsgefangene (also Feinde), nicht um eigene Soldaten (Standgerichte) da ist das rechtlich legal. --93.134.152.201 17:59, 21. Apr. 2015 (CEST)

Ja. Siehe Genfer Konventionen. --Kharon 18:06, 21. Apr. 2015 (CEST)

Man darf Kriegsgefangene nicht killen, und auch bei eigenen Soldaten sind Ausnahmegerichte heutzutage micht mehr legal. Man hat auch im Krieg Anspruch auf ein ordentliches Gericht, allenfalls Militärgericht. In den zivilisierten Staaten ist die Todesstrafe auch von ordentlichen Gerichten in Friendens- und Kriegszeiten abgeschafft. --92.107.199.39 18:09, 21. Apr. 2015 (CEST)

OK die Frage zielt auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs ab. Da gab es in vielen Staaten gefangene Soldaten, und zwar eigene. Aufgrund von Feigheit vor dem Feind, Fahnenflucht o.ä. wurden die doch zu hunderten/tausenden mittels Standgericht hingerichtet. Insofern dürfte die Aussage in der Frage nicht absolut zu verstehen zu sein. --93.134.152.201 18:17, 21. Apr. 2015 (CEST)
Das Recht hat sich seit dem 2. WK gottseidank erheblich geändert. Und selbst dann war nicht alles legal, was die Streitkräfte angestellt haben, besonders in verzweifelten Situationen. --92.107.199.39 18:22, 21. Apr. 2015 (CEST)
Das Kriegsvölkerrecht interessiert sich nicht dafür, wie ein Staat seine eigenen Staatsangehörigen bzw. seine eigenen Soldaten behandelt. --Digamma (Diskussion) 21:10, 21. Apr. 2015 (CEST)
Oh doch, schon seit einiger Zeit. Die werden dann z.B. in Den Haag angeklagt, und bereits 1945 kamen Leute darum an den Galgen. --92.107.199.39 21:13, 21. Apr. 2015 (CEST)
Was für Fälle meinst du? Meinst du Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit? Das sind keine Kriegsverbrechen, sondern z.B. im Statut des Internationalen Strafgerichtshof eigenständige Straftatbestände. --Digamma (Diskussion) 22:03, 22. Apr. 2015 (CEST)
Es soll ja einige US-Bundesstaaten geben, in denen die Todesstrafe abgeschafft ist. Gelten die dadurch schon als zivilisiert, oder benötigt es weitere Kriterien? --91.13.90.59 08:55, 22. Apr. 2015 (CEST)
Du ziehst den falschen Schluss. Oben steht nur, dass in den zivilisierten Staaten die Todesstrafe abgeschaft ist. Daraus kann man nicht folgern, dass es nicht auch unzivilisierte (??) Staaten ohne Todesstrafe gibt. Umgekehrt aber ergibt sich: Hessen ist nicht zivilisiert --193.83.53.73 09:53, 22. Apr. 2015 (CEST)
ich habe keinen Schluss (gezogen?) gefolgert. Im Prinzip war meine Frage darauf gezielt, ob der Umkehrschluss gilt. --91.13.90.59 13:43, 22. Apr. 2015 (CEST)
Der Umkehrschluss gilt in dem von dir genannten Beispiel nicht. Siehe das KZ in Guantanamo. --46.253.188.166 15:43, 22. Apr. 2015 (CEST)
Die Frage der Todesstrafe ist nicht das einzige Kriterium, ob man einen Staat als zivilisiert bezeichnen kann. Eine entsprechende Bewertung wird auch nicht einheitlich getroffen, weil die Definition von "zivilisiert" diffus bleiben muß. Es geht also um subjektive Aussagen, aus welchen Gründen heraus jemand in der Abwägung einen Staat als zivilisiert oder unzivilisiert ansieht. Hinsichtlich der Fragestellung könnte man also jenseits des angeführten Massakers aktuell auch auf die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verweisen und hinsichtlich der Zivilisiertheit auf die Frage, ob sich ein Staat auch im Kriegsrecht diesen Werten gegenüber verpflichtet sieht, insbesondere den Artikeln 3, 5, 6, 7, 8, 10 und 11 (1), und diese Rechte legislativ und faktisch garantiert. --2003:45:4644:12B6:25F1:B1CC:3B63:B9F8 18:26, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ein Grundprinzip des ganzen Kriegsvölkerrechts, das sich in Europa nach dem Dreißigjährigen Krieg herausgebildet hat und dessen Höhepunkt die Genfer Konventionen bilden, ist, dass man die Soldaten des Gegners nicht dafür bestrafen darf, dass sie Soldaten des Gegners sind – sie machen auch nur ihren Job, genau wie die eigenen. Solange sie kämpfen bzw. kampfbereit sind, dürfen sie bekämpft (und das heißt auch: getötet) werden. Sobald sie sich aber ergebn und ihre Waffen gestreckt haben, sind sie keine Bedrohung mehr und gibt es keinen militärischen Grund, sie zu töten. Sie dürfen gefangen genommen werden (um zu verhindern, dass sie wieder anfangen zu kämpfen), müssen aber nach Beendigung des Krieges freigelassen werden und, solange sie Gefangene sind, anständig behandelt werden, dürfen nicht zur Teilnahme an Kriegshandlungen oder zur Preisgabe militärischer Geheimnisse gezwungen werden – und eben nicht für die Tatsache bestraft werden, dass sie als Soldaten ihren Job gemacht haben. --SCPS (Diskussion) 17:44, 23. Apr. 2015 (CEST)

Vicky Leandros

Theo, wir fahr’n nach Lodz? (nicht signierter Beitrag von 176.2.77.210 (Diskussion) 11:53, 22. Apr. 2015 (CEST))

Lass dich nicht aufhalten. Theo, wir fahr’n nach Lodz. --Wrongfilter ... 11:56, 22. Apr. 2015 (CEST)
Damals machten die Künstler noch Politik --Hans Haase (有问题吗) 12:06, 22. Apr. 2015 (CEST)
Damals machten die Politiker noch Musik (von Kunst will ich hier nicht reden). --Magnus (Diskussion) für Neulinge 12:12, 22. Apr. 2015 (CEST)
Damals konnten sogar Bibelzitate Nr. 1 in den Charts werden. --Stefan1973HB Disk. 12:25, 22. Apr. 2015 (CEST)
Damals erlebte ABBA sein Waterloo <seufz> und Tränen logen nicht (oder waren es Dänen... ?) 213.169.163.106 13:08, 22. Apr. 2015 (CEST)
War das nicht der? --Hans Haase (有问题吗) 19:20, 22. Apr. 2015 (CEST)
Damals fuhr man noch irgendwo hin. --Optimum (Diskussion) 15:51, 22. Apr. 2015 (CEST)
Und es fuhren Züge nach nirgendwo.--79.232.203.24 17:20, 22. Apr. 2015 (CEST)
Da waren Männer noch echte Männer und Frauen noch echte Frauen und niedliche Pelzwesen aus dem Krebsnebel ...? Ach nee, das war doch was anderes ...! --Gwexter (Diskussion) 15:33, 22. Apr. 2015 (CEST)
Nein, und nenn' mich nicht Theo! 89.12.245.109 15:52, 22. Apr. 2015 (CEST)
Husch ab ins Cäffchen! --178.4.179.30 19:36, 23. Apr. 2015 (CEST)

Aceton möglichst sicher transportieren

Hallo,

ich möchte ca. 100ml Aceton möglichst sicher und beständig transpportieren, da ich bei jeder Tankfüllung ca. 12ml davon in den Tank meines alten Vergasermotorrades gebe. (Bitte nicht über den Sinn oder Unsinn dieser Maßnahme philosophieren, ich habe mich so entschieden). Nun frage ich mich, wie ich diese rund 100ml möglicst sicher unter der Sitzbank transportieren kann. Icch suche also ein Gefäß, das möglichst dicht und beständig ist und deren Dichtungen auch nicht von dem Aceton angegriffen werden. --93.132.28.104 17:59, 22. Apr. 2015 (CEST)

in der Apotheke haben die mir mal für eine ähnliche Menge n Glasfläschchen mit nem Plastik-Schraubdeckel (mit nem eingebauten kleinen Gummi-Blasebalg und ner Pippette(?)) gegeben... zum Plexiglas-Verkleben war das aber nich gut geeignet... aber der Blasebalg hält heute noch... aber was fürn Plasik das war, weiß ich wieder nich... ne Glasflasche im Auto ist aber wohl keine gute Idee... vllt mal in ner Apotheke fragen, ob die Plastik-Behälter aus diesem Gummi-Blasebalg-Plastik haben? --Heimschützenzentrum (?) 18:24, 22. Apr. 2015 (CEST)
Gefäße aus HD-PE und PP sind beständig gegen Aceton. Anstatt umzufüllen kannst du aber auch direkt (z.B. bei Amazon) passende Acetonmengen kaufen. --Paramecium (Diskussion) 18:26, 22. Apr. 2015 (CEST)
Aceton kann in Glas-, Metall- oder Kunststoffflaschen aufbewahrt werden. Rütteltechnisch empfehle ich beim Motorrad Kunststoff. Aber: Unter dem Sitz wird diese Flasche liegen anstatt stehen. Wenn sie aufgeht, hat dein Aceton auf dem Weg zum Auspuff ein Wettrennen zwischen verdunsten und entflammen. Bei 100 ml kannst du flache Kunststoffflaschen nehmen, wie es sie z.B. für Nagellackentferner oder zur Händedesinfektion gibt. Und die gehen gut in eine Jackentasche, mit der Öffnung nach oben. --92.105.81.90 18:31, 22. Apr. 2015 (CEST)
Man kann herkömmliche Flaschen dafür nehmen, nur muß das Material beständig sein, was für die meisten heute verwendeten Plaste (Mischpolymerisate PE/PP) zutrifft. Azeton im Benzin ist eine gute Idee. --Pölkky 18:34, 22. Apr. 2015 (CEST)
Herkömmliche Flasche sind aber oft PET-Flasche, die gerade nicht beständig gegen Aceton sind. --Paramecium (Diskussion) 18:38, 22. Apr. 2015 (CEST)

Vielen Dank für die hilfreichen Antworten. Jetzt habe ich noch eine Zusatzfrage. Wie viel sind 2 oz auf 10 Gallonen? Oz ist für mich eine Gewichtsangabe und Gallonen einen Volumenangabe. --93.132.28.104 18:46, 22. Apr. 2015 (CEST)

Sowohl bei den Unzen wie bei den Gallonen kommt es jeweils darauf an, welche gemeint ist. Ein Liter Wasser wiegt 1000 Gramm und ein Liter Aceton wiegt 785 Gramm. --92.105.81.90 19:05, 22. Apr. 2015 (CEST)

Nur aus Neugier: Welchen Effekt hat Aceton im Benzin? Rainer Z ... 18:49, 22. Apr. 2015 (CEST)

Und noch was zur Transportfrage: Ich würde das Fläschchen in ein Textil aus PE oder PP einwickeln (käme da Fleece infrage?). Dann sollte es auch unter der Sitzbank durchhalten. Rainer Z ... 19:00, 22. Apr. 2015 (CEST)
Angeblich kann man damit Sprit sparen. In Wahrheit ist es wohl eher Schlangenöl. Die Mineralölkonzerne haben mal versucht, größere Mengen dem Benzin zuzugeben, insbes. bei den Edelsorten. Das nennt man dann "Additiv" und schon hört es sich wohlklingend und wertig an. Man kann auch Verschnitt dazu sagen; klingt dann halt nicht mehr ganz so schön. Ich meine mich da an Werte von bis zu 8% zu erinnern. Das sollte dann für den Kunden auch total super sein. In Wahrheit ist es so, dass Aceton in der chemischen Industrie als Abfallprodukt übrig bleibt und für die Mineralölkonzerne in großen Mengen praktisch kostenlos zur Verfügung steht. Es kostet die Firmen nur etwa 1/2 bis 1/4 des Preises von Ethanol. Dem Kunden wird unter dem Deckmäntelchen des angeblichen Benzinsparens mit Billigzeug gestreckter Sprit vorgesetzt. Wäre es nicht Benzin sondern Wein, würde man wohl von Panschen reden. --88.130.99.71 19:09, 22. Apr. 2015 (CEST)
In einigen Ländern wird Aceton in kleinen Anteilen (1:2000 – 1:5000) Benzin oder Diesel zugesetzt, um eine vollständigere Verbrennung des Treibstoffs zu erreichen. -- Ian Dury Hit me  19:13, 22. Apr. 2015 (CEST)
Das versuchten andere mit Wasserstoff. Kann es sein, dass da nur die Zündspannung zu nieder ist? --Hans Haase (有问题吗) 19:24, 22. Apr. 2015 (CEST)
Nein. Und Wasserstoff ist ein Gas. --92.105.81.90 20:05, 22. Apr. 2015 (CEST)
Das wurde auch nicht um Kraftstoff gelöst. --Hans Haase (有问题吗) 21:42, 22. Apr. 2015 (CEST)
Evtl. könnte es sich auch günstig auf die Kühlung des Motors auswirken... drüben im Motorradforum (BMW, luftgekühlte Boxermotoren nur mit Ölkühler) waren se damals ganz begeistert vom E10-Sprit, da dadurch die Probleme -v.a. im Rennbetrieb, Boxercup- mit überhitzten, durch Hitze zerstörte Ventile kleiner wurden. Aceton verdampft, wie auch Alkohol recht gut - soll heißen die mit dem Kraftstoff eingespritzten Acetontröpfchen / - nebelpartikel verdampfen und kühlen bis zur Zündung theoretisch die Innenflächen im Zylinder. --Btr 20:20, 22. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt keine "luftgekühlten Boxermotoren nur mit Ölkühler". Entweder ist er luft- oder ölgekühlt. Luftgekühlt wird für leistungsstarke Motorräder mit den immer neuen Euro-Stufen wohl aussterben. --92.105.81.90 20:26, 22. Apr. 2015 (CEST)
Die R1100S hat die für Boxermotoren typischen Zylinderköpfe mit den Kühlrippen -Luftkühlung- und zusätzlich einen Ölkühler unterstützend zur Kühlung des Motoröls... Abgasnormen sind bei diesen Maschinen uninteressant. Die meisten von den älteren Baujahren haben sogar den werkseitigen Katalysator ausgebaut, ausgetragen und durch ein Y-Rohr ersetzt. Die Abgasuntersuchung ist auch ohne Kat mit einem heiß gefahrenen Motor kein Problem. --Btr 20:31, 22. Apr. 2015 (CEST)

Ältere Fahrzeuge haben gerne mal Probleme mit Wasser im Tank oder Vergaser. Das bekommt man mit Azeton oder Alkohol im Benzin gelöst und verbrannt. --Pölkky 20:35, 22. Apr. 2015 (CEST)

Gelöst, Ja. Verdampft, Ja. Verbrannt, Nein. Wasser ist schon ein Verbrennungsprodukt. --Mauerquadrant (Diskussion) 21:26, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ok, stimmt. --Pölkky 21:32, 22. Apr. 2015 (CEST)
Wegen der Hitzeentwicklung bei vollständigerer Verbrennung wurden die Materialien neuer Motoren geändert. Das betrifft zuerst den Zylinderkopf, danach den Block. Die Vergaser verbrennen eh nur etwas, oft zu mit zu fettem Gemischt. Der KAT macht den Rest. Dass der KAT nicht zusetzt, kam der Sauerstoffsensor ins Abgasrohr. In Europa wird er esoterisch „Lambdasonde“ genannt und weit über Wert verkauft. --Hans Haase (有问题吗) 21:40, 22. Apr. 2015 (CEST)
Haben Motorräder inzwischen tatsächlich Katalysatoren? --Optimum (Diskussion) 23:05, 22. Apr. 2015 (CEST)Ja, haben sie. Gerade gegugelt.--Optimum (Diskussion) 23:24, 22. Apr. 2015 (CEST)
Beim Öl gibt es exotisches mit MoS2-Zusätzen. Mag bestimmt gut und Hitzebeständig schmieren, ist nicht spezifiziert und ich würde es nicht an meinen KAT lassen, vgl. verbleites Benzin. --Hans Haase (有问题吗) 17:00, 23. Apr. 2015 (CEST)

Was is ne Korrelationsmatrix?

Hi! Für meine Sensoren-Phalanx habe ich mir eine Korrelationsmatrix gemacht, weil ich mal wieder den „Bildschirm bunt malen“ wollte. Dabei ist für 350 Sensoren, die in den letzten 250 Stunden aktiv waren (Temperatur, CO2, Luftfeuchte, Helligkeit, Luftgeschwindigkeit), das und das (da habe ich geguckt, was passiert, wenn man bei der Berechnung des Korrelationskoeffizienten die Daten des einen Sensors in 15min Schritten um bis zu ±10 Stunden verschiebt und den betragsmäßig größten Korrelationskoeffizienten genommen) rausgekommen. Ich dachte mir nun, dass man auf Sensor-Störungen schließen könnte, wenn eine Spalte von der gleichen Spalte der letzten Woche deutlich abweicht, damit ich n Wackelkontakt nich immer erst nach Monaten bemerke. Geht das? Was kann man damit sonst noch anfangen? Oder ist das nur für Börsen-Hokuspokus gut? Thx. Bye. --Heimschützenzentrum (?) 18:50, 22. Apr. 2015 (CEST)

„Was kann man damit sonst noch anfangen?“ → Bettwäsche bedrucken? (sorry, ich war grad bei IKEA ...). --Mangomix 🍸 20:45, 22. Apr. 2015 (CEST)
Könnt ihr euren Klingonenvernichtungs-Blödsinn aus der schönen bunten Scheinwelt der Wikinerds bitte ins Café umlagern? --92.105.81.90 20:53, 22. Apr. 2015 (CEST)
ich dachte, es könnte zu Verbesserungen an dem Artikel führen... --Heimschützenzentrum (?) 22:15, 22. Apr. 2015 (CEST)
ja... ich hab auch schon gehört, dass es irgendwas in einem neuen Film ähnelt... *kicher* --Heimschützenzentrum (?) 22:15, 22. Apr. 2015 (CEST)
Abweichungen in den Korrelationen können auch von veränderten Umgebungsbedingungen stammen. Z. B. wird die relative Luftfeuchtigkeit oft von der Temperatur abhängen - aber nur, wenn sie nicht ohnehin 100% ist. Sogar zeitliche Verschiebungen wären als echte Korrelation denkbar. Den Sinn davon, den größten Koeffizienten zu nehmen, sehe ich jetzt nicht.
Du könntest die Daten nach Gruppen starker Korrelation untereinander durchsuchen und sortieren, dann wird das Schaubild übersichtlicher. --mfb (Diskussion) 00:22, 23. Apr. 2015 (CEST)
1. zu der Zeitverschiebung: z. B. steigt die Temperatur hinten am Kühlschrank n paar Minuten bevor die Temperatur im Kühlschrank fällt... wie findet man sowas ohne rumprobieren? 2. zum Gruppieren: du meinst, dass die weißen Streifen stören? --Heimschützenzentrum (?) 00:44, 23. Apr. 2015 (CEST)
Das kann man finden, indem man solche zeitverschobenen Korrelationen betrachtet und schaut zu welcher Zeit sie maximal werden - sofern sie signifikant unterschiedlich sind. Die weißen Streifen stören nicht so sehr (die sind ja leicht zu sehen), aber die ganzen anderen Variablen haben Gruppen die in der aktuellen Darstellung schwer zu sehen sind. Sehr interessant, aber aufwändiger, wäre eine Hauptkomponentenanalyse. --mfb (Diskussion) 13:36, 23. Apr. 2015 (CEST)
über Hauptkomponentenanalyse mache ich mir mal Gedanken, wenn/falls mein Gehirn mal wieder richtiger tickt... *kicher* das ist mir zur Zeit zu hoch, denn: ich hab ja keine Punktewolke, sondern an jedem Punkt ne Zahl und nich nur n booleschen Wert... ich hab's aber mal als „siehe auch“ verlinkt... --Heimschützenzentrum (?) 20:06, 23. Apr. 2015 (CEST)
Diese Korrelation mit Zeitverschiebungen nennt sich übrigens Kreuzkorrelation. -- HilberTraum (d, m) 20:24, 23. Apr. 2015 (CEST)
oki... dann war ich wohl nich der Erste... :-) --Heimschützenzentrum (?) 20:39, 23. Apr. 2015 (CEST)
Jeder Messzeitpunkt ist ein Punkt, die Achsen sind die Messwerte. Zeitliche Abhängigkeiten werden damit nicht erfasst, gibt aber sicher Verallgemeinerungen die das können. --mfb (Diskussion) 20:44, 23. Apr. 2015 (CEST)

e-mail-Speicher voll

Dafür wird - gegen Bezahlung - erweiterter Speicherplatz angeboten. Ich würde mir lieber ein privates Archiv anlegen und alle vor 2015 versendeten und empfangenen e-mails da hinein packen. Im Einzelverfahren ist aber sehr mühsam. Gibt es dafür "pauschale" Möglichkeiten? Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 22:49, 22. Apr. 2015 (CEST)

Falls Du Thunderbird nutzt, Du kannst lokale Ordner anlegen und eingehende Mails per Filter in diese verschieben, dann werden sie lokal gespeichert (Ich nehme an, andere Mailprogramme können das auch). Wenn nicht, such beim Mailanbieter mal nach dem Stichwort "Exportieren", das könnte weiterhelfen. Hab' ich aber noch nie probiert. Gruß, ----Benutzer:Apierta 23:03, 22. Apr. 2015 (CEST)
Installier den Mozilla Thunderbird auf deinem PC. Dort kannst du einen Filter erstellen, der Mails nach bestimmten Kriterien (z.B. Zeitraum) in einem lokalen Ordner speichert. Wie das geht steht im Netz. --46.115.143.234 23:21, 22. Apr. 2015 (CEST)
Welchen Mailanbieter hast Du denn? Wenn der POP3 oder IMAP unterstützt, dann kannst Du Microsoft Outlook oder Mozilla Thunderbird nutzen, um die vielen Mails zu archivieren. Ich habe allerdings schon eine Thunderbird-Installation gesehen, die mit einem 2-GB-Mailarchiv überfordert war. Auf dem schwachbrüstigen Rechner meines Chefs klappt das mit Microsoft Outlook 2007 und einem 2-GB-Mailarchiv aber super. --Rôtkæppchen₆₈ 00:02, 23. Apr. 2015 (CEST)
Wenn es nicht selektiv sein muss, kannst du mit einem lokalen Mailprogramm alle Mails einmal abholen ("POP3") und dabei auf dem Server löschen lasen, dann kannst du sie die alten Mails bei Bedarf mit dem Mailprogramm auf dem PC nachschlagen und der Speicher beim Provider ist für neue Mails wieder komplett frei. --Eike (Diskussion) 09:20, 23. Apr. 2015 (CEST)
Mein Provider ist arcor (vodafon). Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 09:25, 23. Apr. 2015 (CEST)
Dann gibt es für beide Varianten der Abholung - SMTP IMAP, also auf die Servermails kucken und ggf. welche kopieren und löschen - und POP3 - Mails auf den eigenen Rechner kopieren und ggf. alle kopierten auf dem Server löschen lassen - hier die Adressen, die Thunderbird braucht, und auch eine Anleitung zum Einrichten: [15]. --Eike (Diskussion) 09:33, 23. Apr. 2015 (CEST)
SMTP ist das Mail-Abschickprotokoll, POP3 das Mail-Empfangsprotokoll. Du meinst wahrscheinlich IMAP. --Rôtkæppchen₆₈ 09:54, 23. Apr. 2015 (CEST)
Natürlich, IMAP. Unter dem Link gibt es auch eine Frage zu IMAP, aber das Klicken darauf führt mich nirgendwohin...? Verdammt, wenn ich auf "So richten Sie Thunderbird ein" klicke, passiert auch nichts! --Eike (Diskussion) 09:59, 23. Apr. 2015 (CEST)
Thunderbird nimmt IMAP, wenn möglich. Wenn Du die einzurichtenden Emailadresse eingibst, deren Server bekannt sind, wird die Voreinstllung übernommen. Bevor Du fertigstellst, kannst Du manuell nachbearbeiten. Da hatte ich schon den Radiobutton gesehen, der zwischen IMAP und POP3 wechseln kann. Das sind wohl 2 oder 3 Klicks.--Hans Haase (有问题吗) 11:44, 23. Apr. 2015 (CEST)

ACHTUNG: Im Moment sind Scam E-Mails unterwegs, die behaupten, der gmx Speicher sei voll. Bitte genau auf die Links in den Mails achten! --95.115.204.80 14:02, 23. Apr. 2015 (CEST)

Nicht öffnen, drücke auf der nur markierten Mail Strg+U zur Ansicht der Quellttexts. --Hans Haase (有问题吗) 16:54, 23. Apr. 2015 (CEST)

Stoffdaten, berechnet nach Peng-Robinson, SRK, DIPPR, u.A. -> Fehlende Einheiten!

Bei allen bisher gefundenen Gleichungen, Peng-Robinson, SRK, DIPPR, etc., zur Stoffdatenberechnung fehlt jede Angabe der zu verwendenten Einheiten. Dies gilt sowohl für die einzusetzenden Parameter, als auch für die Ergebnisse. Ist das Absicht oder einfach nur ein Versehen?

Ich hatte mal im Studium gelernt, dass ein Wert, ohne Einheit, nichts wert ist ;-).

Grüße

Robert Angler

--2003:5F:295E:E801:60F5:3527:28D3:FC70 16:54, 23. Apr. 2015 (CEST)

Du setzt die Größen in einem kohärenten Einheitensystem Deiner Wahl ein. Beliebt soll das SI sein. --Rôtkæppchen₆₈ 17:29, 23. Apr. 2015 (CEST)

Was kostet eine Nacht in der Psychiatrie?

Hiermit meine ich die Kosten, welche für die Versichertengemeinschaft anfallen, wenn eine Person eine Nacht in die Psychiatrie verbracht wird. --79.249.99.176 20:16, 23. Apr. 2015 (CEST)

Definiere "in die Psychiatrie verbracht". Transport dorthin per Krankenwagen oder selber/Familie, ist es ein Regionalspital, Universitätsklinik, Wohnheim, braucht er Medikamente, Therapeut ja/nein, usw.??? (nicht signierter Beitrag von 92.105.81.90 (Diskussion) 20:39, 23. Apr. 2015 (CEST))
(BK) Gib bei Google tagespflegesatz+unterschiede+psychiatrie ein. Da findest Du viel zur aktuellen Diskussion um Abrechnungsmodelle. Ein Beispiel zu Tagessätzen in Zahlen hier. Untersuchungs- und Behandlungskosten werden extra gerechnet. Die Anfahrt mit RTW oder Polizeiwagen geht auch noch mal ins Geld. Einmal mit RTW in die Klapse und am nächsten Tag wieder selbständig nach Hause landet bspw. sicherlich schon im vierstelligen Bereich. --178.4.179.30 21:03, 23. Apr. 2015 (CEST)
Ein Division der Zahlen (760946 € / 2717 Tage = 280.068457858 €/Tag) ganz unten auf der Seite http://www.gustl-for-help.de/ zeigt was sich der Freistaat die Unterbringung Gustl Mollaths kosten lies. Interessanter weise verjährten inzwischen diverse Vorwürfe und Taten. --Hans Haase (有问题吗) 21:18, 23. Apr. 2015 (CEST)

Unterschiedliche Sat-Buchsen

In meiner neuen Wohnung finde ich eine Buchsenkombination wie rechts auf diesem Bild zu sehen. Dort, wo ich meinen Fernseher anschließen möchte, ist jedoch eine Buchse wie die links auf dem Bild. Es handelt sich, wie gesagt, um ein Sat-Signal, das auf den Buchsen liegen soll. Bis dato nutzte ich ein Kabel mit Koax(?)-Kupplung(?) in der Wand und F-Stecker in das TV-Gerät. Für was ist denn bei einem Sat-Signal die Radiobuchse? Und was ist das für eine TV-Buchse links unten? Sieht mir aus wie das von mir bisher genutzte Standard-Koax; nur der mittige "Zipfel" scheint mir deutlich schmaler!? Was soll diese F-Stecker-Buchse? Kann man auch ein Kabel mit beidseitig F-Stecker nutzen? Gekauft hatte ich mir zuletzt dieses Kabel - hat der Shop auch passende Kabel für die linke Buchse? Fragen über Fragen... --79.212.145.200 22:24, 23. Apr. 2015 (CEST)

Ordentlich liegt das Sat-Signal immer auf F-Buchse, und du brauchst ein F-Stecker-F-Stecker-Kabel zum Fernseher. F auf Koax ist eigentlich eine Schummellösung, wenn man bei Umrüstung auf Sat halt noch die alten Dosen behalten wollte. Die üblichen Dreierdosen bieten den Sat-Eingang und, sofern angeschlossen, terrestrisches TV (heutzutage also DVB-T) und Radio. Grüße Dumbox (Diskussion) 22:30, 23. Apr. 2015 (CEST)
Danke für die Antwort. Habe gerade anderwo die Info bekommen, ich bräuchte ein "HFKabel"...?!
Wäre ansonsten dieses Kabel passend?
Und: Heißt das, dass ohne zusätzliche DVB-T-Antenne die beiden anderen Buchsen gar kein Signal führen? --79.212.145.200 22:49, 23. Apr. 2015 (CEST)
Es kommt darauf an. Da könnte theoretisch auch Kabelfernsehen eingespeist werden. Dem Multischalter ist das egal, ob da nichts, Terrestrik oder Kabel eingespeist wird. --Rôtkæppchen₆₈ 22:58, 23. Apr. 2015 (CEST)
Die linke Buchse (ISO/Belling-Lee männlich) ist für Fernsehen (Kabel, analog-terrestrisch und DVB-T), sowie DAB. Die rechte Buchse (ISO/Belling-Lee weiblich) ist für Hörfunk terrestrisch oder Kabel, inklusive Lang-, Mittel-, Kurz- und Ultrakurzwellenrundfunk, HD-Radio, aber ohne DAB. Lang-, Mittel- und Kurzwellenrundfunk benötigen eine geeignete Antenne. Die Buchse oben (F-Buchse) ist für Satellitenrundfunk, egal ob Fernsehen, Hörfunk, analog, digital, verschlüsselt, offen, schwarzweiß, Farbe, SD oder HD. --Rôtkæppchen₆₈ 22:49, 23. Apr. 2015 (CEST)
Bei Kabelanschluss kann die F-Buchse aber auch für das Kabelmodem vorgesehen sein. --Rôtkæppchen₆₈ 22:52, 23. Apr. 2015 (CEST)

Danke für die vielen Informationen! Bitte noch Rückmeldung zu "HFKabel" und dem von mir verlinkten Angebot. Siehe oben in meiner Antwort 22:49, 23. Apr. 2015 (CEST) --79.212.145.200 23:09, 23. Apr. 2015 (CEST)

HF-Kabel ist richtig, hat aber nichts mit den daran angebrachten Steckertypen zu tun. --92.105.81.90 23:13, 23. Apr. 2015 (CEST)
Das verlinkte Kabel tut sicher seine Dienst, auch wenn es angepriesen wird wie eine Wundermedizin. Wir reden hier von grundlegender Physik, nicht von Hightech. Es geht um Leitfähigkeit, Schirmung und gute mechanische Eigenschaften. Vergoldete Anschlüsse bringen genau nichts, Innenleiter aus Reinkupfer ist gut, HD-3D-tauglich ist sinnloses Werbe-Blabla. Kauf es dir oder kauf ein Markenkabel; aber wenn es nicht gerade kurzgeschlossen ist, machen die zwei Meter sowieso keinen Unterschied. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:27, 23. Apr. 2015 (CEST)

Ehre, Ruhm & Würde

Was ist der Unterschied zwischen Ruhm, Ehre und Würde?--N'Djamena (Diskussion) 10:44, 24. Apr. 2015 (CEST)

Siehe Ruhm, Ehre, Würde. --Eike (Diskussion) 10:46, 24. Apr. 2015 (CEST)
<quetsch>(BK) Hömma, Jungchen: Bloß, weil wir Dir hier geholfen haben, Hobbes zu verstehen, heißt das nicht, daß wir jetzt alle Deine Hausaufgaben machen. Die Jugend von heute … tztztz. --88.68.86.222 11:09, 24. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt doch viele, die diese Begriffe in denselben Topf stecken.--N'Djamena (Diskussion) 11:05, 24. Apr. 2015 (CEST)
Das wäre mir neu. Ganz besonders in Bezug auf Würde, die nichts mit den beiden erstgenannten zu tun hat. --88.68.86.222 11:09, 24. Apr. 2015 (CEST)
(BK) Ehre und Ruhm?!? Glaub ich nicht. Abgesehen davon sollte dich das nicht daran hindern, die Begriffe zu verstehen. --Eike (Diskussion) 11:11, 24. Apr. 2015 (CEST)
Aber es gibt trotzdem viele Möglichkeiten, wie man am besten diese Begriffe definiert.--N'Djamena (Diskussion) 11:28, 24. Apr. 2015 (CEST)
Das ist keine Hausaufgabe, sondern eher eine Diskussion.--N'Djamena (Diskussion) 11:29, 24. Apr. 2015 (CEST)
"Der Ruhm des Menschen ist unantastbar." -- Alt 12:43, 24. Apr. 2015 (CEST)
Keine Definition, nur ein kleiner Denkanstoß: Würde hat man, Ruhm erlangt man, Ehre wird einem erwiesen. Rainer Z ... 20:04, 24. Apr. 2015 (CEST)
Dieses scheint für die historische Perspektive von zwei der drei Begriffe ganz hilfreich zu sein: Birgit Aschmann: Preußens Ruhm und Deutschlands Ehre: Zum nationalen Ehrdiskurs im Vorfeld der preußisch-französischen Kriege des 19. Jahrhunderts. München: Oldenbourg 2013 (Beiträge zur Militärgeschichte 72) ISBN 9783486712964; irgendwie erinnere ich mich auch an eine Diskussion über die korrekte Übersetzung von Слава и честь - Ruhm und Ehre auf vielen sowjetischen Ehrenmalen, und im Ukrainekonflikt der Gruss: Slava Ukraini, Heroyam Slava!, was in der Regel mit Ehre der Ukraine, den Helden Ehre übersetzt wird. Also gar keine unberechtigte Frage. Vielleicht könnte ein Slawist etwas dazu beitragen. --Concord (Diskussion) 01:48, 25. Apr. 2015 (CEST)
Aber wo passt da die Würde hinein?--N'Djamena (Diskussion) 13:40, 25. Apr. 2015 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Fragesteller gesperrt --Schniggendiller Diskussion 00:07, 26. Apr. 2015 (CEST)

Lahmgelegte US-Luftsicherheit am 11.09.2001

Was ist genau mit dieser Frage, Wie konnte die gesamte US-Luftsicherheit über mehrere Stunden völlig ausgeschaltet bleiben, obwohl nach dem ersten Flugzeugtreffer doch klar war, was passiert ist, auf dieser Seite gemeint?--N'Djamena (Diskussion) 16:21, 25. Apr. 2015 (CEST)

Da wird eine unwahre Behauptung („völlig ausgeschaltet“) geschickt mit der verstörenden Frage nach dem „warum“ kombiniert, ganz typische Technik von Verschwörungstheoretikern. Und je geheimnisvoller und sonderbarer das dann klingt, desto besser. Die angesprochene Thematik beantwortet jedenfalls Verschwörungstheorien zum 11. September 2001#Zurückgehaltene Luftabwehr.--Mangomix 🍸 16:37, 25. Apr. 2015 (CEST)
(BK)Moment, erfunden hat das die Lügenpresse und macht das inzwischen flächendeckend so. Angefangen haben Bild und Focus. Die eigentliche Propaganda wird so schon geschickt als Fakt etabliert; "Warum die vielen Flüchtlinge so ein großes Problem sind." Der Fragesteller sollte sich allerdings eher fragen: Warum lese ich auf so einem Blog nach der ersten Zeile noch weiter? --92.202.87.70 16:42, 25. Apr. 2015 (CEST)
Bitte google oder wikipedle doch in Zukunft, was du so auf Verschwörungstheoretiker-Seiten aufschnappst. Oder mach gleich was Sinnvolleres mit deiner Zeit - da reicht schon Spaghetti nach Größe zu sortieren. --Eike (Diskussion) 16:38, 25. Apr. 2015 (CEST)
Sehen wir doch mal der Wahrheit ins Auge: Du postest eine Seite dubiosen Inhalts, die sich dem Verbreiten der unterschiedlichsten Verschwörungstheorien verschrieben hat, und dabei offenbar dem Motto folgt: Je oller desto doller. Da ist nichts dran, gar nichts. Du hast, entschldige, dass ich das so sage, dir auch noch eine plumpe Behauptung rausgesucht. Die Seite versucht nicht, Quellen unvollständig und einseitig verfälschend darzustellen, so dass es so aussieht, als könnte sie irgendwie Recht haben. Nein, sie versucht ja noch nicht mal, irgendwelche belastbaren Quellen für ihr Geschwafel darzubieten. Dass es keinen Knopf gibt, ähnlich einem Lichtschalter, mit dem man *schnipp* auf einmal "die gesamte US-Luftsicherheit über mehrere Stunden völlig ausschalten kann", ist dir hoffentlich klar. Und nein, denen ist auch nicht das PC-System abgestürzt, so dass sie nichts mehr machen konnten. Geradezu witzig wird es durch das Wörtchen "bleiben". Nein, die sind nicht standardmäßig "ausgeschaltet" (wie auch immer das gehen sollte) und werden dann mit einem geheimen Code oder degl. angemacht. Die zivile und militärische Flugsicherheit waren einsatzbereit und haben gearbeitet - schon während des Angriffs waren die ersten Kampfflugzeuge in der Luft über New York und Washington. Das Problem war nur, dass es für einen Vorfall wie die Angriffe am 11. September schlicht keinen Handlungsplan gab. Es gab keine Vorgaben, was jetzt zu tun sei. Jeder hat mehr oder minder das getan, was er konnte und was er für sinnvoll hielt; ggf. dann auch mal unkoordiniert und ohne Mithilfe anderer Stellen. Involviert waren übrigens u.a. auch die Flugsicherheit von Kanada und Mexiko. Und nein, nach dem ersten Flugzeugtreffer war überhaupt nichts klar. Anfangs wusste man ja noch nicht mal, was genau da in das Hochhaus geflogen ist. Da gab es Augenzeugen, die auf TV-Sendern etwas von "einem kleinen Flugzeug" berichtet haben. Mag ja sein, dass das für die so aussah, war aber schlicht falsch. Und selbst als man wusste, dass es sich um einen großen Airliner gehandelt hat, war man immer noch nicht schlauer. Auf irgendeinem englischsprachigen Sender wurde gemutmaßt, wie die Systeme eines Flugzeugs defekt sein könnten, damit "das Flugzeug sich in den Turm fliegt". Aha. Der zweite Einschlag erfolgte ja erst einige Minuten später - da konnte man langsam begründet vermuten, dass es sich nicht um einen tragischen Unfall handelt. Aber auch da wusste man von den Hintergründen genau gar nichts - nichts war klar. --88.130.67.241 16:51, 25. Apr. 2015 (CEST)
Okay, in dem Fall wusste man, dass man es auf die USA abgesehen hat, Terroristen eben, aber man konnte überhaupt nicht wissen wer es war. Somit ist die Annahme dieser Webseite komplett falsch und ist somit widerlegt. Vielen dank für deine Erklärung, sie hat mir sehr geholfen (und ja, der Abschnitt kann archiviert werden).--N'Djamena (Diskussion) 17:05, 25. Apr. 2015 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Siehe Kopf der Seite. --Eike (Diskussion) 16:38, 25. Apr. 2015 (CEST)

BBC meldet Einsturz des WTC 7 über 20 Minuten zu früh

Wie muss ich dann dieses Problem angehen?: Woher wusste die BBC 26 Minuten VOR dem Kollaps des WTC 7 bereits davon?. Das ist doch noch seltsamer. Entweder wurde der Turm gesprengt und nur die BBC wusste davon oder es ist sonst was passiert. Diese Frage, Wieso wurde das WTC 7 gesprengt und wieso konnte Larry Silverstein den Befehl dazu geben?, lässt jedoch die Sprengung vermuten oder warum kann diese Webseite sich dabei so sicher sein? Diese Webseite begründet sogar noch, warum es nicht nicht eine Sprengung gewesen sein könnte.--N'Djamena (Diskussion) 16:59, 25. Apr. 2015 (CEST)

Mich bringt das hier auf eine ganz andere Frage: Welche geheimen Mächte stecken hinter dem Account des Fragenden, und wie schaffen sie es zu verhindern, dass es nicht wegen „kein Wille zur enzyklopädischen Mitarbeit“ stillgelegt wird? --Mangomix 🍸 17:09, 25. Apr. 2015 (CEST)
Warum das? Ich bin erst 1996 geboren und sollte schon mit geheimen Mächten etwas zu tun haben?!--N'Djamena (Diskussion) 17:12, 25. Apr. 2015 (CEST)
Vor allem auch, nachdem ich ihm schon mehr als deutlich klar gemacht habe, welchen "Wert" die Buchstaben auf dieser Seite haben. Erst schreibt er "Ah ja, danke" nur um danach mit derselben Website weiterzumachen. Lerneffekt offenbar gleich null. --88.130.67.241 17:13, 25. Apr. 2015 (CEST)
Zunächst mal habe ich diese Frage gestellt, bevor ich die Antwort der vorherigen gelesen habe und das hier ist eine andere Fraged und ich bin noch lange nicht fertig mit den Recherchen, die sich als langwierig herausgestellt haben. Was für ein Lerneffekt sollte da null sein?--N'Djamena (Diskussion) 17:16, 25. Apr. 2015 (CEST)
Warum die Informationen auf dieser Seite keinen Pfifferling wert sind, weißt du dann jetzt ja. Dass du dennoch, trotz besserem Wissen darauf beharrst, dass das, was da so steht, ja erstmal alles stimmen müsste, lässt mich denken, dass da wirklich kein Lernerfolg eingetreten ist. Offenbar ist es dir egal, was wir dir schreiben. Stellt sich die Frage, warum wir dann noch antworten sollten. --88.130.67.241 17:27, 25. Apr. 2015 (CEST)

Auch wenn abgeschlossen, falls der Fragesteller das noch sieht, das Thema hatte mich interessiert klick --185.51.85.16 23:57, 25. Apr. 2015 (CEST)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Einen Abschnitt drüber schon mehr als ausreichend beantwortet. --88.130.67.241 17:13, 25. Apr. 2015 (CEST)

Firefox Einstellungen

Seit einiger Zeit öffnet Firefox die Einstellungen ja in einem Tab ( about:preferences ). Gibt es einen Trick, um trotzdem an das alte Einstellungs-Menü zu kommen, das sich in einem separaten Fenster öffnete? -- ♦ The Great Zaganza ♦ 19:04, 21. Apr. 2015 (CEST)

Vielleicht verstehe ich was falsch, aber über das Drop-Down-Menü sollte es doch nach wie vor gehen? --King Rk (Diskussion) 19:20, 21. Apr. 2015 (CEST)
Wähle in der Menüleiste Extras aus und in dem daraufhin aufklappenden Menü den Punkt Einstellungen. Dann geht ein Fenster auf, in dem du die Einstellungen vornehmen kannst. Wenn Firefox keine Menüleiste anzeigt, dann solltest du sie einschalten. Dazu auf der Titelzeile des Firefox einen Rechtsklick machen und in dem Kontextmenü den Punkt Menüleiste auswählen. (Firefox 37.0.2). --176.0.42.178 19:51, 21. Apr. 2015 (CEST)
In Firefox 38 (The Great Zaganza verwendet wohl eine Beta-Version) funktioniert das nicht mehr, da wird about:preferences geöffnet. --Cubefox (Diskussion) 21:16, 24. Apr. 2015 (CEST)

"Das himmelblaue Abendkleid"

Vor Start des Farbfernsehens im Jahre 1967 gab es einen Film "Das himmelblaue Abendkleid" mit Waltraut Haas. Meiner Erinnerung nach wurde dieser Film einzig und allein zu dem Zwecke gedreht, die Farben zu testen, weshalb die Mitwirkenden und die Ausstattung besonders farbenfroh war. Der Film lief während der offiziellen Sendepause nahezu ununterbrochen. Hat jemand vielleicht Informationen dazu oder kann sich evtl. auch noch daran erinnern? --  Nicola - Ming Klaaf 14:53, 23. Apr. 2015 (CEST)

Hm, hier wird für die 1960er Jahre kein Film mit ihr aufgeführt, der so heißt. Es gibt einen Film Das himmelblaue Abendkleid, aber der ist von 1941. Vielleicht war´s nur ein Trailer? --Optimum (Diskussion) 16:45, 23. Apr. 2015 (CEST)
In der sendefreien Zeit lief das Testbild, allerdings wird hier links für 1967 eine Frau im Testbild gezeigt. --Stuhlsasse (Diskussion) 17:21, 23. Apr. 2015 (CEST)
Nicht immer. Ich kann mich auch noch an kurze Zeichntrickfilme erinnern, die (aus unbekanntem Anlass) in der sendefreien Zeit gezeigt wurden. --Optimum (Diskussion) 17:46, 23. Apr. 2015 (CEST)
Meiner Erinnerung nach wurde ca. jeden zweiten Tag (kann auch täuschen, natürlich!) Schwarzwaldmädel (1950) (??) gezeigt, im Wechsel mit (evtl.) Der Förster vom Silberwald. Und zwar nachmittags gegen 14 oder 16 Uhr - wenn man noch gar kein TV geguckt hat. Als Begründung ist mir - wie oben - etwas von "schön farbig und Testzwecke" gesagt worden. --Bremond (Diskussion) 16:21, 24. Apr. 2015 (CEST)
Hier werden Schwarzwaldmädel (1950) und Cartouche, der Bandit genannt. --Eike (Diskussion) 17:59, 24. Apr. 2015 (CEST)

Wer ist bei Pensionskassen (z. B. PK-Rundfunk) der Versicherungsnehmer - der Versicherte oder die jeweilige Rundfunk-Anstalt???

Ich bin ganz neu hier - sorry für doofe Fragen! Wer ist bei Pensionskassen (z. B. PK-Rundfunk) der Versicherungsnehmer - der Versicherte oder die jeweilige Rundfunk-Anstalt?

--178.7.182.97 21:13, 23. Apr. 2015 (CEST)

Versicherungsnehmer --178.4.179.30 00:04, 24. Apr. 2015 (CEST)

Mitglied = Versicherter = Versicherungsnehmer, s. http://openjur.de/u/277046.html ab Rdn. 18. --Vsop (Diskussion) 12:51, 24. Apr. 2015 (CEST)
Nein, das steht zwar in der Tat so in dem Urteil, aber strenggenommen ist das so falsch. Mit den Begrifflichkeiten "Versicherter" und "Versicherungsnehmer" muss man etwas vorsichtig sein; sie bezeichnen nicht dieselbe Person. Versicherungsnehmer ist die Person, die den Versicherungsvertrag abgeschlossen hat, damit sie oder ein eigenes Interesse abgesichert wird. Einen Versicherten dagegen gibt es nicht in jedem Versicherungsverhältnis und wenn, dann ist er immer eine vom Versicherungsnehmer verschiedene Person. Siehe § 43 VVG. Beispiel: Vater V schließt für sich selbst eine Krankenversicherung ab. Dadurch wird er Versicherungsnehmer. Wenn die Versicherung außer ihm auch noch seine Familie umfasst, und damit z.B. auch seinen Sohn S, dann wird Sohn S Versicherter. Wichtig ist das z.B. dann, wenn es um Rechte und Pflichten der jeweiligen Person geht, so kann ein Versicherter die Versicherung z.B. in der Regel nicht alleine kündigen. --88.130.86.90 16:11, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ich glaube nicht, dass der Paragraph ausdrücken soll, dass der Versicherungsnehmer, der die Versicherung für sich selbst abschließt, kein "Versicherter" ist. --Eike (Diskussion) 13:24, 25. Apr. 2015 (CEST)
Exakt das soll er, lies mal §§ 43 - 48 VVG. § 43 Abs. 1 sagt es schon, die Details sind weiter hinten ausgestaltet, ganz klar wird der Unterschied z.B. in § 46 S. 1 VVG. Wer den Versicherungsvertrag im eigenen Namen für sich selbst schließt, ist nicht Versicherter, sondern Versicherungsnehmer. Der Versicherungsnehmer ist Vertragspartner der Versicherung und ihm stehen alle Rechte aus dem Versicherungsvertrag zu, z.B. Geltendmachung von Ansprüchen aus dem Versicherungsvertrag, Vertragsänderung, -kündigung und wie sie alle heißen. Dem Versicherten dagegen stehen viele dieser Rechte gar nicht oder nur eingeschränkt zu, z.B. kann der Versicherte den Vertrag nicht ändern und nicht kündigen und Ansprüche kann er idR nur mit Mithilfe des Versicherungsnehmers geltend machen, etwa wenn der ihm den Versicherungsschein gegeben hat. Insofern hat der Versicherungsnehmer eine stärkere Rechtsstellung als der Versicherte. Niemand sagt, dass der Versicherungsnehmer deswegen nicht versichert sei, möglicherweise sind neben den fremden auch eigene Interessen mitversichert, möglicherweise nicht. Aber wenn das Gesetz vom Versicherten spricht, meint es nicht den Versicherungsnehmer, sondern eine andere Person. --88.130.91.136 14:37, 25. Apr. 2015 (CEST)

Baum fällen

Wie lange hat es im Mittelalter circa gedauert bis ein Baum gefällt und zu z.B. Brennholz verarbeitet wurde? Wie viele Menschen waren daran beteiligt? --Impériale (Diskussion) 10:59, 24. Apr. 2015 (CEST)

Auch im Mittelalter hing sowas doch sehr stark von der Größe des Baumes ab, der gefällt werden sollte und auch von der Baumart. Außerdem erstreckt sich das Mittelalterüber einen recht langen Zeitraum, in dem sich auch einiges im Bereich Werkzeugherstellung getan hat. Regionale Unterschiede gab es über dies. Also müßtest Du die Frage schon ganz erheblich präzisieren, um hier eine halbwegs brauchbare Antwort zu bekommen. --88.68.86.222 11:10, 24. Apr. 2015 (CEST)
Dann sagen wir mal die Mitte des Mittelalter (10. Jhdt.) und eine durchschnittliche Birke. --Impériale (Diskussion) 11:13, 24. Apr. 2015 (CEST)
(Ohne Ahnung von Geschichte und nicht mehr als einen viertel Baum gefällt: ) Axt und Säge waren bekannt - halbe Stunde? Eher weniger? --Eike (Diskussion) 11:30, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ich habe da eher an den kompletten Prozess gedacht mit fällen, entasten, aus dem Wald ziehen und den Kompletten Baum zu Stücken verarbeiten, die in einen Ofen passen. --Impériale (Diskussion) 11:33, 24. Apr. 2015 (CEST)
Damals wie heute musste das Holz trocknen, bevor es verfeuert werden konnte. Es kann also mitunter Monate dauern von Fällen des Baumes bis zum Verfeuern desselben. --Rôtkæppchen₆₈ 11:36, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ich meine eigentlich nur den Prozess an dem Menschen beteiligt sind. Und wurde/wird das Holz nicht erst nach diesem ganzen Prozess getrocknet? --Impériale (Diskussion) 11:47, 24. Apr. 2015 (CEST)
Birke muss nicht trocknen, die kann gleich verfeuert werden. (Birke: „Dank der ätherischen Öle brennt Birkenholz sogar in frischem Zustand“) --176.0.48.224 12:47, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ah, sorry, ich war jetzt nur beim Fällen. --Eike (Diskussion) 11:37, 24. Apr. 2015 (CEST)
auch beim Hacken ist die Birke der dankbarste aller Bäume, nichts hacke ich lieber. --Edith Wahr (Diskussion) 14:12, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ich würde zweifeln, ob im 10. Jahrhundert das Heizen mit den hübsch zugesägten und gespaltenen Scheiten, die wir heute verwenden, überhaupt üblich war: Hat man da nicht eher Reisig, Äste und Schwachholz verwendet? Das eigentliche Fällen mit der Axt (leistungsfähige Handsägen kamen wohl erst viel später auf) hat zwar vermutlich nicht viel länger gedauert als heute - da liegt der Weltrekord für 30 cm Durchmesser bei irgendwas um die 20 Sekunden - aber Starkholzstämme auf Scheitlänge zuzurichten, wäre mit der Axt ja ein enormer Aufwand gewesen, wenn man nicht eine hochherrschaftliche Feuerstelle hat, die Meterstücke aufnehmen kann. --Rudolph Buch (Diskussion) 12:53, 24. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt Universitäten, an denen sich die historischen Fächer (soviel ich weiß, nicht nur die "praktische Archäologie") auch mit historischen Techniken befassen. Die spielen Vieles im Maßstab 1:1 nach. Danach könntest du suchen. Die Uni Oldenburg, meine ich, hat da was veröffentlicht. --Bavarese (Diskussion) 13:06, 24. Apr. 2015 (CEST)
Na, dann machen wir doch mal einen Arbeitsplan. Verfeinern kann man so etwas immer:
Ich lasse die Vorarbeiten (Herstellen von Axt, Säge, Stielen und anderem Werkzeug) einfach mal weg. Die Anfahrt zum Wald rechne ich nicht, wohl aber nachher den Transport des Holz vom Wald zum Gehöft.
  • Baum fällen mit Axt/Säge ca. 30 Min. je Stamm
  • Entasten und schälen und grob zerteilen, ca. 120 Min. je Stamm
  • Holz rücken mit Gespann (Rüsten ca. 60 Minuten) + 15 Minuten je Stamm
  • Holz bis zum Gehöft transportieren, (Laden, Transport, Entladen) ca. 30 Min je Stamm
Jetzt muss ich ein paar Vermutungen anstellen. Mir fehlt die Fachkenntnis. Vermutlich gibt es einen Unterschied, ob Holz grün oder trocken zersägt wird. Das wusste der Holzfäller damals ganz sicher und stapelte jetzt entweder das grüne Holz auf, damit es trocknete, oder er zerteilte die Stämme direkt in kleine Teile, die er dann stapeln konnte. Also
  • [grüne Stämme aufstapeln zum Trocknen: ca. 15 Minuten je Abschnitt (ich schätze, dass do 3 Meter lange Stücke fabriziert wurden)]
  • 6 3 Meter-Stamm zersägen macht bei ca. 40 cm langen Stücken 7 Schnitte à 6 Minuten bei zwei Mann (reine Arbeitszeit je Schnitt also ca. 12 Minuten)
  • Holzklötze mit der Axt in Scheite verarbeiten, ca. 1 Minute je Klotz
  • [Holzklötze zum Stapeln aufschichten, ca. 15 Minuten je Stamm]
  • Holz ins Haus tragen und am Ofen aufschichten ca. 30 Minuten je Stamm.
Das ist erst mal eine Diskussiongrundlage. Yotwen (Diskussion) 12:59, 24. Apr. 2015 (CEST)
Niemand hätte im 10. Jh. einen Baumstamm erst aus dem Wald gerückt, um ihn irgendwoanders zu zerteilen und dann auch noch Brennholz(!) draus zu machen (kaum jemand hat im ME geheizt). Wenn ich den wertvollsten Rohstoff der damaligen Zeit schon derart verschwende (gilt auch für Birkenholz), dann mache ich mir doch wenigstens nicht die Mühe, ihn am Stück zu transportieren, sondern zerteile ihn schon vor Ort in handliche Stücke.-- Alt 13:16, 24. Apr. 2015 (CEST)

Spezialisten fällen heute einen Nadelbaum in deutlich weniger als einer Minute mit einer Axt. Allerdings als Sport und nur einen, nicht den ganzen Arbeitstag lang. Im Mittelalter hat man Bäume gefällt, um Baumaterial zu haben. Die wurden nicht verfeuert. Sägewerke waren im Mittelalter längst gebräuchlich, Schrotsägen ebenfalls. Allerdings ging dieses Wissen in der nachrömischen Zeit bis ca. 1200 verloren. Da wurden wohl nur noch Grubensägen benutzt. Jedenfalls wurde kein Brennholz produziert sondern Bauholz, die Stämme kamen in handlichen Größen aus dem Wald ins Dorf, wo sie erstmal ein paar Jahre herumlagen. Man wußte damals schon, daß Holz 4 Jahre zum Trocknen braucht. Also Pferdchen anspannen und ab damit den Berg runter. Pro Baum wird man so wohl grob einen halben Tag gebraucht haben. Das Bauholz für ein Wohnhaus in Blockbauweise wurde üblicherweise in weniger als 2 Wochen aus den Bergen geholt, dafür habe ich zur Not sogar eine Quelle. Mit einem Sägegatter des mittleren 19. Jahrhunderts schafft man 50-80 Stämme (nicht Bäume) pro Tag, an solch einem Gatter habe ich meine Gesellenprüfung gemacht. --Pölkkyposkisolisti 13:28, 24. Apr. 2015 (CEST)

Glauben und Meinen sind keine Grundlage - "Bergbau, Verhüttung und Waldnutzung im Mittelalter: Auswirkungen auf Mensch und Umwelt ; Ergebnisse eines internationalen Workshops (Dillenburg, 11.-15. Mai 1994, Wirtschaftshistorisches Museum "Villa Grün")" von Albrecht Jockenhövel anscheinend schon. Und der Mann behauptet steif und fest, dass Holz geschlagen wurde. Und der Arbeitsplan ist eine Diskussionsgrundlage - es hindert euch niemand daran, Verfeinerungen vorzunehmen, Teile zu entfernen usw. und doch: Ich werde große handliche Stücke transportieren und vor Ort in kleine brennbare verwandeln. Jeder andere Vorgang würde bedeuten, dass ich noch mehr Werkzeug und Ausrüstung vor Ort benötigen würde. Yotwen (Diskussion) 13:40, 24. Apr. 2015 (CEST) Uschrift vergessen - seit langem mal wieder.
Ich denke, du überschätzt die Transportmöglichkeiten und -distanzen der damaligen Zeit. Große Strecken lassen sich auch mit Ochsen- und Pferdekarren nur auf ebenem Gelände zurücklegen, und für den Transport so großer Stücke (3 m ist gewaltig, schon 40 cm kann kaum jemand heben) bedarf es neben einer Unmenge an Zugtieren vor allem einer Technologie, die die liegenden Stämme oder Stammstücke auf die Ladefläche des Karrens hieven kann. Die Maximaldistanz für sowas bewegt sich in der Größenordnung von Tagesreisen, wenn auf der Strecke keine Infrastruktur (v.a. Gasthäuser) vorhanden ist. Aus diesem Grund hat man sich damals v.a. aufs Flößen verlegt, das bis ins 19. Jh. hinein (man lese die Geschichte der Stadt Wien und des Schwarzenberger Schwemmkanals) die wichtigste Transportmethode für Holz blieb. Es ist grundsätzlich leichter, Sägen zum Fällort zu transportieren oder dort mehr oder weniger dauerhafte Sägewerke zu errichten als umgekehrt. Du musst bedenken, dass v.a. im Frühmittelalter die Kapazitäten beim Kapital (einschließlich der Arbeitskräfte) sehr begrenzt waren und auch durch Kollektivanstrengungen nur geringe Synergieeffekte zu erzielen waren. Nimm etwa eine Rodungssiedlung in der Peripherie des Reiches, z.B. im Harz oder der heutigen Oberpfalz. Hier musste neu kolonisiert werden, es bestanden also kaum Straßen oder Infrastruktur, die einen Transport erlaubt hätten. Wenn nicht durch Brandrodung Flächen freigelegt wurden (was in den damaligen Mischwäldern schwierig bis unmöglich war), dann musste das Holz in der Nähe der Rodungsflächen zerlegt werden, erst dann konnten auf den Flächen Wege und Ackerflächen angelegt werden. Oft war der Ort dafür das kolonisierende Kloster, von dem aus dann langsam Infrastruktur aufgebaut wurde. Schau dir mal den Reichswald an, das war in etwa die Distanz, die sich wirtschaftlich sinnvoll überbrücken ließ, und dabei reden wir hier über die reichste und fortschrittlichste Stadt im ganzen HRR rund 200 Jahre später. Da bestand dann natürlich die Möglichkeit einer dezentralen Verarbeitung, was aber auch vorrangig daran lag dass durch den Reichswald größere Wasserstraßen führten.
Natürlich wurden auch Teile des geschlagenen Holzes verfeuert, das war aber fast nie der Anlass, tatsächlich Holz zu schlagen. Die Bauern heizten weitgehend mit Tieren, und nur die reichsten Häuser konnten es sich leisten, im Winter einen Raum zeitweilig zu beheizen. Im nennenswerten Umfang wurde Brennholz lediglich für Kochstellen verwendet, und auch da sah es im ME häufig mager aus. Meist wurde trockenes Klaubholz verwendet, in Städten wohl auch die (in größerem Maß verfügbaren) Abfallprodukte der Holzverarbeitung. Der Brennholzkonsum damals ist also mit dem heutigen im ländlichen Raum nicht vergleichbar. Alles in allem waren die Voraussetzungen im 10. wie im 14. Jahrhundert sehr unterschiedlich, davon dürfte auch die Fäll- und Verarbeitungszeit eines solchen Baumes abgehangen haben.-- Alt 14:09, 24. Apr. 2015 (CEST)

Hilft der Artikel Niederwald weiter? --Digamma (Diskussion) 16:03, 24. Apr. 2015 (CEST)

Was denkst du denn, welche Distanz man in 30 Minuten mit einem Ochsenkarren zurücklegen kann? Was nicht in unmittelbarer Nähe zum Wohnort geschlagen wurde kam dort nie an. Andererseits habe ich eine Vorstellung, wie viel Holz für die Füllung eines einzigen Holzkohlemeilers erforderlich ist. Ich denke, wenn du mal die Fakten zusammenzählst, dann können wir eine Menge über die möglichen und unmöglichen Arbeitsschritte erfahren. Yotwen (Diskussion) 17:08, 24. Apr. 2015 (CEST)

Vielleicht gibt's etwas ähnliches auch in deiner Nähe, so dass du zuschauen oder selber ausprobieren kannst? --Niki.L (Diskussion) 17:14, 24. Apr. 2015 (CEST)

Danke schon mal an alle Antwortenden! Sehr interessant! --Impériale (Diskussion) 17:46, 24. Apr. 2015 (CEST)

Größerer Holztransport erfolgte oft im Winter mit Schlitten oder halt auf Gewässern (Flößerei), das geht übrigens auch bei kleinen Bächen mit Aufstauen. Bauholz wurde sicher ab etwa 1200 geflößt, vermutlich aber schon viel früher. --195.200.70.49 21:04, 24. Apr. 2015 (CEST)

Zum Waldnutzung und Hausbrand im Mittelalter siehe auch den Artikel hier: Geschichte des Waldes in Mitteleuropa#Waldnutzung im Mittelalter. Bei allen notwendigen und gerechtfertigten Vorbehalten gegenüber irgendwelchen Angaben in Wikipedia-Artikeln sei als Anregung doch daraus zitiert: „Zusammengefasst lassen sich die Folgen der mittelalterlichen Waldnutzung so beschreiben: Vor allem durch die Brennholznutzung wurden in beträchtlichem Maße viele geschlossene Waldgesellschaften zerstört. Auch entlegenste Waldgebiete wurden genutzt. Zurück blieb eine Landschaft, deren Störungen noch heute erkennbar sind, so an kahlen Bergrücken, Heidelandschaften und an der Baumartenverteilung in den mitteleuropäischen Wäldern. Überdies kam es aufgrund verschwindender und sich nicht regenerierender Wälder zur Erosion des (auch Agrar-)Bodens, woraufhin Felder wie auch Siedlungen aufgegeben werden mussten. Besonders in Kriegszeiten waren Versorgungskrisen die Folge.“ Für das ausgehende Mittelalter siehe auch den Artikel Holznot. --2003:45:466A:55B:414A:977D:CDBF:F3BE 06:03, 25. Apr. 2015 (CEST)
Letzteres entspricht auch meiner mageren Kenntnis, die aus den Medien gefischt wurde. Womit auch sonst sollen winters (und früherTM war es kälter) Klöster, Burgen, Hütten und Häuser geheizt worden sein? Wer schon einmal probiert hat, mit Reisig zu heizen, wird merken, daß einem dabei nicht von der Heizwärme warm wird, sondern vom Ästchen Holen. Bei der Beschaffung von Bauholz fiel wohl doch mindestens die gleiche Menge noch einmal als Nebenprodukt "Heizholz" an. --Tommes  15:40, 25. Apr. 2015 (CEST)

Italienischer Flüchtlingsrat / Christopher Hein

Ich vermisse einen Artikel zum Italienischen Flüchtlingsrat und dessen Direktor Christopher Hein. Sowohl in der deutschen, wie auch in der italienischen Wikipedia Gibt es jemanden bei Euch im Team, der/ die einen Artikel darüber schreiben könnte? --91.12.140.18 11:02, 24. Apr. 2015 (CEST)

Wie wäre es mit dir? Ich würde aber vorher den Relevanzcheck durchlaufen. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 11:08, 24. Apr. 2015 (CEST)


Der Biographie nach kann es hinkommen, hier ein paar Quellen:
Veröffentlichungen

Organisation: http://www.cir-onlus.org/

Weblinks

Eidg. Kommission für Migrationsfragen EKM: Christopher Hein: Grenzen schützen oder Menschen schützen?, YouTube vom 14. November 2014

--Hans Haase (有问题吗) 10:23, 25. Apr. 2015 (CEST)

zugeschüttete Wasserstraße

Für einige Jahrzehnte kreuzte eine Wasserstraße die gesuchte Straße. Woher stammte die Erde, mit der sie wieder zugeschüttet wurde? --93.232.253.223 11:57, 24. Apr. 2015 (CEST)

Bitte das Problem genauer beschreiben. Mit so wenigen Informationen wird Dir hier keiner helfen können. --Sassenburger (Diskussion) 12:22, 24. Apr. 2015 (CEST)
Vom Stil der Aufgabenstellung her ist das auch eher etwas, das man selbst herausfinden sollte. --mfb (Diskussion) 15:10, 24. Apr. 2015 (CEST)
Normalerweise wird der Aushub mit Schwimmbaggern im antarktischen Kontinentalschelf gewonnen und mit Lastenhubschraubern unverzüglich an die zuzuschüttende Wasserstraße transportiert. Rainer Z ... 19:54, 24. Apr. 2015 (CEST)

Adolf Ellissen

Laut ihrem Artikel war die oben genannte Person Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung. In der Liste taucht er jedoch nicht auf, auch nicht in der verlinkten Datenbank. Jedoch behaupten diverse Suchergebnisse, er sei Abgeordneter gewesen. Kann man die Wahrheit herausfinden oder wird dies ungeklärt bleiben müssen?

--SFfmL (Diskussion) 21:36, 24. Apr. 2015 (CEST)

Aus dem Text geht das nicht klar hervor, vermutlich ist er nur falsch kategorisiert? -- Aspiriniks (Diskussion) 21:43, 24. Apr. 2015 (CEST)
Nach etwas Recherche sieht es so aus, dass Ellissen kein Abgeordneter der Nationalversammlung war, aber im Auftrag der Hannoverschen Volksverordneten nach Frankfurt gesandt wurde: Syndicus Bueren aus Emden und Dr. Ellissen aus Göttingen haben im Auftrag der Volksverordneten zu Hannover, welche durch freie Wahl aus dem Schooße der Gemeinden und Volksversammlungen im Lande hervorgegangen sind, um als Beirath oder zur Ueberwachung der Schritte der Deputirten-Versammlung zu Hannover zu dienen, sich mit einer Beschwerde über die Hannover'sche Regierung und Ständeversammlung an den Fünfzigerausschuß gewandt... Verhandlungen der deutschen verfassunggebenden Reichsversammlung. --Concord (Diskussion)

Darf Arbeitnehmer eine Miete für Arbeitskleidung zahlen?

  Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.

Sehr geehrte Damen und Herren,

demnächst läuft mein Berufsausbildungsverhältnis mit einem Bruttogehalt von 600,- € aus.

Ein Dorn im Auge ist von Anfang an eine auf der Lohnabrechnung abgezogene Miete ( Posten suf der Abrechnung lautet "Miete Arbeitskleidung" ) für Arbeitskleidung. Sowas sammelt sich über drei Jahre an und in Zeiten, wo Unternehmen auf jeden Pfennig achten, möchte ich mein hart verdientes Geld natürlich niemanden verschenken, vor allem nicht so einem Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter in unterschiedlichster und kreativster Art ausnutzt.

Natürlich wäre es eine Idee gewesen, gleich nach der ersten Lohnabrechnung dem nachzugehen, was aber bei Probezeiten und der negativ geprägten Einstellung gegenüber seinen Untertanen eher weniger fördernd wäre und man sich schnell eine neue Stelle suchen kann. Einen Betriebsrat gibt es nicht und ein Tarifvertrag besteht für das Unternehmen oder die Branche nicht.

Die Arbeitskleidung trägt das Firmenlogo sowie meinen Nachnamen. Gewaschen wird die Kleidung von einem Unternehmen, dass diese Kleidung schon selbst an den Arbeitgeber vermietet. Ist dies rechtens, darf der Arbeitgeber diesen Betrag einbehalten?

Ich danke Ihnen für die Antworten. --Hvezdfragt (Diskussion) 22:36, 24. Apr. 2015 (CEST)

das da hab ich gefunden: [16]... Google Suche: „wer bezahlt arbeitskleidung“ --Heimschützenzentrum (?) 23:02, 24. Apr. 2015 (CEST)
Das hängt aber wohl auch von Arbeitgeber zu Arbeitgeber ab. Manche Arbeitgeber stellen ihren Arbeitnehmern die Arbeitskleidung unentgeltlich, manche nicht, manche erlauben das Tragen der Arbeitskleidung mit Arbeigeberlogo außerhalb des Arbeitsplatzes, manche verbieten es. Dass Schutzkleidung vom Arbeitgeber gestellt werden muss, sollte klar sein, hat sich aber noch nicht bis zu allen Arbeitgebern herumgesprochen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:08, 24. Apr. 2015 (CEST)
Offenbar handelt es sich nicht um Schutzkleidung (die müsste der AG auf jeden Fall kostenlos stellen). Die Frage ist nun, bist du verpflichtet, genau diese Arbeitskleidung zu tragen (z. B. um ein einheitliches Bild der Firma abzugeben), oder ist dies freiwillig, d.h. du dürftest ebenso gut Privatkleidung tragen? Falls du du sie tragen musst, darf der AG die Kosten für Anschaffung und Pflege m. E. nur dann berechnen wenn dies ausdrücklich und wirksam in deinem Arbeitsvertrag geregelt ist. Das Bundesarbeitsgericht hat aber 2009 noch eine weitere Bedingung aufgestellt. In dem Fall ging es um einen monatlichen pauschalen Abzug für die Überlassung und Pflege von Arbeitskleidung („Kittelgebühr“), die im Arbeitsvertrag vereinbart war und auch den Segen des Gesamtbetriebsrates hatte. Das BAG hat dazu zum einen festgestellt, dass verpflichtend zu tragende Arbeitskleidung kein Sachbezug iSv. § 107 Abs. 2 Satz 1 Gewerbeordnung ist, sie ist also nicht mit anderen geldwerten Vorteilen zu vergleichen, die ein Arbeitnehmer anstelle von Lohn bekommt (wie z. B. Deputatlohn). Insofern gelte dafür auch nicht die Regelung § 107 Abs. 2 Satz 5 GewO, nach der das verbleibende Nettogehalt durch die Abzüge nicht unter die so genannten „Pfändungsfreigrenzen“ fallen darf. Das wäre für deinen Fall ja praktisch, denn diese liegen für einen Single ohne Unterhaltspflichten zurzeit bei deutlich über 1.000 € netto (geregelt ist das in § 850e ZPO). Aber die schlauen Richter vom BAG sind mit einer juristisch für den Laien wohl nur schwer nachzuvollziehenden Argumentation am Ende dann doch zum gleichen Ergebnis gekommen, das sie mit dem Aufrechnungsverbot aus § 394 Satz 1 BGB begründet haben.[17] Auf gut deutsch, die automatische Verrechnung mit dem Lohn war nicht rechtens, weil die Verkäuferin sowieso schon so wenig verdient hat, dass sie unter der Pfändungsgrenze lag. Der Arbeitgeber musste die zu Unrecht einbehaltene Kittelpauschale also zurückzahlen. Bei dir kommt es also darauf an, ob a) es überhaupt eine Klausel dazu im Arbeitsvertrag gibt, b) wenn ja, wie sie aussieht und ob sie wirksam ist und c) ob der Arbeitgeber die Kosten mit deinem geringen Ausbildungsgehalt verrechnen darf. Eine weitere Frage, die du nur dir selbst beantworten kannst ist natürlich, ob du überhaupt bereit bist, notfalls auch gerichtlich mit deinem AG zu streiten. In jedem Fall viel Glück! --Mangomix 🍸 00:26, 25. Apr. 2015 (CEST)

Amerikanischer Dialekt

Kann jemand den von John Persinger verwendeten Dialekt in der Szene in diesem Film (8:55ff.) identifizieren? Da die Szene in Southern Indiana spielt, hätte ich zuerst auf South Midland getippt, aber es klingt eher nach South als nach Midland... Amerikanisten vor. (Benutzer:Edith Wahr?) --Tolanor 02:38, 25. Apr. 2015 (CEST)

definitiv eher Süd als Mittelwest, aber genauer kann ich das auch nicht eingrenzen, ich hab ja schon meine Probleme damit, Southern von Black English zu unterscheiden...--Edith Wahr (Diskussion) 13:10, 25. Apr. 2015 (CEST)
Wahrum nicht bei den Mother-Tongue-ern nachfragen ??? 213.169.163.106 13:18, 25. Apr. 2015 (CEST)
Midland ist in diesem Sinne ja auch nicht gleich Mittelwest. Und bei Sprechern mit South-Midland-Akzenten sind die südlichen Merkmale - ob sie jeweils überwiegen oder nicht - einfach schon deshalb besonders auffallend, weil sie auf viele von uns markanter, charakteristischer wirken. Und möglicherweise auch, weil sie sich leichter "verorten" lassen. Für mein Empfinden liegst du also richtig, das ist South Midland, aber sicher kein Southern, bzw. ist es das, was ich für einen gepflegten Hoosier Twang halte. -ZT (Diskussion) 14:53, 25. Apr. 2015 (CEST)

Wodka,milchgereinigt

Welches technische Verfahren wird bei der Herstellung von Wodka mit dem Zusatz "milchgereinigt" angewendet? --2003:45:4F02:2809:ECE8:896B:59B3:9FDB 12:00, 25. Apr. 2015 (CEST)ṘḞ

1. laut Wodka wird Milcheiweiß zugesetzt und dann ordentlich gefiltert (scheinbar binden sich Fremdstoffe (also alles außer Wasser und Ethanol) ans Eiweiß und bilden so Klumpen, die man herausfiltern kann...)... 2. [18]... --Heimschützenzentrum (?) 12:19, 25. Apr. 2015 (CEST)
Milch, Eier, Brot ... eigentlich relativ ineffiziente Methoden, die aus einer "frühen" Zeit datieren - heute, um sich von den Hunderten Wodka-Marken kundengehirnklebend abzusetzen. Vielleicht könnte man auch sowas wie einen Halm Büffelgras in die Flasche stecken und den Preis um 180 % zu erhöhen? Nee, ich mach nur Quatsch! ;-) 213.169.163.106 12:39, 25. Apr. 2015 (CEST)
Versuche zuerst den Ansatz, welche Substanzen man mit welchen binden oder reagieren lassen kann. --Hans Haase (有问题吗) 12:54, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ethylalkohol landwirtschaftlichen Ursprungs lässt sich heute nicht nur unglaublich billig, sondern auch in großer Reinheit herstellen, die von den ursprünglichen Ausgangsstoffen so gut wie nichts mehr übrig lässt. Als Rohstoff kann dieser „Neutralsprit“ dann z.B. für die Herstellung von Gin oder Likören verwendet werden. Erstaunlicherweise sind aber viele Konsumenten bereit, ein Vielfaches der Herstellkosten zu bezahlen, wenn man das Zeug mit Wasser verdünnt, in eine teure Flasche füllt und als „Wodka“ bezeichnet, und als Krönung wird die extreme Geschmacksarmut Reinheit sogar noch als Qualitätsmerkmal hervorgehoben. Dafür gibt es eine Reihe toll klingender Verfahren, die hier kurz beschrieben werden. (Für Einzelheiten der modernen Verfahrenstechnik bei der Milchfiltration mit Kasein habe ich leider keine Quellen.) Das Ganze übrigens nicht verwechseln mit Wodka aus Milch (bzw. Molke): [19]. --Mangomix 🍸 13:03, 25. Apr. 2015 (CEST)
Vielen Dank für das Link - sehr informativ!
"Diamant- oder Diamantstaubfiltration" ! Das könnte man nur toppen, indem man den Wodka im vorletzten Produktionsschritt auf den Malediven über die Körper von Supermodels rinnen lässt. Die Düsseldorfer Disco-Szene wird kopfstehen! 213.169.163.106 13:25, 25. Apr. 2015 (CEST)
Kein noch so absurder Gedanke, mit dem in der Branche nicht längst Geld verdient würde: [20] Cheers, --Mangomix 🍸 13:32, 25. Apr. 2015 (CEST)
Was passiert hinterher eigentlich mit der Milch? Daraus ließe sich doch noch ein leckerer Grappa herstellen. --Optimum (Diskussion) 14:07, 25. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt hinterher keine Milch (und vorher auch nicht [21]). --Mangomix 🍸 15:05, 25. Apr. 2015 (CEST)

PDF, Seite, suchen

  1. Gibt es eine einfache Möglichkeit, mittels Link zu einer bestimmten Seite eines PDF zu springen? ..&page=xy funktioniert nicht.
  2. Ich habe hier ein PDF-Dokument über einen Teil Lübecker Historie, in dem nicht nach Wörtern mit Umlauten gesucht werden kann. Wie das? Darin wird die Währung "Mlüb" erwähnt. Könnte imho Lübecker Mark oder - Münze bedeuten. Was ist das? --Tommes  14:31, 25. Apr. 2015 (CEST)
Wenn du den Text rauskopierst in einen Texteditor, siehst du, dass das, was in der Darstellung ein "ü" ist, als "u" betrachtet wird. Ich kenne sowas von gescanten Texten, wo zum Bild der Schrift ein (unsichtbarer) Text zum Durchsuchen gehört. Ob das hier der Fall ist, weiß ich nicht. Aber nach "Mlub" kannst du suchen. --Eike (Diskussion) 14:52, 25. Apr. 2015 (CEST)
Genau das dürfte es sein. Programme wie etwa Abbyy FineReader speichern standardmäßig das Bild der Seite und darunter den erkannten Text zum Durchsuchen. Hier hat die Texterkennung offenbar die entsprechenden Zeichen/"Worte" nicht richtig erkannt. --88.130.91.136 15:10, 25. Apr. 2015 (CEST)

Wenn die PDF-Datei Anker enthält, dann kann man die problemlos anspringen, etwa so: datei.pdf#mein-anker. --88.130.91.136 15:40, 25. Apr. 2015 (CEST)

Und zur zweiten Frage: Mark lübisch. --HHill (Diskussion) 15:41, 25. Apr. 2015 (CEST)

U-Bahn Linien U2 und U5

Die Linie U2 ist benannt nach der Zweierlinie (Lastenstraße), wo einst die Linien G2, H2 und noch eine fuhren. Hingegen wurde für eine projektierte Linie zum Stadion und in die Donaustadt die Nummer U5 vergeben. Somit ist die Linie Karlsplatz - Rathaus - Neuwaldegg die Linie U2, und die Neubaustrecke Seestadt - Rathaus - Inzersdorf die Linie U5. Die neutralen Sichtbetonflächen sind ja viel einfacher von violett auf türkis umzuändern, als wie die violetten Wandmosaike in den klassischen U2-Stationen Rathaus, Volkstheater und Mariahilfer Straße. --89.144.237.9 18:39, 26. Apr. 2015 (CEST)

Falls die Frage lautet: "Um welche Stadt geht es?", möchte ich lösen: Wien. 89.12.176.103 18:45, 26. Apr. 2015 (CEST)
Guter Konter. Ich fragte mich eben auch gerade, was die fragende IP eigentlich Wissen will. --Bobo11 (Diskussion) 18:47, 26. Apr. 2015 (CEST)
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Keine Frage erkennbar. --Rôtkæppchen₆₈ 18:47, 26. Apr. 2015 (CEST)

Im Artikel sind die beiden Linien vertauscht. (nicht signierter Beitrag von 89.144.237.9 (Diskussion) 19:06, 26. Apr. 2015 (CEST))

Dann gehört das Ganze auf die Diskussionsseite des Artikels und nicht hierher. Da nur die IP weiß, um welchen Artikel es sich handelt, sollte sie das selbst tun. Ich weiß nicht mal, um welche Stadt es geht. --Kreuzschnabel 19:10, 26. Apr. 2015 (CEST)

Wien! --mfb (Diskussion) 22:46, 26. Apr. 2015 (CEST)
Diec ersten drei geographischen Eigennamen liefern, wenn man sie in der Wikipedia nachschlägt, einen deutlichen Hinweis auf Wien: Zweierlinie, BKL Lastenstraße Punkte vier und fünf, Donaustadt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:51, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ja, es geht um Wien. Und um die nicht gestellte Frage zu beantworten: Es ist leichter, die Linienbezeichnung bei drei Stationen von U2 auf U5 zu ändern als bei den ca. 15 anderen Stationen.--Schaffnerlos (Diskussion) 09:48, 27. Apr. 2015 (CEST)

Wohin mit PC und Monitor?

Nach Jahren habe ich mir einen neuen PC und Monitor gekauft. Über ist nun ein 15" Röhrenmonitor und ein Pentium III-PC mit Windows XP Home. Alles im besten Zustand. Von meinen Freunden und Bekannten kann keiner den PC oder den Monitor gebrauchen. Es sei Elektroschrott. Zum Wegwerfen ist es aber zu schade. Habt ihr Ideen, was man mit den Sachen noch sinnvoll anstellen kann? --176.2.40.255 11:25, 22. Apr. 2015 (CEST)

Zum Verkauf anbieten, und wenn niemand dafür zahlen will, ist das auch eine Aussage zum tatsächlichen Wert des Gegenstands. -- southpark 11:31, 22. Apr. 2015 (CEST)
Bei deiner lokalen AWO/Kirche/Jugendclub/... fragen, ob sie den noch haben wollen. Auf jeden Fall die Festplatte/den leeren Speicherplatz auf der Platte sicherheitslöschen, bevor du ihn abgibst. Siehe Eraser (Software). --Tbhgeo (Diskussion) 11:39, 22. Apr. 2015 (CEST)
Eine äquivalente Leistung bieten heute bereits einige Smartphones. Auch altern Bauteile in diesen Geräten. Zum Basteln und aus 2 mach 1 ist das noch zu gebrauchen. Die Daten auf den Festplatten würde ich nicht weitergeben! --Hans Haase (有问题吗) 11:52, 22. Apr. 2015 (CEST)
Solche "Schätzchen" habe ich schon im letzten Jahrzehnt zum Wertstoffhof gebracht mit dem Hinweis, dass sie noch funktionstüchtig sind. Schon damals wurde mir zu verstehen gegeben, dass sowas keiner mehr haben will und der Krempel gleich in die Receycling-Container gestellt. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 11:56, 22. Apr. 2015 (CEST)

Geb das Zeug einem aufgeweckten Kind. Es soll es auseinandernehmen. Geb es ihm ohne Stromkabel. Wenn das Kind 10 oder 15 Jahre danach Ingenieur wird, bist du schuld. --92.107.199.39 11:59, 22. Apr. 2015 (CEST)

Wenn du es nur loswerden willst und dir das Entsorgen schwerfällt: Versuche es bei Zu-verschenken-Foren, Spendensammlern (für Afrika o.Ä.) oder Umsonstläden. Ob du den Monitor da los wirst vermag ich allerdings nicht zu sagen. Ich kann mich nicht genau erinnern, wann ich zuletzt 15"-Röhren in Aktion gesehen habe, schon Mitte der 90er waren doch eigentlich >17" Standard. Im Zweifelsfall taugt der vielleicht noch für einen Knalleffekt. --Le Bacon (Diskussion) 14:31, 22. Apr. 2015 (CEST)

Der Pentium III stammt sogar noch aus der Windows-NT-4-Ära und hat mittlerweile schon vier Nachfolgergenerationen. So ein Rechnerchen hat also nur noch historische Bedeutung. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob Ubuntu auf so einem Rechner laufen würde. Meinen letzten 15-Zoll-Bildschirm habe ich schon Anfang des Jahrtausends rausgeworfen. Der damals gekaufte 19-Zoll-Bildschirm steht immer noch betriebsbereit, aber ungenutzt rum. Ausbau des Rechners scheitert wahrscheinlich daran, dass fast alle Komponenten des Rechners, inklusive Netzteil ausgetauscht werden müssten. Übrig blieben wahrscheinlich nur Tastatur und Stromversorgungskabel. Optische Mäuse setzten sich auch erst einige Zeit nach Ende des Pentium III durch, sodass das wahrscheinlich noch eine mit Kugel und Flusensammelwerk ist. Die vorgesehene Lebensdauer eines PCs ist zehn Jahre, die bei diesem Gerät wahrscheinlich schon überschritten sein dürften. Also ist das ein Fall fürs Museum oder den Wertstoffhof. --Rôtkæppchen₆₈ 15:51, 22. Apr. 2015 (CEST)
Wo ist das Problem... hier die Daten von dem Rechner (Notebook mit externem Flat, genutzt als reiner Internetrechner) vor dem ich gerade sitze Intel(R) Pentium(R) III CPU 1200MHz 512MB RAM mit Windows XP Version 2002 Service Pack 3 und auch Ubuntu 12.04 läuft. Ubuntu hatte ich vor einiger Zeit, als ich den Rechner mal wieder neu aufgesetzt hab probeweise installiert. --Btr 19:18, 22. Apr. 2015 (CEST)
Bis vor 2 Jahren musste sowas bei mir noch als Thin-Client herhalten. Mittlerweile rechnet sich da weder der Wartungsaufwand, da nach dieser Zeit zuviel ausfällt, noch die Rechenleistung zum Stromverbrauch. Den größten Aha-Effekt hast Du, wenn Du 2 davon hast und den Speicher in einen verbaust. Dann merkst Du, dass die Spannung des RAMs nicht mehr aufrecht erhalten werden kann und meinst, dass die RAMs defekt seinen oder nicht miteinander lauffähig wären. --Hans Haase (有问题吗) 19:29, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ich hab auf der anderen Ecke des Schreibtisches (als Arbeitsrechner) noch einen -inzwischen auch schon wieder etwas älteren- Pentium D mit 2GB RAM stehen, aber der darf nicht in WWW, damit er sich nix einfängt. Und als weiteren Vergleich hab ich noch so ein Netbook Acer Aspire One... mit Intel Atom 1,5 GHz und 1 GB RAM mit Win XP und Ubuntu 12.04, wobei ich da aber zum Surfen bisher nur Ubuntu nutze. Ich brings einfach nicht übers Herz einen funktionierenden, seinen Dienst verrichtenden Rechner auszumustern... außerdem mag ich die neuen Kisten nicht, weil meine vorhandene Software für Win XP ausgelegt ist. Hab schon überlegt mir noch ein weiteres WinXP-fähiges Exemplar auf Lager zu stellen - so lange man die Dinger "für ein Appel und ein Ei" noch kriegt. --Btr 19:57, 22. Apr. 2015 (CEST)
Ich habe erst letzte Woche einen funktionsfähigen Sempron 3100+ mit 1,8 GHz (Release Date April 2005), 2 GiB RAM, 250+160 GB Platte stillgelegt und in das Gehäuse einen FX-8350 mit 8 Kernen, 4 GHz, 8 GiB, 2 TB eingebaut. Der neue Rechner hat die siebenfache Punktzahl im Passmark-Benchmark. Das alte Board liegt wahrscheinlich noch ein paar Monate im Schrank und wird dann vom Wertstoffhof nach Agbogbloshie verschenkt. --Rôtkæppchen₆₈ 21:33, 22. Apr. 2015 (CEST)

(ohne alle Antworten gelesen zu haben) den Rechner kannst sicher noch um ein paar (dutzend) € bei ebay verkaufen, wahrscheinlich bekommt man das meiste Geld aber, wenn man nur Mainboard, CPU und RAM gemeinsam verkauft und den Rest getrennt. Ist aber natürlich mehr Aufwand. Falls die HDD auch verkauft wird, sollte man sie am besten mit einem Tool des Plattenherstellers löschen, weil das löscht auch eventuell durch Reservesektoren ersetzte Sektoren. Allerdings überschreiben die meist nur die ganze HDD mit Nullen, wenn man paranoid ist, kann man dann noch ein anderes Tool mit der Gutmann-Methode drüberlaufen lassen. Den Monitor bei ebay loszuwerden wird eher schwer sein, 15"-Röhrenmonitore kann man da oft nicht mal um 1€ verkaufen, es würde sich noch anbieten, auf einer entsprechenden Webseite (z.B. für Österreich willhaben.at) eine kostenlose Kleinanzeige aufzugeben, am besten dass man ihn an Abholer verschenkt und wenn sich nach einigen Monaten niemand gemeldet hat, kann man ihn noch immer zur Sammelstelle bringen (in den Restmüll gehört sowas nicht). --MrBurns (Diskussion) 00:36, 23. Apr. 2015 (CEST) PS: alternativ könnte man den Monitor auch als Reserve aufheben, daher falls der neue Flachbildschirm irgendwann kaputt geht (was wahrscheinlicher ist als man denkt, neue Geräte halten meist nicht mehr so lange wie alte, siehe geplante Obsoleszenz), kann man bis man einen neuen hat, den Röhrenmonitor wiederverwenden, die meisten Grafikkarten haben noch DVI-I (also DVI inkl. Analogsignal) und oft ist auch ein Adapter zu VGA mitgeliefert, sodass alte Röhrengeräte noch funktionieren. --MrBurns (Diskussion) 00:40, 23. Apr. 2015 (CEST)

Der Weg auf die Elektromülldeponie Agbogbloshie stellt einen Handel dar. Da werden Geschäfte gemacht. --Hans Haase (有问题吗) 17:05, 23. Apr. 2015 (CEST)
NIcht alle Entsorgungsunternehmen liefern dort hin oder sonstwo in die 3. Welt. Z.B. bei der Wiener MA48 wird nach eigenen Angaben alles entsprechend europäischen Standards entsprechend recycled (was nicht unbedingt heißt, dass sie alles selber machen, aber sie kontrollieren alle ihre Abnehmer und wollen damit verhindern, dass das Zeugs irgenwo in der 3. Welt landet). --MrBurns (Diskussion) 19:49, 23. Apr. 2015 (CEST)
Ich kann nur hoffen, dass Teile meiner Beiträge dort in Ghana gelesen werden. --Hans Haase (有问题吗) 20:26, 25. Apr. 2015 (CEST)

Lithium Ionen Akku

Freisetzung von Lithium im Brandfall in Tiefgaragen unter Wohngebäuden. Gefahren, Risiken, Vorschriften. --79.221.123.74 14:16, 23. Apr. 2015 (CEST)

Nicht die Freisetzung von Lithium ist das Problem, sondern der Brand. Und die in Tiefgaragen vorhandenen Feuerlöscher funktionieren bei Lithiumbränden nicht. --92.105.81.90 15:03, 23. Apr. 2015 (CEST)
Nicht nur die in der Tiefgaragen vorhandenen Feuerlöscher haben mit einem Metallbrand-Probleme, sondern auch die "normalen" Löschmittel mit der es die Feuerwehr in der Regel versucht ein Feuer zu löschen. Ein Brand eines Lithium Ionen Akku ist eben kein normaler Brand (Brandklasse A bzw. B) sondern einem Metallbrand der Brandklasse D, denn man eben nicht mit Wasser/Schaum löschen darf. Kurzum die Regellöschmittel funktionieren nicht, sondern machen die Sache nur noch schlimmer. Das die Inhaltsstoffe giftig/ungesund sind, ist bei einem Brand eindeutig das kleinere Problem.--Bobo11 (Diskussion) 15:53, 23. Apr. 2015 (CEST)
Leichtmetallbrände als Teil von Fahrzeugbränden sind aber nicht auf Lithiumionenakkus beschränkt. Beispielsweise ist in vielen Getrieben Magnesium enthalten [22], dessen Brand ebenfalls nicht herkömmlich gelöscht werden kann. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:02, 23. Apr. 2015 (CEST)
Die Getriebe entzünden sich aber nicht so spontan wie die Lion-Akkus. --92.105.81.90 16:09, 23. Apr. 2015 (CEST)
(BK)Das Getriebe fängt aber nicht ganz so einfach an zu brennen, wie ein falsch angeschlossener oder defekter Lithium Ionen Akku. Aber du hast schon recht, der Leichtmetall-Motorblock kann bei einem Fahrzeugbrand zum Problem werden. --Bobo11 (Diskussion) 16:11, 23. Apr. 2015 (CEST)
Bei Flüssig- und Druckgasbetriebenen Fahrzeugen (LPG und CNG) gab es früher auch Bedenken bezüglich der Brandgefahr in Tiefgaragen. In Deutschland bestand lange Zeit ein Verbot, derartige Fahrzeuge in Tiefgaragen abzustellen, bis sich herausstellte, dass die Gefahr auch nicht größer ist als bei üblichen flüssigen Kraftstoffen. Es gab historisch sogar einmal Bedenken, Feuerwehrfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auszustatten, wegen der damit verbundenen Brandgefahr. Auch diese Befürchtung erwies sich als unbegründet. Auch die Abertausende Mobiltelefone und andere Mobilgeräte, die durch die diversen Straßen-, Eisenbahn- und U-Bahn-Tunnel befördert werden, stellen eine gewisse Brandlast dar, die aber vernachlässigbar zu sein scheint. xkcd 651: Bag Check --Rôtkæppchen₆₈ 16:50, 23. Apr. 2015 (CEST)
Die DEKRA sieht da kein Problem (11. Frage). --Optimum (Diskussion) 16:48, 23. Apr. 2015 (CEST)
Wenn das Metall als Pulver vorliegt, kann es die Wärme nicht ableiten und der Sauerstoff kommt an die Oberfläche. Ist das Metall an einem großen Stück funktioniert das nicht wie beim Pulver. --Hans Haase (有问题吗) 16:52, 23. Apr. 2015 (CEST)
Das hat nichts mit Wärmeableitung zu tun, sondern mit Reaktionsgeschwindigkeit. Bei festen Reaktanden wie Metallen ist die Reaktionsgeschwindigkeit proportional zur Oberfläche. Liegt das Metall fein verteilt vor, dann brennt es schneller, unter Umständen sogar explosionsartig. Versuche, ein Stück Magnesium anzuzünden, ein Magnesiumband oder Magnesiumpulver. Du wirst deutliche Unterschiede sehen. Wenn Du kein Magnesium hast, kannst Du den Versuch auch mit einem Stahlstück und etwas Stahlwolle machen, die Du in die Brennerflamme hältst. --Rôtkæppchen₆₈ 17:21, 23. Apr. 2015 (CEST)
Das Problem ist ja auch nicht das Magnesium, dass noch in der Form eines Metallblock vorliegt. Sondern es wird erst dann richtig problematisch wenn es schmilzt. Und das ist nun mal leider bei einer Temperatur (je nach Legierung so ab ca. 600°C) der Fall, die bei einem normalen Brand endstehen kann. Ein dünnen Metallblech ist in der Hinsicht viel empfindlicher als der Motorenblock. Aber eben wenn es mal geschmolzen ist wird es zum Selbstläufer. Sprich das geschmolzene Magnesium fängt an mit diveresen Stoffen in der Umgebeung zu reagieren, und die Reaktionen erzeugen genügend Wärme, um ausreichend Nachschub an flüssigen Magnesium zu erzeugen. Und ein Magesiumfeuer kann so heiss werden, dass es sich auch alternative Oxidationsstuffen seinen Brennsauerstoff holen kann, und von der Reaktionsfreudikeit eben nicht mehr auf den Luftsauerstoff als Reaktionspartner angewiesen ist. Und das ist das eigentliche Problem, dass es sich die Prozesswärme für die nächste Verbrennungsstuffe selber erzeugen kann. Viele Brennstoffe schaffen das eben nicht. Nebst dem Problem, dass es im Zusammenhang mit hiessen bzw. flüssigem Magnesium durchaus auch noch zu anderen Exotherme Reaktion kommen kann, und sich der Brand nicht nur auf die Oxidation beschränkt. Und dann ist eben ein Feuer verdammt schwer zu löschen, wenn ersticken (Verhindern von Sauerstoffzutritt) alleien nicht mehr funktioniert. Nebst dem Grundproblem dass die üblichen Löschtechnik nun mal Wasserbasierend sind, dass aber Wasser bei einem Metallbrand eher die Funktion eines Brennstoff erfüllt. Weil es bei Themperaturen über 2000 °C zu einer Zersetzung des Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff kommt. Und Wasserstoff ist devinitv nie ein Stoff dem man sich in einem Feuer wünscht, schon gar nicht wenn die richtige Menge Sauerstoff verfügbar ist. Aber genau das ist bei der Zersetzung des Wassers durch Wärme der Fall. Kurzum ein Magnesiumbrand läuft in einem anderen Themperaturbreich (bis zu 3000°C) ab, als das typisches Kohlenstoff (Holz, Erdölprodukte (Benzin, Heizöl usw.)) Feuer, welches ohne aktive Sauerstoffzuführung um 800-1200° C rumtümpelt. ---Bobo11 (Diskussion) 21:27, 23. Apr. 2015 (CEST) Sebst die optimalen Kohlestoffverbrenungen in Form von Gas und Luftsauerstoff knacken gerade so die 2000°C, und belöiben somit an bzw. unterhalb der Grenze wo Wasser alleine durch die Hitze instabil wird. Das heist eben, Wasser als Löschmittel geht -bei einem Feuere dessen Berenstoff auf Kohlenstoff basiert- immer.--Bobo11 (Diskussion) 16:24, 24. Apr. 2015 (CEST)

Vorsicht, vorsicht Leute (und Fragesteller), hier finden sich massive Fehleinschätzungen, die auf der falschen Annahme basieren, Li-Ionen-Akkus bestünden vor allem aus (metallischem) Lithium. Dies ist aber nicht der Fall, den Lithium macht gerade einmal einen Massenanteil von 2 % aus. Wenn von "brennenden" Li-Ionen-Akkus die Rede ist, dann ist damit ein Thermisches Durchgehen gemeint, welches auftritt wenn der Separator beschädigt wird und sich Anode und Kathode direkt berühren, wodurch die im Akku gespeicherte Energie rasch in Form von Wärme freigesetzt wird. Dabei brennen dann natürlich auch Gehäuse und Umgebeung, aber ein Metallbrand ist das damit nicht. (Randbemerkung: Man kann auch Zellen auf Basis von metallischem Lithium bauen, das wurde auch zeitweise so gemacht. Sicherheitserwägungen waren mit der Hauptgrund, weswegen das nicht weiterverfolgt wurde.)--Antemister (Diskussion) 23:21, 24. Apr. 2015 (CEST)

Der Fragesteller fragte gezielt nach Tiefgaragen. Geregelt werden müsste dies daher in der Garagenverordnung des jeweiligen Bundeslandes. Ohne nachgesehen zu haben vermute ich, dass es in D noch kein Bundesland gibt, in dem dies geregelt ist. Zur Zeit gibt es noch eine große Unsicherheit und Dskussionsbedarf darüber, wie gefährlich die Dinger tatsächlich sind. Erst im Laufe der Zeit wird sich hier eine einheitliche Linie heausbilden. Erste Einschätzungen erhält z.B. das VdS-Merkblatt 3103. --84.152.19.209 00:07, 25. Apr. 2015 (CEST)
Lithium-Brände werden zwar in ihrem Inneren sehr heiß, sie haben aber insgesamt vermutlich keine so große Energiemenge zur Verfügung, dass sie die Metallträger der Decke in ihrer Tragfähigkeit beeinflussen können. --Starchender (Diskussion) 22:13, 25. Apr. 2015 (CEST)

Wieviel kosten 8 Steine?

Fragt das Kind. Wir haben schon erörtert, dass die Preise ganz verschieden sind, je nachdem ob die schön zugehauen oder krumm sind, Beton oder Natur, von Kinder aus Indien oder von hier, aber wie viel sie kosten, keine Ahnung. Steine für den Mauerbau, sagen wir mal so 20x20x20cm. --92.202.100.7 15:04, 24. Apr. 2015 (CEST)

 
Naturstein. 50.000,---Optimum (Diskussion) 18:21, 24. Apr. 2015 (CEST)
Einfach mal bei dem Baumarkt Deiner Wahl online nach Pflastersteinen suchen. Die gibt's dort ab 0,30 - 0,50 € das Stück. --Zinnmann d 15:20, 24. Apr. 2015 (CEST)
Die kosten satte 12 Euro pro Stück... --Eike (Diskussion) 15:23, 24. Apr. 2015 (CEST)
Bei Naturwerksteinen gehts auch noch ein bissl teurer, je nach Gestein, Oberflächenbearbeitung..--Geolina mente et malleo 15:33, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ab 5000 m² oder einem Auftragswert von ca. 8000,-- € kannst Du Dir bei gefärbtem Beton die Wunschfarbe fertigen lassen, darunter unter den Standardfarben der Anbieter und ihrer Betonwerke wählen. Blautöne haben Aufpreis, da die ausgesuchten Steinchen aus Südamerika eingeschifft werden. Materialien anderer Farben kommen auch hier vor. --Hans Haase (有问题吗) 17:43, 24. Apr. 2015 (CEST)
Du kannst die Farbpigmente auch selber in den Beton schütten, ohne Mindestvolumen und Import aus Südamerika. --46.253.188.166 18:07, 24. Apr. 2015 (CEST)
Das geht aber nur, wenn Du auch Zutritt zum Betonwerk hast, in dem Deine Steine gerade hergestellt werden. Oder willst Du Deine Mauersteine selbst gießen, um sie dann zu vermauern? Da kannst Du gleich eine Ortbetonwand mit Pigmenten Deiner Wahl gießen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:21, 24. Apr. 2015 (CEST)

@Optimum: Mit welchem Mengenrabatt kann ich denn bei den abgebildeten geschliffenen Natursteinen rechnen, wenn ich acht Stück in der oben gewünschten Größe von 20x20x20cm nehme? Das wird doch sicher ein Schnäppchen ;-) --Zinnmann d 18:58, 24. Apr. 2015 (CEST)

Mal rechnen: 20x20x20 x3,52 x5 = 140800 Karat. Bei einem Durchschnittspreis von 5000 Euro pro Karat sind das 704 Millionen Euro pro Stein. Ich würde Dir 8 Stück für 5.000.000.000 Euro überlassen :) --Optimum (Diskussion) 20:29, 24. Apr. 2015 (CEST)
Wenn du die Knete hast, überweis' die doch sofort weiter an Genosse Tsipras und Varoufakis. Die könnten'se gut gebrauchen... und damit kannst du Zar Wladimir auch noch alt aussehen lassen! --ObersterGenosse (Diskussion) 21:55, 24. Apr. 2015 (CEST)
würd ich nicht machen, 5 Mrd. € verzögern den bankrott nur etwas oder sorgen dafür, dass beim nächsten Schuldenschnitt die Banken eine etwas höhere Quote bekommen. Die einzige Möglichkeit, Griechenland ohne sowas wie einem Schuldenschnitt oder weiteren EZB/IWF-Geldern noch vorm Bankrott zu retten wäre wohl wenn die BRD ihre ca.-200-Mrd-€-Reparationsforderung doch anerkennt, aber das wird wohl nicht passieren... --MrBurns (Diskussion) 00:18, 25. Apr. 2015 (CEST)
Wenn man berücksichtigt, dass die Preise für diese Art Steine nicht linear sind, wohl noch deutlich mehr. --mfb (Diskussion) 12:48, 25. Apr. 2015 (CEST)
Da kommt außer dem reinen Materialwert noch der Seltenheitswert für die Kristallgröße dazu. Außerdem wurden bisher nur Steine dieser Art gefunden, die höchstens ein Zwanzigstel der vom Fragesteller geforderten Größe haben. --Rôtkæppchen₆₈ 12:59, 25. Apr. 2015 (CEST)

Nochmal zur Frage: Ein einzelner gebräuchlicher Kalksandstein zum Mauerbau (24 x 17,5 x 11,3 mit ovalem Loch) kostet hier 75 Cent. Zufällig weiß ich, dass eine 1000er Palette davon ab Werk 380 Euro kostet, also 38 Cent pro Stein. --Optimum (Diskussion) 14:30, 25. Apr. 2015 (CEST)

1000 Stück? Pro Palette? Das wären ("ovales Loch" weggedacht) zwischen 5 und 10 Tonnen, pro Palette. Beim Bau werden meist 6, 8 oder mehr Paletten geliefert. Aber selten nur kommt ein SLT... --Tommes  15:25, 25. Apr. 2015 (CEST)
Auf eine Europalette (1,2×0,8 m) passen 2 Meter hoch beladen etwa 400 dieser Steine. Da eine Europalette maximal mit 2,5 Tonnen beladen werden darf und KS eine Dichte von 1200 bis 2200 kg/m³ hat, dürfen unter ungünstigen Umständen auch nur 239 Steine auf eine Europalette gepackt werden, ohne dass die Palette zusammenbricht. --Rôtkæppchen₆₈ 18:52, 25. Apr. 2015 (CEST)
Berechtigter Einwand. Zur Entschuldigung muss ich sagen, dass ich seinerzeit die Anlieferung nicht gesehen habe, nur die Rechnung. Und daraus folgt dann, dass ein Stein (bzw. acht Steine) doppelt so teuer ist, wenn man ihn einzeln kauft.--Optimum (Diskussion) 19:33, 25. Apr. 2015 (CEST)
Oder sind vielleicht „1000er-Paletten“ gemeint, also die neben Europaletten üblichen Paletten in 1000×1200 Millimetern Größe? --Rôtkæppchen₆₈ 20:07, 25. Apr. 2015 (CEST)

Kann man ein brütendes Amselnest umsetzen

Hab da eine Frage. Ich muss ein Amselnest mit Eier um 4 Meter versetzten, weil das Nest im Griller gebaut wurde. Finden die Amsel das Nest wider? Danke. Gruß --194.118.194.225 18:05, 24. Apr. 2015 (CEST)

Untersteh dich! Kein Mensch muss grillen. Stinkt und macht dick. --46.253.188.166 18:09, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ich glaube nicht, dass die den neuen Standort annehmen. Ich habe aber mal gehört, dass die ein Ersatznest bauen und mit den Jungen im Schnabel umziehen, wenn sie sich am jetzigen Nest gestört fühlen. Glaube aber nicht, dass die mit den Eiern im Schnabel umziehen können. --79.232.207.24 18:26, 24. Apr. 2015 (CEST)
Na da wird wohl jemand in diesem Jahr einen neuen / zweiten Grill benötigen, wenn der Start in die Grillsaison nicht ins Wasser fallen soll. --Btr 18:52, 24. Apr. 2015 (CEST)
3 Tage Nestbau, 4 Tage Eier legen, 13 Tage brüten, 18 Tage bis die Jungen fliegen können, macht zusammen 38 Tage. Bis Ende Mai kannst Du mit dem Grillen warten, oder? Gruß, Aspiriniks (Diskussion) 20:05, 24. Apr. 2015 (CEST)
Hatten auch mal ein Amselnest im Garten, direkt vor der Küchentüre. Nach wenigen Wochen sind die Kleinen ausgeflogen. Solange haben wir den Garten praktisch nicht genutzt. Für uns kein großer Verlust, den Vögeln beim Nisten zuzusehen war Entschädigung genug. --79.206.247.88 20:54, 24. Apr. 2015 (CEST)
Bei aller Gefühlsduselei aber nicht vergessen, dass nur 20% der Brut das Amselerwachsenalter erreicht, 80% überleben nicht.--79.232.207.24 21:03, 24. Apr. 2015 (CEST)
Das ist kein Problem. Du solltest die Amseln aber vor dem Grillen rupfen. --109.193.182.156 21:57, 24. Apr. 2015 (CEST)

Hallo, bitte beachte das Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG §39 Abs. 1 und 3

(1) Es ist verboten,
1. wild lebende Tiere mutwillig zu beunruhigen oder ohne vernünftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu töten,
[…]
3. Lebensstätten wild lebender Tiere und Pflanzen ohne vernünftigen Grund zu beeinträchtigen oder zu zerstören.

Also lass lieber die Finger von dem Nest. Ich würd’ mir einfach einen neuen Grill besorgen/ausleihen und im Herbst wieder wegräumen. Dann hast du zukünftig kein Problem. --176.0.110.216 23:39, 24. Apr. 2015 (CEST)

Und wieso sollte der Fragesteller sich für das deutsche Gesetz interessieren? --92.105.81.90 00:50, 25. Apr. 2015 (CEST)
Die Anfrage kommt aus Niederosterreich  Niederösterreich, also sollten hier das österreichische Tierschutzgesetz sowie das niederösterreichische Naturschutzgesetz einschlägig sein. --Rôtkæppchen₆₈ 01:12, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ist sowieso Käse, denn der Grill ist keine Natur und der venünftige Grund ist, dass man den Grill benutzen will. Abgesehen davon: Amsel brüten lassen und sich über die kleinen Piepmätze freuen. -- Janka (Diskussion) 01:51, 25. Apr. 2015 (CEST)
Das haben Gerichte schon deutlich anderster gesehen. Im Zweifelsfall würde ich mal im örtlichen Vogel-, Natur- oder Tierschutzverein anrufen und die um Rat und Tat bitten. Die Vogel-, Tier- und Naturschutzfachleute wissen sicher besser, was zu tun ist, als igendwelche googelnden Auskunft-Nerds. --Rôtkæppchen₆₈ 02:13, 25. Apr. 2015 (CEST)
Bloß nicht, damit weckt man nur schlafende Hunde und hat das Problemchen am Ende zu einem richtigen Problem aufgebauscht und sich bestimmte Lösungswege verbaut. Also versetzen des Nestes kann man im Prinzip vergessen, daher bleiben nur 2 weitere Lösungswege offen und das wäre entweder die amselfreundliche Methode erstmal aufs Grillen zu verzichten bzw. einen Ersatzgrill zu beschaffen bis die Belagerung beendet ist. Oder eine Zwangsräumung (heimlich stille & leise, ohne Aufsehen) ... wer keine Miete bezahlt und unberechtigterweise Wohnraum in Beschlag nimmt fliegt raus... Die Entscheidung, welche Methode man wählt muß man selbst treffen und zumindest die Verantwortung übernehmen das mit seinem Gewissen selbst auszumachen. --Btr 09:39, 25. Apr. 2015 (CEST) PS: ... nach Aufhebung der Belagerung, egal ob gewaltsam oder nach gütlicher Einigung und Einhaltung einer gewissen Räumungsfrist würde ich den Grill zukünftig zumindest im Frühjahr adecken um zu verhindern, dass der nächste ungewollte Mieter einzieht.
Wer sich an den "kleinen Piepmätzen" erfreuen will, wird erleben, dass besonders einer schnell wächst und groß wird und dass dieser mindestens zwei seiner Brüder/ Schwestern tot aus dem Nest schmeißt. Das ist auch Naturgesetz! Trotzdem der Natur die Chance lassen.--79.232.202.239 12:14, 25. Apr. 2015 (CEST)
Das verwechselst Du mit dem Kuckuck. Bei nur einem Jungvogel wäre der Satz im Artikel Amsel Nach dem "Ausfliegen" wird der Nachwuchs unter den Eltern aufgeteilt ziemlich eigenartig. --Optimum (Diskussion) 14:16, 25. Apr. 2015 (CEST)
Nix Kuckuck, sondern jahrelanges eigenes Beobachten der Hausamsel, die, bzw. ihre Nachkommen, fast jedes Jahr in der Hecke an der Terrasse brütet. --79.232.202.239 14:36, 25. Apr. 2015 (CEST)

Also früher hätte man sich gefreut, eine Drossel auf dem Grill zu haben. Ist aber aus der Mode gekommen. Wobei da eher Wacholderdrosseln gemeint waren. andy_king50 (Diskussion) 22:05, 25. Apr. 2015 (CEST)

Farbcode herausfinden

Wie kann ich den exakten sechsstelligen Farbcode (z.B. #3355DD) einer Farbe in einer Bilddatei herausfinden? Gibt es da vielleicht irgend ein Tool? --188.110.31.126 21:00, 24. Apr. 2015 (CEST)

GIMP... „Color Picker“ heißt das Tool... glaub ich... --Heimschützenzentrum (?) 21:10, 24. Apr. 2015 (CEST)
Ja, Bild runterladen/speichern oder Bildschirmkopie Alt+Druck machen und mit GIMP öffnen/einfügen, Pipette klicken, den gewünschten Bildpunkt «aufsaugen», Doppelklick auf die ausgewählte Farbe unter der Werkzeugauswahl, Farbcode und -werte werden angezeigt, können kopiert und nach Wunsch angepasst werden. --Hans Haase (有问题吗) 09:19, 25. Apr. 2015 (CEST)
ColorPicker ist ein Firefox-AddOn. [23] --Joyborg 21:17, 24. Apr. 2015 (CEST)
Mit diesen Tool http://www.iconico.com/colorpic/ funktioniert es nicht nur bei Bilddateien (GIMP) oder im Browser (ColorPicker), sondern bei beliebigen Inhalten auf dem Bildschirm. --Cubefox (Diskussion) 21:21, 24. Apr. 2015 (CEST)
Bei Irfanview gibt es ebenfalls einen Color Picker in Form einer Pipette. Die Bedienung ist allerdings leicht umständlich, da die Farbe nicht direkt angezeigt wird, sondern erst angeklickt werden muss und dann über den Standard-Windows-Farbdialog die RGB-Werte herausgepfriemelt werden müssen. Diese Werte müssen dann noch ins Hexadezimalsystem umgerechnet werden. Auch die Pipettenfunktion von Windows Paint funktioniert nur über den Windows-Farbdialog und Hexadezimalumrechnung. --Rôtkæppchen₆₈ 23:16, 24. Apr. 2015 (CEST)
Mit der Funktion Farbpipette von PicPick kannst du jede Farbe, die du auf dem Monitor siehst, in dem von dir genannten Format ermitteln. --176.0.110.216 23:53, 24. Apr. 2015 (CEST)
Neuere Versionen von Firefox haben irgendwo im Menü bei den Entwicklerwerkzeugen eine Pipettenfunktion vergraben. Bild im Firefox öffnen, Pipette (alias Eyedropper) aufrufen, mit Fadenkreuz auf die Farbe klicken. Dann landet der Farbcode in der Zwischenablage. --84.119.34.140 20:17, 25. Apr. 2015 (CEST)

Vulkan vs. Erdbeben

Hallo.

Hat der Vulkanausbruch in Chile einen Zusammenhang mit dem Nepal-Erdbeben ? --2001:7E8:C08A:1001:85B7:25D4:C27D:B0C6 19:01, 25. Apr. 2015 (CEST)

Ja. Aber einen unbekannten. 178.5.190.218 19:03, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ja, beides sind Auswirkungen der instabilen Erdkruste des Planeten Erde. Sowohl Erdbeben wie Vulkanismus sind grösstenteil über die Plattentektonik erklärbar. Sie beruhen als vom Prinzip her schon mal auf dem selben Grundgerüst. Ob sie sich die beiden Ereignisse jetzt aktiv gegenseitig beeinfulsst haben, ist schwer zu sagen. Sidn zwar arg weit auseinader. Hier würd ich aber auch eher auf Zufall tippen. Aber vom Prizip her ist eine Beeinfluss möglich (Ein Vulkanausbruch ist in der Regel von Mikroerdbeben begleitet, und ein Erdbeben kann einen Vulkan aktivieren). --Bobo11 (Diskussion) 19:12, 25. Apr. 2015 (CEST)
Der eine Kontinent liegt aber fast auf der anderen Seite der Erde..? --2001:7E8:C08A:5A01:7CCC:EEF0:F63D:C8AE 19:22, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ganz unmöglich ist es eben nicht, weil bei der Stärke von 7,9 auf der Richterskala, ist ein Erdbeben mehr oder weniger um die ganze Welt messbar. Und was messbar ist, kann der berümte Tropfen sein, der das Fass zum überlaufen bringt.--Bobo11 (Diskussion) 19:29, 25. Apr. 2015 (CEST)
Eher nicht...im Gebiet um den Vulkan gibt es nach dem USGS, seit Wochen Mikroerdbeben bis mittelstarke Erdbeben, die auf Magmenbewegungen und auf i.w.S. das Abtauchen der Nasca-Platte unter der Südamerikanischen Pl. zurückzuführen ist. Die Beben in Nepal sind im Zusammenhang der Kollision der Indischen mit Eurasischen Platte zu sehen. Und heute gab es bis jetzt schon über registrierte 280 Erdbeben, ist also immer was los auf der Erde ;). --Geolina mente et malleo 20:39, 25. Apr. 2015 (CEST)
Klar ist die die Wahrscheinlichkeit, dass es einen direkten Zusammenhang gibt verschwindend klein. Der Vulkan wäre so oder so ausgebrochen, aber eben ein Erdbeben kann den Ausbruchzeitpunkt beschleunigen/auslössen. Und ein Erdbeben kommt selten allein, dass eben auch dieser Zusammenhang schlecht an einem einzelnen Beben zugewissen werden kann (Du kann den Korken an einer Sektflasche entsichern, und es ist nicht zwingend die stärkste Erschüterung die den Korken raus springen lässt. Aber unbeteiligt ist diese starke Erschütteung trotzdem nicht). Aber beides sind eben Auswikungen davon, dass der Boden unter unseren Füssen eben nicht ganz so starr ist wie es scheint. Sondern nur ein eher dünne Schicht auf einer Flüssigkeit, und diese Schicht ist dazu auch noch rissig und in Bewegung. --Bobo11 (Diskussion) 21:04, 25. Apr. 2015 (CEST)
Danke für die Belehrung bezüglich der Zusammenhänge. Geolina mente et malleo 21:40, 25. Apr. 2015 (CEST)
@Geolina163: es wurde nur nach einem Zusammenhang gefragt, nicht nach einem direkten Zusammenhang. Da gibst du mir hoffentlich Recht, dass dies nicht das selbe ist. Die Frage lautete; „Hat der Vulkanausbruch in Chile einen Zusammenhang mit dem Nepal-Erdbeben ?“ Ja, beide Ereignisse sind mit dem Aufbau unserer Erdkruste erklärbar. --Bobo11 (Diskussion) 21:43, 25. Apr. 2015 (CEST)
Wenn irgendwo ein schweres Erdbeben ist oder ein Vulkanausbruch, rechne ich immer das eine den anderen ankurbelt. Leider hab ich erst jetzt mal ein wenig nachgeforscht bzw. die geposteten Wikilinks durchgelesen. Mittlerweile denke ich dass es ähnlich ist, wie der Mond im Zusammenhang mit Ebbe und Flut steht aber bis ins kleinste Detail, denk ich kann auch der schlauste Mensch es nie bis ins kleinste Detail nachweisen. Danke jedenfalls für die Antworten. Und bitte keinen Streit. Von Tag zu Tag wird die Erde kleiner, sowie die Menschheit auf dauer auch. ;) --2001:7E8:C08D:E701:A9B7:F27F:20D1:1454 22:46, 25. Apr. 2015 (CEST)

Weiteres zu Schenkungen.

Ich hoffe das mir niemand böse ist das ich innerhalb kürzester Zeit eine weitere Frage ausformuliere und ich gelobe auch mich in der nächsten Zeit zurückzuhalten. Sollte meine Frage jemanden stören so möchte ich mich entschuldigen , ich will keineswegs in bösartiger Absicht diese Rubrik zuspamen.

Bei meiner Recherche zum Thema Schenkung las ich den entsprechenden Artikel und wurde hier auf einen Satz aufmerksam , der sich mit der Thematik "grober Undank" auseinandersetzt. Dort heißt es:

" Zur Beurteilung der Schwere der Verfehlung sind auch die damit zusammenhängenden Umstände zu würdigen. Beispiele: Bedrohung des Lebens, körperliche Misshandlung, grundlose Strafanzeige, belastende Aussage trotz Zeugnisverweigerungsrecht, schwere Beleidigung."

Der Punkt belastende Aussage trotz Zeugnissverweigerungsrecht hat mich hier sehr überrascht und ich habe mich sofort gefragt ob dies in der Praxis eine Rolle spielt. So wie ich es verstanden habe dient das Zeugnissverweigerungsrecht dazu schwere Gewissenskonflikte zu vermeiden wenn es um die Strafverfolgung von Verwandten geht. Umgekehrt dachte ich immer das einen aus einer Aussage die zur Wahrheitsfindung gegegenüber einen Sachverhalt dient , in dem man sich nicht selbst Strafbar gemacht hat keine Nachteile entstehen dürfen.

Ist es also wirklich so das wenn jemand einen nahen angehörigen wegen z.B. eines schweren Kapitalverbrechens belastet , dessen Deckung er/sie nicht mit seinen/ihren Gewissen vereinbaren kann dessen Schenkungsleistung für jemanden hinfällig wird bzw hinfällig werden kann? Kam so etwas schon einmal vor?--93.217.168.107 20:23, 25. Apr. 2015 (CEST)

Ja, das ist aber eine Einzelfallentscheidung. In irgendeiner Weise muss Du dem Schenker eins auswischen wollen und ihn absichtlich ohne Grund einer Strafe zuführen. Dann ist die Schenkung weg. Wenn Du es aus anderen Motiven gemacht hast, dann nicht. Gibt bestimmt Grundsatzurteile. Schau mal in den Kommentar zum BGB unter "Widerruf der Schenkung" nach. Dort bekommst Du so eine grobe Vorstellung, wie das unser BGH allgemein so sieht. --Starchender (Diskussion) 22:07, 25. Apr. 2015 (CEST)

Bedeutet das also das Kapitalverbrechen ausgenommen sind? Diese sind ja weit entfernt von einer unbegründeten Anzeige bzw von " eins auswischen"? --93.217.168.107 22:24, 25. Apr. 2015 (CEST)

Wenn ich es Recht in Erinnerung habe, hängt das einzig und alleine vom persönlichem Motiv ab und inwiefern darin eine tadelswerte Gesinnung oder grober Undank zum Vorschein kommt. Dann gab es noch Streit, ob es der Fragesteller wohl als Undank empfinden muss oder ob es der Beschenkte als Undank gemeint hat Das weiß ich leider nicht mehr. Aber viel wirst Du zu Kapitalverbrechen nicht finden. So etwas kommt nicht häufig vor. Hier mal was allgemeines: http://www.juraforum.de/lexikon/grober-undank. Ansonsten kannst Du google durchlesen mit den Suchbegriffen "Widerruf Schenkung BGB grober Undank" --Starchender (Diskussion) 22:37, 25. Apr. 2015 (CEST)

Frage zum Artikel Gift

Durch Hochdruck-Flüssigkeitschromatografen oder Massenspektrometern können alle chemischen (nicht eiweißartige biologischen Gifte, also nicht Schlangengift) bei einer Obduktion mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit gefunden werden, weil die Nachweisbarkeitsgrenzen durch diese Verfahren derart gesunken ist, dass diese noch weit unter der tödlichen Dosis liegt. Richtig oder falsch? --Furder (Diskussion) 20:26, 25. Apr. 2015 (CEST)

Falsch. --92.105.81.90 20:42, 25. Apr. 2015 (CEST)
Falsch, ein Massenspektrometer findet nur einfach chemische Verbindungen sicher, bzw kann nur diese sicher Unterscheiden. Einige davon können als Gift Nachweis benutzt werden, andere aber nicht. Der Knackpunkt ist, je koplexer die Moleküle werden, desto gröser wird die Kandidatenliste. Du fängst also an Wahrscheinlickeiten zu definieren. Sind nur ein Teil der möglichen Kandiden giftig hast du ein Problem. Ist es jetzt die ungitige oder giftige Variante von eine Kohlenstoffverbindung mit dem Molekülgewicht 408? Anhand der Peaks findest du vielleicht das eine oder andere heraus. Macht aber nur die Anordung der selben Atome (exakt die gleiche Anzahl an Atomen der verschiedene Stoffen) aus ob was giftig oder ungiftig ist, fällt der Massenspektrometer als Nachweis aus. Es sei den du schaffts es über eine charakteristische Isotopenverhältnisse u beweissen, dass es das Molekühl X sein muss. Die Massenspektrometer ist eher dafür geeignet, dass du am richtigen Ort anfängst zu suchen. Das man eben nicht zig Test duchführen muss sondern gleich nach dem Giftstoff Y und Z anfängt zu suchen, weil nur die beiden (neben den ungiftigen Molekül-Variante) diesen Peak auslössen können. Klar den Forensikern ist damit ein gutes Hilfmittel in die Hand gegeben, aber die suchen auch nicht bei jeder Leiche nach allen Giften. Und wenn dazu es noch ein Gift ist, dads einen häufigen aber ungiftigen Verwandten hat, kann da auch mit den heutigen Massenspektrometer leicht was übesehen werden. --Bobo11 (Diskussion) 21:26, 25. Apr. 2015 (CEST)
Hm. Also wenn Du gerade nach einer Möglichkeit für einen perfekten Mord suchst - ich würde Gift nicht empfehlen.
Rein von der Quantifizierung: Ja, ich denke, jeder Stoff ist in der nötigen tödlichen Dosis nachweisbar.
Zur Qualifizierung/Identifizierung: Die MS-Verfahren schweben ja nicht in der Luft, d.h. es gibt i.d.R. eine mehr oder minder komplexe Probenvorbereitung (schon alleine, um Matrix abzutrennen), dann einen Chromatographie-Schritt (GC oder HPLC). Das sind alles sog. orthogonale Techniken, wenn dann also ein Molekülion bei 408 auftaucht, und im MSMS die Tochterionen passen ist das ein sehr sicherer Nachweis.
Ebenso tragen die Folgewirkungen eines Giftes im Körper dazu bei, dass auf bestimmte Wirkstoffklassen zurückgeschlossen werden kann - das vereinfacht die Suche und die möglichen Kandidaten erheblich.
Andererseits findet man unter Umständen den eigentlichen Wirkstoff deshalb nicht mehr, weil sogar auch im toten Individuum noch Abbauprozesse ablaufen, d.h. der Wirkstoff kann zersetzt werden - aber auch die Zersetzungsprodukte können nachgewiesen werden (das macht es nur noch ein wenig anspruchsvoller).--Mabschaaf 21:41, 25. Apr. 2015 (CEST)
@Mabschaaf: das Reslutat des Massenspektrometer wird als Indiz für weitere Suche reichen. Ein sicher Nachweis ist aber was anderes. Es ist soweit richtig, das man mit dem Massenspektrometer viel genauer suchen kann. Aber der stichhaltige Beweis, dass jemand vergiftet wurde, wird üblicherweise nicht mit dem Massenspektrometer erbracht. Die Frage lautet eher; „finden wir mit dem Massenspektrometer eine der üblichen verdächtigen Verbindungen die auf eine Vergiftung hinweisen?“ Ist es ein exotisches Gitf, kann es durchaus auch mit einer Untersuchung in Massenspektrometer durch die Lapen gehen.--Bobo11 (Diskussion) 21:50, 25. Apr. 2015 (CEST)
Zauberwort heißt HPLC GCMS Gaschromatographie mit Massenspektrometrie-Kopplung dort wird offenbar beides gekoppelt. Zuerst Auftrennung mittels Flüssigkeits- Gaschromatograph und danach ab ins Massenspektrometer. Vergiften ist prinzipiell überhaupt keine gute Idee. Wüsste nicht, welches Gift es gibt, das dort noch nicht erfasst ist (vom sibirischen Pfeilfrosch von dem noch nie ein Mensch gehört hat, einmal ausgenommen) --Starchender (Diskussion) 21:53, 25. Apr. 2015 (CEST)
HPLC-GCMS gibt es als Online-Kopplung der drei Techniken nur äußerst selten (und dann wird es LC-GC-MS genannt). Üblich ist HPLC-MS oder GC-MS.--Mabschaaf 22:03, 25. Apr. 2015 (CEST)
(BK) @Bobo11: Richtig. Die komplette Batterie an instrumenteller Analytik kann natürlich bestenfalls den Nachweis erbringen, dass eine bestimmte Substanz im Körper war. Wie sie dorthin kam, ist eine ganz andere Frage (und hat mit der Eingangsfrage nicht mehr zu tun).--Mabschaaf 21:59, 25. Apr. 2015 (CEST)
Wenn der untersuchende Mediziner keine konkrete Hypothese/keinen konkreten Verdacht hat, wird der Analytiker auch keine selektiven Proben (Leber, Blut, Hirn, was auch immer) bekommen. Danach wird die Liste der potentiell toxischen Agenzien (auch Familien; selbst Proteine können über Fragmentmuster eindeutig identifiziert werden) erstellt, auf die mit unterschiedlicher Probenvorbereitung/Matrixwahl gesucht wird.
Wie früher schon mal ausgeführt, ist Vergiften eine sehr archaische Tötungsart. Wenn man geduldig ist, geht man den biologischen Weg. 213.169.163.106 (22:04, 25. Apr. 2015 (CEST), Datum/Uhrzeit nachträglich eingefügt, siehe Hilfe:Signatur)
Der funktioniert immer und ist komplett straffrei. ;-) --Mabschaaf 22:09, 25. Apr. 2015 (CEST)
Die Aussage, dass ein Mord straffrei bleibt, wenn der Arzt blind ist, ist aber nicht sonderlich sinnvoll, denn es wurden auch schon Projektile im Körper des Toten einfach übersehen. Das versteht sich von selber und ist keine sinnvolle Frage, zumal der Mörder vorher nicht weiß, wer die Obduktion vornimmt. --Starchender (Diskussion) 22:46, 25. Apr. 2015 (CEST)
Zu den Nachweisgrenzen: Bei der Polizei wird auch ein Wischtest durchgeführt, vermutlich auch mit GC-MS. Könnte sein, dass dieser so sensibel ist, dass man nachweisen kann, ob jemand vor 2 Tagen Kontakt zu Hasch gehabt hat, obwohl dieser sich die Hände und Gesicht gewaschen hat. Die Nachweisgrenze ist überhaupt nicht das Problem. Diese liegt oft noch unter dem "Grundrauschen", denn wenn jemand jemand anderem die Hand schüttelt und dieser hatte wiederum kurz zuvor eine Hasch-Zigarette in der Hand und das Gerät schlägt schon an, dann ist das "Rauschen" von Hasch-Molekülen das Problem. --Starchender (Diskussion) 23:01, 25. Apr. 2015 (CEST)
Der Wischtest liefert aber keinen Beweis, sondern nur ein Indiz. Es ist auch bei Polizei- und Justizbehörden bekannt, dass der Morphin- und Heroinschnelltest auch auf Mohnkuchen und Mohnbrötchen anspricht. Für den gerichtsfesten Beweis eines Betäubungsmittelkonsums müssen schon andere Verfahren herhalten. --Rôtkæppchen₆₈ 23:51, 25. Apr. 2015 (CEST)
Richtig @Rotkäpchen, der Wischtest liefert Indizien. Genau das Problem hat man auch bei den Giften. Erstens muss man am richtigen Ort "wischen" (wenn das Gift sich noch im Magen befindet bringt es nichts es in dr Leber zu suchen). Udn zwitenes nur weil mit dem Massenspektrometer Arsen nachweisbar ist, heist das noch lange nicht das er an einer Arsenvergiftung gestorben ist. Das Resultat zeigt einem nur an, dass man eine mögliche Arsenvergiftung in Betracht ziehen sollte. Viele Gifte kommen in Arzneinen vor und die Arzneiverwenung kann mit dem Massenspektrometer durchaus nachgewisesn werden. Aber und das ist der Knackpunkt, es können mit einem Massenspektrometer nicht alle chemischen Verbindungen zuverlässig nachgewisen werden. Sondern das klapt nur die einfach aufgebauten, die sich in Anzahl und Auswahl der Atome klar unterscheiden. Bei der Darstellung der Anordung hat der Massenspektrometer so seine Mühe, wenn die Aussenatome bei beiden Verbindungen gleich ist. Das Zusammenschalten mit einem Gas-Flüssigkeits-Chromatographen hilft ihm unter Umständen besser Unterscheiden zu können. Aber garantiert „alle chemischen (nicht eiweißartige biologischen Gifte, also nicht Schlangengift)“ Gifte können auch so nicht nachgewisen werden. Aber -und das ist der wichtige Punkt in de Gerichtsmedizin- als Indiz reicht es in der Regel, was damit gefunden werden kann. Dazu kommt einee Vergiftung durch einmalige Verabgabung von Gift ist in der Regel einfacher zu beweissen, als eine -meist unbeabsichtigte- schleichende Vergiftung. Denn die Gift-Menge, die sich zum Todeszeitpunkt im Körper befinden muss, ist im zweiten Fall in der Regel kleiner. Die schleichenden Vergiftungen werden gerne mal über die "Abfall"-Produkte nachgewiesen. Denn gerne mal die Abfallprodukte -und nicht das zugeführte Gift- die tödlich sind, weil der Körper damit nicht fertig wird (weil er sie z.B. nicht in genügender Menge auscheiden kann). Aber auch hier ist nicht die generelle Nachweisbarkeit das Problem, sondern ob man auch die quantitative Grenze für eine Vergiftung erreicht hat. Und in dem Punkt versagt der Massenspektrometer, denn sie kann nicht wirklich gut quatifizieren. Und hat bei komplexeren Molekühlen so ihre Mühe zu unterscheiden. Klar in der Regel reicht auch ein an sich ungenaues Resultat, um eine Vergiftung nachweisen zu können. Denn oft haben alle Verdächtigen, die bei einer GCMS-Untersuchung in einem Topf übrig bleiben (also nicht unterschieden werden können), in dieser Form im Körper nichts zu suchen. Sondern können nur als Gift oder Medikament in den Körper rein kommen, nicht aber mit der normalen Nahrung. Das reicht dem Forensiker, der muss dann in diesem Fall noch gar nicht die genau Zusammensetzung des gefunden chemischen Molekühls wissen. Denn er hat ein Unstimmigkeit gefunden der er auf den Grund gehen muss. ---Bobo11 (Diskussion) 09:10, 26. Apr. 2015 (CEST)
Es soll ein Universum geben, in dem man mit hoch auflösender Massenspektrometrie (bis zu 4 Stellen hinter dem Punkt) ganz Proteome aufklären kann (die hochexakt gemessenen Fragmente werden mit theoretisch zu erwartende Massen (berechnet aus Proteindatenbanken) abgeglichen). Ein "Gift" ist doch keine mysteriöse neue Substanz. Es hat eine Wirkung - und ein in diesen Dingen erfahrener Arzt liest diese Wirkungen und erstellt dann eine Prioritätsliste, was (und auf was) untersucht werden soll. Probleme stellen nur Substanzen dar, die so kurzlebig sind, dass das das Problem darstellt. Aber auch da hat man mittlerweile Kenntnisse.
Des weiteren hilft die Tatsache, dass Giftmörder sehr selten Gehirnchirurgen, Raketenwissenschaftler oder andere Komplexdenker sind, sondern einfach das nehmen, was sie im Baumarkt oder der Garage finden. Mal Realist bleiben... 213.169.163.106 10:05, 26. Apr. 2015 (CEST)

Wettanbieter mit dem meisten zur verfügung stehenden Fußballwetten

Kann mir jemand sagen, welche(r) Wettanbieter die besten sind wenn es darum geht, VIELE Fußballspiele zur Wette zu haben? Ich habe "bestes wettangebot" in google eingegeben, aber die ersten 12 Suchergebnisse zeigten mir nur auf, dass Wettanbieter A besser ist als Wettanbeiter B, weil Wettanbieter A auch Finanzwetten anbietet und virtuelle Fußballwetten anbietet und Pferderennen anbietet, Wettanbieter B aber nicht. Genau solche "Tests" jucken mich nicht, ich möchte wissen, welcher Anbieter die meisten Fußballwetten einfach hat.

Wenn ich zum Beispiel JETZT auf Betfair.com gehe, sehe ich 2 Fußballspiele, die bei Beclic.com gar nicht zur verfügung stehen um darauf zu wetten. Also ist für mich Betfair besser, weil ich hier auf 2 Spiele mehr wetten abschließen kann, für die Betclic gar kein Angebot bietet. Und ich würd gern einen finden, der noch mehr Spiele anbietet als Betfair. Von livetv.sx weiß ich, dass zurzeit noch Spiele im Gange sind, die Betfair gar nicht abietet, also ist Betfair nicht die Nummer 1, wenn vor Ort keine Buchmacher sind, die Wetten annehmen. Ich hoffe mir kann jemand helfen oder eine Seite zeigen, wo ein echter "Wettangebotvergleich" stattfindet.

Einen Buchmacher gleich schlecht reden weil er keine Finanzwetten annimmt ist nicht gerade sinnvoll. Und "Testergebnisse" sehen von nur 10 (!!!) Wettanbietern die auch nur verglichen wurden, weil nur diese Wettanbieter pro vermittlung und pro click geld bezahlen auf die sogenannte "testseite" ist auch eine schweinerei, ich will wenn dann schon einen vergleich mit mind. 25 Anbietern --185.51.85.16 23:39, 25. Apr. 2015 (CEST)

Nachtverkehr in Köln

Wie kommt es eigentlich, dass es in Köln kein Nachtbus- bzw. Stadtbahnnetz gibt? -- 87.123.175.100 12:22, 26. Apr. 2015 (CEST)

Das liegt daran, dass es in Köln am Wochenende keinen Betriebsschluss gibt, weil die Busse und Bahnen auch nachts im Halbstundentakt fahren. --Rôtkæppchen₆₈ 12:35, 26. Apr. 2015 (CEST)
Es liegt daran, dass die Politik das beschlossen hat oder nie die Einführung von Nachtbussen beschlossen hat. Es könnte ja unter der Woche Nachtbusse geben, wenn es unter der Woche keine gibt muss man wenn man da mal nach Betriebsschluss/vor Betriebsbeginn wo hin muss, muss man mit dem Auto oder Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen oder ein Taxi nehmen. --MrBurns (Diskussion) 12:48, 26. Apr. 2015 (CEST)

Wo kann ich neue Videorecorder kaufen?

Wo wird noch mit Videorekordern (neu & alt) gehandelt? --85.180.137.85 12:51, 26. Apr. 2015 (CEST)

Festplatten- und DVD-Recorder kriegst Du in jedem Elektrofachmarkt. VHS-Recorder gibt es bei Amazon. --Rôtkæppchen₆₈ 12:59, 26. Apr. 2015 (CEST)
Reine VHS-Rekorder werden wohl nicht mehr hergestellt, aber es gibt sie wohl noch neu im sinne von New Old Stock (NOS). Es kann aber sein, dass noch Kombis mit DVD-Rekordern hergestellt werden. Altgeräte kriegt man bei Amazon, ebay und Co. natürlich auch leicht. --MrBurns (Diskussion) 13:02, 26. Apr. 2015 (CEST)

Autoreifen platt

Gestern wurden in der Werkstatt komplette Räder gewechselt (erst ein Jahr alt und keine 15.000 km gefahren). Heute war ein Vorderreifen platt - Ursache vermutlich ein undichtes Ventil, bei Sichtkontrolle wurde kein Fremdkörper entdeckt. Die Werkstatt erreiche ich erst am Montag wieder, bei ATU wechselte man mir (ohne Garantie zu übernehmen) heute nachmittag das Ventil (ohne den Reifen abzumontieren und zu überprüfen, da hierfür niemand Zeit hatte), erklärte mir aber, dass der Reifen kaputt sei und ich zweifellos so oder so einen neuen bräuchte. Bis jetzt hält die Luft - und ich konnte immerhin die wenigen km nach Hause fahren. Nur gut, dass ich das Auto am Wochenende nicht brauche. Ich habe von Technik, insbesondere von Reifen keine Ahnung.
Kann die Info von ATU stimmen oder will man schlicht Geld verdienen? Hätte man in der Werkstatt beim Wechseln der Reifen einen Defekt des Ventils nicht bemerken müssen? Seitens eines ADAC-Engels hieß es lapidar: "Vielleicht hat die Werkstatt beim Montieren nicht ausreichend Druck auf den Reifen gegeben". Freue mich auf Eure Antworten. --Reifenplatt (Diskussion) 23:22, 25. Apr. 2015 (CEST)

Wenn du mit dem Platten zur Werkstatt gefahren bist, kannst du den Reifen durchaus durch Walken zerstört haben. Das muss nicht gleich auffallen, aber eine zerstörte Karkasse kann dann schlagartig zum Platzer führen. Ein neuer Reifen ist da eine vergleichsweise erschwingliche Investition. Zur Ursache des Plattens: Kann schon sein, was der ADAC sagt, dass geschlampt wurde und der Reifen nicht fest genug ins Felgenhorn gedrückt wurde. Wer weiß... Grüße Dumbox (Diskussion) 23:31, 25. Apr. 2015 (CEST)
(BK) Einfach in der nächsten Zeit beobachten, den Luftdruck etwas öfter kontrollieren z.B. beim Tanken an der Tankstelle und wenn sich nichts tut d.h. der Luftdruck paßt sollte alles in Ordnung sein. --Btr 23:38, 25. Apr. 2015 (CEST) PS: Zu ATU würde ich im Leben nicht mehr fahren bzw. dort irgendwelche Reparaturen ausführen lassen... wer weiß, ob es den Laden noch gibt so lange die gesetzliche Gewährleistung läuft. Die halbwegs guten Leute dürften sich inzwischen schon neue Jobs gesucht haben und der "Kaffeesatz" werkelt und pfuscht halt dort noch rum - klick.
(BKBK) Danke für die schnellen Antworten. Es wurden nicht die Reifen gewechselt, sondern komplette Räder (um-)montiert und zwar von einer Firma, die nix anderes macht, als Reifen zu wechseln (und zu verkaufen). Da bin ich schon seit über 20 Jahren Kunde. Das Blöde war, dass ich das Problem heute nicht gleich bemerkt habe und tatsächlich ein Stück gefahren bin. Der Mitarbeiter bei ATU erklärte, dass man von außen sehe könne, dass im Innern etwas zerstört worden sei. Dann hoffe ich mal, dass ich am Montag knapp 4 km zur Werkstatt fahren kann. Reifen kann ich leider selbst nicht wechseln, auch nicht den Ersatzreifen aufziehen. Sch..... . --Reifenplatt (Diskussion) 23:41, 25. Apr. 2015 (CEST)
Bist du denn eine Frau oder hast du einfach keine 40 Euro für einen Wagenheber und einen Radschlüssel den es bei Amazon billig zusammen zu kaufen gibt? Und der Link mit ATU geht nicht und was heißt das genau die Werkstatt ist kurz vor der Pleite, die leben doch gut von Menschen die wie Rouletteeinsätze über den Tisch gezogen werden, sogar meinen alten Fahrlehrer sah ich kürzlich mal bei ATU, würde dieser Vogel die Werkstatt wechseln könnte er sicher 10% Nachlass auf die Fahrten geben... ganz zu schweigen von "selber rangehen" (mittels Youtube zum Beispiel) --185.51.85.16 23:47, 25. Apr. 2015 (CEST) Was heißt eigentlich (BK) ?
BK = Hilfe:Bearbeitungskonflikt und nein, es liegt nicht an fehlenden 40 €, sondern an einer Körperbehinderung, die mich daran hindert, Räder selbst zu wechseln. --Reifenplatt (Diskussion) 23:53, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ferndiagnose ist hier wirklich schwer. Möglich, dass der Mechaniker nur klugsch... oder dir einen neuen Reifen aufschwatzen wollte. Aber ein Kenner kann auch durchaus einen Karkassenschaden erkennen, den ein Laie nicht gleich sieht: Luftballonartig aufgeblasenes Profil, Beulen, Dellen... Gewöhnlich würdest du das auch beim Fahren spüren, so eine Art Humpeln oder Flattern. Fahr halt mal am Montag sehr vorsichtig und langsam zur Werkstatt. Oder besser: Rege an, dass sie bei einem so guten Kunden auch mal einen Hausbesuch machen. @IP: Es gibt tausend gute Gründe, warum jemand ein Rad nicht selber wechseln kann oder will. Biologisches Geschlecht ist keiner davon. Grüße Dumbox (Diskussion) 23:54, 25. Apr. 2015 (CEST)
Hausbesuch? Na schön wärs - nachdem ich heute als erstes mit der Firma telefoniert hatte, mache ich mir da wenig Illusionen. Es war zwar nicht der Chef dran, sondern sein Stellvertreter ("wir haben keine Zeit und keine Leute, um zu helfen, da werden Sie sich wohl einen Nagel oder eine Schraube eingefahren haben ...) - hätte ich nicht lange gute Erfahrungen mit der Firma gemacht, hätten sie spätestens seit diesem Telefonat einen Kunden weniger. Mal schauen, wie der Chef am Montag reagiert - dann bin ich dort vielleicht wirklich die längste Zeit Kunde gewesen. Gruß und danke, --Reifenplatt (Diskussion) 00:01, 26. Apr. 2015 (CEST)
Die Fehler am Ventil sind nicht selten. Wo war denn der Fehler? Ist die Luft zwischen Felge und Ventil raus oder war das Ventil nicht dicht? Unten ist die Folge von einem Grat in der Felge oder ein Montagefehler. Das Ventil wird in den Schaft geschraubt! Die Folgen darf der Reifen mit Lebensdauer bezahlen. Wenn Du damit rumgefahren bist, kann je nach Luftdruck nach wenigen Metern Ende sein. Die Fehler musst Du nicht sofort selbst erkennen. Du kannst ihn aber mitnehmen und jemandem anderen zeigen. Manche «küssen» beim Parken auch den Bordstein und wundern sich warum ihnen der Reifen platzt. --Hans Haase (有问题吗) 11:08, 26. Apr. 2015 (CEST)
Nachdem der Reifen nach Austausch des Ventils gestern nachmittag und Erhöhung des Luftdrucks auf 2,7 bar (anstelle der empfohlenen 2,3) über Nacht die Luft scheinbar gehalten hat, gehe ich im Moment davon aus, dass das Ventil nicht dicht war. Gefahren bin ich aber damit noch nicht wieder. --Reifenplatt (Diskussion) 11:22, 26. Apr. 2015 (CEST) PS. Küssen tu ich seit langem nur noch meine Frau ;-)
Das zuviel an Luft muss raus. Sichtprobe und Fahrtprobe. Wenn der Mantel oder das Stahlgeflecht beschädigt sein sollten, kann der Reifen unerwartet platzen. Oft kündigt sich das an. Du siehst etwas oder merkst bei Fahren gewisser Geschwindigkeiten ein Zittern. Letzeres können innen gebrochene Stahlfäden sein. Sollen aber innen die Spuren der Felgen zusehen sein, wozu der Reifen von der Felge müsste, lass es. Auch Spuren an der Seite zeigen gerne derartige Beschädigungen. Damit fährst Du dann besser nicht mehr! --Hans Haase (有问题吗) 17:58, 26. Apr. 2015 (CEST)

Reifen hatte heute morgen noch unverändert Luft. Werkstatt hat Reifen überprüft. Deren Ergebnis: kein Fremdkörper, kein Schaden am Reifen oder Felge, keine gebrochene Karkasse, Ursache war wohl das am Samstag ausgetauschte Ventil - warum auch immer. Mir wurde versichert, ich könne mit dem Reifen bedenkenlos fahren - und ich hoffe jetzt mal, dass dem auch wirklich so ist. Danke an Dumbox und Hans Haase für die Infos und Tipps. --Reifenplatt (Diskussion) 11:11, 27. Apr. 2015 (CEST)

Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: --Reifenplatt (Diskussion) 11:11, 27. Apr. 2015 (CEST)

Reitweg

Durch Teile eines Truppenübungsplatzes verläuft ein mit Zeichen 238 ausgewiesener Reitweg, nicht aber ein separater Fußweg. Darf dieser Weg tatsächlich nur von Reitern benutzt werden? Falls ja, welche Widrigkeit begänge man als Fußgänger? Ist das "nur" die unerlaubte Nutzung eines Reitweges oder wird das gleich zum unerlaubten Betreten militärischen Geländes? Danke. --Magnus (Diskussion) für Neulinge 18:37, 26. Apr. 2015 (CEST)

Zitat StVO: „Zeichen 238 Reitweg: 1. Wer reitet, darf nicht die Fahrbahn, sondern muss den Reitweg benutzen. Dies gilt auch für das Führen von Pferden (Reitwegbenutzungspflicht). 2. Anderer Verkehr darf ihn nicht benutzen. 3. Ist durch Zusatzzeichen die Benutzung eines Reitwegs für eine andere Verkehrsart erlaubt, muss diese auf den Reitverkehr Rücksicht nehmen und der Fahrzeugverkehr muss erforderlichenfalls die Geschwindigkeit an den Reitverkehr anpassen.“ --Rôtkæppchen₆₈ 18:43, 26. Apr. 2015 (CEST)

Bei oder in militärischen Sicherheitsbereichen wäre ich mehr als vorsichtig... wer weiß, wer dort gerade unterwegs ist, Wache schiebt oder was weiß ich. Aus meiner Zeit als Wehrpflichtiger habe ich mitgenommen, dass es mit Leuten die dort meist bewaffnet unterwegs sind / Wache schieben sehr leicht sehr gefährlich werden kann. Wenn, wie z.B. damals bei uns ein junger, vielleicht etwas ängstlicher Wehrpflichtiger mit einem fertiggeladenen Sturmgewehr (HK G3), den Finger am Abzug nachts Streife durchs Munitionslager aufm Standortübungsplatz mitten im dunklen Wald gegangen ist... da hätte ich nicht dafür garantieren wollen, dass da bei "Feindkontakt" z.B. das Anrufschema gem. "Taschenkarte" zur Anwendung gekommen wäre - da hätte es leicht passieren können, dass erstmal das Magazin geleert worden wäre. --Btr 19:38, 26. Apr. 2015 (CEST)
Darum Reitweg. Mit dem neuen HK G-36 trifft man keine einzelnen Fußgänger mehr, nur noch Pferde. --92.105.81.90 19:51, 26. Apr. 2015 (CEST)
Neu? Die Superwumme wurde bereits 1997 bei der Bundeswehr eingeführt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:14, 26. Apr. 2015 (CEST)
Und nach 18 Jahren merkt man, dass sie nicht trifft? Ahh. --92.105.81.90 22:36, 26. Apr. 2015 (CEST)
Nein, die Zielgenauigkeitsprobleme sind seit 2012 bekannt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:45, 26. Apr. 2015 (CEST)
Auch Unfug. Ich war 2006 beim Bund und da wurde mir in der Grundausbildung beigebracht, dass man nicht mehr als ein halbes Magazin (15 Schuss) Feuerstoß schießen darf, weil sonst das Rohr zu heiß wird, so dass man danach nichts mehr trifft. Das wurde uns damals direkt am Vergleich mit dem MG 3 erläutert, da macht man halt einen Rohrwechsel, und weil das beim G36 nicht geht, sollte man nur in absoluten Ausnahmefällen Feuerstoß schießen. Mein Ausbilder hat uns jedenfalls damals einbläut: „Das G36 ist eine Waffe für den gezielten Einzelschuss – und nichts anderes!“ Im Übrigen stand das auch genau so in der Bestellung und war deswegen schon 1997 bekannt. Es war also niemand überrascht. Das einzige, was sich seitdem geändert hat, ist, dass die Bundeswehr inzwischen gerne mehr Geld haben möchte, und neues Geld gibt es nur, wenn man nachweisen kann, dass man es auch braucht. Also muss man Gründe vorweisen, warum man neue Spielzeuge kaufen muss. Deswegen begannen um 2010ff. „plötzlich“ und „überraschend“ ganz „neue“ Erkenntnisse aufzukommen. Da reiht sich das G36 nur in das bekannte Spiel aller anderen Rüstungsprojekte ein, die in den letzten Jahren genauso „unerwartet“ (finanziellen) Nachbesserungsbedarf ergeben haben. Es hat nur die Vorbereitungszeit länger gebraucht.--92.225.86.99 22:54, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ich bestreite, dass es Unfug ist, dass die Zielgenauigkeitsprobleme des G36 seit 2012 bekannt sind und fordere Dich auf, Deinen Beitrag, insbesonders dessen ersten Satz so zu formulieren, dass nicht der Eindruck erweckt wird, meine Äußerung sei Unfug. --Rôtkæppchen₆₈ 23:45, 26. Apr. 2015 (CEST)
Wenn da ein Reitweg ausgewiesen ist, ist der nicht Teil des Sicherheitsbereiches. Dementsprechend hast du nur unerlaubt den Reitweg zu Fuß benutzt. Kostet 10€, wenn du erwischt wirst. --muellersmattes (Diskussion) 12:20, 27. Apr. 2015 (CEST)
Danke an Rotkaeppchen68 und Muellersmattes. --Magnus (Diskussion) für Neulinge
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Magnus (Diskussion) für Neulinge 13:33, 27. Apr. 2015 (CEST)

Warum finden die meisten Menschen

Warum finden die meisten Menschen klaren, blauen Himmel mit Sonnenschein schöner als trübes, graues Wetter? --188.110.31.126 19:42, 21. Apr. 2015 (CEST)

Als die Evolution unsere Gene formte, wohnten wir die meiste Zeit noch nicht in zentralgeheizten Häusern. Wenn die Sonne scheint, ist es wärmer. Zudem steigt dann die Wahrscheinlichkeit, spärlich bekleidete Frauen zu erblicken, ein ebenfalls erfreulicher Umstand (wer es nicht erfreulich findet, den rottet die Evolution aus, weil er sich nicht fortpflanzt). --92.107.199.39 19:51, 21. Apr. 2015 (CEST)
Licht ist nötig für die Vitamin-D-Produktion und verschiedene andere Vorgänge im menschlichen Körper. Die genauen Zusammenhänge sind gerade Gegenstand der Forschung: Warum Lichttherapien funktionieren.--Optimum (Diskussion) 20:07, 21. Apr. 2015 (CEST)
(BK) Das ist das ein Punkt. Ein anderer Punkt ist die Vitamin D Produktion, dafür wird sicher auch das körpereigene Belohnungssystem anspringen. Und wenn das anspring, finden wir etwas zimlich schnell mal besser. Je weniger der Körper arbeiten muss um seien Kernthemeperatur aufrecht zu erhalten desto mehr Energie hat er für anderes zu Verfügung (und sei das jetzt für das XXX-Thema). Und in unseren Breitegraden ist das nun mal bei Sonnenschein gegeben, und nicht bei trüben Wetter. --Bobo11 (Diskussion) 20:10, 21. Apr. 2015 (CEST)
Könnte es selektive Wahrnehmung sein (die meisten Menschen) ???
In weiten Bereichen von Afrika (und Asien) - wo man auch ab und zu Mill. bis Mrd. von Menschen findet - gibt es soviel blauer Himmel und Sonnenschein, dass alles vertocknet (wenn man nicht mühevoll bewässert). Man könnte sich vorstellen, dass die (bäuerlichen) Menschen da einen grauen Regentag relativ "geil" finden. (Es scheint so, dass die meisten verzweifelten Afrikaner ihren Sonnenschein/blauen Himmel gerne für nördlichere Gefilde mit Wolken eintauschen wollen.)
Es gibt auch das Phänomen, dass Menschen in sehr sonnigen Gebieten (... Florida ...) nach gewisser Zeit "Sehnsucht" nach knackigen Wintern bekommen.
Und Vitamin D: Würden wir nördlichen In-Kisten-Lebenden auch in Herbst und Winter zum Jagen, Fischen, Herde versorgen und Holzsammeln hinausgehen, wäre die Vit-D-Versorgung bei der hellen Haut auch bei trüben Tagen kein Problem. Da wir schwarz aus Afrika gekommen sind, sollte initial die "Sonnenliebe wegen Vit. D" keine Rolle bei der "Wettervorliebe" gespielt haben. 213.169.163.106 11:24, 22. Apr. 2015 (CEST)
+1 Ich habe fast drei Jahre lang in einer Wüste gelebt und gearbeitet (durchschnittlich ca. 5 Regentage im Jahr). Das beginnt schon sehr bald zu nerven ("Hier haben wir nur zwei Jahreszeiten: Tagsüber Sommer und Winter nachts.") Geoz (Diskussion) 12:02, 22. Apr. 2015 (CEST)
Die meisten Menschen weltweit finden sanft hügelige Wiesenlandschaften mit Baumgruppen, Bächen und Seen unter blauem Himmel schön. Es gibt die Vermutung, dass das eine sehr alte Prägung ist – auf die optimale Savannenlandschaft unserer frühen Vorfahren. Rainer Z ... 12:51, 22. Apr. 2015 (CEST)

Vitamin D spielt fast sicher keine Rolle. Gerade bei diesem Vitamin ist es leichter eine Hyper- als eine Hypovitaminose zu bekommen...--Alexmagnus Fragen? 20:49, 22. Apr. 2015 (CEST)

Licht wirkt andidepressiv. Das ist anerkannte Lehrmeinung. Bekannt ist auch, daß Menschen in lichtarmen Regionen, also nahe dem Polarkreis, häufiger depressiv sind, die Suizidrate höher ist und auch mehr Alkoholismus auftritt. Google mal Lichttherapie. --178.4.179.30 19:22, 23. Apr. 2015 (CEST)

Das mit dem Licht ist ganz sicher viel komplexer. Man denke auch an Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - permanent unter "Tageslicht" gehalten werden. Funktionell ist sicher ein guter Rhythmus (wo jeder mit muss...) 213.169.163.106 08:57, 24. Apr. 2015 (CEST)
Na klar, aber danach wurde nicht gefragt, sondern nur nach den "meisten Menschen" die "Sonnenschein" mögen. Nach den Sonderfällen, die Du erwähnst, war nicht gefragt. Das wäre ein neuer Thread. --88.68.86.222 10:55, 24. Apr. 2015 (CEST)
Der Kommentar bezog sich nur auf den "andidepressiv Post" davor... 213.169.163.106 13:31, 24. Apr. 2015 (CEST)
Das scheint eine verquere Form von Aneinandervorbeireden zu sein, als Du einen als allgemeine Aussage auf eine algemeine Frage gemeinten Teil meiner Antwort auf seine gesamte Breite ausgedehnt beantwortet hast. Ob es dafür wohl einen Fachterminus gibt? Solcherart Mißverständnisse gibt´s bestimmt häufiger. --94.219.124.158 18:47, 26. Apr. 2015 (CEST)

Autofahren im Kroatienurlaub

  Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!

"Fahrzeuge, die im Ausland zugelassen sind sowie das persönliche Reisegepäck (dazu zählen z. B. auch Kameraausrüstung, Laptop, CD-Player) dürfen nur von dem Besitzer verwendet und nicht an Dritte ausgeliehen werden. Zuwiderhandlungen werden als Zollvergehen angesehen und können mit hohen Zollstrafen belegt werden."

steht auf der Seite des auswärtigen Amts: [24]

Bedeutet das, dass ich wenn ich mit meiner Partnerin da runterfahre nicht mit ihr den Fahrerplatz wechseln darf? Darf tatsächlich nur der Halter mit dem Wagen fahren? --2003:76:E3F:9C63:D5A:4ABF:4BCC:8B5B 00:25, 23. Apr. 2015 (CEST)

Da solltest du beim AA nachfragen, was die damit genau meinen. Der Eigentümer wäre der Halter, nicht der Fahrer, und das wäre ja völlig blödsinnig, weil es hieße, dass man nicht mit einem Mietwagen nach Kroatien einreisen könnte. (Besitz passt eh nicht, siehe auch Besitz.) -- Janka (Diskussion) 00:51, 23. Apr. 2015 (CEST)
Auch Eigentümer und Halter können zwei verschiedene Personen sein.--Nothere 08:40, 23. Apr. 2015 (CEST)
Von Eigentümer oder Halter ist in der Regelung nicht die Rede. Dort ist der Besitzer gemeint, was das bedeutet steht in WP im Artikel über Besitz. Die Einreise mit einem Mietwagen sollte kein Problen sein, weil du zu diesem Zeitpunkt im Besitz (der Besitzer) des Wagens bist. Auch ein Fahrerwechsel ist möglich, da du in diesem Fall den Besitz nicht aufgibst. Was nicht stattfinden darf, das ist ein Besitzerwechsel – auch nicht ein kurzfristiger, wie er beim Ausleihen erfolgen würde. --46.115.152.114 02:45, 23. Apr. 2015 (CEST)
Also muß ich als Besitzer mit im Auto sitzen und meine Partnerin darf nicht mal morgens mit dem Wagen Brötchen holen, weil ich ihn ihr dazu ausleihen müßte? --2003:76:E3F:9C63:EC17:681B:E1A3:E5EA 07:21, 23. Apr. 2015 (CEST)
Vielleicht ist die Polizei ja so pragmatisch das sie alle mit dem PKW einreisende als Besitzer ansieht. --Mauerquadrant (Diskussion) 07:45, 23. Apr. 2015 (CEST)
Wie soll sie denn wissen, wer mit diesem Auto eingereist ist? In der Gegend gibt es übrigens noch andere Regelungen, die einem die Haare sträuben lassen. In Slowenien wird die Maut in zwei Klassen unterteilt. Klasse 2A ist die normale und Klasse 2B die für Autos, die auf Höhe der Vorderräder eine Gesamthöhe von mehr als 130cm haben. Die kosten dann das Doppelte. Das führt dazu, dass eine Monatsvignette für eine Mercedes-Benz Baureihe 639 30,- Euro kostet, die für einen VW T5 60,- Euro. Weil die Front etwas steiler ist. Ich möchte mal wissen, wer sich da so einen Unfug ausdenkt.. --2003:76:E3F:9C63:EC17:681B:E1A3:E5EA 08:20, 23. Apr. 2015 (CEST)
Bei Autofahrerclubs gibts Vollmacht bzw. Benützungsbewilligung in Landessprachen..[25], [26],[27] --Advanceddeepspacepropeller (Diskussion) 08:36, 23. Apr. 2015 (CEST)
Wenn du nach Kroatien fährst, darfst kein Kroate mit deinem in D zugelassenem Wagen fahren. D.h. wenn deine Freundin (oder ein anderer Mit-fahrer) Kroate ist, wird's problematisch. Anderenfalls ist das o.a. kein Thema --RobTorgel 08:49, 23. Apr. 2015 (CEST)
Hat das jemand mal auf Hintergründe der KFZ-Steuer, Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten und Unfallhaftung hin geprüft? --Hans Haase (有问题吗) 11:40, 23. Apr. 2015 (CEST)
Warum? Hier geht es um Zollvorschriften. --176.0.48.224 11:48, 23. Apr. 2015 (CEST)
Primär geht's darum, dass ich Dinge (Auto, Kamera, etc.) benütze, die nicht verzollt bzw. ordnungsgemäß importiert worden sind. Gilt also auch, wenn ich als Ösi (in A) mit einem Fahrzeug aus D spazieren fahre --RobTorgel 11:53, 23. Apr. 2015 (CEST)
Der Text vom AA ist kein Gesetzestext, sondern es sind „Reise- und Sicherheitshinweise“. Das soll eine Richtlinie dafür geben, wie ich mich bei der Reise nach Kroatien am besten verhalte, ohne in Konflikt mit örtlichen Vorschriften zu kommen. Es gilt zu vermeiden, dass der Verdacht auf unverzollten Import aufkommt. Ich verstehe es so: Fährt der Besitzer selbst – kein Problem. Leiht der Besitzer seiner Freundin den Wagen zum Brötchenholen – auch kein Problen, er kann ja nachweisen, dass beide gemeinsam zum Urlaub eingereist sind. Leiht der Besitzer den Wagen einem „Dritten“ kann es Probleme geben, denn die Behörden könnten vermuten, dass ein unverzollter Import vorliegt. --176.0.48.224 12:54, 23. Apr. 2015 (CEST)
Ja, unter der Annahme, dass die Freundin keine Kroatin ist. --RobTorgel 14:11, 23. Apr. 2015 (CEST)
Ich greife nochmal den weiter oben gebrachten Hinweis auf und ergänze ihn:
Wir sind sehr viel in ganz Europa mit eigenem Auto unterwegs, und wir haben immer eine mehrsprachige Vollmacht (englisch, französisch, russisch mindestens) dabei, die mit Namen, Geburtsdatum und Passnummer samt Unterschrift klar feststellt, wer den (natürlich ebenfalls per FIN und Nummernschild wohldefinierten) Wagen fahren darf. Wird im ehemaligen Ostblock oft nachgefragt, auf dem Balkan auch gelegentlich. Ich ergänze: Eine ebensolche mehrsprachige Liste von wichtigen mitgeführten Medikamenten sollte man ebenfalls immer dabei haben im Ausland, gern vom Hausarzt unterschrieben und gestempelt. Solche Formulare kann man runterladen, aber ein geschickt formulierter Freitext ist bei genug Sprachkenntnis auch völlig ok. Nun zur Kür: Ja, Kroatien und auch Bosnien-Herzegowina stellen sich ziemlich an mit mitgeführten Wertgegenständen. Auch hier sollte man unbedingt eine (möglichst mindestens landessprachliche) Liste von mitgeführten Gegenständen samt geschätztem Wert bei sich führen und bei Einfuhr vom Grenzbeamten bestätigen (stempeln) lassen. Wenn man aus einem Drittland durch Bosnien fährt und dann nach Kroatien einreist, sollte man diese Liste sogar auch dort noch einmal bestätigen lassen. Wenn man das beachtet, kann man getrost seinen Fotoapparat auch mal einem Kroaten in die Hand drücken… wenn man ihn wieder mit rausnimmt aus dem Land. ;) Gute Reise! —[ˈjøːˌmaˑ] 14:13, 23. Apr. 2015 (CEST)
JøMa, das interessiert mich jetzt: Hast Du diese Papiere in Kroatien oder Bosnien jemals wirklich gebraucht? Ich frage, weil ich letztes Jahr auch länger in diesen beiden Ländern unterwegs war, mit einem vollgepackten Campingbus incl. Wertgegenständen, Medikamenten etc., und natürlich nichts dergleichen hatte - nicht einmal das Bewusstsein, dass ich in Teufels Küche geraten könnte. :-) In den einschlägigen Foren hatte ich vorher davon auch nichts gelesen. --Joyborg 15:03, 23. Apr. 2015 (CEST)
Nein, ich wurde nicht danach gefragt. ;) Einmal Bosnien und dreimal Kroatien sind allerdings auch noch nicht repräsentativ, denke ich. Was aber tatsächlich stattgefunden hat, war eine der aufwendigsten Filz-Aktionen meines Lebens an der Grenze BiH-HR: Alles Gepäck lag draußen, und jedes Medikament musste erklärt und begründet werden. —[ˈjøːˌmaˑ] 15:23, 23. Apr. 2015 (CEST)
Solche Listen. Wie eben eine Liste der Wertgegenstände -die man im Urlaub mit sich hat- anzufertigen, hat auch aus anderen Gründen seine Berechtigung. Bei Diebstahl usw. hilft das auf dem Polizeiposten ungemein, gerade wenn man die Landessprache nicht spricht. Und bitte nicht vergessen das die Liste so abgelegt werden sollte (Bei Verwanten oder in der "cloude"), dass man auf sie zugreifen kann auch wenn das Auto weg ist. Bei Medikamenten ist es logioscherweise auch sinnvoll eine Liste anzufertigen -und eine Kopie des Artzrezepte dafür mitzuführen- und mitzunehmen. Auch hier, im Krankenhaus usw. sind sie froh, wenn sie es geschrieben vor sich haben. Das diese Listen auch noch am Zoll helfen können, ist eher der zweitrangig. Denn wenn sie dich filzen wollen (Aus welchen Gründen jetzt auch immer), filzen sie dich. Da hilft unter Umständen gar nichts, man kann nur höflich bleiben dabei (alles andere verlängert das filzen nur). --Bobo11 (Diskussion) 15:36, 23. Apr. 2015 (CEST)
Auch richtig. Wir machen’s bisher so, dass wir Kopien von allen Dokumenten und Bescheinigungen (und einen Notgroschen) nicht nur bei uns führen sondern auch an einer sehr sicheren Stelle im Auto. Dann ist immer noch ein Backup vorhanden, wenn man nicht so doof ist, beide Sets unbeaufsichtigt beisammen zu „parken“. Im ehemaligen Ostblock (Ukraine, Moldawien, Transnistrien) haben wir mehrmals (!) erlebt, dass das unverzügliche Zücken jedweder Bescheinigung auf bürokratische Gegenliebe stößt. Schaden kann’s jedenfalls ganz bestimmt nicht, immer für alles vorbereitet zu sein. ;) —[ˈjøːˌmaˑ] 15:45, 23. Apr. 2015 (CEST) Ach ja, und ebenso mit der Adress- und Telefonliste für Notfälle und mit Buchungs-Quittungen. Und regelmäßig alle Urlaubsfotos auf nen Stick kopieren, der woanders aufbewahrt wird als die Kamera… ;)
Jep Bürokratie bekämpft man am besten mit Bürokratie. Soll heissen auf den Zoll vorbereitet sein, und den Zöllnern auch ihre "exotischen" Wünsche befriedigen zu können, hilft ungemein. Wenn sie die Liste nur noch abtippen müssen -wärend du ruhig und lächeld daneben stehen kannst-, und sie keine Macht ausspielen können, gurkt das sie in der Regel auch an. Und sie geben sich damit zufrieden, dass du die Liste hast. Es ist durchaus auch hilfreich wenn du von dir aus auf diese Liste zu sprechen kommst; „Muss ich bei irgend etwas auf dieser Liste, eine Einfuhr-Ausfuhrbewilligung haben?“. Und du dabei dem Zöllner die Liste unter die Nase hälst, hilft auch bei Bürokraten ungemein. In Japan hate ich bei meiner Fotoausrüstungsliste danach schlicht weg den Zollstempel darauf "Kein Problem zeigen sie einfach diese -nun gestempelte- Liste beim Export" . --Bobo11 (Diskussion) 16:01, 23. Apr. 2015 (CEST)
Eventuell ist ein Carnet zur vorübergehenden Zollfreien Einfuhr des Fahrzeuges nötig. --Mauerquadrant (Diskussion) 15:37, 23. Apr. 2015 (CEST)
Nicht in BiH oder HR, da reicht der deutsche Fahrzeugschein. —[ˈjøːˌmaˑ] 15:54, 23. Apr. 2015 (CEST)

Laut der Karte dort ist Kroatien durch den EU Beitritt Mitglied der Europäische Zollunion sollte damit dieser Humbug nicht wegfallen? Schengen Mitglied werden sie offenbar frühestens ende des Jahres aber das sollte davon ja unabhängig sein?--Saehrimnir (Diskussion) 16:32, 23. Apr. 2015 (CEST)

Das Schengener Abkommen betrifft nur den Personen-, aber nicht den Warenverkehr. Laut unserem Artikel Europäischer Wirtschaftsraum ist Kroatien  Kroatien nur provisorisches Mitglied des EWR, sodass es durchaus noch auslaufende Regelungen aus der Zeit geben kann, als Kroatien noch nicht in EU und EWR war. --Rôtkæppchen₆₈ 16:40, 23. Apr. 2015 (CEST)
Oh mann, das scheint ja wirklich ziemlich kompliziert zu sein. Ich hab ja gedacht, dass durch den EU-Beitritt von Kroatien alles einfacher wird. Dass die nicht im Schengenraum sind und man bei der Einreise den Perso oder Pass noch vorzeigen muss, hab ich ja noch verstanden. Dass es aber noch komplizierte Zollbedingungen geben könnte, hab ich nicht bedacht. Hoffentlich werde ich nicht verhaftet, wenn ich Ende Mai/Anfang Juni in Kroatien bin und wieder ausreisen möchte...84.173.225.57 02:27, 25. Apr. 2015 (CEST)
Alles halb so wild! Auf ähnliche Rechts-Finessen stößt man eigentlich in jedem Land, wenn man es mal genauer beleuchtet. In Schweden gibt es keine Toleranzwerte beim Blitzen, in Italien ändern sich die Verkehrsregeln ungefähr jährlich (natürlich gern kurz vor den Sommerferien), in Polen wurde lange diskutiert, ob man nun in jedem Pkw einen Feuerlöscher mitführen müsse (müssen jetzt nur Einheimische tun), und welches Land das „Tagfahrlicht“ als die „Lichtpflicht bei Tag“ erfüllend betrachtet und welches nicht, ist eine Wissenschaft für sich. Ins eine Land darfste keinen Käse mitnehmen, und in Norwegen kann man gegen eine kleine Gebühr die Zollfreimengen an Alkohol plötzlich nicht unerheblich erweitern. Aus Montenegro dorthin im Urlaub mitgenommene Hunde wieder in die EU zurück-einzuführen, gilt als Königsdisziplin der Bürokratie, und wer nach Transnistrien einreist, wird gezwungen, sein Auto verübergehend (gegen 200 Rubel Gebühr und mit wahnsinnigem Papierkram) in die Republik zu importieren! Du siehst: Eigentlich ist alles immer total kompliziert, man muss es nicht im real life nicht so kompliziert machen. Auch innerhalb Deutschlands schlackerste mit den Ohren, wenn Du die genauen Bestimmungen der StVZO und StVO wortwörtlich nimmst: Du bist vor jedem Losfahren verpflichtet, Dich vom ordnungsgemäßen Zustand des Wagens zu überzeugen, wusstest Du das? :)
Nimm einfach die oben beschriebenen Zettelchen mit nach Krioatien (eine Packliste macht man vorm Urlaub ja eh, die kannste gleich dafür weiterbenutzen), und gut is. :) Schönen Urlaub! —[ˈjøːˌmaˑ] 11:51, 27. Apr. 2015 (CEST)

Reichtum in der DDR

Gab es in der DDR (bzw. im gesamten Ostblock) Privatpersonen, die man nach unserem marktwirtschaftlichen Verständnis als "reich" (also im Sinne eines Millionenvermögen) bezeichnen konnte (vorweg: Mir ist schon bekannt, das Geldbesitz im Kommunismus wenig Bedeutung hat, und hochgestellte Personen mit Privilegien statt Geld bezahlt wurden).--Antemister (Diskussion) 20:19, 23. Apr. 2015 (CEST)

Juri Konstantinowitsch Sokolow --92.105.81.90 20:43, 23. Apr. 2015 (CEST)
 
Ardenne-Villa 2011
Mein Vater zeigte mir damals die Ardenne-Villa und für mich war jemand der so ein Haus besaß unglaublich reich. :-) --an-d (Diskussion) 22:44, 23. Apr. 2015 (CEST)

Hallo! Ja, es gab in der DDR "Reiche". Unter denen muß man aber sowohl die gesellschaftlichen Gruppen und die Herkunft des Reichtums als auch den Bewertungsmaßstab beachten. Immobilien, Antiquitäten, Edelmetalle und andere Wertgegenstände durften ja häufig behalten werden, wenn man nicht politisch auffiel, oder zum System gehörte. Ardenne ist da immer wieder das Standardbeispiel, aber der Besitz von Mietshäusern war genauso üblich, wie die Teilhabe an Genossenschaften, wo man massiv am Gewinn beteiligt wurde, wenn man sein Eigentum einbrachte. Genauso waren die Sparguthaben teilweise gigantisch. "Millionäre" waren zwar selten, aber nicht unmöglich. Das Problem war eher, daß "Reichtum" verwaltet wurde und schwand, und nicht durch heute übliche Maßnahmen erhalten und gemehrt wurde.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:56, 23. Apr. 2015 (CEST) [28] spricht von 40 Millionären, und schildert Umstände, wobei eben auch Schnitzler nicht typisch war.

Es gab Leute wie Alexander Schalck-Golodkowski, die kannte in der DDR "niemand". Und sie blieben bis heute seltsam unbehelligt ;) --Pölkkyposkisolisti 09:15, 24. Apr. 2015 (CEST)
Hallo! Nein, es gab in der DDR keine "Reichen" im Sinne des heutigen und damaligen Verständnisses. Man muss bei Einzelpersonen und Gruppen (bspw. Handwerker, Konsumgaststättenbewirtschafter und ähnlichem) sowohl den Umfang des "Reichtums" als auch seine Begründung/Herkunft beachten. Ardenne, Schalck oder Schnitzler haben einen anderen Hintergrund/Ursache, der auch nicht zu einer Familiendynastie geführt hätte (Erbrecht). Insbesondere die fehlende Anhäufungsmöglichkeit von Grundbesitz (Immobilien) verhinderte "Reichtum". Das Verhältnis zum Reichtumsbegriff war ein völlig anderes. Die sogenannten Neureichen waren nicht die Wissenschaftler, Politiker oder Intelligenz, sondern Fensterputzer, Fliesenleger, Autosattler und weitere eigentlich unspektakuläre Berufe. Selbst die "Top"-Musiker, Sportler oder Künstler konnten keine Reichtümer aufbauen, obwohl sie manchmal zu den Neureichen gehörten. Aber Neureich bedeutete nicht die rein kapital(istische) Bedeutung - in der DDR: Haus auf Grundstück mit Sauna, Farbfernseher und Swimmingpool, Datscha (Ferienhaus) an der Ostsee, Auto ab Lada (meist Import Citrön, Volvo, Mazda), Urlaub am Schwarzen Meer/Kubakreuzfahrt, Einkaufen in Delikatläden und Intershop (heute vergleichbar mit Karstadt Lebensmittel). Mehr ging nicht! Und war vom Gesellschaftsmodell auch nicht vorgesehen. Wer "Reichtum" in der DDR anschauen möchte, sollte sich das Wohnlager der Partei- und Staatsführung ansehen. Und dann die Frage, war das Reichtum?--Wikiseidank (Diskussion) 09:28, 24. Apr. 2015 (CEST)
Im Vergleich zum Otto-Normal-Bürger war das Reichtum, Wikiseidank. Klar, das sieht heute unspektakulär aus, aber Südfrüchte und vieles andere (erhellend sollte auch das Gespräch mit der Verkaufsstellenleiterin im von mir verlinkten Video sein) war für viele schlicht unerreichbar. Wenn man kein Westgeld hatte, war auch der Intershop passé. Die heute vielleicht bescheiden anmutende Wandlitzsiedlung täuscht nämlich darüber hinweg, daß DDR-Bürger solche Sachen entweder gar nicht, nur schlecht oder erst nach langem Anstehen/Warten bekamen.--IP-Los (Diskussion) 13:02, 25. Apr. 2015 (CEST)
Und damit wären wir am Anfang jeder sinnvollen Erörterung/Diskussion - eindeutige Definition das Sachverhalts. Wenn es um "Reichtum" in der DDR, im heutigen Nigeria, bei den Inuit oder sonstwo geht, muss man erst mal "Reichtum" definieren (oder wie ich: einschränken mit "", "im Sinne der heutigen/damaligen Verständnisse", Reichtum nur monetär betrachtet usw.).--Wikiseidank (Diskussion) 13:23, 25. Apr. 2015 (CEST)
Auf uns mag die Wandlitzsiedlung heutzutage vielleicht spießig und die Einrichtung kleinbürgerlich wirken, aber es war genau das, was ihre damaligen Bewohner haben wollten. Hätten sie was anderes gewollt, hätten sie sich auch das problemlos beschaffen können. Honecker z.B. war passionierter Jäger und besaß das Jagdhaus Wildfang in der Schorfheide. Zu seinem privaten, abgesperrten Jagdrevier fuhr er im eigenen Range Rover. Erich Mielke war Vorsitzender der Spielervereinigung SV Dynamo und benutzte das MfS dazu, seinem Fußballclub Dynamo Dresden "hilfreich unter die Arme zu greifen". Ein eigenes Jagdanwesen mit Jagdrevier, ein eigener Fußballclub, das sind Dinge, die man heutzutage mit Reichtum verbindet. Sicherlich gehörten diese Dinge den Regierenden nicht als Privateigentum im westlichen Sinne, aber sie hatten die Verfügungsgewalt darüber. --Optimum (Diskussion) 14:00, 25. Apr. 2015 (CEST)
<quetsch> Mielkes Lieblingsverein war der BFC Dynamo nicht Dynamo Dresden.--IP-Los (Diskussion) 18:49, 26. Apr. 2015 (CEST)
Wikiseidank spricht einen wichtigen Punkt an. Wenn es um die Frage des Reichtums geht fallen mir, gerade auch im Kontext mit den Flüchtlingen heutzutage oder im Kontext mit der Situation der Menschen in Griechenland auch noch ganz andere Kriterien ein. Ist es nicht auch Reichtum, wenn ich eine gewisse soziale Sicherheit habe? Die Subvention von Miete, Energie, Grundnahrungsmitteln, Kinderbetreuung, Bildung und medizinischer Versorgung hat in der DDR riesige Summen verschlungen und sicher zu den ökonomischen Problemen viel beigetragen. Aber das kam den Menschen zugute und wenn ich mir die heutige Lebenswirklichkeit von Langzeitarbeitslosen und die Perspektive der Altersarmut bei so vielen Menschen bedenke, macht der Mangel an Südfrüchten nicht den entscheidenden Unterschied. Vielleicht waren die DDR-Menschen in diesen Dingen viel angstfreier und damit reicher. Ich will damit nichts schön reden. Aber der Arbeitsdruck in DDR-Betrieben war nun wirklich nicht zu vergleichen mit dem Arbeitsdruck heute im Westen. Auch das kann Reichtum bedeuten, wenn ich mehr Zeit habe und wenn meine Lebenszeit mit weniger existentiellem Streß und Sorgen belastet ist.
Es bedeutet allerdings auch Reichtum, wenn ich Kafka lesen kann. Diesen Reichtum gab es in der DDR lange Zeit nicht. Andererseits ist das nichts Ungewöhnliches. In US-amerikanischen Schulbibliotheken wird Darwins Werk vernichtet. Das ungarische Mediengesetz interpretieren manche als eine „Gesetzeslage, wie man sie sonst nur von autoritären Regimen kennt“ (Dunja Mijatović, die Medienbeauftragte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vor der Einführung im Dezember 2010). Auch in der Freiheit des Wortes, ob es nun etwas bewirkt oder nicht, sehe ich einen gewissen Reichtum. Vor allem, wenn es ein Justizsystem gibt, das diese Freiheit - besonders bei politischen und religiösen Themen - schützt.
Wie die Beispiele zeigen sollen: Es gibt auch elementare Aspekte von nichtmateriellem Reichtum. Angst, Verläßlichkeit und Freiheit stehen für mich in einem konstituierenden Zusammenhang mit Reichtum.
Noch schwieriger wird es dann mit dem Gefühl, glücklich zu sein. Ist es Reichtum in meinem Leben, weil ich glücklich bin? Mit allen Vorbehalten bei so einem diffusen Begriff sollte es uns doch nachdenklich stimmen, wenn wir lesen: „Obwohl die Deutschen eines der reichsten Völker der Erde sind, sieht sie ein internationaler Glücksatlas nur im oberen Mittelfeld. Deutschland kommt nach einer Studie des Washingtoner Gallup-Instituts nur auf Rang 46 von 138 untersuchten Nationen. Damit liegt es in Sachen Glück gleichauf mit Senegal und Kenia und knapp vor Sri Lanka, Vietnam, Tansania und Ghana.“ --2003:45:466A:55B:255D:D5BA:EE2E:93E3 17:51, 26. Apr. 2015 (CEST)

Wenn man Reichtum DDR-spezifisch mit Privilegien übersetzt, kommt man der Sache vielleicht näher. Durch die Bodenreform, Enteignungen und einen kompletten Systemwechsel gab es in der DDR pekuniären Reichtum eher selten, da die vermögende Schicht fast gänzlich fehlte. Reichtum drückte sich eher in der Menge bzw. Art an Sachgütern aus, an die Otto Normalverbraucher so nicht kam. --scif (Diskussion) 10:20, 27. Apr. 2015 (CEST)

Songs

Habe 3 Songs, bei denen ich leider trotz intensiver Suche nicht weiterkomme, auch mit Liedsuchmaschine. Beim ersten ist auch ausgerechnet der Refrain kaum zu verstehen. Dieser wäre in Teil 1 ab 9:10, die anderen beiden in Teil 5 und zwar ab 1:19 und 22:55. Wer helfen möchte: http://rtl-now.rtl.de/deutschland-sucht-den-superstar/recall-2015-04-18-20-15-00.php?film_id=198733&player=1&season=12. Vielen Dank.--95.208.172.201 14:24, 25. Apr. 2015 (CEST)

Ich glaube, das erste ist Beyoncé ft. Chris Martin - Halo. --King Rk (Diskussion) 14:55, 25. Apr. 2015 (CEST)

Oh sorry vielmals, ich meinte nicht im 1. sondern im 3.Teil ab 9:10. "Halo" hätte ich auf jeden Fall erkannt. Trotzdem danke für Deine Hilfe; wäre schön, wenn es noch jemand rausfindet. 95.208.172.201 15:04, 25. Apr. 2015 (CEST)

Okay, hab mich schon gewundert ;) Wär glaub auch ne andere Version gewesen. Das zweite ist SomeKindaWonderful - Reverse. --King Rk (Diskussion) 15:36, 25. Apr. 2015 (CEST)
Das dritte Sigma ft. Labrinth - Higher. --King Rk (Diskussion) 15:42, 25. Apr. 2015 (CEST)

Dankeschön für die Antworten. Auf das erste hatte ich am meisten gehofft, aber kann ja noch werden.95.208.172.201 15:59, 25. Apr. 2015 (CEST)

Vielleicht kommt jemandem auch der Text bekannt vor, wurde leider immer noch nicht fündig: yesterday I wanna reaction...bring me down...what I did when only thing early...there’s nobody else...there’s nobody else...nobody else nobody else...Refrain: Hey, ay, ay...Baby my daytime loving I can…ay ay ay…I can’t leave you… Der Refrain ist wie gesagt äußerst unverständlich und sehr schwer zu beschreiben etwa (Hey, ay, ay) / Baby my daytime...hey ay ay. Es scheint mir doch ein aktuellerer Titel zu sein. Danke. 37.209.120.180 09:56, 27. Apr. 2015 (CEST)

Strafbarkeit durch das verschenken von ungewollten "Geschenken?

Folgender Fall hat sich vor einigen Jahren in meiner Heimatstadt zugetragen und dort für Allgemeine Erheiterung gesorgt. Juristisch gab es keine Konsequenzen da keine Anzeige erstattet wurde.

"A hat sich von B nach langjähriger Beziehung getrennt. B ist über diese Entscheidung sehr frustriert und möchte sich rächen. Er bestellt bei den örtlichen Baustoffhandel 3 Tonnen Sand die er A vor die Einfahrt kippen lässt. Darauf angesprochen verteidigt sich B in dem er sagt das er A nur eine Freude bereiten wollte in dem er ihr Baumaterial schenkt."

Hat B sich strafbar gemacht? Aufgrund von welchen Gesetzen könnte er eventuell verurteilt werden?--93.217.168.107 17:11, 25. Apr. 2015 (CEST)

  Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.
Ja, denn B hat nur eine faule Ausrede.--N'Djamena (Diskussion) 17:13, 25. Apr. 2015 (CEST)
Zivilrechtlich: Eine Schenkung liegt nicht vor, das hier geht mehr in Richtung Belästigung. Unterlassungsanspruch der A wg. Besitzstörung, Schadenersatzanspruch der A ggü. B, Schadenersatzanspruch des Händlers ggü. B (Transportkosten, Zeitaufwand usw.). Strafrechtlich: Da seh ich gerade wenig. Wenn B vorhatte, jemanden zu schädigen (etwa den Baustoffhändler, der den Sand überflüssigerweise liefern musste und B wollte, dass er nicht bezahlt wird), dann ggf. (versuchter) Betrug zu Lasten des Händlers. --88.130.67.241 17:24, 25. Apr. 2015 (CEST)
Nötigung wenn die Verflossene nicht wegfahren konnte, Behinderung des Strassenverkehrs, unbefugtes Abladen von Abfällen, ... --92.105.81.90 17:34, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ja, genau, je nach Lage des Falles so in der Art, wobei neuer Sand ja kein Abfall ist. Wenn der Sand auf der öffentlichen Straße lag, dann fehlte dafür wahrscheinlich auch die nötige Genehmigung... Belästigung der Allgemeinheit, § 118 OWiG, kommt mir da in den Sinn, greift aber nicht, wenn nur die A belästigt sein sollte. --88.130.67.241 17:38, 25. Apr. 2015 (CEST)
(BK) Ich sehe im geschilderten Sachverhalt keine Anhaltspunkte für strafbares Handeln. Unsere Justiz ist auch nicht dafür da, jeden Blödsinn aufzuklären oder gar auf Kosten der Steuerzahler zu sanktionieren. Das heißt natürlich nicht, dass sowas folgenlos bliebe: zum Beispiel könnte A Schadensersatz verlangen, aber das ist eine zivilrechtliche Angelegenheit. --Mangomix 🍸 17:36, 25. Apr. 2015 (CEST)
Im Artikel Unbestellte Lieferung (Deutschland) wird §683 BGB erwähnt, wonach der „Schenker“ dem „Beschenkten“ den Aufwand, den er mit der unverlangt zugeSANDten Ware hat, erstatten muss. --Rôtkæppchen₆₈ 17:57, 25. Apr. 2015 (CEST)
Eine unbestellte Lieferung liegt nicht vor, da B ja den Sand bestellt hat. Nur der Lieferort ist so nicht gewollt (und zwar von A nicht gewollt, gemäß seinem Auftrag hat der Lieferant an den korrekten Ort geliefert), aber das ändert nichts dran, dass B eine Bestellung aufgegeben hat. § 683 BGB greift (zum Glück) auch nicht: Geschäftsführer wäre hier der Belästiger B, Geschäftsherr wäre A. § 683 greift schon deshalb nicht, weil die Handlungen des B dem wirklichen oder dem mutmaßlichen Willen der A nicht entsprechen und der B das wissen musste. --88.130.67.241 18:20, 25. Apr. 2015 (CEST)

Es ist einfach keine Schenkung gewesen, auch wenn er die umgangssprachlich so nennt. Zumindest in Deutschland heißt es klar im §516: " Eine Zuwendung, durch die jemand aus seinem Vermögen einen anderen bereichert, ist Schenkung, wenn beide Teile darüber einig sind, dass die Zuwendung unentgeltlich erfolgt." - ohne Einigung keine rechtmäßige Schenkung. In dem Fall hätte aber auch der Lieferant die Sendung gar nicht abladen dürfen. Sry, aber diese Story hat alle Elemente einer Urban Legend.Oliver S.Y. (Diskussion) 18:09, 25. Apr. 2015 (CEST)

+1, Geschenke muß man nicht annehmen. Der Fall hat keinen strafrechtlichen Aspekt. "Vor der Einfahrt" bedeutet: öffentlicher Raum. Es geht also darum, dass irgendwer irgendwo willentlich eine Ladung Sand hinkippen läßt und eine Einfahrt/Ausfahrt versperrt. Das ist im Bereich der Ordnungswidrigkeit, wahrscheinlich das, was früher "Grober Unfug" war und nun Belästigung der Allgemeinheit ist. Der angeblich Beschenkte hat, wenn sein Auto dauerhaft durch das Versperren der Einfahrt blockiert sein sollte, möglicherweise, wenn Form und Fristen gewahrt sind, zivilrechtliche Ansprüche durch eine Ersatzvornahme bei der Beseitigung des Hindernisses und der Anmietung eines Ersatzfahrzeugs. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 18:57, 25. Apr. 2015 (CEST) Nachsatz: Der Baustofflieferant darf abladen. Sein Vertragspartner ist der "Schenker". Dass zumindest kurzzeitig eine Ausfahrt durch eine Lieferung versperrt wird ist nicht unüblich, weil dort in der Regel Platz zum Abladen besteht und weil von dort das Material am leichtesten an den Verarbeitungsort verbracht werden kann. Der Lieferant ist nicht verpflichtet, zu prüfen, ob eine entsprechende Absprache zwischen "Schenker" und "Beschenktem" besteht. Für das Versperren der Ausfahrt steht der Besteller des Baustoffes in der Verantwortung, denn er hat diesen Lieferort verlangt. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 19:05, 25. Apr. 2015 (CEST) Nachsatz @ IP88.130.67.241: Dem Baustoffhändler ist kein Schaden entstanden, daher hat dieser keinen Anspruch auf Schadenersatz sondern nur auf das Begleichen der Rechnung durch den Auftraggeber. Mit dem Abladen ist der Sand in das Eigentum des Schenkers" übergegangen (wenn die AGB des Händlers nicht dagegensteht, z.B. falls der Auftraggeber nicht bezahlt. Dann erst könnten aus der Nichterfüllung des Vertrages weitere zivilrechtliche Ansprüche entstehen). --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 19:23, 25. Apr. 2015 (CEST)

Sehr interessante Antworten , dafür erst einmal ganz herzlichen Dank. Da das Thema auf einiges Interesse noch ein paar Zusatzinformationen damit in die Richtung nicht spekuliert wird.

1: Der Sand wurde Ordnungsgemäß bezahlt. 2: Der Sand befand sich nicht im Öffentlichenraum sondern auf dem Grundstück. 3: B War während dieser Aktion noch in dem Haus gemeldet und hat das sozusagen als "Abschiedsgeschenk" unmittelbar nach seinen Auszug hinterlassen. 4: Das Grundstück gehörte jedoch A und nicht B.

--93.217.168.107 19:25, 25. Apr. 2015 (CEST)

Dann ist es klar eine zivilrechtliche Sache. Die Meldeadresse und der Auszug spielen keine Rolle. Der "Schenker" ist zur Beseitigung verpflichtet, wenn das "Geschenk" nicht angenommen wird. Also formgerechte Fristsetzung -> Ersatzvornahme -> Rechnungsstellung -> Inkassobüro. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 19:31, 25. Apr. 2015 (CEST)
Dann ist der Sand kein Geschenk, sondern der Besteller hat ihn nur beim Umzug zurückgelassen, ist aber nach wie vor Eigentümer des Sandes. Also darf der Hausbewohner vom Ausgezogenen verlangen, dass er den Sand mitnimmt. Andernfalls darf der Hausbewohner ihm den Sand kostenpflichtig nachsenden. --Rôtkæppchen₆₈ 19:37, 25. Apr. 2015 (CEST)
(BK)Seh ich auch so, das wird eher nur zivilrechtlich einklagbar sein. Denn beim Punkt ob es auch strafrechlich belangbar ist, da wäre ich mir nicht so sicher. Denn dafür müsste irgend ein Paragraf wie Nötigung usw. greifen. Denn ein Sandhaufen auf dem Rasen im Garten, alleien erfüllt das nicht zwingend. Was am ehsten greifen könnte, wäre Sachbeschädigung. Der Beschenkte A kann und darf darauf bestehen, dass B den Sandhaufen wieder entfernt. Denn wenn A das Geschenk nicht annimmt, muss es B wieder mitnehmen (bzw. hier in dem Fall eher abholen lassen). --Bobo11 (Diskussion) 19:43, 25. Apr. 2015 (CEST)
(BK) Wenn A einen Mietvertrag hatte gibt es möglicherweise einen mietrechtlichen Aspekt, weil Mieter in der Regel die Mietsache bei ihrem Auszug geräumt haben müssen. Hier würde, vor allem wenn die Grundstücksnutzung Teil des Mietvertrags war, je nach Vertragsinhalt ein entsprechender Anspruch durch den Vermieter entstehen. Aber auch ohne Mietvertrag hätte der Grundstückseigentümer natürlich die benannten zivirechlichen Ansprüche. Kostenpflichtiges Nachsenden halte ich für fragwürdig. Davor müsste in jedem Fall dem Mieter Gelegenheit gegeben werden, das innerhalb zumutbarer Frist selbst zu regeln. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 19:46, 25. Apr. 2015 (CEST) @Bobo: Für Nötigung fehlt ein Nötigungsziel. Für Sachbeschädigung fehlt der Schaden an einer Sache. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 19:48, 25. Apr. 2015 (CEST) @Rotkappe: Es ist erst keine Schenkung, wenn der Beschenkte das Geschenk nicht annimmt bzw. zurückweist. Vorher ist es ein einseitiger Schenkungsversuch, also in der Schwebe. Der Beschenkte sollte also in jedem Fall zurückweisen, damit die Schenkungsvariante eindeutig aus der Welt ist. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 19:54, 25. Apr. 2015 (CEST)
@IP lies noach mal was ich geschieben habe. ICh hab ja Nötigung verneit, wenn der Sandhaufen im garten auf dem rassen ligt. Nötigung wäre es,wenn der Sandhaufen in der Auffahrt vor der Gatage liegen würde, in dem noch das Auto steht. Aber betrefen dem verneinen von Sachbeschädigung wäre ich an deiner Steller vorsichtig. Es wird schneller was beschädigt als es einem lieb ist, und sei es jetzt "nur" ein Rosenbusch oder was ähnliches. Auch der Rasen kann Schaden enhmen wenn der Sand nicht zeitnah entfernt wird usw. . Klar wenn der Sand-Liferant aufgepasst hat, ist das mit der Sachbeschädigung nicht zwingend. Ich bleib bei meiner Aussage; B ist verpflichtet den Sandhaufen wieder zu entfernen, wenn A in nicht als Geschenk annimmt. --Bobo11 (Diskussion) 19:56, 25. Apr. 2015 (CEST)
Lieber Bobo, deiner letzten Folgerung stimme ich zu, nicht aber der Vermutung der Nötigung. Tatbestandsmerkmal der Nötigung wäre es, hier rechtswidrig zu einer Unterlassung (dem Gebrauch des Autos) zu nötigen. Selbst wenn wir (sehr großzügig) den Sandhaufen das Mittel der Gewalt verstehen, wäre das alles hinsichtlich der Rechtswidrigkeit noch immer sehr fragwürdig. § 240 (2) StGB sagt: „(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.“ Eine Verwerflichkeit kann ich jedoch nicht erkennen. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 20:30, 25. Apr. 2015 (CEST)
Wie bitte? Jemand kippt mir einen Sandhaufen vor mein Garagentor, um mich zu ärgern, und das soll nicht verwerflich sein? --Jossi (Diskussion) 13:27, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ich halte das auch für verwerflich, zumindest in dem hier gegebenen Fall: Würde der Besteller den Sand einfach so, ohne drüber nachzudenken vor die fremde Einfahrt kippen lassen (und man ihm glauben, dass er wirklich nicht wusste, dass er damit jemanden belästigt), dann könnte man die Verwerflichkeit ja vielleicht noch verneinen. Aber hier liegt die Situation ja anders: B kippt der A den Sand vor die Einfahrt, nicht, weil er nicht drüber nachgedacht hat, dass sie dadurch genötigt sein könnte. Nein! Er will sie gerade nötigen. Dafür dass A sich scheiden lässt, was ihr gutes Recht ist, will er sich an ihr rächen, indem er ihr vorsätzlich schadet. Ziel der Nötigung ist es, ihr für ihr rechtstreues Verhalten eins auszuwischen. Verglichen mit "B macht das, einfach ganz ohne über die Belästigung der A nachzudenken", begeht B hier ein gesteigertes Unrecht und handelt mithin verwerflich. --88.130.67.241 14:12, 26. Apr. 2015 (CEST)
Es sollte hier als Maßstab nicht der ethisch-moralische Kontext von Verwerflichkeit sondern das juristische Verständnis von Verwerflichkeit betrachtet werden. Ich verweise - bei allen üblichen und notwendigen Vorbehalten - der Einfachheit wegen erstmal auf den Artikel Verwerflichkeit. Dort wird behauptet: „Das Nötigungsmittel ist verwerflich, wenn Umstände hinzutreten, die das Nötigungsmittel als grob sozialwidrig erscheinen lassen. Die Anwendung von Gewalt oder die Drohung mit einem empfindlichen Übel an sich ist noch nicht verwerflich. (...) Es ist aber etwa dann verwerflich, wenn es einen Straftatbestand erfüllt oder sonst gegen die Rechtsordnung verstößt.“ Das Abladen des Sandes wird bisher einmütig nicht als Straftatbestand interpretiert. Die Frage ist also: Ist es „ grob sozialwidrig“ (mit der Betonung auf „grob“)? Verstößt es gegen die Rechtordnung? Ich möchte meine - sicherlich bestreitbare, aber nicht endgültig zu klärende - Sichtweise, dass keine Verwerflichkeit vorliegt, hier nicht absolut setzen. Coram iudice et in alto mari sumus in manu Dei. Ich gebe daher die Ausführungen zum § 240 StGB einfach nur zum Bedenken. Wir werden es wahrscheinlich nicht klären können, auch wenn es nach meiner Erinnerung in der Vergangenheit bereits ähnliche Fälle (Findlinge vor der Einfahrt abgeladen) vor die Schranken der Gerichte geschafft haben. Und jenseits davon: Für eine Nötigung fehlt noch immer ein Nötigungsziel. Das Behindern der Mobilität des "Beschenkten" allein enthält für den "Schenker" keinen Vorteil über die Befriedigung niederer Gefühle hinaus. --2003:45:466A:55B:255D:D5BA:EE2E:93E3 18:17, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ein solcher "Vorteil" kann strafrechtlich sehr relevant sein, macht er doch mitunter den Unterschied zwischen einem "einfachen" Totschlag und einem handfesten Mord aus. So wie ich den Fall verstehe, will B die A davon abhalten sich scheiden zu lassen oder aber sie zumindest für den Versuch bestrafen. B verfolgt mit der Nötigung also das Ziel, die A von einem rechtmäßigen Verhalten abzubringen. Schon allein damit ist der Nötigungserfolg verwerflich und Verwerflichkeit liegt ungeachtet irgendwelcher weiterer Umstände vor. Meiner persönlichen Meinung nach ist aber zusätzlich auch die Zweck-Mittel-Relation verwerflich: B nötigt, um ein Verhalten der A zu unterbinden. Dieses Verhalten der A ist rechtmäßig. Es unterbinden zu wollen, obwohl es die Rechtsordnung ganz klar gestattet, ist rechtswidrig und geht in Richtung Erpressung. Unsere Rechtsordnung sieht es nicht als legitimes Mittel, jemandes Eheschließungsfreiheit dadurch auszuhöhlen, dass man demjenigen Sand vor die Haustür kippt. Für Scheidungen gibt es als legitimes Mittel gerichtliche Verfahren, in denen B sich noch genug austoben kann. Sand vor der Frau Haustür kippen ist kein solches legitimes Mittel. --88.130.89.139 20:46, 26. Apr. 2015 (CEST)
Hm. Von einer Scheidung war bisher nirgendwo die Rede. Der Fragesteller schreibt: „A hat sich von B nach langjähriger Beziehung getrennt.“ Ich kann mit deinem Beitrag nichts das Geringste anfangen. Es handelt sich im vorliegenden Fall höchstens um einen gefühlsgeleiteten Racheakt des Verschmähten. Und das Nötigungsziel ist es nach aller Lebenserfahrung (und Logik) sicherlich nicht, dass es sich nach dieser Aktion, die ja zusätzlich von der ironischen "Abschiedsgeschenk-Story" flankiert wird, die ehemalige Geliebte nochmal anders überlegt. („Lieber B, dein verzweifelter Sandhaufen vor meiner Garage hat mir gezeigt, wie sehr du mir fehlst...“) Auch mein psychologisches Halbwissen spricht vehement dagegen, dass aus diesen Beiden jemals nochmal etwas werden könnte. --2003:45:466A:55B:255D:D5BA:EE2E:93E3 21:10, 26. Apr. 2015 (CEST) Nachsatz: Ich begebe mich mal aus Spaß aufs Glatteis und sage: Die starke emotionale Involviertheit des Verschmähten könnte bei einer Gewichtung seine Tathandlung hinsichtlich der Frage der groben Sozialwidrigkeit sogar in einem milderen Licht erscheinen lassen. Niemand freut sich, wenn er (ob sozialverträglich oder nicht) vor die Tür gesetzt wird. Aber wie gesagt, vor Gericht und auf hoher See... Die Tat verdeutlicht ja auch den mangelnden Respekt vor der autonomen, selbstbestimmten Entscheidung der ehemaligen Partnerin über sich selbst und ihr Gefühls- und Beziehungsleben. Ein Gericht könnte genausogut erkennen, dass den häufigen, oft auch gewalttätigen und frustrierten Macho-Racheakt-Allüren ehemaliger Liebhaber gegenüber Frauen, die über sich selbst entscheiden wollen, schon im Vorfeld ganz besonders nachdrücklich Einhalt geboten werden muss, weil am Ende dieses Weges der sogenannte Ehrenmord durch Familienmitglieder steht. --2003:45:466A:55B:255D:D5BA:EE2E:93E3 21:31, 26. Apr. 2015 (CEST)

My Ebay-Seite lädt permanent

Was läuft falsch, wenn die Ebay-Seite permanent neu lädt, und zwar in allen möglichen Browsern und computern? 178.5.190.218 18:50, 25. Apr. 2015 (CEST)

Mgl nix, wie der Countdown oder andere Ereignisse bedient werden, was nicht über Skript geht. Ich würde den Router neustarten, am Computer DNS-Cache ipconfig /flushDNS und Browser-Caches leeren. Ggf. den Ordner Macromedia in %appdata% bzw. %appdata%\Roaming und mit Vorsicht auf andere Anwendungen ggf. den Ordner Sun, wenn keine sonstigen JAVA-Geschichten benutzt und eingerichtet wurden und werden, löschen. Die Prüfung auf unerwünschte Software würde ich der Löschung voranstellen. --Hans Haase (有问题吗) 20:03, 25. Apr. 2015 (CEST)
Nichts zu machen. Es ist auch unabhängig vm Browser. Ist irgendwas mit der Seite? 178.5.190.218 21:04, 25. Apr. 2015 (CEST)
Poste keinen Link, aber eine ebay-Arikelnummer oder einen Suchbegriff, bei dem Fehler auftritt. Ist es möglich, dass Du Touchscreen und Maus hast bzw. ein Zeiger-Eingabegerät zittert und über sich ändernde Werbung oder Objekte der Seite fährt und dies den Effekt verursacht? --Hans Haase (有问题吗) 22:08, 25. Apr. 2015 (CEST)
Nein, es ist bei der "Mein Ebay"-Seite und bei jeder Suchseite, egal was gesucht wurde. Und auf zwei von einander unabhängigen Computern und auf jedem Browser. Die Seite läd ständig immer und immer wieder und wenn ich es schaffe auf das X zu klicken, hält sie kurz an und fängt nach einer Minute wieder an zu laden. Irgendwann kackt die Seite dann ab. Dann muss ich erneut manuell laden. 178.5.190.218 22:14, 25. Apr. 2015 (CEST)
Ich kann hier ebay problemlos aufrufen. Offensichlich hast Du etwas auf dem Rechner, was Dir die Werbung gegen andere Werbung austauscht, ein DNS- oder Proxy-Problem. Ferner wären Flashplayer und Grafiktreiber eine Erklärung. Sieht Datei hosts außer Einträgen mit 127.0.0.1 gut aus? --Hans Haase (有问题吗) 22:29, 25. Apr. 2015 (CEST)
@IP: Ich würde mal Adblock Plus versuchen (Ausnahmen sollten deaktiviert werden), falls das nichts nutzt, poste mal auf trojaner-board.de (vorher bitte die Anleitung lesen), ev. hast du dir bei einem Rechner Malware eingefangen, die dann auf den anderen Rechner übertragen wurde.
@Hans Haase: es könnten auch andere Einträge, die mit 127 beginnen, drin sein, z.B. 127.0.0.2 oder 127.1.2.3. Diese Einträge haben den selben Effekt wie die mit 127.0.0.1. --MrBurns (Diskussion) 23:28, 25. Apr. 2015 (CEST)
CCleaner könnte hilfreich sein. --Hans Haase (有问题吗) 18:02, 26. Apr. 2015 (CEST)
Es war die personalisierte Werbeschaltung von Ebay. Ich habs mit ABP hinbekommen. Danke an alle die mir geholfen haben. 178.12.125.25 19:56, 26. Apr. 2015 (CEST)

Email für Krankenunterlagen

 
Abhörsicheres Mail

Krankheitsbedingt muss ich Korrespondenz mit Allgemeinarzt, Krankhaus, Krankenkasse via email führen. Welche Verschlüsselungsmöglichkeiten die Gegenseite hat, weiß ich nicht. Welche abhörsichere Email-Accounts es überhaupt gibt, weiß ich ebenso nicht. Welche email-Accounts bei welchen Provider sollte ich für Korrespondenz wählen? (Vermutlich sind die PC-Kenntnisse der Gegenseite beschränkt, sodass Gpg vermutlich nur schwer möglich sein wird). Ich wäre auch dankbar für Hintergrundinfos, was man auf keinen Fall tun sollte. --Emailfrage (Diskussion) 20:11, 25. Apr. 2015 (CEST)

Spannende Frage. Ich kenne keine Krankenkasse, die dies anbietet und nur vereinzelt Ärzte. Angeblich soll es die eine oder andere Sekretärin in Krankenhäusern geben, die asynchron verschlüsselte Emails empfangen und verschicken kann. Auch Ärztekammer und kassenärztliche Vereinigungen können oder wollen es nicht. Wahrscheinlich bleibt Dir nur das gute alte Fax als Alternative. --Rebiersch (Diskussion) 20:43, 25. Apr. 2015 (CEST)
Es ist eine Illusion zu glauben, dass Faxe schwieriger abgehört werden können als E-Mails. --92.105.81.90 20:51, 25. Apr. 2015 (CEST)
Das habe ich auch nicht geschrieben. Wahrscheinlich ist es leichter Faxe abzufangen, als verschlüsselte Emails zu lesen. Da der Informationsaustausch zwischen Ärzten und Krankenhäusern aber ohnehin immer noch regelmäßig über Fax erfolgt, ist eine unverschlüsselte oder mangelhaft verschlüsselte Email ein zusätzliches Risiko. --Rebiersch (Diskussion) 21:02, 25. Apr. 2015 (CEST)
Faxe abfangen?? Der Angreifer will sie ja nur lesen. --92.105.81.90 21:08, 25. Apr. 2015 (CEST)
Schon klar ;-) Abfangen im Sinne von abhören. --Rebiersch (Diskussion) 21:19, 25. Apr. 2015 (CEST)
Auf dem Gebiet der Telekommunikation gibt es keine Lösung und keine Alternative ohne ein Mitwirken der Gegenseite (nicht dem Schnüffelstaat sondern der Gegenseite der Kommunikation, also dem Kommunikationspartner). Ich halte es aber für fraglich, dass die Kommunikation via E-Mail geführt werden muss. Sie könnte auch, wesentlich weniger öffentlich, per gelbe Post geführt werden. Das ist nur eine Kostenfrage. Es gibt allerdings (bis auf das stille Selbstgespräch) keine Form der Kommunikation, die 100% abhörsicher wäre. --21:22, 25. Apr. 2015 (CEST) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 (Diskussion | Beiträge))
Es gibt sehr wohl eine Form der Telekommunikation, die beweisbar absolut abhörsicher ist. Das hat Shannon nachgewiesen vor ca. 70 Jahren. --92.105.81.90 21:40, 25. Apr. 2015 (CEST)
Das greift nur, wenn man ignoriert, dass es sich bei Sender und Empfänger um Menschen handelt. Bekanntlich sind aber gerade die Menschen die grösste Schwachstelle in allen Sicherheitssystemen. Also: Weil die Telekommunikation letztlich zwischen Menschen stattfindet, ist sie nicht abhörsicher. --2003:45:466A:55B:CDFA:ADB0:1E2C:68E1 06:34, 26. Apr. 2015 (CEST)
De-Mail wollte zumindest eine End-to-end-Verschlüsselung anbieten. Es gibt weitere Provider, welche End-to-end angieten und dabei den Aufwand der Arztseite auf ein Minimum reduzieren und einfache Anleitungen anbieten (Schlüsselimport halbautomatisch). Ärzte intern kommunizieren mit einem eigenen Verschlüsselungsverfahren, ebenso Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, leider nicht zugänglich für Privatpersonen. Auf keinen Fall einen amerikanischen Provider wählen. Bei einem Virenscan muss der Inhalt der Mail gelesen und der Text somit "gelesen" werden (zumindest vom Virenscanner, vielleicht auch Zwischenspeicherung). Immer deutsche Datenschutzbestimmungen bevorzugen. --Starchender (Diskussion) 21:35, 25. Apr. 2015 (CEST)
De-Mail musste widerwillig eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einführen, um die Totgeburt doch noch irgendwie wiederzubeleben. Urpsrünglich war eine Mitlesmöglichkeit durch Behörden und Provider geplant, die durch eine nutzlose Transportverschlüsselung implementiert wurde. Ursprünglich sollte De-Mail schlecht, teuer und behördenmitlesbar werden und dem Bürger als unversichtbar und sicher verkauft werden. --Rôtkæppchen₆₈ 21:45, 25. Apr. 2015 (CEST)
Zumindest verschlüsselte Zip-Datei sollte wohl auch bei einem Arzt drin sein. Es kann ja wohl nicht sein, dass diese hochsensible Krankenunterlagen im Klartext senden. Oder verschlüsselte pdf-Datei. --Starchender (Diskussion) 21:59, 25. Apr. 2015 (CEST)
Man faxt das Zeug unverschlüsselt, und man e-mailt es unverschlüsselt. --92.105.81.90 22:16, 25. Apr. 2015 (CEST)
Das Problem ist natürlich, dass man eine abgeschickte unverschlüsselte pdf nicht mehr zurückholen kann, denn sind die Infos erst mal unverschlüsselt versendet worden, ist es zu spät. Es nützt dann auch nichts, wenn der Fragesteller das reklamiert und sich noch einmal die pdf verschlüsselt senden lässt. Das Verfahren müsste so sein, dass es gar nicht möglich ist, eine unverschlüsselte Mail zu senden. Schwierig. Wurde dieses Problem eigentlich bei de-mail berücksichtigt? Was tut man gegen die unaufmerksame und datenschutz-unsensible Arzthelferin? --Starchender (Diskussion) 22:25, 25. Apr. 2015 (CEST)
Nein. Bei De-Mail spielte nur Abhörwunsch und Profitdenken eine Rolle, unter Verhinterteilung der Bevölkerung. --Rôtkæppchen₆₈ 22:55, 25. Apr. 2015 (CEST)
Wobei auch gpg die unverschlüsselte Mail natürlich überträgt. Dort gibt es das gleiche Problem. Wenn die Gegenseite Dir unverschlüsselte Daten schickt und Du machst die Mail auf und siehst, dass die ganzen Krankenunterlagen unverschlüsselt gesendet wurden, dann ist das Dein Pech. Das ist eigentlich eine Marklücke. Vielleicht gibt es bereits Provider, die eine Verschlüsselung erzwingen. --Starchender (Diskussion) 23:04, 25. Apr. 2015 (CEST)
Verschlüsselte Zip-Datei ist eine gute Idee. Nur wie übermittelt man zeitnah und sicher das Passwort zum Entschlüsseln? Per Fax? --Rebiersch (Diskussion) 23:09, 25. Apr. 2015 (CEST)
(BK)Bei den gängigen Providern ist die Kommunikation zwischen den einzelnen Servern verschlüsselt, nicht aber die Speicherung auf den einzelnen Servern. Das heißt, dass nur Nachrichtendienste und Behördern mitlesen können. Bei manchen Providern gibt es noch unverschlüsselte mailzugänge, meist aus Kompatibilitätsgründen. Viele Anbieter schalten diese aber sukzessive ab und verlangen SSL oder TLS für den Zugang zu den Mailservern. Damit ist schon einmal ausgeschlossen, dass x-beliebige Menschen mitlesen können. Gegen Nachschlüsselinhaber hilft das Verfahren natürlich nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 23:17, 25. Apr. 2015 (CEST)
Behörden können u.U. noch nach Jahren mitlesen. Abgesehen davon könnten die Daten auch durch eine Datenpanne einsehbar werden. --A-no-ymius (Diskussion) 19:25, 26. Apr. 2015 (CEST)
Verschlüsselte zip-Dateien sind eine schlechte Idee. Für Dein Vorhaben tut es GNU Privacy Guard oder ein anderes Public-Key-Verfahren, da diese Verfahren für genau die vorliegende Situation geschrieben wurden. --Rôtkæppchen₆₈ 23:17, 25. Apr. 2015 (CEST)
Womit wir uns einmal im Kreis gedreht haben. Nicht, dass Du mich falsch verstehst. Selbstverständlich wäre es das momentan beste Verfahren für den beschriebenen Zweck. Aber kennst Du auch nur 1 Krankenhaus oder 1 Krankenkasse, die Ihren öffentlichen Schlüssel mitteilen? Der Grund ist einfach: Sie haben keinen und werden sich für den Fragesteller auch keinen zulegen. --Rebiersch (Diskussion) 02:04, 26. Apr. 2015 (CEST)
Dann sollte die Frage anders gestellt werden: Wie kommuniziere ich verschlüsselt mit einem unkooperativen Kommunikationspartner? Die Antwort ist hier trivial: Gar nicht. Entweder die Gegenstelle arbeitet mit oder ich kann die verschlüsselte Kommunikation knicken. --Rôtkæppchen₆₈ 10:16, 26. Apr. 2015 (CEST)

Siehe Heise-Mail. Gibt es auch kostenlos von anderen Anbietern. Unverschlüsselte Mail wird noch vor Speicherung auf Festplatte mit dem öffentlichen Schlüssel verschlüsselt. --A-no-ymius (Diskussion) 19:23, 26. Apr. 2015 (CEST)

Das gaukelt Sicherheit aber nur vor, da hier auch eine per MITM verfälschte Email korrekt signiert und verschlüsselt wird. --Rôtkæppchen₆₈ 20:05, 26. Apr. 2015 (CEST)
Der Fragesteller bekommt gefälschte Krankenunterlagen? Wieso sollte der Absender authentifizierbar sein, der Fragesteller weiß doch, in welcher Klinik/Arzt/Krankenkasse er war. Und wie Du schon sagst, sie werden korrekt verschlüsselt. Das war Sinn und Zweck der Übung, nicht die das Authentifizieren des Absenders. --A-no-ymius (Diskussion) 20:19, 26. Apr. 2015 (CEST)

Microsoft und die Lizenzen

Wenn man sich eine Software von denen holt, erinnert das stark an einen Mobilfunkvertrag, wenn es darum geht, worin sich die einzelnen Pakete voneinander unterscheiden. Nachdem ich nun einige Zeit keine neuen mehr brauchte, hab ich mich wenig um die aktuellen Rahmenbedingungen gekümmert und muss heute feststellen, dass es so etwas wie die COA, was früher der Nachweis für die Original-Software war, nicht mehr zu geben scheint. Wenn ich ein Office von einem Onlineanbieter kaufe, bekomme ich eine Rechnung als PDF, einen Link für den Download und einen Lizenz-Schlüssel zur Aktivierung. Aber reicht diese Rechnung aus, um die Software als Originalsoftware auszuweisen? Chiron McAnndra (Diskussion) 23:03, 25. Apr. 2015 (CEST)

Ja, was willst du denn noch? Diese Sticker (die offenbar gerne zu Missbrauchszwecken abfotografiert wurden) gibt es nicht mehr. Eine andere Frage ist, ob Microsoft die Office-Versionen ebenfalls an die Hardware koppelt (so wie sie das bei WIndows 8 versuchen). Das - als rechtlich zulässig unterstellt - würde dazu führen, dass du auf einmal Office neukaufen müsstest, nur weil deine Hardware den Geist aufgegeben hat.
Worüber ich mir außerdem Gedanken machen würde, ist, dass Microsoft verstärkt Zeitverträge bewirbt. Sprich: Nach vier Jahren wirst du wieder zur Kasse gebeten. Ich habe meine Office-Versionen immer etwa 10 Jahre lang genutzt - mit dem neuen Zeitmodell müsste ich im selben Zeitraum auf einmal 2 1/2-mal zahlen. --88.130.67.241 01:31, 26. Apr. 2015 (CEST)
Diese von Microsoft versuchte Kopplung der Software an die Hardware ist in Deutschland nicht zulässig. Das hat der BGH schon vor einiger Zeit entschieden. Deswegen ist es in Deutschland auch möglich, sein Microsoft-Produkt von Rechner zu Rechner mitzunehmen. Das erfordert zwar eine telefonische Aktivierung, geht aber sonst problemlos. Das letzte Windows, das ich gekauft habe, war ein Windows 7 Professional. Da war ein Aufkleber mit dabei. --Rôtkæppchen₆₈ 01:45, 26. Apr. 2015 (CEST)
Dann ist unser Abschnitt Microsoft_Windows_8#Hardware-Kopplung_durch_Aktivierung veraltet. Die Information, dass Hardware-Koppelung in Dtl. unzulässig ist, fehlt dort. --88.130.67.241 14:04, 26. Apr. 2015 (CEST)
[29]. --Rôtkæppchen₆₈ 16:26, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ist das wirklich das Urteil, das du meinst? Die Quelle spricht von Verfahren aus dem Jahr 2000 und früher. Windows 8 (und den erneuten Kopplungsversuch von Microsoft) gab es erst deutlich später. Das sieht für mich so aus, als sei Microsoft der Meinung, dass dieses Urteil die aktuellen Fälle gar nicht betrifft. --88.130.89.139 17:13, 26. Apr. 2015 (CEST)

Dauer eines Jahres

Mich würde interessieren, wie lange ein Jahr wirklich dauert. Also, wie lange die Erde für eine Umrundung der Sonne benötigt. Wenn möglich bitte eine Angabe in Sekunden. Ich habe das nirgends herausgefunden, deshalb bitte ich um Eure Hilfe. Danke! --Montarenbici (Diskussion) 11:43, 26. Apr. 2015 (CEST)

Was du suchst, nennt man Siderisches Jahr. PS: Die Zeits stände übrigens auch im Artikel Erde. --Bobo11 (Diskussion) 11:46, 26. Apr. 2015 (CEST)
Für uns auf der Erde ist das tropische Jahr aber weitaus interessanter als das siderische Jahr. Dass sich der Fixsternhintergrund von Frühjahrspunkt zu Frühjahrspunkt geringfügig verschiebt, ist eher vernachlässigbar als eien geringfügige Verschiebung des Frühjahrspunkts jedes Jahr bei gleichem Fixsternhintergrund. --Rôtkæppchen₆₈ 11:56, 26. Apr. 2015 (CEST)

Das hängt davon ab, wie du feststellst, wann die Erde mit der Sonnenumrundung fertig ist. Man kann ja schlecht da ein Kreuz auf die Erdbahn machen und schauen, wann man wieder da vorbeikommt. Die Astronomen unterscheiden zwischen mehreren Jahren, die du alle in der Wikipädie findest:

  • Das siderische Jahr ist fertig, wenn die Sonne vom theoretischen Erdmittelpunkt aus gesehen wieder an derselben Stelle des Sternhintergrundes steht. Das entspricht einem Blick auf die Erdumlaufbahn aus unendlich weiter Entfernung und ist wahrscheinlich das, was du suchst. Im Artikel findest du eine Länge von 31558149,54 Sekunden.
  • Das tropische Jahr bezeichnet einen vollen Jahreszeitenzyklus. Da sich der Frühlingspunkt am Himmel langsam nach Westen schiebt, ist es etwas kürzer als das siderische.
  • Das anomalistische Jahr ist die Zeit zwischen zwei Durchgängen der Erde durch den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn (Anfang Januar). Auch der verschiebt sich durch den gravitativen Einfluß des übrigen Sonnensystems permanent.

--Kreuzschnabel 13:53, 26. Apr. 2015 (CEST)

Und weshalb ist das Siderische Jahr länger als ein Kalender Jahr --Montarenbici (Diskussion) 21:15, 26. Apr. 2015 (CEST)

Weil die Elipse -auf der sich die Erde um die Sonne bewegt- sich mit jeder Umdrehung bisschen verschiebt. Diese Elipse umrundet in 25.800 Jahren einmal die Sonne. Die Drehung nennt man auch Apsidendrehung.--Bobo11 (Diskussion) 22:28, 26. Apr. 2015 (CEST)

Ich bin nicht einmal mehr Atheist, aber was bin ich dann?

Bedeutende Teile der Wissenschaft gehen ja mittlerweile davon aus, dass Religion, samt ihrer Rituale, das Zusammengehörigkeitsgefühl eines Stammes so gestärkt hat, dass er dadurch einen Selektionsvorteil hatte. Deswegen überlebte dieser Stamm eher als der atheistische Stamm nebenan. Überhaupt, sind bis heute keine atheistischen Stämme entdeckt worden. Ich selbst war früher Christ, dann Deist und später Atheist. Seit ich diese neue Theorie kenne, bin ich aber nicht einmal mehr Atheist, sondern etwas ganz Neues. Jemand, der Religion nur noch aus diesem Gruppenzusammenhaltswinkel betrachtet, als Schimäre quasi. Gibt es für diese Denkrichtung einen Namen? Einen neuen Namen? (Bitte aber nicht mit Agnostiker antworten, den Ausdruck kenne ich, und er passt nicht.) Rolz-reus (Diskussion) 21:35, 22. Apr. 2015 (CEST)

Man kann diese Theorie für die Entstehung von Religionen (es gibt noch andere, z.B. die Memtheorie) für richtig halten, und trotzdem gläubig (etwa wie die gläubige Religionswissenschaftler Michael Blume) oder nicht gläubig sein. Deswegen braucht man auch keinen "neuen Namen". Wenn du weiterhin nicht an Gott glaubst, bist du immer noch ein normaler Atheist, egal welche Entstehungstheorie der Religionen du für richtig hältst. --Cubefox (Diskussion) 21:51, 22. Apr. 2015 (CEST)
+1 "gläubig" ist der Fragesteller ja letztlich immer noch, da sein persönlicher Standpunkt eben nicht aufgrund formallogischer Schlüsse zu verifizieren ist, sondern seine eigene Erfahrung und damit seinen Glauben wiederspiegelt. - andy_king50 (Diskussion) 21:57, 22. Apr. 2015 (CEST)
+1 Genauso wie man nicht beweisen kann, dass es Gott gibt, so kann man auch nicht beweisen, das es ihn nicht gibt. Atheisten müssen also daran glauben, dass es ihn nicht gibt. --Optimum (Diskussion) 23:01, 22. Apr. 2015 (CEST)
Es soll aber dennoch Gottesbeweise geben. --Rôtkæppchen₆₈ 00:15, 23. Apr. 2015 (CEST)
Die scheinen aber nicht zu funktionieren, sonst müsste man nicht mehr glauben. --Optimum (Diskussion) 17:59, 23. Apr. 2015 (CEST)
Du warst einmal Atheist und bist jetzt zum atheistischen Biologisten emporgestiegen. Herzlichen Glückwunsch. Und da du offenbar tatsächlich glaubst, es seien noch keine gottlosen oder irreligiösen "Stämme" entdeckt worden, gibt es auch noch sehr, sehr viel Spannendes zu entdecken. -ZT (Diskussion) 00:46, 23. Apr. 2015 (CEST)
Freidenker ist auch noch nett.
Der letzte Schritt wäre, wenn du dich keiner Kategorisierung mehr zugehörig fühlst/unterordnen möchtest, sondern dich als ständig im materiellen und mentalen Wandel befindliche, selbstorganisierte Materie mit temporärem Bewusstsein wahrnimmst - die im Zusammenhang mit allem, was um sie herum ist, mühelos auf ihrem Wege dahingleitet.... also so eine Art freidenkender Mühelosgleiter. 213.169.163.106 07:41, 23. Apr. 2015 (CEST)
ein positiver Nihilist? --Advanceddeepspacepropeller (Diskussion) 08:23, 23. Apr. 2015 (CEST)
"war Christ" - der war gut. Religiöse Denkstrukturen im Kindesalter (Hirnformung) eingepflanzt, werden nie vergehen. Deswegen sind ja ohne Glauben aufgewachsene Menschen (und die, die durch Selbstreflektion erkennen, wie sie darunter leiden) gegen Religion im Kindesalter. Sicherlich, einige Erwachsenen-Jahre sucht man (wenn nicht Christ, dann irgendein Gott oder was ähnlich spirituelles wie Yoga), dann tut man so, als wenn man das Glauben abgelegt hat. Aber wenn die erste schwerwiegende Krankheit kommt oder schlimmer, dann ruft der gläubig erzogene wieder nach einem überirdischen Wesen. Ob jemand wirklich frei von Glauben ist, kann schnell festgestellt werden: bspw. welche Hand? welcher Fuß zuerst? schon mal auf Holz geklopft? ein bestimmtes Kleidungsstück tragen? was machen, wenn Salz verschüttet wird? usw.--Wikiseidank (Diskussion) 08:45, 23. Apr. 2015 (CEST)
Mittlerweile, user:Rolz-reus? Das hat Durkheim schon vor 1912 erkannt. --Kängurutatze (Diskussion) 09:12, 23. Apr. 2015 (CEST)
Korrekt. Du, Rolz-reus, bist Religionssoziologe. Allerdings würden die solch evolutionäre Vermutungen ablehnen. (sehe grade: genau das steht ja auch im Artikel dort)--Zulu55 (Diskussion) Unwissen 09:36, 23. Apr. 2015 (CEST)

Ergänzung: Wenn wir gerade bei dem Thema sind, vor allem zu dem was Wikiseidank geschrieben hat: Tatsächlich, suche ich noch einen weiteren Ausdruck, der das nicht loslassenkönnen von einer früheren Gruppe beschreibt. Ich war früher katholisch und wenn das Thema im Freundeskreis zur Sprache kommt, dann werde ich zum Rabulisten. Spricht jemand für die katholische Kirche, dann wächst in mir die Wut und ich schimpfe nur darauf, spricht jemand aber gegen die Katholiken, so hab ich tausend Argumente, warum katholisch besser ist als evangelisch (lebensbejahender, auch nicht weniger demokratisch, irgendwie ja das echte 2000jährige Original und als besonderer Gäg, wissen die "Evangelischen" oft gar nicht wobei sie da Mitglied sind, wissen nicht, ob sie reformiert, lutherisch oder uniert sind). Nun, wie nennt man das wenn man von einer Gruppe nie so ganz loskommt? Rolz-reus (Diskussion) 12:39, 24. Apr. 2015 (CEST)

Ich glaube nicht dass es dafür einen Ausdruck gibt. Jemanden der eine Position verteidigt die er eigentlich nicht vertritt nennt man aber Advocatus Diaboli. --Cubefox (Diskussion) 22:30, 24. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt nicht für jede Überzeugung den passenden Begriff .. "Ex-Katholik", "(traditionell) katholisch geprägt", "abtrünniger Katholik", "katholikophiler ex-Katholik", "credoloser ex-katholischer Christ", "Rest-Katholik nach Abkehr" ? Ich selbst glaube nicht an irgendwelche nebulös definierten, widersprüchlichen Götter. "Gott" ist für mich (bestenfalls) sowas, wie zB Weihnachtsmann / Osterhase oder zB Pacha Mama, die die Erde ist und nährt oder zB Gaia, der 'Organismus' Planet Erde oder ein transzendentes "alles fließt, auch der Geist" oder zB "der ``Waldgott´´ = die Seele des Waldes" oder oder .. ABER - und darauf will ich damit hinaus - ich bin fast sicher, daß die jeweiligen Götter, an die Menschen glauben, eine echte, reale, sogar im Laufe ihres Lebens leidlich konkrete geistige Gestalt annehmende 'Idee' i.w.S. sind und ein real praktikables Werteschema ihnen liefern, das sogar in Glaubensgemeinschaften teilbar ist und weitgehend einige (beträchtliche) Übereinstimmung erreicht. Dieser Gott existiert als Idee genauso real, wie jede andere Idee, die sich einen Reim auf des Menschen Geist transzendierende Fragen macht, und im Verein mit dem ganzen 'Paket' Kirche, Gemeinschaft, verbindliche Werte, Tradition, Ritual, Prophet / Halbgott als Verkünder, uvm, umso mächtiger als Idee. Nur teile ich diese 'Idee' nicht. Für die, die an jeweils Gott / Götter glauben existiert er, für mich persönlich nicht, aber für mich als reale Idee der Anderen und als realer Bestandteil der gesamten Kultur schonn. (Der Gott in einer Kirche der Mittelschicht in DE wird kaum mit dem Gott in einer äthiopischen katholischen Kirche übereinstimmen, aber doch wieder genug auch wesentliche Gemeinsamkeiten aufweisen, um sich von Göttern anderer Religionen abzugrenzen) - Man kann christliche Werte leben ohne explizit an den Bibel-Gott oder überhaupt einen Gott zu glauben; man kann die Kirche als Institution (insbes. ihre Historie) ablehnen, aber als Gemeinschaft annehmen; man kann ganz laienhaft die Tradition, das Ritual, den Weihrauch, die Stimmung in Kirchengebäuden lieben; .. vielleicht findest Du wenigstens einen ganzen Satz, der Deine Beziehung / Stellung zu jeweils welchen der vielen Aspekte der katholischen Religion, Religion überhaupt, Gott generell ausrückt, dann findet sich vielleicht ein passender Begriff als Einordnung? --217.84.111.39 15:25, 26. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt viele Leute, die die dogmatische Sexualmoral, Frauen- und Homosexuellenfeindlichkeit der katholischen Kirche strikt ablehnen, sich aber durchaus mit der Kirche und ihren positiven Werten identifizieren können. Die katholische Kirche weiß das auch und sie weiß auch, warum das so ist, kann aber ihre vorgestrigen Dogmata nicht so einfach ändern. --Rôtkæppchen₆₈ 08:29, 27. Apr. 2015 (CEST)
Wie wärs mit: Arroganter Spast?--85.179.98.51 01:05, 28. Apr. 2015 (CEST)

Fingerabdrücke an Lesegeräten hinterlassen

Neulich habe ich einen neuen dt. Personalausweis beantragt. Dabei mußte ich ein paar Fingerabdrücke auf eine Glasscheibe abgeben. Dabei habe ich mich an mehrere Gaunerstücke in Krimis gedacht, wo sich Gauner mit einer Klebefolie die Abdrücke des Vorgängers besorgen. Dabei geht es vor allem um die Überwindung einer Zugangskontrolle mittes Fingerabdruck auf einer Glasscheibe aber natürlich auch um falsche Fährten für die Polizei zu legen.

Vielleicht habe ich schon zu oft Krimis gesehen, aber plausibel scheint es zu sein...

Gibt es wirklich diese Möglichkeit, wenn man seine Fingerabdrücke bei solchen Geräten nicht abwischt?

--93.134.147.135 17:52, 26. Apr. 2015 (CEST)

Ja, aber es reicht schon ein hochauflösendes Foto deiner Finger dazu aus, was zudem weniger fehleranfällig sein dürfte (Verdunstung/Verschmierung der Rückstände auf dem Glas).--Cirdan ± 17:55, 26. Apr. 2015 (CEST)
Bei frühen Geräten - ich hoffe, das haben sie ausgemerzt - konnte man das Gerät überlisten, indem man die Scheibe angehaucht und so den letzten Fingerabdruck wieder zum Vorschein gebracht hat... --Eike (Diskussion) 18:17, 26. Apr. 2015 (CEST)

Beim Personalausweis ist die Abgabe von Fingerabdrücken freiwillig! --85.180.137.85 23:19, 26. Apr. 2015 (CEST)

Paranoiker sollten vielleicht ein Erfrischungstuch, Fensterreiniger o.ä. zur Fingerabdruckabgabe mitbringen und den Sensor nach erfolgreicher Abnahme damit abwischen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:40, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ja, und jede Türklinke, jedes Glas, jede glatte Oberfläche, die sie jemals berühren. Monk lässt grüssen. Yotwen (Diskussion) 08:11, 27. Apr. 2015 (CEST)
Dazu gibt es dann Handschuhe®. --Rôtkæppchen₆₈ 08:24, 27. Apr. 2015 (CEST)
...an deren Innenseite man dann Fingerabdrücke hinterlässt? Yotwen (Diskussion) 15:07, 27. Apr. 2015 (CEST)
Gut, dass der Fragesteller nicht nach Irisscannern gefragt hat. Wie man die überlistet, kennt man ja auch aus einschlägigen Filmen. --Optimum (Diskussion) 17:05, 27. Apr. 2015 (CEST)

Wie kann man Schräglagenangst beim Motorrad fahren überwinden?

--95.115.165.229 23:23, 26. Apr. 2015 (CEST)

Mit einem Liegefahrrad (kein Scherz) --109.193.182.156 23:27, 26. Apr. 2015 (CEST)

Hat die Angst denn der Fahrer oder der Sozius? Wenn letzteres: Verhaltener fahren, dann braucht man in den Kurven auch nicht so viel Schräglage. Dosis vorsichtig erhöhen. -- Janka (Diskussion) 23:49, 26. Apr. 2015 (CEST)

Ist es der Fahrer, hilft Üben mit dem Fahrrad. --Pölkkyposkisolisti 23:52, 26. Apr. 2015 (CEST)

Wenn der Schräglagenängstliche intellektuell veranlagt ist: Merken, dass auch bei Schräglage der Mensch entlang der Höhenachse des Motorrads in den Sattel gedrückt wird und nicht herunterfallen kann. Merken, dass in Kurven die Schräglage der natürliche Zustand ist, und man ansonsten auf die Schnauze fällt (hat mit Fliehkraft zu tun). Wenn alles nichts hilft: Straßen mit Kurven vermeiden und einfach immer geradeaus fahren, oder Motor- und Fahrradfahren vergessen. Falls dennoch Freiluftliebhaber: Pferdekauf in Betracht ziehen oder Wanderschuhe zulegen. --92.105.81.90 06:40, 27. Apr. 2015 (CEST)

Wochenende, Parkplatz, Kreise fahren. Immer enger. Muss garnicht schnell sein, erstaunlich, was so geht! Ab und an mal die Drehrichtung wechseln. 84.153.81.91 07:34, 27. Apr. 2015 (CEST)
Wochenende, Parkplatz, 8er fahren. Da kippt man alle paar Sekunden auf die andere Seite. --46.253.188.166 08:15, 27. Apr. 2015 (CEST)
Ja. Und sich nochmal mit den Begriffen "Legen" und "Drücken" befassen. 84.153.81.91 08:30, 27. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt (mindestens) zwei Techniken, Kurven zu fahren. Du musst nicht die Schnellundprolovariante wählen. --Wir digitalisieren (Diskussion) 09:44, 27. Apr. 2015 (CEST)
Kopf und Rücken grade zu den Beinen halten und das Gefühl der Summe aus Flieh- und Schwerkraft «nach unten» wahrnehmen lernen wie man seinen Gleichgewichtssinn beim Laufen lernen kalibriert hat. Wenn man aber so gegen einen Bordstein oder über etwas rutschiges gefahren ist, muss das zuerst aus dem Sinn und auf das „Augen auf“ gebracht werden. Wenn der Reifendruck nicht stimmt, ist die Angst begründet und man wird sie rein aus Verstand heraus nicht abstellen. --Hans Haase (有问题吗) 10:03, 27. Apr. 2015 (CEST)
Es kann auch hilfreich sein, einfach mal als Beifahrer mitzufahren, um das richtige Gefühl für das in-die-Kurve-legen zu bekommen. Der erfahrene Vordermann erklärt Dir dann, worauf besonders zu achten ist. --Rôtkæppchen₆₈ 12:36, 27. Apr. 2015 (CEST)
Ein Fahrsicherheitstraining für Motorräder kann sehr wertvoll sein.Wird von Verkehrsclubs aber auch gelegentlich von Polizeibehörden veranstaltet.--Advanceddeepspacepropeller (Diskussion) 13:06, 27. Apr. 2015 (CEST)
Nachtrag: Den mit den Augen wahrgenommenen Horizont wie einen künstlichen Horizont im Flugzeug ansehen und nach dem gefühlten Horizont von Gleichgewichtssinn lenken. Dann wirst Du die Schräglage bald recht gut ausreizen. Solltest Du das auf dem Fahrrad machen, höre auf zu treten un stelle zuvor das Pedal der Innenkurve nach oben, sonst gibt es dort gleichgewichtsbehindernden Bodenkontakt mit möglicher Gesichtsbremse. --Hans Haase (有问题吗) 20:15, 27. Apr. 2015 (CEST)

Lew, Leu & Löwentaler

Laut den entsprechenden Artikeln wurde der 1867 eingeführte Rumänische Leu ("Löwe") nach dem im 17. Jahrhundert dort zirkulierenden, niederländischen Löwentaler benannt; wohingegen der 1881 eingeführte bulgarische Lew (лев) auf eine altertümliche bulgarische Schreibung für Löwe (heute лъв) zurückgeführt wird. Es erscheint unwahrscheinlich, dass es sich um einen reinen Zufall handelt, aber zumindest bei flotter Suche fand ich keine Quelle, die den Lew auf den Löwentaler zurückführt. Haben sich die Bulgaren bei der Benennung vielleicht ein Beispiel an den Rumänen genommen (warum?)? Oder gibt es eine andere Erklärung? --KnightMove (Diskussion) 10:44, 26. Apr. 2015 (CEST)

Da der rumänische, bulgarische und moldawische Leu/Lew/Lev anfangs gleichwertig waren und einem Franc entsprachen, liegt eine gemeinsame Wortherkunft nahe. Bei der Einführung des Leu 1867 wird keine Etymologie angegeben [30] und bei der Einführung des Lew 1881 auch nicht. 1891 wird zur Etymologie des bulgarischen Lev auch der Löwentaler angegeben [31], 1899 jedoch der Löwe im Nationalwappen angeführt [32]. Für Moldau und Walachei wird 1861 als Währung jeweils Piaster, in Klammern „Lee“, angegeben [33], [34]. --91.50.46.227 01:10, 27. Apr. 2015 (CEST)
Ok, danke. --KnightMove (Diskussion) 11:56, 29. Apr. 2015 (CEST)

trainer schein verloren

ich habe meinem träinerschein beim umzug verloren,wie erlange ich ihn zuück oder wo muss ich ihn wieder beantragen?lg

--2A02:8109:780:19A4:F007:F93C:8301:F70E 03:10, 25. Apr. 2015 (CEST)

Frag bei der Organisation, die dir den Schein ausgestellt hat, nach. --MrBurns (Diskussion) 03:53, 25. Apr. 2015 (CEST)

Wofür braucht man sowas und was soll ich mir unter einem Trainerschein vorstellen? Einen Mc-Fit Ausweis? Einen Ausweis dass du der Trainer vom HSV bist? Dass du ein Hundetrainer auf einem Hundeparcour bist? kennt dich da keiner ohne Ausweis? --185.51.85.16 23:59, 25. Apr. 2015 (CEST)

Ich vermute, es wird sich um etwas handeln, das unter Trainerschein beschrieben wird. --MrBurns (Diskussion) 00:11, 26. Apr. 2015 (CEST)
Und diesen muss man als Trainer dem Türsteher des Sportplatzes vorzeigen, weil die Türsteher mit Migrationshintergrund keine Ahnung haben, wer der Trainer ist? Oder wann & warum sollte man diese Lizenz / Schein / Ausweis brauchen? --185.51.85.16 03:54, 26. Apr. 2015 (CEST)
Das steht im von MrBurns gegebenen Link. --84.172.14.19 08:13, 26. Apr. 2015 (CEST)
Zum Vergleich, einen Gesellenbrief, Meisterbrief oder derartiges brauchst du auch nicht um am Pförtner vorbei zukommen. Dein neuer Brötchengeber möchte Ihn aber bestimmt sehen. --Jogo.obb (Diskussion) 15:42, 26. Apr. 2015 (CEST)
Nicht nur das. Auch bei Wettkämpfen und Turnieren sind Trainerscheine der Trainer und Wettkampfausweise der Athleten wichtige Dokumente, ohne die aus dem Wettkampf oder Turnier nichts wird. --Rôtkæppchen₆₈ 08:35, 27. Apr. 2015 (CEST)
Ich würde mir vorstellen, dass es da zwei verschiedene Scheine gibt? Einen, der sagt, "Jau, der ist befähigt, Trainer zu sein!" - den braucht man selten -, und der andere: "Jau, dat ist unser Trainer, lasst den mal rein!"...? --Eike (Diskussion) 08:55, 27. Apr. 2015 (CEST)
Ja, die gibt es, zumindest in den höheren Ligen, aber sie haben unterschiedliche Namen: der Trainerschein beweist, dass man als Trainer zugelassen ist und die Akkreditierung zeigt man dem Ordner beim Spielereingang. --MrBurns (Diskussion) 12:39, 27. Apr. 2015 (CEST)
Die Frage it beantwortet, weiteres Getrolle entfernt.
Archivierung dieses Abschnittes wurde gewünscht von: Eingangskontrolle (Diskussion) 07:25, 30. Apr. 2015 (CEST)

Ist dieses Rätsel lösbar?

Heute wurde mir in der Kneipe ein Rätsel vorgelegt, das der Wirt schon seit Schulzeiten kennt, aber auch nicht hat lösen können.

Es geht um ein Haus mit fünf Räumen, die alle an ihren Außenwänden je eine Tür nach draußen haben und an ihren Innenwänden je eine Tür zu den benachbarten Räumen. Das sieht ungefähr so aus (X = Tür):

|————X—————|—————X————|
X          X          X
|——X——|—X——|——X—|——X——|
X     X         X     X
|——X——|————X————|——X——|

Die Regel ist: Jede Tür muss einmal und darf nur einmal durchschritten werden (Man stelle sich vor, alle Türen ständen offen und würden nach Durchschreiten zufallen). Bei Lösungsversuchen bleibt regelmäßig eine Tür übrig. Ich habe den Verdacht, es gibt keine Auflösung, aber nur eine dunkle Ahnung von den mathematischen/geometrischen/topologischen Gründen. Liege ich mit meiner Vermutung richtig oder gibt es doch eine Lösung? Rainer Z ... 02:34, 26. Apr. 2015 (CEST)

Es gibt insgesamt 16 Türen und sechs "Räume" (die fünf Innenräume und der gesamte Außenraum mit 9 Türen). Das Problem ist verwandt mit dem Königsberger Brückenproblem. Dort ist eine Lösung nicht möglich, da zu den vier Ufergebieten eine ungerade Anzahl von Brücken führt und man somit nicht zum Ausgangspunkt zurückkommt. Basierend auf diesen Überlegungen würde ich sagen, dass das Problem hier nicht lösbar ist, da zu jedem Raum nur eine ungerade Anzahl von Türen führt und somit ebenfalls der Ausgangsraum nicht mehr erreicht werden kann. 85.212.13.54 02:42, 26. Apr. 2015 (CEST)
Es gibt 2 Räume mit 4 Türen Da geht es 2 mal rein und 2 mal raus. kein Problem.
Dann gibt es 3 Räume mit 5 Türen. Hier muss entweder der Weg anfangen oder aufhören. Davon haben wir leider einen Raum zu viel.
Also ist das Problem nicht lösbar. --Mauerquadrant (Diskussion) 03:20, 26. Apr. 2015 (CEST)
Hier und hier. 213.169.163.106 07:28, 26. Apr. 2015 (CEST)
Es sind drei Räume mit einer ungeraden Anzahl Türen dabei. Damit ist eine Lösung unmöglich. Wären es nur zwei Räume mit einer ungeraden Anzahl Türen, so könnte man in einem der beiden Räume mit dem Rundgang anfangen und im anderen aufhören. So muss aber eine Tür im dritten Raum mit einer ungeraden Anzahl Türen undurchschritten bleiben. --Rôtkæppchen₆₈ 10:02, 26. Apr. 2015 (CEST)
Der Fragesteller vergisst zu erwähnen, dass die Aufgabe auf ein Stück Papier gemalt wird....und da gibt es die Möglichkeit, zu falten! --Blutgretchen (Diskussion) 12:01, 26. Apr. 2015 (CEST)
Mein Bildschirm lässt sich nicht falten. Außerdem soll die Aufgabe auf einen Donut gezeichnet werden. --Rôtkæppchen₆₈ 12:31, 26. Apr. 2015 (CEST)

Hierbei handelt es sich um ein sog. Wirtshausrätsel. Der Wirt stellt die Aufgabe und lässt auf der unbedruckten Seite eines Bierdeckels die Lösung probieren. Dem Löser wird vom Wirt (der die unlösbare Lösung natürlich weiss), freie Zeche versprochen. In der Regel sind die Zecher meist der Lösung ganz nah oder haben vermeintlich gelöst und fangen von vorne an, um die Lösung zu präsentieren. Tatsächlich ist das Rätsel aber nur auf faltbarem Papier mit dem Trick des Faltens lösbar. Vorteil für den Wirt: Die Zecher lösen und trinken und lösen und trinken und verwerfen die vermeintliche Lösung und trinken und fluchen und trinken und frohlocken und trinken... und trinken... und trinken... und lachen und zahlen und gehen und der Wirt freut sich... und freut sich. Und beim nächsten Mal hat der Wirt ein neues Rätsel parat usw. --79.225.105.166 14:36, 26. Apr. 2015 (CEST)

Hübsche Hypothese, doch so war es nicht. Es gab keine Lösungsprämie und der Wirt bezweifelte auch stark und halbwegs begründet, dass es eine Lösung gäbe.
Die Anzahl Räume und den Anteil gerader und ungerader Zahlen hatte ich auch im Verdacht. Rainer Z ... 17:12, 26. Apr. 2015 (CEST)
Mein Ansatz, um zu beweisen, daß es nicht lösbar ist (egal von wo man startet) geht über "innen" und "außen": da es 9 Außentüren (in und aus dem Haus) und 7 Innentüren (von Raum zu Raum) gibt, genügt es zu beweisen, daß - egal durch welche Tür welcher Art von Raum - mit jedem Absolvieren eines der 4 notwendigen "rein-und-wieder-raus-aus-dem-Haus" Spielzüge, mindesten ein Raum 'degradiert' wird bzw dessen Möglichkeiten zum Lösungsweg beizutragen verringert werden. Beim Betreten eines Fünftürers zB wird aus ihm zwingend ein Dreitürer, in den man ebenso zwingend ein weiteres Mal hinein und wieder hinaus muß, was immer eine Tür (zunächst egal welche) übrig läßt, durch die man in jedem Fall spätestens zuletzt noch hindurch muß, nämlich in(!) den Raum rein, also auch entweder von Raum zu Raum oder von außerhalb des Hauses. .. DaObwohl man mit jedem Durchschreiten einer Innentür sowohl den verlassenen Raum, als auch den betretenen Raum 'degradiert' ( = dessen Möglichkeiten der Beteiligung am Lösungsweg reduziert), sollen dennoch in jedem Fall 7 solcher Doppeldegradierungen stattfinden. Um nicht im falschen Raum im Haus oder nicht außerhalb des Hauses zu landen, wo eine Innentür noch durchschritten gehört, ist es außerdem nötig pro "ins/aus-dem Haus"-Spielzug eine entsprechende jeweils zwingend gerade oder zwingend ungerade Anzahl Innentüren zu durchlaufen. - Das scheint alles nicht zusammenzupassen, so daß es lösbar wäre. Wie nun genau es damit zu beweisen mir auch unklar ist, sind es mE nur schon diese Bedingungen, die es unlösbar machen. --217.84.111.39 17:40, 26. Apr. 2015 (CEST) Kurz: Von drei Fünftürern, die man zwingend zweimal betreten und wieder verlassen muß, bleiben immer drei solche vereinzelte Türen übrig, die nur noch in den Raum ohne Ausgang hineinführen. Der Beweis, schon? --217.84.111.39 18:12, 26. Apr. 2015 (CEST) Startet man innerhalb eines Fünftürers den Lösungsweg, bleiben immer noch zwei Fünftürer, die erstmals betreten werden müssen, somit zwei Türen, die (nach zweimaligem Betreten und Verlassen) nur in den Raum ohne Ausgang führen. --217.84.111.39 18:22, 26. Apr. 2015 (CEST)

Das o.a. Rätsel ist nur mit einem Loch im Bierdeckel zu lösen. Wie im Link Donut von Rotkäppchen als Lösung dargestellt.

Es gibt z.B. noch dieses Wirtshausrätsel:

....		4/1


5/A	B²	6/2	C²	3/D


....	B		C

Man verbinde die Zahlen 1 – 6 und die Buchstaben A – D und abschließend noch je ein Strich von B – B² und von C – C²

Rätsel: Zeichne dieses Bild, indem du den Stift nur 3x ansetzt (also in 3 Zügen).

Viel Spaß --79.225.105.166 18:32, 26. Apr. 2015 (CEST)

Dieser Graph (Graphentheorie) hat acht Knoten, von denen jeweils drei Kanten ausgehen. An jedem Knoten beginnt oder endet ein Linienzug, ein anderer geht durch. Damit kann der Graph nur durch mindestens viermaliges Ansetzen des Stiftes gezeichnet werden. --Rôtkæppchen₆₈ 22:06, 29. Apr. 2015 (CEST)
Wiederholung des Lösungsansatzes (siehe weiter oben): Tatsächlich ist das Rätsel aber nur auf faltbarem Papier mit dem Trick des Faltens lösbar. Also: Das Papier mit 2 gegenläufigen Faltungen so falten, dass B - B² und C - C² mit 1 Strich gezeichnet werden kann. Rätsel gelöst! --79.225.105.166 23:26, 29. Apr. 2015 (CEST)

Bezeichnung des Geschlechts eines Schwanes

wie bezeichnet man den männlichen und wie den weiblichen Schwan?

--87.78.54.217 15:27, 26. Apr. 2015 (CEST)

Schwanenmann und Schwanenfrau.--87.162.255.172 15:42, 26. Apr. 2015 (CEST)

Weiblicher Schwan: Schwänin. Männlicher Schwan: Chef. --92.105.81.90 15:49, 26. Apr. 2015 (CEST)

männlich - Erpel.--Wikiseidank (Diskussion) 15:59, 26. Apr. 2015 (CEST)
Wohl kaum, siehe Erpel (Begriffsklärung). Mein Lehrer insistierte auf "Schwanter", wie "Ganter" für männliche Gans, aber da war er wohl der einzige. --92.105.81.90 16:16, 26. Apr. 2015 (CEST)
@87.78.54.217, im Artikel Schwäne werden sie als „Männchen“ und „Weibchen“ bezeichnet. --Rôtkæppchen₆₈ 16:45, 26. Apr. 2015 (CEST)
Grimms kennen jedenfalls auch eine „Schwänin“. Grüße    hugarheimur 16:52, 26. Apr. 2015 (CEST)
Wohl kaum, siehe Erpel (Begriffsklärung). Deswegen ja, Erpel = Entenvögel, Schwan = Entenvögel.--Wikiseidank (Diskussion) 09:26, 27. Apr. 2015 (CEST)
Erpel (Bedeutung: Der Braune) ist ursprünglich das Synonym zur männlichen (Wild-)Ente. Da der Schwan weißes Gefieder besitzt, ist die Bezeichnung Erpel eher unwahrscheinlich. Häufig und wohl richtig ist die Bezeichnung Schwan (männlich) und Schwänin (weiblich), angelehnt an Storch (männlich) und Störchin (weiblich). Nie verkehrt hingegen Schwanenmännchen und -weibchen. Hahn und Henne in diesem Zusammenhang habe ich noch nie gehört oder gelesen. Waidmannsheil! --79.225.124.61 08:54, 30. Apr. 2015 (CEST)

vorm flug

  Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Arzt. Bitte hierzu den Hinweis zu Gesundheitsthemen beachten!

wird da auf wunsch von den stewardessen valium vergeben? oder müsste man sich das vom hausarzt verschreiben lassen? --37.5.136.109 18:53, 26. Apr. 2015 (CEST)

Flugangst... wah <lach>... keine Sorge, wenn man den Statistiken Glauben schenken mag ist Fliegen das sicherste Verkehrsmittel ... aber das ist halt auch so eine Sache, wenn man genau den einen Flug erwischt, der... aber immerhin, oben geblieben ist zumindest noch keiner. --Btr 18:57, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ist rezeptpflichtig. --92.105.81.90 19:03, 26. Apr. 2015 (CEST)
Mehr als Bonbons gegen Druck auf den Ohren habe ich da noch nie gesehen. Ich würde versuchen, den ersten Flug ohne Drogen zu machen. Bei vielen ist es dann doch halb so schlimm. (Bei mir leider nicht.) --Eike (Diskussion) 19:11, 26. Apr. 2015 (CEST)
Bonbons erzeugen Speichelfluss, der zu häufigeren Schlucken führt. Beim Schlucken wird die Eustachi-Röhre entlüftet und der Druckausgleich im Ohr findet statt. Das ist bei vertikaler Geschwindigkeit notwendig. --Hans Haase (有问题吗) 19:20, 26. Apr. 2015 (CEST)
Echt?!? --Eike (Diskussion) 20:32, 26. Apr. 2015 (CEST)
Ach, so funktioniert das? Na toll, und wie krieg ich nun das Bonbon wieder aus dem Ohr? --King Rk (Diskussion) 22:30, 26. Apr. 2015 (CEST)
Das Bonbon ist irgend eines, überwiegend ohne Pharmazentralnummer, aber üblicherweise legal gehandelt und oral konsumiert und wirkt nicht gegen Angst. Relevanter Wirkstoff und Hauptbestandteil: Zucker. Schlucken kannst Du auch selbst, wenn Du genug Speichel hast. --Hans Haase (有问题吗) 23:13, 26. Apr. 2015 (CEST) Sonst hilft Placebol® --Hans Haase (有问题吗) 23:16, 26. Apr. 2015 (CEST)
So langsam bin ich mir unsicher, ob wir dich verarschen oder du uns, aber "for the records": Es war von Anfang an klar, dass (und warum) die Bonbons nur für den Druckausgleich und für nichts sonst sind. --Eike (Diskussion) 12:37, 27. Apr. 2015 (CEST)
Verstehen hilft Ängste besiegen. Wer etwas nicht versteht, kann sich davon Angst machen lassen. Wer etwa verstanden hat kann es einschätzen und berechnen. Zudem sollte bedacht werden, dass in diesen Höhen Medikamente und Drogen anders wirken können. Die Wirkung von Alkohol verstärkt sich. --Hans Haase (有问题吗) 19:16, 26. Apr. 2015 (CEST)
Versetehen kann sicher nicht schaden. Aber ich habe das Gefühl, dass Ängste an einer Stelle im Hirn ansetzen, an der der Verstand noch lange nicht gefragt wurde - und dann unter Umständen auch nie gefragt wird. --Eike (Diskussion) 20:24, 26. Apr. 2015 (CEST)
Das ist wiederum das Bewusstsein. Einige Tiere lernen neu und erkennen durch wiederholt, dass das negative Ereignis nicht mehr erfolgte. Sie haben auch die Eigenschaft, nicht nachtragend zu sein, führen kein Konto und rechnen nicht ab im Sinn von Rache, speichern aber Folgen von Erlebnissen. Deswegen sind sie oft mutiger. Der Mensch kann sein Bewusstsein nutzen, auf seine unterbewussten Reflexe und Reaktionen zu beobachten und dabei deren Ursachen «ausgraben». --Hans Haase (有问题吗) 11:37, 27. Apr. 2015 (CEST)
Nimm ne innerdeutsche Kurzstrecke, so Stunde oder so. Da hat man nicht viel Zeit Angst zu haben und macht sich gut zur Eingewöhnung. --87.148.85.2 19:17, 26. Apr. 2015 (CEST)
BK Die Damen und Herren Flugbegleiter haben jede Menge Droge Alkohol, in Form von Schnaps, Wein und Sekt an Bord und verabreichen das auch (in Maßen) an die Ängstlichen.--87.162.255.172 19:21, 26. Apr. 2015 (CEST)
Auch der Hausarzt wird kein Valium verschreiben, sondern z.B. ein Benzodiazepam (siehe Tranquilizer). Bei einer Phobie benötigst noch keine Analyse ;-) --A-no-ymius (Diskussion) 19:19, 26. Apr. 2015 (CEST)
OMG wer tummelt sich hier alles. Das ist dasselbe! --92.105.81.90 19:26, 26. Apr. 2015 (CEST)
Is ja gut. Ich meinte ein morderneres Benzodiazepam als Valium. --A-no-ymius (Diskussion) 20:20, 26. Apr. 2015 (CEST)
Valium ist dafür nach wie vor gut geeignet. --muellersmattes (Diskussion) 12:23, 27. Apr. 2015 (CEST)
Aber eben nicht mordern. Und auch kein Benzodiazepam (huch, rot? Muss sehr neu sein...), sondern aus der Gruppe der Benzodiazepine. -- Ian Dury Hit me  13:16, 27. Apr. 2015 (CEST)
Huch, ja dann setze doch einfach eine Weiterleitung, denn Benzodiazepam ist das gleich wie Diazepam (nur eben im englischen Sprachraum gebräuchlicher. Ist überall ein Benzolring anelliert und ein Benzolring als organischer Rest --Nublias (Diskussion) 19:59, 28. Apr. 2015 (CEST)
Valium ist mMn nur mäßig gut geeignet, weil es sehr lange wirkt. Wenn Benzo, dann lieber ein kürzer wirksames, passend zur Fluglänge. --88.68.28.18 21:48, 27. Apr. 2015 (CEST)
Bei einer Flugangst scheint mir eher der schnelle Wirkungseintritt vorrangig zu sein. Da bleibt nicht viel. Entweder Tavor als Expidet (Schmelzkapsel) oder Diazepam als Tropfen von Ratiopharm (und somit kein Valium, weil es das vermutlich nicht als Tropfen gibt). Wer weiß schon, ob die Medikamente wie erwünscht anschlagen und so kann man notfalls kurz vor dem Flug noch mal erhöhen, wenn die Angst kommt. Abgesehen davon sollte man natürlich darauf achten mehrere Stunden vor dem Flug die Medikamente bereits zu nehmen, damit nicht das Medikament gegen bereits eingetretenen Stress ankämpfen muss, sondern immer schön auf einem ruhigen Level bleibt. --Nublias (Diskussion) 19:59, 28. Apr. 2015 (CEST)
Halte Dich in Sachen Medikamente zurück, wenn Du kein Arzt oder Apotheker bist. Die Frage, welches Medikament geeignet ist, läßt sich sicherlich nicht pauschal beantworten. Außerdem sollte man ausreichend lange vorher testen, ob man das ausgewählte Medikament verträgt und wie gut es wirkt, bevor man ins Flugzeug steigt. Wenn man irgendwann zu Hause eine unangenehme Nebenwirkung bekommt, kann man den nächstgelegenen Arzt aufsuchen, ohne daß vorher das Flugzeug notlanden muß. "Valium" ist übrigens der Name einer Produktserie mit dem Wikstoff Diazepam. "notfalls kurz vor dem Flug noch mal erhöhen, wenn die Angst kommt" - das geht gar nicht. Solche Anweisungen kann und darf nur der behandelnde Arzt geben! --94.219.9.179 23:25, 29. Apr. 2015 (CEST)