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21. JuliBearbeiten

Haftstrafe statt GeldstrafeBearbeiten

Hallo,

Ich bin von der Staatsanwaltschaft Jena zu einer Geldstrafe über 50 Tagessätzen zu jeweils 10,00 € verurteilt worde. Ich bin Student, und derzeit wegen Corona ohne Job (hatte für eine Cateringfirma gearbeitet).

Jetzt würde ich gerne statt der Geldstrafe für 50 Tage in einer JVA leben und die Strafe absitzen. Mein WG-Zimmer würde ich untervermieten in der Zeit.

Meine Frage ist jetzt, kann ich mir ein Zeitfenster „buchen“ in einer JVA? Ich würde es gerne in der Vorlesungsfreien Zeit absolvieren, ggf. in der Zelle sogar eine Hausarbeit verfassen sofern ich die Bücher mitnehmen darf und eine Möglichkeit zum schreiben bekommen.

Kann ich einfach bei der nächsten JVA mit dem Strafbefehl vorstellig werden, und mich sofort verhaften lassen?


Danke für Antworten Grüße Steffen -- 46.114.7.95 12:37, 21. Jul. 2020 (CEST)

Man kann sich überhaupt nicht freiwillig für die Ersatzfreiheitsstrafe entscheiden. --BlackEyedLion (Diskussion) 12:42, 21. Jul. 2020 (CEST)
Indirekt schon, man braucht nur die Tagessätze nicht zu bezahlen. Allerdings kann man sich nicht die Tage, wann und wo man die Strafe absitzt, aussuchen. --158.181.76.68 13:06, 21. Jul. 2020 (CEST)
Ist ein nettes Gedankenspiel, lohnt aber nicht: Die Justizverwaltung wird zunächst versuchen, die Geldstrafe einzutreiben. Bevor es zur Ersatzfreiheitsstrafe kommt, hast Du also reichlich Generve z. B. wegen einer Kontenpfändung. Es ist auch kaum absehbar, wie lange es dauert, bis die Beitreibung aufgegeben und die EFS verfügt wird. Wenn Du Pech hast, passt Dir das in zwei Jahren überhaupt nicht mehr in den Lebensplan. Rede mit der Staatsanwaltschaft über Stundung, Ratenzahlung oder gemeinnützige Arbeit - da kommt garantiert die sinnvollere Lösung raus. --Rudolph Buch (Diskussion) 13:03, 21. Jul. 2020 (CEST)
Tipp von mir: Geh betteln, bekommst du immer ’nen 10er zusammen und ist besser als 24 Stunden hinter Gittern zu sitzen. --158.181.76.68 13:09, 21. Jul. 2020 (CEST)
(BK) Die Staatsanwaltschaft hat dich sicher nicht verurteilt...
Die JVA ist kein Hotel, wo man den Wunschtermin buchen kann. Schon ein paar Tage als Insasse in einer JVA gehören nicht zu den Erfahrungen, die man machen möchte. Wenn du die Zahlungsaufforderung schon erhalten hast, solltest du dich umgehend bei der ausstellenden Staatsanwaltschaft melden und deine finanzielle Lage schildern. Ratenzahlung oder Arbeitsstunden sind zur Vermeidung der Ersatzfreiheitsstrafe möglich, die Staatsanwaltschaft ist da in der Regel kooperativ. --95.116.176.149 13:08, 21. Jul. 2020 (CEST)
Die Staatsanwaltschaft kann und darf nicht verurteilen, aber sie kann Strafbefehle erlassen. Das kommt für den Delinquenten nahezu aufs selbe raus. --Rôtkæppchen₆₈ 13:13, 21. Jul. 2020 (CEST)
Strafbefehlsverfahren_(Deutschland)#Antrag_auf_Erlass_eines_Strafbefehls gelesen? --95.116.176.149 13:24, 21. Jul. 2020 (CEST)
+1 Du willst nicht freiwillig in eine JVA! Für ein Gedankenspiel ein Tipp (14 Tage lebenslänglich) (zwar keine Ersatzfreiheitsstrafe, aber ähnlich). Außerdem: "Die Jugend/Studenten von heute.";o)--Wikiseidank (Diskussion) 17:59, 21. Jul. 2020 (CEST)
??? Wo ist der Bezug? Steffen muß sich in der JVA nicht hochnäsig verhalten und hat mutmaßlich niemanden, der ihm wirklich schaden will.--93.230.64.1 18:39, 21. Jul. 2020 (CEST)
Ich habe auf Anhieb keinen Beleg dafür, aber zur Zeit werden in den meisten Bundesländern Ersatzfreiheitsstrafen wegen Corona sowieso nicht vollstreckt. —Offenbacherjung (Diskussion) 20:40, 21. Jul. 2020 (CEST)
verschoben heißt nicht aufgehoben, vgl etwa hier--In dubio pro dubio (Diskussion) 22:36, 21. Jul. 2020 (CEST)
nur zwei Links von mir: Zur Höhe des Tagessatzes bei geringem Einkommen (da steht auch was zu Studenten; Bafög-Empfänger?!) sowie Lieber im Park schwitzen, statt in Haft sitzen (ergo: Antrag stellen) PS: Man sollte auch nicht vergessen, dass ein Haftplatz dem Steuerzahler ca 120 € pro Tag kostet, da sind selbst die meisten Hotels noch preiswerter ;)--In dubio pro dubio (Diskussion) 21:07, 21. Jul. 2020 (CEST)

Abarbeiten lohnt nicht wirklich - in Thüringen arbeitet man, wie in den meisten Bundesländern, 6 Stunden pro Tagessatz: Macht 1,66 Euro die Stunde. Da ist die Bezahlung mit Geld, was man sich auf dem normalen Arbeitsmarkt verschafft hat, schon klüger. Was die oben erwähnte Zwangsvollstreckung (Kontopfändung etc.) anbelangt, so ist die eher theoretischer Natur - erst recht, wenn die Staatsanwaltschaft um den Studentenstatus des TE weiss. Und zwei Jahre wird es mit Sicherheit auch nicht dauern. Aber in der Tat kann man sich nicht aussuchen, wann es soweit ist, und bei einem gerade erst verhängten Strafbefehl wird wohl erst im Herbst oder Winter mit der Ladung zum Strafantritt zu rechnen sein (falls dann nicht wieder ein Vollstreckungsstopp wegen einer neuen Coronawelle erlassen ist). Und ohne Ladung nimmt natürlich keine JVA den TE auf.--Giebenrath (Diskussion) 17:59, 22. Jul. 2020 (CEST)

Aber gerade jetzt in Coronazeiten ist es noch schwerer bzw. gefährlicher als ohnehin schon, an reguläre Jobs zu kommen. Läßt man sich hingegen gemeinnützige Arbeiten zuteilen, geht die Zuweisung schneller und die Behörde dürfte in der Regel auch darauf achten, daß es eine möglichst kontaktfreie Tätigkeit ist, um eine Infektion zu vermeiden. --46.93.159.224 01:27, 25. Jul. 2020 (CEST)
Nur zur Sicherheit (wegen naiver Nachfrage), in eine JVA kommt man nicht so schnell. Bevorzugt werden andere Strafen ausgesprochen. Demzufolge sind in JVAs Personen, bei denen andere Strafformen nicht wirken. "Steffen" muss sich nicht "hochnäsig verhalten", um unerwünschte Erfahrungen zu machen. Daher mein(!) Tipp, JVA vermeiden.--Wikiseidank (Diskussion) 09:07, 23. Jul. 2020 (CEST)
As I understand it, a student's case is often tried without his being present at all. Then something like this happens: A constable in the service of the University visits the lodgings of the said student, knocks, is invited to come in, does so, and says politely,—
"If you please, I am here to conduct you to prison."
"Ah," says the student, "I was not expecting it. "What have I been doing?"
"Two weeks ago the public peace had the honor to be disturbed by you."
"It is true; I had forgotten it. Very well: I have been complained of, tried, and found guilty—is that it?"
"Exactly. You are sentenced to two days' solitary confinement in the College prison, and I am sent to fetch you."
Student. "O, I can't go to-day!"
Officer. "If you please,—why?"
Student. "Because I've got an engagement."
Officer. "To-morrow, then, perhaps?"
Student. "No, I am going to the opera, to-morrow."
Officer. "Could you come Friday?"
Student. (Reflectively.) "Let me see,—Friday—Friday. I don't seem to have anything on hand Friday."
Officer. "Then, if you please, I will expect you on Friday."
Student. "All right, I'll come around Friday."
Officer. "Thank you. Good day, sir,"
Student. "Good day."
So on Friday the student goes to the prison of his own accord, and is admitted.
(Mark Twain, Bummel durch Europa, Anhang C) --Medici (Diskussion) 18:38, 27. Jul. 2020 (CEST)
Gibts dazu eine Interpretation? Was will uns der Autor damit sagen?--Wikiseidank (Diskussion) 10:18, 30. Jul. 2020 (CEST)
Karzer war was anderes als Gefängnisstrafe, für nächtliche Ruhestörung, eine Rauferei oder Beleidigung, und der Stundent hatte danach nicht "vorbestraft" in den Papieren stehen und es war auch selten mehr als ein paar Tage. Nicht zu vergessen, dass Studenten in der Zeit häufig institutionalisierte Besäufnisse hatten und solche Vorkommen immerhin häufig genug waren, dass die Universität dauerhaft einen Raum dafür bereitstellen musste.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 02:50, 1. Aug. 2020 (CEST)
Hm. Der Fragesteller gibt für sich eine Strafe von 50 Tagessätzen zu jeweils 10,00 € an. Diffus bleibt dabei, dass er behauptet, „von der Staatsanwaltschaft Jena (...) verurteilt“ zu sein. Das ist hinsichtlich der in der geltenden Verfassung garantierten Dreiteilung der Gewaltenteilung offensichtlich Unsinn oder Unkenntnis, was den Unterschied zwischen einem Urteil und einem Strafbefehl ausmacht (vor allem hinsichtlich der zur Verfügung stehenden Rechtsmittel). Die Staatsanwaltschaft ist Teil der Exekutive und für Strafverfolgung und Strafvollstreckung zuständig. Verurteilt wird juristisch nur von Gerichten als Teil der Judikative nach Gesetzen, die von der gesetzgebenden Gewalt, der Legislative beschlossen werden. Wurde er verurteilt, dann wird das Urteil im Bundeszentralregister gespeichert, das auch Führungszeugnisse ausstellt. Gesetzliche Grundlage ist das Bundeszentralregistergesetz (BZRG).
Das Gesetz über das Zentralregister und das Erziehungsregister (Bundeszentralregistergesetz – BZRG) bestimmt zwar in § 5 (Inhalt der Eintragung) Abs. 3: „(3) Ist auf Geldstrafe erkannt, so sind die Zahl der Tagessätze und die Höhe eines Tagessatzes einzutragen. Ist auf Vermögensstrafe erkannt, so sind deren Höhe und die Dauer der Ersatzfreiheitsstrafe einzutragen.“ Der § 53 BZRG (Offenbarungspflicht bei Verurteilungen) bestimmt jedoch in Abs. 1: „(1) Verurteilte dürfen sich als unbestraft bezeichnen und brauchen den der Verurteilung zugrunde liegenden Sachverhalt nicht zu offenbaren, wenn die Verurteilung 1. nicht in das Führungszeugnis oder nur in ein Führungszeugnis nach § 32 Abs. 3, 4 aufzunehmen oder 2. zu tilgen ist.“ Der § 32 BZRG (Inhalt des Führungszeugnisses) regelt in Absatz 2 Nummer 5 und Absatz 5: „(2) Nicht aufgenommen werden (…) 5. Verurteilungen, durch die auf a) Geldstrafe von nicht mehr als neunzig Tagessätzen (...) erkannt worden ist, wenn im Register keine weitere Strafe eingetragen ist (...) (5) Soweit in Absatz 2 Nummer 3 bis 9 Ausnahmen für die Aufnahme von Eintragungen zugelassen werden, gelten diese nicht bei einer Verurteilung wegen einer Straftat nach den §§ 171, 180a, 181a, 183 bis 184g, 184i, 184j, 201a Absatz 3, den §§ 225, 232 bis 233a, 234, 235 oder § 236 des Strafgesetzbuchs, wenn ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a oder § 31 Absatz 2 erteilt wird.“
Der Fragesteller dürfte daher den von Giftzwerg 88 ins Spiel gebrachten Aspekt, möglicherweise „"vorbestraft" in den Papieren stehen“ zu haben angesichts der eher geringen fünfzig Tagessätze als sehr unwahrscheinlich betrachten, falls sich sein Führungszeugnis nicht bereits anderweitig gefüllt hat. --2.206.111.221 18:27, 2. Aug. 2020 (CEST)

28. JuliBearbeiten

Corona Tests - viel oder wenig?Bearbeiten

Guten Tag.

Coronatests sollen ausgeweitet werden. Der aktuelle Stand dazu ist mir unverständlich. Siehe:

Wieso wird in Deutschland nur ~50% der Testkapazität genutzt?

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland beim Testen derzeit auf Platz 43 (Tests/ 1M Population). Wieso haben wir nur halb so viele Tests wie in "Trump-Land"?

Vermutlich gibt es nicht nur "den einen Grund" warum das so ist. Ein paar Hinweise zur Aufklärung wären hilfreich. LG --80.187.102.13 07:32, 28. Jul. 2020 (CEST)

Trumpel will ja die Tests drastisch einschränken, das bringt nach seiner Rechnung weniger Infizierte. Testen sollte man nur bei Bedarf und der richtet sich nach der Gefährdung. Die lässt sich an der Zahl der Infizierten, Intensivstation-Fälle und Todesfälle bemessen. So gesehen steht D noch recht ordentlich da. --Klaus-Peter (aufunddavon) 08:41, 28. Jul. 2020 (CEST)
Vermutlich wäre der Maßstab "Tests / Infizierte" aussagekräftiger. Die letzte Rechnung (eine Wioche her oder so), die ich gesehen habe, war das wir aktuell 10.000 aktiv Erkrankte in DE haben. Also ist Deine persönliche Chance 1:8000, das Du einer Virenschleuder begegnest. Die Idee, das komplett einzudämmen ist nicht umsetzbar, zumal der Aufwand die letzten paar aktive Erkrankten (am Besten ohne Symptome) zu finden ja exponentiell nach oben geht. Die 100% Sicherheit erreicht man nie. Selbst wenn heute alle Einwohner DEs getestet würden, haben wir immer noch Grenzverkehr und es kann immer noch Leute geben, die sich zwar angesteckt haben, aber weder Symptome zeigen noch genug erkrankt sind um den Test anschlagen zu lassen. Also bestenfalls alle Grenzen dicht machen, alle Menschen über eine Woche jeden dritten Tag testen. Dann könnte man vielleicht(!) alle Infizierten eingrenzen und isolieren. Nur funktioniert so unsere Welt nicht. Spätestens der Sprit für das Auto kommt nicht aus dem heimischen Bach... Flossenträger 09:14, 28. Jul. 2020 (CEST)
Ja man schaut auf die Zahlen und ich kann mir beim besten Willen keinen Reim daraus machen. Im März/April hieß es noch von den Experten: „testen, testen, testen“ als ob die Tests wichtiger wären als die Masken. Nun haben wir in Deutschland ca. 50% ungenutzte Testkapazität − das verstehe ich nun gar nicht. Der Putin lässt noch intensiver testen − dort gehen die relativen Zahlen zurück. In Luxemburg sind es 60% Tests zur Gesamtbevölkerungszahl dort gehen die Zahlen hoch. Ich kann mir einfach kein Bild aus der Sache machen. Probiert doch mal die sortierbaren Tabelle aus dem zweiten Link. Vielleicht habt Ihr eine Idee? LG --80.187.102.206 10:50, 28. Jul. 2020 (CEST)
Wichtiger als Testen ist es, Abstandsregeln einzuhalten, Masken zu tragen und Risiken zu vermeiden. Testen verhindert erst mal keine Infektionen, aber Positive könnten isoliert werden. Das funktioniert aber nur bei obligatorischen Tests, denn Infizierte drücken sich gerne vor dem Risiko in Quarantäne zu landen. Dass es inzwischen Überkapazitäten in Labors gibt, liegt schlicht daran, dass sehr viele damit Geld verdienen wollen.--Klaus-Peter (aufunddavon) 11:06, 28. Jul. 2020 (CEST)
Hier die Antwort der Bundesregierung bzw. einer Sprecherin des Gesundheitsministeriums (vom 10. Juni). Ob zur Aufklärung hilfreich, lasse ich mal dahingestellt. --2A02:908:3611:6CA0:CC7C:8189:FAD2:4866 11:30, 28. Jul. 2020 (CEST)
Danke. Etwas weiter komme ich damit.
− „Es ist viel teurerer zu wenig zu testen als zu viel zu testen ... (Zit. Spahn aus der verlinkten Antwort)“ das verstehe ich und es erscheint mir sinnvoll.
− „Infizierte drücken sich gerne vor dem Risiko in Quarantäne zu landen“ (Klaus-Peter). Au weia. Wer das von sich weiß, riskiert Körperverletzung bei Dritten.
− An Überkapazitäten kann niemand Geld verdienen (Subventionen mal außen vor)
− Überkapazitäten würde ich verstehen, wenn sie bewusst für kommende Aktionen vorgehalten werden. Beispiele: Schulöffnung, Grenzkontrollen, Regionaltests an Hotspots etc.
− Der Abrechnungszirkus (ob gesetzlich oder privat versichert) ist Murks.
− Viele würden sich sicher gern freiwillig testen lassen. Abrechnung per Rahmenvertrag mit Bund/Land ist einfacher und günstiger für alle.
Fragt sich nun wann in Deutschland mehr getestet wird. Vielleicht fehlt bisher ein besseres Konzept dazu? LG --80.187.102.206 12:20, 28. Jul. 2020 (CEST)
"„Infizierte drücken sich gerne vor dem Risiko in Quarantäne zu landen“ (Klaus-Peter). Au weia. Wer das von sich weiß, riskiert Körperverletzung bei Dritten." Ja und? Wer bei Rot über die Kreuzung oder viel zu schnell fährt, riskiert das Leben Dritter. Und deeswgen macht es auch keiner. Oder so... Wie willst mir denn bitte nachweisen, dass ich vermutet habe, infiziert zu sein? Flossenträger 13:39, 28. Jul. 2020 (CEST)
@Flossenträger: Bei dem Thema sind IHMO persönliche Dispute eher unangebracht.
Verordnung zum Anspruch auf bestimmte Testungen für den Nachweis des Vorliegens einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Quelle BMG-online)
Was ich bisher nicht wusste:
− die GKV zahlt auch für Privatversicherte (Punkt 8)
− die GKV zahlt auch für nicht versicherte Personen (Punkt 9)
− Jehns Spahn und Markus Söder sind für erweiterte Tests gem. der eingangs genannten Verordnung. (Quelle).
− Tagesaktuell bremst gerade Heike Taubert die Tests von Reiserückkehrern.(Quelle)
Nach wie vor bin ich für alle Hinweise dankbar, die aktuelle Lage und Pläne zu Tests in Deutschland erhellen. Dank und Grüße --80.187.102.206 16:21, 28. Jul. 2020 (CEST)
Den Kehrwert "Infizierte/Tests", der inhaltlich dasselbe bedeutet, nennt man übrigens "Positivenquote" und ist als solche gebräuchlicher. Wäre die Probandenwahl zufällig gleichverteilt unter den Ungetesteten, dann wäre die Positivenquote ein Maß für die tatsächliche Infektionsquote inkl. Dunkelziffer - ist sie aber nicht, weil sich die Behörden Mühe geben, eine hohe Trefferquote zu erzielen, also möglichst wahrscheinlich Infizierte zu erwischen, was vernünftig ist, um die Infizierten auszudünnen. Die Positivenquote kann nicht null werden, weil die Testspezifität nicht 100 % beträgt, d. h. man hat immer falsch-positive. Ich halte extensives Testen übrigens für eine ungeeignete Strategie: Bewältigt kann die Coronakrise nur durch Ausrottung des Virus, und das ist nur durch strenge Isolation geeignet großer Kleingruppen (ca. 10-30 Personen) voneinander möglich - dann sind entweder Mitglieder einer Gruppe infiziert, oder, sehr viel wahrscheinlicher, nicht. Die notwendige Dauer der Isolation ist um so höher, je größer die Gruppe ist. Theoretisch kann eine Person ca. 12 Tage symptomlos infektiös sein und gegen Ende dieser Zeit den nächsten anstecken, für die dann die Frist erneut zu laufen beginnt, usw. Wären alle Menschen "in Quarantäne", also einzeln isoliert, dann wäre "Corona" nach zwei Wochen aus, weil dann alle Symptomlosen auch nicht mehr infektiös wären. Man wundert sich über die verbreiteten fatalen Mißverständnisse: da werden Reisebeschränkungen als "unverhältnismäßig" charakterisiert, weil die Infektionsquoten in beiden Ländern annähernd gleich hoch sind. Als ob es darauf ankäme! Das Problem mit den Reisen ist, daß sich die Gruppengrößen stark erhöhen. Die meisten Dörfer oder Ortsteile dürften aktuell immer noch coronafrei sein und blieben es auch, wenn die Einwohner jeweils unter sich bleiben würden; das Problem wäre eher, das auch nachzuweisen. Sobald es aber Reiseverkehr zwischen nicht nachgewiesen coronafreien Zonen gibt, wird das Virus auch garantiert wieder eingeschleppt. Über kurz oder lang wird sich die Erkenntnis durchsetzen, daß es zur Ausrottung durch Komplettisolation (wirklich alles zu, auch alle Läden, komplettes Ausgehverbot) keine realistische Alternative gibt. Das Problem ist natürlich, daß eine notwendige Basisversorgung (Lebensmittel, Energie und Medien, medizinische und Pflegeleistungen, Kinderbetreuung) sichergestellt werden muß, es müssen also z. B. Hilfsfahrzeuge durch die Gegend fahren und den Leuten Lebensmittelpakete vor die Tür stellen, und irgendwer muß die Produkte auch herstellen und verpacken, sowie tausend andere Probleme, die gelöst werden müssen. Letztlich ist das nur über umfangreiche Dienstverpflichtungen aufgrund von Notstandsgesetzen umsetzbar; beispielsweise müßten die privaten Kfz beschlagnahmt und die Eigentümer dazu verpflichtet werden, damit Versorgungs- und Hilfsgüter zu transportieren, ebenso muß dafür auch Kraftstoff bereitgestellt werden, usw. Die Alternative wurde oben schon genannt: ohne das haben wir die Geschichte sonst noch wenigstens 1-2 Jahre am Bein, d. h. der derzeitige "Ausnahmezustand" mit Maskenpflicht und allem Pipapo verlängert sich quasi "unendlich", und das geht nicht, weil die Leute das erstens nicht mehr mitmachen und zweitens Deutschland/Europa darüber pleite ginge. Und so gesehen muß man konstatieren: besser zwei Monate Militärdiktatur und anschließend alles wieder normal, ohne jede Einschränkung, als ein jahrelanger "Schrecken ohne Ende". Die Massenimpfung wird es wahrscheinlich nie geben, und die Tests sowie freiwillige Einschränkungen bringen es einfach nicht, die Neuinfektionszahlen steigen wieder. --77.3.245.164 00:29, 30. Jul. 2020 (CEST)
Danke für die ausführliche Meinung. Zum Management der aktuellen Situation hätte ich gern etwas mehr erfahren. Die Grundsatzüberlegungen waren bereits im April weitgehend bekannt. Zu neuen Hygienekonzepten titelt die FAZ „Morgens zum Corona-Test, abends zur Party?“[1] und man fragt sich ob man z.B. mit Tests direkt vor einem Event den Menschen ein gefahrenfreies Erlebnis ermöglichen kann. Es geht also ums vorher testen; nicht erst wenn Hotspots erkannt sind. Zu Test- und Hygienekonzepten sehe ich mehr Informationsbedürfnis. LG --80.187.110.95 08:16, 30. Jul. 2020 (CEST)
Zu den Zielvorstellungen der Regierungen hätte ich auch fürchterlich gerne mehr bzw. überhaupt etwas erfahren - nach meinem Eindruck wird sorgfältig vermieden, konkrete Angaben zu den strategischen Zielen und den Mitteln dahin zu machen. (Alternativ müßte man sonst annehmen, daß keiner einen Plan hat und alle nur hektisch vor sich hin wurschteln.) Mit den "Hygienekonzepten" als Voraussetzung für "Lockerungen" ist es aus zwei Gründen nicht weit her: Erstens werden sie, wie man am Beispiel Profisport sieht, ziemlich systematisch sabotiert bzw. von durchgeknallten Typen unterlaufen, und zweitens ist es reichlich naiv, anzunehmen, daß sie effektiv sein könnten: Woher soll das Virus denn wissen, daß es nach x Metern Abstand nicht mehr ansteckend sein darf? "Hätte wissen können" - eigentlich hätte man das alles schon lange vorher wissen und vorbereiten können. Die Coronapandemie unterscheidet sich in nichts von einem Biowaffenangriff und verhält sich auch genauso wie vorangegangene Pandemien, beispielsweise die "Spanische Grippe". Der Unterschied ist bloß: Sie geht offenbar nicht "von alleine", z. B. aufgrund saisonaler Umstände, wieder weg, was man daran sieht, daß sie in der südlichen Hemisphäre genauso wütet, es also offenbar keinen Unterschied nach den Jahreszeiten macht. Und was "Eintrittstests" betrifft: Es wird nicht funktionieren. Die Tests sind nicht sensitiv genug, d. h. es gibt relativ viele Falsch-negative, und vor allem sind sie zu langsam: Wenn das Laborergebnis erst einen Tag nach der Probennahme vorliegt, kann der Proband inzwischen infektiös geworden sein. Diese Tests sind halt Angeln im trüben Wasser: Manchmal beißt einer an. Was man brauchen würde, ist aber Schleppnetzfischen: alle gehen ins Netz, keiner geht durch die Maschen. Insofern ist die Frage nach einer Teststrategie hinsichtlich der Lösung des eigentlichen Problems unnütz: Testungen sind ein unwirksames Placebo als Argument für eigentlich nicht verantwortbare "Lockerungen", hinter denen partikuläre ökonomische Interesse stehen. Es kann und darf niemals die Frage sein, ob eine Kultur- oder Sportveranstaltung bzw. deren Untersagung "verhältnismäßig" ist. In der derzeitigen Situation wäre vielmehr in kriegswirtschaftlichen Kategorien zu denken: Ist eine Unternehmung lebenswichtig oder nicht, wie sieht die Kosten-Nutzen-Relation in Bezug auf den zu zahlenden "Blutzoll" aus? Urlaub auf Malle lebenswichtig? Für die Urlauber wohl eher nicht. --95.112.63.223 15:03, 30. Jul. 2020 (CEST)
Prävention; in diesem Falle präventive Tests stehen hier im Fokus. Dazu derzeit bekannt: Empfehlungen des RKI, Tests an Flughäfen, Tests bei Firmen für Urlaubsrückkehrer, vereinzelte Hygienekonzepte z.B. für Sexarbeiter/innen. Eventuelle Verschwörungsszenarien sollten wir hier nicht diskutieren. Falls die Frage hier nicht weiter geklärt werden kann ist es vermutlich sinnvoll um Ausbau des Abschnittes COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Testkapazitäten_und_durchgeführte_Tests bzw. um Massnahmen zur Prävention zu bitten. Zwei Topautoren[2] des Artikels: @Coca-Coela: und @Carolin: eventuell hilft der Ping um die Bitte zu transportieren? LG --80.187.110.41 07:27, 31. Jul. 2020 (CEST)
Falls das eine Antwort auf das Vorstehende sein soll, habe ich sie leider nicht verstanden. Klar, Tests sind dazu da, Infizierte zu erkennen und ggf. zu isolieren, und dienen durch Unterbrechung der Fortsetzung von Infektionsketten insofern der Prävention. Was aber ist das übergeordnete Ziel? Beendet ist die ganze Angelegenheite schließlich erst, wenn das ganze Land mit hoher Wahrscheinlichkeit komplett coronavirusfrei ist, denn sonst nehmen ohne Schutzmaßnahmen die Infiziertenzahlen wieder exponentiell zu wie im ersten Quartal. Was ist der Weg dahin, wie lang ist er, welche Mittel sind dafür erforderlich, wann geht es endlich los? --95.116.146.216 08:38, 31. Jul. 2020 (CEST) (Und wo in aller Welt siehst Du hier "Verschwörungstheorien"? Wo kommen diese Wahnvorstellungen her? --95.116.146.216 08:43, 31. Jul. 2020 (CEST))
Wenn es einen konkreten Wunsch auf Veränderung / Ergänzung des Artikels gibt, gern auf der Diskussionsseite. Ein wenig ergänzen kann man die Angaben zu den Tests sicher, das haben wir gerade erst als Reaktion auf eine andere Anfrage gemacht. Zur Sensitivität (abhängig vom Testzeitpunkt) und Spezifizität (hoch!) gibt es viele Infos unter SARS-CoV-2 - RT-PCR-Test. Ausführlich vom RKI zur Teststrategie auch hier: [3]. Viele der hier gestellten Fragen kann man aber in einem Überblicksartikel nicht beantworten. Die Strategie ändert sich ständig, weil sich die Umstände und das Wissen über das Virus ständig ändern. Das kann man im Artikel auch nicht genauer darstellen, als es ist. Und zu den Ansichten, ob wir eine Militärdiktatur brauchen, Testen zwecklos ist etc. - diese Meinungen kann haben und wenn reputable Quellen sich so äußern, kann man sie von mir aus unter COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Kritik_und_Kontroversen zitieren. Also kurz und gut: Konkrete Verbesserungsvorschläge zum Artikel COVID-19-Pandemie_in_Deutschland gern auf der Diskussionsseite. --Coca-Coela (Diskussion) 14:40, 31. Jul. 2020 (CEST)
Um eine Verbesserung des/der Artikel geht es hier aber nun gerade nicht, sondern a) um den Umfang der Tests und b) um Nutzen, Sinn und Zweck derselben und die dahinterstehende Zielsetzung (die es hoffentlich gibt, und die hoffentlich wissenschafts- und vernunftgeleitet ist). (Und daß sich die Strategie ständig ändert, spricht für sich genommen eigentlich schon Bände.) --95.116.146.216 20:59, 31. Jul. 2020 (CEST)
Stell Dir vor es wäre Krieg (Emmanuel Macron zu Covid). Schon 1914/18 wusste man, dass belegte Krankenhausbetten ein System schlimmer belasten als Tote. Deshalb sind Prävention und Schutz so wichtig. Wenn hier Fragen aufkommen, deren Erklärung man nicht in Artikeln findet, ist natürlich dort Verbesserung wünschenswert. Daher nun ein Wunsch zu Ergänzungen in Diskussion:COVID-19-Pandemie_in_Deutschland#Artikelstruktur_zu_Massnahmen_und_Prävention. LG --80.187.108.202 07:50, 1. Aug. 2020 (CEST)
Watt'n Pech, datt funktioniert nich... Wie wär's denn mal mit selber- und zu Ende denken? "Prävention" zur Auslastungsbegrenzung der Krankenhäuser bedeutet "Maßnahmen", und zwar "auf immer und ewig". Die Pandemie geht nämlich von Prävention nicht weg, sondern nur, wenn a) das Coronavirus in der menschlichen Population ausgerottet ist oder b) eine Herdenimmunität erreicht wird (wobei b eine hinreichende Bedingung für a ist). Und wie kommt man zu b? b1, nämlich "Durchseuchung", funktioniert nicht, erstens, weil es ohne Massensterben wegen eines überlasteten Gesundheitssystems viel zu lange dauern (und massenhaft Tote und Schwerstbeschädigte mit Spätfolgen produzieren) würde, aber vor allem, weil es alles andere als belegt bzw. sogar ziemlich unwahrscheinlich ist, daß eine Infektion zu einer bleibenden Immunität führt. Bliebe b2, Herdenimmunität durch Impfung. Und wenn es die Massenimpfng niemals geben wird, was auch ziemlich wahrscheinlich ist? Ja, echt doof, ne? Dann müssen wir wohl irgendwie anders zu a kommen. Und was hätten wir da so in der Werkzeugkiste? Also, mir fällt dazu nur Grenzen dicht, obligatorische Quarantäne für alle Einreisenden sowie ca. sechs Wochen allgemeine Ausgehverbot und scharfe Notstandsmaßnahmen (Dienstpflicht usw.) z. B. per "Verteidigungszustand" (einfach nur ein "technisches" rechtliches Mittel zur zeitweiligen Aussetzung vieler Grundrechte) ein - das kann man von mir aus auch "Militärdiktatur" nennen, zumal die Bundeswehr wohl die einzige Organisation ist, die überhaupt theoretisch in der Lage sein könnte, das Versorgungs- und Zivilschutzchaos bei einem Totalstillstand zu bewältigen. Bessere Ideen? Nein? Schade... Also los, auf geht's, worauf warten wir noch - packt den Kindern Klamotten ein und sorgt dafür, daß das Handy funktioniert, die fahren alle zusammen mit den Pädagogen für sechs Wochen in die Pampa ins "Coronalager" (und haben Riesenspaß dabei), und Mama und Papa folgen ihren Einberufungsbefehlen und nehmen ihren Platz in Logistik, Dienstleistungen oder Versorgung ein, und dann ist nach zwei Monaten Corona aus, und wir lassen sie auch nie, nie wieder rein. Einen anderen Weg sehe ich nicht. (Gut, rein theoretisch bestünde auch die Möglichkeit, in so großem Umfang zu testen, daß hinreichend viele Infektiöse und Verdachtsfälle so frühzeitig entdeckt und quarantänisiert werden, daß die Reproduktionszahl stark unter 1 sinkt und das Virus dadurch ausstirbt. Aber wieso sollte das jetzt auf einmal funktionieren, wenn es ein halbes Jahr lang nicht funktioniert hat und die Neuinfektionszahlen wieder ansteigen? "Wir" sind schließlich nicht mehr Papst, und beim aktuellen Pontifex maximus daheim läuft es auch nicht direkt so richtig rund.) --95.112.17.15 05:47, 2. Aug. 2020 (CEST)

Für den Leser (und leider auch für mich als Fragesteller) sind die Informationen bisher nicht ausreichend in Wikipedia dargestellt. Falls zum Kern der Frage hier noch was kommt würde es mich freuen. Grüße --80.187.102.121 16:06, 2. Aug. 2020 (CEST)

Zumindest die zitierte Überschrift ist gar keine eindeutige Frage, weil nicht klar wird, ob es es sich um eine deskriptive Feststellung oder eine petitive bzw. exploratorische Frage handelt. Und das weitere "Wieso wird in Deutschland nur ~50% der Testkapazität genutzt?" hilft auch nicht wirklich weiter, weil es nicht nach der Begründung für die Größe der vorhandenen Testkapazität fragt. Du weigerst Dich offensichtlich, anzuerkennen, daß die Frage nach dem Umfang eines Mittels sinnlos ist, wenn es nicht in Bezug zum damit angestrebten Ziel gesetzt wird: Sind 1000 Euro viel oder wenig Geld? Das hängt offenbar davon ab, ob man ein Haus oder ein Frühstück kaufen möchte. Solange Du das nicht einsiehst, werden Dir die Antworten unbefriedigend erscheinen. (Und vor mehrteilige Satzzeichen gehört auch kein Leerzeichen.) --95.112.17.15 01:21, 3. Aug. 2020 (CEST)

Größe der WohngemeinschaftenBearbeiten

Zusatzfrage: Wieviele der Einwohner Deutschland leben in Wohngemeinschaften mit mehr als drei Personen, und wieviele Wohngemeinschaften sind das insgesamt? Ich vermute, daß die Infektionswahrscheinlichkeit umso höher ist, je größer die Personenzahl der Wohngemeinschaft ist. Daher erschiene es mir im Rahmen einer umfänglicheren Testkampagne sinnvoll, bei den Großfamilien anzufangen, bei denen immer wieder von Masseninfektionen berichtet wird. Deswegen würde ich gerne wissen, welchen Umfang das eigentlich betrifft. (Bitte nicht mit einem Destatis-Link schmeißen - einfach das Ergebnis angeben.) --95.116.146.216 08:24, 31. Jul. 2020 (CEST)

Ist die Frage relevant? Wohngemeinschaften (Zusammenleben mehrerer unabhängiger, meist nicht verwandter Personen in einer Wohnung), größere Lebens-/Bedarfsgemeinschaften und Familien wären gleichzustellen während Großfamilien sich oft über mehrere Wohnorte verteilen.--Klaus-Peter (aufunddavon) 08:53, 31. Jul. 2020 (CEST)
Danke für nichts. --95.116.146.216 09:08, 31. Jul. 2020 (CEST)
Hier eine Statistik aus Deutschland: ' Im Jahr 2019 gab es in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre zum Zeitpunkt der Erhebung rund 4,89 Millionen Personen, die zusammen mit anderen in einer WG lebten. Im Jahr 2018 waren es noch rund 5,02 Millionen Personen.' [[4]] sowie eine aus Österreich (WG-Grösse=Prozent aus 243 Befragter): >7=2%, 7=3%, 6=3%, 5=8%, 4=20%, 3=44%, 2=19% [[5]]. Gerundet und überschlagen ergeben sich etwa 36% von 4,89 Mio, das ist in etwa 1,76 Mio. Daraus auch noch die Anzahl WGs herauszurechnen übersteigt allerdings meine Arithmetik. Aber es stimmt schon dass man nicht 'Grossfamilie' und "Wohngemeinschaft' in einen Topf schmeissen sollte: WG-Mitglieder sind wahrscheinlich viel vorsichtiger als Grossfamilienmitglieder. 2003:F5:6F0C:9500:C8E3:3AE1:4EBD:BBCB 18:59, 31. Jul. 2020 (CEST) Marco PB
Der Begriff ist mir eigentlich egal - ob es sich nun um Familien, Haushalte oder WG handelt, ich wollte wissen, wieviele Personen in Gemeinschaften mit mehr als drei Personen leben. Das Problem wird sein, daß sich die Statistiken aber wahrscheinlich an genau diesen juristischen Definitionen orientieren. Man müßte vielleicht über die Wohnungsstatistik an die Sache herankommen: In wievielen Wohnungen sind jeweils 1, 2, 3 ... Personen gemeldet. (Macht auch Probleme: Was genau ist denn eine Wohnung?) N. B.: Eigentlich ging es mir um eine Abschätzung des Testumfangs, in der Annahme, daß mit mehr als drei Personen belegte Wohnungen erstens eine Minderheit darstellen und sie zweitens proliferationsrelevant sind, wobei man die unterschiedlichen Arten des Zusammenlebens natürlich nicht alle über einen Kamm scheren kann. --95.116.146.216 20:50, 31. Jul. 2020 (CEST)

29. JuliBearbeiten

Wikipedia beschäftigt die CPU unnötigBearbeiten

Wenn ich mit dem Browser Opera (Version 70) auf die Wikipedia-Seite Normalverteilung gehe, verbraucht Opera laut Taskmanager 17% der CPU. Und zwar nicht nur kurz, sondern dauerhaft, solange die Seite offen ist. Ich glaube nicht, dass Opera schuld ist, weil dieses Problem auf anderen Seiten innerhalb und außerhalb von Wikipedia nicht besteht. Was ist auf der Seite Normalverteilung schiefgelaufen? --80.108.231.123 20:03, 29. Jul. 2020 (CEST)

Kann ich mit Brave (Browser) bestätigen, und biete sogar 25 Prozent (aktueller Brave unter Debian 10 & KDE). Ist aber nicht das Browserfenster selbst, sondern ein Renderer-Unterprozess [6]. --Kreuzschnabel 21:18, 29. Jul. 2020 (CEST)
Bei mir sind es mit Firefox am Anfang 6%, ein paar Sekunden später 0,1 %. Ich vermute File:Dirac function approximation.gif als Übeltäter. Streichung s.u. --Rôtkæppchen₆₈ 21:30, 29. Jul. 2020 (CEST)

Und bleibt das jetzt für immer so oder kann man irgendwo die Behebung dieses Problems veranlassen? (nicht signierter Beitrag von 80.108.231.123 (Diskussion) 22:00, 29. Jul. 2020 (CEST))

@Kreuzschnabel, 80.108.231.123: Ändert sich etwas, wenn ihr die Grafik pur oder die Seite ohne diese Grafik (zzt. unter Wikipedia:Spielwiese/Normalverteilung) aufruft? Streichung s.u. --Rôtkæppchen₆₈ 22:18, 29. Jul. 2020 (CEST)
Du (oder einer der 50 anderen Opera-User) kannst einen Bug melden: [7]. Der wird dann nach Dringlichkeit einpriorisiert. Die Prio ist bei Nischenbrowsern natürlich nicht sehr hoch. --2A02:8071:91C1:EC00:4DD9:6357:B59:1BAE 22:21, 29. Jul. 2020 (CEST)
Kann ich nicht bestatigen. Ganz kurzer Peak beim Aufruf der Seite mit 3% Auslastung im Taskmanager von Win10prof, 64bit aktuell. Firefox 78.0.2 (64bit) Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:26, 29. Jul. 2020 (CEST)

Wenn ich diese Spielwiesen-Seite anklicke, bin ich genauso wieder auf 17%. Was "Nischenbrowser" angeht: Wie oben zu lesen ist, besteht das Problem nicht nur bei diesem Browser. (nicht signierter Beitrag von 80.108.231.123 (Diskussion) 22:27, 29. Jul. 2020 (CEST))

Das Problem ist auch mit Microsoft Edge Chromium nachvollziehbar, wie Opera und Brave ein chromium-basierter Browser. Die GIF-Grafik ist es nicht. Im Moment habe ich anderes zu tun, deshalb vielleicht später mehr. --Rôtkæppchen₆₈ 22:44, 29. Jul. 2020 (CEST)
Wenn das Phänomen bei allen Blink-basierten Browsern auftritt (wonach es aussieht), geht es definitiv nicht um Nischenbrowser ;-) --Kreuzschnabel 08:31, 30. Jul. 2020 (CEST)
Falls es hilft, mein Brave kommt auf rund 29%, und FF auf rund 1% (Win10). --Erastophanes (Diskussion) 09:52, 30. Jul. 2020 (CEST)
Ich habe alle Latex-Formeln entfernt: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Spielwiese/Normalverteilung&oldid=202363631. Danach war bei mir die Prozessorauslastung klein. Ich habe im Übrigen den Browser neu starten müssen, damit die Auslastung zurückgegangen ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:22, 30. Jul. 2020 (CEST)
(BK)Ich hab mal alle SVG-Grafiken aus dem Artikel entfernt und dann war es nur noch 0% CPU-Last statt vorher 36 % auf meinem Intel Celeron N3150 8 GiB Win 10 Pro 2004 64 Bit mit Edge 84.0.522.49 (Official build) (64-bit). Ich hab absichtlich einen schwächeren Rechner dafür gewählt. Nächster Verdachtskandidat ist also die SVG-Engine von Blink/Chromium. --Rôtkæppchen₆₈ 23:25, 30. Jul. 2020 (CEST)

Noch ein Grund mehr, LaTex abgrundtief zu hassen. ;) Diese Spielwiesenseite strapaziert die CPU jetzt nicht mehr, dafür sind die Formeln LaTex-Kauderwelsch, ist also auch keine Lösung. (nicht signierter Beitrag von 80.108.231.123 (Diskussion) 23:31, 30. Jul. 2020 (CEST))

Ich hab als angemeldeter Benutzer die Möglichkeit, die Formeldarstellung unter Spezial:Einstellungen#mw-prefsection-rendering zu ändern. Mit der Standardeinstellung MathML geht die CPU-Last hoch, mit PNG oder LaTeX-Quelltext nicht. Da MathML sich SVG bedient, weist auch das auf die SVG-Engine von Blink/Chromium hin. --Rôtkæppchen₆₈ 23:41, 30. Jul. 2020 (CEST)
Was kann denn LaTeX dafür, wenn ein Renderer damit nicht vollständig klarkommt? --Kreuzschnabel 09:40, 31. Jul. 2020 (CEST)
Der Renderer hat nichts mit LaTeX zu tun. Das erledigt die MediaWiki-Software, die dann PNG oder MathML ausgibt. MathML nutzt dann SVG (oder umgekehrt) und das verursacht hier die Probleme. --Rôtkæppchen₆₈ 10:08, 31. Jul. 2020 (CEST)

Das Problem besteht übrigens immer noch. (nicht signierter Beitrag von 80.108.231.123 (Diskussion) 11:28, 3. Aug. 2020 (CEST))

1995, als Opera ganz neu war, hab ich Opera mit meiner eigenen Website getestet und festgestellt, dass nichts so aussieht wie es soll. Seitdem ist Opera für mich gestorben. Demzufolge bin ich kein Opera-Experte, weiß also nicht, wie Du MathML oder SVG bei Opera deaktivieren kannst. Googelei bringt mich auch nicht weiter. Dito bei den anderen betroffenen Browsern. Die einzige Abhilfe aus meiner Sicht ist also, Dich bei Wikipedia anzumelden und dann per Spezial:Einstellungen#mw-prefsection-rendering MathML zu deaktivieren. Du kannst natürlich auch bei Opera, Chromium, Blink und/oder MediaWiki einen Fehlerbericht einreichen und/oder einen Supportfall aufmachen. Oder wechsle den Browser. Es gibt noch zwei oder drei andere aktuelle HTML-Engines, nämlich Webkit/Safari und Gecko/Firefox. EdgeHTML und den alten Microsoft Edge gibt es noch, wird aber derzeit durch den Chromium/Blink-Edge ersetzt. --Rôtkæppchen₆₈ 19:46, 4. Aug. 2020 (CEST)
Bei mir sind es auf der Hauptseite im Schnitt 2,1% in Safari. 2001:16B8:2C12:5A00:1D81:615C:3ED4:61B3 20:39, 4. Aug. 2020 (CEST)

Den Vorschlag, dass ich den Browser wechseln soll, würde ich ja verstehen, wenn A) nur mein Browser betroffen wäre oder B) das Internet voll von Seiten wäre, die dieses Problem verursachen. Das ist aber beides nicht der Fall. Nur weil Wikipedia eine einzige Seite "vermurkst" hat (die anderen gehen ja), werde ich die Mühsal eines Browser-Wechsels sicher nicht auf mich nehmen. So weit kommts noch. Vielleicht kann jemand, der sich besser auskennt, dieses Problem beheben.

31. JuliBearbeiten

Strafverfahren gegen Donald Trump nach der Präsidentschaft?Bearbeiten

Ich habe es leider irgendwann aus den Augen verloren, aber sicher kann mir jemand hier schnell auf die Sprünge helfen: Es gab den Ansatz eines Amtsenthebungsverfahrens, der nicht durchgezogen werden konnte, weil einer der Kammern eine Republikaner-Mehrheit hatte. der Untersucher Muller hat ja gesagt, dass er D. Trump nicht vom Vorwurf strafbarer Handlung freispreche, eine Verfolgung aber (damals) aktuell nicht möglich sei (warum jetzt auch immer). Meine Frage nun (egal, ob D. Trump die Wahl dieses Jahr nicht gewinnt, oder in vier Jahren nicht mehr antreten kann): denkt Ihr, dass dann gegen den Expräsidenten ein Strafverfahren eröffnet wird wegen Handlungen während seiner Präsidentschaft? --2003:D5:FF30:C100:3D5D:8A6C:CC41:18A4 11:19, 31. Jul. 2020 (CEST)

Nein. --Studmult (Diskussion) 11:25, 31. Jul. 2020 (CEST)
Es ist "im Bereich des Möglichen", ist aber sehr unwahrscheinlich, denn "Wer würde davon profitieren?" Es war schliesslich "Der Präsident", nun "former President", will man ihn und damit dieses Amt beschädigen? Nein. Der Tross wird weiterziehen.
Deshalb nennt man auch Amerika "Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 11:52, 31. Jul. 2020 (CEST)
Gegen Vorgänger wie Johnson, Clinton oder Nixon waren die Vorwürfe eindeutig zuzuordnen. Trump sorgte bisher dafür, dass er vielfachen Anlass zu Klagen provoziert hat. Das Konto erhöht er täglich. Privatpersonen, Gruppen, Organisationen, aber auch einzelne Bundesstaaten würden ihn gerne vor Geticht stellen. Letztendlich wäre abzuwarten, ob ihn der Nachfolger wenigstens wegen seiner diversen Bundesstrafsachen begnadigt. Eine pauschale Amnestie gibt es nicht, auch wenn sich Trump möglicherweise hinter Amnesie versteckt. Bei seiner chronischen geistigen Verwirrung wird er wohl kaum haftfähig sein. Zudem könnte es sein, das auch im Ausland Strafverfahren gegen ihn eröffnet werden und er auf der Fahndungsliste von Interpol steht. Vielleicht wird er in USA nicht verhaftet und ausgeliefert, aber bei Auslandsreisen kann es brenzlich werden, denn täglich verliert er Freunde. --Klaus-Peter (aufunddavon) 14:16, 31. Jul. 2020 (CEST)

Für die Tatbestände, die Gegenstand des Impeachments waren, ist er jetzt auf ewig freigesprochen. Aber Zivilrechtlich ginge es weiter - siehe Simpson. Aber für die Übergriffe in Oregon, den Anschlag auf das Wahlrecht und die ganzen Beleidgungen könnte es langen. Wollen wir nur hoffen, das er nicht wiedergewählt wird. Ich traue ihm übrigens zu am vorletzten Tag zurückzutreten und sich dann durch seinen Nachfolger umfangreich begnadigen zu lassen, wie das bei Nixon der Fall war. --Bahnmoeller (Diskussion) 19:35, 31. Jul. 2020 (CEST)

Was mich da interessiert ist ja: ist die Bewegung von Trump auf der juristisch sicheren Seite von ihm knallhart von seinen Anwälten auskalkuliert - während Helfer vom ihm ja schon (für ihn) in den Knast gewandert sind - oder ist das eher noch Glück und Zufall, entsprechend seinem unkalkulierbaren Naturell? --  itu (Disk) 20:18, 31. Jul. 2020 (CEST)
Ich bin mir nicht mal sicher, ob sein Naturell wirklich unkalkulierbar ist oder lediglich als unkalkulierbar inszeniert wird. Bei BoJo bin ich mir sicher, dass er inszeniert, der ist intelligent genug, um zu merken, dass er bei großen Teilen des Volks gut ankommt, wenn er sich etwas doof stellt. --Kreuzschnabel 08:30, 2. Aug. 2020 (CEST)
Ich halte es auch für kalkulierte Inszenierung, bei der er aber ab und zu den Überblick verliert. Als Showmaster lernte er, wie man spektakulär auftritt und er hatte beachtlichen Erfolg. Spätestens der Regisseur und Cutter korrigierten damals Fehltritte. Jetzt fehlt ihm diese Instanz. Dennoch, Lügen verbreiten sich schneller als Tatsachen. Bevor sein Mist korrigiert wird, hat er schon sein Publikum erreicht. Selbst seine Frechheiten und Beleidigungen kommen in der Masse an („Der zeigt es den aber! Toller Kerl!“) und das viele vollmundige Versprechen nicht realisiert werden, liegt an den Hürden, die die bösen Anderen errichten, um dem Volk zu schaden. Hier konnte eine ominöse Partei mit ähnlicher Taktik Landtagsmandate einsammeln. Unter dem Strich steht er besser da, als man hierzulande gerne wahrhaben will.
Ja, mitunter rechne ich mit einem spektakulärem Rücktritt vor der Wahl („Die Welt hat mein überragendes Genie nicht verdient“). Doch wie bei Nixon kann es nicht laufen. Ford rückte als Vize automatisch nach, war auch REP und zudem guter Kumpel. Da war Begnadigung ein Federstrich. Ob Biden auch so großzügig ist? Ich glaube es kaum. Also wenn schon, dann flotte Abdankung, Mike Pence auf den Thron und der kann ihn noch kurz vor Ultimo begnadigen. Derzeit lohnt sich das Wahkampfspektakel noch, denn die Kasse klingelt und laut CLC hat er schon 170 Mio. Wahlkampfausgaben auf seine und seiner Familie Konten umgeleitet. Das wird er bis zum letzten Cent weitertreiben. --Klaus-Peter (aufunddavon) 09:12, 2. Aug. 2020 (CEST)
Unabhängig von dem von mir adhoc formulierten "unkalkulierbaren Naturell" würde mich weiter die eigentlich gestellte Frage interessieren, wenn jemand glaubt das beantworten zu können. --  itu (Disk) 20:38, 2. Aug. 2020 (CEST)

Qualität von PCR-TestsBearbeiten

Laut dem Situationsbericht des RKI (Seite 12) ist die Positivenrate beim Sars-cov2-PCR-Test ca. 0.6 bis 0.8%. Das hiesse, dass die Spezifität des Tests 99.2% oder besser ist. Da 99.2% ja schon ziemlich hoch ist, bedeutet das doch eigentlich, dass die momentanen Positivergebnisse so gut wie alle falsch positiv sind? Kann es sein, dass der Test absichtlich so eingestellt wurde, dass er wenig falsch-positive und viel falsch-negative liefert? Dann wäre es also kein Suchtest, sondern eher ein Bestätigungstest? --85.212.47.11 13:41, 31. Jul. 2020 (CEST)

Die Werte hängen ab von der Sensitivität und Spezifität des verwendeten Tests und von der Prävalenz der Infektion in der Bevölkerung. Der letzte Faktor kann bestenfalls geschätzt werden, ist aber unbekannt. Der Anteil der Falsch-positiven ist ohne dessen Kenntnis nicht vorherzusagen. Ein Test wird im Regelfall mehrstufig durchgeführt. Dadurch ist eine geringere Spezifität im Vortest nicht so tragisch, wenn dann ein besserer und aufwändigerer Haupttest nachfolgt.--Meloe (Diskussion) 13:57, 31. Jul. 2020 (CEST)
(Nach BK): Die Spezifität ist der Anteil der "Richtig-Negativ"-Testergebnisse. Den Schluss von der Positivenquote auf die Spezifität des Tests kann ich nicht nachvollziehen. --Burkhard (Diskussion) 14:00, 31. Jul. 2020 (CEST)
In der Statistik ist die "Positivenrate" das Verhältnis von "Positiv getestet" zu "Anzahl Testungen." Das sagt - s. vorherige Antworten - nichts über die Qualität des Test aus. Die positiven Test enthalten die richtig-positiven und die falsch-positiven Test. Über deren Verhältnis kann man der Statistik nichts entnehmen. 62.157.3.90 15:04, 31. Jul. 2020 (CEST)
Offenbar ist es einfach ganz großer Mist. Vergleichsweise: Was bedeutet ein positives Testergebnis eines HIV-Tests? Entgegen der Intuition bedeutet es, daß der Proband wahrscheinlich keine HIV-Infektion hat, wegen der niedrigen Prävalenz und unter Berücksichtigung der Spezifität - der kriegt das erstens einfühlsam und hoffentlich einigermaßen korrekt vom verantwortlichen Arzt erklärt und wird zu einem Nachtest mit einem anderen Testverfahren geschickt. (Was würde passieren, wenn es AIDS-Tests frei verfügbar wie Schwangerschaftstests in der Apotheke, Drogerie oder im Onlinehandel gäbe? Dann gäbe es eine riesige Suizidwelle, weil die Leute das mit den Testfehlern sowie die epidemiologisch-statistischen Grundlagen natürlich i. a. nicht wissen oder nicht verstehen.) Und was bedeutet ein positiver Coronatest? Der bedeutet, daß der Proband sicherheitshalber in Quarantäne geschickt wird, denn ein unabhängiges Kontrolltestverfahren gibt es nicht bzw. es ist zu aufwendig, also ökonomisch nicht vertretbar - so entsteht die hohe Quote der "symptomlosen Fälle", die sich am einfachsten dadurch erklärt, daß ein Großteil nie infiziert und also auch nie infektiös war. Und wie ist die Lage nun tatsächlich? Tja, das wüßte ich auch gerne... --95.116.146.216 21:24, 31. Jul. 2020 (CEST)
Seit Oktober 2018 gibt es in Apotheken, Drogerien und dem Online-Handel HIV-Selbsttests in Deutschland frei erhältlich. (Die von dir prognostizierte Suizidwelle ist ausgeblieben.) Für mehr Infos: https://www.aidshilfe.de/hiv-selbsttest --2A02:908:3611:6CA0:180:C057:61B9:C2A6 23:31, 31. Jul. 2020 (CEST)
Ich bin ehrlich erstaunt, mich würden die Gründe interessieren. --95.112.15.51 07:23, 1. Aug. 2020 (CEST)

Die Spezifität ist der Anteil der "Richtig-Negativ"-Testergebnisse. Den Schluss von der Positivenquote auf die Spezifität des Tests kann ich nicht nachvollziehen Ein Test mit einer Spezifität von 99% erkennt 99 von 100 Gesunden richtig und reklamiert einen Gesunden als krank. Er hat eine Falsch-Positiv-Rate von 1%. Wenn jetzt bei 100'000 Tests nur 7000 positive Ergebnisse rauskommen, dann kann ja die Spezifität nicht 99% sein, sondern muss mindestens 99.3% sein. Wenn sie 99.3% wäre, dann sind die 0.7% positiven Ergebnisse alle falsch-positiv.--85.212.47.11 22:57, 31. Jul. 2020 (CEST)

Ja - und ich kann in 5 Schritten zeigen, dass 4 = 5 gilt (alter Mathematiker-Gag - finde den Fehler!). Dir ist bewußt, dass nicht jeder positive Testausgang ein falsch-positives Ergebnis bedeutet, bzw. dass der Test auch eine Sensitivität > 0 hat? --Burkhard (Diskussion) 00:02, 1. Aug. 2020 (CEST)
85.212.47.11 hat schlicht und einfach recht. Die Positivenquote kann nicht unter 1-Spezifität sinken: Wenn die Spezifität 99 % beträgt, dann muß die Positivenquote mindestens 1 % betragen, und diese Untergrenze wird auch nur dann angenommen, wenn alle Positiven falsch-positiv sind, also kein einziger wirklich Positiver getestet wurde. Und also stellt sich die Frage, was die "bestätigten Neuinfektionszahlen" eigentlich bedeuten: spiegeln die vielleicht einfach nur einen zunehmenden Testumfang wieder? Wirf mir ruhig Ignoranz und Verschwörungstheorien vor oder wirf mit obskuren Links auf Expertisen um Dich - einfach mal ohne Nebelkerzenwerferei klares Deutsch zu reden und die Sachlage mit einfachen Worten zu erklären wäre wesentlich glaubhafter. --95.112.15.51 04:23, 1. Aug. 2020 (CEST)
Erläuterung der Schlußweise: Wenn mit einem Test mit einer Spezifität von Sp=99,9 % N=100.000 Nichtinfizierte getestet werden, werden dabei 100 falsch-positive Ergebnisse erzielt. Die "Positivenquote" PQ beträgt dann PQ = (1-Sp)*N/N = 0,1%*100.000/100.000 = 100/100.000 = 0,1% = 100%-Sp. Das ist eine Untergrenze für PQ, denn zusätzlich zu den Falsch-positiven können auch noch tatsächlich Infizierte gefunden werden. Es gilt also die Ungleichung PQ>100%-Sp, und die läßt sich äquivalent in Spezifität>100%-Positivenquote umformen. Aus einer niedrigen empirischen Positivenquote folgt also zwingend eine hohe Spezifität des Tests. Wenn nun eine bestimmte Spezifität des Tests anderweitig nachgewiesen wurde und bekannt ist, folgt daraus entsprechend eine von den positiven Testergebnissen abzuziehende Falsch-Positiven-Quote. --95.112.15.51 07:23, 1. Aug. 2020 (CEST)
Wie oben bereits von Meloe beschrieben ist das statische Testergebnis eine Funktion mehrerer Variablen: Spezifität, Sensitivität, Prävalenz und Fehlerhäufigkeit bei der Testdurchführung (angefangen bei der Probennahme bis hin zur Zuordnung der Testergebnisse). Die Spezifität kann wohl(zumindest theoretisch) gut bestimmt werden, für die Sensitivität braucht man weitere, unabhängige Nachweise, die Prävalenz bzw. die Quote der Infizierten in der Testkohorte ist zunächst unbekannt (aber sicherlich höher als in der Gesamtbevölkerung) und auch die Fehlerhäufigkeit läßt sich nur abschätzen. Da die Sensitivität < 1 ist, gibt es immer auch falsch-negative Ergebnisse; diese fehlen in obiger Ungleichung. Um abschätzen zu können, wie hoch der Anteil der Falsch-Negativen ist, müsste man wiederum wissen, wie viele der Getesteten tatsächlich infiziert sind; d.h. man müsste das richtige Ergebnis bereits vor dem Test kennen.
Eine Interpretation der Ergebnisse allein anhand der Spezifität dürfte daher irreführend sein. --Burkhard (Diskussion) 08:54, 1. Aug. 2020 (CEST)
Deine Frage war, wie sich aus der Positivenquote auf die Spezifität schließen läßt, und das funktioniert nunmal mit der hergeleiteten Ungleichung - da fehlt gar nichts, man braucht weder die Sensitivität noch die Prävalenz dafür. Aber man kann die Positivenquote auch gerne mal interpretieren: Wenn man davon ausgeht, daß die Probandenauswahl überwiegend nicht auf "Ich habe Angst, ich will getestet werden" zurückgeht, sondern gezielt nach Clustern und Infektionsketten, also infizierten Kontaktpersonen und Verdachtsfällen gesucht werden soll, dann sieht die unterirdische Positivenquote verdächtig nach "Wir haben nichts Greifbares in der Hand, wir wissen gar nicht, wo wir suchen sollen" aus. Nicht, daß mich das sehr verwundert... --95.112.15.51 09:46, 1. Aug. 2020 (CEST)
Ich habe gar keine Frage gestellt, sondern in höflicher Form festgestellt, dass diese Schlussfolgerung von unzutreffenden Voraussetzungen ausgeht - hätte ich auch ganz anders sagen können. Wenn die Basis falsch ist (falsche Voraussetzungen), dann hilft es auch nicht, auf der Richtigkeit der Schlussfolgerung zu beharren. Ich bin jedenfalls froh über die "unterirdische" Positivenquote"; die erhöht nämlich die Chancen, nicht zu den zu hospitalisierenden Personen zu gehören, wie dies bisher bei 17 % der Positiven (Sorry - das waren ja Falsch-Positive, die Verstorbenen bestimmt auch) notwendig war (s. S. 7 des eingangs genannten RKI-Situationsberichts). Für mich EOD! --Burkhard (Diskussion) 22:08, 2. Aug. 2020 (CEST)

Natürliches PotenzmittelBearbeiten

Stimmt es, dass der Konsum von Tigerhoden die Potenz steigert? --2A02:8109:8B00:A04:753D:8072:2D29:4A84 15:22, 31. Jul. 2020 (CEST)

Nein.--Meloe (Diskussion) 15:29, 31. Jul. 2020 (CEST)
Natürlich, man muss nur fest dran glauben und als neuer Nummerntroll eine Tigerin begatten.--Klaus-Peter (aufunddavon) 15:31, 31. Jul. 2020 (CEST)
Der Effekt lässt sich aber auch noch steigern, indem man gleichzeitig noch Nashornhorn und Muira Puama konsumiert. --Rôtkæppchen₆₈ 15:49, 31. Jul. 2020 (CEST)
Mit Chilli einreiben soll besser helfen, auch Bienengiftsalbe wäre zu erwägen. Viel hilft viel.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 16:15, 31. Jul. 2020 (CEST)
In den 80ern, als ich im Alter von eher zuviel als zuwenig Potenz war, war Yohimbe der Renner. Wirkt das bei heutigen Männern nicht mehr? --Kreuzschnabel 17:20, 31. Jul. 2020 (CEST)
Das gibts glaube ich schon lange nicht mehr im Handel. Die blaue Pille hat das Wasser komplett abeggraben. Aber ich kann mich erinnern, dass so in den 80ern in jeder Zeitung und Zeitschrift in irgendeiner Ecke diese Mittel beworben wurden. Ansonsten gabs da zu der Zeit noch Gummiring und Vakuumpumpe.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 19:14, 2. Aug. 2020 (CEST)
Ja. Tigerhoden gehören zu den darwinistischen Therapeutika. Für maximale Wirkung müssen sie direkt von der Quelle abgebissen werden. --Zinnmann d 17:28, 31. Jul. 2020 (CEST)
YMMD. :-)) --Jossi (Diskussion) 18:52, 31. Jul. 2020 (CEST)
Potenzmittel - Tigerhoden: "peroral"/oral, "topisch" in den Penis gespritzt oder "nichtmedikamentös" beim Tanzen um den Hals hängen bzw. als Implantat?--Wikiseidank (Diskussion) 21:36, 1. Aug. 2020 (CEST)
Einfach die Tigerhoden gerben und aus dem Leder einen formschönen Penisring herstellen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:23, 4. Aug. 2020 (CEST)

Dateisuche unter Windows 10Bearbeiten

Moin, seit kurzem arbeite ich mit Windows 10, bei dem ich von manchem Abschied nehmen musste, na, egal (angefangen habe ich mit Windows 2.irgendwas). Ich habe augenblicklich Schwierigkeiten auf einer HD eine Bilddatei mit der Bezeichnung 2006-11-19-8082.jpg zu finden, vorhanden müsste sie sein. Angezeigt wird mir die Lösung einer Rechenaufgabe, was ich auch mit 74 zur Not noch immer im Kopf ausrechnen könnte. Bis Windows 7 war das nie ein Problem, aber jetzt ... :-((((( Kann wer helfen? LG --Gwexter (Diskussion) 17:01, 31. Jul. 2020 (CEST)

Hast Du schon ersatzweise 2006?11?19?8082 versucht? Ob "2006-11-19-8082" funktioniert, weiß ich nicht. Wenn Du weißt, auf welchem Laufwerk die Datei ist, kannst Du es auch mit dir X:\2006-11-19-8082.jpg /a /s in der Eingabeaufforderung versuchen. --Rôtkæppchen₆₈ 17:07, 31. Jul. 2020 (CEST)
du hast wohl aus versehen die suche direkt unter dem viereck-startbutton genommen. probier mal die suchfunktion re. oben in einem explorerfenster. gruß --217.244.101.160 17:26, 31. Jul. 2020 (CEST)
Das ist jetzt nicht direkt eine Problemlösung, aber könnte allgemein helfen. Damit die Benutzeroberfläche, bzw. das Startmenü wie gewohnt aussieht, gibt es für Win 10 Open-Shell. Für mich ist das ein Must-have-Tool, gerade, wenn man sich an die Benutzerführung der Windows-Versionen seit Anno dazumal gewöhnt hat (pfui Kacheln *lach*). Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 21:03, 31. Jul. 2020 (CEST)
 
Windows 3.1
Du scheinst bei Windows 1 bis 3 wohl noch nicht dabei gewesen zu sein. Der Programm-Manager der Windows-Versionen 1.0 bis 3.11 war den Kacheln von Windows 8 bis 10 nicht ganz unähnlich. --Rôtkæppchen₆₈ 21:15, 31. Jul. 2020 (CEST)
Nein, bin Jahrgang '87, der erste Computer im Haushalt war so ein Apple Macintosh, angerschafft 1990 - in Brickles war ich ganz gut, und zum Hausaufgabentippen hat er sich auch geeignet *lach*. Danach ging es ergänzend weiter mit einem 386 und DOS und einem 486 mit Windows 95. Seit Win95 habe ich fast alle Windowsversionen für Privatleute (kaum Vista und kein Win8), sowie auch Win2K, mitgemacht... Also ist die Optik eines Startmenüs fast fest neuronal verdrahtet - ich habe mir ja sogar auf meinem Ubuntu das Gnome-Flashback eingerichtet, weil ich diese Optik bevorzuge... Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 21:56, 31. Jul. 2020 (CEST)
Ich hab dafür Windows 1.0 ausgelassen. 2.x lief zwar auf meinem damaligen Computer, aber nur mit Augenkrebs (CGA-Emulation auf Hercules). Als 3.0 kam, hatte ich schon einen PC mit VGA-Karte. Dann kam 3.1, 3.11, 95, 95 OSR2, 98, 98 SE. ME hab ich ausgelassen. Mit Windows NT 3.1 hatte ich auf Arbeit gelegentlich zu tun. NT 4.0 und 2000 hab ich dann wieder ausgelassen und bin dann von Windows 98 SE gleich auf Windows XP RTM ungestiegen und hab seither alle Windowsen von XP bis 10 kennengelernt. Beim Server-Windows hab ich nur 2003R2 (≙XP) und 2008R2 (≙7) kennenlernen dürfen, sowohl privat, als auch auf Arbeit hatte ich je eines davon am Laufen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:31, 31. Jul. 2020 (CEST)
Ein Jungspund! Mein erster eigener Rechner, mühsam vom Taschengeld zusammengespart, war der Sinclair ZX81, der mit der sagenhaften Speichererweiterung auf 16(!) KB(!), die fast nochmal soviel kostete, fast schon übers reine Spielen hinaus brauchbar wurde. --Kreuzschnabel 09:46, 1. Aug. 2020 (CEST)
Ein Kumpel aus dem Nachbarort hatte einen ZX81. In der Schule hatten wir einen PET, inen ZX80 und einen Apple-II-Klon vom örtlichen Hersteller ITT. Selber hatte ich ab 1982 einen ZX Spectrum 16k, dann ab 1985/86 einen Schneider CPC6128 mit Grünmonitor, dann 1989 einen 386SX mit 16 MHz, 512 KiB RAM, 30 MB Platte und Hercules-Grafik, deswegen die oben erwähnte CGA-Emulation. --Rôtkæppchen₆₈ 11:46, 1. Aug. 2020 (CEST)
Und was haben wir in diesem primitiven BASIC für schöne Sachen programmiert! Wir haben viel Dampfross gespielt, wo die Punktezählung und Kontenverwaltung auf dem Papier einigermaßen komplex war. Mit meiner Software wurde es einfach – wenn es denn im dritten Versuch gelungen war, sie von der Tonbandkassette in den Speicher zu bekommen. Wackeln am Tisch war kein Problem mehr, nachdem ich die Kontaktzungen der Speichererweiterung kurzentschlossen auf die Hauptplatine gelötet hatte. --Kreuzschnabel 13:46, 1. Aug. 2020 (CEST)

Zunächst wäre es wichtig, überhaupt mit dem richtigen Werkzeug zu suchen, in dem Fall mit dem Explorer. Sollte dieser nicht sowieso schon mit einem Karteikartenähnlichem Symbol irgendwo verlinkt sein, startet man ihn über das Startmenü oder über die Suchleiste unten links ("Explorer" eingeben). Dann trifft man dort zunächst eine Vorauswahl, wo die gesuchte Datei wahrscheinlich zu finden ist (oder lässt das weg, dann dauert es länger) und gibt oben rechts bei "Schnellzugriff" den Dateinamen (oder Teile davon) ein. --Hexakopter (Diskussion) 15:41, 1. Aug. 2020 (CEST)

+E Rôtkæppchen₆₈ 02:45, 3. Aug. 2020 (CEST)

Verschleiß an einer SpuleBearbeiten

Wie kann eine in Harz eingegossene Zündspule verschleißen? --188.98.103.100 19:35, 31. Jul. 2020 (CEST)

Zünden ist mit Hitze verbunden. Hitze ist Verschleißgrund Nummer 1. --84.136.38.82 19:41, 31. Jul. 2020 (CEST)
Das Ding heißt zwar Zündspule, aber das hitzeverbundene Zünden findet nicht darin, sondern woanders und außerhalb derselben statt. --95.116.146.216 00:07, 1. Aug. 2020 (CEST)
Durch die Hochspannung kann es Teilentladungen im Harz geben, die auf Dauer Windungsschluss und damit erhöhte Wärmeentwicklung und verminderte Ausgangsleistung verursachen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:18, 31. Jul. 2020 (CEST)
Es scheint die herrschende Meinung zu sein dass eine Zündspule ist KEIN Verschleißteil, sondern ein Bauteil mit einer gewissen Ausfallwahrscheinlichkeit. Ausfälle (als Wackelkontakt oder Bruch) werden durch Überhitzung oder eindringende Feuchtigkeit verursacht. Es soll allerdings passiert sein, dass mit dem Argument ein Handler oder eine Versicherung versuchte nicht zu zahlen. 2003:F5:6F0C:9500:C8E3:3AE1:4EBD:BBCB 21:04, 31. Jul. 2020 (CEST) Marco PB
Es ist bei Hochspannungsgeräten bekannt, daß sie ab und an Schwachstellen in der Isolierung aufweisen können (nicht müssen), die dann in der Tat zu Teilentladungen führen können, und die bilden auf die Dauer sogenannte 'water trees' aus, bis es am der Schadstelle dann zum finalen Versagen mit Durchschlage kommt. In der "richtigen Elektrotechnik" gibt es deswegen eine ausgefeilte Teilentladungsmeßtechnik, die solche stillen Entwicklungen rechtzeitig erkennen soll, damit das Bauteil dann geplant ausgetauscht bzw. instandgesetzt werden kann, bevor es "knallt" und damit Betriebsstörungen auslöst. Bei Kfz-Zündspulen lohnt sich so ein Aufwand natürlich nicht, weil Ausfälle relativ selten sind und die Folgeschäden gering - bleibt die Karre halt liegen... (Ich weiß jetzt nicht, ob das Steuergerät nicht möglicherweise doch Zündaussetzer im Fehlerspeicher registriert und vielleicht eine Warnlampe anmacht, bevor es zum Totalausfall kommt - dann hätte man doch eine frühzeitige Ausfallprognose und könnte das defekte Teil präventiv austauschen.) --95.112.17.15 10:05, 2. Aug. 2020 (CEST) PS. Ich habe mir gerade von einem Kfz-Fachmann sagen lassen, daß Zündaussetzer tatsächlich registriert werden und bei einer gewissen Häufigkeit auch zur Aktivierung der Motorwarnleuchte führen, außerdem fielen Zündspulen wirklich ziemlich häufig aus. --95.112.17.15 23:13, 2. Aug. 2020 (CEST)
Water Treeing hat sogar einen eigenen Artikel in der de.WP… --Gretarsson (Diskussion) 23:32, 2. Aug. 2020 (CEST)

Passwort ähnelt zu stark einem zuvor genutzten, woher wissen die das?Bearbeiten

Ein Onlinedienst lehnt mein neues Passwort ab, weil es zu sehr einem vorherigen ähnelt. Zu recht, ich hatte/hätte aus Nachlässigkeit nur eine Ziffer im Passwort geändert. Aber muss ich dann davon ausgehen, dass der Onlinedienst Passwörter zu solchen Vergleichszwecken im Klartext speichert? Oder gibt es eine kryptographisch hasenreine Methode, solche Ähnlichkeiten aufzudecken, und das Passwort trotzdem sicher zu hinterlegen?

--2A02:8071:91C1:EC00:4CCE:A747:9392:ABEF 19:46, 31. Jul. 2020 (CEST)

Wenn du beispielsweise nur eine Ziffer hochgezählt hast, könnte der Onlinedienst ja das testweise rückgängig machen und gucken, ob der Hash dann mit dem des vorherigen Passwortes übereinstimmt. Vergleichbares ist auch für andere "kleine" Änderungen vorstellbar. -- Gruß, aka 19:52, 31. Jul. 2020 (CEST)
„Oder gibt es eine kryptographisch hasenreine Methode, solche Ähnlichkeiten aufzudecken, und das Passwort trotzdem sicher zu hinterlegen?“ Alle Wörter, die dem neuen Passwort ähneln, bestimmen, zum Beispiel durch Weglassen jeweils eines Zeichens oder Ändern einer Ziffer, und dann den jeweiligen Hashwert mit dem bislang hinterlegten Wert vergleichen. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:40, 31. Jul. 2020 (CEST)
Der Hash-Wert eines Strings, der sich in einem Zeichen von einem anderen unterscheidet, sollte ein komplett anderer sein. Und verallgemeinerbar ist das offenbar nicht: ich hatte selbst bei einem Onlinedienst ein neues Passwort vergeben, das sich vom alten lediglich in einem Zeichen unterschied - sowas wie eine 1 durch eine 2 ersetzt - und das wurde problemlos akzeptiert. --95.116.146.216 21:42, 31. Jul. 2020 (CEST)
Ja, aber das ist unerheblich. Das alte Passwort sei Wikipedia2020 und das neue Wikipedia2021. Vom alten Passwort ist nur der Hashwert gespeichert. Die Website erzeugt zum neuen Passwort alle ähnlichen Passwörter nach bestimmten Kriterien, zum Beispiel durch Weglassen von Zeichen (ikipedia2021, Wkipedia2021) oder durch Verändern von Zeichen (Aikipedia2021, Wikipedia1021 oder Wikipedia2020). Jetzt kann über den Hashwert überprüft werden, ob eines dieser Wörter dem bisherigen Passwort entspricht. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:16, 31. Jul. 2020 (CEST)
Hast Du Belege dafür, daß die Hammingdistanz ermittelt wird? Ich mag das nicht glauben. Außerdem: müßten dafür nicht die Passwörter offen übertragen werden? Ich hätte jetzt mal angenommen, daß das nicht geschieht, sondern nur ein auf dem Klientengerät berechneter Hashwert übertragen wird, und aus denen lassen sich keine Hammingdistanzen ermitteln. --95.116.146.216 01:02, 1. Aug. 2020 (CEST)
Es wurde nicht gefragt, wie es im konkreten Fall funktioniert, sondern ob es eine Möglichkeit gibt. Die von mir beschriebene Möglichkeit funktioniert bis auf den Vergleich der Hashwerte vollständig auf dem Clientgerät, ist völlig sicher und kommt ohne Kenntnisse über den Begriff der Hammingdistanz aus. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:17, 1. Aug. 2020 (CEST)
Äh, das musst du mir Laien nochmal erklären (bzw. du musst gar nichts, ich bitte dich nur darum). Das System kennt vom alten Passwort nur den Hashwert. Es rechnet daraus alle Passwörter zurück, die darauf passen könnten (tut es das?). Dann variiert es diese Passwortmöglichkeiten um nur eine Stelle und vergleicht den so geschaffenen Hashwert mit dem Hashwert des neuen Passwortes und schreit bei Übereinstimmung?
Meine Laiendenke: Ein spezieller Hashwert ermöglicht eine Anzahl n passender Passwörter. Sagen wir spaßeshalber 1 Mio. Jedes dieser Passwörter wird um ein Zeichen variert. Das Passwort Wikipedia2020 hat 13 Stellen, jede Stelle hat 26x2x10 Variationsmöglichkeiten, wenn nur Groß- und Kleinbuchstaben und Ziffern möglich sind. Das heißt, das System gleicht die Hashwerte von 6,7 Mrd. Variationen mit dem Hashwert des neuen Passwortes ab? Das mag ich nicht glauben. Kleinalrik (Diskussion) 11:18, 3. Aug. 2020 (CEST)
Nein, vom neuen Passwort werden einige Variationen gemacht (nicht alle irgendwie möglichen, sondern halt ein paar naheliegenden, eben z.B. Zahlen ums eins hochzählen, ein Zeichen anhängen, etc.). Wie viele solcher Variationen gemacht werden, wird sehr unterschiedlich sein, aber wohl kaum Millionen davon. Diese neuen Variationen werden jedenfalls gehasht, und diese Hashes mit dem existierenden Hash des aktuellen Passworts (und ggf. dessen Vorgängern, siehe unten) verglichen. --2A02:110:0:3002:0:0:0:1067 11:34, 3. Aug. 2020 (CEST)
Muss man nicht beim Ändern des Passwortes das bisherige eingeben? Dann wäre es nämlich klar, woher der Dienst die Info hat. --Morten Haan 🏄 Wikipedia ist für Leser da 🧉 Übersichtliche Artikelkriterien 20:55, 31. Jul. 2020 (CEST)
(BK) +1, dachte ich auch grad. --  itu (Disk) 20:56, 31. Jul. 2020 (CEST)
Dann sollte die Abhilfe sein, zunächst das neue Passwort "TanteLiese000" zu vergeben und es sogleich erneut zu ändern und durch das "zu ähnliche" Passwort zu ersetzen. (Beim nächsten Mal muß man "TanteLiese001" verwenden, weil "TanteLiese000" "verbrannt" ist.) --95.116.146.216 21:42, 31. Jul. 2020 (CEST)
Bevor man sich merkt, die wievielte Tante Liese das war, nimmt man ein Zufallskennwort wie A8lwDJKhQHuoOPSP. --Rôtkæppchen₆₈ 23:47, 31. Jul. 2020 (CEST)
Es gibt Systeme, die solche sofortigen Änderungen nicht zulassen. Da kann man etwa in einer Woche nur 1 mal das Passwort ändern. --tsor (Diskussion) 23:52, 31. Jul. 2020 (CEST)
Oft ist es aber so, dass das Passwort z.B. den letzten sechs Passwörtern nicht zu sehr ähneln darf. Und die muss man dann selbstverständlich nicht alle nochmal eingeben, um sich korrekt zu authentifizieren. Mindestens in solchen Fällen müssen also doch noch alte Hashes gespeichert sein und mit Abwandlungen der aktuellen Neueingabe verglichen werden. --2A02:110:0:3002:0:0:0:1067 11:11, 3. Aug. 2020 (CEST)

1. AugustBearbeiten

Der Steuerwert von KunstwerkenBearbeiten

  1. Ich bezahle einen Künstler, der für 1000 Euro ein Werk erstellt.
  2. Ich bezahle einem Gutachter 1000 Euro, und der bestätigt, dass es 150'000 Euro wert ist.
  3. Ich schenke das Kunstwerk einem gemeinnützigen Museum, und mache Steuerabzüge in der Höhe von 150'000 Euro geltend. (Und kann mich als großzügiger Mäzen outen.)

Alternativ könnte ich Kunstwerke unter den Augen der Zollbehörden in ein anderes Land verbringen, und wiederum mit fiktiven Werten Betrug begehen. Nach dem Export muss ja niemand wissen, dass ich in einem anderen Land wieder einen Gutachter bezahle.

Wie prüfen Steuerbehörden eigentlich den Wert von Kunstwerken? Etwa anhand der Versicherungssumme? --Keimzelle talk 18:56, 1. Aug. 2020 (CEST)

Der Versicherungswert ist nicht entscheidend. Nach § 9 Bewertungsgesetz ist grds der gemeine Wert ausschlaggebend. Das ist der Wert, der im Fall einer Veräußerung zu erzielen wäre. Die Bewertung muss dabei vorsichtig geschehen, so muss u.a. berücksichtigt werden, dass die Verwertungsmöglichkeiten gerade eines sehr hochpreisigen Kunstwerks oft eher rar gesät sind. Es erfolgt daher, mehr noch als bei Grundstücken, ein Sicherheitsabschlag von oft 30% oder mehr des Veräußerungspreises. Sollte für das konkrete Kunstwerk kein Markt existieren, dann ist es mit seinem "Erinnerungswert" anzusetzen. --2001:16B8:1067:B300:584B:3D90:B779:2B58 19:17, 1. Aug. 2020 (CEST)
Danke für diese Informationen. Für mich bleiben aber einige interessante Fragen übrig: Kann das Steueramt auf Kunstexperten zurückgreifen, welche in der Lage sind, ein Kunstwerk fair zu bewerten? Besitzen sie eine Datenbank mit Verkaufspreisen ähnlicher Werke? Es wird ja wohl nicht einen einheitlichen Quadratmeter-Wert für Ölgemälde geben...--Keimzelle talk 15:40, 2. Aug. 2020 (CEST)
Weder das eine, noch das andere. Im Steuerrecht gilt der Amtsermittlungsgrundsatz, nach dem das Finanzamt den Sachverhalt ausermitteln muss. Dazu können auch Gutachten eingeholt werden. Gleichzeitig besteht eine Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen, die relevanten Tatsachen vollständig offenzulegen. --2001:16B8:10FF:C000:8C87:309A:6ACA:D736 23:01, 2. Aug. 2020 (CEST)
+1, dazu gehören insbesondere auch Nachweise über den Erwerb, in diesem Fall die Rechnung des Künstlers. --Studmult (Diskussion) 10:09, 3. Aug. 2020 (CEST)

TV-Doku mit Sprecher im OffBearbeiten

In letzter Zeit sehe ich im TV öfter folgendes: eine Dokumentation mit einem Sprecher im Studio. Dann spricht der Sprecher eine Person im Film an und die Person antwortet. Aber man hört, dass der Sprecher nicht vor Ort ist, seine Stimme klingt ganz anders. Normalerweise würde ich vermuten, dass die Sprecherstimme später im Studio nach dem Schnitt drübergesprochen wird. Aber wen hören dann die Leute im Film? Ist beim Kameramann noch ein Interviewer dabei, der später ausgeblendet wird? (Beispielsendung: Dinner Date) --85.212.67.252 19:10, 1. Aug. 2020 (CEST)

Bei der Außenaufnahme ist natürlich nicht nur der Kameramann vor Ort, sondern auch der Redakteur bzw. Regisseur des Films. Der stellt seine Fragen schon so, dass die Antworten hinterher ins Konzept passen. Diese Fragen werden beim Schnitt weggelassen, nur der O-Ton wird übernommen. Die später im Studio aufgenommenen Sprechertexte werden dann einfach passend dazu formuliert. --Kreuzschnabel 20:53, 1. Aug. 2020 (CEST)
Also Dinner Date ist nun sicher keine Doku, sondern läuft stramm nach Drehbuch ab und jeder Effekt ist präzise geplant. Wenn du eine Woche Zeit hast, kannst du dich für die Dreharbeiten bewerben (bei Blank&Biehl, Friedensallee 120, 22763 HH). Es gibt sogar Taschengeld, aber mit Pfandflaschensammeln verdienst du mehr. Es bleibt jedoch interessant, wie so was abläuft und wie sich die ‚Darsteller/innen‘ zum Affen machen lassen.--Klaus-Peter (aufunddavon) 21:40, 1. Aug. 2020 (CEST)
Die Personen, die vor Ort arbeiten, sind üblicherweise keine professionellen Sprecher, sodass es schon früher völlig üblich war, dass die Reporter die Texte geschrieben und einem Sprecher vorgelegt haben. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:05, 1. Aug. 2020 (CEST)
@Gadacz:15 minutes of fame erzielt man nicht durch Flaschensammeln. --Rôtkæppchen₆₈ 23:22, 1. Aug. 2020 (CEST)
Ich kenne diese Serie nicht mal vom Namen her aber wenn ich Klaus-Peter lese sind es womöglich 15 minutes of shame .. --  itu (Disk) 00:38, 2. Aug. 2020 (CEST)
*rofl* YMMD. --Rôtkæppchen₆₈ 02:41, 2. Aug. 2020 (CEST)
Es gibt auch jede Menge Leute, die zahlen 8 € Eintrittsgeld, oft auch mehr, zzgl. ggf. Reisekosten, um mal als Zuschauer dabei zu sein. (Haste gesehen? Ich war im Fernsehen!). Zugegeben, das ist da wirklich lustig. Ich war zwar nie Zuschauer, aber öfter von der anderen Seite dabei (backstage). Am liebsten mag ich die Animateur*innen, die vorab den ‚Patienten‘ beibringen, wann sie zu Lachen haben, wann und wieviel Beifall erwartet wird und wann alle kollektiv ihr „Hmmmmm“ ablassen müssen. Das wird dann auch während der Aufnahme durch auffällige Gymnastikübungen und Leuchtsignale von der in der Sendung unsichtbaren Seite sekundengenau geregelt. Klappt etwas nicht wie vorgesehen, reicht ein Knopfdruck des Regieassistenten oder Cutters, um den passenden Einspieler einzublenden. Der spannendste Platz ist bei einer Show wirklich der Regieraum. Viele Kochshows werden aus Einzelcuts von mehreren Aufnahmetagen zusammengebastelt, da ist das 45-Minuten-Leckerschmecker-Gericht längst eiskalt.
Hat sich schon mal jemand überlegt, warum sekundengenau die Kamera in den Topf filmt, wenn die Petersilie eingestreut wird? Exakt wenn die Kühlschranktür sich öffnet filmt ein/e frostsichere/r Kamerafrau/mann mit dem korrekten Schwenk heraus. Winkt der Kandidat seinen Leuten zu, sind sie sofort und millimetergenau im Bild usw. Wer mal wirklich dabei war und die Sendung hinterher sieht, fällt vom Glauben ab, denn vor Ort lief es total anders. --Klaus-Peter (aufunddavon) 07:51, 2. Aug. 2020 (CEST)
Mundus vult decipi. Wenn ich im Abendprogramm auf ZDF.neo was aufnehme, lassen sich immer wieder ein paar Minuten Bares für Rares am Anfang kaum umgehen. Diese Show ist so offensichtlich von A bis Z durchgeskriptet, nichts wird dem Zufall überlassen, und vor allem ziehen die Experten ein detailliertes Fachwissen über abstruse Einzelstücke aus dem Hut, das kein Mensch ohne Vorbereitung im Kopf haben kann. Auch die auf YouTube präsentierten „Sensationsfunde“ sind eindeutig inszeniert. Aber die Leute scheinen’s zu mögen, inkl. dem Lischter mit seiner bäuerlichen Anbiederei („eine so zauberhafte Frau hat uns doch bestimmt auch wat janz Zauberhaftes mitjebracht“), die mir nach wenigen Sekunden so was von auf den Wecker geht … --Kreuzschnabel 08:23, 2. Aug. 2020 (CEST)
Das mit dem scheinbar paraten Expertenwissen von Bares-Rares, da grüble ich auch oft drüber wenn ich es sehe ... wobei .. ich kenne da noch so ein Forum da sind auch lauter Leute, die haben ein Fachwissen zu allem möglichen parat, man glaubt es kaum ... --  itu (Disk) 09:41, 2. Aug. 2020 (CEST)
Die Experten, die die Expertise erstellen, erhalten vorab Informationen zu den mitgebrachten Gegenständen. Die Händler sind dagegen unvorbereitet. --BlackEyedLion (Diskussion) 10:17, 2. Aug. 2020 (CEST)
Hast du dafür mal eine Quelle? --  itu (Disk) 21:08, 2. Aug. 2020 (CEST)
Eine Person, die mal in der Redaktion der Sendung gearbeitet hat. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:19, 2. Aug. 2020 (CEST)
Ich bin ziemlich sicher, dass die Händler die gleichen Infos vorab bekommen, also von den Verkäufern zugesandte Fotos. Und einige Male haben sich die Händler auch verraten mit Wissen, das sie gar nicht hätten haben können. Es könnte natürlich aber auch sein, dass die Verkäufer den Händlern etwas gesagt haben, was dann rausgeschnitten wurde. --85.212.73.103 17:08, 2. Aug. 2020 (CEST)
Was verstehst Du an den Begriffen Show und Drehbuch nicht? --2003:F7:DF0A:C800:ED35:7E06:E99B:3D18 17:52, 2. Aug. 2020 (CEST)

Der nette Händleropa, Ludwig Hofmaier, genannt Handstand-Lucki, ist z.B. Schauspieler und zudem früher bekannter Sportler, der sogar auf Händen von Bayern zum Papst lief. [8]--Klaus-Peter (aufunddavon) 17:38, 2. Aug. 2020 (CEST)

Die Handstandgeschichte passt insofern gut zum Thema Bares für Rares als man über ihren Wahrheitsgehalt sehr gut sehr lange grübeln konnte. --  itu (Disk) 21:08, 2. Aug. 2020 (CEST)

Logik ohne SchlussfolgerungenBearbeiten

Es gibt ja Logiken, die ohne das sog. Explosionsprinzip (Ex falso quodlibet) auskommen, andere verzichten auf den Satz vom ausgeschlossenen Dritten und manche gehen sogar davon aus, dass widersprüchliche Aussagen wahr sein können. Gibt es denn auch eine Logik, die keine Schlussfolgerungen erlaubt? Wo also aus A nicht B oder ähnliches gefolgert werden kann?--2.200.60.163 23:15, 1. Aug. 2020 (CEST)

Nein. --DaizY (Diskussion) 23:19, 1. Aug. 2020 (CEST)
Aus dem Artikel Logik: "Mit Logik [...] wird im Allgemeinen das vernünftige Schlussfolgern und im Besonderen dessen Lehre [...] bezeichnet." --BlackEyedLion (Diskussion)`
Ich habe die Erledigung entfernt. Ich kann keinen Grund für eine Erledigung erkennen und es war auch keiner angegeben. --BlackEyedLion (Diskussion) 23:51, 1. Aug. 2020 (CEST)
Die Beantwortung der Frage war Grund für die Erledigung. --DaizY (Diskussion) 23:56, 1. Aug. 2020 (CEST)
In der Einleitung steht, dass Antworten auch belegt werden sollen. Im Übrigen steht nicht fest, dass die Antwort vollständig oder auch nur richtig ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 00:19, 2. Aug. 2020 (CEST)
Na dann diskutiert mal, bis die richtige Antwort feststeht... --DaizY (Diskussion) 00:28, 2. Aug. 2020 (CEST)
@DaizY:Grundsätzlich ist eine Frage erst nach Rückmeldung des Fragestellers erledigt, denn dem Fragesteller soll Gegegenheit gegeben werden, die Erwiderungen zu lesen, bevor die Frage samt Erwiderungen im Archiv verschwindet. Ausnahmen gibt es nur, wenn es sich nicht um eine Frage im Sinne der in der Intro genannten Regeln handelt. Deine ursprüngliche Antwort ist zwar korrekt, aber weder umfassend noch begründet und nennt auch keine Quellen oder weiterführende Informationen. --Rôtkæppchen₆₈ 03:12, 2. Aug. 2020 (CEST)
@Rotkaeppchen68:Ok, dann müssen wir diesen Abschnitt also offen halten, bis sich die IP zurückmeldet? Wer passt denn hier darauf auf, dass es nicht vorher automatisch archiviert wird? Falls es sich nicht um eine Troll-Frage mit Möglichkeit zur Schnellbeantwortung handelt, bin ich weiterhin auf gespannt, wer hier nun eine vollständige und richtige Antwort gibt, die dann auch akzeptiert wird. --DaizY (Diskussion) 22:58, 4. Aug. 2020 (CEST)
Erledigung und automatische Archvierung sind zweierlei Dinge. Wenn der Abschnitt warum auch immer nicht automatisch archivert werden soll, bekommt er einfach einen {{nicht archivieren}}-Baustein. Im vorliegenden Fall ist aber weder eine Markierung zur vorzeitigen automatischen Archivierung, noch ein Baustein zur Verhinderung der automatischen Archivierung notwendig, da die Frage ja mit der zweiten Replik begründet beantwortet war und nur noch auf Rückmeldung des Frgestellers wartet. In diesem Fall wird der Abschnitt automatisch nach Fristablauf archiviert. --Rôtkæppchen₆₈ 23:08, 4. Aug. 2020 (CEST)
Dann warten wir mal auf die Rückmeldung des Fragestellers, ggf. setze ich bis dahin diesen Nicht-Archivieren-Baustein... --DaizY (Diskussion) 23:17, 4. Aug. 2020 (CEST)

Fotos auf GrabsteinenBearbeiten

Ab wann ist es "Mode" geworden, Fotos auf Grabsteinen anzubringen, speziell in Tirol, danke! --ManfredK (Diskussion) 23:20, 1. Aug. 2020 (CEST)

Schätzungsweise, seit Fotos billiger als gemalte Bilder geworden und es den Fotographen gelungen war, die Fotos mit der Fama der Realitätstreue zu berühmen. --95.112.15.51 00:36, 2. Aug. 2020 (CEST)
Es ist nicht nur die Frage des ‚wann‘, sondern auch ‚wo‘. Da gab und gibt es regionale Schwerpunkte. --Klaus-Peter (aufunddavon) 07:55, 2. Aug. 2020 (CEST)
Vermutlich nicht vor 1854. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:39, 2. Aug. 2020 (CEST)
Italienische Immigranten haben diesen Brauch in die USA gebracht. Da könnte eine Tirol Connection bestehen. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 09:46, 2. Aug. 2020 (CEST)
Man sollte versuchen, dieser Dame (Universitätsdozentin) habhaft zu werden. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 11:23, 2. Aug. 2020 (CEST)

2. AugustBearbeiten

Wurde 1937 ein kleiner Teil des Sudetenlandes bzw des Ascher Ländchens Deutschland einverleibt??Bearbeiten

Wenn man den Artikel "Ascher Ländchen" (im Westen Tschechiens) bei Wikipedia aufruft, ist auf der Kartenskizze ein kleiner gelber Teil im Westen des Ascher Ländchen zu sehen, da steht "since 1937 part of Germany". Hat Deutschland einen ganz kleinen Teil des ehemaligen Sudetenlandes "im Körper" ?

--2003:C4:C70E:BEF1:69F0:1993:1926:2FDC 00:40, 2. Aug. 2020 (CEST)

Das beantwortet deine Frage zwar noch nicht, aber hier siehst du, um welche Orte es sich handelt. --= (Diskussion) 01:37, 2. Aug. 2020 (CEST)
Im Artikel "Bad Brambach" steht aber (leider) nicht das es bis 1937 zum Sudetenland gehört hat!!2003:C4:C70E:BEF1:F058:6F9A:F3AC:A0A2 02:44, 2. Aug. 2020 (CEST)
Es ging um diesen Abschnitt! --= (Diskussion) 17:18, 2. Aug. 2020 (CEST)

Nein, das ist im Juli 1936 per deutsch-tschechoslowakischen Grenzvertrag vom 27.September 1935 erfolgt. Die böhmische Halbenklave Niederreuth (93 ha) am Rohrich - volkstümlich nach dem dortigen Grenzwirtshaus Schimmel die Schimmelzunge genannt - wurde dem Deutschen Reich und der Gemeinde Raun zugeschlagen.[9] --ahz (Diskussion) 08:03, 2. Aug. 2020 (CEST)

Dass der Gebietstausch tatsächlich 1936 wirksam geworden wäre, ergibt sich aus der verlinkten Quelle nicht. Der Vertragstext (tschechisch und deutsch) ist auch bei treaties.un.org verfügbar (S. 267 ff, mit Kartenbeilagen); dort ist vermerkt, der Austausch der Ratifikationsurkunden sei am 7. Oktober 1937 erfolgt. Das Datum des Inkrafttretens folgt aus Artikel 7 des Vertrags. Auf sächsischer Seite wurde der Zugang zunächst als gemeindefreies Gebiet betrachtet und erst durch Verordnung vom 8. Dezember 1938, siehe Sächsisches Verwaltungsblatt 1938, S. 434, mit Wirkung vom 1. April 1939 auf die Gemeinden Gürth, Oberbrambach und Raun verteilt. --2003:C5:9F36:5500:2E0:60FF:FE1C:97D 14:21, 2. Aug. 2020 (CEST)
Am 14. Juli 1936 ist er unter 205/1936 Sb. vom. 3. Juli 1936 im tschechoslowakischen Gesetzblatt veröffentlicht worden, mit der Massgabe dass er am Tag der Veröffentlichung in Kraft tritt. Gesetzessammlung 1936 Völkerrechtlich ist er dann im Oktober 1937 wirksam gworden. --ahz (Diskussion) 16:02, 2. Aug. 2020 (CEST)

Was wird hier hergestellt?Bearbeiten

Ich habe mir kürzlich das Buch "Alte Zeiten - Raue Sitten" aus dem volk-Verlag gekauft, das wohl eine Auswahl von Artikeln der Bay. Staatszeitung ist. Ein Getty Bild, im Kapitel über Zigeuner, zeigt mehrere Mitglieder einer Familie, die etwas herstellen, aber ich komm nicht darauf was! Kann mich jemand erhellen?

Hier der Link zum Artikel, 2. Bild von oben, Familie auf Wagen... [10] . Leider hab ich keinen Link zum Bild hinbekommen, bzw. keine größere Auflösung. Aber besser als nichts. ;-)

Zur dargestellten Tätigkeit, was sind diese Zigarrenartigen Gebilde, die wie Patronengurte wirken? Und was macht der Vater rechts im Bild damit (dort erinnert es mich wiederrum an einen Feudel, Mob o. ä.) ? Danke im Voraus!

--77.4.47.238 13:56, 2. Aug. 2020 (CEST)

Service: Bild Gruss --Nightflyer (Diskussion) 14:04, 2. Aug. 2020 (CEST)
Wäscheklammern.[11] Danke, Tineye. --Rôtkæppchen₆₈ 14:22, 2. Aug. 2020 (CEST)
Ah, OK, danke! Allerdings macht dann der "Vater" rechts vorne was anderes... Das passt nicht zu Wäscheklammern. Wenn da vielleicht auch jemand eine Idee hätte? Oder lag ich mit Feudel vielleicht richtig?? Nochmals Danke! --77.4.47.238 14:52, 2. Aug. 2020 (CEST)
Vielleicht schnitzt es sowas? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:32, 2. Aug. 2020 (CEST)
Das ist wohl eher die Vorbereitung des Rohmaterials!? Entrindung --Benutzer:Duckundwech 18:11, 2. Aug. 2020 (CEST)

Danke, an alle! Jetzt ist alles geklärt. Und nachdem ich gerade Wäsche aufgehängt habe, bin ich froh, das meine Wäscheklammern aus Plastik sind! --77.4.47.238 18:37, 2. Aug. 2020 (CEST)

Bäh, Plastik, die sind doch viel zu schnell kaputt... --Benutzer:Duckundwech 18:39, 2. Aug. 2020 (CEST)
 
Verwitterte Kunststoffwäscheklammer
Ich hab hier noch Plastikwäscheklammern aus den 1980er-Jahren. Sie zeigen zwar ein paar Alterungsspuren, sind ansonsten aber noch tadellos. --Rôtkæppchen₆₈ 21:59, 2. Aug. 2020 (CEST)
Meine, teils ererbten, sind teilweise aus den 70ern, die alten hölzernen sind längst entsorgt. Die letzten gekauft hab ich 1990, als ich hier einzog, merke also nichts von "schnell kaputt". --77.4.47.238 22:18, 2. Aug. 2020 (CEST)

Seitenquelltext anzeigen?Bearbeiten

Wie kann man den Quelltext einer Internetseite anzeigen, z.B. dieser Seite? Auf dieser Seite scheint an keiner Stelle der Maus-Rechtsklick anzusprechen. --Ratzer (Diskussion) 18:27, 2. Aug. 2020 (CEST)

im Firefox z.B. mit <strg>+<u> --Benutzer:Duckundwech 18:35, 2. Aug. 2020 (CEST)
Das Abschalten der Rechtsklicks ist uralter Standard. --Bahnmoeller (Diskussion) 18:39, 2. Aug. 2020 (CEST)
Follow-up-Frage: Welches Hirni hat das in den HTML-Standard gesetzt?--Keimzelle talk 19:20, 2. Aug. 2020 (CEST)
Das geht nicht mit HTML, sowas muss mit Javascript gemacht werden (wobei jeder, der Ahnung von Web-Entwicklung hat, dir davon abrät, das zu tun) -- und siehe da, wenn man auf der oben verlinkten Seite Javascript abschaltet (geht in Firefox et al. im Einstellungsmenü des Inspectors), funktioniert der Rechtsklick wieder, allerdings wird dann auch keine Karte angezeigt… --Gretarsson (Diskussion) 20:35, 2. Aug. 2020 (CEST)

Danke, <strg>+<u> funktioniert auch mit Chrome, den ich verwende. Gruß,--Ratzer (Diskussion) 20:01, 2. Aug. 2020 (CEST)

Begriff für Hub für mehrere Computer und mehrere MonitoreBearbeiten

Wie heißen diese Geräte, wo man mehrere Computer und mehrere Monitore, Tastaturen usw.. anschließen kann, und dann wählen kann, welcher Monitor mit welchem Computer verbunden sein soll? 188.103.229.44 19:50, 2. Aug. 2020 (CEST)

KVM-Switch --Άλφα Ἰῶτα (Diskussion) 20:45, 2. Aug. 2020 (CEST)

Adresse Norbert von FrankensteinBearbeiten

Guten Tag. Wo kann man finden elektronisch Adresse Norbert von Frankenstein Autor des Briefes Schatzsuche man muss fragen von Inhalt des Buches? Was ist was № 96. --Vyacheslav84 (Diskussion) 21:27, 2. Aug. 2020 (CEST)

Auf der von Dir verlinkten Seite findest Du unter Was ist was#Weblinks als dritten Eintrag die Homepage des Tessloff Verlages, dort gibt es eine Kontaktseite. --TheRunnerUp 21:48, 2. Aug. 2020 (CEST)

Fotografen wegen Corona geschlossenBearbeiten

Sind Fotografen wegen Corona noch geschlossen? Ich werde für die Verlängerung des Perso ein biometrisches Passbild brauchen und das geht mit Maske schlecht... -- 109.91.34.252 22:43, 2. Aug. 2020 (CEST)

Die Antwort kann vom Staat und Bundesland abhängig sein. Eigene Erfahrung: In Bayern nein; die Fotos werden ohne Maske aufgenommen. Passbilder kann man aber auch in Automaten anfertigen. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:50, 2. Aug. 2020 (CEST)
Die arbeiten (zumindest in NRW) wieder. Für diesen kurzen Moment darfst du bestimmt die Maske abnehmen. ;-) --2001:16B8:10FF:C000:8C87:309A:6ACA:D736 22:51, 2. Aug. 2020 (CEST)
Such mal. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:55, 2. Aug. 2020 (CEST)
Oder hoffe. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:55, 2. Aug. 2020 (CEST)
Im biometrischen Fotoautomaten machst Du so oder so den Vorhang zu. Das sollte nach außen eine wirksame Bedeckung von Mund und Nase darstellen, sodass Du dann auch den Mund-Nasen-Schutz für die Dauer der Fotositzung abnehmen darfst. --Rôtkæppchen₆₈ 23:11, 2. Aug. 2020 (CEST)
Fotograf? Also, bei meinen letzten Passbildern hatte ich zu Knipse, Stativ und Selbstauslöser gegriffen, mit einem Bildbearbeitungsprogramm zwei Reihen zu je drei Bildern als "Kacheln" zusammengefügt und das Ganze dann für ein paar Cents am Automaten im Drogeriemarkt ausgedruckt - hat die Behörde anstandslos akzeptiert. (Licht vom bewölkten Tageshimmel im Schatten ist perfekt für die Aufnahme.) Stativ und Selbstauslöser lassen sich auch durch freundliche $Hilfsperson ersetzen. Weitwinkel ist ungünstig, der Kameraabstand von der Nasenspitze sollte bei wenigstens einem, besser zwei Metern liegen, und da die Visage einigermaßen formatfüllend auf den Chip soll, wählt man dazu dann, z. B. mittels optischem Zoom, die geeignete Brennweite aus - früher nannte man diese "Portraitobjektive" Halbtele, aber die weichzeichneten beabsichtigterweise blendenabhängig auch noch. --95.112.17.15 23:33, 2. Aug. 2020 (CEST)
Dank Frontkamera im Smartphone ist der apparative Aufwand heutzutage noch geringer. Ich hab für meinen ÖPNV-Fahrausweis noch Fotos mit Kompaktknipse vor dem Spiegel im Waschraum der Sporthalle aufgenommen. Die weiße Kachelwand des Waschraums ist so schön neutral. Ich hab das auch vor dem heimischen Badezimmerspiegel versucht, aber der raumhohe Heizkörper im Hintergrund hat so überhaupt nicht gepasst und ein passendes weißes Tuch zum Abhängen hatte ich auch nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 23:52, 2. Aug. 2020 (CEST)
Du hast annähernd zwei Meter lange Arme? Respekt! (Meine Arme sind auch so lang. Das beweise ich den Leuten immer, indem ich sie in deren Richtung zum Ausmessen des Coronaabstands ausstrecke - sie erkennen dann klar, daß mein Arm den empfohlenen bzw. vorgeschriebenen Mindestabstand problemlos überbrückt. Nur die Abstandsmarkierungen auf dem Fußboden, die sind immer viel zu groß ausgeführt. - Schwieriger ist offenbar, ihnen klarzumachen, daß sie an der Supermarktkasse kein bißchen schneller fertig sind, wenn sie mir von hinten auf Tuchfühlung auf die Pelle rücken und ihren Einkauf unmittelbar hinter meinem auf dem Laufband plazieren, anstatt auch dort Abstand zu halten.) --95.112.17.15 01:01, 3. Aug. 2020 (CEST)
An das Foto in der ÖPNV-Fahrkarte sind keine so hohen Anforderungen wie an ein Foto für den Personalausweis zu stellen. Da tut es ein Spiegelselbstportrait mit viel zu kurzen Armen. Für den Perso bin ich dann doch in den Fotoautomat gegangen und hab ein paar Euro investiert. --Rôtkæppchen₆₈ 02:41, 3. Aug. 2020 (CEST)
All die DIY-Tipps hier würde ich ignorieren. Das Risiko ist gross, dass man mit dem so gemachten (und eventuell noch aufwändig auf die korrekten Maße bearbeiteten) Foto am Ende im Amt steht und das nicht akzeptiert wird. Wer das für 10 Euro beim Fotografen machen lässt, spart sich das Risiko. Oder eben gleich für 5 im Automaten. Die, mit entsprechenden biometrischen Funktionen, stehen häufig auch direkt im Amt, und da künftig ja wohl eh die Automatenpflicht kommen wird (damit das Foto unter Aufsicht gemacht werden kann), kann man sich auch sicher sein, dass Automatenfotos akzeptiert werden. Und offen haben die eben auch. --2A02:110:0:3002:0:0:0:1067 11:06, 3. Aug. 2020 (CEST)
Automatenpflicht? Afaik muss man sich zukünftig im Bürgerbüro knipsen lassen oder vom Gewerbsfotografen mit sicherer Datenübertragung. Es soll offenbar auch sichergestellt werden dass die Fotos wirklich zu der Person gehören für die der Personalausweis ausgestellt wird. Da dürften Automaten zukünftig wohl gar nicht mehr erlaubt sein. --  itu (Disk) 09:49, 4. Aug. 2020 (CEST)

Habe vor zwei Wochen ohne Probleme in einer Drogerie mit zwei Buchstaben biometrische Bilder gemacht bekommen. Kurz die Maske in der Beleuchtungskiste abgenommen und zum schmalen Preis sechs Bilder bekommen - genauso (hässlich) wie das Amt sie will. Der neue Ausweis ist auch schon in Arbeit. --2A01:598:90A6:5362:745D:CFA5:8244:B04F 07:30, 4. Aug. 2020 (CEST)

3. AugustBearbeiten

Einen Landesvater stechenBearbeiten

Wo ist die Formulierung "Landesvater, Fürst Schutz und Rater" eigentlich außerhalb des WP-Artikels belegt? Ich habe sie nämlich nirgends gefunden. --95.112.17.15 00:50, 3. Aug. 2020 (CEST)

Versuche es mal bei Google Book Search. Dort gibt es etlich präwikipedianische Treffer aus dem 19. Jahrhundert. --Rôtkæppchen₆₈ 01:06, 3. Aug. 2020 (CEST)
Die steht auch nicht in dem Wikipedia-Artikel. --Digamma (Diskussion) 08:52, 3. Aug. 2020 (CEST)
Korrigiert. Sorry! --77.3.184.226 10:44, 3. Aug. 2020 (CEST)
GBS findet beide. --Rôtkæppchen₆₈ 14:32, 3. Aug. 2020 (CEST)

Gewöhnliches Hirtentäschel FrageBearbeiten

"Im Schleim der Samenschale wurden Eiweiß-spaltende Enzyme nachgewiesen. Möglicherweise dienen sie zur Verdauung von sehr kleinen Tieren, damit deren Abbauprodukte als Zusatznahrung dienen können"

Welche Enzyme ? und wieso sollte ein Zusammenhang zwischen Samenschale und Zusatznahrung bestehen?

--2003:6:132A:F635:7D8D:4069:3B55:1584 02:07, 3. Aug. 2020 (CEST)

Unter en:Talk:Capsella bursa-pastoris#Wikiproject carnivorous plants wird behauptet, dass diese Enzyme (Protease) dazu dienen, dass die Samen besser an den Füßen von Vögeln und anderen Verbreitern kleben. --Rôtkæppchen₆₈ 02:36, 3. Aug. 2020 (CEST)

hmm ok, aber es gibt keine wissenschaftlichen Arbeiten dazu ? oder genauere Belege? Denn bei so zwei doch sehr gewagten Aussagen hintereinander stellt sich mir nicht die Frage ob ein erwecken der Aufmerksamkeit auf die Quelle nicht das Ziel ist. --2003:6:132A:F635:DD43:93E6:20F3:3180 06:56, 3. Aug. 2020 (CEST)

Dieser Artikel dient der en-Wp als Quelle. --Rôtkæppchen₆₈ 07:11, 3. Aug. 2020 (CEST)

Justizsystem in den Vereinigten StaatenBearbeiten

Habe gerade den Film Ein Platz an der Sonne gesehen. Dort wird Montgomery Clift zum Tode verurteilt. Dies aber direkt in der ersten Instanz. Ist das realistisch, mal ganz davon abgesehen, dass es 50 verschiedene Justizsysteme gibt? Oder ist dies immer, es kommt ja in vielen Filmen vor, der Dramaturgie geschuldet. Immerhin, habe ich mal gehört, dass ein Freispruch in erster Instanz keine höheren Instanzen nach sich zieht, da es als ein Übermaß staatlicher Repression gesehen wird, wenn ein schon mal Freigesprochener eben doch noch mal vor Gericht muss. Rolz Reus (Diskussion) 11:08, 3. Aug. 2020 (CEST)

Warum sollte man in erster Instanz nicht zum Tode verurteilt werden können? Damit sich der Angeklagte über ein mildes Urteil freut, bis er erfährt, dass die Staatsanwaltschaft in Revision geht, woraufhin er in einem (für Angeklagten und Staat) erneut aufwändigen Prozess evt. wieder zu Gefängnis verurteilt wird, woraufhin wieder eine Instanz höher geht, usw., bis irgendwann, lange nachdem ihm das Geld für einen ordentlichen Anwalt ausgegangen ist, und kurz bevor es keine Revisionsmöglichkeiten für ihn mehr gibt, das Todesurteil kommt? --2A02:110:0:3002:0:0:0:1067 11:23, 3. Aug. 2020 (CEST)
(BK) Natürlich kann man in erster Instanz zum Tode verurteilt werden. Nur wird man gegen dieses Urteil in der Regel mit allen juristischen Mitteln vorgehen, und das zieht sich dann durch die höheren Instanzen. --Jossi (Diskussion) 11:27, 3. Aug. 2020 (CEST)
Nicht jeder hängt so sehr am Leben. Bekannt werden nur die spektakulären Fälle, die jahrelang mitunter durch alle Instanzen gehen. Letztendlich ja auch die Frage, wieviel Geld die „Familie“ (doppeldeutig) ausgibt, denn so billig wie hierzulande ist das nicht. Ich denke, die Mehrzahl verschwindet schnell oder schmort ewig in einer Todeszelle und wünscht sich vielleicht einen baldigen Abschied. Ich bin zwar generell gegen Todesstrafe und würde eher den Lebenslänglichen eine Pille zur ständigen Verfügung stellen, mit der sie ihr Ende selbst bestimmen können. --Klaus-Peter (aufunddavon) 18:45, 3. Aug. 2020 (CEST)
Zum Justizsystem: Obwohl die Außenaufnahmen in Kalifornien stattfanden, scheint die Filmhandlung (ebenso wie die Handlung des zugrundeliegenden Romans) im Bundesstaat New York angesiedelt gewesen zu sein. Felonies wie z.B. Tötungsdelikte gehen in NY erst einmal vor eine Grand Jury (eine Geschworenenjury, die entscheidet, ob genug Beweislast für eine Anklage vorhanden ist; kein Richter anwesend) [12]. Der nächste Schritt ist Pre-Trial mit einer Reihe von Anhörungen [13]. Erst dann folgt das eigentliche (erstinstanzliche) Criminal Trial mit Geschworenenjury und Richter [14], in dem ein Urteil nach dem New York State Penal Law gefällt wird. Die Todesstrafe gab es in NY offiziell bis 2007. Zuständig für all diese erstinstanzlichen Verfahrensschritte ist bei Felonies in NY die Gerichtsbarkeit des County.--Stilfehler (Diskussion) 18:45, 3. Aug. 2020 (CEST)

Flammeri und PuddingBearbeiten

Gegenüberstellung aus dem Artikel Flammeri:

„Der Unterschied [von Flammeri] zu Pudding besteht darin, dass Flammeris durch die Quellung der Stärke gebunden werden, während bei Puddings Eier das Bindemittel sind.“

Auf einem Puddingpulvertütchen (die Marke scheint nicht so bedeutsam, da nach Vergleich das bei anderen Herstellern zu 98 % identisch ist) ist zu lesen:

„Zutaten: Stärke, Speisesalz, Aroma, Farbstoffe: Riboflavin, Norbixin.“

Hierzu die Frage: Wäre Puddingpulver dann nicht eigentlich Flammeripulver, da Stärke enthalten ist und eben kein Ei? In einem Kochbuch (Stuber: Ich helf dir kochen) wird Flammeri mit Ei hergestellt. (Hinweis: Auch aus meinem Umfeld ist mir die Herstellung von Pudding nur mit Stärke bekannt und eben nicht mit Ei.) Grüße, --Urgelein (Diskussion) 11:33, 3. Aug. 2020 (CEST)

In Pudding wird auf den Sprachgebrauch hingewiesen (das könnte man in Flammeri auch noch machen): "Pudding ist im deutschen Sprachraum der umgangssprachliche Ausdruck für eine Süßspeise, die mit Speisestärke angedickt wird. Dies ist fachlich aber ein Flammeri." Jetzt kann man es so machen wie alle oder jeden damit nerven, daß er für Pudding doch Flammeri sagen soll. 62.157.3.90 11:47, 3. Aug. 2020 (CEST)
Danke erstmal für die Antwort! Allerdings würde ich das Kochbuch als Fachliteratur bezeichnen – und dort heißt die mit Ei hergestellte Speise Flammeri. --Urgelein (Diskussion) 13:04, 3. Aug. 2020 (CEST)
Ich würde die Aussage bezweifeln, dass in einem Pudding immer Ei das Bindemittel ist. Vgl. z. B. den zweiten Absatz hier. Der ursprüngliche englische Pudding wurde sicher nicht nur mit Ei zubereitet, bei Black Pudding wird in Rezepten die Verwendung von Getreide wie Hafer oder Gerste oder altem Brot zur Verdickung angegeben. Ob man jetzt Mehl, Stärke oder Ei zur Verdickung verwendet, dürfte hauptsächlich damit zusammenhängen, wie gehoben die Küche ist. Speisestärke bzw. Mehl dürfte deutlich günstiger und einfacher zu handhaben sein. Fachliteratur wird natürlich darauf bestehen, dass man die "Profi-Variante" mit Ei zubereitet. Ich würde daher bei Quellen nicht nur Fach-Kochbücher berücksichtigen, sondern auch berücksichtigen, wie die Wörter allgemein definiert sind. Da es anscheinend z. B. keine EU-Richtlinie gibt, dass ein Pudding nur mit Ei gebunden sein darf (und die sonst ja eher streng sind, vgl. z. B. Unterscheidung Marmelade/Konfitüre) ist die Aussage im Pudding-Artikel eigentlich nicht haltbar. -- Jonathan 15:27, 3. Aug. 2020 (CEST)
Die Aussage ist auch völlig falsch. Mindestens in DE ist das Ei nur eine mögliche Zutat, aber keine zwingende für das Eine oder Andere: [15] Das findet man unter B 2. f) als Sonstige Zutaten und keine Unterscheidung zwischen Pudding und Flammeri. Ein Hinweis auf die Historie gibt das hier: [16]. Allerdigns kann man die Leistätze wohl als reputablere Quelle ansehen (das sind die gesetzlichen Definitionen). Flossenträger 15:48, 3. Aug. 2020 (CEST)
Tut mit leid, aber das Wort Flammeri habe ich eben zum erst mal gehört/gelesen. Ist das vielleicht regional oder ein Fachbegriff? Der WP-Artikel Flammeri ist da ja auch nicht besonders aufschlussreich. Flammeri oder Flammeripulver kann man hier in der Gegend auch nicht kaufen. --Optimum (Diskussion) 19:44, 3. Aug. 2020 (CEST)
Ja, so ist das manchmal mit Umgangs- und Fachsprache: Beide müssen nicht immer kongruent sein. (Ist mit den Begriffspaaren Masse/Gewicht und Besitz/Eigentum ja ganz ähnlich.) Vielleicht weiß @Oliver S.Y.: mehr? --Singsangsung Los, frag mich! 23:20, 3. Aug. 2020 (CEST)
Die Wörter Masse, Gewicht, Besitz und Eigentum sind mir allerdings bekannt :) --Optimum (Diskussion) 20:00, 4. Aug. 2020 (CEST)
Das Flammerie ein weiteres Machwerk von Wagner67 ist, zeigt sich hier, Danke für die Frage. Ich zitiere mal die Quelle dazu "Im Unterschied zu den Puddings werden Süßspeisen, die mit durch Stärke gebundener Milch hergestellt werden fachgerecht Flammeries genannt". Daneben steht aber der Abschnitt "Warme Puddings" mit den Beispielen Kabinettpudding und Plumpudding. Der angebliche Unterschied im Artikel ist eine Theorie von W67, was man als Theorieetablierung betrachten kann, da er andere Quellen nicht besitzt bzw. negiert. Im Gorys steht die Erklärung, weil dort vollständig sowohl die erwähnten Warmen Puddings als auch die "Kalten Puddings" stehen, welche "heutzutage fast ausschließlich" aus Puddingpulver und Milch bzw. Wasser hergestellt werden. Also man muss sowohl Tradition wie Aktualität als auch die Unterarten beachten, wenn man die Frage beantworten will. Laut dem Gorys ist ein weiterer Unterschied die Anrichteweise und die damit kombinierten Speisekomponenten. Leider hat W67 auch die Reihenfolge des Textes sinnentstellend geändert, die Bindung mit Gelatine wird im Lehrbuch als gleichrangig bereits im zweiten Satz erwähnt, wodurch eine größere Vielfalt auch als Lehrstoff vermittelt wird. Hoffe das klärt zumindest, dass es keine eindeutige Antwort geben kann. Falls Bedarf, könnte ich das Chaos durch weitere Lexika vergrößern ^^.Oliver S.Y. (Diskussion) 00:03, 4. Aug. 2020 (CEST)
Die ständigen Konflikte zwischen Dir und Wagner67 sind bekannt. --DaizY (Diskussion) 09:34, 4. Aug. 2020 (CEST)
Joah, nur gibts immer viele Diskussionsteilnehmer bei den VMs, und trotzdem übernimmt keiner die Eingangskontrolle, obwohl Probleme wie hier immer wieder auftreten.Oliver S.Y. (Diskussion) 13:45, 4. Aug. 2020 (CEST)
Naja, immerhin schafft es Wagner67 sachlich zu antworten (s.u.), ohne auf Machwerke und TF von OSY zu verweisen... --DaizY (Diskussion) 22:21, 4. Aug. 2020 (CEST)

Urgelein, deine Frage ist nicht befriedigend beantwortet worden, darum will ich dir den Unterschied erklären: das Flammeri ist ein weiches Zeugs, das bei uns als (gestürzter) Pudding bekannt ist. In der Küchensprache ist Pudding jedoch so etwas wie der Auflauf, mit dem Unterschied, dass der Auflauf in der Backform serviert wird und der Pudding gestürzt wird (Gemüsepudding, timbale de legumés). Steht alles im Lehrbuch für Köche .......... was kochen wir morgen??--Wagner67 (Diskussion) 20:22, 4. Aug. 2020 (CEST)

Wieso ist Wirecard noch im DAX?Bearbeiten

Das Unternehmen Wirecard hat unzählige Anleger, Investoren und selbst die Finanzaufsicht getäuscht. Wirecard hat ein Insolvenzverfahren im Juni 2020 eingeleitet. Anleger, etwa mit DAX-Fonds oder ETFs, leiden indes munter unter dieser Skandaltruppe weiter. Wieso also ist dieses Unternehmen noch DAX-notiert? --Zollwurf (Diskussion) 12:24, 3. Aug. 2020 (CEST)

Die SZ erklärt es recht gut: (paywall), kurz und knapp im manager magazin. Die Regeln des DAX sind da lückenhaft. Es gibt kein Instrument insolvente Unternehmen, die nicht liquidiert oder von der Notierung genommen worden sind, sofort aus dem Index zu entfernen. Soll aber zügig geändert werden. Нактаффэ 12:31, 3. Aug. 2020 (CEST)
„Soll“ ist immer gut. Ich erweitere jetzt mal den Gedankengang etaws. Man hatte sowas bisher nicht auf dem Schirm. Natürlich gab es schon immer Insolvenzen, aber doch nicht bei DAX-Unternehmen!!!! Und kriminelle Machenschaften schon gar nicht, da es ja die höchstkapitalisierten Unternehmen an der deutschen Börse sind. Man wollte sowas einfach nicht wahrhaben, darum wurde für das eigentlich doch nicht so ganz Fernliegende keine Regelungen getroffen. Darum heißt es jetzt: „Wir würden ja so gerne sofort, geht aber leider noch nicht.“ Am letzten Sonntag hat ein Journalist im „Presseclub“ sehr deutlich gemacht, dass gerade die DAX-Mitgliedschaft für die sehr späte Reaktion aller Beteiligten mitursächlich war (DAX-Mitglieder machen sowas nicht – alles nur böswillige Gerüchte, und so ähnlich). --Dioskorides (Diskussion) 17:17, 3. Aug. 2020 (CEST)

unsachlichen absatz entfernt --Rax post 03:15, 4. Aug. 2020 (CEST)

Altbau / Wasser dringt durch Ziegelboden im KellerBearbeiten

Am Wochenende gab es innerhalb sehr kurzer Zeit sehr viel Niederschlag. Die Kanalisation war überfordert und konnte das Wasser mangels Abläufe kaum aufnehmen und versickerte daher in Wiesen und gepflasterten Wegen so gut es ging. Im Keller des Altbaus mit Ziegelboden stieg ziemlich schnell Wasser empor, offensichtlich durch den Ziegelboden, aber auch da, wo oberflächlich vor paar Jahren ein glatter Betonboden gemacht worden ist. Nach dem Winter und der Schneeschmelze machen die Ziegel einen ziemlich trockenen Eindruck. Das Wasser ist nach 2 Tagen versickert. Die Ziegel sind nun richtig durchtränkt und der Keller mieft. Mir ist klar, dass man hier keine Rechtsberatung machen kann und ich werde auch niemanden in die Haftung nehmen.

Ist diese bauliche Beschaffenheit normal, dass Wasser durch den Boden aufsteigt? Hat der Vermieter den Keller wieder trocken zu legen oder muss man es so dulden, weil der Keller nun schlicht und einfach so beschaffen ist? PanTau 17:06, 3. Aug. 2020 (CEST)

Zur ersten Frage: Ja, nicht schön, aber verbreitet. Vincent (Diskussion) 17:34, 3. Aug. 2020 (CEST)
Brainstorming zu Keller und Radon entfernt; Café ist anderswo.—Niki.L (Diskussion) 06:29, 4. Aug. 2020 (CEST)
Bei mir gibt es da im Keller (Haus Bj. ca. 1933) einen zentralen Schacht recht mittig im Keller...da hängt für solche Fälle eine Pumpe drin--> da Streifenfundament. Also nix, was man eben so mal installiert! Das Teil (die Pumpe) läuft automatisch bei einem gewissen Pegelstand an und hilft recht gut den Keller weitestgehend trocken zu halten. Aber ich bin das Gegenteil vom Mieter. Bei Aufklärung der Tatsachen vorab (Mietvertrag) hatte ich noch nie Probleme mit Wasserschäden. Salpeter blüht dann und wann auch mal aus in heftigeren Situationen mit Wasserüberschuss...sonst aber alles gut. Rechtlich bin ich Dir natürlich leider keine Hilfe, ich weiß. Im Mietvertrag steht natürlich, dass der Keller kein Lagerplatz usw sein kann. --Caramellus (Diskussion) 18:15, 3. Aug. 2020 (CEST)
Früher war das scheinbar beabsichtigt, denn ein feuchter Keller könnte ein recht kühler Lagerraum sein. Damals war mehr ‚Verkehr‘ im Keller und damit gut durchlüftet. Die Verdunstungskälte war einkalkuliert. Gelegentliche Überschwemmungen nahm man hin, da wurden die Weckgläser halt mal vorübergehend nass. In Stuttgart hatte ich, wie viele, 2 Etagen Keller, die obere, trockene Holzlege und der untere feuchte Mostkeller. Anmerkungen zu Radon entfernt. Café ist anderswo.—Niki.L (Diskussion) 06:29, 4. Aug. 2020 (CEST). --Klaus-Peter (aufunddavon) 18:31, 3. Aug. 2020 (CEST)
Ne, das war früher ein Kohlekeller. Da wäre Feuchtigkeit etwas blöd. ;-) PanTau 18:55, 3. Aug. 2020 (CEST)
Anmerkungen zu Radon entfernt. Café ist anderswo.—Niki.L (Diskussion) 06:29, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ich habe zwar schon schwimmende Briketts im Kohlekeller gesehen, aber inzwischen ist es eher das Problem, dass Keller überwiegend verschlossene und kaum belüftete Räume sind. Das verbessert die Mauerstruktur sicher nicht.
Nun stellt sich auch die Frage, ob der Kellerraum im Mietvertrag und damit im Mietpreis ausdrücklich eingeschlossen ist. Oft wird nur eine Nutzung ohne jeglichen Rechtsanspruch geduldet. Damit haftet der Vermieter auch nicht für die Nutzbarkeit. --Klaus-Peter (aufunddavon) 19:33, 3. Aug. 2020 (CEST)
Diskussion ohne Gesundheitsbaustein zu Radontherapie entfernt; sucht euch doch ein Forum.—Niki.L (Diskussion) 06:29, 4. Aug. 2020 (CEST)
Leute, hier geht es nicht um Edelgase. Und nein, bei mit im Süden gibt's kein Granit. Höchstens als Bordstein. ;-) PanTau 01:56, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ich würde ja eher meinen dass Feuchtigkeit die Mauerstruktur sicher nicht verbessert. --  itu (Disk) 09:28, 4. Aug. 2020 (CEST)

Ansprüche gegen den Vermieter müssten auf dem Mietvertrag beruhen. Wenn da keine besonderen Eigenschaften oder Nutzungsmöglichkeiten für den Keller erwähnt sind, sehe ich keine gute Ausgangslage. Wenn das aufsteigende Wasser auf einem außergewöhnlichen Starkregensereignis beruht, wäre er ohnehin aus dem Schneider, da es sich um höhere Gewalt handeln würde. Dass der Keller nicht nach unten abgedichtet ist, ist schließlich auch für einen Laien erkennbar.--Meloe (Diskussion) 19:19, 4. Aug. 2020 (CEST)

Ich war mal für ein Haus verantwortlich, aus dessen Kellerwänden nach längeren Regenfällen regelrechte Quellen entsprangen. Das Haus war weit über hundert Jahre alt und wird auch weitere hundert stehen. Alles nicht so schlimm. Benutzerkennung: 43067 20:19, 4. Aug. 2020 (CEST)

Big Four (Wirtschaftsprüfungsgesellschaften)Bearbeiten

Hallo,

warum ist auf dieser Seite nicht aufgeführt, von wem und wie die " Big Four " geprüft werden ?

MfG

fennek --2001:A62:14C1:5B01:B13F:7F1E:76EC:1A01 22:57, 3. Aug. 2020 (CEST)

Was genau meinst du denn mit Prüfung? Ist die Frage, wer die Wirtschaftsprüfer von den Wirtschaftsprüfern sind? --FGodard||± 23:28, 3. Aug. 2020 (CEST)
Vielleicht nochmal die ARD-Doku anschauen?--Wikiseidank (Diskussion) 08:32, 4. Aug. 2020 (CEST)

Eigene Bezeichnung für Regionalwissenschaften zu Belgien?Bearbeiten

Es gibt eine Niederlandistik, die sich mit der niederländischen und flämischen Sprache und Kultur beschäftigt. Außerdem existiert für Suriname, wo Niederländisch nach wie vor die Amtssprache ist, eine nl:Surinamistiek und selbst für den Fast-Nachbarn Luxemburg eine Luxemburgistik. Wie ist das mit Belgien? Es ist klar, dass die Literatur und Sprachvariante des flämischen Teils in der Niederlandistik behandelt werden kann. Für den frankophonen Teil Belgiens (d.h. fast das gesamte Wallonien) käme für Literatur und Sprache die Französistik infrage. Dennoch ist Belgien ja mehr als die "Summe seiner Einzelteile" und es gibt für Historiker, Volkskundler und andere Kulturwissenschaftler genug Stoff, um sich mit Belgien als Ganzem und seinem Zusammenwirken der einzelnen Kräfte zu beschäftigen. Gibt es dafür einen ähnlichen Dachbegriff, irgendetwas, was vielleicht in Richtung Belgologie geht? Ein bisschen Gugelhupf und WP-Suche lässt mich nichts dergleichen finden; aber ich erfahre dabei, dass an belgischen Unis auch die Nederlandistiek als Studiengangsname nicht wirklich präsent ist – eher studiert man Taal- en Letterkunde und spezialisiert sich dabei auf Niederländisch... Weiß jemand mehr? --Singsangsung Los, frag mich! 23:13, 3. Aug. 2020 (CEST)

Das Konzept von Wissenschaftsdisziplinen namens -istik ist eine ziemlich spezielle Sache und existiert nur in dem kleinen Teil der Welt, in dem Leute wie Schlegel, Lachmann und die Grimms im 19. Jahrhundert ihr theoretisches Konstrukt Philologie haben durchsetzen können. Zu Belgien kann ich nichts Sicheres sagen (auch angesichts der Zweisprachigkeit, einer Situation, die Schlegel & Co. kaum im Sinn gehabt haben dürften), aber in meiner Wahlheimat USA z.B. gibt es keine Amerikanistik (das Fach kennt man nur in Mitteleuropa). Hier studiert man entweder die englische Literatur oder die englische Sprache. --Stilfehler (Diskussion) 15:16, 4. Aug. 2020 (CEST)
Bei der Suche nach "Belgistik" liefert Google gleich mehrmals den Hinweis auf Walter Schirmer, der sich 1995 auf die Nichtexistenz eines solchen Fachs berief. -- 79.91.113.116 16:21, 4. Aug. 2020 (CEST)
„-istik“ bezieht sich doch meist nur auf die Sprache, und auch da oft nur sehr verengt. Während Slavistik die slawischen Sprachen und Literaturen meint, meint Germanistik eben nur ausschließlich die deutsche. Wenn man die Niederlandistik und Anglistik abzieht, dann bleibt für als Wissenschaft der ürbigen germanischen Sprachen nur noch als Sammelwissenschaft die Skandinavistik. Romanistik ist klar, Französistik habe ich noch nie gehört/ gelesen. „Belgistik“ wäre sowas wie „Schweizistik“, da ist doch klar, dass es das nicht gibt. Das schließt ja nicht aus, dass sich jemand mit der Schweiz bzw. Belgien und der jeweiligen Kultur beschäftigt, aber muss das zwanghaft immer eine -istik oder -logie sein? --Dioskorides (Diskussion) 16:32, 4. Aug. 2020 (CEST)
„Belgistik“ wäre sowas wie „Schweizistik“, da ist doch klar, dass es das nicht gibt. Da möchte eventuell Frau Professor Bakshi noch mal mit Dir drüber sprechen... -- 79.91.113.116 09:42, 5. Aug. 2020 (CEST)
Helvetistik gibt es, so ein bisschen. Grüße Dumbox (Diskussion) 10:30, 5. Aug. 2020 (CEST)
Die Einteilung der „-istiken“ ist aus historischen Gründen sehr willkürlich. Eine -istik kann, wie man an der Kanadistik sieht, auch durchaus mehrere, nicht direkt verwandte Sprachen umfassen.
Ein Alternativkonzept zur den philologischen -istiken ist übrigens z.B. im englischsprachigen Raum verwirklicht, wo man z.B. von American Studies und en:Canadian Studies spricht. Die werden oft falsch als „Amerikanistik“ bzw. „Kanadistik“ übersetzt, unterscheiden sich von den -istiken insofern, als sie nicht nur Sprache und Literatur, sondern die gesamte Landeskunde umfassen. --Stilfehler (Diskussion) 17:19, 4. Aug. 2020 (CEST)
Danke schon mal für eure Antworten! Wenn ich das so lese, frage ich mich, warum manche Disziplinnamen auf -istik und manche auf -logie enden... Albanologie, Japanologie, Sinologie umfassen neben der Sprache die Kultur des jeweiligen Landes, aber die Koreanistik, Russistik und Polonistik ja auch. Gleiches gilt, wenn es um größere Gebiete geht, etwa bei der Kaukasiologie oder der Afrikanistik. Ist das einfach historisch-willkürlich gewachsen? --Singsangsung Los, frag mich! 18:49, 4. Aug. 2020 (CEST)

4. AugustBearbeiten

VermieterbestätigungBearbeiten

Der Unterschied zwischen Melde- und Vermieterbestätigung ist enorm. Es kann sein, dass das Bundesmeldegesetz (BMG) regional verschieden umgesetzt wird, als Beispiel sei hier die bayerische Variante der Wohnungsgeberbestätigung (vgl. [17]) angenommen. Es ist ein Vertrag zwischen dem Vermieter V. und dem Mieter A. als einziger Mieter geschlossen worden (wg. "Trennung von der Frau ..." o.s.ä.). Gemäß §19 BMG ist der Wohnungsgeber

>"... verpflichtet, bei der Anmeldung mitzuwirken. ..." (a.a.O., Herv. von mir)

Also andersrum: Ein Wohnungseigentümer darf einem Mieter die Bescheinigung eines ordentlichen Wohnsitzes nicht verweigern, allerdings sollte der "Wohnungsgeber" die

>"...Namen der nach §17 Absatz 1 meldepflichtigen Personen" (§19 Abs. 3) auch bestätigen können.

Wie sich inzwischen(!) herausgestellt hat, wurde vor etwa einem halben Jahr (etwa Dezember 2019) das Klingelschild des A. M(ustermann) handschriftlich durch einen Namen X(averthippe) ergänzt.

  • Frage 1: Der Vermieter V. weiss nichts sicheres über diese Person X, insbesondere wurde V. nie nach einer Vermieterbestätigung gefragt. Allerdings gilt für den Vermieter V. nach §19 BMG Absatz 6:
  • "Es ist verboten, eine Wohnungsanschrift für eine Anmeldung nach § 17 Absatz 1 einem Dritten anzubieten oder zur Verfügung zu stellen, obwohl ein tatsächlicher Bezug der Wohnung durch einen Dritten weder stattfindet noch beabsichtigt".
  • Der Mieter A. hat nie beim Vermieter V. wegen B. nachgefragt, laut Mietvertrag darf A. nicht untervermieten.
  • Mit welchen rechtlichen Möglichkeiten kann V. feststellen, welche Personen tatsächlich in der an A. vermieteten Wohnung leben?

Anfang 2020 wurde manchmal die Miete für A. M. von einer Frau B. M. überwiesen. Inzwischen übernimmt ein Jobcenter die Zahlungen für diese "Bedarfsgemeinschaft".

  • Frage 2: Selbstverständlich gehen den Vermieter V. "Aspekte der persönlichen Lebensführung" des Mieters A. genau nichts an. Was aber, wenn der Mieter A. erst von X., dann von B. als zahlungsbereit und -fähig spricht? Kommt demnächst eine Frau C. um die Ecke?

Selbstverständlich kann sich jede Mieterin unabhängig vom Mietvertrag einen (oder mehrere) Lebensabschnittsgefährten suchen. Hier geht es nicht um moralische Aspekte. Die Güteverhandlung gegen A. und B. M. ist terminiert, offen ist:

  • Frage 3: Wie lässt sich feststellen, ob die beklagte B. M. auch die Person ist, die in der Wohnung lebt?

Das örtliche Einwohnermeldeamt stellt sich blöd.

Und NEIN! Ich bin keine Prozeßpartei und WP:AU ist keine Rechtsauskunft! Ich habe vielmehr versucht, mich kurz zu fassen und nur Aspekte von allgemeinen Interesse zu beachten. --grixlkraxl (Diskussion) 00:16, 4. Aug. 2020 (CEST)

Klingt mir nach einem Fall für die Herren Trovato. Andere (legale) Möglichkeiten gibt es nicht. -- 109.91.35.42 12:44, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ich komme nicht ganz mit, was hat der Vermieter mit B. M. zu schaffen? Die Miete muss immer vom Mieter A. M. entrichtet werden, ganz egal wie zahlungsbereit und -fähig andere Leute sind. Oder hat B. M. einen Schaden verursacht, der ersetzt werden soll? --94.217.181.126 17:46, 4. Aug. 2020 (CEST)

Powerbank ohne Zellen?Bearbeiten

Vor ein paar Monaten hatte ich Pech: Ein Netzgerät mit USB-Ausgang war defekt und gab 18 V Ausgangsspannung ab, was mehreren angeschlossenen Geräten schlecht bekommen ist, bevor ich gemerkt hatte, was da faul war: zwei Smartphones funktionieren an sich zwar noch, die Ladeelektronik ist aber defekt, man kann die Akkus nur noch in einem anderen baugleichen Smartphone aufladen. Ferner hatte es eine fast neue Powerbank mit 12 Ah erwischt - kein Bild und kein Ton mehr. Die habe ich jetzt mal aufgemacht: Sie enthält sechs parallelgeschaltete 18650-Zellen mit je 2000 mAh, an denen ich 4,06 V messe - die sind also wohl an sich i. O. und natürlich zu schade zum Wegwerfen. Was tun? Die Platine zu reparieren dürfte aussichtslos sein, da sind einige SMD-Bauteile drauf, und ich habe natürlich keine Ahnung, was da futsch ist. (Die Platine ist übrigens beschriftet mit "1025-247-V6 2018-3-9 1811".) Relativ optimal wäre eine "leere" Powerbank mit Elektronik, in die das Zellenpaket reinpassen würde. (OK, Plan B ist natürlich "Vergiß es einfach und kauf dir eine neue Powerbank".) --77.3.184.226 00:16, 4. Aug. 2020 (CEST)

Kauf Dir eine neue Powerbank mit 18650-Akkus und benutze diese, bis die Akkus schlappmachen. Dann die schlappen Akkus gegen die vorhandenen tauschen. Es gibt auch LED-Taschenlampen, die wahlweise mit einzelnen 18650-Zellen oder drei AAA-Zellen betrieben werden können. Da müsstest Du nur in ein 18650-Ladegerät investieren. --Rôtkæppchen₆₈ 00:51, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ich habe mal den Großhändler angeschrieben. Andererseits: So ein Ding kostet ca. 10 Euro... (Ich habe übrigens eine aufladbare Taschenlampe, in der vermutlich so eine Zelle drin ist. Ich habe aber keine Ahnung, wie man die Leuchte öffnen könnte - das ist nicht vorgesehen. Zellen einzeln verwenden ist auch schlecht: Die sind mit angepunkteten Kontaktstreifen zusammengeschweißt.) --77.1.18.231 03:46, 4. Aug. 2020 (CEST)

ZahlungsartBearbeiten

Wie kann ich durch erlagschein zahlen? --2001:871:5E:9BD7:EC27:E95D:F382:8C5 01:36, 4. Aug. 2020 (CEST)

Die Infos im Artikel Zahlschein helfen dir nicht weiter? --Hexakopter (Diskussion) 01:40, 4. Aug. 2020 (CEST)

Netzwerkanalyse in Google Chrome?Bearbeiten

Im Firefox öffnet sich bei eingabe von Shift-Strg-E unten ein Netzwerkanalyse-Fenster. Wie lautet das entsprechende Tastaturkürzel für Google Chrome? --Ratzer (Diskussion) 07:00, 4. Aug. 2020 (CEST)

Strg+Shift+J Rôtkæppchen₆₈ 10:00, 4. Aug. 2020 (CEST)

Tim Van Laere GalleryBearbeiten

Was fand dort von 16. Mai 1998 bis 15. Juni 1998 statt?

d:Q55372314 freut sich auf einen entsprechenden Eintrag --Bahnmoeller (Diskussion) 07:20, 4. Aug. 2020 (CEST)

Obskures Fahrzeug bei der Abfahrt der Astronauten zur SpaceX Demonstration Mission 2Bearbeiten

 
Abfahrt der Astronauten zur SpaceX Demonstration Mission 2

Auf dem Bild ist im Hintergrund ein grau-olives Fahrzeug zu sehen. Es ist anscheinend gepanzertes Tactical Support Vehicle mit (MG-)Drehkranz und Kugelblende auf dem Dach. Es scheint ein Militärfahrzeug zu sein. Welche Funktion hat dieses Fahrzeug in dem abgebildeten Kontext? --Bullenwächter (Diskussion) 09:06, 4. Aug. 2020 (CEST)

Das dürfte ein Fahrzeug des KSC Protective Services Office (PSO) sein https://kscpartnerships.ksc.nasa.gov/Partnering-Opportunities/Capabilities-and-Testing/Support-Services/Security Es handelt sich um normale amerikanische Polizeiausrüstung. Über Programm 1033 und die folgende allgemeine Aufrüstung sind solche Fahrzeuge längst zum Standard geworden. Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn die KSC PSO nicht über solche Fahrzeuge verfügte und würde in Amerika vermutlich als himmelschreiender Mangel an Sicherheit wahrgenommen werden.--91.221.58.28 09:53, 4. Aug. 2020 (CEST)
Die spinnen, die Amis... --  itu (Disk) 10:02, 4. Aug. 2020 (CEST)
Welche Funktion“? Imponiergehabe! Für nen Flugzeugträger war zuwenig Wasser da.  Vorlage:Smiley/Wartung/teufel  SCNR --Andrea (Diskussion) 10:04, 4. Aug. 2020 (CEST)
das Passt ins Bild, da in Amiland ohnehin an jeder Ecke offizielle und inoffizielle Uniformträger mit und ohne Waffen postiert sind die sich sehr wichtig nehmen. Bullenwächter (Diskussion) 09:52, 5. Aug. 2020 (CEST)

a.D./d.R. über die Stunde Null hinwegBearbeiten

 
Generalleutnant a. D.

Im nebenstehenden Bild kann man sehen, wie Reinhard Gehlen selbst signiert hat: „Reinhard Gehlen Generalleutnant a. D.“ Es war nach 1945 durchaus üblich, dass ehemalige Offiziere der Wehrmacht ihren letzten Dienstgrad mit dem Zusatz „außer Dienst“ führten. Gehlen war aber in der Wehrmacht nur bis zum Generalmajor gekommen. Generalleutnant wurde er in der Bundeswehr, dort allerdings war Gehlen nie aktiver, sondern Reserveoffizier. Er hätte also mit „d. R.“ (der Reserve) signieren müssen. Weiß man, ob das ein Lapsus Gehlens war, eine absichtliche Aussage, vielleicht ein (für ihn ja durchaus typischer) Versuch, sich größer zu machen, als er war (ein „echter“ Generalleutnant statt „nur“ einer der Reserve)? Oder gibt es auch andere Beispiele für Reserveoffiziere, die ihren Reservedienstgrad mit „a. D.“ kennzeichnen? War das übliche Praxis? --91.221.58.28 09:47, 4. Aug. 2020 (CEST)

Heute scheint das eine Unterscheidung zwischen ehemaligen Berufssoldaten und anderen Reservisten zu sein ([18]). Ehemalige Berufssoldaten sind zwar auch Reservisten, führen aber den Dienstgradzusatz „außer Dienst“. Während eines Wehrdienstverhältnisses der Reservisten führen sie keinen Dienstgradzusatz. Und wenn ein Reservist befördert wird, muß wohl nach dem Wehrdienstverhältnis auch ein ehemaliger Berufssoldat den neuen Dienstgrad immer noch mit „a.D.“ kennzeichnen. 62.157.3.90 (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von 62.157.3.90 (Diskussion) 10:17, 4. Aug. 2020 (CEST))
Nach Dienstgrade_der_Bundeswehr#Dienstgradzusätze_für_Reservisten_und_ehemalige_Soldaten ist das zwar falsch, aber er war 1975 längst nicht mehr im Alter, wo er noch als Reservist in Pflicht genommen werden konnte, da kam es auf solchen Formalkram in einer privaten Widmung vermutlich niemanden mehr an. Die vorgeschriebene Form für im Reservedienst beförderte wie z.b. Hauptmann d.D. u. Major d.R." habe ich noch nie gesehen, die kommt vermutlich nur in amtlichen Dokumenten vor (sobald der aktiv Reservedienst leistet, ist er eh' nur noch Major, bis er ins Zivilleben zurückkehrt). Was üblich ist, kann ich nicht beurteilen, uniformierte Säbelrassler sind nicht mein Fachgebiet. -- Chuonradus (Diskussion) 10:24, 4. Aug. 2020 (CEST)

BörsenzinsenBearbeiten

Warum stosse ich mit dem Begriff Börsenzins/en komplett ins Leere? An der Börse werden ja Zinspapiere(oh,je) gehandelt - die ein klares Zinsniveau ergeben, das dann mit Festgeldanlagen von Banken zu vergleichen wäre. Mit welchem Begriff müsste ich suchen wenn ich keine Lust habe mir Börsen-Zinspapiere im einzelnen anzuschauen und ggf. herumzurechnen? --  itu (Disk) 10:48, 4. Aug. 2020 (CEST)

Schaue mal unter Rentenmarkt und Rentenindex. "Börsenzins" gibt es ebenso wenig wie "Börsendividende", da diese ja nicht von der Börse kommen, sondern vom emittierenden Unternehmen/Staat bzw. den entsprechenden Schuldner. -- 79.91.113.116 11:42, 4. Aug. 2020 (CEST)

AufschubdistinktionBearbeiten

 
Aufschubdistinktion

Was ist das? Scheint als Wort in Österreich im MIlitär und/oder Polizei gebräuchlich zu sein. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 10:54, 4. Aug. 2020 (CEST)

Das sind hübsche bunte polizeiliche Rangabzeichen (Distinktion (lateinisch distinctio ‚Unterschied‘), die auf die Schulterklappen (in Österreich: Achselspangen) aufgeschoben werden. --Klaus-Peter (aufunddavon) 11:51, 4. Aug. 2020 (CEST)
Also das, was als Aufschubschlaufen beschrieben ist? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 13:36, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ich denke ja: [19] Flossenträger Beschweren?   + L drücken 16:16, 4. Aug. 2020 (CEST)

Danke. Weiterleitung eingerichtet. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 19:28, 4. Aug. 2020 (CEST)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Nightflyer (Diskussion) 19:28, 4. Aug. 2020 (CEST)

Was passiert, wenn es keinen Coronaimpfstoff gibt?Bearbeiten

Hallo,

Ich habe eben im Radio gehört, dass die WHO glaubt dass es eventuell gar keinen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird. Meine Frage ist nun, angenommen es gibt keine Möglichkeit zu impfen, wie geht es dann weiter? Sind Fernreisen dann für immer verboten, und die Maskenpflicht wird nie mehr aufgehoben? Gehören dann Großveranstaltungen der Vergangenheit an?

Grüße-- (nicht signierter Beitrag von 46.114.7.160 (Diskussion) 12:11, 4. Aug. 2020 (CEST))

Naja, ähnlich wie bei Influenza (Impfung gegen „veralteten“ Virus) oder HIV (bislang keine Impfmöglichkeit) wird es bei SARS-CoV-2 ebenfalls keinen (aktuellen) Impfstoff geben. Das hätte zur Folge, dass wir damit leben werden, immer verbunden mit der Hoffnung, dass die begrenzten Möglichkeiten, die man hat, erfolgreich sind und es nicht zu einer Mutation des Virus kommt, die wieder gefährlicher ist (siehe z. B. sog. Spanische Grippe). Da aber der Mensch ein Gewohnheitstier ist und sich zudem entfalten und eben nicht einschränken möchte, wird es über kurz oder lang wohl wieder „normal“ werden (wie „vor Corona“). Natürlich kann man nicht hellsehen, aber evtl. bleiben ein paar von den Vorsichtsmaßnahmen (AHA-Formel) erhalten. Grüße, --Urgelein (Diskussion) 12:53, 4. Aug. 2020 (CEST)
Weltuntergang? Apokalypse? Übernahme der Weltherrschaft durch die geheime Verschwörung der Virologen? Keine Wissensfrage und in der Auskunft falsch... -- Chuonradus (Diskussion) 13:59, 4. Aug. 2020 (CEST)
Es ist durchaus eine Wissensfrage.
Es gibt mehrere ernste Infektionskrankheiten, für die es keinen Impfstoff gibt. Langfristig werden dafür SEHR anfällige Personen den Weg aller lebenden Mehrzeller gehen. Die anderen werden behandelt werden. Es gibt eine interessante Studie in England, in der so um 200 etablierte Medikamente (vor allem inhibitorische Moleküle) getestet werden und man hat bereits Kandidaten gefunden, die gegen Corona gut anschlagen. Dadurch versteht man dann auch den Mechanismus der Infektion und Propagation besser. Jetzt braucht man noch etwas Zeit (wie im Falle von AIDS), um die Behandlung zu optimieren.
Wenn der amerikanische Präsident gegen Ende Oktober behauptet, er habe jetzt einen Super-Impfstoff, sollte man das mit Vorsicht geniessen. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 14:20, 4. Aug. 2020 (CEST)
Es ist eine Mischung aus Wissen, Erfahrung und Spekulation (Das Problem mit solch einer Frage auf der Auskunft ist lediglich, dass sich dann vor allem die Leute ermuntert fühlen, die nur den dritten Aspekt beisteuern können). Letztlich wird es eine Kalibrierungs- und politische Ermessensfrage sein, zu der niemand die Antwort im Voraus wissen kann - genau, wie man mit den (von Land zu Land etwas unterschiedlichen) Lockdowns, Öffnungen und Wiederanpassungen angesichts der möglichen zweiten Welle zwischen dem Risiko und dem Wunsch nach Normalisierung des Alltags kalibriert (hat). Zudem sind die Radikalszenarien m.E. unwahrscheinlich; wie oben erwähnt, könnte es ähnlich der Grippe Impfstoffe geben, die die Verbreitung ein Stück weit eindämmen, aber nicht das ganze Spektrum regelmäßiger Mutationen erfassen; zudem könnten auf Dauer die weniger tödlichen, weniger schädlichen Versionen sich stärker verbreiten. (Das letztere beobachten wir evtl. schon jetzt, wenn man die Todesraten bezogen auf die Anzahl der Infektionen betrachtet, da sind aber zu viele Unsicherheiten z.B. bei der bekannten vs. beobachteten Infektionsrate im Zeitverlauf, um eine klare Aussage treffen zu können). -- 79.91.113.116 14:51, 4. Aug. 2020 (CEST)
Zwei Möglichkeiten: Wir drücken die Reproduktionsrate des Virus genug lange und vor allem weltweit auf unter 1, so dass es ausstirbt. Dies macht man zwar lieber mit einem Impfstoff, geht aber auch mit einem "Bleib vier Wochen lang zu Hause, Danke". Bedingt aber, dass sich genug Leute daran halten. Oder genug Leute sich impfen lassen.
Oder man lässt jene Leute, die vom Virus empfindlicher getroffen werden, einfach dahinsiechen und verrecken. Evolution in Aktion. Die jeweiligen Überlebenden können Großveranstaltungen besuchen, wie sie wollen.--Keimzelle talk 17:10, 4. Aug. 2020 (CEST)
+1. Und dem "Bleib vier Wochen lang zu Hause" könnte man auch ein wenig durch "externe Motivation" nachhelfen, sowas in der Art wie "sonst nehmen wir dir Geld weg und bringen dich an einen Ort, den du nicht verlassen kannst". Und das wäre von Anfang an vernünftig und machbar gewesen, und das von März bis April durchgezogen hätte uns seit Anfang Mai coronafrei sein lassen können. Warum machen wir es dann nicht einfach? Weil der Teufel im Detail liegt: Daß einfach alle gleichzeitig vier Wochen lang zu Hause bleiben gäbe ganz viele Tote, weil wir was zu futtern brauchen und Wasser aus der Wand und Strom aus der Steckdose usw. und außerdem brauchen viele auch Pflege oder medizinische Versorgung, und wenn es mal irgendwo brennt, wäre es auch nicht schlecht, wenn eine Feuerwehr käme und löscht, wenn sie gerufen wird (ach ja: funktionierendes Telefon, Internet, Rundfunk und so wären auch sehr wünschenswert). Da braucht es also auf jeden Fall Leute, die eben nicht zu Hause bleiben, sondern sich um all das kümmern, und die wiederum haben auch Kinder und pflegebedürftige Angehörige, um die sich jemand kümmern muß, usw. All das geht aber: z. B. Lebensmittel könnten kistenweise von dienstverpflichteten Zivilschutzkräften durch die Gegend gefahren und den Leuten vor die Tür gestellt werden, andere Dienstverpflichtete stellen unter strenger Kontrolle und Hygieneauflagen diese Lebensmittel her und verpacken sie in Transport- und Abgabeeinheiten usw. Das halbe Volk wäre dabei kaserniert und dienstverpflichtet, natürlich wären Grundrechte massiv eingeschränkt (z. B. stellt schon die verbindliche Anordnung eines allgemeinen Ausgangsverbots, also ohne "bitte", einen schweren Grundrechteeingriff dar - das ist aber so ungewöhnlich nun auch nicht, das sind nämlich viele Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz). Am schnellsten ginge es, wenn man das einmal allgemein konsequent durchzieht, mittels Notstandsgesetzen: Der Bundestag stellt für zwei Monate den Verteidigungszustand fest, und Bundes- und Landesregierungen führen alle diese Maßnahmen dann unter Einsatz von Bundeswehr und allem, was sonst noch so da ist, durch. (Spanien hat nicht ganz so konsequent etwas Ähnliches gemacht, dort wurde der "Alarmzustand" ausgerufen, der u. a. mit einem allgemeinen Ausgangsverbot verbunden ist, wodurch die Epidemie drastisch eingeschränkt werden konnte.) Etwas schonender, aber langwieriger wäre es, das nicht überall gleichzeitig, sondern immer nur bereichsweise zu machen, z. B. jeweils immer für zehn Prozent des Gebiets, z. B. ein Stadtteil oder einige Landkreise. Dann dauert es insgesamt aber nicht zwei bis vier, sondern zwanzig Wochen, und in der ganzen Zeit müssen Kontakte zwischen "sauberen" und noch "infizierten" Zonen peinlich sorgfältig vermieden werden. Einfacher wäre es aber insofern, als fast alles noch normal läuft und man deswegen nicht die gesamte Infrastruktur kriegs- und generalstabsmäßig von Adam und Eva durchplanen muß, sondern auf funktionierende Strukturen zurückgreifen kann. Ob nun Impfstoff ja oder nein: bis der da ist, würde es wenigstens zwei Jahre dauern, und das ist auf jeden Fall viel zu lange. Also wie beschrieben ausrotten, und zwar JETZT! Auf, los geht's! --77.1.18.231 18:04, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ganz richtig. Als Epidemiologe (ja...) hätte ich am liebsten sehr harte Maßnahmen gesehen, anstelle mit halbbackenen Plänen herumzuwursteln, was letztlich den Experten als auch den plötzlich herbeigelaufenen "Grundrechtsaktivisten" nicht gefällt.--Keimzelle talk 18:55, 4. Aug. 2020 (CEST)
Grundsätzlich gibt es ja mindestens drei verschiedene Methoden, wie (im Erfolgsfall) die gegenwärtigen Probleme massiv entschärft werden können: 1. Impfung, 2. Behandlung, 3. Tests. Selbst wenn also wider Erwarten die Menschheit bei Punkt 1 teils oder vollständig erfolglos bleiben sollte (wie das deine Frage annimmt), können Fortschritte bei 2. und 3. immer noch ausreichen, um einen Zustand ähnlich 2019 wiederherzustellen. Z.B. würde es reichen, einen preiswerten Schnelltest zu finden, den jeder jeden Abend durchführt und der innerhalb von einer halben Stunde die Infektion anzeigt. Damit könnte man selbst bei totalem Misserfolg in den Kategorien 1. und 2. erreichen, dass (fast) alle Leute in Quarantäne/Behandlung gehen, bevor sie nach zwei Tagen infektiös für andere werden. Der Reproduktionsfaktor wäre damit leicht deutlich unter 1 zu halten und man müsste nicht mehr mit diesen explosionsartigen Vermehrungen rechnen, die das eigentliche Problem darstellen. --95.222.54.188 19:14, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ob bestimmte Maßnahmen fortgeführt werden, ist eine politische Entscheidung, der eine Kosten-Nutzen-Bilanz irgendeiner Art zugrunde liegen wird. Die Nullvariante würde wohl ausgehen wie bei der Influenza-Pandemie von 1889 bis 1895: einige Hunderttausend Tote, der größere Rest wird mehr oder weniger immun, danach eine Infektionskrankheit mehr. Alle bisherigen Maßnahmen wären dann vergebens gewesen. Ansonsten könnte man, mit brachialer Gewalt und verschärfter Quarantäne, versuchen, alle Infektionsketten abzuschneiden. Das dürfte am Ausland scheitern. Oder es gibt die alte "flache die Kurve ab"-Strategie, d.h. Masken und Abstandsregeln auf unabsehbare Zeit. Wer was Besseres weiß, möge sich melden.--Meloe (Diskussion) 19:32, 4. Aug. 2020 (CEST)
Die Wertfunktion in der Kosten-Nutzen-Bilanz ist offensichtlich: Sie wird in Wählerstimmen bemessen. Wenn in der öffentlichen Meinung die Covidioten überwiegen, schlägt das Pendel in Richtung Leugnung und Lockerungen aus, setzen sich die Rationalen und Anständigen durch, dann gibt es scharfe Maßnahmen. Ausland: Das "Ausland", wie auch immer man es definiert, kann machen, was es will, aber was es will, läßt sich beeinflussen: Wollemer se roilasse? Ha, noi! Und dann bleiben "sie" entweder draußen (bzw. kommen erst nach wochenlanger Quarantäne rein), oder es sieht ein, daß die "scharfe" Variante ein Modell zum Nachmachen ist - deren Entscheidung. Was auch durch Zivilcourage unterstützt werden kann: Ein Dorf, ein Orts- oder Stadtteil bzw. eine Kleinstadt könnte sich entscheiden, einfach mal coronafrei werden zu wollen. Dazu gehen die Bewohner erst einmal hamstern, decken sich also mit Vorräten für vier Wochen ein und klappen dann die Bürgersteige hoch, nehmen ihren Jahresurlaub oder lassen sich in Kurzarbeit schicken und machen einfach gar nichts mehr, und nach vier Wochen stellen sie dann Straßensperren auf und lassen keinen mehr rein. Sowas dürfte eine erhebliche Strahlkraft entwickeln und sich schnell auf ganze Städte und Landkreise usw. ausdehnen. --77.1.18.231 23:47, 4. Aug. 2020 (CEST)
Die Infektion nimmt ihren Lauf wie bisher. Wir haben nämlich noch keine Impfung. Momentaner Stand 18,5 Millionen infizierte und 700.000 Todesfälle. Tendenz steigend.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 20:06, 4. Aug. 2020 (CEST)

Hier ist von drei verschiedenen, deutlich unterschiedlich zu bewertenden, Fragen, die Rede.

  • "die Maskenpflicht wird nie mehr aufgehoben"? Halte ich sogar für möglich, und Karl Lauterbach soll sogar schon für die Grippesaison eine Maskenpflicht gefordert oder das Maskentragen befürwortet haben. Der damit verbundene Grundrechtseingriff ist zu vernachlässigen, und in Anbetracht des geschützten Grundrechts (immerhin körperliche Unversehrtheit und Leben) ziemlich sicher verhältnismäßig. Daher: Wäre das denn so schlimm?
  • "Gehören dann Großveranstaltungen der Vergangenheit an?" Für mich nicht schlimm, aber hier liegt schon ein deutlich schwererer Eingriff vor, und zu großen Teilen werden "Großveranstaltungen" auch von Art. 12 und/oder Art. 14 GG geschützt. Dass solch ein Verbot für immer aufrecht erhalten werden kann, bezweifle ich also stark. Hier müssen individuelle Konzepte und Lösungen für jede Veranstaltung her - das Schützenfest des Dorfes ist anders zu behandeln als das Oktoberfest. Kontaktverfolgung (mit Datenerhebungen), Alltagsmasken und, wenn möglich, auch ein Mindestabstand werden uns wohl erhalten bleiben.
  • "Sind Fernreisen dann für immer verboten"? Verboten sind sie, soweit ich weiß, schon jetzt nicht, zumindest nicht von deutscher Seite. Es gibt eine Reisewarnung, aber sie beinhaltet kein Reiseverbot. Hier kann durch Pflichttests an Flughäfen und Bahnhöfen (Autobahnen sind mittlerweile sogar auch schon einbezogen worden) und verpflichtende häusliche Quarantäne eine Ausbreitung in Deutschland relativ gut gestoppt werden. Außerdem: Fernreisen sind relativ umwelt- und klimaschädlich, daher täte eine Reduzierung ohnehin gut. --ObersterGenosse (Diskussion) 21:32, 4. Aug. 2020 (CEST)
Sollte wirklich gar kein Impfstoff gefunden werden (was eher theoretisch erscheint, viel realistischer ist dass es lange Zeit nur sehr unzureichende Impfstoffe gibt) dann müssen einige Einschränkungen erstmal bleiben, nicht für immer, aber zumindest größenordnungsmäßig für Jahre, mitunter durch abgemildert durch billige Schnelltests bei Grenzübertritt oder Kinobesuch. Mit Masken kann man leben, das zeigen Milliarden Asiaten. lebenLangfristig kann man dann davon ausgehen dass das Virus ungefährlicher wird, weil sich bei Mutationen meist harmlosere Varianten durchsetzen und in der Bevölkerung durch ständigen Kontakt mit diesen Viren langfristig eine gewisse Immunität aufbaut. Alte bleiben dann weiter besonders gefährdet, die allgemeine Lebenserwartung sinkt vllt. etwas. Das Virus würde weiter im Umlauf bleiben, Leute infizieren und auch töten, aber das heutige Problem dass Virus innerhalb weniger Tage sich exponentiell ausbreitet und das Gesundheitssystem überlastet, die bestünde nicht mehr bzw. wäre zumindest viel geringer und könnte mit begrenzteren Mitteln eingedämmt werden. Ich mein, mit der Influenza leben wir auch.--Antemister (Diskussion) 22:01, 4. Aug. 2020 (CEST)
Du verkennst wesentliche Unterschiede: Die Influenza ist wesentlich weniger gefährlich und breitet sich bei weitem nicht so aus wie Covid-19 (u. a. weil wir einigermaßen angepaßt sind und mehr oder weniger alle eine Grundimmunität haben), und es gibt keine Aussichten, sie aus der menschlichen Population wieder rauszukriegen, weil sie im Grunde eine endemische Zoonose ist, die immer wieder mit immer neuen Mutationen von der Vogelwelt auf den Menschen überspringt, während bei SARS-CoV-2 genau wie bei den Pocken und der Tollwut gute Aussichten bestehen, es endgültig wieder loszuwerden (was letztlich auch das Ziel einer globalen Impfkampagne wäre, wenn es denn einen Impfstoff gäbe). Wir sind gegen diverse Seuchen nicht hilflos, wir haben die Tuberkulose, die vor hundert Jahren endemisch war, beinahe wegbekommen, wir arbeiten an der Ausrottung von Masern, Windpocken und anderen Unerfreulichkeiten, und wir brauchen auch der Coronakrise nicht mit Fatalismus zu begegnen. --77.1.18.231 00:28, 5. Aug. 2020 (CEST)

Externe Domains in sitemap.xml (robots.txt)Bearbeiten

Ist es möglich in der sitemap.xml externe Domains (zb subdomains meiner Website; also in example.com/sitemap.xml auf subdomain.example.com) zu verweisen, oder dürfen die Links nur auf Seiten der selben Domain zeigen, weil die sitemap.xml sonst aus Sicht der Suchmaschinen ungültig wird? --2001:16B8:2C12:5A00:1D81:615C:3ED4:61B3 20:44, 4. Aug. 2020 (CEST)

https://www.sitemaps.org/protocol.html: "Also, all URLs in a Sitemap must be from a single host, such as www.example.com or store.example.com. For further details, refer the Sitemap file location." Siehe auch Sitemaps-Protokoll. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:14, 4. Aug. 2020 (CEST)
"For instance, if the Sitemap is located at http://www.example.com/sitemap.xml, it can't include URLs from http://subdomain.example.com." Nicht einmal: A Sitemap file located at http://example.com/catalog/sitemap.xml [...] can not include URLs starting with http://example.com/images/." Aber lediglich: "URLs that are not considered valid are dropped from further consideration." Es wird also nicht gleich die gesamte Datei ungültig. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:18, 4. Aug. 2020 (CEST)

Explosion in Beirut: Frage zur DruckwelleBearbeiten

Moin, ich habe gerade einige verstörende Videos zur Explosion im Beiruter Hafen gesehen. Mich hat interessiert, wie schnell sich die Druckwelle ausgebreitet hat. Zuerst dachte ich da wurde Wasser mit hochgeschleudert, sodass es diesen Nebel gibt, aber mittlerweile glaube ich eher, dass dieser Nebel Wassernebel war, der von dem hohen Luftdruck ausging. Der Nebel hat sich nämlich nach etwa 3 Sekunden in Luft aufgelöst, nachdem der Umfang der Druckwelle sich vergrößert hatte und damit der Druck sank. Ein solches Verhalten lässt sich auch bei Kernwaffen beobachten. Gibt es für dieses Phänomen des Nebels einen Fachbegriff? --Keks Ping mich an! 21:37, 4. Aug. 2020 (CEST) Hmmm ich habe gerade nochmal überlegt, eigentlich entsteht der Nebel doch nur bei Unterdruck oder? --Keks Ping mich an! 21:39, 4. Aug. 2020 (CEST)

Jo, nämlich https://en.wikipedia.org/wiki/Condensation_cloud - mit vielen hübschen Bildchen von Explosionen.--Keimzelle talk 21:46, 4. Aug. 2020 (CEST)
Hmm das hat aber nichts mit der Lichtbrechung vor einem Überschallgeschoss [20] zu tun richig? --Keks Ping mich an! 21:55, 4. Aug. 2020 (CEST)
Nein. Vorhin gings ja um Kondensation von Luftfeuchtigkeit. Beim Überschallgeschoss wird ja nur Luft verdichtet. Hast du einen Dichtegradient in der Luft, gibts auch Lichtbrechung, und das Licht nimmt einen anderen Pfad. (Bei https://en.wikipedia.org/wiki/Bedford_Level_experiment wurde das ja berühmterweise ignoriert, so dass man darauf kam, dass die Erdoberfläche nicht gekrümmt sei...)--Keimzelle talk 22:18, 4. Aug. 2020 (CEST)
(BK)Kondensationspunkt ist hier das Stichwort (Bitte Bild im Artikel beachten), und der ist Druck UND Temperatur abhängig. Einer Druckwelle folgt im Freien immer eine Entspannung auf Normal- bzw. Umgebungsdruck (auch das ist eine Art Unterdruck). Es gibt also gleich mehrere Möglichkeiten wie der Kondensationspunk erreicht werden kann. Unterdruck bzw. Entspannung auf Umgebungsdruck als Auslöser von Nebel, würde ich in dem Fall persönlich auf favorisieren. --Bobo11 (Diskussion) 22:01, 4. Aug. 2020 (CEST)
Okay, super vielen Dank das hat mir zum Verständnis weitergeholfen. Vielleicht übersetze ich auch den Artikel mal, wenn ich Zeit habe. --Keks Ping mich an! 22:03, 4. Aug. 2020 (CEST)
Als Anmerkung zur Orginalfrage: Auf Deutsch gibt es den Artikel Wolkenscheibeneffekt, laut dem heißt der Effekt bei Expolsionen "Wilson-Wolke". -Naronnas (Diskussion) 22:05, 4. Aug. 2020 (CEST)
Das ist eigentlich nur eine adiabatische Expansion feuchter Luft, bei der die Temperatur unter den Taupunkt sinkt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:10, 4. Aug. 2020 (CEST)

Die hiesigen Experten sind doch sicher in der Lage, aus den Bildern und dem Zerstörungsradius schon einige vorsichtige Schlüsse zu ziehen. Also: Was ist denn da eigentlich passiert, wie hoch war die Explosionsstärke in kT TNT-Äquivalent? Ist die Annahme plausibel, daß da ein Ammoniumnitratlager hochgegangen ist, wenn nicht, was dann? (Ob Unfall oder Anschlag wird sich derzeit wohl nicht sagen lassen, vielleicht auch nie.) Was da geknallt hat, sollten inzwischen allerdings auch die Geheimdienste der halben Welt schon wissen, weil sich genügend Rückstandsmengen zum Analysieren über den Nahen Osten verteilt haben dürften. --95.112.19.185 06:49, 5. Aug. 2020 (CEST)

Es hat gebrannt, und dann ist etwas in die Luft geflogen, und etwas war keine kleine Menge. Der Rest ist aktuell stochern im Nebel. Die aktuelle in den Medien verbreite Theorie „Ammoniumnitratlager“, besteht jedenfalls den Plausibilitätstest. --Bobo11 (Diskussion) 07:02, 5. Aug. 2020 (CEST)
Die Basics: erst einmal wissen, wie weit der Filmende von der Explosion entfernt war. Dann bei der zweiten Explosion ab Blitz die Zeit nehmen bis ihn die Druckwelle erreicht und anhand derer dann deren Geschwindigkeit wenigstens ungefähr ermitteln. Dann weiß man mehr. Aber vermutlich scheitert es schon an Voraussetzung 1. --Heletz (Diskussion) 07:20, 5. Aug. 2020 (CEST)
Mal zwei Ansätze:
- Lt. TNT-Äquivalent liegt Ammoniumnitrat ungefähr bei 0,5, d.h. die vermuteten?? 2750 Tonnen Ammoniumnitrat wären vergleichbar mit einem Äquivalent von knapp 1,4 kT TNT.
- Vergleich der Bleiblockausbauchung: TNT 300 cm3/10g, Ammoniumnitrat 180 cm3/10g. Auch hier liegt ganz grob der Faktor 2 zwischen beiden Substanzen.
--Vorruheständler (Diskussion) 10:46, 5. Aug. 2020 (CEST)
Ich würde allerdings auch das Folgende zu bedenken geben in der ganzen Diskussion: [21]. Zumindest kommt die Aussage nicht von einem obskuren Verwschwörungstheoretiker. -- 79.91.113.116 10:53, 5. Aug. 2020 (CEST)

GaszählerBearbeiten

Wieso eigentlich, zählt ein Gaszähler das Volumen und der Versorger rechnet in Leistung ab? Ist das, damit man nicht mehr richtig zwischen verschiedenen Anbietern vergleichen kann, oder was steckt dahinter? Beim Strom ist es doch auch nicht so, da wird Verbrauch gezählt und Verbrauch abgerechnet. --2A02:810C:1C0:1BD4:3544:D34D:C496:5B6D 22:31, 4. Aug. 2020 (CEST)

Es wird nicht Leistung abgerechnet, sondern Energie. Das ist so, weil den Verbraucher eigentlich nicht interessiert, wieviel Gas er bekommt, sondern wieviel Energie dieses Gas liefert. Warum soll das dazu führen, dass man nicht mehr richtig zwischen verschiedenen Anbietern vergleichen kann? --Digamma (Diskussion) 22:37, 4. Aug. 2020 (CEST)
Ich halte die Frage für wesentlich. Beim Erdgas als Kraftstoff wird Masse (also ähnlich wie Volumen) bepreist, auch wenn der Energiegehalt und damit der Verbrauch unterschiedlich sind. Das führt zu mangelnder Vergleichbarkeit der Preise. Die Bepreisung des Energiegehalts ist transparenter. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:44, 4. Aug. 2020 (CEST)

Wieso kann dann der Zähler nicht gleich in Leistung zählen, damit man einfacher vergleichen kann? Oder besser gefragt, wieso kann dann der Versorger nicht einfach das Volumen abrechnen? So wie es auch der Zähler anzeigt?

Du meinst nicht Leistung, sondern Energie. --Digamma (Diskussion) 22:43, 4. Aug. 2020 (CEST)
Weil der Zähler nicht weiß, wie viel Energie das durchgeleitete Erdgas besitzt. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:44, 4. Aug. 2020 (CEST)
Warum Volumen? Bei Gas lässt sich die Leistung/Energie nicht so einfach messen (dafür muss man es verbrennen), das Norm-Volumen dagegen lässt sich ohne Verlust schon messen (Flussgeschwindigkeit und Leitungsquerschnitt sowie zur Korrektur des Wertes Druck und Temperatur). -Naronnas (Diskussion) 22:47, 4. Aug. 2020 (CEST)
Das wurde früher so gemacht und das war eben nicht vergleichbar, da in jedem Versorgungsgebiet die Referenztemperatur und -druck sowie Heizwert des Gases anders war. Also wurden zuerst Normkubikmeter abgerechnet, die nach den bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten aus dem vom Zähler angezeigten Volumen berechnet wurden. Um aber auf vergleichbare Wert trotz unterschiedlicher Gassorten (L-Gas, H-Gas, Stadtgas, etc) zu kommen, muss zusätzlich der Heizwert des Gases mit eingerechnet werden. Damit ist man bei abgerechneter Energie und da ist die gebräuchliche Einheit bei Netzstrom und Gas 3,6 MJ, auch Kilowattstunde kWh genannt. --Rôtkæppchen₆₈ 22:48, 4. Aug. 2020 (CEST)

Doch ich meine Leistung, denn es werden "Watt" berechnet. Watt->Leistung. So kenne ich das jedenfalls noch aus dem Physikunterricht. Wenn aber, die jetzt gesagt, der Zähler nicht weiß, wieviel Energie das Gas besitzt, woher weiß das denn der Energieversorger? Bzw. der Anbieter, der bei mir nur abrechnet, der Versorger aber ein ganz anderer ist? Umheimlich kompliziert, das ganze. (Eben gab es bei mir eine Fehlermeldung in meinem Browser (Konflikt????) (nicht signierter Beitrag von 2A02:810C:1C0:1BD4:3544:D34D:C496:5B6D (Diskussion) 22:49, 4. Aug. 2020 (CEST))

Bitte jedes Mal signieren! --Digamma (Diskussion) 22:51, 4. Aug. 2020 (CEST)
Und einrücken.
Stehen in der Abrechnung vielleicht Kilowattstunden? Der Versorger kann die Energie berechnen, weil er den Energiegehalt seines Gases kennt. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:52, 4. Aug. 2020 (CEST)
Arbeit alias Energie ist Leistung mal Zeit. Wenn eine Stunde (3600 Sekunden) lang eine Leistung von 1 kW (1000 Watt) erbracht wird, ist die umgesetzte Energie   3600000 Joule oder 3,6 Megajoule oder 1 kW·h. --Rôtkæppchen₆₈ 23:19, 4. Aug. 2020 (CEST)

Einrücken, ich bitte um Entschuldigung ich weiß nicht, was gemeint ist. Aber ich vermute dass mir das alles zu kompliziert wird und denke dass schon alles seine Richtigkeit haben wird. Vielen Dank an alle auskunftgegebenden hier. 2A02:810C:1C0:1BD4:3544:D34D:C496:5B6D (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von 2A02:810C:1C0:1BD4:3544:D34D:C496:5B6D (Diskussion) 22:56, 4. Aug. 2020 (CEST))

Zur Energieabrechnung nach Leistung P: Es gibt sie tatsächlich, aber nur zusätzlich zur Abrechnung nach Arbeit W bzw Energie E. Bei einigen Gewerbestromtarifen wird kein festes Grundentgelt wie bei Privatkundentarifen berechnet, sondern ein leistungsbezogenes Grundentgelt, das mit der tatsächlich entnommenen Leistung schwanken kann. Dazu wird im Stromzähler die entnommene Leistung dauerhaft gemessen und aus den Messdaten 15-Minuten-Mittelwerte berechnet. Innerhalb eines Abrechnungszeitraumes (z.B. Kalendermonat) wird das jeweilige Maximum der einzelnen 15-Minuten-Mittelwerte zur Berechnung des Grundentgeltes herangezogen. Da kostet beispielsweise 1 kW Leistungsentnahme 10 Euro. Wenn der Gewerbebetrieb ein besonders leistungshungriges Gerät nur für 15 Minuten im Monat einschaltet, macht sich das sofort in der Stromrechnung bemerkbar. Ob es so etwas auch bei Gastarifen gibt ist mir nicht bekannt. --Rôtkæppchen₆₈ 02:28, 5. Aug. 2020 (CEST)
Nur mal so zur Veranschaulichung: 1 kW für 15 Minuten sind 0,25 kWh. Wenn das 10 Euro Leistungspreis kostet, sind das happige 40 €/kWh, gegenüber normalen Preisen von ca. 0,20 40 €/kWh. Wenn hingegen 1 kW kontinuierlich bezogen werden, dann kommen im Monat rund 720 kWh zusammen, was dann einen Leistungspreiszuschlag von etwas mehr als 0,1 Cent pro kWh auf den Arbeitspreis ausmacht. (Natürlich ist diese Tarifpreisstellung in sachlicher Hinsicht Unfug, weil dabei die eigentlich relevante aktuelle Netzlastsituation überhaupt nicht berücksichtigt wird, aber was interessiert das die lokalen Versorger...) --95.112.19.185 07:02, 5. Aug. 2020 (CEST)

5. AugustBearbeiten

Veröffentlichungen von Martin Pelka (1757–1823)Bearbeiten

Wo kann man die Veröffentlichungen von Martin Pelka finden (bibliografisch am besten mit Permalinke)? https://books.google.de/books?id=19QHAAAAIAAJ&pg=PA944&lpg=PA944&dq=martin+pelka+1757&source=bl&ots=l5ykqNzTNE&sig=ACfU3U0J2h1RhC231QFazre8-QqsQqQO9g&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjkyvvWxIPrAhUPC-wKHT2zA0M4ChDoATAQegQICBAB#v=onepage&q=martin%20pelka%201757&f=false

--Dr Lol (Diskussion) 09:31, 5. Aug. 2020 (CEST)