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Inhaltsverzeichnis

29. Mai 2019Bearbeiten

Warum keine Mindestpreise für Milch???Bearbeiten

Warum führt die Regierung nicht einen Mindestpreis für Milch ein? Damit haben alle Bauern planungssicherheit? Außerdem steigen die Einnahmen der Bauern, die geben mehr Geld das führt zum Wachstum der Wirtschaft.--Milchfachwirting (Diskussion) 15:40, 29. Mai 2019 (CEST)

Im Zeitalter des "Werft bloß keine Lebensmittel weg!!1!!" sollte man eigentlich froh sein, wenn die Milchpreise dem freien Markt ausgesetzt sind. Dann haben die Bauern keinen Anreiz, zuviel zu produzieren. Und wenn der Bauer an der Milch mehr verdient, muss logischerweise jemand anderes dafür mehr ausgeben. Wenn ich beim Einkaufen Geld sparen kann, kann ich mir damit irgendwann Ferien leisten, was die (Tourismus-)Wirtschaft ja ebenso fördert...--Keimzelle talk 16:01, 29. Mai 2019 (CEST)
Wir haben einen Artikel dazu: Butterberg. --HHill (Diskussion) 16:02, 29. Mai 2019 (CEST)
Klingt nach einer Milchmädchenrechnung. Wenn die Molkereigenossenschaften nicht mit den Preisen einverstanden sind, die der Handel bietet, sollen sie dafür halt nicht verkaufen. --Magnus (Diskussion) 16:03, 29. Mai 2019 (CEST)
In der DDR haben Bauern ihre Eier abgegeben und dann selbst wieder gekauft, weil sie bei der Abgabe mehr bekommen haben, als die Eier im Handel kosteten. Bekanntlicherweise war dieses Modell wenig erfolgreich. --M@rcela   16:07, 29. Mai 2019 (CEST)
Der Versuch einer Marktordnung für Milch in Form der Milchquote ging leider schief. Es wurde viel zuviel Milch und Milcherzeugnisse produziert, sodass ein Milchsee und Butterberg entstand. --Rôtkæppchen₆₈ 16:41, 29. Mai 2019 (CEST)
Milchsee und Butterberg entstanden vor Einführung der Milchquote. Die Milchquote war ein (m.E. erfolgreiches) Instrument um die Milchüberproduktion zu verringern. Nach Abschaffung der Milchquote fielen die Preise. --Digamma (Diskussion) 21:05, 29. Mai 2019 (CEST)
Warum führt die Regierung nicht einen MindestHöchstpreis für Milch ein? Damit haben alle BauernVerbraucher Planungssicherheit? Außerdem steigen die Einnahmen verfügbaren Einkommen der BauernVerbraucher, die geben mehr Geld aus, und das führt zum Wachstum der Wirtschaft. - Ist ja auch klar: Wenn insgesamt soviel Geld wie vorher ausgegeben wird, dann wächst die Wirtschaft. Nennt sich Perpetuum mobile der Ökonomie. --77.1.154.102 01:26, 2. Jun. 2019 (CEST)

Hinweis auf [1] nichtmal die Hälfte des Milchpreises für den Kunden kommt beim Bauern an. Wer sagt also, wenn man z.B. den Mindestpreis für Milch auf 70 Cent festsetzt, dass die wirklich bei ihm ankommen, und nicht die anderen Marktteilnehmer davon ein Stück abhaben wollen? Wir produzieren schlicht am Markt vorbei, und subventionieren heute schon mindestens 15% eigentlich insolventer Landwirtschaftsbetriebe. Was sicher für Landschaftspflege und Versorgungssicherheit einen Grund hat, aber nicht, um die Einnahmen der Bauern zu erhöhen. Wer seine Kuhmilch nicht loswird, sollte längst auf ein anderes Erzeugnis umgestellt haben.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:13, 29. Mai 2019 (CEST)

Aus kapitalistischer Sicht wurden die Antworten schon gegeben. Anstatt einen staatlichen Mindestpreis festzusetzen und damit wieder einen Milchsee (oder dann vielleicht gleich den Milchozean oder einen sehr großen See) zu riskieren, sollte man vielleicht mal die Gewinnmargen der ganzen Zwischenstufen etwas herabsetzen? Oder solche Zwischenstufen ausschalten, wie es bei der Initiative Die faire Milch soweit ich weiß geschehen ist? Wieso sollte man eigentlich eurer Meinung nach nur die Wahl haben zwischen darben, subventionieren (was einen Milchsee produziert) oder komplett schließen?

P.S.: Weiß jemand, wie groß der Milchsee zu Rekordzeiten als See gewesen wäre? Schaffte man das Steinhuder Meer, ging es schon um die Müritz oder gar um den Bodensee? Oder hatte die EU eher einen Milchteich - oder gar Milch vom Volumen des Oberen Sees? --ObersterGenosse (Diskussion) 03:01, 30. Mai 2019 (CEST)

Überproduktion wird nicht weniger, wenn man dem Produzenten mehr Geld für sein Produkt gibt. Die Zwischenstufen sind ja nicht staatliche verordnet sondern haben i.d.R. einen Nutzen. Zwischenstufen herabsetzen kann man sicherlich machen; dann verpackt der Bauer seine Milch halt selbst, verhandelt direkt mit den Supermärkten bzgl. Mengen und Lieferbedingungen und liefert selbst aus ... (Die "Zwischenstufen" fallen ja nicht vom Himmel. Ich bezweifle, dass es Monopole/Kartelle gibt die sich da eine goldenen Nase verdienen!?) ...Sicherlich Post 06:12, 30. Mai 2019 (CEST)
mal das Gewinnmargen der ganzen Zwischenstufen etwas herabsetzen anders gedacht. Angenommen das ginge [per Dekret?] - warum sollte der Preis für Milch beim Endverbraucher nicht einfach weiter sinken? Welcher Mechanismus sorgt dafür, dass das "gewonnene" Geld beim Bauern ankommt und nicht beim Konsumenten? ...Sicherlich Post 06:16, 30. Mai 2019 (CEST)
+ 1 @ Digamma. Die Milchquote war kein garantierter Mindestpreis, sondern die erlaubte Produktionsobergrenze. Bei Überschreiten dieser Grenze wurden saftige Strafzahlungen fällig, die eventuelle Mehreinnahmen durch Überproduktion schnell wieder aufgezehrt haben. Nach Einführung der Milchquote waren Butterberge und Milchseen in kurzer Zeit verschwunden. Nach ihrer Abschaffung hat sich der Verdrängungswettbewerb unter den Milchbauern wieder verschärft und der läuft hauptsächlich über den Umsatz: billiger anbieten, als der Konkurrent, aber mehr produzieren, um die verringerten Preise durch erhöhte Verkäufe auszugleichen. @ Oliver: Wer seine Kuhmilch nicht loswird, sollte längst auf ein anderes Erzeugnis umgestellt haben. Das ist leider nicht so einfach. Wer seine Kuhmilch nicht (zu einem kostendeckenden) Preis loswird, geht erstmal pleite. Das Grasland wird dann aber nicht in Ackerland, oder sonstwas, umgewandelt, sondern von einem anderen Milchbetrieb übernommen, denn die Weiden und das Vieh und die Produktionsanlagen sind ja da. Warum soll man die nicht mehr nutzen, wenn man dafür teures Geld bezahlt hat? Dieser Betrieb ist dann einfach nur doppelt so groß und produziert doppelt so viel Milch, wie die beiden Einzelbetriebe vorher zusammen. @ Sicherlich. Der Direktverkauf von Milch ist verboten. Die Milch muss zwingend durch eine Molkerei, bevor sie verkauft werden darf (schon allein wegen der Kontrolle auf Krankheitserreger, etc.). Der Gedanke, jeder Landwirt könne seine eigene Molkerei und Verpackungsanlagen einrichten und dann unter Umgehung der Großmolkereien mit den Supermarktketten verhandeln, ist illusorisch. Warum sollten sich die Discounter auf so etwas einlassen? --Geoz (Diskussion) 13:22, 30. Mai 2019 (CEST)
Der Bauer, der seine Milch direkt (in seinem Hofladen) an Endkunden verkauft, handelt also illegal? --Danares (Diskussion) 16:16, 30. Mai 2019 (CEST)
Wenn es um Rohmilch geht und er sich an die Auflagen hält, darf er verkaufen. --89.15.238.56 17:25, 30. Mai 2019 (CEST)
An den Discounter? Um den geht es hier ja wohl. --Geoz (Diskussion) 20:36, 30. Mai 2019 (CEST)
Es ging mir um die pauschale Aussage Der Direktverkauf von Milch ist verboten. --Danares (Diskussion) 21:37, 30. Mai 2019 (CEST)
OK, dann ändere ich das in "so gut wie verboten" (außer an leichtsinnige Touristen, die keine Angst vor Streptokokken haben ;-). --Geoz (Diskussion) 21:48, 30. Mai 2019 (CEST)
Die wird man durch Abkochen zuverlässig los, der Hinweis darauf ist gesetzlich vorgeschrieben. Vorzugsmilch darf übrigens auch direkt verkauft werden. --Danares (Diskussion) 22:17, 30. Mai 2019 (CEST)
Unsere Molkerei hat Vadder aber trotzdem immer was vom Milchgeld abgezogen, wenn da zu viele Streptokokken drin waren. --Geoz (Diskussion) 22:21, 30. Mai 2019 (CEST)
 
Fünf-Kräfte-Modell nach Michael Porter
Mal wieder ein Thread der unteren Kategorie.
Markkontrollmechanismen müssen sich den Markt auch einmal ansehen, um eine Wirkung erzielen zu können. Das bekannteste Modell für diesen Zweck sind Michael Porters five Forces. In diesem gibt es die Anbieter oder "Mitbewerber" (also die Gesamheit aller "Produzenten eines nahen Substituts". Da das Produkt hier Milch heisst, werden wohl alle Milch produzieren müssen. Diese Mitbewerber sind einem Marktgeschehen ausgesetzt: Dem Zuliefermarkt und dem Käufermarkt.
Bauern können eigentlich kaufen wo sie wollen. Es gibt aber deutlich mehr Bauern als es Zulieferer für die speziellen Produkte gibt, die die Bauern nachfragen. Diese höhere Konzentration im Zuliefermarkt verstärkt die Verhandlungsmacht der Zulieferer gegenüber den Bauern. Potentiell zahlen Bauern daher mehr für die angebotenen Güter und Dienstleistungen. Andererseits sind die Käufer von Milch (die Molkereien) deutlich höher konzentriert als die Bauern. Also fehlt den Bauern auch hier die Verhandlungsmacht. Zusammen mit einer fast nicht vorhandenen Zutrittsschranke in den Markt (für vergleichsweise wenig Geld könnte jeder versuchen, sich im Milchmarkt ein blaues Auge zu holen) und den erheblichen Austrittsschranken (was ist ein Bauer ohne Land und Vieh?) sind die meisten Bauern ziemlich an ihr Lebensmodell gekettet: Sie können nicht mehr verdienen, indem sie mehr produzieren. Alternativen stehen ihnen auch nicht zur Verfügung.
Die Quotenregelung zwang Baunern, nicht mehr als eine bestimmte Menge zu produzieren. Bei jedem Liter mehr führte das zu Verlusten. Eine solche Regulierung kennen wir als Planwirtschaft und sie erfordert einen enormen Aufwand an Überwachung. Sie stützte auch den Status Quo: Wer arm war, blieb es auch.
Ich glaube, dass die Diskussion um das Einkommen von Landwirten eine Scheindiskussion ist. Spätestens, wenn es selbstfahrende Autos gibt, werden zig-tausende LKW-, Taxi- und Bus-Fahrer ihre Jobs verlieren. Die werden sich natürlich noch leicht in Pflegekräfte umschulen lassen. Da gleichzeitig viel weniger Menschen in der Automobilindustrie Arbeit finden (Elektromotoren benötigen viel weniger Aufwand als Verbrennungsmaschinen) werden wir auch entsprechend viele Frührentner haben, die von den umgeschulten Kraftfahrern gepflegt werden.
Bei so erfreulichen Aussichten sind doch ein paar verhungerte Bauern vernachlässigbar. Yotwen (Diskussion) 16:04, 3. Jun. 2019 (CEST) Ich bitte den zutage tretenden Sarkasmus zu entschuldigen. Aber seit ich mich für Politik interessiere höre ich die gleiche idiotische Leier, die in Yes, Minister als "Standard Foreign Office Procedure in times of Crisis" bezeichnet wurde:
  1. Wir behaupten es gäbe gar kein Problem
  2. Wir behaupten, es gäbe zwar ein Problem, aber wir müssten nichts dagegen tun.
  3. Wir geben zu, dass es ein Problem gibt, aber es gebe nichts, was wir dagegen tun könnten.
  4. Wir geben zu, dass wir etwas hätten unternehmen sollen, aber nun sei es zu spät.
Wundert euch bitte nicht, wenn die Kiddies demnächst noch ein bisschen widerborstiger sind, als zu meiner Jugendzeit.
witzige These Yes, Minister, aber entscheiden ist der Mensch muss von seiner Arbeit leben können, ein Mindestpreis würde die plutokratisch organisierten NPD Molkereibetriebe eher treffen als den kleine Bauern mit seinen 30 Kühen. Hier ist es wichtig dass dem Kapital der Marktzugang erschwert wird, und der Staat es fördert dass direkt beim Landwirt gekauft wird.--10:42, 4. Jun. 2019 (CEST)
Was sollte den Molkereien passieren? Sie geben den Preis einfach an die Verbraucher weiter. Yotwen (Diskussion) 13:48, 4. Jun. 2019 (CEST) Da dir YM so gut gefiel, wie wäre es mit H. L. Mencken?
There's always an easy solution to every human problem - neat, plausible and wrong.
So einfach ist das nicht: die Molkereien können natürlich entweder ihren Preis erhöhen oder weniger Profit pro Milchpackung machen. Jedoch führt ein erhöhter Preis zu weniger Absatz, also würde der Gesamtprofit der Molkereien auf jeden Fall sinken falls sie teurer einkaufen also ist klar, dass sie daran kein Interesse haben. --MrBurns (Diskussion) 14:41, 4. Jun. 2019 (CEST)
Dem wäre nur dann so, wenn die Preiselastizität bei Milch hoch wäre. Da eine Menge von dem Zeug als Nahrung für Kinder verwendet wird, sehe ich hier nur ein sehr kleines Risiko. Yotwen (Diskussion) 15:55, 4. Jun. 2019 (CEST)
Es wird aber auch viel für andere Zwecke verwendet, z.B. im Müsli oder im Kaffee. Da kann man wenns zu teuer wird durchaus den Milchkonsum reduzieren, beim Müsli kann man z.B. die Milch mit Wasser verdünnen, beim Kaffee weniger reingeben oder einen anderen Kaffeeweißer verwenden. Bei jedem Produkt gibt es eine gewisse Preiselastitzität, sogar bei noch grundlegenderen Lebensmitteln wie Brot (notfalls kann man statt dessen Mehl essen, viele werden aber eher z.B. auf Nudeln umsteigen wenn Brot teurer wird). Und besonders hoch muss die Preielastizität nicht sein, wenn die Profitrate um z.B. "nur" 0,1 Prozentpunkte fällt ist das schon sehr relevant im Kampf um Investoren. --MrBurns (Diskussion) 16:33, 4. Jun. 2019 (CEST)
Ach geh, bevor ich mir etwas anderes als richtige Milch in meinen Kaffee oder mein Müsli schütten würde, müsste der Preis sich vervielfachen. --Jossi (Diskussion) 22:43, 4. Jun. 2019 (CEST)
Für weiße Flüssigkeiten auf Basis von Mandeln, Soja, Hafer, Kokos etc. gibt es aber durchaus einen Markt. Und ins Müsli kann man zur Not Orangensaft kippen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:49, 4. Jun. 2019 (CEST)
Es wird da immer gesprochen, es sollte weniger produziert werden. Das stimmt schon, wenn man die Milch isoliert betrachtet. Aber jede Kuh frisst auch Gras, das vor Versteppung oder Verwaldung der Landschaft schützt. Also auch die Landschaftspflege muss man da in die Milchmädchenrechnung mit hineinnehmen. --K@rl 16:40, 7. Jun. 2019 (CEST)
Das Argument habe ich schon oft gehört, aber was mir bisher keiner erklären konnte: Warum ist es besser, weniger Steppen und Wälder zu haben? Bezüglich Kampf gegen den Klimawandel wäre es eher besser, mehr Wälder zu haben. Ökonomisch mag es in einigen Gebieten besser sein, mehr Grasland (z.B. in Form von Almen) zu haben, um mehr Touristen anzulocken, aber dafür muss man nicht überall die Milchwirtschaft fördern. Aber genau das macht ja die EU... --MrBurns (Diskussion) 17:34, 7. Jun. 2019 (CEST)
Der Milchpreis ist deshalb im Keller, weil zu viel zu billig mit industriellen Methoden erzeugt wird. 1000 Kühe(1) in einer Agrarhalle sind möglich, weil die Kuhkraftnahrung billigst in USA, Brasilien und Argentinien industriell heranwächst, nur 10 Mitarbeiter die Systeme warten und der Milchsee subventioniert nach Afrika exportiert wird, um dort die Kleinbauern zu ruinieren und zur Flucht nach Europa aufzumuntern. Die Flucht nach Europa wird durch die Landwirtschafts- und Fischereipolitik der EU mitverursacht. Könnte man dem Irrsinn mit einem Grundeinkommen für alle, auch für Bauern, entgegensteuern? --Maschinist1968 (Diskussion) 12:38, 10. Jun. 2019 (CEST)
Diese Massnahme wurde schon vor x Jahren vom damaligen österreichischen EU-Kommissar Fischer vorgeschlagen (Vorname fällt mir nicht mehr ein). Er wollte die Subventionen nicht mehr von der Produktionsmenge abhängig machen, sondern jedem Gehöft ein Fixum auszahlen. Mit einem "Zustupf" von 10.000 Euro könnte ein Bauer mit ca. 10.000 Euro Umsatz noch (schlecht) überleben. Gleichzeitig wären nicht mehr RWE und EON die grössten Bezieher von Agrarsubventionen. Yotwen (Diskussion) 10:07, 11. Jun. 2019 (CEST)
Du meinst bestimmt Franz Fischler. --Rôtkæppchen₆₈ 10:28, 11. Jun. 2019 (CEST)
Jup, Danke. Yotwen (Diskussion) 10:30, 11. Jun. 2019 (CEST)
Fakt ist doch, Milch ist ungesund moralisch und ethisch falsch und macht krank, daher sollte der Staat eher den Ausstieg aus der Milchviehhaltung einleiten, und leckere vegane Produkte fördern.--Friedhelm Dürrenscheider (Diskussion) 08:24, 14. Jun. 2019 (CEST)
Das ist nicht Fakt, sondern Fake. Milch und Milchprodukte sind für die Ernährung von Säuglingen und Kindern unverzichtbar. Von leckeren veganen Produkten bekommen Säuglinge und Kinder schwere Mangelkrankheiten wie Rachitis, Hypocobalaminämie und dergleichen. --Rôtkæppchen₆₈ 08:30, 14. Jun. 2019 (CEST)
Wenn schon müssten Menschen Rattenmilch trinken, die ist nahrhafter. Säuglinge erhalten durch die Muttermilch alle benötigten Nährstoffe, für deine anderen Thesen gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg, da kann der Süddeutscher Rundfunk noch so viel Propaganda über den Sender verbreiten.--Friedhelm Dürrenscheider (Diskussion) 08:37, 14. Jun. 2019 (CEST)
Nicht alle Frauen sind in der Lage, Muttermilch in ausreichenden Mengen zu produzieren.
Ob Milch auch für ältere Kinder und Erwachsene sinnvoll ist, ist ist mittlerweile umstritten, u.A. weil sich Ernährungswissenschaftler streiten, ob Milch tatsächlich gegen Osteoporose hilft.[2]
Rattenmilch wäre wohl aufwendig zu produzieren, daher sehr teuer und für viele Familien nicht leistbar. --MrBurns (Diskussion) 02:08, 17. Jun. 2019 (CEST)

Wieder ungeheuer viele blödsinnige Kommentare. Ja warum? Weil Milch subventioniert wird. Das führt zu einem Angebot, das über einer normalen Nachfrage nach Milch liegt. Die Leute werden so dazu verleitet, Milch zu trinken, weil sie billig ist. Es wird mehr produziert, als eigentlich benötigt wird. Würde Milch teurer, würde weniger Milch getrunken, aber in etwa so viel Milch produziert wie vorher. Ich weiß jetzt nicht, ob Milch subventioniert wird, wenn sie verkauft wird oder wenn sie schon produziert wird, in jedem Fall wäre in solch einem Fall wohl mit einem Raubbau an der Ressource "Milch" zu rechnen. Vielleicht würde man sie wegschütten, um die Marktpreise zu halten oder einfach exportieren (was äußerst negative Auswirkungen auf die Landwirtschaft in der 3. Welt hätte). Das Problem liegt darin, dass Landwirtschaft in Deutschland für 60% der Betriebe ohne Subventionen nicht wettbewerbsfähig wäre. Daran kann eine Preismanipulation nichts ändern.--2003:CB:2BCE:CA13:1D2:DFDC:6F50:64D0 08:03, 17. Jun. 2019 (CEST)

Der Grund dass Landwirtschaft subventioniert werden muss um wettbewerbsfähig zu sein ist, dass jedes Land, das einen bedeutenden Anteil an der weltwirtschaftlichen Landwirtschaft hat, seien Landwirtschaft subventioniert. Bis zu einem gewissen Grad ist das auch legitim, weil es die Ernährung absichert: früher haben die regelmäßig wiederkehrenden Überproduktionskrisen des Kapitalismus dazu geführt, dass auch in der Landwirtschaft so viele Produktionsmittel vernichtet wurden, dass es keine Überproduktion mehr gab, wenn dann zufällig zu diesem Zeitpunkt auch das Wetter schlecht war, gabs eine Hungersnot, die oft auch noch durch Spekulationen auf steigende Preise verschärft wurde. Mit den Subventionen konnte man die Hungersnöte in Industrieländern und auch in den meisten Schwellenländern loswerden, in der sog. 3. Welt werden sie aber im Moment sogar noch schlimmer, weil man dort auch subventionierte Lebensmittel an die Armen nicht profitbringend verkaufen kann (es werden weltweit deutlich mehr Lebensmittel vernichtet als für die Ernährung der 3. Welt auf dem Niveau der Industriestaaten nötig wären). Allerdings sind die Subventionen heute viel höher als es eigentlich wirklich sinnvoll wäre, der Grund ist dass die Subventionen eben auch verwendet werden, um die internationale Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen. --MrBurns (Diskussion) 17:51, 17. Jun. 2019 (CEST)
Frage: Gibt es ein Land dasaß seine Landwirtschaft nicht subventioniert ?—77.180.8.251 19:42, 18. Jun. 2019 (CEST)
Soviel ich weiß diverse Entwicklungsländer. Die sind aber international nicht konkurrenzfähig, teilweise essen die armen Leute da sogar europäisches oder amerikansiches Essen weil es billiger ist als heimisches. --MrBurns (Diskussion) 22:24, 18. Jun. 2019 (CEST)
Subventionen sind ein Luxus der Industrienationen, eine moderne VWL braucht weniger Landwirte dank Automatisierungen und technischem Fortschritt die alten Landwirte haben aber eine starke Lobby.—2003:D3:4F3E:C326:5582:B269:75AB:753 21:34, 20. Jun. 2019 (CEST)
so ein Blödsinn, es geht auch um Landschaftspflege.—77.190.28.239 22:13, 23. Jun. 2019 (CEST)
Um "Landschaftspflege" geht es wohl nur bei den erhöhten Förderungen von Bergbauern und Almen. Sonst geht es eher nicht darum, weil die Höhe der Förderungen nicht davon abhängt, ob wirklich "Landschaftspflege" betrieben wird. Objektiv (ökologisch und wirtschaftlich) ist menschliche "Landschaftspflege" wohl auch nur in Ausnahmesituationen wie z.B. bei Bergbauern und Almen sinnvoll wo es den Tourismus fördert, meistens bringt Landschaftspflege wirtschaftlich fördert, ökologisch bringt es z.B. von der CO2-Bilanz her meist mehr, eine Wiese verwalden zu lassen, als sie zu erhalten. --MrBurns (Diskussion) 22:57, 23. Jun. 2019 (CEST)

14. Juni 2019Bearbeiten

Lautsprecher-Verstärker mit automatischem MuteBearbeiten

Um einen 3-Watt-Lautsprecher an einem Standard-Klinkenausgang zu betreiben, habe ich ein Billigboard von Amazon auf Basis des Chips 8403A bestellt. So weit so schön, macht auch gut Lautstärke - nur leider auch ein sehr hörbares Grundrauschen. Gibt es Kleinverstärkerboards in der Größe (~1x2cm), die eine Auto-Mute-Funktionalität mitbringen?

--194.175.113.15 12:04, 14. Jun. 2019 (CEST)

Bist Du sicher, dass das Rauschen vom Verstärker stammt und nicht etwa Komfortrauschen aus Deiner Klinkenquelle ist? --Rôtkæppchen₆₈ 16:24, 14. Jun. 2019 (CEST)
Ja, weil das Ding auch ohne angeschlossenes Signal/mit abgeschaltetem Quellgerät identisch rauscht. Wäre ein (kleiner?) Pull-down-Widerstand von Signal nach GND (oder von Out nach GND?) eventuell eine Lösung? 194.175.113.15 17:39, 14. Jun. 2019 (CEST)
Von Out nach GND geht nicht, weil Du damit die Hälfte des Ausgangsverstärkers kurzschließt. Im Datenblatt des PAM8403A steht etwas von Superior Low Noise und Rauschabstand 80 dB. Da der PAM8403A zwei Betriebsspannungen benötigt, vermute ich eher, es liegt an der Versorgungsspannung, entweder die von außen am Verstärkerbaustein anliegende oder die boardinterne Versorgung. Wie heißt denn Dein Billigboard genau? Was für eine Stromversorgung verwendest Du? --Rôtkæppchen₆₈ 20:59, 14. Jun. 2019 (CEST)
Ich verwende dieses Board an einem Standard-USB-Netzteil (hab auch mal testweise ne Powerbank probiert, selbes Bild). Ich fürchte, um ein "intelligentes" Verstärkerboard mit automatischem Standby bei Nullsignal werd ich nicht rumkommen. 2001:A61:25C2:FB01:7D54:7977:AB6E:2907 17:36, 15. Jun. 2019 (CEST)
Danke. Offensichtlich hat der Hersteller den Schaltplan des Typical Applications Circuit aus dem Datenblatt sträflich missachtet. Der im Schaltbild vorgesehende 470-μF-Kondensator fehlt auf dem Board. Da wundert es nicht, dass das Teil ohne Ende rauscht. --Rôtkæppchen₆₈ 23:51, 15. Jun. 2019 (CEST)
Das heißt, einen 470 uF Elko zwischen Masse und Vcc klemmen und aus ist mit Rauschen? 2001:A61:25C2:FB01:FD8A:35F0:DE38:3798 12:21, 16. Jun. 2019 (CEST)
Ja, und zwar möglichst in der Nähe von Pins 4 und 13 (+) bzw 2 und 15 (−) des PAM8403A. --Rôtkæppchen₆₈ 12:26, 16. Jun. 2019 (CEST)
Hat leider nicht geholfen :/ hat sich rein gar nichts geändert. 194.175.113.15 12:57, 19. Jun. 2019 (CEST)
Der Fehler ist offensichtlich. Vorverstärker und Messspannungen werden von Anschluss 7 versorgt. Die Anschlüsse 4 und 13 sind die Spannungsversorgung der getakteten Endstufen. Von diesen Anschlüssen aus wird die Betriebsspannung ungleichmäßig mit höheren Strömen belastet. Der Abbildung der Leiterplatte nach ist keine Filterung der Eingangsspannungen erkennbar. Die betreffende Leiterbahn verläuft unter dem IC. Schwankende Betriebsspannung gelangt von Anschluss 7 auf die interne Referenzspannung der Operationsverstärker, im Datenblatt beschrieben als VDD/2 und schlägt mit halber Amplitude der Störung auf. Anschluss 11 ist als entkoppelte Masse der Audioeingänge vorgesehen. Die in der Schaltung verwendeten Induktivitäten erscheinen für diese Leistung etwas günstig ausgefallen zu sein. Mehr Ferrit bei gleicher Induktivität würde geht einher mit höherer Dynamik bei Last. --Obergebatzter (Diskussion) 16:44, 22. Jun. 2019 (CEST)

17. Juni 2019Bearbeiten

WeltempfängerBearbeiten

Lohnt es sich heute noch, einen Weltempfänger zu kaufen und welches Gerät wäre empfehlenswert? --88.73.168.122 21:15, 17. Jun. 2019 (CEST)

Nur wenn du dich an einen Ort begibst an dem du keinen Internet-Zugang hast. --FriedhelmW (Diskussion) 21:34, 17. Jun. 2019 (CEST)
Jein, ich würde das jetzt mal auf unzesiertes Internet beschränken. Es gibt Länder wo du zwar Internet hast, aber nicht unbdingt das Internet, was wir hier in Westeuropa darunter verstehen (China, Nordkora usw.). Soweit geb ich dir FriedhelmW aber Recht. In der westlichen Welt ist heute ein dauerhaft funktionierender Internetzugang einem Weltempfänger vorzuzeihen. Lohnet tut es sich also nur für Leute die sich in Gebiete mit magelhaftem Internetzugang und/oder zensiertem Internetzugang begeben. Denn ein weiteres Problem ist heute, dass es immer weniger empfangbare Kurzwellenrundfunk-Sendungen gibt (siehe Kurzwellenrundfunk#Auswahl einiger Kurzwellensender. Für Otto-Normalverbraucher lautet die Antwort also; der kauf eines Weltempfänger ist nicht mehr zu empfehlen.--Bobo11 (Diskussion) 22:05, 17. Jun. 2019 (CEST)
Wobei es natürlich auf den Zweck ankommt. Als Dekoration im Regal ist ein Sat 700 herrlich retro, das war er ja bei Markteinführung sogar schon. Zum weltweiten Radiohören ist heute aber generell ein Audiostream übers Netz vorzuziehen. --Kreuzschnabel 23:38, 17. Jun. 2019 (CEST)
Klar gibt es Leute die darauf abfahren sowas als Deko rumstehen zu haben. Aber die Personengruppe würde die Frage nicht so stellen. Bei denen würde die Optik mehr zählen als die Funktion. Also stellt sich für die, die Frage; „Welches Gerät wäre empfehlenswert?“ gar nicht. Die Funktionalitätsfrage stellt sich nur bei den Leuten, die damit Radio hören wollen. Und die grosse Mehrheit der Radiohörer wird mit dem Tipp einer gute App für ihr Smartphone besser bedient sein, als mit einem Weltempfänger. Der Weltempfänger kann nur noch in den Regionen punkten, wo es kein oder nur sau-teures Internet gibt. --Bobo11 (Diskussion) 07:36, 18. Jun. 2019 (CEST)
Ja, genau das habe ich geschrieben. Danke für die Bestätigung. --Kreuzschnabel 08:10, 18. Jun. 2019 (CEST)
Wem das Internet schon einmal längere Zeit ausgefallen ist wird es zu schätzen wissen, dass er in diesem Fall dennoch "seinen" Sender hören kann. --89.15.238.76 09:08, 18. Jun. 2019 (CEST)
Soso. Welche empfangswürdigen AM-Sender gibt es denn noch? --Rôtkæppchen₆₈ 09:33, 18. Jun. 2019 (CEST)
Für gewisse Leute Radio Vatikan.Ups der ist ja auch eingestellt Aber ansonsten sehe ich genau das, als das grösste Problem an. Also das "mein" Sender -also den ich als Informationsquelle zu nutzen gewohnt bin- mit dem Weltempfänger gar nicht (mehr) empfangbar ist. --Bobo11 (Diskussion) 12:27, 18. Jun. 2019 (CEST)
Zu Deinem gestrichenen Satz: Es sind wirklich nur noch die religiösen Sender verblieben. Religiöse AM-Sender haben aber eine jahrzehntelange Tradition, siehe ERF Medien (Deutschland)#Geschichte und Trans World Radio. „The following programme of Trans World Radio is in the German language.“ konnte man jahrzehntelang über Radio Monte Carlo hören. --Rôtkæppchen₆₈ 01:01, 19. Jun. 2019 (CEST)
Ergänzung: ERF Medien sendet seit 2007 nicht mehr auf Kurz- und seit 2012 nicht mehr auf Mittelwelle (das Präsens „sind verblieben“ klingt hier irreführend). Aktuell sind dessen Programme per Stream, in Kabelnetzen, über DAB+ oder Astra empfangbar. --Kreuzschnabel 07:23, 19. Jun. 2019 (CEST)
Ich bezog mich hauptsächlich auf den Sender Moosbrunn, der angeblich aktuell noch religiöse Sendungen ausstrahlt. --Rôtkæppchen₆₈ 16:15, 19. Jun. 2019 (CEST)
Wobei die Welt sehr klein wird, wenn sie nur aus Moosbrunn besteht. :-) Ich bin sicher kein Prepper, aber ich habe mir vor vielen Jahren mal einen kleinen wahlweise batteriebetriebenen Weltempfänger gekauft für den Fall, dass der Strom länger ausfällt und ich dann wissen will, was los ist. (Im Radio hört man dann vielleicht auch nicht immer, was Sache ist, aber man kann ja zwischen den Zeilen hören...) Ob das alles heute noch Sinn macht halte ich nach dem Sendersterben eher für fraglich. Stromausfälle in großem Umfang allerdings nicht. Sich nur auf Smartphone und Internet zu verlassen halte ich dagegen für etwas kurzsichtig und sehr sehr optimistisch. --2.206.98.139 03:07, 23. Jun. 2019 (CEST) Nachtrag: Hier gibt es für 30 € ein kleines Radiogerät (87 - 108 MHz FM, 520 - 1620 kHz AM) mit Solar- oder Kurbelaufladung, das sogar auch als Handyladegerät taugt. Schick... In dieser Übersicht ist auch ein 3-Band-Weltempfänger dabei. --2.206.98.139 03:19, 23. Jun. 2019 (CEST)

20. Juni 2019Bearbeiten

Wie kann wild wachsende Türkenbundlilien vor Verbiss durch Rehwild schützen?Bearbeiten

In den Wäldern rund um Göttingen gibt es größere Bestände an wild wachsenden Türkenbundlilien. Leider kommt seit einigen Jahren so gut wie keine mehr über das Blütenknospen-Stadium hinaus. Der Grund ist offensichtlich ein sehr hoher Bestand an Rehwild, der die Blütenknospen abfrisst. Zusätzlich werden fast alle Blätter von Insekten befressen. Was kann man machen? Gibt es irgendwelche Vergällungsmittel, mit denen man die Jungpflanzen einstreichen kann, um den Verbiss durch Rehwild zu verhindern? Oder bleibt als einziges Mittel das temporäre Einzäunen? (nicht signierter Beitrag von LeseBrille (Diskussion | Beiträge) 07:06, 20. Jun. 2019 (CEST))

Den sehr hohen Bestand an Rehwild glaube ich dir nicht, der wird in D durch die Jägerschaft reguliert. Verbiss durch Wild gehört zur Natur, wie es auch beweidete (Alm-)Wiesen gibt, da entwickelt sich mitunter überhaupt keine blühende Flora. Die Türkenbundlilie ist zwar in Niedersachsen gefährdet, aber sonst genügend verbreitet. Und offensichtlich ist die Natur im Gleichgewicht. Es kommt jährlich ein hoher Bestand, die Blüten, welche den Rehbiss überleben, sichern wohl auch den weiteren Bestand. Falls da ein Schutz tatsächlich nötig sein sollte, bleibt nur die Einzäunung. Jedes Vergällungsmittel ist Chemie mit unbekannten Folgen.--2003:E8:3709:EB00:E8A7:4FAF:8628:61D2 07:39, 20. Jun. 2019 (CEST)
Den sehr hohen Bestand an Rehwild glaube ich dir nicht, der wird in D durch die Jägerschaft reguliert. Haha, der ist gut! (oder besser gesagt schlecht). Ja, der Bestand wird reguliert. Durch exzessive Fütterung und anderen Maßnahmen. Jeder Waldwirt kann Dir ein Lied davon singen. Im Schnitt ist die Besatzdicht in deutschen Wälder viel zu hoch, aber die Jagdpächter wollen was vor der Flinte haben, da stört so ein Wald schlicht nur, bzw. Maßnahmen zum Erhalt von Wald. Dass man Jungbäume nur groß kriegt, wenn man sie festungsartig einzäunt stört die Flintenknechte nicht, Hauptsache viel Wild ist im Wald. --Elrond (Diskussion) 13:03, 20. Jun. 2019 (CEST)
+1 Kann ich bestätigen. Der Sachverhalt wurde mir auch so von Rangern des Bundesverbands Naturwacht bestätigt. Es gibt zurzeit in Deutschland vor allem zuviel Reh- und Schwarzwild. Jedenfalls deutlich mehr, als es der Natur gut tut. Obwohl die Jagdstrecke seit den 80er Jahren extrem zugenommen hat (Wildschweine: etwa verfünffacht, bei Rehwild etwa um 50% erhöht, siehe hier) nimmt die Besatzdichte (die Waldfläche steigt auch, aber vergleichsweise langsam) weiter zu. Ein Problem, das sich daraus ergibt ist, dass sowohl Rehe als auch Wildschweine sich zum Fressen immer häufiger und auch weiter aus den Wäldern entfernen. --Blutgretchen (Diskussion) 14:13, 20. Jun. 2019 (CEST)
JA, das einige halbwegs wirksame und umweltfreundliche ist, Einzäunen. Wo das Wild nicht hinkommt, kann es auch nichts weg futtern. Aber eben „größere Bestände“ tönt eher danach, als wäre es kein akutes Problem , dass diese Art an der Stelle durch Verbiss verschwinden könnte. --Bobo11 (Diskussion) 08:01, 20. Jun. 2019 (CEST)
Jäger haben gemäss ihres Namens ein Interesse an der Jagd, nicht am Gemüse. Die Bestände an Rehen, Hirschen und Schweinen sind deutlich zu hoch (siehe hier, und hier, und hier …). Aber Naturschützer würden am liebsten den Abschuss vollständig verbieten, wo längst deutlich mehr geschossen werden müsste. Möglicherweise führt der Konflikt von "Türkenbundliebhabern" und "Tierfreunden" ja zu einer realistischen Abschussquote oder der Einführung von deutlich mehr Raubtieren. Yotwen (Diskussion) 08:27, 20. Jun. 2019 (CEST)
Auja...mehr Wölfe und Hyänen...das wird lustig-))--Caramellus (Diskussion) 08:35, 20. Jun. 2019 (CEST)
Und Bären! Es ist doch völlig normal, daß die Rehe Grünfutter mampfen. --M@rcela    08:36, 20. Jun. 2019 (CEST)
Natürlich sind Raubtiere hervorragende Naturschützer, siehe “How Wolves change rivers“ [3]'--Chianti (Diskussion) 09:30, 20. Jun. 2019 (CEST)
Womit der Fragesteller schon zwei Möglichkeiten hat: einzäunen oder Wölfe anlocken. --Aalfons (Diskussion) 11:38, 20. Jun. 2019 (CEST)
Drei! Sie/Er könnte die zuständigen Jagdpächter zu einer erhöhten Abschußquote animieren. Yotwen (Diskussion) 13:06, 20. Jun. 2019 (CEST)
Es würde schon genügen, wenn nicht mehr gefüttert würde. Viele sog. Wildtiere sind, zumindest im Winter, mehr oder weniger Haustiere, weil sie von den Jägern ordentlich gefüttert werden. Das verkaufen die Jäger gerne als Maßnahme um den Verbiss junger Bäume zu reduzieren, stimmt aber nun mal nicht. Die Population wird so künstlich hoch gehalten. Zudem werden die falschen Tiere geschossen, aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte. --Elrond (Diskussion) 16:12, 20. Jun. 2019 (CEST)
Vier: Selbstschussanlagen. --2003:DF:1F39:ED00:A8EF:8160:2D76:C10B 13:20, 20. Jun. 2019 (CEST)
Eine weiterer wenigstens theoretisch vorstellbarer individueller Beitrag wäre der, den eigenen Garten zu renaturieren und darin ein oder zwei aus dem Wald geklaute (vorher Rechtslage und Kompatibilität der Wachstumsbedingungen prüfen!) Pflanzen anzusiedeln. In meinem eigenen Garten, wo die nordamerikanischen Bambis wirklich alles fressen, was keine Osterglocken sind, stülpe ich über individuelle Pflanzen während der delikaten Phasen Rollen aus Maschendraht. Im Waldmaßstab dürfte das freilich kaum möglich sein. --Stilfehler (Diskussion) 18:54, 20. Jun. 2019 (CEST)

Immer wieder schön zu lesen, wenn Leute erkennbar keine Ahnung haben, aber trotzdem ausgiebig über Dinge referieren. Nur mal als Hinweis: Die Abschusspläne für jagdbare Arten werden von der Unteren Jagdbehörde nach Beratung mit dem Jagdbeirat festgelegt. Der Jagdpächter hat diese zu erfüllen und darf weder anfüttern (Verbot im Jagdgesetz!) um den Bestand zu erhöhen, noch hat er freie Wahl über die Anzahl der Stücke, die er entnehmen darf. Die Abschusspläne basieren auf dem aktuellen Bestand und einem Kompromiss zwischen verschiedenen Interessensgruppen (Vertreter der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft, der Jagdgenossenschaften, der Jäger und des Naturschutzes eines Kreises oder kreisfreien Stadt), die dem Jagdbeirat angehören und darüber diskutieren und sich abstimmen. Darunter Naturschützer, die im Zweifel möglichst hohe Bestände haben wollen und Waldbauern, für die Rehe schlichtweg für Schädlinge halten, die ausgemerzt werden sollen. Die Landwirte dagegen halten Rehe für eher unproblematisch, hassen aber die Wildschweine, die ihnen richtig Schaden bereiten, während die Waldbauern diese als Bodenauflockerer sehr begrüssen - nur um mal die Bandbreite der Interessen zu zeigen, die zu dem Kompromiss in dem Abschussplan führt, der dann den Pächtern verbindlich vorgeschrieben wird. Speziell noch mal für Elrond mit seinen imaginierten Weltbild in Sachen Fütterung: § 28 Abs. 5 BJagdG. Von diesem Recht alle alle Länder in Form eines Verbots Gebrauch gemacht. Kein Jäger riskiert seinen Jagdschein und verstößt willentlich gegen das Jagdgesetz, das geht nämlich ratzfatz. Benutzerkennung: 43067 00:04, 21. Jun. 2019 (CEST)

Da Du mich direkt ansprichst. In unserem Dorf gibt es Waldbesitzer und auch Jagdpächter, mit beiden Gruppen verbinden mich persönliche Bekanntschaften. Letztere scheinen vom Fütterungsverbot nichts zu wissen, oder es zu ignorieren. Was immer irgendwelche Gesetze verbieten oder vorschreiben, es wird gefüttert, zumindest hier. Das wissen auch die Waldbesitzer. Ob sie etwas unternehmen und wenn ja mit welchen Konsequenzen entzieht sich allerdings meinen Kenntnissen. --Elrond (Diskussion) 10:46, 21. Jun. 2019 (CEST)
Zumindest gibt eine kurze Suche im Netz eine ganze Reihe von Links, die sich mit der Fütterung von Wild beschäftigen. Dort wird zwar (im dritten Link) auch darauf hingewiesen, dass eine Fütterung nicht gestattet sei, es aber Ausnahmen geben kann (In Ausnahmefällen ist eine Fütterung durch jagdausübungsberechtigte Personen zulässig, wenn...). Da scheint wohl zumindest in unserer Gegend recht großzügig mit solchen Ausnahmeregelungen umgegangen zu werden. https://www.jagd-bayern.de/fileadmin/_BJV/Jagd_In_Bayern/jib_2012_11/JiB_11_12_praxistipp_rotwildfuetterung.pdf https://www.jaegermagazin.de/jagd-aktuell/news-fuer-jaeger/wild-richtig-fuettern/ https://www.landesjagdverband.de/jagdpraxis/rechtsgrundlagen/erlaeuterungen-jagdrecht-in-der-praxis/detail/artikel/fuetterungskonzeption-was-ist-zu-beachten/a/show/ --Elrond (Diskussion) 11:03, 21. Jun. 2019 (CEST)
Die konkrete Ausgestaltung ist Sache der Länder und Bayern ist nicht mein Behuf. Hier in NRW ist Füttern grundsätzlich nur in Notzeiten zur Rettung des Bestands erlaubt und was Notzeiten im Sinne des Jagdgesetzes sind und wann sie taggenau beginnen und enden wird ausschließlich von der zuständigen Behörde festgelegt, ohne eigenen Ermessensspielraums des Pächters. In Notzeiten ist, vereinfacht gesagt, das Überleben der Art im Bereich ohne weitere unterstützende Maßnahmen stark gefährdet. Es gibt in stark begründeten Fällen der Wildschadensverhütung auch noch auf Antrag die Einzelgenehmigung der Behörde zu einer Ablenkungsfütterung. Diese dient aber auch nicht einer willkürlichen Bestandserhöhung für den schießfreudigen Jäger, sondern wie der Name schon sagt zum Verlagern von Aufenthaltsbereichen des Wilds, um aus einem bestimmten Gebiet den Wildschadensdruck herauszunehmen. Es geht ja das Gerücht um im Freistaat wird inoffiziell und auf kleiner Ebene einigen Leuten einige Dinge mehr erlaubt als anderen ("Spezlwirtschaft", "Minga ist weit..."). Vielleicht ist da ja was dran. Benutzerkennung: 43067 17:29, 21. Jun. 2019 (CEST)
Du hebst wahrscheinlich auf den § 25 (1) des Landesjagdgesetzes Nordrhein-Westfalen (LJG-NRW) ab. Dort heißt es Der Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet, bei witterungs- oder katastrophenbedingtem Äsungsmangel, insbesondere bei vereister oder hoher Schneelage oder nach ausgedehnten Waldbränden (Notzeiten), für eine angemessene Wildfütterung zu sorgen Liest sich etwas anders als Deine Ausführungen oben. Nun kenne ich nicht die Üblichkeiten, nach denen die entsprechenden Behörden besagte Notzeiten aussprechen, was ich beobachte ist aber, zumindest hier in der Nordeifel, dass eine Fütterung nicht selten ist, zu behaupten es gäbe sie nicht, oder nur sehr selten ist zumindest in der Eifel nicht so ganz richtig. Kirrungen habe ich nicht gesehen, die sind aber wahrscheinlich nur zu finden, wenn man sie sucht, bzw. wenn man weiß wo sie stattfinden. --Elrond (Diskussion) 14:12, 22. Jun. 2019 (CEST)

Tja, dann bleibt wohl nichts anderes übrig, als den Luchs anzusiedeln. Er erlegt Wildschweine und Rehe gleichermaßen. --Belladonna Elixierschmiede 00:24, 21. Jun. 2019 (CEST)

Zur Eingangsfrage: Schießen, schießen, schießen ... Rehe sind Konzentratselektierer. Anthropomorphisiert (wenn es das Wort gibt) bedeutet das, sie sind Feinschmecker mit einem Geschmack für das Seltene. Was den Luchs betrifft, wirkt leider nicht. Dessen Reviere sind viel zu groß, damit es örtlich Wirkung auf Wildbestände geben könnte. Womöglich gibt es welche im Schwarzwald - der, wenn ich mich richtig erinnere, nominell für zwei Tiere gross genug ist. --G-41614 (Diskussion) 09:52, 21. Jun. 2019 (CEST)
Habe mir aus Eitelkeit erlaubt Konzentratselektierer zu verlinken. Benutzerkennung: 43067 17:20, 21. Jun. 2019 (CEST) ;-)
 
Verbissschutz
So, jetzt mal ein paar wirklich praktikable Antworten: Es gibt im Forstbedarf ungereinigten Flachs in lockeren Bündeln, von denen man einzelne Stränge um die Pflanzen wickeln und knoten kann. Schalenwild hasst es, in diese Fasern zu beißen. Inzwischen werden auch Plastikklammern angeboten, die ebenfalls vor Verbiss schützen sollen. Allerdings sind beide Methoden für Jungbäume entwickelt worden und ich weiß nicht, ob sie beim Türkenbund getestet wurden. Grüße --h-stt !? 16:43, 21. Jun. 2019 (CEST) PS: Politisch kannst du etwas erreichen, wenn du die Naturschutzverbände bei dir vor Ort informierst und sie aufforderst, sich bei der Unteren Jagdbehörde für eine Erhöhung der Abschusspläne einzusetzen. Das geht aber nur sehr, sehr langsam.
Ähnlicher Vorschlag: Vor kurzem war ich an einem Rosenbeet ganz im Norden von D, da hatte die Besitzerin frische Schafschurteile in die Rosen gesteckt, damit die Rehe das nicht fressen, Begrründung war aber dort Geruch. --Hachinger62 (Diskussion) 18:21, 21. Jun. 2019 (CEST)
Vor lauter Lösungswut wurde bisher der Hinweis auf ökologische Zusammenhänge vergessen. Die Pflanze hat sich in einer Umwelt entwickelt, wo Fressfeinde einen Teil der Keimlinge töten. Wenn die Natur nicht ein paar Mechanismen zur Verfügung gehabt hätte, ohne Intervention von Menschen mit Fressfeinden umzugehen, dann würde die Pflanze heute nicht mehr existieren ("survival of the fittest").
Bevor man sich also an Lösungen heranmacht, sollte man sich fragen, ob hier ein Problem vorliegt, oder ob man seinen Willen auf die Natur abbilden möchte: Will ich die Rehe selbst abknallen, oder kann der Wolf die Kontrolle über die Bestände verwalten? - von meiner ethisch-moralischen Antwort, von meinem Verständnis von Natur und meinem Wunschdenken, hängt die Antwort ab.
Ich fände es in diesem Falle unpassend zu intervenieren, weil nicht glaubhaft dargestellt wurde, was das Problem überhaupt ist. Der Verbiss ist nur ein Symptom. Wenn wir da schon aufhören, dann haben wir das Wesen von Wissen nicht verstanden. Yotwen (Diskussion) 06:41, 23. Jun. 2019 (CEST)
In diesem Falle scheint sich Lesebrille diese Frage bereits gestellt und zugunsten des Eingriffwunsches beantwortet zu haben. --G-41614 (Diskussion) 11:59, 24. Jun. 2019 (CEST)¨
Das operativ Wort ist "scheint". Wir scheinen ja auch rationale Wesen zu sein, aber unser Verhalten reflektiert das nicht immer. Bedenke das kollektive und dein individuelles Verhalten in Anbetracht der drohenden Klimakatastrophe, das Verhalten im Strassenverkehr, bei Haussen und Baissen an der Börse …
Tatsächlich wäre es besser für dein Seelenheil, wenn du dir Begrenzte Rationalität durchlesen und den Leuten nicht gar zu viel davon unterstellen würdest. Yotwen (Diskussion) 16:29, 24. Jun. 2019 (CEST) Einschliesslich mir.

TankstutzenBearbeiten

Tankstellen haben Rechts- und Links-Zapfsäulen. PKWs haben Tankstutzen rechts oder links, seltener hinten mittig. Gibt es Erkenntnisse, warum Autohersteller Tankstutzen rechts oder links anlegen? Philosophie, technischer Zwang oder rein willkürlich? Zusatzfrage: Gibt es Hersteller, die "nur rechts oder nur links" produzieren? Landesunterschiede? Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 12:47, 20. Jun. 2019 (CEST)

Es hängt davon ab ob in dem Land in dem der Autohersteller liegt, Rechts- oder Linksverkehr gilt. Da wo Rechtsverkehr gilt (Europa und USA) ist auch der Tankstutzen rechts, da wo Linksverkehr gilt (Japan) ist er links. -- 109.91.35.130 12:48, 20. Jun. 2019 (CEST)
Siehe gebläuten Link in der Überschrift. 62.157.14.203 13:02, 20. Jun. 2019 (CEST)
Von den mittlerweile einigen KFZ, die ich in meinem Leben gefahren habe, stammte bislang keines aus einem Land mit Linksverkehr. Trotzdem waren alle Tankstutzen auf der linken Seite. Momentan müsste nach dieser Theorie in Frankreich Linksverkehr herrschen, davor zwei mal in Deutschland. So ganz kann das also nicht stimmen. --Elrond (Diskussion) 13:11, 20. Jun. 2019 (CEST)

Steht alles schön erklärt mit Herstellerantworten hier: Why Some Cars Have Gas Tank Fillers On The Left Or The Right. Zu PKW siehe Antworten der IPs, Lieferwagen mit und ohne Schiebetür fast immer Fahrerseite wegen kurzer Wege.--Chianti (Diskussion) 13:49, 20. Jun. 2019 (CEST)

Also ich kenne es so das "Japaner" links den Tankdeckel haben, andere Hersteller rechts (wobei Japaner heute "Asiaten" heißen müsste). Eine Herleitung wie sie in dem verlinkten Artikel genannt wird kenne ich auch, wobei man dazu sagen muss dass von den großen Feahrzeugexportnationen nur das UK und Japan Linksverkehr haben.--Antemister (Diskussion) 13:53, 20. Jun. 2019 (CEST)

(BK)Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass diese Frage schon einmal hier gestellt wurde...im Archiv auffindbar.--Caramellus (Diskussion) 13:55, 20. Jun. 2019 (CEST)

Ich habe nach den gegebenen Antworten gesucht und der Hinweis auf Rechts/Linksverkehr mit der Argumentation Sicherheit beim Betanken am Strassenrand findet sich einheitlich. Frage beantwortet. Odore di spirito adolescenziale (Diskussion) 13:56, 20. Jun. 2019 (CEST)
Das mit Rechts- oder Linksverkehr hat früher mal gestimmt. Heute ist es eine Frage der (billigen) Beschaffung. Die Firma (in Asien), welche die Tanks am billigsten liefert, bekommt den Zuschlag. Da sind dann nur noch kleine Modifikationen drin um die Werkzeugkosten klein zu halten. Will sagen, man passt die Karosse dem Tank an und nicht umgekehrt.--93.207.118.227 14:23, 20. Jun. 2019 (CEST)
(...) nie etwas von Just-in-time-Produktion gehört --Chianti (Diskussion) 16:25, 20. Jun. 2019 (CEST)
(...)"Bei der Just-in-Time-Strategie wird der komplette Materialfluss so gestaltet, dass er zeitlich exakt auf den Produktionsprozess abgestimmt ist. Wichtige Vorprodukte werden nur kurze Zeit vor ihrer Verwendung geliefert." So halt auch der Tank aus Asien, irgend eine Spedition lagert den und liefert den just in time an. (...)--93.207.118.227 17:16, 20. Jun. 2019 (CEST)
(...) dass Autohersteller ihre Modelle um die Tanks von der Stange chinesischer Hersteller herumkonstruieren (...) ist Ahnungslosigkeit (...). Tanks von Magna, die über 100 Produktionsstätten in Europa haben und als Magna Steyr Fuel Systems zusammen mit Daimler die Tanks entwickeln, VW gründete sogar ein eigenes Tankentwicklungszentrum. Die Tanks für Audi kommen aus Neumarkt in der Oberpfalz, andere Kunden werden aus Österreich beliefert. (...) --Chianti (Diskussion) 17:55, 20. Jun. 2019 (CEST)
Die meisten Tanks kommen immer noch aus Asien und nicht aus österreichischer Produktion. Und bei der Konstruktion des Fahrzeuges bestimmt der Preis die Auswahl der Zulieferer.--93.207.118.227 20:24, 20. Jun. 2019 (CEST)
Meine Quellennachweise belegen das Gegenteil, aber du darfst gerne bei deiner (Flegelei gestrichen) Meinung bleiben.--Chianti (Diskussion) 20:49, 20. Jun. 2019 (CEST)
<ironie>Jetzt weiß ich endlich, warum manche Pkw-Modelle so hässlich aussehen: Es liegt an billig eingekauften Tanks aus China! Deren Form mussten sich die Hersteller offenbar fügen und ihr restliches Auto notgedrungen drumherumbauen.</ironie>--Mangomix 🍸 22:25, 20. Jun. 2019 (CEST)
Und die Tanks von Magna werden nach China transportiert, bekommen dort "Made in PRC" und wandern zu den Herstellern. --M@rcela   22:46, 20. Jun. 2019 (CEST)

Also die Theorie mit Rechts-/Linksverkehr halte ich nicht für die Lösung, um das noch deutlich herauszustellen. Opel Combo C gefahren, ein Portugiese, Tank rechts. Fiat Doblo, der derzeit aktuelle, zusammen mit Opel Combo D in der Türkei gebaut, Tank links.--scif (Diskussion) 14:01, 21. Jun. 2019 (CEST)

Siehe oben 13:49, 20. Jun. 2019: der Doblo ist als Lieferwagen konzipiert, nicht als PKW.--Chianti (Diskussion) 15:08, 21. Jun. 2019 (CEST)

Ein Gimmick im Komfort hat der Aston Martin Lagonda mit zwei Tankstutzen. Beim VW T4 und T5 wird das Schloss für den Tank eingespart. Hier wäre unter dem Fahrzeug ist genügend Platz. Für den geringeren Bedarf Linksverkehr wird das von kaum einem Hersteller geändert. In Japan sind aus Gründen des Platzverbrauchs oft keine Zapfsäulen vorhanden. Es hängt nur der Schlauch von der Decke. Selbst bei japanischen Autos ist die Seite des Tankstutzen nicht einheitlich. Bei einem Fahrzeug im Badge-Engineering wird oft die vorhandene Konstruktion übernommen.Franz von Assi (Diskussion) 15:47, 21. Jun. 2019 (CEST)

Ich habe u.a. einen Pontiac Firebird von 1988, dort ist der Tankdeckel links. Bei meinen sonstigen deutschen Fahrzeugen war er immer rechts. Die Theorie mit dem Linksverkehr oder Lieferwagen kann damit schonmal nicht hinhauen... --GrandmasterA (Diskussion) 10:54, 24. Jun. 2019 (CEST)

Mit dem Moped oder E-Scooter bei Gefälle schneller als erlaubtBearbeiten

Mopeds (45km/h) und E-Scooter (25km/h) haben ja gesetzlich festgelegte Höchstgeschwindigkeiten und die Motoren werden entsprechend gedrosselt, damit man auch nicht schneller fahren kann. Aber wie sieht es aus, wenn man auf einer abschüssigen Straße durch die Hilfe der Schwerkraft (deutlich) schneller als diese Geschwindigkeiten fährt? Zählt das dann schon als Geschwindigkeitsüberschreitung, auch wenn die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Straße an sich erlaubt ist (z.B. Freilandstraße, 100km/h erlaubt)? --80.110.103.242 18:36, 20. Jun. 2019 (CEST)

  Bitte beachte, dass hier keine verbindliche Rechtsberatung erteilt werden kann! Bitte wende dich dafür an einen Rechtsanwalt oder an eine andere geeignete Stelle. Rechtlich interessierte Wikipedianer, oft Laien ohne juristischen Hintergrund, diskutieren mit dir jedoch gern auch über die rechtlichen Aspekte deiner Frage. Siehe dazu auch Wikipedia:Hinweis Rechtsthemen.
Wenn nach Lektüre unseres Artikels Bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit noch Fragen offen sind, darfst Du sie gerne hier stellen. --Rôtkæppchen₆₈ 18:41, 20. Jun. 2019 (CEST)
Der Artikel geht auf diese Frage nicht ein?? —Niki.L (Diskussion) 08:16, 23. Jun. 2019 (CEST)
Nein, wegen einer Geschwindigkeitsübertretung droht keine Strafe. Probleme kann es allerdings geben, wenn die gemessene Geschwindigkeit deutlich höher ist als die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit. Nach § 53 Ordnungswidrigkeitengesetz können die Polizisten das Gefährt sofort beschlagnahmen, wenn sie begründeten Verdacht auf eine Manipulation haben (und der wäre bei 80 km/h auf dem Mofa schwer abzustreiten). Wer also nicht auf einen Fußmarsch eingestellt ist oder ein Taxi rufen will, der sollte sich an die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit halten – denn dafür sind u.a. auch die Bremsen ausgelegt.
Dazu käme eine Strafe wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nach § 21 Straßenverkehrsgesetz und eventuell Einziehung des Gefährts sowie (vom Fahrer zu bezahlendes) Fahrtauglichkeitsgutachten. Denn "schon vor 32 Jahren entschied das OLG Hamm, dass es dennoch dann (wenn das unfrisierte Mofa zu schnell fährt) auch eines entsprechenden Führerscheins bedürfe." (OLG Hamm 19. 8. 1977, Az.:3 Ss 466/77).--Chianti (Diskussion) 21:13, 20. Jun. 2019 (CEST)
Eine Ausnahme können Fahrräder darstellen (und somit wohl auch Tretroller), da ein Tacho nicht vorgeschrieben ist und man deshalb die Geschwindigkeit nicht kontrollieren kann. Rennfahrer, die auf öffentlichen Straßen trainieren, brauchen sich nicht an Höchstgeschwindigkeiten halten, solange es nicht übertrieben wird. Bei E-Fahrrädern hört bei 25 km/h die Unterstützung auf, das heißt aber nicht, daß man nicht schneller fahren darf. --M@rcela   21:35, 20. Jun. 2019 (CEST)
+1 Die Höchstgeschwindigkeit 50km/h innerorts nach §3 StVO gilt nur für Kraftfahrzeuge. Derselbe Paragraph sagt aber auch Wer ein Fahrzeug führt, darf nur so schnell fahren, dass das Fahrzeug ständig beherrscht wird. und Es darf nur so schnell gefahren werden, dass innerhalb der übersehbaren Strecke gehalten werden kann., was mit den meisten Fahrrädern wohl nur bei einer Geschwindigkeit deutlich unter 50 km/h möglich sein dürfte. --Optimum (Diskussion) 22:00, 20. Jun. 2019 (CEST)
Das ist natürlich richtig, außerdem gilt immer §1. Rennfahrer beherrschen ihr Rad jedoch auch deutlich jenseits der 100 km/h, was man bei den großen Rennen regelmäßig sieht. Roller mit ihren kleinen Räderchen kann man aber nicht schnell genug bremsen. --M@rcela   22:04, 20. Jun. 2019 (CEST)
Bitte keine Falschinformation verbreiten! Natürlich müssen sich Radrennfahrer an Höchstgeschwindigkeiten halten, wenn diese per Verkehrszeichen (244.1, 274, 274.1) vorgeschrieben sind! Nur die allgemeinen 50 km/h innerorts sind die Ausnahme, aber in einer Tempo-30-Zone oder einer Spielstraße müssen alle Fahrzeuge, nicht nur KFZ, die 30 bzw. Schrittgeschwindigkeit einhalten. Roller sind keine Fahr-, sondern Spielzeuge, für sie gilt die StVO nicht, für (Renn-)Räder schon. Und die 100 km/h bei Radrennen finden nicht im öffentlichen Verkehr, sondern auf abgesperrten Strecken statt – wer das als Maßstab für StVO-Empfehlungen hernimmt, sollte sich lieber weiterer Wortmeldungen enthalten.--Chianti (Diskussion) 23:09, 20. Jun. 2019 (CEST)
Trainingsfahrten finden auf öffentlichen Straßen statt und da werden Höchstgeschwindigkeiten überschritten. --M@rcela   23:12, 20. Jun. 2019 (CEST)
Die Vorschriften in § 3 StVO (50 innerorts, 60/80/100 außerorts) gelten nur für Kraftfahrzeuge. Die o.g. Verkehrszeichen gelten dagegen auch für Radfahrer – wer auf zwei Rädern mit 70 durch eine 30er-Zone brettert und erwischt wird, kann auch den Autoführerschein riskieren.--Chianti (Diskussion) 23:26, 20. Jun. 2019 (CEST)
Danke, Bauartgeschwindigkeit war das gesuchte Wort. Aber worauf ich eigentlich hinauswollte, ist, ob es bezüglich der möglichen Strafen einen Unterschied macht, ob ich die Bauartgeschwindigkeit mit einem nicht manipulierten Moped (oder sogar einem entsprechend gedrosselten Kleinmotorrad, das also technisch grundsätzlich durchaus für Geschwindigkeiten über 45km/h ausgelegt isr, aber diese allein mit Motorkraft nicht erreichen kann) durch Ausnutzung eines Gefälles überschreite, oder ob ich sie mit einem illegal frisierten Moped mit Motorkraft überschreite. Dass das frisierte Moped beschlagnahmt wird und eine Strafe wegen fahrens ohne Fahrerlaubnis droht, ist klar - aber wie sieht es eben aus, wenn eben keine Manipulation vorliegt und man sich nur die abschüssige Straße hinterrollen lässt80.110.103.242 00:49, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ob man einen Geschwindigkeitsverstoß mit einem "legalen" oder einem "illegalen" Gefährt begeht, macht für den Regelsatz im Bußgeldkatalog keinen Unterschied [4]. Und so wie die "Zeit" das o.g. Urteil des OLG Hamm zitiert, macht es auch keinen Unterschied bezüglich Fahrens ohne Fahrerlaubnis: ""Entscheidend für die Fahrerlaubnis ist das Kriterium des Tempos. Mit vielen Mofas kann eine höhere Geschwindigkeit erreicht werden. Sobald einem Mofa-Besitzer dieser Umstand bewußt ist, muß er sich um eine Fahrerlaubnis bemühen. Daran ändert auch nichts, daß der Fahrer sich an die Tempogrenze von 25 Kilometer pro Stunde hält". Wer also merkt, dass sein Zweirad mehr kann als der eigene Führerschein zulässt, der muss sich um den passenden Führerschein bemühen (A1 statt AM z.B.). Ein Verstoß gegen § 21 StVG ist auch keine OWi mehr, sondern eine Straftat (wobei ich annehme, dass jemand, der Drosselklappen und Ritzel austauscht, eine andere Strafe zu erwarten hat als jemand, der unfrisiert und herstellerbedingt zu schnell ist). Ganz sicher einen Unterschied macht es allerdings in der Haftung: bei einem frisierten Motorrad erlischt die Betriebserlaubnis, d.h. bei verursachten Schäden zahlt die Haftpflichtversicherung nicht.--Chianti (Diskussion) 01:30, 21. Jun. 2019 (CEST)
Warallesnichtgefragt. --Rôtkæppchen₆₈ 01:43, 21. Jun. 2019 (CEST)
UndistauchblühenderUnsinn. Man darf nicht mit Motorkraft schneller fahren als nach der Typklasse des Kfz zugelassen ist, wenn man dafür keinen passenden Führerschein hat, und zwar auch dann nicht, wenn das Öfchen nicht getunt wurde, sondern schon werksmäßig einen heißen Reifen fährt. Dann besteht aber das Risiko, daß die Mühle stillgelegt wird, weil sie nicht den Zulassungsvorschriften entspricht. Halter und Fahrer können was aufs Dach kriegen, wenn sie das hätten merken müssen. Aber mit dem vorschriftsmäßigen Krankenfahrstuhl darf Oma selbstverständlich auch mit 100 km/h den Berg ohne Führerschein runterrasen, wenn sie keine bestehende Höchstgeschwindigkeitsregelung verletzt und niemanden gefährdet und das Geschoß sicher beherrscht; letzteres dürfte allerdings schon aus konstruktiven Gründen wohl kaum der Fall sein, also kriegt man sie mit dem Paragraphen 1 an die Flügel. Ähnliches blüht dem Mofafahrer, der eine Stuka-Nummer mit 45 km/h in der Stadt abzieht. Wenn man den erwischt, wird er gefragt, ob die Karre frisiert ist. Wenn es dafür keine Anzeichen gibt - z. B. wird sie in der Ebene mit dem Sheriff drauf nicht schneller als 28 oder so - dann kommt halt das Donnerwetter, daß die bergab nicht mehr stabil fährt und die Bremsen das nicht mitmachen. Aber das kann man auch mit Fa ohne Mo zu hören kriegen. Und mit einiger Berechtigung erwidern, daß bis 50 für Fahrräder eine noch normale Geschwindigkeit ist und bei Rennen auch mal mit 100 den Berg runtergerast wird. Und wenn der Kostümclown dann mit mleH rumzulabern anfängt, stellt man zielsicher fest, daß man genau gesehen hätte, daß er in seinem Streifenwagen auch keinen getragen hätte. Obwohl ihm der gesunde Menschenverstand und die Statistik der schweren und tödlichen Kopfverletzungen von PKW-Insassen das eigentlich nahelegen sollte. Und dann hat er zwar immer noch nichts begriffen, aber sein Polizistenverstand sagt ihm, daß er an einen geübten Querulanten geraten ist, der ihm vermutlich mehr Ärger machen wird als ihm lieb ist. Und schon ist die Welt wieder in Ordnung... --77.3.130.207 04:38, 21. Jun. 2019 (CEST)
Du schreibst über meinen Beitrag, er sei "blühender Unsinn" und direkt danach replizierst du genau den Inhalt meines Postings, nur ohne jegliche Quellen. Hast du Logik bei Donald Trump gelernt?--Chianti (Diskussion) 12:25, 21. Jun. 2019 (CEST)

Die Frage lautete:
… Aber wie sieht es aus, wenn man auf einer abschüssigen Straße durch die Hilfe der Schwerkraft (deutlich) schneller als diese [bauartbedingten Höchst]Geschwindigkeiten fährt? Zählt das dann schon als Geschwindigkeitsüberschreitung, auch wenn die gefahrene Geschwindigkeit auf dieser Straße an sich erlaubt ist (z.B. Freilandstraße, 100km/h erlaubt)?
Wenn die vorgegebene Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird, ist es auch kein Verstoß gegen Vorschriften zur Begrenzung der Höchstgeschwindigkeit. Daß ein Mofa/Moped/Krankenfahrstuhl/Traktor/Ligier-Dingens umweltbedingt (nicht frisiert; also bergab [auch Rückenwind, Sonne auf den Tank, Heimweh, Durst und Kneipe in Sicht]) auch mal schneller fährt, als in der Zulassung angegeben, zählt dann nicht schon als Geschwindigkeitsüberschreitung. --Tommes  13:39, 22. Jun. 2019 (CEST)

Zur Abwechslung einmal eine korrekte Antwort: Nachdem der Fragesteller unter einer österreichischen IP auftritt, möchte er wohl die rechtliche Situation in Österreich wissen. Die ist gesetzlich klar geregelt: §58 Abs2 KDV legt fest, dass die Bauartgeschwindigkeit von Mopeds usw. generell im Straßenverkehr nicht überschritten werden darf. (Zwar lässt die Rechtsprechung trotz dieser klaren gesetzlichen Regelung zu, dass ein kurzzeitiges und geringfügiges Überschreiten der Bauartgeschwindigkeit auf einem ausgeprägten Gefällebereich unter Berücksichtigung situationsbezogener fahrdynamischer Gründe nicht immer als ein schuldhaftes und strafwürdiges Verhalten qualifiziert werden muss, aber der Fragesteller erwähnte ja ausdrücklich eine „deutliche“ Überschreitung.) —Niki.L (Diskussion) 08:14, 23. Jun. 2019 (CEST)

KussfrageBearbeiten

Seit wann ist in der Westlichen Welt der Hochzeitskuss üblich? fragt --Stilfehler (Diskussion) 23:32, 20. Jun. 2019 (CEST)

Welcher? Der auf dem Standesamt, der in der Kirche oder der im US-Film ("Sie dürfen die Braut jetzt küssen")?--Chianti (Diskussion) 23:46, 20. Jun. 2019 (CEST)
Die chronologische Reihenfolge der drei von Dir genannten Möglichkeiten ergibt sich aus der Allgemeinbildung: Die Zivilehe wurde im Deutschland im 18. Jahrhundert (z.B. 1798) eingeführt. Das Kinetoskop als Urahn der US-Filmindustrie wurde 1891/92 erfunden. Die Kirche gab es schon Jahrhunderte vorher. Die Frage nach Zivil- oder Filmehe ist also vollkommen unangebracht, da das Sakrament der Ehe präexistiert. --Rôtkæppchen₆₈ 00:30, 21. Jun. 2019 (CEST)
Wer das Sakrament der Ehe verwechselt mit den Bräuchen bzw. Sittlichkeitsvorstellungen, was in Kirchengebäuden angemessenes Verhalten ist und wie sich das im Lauf der Zeit wandeln kann, der verlinkt auch "Allgemeinbildung".--Chianti (Diskussion) 00:45, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ich meine die reale Welt. Ob zivil, christlich oder vorchristlich ist mir nicht wichtig, weil solche Gebräuche an Institutionsgrenzen ja nicht Halt machen. Ich wüsste gern, wo der Brauch herkommt und wann er sich allgemein durchgesetzt hat. --Stilfehler (Diskussion) 00:34, 21. Jun. 2019 (CEST)
Hat er das denn? Ich meine, in der realen Welt und nicht im Kino. --Digamma (Diskussion) 01:03, 21. Jun. 2019 (CEST)
Schon die alten Römer ... --Chianti (Diskussion) 00:41, 21. Jun. 2019 (CEST)
Haben die Christen den Brauch übernommen? --Stilfehler (Diskussion) 00:43, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ich frage mich eher, welcher "christliche" Brauch nichtvon woanders übernommen wurde und ob es überhaupt einen originär christlichen Brauch außer dem Abendmahl gibt.--Chianti (Diskussion) 00:48, 21. Jun. 2019 (CEST)
Danke für deinen Hinweis auf die Römer, der ist sehr hilfreich und wichtig. Mein Nachhaken zielt darauf, ob wir seit den Römern eine Kontinuität des Hochzeitskusses haben. Ich habe im Web die unbestimmte Behauptung gefunden, dieser Kuss sei „sehr alt“, was aber überhaupt nicht beweist, dass da 2000 Jahre lang immer geküsst wurde. --Stilfehler (Diskussion) 01:03, 21. Jun. 2019 (CEST)
Dein Anstoß hat mir geholfen, nach der richtigen Fachliteratur zu suchen: der Kuss war bei den Römern ein reiner Verlobungskuss und wurde als solcher von den Christen übernommen und mindestens bis ins Mittelalter praktiziert. Im Moment fehlt mir historisch bloß noch die Anschlussstelle zwischen Verlobungs- und Hochzeitskuss. --Stilfehler (Diskussion) 01:39, 21. Jun. 2019 (CEST)
Irgendwie verkehrtherum: Das Küssen in der Öffentlichkeit dürfte in den meisten Kulturen - außer natürlich in der dekadenten unsrigen - als frivol, unpassend und anstößig angesehen werden, außer wenn kleine Kinder das über sich ergehen lassen müssen usw., und zwischen Unverheirateten erst recht. Es ist einfach zu intim und hat zuviel Konnotation in Richtung "Unzucht". Vor diesem durchgängig anzunehmenden Hintergrund sind öffentliche Küsse stets entweder als regelwidrig oder als zeremoniell und feierlich anzusehen - Bruderkuß, Friedenskuß, Proskynese, und eben auch der Hochzeits- (oder von mir aus auch Verlobungs-)kuß. Ob durchgängig? Je nun, so reichhaltig ist das Inventar symbolischer Gesten nun auch wieder nicht. (Wie heiraten Muslime? K. A.) --77.3.130.207 05:07, 21. Jun. 2019 (CEST)
Freie Theoriefindung meinerseits: wenn es belegbar ist, dass der Kuss bei der Verlobung das Versprechen offiziell besiegelt hat, in Zukunft zu heiraten, dann liegt die Übertragung dieser Symbolik auf die Heirat sehr nahe: denn auch da gibt man sich ja das gegenseitige Versprechen, in guten wie in schlechten Tagen zusammenzubleiben, "bis dass der Tod uns scheidet". Die Übertragung dieser Handlung mit quasi identischem Symbolgehalt (offizielle Besiegelung eines Versprechens betreffend Ehe) ist aus humanethologischer bzw. davon ausgehend aus kulturanthropologischer Sicht beinahe schon derart trivial, dass es vermutlich schwer sein wird, eine mittelalterliche oder frühneuzeitliche Quelle zu finden, in der es heißt                  ,                            -     .--Chianti (Diskussion) 12:14, 21. Jun. 2019 (CEST)
Hans-Wolfgang Strätz scheint dazu geforscht zu haben, jedenfalls wird im Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (2. Aufl.) s. v. Kuss auf seine einschlägigen Arbeiten verwiesen. Unter Hochzeitbräuche wird hingegen, soweit ich beim Überfliegen sah, nicht auf Hochzeitsküsse eingegangen. Ehering, Beilager und dergleichen kommen hingegen vor. --HHill (Diskussion) 12:45, 21. Jun. 2019 (CEST)
Wenn ich auf hrgdigital.de das Suchwort "Kuss" eingebe, wird mir als Treffer "Hochzeitsbräuche" angezeigt mit dem Ausschnitt "... Anders eine Federzeichnung in dem Reiner Musterbuch (13. Jh.), das in der Wiener Nationalbibliothek liegt und Kuss und Umarmung sowie den Tritt des Bräutigams auf den Fuß der Braut zeigt" (wobei "Kuss" etwas frei interpretiert ist: Bild, links oben, aber da Ruth Schmidt-Wiegand die Autorin des Eintrags ist, folge ich ihrer Expertise).--Chianti (Diskussion) 13:36, 21. Jun. 2019 (CEST)
Der Fokus im Text lag, soweit ich mich erinnere, auf dem Fußtreten. Mit Deiner Methode erhalte ich „In die kirchl. Trauung hat – sieht man von Ja-Wort, Handreichung und Ringwechsel ab – nur wenig Brauchtümliches Eingang gefunden. Weit verbreitet ist das Fußtreten“ --HHill (Diskussion) 13:49, 21. Jun. 2019 (CEST)
Was hast du ins Suchfeld eingegeben? Trefferlist "Kuss".--Chianti (Diskussion) 14:12, 21. Jun. 2019 (CEST)
Fußtreten. --HHill (Diskussion) 14:13, 21. Jun. 2019 (CEST)
<loriot>Aaaaahja</loriot>. Nachdem in einem Musterbuch des 13. Jahrhunderts, also einer Vorlagensammlung, die Standardsituationen zeigt, ein Hochzeitskuss abgebildet ist, ist die Ausgangs- bzw. "Anschluss"frage schon mal für Mitteleuropa beantwortet.--Chianti (Diskussion) 14:24, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ich bin immer noch nicht überzeugt, dass der Brauch des Hochzeitskusses wie behauptet üblich ist. --Digamma (Diskussion) 14:23, 21. Jun. 2019 (CEST)
Berichte. Was meinst du? Auf den Hochzeiten, die ich so miterlebt habe (Deutschland und USA, kirchlich und zivil), wurde immer geküsst. Du hast recht, gerade entdecke ich, dass der Kuss außer in der Ostkirche gar nicht Teil der Liturgie ist, sondern vom Geistlichen eher geduldet wird. --Stilfehler (Diskussion) 16:48, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ich bringe mal eine wohlbekannte Quelle - das Nibelungenlied, Handschrift C (ca. 1230). Darin vermählen sich Gunther und Brünhild. Da Siegrfired ihm bei der Brautwerbung half, gibt er ihm seine Schwester Krienhild zur Frau, so daß es zur Doppelhochezit kommt. Hier setzt folgende Beschreibung ein:
"Von lieber ovgenweide wart Sivrides varwe rot
ze dienest sich der meide do der reche boe
man hiez si zvo ein ander in dem ringe stan
vn[de] vragtes ob si wolde den vil wætlichen man
In magtlichen zvehten si schamte sich ein teil
iedoch so was gelucke vn[de] Sivrides heil
daz si in niht versprechen wolde da zehant
ovch lobte si ze wibe der edel chunic von Niderlant
Do si in gelobte vn[de] ovch er die meit
gvtlich vmbevahen daz was da vil bereit
von Sivrides armen daz minnekliche chint
nach siten wart gechvsset div schone chvniginne sint"
(freie Übersetzung: Vom lieblichen Anblick wurde Sigfrid rot; er bot sich dem Edelfräulein zu Diensten. Man hieß sie zueinander im Kreise stehen und fragte, ob sie [Kriemhild] den sehr stattlichen Mann haben wolle. Sie schämte sich zum Teil wegen ihrer adligen Erziehung. Jedoch hatte Siegfried Glück und Erfolg, so daß sie ihn darauf nicht sofort zurückweisen wollte. Auch der edle König der Niederlande [= Siegfried] nahm sie zur Frau. Als sie ihn zum Mann und er das Edelfräulein zur Frau nahm, gab es eine liebevolle Umarmung [durch Siegfrieds Arme], das liebliche Kind wurde nach Sitte geküsst [durch Siegfried].)--IP-Los (Diskussion) 17:31, 21. Jun. 2019 (CEST)
Danke für diesen tollen Fund! „nach siten“ weist darauf hin, dass das kein spontaner Smooch, sondern tradiertes Protokoll war. --Stilfehler (Diskussion) 18:05, 21. Jun. 2019 (CEST)
Die Sage selbst spielt ja im 5. Jahrhundert. Nun kann man natürlich nicht davon ausgehen, daß die Zeremonie so für diese Zeit galt, sondern der Autor wohl eher die Gepflogenheiten des 13. Jh. darstellte. "siten" weist, wie Du schon richtig bemerktest, darauf hin, daß das wohl ein schon üblicher Brauch zu dieser Zeit war.--IP-Los (Diskussion) 18:33, 21. Jun. 2019 (CEST)
Reine Theoriefindung: Ich behaupte, dass der Hochzeitskuss in der (katholischen) Kirche noch in den siebzigern nicht üblich war. Was nicht heisst, dass es vielleicht 100 Jahre doch üblich war. Gerade solche Bräuche ändern sich mit der Moralvorstellung der jeweiligen Zeit. Und heute wird alles überdeckt von Filmen. Selbst in Historienschinken wird geküsst - und prompt glaubt man, das war wirklich so. Ich denke, dass sich der Brauch innerhalb der Jahrhunderte mal in die eine, mal in die andere Richtung entwickelt hat. Wie so viele Bräuche, von denen wir heute denken, sie wären uralt (aber es nicht sind). --194.56.48.108 18:51, 21. Jun. 2019 (CEST)
Weil der Kuss bei den Katholiken nicht Teil der Liturgie ist, hängt es bis heute vom Geistlichen ab. Viele Ergebnisse aus dieser Disk habe ich inzwischen in unseren Kussartikel eingearbeitet. --Stilfehler (Diskussion) 22:09, 21. Jun. 2019 (CEST)

Der Kuss ist auch evangelischerseits nicht Teil der Liturgie (ebensowenig wie der solitäre Einzug der Braut am Arm des Herrn Papa übrigens). Ich würde zu weiteren Recherchen empfehlen, die jeweilige Rechtssituation mit einzubeziehen: Die kirchliche Trauung hat in Deutschland - anders als in den USA - bekanntlich schon lange keine Rechtsfunktion mehr, da die standesamtliche dies übernommen hat. Falls also der Kuss irgendeine Art von "Besiegelung" signalisieren sollte (was mir im übrigen nicht bekannt ist, d.h. wikipediatechnisch belegbedürftig wäre), wäre dies ja eher Teil des Rechtsaktes.

Das drückt sich m.E. auch in der Formel aus, die man aus amerikanischen Filmen kennt: "Sie dürfen die Braut jetzt küssen." Die mir bekannten (evangelischen) Pfarrer(innen) sind da eher pragmatisch und gehen davon aus, dass es relativ unsinnig ist, dem Brautpaar an dieser Stelle die Genehmigung zu etwas zu erteilen, was sie vermutlich auch vorher schon getan haben. --217.239.11.210 09:40, 22. Jun. 2019 (CEST)

Wir haben bei unserer Hochzeit die ganze Zeit auf diesen Satz gewartet. Er kam aber nicht. Wir haben uns dann trotzdem geküsst, nachdem wir die Ringe ausgetauscht hatten, was für einiges Gelächter sorgte (auch bei der Standesbeamtin), weil wir uns vorher noch fragend angeschaut hatten und dann einfach mit den Schultern zuckten und es taten. Aber "Sie dürfen die Braut jetzt küssen" scheint zumindest kein Standard auf deutschen Standesämtern zu sein... (auch wenn wir vor Standesbeamtin auf einem Schloss geheiratet haben) --GrandmasterA (Diskussion) 11:00, 24. Jun. 2019 (CEST)

21. Juni 2019Bearbeiten

ReifenpflasterBearbeiten

 
Das Blaue ist PPTA ≡ Polyaramid ≡ Aramid ≡ Kevlar wie Chianti richtigerweise schon schrieb, Spezialkautschuk (Beleg)

Es ist ein altbekannter DIY-Trick, kleine Schäden an Fahrradmänteln von innen mit einem Geldschein, wohl auch wegen deren leichter Verfügbarkeit, abzudecken, um weitere Pannen zu verhindern. Nun habe ich mich gefragt, was denn vielleicht ein besseres Reparaturmaterial wäre. Naheliegend wären Gewebebänder aus Aramidfasern; auf die Idee sind aber schon andere gekommen: Es gibt z. B. selbstklebendes Kevlarband zu gepflegten Preisen zum Reparieren von Schäden in Segeln o. ä. Was könnte man noch nehmen? Ich hatte daran gedacht, Stücke aus alten Sicherheitsgurten mitzuführen, aber die bestehen aus Polyestergewebe. OK, ich könnte einen alten Mantel aus der Schrottkiste sezieren und das Gewebe aus der Pannenschutzschicht extrahieren - welche Reifenmarke bzw. -modell wiese wohl günstige Spendereignung auf? (Bißchen doppelseitiges Klebeband, um die Wundabdeckung provisorisch in der Sollposition zu fixieren, wäre vermutlich auch nicht verkehrt.) --77.3.130.207 05:49, 21. Jun. 2019 (CEST)

Bei Defekten im Mantel besteht die Gefahr, daß kleine Sand- oder Glaskörnchen nach innen wandern und dann den Schlauch beschädigen. Das ist aber recht selten der Fall. Wenn es ein sehr großer Riß ist, kann man versuchen, ein Stück Metall stark zu erhitzen und damit das Loch bzw. den Riß zu schließen. Nur innen was reinlegen bringt langfristig nichts. --M@rcela   11:06, 21. Jun. 2019 (CEST)
Die Pannenschutzschicht bei so gekennzeichneten Mänteln besteht nicht aus Gewebe, sondern aus einem elastischen Kautschuk. Du kannst also jeden "normalen" Drahtreifen bzw. -mantel als "Gewebespender" hernahmen. Besonders kräftiges Gewebe haben naturgemäß Rennradreifen wegen des hohen gefahrenen Luftdrucks, auch ist das Gewebe wegen der geringeren Durchwalkung weniger verschlissen als beim dicken Hollandradreifen der Studentin, die ihn nur auf 2 bar hatte, damit er beim Fahren nicht so hart ist (Klischee olé). Wenn der Flicken länger halten soll, würde ich ihn eher wie einen Schlauchflicken mit Vulkanisierlösung fixieren (es geht ja offensichtlich nicht um einer Ruck-zuck-Reparatur unterwegs), d.h. um das reine Gewebe solltest du zumindest etwas Gummi dranlassen.--Chianti (Diskussion) 11:33, 21. Jun. 2019 (CEST)
Aus Kautschuk besteht die Schicht nur bei den preiswerten Reifen, die teuren haben Aramidgewebe. Schlauchreifen beim Rennrad haben keine Pannenschutzschicht. --M@rcela   12:19, 21. Jun. 2019 (CEST)
Das ist natürlich grob falsch, denn die "Marathon Plus" sind die teuersten von Schwalbe und da ist die Einlage Kautschuk, siehe hier: " Das liegt an dem einzigartigen, patentgeschützten Pannenschutzgürtel – fünf Millimeter stark und hergestellt aus hochelastischem Spezialkautschuk".--Chianti (Diskussion) 18:12, 23. Jun. 2019 (CEST)
Schau mal hier, da kann man schön sehen, dass es weder Kautschuk noch Aramid ist, sondern ein geliges Elastomer (das blaue Zeugs). --Elrond (Diskussion) 13:11, 21. Jun. 2019 (CEST)
Kann ich jetzt endlich mal erfahren, welche? "Teure Reifen" ist als Suchbegriff am Container irgendwie nicht so zielführend. --77.3.130.207 13:58, 21. Jun. 2019 (CEST)
Die preiswertesten (Achtung nicht die billigsten bzw. kleinpreisigsten) sind die Schwalbe Marathon plus. Damit hab ich mittlerweile eine sechsstellige Zahl von km gefahren und kann die nur empfehlen. --Elrond (Diskussion) 15:07, 21. Jun. 2019 (CEST)
Das Blaue gibts auch noch, außerdem Kevlar. Die teuren Reifen sind z. B. Marathon Supreme. Die sind aber wieder empfindlich bei zu wenig Luftdruck. --M@rcela   17:58, 21. Jun. 2019 (CEST)
@Ralf Roletschek: bist Du sicher, dass das blaue Aramid ist? Woher hast Du diese Information? In Deinem Bild wäre m.E. eher das gelbe Aramid (Eigenfarbe des Polymer). Von der Konsistenz her ist das blaue ein Elastomer und Aramid ist so ziemlich das Gegenteil eines Elastomers. --Elrond (Diskussion) 19:13, 22. Jun. 2019 (CEST)
Etwa 1990 kamen Pannenschutzstreifen auf den Markt, sie waren in allen Regenbogenfarben erhältlich. Der Einbau ist eine Katastrophe, sie sind furchtbar störrisch. Aber das war erstmals ein wirkungsvoller Pannenschutz. Ein paar Jahre später fing Ralf Bohle an, die im Reifen einzubauen, der Marathon Plus hat damals ziemlich eingeschlagen. Bohle hat das als Kevlarreifen vermarktet, "mit dem Material schußsicherer Westen". Die Aramidfasern kamen erst vor weniger als 10 Jahren auf, zumindest im Sprachgebrauch. Auch wenn beides das Gleiche ist, so wurde bzw. wird es beworben. Das blaue Zeug läßt ich durchtrennen, wenn man einen Reifen auf dem Hauklotz festnagelt und mit einer Axt richtig kräftig zuschlägt. Ob das nun Kautschuk, Kevlar oder eine andere Plaste ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber ich werde mal fragen, jetzt bin ich neugierig geworden. --M@rcela   20:41, 22. Jun. 2019 (CEST)
Tipp: es geht nicht um neue Mäntel.--Chianti (Diskussion) 15:10, 21. Jun. 2019 (CEST)
Faustregeln fürs "Containern": je schmaler der Mantel, desto stabiler das Gewebe. Je weniger Risse an den Seitenwangen, umso weniger durchgewalkt. Finger weg von Mänteln, an denen an den Seiten der Gummi abgebröckelt und das Gewebe sichtbar ist..--Chianti (Diskussion) 14:15, 21. Jun. 2019 (CEST)
Es geht nicht um "das Gewebe". Ist es richtig, daß jegliche Fahrradreifen überhaupt keine Pannenschutz-Gewebeeinlage enthalten, sondern das Gewebe einfach Bestandteil der Karkasse und für den beabsichtigten Zweck ziemlich ungeeignet ist? --77.3.130.207 23:29, 21. Jun. 2019 (CEST)
Wenn der Cut durch den Mantel reicht, so ist das kein "kleiner Schaden" mehr. Temporär könnte man etwas elastisch/stabiles runterlegen, aber wie oben beschrieben, wandern Spltitter rein und werden nachgedrückt.--Wikiseidank (Diskussion) 13:09, 21. Jun. 2019 (CEST)
Es geht um den Ersatz für den Geldschein, also die "Ruck-zuck-Reparatur unterwegs". Ja klar muß dann der beschädigte Mantel so bald wie möglich durch einen neuen ersetzt werden. --77.3.130.207 13:58, 21. Jun. 2019 (CEST)
Das habe ich oben erwähnt, Versuch einer Vulkanisation durch Hitze. --M@rcela   17:58, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ja klar, heißes Eisen zum Vulkanisieren. Hat man draußen in der Prärie schließlich immer dabei. --77.3.130.207 23:29, 21. Jun. 2019 (CEST)
Feuerzeug und Nagel oder anderes Metall dürfte man haben. --M@rcela   00:16, 22. Jun. 2019 (CEST)
Such mal nach "Park Tool TB-2". --XPosition (Diskussion) 18:57, 21. Jun. 2019 (CEST)
Stimmt, für etliche ~zig Kilometer sind die gut. --M@rcela   21:54, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ich glaube nicht, daß man die in einer Mülltonne finden kann. Und im Gegensatz zu Geldscheinen lassen die sich nach dem Manteltausch auch nicht weiterverwenden. Leute: Es war entweder nach sehr preiswerten Alternativen - dieses Segeltuchklebeband liegt dabei durchaus ganz gut im Rennen, aber welcher Radfahrer braucht schon eine ganze Rolle, wenn er in seinem ganzen Leben höchstens 10 cm davon verbraucht? - oder intelligent gefundenen kostenlosen Recycling-Materialien gefragt. Gebrauchte Sicherheitsgurte gibt's kostenlos auf dem Schrottplatz bzw. bei der Autoreparaturwerkstatt: geeignet oder nicht, z. B. im Vergleich zu Geldscheinen? Oder wonach sollte man sich sonst umsehen? (Das mit den Altreifenschlachten war wohl nichts, oder?) --77.3.130.207 23:29, 21. Jun. 2019 (CEST)
PS. Mir kommt gerade die Idee, daß zwischen Felgenband und Felge ein guter Platz zum Aufbewahren von Schlauch- und Reifenflicken wäre. Oder spricht etwas dagegen? --77.3.130.207 23:36, 21. Jun. 2019 (CEST)
Danach sind die leider gelöchert. Hast Du schon bei der Armee oder Polizei Deines Vertrauens nach einer ausgemusterten Beschusshemmenden Weste gefragt? Die sollen ja auch aus Aramid bestehen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:39, 21. Jun. 2019 (CEST)
Warum sollten sie gelöchert sein? --77.8.188.209 19:47, 22. Jun. 2019 (CEST) Ergänzung: Also - die Flicken, nicht die Westen. (Bei den Westen wäre die Ursache klar.) --77.8.188.209 00:23, 23. Jun. 2019 (CEST)
Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Marathon Supreme oder Mondial besitzen Aramidfasern und landen verhältnismäßig oft auf dem Schrott, weil die Leute mit zu wenig Luft fahren, dann bilden sie reichlich Risse. Mit ordentlich Handarbeit kann man die Fasermatte sicher extrahieren. Ist man irgendwo in der "Wildnis" unterwegs, kann man versuchen, den Riß im Reifen chemisch zu vulkanisieren, das hält deutlich länger als die Hitzenethode. Das geschieht wie bei herkömmlichen Flicken. Riß auseinanderdrücken, Flächen mit Sandpapier aufrauhen, Gummilösung drauf und 5 Min. warten. Irgendwo vom Reifenprofil einen dünnes Keilchen abschneiden, auch Gummilösung drauf (nur wenig). Nach der Antrocknungszeit nochmal Gummilösung in den Riß, Keilchen rein und das Ganze gut fixieren. Dazu einen geraden Stock so dick wie der Schlauch einlegen und alles mit Bindedraht, Strippe, Tesafilm.... festmachen. Der Riß wird gestaucht und damit wird der Keil eingepreßt. Ohne das Keilchen geht es auch, löst sich aber schneller wieder. So machen es Weltreisende, die noch hunderte Kilometer bis zum nächsten Fahrradladen haben. Die reparieren so lange, bis es nicht mehr geht, haben immer einen Ersatzmantel dabei. Der Hinterreifen ist kaputt. Endlich! --M@rcela   00:13, 22. Jun. 2019 (CEST) Panneschutzstreifen trennen ist übrigens nicht trivial. Dazu braucht man ne Flex oder einen scharfen Meißel und Amboß, mit Messer schafft man das nicht. Und was da ein Geldschein soll, ist auch unklar
Der Geldschein ist natürlich dazu da, den Schlauch am Herausquellen aus dem Reifenriß zu hindern. Und ob das Vulkanisieren ausreicht, den Zugspannungen im Mantel zu widerstehen, möchte ich doch mal arg anzweifeln - Mäntel werden nicht umsonst auf der Basis einer Gewebekarkasse aufgebaut. --77.8.188.209 19:43, 22. Jun. 2019 (CEST)
Wenn der Riß so groß ist, daß der Schlauch herausquellen kann, ist der Reifen Schrott und läßt sich nicht mehr reparieren. Ich würde Blumendraht und Gaffa mehr vertrauen als einem Stückchen Baumwollpapier. --M@rcela   20:47, 22. Jun. 2019 (CEST)
Daß der Mantel irreparabel beschädigt ist, war vorausgesetzt. Trägst Du das Fahrrad dann zurück in die Zivilisation oder läßt Du Deinen Butler mit dem Bentley kommen, damit er Dir den Ersatzmantel bringt? Einfach einen Geldschein, ggf. auch noch passend gefaltet, unterzulegen ist keine Erfindung, die von mir stammt, aber plausibel ist. Und gesucht war ein mehr oder weniger kostenloses Ersatzmaterial, möglichst auch im Geldbeutel transportabel, das vorteilhafter als das Bankpapierchen ist (wobei das schon ganz schön zäh ist). Gaffa wäre gar nicht mal blöd: Man kann es hier einsetzen, um die betreffende Mantelstelle zu entlasten, und zwar, indem man es um den Schlauch wickelt. Dann hat nämlich das Klebeband Zug anstatt des Mantels. Da Gaffa gegen alles außer Fußpilz hilft, wäre Mitführen also durchaus bedenkenswert. Paßt dummerweise aber so schlecht ins Portemonnaie. --77.8.188.209 00:19, 23. Jun. 2019 (CEST)
Gaffatape, WD40 und ein original Leatherman gehören zu den unbedingt mitzuführenden Utensilien. Im Gegensatz zu Aramidtextil kann Gaffatape aber keinerlei Schutz gegen Reifenplattfüße bieten. --Rôtkæppchen₆₈ 00:26, 23. Jun. 2019 (CEST)
Ja! Gaffa für alles, was lose ist, aber fest sein soll und WD40 für das was fest ist, aber lose sein soll. --M@rcela   00:42, 23. Jun. 2019 (CEST)
(BK) Genau so meinte ich das mit dem Gaffa. Hält auch nicht sehr lange aber bis in die Zivilisation. Man hat das in der Wildnis nicht als Rolle im Portemonnaie sondern wickelt sich einen Meter um die Sattelstütze. Das braucht man auch bei undichten Packtaschen usw. Schrauben und Muttern trägt man auch nicht in irgendeiner Tasche sondern schraubt sich die irgendwo sinnloserweise dran, nur als Ersatzteilspeicher. Blumendraht paßt gut unter den Sattel, Reservebowdenzüge werden an den Rahmen gegaffert. Statt des Geldscheins kommen 2 Lagen Gaffa von innen rein und der Rest draußen drum. Ein Stück Birkenrinde zusammenrollen und in der Glut vom Lagerfeuer heiß machen - der austretende Teer klebt wie der Teufel, kann man auch nehmen und ein zweites Stück Birkenrinde einkleben. Ein Stück Stoff, abgeschnittenes Stück einer Wasserflasche, Zeltflicken hat man meistens auch dabei, man muß nur improvisieren. --M@rcela   00:39, 23. Jun. 2019 (CEST)
Na, das ist doch mal die richtige Einstellung... (Das Klebeband funktioniert noch, nachdem man es um die Sattelstütze gewickelt hatte?) Was meinst Du mit "draußen drum"? Soll das Band außen auf die Lauffläche und dann auf dem Untergrund abrollen? Und wie lange hält das, bis es abgefahren ist? "Außen drum" zwischen Mantel und Felge - würde ich für besser halten - oder Mantel und Felge "eingewickelt"? Das gibt bei Felgenbremsen Probleme. Man kann natürlich seinen ganzen Werkstattkeller mitführen, aber irgendwann gibt es dann auch Gewichtsprobleme. --77.0.116.190 17:24, 23. Jun. 2019 (CEST)

Die Sache ist doch ganz einfach: Im Container nach genügend Fahrradmänteln suchen, die auf die beschriebene Weise geflickt worden sind. Und dann mit dem Ertrag ins Geschäft gehen und einen schönen neuen Fahrradmantel kaufen. ;-) --217.239.11.210 09:27, 22. Jun. 2019 (CEST)

Alternative Modelle der GewaltenteilungBearbeiten

Hallo,
wir alle kennen sicherlich das Modell der klassischen Gewaltenteilung in Judikative, Exekutive und Legislative. Nun gab es früher noch das Modell der Föderative oder das Yuan-System in Taiwan. Gibt es noch andere alternative Formen der Gewaltenteilung?--188.100.26.107 11:36, 21. Jun. 2019 (CEST)

Für Artikel in der Wikipedia in der Kategorie:Gewaltenteilung nachsehen. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:13, 21. Jun. 2019 (CEST)
Da fehlt allerdings der Absolutismus = die Negation von Gewaltenteilung. Yotwen (Diskussion) 09:47, 24. Jun. 2019 (CEST)

Notruf ohne Smartphone-PINBearbeiten

Bei meinem Smartphone (Huawei-Gerät mit EMUI 5.0.4 [Basis Android 7.0]) ist seit Kurzem die „Notruf“-Option im Entsperrbildschirm verschwunden. Früher stand sie unten links neben dem Zahlenfeld, jetzt (keine Ahnung seit wann) finde ich sie nicht mehr. Daraus zwei Fragen, eine konkret, eine allgemein:

  • Wie kann ich das wieder einstellen?
  • Gibt es eine nationale oder europäische gesetzliche Regelung dazu, ob bzw. dass von Mobiltelefonen auch ohne PIN-Eingabe ein Notruf abgesetzt werden kann? Ist das eventuell in den USA, Japan oder anderen Industrieländern, deren Absatzmarkt groß genug ist, um Einfluss auf die Produktgestaltung zu haben, der Fall?

Eine kleine Bitte: Wenn mit Links geantwortet wird, dann bitte keine unkommentierten Links in Englisch oder anderer Sprache als Deutsch, sondern diese mit einer kurzen Zusammenfassung versehen – danke! --91.221.58.22 11:45, 21. Jun. 2019 (CEST)

Ist in dem Handy eine SIM (bei Prepaid auch ohne Guthaben)? Denn die Notruffunktion besteht nur mit einer SIM. Grüße --h-stt !? 16:35, 21. Jun. 2019 (CEST)
Ja, in dem Handy ist eine SIM, ich telefoniere und habe mobiles Internet. Die Option ist bei mir seit ein paar Tagen verschwunden, vorher war sie im Entsperrbildschirm neben dem Nummernfeld, jetzt ist da leer.--77.11.132.48 17:09, 21. Jun. 2019 (CEST)
In welches Netz (GSM/UMTS/LTE/5G) bist Du eingebucht? Notrufe über LTE funktionieren nur bei wenigen Anbietern. Wenn Dein Provider keine Rückfallmöglichkeit auf GSM/2G bietet, ist auch kein Notruf möglich. --Rôtkæppchen₆₈ 17:23, 21. Jun. 2019 (CEST)
O2. Das klingt aber beängstigend. Ich werde es jetzt nicht ausprobieren, aber heißt das, ich kann sogar mit PIN im entsperrten Zustand keinen Notruf absetzen, weil es in dem Netz grundsätzlich gar nicht geht?! Das wäre für mich ein Grund, den Anbieter zu wechseln!--77.11.132.48 17:41, 21. Jun. 2019 (CEST)
Der Notruf ist auch ohne SIM-Karte möglich siehe https://www.oeamtc.at/thema/flugrettung/der-euro-notruf-112-vom-handy-ist-auch-ohne-sim-karte-moeglich-16180954 --K@rl 17:44, 21. Jun. 2019 (CEST)
Sorry, Einschränkung - das geht nur in Österreich https://www.rtr.at/de/tk/TKKS_Notrufe --K@rl 17:47, 21. Jun. 2019 (CEST)
PS: Ich habe gerade die Netzwerkeinstellungen meines Handys auf „nur 2G“ geändert. Der Notruf-Knopf ist trotzdem nicht wieder aufgetaucht. Ich glaube, ich hole mir morgen eine Telekom-SIM.--77.11.132.48 17:45, 21. Jun. 2019 (CEST)
Okay, es war ein Neustart mit den geänderten Einstellungen nötig. Jetzt ist der Notruf-Knopf da, aber es gibt eben kein LTE. Alles sehr, sehr beängstigend! So möchte ich ja gar nicht vor die Tür gehen, wenn ich im Falle eines Unfalls nicht einmal einen Krankenwagen rufen kann!--77.11.132.48 17:51, 21. Jun. 2019 (CEST)
Hilft es vielleicht, vor einem Notruf daran zu denken, LTE zu deaktivieren? --Rôtkæppchen₆₈ 18:10, 21. Jun. 2019 (CEST)
Zumindest bei meinem Gerät und Provider wird das (siehe oben) nur nach Geräteneustart wirksam. Der ganze Vorgang ist nicht so trivial, weil die Einstellung tief in den Menüs versteckt ist, erfordert außerdem die Eingabe von Geräte-PIN (sogar zweimal) und SIM-PIN und dauert gerne mal etwas länger. Wenn man gerade unter Stress steht, wie in einem solchen Fall sehr naheliegend, ist das keine praktikable Lösung. Außerdem: Ursprünglich ging es mir darum, einen Notruf ohne Eingabe jeglicher PIN abzusetzen, so dass es zum Beispiel im Fall der Fälle auch von einem Dritten gemacht werden kann. Dass das jetzt grundsätzlich überhaupt nicht mehr möglich sein soll, ist für mich, wie gesagt, ein Grund für einen Providerwechsel!--77.11.132.48 18:41, 21. Jun. 2019 (CEST)
Was heißt, über LTE sind keine Notrufe möglich? Dass man nicht 112 anrufen kann? Oder nur, dass es keine spezielle Notruffunktion gibt? --Digamma (Diskussion) 21:17, 21. Jun. 2019 (CEST)
Siehe VoLTE#Notrufe. Ohne zusätzliche Ortungsfunktion wie bei E112 ist es schwer bis nicht möglich, einer IP-Adresse des Anrufers einen Standort und damit eine zuständige Notrufzentrale zuzuordnen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:43, 21. Jun. 2019 (CEST)
Der technische Hintergrund ist folgender: Viele Internet-, Mobilfunk- oder sonstige Fernmeldeanbieter haben nur eine begrenzte Anzahl IP-Adressen zur Verfügung. Deswegen wird mehreren Kunden gleichzeitig dieselbe IP-Adresse zugewiesen und Netzwerkadressübersetzung genutzt. Da die Infrastrukturtopologie der Fernmeldeanbieter im Regelfalle aber nicht der Zuständigkeit für die Notrufzentralen folgt – die Landkreise, Stadtkreise und kreisfreien Städte sind anders geformt als die Organisationseinheiten der Fernmeldeanbieter, gibt es normalerweise keine Übereinstimmung zwischen Gebiet der zugewiesenen IP-Adresse und Zuständigkeit einer Notrufzentrale. Ein mir bekannter kleiner Internetanbieter versorgt beispielsweise den gesamten südwestdeutschen Raum mit einer einzigen IP-Range. Damit ist es unmöglich, von der IP-Adresse auf den Kunden oder dessen Standort zu schließen. Somit ist es auch unmöglich, herauszufinden, zu welcher Notrufzentrale der Notruf weitergeleitet werden muss. Einzelne große Mobilfunk- oder Internetanbieter haben viele IP-Adressen zur Verfügung, sodass die Zuteilung feinkörniger erfolgen kann, was dann anhand der IP-Adresse eine hinreichend feine Ortung ermöglicht und damit auch eine eindeutige Zuordnung zu einer Notrufzentrale. --Rôtkæppchen₆₈ 01:57, 22. Jun. 2019 (CEST)
Und warum kann die Funkzelle nicht übermittelt werden? --Digamma (Diskussion) 19:20, 22. Jun. 2019 (CEST)
Der Provider ordnet eine IP-Adresse mehreren Nutzern zu, auch in verschiedenen Funkzellen. Dadurch ist eine eindeutige Zuordnung von der IP-Adresse zur Funkzelle nicht möglich. Netzbetreiberintern wäre zwar eine Ortung über die MAC-Adresse bzw IMEI oder IMSI möglich, aber nicht von außerhalb. Da kann die Notrufzentrale dann nur den VoLTE-Gateway orten, aber nicht den notrufenden Teilnehmer. --Rôtkæppchen₆₈ 19:25, 22. Jun. 2019 (CEST)

Futur III (doppeltes Futur II)Bearbeiten

 
Teufelskreise gar nicht erst entstehen lassen

Ich kenne den Begriff „Futur III“ nur vom Satieremagazin Postillion: „Erst das Futur III ermögliche dem Sprecher, ein Ereignis in der Zukunft zu beschreiben, das höchstwahrscheinlich nicht eintrifft, weil es ohnehin verschoben wird, nach offizieller Sprachregelung aber eigentlich zutreffen müsste.“ um über den Flughafen BER zu berichten. [5]. Nun musste ich feststellen, dass in dem Artikel Futur ein Futur III mit dem Beispiel „Ich werde ihr geschrieben gehabt haben“ vorkommt (natürlich ohne Quellenangaben. Auch der Duden kennt kein Futur III. Handelt es sich bei dem Wikipedia-Artikel um ein Faketext oder gibt es irgendwelche Quellen? --Salino01 (Diskussion) 21:17, 21. Jun. 2019 (CEST)

Ich war mal mutig und habe den völlig unbelegten Edit [6] von Benutzer:Gogafax gelöscht. Wenn er auf der Artikeldiskussionsseite reputable Belege beibringen kann, kann der Abschnitt wieder rein. Bis dahin wegen bekannter Probleme (siehe Bild) erstmal raus.--Chianti (Diskussion) 22:15, 21. Jun. 2019 (CEST)
Siehe auch xkcd.com/978. --Rôtkæppchen₆₈ 22:32, 21. Jun. 2019 (CEST)
Das erinnert an das doppelte Perfekt. Das Futur II ist ja quasi ein Futur in Perfektform. Es ist also nicht abwegig zu denken, dass tatsächlich so jemand spricht. Ob es sprachlich akzeptiert ist oder ob das Phänomen zumindest schon mal untersucht wurde, ist eine andere Sache. --94.134.89.230 00:33, 22. Jun. 2019 (CEST)
Welche Massaker irgendwer privat mit der Grammatik anstellt ist irrelevant, zumindest bis das Phänomen in der Fachwelt breit rezipiert wird.--Chianti (Diskussion) 01:31, 22. Jun. 2019 (CEST)
Vermutlich einschlägig ist Norman Haß, Doppelte Zeitformen im Deutschen und im Französischen (2015). Auf den wenigen Seiten, die mich Google lesen lässt, belegt er immerhin ein (seltenes) französisches futur antérieur surcomposé (10) und spricht von "verschiedenen" doppelten Zeitformen im Deutschen. Wenn jemand Gelegenheit hätte, den Schmöker in der realen Welt mal durchzublättern... Grüße Dumbox (Diskussion) 07:36, 22. Jun. 2019 (CEST)
Unwissenschaftliches P. S.: Mein erster Gedanke war ja, dass mir eine solche Form nie über die Lippen käme. Aber für den Fall eines Vermutungs-Futur II zu einer Vorvergangenheit bin ich jetzt im Zweifel. Also reguläres Vermutungs-Futur: Ich vermute, dass er das Buch schon gelesen hat -> Er wird es schon gelesen haben. Und jetzt: Ich vermute, dass er es schon gelesen hatte -> Er wird es schon gelesen gehabt haben (?) - ja, könnte mir (südmitteldeutsch) vielleicht passieren... Grüße Dumbox (Diskussion) 07:47, 22. Jun. 2019 (CEST)
Einschlägige Grammatiken (z. B. Grammatik-Duden; Helbig/Buscha, Dt. Grammatik, S. 137-141; Sommerfeldt/Starke, Einführung in die Grammatik der dt. Gegenwartssprache, S. 66-68) behandeln ausschließlich Futur I und II.
@Dumbox Diese Überlegung führt dann ja auch dazu, daß die Vorvergangenheit nicht mehr genügt: Gestern fuhren wir in den Urlaub, nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten. Wir waren sehr in Eile gewesen, nachdem wir bemerkt hatten, daß es schon sehr spät gewesen war. Hier müßte dann ja plötzlich auch stehen: *Wir waren sehr in Eile gewesen, nachdem wir bemerkt gehabt hatten, daß es schon sehr spät gewesen gewesen war. Die Temporalität ist daher nicht einzig vom Verb abhängig, sondern von anderen Kennzeichen und damit auch Zusammenhängen: "Er wird es gelesen haben." > Er wird es in einer bestimmten Zeit in der Zukunft gelesen haben oder: > Er wird es in der Vergangenheit gelesen haben (= Vermutung), deutlicher durch "Er wird es schon gelesen haben." > hier ist nur noch Vergangenheit möglich. Die Vorvergangenheit bzw. die Reihenfolge für noch weiter zurückliegende Ereignisse ist nur anhand eines Zusammenhanges (siehe mein Urlaubsbeispiel) ersichtlich. Ähnlich verhält es sich ja auch im Konjunktiv: Er hätte gewinnen können, aber leider hatte er den Start verpaßt. Der Konjunktiv drückt hier keine Vorvergangenheit aus, ebenfalls nicht in "Ich sage, er hätte gewinnen können." Im Indikativ müßte an dieser Stelle Perfekt folgen, um die Zeitenfolge anzuwenden: Ich sage, er hat gewonnen. Bezöge ich mich auf eine Schilderung eines Ereignisses, das in der Vorvergangenheit liegt, dann könnte natürlich auf Plusquamperfekt stehen: Ich sage, er hatte gewonnen. Im Konjunktiv unterscheidet das Deutsche aber nur zwischen Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit, d. h., die Unterscheidung, die im Indikativ möglich ist, kann im Konjunktiv nicht durch das Plusquamperfekt ausgedrückt werden, da es bloße Vergangenheit wiedergibt. (Vgl. auch Helbig/Buscha, S. 171, die feststellen, daß "im Konjunktiv ein besonderes formales Kennzeichnen für die Vorzeitigkeit" fehle). Latein ist da viel genauer.--IP-Los (Diskussion) 10:32, 22. Jun. 2019 (CEST)
Ach Gottchen, ja, wenn ich heutigen Lateinschülern die irreale Periode in der Abhängigkeit erklären wollte... ;) Du hat natürlich in allem recht; wir reden ja nicht von deutscher Standardgrammatik, sondern von Dingen, die nicht Standard, aber womöglich (und nicht nur als haplos legomena) nachweisbar wären. Grüße Dumbox (Diskussion) 11:37, 22. Jun. 2019 (CEST)
Müsste das nicht hapless legomena heißen? SCNR... --Jossi (Diskussion) 12:30, 22. Jun. 2019 (CEST)
Oh, nein, da waren zwei Fehler. Wenn man tagelang etwas ganz Kompliziertes aus Tausenden von Kunststoffbausteinen zusammensetzt, und am Ende fehlt genau ein Teilchen: hapless legomania! Dumbox (Diskussion) 12:54, 22. Jun. 2019 (CEST)

Dumbox' obige Bemerkung in einem Halbsatz über "südmitteldeutsch" führt uns hier weiter. Die in der hd. Grammatik nicht existenten Doppelformen Partizip II + 'gehabt' kommen im südwestdeutschen Raum umgangssprachlich und dialektal vor und werden von dort ins Hd. übertragen worden sein (sic!). Die Dialekte kennen als Vergangenheitszeit nur das Perfekt. Will man aber eine Vorzeitigkeit in der Vergangenheit ausdrücken, bedient man sich nicht wie im Hd. des Plusquamperfekts, sondern der genannten Form. Übersetzt in Hd.: "Das habe ich gesehen gehabt" statt "Das hatte ich gesehen". Davon ausgehend entstehen Formen wie "Das wird er gesehen gehabt haben" - auch das gibt es im Dialekt (er werds schun gse-e katt hoo).--87.178.5.43 11:10, 25. Jun. 2019 (CEST)

Futur III in anderen Sprachen?Bearbeiten

Es scheint bis jetzt keine Belege für Futur III in der deutschen Sprache zu geben. Wie sieht es in anderen Sprachen (insbesondere im lateinischen oder griechischen) aus? Gibt es dort weitere Futurzeiten? (nicht signierter Beitrag von Salino01 (Diskussion | Beiträge) 14:18, 22. Jun. 2019 (CEST))

Nein, und dabei ist zumindest dreierlei zu bedenken:
  1. Sprache tendiert zur Ökonomie. Grammatisch formalisiert werden nur Zusammenhänge, die eine gewisse Frequenz und Relevanz aufweisen, was für eine Staffelung von Nach- und Vorzeitigkeit in der Regel nicht gilt. Im Bedarfsfall tun den Dienst Adverbien.
  2. In vielen Sprachen spielt Temporalität eine viel geringere Rolle als der Aspekt, das zeigt sich schon in den „klassischen Sprachen“ eindeutig. In wirklichen „Aspektsprachen“ ist ein so differenziertes Tempussystem kaum denkbar.
  3. Viele Sprachen kennen überhaupt kein Futur, und auch etwa im Latein ist es eine vergleichsweise neue Zeit, die sich aus Imperfekt- und Konjunktivformen gebildet hat. Ein dreistufiges System wäre entsprechend überraschend. Innovationen im Bereich der Futurbildung betreffen in der Regel nicht die Differenzierung von Zeitstufen, sondern aspektuelle oder expressive Variationen bzw. den Übergang des Futurs vom Bereich der Temporalität in die Modalität.
--GALTZAILE (Briefkasten) 19:31, 22. Jun. 2019 (CEST)

Kürzeste Nacht vor oder nach längstem Tag?Bearbeiten

Hallo,

wenn heute (Freitag) der längste Tag ist, war dann die kürzeste Nacht diejenige von Do auf Fr oder wird sie von Fr auf Sa erst noch folgen?

Nach kurzer Ansicht von Sommer#Dauer tendiere ich zur Vermutung: Wenn Sommeranfang auf den 20. Juni fällt, dann liegt die kürzeste Nacht zwischen dem 20. und dem 21., und wenn der Sommeranfang auf den 22. Juni fällt, dann geht die kürzeste Nacht diesem Tag voraus. Also abhängig davon, ob ein Jahr mit einem 29. Februar unmittelbar vorausgegangen ist oder ob es unmittelbar folgt. (Passt meine Tendenz? Und was ist mit Sommeranfang am 21.?)

--2.247.241.92 21:56, 21. Jun. 2019 (CEST)

Der höchste Sonnenstand ist in diesem Jahr am Freitag, 21. Juni um 17:54 MESZ [7]. --FriedhelmW (Diskussion) 22:02, 21. Jun. 2019 (CEST)
D.h. die kürzeste Nacht ist die soeben angebrochene. --j.budissin+/- 22:08, 21. Jun. 2019 (CEST)
hier prima nachzuvollziehen. --Belladonna Elixierschmiede 22:10, 21. Jun. 2019 (CEST)
Für meine Stadt: Nacht von 0:38 bis 2:14. --Digamma (Diskussion) 22:24, 21. Jun. 2019 (CEST)
Danke! --2.247.241.92 00:13, 22. Jun. 2019 (CEST)
Generell ist die korrekte Antwort auf die Frage aber von der geographischen Länge abhängig. Das Solstitium ist am 21. Juni um 15:54 UTC. Das heißt dass östlich 58,5 Grad westlicher Länge die kommende Nacht die kürzeste sein wird, westlich davon war es die letzte Nacht. --Rôtkæppchen₆₈ 00:54, 22. Jun. 2019 (CEST) Und genau gegenüber auf 121,5 Grad östlicher Länge sind beide Nächte gleich lang. --Rôtkæppchen₆₈ 00:59, 22. Jun. 2019 (CEST)
Nu aber Butter bei die Fische! Wieviel Sekunden Unterschied macht das? Yotwen (Diskussion) 07:21, 22. Jun. 2019 (CEST)
Auch das ist vom Längengrad abhängig. Und die Berrechnung wäre nicht gerade Trivial, sondern eigentlich nur näherungsweise möglich. Die Berrechnung nach den Keplersche Gesetze setzt in der Regel eine Vereinfachung voraus (in dem man beispielsweise nur die Daten von Erde und Sonne zum Berechnen nimmt). Aber eben, grundsätzlich ist Frage nach der Nachtdauer usw. ohne Ortsangabe nicht beantwortbar.--Bobo11 (Diskussion) 08:14, 22. Jun. 2019 (CEST)
Pro Längengrad macht es ungefähr 4 Minuten aus, so lang braucht die Erde um sich von einem zum andern Längengrad zu drehen. Deutschland erstreckt sich über ca. 10 Längengrade, macht also etwa 40 Minuten Unterschied. Dann hängt die Tageslänge auch von der geographischen Breite ab. Da auf der Nordhalbkugel jetzt die Nordseite am stärksten Richtung Sonne geneigt ist, bekommen nördlicher liegende Regionen mehr und länger Sonne ab. Am Nordpol geht die Sonne gar nicht unter, sie ist ständig über dem Horizont. Sozusagen ein Zirkumpolarstern auf Zeit. --Belladonna Elixierschmiede 08:36, 22. Jun. 2019 (CEST)
@Bobo11: Falsch. Die Länge der Nacht und damit auch der Unterschied zwischen kürzester und zweitkürzester Nacht ist vom Breitengrad, nicht vom Längengrad abhängig. --Rôtkæppchen₆₈ 11:39, 22. Jun. 2019 (CEST)
@Rotkaeppchen68: da hast du was nicht richtig verstanden. Ob die kürzeste Nacht vor oder nach dem längsten Tag kommt, ist vom Längengrad abhängig, nicht vom Breitengrad. Denn dazu ist als Erstes mal notwendig zu Wissen, wann der Sonne nächste Punkt erreicht ist, und welcher Längengrad zu dem Zeitpunkt gerade Sonnenhöchststand hat. Ist mein aktueller Standort nicht dort, werden die dem Tag berührenden Nächte nicht gleich lang sein (gegenüber sind es die beiden, der kürzen Nacht anschliessende Tage, die gleich lang sind). Hab ich an meinem Standort zu dem Zeitpunkt noch Morgen, dann war es die vorangehende Nacht, ist es Nachmittag, dann ist es die darauffolgende Nacht. Um wie viele Sekunden sich die beiden Nächte unterschieden, ist eben vom Längengrad abhängig. Klar ist ganz im Allgemeinen die Dauer vom Breitengrad abhängig. Aber eben grundsätzlich sind solche Zeitangaben zu der Dauer einer Nacht nur für einen ganz bestimmten Punkt halbwegs genau machbar. --Bobo11 (Diskussion) 12:47, 22. Jun. 2019 (CEST)
Du hast Benutzer:Yotwens Nachfrage offensichtlich nicht oder falsch verstanden oder Dich in der Einrückungsebene oder sonstwie geirrt. Deine Ausführungen sind keine korrekte Antwort auf Benutzer:Yotwens Nachfrage. --Rôtkæppchen₆₈ 13:21, 22. Jun. 2019 (CEST)
@Yotwen: Das macht hierzubreitengrad (48°42' N) wenige Sekunden aus. Für den Zeitraum vom 17. bis 25. Juni ist die Tageslänge jeweils mit 16 Stunden und 6 Minuten angegeben. Die Nacht ist demzufolge 7 Stunden 54 Minuten kurz. Für Libreville (0°24'N) in Gabun wird als Tageslänge 12 Stunden 6 Minuten angegeben, für den gesamten Monat Juni 2019. --Rôtkæppchen₆₈ 11:53, 22. Jun. 2019 (CEST) In Oulu (Finnland, 65°1'N) war die kürzeste Nacht (8./9. Juni) 2 Stunden 39 Minuten kurz und die zweitkürzeste (7./8. Juni) 2 Stunden 45 Minuten. --Rôtkæppchen₆₈ 12:25, 22. Jun. 2019 (CEST)
 
Graphen der Sinusfunktion (rot) und der Kosinusfunktion (blau). Beide Funktionen sind 2π-periodisch und nehmen Werte von −1 bis 1 an.
Danke, Kaeppchen, so im Nachhinein war es eine blöde Frage. Das hätte ich mir denken können, wenn ich mir den Sinus noch einmal angesehen hätte. Yotwen (Diskussion) 19:43, 22. Jun. 2019 (CEST)
Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten. --Rôtkæppchen₆₈ 22:19, 22. Jun. 2019 (CEST)

22. Juni 2019Bearbeiten

WahlgeheimnisBearbeiten

Nochmal die Bremer Wahlen (sinngemäß auch auf Bundestagswahlen anwendbar): Bei den Wahlen in Bremen hatten die Wähler jeweils fünf Stimmen für die Wahl der Bürgerschaftsmitglieder (Landesparlament), der Stadtteilbeiräte in Bremen und der Stadtverordnetenversammlung in der Stadt Bremerhaven (Gemeindeparlament). (Genau genommen gibt es in der Stadt Bremen auch noch ein Gemeindeparlament, die sog. Stadtbürgerschaft. Dafür findet in Bremen aber keine besondere Wahl wie für die Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven statt, sondern die für die Stadt Bremen gewählten Landes-Bürgerschaftsmitglieder sind im Prinzip auch die Stadtbürgerschaftsabgeordneten. Personalidentität braucht aber trotzdem nicht vorzuliegen, weil die Wählerschaft nicht identisch ist: Für die Stadtbürgerschaft sind nämlich auch in Bremen wohnende EU-Bürger wahlberechtigt, für die Landes-Bürgerschaft nicht.) Die Stimmabgabevermerke in den "Stimmzetteln" - tatsächlich sind es mehrseitige Stimmzettelhefte - werden von den Wahlvorständen nicht im wörtlichen Sinn gezählt, sondern per Eingabe von Hand an Rechnerarbeitsplätzen in Computer übertragen. Dadurch liegen sozusagen Kopien der Stimmzettel in elektronischer Form vor - natürlich anonym, bekannt bzw. erfaßt ist nur, aus welchem Stimm- bzw. Briefwahlbezirk die Stimmzettel stammen. Und jetzt die Frage: Bestünden hinsichtlich des Wahlgeheimnisses Bedenken dagegen, daß die Wahlbehörde eine Liste bzw. Datei dieser einzelnen Stimmzettel veröffentlicht, also sowas in der Art "Wahlbezirk XYZ, Stimmzettel Nr. abc, CDU 5 Stimmen" etc.? (Die Stimmzettel werden bei der Auszählung numeriert, um später nachprüfen zu können, ob die Stimmabgabevermerke korrekt in den Rechner übernommen wurden. Ein Rückschluß auf die Person eines Wählers ist durch diese mehr oder weniger willkürliche Individualisierung bzw. Vereinzelung nicht möglich.) Sinn der Sache wäre, daß sich manche Wähler davon überzeugen können, daß ihre Stimmabgabe auch korrekt erfaßt wurde, jedenfalls diejenigen, die eine einzigartige Stimmenverteilung vorgenommen haben. Das wäre für eine Wahlanfechtung von Bedeutung, falls sich nämlich eine relevante Anzahl von Wählern fände, die bezeugt, daß sie ihre Stimmabgabe in der Liste nicht vorfinden. Bei Bundestagswahlen wäre eine entsprechende Veröffentlichung denkbar, falls die Stimmzettel, was nicht der Fall ist, ebenfalls elektronisch erfaßt würden. Auch hier gäbe es in einzelnen Stimmbezirken sicherlich einzigartige Kombinationen aus Erst- und Zweitstimme. --77.3.130.207 02:48, 22. Jun. 2019 (CEST)

TLDR (und hier) --84.190.206.159 05:38, 22. Jun. 2019 (CEST)
Der TLDR-Troll schon wieder... --77.8.188.209 07:59, 22. Jun. 2019 (CEST)
Service. Wer die Frage sucht (steht relativ mittig): Bestünden hinsichtlich des Wahlgeheimnisses Bedenken dagegen, daß die Wahlbehörde eine Liste bzw. Datei dieser einzelnen Stimmzettel veröffentlicht, also sowas in der Art "Wahlbezirk XYZ, Stimmzettel Nr. abc, CDU 5 Stimmen" etc.? -- southpark 09:54, 22. Jun. 2019 (CEST)
Laut §59 Landeswahlordnung Bremen sind die Wahlunterlagen (also auch die Stimmzettel) für Unbefugte unzugänglich zu verwahren. Diese Vorschrift findet sich z.B. auch in der Bundeswahlordnung. Das schließt eine Veröffentlichung einzelner Stimmzettel aus, eine solche wäre auch ziemlich sicher verfassungswidrig (§75 Bremer Landesverfassung): die Wahl ist geheim, das heißt aber auch dass alles nicht Notwendige zu vermeiden ist, was Rückschlüsse auf das Stimmverhalten zulässt.--Chianti (Diskussion) 10:25, 22. Jun. 2019 (CEST)
Unzugänglich verwahren und veröffentlichen schließen sich nicht aus. Während der Auszählung sind die Stimmzettel ohnehin für jeden einsehbar. Und die Möglichkeit auf Rückschlüsse über die Stimmabgabe kann ich nicht erkennen - weder kann man wissen, wer gewählt hat, noch wie. --77.8.188.209 12:53, 22. Jun. 2019 (CEST)
Dass Wählerstimmen ab und an unter dem "Tisch" verschwinden, ist in der BRD durchaus üblich. Nicht ohne Grund wird die Bundesrepublik von der OSZE beobachtet. Der Einfluss auf die Wahlergebnisse dürfte allerdings minimal sein. Es ist aber nicht so, dass es hierzulande nie Wahlbetrug gegeben hätte.--217.251.111.81 16:18, 22. Jun. 2019 (CEST)
Danach war aber nicht gefragt. Und es braucht wohl nicht allzuviel Phantasie, um darauf zu kommen, daß das Ergebnis einer Wahl, die tatsächlich überhaupt nicht ausgezählt wurde, angefochten und der Wahlleiter in diesem Zusammenhang aufgefordert werden könnte, sämtliche Stimmzettel bzw. deren elektronisches Äquivalent zu veröffentlichen. Was er erwartbarerweise mit dem Argument des Wahlgeheimnisses ablehnen könnte. (Wie man auf sowas kommt? Motiv, Gelegenheit... Sollte einen auch nicht unbedingt wundern, wenn bei der starken Sommerhitze die "sicher aufbewahrten" (Papier-)Stimmzettel in Brand geraten sollten. Solche bedauerlichen Vorfälle geschehen halt manchmal.) Was wirklich traurig ist, ist die Tatsache, daß solche Vorkommnisse "keine Sau" interessieren und tausende "Wahlhelfer" diese Machenschaften nicht durchschauen. Ist aber auch alles in Ordnung (s. § 54b IV BremLWO), nicht? Was zählen da schon abseitige Ansichten eines BVerfG zu elektronischen Wahlgeräten... --77.8.188.209 19:27, 22. Jun. 2019 (CEST)
Netter Troll- und Verleumdungsversuch, aber zu durchsichtig. Die Wahrheit ist dagegen, dass die OSZE-Beobachter in Deutschland auf Einladung von Deutschland anwesend waren und das reine Routine ist.--Chianti (Diskussion) 20:52, 22. Jun. 2019 (CEST)
Ja lieber Schwätzer. Wir wissen es. Nie hat es in 70 Jahren BRD Walbetrug gegeben. Amen. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/meissen-polizei-prueft-anfangsverdacht-wegen-wahlfaelschung-a-1268960.html--2003:CB:2BFC:1359:D453:EE5C:4D23:ADF8 06:37, 25. Jun. 2019 (CEST)
Hallo? Sind hier manche gleicher? Sieh mal: 77.8.188.209 antwortet um 19:27, 22. Jun. 2019 (CEST) direkt auf 217.251.111.81 16:18, 22. Jun. 2019 (CEST), und Chianti um 20:52, 22. Jun. 2019 (CEST). Damit kam 77.8.188.209 zuerst, und Chianti drängelt sich nicht vor, denn Chianti ist weder schöner noch wichtiger. Einverstanden? --77.0.116.190 17:05, 23. Jun. 2019 (CEST)
Antifa-Schwätzer und Berufstroll. Denk Dir nichts.--2003:CB:2BFC:1359:D453:EE5C:4D23:ADF8 06:37, 25. Jun. 2019 (CEST)

Notebook-Akku-Probleme => Mainboard austauschen?Bearbeiten

Hi in die Runde,

da ich mich mit Hardware nicht so wirklich auskenne und im Netz keine Antworten zu meiner konkreten Frage gefunden habe, versuche ich's mal hier. Den Artikel Mainboard habe ich auch schon gelesen, hat mir aber leider auch nicht weitergeholfen.

Folgendes: Bei meinem Notebook lädt der Akku nicht mehr. Ein Versuch mit einem neuen Akku wurde schon gemacht - hat nichts genützt. Das Problem ist also offensichtlich nicht der Akku selber, sondern irgendwie die Kontakte zwischen Akku und Notebook.

Nun war ich nochmal in der Werkstatt, und jetzt wollen die das Mainboard austauschen.

Das klingt für mich nach einer ziemlich radikalen Maßnahme. Und da ich in der Vergangenheit manchmal schon den Verdacht hatte, dass bei solchen Reparaturen einfach irgendwas gemacht wird, obwohl man gar nicht so genau weiß, ob das helfen wird, frage ich mich: Ist das eine sinnvolle Maßnahme? Oder ist das nur ein Schuss ins Blaue? Soll ich die das machen lassen oder besser die Werkstatt wechseln?

Danke Euch schonmal vorab für kompetente Meinungen! --217.239.11.210 09:12, 22. Jun. 2019 (CEST)

  1. wäre die Angabe, um welches Notebook-Modell es sich handelt, für genauere Auskünfte vermutlich sinnvoll
  2. sind sehr viele Steuerungsfunktionen bei Notebooks auf dem Mainboard integriert, üblicherweise auch die Ladesteuerung. Wenn der betreffende Chip also defekt ist, ist ein Tausch des MB naheliegend.
  3. in vielen Städten oder an Unis gibt es Repair-Cafes, wo du dir eine zweite Meinung holen kannst.

--Chianti (Diskussion) 09:52, 22. Jun. 2019 (CEST)

  1. Kostenvoranschlag geben lassen
  2. Überlegen, ob es sich lohnt, ein altes Notebook noch mal zum Laufen zu bringen
Gruss --Nightflyer (Diskussion) 09:55, 22. Jun. 2019 (CEST)
Danke!
Zu 1a. Toshiba Satellite (Nr. weiß ich gerade nicht, da das Notebook schon in der Werkstatt liegt)
Zu 2a. Danke, das ist doch schonmal ein Hinweis, dass die Idee der Werkstatt zumindest nicht völlig abwegig ist.
Zu 3a. Repair-Café - o.k., für eine zweite Meinung vielleicht einen Versuch wert. Ansonsten scheint es ja so, dass man da mehr oder minder seine Sachen selbst reparieren muss... das wäre mit meinen zwei linken Händen keine gute Idee.
Zu 1b. Kostenvoranschlag - ja klar, immer.
Zu 2b. Lohnt sich für mich auf jeden Fall. Das Notebook (Ultrabook, genaugenommen) läuft ja zum einen tadellos, bis eben auf den Akku. Unter aktuellen Geräten habe ich noch nicht keines gesehen, das meinen Zwecken so ideal entspricht: dünn, leicht, vollständige Tastatur, nichtspiegelnder 13-Zoll-Bildschirm... genial. Mein Nachfolge-Ultrabook, das ich mir notgedrungen für unterwegs gekauft habe, war genauso teuer, ist aber nicht halb so gut, obschon fünf Jahre jünger. Also, die Frage, ob es sich lohnt, ist für mich klar entschieden.
--217.239.11.210 10:28, 22. Jun. 2019 (CEST)
Es wäre natürlich auch einer kompetenten Werkstatt möglich zu ermitteln, ob der Laderegler-Chip auf dem Mainboard defekt ist und ihn auszutauschen. Wie so etwas geht, zeigt dieses aufschlussreiche Video. Dazu muss allerdings auf dem MB gelötet werden, was recht aufwendig ist. Ich kann nur empfehlen, das Video komplett anzuschauen um mal einen Begriff dafür zu bekommen, wie viel Zeit sowas draufgeht (alleine um ans MB zu kommen, der Unterschied zu Profi-Geräten wie T/X/W/P-Thinkpads, die auch auf Service­freundlichkeit hin konstruiert werden, ist immens). Ab 8:50 dann die Diagnose und Chip-Austausch. Wenn eine Werkstatt solche Geräte und Personal nicht hat ist es halt einfacher, ein OEM-Motherboard für 50 oder 100 Euro zu bestellen und das zu tauschen.--Chianti (Diskussion) 11:20, 22. Jun. 2019 (CEST)
Danke für den Tipp, dem werde ich mal nachgehen.
Was die Servicefreundlichkeit betrifft, so geriet einer der Mitarbeiter dort beinahe in Ekstase, als er das Innenleben dieses Geräts sah, und klagte, dass man so servicefreundliche Geräte heute überhaupt nicht mehr kriegt (Toshiba stellt sie ja auch nicht mehr her). Also so schlimm kann es zumindest damit nicht sein. :-) --217.239.11.210 13:49, 22. Jun. 2019 (CEST)
Die genannten Thinkpad-Serien waren jetzt nur als bekanntestes Beispiel hergenommen, Dell und Toshiba haben auch Profi-Notebooks mit dem von dir erwähnten Aufbau   --Chianti (Diskussion) 18:18, 22. Jun. 2019 (CEST)
Du könntest das Problem mal in einem Fachforum vorstellen (hier ein Beispiel mit ganz ähnlichem Thema), am Besten mit allen schon bekannten Befunden. --84.190.206.159 11:09, 22. Jun. 2019 (CEST)
Danke für den Tipp! Das werde ich mir mal näher angucken. Auf den ersten Blick sieht es allerdings so aus, als ob die aktuell aktiven Forumsteilnehmer dort überwiegend Interesse daran haben, gefälschte Führerscheine zu verkaufen. :-/ --217.239.11.210 11:17, 22. Jun. 2019 (CEST)
Uups? Sorry, so genau hatte ich mir diese Seite gar nicht angeguckt. Vielleicht finden sich noch andere. --84.190.206.159 11:44, 22. Jun. 2019 (CEST)
Und der neue Akku ist bestimmt i.O. und funktioniert an einem anderen Gerät? Vielleicht einfach nur ganz tief entladen, was kein wunder wäre, wenn er jahrelang im Regal gelegen hätte. Mal laaange am Notebook (und dieses am Netzteil) lassen, vielleicht wacht er ja noch auf ;-) --84.190.206.159 12:40, 22. Jun. 2019 (CEST)
Na ja, es ist ja schon etwas verdächtig, wenn der neu eingebaute Akku exakt genauso reagiert wie der alte: nämlich gar nicht... (auch nach noch so langem Am-Netz-Lassen). --217.239.11.210 13:57, 22. Jun. 2019 (CEST)
Bei mir (Chromium mit uBlock) sind unter dem angegebenen Link keinerlei gefälschte Führerscheine zu entdecken, dafür eine fachlich fundierte Diskussion darüber, dass es ein simples Kontaktproblem sein kann, das sich über mechanischen Aus- und Einbau des Akkus lösen lässt. --Kreuzschnabel 14:31, 22. Jun. 2019 (CEST)
Unter dem angegebenen Link ist eine Problembeschreibung zu finden, die meiner zwar ähnelt, aber doch unterschiedlich genug ist, um nicht zuzutreffen. Wenn es bei mir mit einfachem Ein- und Ausbau des Akkus zu lösen gewesen wäre, müsste es ja funktionieren.
Also habe ich mir das restliche Forum angeguckt, in dem jedoch wenig aktuelle fachliche Aktivität herrscht, dafür aber umso mehr Spam, so dass es sich wohl kaum lohnt, sich dort für eine Frage extra zu registrieren. --217.239.11.210 00:55, 23. Jun. 2019 (CEST)
@Kreuzschnabel:Ich empfand die gegebenen Antworten nicht als fachlich fundiert, sondern eher als ahnungslose Nebelstocherei mit Zufallstreffer. --Rôtkæppchen₆₈ 01:07, 23. Jun. 2019 (CEST)
Äähm... ja. So kann man es auch sagen. --217.239.11.210 02:13, 23. Jun. 2019 (CEST)
<seufz> Natürlich ist unter dem angegebenen Link keine ingenieurwissenschaftlich durchdachte Antwortmatrix zu finden, aber halt auch nicht überwiegend gefälschte Führerscheine. Wahrscheinlich habe ich aber nur einen Witz nicht verstanden :D --Kreuzschnabel 07:43, 23. Jun. 2019 (CEST)
Nix Witz. Das ganze Forum dort ist vollgespammt von Führerschein-Verkäufern; guck Dir doch einfach nur mal die Forumsübersicht an. Und wenn man dann sieht, dass die letzte sinnvolle Antwort in dem Unterforum Monate her ist, der Spam da aber ewig lange stehenbleibt, kann man sich die Mühe des Registrierens wohl sparen. --91.34.38.33 09:15, 23. Jun. 2019 (CEST)

ÜberbettBearbeiten

Gibt es eine genaue Definition, was mit "Überbett" gemeint ist? Laut Wikipedia Bettware ist ein Überbett die Tagesdecke. Laut Duden ist ein Überbett ein Deckbett, was laut Decke (Textilie) die Bettdecke ist. Wenn man googelt findet man Überbett sogar für die Auflage verwendet z.B. ein Spannbetttuch. Ist der Gebrauch des Wortes regional so unterschiedlich oder gibt es gar keine einheitliche Definition? --94.217.48.181 09:44, 22. Jun. 2019 (CEST)

Ein Überbett ist „ein Bett, welches über einem andern liegt, oder über ein anderes gelegt wird“.[8] --Rôtkæppchen₆₈ 16:33, 22. Jun. 2019 (CEST) Bei den Grimms ist es ein Deckbett.[9] --Rôtkæppchen₆₈ 16:37, 22. Jun. 2019 (CEST)
Bett und Überbett. Ich lehre euch das Überbett. Das Bett ist etwas, das überwunden werden sollte. Ernsthaft jetzt: Es liegt auf der Hand, dass es regionale Unterschiede gibt, denn man bettet sich nicht immer gleich, und wie man sich bettet, so sagt man. Bett meint, zumindest im Süden, traditionell häufig das Bettzeug, nicht das Holz- oder Metallgestell. Bedeckt man sich mit einem schlichten Tuch (wie die Amerikaner, between the sheets) und wirft bei Kälte noch eine Kolter (oh weh, eine durchaus irreführende BKL!) drüber, dann ist die das Überbett. Benutzt man, wie hierzulande üblich, ein bezogenes Deckbett, dann wird das Überbett folglich zu dem, was man noch darüber legen kann, etwa die Tagesdecke. Überbett für den Spannbezug scheint mir sekundär, mehr von der modernen Vorstellung von Bett = Gestell mit Matratze ausgehend. Grüße Dumbox (Diskussion) 09:08, 23. Jun. 2019 (CEST)
Vielen Dank für die Antworten bislang. Zur Klarstellung, es geht mir um den zeitgenössichen Gebrauch im Deutschen in DACH. Hintergrund ist, dass ein deutschlernender Ausländer gefragt hat. Wie so oft stoßen die auf Dinge, über die man sich als Deutscher überhaupt keinen Kopf macht. Ich selbst verwende das Wort nicht, es ist irgendwo im passiven Wortschatz ganz unten. --84.57.121.134 09:58, 23. Jun. 2019 (CEST)
Mal eine ganz andere Idee: Ist es möglich, dass es sich um ein Missverständnis handelt und "Oberbett" gemeint ist? Das wäre mir zumindest sehr viel geläufiger. "Überbett" habe ich persönlich noch nie gehört und wird laut Duden auch nur "landschaftlich", also wohl regional, gebraucht. --91.34.38.33 13:22, 23. Jun. 2019 (CEST)
Es steht so in seinem Wörterbuch Deutsch-Rumänisch (die Rückübersetzung ist übrigens plapuma). Für mich persönlich ist Oberbett auf dem selben (niedrigen) Wahrnehmungsniveau wie Überbett. Noch nie verwendet und ganz selten mal gehört. Wo spricht man so, wenn ich fragen darf? Ich kenne nur Bettzeug, Decke, Bettdecke und Tagesdecke. --178.7.111.242 18:37, 24. Jun. 2019 (CEST)

Ebookreader-Programm mit Übersetzungsfunktion bei Google PlayBearbeiten

Moin, auf meinem Sony-Ebook-Reader ist voreingestellt ein im Hintergrund agierendes Übersetzungsprogramm installiert, mit dem man sich beim Lesen fremdsprachiger Texte automatisch die deutsche Übersetzung einzelner Wörter anzeigen lassen kann. Das funktioniert sehr gut. Da ich zwischenzeitlich auch das Tablet des Öfteren als E-Reader verwende, meine Frage: Gibt es ein bei Google Play herunterladbares Ebookreader-Programm, was ebenfalls eine solche Übersetzungsfunktion beinhaltet? Der Reader sollte zumindest EPUB und PDF können, wobei ich mir bewusst bin, dass ein Übersetzungsprogramm für PDF-Dokumente wohl nicht existieren dürfte. Das Übersetzungsprogramm sollte mindestens Englisch-Deutsch können evtl. auch Französisch-Deutsch. Grüße --Erfurter63 (Diskussion) 10:46, 22. Jun. 2019 (CEST)

Welches Tablet verwendest du denn? --Jossi (Diskussion) 12:37, 22. Jun. 2019 (CEST)
Ein Tab A von Samsung. 10,6 Zoll. Betriebssystem Android--Erfurter63 (Diskussion) 13:00, 22. Jun. 2019 (CEST)
Da bin ich leider raus. Ich hab nur iPads. --Jossi (Diskussion) 13:06, 22. Jun. 2019 (CEST)
Hast Du schon die Übersetzungsfunktion von Google Chrome versucht? --Rôtkæppchen₆₈ 15:44, 22. Jun. 2019 (CEST)
Ich suche eine Funktion (Wörterbuch), die innerhalb des E-Readerprogramms durch Klick auf ein bestimmtes Wort die deutsche Übersetzung anzeigt. Also keine komplette Übersetzung eines Texts. In E-Book-Readern sind solche Funktionen oft integriert. Meine Frage geht dahin, ob es E-Reader-Apps (für Tablets oder Smartphones) gibt, die solch eine integrierte Funktion auch haben. --Erfurter63 (Diskussion) 18:00, 22. Jun. 2019 (CEST)
In Aldiko Book Reader kann man mit einem Klick den Google Übersetzer aufrufen. --FriedhelmW (Diskussion) 18:27, 22. Jun. 2019 (CEST)
Danke für den Tipp. Funktioniert ganz gut, sogar bei PDF-Texten. Habe inzwischen rausgefunden, dass auch bei anderen Readerapps (Prestigio z.B.) klappt. --Erfurter63 (Diskussion) 23:36, 22. Jun. 2019 (CEST)

Wer entscheidet in Europa was für Raumfahrtmissionen durchgeführt werden?Bearbeiten

[10] Die Eu, die ESA? Welche Gremien oder Institutionen sagen am Ende wohin es geht? Danke&mfg --109.70.99.121 11:36, 22. Jun. 2019 (CEST)

Steht recht ausführlich im Artikel European Space Agency, Kurzfassung: es kommt drauf an. en:European_Space_Agency#Activities_and_programmes zeigt etwas kompakter, welche unterschiedlichen Missionen es geben kann und wo sie beschlossen werden.--Chianti (Diskussion) 11:49, 22. Jun. 2019 (CEST)
Die ESA ist keine Institution der EU. Die ESA führt übrigens auch Umfragen durch, was die Leute interessiert, z.B. hier. --Christian140 (Diskussion) 13:10, 22. Jun. 2019 (CEST)

In Moskau, auch Europa, entscheidet das die Roskosmos bzw. deren Geldgeber, die russische Regierung. --2A02:120B:C3C6:7941:118D:6FB9:F77E:7830 05:31, 24. Jun. 2019 (CEST)

Einmal angenommenBearbeiten

ich habe 500000 Euro. Wie viel verliere ich durch die Niedrigzinspolitik der EZB, sagen wir einmal in 10 Jahren (unter der fiktiven Voraussetzung, dass die Zinsen so niedrig bleiben wie jetzt)? Danke!--217.251.111.81 16:21, 22. Jun. 2019 (CEST)

Durch die eventuellen Negativzinsen oder im Vergleich zu höheren Zinsen? --2003:C6:172F:577B:6D73:31:410D:B7AC 16:33, 22. Jun. 2019 (CEST)
Ich vergleiche einmal mit einem Anderen, der kein Geld hat und nur Grundsicherung kriegt. Dein Geld liegt nach 10 Jahren immer noch unter dem Kopfkissen oder im Garten vergraben, schlimmstensfalls auch bei einer Bank, und ist soviel weniger Wert wie die Preise bis dahin gestigen sind, also - X,y%. Also: X,y% mal 500000 € ist dann dein Verlust. Der andere hat immer noch kein Geld und kriegt immer noch die Grundsicherung, also: kein Verlust. Was ist erstrebenswerter? Schon Jesus von Nazareth empfahl damals bei irgendwie ähnlicher Frage: Verschenke alles und folge mir nach. Das war, auch ökonomisch betrachtet, nicht der schlechteste Rat. --2003:D0:2F0C:7601:4052:39CE:3964:C366 16:38, 22. Jun. 2019 (CEST)
Bei einer Inflation von 2 % pro Jahr wären die 500.000 € nach 10 Jahren so viel Wert wie heute 409.000 €. Die kannst das Geld aber bspw. auch am Aktienmarkt anlegen. Bei der Grundsicherung kommt es ja darauf an, ob diese überhaupt so viel ansteigt, dass sie die Inflation deckt. Ansonsten kommt es da natürlich auch zu einem Verlust der Kaufkraft. Geld unterm Kopfkissen ist jedenfalls nicht gut für die Wirtschaft. Damit entziehst du es dem Wirtschaftssystem. Der Rubel soll doch rollen. Wenn du wenigstens einer Bank gibt, kann diese es wieder verwenden, z.B. um Kredite zu gewähren, vielleicht für ein Startup das über Jahre eine neue Branche prägt und neue Arbeitsplätze schafft. --Christian140 (Diskussion) 16:55, 22. Jun. 2019 (CEST)
Die Bank will das Geld aber nicht, deswegen die Nagativzinsen. Wenn die Bank Geld braucht, dann nimmt sie heutzutage nicht das teure Geld der Kunden, sondern das billige Geld der Zentralbank. --Rôtkæppchen₆₈ 17:45, 22. Jun. 2019 (CEST)
Wobei die Annahme eig. die die ist dass zu tatsächlich zu 0 % anlegst. Danni ist das eine klassische Inflationsrechnnung für die es zahlreiche Online-Rechner gibt. Wobei du natürlich auch eine heute übliche Inflation von 1-2 % annimmst.--Antemister (Diskussion) 17:52, 22. Jun. 2019 (CEST)

Nichts. Entgangener Zinsgewinn ist kein "Verlust". Niemand zwingt irgendwen zu einer bestimmten Geldanlage und bei der EZB kann man als Privatanleger sowieso nicht investieren, nur in deutsche, griechische oder andere Staats- oder Unternehmensanleihen. Fragen mit "fiktiver Voraussetzung" sind keine Wissensfragen für die WP:Auskunft. Du kannst fragen "wie viel mehr Zins bekomme ich bei Anlagebetrag X in 10 Jahren, wenn die Zinsen 4,5 statt 0,5 Prozent p.a. betragen" (mit dem unschönen Nebeneffekt dass sich herausstellt, dass du elementare Kulturtechniken nicht beherrschst), aber Spekulatius hat hier nichts verloren. Hier ist ein Onlinerechner, hier beispielhaft eine 2028 fällige Staatsanleihe in US-Dollar mit Rendiet 4%.--Chianti (Diskussion) 18:14, 22. Jun. 2019 (CEST)

Kluge Leute haben mal den Begriff Opportunitätskosten erfunden. Und real existierende Finanzämter runzeln auch den gehobenen Zeigefinger, wenn der Vermieter den Wohnungsmieter nicht bis zum Gehtnichtmehr ausquetscht. --77.8.188.209 19:34, 22. Jun. 2019 (CEST)
@Chianti: die frage ist hier völlig zu recht. wer eine frage so ausformuliert wie Du stellt, der stellt die Frage nicht, da er die Antwort weiß. ... oder er stellt sie doch, denn er bezweifelt die aussge "Entgangener Zinsgewinn ist kein "Verlust"" ...Sicherlich Post 19:52, 22. Jun. 2019 (CEST)
Bitte den Einleitungstext dieser Seite lesen und verstehen. Hier geht es um Wissensfragen, nicht um Spekulationen über die Zinsentwicklung der nächsten 10 Jahre. Diskussionen über die Niedrigzinspolitik gehören ins WP:Café, nicht hierher.--Chianti (Diskussion) 20:48, 22. Jun. 2019 (CEST)
Bitte die Frage nochmal lesen. Spekulationen über die Zinsentwicklung der nächsten 10 Jahre sind gar nicht was der Fragende möchte. Er stellt. im engeren Sinne eine einfache Mathematikaufgabe, im weiteren Sinne, ggf. überraschend für den Fragenden, eine Frage aus dem Bereich der Wirtschaftswissenschaften, wo der Fragende ggf. Opportunitätskosten kennenlernt. ...Sicherlich Post 21:00, 22. Jun. 2019 (CEST)

Orgelbauer Friedrich WeigleBearbeiten

Im Artikel Friedrich Weigle steht * 17. November 1850 in Stuttgart; † 6. Januar 1906 ebenda. Dasselbe Datum findet sich in verschiedenen Quellen, Zeitungsartikeln etc. Auf dem Grabstein in Echterdingen steht etwas anderes: 19. Januar 1906. Kann irgendjemand die Melderegister einsehen und definitiv eines der Daten bestätigen?

Weiterhin könnte man im selben Aufwasch die Daten von Friedrich Weigle (Sohn) einsehen, dort ist kein Geburts- und Sterbeort angegeben. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 20:05, 22. Jun. 2019 (CEST)

Lesetipp: WP:NOR. Das auf Commons hochgeladene Foto des Grabsteins ist mMn Beleg genug, um die Daten zu korrigieren.--Chianti (Diskussion) 20:32, 22. Jun. 2019 (CEST)
13 Tage Differenz, das ist doch der Unterschied zwischen julianischem und gregorianischem Kalender. Hast Du schon den Urenkel gefragt? --Rôtkæppchen₆₈ 20:50, 22. Jun. 2019 (CEST)
Ich bezweilfe dass du selbst die exakten Daten deiner eigenen Urgroßväter kennst. Der Urenkel ist genauso auf die divergierenden Quellen angewiesen, kann uns also nicht bei der Wahrheitssuche helfen. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 21:49, 22. Jun. 2019 (CEST)
War es bei der Umstellung, bummelig um 1900 wären ein paar Tage mehr dazugekommen, zumal selbst in Baadewüddebääsch dereinst der gregorianische Kalender galt. --Elrond (Diskussion) 21:06, 22. Jun. 2019 (CEST)
Bei der Umstellung 1582 betrug die Differenz 10 Tage, 13 Tage sind es seit März 1900. --Digamma (Diskussion) 21:58, 23. Jun. 2019 (CEST)
Wurttemberg  Württemberg, wozu Stuttgart und Echterdingen gehörten, führte den verbesserten Reichskalender schon 1700 ein. Es kann also entweder reiner Zufall sein oder irgendwie Folge der intensiven württembergisch-russischen Beziehungen nach der Heirat von Katharina Pawlowna und Wilhelm I. (Württemberg). --Rôtkæppchen₆₈ 21:24, 22. Jun. 2019 (CEST)
Solche Abweichungen zwischen Literaturangabe und Grabstein sind nicht ganz selten, das erfordert Klärung. Keinesfalls sollte man automatisch vom Grabstein abschreiben, das ist kein amtliches Dokument, und unsere (Hilfs-)Überlegung, die Angehörigen werden ja wohl nur absolut Richtiges auf dem Grabstein in Auftrag gegeben bzw. akzeptiert haben, wäre WP:TF, auch wenn das naheligend klingt, weil nämlich irgendwelche evtl. Irrtumsmöglichkeiten dadurch von vornherein ausgeschlossen werden. --Dioskorides (Diskussion) 21:27, 22. Jun. 2019 (CEST)
Nur Einsicht in die Melderegister kann diese Frage einigermaßen zuverlässig klären. Ich tendiere aber dazu dem Grabstein zu glauben, den ich selbst fotografiert habe und damit diverse journalistische Quellen zu verwerfen. Eine Todesanzeige in der Zeitung könnte auch dabei helfen. Wenn die Anzeige bereits vor dem 19. Januar gedruckt wurde, sagen wir mal am 8. oder 10., so wäre das ein Beweis gegen den Grabstein. In meiner Verwandschaft wurde mein Großonkel mit einem falschen Geburtsdatum geführt: Die (Haus-)Geburt war am Samstag und wurde am Montag auf dem Rathaus angezeigt mit dem korrekten Datum, aber der Bezirksbürgermeister war nachlässig und hat die Eintragung irrtümlich mit dem Datum von Montag vorgenommen. Die Familie hat gegen diesen Fehler opponiert, aber da hieß es immer, dass man da nachträglich nichts mehr ändern kann (das ist wahrscheinlich auch BS, aber die Sesselfurzer und Bürgermeister zu der Zeit waren nahezu gottgleich). Auf diese Weise wurden meinem Großonkel zwei Tage seines irdischen Lebens genommen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 21:49, 22. Jun. 2019 (CEST)
Wikipedia-technisch ist die Sache doch eigentlich klar: Die derzeitigen Angaben im Artikel sind völlig unbelegt. Solange das der Fall ist, haben wir doch gar nicht die Situation, verschiedene Quellen gegeneinander abwägen zu müssen. Der Nutzer, der die Daten damals eingefügt hat, scheint nicht mehr aktiv zu sein; insofern können wir ihn wohl nicht mehr fragen, woher er die Daten hatte.
Liegen Dir denn selber irgendwelche Quellen mit dem anderen Datum vor? Wenn ja, was für welche? Und bist Du sicher, dass sie nicht das Datum aus WP abgeschrieben haben? --217.239.11.210 01:18, 23. Jun. 2019 (CEST)
Hier gibt es einen Buchscan mit einem Artikel von Fritz Weigle, dem Enkel von Friedrich Weigle sr. Hier gibt Fritz Weigle als Todestag seines Großvaters den 6. Januar 1906 an. --Rôtkæppchen₆₈ 09:11, 23. Jun. 2019 (CEST)
Gibt's für den Scan auch eine Quellenangabe? Woraus stammt der?
In dieser Form - als unbequelltes pdf auf der Website einer Kirchengemeinde - ist er ja kaum als WP-taugliche Quelle zu verwenden oder in seiner Glaubwürdigkeit einzuschätzen. --91.34.38.33 09:26, 23. Jun. 2019 (CEST)
Die umlaufenden Quellen ähneln sich stark, da hat einer vom anderen abgeschrieben, sie sind sich aber im Datum einig, nur der Grabstein widerspricht. --Giftzwerg 88 (Diskussion) 09:59, 23. Jun. 2019 (CEST)
@91.34.38.33, dieses PDF diente aber offensichtlich dem Artikelersteller als Quelle, denn sonst hätte er es nicht in der Literaturliste aufgeführt. --Rôtkæppchen₆₈ 10:13, 23. Jun. 2019 (CEST)
@91.34.38.33, der Scan stammt aus der „Festschrift anlässlich der Einweihung der Weigle-Orgel am 20. Januar 1985“.[11] --Rôtkæppchen₆₈ 10:24, 23. Jun. 2019 (CEST)
Ah, das hatte ich nicht gesehen. Ja, in dem Fall hilft wohl tatsächlich nur ein Blick in die Urkunden. Oder zählt das dann womöglich wiederum als WP:OR? --91.34.38.33 13:16, 23. Jun. 2019 (CEST)
Iczh hab das auch nur durch Googelei herausgefunden. Man müsste als nächstes herausfinden, in welcher Bibliothek diese Festschrift steht und dann mal die ganzen fehlenden Angaben (Orignaltitel, Verlag, Jahr etc) ergänzen. Evtl weiß ja auch die Evangelische Kirchengemeinde Echterdingen weiter. --Rôtkæppchen₆₈ 15:03, 23. Jun. 2019 (CEST)
Rein aus Wikipedia-Perspektive wäre auch die Angabe "6. oder 19. Januar" vollkommen OK. Ich kenne und teile den Drang, solche Details herauszufinden und möchte niemanden bremsen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass jemals ein Leser den Artikel aufruft, den es wirklich interessiert, wann im Januar 1906 der gute gestorben ist, ist doch einigermaßen gering ;) --Studmult (Diskussion) 20:57, 23. Jun. 2019 (CEST)
Die Angabe 6. Januar ist bereits durch die Festschrift referenziert. Soll man für den 19. Januar dann das Grabmalfoto nehmen oder unsere Vorlage:JULGREGDATUM? --Rôtkæppchen₆₈ 21:04, 23. Jun. 2019 (CEST)
Im Artikel ist das Foto und die abweichende Angabe ergänzt. Erst wenn die Differenzen benannt sind, kommt jemand auf die Idee mal etwas tiefer zu graben. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass da irgendwie verschiedene Kalender im Spiel waren und darüber eine Verwirrung entstanden sein soll. Falls dem so wäre, müsste das gleiche Problem auch beim Geburtstag auftauchen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:01, 23. Jun. 2019 (CEST)
Das mit dem julianischen vs. gregorianischen Kalender war ja doch wohl ein Witz, oder? --91.34.38.33 00:29, 24. Jun. 2019 (CEST)
(BK)Ich habe keinen Plan, ob die 13 Tage Unterschied Zufall sind oder tatsächlich aus der Differenz zwischen julianischem und gregorianischem Kalender herrühren. Unplausibel wäre das jedenfalls nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 00:32, 24. Jun. 2019 (CEST)
@Rôtkæppchen₆₈: Wir reden vom Jahr 1906 in Deutschland. Was für eine Rolle spielte da der julianische Kalender noch? --91.34.38.33 00:42, 24. Jun. 2019 (CEST)
@Giftzwerg 88: Das Kirchenbuch (Sterberegister) der ev. Gemeinde Echterdingen (abgerufen über ancestry.com) bestätigt den Grabstein. Danach starb Friedrich Wilhelm Theodor Weigle am 19. Januar 1906 abends 1/2 8 Uhr; er wurde am 22. Januar 1906 beerdigt. --Concord (Diskussion) 03:46, 24. Jun. 2019 (CEST)
Danke. Könntest du das im Artikel mit der Quelle einbringen. Ich habe keinen Zugriff auf die originalen Dokumente. --20:22, 24. Jun. 2019 (CEST) (unvollständig signierter Beitrag von Giftzwerg 88 (Diskussion | Beiträge))

Alte HausnummernBearbeiten

Hallo, weiss jemand wo es ein Verzeichnis der alten Hausnummern gibt mit Zuordnung zur aktuellen Adresse von bayerischen Gemeinden? Ich meine die Hausnummern aus der Zeit, als es noch keine separaten Straßen gab und die Häuser nach dem Schema Ort Nr. 1, Ort Nr. 2 usw. durchnummeriert wurden. Grüße --2003:C5:7738:6300:44F7:FF45:503C:8E6B 21:12, 22. Jun. 2019 (CEST)

Vermutlich bei der jeweiligen Gemeinde. --TheRunnerUp 21:17, 22. Jun. 2019 (CEST)
Ich würde auch mal in die online verfügbare Flurkarte der jeweiligen Gemeinde bzw des Bundeslandes schauen, denn die Nummern der Flurstücke und die alten Hausnummern korrelieren oft. --Rôtkæppchen₆₈ 21:26, 22. Jun. 2019 (CEST)
Bei Umstellung in der Neuzeit auf Straßennamen wurden in vielen eventuelle Aufzeichnungen als nicht mehr brauchbar vernichtet, ausgenommen wahrscheinlich Grundbücher u. ä.. Helfen können hier evtl. genealogische Vereine, deren Mitglieder sind schon von Natur aus an einer Klärung interessiert. Meist lassen sich nämlich auch in Kirchenbüchern Antworten finden. Grüße --Gwexter (Diskussion) 21:31, 22. Jun. 2019 (CEST)

Service: Unter https://geoportal.bayern.de/geoportalbayern/ das Menü "Karten" anwählen. Durch Gemeindezusammenlegungen kam es zu doppelten Vergabe von Straßennamen mit vorhanden Hausnummern.Franz von Assi (Diskussion) 21:47, 22. Jun. 2019 (CEST)

Haasilein, das war offensichtlich nicht gefragt. --Rôtkæppchen₆₈ 23:40, 22. Jun. 2019 (CEST)
Alternativ hier den gewünschten Ort auswählen, da gibt es für 2400 Orte dann direkt das Ortsblatt der Bayerischen Uraufnahme. --Rudolph Buch (Diskussion) 23:29, 22. Jun. 2019 (CEST)

Beispiel Erlangen im Bayern-Atlas: sehr nah heranzoomen und dann zwischen Hintergrund "Historische Karte" und "Webkarte" wechseln. Die hinterlegten Flurkarten der Uraufnahme enthalten die alten Hausnummern, die Webkarte die heutigen Straßen und Hausnummern.--Chianti (Diskussion) 01:35, 23. Jun. 2019 (CEST)

SilbermöveBearbeiten

 
Silbermöve in Brunsbüttel

Moin, unser Artikel: Silbermöwe#Nestbau,_Bebrütung_und_Jungenaufzucht beantwortet meine Frage nicht. Wie kommt das Lütte auf den Poller? Fliegen und Klettern kann es nicht, und ein Nest seh ich nicht. Leider etwas spät gesehen, die Fähre fuhr gerade ab. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 21:43, 22. Jun. 2019 (CEST)

Ausgebrütet wurde das Küken auf dem Poller jedenfalls nicht. Silbermöwen sind Koloniebrüter und haben meist drei Junge. Irgendwie muss das Küken über ein angelegtes Boot und/oder bei einem anderen Wasserstand – evtl. während der Dämmerung in den jetzt sehr kurzen Nächten – auf den Poller geraten sein und ist dann dort zurückgeblieben. Offensichtlich wird es aber von mindestens einem Altvogel versorgt. Gruss, --Vogelfreund (Diskussion) 00:19, 23. Jun. 2019 (CEST)
Wenn man ganz ins Bild reinzoomt sind vorne am Dalben, an seiner dem Gewässer zugewandten Seite, Gräser oder andere Pflanzenteile zu sehen, die oben rausgucken: Könnte es nicht sein, dass die Möve ihr Nest dort oben „eingebaut“ hat? Zwischen dem Pfahlkörper und seiner vorgelagerten und vermutlich gummierten Kontaktzone? --84.190.206.159 02:03, 23. Jun. 2019 (CEST)
@Vogelfreund: Für was hältst Du das Gebilde unterhalb der Brust des Juvenilen, leicht im Hintergrund? Das hat doch sehr die Anmutung eines Eis, auch im Vergelich zu den entsprechenden Abbildungen im Artikel. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 02:07, 23. Jun. 2019 (CEST)
Ich halte das für eine Walnuss, dafür scheint rechts in dem Abweiser am Poller etwas Nestiges drin zu sein. --91.1.219.107 (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von 91.1.219.107 (Diskussion) 07:33, 23. Jun. 2019 (CEST))
Die Poller gehören zum Fähranleger der Fähre zwischen Brunsbüttel und Brunsbüttelkoog. Es ist also möglich, dass der Jungvogel von einer angelegten Fähre auf den Poller gekommen ist. --Rôtkæppchen₆₈ 09:59, 23. Jun. 2019 (CEST)
+1 @ IP 91.1.etc. Das "Nestige" im Abweiser des Poller ist kompatibel mit unserem Artikel: Das Nest wird an überflutungssicheren Standorten […] errichtet. Nicht selten steht es in der Nähe einer auffälligen Markierung, wie etwa […] Pfählen, […]. --Geoz (Diskussion) 13:27, 23. Jun. 2019 (CEST) P.S.: Die Oberfläche des Pollers und auch der Rand des Abweisers ist gründlich vollgekackt. Der Poller im Hintergrund ist jedoch ganz sauber. Sieht für mich aus, als ob das Küken da schon eine ganze Weile drauf rumläuft. --Geoz (Diskussion) 13:33, 23. Jun. 2019 (CEST)

Ausschließen kann ich einen anderen Wasserstand. Wenn der auch nur um 30cm steigt, können die meisten Fähren am N-O-Kanal nicht mehr fahren. Sie unterfahren nämlich den Anleger. Und wenn ein anderes Schiff als die Fähre am Anleger festmacht, gibt es aber wirklich Mecker vom Meister. Bleibt also tatsächlich nur, das jemand von der Fähre den Kleinen dort ausgesetzt hat. Aber er wird ja gefüttert. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:16, 23. Jun. 2019 (CEST) <klugscheissmodus on>PS: Brunsbüttelkoog gibt es lange nicht mehr. Das ist Brunsbüttel-Süd.<klugscheissmodus off>

Dann hat Google Earth Pro hier einen Fehler. --Rôtkæppchen₆₈ 16:29, 23. Jun. 2019 (CEST)

23. Juni 2019Bearbeiten

Treppe im BergBearbeiten

Ich habe mal in einem YouTube-Video eine Treppe (Notausgang?) in einem Berg gesehen, von wo aus zwei Männer den Berg hinaufgestiegen sind. Das besondere war eben, dass die Luke geöffnet wurde und man sich eben mitten auf dem Berg im Schnee befand. Danke für die Hilfe. --109.40.130.205 13:36, 23. Jun. 2019 (CEST) PS: Auf der Liste bekannter Treppen habe ich schon geschaut.

Sah es da ungefähr so aus? Dann war das vielleicht der Ausgang der Station der Jungfraubahn in der Eiger-Nordwand. --Geoz (Diskussion) 13:48, 23. Jun. 2019 (CEST)
Glaskugel: Svalbard Global Seed Vault Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:23, 23. Jun. 2019 (CEST)
Am Grazer Schloßberg gibt es mehrere solche Stellen. --M@rcela   17:31, 23. Jun. 2019 (CEST)
... aber keinen Schnee :-) --TheRunnerUp 21:11, 23. Jun. 2019 (CEST)

Klingt nach einem Festungsbauwerk des Schweizer Réduit, in der Festung Mueterschwanderberg gibt es z.B. unten Stolleneingänge und eine Treppe bis oben, ebenso in der Festung Sasso da Pigna am Festungsgebiet Gotthard. Das wäre auch hoch genug gelegen für Schnee auf dem Berg (watson.ch).--Chianti (Diskussion) 17:47, 23. Jun. 2019 (CEST)

Habe auch sofort an die Eiger-Nordwand gedacht. Den Film gibts bei youtube in voller Länge, vielleicht ist die Szene bei 1:21:40 gemeint?--Stemmerter (Diskussion) 01:52, 24. Jun. 2019 (CEST)

Es war das Stollenloch an der Eiger-Nordwand! Danke an alle! --91.42.40.15 08:43, 24. Jun. 2019 (CEST)

Google Maps Navigation - Marimba SoundsBearbeiten

Ich navigiere häufig per google maps auf dem Motorrad. In letzter Zeit höre ich dabei häufig zwischen den Sprachanweisungen Marimbasounds. Ich kann mir keinen Reim auf diese machen und sie nerven. Weiß jemand, was diese bedeuten und wo man sie deaktivieren kann? --94.217.124.26 14:44, 23. Jun. 2019 (CEST)

Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten? -- Quotengrote (D|B|A) 14:00, 24. Jun. 2019 (CEST)

Was ist das für ein Gerät?Bearbeiten

 
Was ist das?

Im Gebäude der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg ist u.a. ein großes Gerät ausgestellt, siehe Bild. Wofür könnte es im Rahmen der Konsumforschung benutzt worden sein, was macht(e) es? --Joschi71 (Diskussion) 16:22, 23. Jun. 2019 (CEST)

Das ist ein Lochkartensortierer, vgl. Bild hier. --Rôtkæppchen₆₈ 16:23, 23. Jun. 2019 (CEST)
Großartig, danke! Mit dem Wissen kann man auch das IBM-Typenschild rechts oben hinter den drei schwarzen Knöpfen erahnen. --Joschi71 (Diskussion) 16:35, 23. Jun. 2019 (CEST)

CartoonBearbeiten

Kann mir jemand diesen Cartoon erklären? --84.177.154.15 17:26, 23. Jun. 2019 (CEST)

Sprichwörtlich "auf dem hohen Ross sitzen", sich für besser als andere halten. Das sagt man, vielleicht mit gewissem Recht, manchen Veganern nach, für die auch Vegetarier kriminelle Tiermörder sind. Grüße Dumbox (Diskussion) 17:29, 23. Jun. 2019 (CEST)
Jetzt kann ich schmunzeln. Vielen Dank!--84.177.154.15 17:38, 23. Jun. 2019 (CEST)
Nicht gerade Tiermörder (Vegetarier leben so, dass kein Tier dafür sterben muss), aber Tierausbeuter (indem sie etwa per Milch-, Honig- oder Eierkonsum immer noch ausbeuterische Haltungsformen unterstützen). --Kreuzschnabel 09:59, 24. Jun. 2019 (CEST)
Irgendwie wusste ich, dass jetzt wieder eine Diskussion daraus wird, dabei sollte doch nur ein Cartoon erklärt werden. Ovo-Lakto-Vegetarier (es gibt ja alle Sorten), wie ich einer bin, essen bisweilen Käse, der mit dem Lab getöteter Kälber produziert wurde. Grüße Dumbox (Diskussion) 15:01, 24. Jun. 2019 (CEST)
Nun, wenn du nicht willst, dass daraus eine Diskussion wird, dann solltest du etwas neutraler und sachlicher formulieren. Provozierenden Aussagen kann man es nicht übel nehmen, wenn sie genau das tun, was ihr Partizipialattribut besagt. --Kreuzschnabel 20:32, 24. Jun. 2019 (CEST)
Dürfen Veganer eigentlich reiten? --Jossi (Diskussion) 11:27, 24. Jun. 2019 (CEST)
Klar, mit Plastiksattel, -stiefeln und -zaumzeug. --Rôtkæppchen₆₈ 11:37, 24. Jun. 2019 (CEST)
Vegan leben heisst alternativ und kreativ leben. Die zweite Jahreszeit (Diskussion) 11:46, 24. Jun. 2019 (CEST)

Wann müssen Wahlen in Deutschland / Europa wiederholt werden?Bearbeiten

Es wird wahrscheinlich keine Wahl geben, bei der nicht irgendwas schiefläuft. Bei der Europawahl konnten z.B. Freunde von mir in England nicht wählen, weil irgendwelche Briefe nicht rechtzeitig angekommen sind. Nun können wir natürlich nicht jede Wahl wiederholen, bei der ein Brief verloren geht oder bei der ein Tollpatsch einen einzigen Wahlzettel zerstört. Gibt es in Deutschland / Europa eine Schwellenwert, wann eine Wahl wiederholt werden muss? Und spielt es dabei eine Rolle, ob sich der Ausgang der Wahl sehr entscheidend verändern kann oder 3 anders vergebene Mandate nicht zu einer anderen Regierung führen würden? --2003:C7:E70D:E26:3097:9251:6299:818A 19:38, 23. Jun. 2019 (CEST)

Siehe Wahlprüfung (insbesondere Bundestagswahl). Grundsätzlich geht es um Mandate, nicht darum, ob eine Andersverteilung Einfluß auf die Regierungsbildung hat. 62.157.14.203 19:58, 23. Jun. 2019 (CEST)
In Österreich ist die Schwelle recht niedrig, siehe Bundespräsidentenwahl in Österreich 2016: Tatsächlich konnten aber keinerlei Manipulationen nachgewiesen werden, und die Wahrscheinlichkeit, dass dadurch das Wahlergebnis hätte gekippt werden können, war Statistikexperten zufolge verschwindend gering. Es reicht wohl die theoretische Möglichkeit, dass eine Manipulation oder (wie in dem Fall) ein Fehler den Wahlausgang (was den oder die Gewählten betrifft) beeinflusst hat. --MrBurns (Diskussion) 20:08, 23. Jun. 2019 (CEST)
Der wichtigste Aspekt ist wohl die mögliche Auswirkung auf die Mandatsverteilung. Also auch bei gleicher Mandatszahl für eine Partei könnte durch einen Wahlfehler ein „falscher“ Kandidat zum Zuge gekommen sein. Sowas müsste wohl korrigiert werden. Die vielen Kleinigkeiten führen aber nicht zur Wiederholung. Wichtig ist folgender Fall: Vor einigen Jahren wurde in Dortmund die Kommunalwahl wiederholt, weil eine Partei im Wahlkampf kurz vor der Wahl gelogen hatte! --Dioskorides (Diskussion) 20:14, 23. Jun. 2019 (CEST)
Ich hab "was den oder die Gewählten betrifft" geschrieben, weil nicht bei jeder Wahl Mandate vergeben werden. Es gibt auch Wahlen, wo nur eine Person gewählt wird, wie z.B. die Bundespräsidentenwahlen in Österreich. --MrBurns (Diskussion) 20:20, 23. Jun. 2019 (CEST)
<BK>... wobei damals Fachleute bemerkenswert fanden, wie eklaant der österr. VerfGH entgegen den Vorschriften des Gesetzes entschieden hat. Ein klarer Verstoß gegen die Gewaltenteilung, das Gericht ist dabei rechtsetzend tätig geworden.--Chianti (Diskussion) 20:15, 23. Jun. 2019 (CEST)
Die Argumentation des VfGH war wenn ich mich recht erinnere, dass eine Anerkennung des Wahlergebnisses gegen die Verfassung verstoßen hätte. Die Verfassung steht über dem Wahlgesetz. --MrBurns (Diskussion) 20:20, 23. Jun. 2019 (CEST)
Was natürlich völlig falsch ist, da die Verafassung keinerlei Bestimmungen über Wahlanfechtungen ebthält.--Chianti (Diskussion)
Wir haben einen Artikel dazu: Richterrecht. --Rôtkæppchen₆₈ 20:23, 23. Jun. 2019 (CEST)
Greift hier nicht, weil auch in Österreich Richter eigentlich an Recht und Gesetz gebunden sind, das nennt sich Rechtsstaatsprinzip. Das gilt auch für Verfassungsrichter – eigentlich, aber es gibt leider keine Recisionsinstanz auf dem Niveau.--Chianti (Diskussion) 23:23, 23. Jun. 2019 (CEST)
Eigentlich relativ einfach zu beantworten; Es wird dann eine Wahl wiederholt, wenn es durch das zuständige Gericht angeordnet wird. In einem ordentlich ausgearbeiteten Wahlgesetz ist das hinterlegt, welches Gericht das zu entscheiden hat. Und meist gibt es auch Entscheidungsspielraum. In etlichen Fällen muss nicht immer die ganze Wahl wiederholt werden, sondern es kann als ausreichend betrachte werden, wenn man die Wahl nur in einem Wahlkreis wiederholt. Es wird also zuerst in dem Wahlkreis eine Wahl wiederholt, wo der "Fehler" zu einem anderen Resultat führen könnte. Beispiel; Nachträglich festgestellte Verlust von 10% der Stimmzettel, wird in einem Wahlkreis mit einem 80% Sieger keinen Einfluss aus Endresultat haben. In einem mit einem 52% zu 48% hingegen schon.
In Deutschland entscheidet gemäss Bundeswahlgesetz (also bei Wahlen auf Bundesebene) bei Wahlprüfungsbeschwerde das Bundesverfassungsgericht. --Bobo11 (Diskussion) 21:26, 23. Jun. 2019 (CEST)
Ein Gericht müsste zum Schluss kommen, dass es hinreichend denkbar ist das eine Wahl nicht korrekt ablief. Real wird man aber eine Wiederholung allein aus Kostengründen auf den betroffenen Bezirk beschränken (etwa wenn wg. einer Überschwemmung oder einem Großbrand einige Wahllokale nicht öffnen können, vorzeitig schließen müssen oder kaum erreichbar sind).--Antemister (Diskussion) 21:34, 23. Jun. 2019 (CEST)
Würde so eine teilweise Nachwahl denn jemals angeordnet werden? Ich meine im schlechten Fall kann man seinem Bündnis durch optimierte Stimmverteilung zusätzliche Sitze verschaffen. Im schlimmsten Fall kann man vielleicht durch ein 40%-Ergebnis eine Partei über die Sperrklausel heben und damit das gesamte Ergebnis auf den Kopf stellen. Sowas muss doch gegen irgendwelche Wahlgrundsätze verstoßen. --2003:C7:E70D:E26:3097:9251:6299:818A 22:32, 23. Jun. 2019 (CEST)
@IP Nein muss es nicht. Denn es würde genau so gegen die Wahlgrundsätze verstossen, wenn man Stimmen von Leuten nicht zählt. Und solche theoretischen Fälle, wird das Gericht sicher in seine Entscheidung einfliessen lasen. Das Stimmen nicht gezählt werden können ist durchaus möglich. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Wahlurnen bei einem Unwetter/Brand vor der vollständigen Auszählung zerstört wurden, oder was auch schon vorkam gestohlen wurde. Oder wenn die Leute ohne ihr Verschulden von der Wahl abgehalten werden. Was beispielsweise der Fall wäre, wenn die Leute wegen Katastrophenalarm nicht zur Wahl gehen können. Dann ist es sicher im Sinn der restlichen Wähler, dass man die Wahl in den betroffenen Orten wiederholt. Aber auch da, wenn das Bergdorf (dessen Wahlurne zerstört wurde) nur 100 Stimmberechtigte hat, zu einer Änderung des (Wahlbezirks-) Resultates aber 200 Stimmen notwendig wären, dann ist eine Wahlwiederholung im Bergdorf nicht wirklich sinnvoll. Denn selbst wenn alle 100 Leute für den Verlierer/Zweitplatzierten gestimmt hätten, am Bezirksresultat wurde es nichts ändern. Der Gewinner hätte dann halt nur noch 100 statt 200 Stimmen Vorsprung, gewählt wäre er trotzdem. --Bobo11 (Diskussion) 22:51, 23. Jun. 2019 (CEST)
(BK)2005 bei der Bundestagswahl wurde die Wahl in einem Wahlkreis um zwei Wochen verschoben, weil kurz davor (ausgerechnet) die NPD-Kandidaten kurzfristig gestorben war. Genau das von dir angesprochene Problem - im Falle eines knappen Ergebnisses hätten die Wähler bei dieser Nachwahl zusätzliche Informationen gehabt und wären zum Zünglein an der Waage geworden - wurde dann damals auch unter Fachleuten diskutiert, die Nachwahl aber dennoch so durchgeführt. Was hätte man sonst machen können? Das Wahlergebnis zwei Wochen unter Verschluss halten oder nicht auszählen? Die ganze Wahl verschieben?--Antemister (Diskussion) 22:59, 23. Jun. 2019 (CEST)
(BK)@Antemister:Kann eine Nachwahl nur in einzelnen Bezirken nicht auch problematisch sein? Weil dann wird in diesem Bezirk eventuell gewählt, während das Ergebnis von den anderen Bezirken schon feststeht, was das Wahlverhalten beeinflussen kann. --MrBurns (Diskussion) 23:01, 23. Jun. 2019 (CEST)
Ja, natürlich, s. o. Aber was wäre die bessere Lösung?--Antemister (Diskussion) 23:05, 23. Jun. 2019 (CEST)
Die bessere Lösung wäre wohl die ganze Wahl zu wiederholen. So teuer sind Wahlen auch wieder nicht, dass man da das Kostenprinzip über das Demokratieprinzip stellen sollte. --MrBurns (Diskussion) 06:37, 24. Jun. 2019 (CEST)
Das Beieinfluss durch ein bekanntes Resultat, funktioniert aber immer auf beide Seiten. Soll heissen, wenn es so knapp ist, dass eine Partie über die 5% kommen könnte (oder eben auch der andere Weg unter die 5% fallen könnte), dann werden beide Seiten versuchen ihre Wähler zu mobilisieren. Es werden eigentlich immer beide Kräfte aktiv die, die dafür sorgen könnten, dass die 5% überschritten werden könnte, wie auch die, die dafür sorgen könnten, dass das Resultat unterschritten werden könnte. Eine bekanntes knappes Resultat in anderen Wahlkreisen, führt also eher zu einer höheren Stimmbeteiligung als zu einer geringen. Und eine hohe Stimmbeteiligung war noch nie ein Nachteil für die Demokratie an sich. --Bobo11 (Diskussion) 07:11, 24. Jun. 2019 (CEST)
Gegen deine Argumentatioon gibts aber auch wieder Gegenargumente:
  • Es gibt aber auch andere Szenarien. Z.B. Wenn Partei A ca. bei 47% steht und Partei B bei ca. 5%, dann könnte das dazu führen, dass jemand, der eigentlich Partei A bevorzugt, aber eine Koalition mit Partei B anstrebt, Partei B wählt, weil Partei A alleine keine Mandatsmehrheit hätte.
  • Außerdem muss das mit der Mobilisierung auch sonst nicht gleichmäßig verlaufen, weil nur weil jemand eine andere Partei bevorzugt als die, die gerade bei ca. 5% steht, bedeutet das nicht unbedingt, dass er die Partei die gerade bei ca. 5% steht lieber nicht im Parlament hat.
  • Der von dir beschriebene Effekt steigert die Wahlbeteiligung bei der Wiederholung in einem Bezirk nur in diesem Bezirk. Daher dieser Effekt würde das Wahlergebnis beeinflussen, jedenfalls in den Ländern, in denen Verhältniswahlrecht herrscht und die Mandatszahl nicht pro Wahlkreis bestimmt wird, sondern für das gesamte Gebiet in dem gewählt wird (solche Länder sind unter Anederem Deutschland und Österreich). --MrBurns (Diskussion) 08:30, 24. Jun. 2019 (CEST)
@Antemister: Warum nennst du die Nachwahl 2005 im Konjunktiv? Letztendlich führte genau diese Nachwahl dazu, dass das Bundesverfassungsgericht das Wahlrecht für verfassungswidrig erklärt hat (wenn auch das Ergebnis trotz Auswirkungen auf Mandate nicht gekippt wurde, insofern sind die Begründungen in https://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/cs20080703_2bvc000107.html lesenswert). --132.230.195.189 09:50, 24. Jun. 2019 (CEST)
Der nicht erwähnte Fall ist, dass zwar die eigentliche Wahl regelgerecht ablief, aber eine Partei bei der Aufstellung ihrer Listen gegen Recht und Gesetz verstoßen hat. Mein Gedächtnis und Googlen führen heute nicht zum konkreten Ergebnis, ist dieser Fall nicht vor einigen Jahren aufgetreten, oder ist die Wahlwiederholung doch noch in letzter Instanz gestoppt worden? -- 149.14.152.210 09:57, 24. Jun. 2019 (CEST)
Gefunden: Es war die Bürgerschaftswahl in Hamburg 1991, die 1993 wiederholt werden musste. Und schuld war natürlich Merkel die CDU. -- 149.14.152.210 10:53, 24. Jun. 2019 (CEST)

@132.230: Wurde denn das Wahlrecht tatsächlich wg. diesem Fall geändert? Das wäre mir neu, der Fall damals hat doch nur exemplarisch das Problem des negativen Stimmgewichts vor Augen geführt, die Wahlrechtsänderung geschah dann doch weil es ein generelles Problem war. Negatives Stimmgewicht und die Verschiebung von Wahlen in einzelnen Stimmbezirken sind zwei paar Stiefel, gleichwohl die Kombination von beiden eine zusätzliche Problematik darstellt.--Antemister (Diskussion) 22:54, 24. Jun. 2019 (CEST)

Natürlich war der Grund für die Änderung des Wahlrechts das negative Stimmgewicht. Aber das gab es schon von Anfang an, und niemand (zumindest nicht die Gerichte) hat sich daran wirklich gestört, auch weil es zwar zu skurillen Effekten führte, diese aber erst hinterher festgestellt werden konnten, sodass sie niemand zu seinem Vorteil ausnutzen konnte. Die Nachwahl in Dresden war der erste Fall, wo die Problematik mehr als nur ein paar Wahlrechtsexperten bewusst wurde, und zugleich auch der erste Fall, in dem sie taktisch ausgenutzt werden konnte (und auch ausgenutzt wurde).
Man kann jetzt natürlich darüber spekulieren, ob das Wahlrecht auch für verfassungswidrig erklärt worden wäre, wenn es diese Nachwahl in Dresden nicht gegeben hätte. Möglich ist das durchaus, da sich die Argumentation im Urteil nicht nur darauf stützt. Aber es hätte auch gut passieren können, dass sich ohne die Nachwahl weiterhin niemand so richtig für das negative Stimmgewicht interessiert hätte, und wir entsprechend weiterhin das alte Wahlrecht hätten. In jedem Fall hat die Nachwahl in Dresden aber sicher mit dazu beigetragen, dass das Wahlrecht geändert wurde. --132.230.195.189 09:31, 25. Jun. 2019 (CEST)

Junioren-Badmintonasienmeisterschaft 2000Bearbeiten

Moin. Ich erstelle gerade eine Liste zu den Partien von Lee Chong Wei und Lin Dan. Ihre erste Begegnung hatten sie im Einzel-Viertelfinale der Junioren-Asienmeisterschaft 2000. Frage: Weiß jemand von euch eventuell (oder ist clever genug, das herauszufinden), ob China und Malaysia auch im damaligen Teamwettbewerb gegeneinander gespielt haben und somit eventuell eine weitere Partie zwischen Lee und Lin hinzukäme? Das nächste Spiel konnte ich erst für den Februar 2004 finden. Wisst ihr, ob die beiden 2001, 2002 und 2003 irgendwo aufeinander getroffen sind? Die Junioren-Weltmeisterschaften habe ich eigentlich schon überprüft. Beste Grüße --Florean Fortescue (Diskussion) 19:45, 23. Jun. 2019 (CEST)

24. Juni 2019Bearbeiten

Bauteil aus dem StraßenverkehrBearbeiten

Auf dem verlinkten Foto sieht man rechts neben der Dame in Rot, die gerade die Straße überquert, ein kleines, kuppelartiges Bauteil auf der Fahrbahn. Worum handelt es sich dabei? Link zum Foto: http://www.ansichtskarten-center.de/webshop/shop/ProdukteBilder/12152/AK_11075648_gr_1.jpg Ich kann mich an diese Teile noch aus meiner frühen Kindheit erinnern und meine, dass sie bei Dunkelheit beleuchtet waren. --2003:F8:CBC9:3E36:6823:CF6A:7FFA:7976 00:28, 24. Jun. 2019 (CEST)

Das wird wohl eine Verkehrsschildkröte sein. --Stemmerter (Diskussion) 02:18, 24. Jun. 2019 (CEST)
Sehe ich auch so. Das wird ein Leuchtding (=Verkehrsschildkröte) sein, dass verhindern soll das die Fahrzeuge, die - in Blickrichtung- Links der Alleebäume runterfahren, an der Stelle gerade aus weiterfahren. Denn dann würden sie ja über die Rassensteine der Strassenbahngleise fahren. Welche Bauform genau ist kaum beantwortbar, weil das Bild geringe Auflösung hat. --Bobo11 (Diskussion) 06:58, 24. Jun. 2019 (CEST)

Plattdeutsch-FrageBearbeiten

In dem Satz „Krögersch hat min Katt wegfungen“ – ist „Krögersch“ da ein Mann oder eine Frau? --Jossi (Diskussion) 12:05, 24. Jun. 2019 (CEST)

ik glööv, dat kummt druf an... wat seggn denn die vuns Nakieksel? --Benutzer:Duckundwech 12:16, 24. Jun. 2019 (CEST)
Die scheinen da keine Auskunft zu haben, jedenfalls hab ich keine gefunden. --Jossi (Diskussion) 12:37, 24. Jun. 2019 (CEST)
Ik har secht "de Krögersch" un "de Krögersche". Man un Fru. Vincent (Diskussion) 12:56, 24. Jun. 2019 (CEST)
Allgemein nds:Wikipedia:Ik bruuk Hülp, bei Fragen zu einzelnen Wörtern: nds:Wikipedia:Mi fehlt dat Woort.
Antwort auf die Ursprungsfrage: Die "Krögersch" ist eine Frau. "-sch" ist im Plattdeutschen eine Endung für die weibliche Form. "Krögersch" kann allerdings sowohl die Wirtin wie auch die Frau des Wirts bezeichnen. --::Slomox:: >< 12:57, 24. Jun. 2019 (CEST)
Kann sich "-sch" nicht auch auf die Kinners beziehen? --Benutzer:Duckundwech 13:17, 24. Jun. 2019 (CEST)
Von der Wortherkunft wäre das wohl möglich (ist die selbe Ableitung wie in "Hamburgisch" etc., bezeichnet also ursprünglich "Zugehörigkeit zu") und ich kann es nicht für alle Zeitepochen und Regionen ausschließen, aber ich habe es in freier Wildbahn und in 15 Jahren Arbeit an der plattdeutschen Wikipedia noch niemals auf Kinder bezogen benutzt gesehen. Jedenfalls nicht substantivisch. Adjektivisch als "de krögersche Jung" ginge es wohl. --::Slomox:: >< 13:31, 24. Jun. 2019 (CEST)
Bin leider kein Muttersprachler, lass' mich gern belehren. War jetzt allerdings auch von einem Nachnamen ausgegangen. Vincent (Diskussion) 13:14, 24. Jun. 2019 (CEST) P.S.: Von wann und von wo stammt der Text denn so ungefähr?
Lübeck, 40er Jahre des 20. Jahrhunderts. --Jossi (Diskussion) 15:44, 24. Jun. 2019 (CEST)
Wenn es der Mann wäre (Beruf oder Nachname), wäre da eigentlich kein -sch nötig, dann wäre es "Kröger". MMn stimmt "zugehörig zu" - es könnte also die Frau sein, möglicherweise aber auch jemand aus Krögers Sippschaft. Irgendwie fehlt da aber der Artikel. --Optimum (Diskussion) 17:51, 24. Jun. 2019 (CEST)
+1. Der/die/das Kröger'sche (Hund/Gattin/Kind) hat meine Katze weg gefangen. 1940er? Dachhase? --Geoz (Diskussion) 20:36, 24. Jun. 2019 (CEST)
Ja, wenn da „die Krögersch“ gestanden hätte, hätte ich gar nicht erst gefragt. Das Zitat lautet im Kontext: Herr Weber war zeitweilig Polizeisenator. Sogenannte Bagatellsachen erledigte er einfach im Kontor […]. Es kam z. B. eine Klägerin […]: Herr Senator, Krögersch hat min Katt wegfungen. Krögersch mußte sich dann verantworten und meistens wurde wieder Frieden gestiftet. Für mich war intuitiv klar, dass „Krögersch“ hier eine Frau ist. Der Herausgeber versah diese Stelle jedoch mit der Anmerkung: Die Endung des Namens sch deutet auf eine männliche Person hin, z. B. der Krögersche. Das kam mir seltsam vor und veranlasste mich, hier nachzufragen. (Quelle: Der Wagen. Ein lübeckisches Jahrbuch, 2018, S. 211.) --Jossi (Diskussion) 21:20, 24. Jun. 2019 (CEST)
In den Buddenbrooks kommt der Krögersche Jochen vor. Das ist aber der adjektivische Gebrauch von dem ich oben gesprochen habe.
Substantivisch gebraucht kann ich mir weiterhin nichts anderes vorstellen als dass es sich auf eine Frau bezieht. Wenn der Herausgeber aufgrund der Endung auf einen Mann schließt, dann hat er entweder einen Kontext, der uns hier fehlt, oder er irrt schlicht. Es heißt ja zum Beispiel in Lübeck eigentlich auch nicht "hat", sondern "hett".
Dass der Artikel fehlt, lässt sich meines Erachtens dadurch erklären, dass es wie eine Anrede gebraucht wird. In Wilhelm Adolph Quitzows Meckelnbörger Geschichten heißt es zum Beispiel Gundag, Möllersch! (also Guten Tag, Frau Müllerin!). --::Slomox:: >< 09:10, 25. Jun. 2019 (CEST)
Danke Slomox, so entspricht es auch genau meinem Sprachempfinden. Da ich aber selbst kein Plattsprecher, sondern nur Plattleser und -hörer bin, wollte ich bei kompetenteren Leuten rückfragen. Ich tendiere auch zu der Annahme, dass der Herausgeber (wiewohl Hamburger) sich hier schlicht geirrt hat, denn dass -sch ohne weitere Markierung „männlich“ bedeuten soll, ist mir so noch nicht untergekommen. --Jossi (Diskussion) 10:49, 25. Jun. 2019 (CEST)
Normalerweise drückt -sch(e), wie Slomox als fachkundiger Niederdeutschsprecher schon geschrieben hat, das weibliche Pendant aus, z. B. mittelniederdeutsch töversche 'Zauberin', neuniederdeutsch (Mecklenburgisch) Kœksch 'Köchin' oder das Suffix verbindet sich mit Personennamen, z. B. um die Ehefrau zu bezeichnen: de Möllersch, Meiersch usw. Im Frühneuhochdeutschen - d. h. zur Zeit des Schreibsprachenwechsels in Norddeutschdeutschland -, waren diese niederdeutschen Formen z. B. auch in Hexenprozeßakten anzutreffen (heute exitiert das Suffix auch noch in mündlicher hochdeutscher Umgangssprache als die Meiersche usw.). Dabei wurde z. T. auf den Artikel verzichtet: "Wahr das Sie dwengersche das verfangen rahten kan" (zit. n.: Werth, Gretie Dwengers, genannt die Dwengersche. Formale und funktionale Aspekte morphologischer Sexusmarkierung (Movierung) in norddeutschen Hexenverhörprotokollen der Frühen Neuzeit, in Niederdt. Jahrbuch 138 (2015), S. 53). Werth meint, dieses -sch(e) habe sich aus der Adjektivendung, die Slomox oben angesprochen hat, entwickelt (ebenda, S. 71). Diese Entwicklung war aber zur Entstehung des oben genannten Textzitates längst abgeschlossen. Die Aussage des Herausgebers ergibt für mich keinen Sinn, denn männliche Personen werden im Niederdeutschen nicht gesondert gekennzeichnet. Man würde dann einfach sagen "Kröger hett [statt hat, wie Slomox schon geschrieben hat] min Katt wegfungen." Eine Markierung ist nur bei weiblichen Personen notwendig. Im Falle des Berufes (Kröger = Wirt) gibt es nur "Krögersch" (= Wirtin), im Falle des Nachnamens (Kröger/Krüger) könnte auch ein "Fru" davorstehen. "de Kröger" bezeichnet aber immer einen Mann. Zur Markierung der weiblichen Form ist das Suffix oder eben "Fru" notwendig, da "de" nicht eindeutig ist (der/die). Wenn der Artikel fehlt, ist die Situation ja nicht anders.--IP-Los (Diskussion) 18:12, 25. Jun. 2019 (CEST)
Danke! (Auf dich hatte ich im Stillen gehofft...) --Jossi (Diskussion) 19:15, 25. Jun. 2019 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Jossi (Diskussion) 19:15, 25. Jun. 2019 (CEST)

Marke als StraßennameBearbeiten

In Heidelberg gibt es eine "Henkel-Teroson-Straße". Eine Benennung nach Unternehmen ist zwar nicht ganz selten, aber nach Produktnamen (Teroson scheint ein Markenname für Klebstoffe oder so zu sein) hatte ich bisher noch nicht gekannt. Gibt es noch mehr solche Beispiele, dass Straßen nach Markennamen benannt sind? --129.13.72.197 14:30, 24. Jun. 2019 (CEST)

Henkelstraße, Mercedesstraße (direkt daneben der ARAG-Platz), auch in Düsseldorf Demagstraße, Flenderstraße etc. das ist nicht unüblich. Realwackel (Diskussion) 14:48, 24. Jun. 2019 (CEST)
In Detmold ist die Sinalcostraße in Tamarisstraße (-> Wortmann Schuh-Holding) umbenannt worden. --Magnus (Diskussion) 14:55, 24. Jun. 2019 (CEST)
In Donaueschingen gibt es eine Käferstraße, in Frankfurt/M eine Golfstraße und in Cuxhaven eine Passatstraße ;) --M@rcela   15:03, 24. Jun. 2019 (CEST)
Um mal nur das erste Beispiel herauszugreifen: Die Käferstraße liegt im historischen Stadtzentrum, Straßen drumherum heißen Wasserstraße, Mühlenstraße etc. - die Wahrscheinlichkeit, dass die Automarke hier Namensgeber war, ist ungefähr so groß wie die Wahrscheinlichkeit, dass Donald Trump sich zum Zölibat entschließt. -- 149.14.152.210 15:11, 24. Jun. 2019 (CEST)
Mercedesstraße und Henkelstraße passen nicht so ganz, das waren ja auch Personen. Aber Sinalco ist ein gutes Beispiel. 129.13.72.197 15:13, 24. Jun. 2019 (CEST)
In Minden gibt es eine Melittastraße. Dort liegt, nicht zufällig, die Firma Melitta. --Dioskorides (Diskussion) 15:32, 24. Jun. 2019 (CEST)
Sind aber (genau wie weiter unten) auch wieder Firmennnamen und nicht Produktnamen. Von den Firmennamen sollte es jede Menge geben, Hanomagstraße, Degussaweg lassen sich auf die Schnelle schon finden. -- 149.14.152.210 16:31, 24. Jun. 2019 (CEST)
Firmen- und Produktname. Was du suchst, ist ein ausschließlicher Produktname als Namensgeber. --Dioskorides (Diskussion) 16:36, 24. Jun. 2019 (CEST)
Nicht ich, sondern der Fragesteller vermutlich. Die plausibelsten Treffer wären wohl die für generalisierte Markennamen wie Uhu, Tesa, Nutella, Nivea, Styropor etc. Dazu finde ich aber auch nach Googlen entsprechender Listen keine Treffer. Sinalco steht also erst einmal sehr alleine da. Die nächste Möglichkeit wären lokalpatriotisch bedeutendende Produkte, die auch registrierte Markennamen sind, aber nicht auf Firmen-, Personen- oder Ortsnamen zurückgehen. Das ist aber ein weites Feld. -- 149.14.152.210 16:42, 24. Jun. 2019 (CEST)
Da hieß die Marke aber wie das Unternehmen. Ich wollte eher auf den jetzigen Namen (Tamaris) hinweisen, welcher klar eine Marke ist. --Magnus (Diskussion) 16:44, 24. Jun. 2019 (CEST)
Passt jetzt nicht ganz zur Fragestellung, aber wenn es in Österreich eine Joghurtbecherstraße gibt, würde ich auch bezüglich Markennamen überhaupt nichts ausschließen. -- 149.14.152.210 17:25, 24. Jun. 2019 (CEST)
  • Porschestraße, in 71287 Weissach. Und unter der Nummer 911 residiert wer? P.S.: Mit passender Telefonnummer: 0711 911-xxxx
  • Historisch: Ampèrestraße in 64625 Bensheim, auf den Straßenschildern AMPèrestraße geschrieben, weil die ehemalige Aircraft Marine Products (AMP war ein ingenieursmäßig auf hohem Stand entwickelndes, und am Markt mit ausgeprägter Kundennähe glänzendes Unternehmen) dort einen Hauptsitz hatte (wie schon angemerkt: Historie).
  • Barmenia-Allee in 42119 Wuppertal (Für eine geheime Summe von der dortigen Kronprinzen-Allee abgezwackt und dann mit dystopischem 3er-Büroblockwerk „ergänzt“).

--91.47.20.79 16:22, 24. Jun. 2019 (CEST)

Ich würde es ja sogar gut finden, wenn mehr Straßen solche Namen hätten, dann wäre immerhin für jeden ersichtlich, wer wirklich die Macht im Staat hat. --MrBurns (Diskussion) 16:45, 24. Jun. 2019 (CEST)

Wir haben eine Mercedesstraße und eine IBM-Straße. Im Nachbarort gibt es eine Hewlett-Packard-Straße. --Rôtkæppchen₆₈ 17:03, 24. Jun. 2019 (CEST)
In Lörrach gibt es eine Milkastraße. --Digamma (Diskussion) 17:13, 24. Jun. 2019 (CEST)
Sind das eigentlich öffentlich Straßen oder Privatstraßen, die öffentlich zugänglich sind und ursprünglich als Firmenzufahrt errichtet wurden? --MrBurns (Diskussion) 17:19, 24. Jun. 2019 (CEST)
Die öffentliche Mercedesstraße führt aus der Innenstadt in Richtung Mercedes-Werk. Die öffentliche IBM-Straße führt am ehemaligen IBM-Werksgelände, das heute von Hornbach und Daimler genutzt wird, vorbei. Die Hewlett-Packard-Straße ist zwar öffentlich, erschließt aber ausschließlich das ehemalige Werksgelände von Hewlett-Packard, heute Adresse etlicher Hewlett-Packard-Spinoffs. --Rôtkæppchen₆₈ 00:03, 25. Jun. 2019 (CEST)

Dazu auch ein Artikel Düsseldorf: Firmen haben eigene Straßennamen (NRZ) --StYxXx 17:45, 24. Jun. 2019 (CEST)

Wobei man unterscheiden muss zwischen öffentlich erhalten und öffentlich zugänglich. Es gibt auch privat erhaltene Straßen (Privatstraßen) die öffentlich zugänglich sind und nicht mal ein Hinweisschild auf eine Privatstraße enthalten. --MrBurns (Diskussion) 01:12, 25. Jun. 2019 (CEST)
In Bad Hersfeld gibt es eine Amazonstraße. --Christian140 (Diskussion) 18:01, 24. Jun. 2019 (CEST)

Beispiele für Firmennamen wurden jetzt sehr viele genannt. Reine Markennamen, die nicht gleichzeitig auch Firmennamen sind, gibt es aber soweit ich sehe nur Sinalcostraße und Henkel-Teroson-Straße. Also so selten wie ich vermutet hatte. 129.13.72.196 09:37, 25. Jun. 2019 (CEST)

Und das ist gut so. Firmennamen als Straßennamen sind oft das Ergebnis von Korruption (Bestechung). Und die ist nicht so weit verbreitet. --Peter Gugerell 09:44, 25. Jun. 2019 (CEST)
Naja, es geht auch eine Nummer kleiner. Straßennamen mit Firmen drin sind typischerweise genau die Straßen in Gewerbegebieten, die vorrangig als Zufahrt zum Firmensitz/dem Produktionsstandort einer bedeutenden Firma dienen. Da ist die Namensgebung mehr als sinnvoll. Anwohner dürfte es an solchen Straßen in den wenigsten Fällen geben. -- 149.14.152.210 10:01, 25. Jun. 2019 (CEST)
Es muss nicht Korruption sein. Politische Klügelwirtschaft reicht schon für manche Benennungen. Wenn z. b. ein CDU-dominierter Gemeinderat eine Straße nach Adenauer benennt, ist das dann noch sauber? Umgekehrt genauso, wenn ein links-grüner Gemeinderat eine Hindenburgstraße umbenennt. 129.13.72.197 10:48, 25. Jun. 2019 (CEST)
Bei kleinen Gemeinden kann eine Benennung einer Zufahrt nach einer Firma eventuell ein Teil eines Paketes sein, mit dem man Firmen anlocken will. Falls sich der Straßenname nicht sogar darauf ergibt, dass die
Was Umbenennung von Hindenburgstraßen betrifft: ich würde das nicht als "unsauber" sehen, eher war Hindenburg ziemlich "unsauber" bzw. hat Hitler zum Reichskanzler ernannt und ihm mit der sog Reichstagsbrandverordnung ein starkes Machtinstrument gegeben. Zwar eher aus politischem Kalkül als weil er wirklich ein Nazi war, aber dieses politische Kalkül hat die Nazis erst an die Macht gebracht, ist also genauso zu verurteilen, weil das Risiko muss den Beteiligten bewusst gewesen sein. Sie hatten nur mehr Angst vor den Kommunisten als vor den Nazis bzw. wäre für sie jede kommunistische Regierung schlimmer gewesen als jede faschistische. Dieser sorglose Umgang mit dem Faschismus hat ihn erst ermöglicht und ist daher genauso zu verurteilen wie andere Formen der Zusammenarbeit mit Faschisten. --MrBurns (Diskussion) 17:07, 25. Jun. 2019 (CEST)
Die von mir oben genannte "Milkastraße" ist nach einem reinen Markennamen benannt. Milka ist kein Firmenname und war es nie. --Digamma (Diskussion) 17:21, 25. Jun. 2019 (CEST)

Etwas offtopic: Im Mainzer Stadtgebiet gibt es eine ZDF-Straße. Gruß kandschwar (Diskussion) 17:54, 25. Jun. 2019 (CEST)

wo kann man deutschkurss besuchen in der Stadt JagodinaBearbeiten

Ersetze diesen Abschnitt durch eine konkrete Frage, auf die du weder in den Artikeln hier noch mithilfe einer Suchmaschine eine Antwort finden kannst.

--194.118.147.86 14:34, 24. Jun. 2019 (CEST)

Google ist Dein Freund Realwackel (Diskussion) 14:45, 24. Jun. 2019 (CEST)

MdB und Reservist in AfghanistanBearbeiten

Ich suche eine Begebenheit, die mir nur noch dunkel in Erinnerung ist. Ich habe damals wohl in einer kleinen Notiz im Spiegel darüber gelesen, das muss ungefähr 2004 oder 2005 gewesen sein. Ein MdB besuchte die deutschen Soldaten in Afghanistan. Aufgrund der (überraschend/kurzfristig verschärften?) Gefährdungslage wurde ihm eine Schutzweste eines Soldaten angelegt. Auf der Schutzweste befand sich noch das Dienstgradabzeichen des ursprünglichen Trägers, eines Unteroffiziers mit Portepee. Ein anderer Unteroffizier mit Portepee hat den MdB daraufhin wohl recht unfreundlich angewiesen, das Abzeichen abzulegen, da ihm der Dienstgrad nicht zustehe (Amtsanmaßung). Der MdB hat darauf wohl einfach gekontert, dass er Offizier der Reserve ist. Kann mir jemand helfen, wer genau das war, und wann das passiert ist? --91.221.58.21 14:45, 24. Jun. 2019 (CEST)

Das war einfach: [12]. --Rudolph Buch (Diskussion) 14:55, 24. Jun. 2019 (CEST)

Danke!--91.221.58.21 14:59, 24. Jun. 2019 (CEST)

Smartphone: USB als Betriebsstromquelle?Bearbeiten

Die Frage ist vielleicht etwas unklar, daher nochmal ausführlicher: Wenn ich mein Smartphone an einem spannungsführenden USB-Anschluss hängen habe und der Smartphone-Akku voll geladen ist, woher bezieht das Smartphone dann seine Energie? Direkt aus dem USB (d.h. der Akku ist, wie auch immer, „außen vor“) oder immer noch aus dem Akku, der lediglich per USB immer wieder nachgeladen wird?

Ich kann mir denken, dass sich das auf den Akkuverschleiß auswirkt. Wenn das Handy drei Stunden lang vollgeladen am USB ist und die zweite Vermutung trifft zu, dann fährt die Ladesteuerung ja drei Stunden lang „Mikrozyklen“ zwischen 99% und 100%, statt einfach den Akku in Ruhe zu lassen und den Betriebsstrom nur aus dem USB zu ziehen.

--Kreuzschnabel 17:23, 24. Jun. 2019 (CEST)

Beides ist technisch möglich. Kommt auf die Ladeelektronik an. --FriedhelmW (Diskussion) 17:46, 24. Jun. 2019 (CEST)
Freilich ist beides technisch möglich; meine Frage zielte darauf hin, was üblicher ist :) mein Schlaufon ist ein OnePlus 5T, falls jemand eine Liste mit Ladeelektroniken vorliegen hat :D --Kreuzschnabel 17:48, 24. Jun. 2019 (CEST)
Probier es aus, indem Du einfach während des Betriebes den Akku entfernst. Ich würde darauf wetten, dass das Gerät ausgeht. Die Ladeschaltung ist dem Rest der Stromversorgung vorgeschaltet. --Rôtkæppchen₆₈ 20:49, 24. Jun. 2019 (CEST)
Der ist nicht entnehmbar, aber das befürchte ich auch, ansonsten müsste man ja für den Fall, dass der aktuelle Strombedarf die USB-Versorgung überfordert, eine Lastaufteilung vorsehen, was über Schaltdioden vermutlich einfach machbar wäre, aber dann die Kommunikation des Akkus mit der Ladeelektronik unterliefe … das sind die entscheidenden Centbeträge, und schließlich will man ja auch Ersatzakkus verkaufen. --Kreuzschnabel 21:53, 24. Jun. 2019 (CEST)
Dazu kommt, dass die verschiedenen Subsysteme des Mobiltelefons unterschiedliche Betriebsspannungen benötigen. Wenn man da statt einer 3,7-Volt-Batterie wahlweise auch den externen 5-Volt-Anschluss als Energiequelle vorsieht, müssen die einzelnen Spannungswandler aufwändiger sein oder man hat plötzlich die doppelte Anzahl Wandler. Da das Telefon aber sowieso ein Mobilgerät sein soll, wäre eine parallele 5-Volt-Versorgung Luxus. Ähnlich ist es auch bei anderen Geräten. Viele SFF-PCs werden extern mit 19 Volt versorgt, die dann intern auf 5 Volt, 3,3 Volt und sonstige Betriebsspannungen umgesetzt werden, weil man so 19-Volt-Notebooktechnik verbauen kann und so nichts eigenes konstruieren muss. Bei Mobiltelefonen gibt es zweierlei Gründe für eine Ladespannung von 5 Volt. Der eine Grund ist die weite Verbreitung von 5-Volt-USB-Geräten aller Art, der andere diese EU-Ladegerätenorm. Andere Geräte (z.B. Kompaktkameras) mit einzelner Lithium-Ion-Zelle als Energiespender, die nicht der EU-Ladegerätenorm unterliegen, werden mit angepasstem Ladegerät mit 3,8 bis 4,2 Volt geladen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:31, 24. Jun. 2019 (CEST)
Es müssen nicht zwangsläufig Mikrozyklen sein. Es wäre auch möglich, daß die Ladesteuerung den Netto-Akkustrom schlicht auf Null regelt bzw. auf Ladeerhaltung. Wobei ich es für sinnvoller für die Akkulebensdauer halte, den Akku mittels App wie Battery charge limit auf 80 % anstatt auf 100 % zu halten. Und ansonsten: Pfeif auf die Zyklen - die tun dem Akku nicht ernsthaft weh. --77.10.96.170 01:00, 25. Jun. 2019 (CEST)
Vorschlag: Oszillographier den Strom aus der USB-Quelle, dann siehst Du, ob er "pulst". --77.10.96.170 01:48, 25. Jun. 2019 (CEST)
Battery Charge Limit läuft bei mir seit gestern, und zwar auf 80 % (woher wusstest du das? :D) sowohl als Ladeende als auch als Ladebeginn (also wenn unter 80 %), und AccuBattery protokolliert nebenbei. Das bestätigt meine Vermutung: gestern abend ging es bei eingeschaltetem Display im Minutentakt zwischen 80 % und 79 % hin und her. Bei ausem Display wären die Zyklen deutlich länger, da geht er über Nacht um 5 Prozentpunkte runter. --Kreuzschnabel 07:37, 25. Jun. 2019 (CEST)
Amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt, daß 7,3 von 9 deutschen Ingenieuren ohne zusätzliche Informationen einen Betriebsparameter spontan auf 80 % des Nennwertes festlegen würden. Die Begründung ist: Dann lebt das Ding quasi unendlich lange, und man hat im Notfall noch 25 % Reserve. Die anderen 1,7 haben in BWL aufgepaßt und denken an die Generierung von Neuverkäufen. --77.6.50.169 18:43, 25. Jun. 2019 (CEST)
Bei solchen Beiträgen wünsche ich mir, dass die Wiki-Software auch das Bedanken bei IPs ermöglichen würde  .--Chianti (Diskussion) 19:45, 25. Jun. 2019 (CEST)

Arbeitsrechtliche FrageBearbeiten

Ein Mitarbeiter (nennen wir ihm mal Martin) ist für die Abteilung X zuständig. Das gesamte Geschäft bekommt vom Chef die Anweisung, einen Arbeitsauftrag bis Freitag zu erledigen. Bei diesem Arbeitsauftrag müssen Daten in ein Gerät eingeben. Martin ist jetzt nur zwei Tage (heute und morgen) in der Firma. Er beschließt, dass 50 Minuten vor Dienstschluss mit diesem Auftrag beginnt. Ca. 30 Minuten hat er bereits 60% abgearbeitet als Felix (ein anderer Mitarbeiter, der innerbetrieblich höher gestellt ist, aber gleichen Arbeitsvertrag hat) kommt, ihm das Gerät aus der Hand reißt und fragt, warum er genau jetzt die Daten eingeben müsste. Wichtiger wäre es, einen anderen Arbeitsauftrag zu erledigen (den ein anderer Kollege auch ausführen konnte, doch er wurde von Felix eigenhändig mit einem anderen Arbeitsauftrag beauftragt worden) müsse. Dann löschte er die bereits eingegeben Daten.

Jetzt würde mich folgende Rechtslage intressieren. Am Freitag kontrolliert jetzt der Chef, ob der Arbeitsauftrag ausgeführt wurde. Er muss feststellen, dass im Martin jetzt nicht ausgeführt hat. Er bittet ihm jetzt zu einem Gespräch, warum er das nicht gemacht hat. Könnten jetzt Felix arbeitsrechtliche Konsequenzen durch diese Arbeitsweise drohen.

Hier zum Verständnis: Ich weiß, dass da keine große Geschichte draus wird, aber mich würde die Arbeitsweise interessieren. Da ich nicht unbedingt auffliegen will, ist das ganze ein bisschen geändert worden (aber der Kern hat sich heute in der Tat so zugetragen). Auch die Mitarbeiter heißen anders. --Dr. Marttin Bahrmann (Diskussion) 20:28, 24. Jun. 2019 (CEST)

  Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Puh. Ich halte es für unwahrscheinlich, dass sich das so beantworten lässt, dafür sind da noch zu viele Unschärfen. Was soll zum Beispiel „Felix ist höher gestellt, hat aber den gleichen Arbeitsvertrag“ bezüglich seiner Entscheidungskompetenz heißen? Und ist er nur in der Hierarchie auf einer höheren Ebene oder ist er Martins Vorgesetzter? Letztlich geht es darum, ob a) Martin die Freiheit dazu hatte, den Zeitpunkt seiner Teilarbeit frei zu wählen, ohne die Belegung des erforderlichen Arbeitsmittels mit jemandem absprechen zu müssen, und ob b) Felix die Befugnis dazu hatte, ohne Rücksicht auf Martins bereits erbrachte Teilleistung unter Inkaufnahme von deren Annullierung die Herausgabe des Arbeitsmittels zu fordern. Also: Wer hat das ominöse Gerät im Schrank und den Schlüssel dazu? --Kreuzschnabel 20:41, 24. Jun. 2019 (CEST)
Felix wird im Geschäft als inoffizieller Stellvertreter gesehen. Sprich: In seinem Arbeitsvertrag steht das gleiche wie bei Martin, bekommt auch den gleichen Stundenlohn (Martin arbeitet 25 Stunden, Felix 38,5 Stunden), aber er ist berechtigt, Anweisungen zu erteilen. Er darf halt nicht (auch wenn er es gerne macht) die Anweisungen des Chefs "übertrumpfen". Also indirekt ist er Martins Vorgesetzter. Martin hat die Freiheit den Zeitpunkt seiner Teilarbeit zu wählen, wenn ein anderer Arbeitsauftrag (der bereits erledigt war) erledigt ist. Das Arbeitsmittel ist für alle Mitarbeiter zugänglich, wenn es in der Aufladestation sich befindet. Das heißt, der Mitarbeiter geht zur Aufladestation und kann es nehmen. Felix hätte sicher die Befugnis Martin darauf hinzuweisen, dass er seine Arbeit beenden soll, aber nehmen wir in diesem Fall einfach mal an, dass die Annulierung der Daten durch Felix nicht erlaubt sind. Für dieses ominäse Gerät gibt es keinen Schrank und Schlüssel, sondern wie bereits gesagt ist es in einer Ladestation (wie z.B. das Smartphone). --Dr. Marttin Bahrmann (Diskussion) 21:00, 24. Jun. 2019 (CEST)
Ohne Kenntnis der Situation, nur nach deiner Schilderung: Ich als Chef würde Felix deutlich sagen, dass er mit seinem Verhalten Betriebseigentum vernichtet hat (nämlich Martins für mich erbrachte und von mir bezahlte Arbeitsleistung, ganz abgesehen von Folgeschäden wie dem nicht termingerecht abgeschlossenen Auftrag) und es außerdem an elementaren Umgangsformen gegenüber Kollegen vermissen lässt (nämlich Wertschätzung für ihr Engagement). Martin würde ich ebenso deutlich sagen, dass ich Felix formatiert habe, aber die Frage stellen, wieso er sich in der Konfliktsituation nicht zunächst an jemand Dritten, z.B. an mich, gewendet hat. Und dann würde ich im Netzwerk einen Belegungsplan für das Gerät einrichten :) denn offenbar ist hier auch eine strukturelle Schwäche. --Kreuzschnabel 21:10, 24. Jun. 2019 (CEST)
Das Problem ist (wie sehr oft bei mündlichen Anweisungen und allgemein zugänglichen Arbeitsmitteln) die Nachweisbarkeit (loggt das Erfassungsgerät die Eingaben bw. Löschungen vor der Übertragung in die Datenbank?). Aber grundsätzlich ist es selbstverständlich eine grobe Verletzung der Hauptpflichten aus einem Arbeitsvertrag, wenn man die auf dienstliche Anweisung (siehe Direktionsrecht, § 106 GewO) getätigte Arbeit eines Kollegen zunichte macht. Entsprechende Nachweisbarkeit vorausgesetzt (Zeugen? Logdateien?) wäre das genug Anlass für eine vom Chefchef auszusprechende Abmahnung von Felix (dazu kommt noch zivilrechtlich Schadensersatzpflicht gegenüber dem Arbeitgeber für die vergeudete Arbeitszeit). Ist irgendwo schriftlich festgehalten (von Martin unterschriebene Arbeitsanweisung, Organigramm o.ä.), dass Martin das zu tun hat was Felix anordnet bzw. die genannte Einschränkung bzgl. Chefchef-Anordnungen?--Chianti (Diskussion) 21:20, 24. Jun. 2019 (CEST)
Das Gerät loggt, soweit ich weiß, Löschungen nicht. Heißt, wenn man das löscht, kann man auf die Daten ohne technischen Hintergrundwissen (das nicht einmal Felix oder der Chef) nicht zurückholen. Ein Zeuge wäre vorhanden, der in diesem Fall aber eher zu Felix tendiert. Der entstandene Schaden der Arbeitszeit inklusive der danach folgenden Diskussion beläuft sich auf ca. 45 Minuten, bei einem Stundensatz von ~9€/h wären das dann ca. 7€, da wird sicher kein Schadenersatz gestellt werden. Es ist eine mündliche Anweisung, dass Felix Martin Anweisungen geben darf und Martin sie auch i.d.R. befolgen sollte, aber sich Felix nicht über die Anweisungen des Hauptchefs stellen darf. In diesem Fall ist es aus Sicht Martins klar, dass sich Felix wieder mal versucht hat, über den Chef zu stellen. Generell gibt es Diskrepanzen bzgl. diesen Aufgabenbereichs zwischen Martin und Felix, da Felix der Meinung ist, diese Aufgabe ist unwichtig, man kann es irgendwann mal machen, wenn alles andere erledigt ist und Martin dieser Aufgabe auch durchaus eine höhere Priotiät gibt.
@Kreuzschnabel: Folgeschäden sind nicht entstanden, da es nur für den Vorgesetzten von Interesse war und kein Kundenauftrag war, an das dies dran hing. Der Chef persönlich ist derzeit auf Urlaub, weiß von seinem Glück gar nichts. Die Zeuge ist der dritte Chef (Felix ist ihm untergeordnet) und wie gesagt eher zu Felix tendiert. --Dr. Marttin Bahrmann (Diskussion) 21:56, 24. Jun. 2019 (CEST)
Ich sehe da kein arbeitsrechtliches, sondern ein organisatorisches Problem, das jetzt ein soziales erzeugt hat: Martin fühlt sich (IMHO zu Recht) von Felix schikaniert und hat dessen Chef auch noch gegen sich, seine Motivation sinkt. --Kreuzschnabel 22:04, 24. Jun. 2019 (CEST)
Das Problem an der Sache ist, dass Felix die Aufgabe überhaupt nicht mag (ist auch ggü. den Chef kein Geheimnis und Martin höhere Priorität dieser Aufgabe zugesteht. Der Chef tut sich schwer, gegen wen wird er sprechen. Gegen Felix, der ca. 4 Jahre länger in der Firma als Martin ist oder gegen Martin. --Dr. Marttin Bahrmann (Diskussion) 22:25, 24. Jun. 2019 (CEST)
Wie Kreuzschnabel schon angedeutet hat, geht das jetzt ziemlich in Richtung Organisationspsychologie. Wenn Martin aber die Gefahr sieht, dass ihn am Freitag vom Chefchef Ungemach droht weil der Arbeitsauftrag nicht erledigt wurde, dann kann man Martin nur raten, nicht bis Freitag zu warten, sondern ohne weitere Verzögerung zum Chefchef zu gehen und ihm mitzuteilen, dass Felix von Martin geleistete Arbeit im Umfang X gelöscht hat, Kollege B hat's mitbekommen. Die Abwägung für Martin, was für ihn das kleinere Übel ist (Anpfiff vom Chefchef am Freitag wegen nicht erledigtem Arbeitsauftrag oder Abneigung von Felix wegen "Petzen"), können wir ihm hier nicht abnehmen. Ein nicht erledigter Arbeitsauftrag ist jedoch ein handfester Grund für arbeitsrechtliche Maßnahmen des Chefchefs gegen Martin (je nachdem unter welchen Umständen der Chefchef sowas toleriert), also sollte sich Martin gut überlegen ob er dieses Risiko eingehen will (vorausgesetzt der Arbeitsauftrag ist nicht mehr zu erfüllen bis Freitag).--Chianti (Diskussion) 22:57, 24. Jun. 2019 (CEST)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Nightflyer (Diskussion) 23:45, 24. Jun. 2019 (CEST)

Fragesteller gesperrt.

Wieso das denn? Wie wär's denn mal mit Logik: Also, entweder ist eine "Frage" Müll, dann gehört sie umgehend entfernt. Oder man läßt sich, wie hier, megabyteweise dazu aus - dann gibt es aber keinen Grund, den Fragesteller zu sperren. (Und außerdem könnte endlich mal jemand den eklatanten Sinnunterschied zwischen "mißfällt Admins", "ist wirklich bäh", "erledigt" und "kann archiviert werden" zur Kenntnis nehmen. Wenn selbst chinesische Softwareentwickler inzwischen kapieren, daß allumfassende Kontrolle und Willkür nicht im staatlichen oder öffentlichen Interesse sind, dann sollte sich das so langsam auch mal zu den Wikipedia-Herrschern herumsprechen. Es wäre ziemlich einfach, und wohl langsam auch erforderlich, Wikipedia unter staatliche Kontrolle zu stellen, um mal ein Mindestmaß an demokratischen Gepflogenheiten zu gewährleisten.) --77.6.50.169 15:04, 25. Jun. 2019 (CEST)
Bevor du noch weiter Gift und Galle spekulierst: Nein, die konkrete Frage hier war nicht der Grund für die Sperrung. Die steht auf der Benutzerseite zu lesen, wenn man sich die Mühe machen will. --Kreuzschnabel 16:54, 25. Jun. 2019 (CEST)
Abgesehen davon ist die Frage im Ausgangsbeitrag eh beantwortet worden.--Chianti (Diskussion) 17:36, 25. Jun. 2019 (CEST)

Reisefreiheit anderer OstblockstaatenBearbeiten

Wir alle wissen, die DDR war ein großes Gefängnis, der Normalbürger durfte höchstens in andere Ostblockstaaten reisen. Die DDR war ja in der prekären Lage dass ihre Untertanen in der BRD sofort die westdeutsche Staatsbürgerschaft bekamen und auch sprachlich-kulturell-wirtschaftlich schnell Fuß fassten. Ein Russe, Rumäne, Bulgare, der hätte in USA, Frankreich, Griechenland erst eine Aufenthaltserlaubnis bekommen müssen, überhaupt wäre das eben klassische Auswanderung gewesen. Der Druck seine Leute einzusperren war dann sicher kleiner. Wie sah es denn mit der Reisefreiheit von Bürgern Polens, der Tschechoslowakei etc. bzw der Sowjetunion aus?--Antemister (Diskussion) 23:49, 24. Jun. 2019 (CEST)

Es gab nie eine „westdeutsche Staatsbürgerschaft“, das war Wunschdenken und Propaganda der DDR. Siehe Deutsche Staatsangehörigkeit#Besatzungszeit, Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik. --Rôtkæppchen₆₈ 23:55, 24. Jun. 2019 (CEST)
Tschechen konnten relativ problemlos ins westliche Ausland, Jugoslawen sowieso. Tschechisches Gastronomiepersonal machte während der Ausbildung traditionell Praktika in Österreich (gehobene Ausbildung). Tschechische Reiseleiter fuhren regelmäßig mit Čedok auch in den Westen. --M@rcela   00:06, 25. Jun. 2019 (CEST)
Der Vollständigkeit halber wie immer der Hinweis, dass Jugoslawien kein Ostblockstaat war. --j.budissin+/- 00:28, 25. Jun. 2019 (CEST)
Die DDR-Bürger mussten in der BRD nichts bekommen, sie hatten sie schon, die deutsche Staatsbürgerschaft. Die übrigen (mit Ausnahme der Sowjetbürger) konnten durchaus ausreisen (sofern keine Geheimnisträger, oder irgendwas gegen sie vorlag), die hatten eher Probleme, an West-Devisen zu kommen, um das zu finanzieren. Inwieweit, wie lange und unter welchen Bedingungen sie in die oben gefragten Länder einreisen durften, weiß ich nicht. --Dioskorides (Diskussion) 00:25, 25. Jun. 2019 (CEST)
Es ist übrigens in Süd- und Nordkorea genauso. Sowohl Süd als auch Nord betrachten alle Koreaner auf der Koreanischen Halbinsel als Staatsbürger. --Christian140 (Diskussion) 06:07, 25. Jun. 2019 (CEST)
Die DDR hat diesen Anspruch, zumindest in der zweiten Hälfte ihrer Existenz, nicht erhoben, und eher darauf geachtet, die Eigenstaatlichkeit zu betonen. Der Text der eigenen Hymne (mit "Deutschland einig Vaterland") durfte ja auch nicht mehr gesungen werden. Es gab höchstens noch die Vorstellung, dass sich irgendwann auch die Arbeiterklasse der BRD erhebt und dann eine Vereinigung wieder ein Thema sein könnte. -- 149.14.152.210 11:31, 25. Jun. 2019 (CEST)
Polen kommten wohl auch vergleichsweise unkompliziert ins westliche Ausland reisen. Die polnischen Kleinstwagen, oft auch noch mit Wohnwagen hinten dran, waren auf den Autobahnen ein relativ bekannter Anblick. -- 149.14.152.210 09:55, 25. Jun. 2019 (CEST)
"Wir alle wissen..."? Mit so einer Falschaussage ist der Diskurs eingeschränkt und es ist keine Wissensfrage. In den Antworten könnte man Hinweise erwarten zu: Friedensvertrag/Besatzungsmacht, Geschichte des Ausreiserechts (nicht Freizügigkeit).--Wikiseidank (Diskussion) 08:11, 25. Jun. 2019 (CEST)
Bei den vom Fragesteller angefragten Staaten gab es weder einen Friedensvertrag, noch eine Besatzungsmacht. --Rôtkæppchen₆₈ 10:24, 25. Jun. 2019 (CEST)
  1. Wann? - vor oder nach den Benes-Dekreten? vor oder nach der Gründung der DDR?...
  2. Wer? - Sudeten? Siebenbürger Sachsen? Wolgadeutsche? ...
Die Realität war nie wirklich einheitlich. Und je oberflächlicher gefragt wird, umso verzerrter wird das entstehende Bild. Die demografischen Folgen des eisernen Vorhangs dauern bis heute an. Und wenn wir so weitermachen, wiederholen wir vermutlich sogar eine Menge der damaligen Fehler. Yotwen (Diskussion) 13:53, 25. Jun. 2019 (CEST)

25. Juni 2019Bearbeiten

Liste von FunkmastenBearbeiten

Neulich bemerkte ich einen (vermutlich Mobil-)Funkmast (fachsprachlich korrekt: -turm) und stellte dann fest, daß der schon in Openstreetmap gemappt war. Da steht allerdings als Objektbeschreibung bloß recht sparsam "man_made" und "tower", und das finde ich doch etwas arm. Gibt es irgendwo Listen, in denen alle solche existenten Objekte verzeichnet sind und aus denen man wesentliche Daten für OSM entnehmen kann? --77.10.96.170 01:16, 25. Jun. 2019 (CEST)

In Deutschland  Deutschland gibt es die EMF-Datenbank der Bundesnetzagentur. --Rôtkæppchen₆₈ 01:20, 25. Jun. 2019 (CEST)
Ja gut, besser als nichts. (Unter "Liste" hätte ich eine ebensolche verstanden, mit Standortkoordinaten, technischen Details und Betreiber z. B.) --77.10.96.170 01:55, 25. Jun. 2019 (CEST)
Vorher bitte klären, ob du die Daten überhaupt für OpenStreetMap entnehmen darfst. Die ODbL, unter der OSM-Daten stehen, ist eine sehr freie Lizenz, mit der die meisten anderen (auch freien) Lizenzen nicht kompatibel sind, dann ist eine Sondergenehmigung des Dateneigentümers erforderlich. Nach Klärung der Lizenz kannst du gern einzelne Masten nach individueller Prüfung mit Daten von dort ergänzen. Willst du die komplette Liste in den OSM-Bestand einpflegen, ist das nach OSM-Begriffen ein Datenimport, für den wiederum strenge Regeln gelten, damit kein Datenmüll entsteht. --Kreuzschnabel 06:52, 25. Jun. 2019 (CEST)
Ungelegte Eier? Da in den Daten nicht einmal die Koordinaten enthalten sind und es anscheinend gar keine Zugriffsmöglichkeit auf den Datensatz gibt, stellt sich die Frage wohl nicht. --77.6.50.169 14:08, 25. Jun. 2019 (CEST)
Noch was: Wer ist eigentlich OSM, also ein "offizieller Ansprechpartner"? Könnte ja theoretisch sein, daß eine Behörde bereit wäre, Daten zur Verfügung zu stellen, aber wem teilt sie das denn dann mit? (Und wer fragt sie danach?) --77.6.50.169 14:15, 25. Jun. 2019 (CEST)
Es sind und waren sogar sehr viele Behörden, Verkehrsbetriebe etcetera dazu bereit. Angefragt wird von einem beliebigen OSM-Ehrenamtlichen, dokumentiert wird die Freigabe im OSM-Wiki. --Kreuzschnabel 16:57, 25. Jun. 2019 (CEST)
Ich habe so das unbestimmte Gefühl, daß ich schleunigst in Deckung gehen sollte... --77.6.50.169 18:35, 25. Jun. 2019 (CEST)

Wie oft kommt es in Deutschland eigentlich zu Wahlfälschungen?Bearbeiten

Sehr selten, sicherlich. Aber ab und an, hört man schon davon, dass ein Zettel verschwindet, ausgefüllt ist. usw. Bei der letzten Wahl erhielt ich z.B. zwei Wahlzettel. Zufall und Versehen? [[13]]

--2003:CB:2BFC:1359:D453:EE5C:4D23:ADF8 06:43, 25. Jun. 2019 (CEST)

Eine Verfälschung ist eine bewusste Manipulation, kein versehentlicher Irrtum. Diese Frage ist hier bei WP:Auskunft nicht beantwortbar. Sie wäre höchstens dadurch zu beantworten, dass man die jährlich wegen Wahlfälschung rechtskräftig ergangenen Urteile auswertet. Ansonsten starten wir hier wieder einmal eine der vielen unfruchtbaren Diskussionen, die woanders hingehören. --Dioskorides (Diskussion) 07:06, 25. Jun. 2019 (CEST)
Wie hättest du denn mit den zwei Stimmzetteln (das wirst du wohl meinen) die Wahl manipulieren wollen? Du darfst ja am Ende nur einen in die Urne werfen, unter wachsamen Augen, und zwei zusammenliegende, gemeinsam gefaltete Stimmzettel fallen wahrscheinlich schon beim Einwurf, spätestens aber beim Auszählen auf. --Kreuzschnabel 07:18, 25. Jun. 2019 (CEST)
Die Frage kann nur so beantwortet werden, daß sie nicht beantwortet werden kann. Bekannt ist nur die Anzahl der bekanntgewordenen Fälle; die Anzahl der unentdeckten ist damit Gegenstand von Spekulation. --77.6.50.169 14:52, 25. Jun. 2019 (CEST)

Umsetzung der digitalen Autobahnvignette in Österreich?Bearbeiten

Werden alle Fahrzeuge erfasst, die mit Frontscheibenvignette rausgelöscht und zu den anderen Nummernschilderabfragen gestartet, ob eine digitale Vignette vorliegt? Oder werden nur Fahrzeuge erfasst, die keine Frontscheibenvignette haben und die dann auf gültige digitale Vignette geprüft?--Wikiseidank (Diskussion) 08:36, 25. Jun. 2019 (CEST)

Siehe hier: „Die Kontrollsysteme speichern ausschließlich Daten jener Fahrzeuge, die keine gültige Klebevignette oder Digitale Vignette haben. Diese Daten dienen einzig und allein als Beweis für Mautdelikte sowie zur Abwicklung von Ersatzmaut-Forderungen. Alle anderen Daten werden weder gespeichert noch sind sie in irgendeiner Form verfügbar.“ --Rôtkæppchen₆₈ 09:05, 25. Jun. 2019 (CEST)
Ich glaube User Wikiseidank ging es nicht um die Datenspeicherung sondern darum, ob es überhaupt eine Prüfung auf das Vorhandensein einer digitalen Vignette gibt, wenn eine physische Vignette vorhanden ist. Wobei man genau genommen ergänzen müsste: eine gültige physische Vignette. Oder ob die Abfrage zur digitalen Vignette auf jeden Fall erfolgt.--Schaffnerlos (Diskussion) 09:18, 25. Jun. 2019 (CEST)

Letzteres. “Wenn die Vignette durch Sichtkontrollen der Mautaufsicht geprüft wird, wird ein zusätzliches Gerät eingesetzt, das ein paar Meter davor positioniert wird. Dieses prüft, ob es eine digitale Vignette vorliegt, wenn keine an der Scheibe angebracht ist. Der nachfolgende Kontrollposten weiß dann Bescheid.“[14].--Chianti (Diskussion) 10:08, 25. Jun. 2019 (CEST)

Also(?) werden alle Fahrzeuge abgefragt, bevor es zur "Sichtkontrolle der Mautaufsicht" kommt?--Wikiseidank (Diskussion) 13:00, 25. Jun. 2019 (CEST)
Das kann ich im Gegensatz User Chianti aus dem Zitat nicht herauslesen ([...] wenn keine an der Scheibe angebracht ist.). Außerdem behandelt das Zitat nur die Kontrolle durch die Mautaufsicht und nicht die automatische Kontrolle. Klarheit wird wohl nur eine Anfrage bei der ASFINAG bringen. --Schaffnerlos (Diskussion) 13:23, 25. Jun. 2019 (CEST)
  • In der Mautordnung (derzeit gültige Version 55, Abschnitt 1.8.1.1) lautet der entsprechende Abschnitt für die manuelle Kontrolle: Dazu wird eine Kamera zum Erkennen von Kraftfahrzeugkennzeichen am Straßenrand (an einer Ab- oder Auffahrt einer mautpflichtigen Autobahn oder Schnellstraße bzw. an einem Verkehrskontrollplatz) positioniert und auf die Fahrspur ausgerichtet. Von jedem vorbeifahrenden Fahrzeug wird das Kennzeichen durch die Kamera erfasst und auf Vorhandensein einer gültigen Digitalen (sic) Vignette überprüft. Das Ergebnis dieser Überprüfung wird dem Mautaufsichtsorgan über ein mobiles Anzeigegerät signalisiert. Das Mautaufsichtsorgan kann in weiterer Folge das Fahrzeug auf Vorhandensein einer gültigen Klebevignette im Wege einer Sichtkontrolle überprüfen. (Hervorhebungen durch mich.) D.h. es wird jedes Kennzeichen zunächst registriert.
  • Anders bei Kontrolle des ruhenden Verkehrs (Abschnitt 1.8.1.2), da wird zuerst die Sichtkontrolle und erst bei fehlender Klebevignette die digitale Abfrage durchgeführt.
  • Und bei der automatischen Kotrolle (Abschnitt 1.8.2): Dabei werden Vignetten erkannt und nur Bilder von jenen Kraftfahrzeugen gespeichert, die einen Verdacht auf nicht ordnungsgemäße Entrichtung der zeitabhängigen Maut liefern (Verdacht der Mautprellerei gemäß § 20 BStMG, siehe dazu auch Punkt 1.9 unten). Eine Speicherung von Nicht-Verdachtsfällen über den Kontrollprozess hinaus, beispielsweise zu statistischen Zwecken, findet nicht statt. Die im Rahmen der AVK gespeicherten Verdachtsfälle werden in weiterer Folge manuell durch Bearbeiter der ASFINAG Maut Service GmbH überprüft und verifiziert. ... werden offenbar auch nur Bilder von Autos gespeichert, bei denen das automatische System keine Vigentte erkennen kann. --TheRunnerUp 19:58, 25. Jun. 2019 (CEST)

Videos flüssig abspielen auf alter LinuxkisteBearbeiten

Hallo. Seit geraumer Zeit kriege ich Videos auf meiner sehr alten Kiste kaum noch brauchbar abgespielt sondern immer mit dem berüchtigten " Your system is too SLOW to play this!". Der xfce4-taskmanager zeigt dabei an dass nur einer von beiden CPU-Kernen belastet wird. Wie kann ich das beheben - oder wie ich kann ansonsten z.B. in eine weniger komprimierte Videodatei konvertieren, die sich flüssig abspielt? --  itu (Disk) 10:41, 25. Jun. 2019 (CEST)

Wenn Deine CPU Hyperthreading kann, könntest Du versuchen, das per BIOS-Setup abzuschalten und dann das Video mit nur einem CPU-Kern anschauen. --Rôtkæppchen₆₈ 11:24, 25. Jun. 2019 (CEST)
Ääh?, es arbeitet doch nur ein Kern und ich will das alle Kerne mitmachen damit das abspielen bewältigt werden kann. --  itu (Disk) 11:33, 25. Jun. 2019 (CEST)
Umgekehrt: Wenn nur ein Kern arbeitet, könnte der das durch Abschaltung von Hyperthreading mit doppelter Geschwindigkeit tun. Nicht alle Codecs unterstützen Multithreading, Deiner offensichtlich nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 17:56, 25. Jun. 2019 (CEST)

Ursache könnte die Verbreitung von H.265 und VP9 sein, das H.264 immer mehr verdrängt und ältere CPUs bzw. GraKas ohne entsprechenden Hardware-Unterstützung vor Probleme beim Dekodieren stellt (Beispiel). Ein Umkodieren in H.264 bzw. mal nachzuschauen, wie die verweigerten Videos kodiert wurden wäre einen Versuch wert. Welchen Player verwendest du?--Chianti (Diskussion) 12:13, 25. Jun. 2019 (CEST)

mplayer verwende ich seit eh und je. avplay ist auch zur hand aber momentan auch nicht besser. --  itu (Disk) 12:45, 25. Jun. 2019 (CEST)
Wenn ich MPlayer#Abspaltungen so lese: kann es sein, dass deine Mplayer-Version schon immer nur einen Kern genutzt hat, weil sie nicht hyper- bzw. multithreadingfähig ist?--Chianti (Diskussion) 13:57, 25. Jun. 2019 (CEST)
Wenn ich wüsste wie ich das checken kann... ich kann gerade nur sagen dass das Video das ich gerne ungebremst abspielen möchte von mplayer als "H.264 / AVC / MPEG-4 AVC / MPEG-4 part 10" ausgegeben wird und den einen CPU-Kern letztlich überlastet. Scheinbar wird also nicht hardwaredekodiert. --  itu (Disk) 14:15, 25. Jun. 2019 (CEST)
Du könntest die Hardwarebeschleunigung aktivieren: Hier wird das für Arch-Linux beschrieben, und hier für Ubuntu 10.10. Das dürfte aber auch für andere Distros funktionieren, müßte eben nur angepaßt werden.--IP-Los (Diskussion) 17:20, 25. Jun. 2019 (CEST)

Mein Firefox defekt?Bearbeiten

Kann mal jemand welt.de aufrufen mit firefox und mir mitteilen ob der seitenaufbau bei ihm bis zum kompletten laden der seite in normaler zeit vonstatten geht? danke. Bei mir dauert es teils sehr lange, teils wird die seite gar nicht geladen. Selbst eine Neuinstallation und ein neues Profil von firefox behebt das problem nicht. --188.99.170.111 11:44, 25. Jun. 2019 (CEST)

alles hübsch bei mir. - bauen sich denn anderen seiten normal auf? Ggf. ist Dein Internet einfach lahm? Anderen Browser probiert!? ...Sicherlich Post 11:53, 25. Jun. 2019 (CEST)
Es ist nur der Firefox betroffen. Neues Profil oder neuinstallation haben nicht geholfen. --188.99.170.111 11:56, 25. Jun. 2019 (CEST)
Wie laden andere Webseiten? Wie sind die Pings auf welt.de und zum Vergleich z.B. spiegel.de?--Chianti (Diskussion) 12:15, 25. Jun. 2019 (CEST)
P.S. welche FF-Version?
Reproduzierbar ist es momentan nur auf welt.de. Allerdings nur unter Firefox. Ping Zeit welt.de: Mittelwert = 31ms, Zeit.de: Mittelwert = 23ms. Firefox 67.0.4. Auch ESR 60 betroffen. --188.99.170.111 12:53, 25. Jun. 2019 (CEST)
Gibt es einen Unterschied, wenn du in den Datenschutzeinstellungen die Nachverfolgungen ("Seitenelemente blockieren" ) auf streng stellst bzw. zwischen den Einstellungen? Evtl. verarbeitet das neue Release ein Skript nicht richtig und das zu blockieren könnte helfen. Hast du Noscript als Erweiterung?--Chianti (Diskussion) 14:03, 25. Jun. 2019 (CEST)
www.welt.de klappt hier auf FF 67.0.4 (und auch auf IE 11.0.131, beides W7 32bit). Kennst Du schon diese Website? --87.147.182.195 12:51, 25. Jun. 2019 (CEST)

Yai CompinBearbeiten

In Zusammhang mit gambischen Quellen lese ich öfter den Begriff "Yai Compin", dies ist irgend ein Amt oder Tätigkleit innerhalb einer Partei. Kann jemand mit diesen Begriff was anfangen? --Atamari (Diskussion) 14:14, 25. Jun. 2019 (CEST)

Hier, S. 20: "Gambian women have long been active in politics in the country. However, their political engagement has always been at the surface level as they play the role of being cheerleaders, serving as ‘Yai-compins’ (literally means heads of ad hoc groups created for mobilization of partisan political support) ..." 62.157.14.203 14:57, 25. Jun. 2019 (CEST)
Auf dieser Seite wird die Bezeichnung "party woman patron" verwendet (nur ein Webblog). --Christian140 (Diskussion) 15:06, 25. Jun. 2019 (CEST)

Alternativpresse und InternetBearbeiten

Ich bitte nur um ernstgemeinte und vernünftige Antworten: Gibt es eigentlich eine Untersuchung darüber, wie sich die Entwicklung von Zinen, Stattzeitung, Piratenradios und dergleichen mehr seit Popularisierung des Internets verändert hat?
Ich würde davon ausgehen, dass diese Dinge gestorben sein müssten und im Internet aufgingen.--188.100.26.145 15:10, 25. Jun. 2019 (CEST)

Das Sterben begann schon früher: " Bis Ende der 1980er Jahre entwickelten sich viele Stattzeitungen zu kommerziellen Stadtmagazinen, der Schwerpunkt der Berichterstattung verschob sich von gesellschafts- und lokalpolitischen Themen zur Kultur." Und die sind mittlerweile auch weg, von Prinz (Magazin) bis Plärrer (Zeitschrift). Es war mMn eher die breite Kommerzialisierung vieler Lebensbereiche in der Ära Kohl (Privatradio statt Piratensender, exemplarisch die Karriere von Roger Schawinski), die solche Medien verdrängt hat – lange vor dem Internet.--Chianti (Diskussion) 17:23, 25. Jun. 2019 (CEST)

EU WaffenrichtlinieBearbeiten

Hallo Liebe Community. Ich besitze eine grüne Wbk und 30 Schuss Magazine für das AR 15 . Mit der neuen Waffenrechtrichtlinie soll der Besitz dieser Magazine zur Entziehung der Zuverlässigkeit führen. Ironischerweise gibt es wohl nur für Inhaber der Grünen wbk Konsequenzen. Inhaber der gelben wbk und alle anderen Personen dürfen diese Magazine weiterhin besitzen.Meine frage ist nun folgende : lässt sich abschätzen wann diese Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wird ? Darf ich meiner Mutter die in einer anderen Wohnung lebt meine 30 Schuss Magazine schenken ? Was muss ich sonst so beachten. --2.247.248.193 15:31, 25. Jun. 2019 (CEST)

Ich bin der TE und es ist mir keineswegs ein Anliegen diese Platform politisch zu instrumentalisieren. Gleichwohl frage ich mich langsam ernsthaftb ob die Referenten des Innenministerium wissen was sie da tun.

Fassen wir mal zusammen. Jeder dahergelaufene Hanswurst darf 30 Schussmagazine für halbautomatische Langwaffen besitzen. Jeder Rechtsextreme , jeder Islamist und jeder Linksextreme darf sich seine Garage damit füllen ohne das das strafbar ist. Jeder Kriminelle der mit einer Waffe und ein 30 Schuss Magazin erwischt wird wird zwar wegen illegalen Waffenbesitz und illegalen Führens der Waffe belangt , jedoch nicht wegen den Magazin. <er darf das Magazin dann gegebenfalls sogar behalten.

Nur die Leute , die eine grüne WBK haben und sich sowohl Waffen als auch zubehör legal beschafft haben sollen nun die entsprechenden Magazine abgeben oder verlieren ihre Zuverlässigkeit und damit Waffen im Wert von mehreren Tausend Euro? Das kann doch wohl nicht wahr sein?!

Ist es denn und die Frage ist durchaus ernst gemeint zu prüfen ob das gegen den Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt ? Ich habe beim Innenministerium angerufen und gefragt wie ich mich verhalten soll und wann es zu dieser FRage einen Bundestagsbeschluss gibt. Antwort war im großen und ganzen "Wissen wir nicht" und lesen sie mal den Referentenentwurd und warten sie es ab. --2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87 15:55, 25. Jun. 2019 (CEST)

Darf ich meiner Mutter die in einer anderen Wohnung lebt meine 30 Schuss Magazine schenken ? Schenken ist im allgemeinen zugelassen, ob aber die Weitergabe solcher Magazine gegenwärtig erlaubt ist, müsstest du als Waffenbesitzer wissen. Ob deine Mutter die Magazine nach Schenkung behalten dürfte, hängt wohl davon ab, ob und ggfs. welche Wbk sie hat. lässt sich abschätzen wann diese Richtlinie in nationales Recht umgesetzt wird ? Nein, vorher lohnt sich auch die Aufregung nicht.
Ist es denn ... gegen den Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz verstößt ? Wenn es soweit ist, kannst du mit diesem Argument vor das Verwaltungsgericht ziehen, die prüfen das, wenn unzufrieden mit der Prüfung, geht's eben zum Verfassungsgericht. Braucht etwas Geduld, das dauert. --Dioskorides (Diskussion) 17:19, 25. Jun. 2019 (CEST)

Aktuell sind Magazine jeder Art für jedermann freiverkäuflich. Auch nach der neuen Richtlinie ist der Besitz nicht strafbar. Jedoch verlieren Inhaber einer grünen wbk ihre Zuverlässigkeit sofern sie nach dem 1.07.2017 erworben wurden. Ungeladene Magazine außerhalb des tresors zu lagern ist an und für dich auch nicht strafbar jedoch kann hier die Waffenbehörde mangelnde Eignung unterstellen und die Zuverlässigkeit entziehen.

Das ist ja das schräge. Darum erwäge ich das verschenken der Magazine.--2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87 17:58, 25. Jun. 2019 (CEST)

Das kann man etwas generalisieren. Es gibt nicht wenige Sachen, die darf man zwar haben, aber nicht zum naheliegenden Zweck, zu dem sie hergestellt worden sind, benutzen. Wenn sowas wegen Gemeingefährlichkeit oder sonstwie wegen der öffentlichen Sicherheit so geregelt ist, dann verstehe ich das. Ich verstehe dann aber nicht die Erlaubnis für den bloßen Besitz bzw. für den allgemeinen Verkauf oder die nette Verschenkung. --Dioskorides (Diskussion) 17:39, 25. Jun. 2019 (CEST)

Ich eben auch nicht und das kotzt mich gelinde gesagt an. Jeder kann auch nach der potenziellen Umsetzung diese Magazine besitzen, jedoch niemand der eine grüne WBK hat auf die Waffen der Kategorie B eingetragen werden können. Derjenige verliert dann sofort die Zuverlässigkeit , a sei denn er hat Bestandsschutz.

Hätte man "Arsch" in der Hose würde man eine Frist setzen bis zu der alle Magazine abgegeben werden müssen aber da scheut man wohl den Aufwand. Oder man würde den VErkauf ab Tag x verbieten , jedoch allgemeinen Bestandsschutz beim Kauf vor Tag x gewähren.

Stattdessen kommt es nun zu einer Maßnahme die Leute wie mich in ernsthafte Bedrängnis bringt, da ich nun nicht weiß wie ich mich verhalten soll und mir sogar das BMI selbst keine Auskunft geben kann.

Die jetzige Regelung ist schon deswegen ungünstig weil sie die Gefahr einer fragwürdigen weiterverbreitung steigert, da sicherlich viele Schützen das ganze VErwandten schenken werden bevor sie einige hundert Euro wegwerfen bzw abgeben.

Ich kann jeden Menschen verstehen der es fragwürdig findet das 30 Schuss Magazine in Privatbesitz sind. Ich kann auch jeden verstehen der das ändern möchte , das ist eine absolut legitime Meinung im demokratischen Diskurs. Nur das ich ( und andere grüne WBK Besitzer) sie abgeben müssen und alle anderen inklusive Krimineller nicht halte ich für unfair. Zumal es ja nicht mal einen finanziellen Ersatz gibt.

Gerade die die bislang alles legal gemacht haben sind die die dann in die Röhre schauen.--2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87 17:58, 25. Jun. 2019 (CEST)

Ich fürchte, du verwechselst da was Grundlegendes bzw. setzt Dinge gleich, die nicht gleich sind. Natürlich darfst du wie jeder andere auch so ein Magazin besitzen. Wer aber eine Wbk erwerben oder behalten will, muss zuverlässiger sein als "jeder". Es darf auch jeder schwer betrunken auf der Straße herumwanken, aber wenn er dabei den Verkehr gefährdet und der Polizei auffällt, kann seine Zuverlässigkeit hinterfragt werden, ob er zum Führen eines KFZ geeignet ist und eine MPU angeordnet werden. Das Magazin gehört nun mal zu einer illegalen Kriegswaffe, deren Besitz verboten ist und es ist mit der Verantwortung einer Wbk kompatibel, dass sich deren Inhaber von solchen "Souvenirs" mit illegalem Touch ("guck mal was ich da habe, gehört zu einer AR-15/AKM/M-16, voll geil ey") trennen.--Chianti (Diskussion) 18:18, 25. Jun. 2019 (CEST)
Kriegswaffe ist Unfug. Ein AR15 unterliegt als haltautomatische Waffe definitiv nicht dem Katalog der Kriegswaffe und ist vom BKA als Selbstladebüchse für Sportschießen und Jagd zugelassen. Bislang ist es volkommen legal, erst diese bescheuerte (bescheuert, weil Leute ohne Besitzerlaubnis vulgo Straftäter, Terroristen, etc. sich ganz sicher nicht um so etwas scheren) Richtlinie will das nach Jahrzehnten ändern. Benutzerkennung: 43067 19:30, 25. Jun. 2019 (CEST)
Ich habe die Frage noch nicht ganz verstanden. Es geht nur um Magazine, nicht um Munition, habe ich das richtig verstanden? Dann solltest du nicht "30 Schuss Magazine", sondern "30-Schuss-Magazine" schreiben. --Digamma (Diskussion) 18:04, 25. Jun. 2019 (CEST)

Ich denke, die gestellten Fragen lassen sich einstweilen nicht konkreter beantworten.--Dioskorides (Diskussion) 18:06, 25. Jun. 2019 (CEST)

Exakt die gesamte Diskussion dreht sich nur um Magazine, nicht jedoch um Munition. Hier ändern sich nichts an den bisherigen Regelungen.Werde versuchen darauf zu achten, bis aber nicht so der Bindestrichfanatiker :) --2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87 18:15, 25. Jun. 2019 (CEST)

Mal ganz naiv gefragt: Welchen Sinn hat es denn, Magazine zu besitzen, wenn man weder die dazugehörigen Waffen noch die Munition besitzen darf? --Jossi (Diskussion) 19:21, 25. Jun. 2019 (CEST)
Das eine unterliegt ggf. einem Bestandschutz, das andere möglichweise aber nicht. Die Umsetzung der Richtlinie in nationales Recht ist derzeit noch vollkommen unklar, aber es schwant einem übles. Wohlgemerkt nur für die noch und nöcher überprüften rechtstreuen Besitzer, die illegalen interessiert das alles nicht die Bohne. Benutzerkennung: 43067 19:34, 25. Jun. 2019 (CEST) PS, @2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87|2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87: Wenn Du von offizieller Seite eine zuverlässige Antwort erhältst, wäre ich Dir dankbar wenn Du mir diese kurz mitteilen würdest (Mail über Nutzerseite oder Disk.) Ich bin nämlich auch genau davon betroffen.

@ Jossi Berechtigte Frage. Ich weiß es nicht . Eine Möglichkeit wäre das man die Mutter eines Sportschützen ist der unter der oben genannten Regelung leiden würde. Manche mögen vielleicht auch die military Ästhetik. Einige wiederrum planen vielleicht kriminelles . Ich war nie ein Freund des freien Magazinsverkaufs oder Besitzes. Bin aber eben erschüttert das es ausgerechnet mich trifft obwohl ich immer alles legal gemacht habe. Wurde bislang nicht mal geblitzt.

@43067 Mach ich! Nicht nur das es die kriminellen nicht interessiert , es muss sie nicht mal interessieren. Jeder Clanrapper kann sich mit 10 solcher Magazine auch in Zukunft hinstellen und darüber rappen wie er die Leute aus der anderen Clan Gang fertig macht. --2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87 19:53, 25. Jun. 2019 (CEST)

@ Chianti Diese Waffen sind nicht illegal. Sie können auf die grüne WBK eingetragen werden, solange sie halbautomatisch sind. Das einführen dieser Magazine ist aber zugegebenermaßen nicht legal. Der Besitz der Magazine ist wiederrum nicht illegal . Er ist prinzipiell für alle Menschen legal , außer für Leute mit einer grünen WBK die das Magazin nach dem 01.07.2019 erworben haben.Wobei er auch hier formal legal ist, im Sinne von nicht strafrechtsrelevant aber zum Verlust der Zuverlässigkeit führt. Und genau das ist in dieser Form schwachsinn und läuft und eine entschädigungslose Enteignung hinaus. Natürlich nicht dejure , wohl aber defacto.Und das ist in dieser Form aus meiner Sicht hochgradig ungerecht.

Mit der Zuverlässigkeit und Geeignetheit wie sie im Waffengesetz beschrieben wird hat das nicht mal was im Ansatz zu tun. Erst recht nicht da das bislang vollkommen legal ist. Nun einfach die Spielregeln zu ändern mit einen Stichtag der relativ lange zurück liegt ist ungerecht.

Wenn die Gesellschaft und das Parlament zu der Überzeugung gekommen sind das 30-Schuss-Magazine verboten werden sollen sollen sie sie halt von allen einziehen. Oder sie sollen eine Bestandsschutzregelung entwerfen die das Datum mit Inkraftreten des Gesetzes gleichsetzt.Beide Maßnahmen würde ich anstandslos akzeptieren, da ich sehr rechtstreu bin. Das das was ich im Rahmen der Gesetze vollkommen legal erworben habe nun ausschließlich für mich ( und andere recht wenige Menschen in der gleichen Situation) auf einmal illegal sein soll ist ungerecht und unfair. Da braucht sich der Gesetzgeber dann auch nicht zu wundern wenn ich das vorher verschenke. Was an und für sich das will ich gar nicht mal abstreiten auch fragwürdig ist. --2A02:810A:86C0:1E58:CC49:961C:F6CB:DE87 20:03, 25. Jun. 2019 (CEST)

Luftdusche bei HitzeBearbeiten

Hallo, bspw. IG Metall schreibt hier: In Räumen mit Temperaturen über 35 Grad kann nicht gearbeitet werden. Lässt sich das nicht vermeiden, muss der Arbeitgeber Luftduschen oder Hitzepausen anbieten.

Nun habe ich geschaut, aber was eine Luftdusche in Bezug auf oben erwähnten Satz ist, das habe ich nicht rausgefunden? Einfach ein Ventilator? Oder wie hat man sich das vorzustellen? Und was soll das bringen? Kühlung? Sauerstoff? --Effeffem (Diskussion) 16:19, 25. Jun. 2019 (CEST)

Ich vermute, damit ist die Möglichkeit einer Kaltluftzufuhr gemeint (sinnvollerweise von oben, daher "Dusche"). Genau kann das aber wohl nur die genannte Gewerkschaft beantworten, die dieser Bezeichnung damit eine neu erfundene Bedeutung verschaffen will.--Chianti (Diskussion) 17:29, 25. Jun. 2019 (CEST)
Klimaanlage an der Decke. Kalte Luft ist schwerer als warme Luft. Caramellus

Eurofighterabsturz und dessen TrümmerteileBearbeiten

Warum sind die Teümmer des Eurofighters hochgiftig, sodass Bundeswehrsoldaten in ABC-Montur Aufräumarbeiten durchführen müssen?

--188.110.169.144 18:55, 25. Jun. 2019 (CEST)

Schau dir mal die Gefahrstoffkennzeichnung bei Kerosin an, dann weißt du's. Abgesehen davon ist sicher jeder Anlass willkommen, um die Anwendung der Montur zu üben – und sei er noch so traurig.--Chianti (Diskussion) 19:10, 25. Jun. 2019 (CEST)

Statistische Ortschaft vs. geografische OrtschaftBearbeiten

Hallo, was ist der Unterschied zwischen einer statistischen Ortschaft und einer geografischen Ortschaft. Eventuell noch bezogen auf Österreich. Statistische Ortschaften soll es in Tirol geben, zu geografischen Ortschaften (was zwischen zwei Ortstafeln liegt) finde ich nirgendwo im Internet eine plausible Definition. Wer kann diese Ortschaften bilden, wer kann sie auflösen? Wozu werden sie gebraucht? Wie hängen diese mit den allseits bekannten "politisch-administrativen" Ortschaften (als Untergliederungen der Gemeinden) zusammen? --91.115.52.38 19:05, 25. Jun. 2019 (CEST)

Wenn nach der Lektüre von Ortschaft#Die Ortschaft in der amtlichen Statistik, Ortschaft#Ortschaften als Ortsverwaltungsteile und Ortschaft#Die Ortschaft als Siedlungsgliederung sowie Ortsgebiet noch Fragen sind, kannst du sie gerne stellen. Aber bitte zuerst lesen, denn da werden alle diese Fragen beantwortet.--Chianti (Diskussion) 19:15, 25. Jun. 2019 (CEST)

Gelesen und meine Fragen bleiben natürlich aufrecht. Ich kenne die den Begriff der Ortschaft als Untergliederung der politischen Gemeinde. Abseits davon soll es aber noch "statistische Ortschaften" und "geografische Ortschaften" (beides offenbar kein Eigenname)geben. Damit ist angeblich NICHT gemeint, dass das statistische Amt eine Statistik über eine Ortschaft (=politisch-administrative Ortschaft als Untergliederung der politischen Gemeinde) erstellt, sondern statistische Ortschaften werden eigens irgendwo definiert und irgendwie verwendet und unterscheiden sich jedenfalls von den politisch-administrativen Ortschaften. Ebenso sind die geografischen Ortschaften eigene Gebilde, die weder mit den statistische Ortschaften noch mit den politisch-administrativen Ortschaften (=als Untergliederung der politischen Gemeinde) etwas zu tun haben. Ich kenne leider als einzigen Typ von Ortschaft nur die politisch-administrative Ortschaft. --91.115.52.38 19:33, 25. Jun. 2019 (CEST)

Worin besteht die Schwierigkeit anzuerkennen, dass unterschiedliche Ämter und Institutionen unterschiedliche Definitionen passend für ihre Aufgaben verwenden? Es gibt keinen Rechtsanspruch von Wikifanten à la "die Bezeichnung B muss X bedeuten und nix anderes". Mit "ich kenne nur X und ich weigere mich zur Kenntnis zu nehmen, dass Statistik Austria eine andere Definition davon hat, die Gemeindeordnung eine davon abweichende und die StVO wieder eine andere" wirst du auf dem Pfad der Erkenntnis jedenfalls nicht weiterkommen. --Chianti (Diskussion) 19:53, 25. Jun. 2019 (CEST)

Ich kann die Definition zur "statistischen Ortschaft" aber nicht finden. Ebenso finde ich keine "geografische Ortschaft" - aber immerhin, deine Antwort bestätigt vermutlich, dass es sie gibt. Ich kann bei der Statistik Austria weitergraben. Aber wen frage ich bei den geografischen Ortschaften? --91.115.52.38 20:01, 25. Jun. 2019 (CEST)