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Inhaltsverzeichnis

11. JanuarBearbeiten

Rechtliche FrageBearbeiten

Zwei personen schießen gleichzeitig auf eine dritte Person, die stirbt. Ich suche Recherchematerial für die rechtlche Würdigung, wer der beiden für den Tod des dritten verantwortlich ist, wenn dies medizinisch nicht mit Sicherheit festgestellt werden kann. Ich vermute, beide sind wegen einem Tötungsdeliktes dran. Aber warum genau? Es gibt da sicherlich ein juristisches Konstrukt, sicher auch bekannte Beispielfälle. Googeln hat leider nicht geholfen. --94.217.112.191 12:37, 11. Jan. 2020 (CET)

Suchhilfen: Kausalität/Einzelfälle, Objektive Zurechnung, Conditio-sine-qua-non-Formel/Kritik und Einschränkungen, Wahlfeststellung, --Turnstange (Diskussion) 13:04, 11. Jan. 2020 (CET)
Zwei ballern gemeinsam auf eine Person, und nachher ist die tot. Beide haben sie umgebracht. Beate Zschäpe bekam lebenslänglich, obwohl ihr eine eigenhändige Tötung nicht nachgewiesen werden konnte. --213.208.157.36 13:21, 11. Jan. 2020 (CET)
BK Mord ist an die Motivation und die Begehungsweise geknüpft, wenn ich mich noch recht an die damaligen Vorlesungen erinnere. Wenn bei beiden Tätern die Merkmale für den (gleichen) Mord erfüllt sind, ist das eben ohne Differenzierung ein gemeinschaftlicher Mord. Wessen Kugel früher/später war ist nebensächlich. Habe aber nie im Strafrecht praktiziert, meine also nur und habe die Grundsatzurteile auch nicht verfolgt.--84.164.217.252 13:27, 11. Jan. 2020 (CET)
Schießen die gemeinsam nach Verabredung oder rein zufällig gleichzeitig? Das könnte einen Unterschied machen. Und man braucht ja nur irgendwie dazu beigetragen haben - insofern braucht man niemanden mehr nachzuweisen, das er selbst geschossen hat. Das ist die Konsequenz aus der Änderung der Rechtssprechung in Bezug auf die KZ-Aufseher. --79.216.36.225 13:59, 11. Jan. 2020 (CET)
(BK) Das macht einen Unterschied, denn bei Verabredung liegt Mittäterschaft vor. Das hat in diesem Fall nichts mit KZ-Urteilen zu tun, sondern wurde strafrechtlich schon immer so gewürdigt. Dass zwei Personen unabhängig voneinander zufällig gleichzeitig auf denselben schießen, ist eine ziemlich an den Haaren herbeigezogene Konstruktion, ebenso die Prämisse, man könne medizinisch nicht feststellen, wer den Tod verursacht hat. Das wäre nur möglich, wenn Schüsse aus beiden Waffen potenziell tödliche Verletzungen herbeigeführt hätten, und dann wären tatbestandsmäßíg auch beide wegen Mordes dran. --Jossi (Diskussion) 15:29, 11. Jan. 2020 (CET)
Bei sowas kommt es sehr auf die Tatumstände an, das kann man nicht verallgemeinern. War das verabredet und beide wollten den Tod, wird man da nicht groß unterscheiden. Dann ist es auch unerheblich, ob medizinisch mit Sicherheit festgestellt werden kann, welche Kugel "tödlicher" war. War das eine ein Unfall und das andere vorsätzlich, wird stark unterschieden werden. Haben beide gezielt, aber der eine hat Skrupel bekommen und deswegen absichtlich in die Peripherie gezielt, wird das strafmindernd berücksichtigt. Wenn der andere aber nur deswegen in die Peripherie geschossen hat, weil er ausgerutscht ist/geschubst wurde o.ä., wird das eher nix mit der Strafminderung. Schau mal bei Strafrecht (Deutschland) und Mord (Deutschland) und den dort jeweils verlinkten Artikeln, Da wirst Du viele Antworten auf Deine Fragen finden - zumindest für die Situation im deutschen Strafrecht.
BTW: Wer für den Tod eines Menschen verantwortlich ist, wird niemals von Medizinern festgestellt. Die stellen nur die Todesursache fest. Das ist ein wesentlicher Unterschied. --94.219.27.61 15:27, 11. Jan. 2020 (CET)
".... Skrupel bekommen und absichtlich in die Peripherie gezielt..." Wenn der gemeinsam geplante Erfolg eingetreten ist, wird es wohl nichts mehr zu mildern geben, die Schwelle zum "jetzt geht's los" war dann überschritten.
Wer was wann feststellt kann man unter Forensik nachlesen. --89.15.239.143 15:31, 12. Jan. 2020 (CET)
Es gibt ja auch den Tatbestand des versuchten Mordes. Es kommt auch auf die Absicht an und nicht nur auf das Resultat, für was man vor Gericht verurteilt wird. Klar wird man untersuchen, ob die sich die Beiden abgesprochen haben. Sollten beide aber aus eigenen, voneinander unabhängigen Motiven gehandelt haben, so werden im konstruierten Fall mit grosser Wahrscheinlichkeit beide so behandelt, als hätten sie die Tat ohne Mithilfe des anderen getätigt (aber eben Mithilfe alleine reicht schon zur Verurteilung aus). Und reichen die Motive für Mord, wird das Urteil bei beiden Fällen Mord lauten. --Bobo11 (Diskussion) 08:30, 12. Jan. 2020 (CET)
Das ist Quatsch mit Sauce. --80.110.116.242 13:43, 12. Jan. 2020 (CET)
Gar nicht mal. Laienhaft ausgedrückt und erkennbar keine akademische Kenntnis vom Thema, aber - wenn auch nur Wiederholung bereits erwähnter Dinge - z. T. nicht verkehrt. Liegen die Mordmerkmale bei beiden vor, wäre der eine Mörder, der andere hätte den (ggf. untauglichen, wenn das Oper schon durch den Schuss des anderen zu Tode kam) Versuch an der Backe. --89.15.239.143 15:31, 12. Jan. 2020 (CET)
Während meines Studiums wurde mir von folgender Fallkonstellation in einer Juraprüfung (oder -Klausur, das weiß ich nicht mehr) berichtet: A und B verabreden sich, gemeinsam in ein bewachtes Lagerhaus einzubrechen. Beide sind bewaffnet und verabreden, von den Schußwaffen Gebrauch zu machen, wenn die Gefahr droht, daß der Wachmann sie stellt. Tatsächlich wird der Wachmann auf sie aufmerksam, und die beiden hauen erst mal ab, rennen dabei in unterschiedliche Richtungen. Kurz darauf bemerkt der A, daß jemand hinter ihm herrennt und kurz davor ist, ihn einzuholen. Er schießt, und er triftt auch – und zwar den B, denn der war es, der da, ebenfalls auf der Flucht, mittlerweile wieder in die gleiche Richtung rannte wie der A. B überlebt die Geschichte und wird vor Gericht gestellt. Ergebnis: B ist des versuchten Mordes schuldig, und zwar an sich selbst. Da die beiden sich zu gemeinsamer Tat verabredet hatten und keiner von Ihnen über die Verabredung hinausgegangen ist, werden sie beide als Täter verurteilt. -- M.ottenbruch ¿⇔! RM 19:02, 12. Jan. 2020 (CET)
"...versuchten Mordes schuldig ... an sich selbst" jedenfalls nicht nach herrschender Lehre und ständiger Rechtsprechung, wonach der versuchte "Mord" seiner selbst straflos ist. --95.112.3.240 19:28, 12. Jan. 2020 (CET)
Da verwechselst Du etwas. Versuchter Selbstmord ist straflos. Hier handelt es sich um etwas anderes. -- M.ottenbruch ¿⇔! RM 10:44, 14. Jan. 2020 (CET)
Der Ausdruck „versuchter Mord an sich selbst“ ist irreführend. Rechtstechnisch handelt es sich um eine Kombination von Error in persona und Mittäterschaft. --Jossi (Diskussion) 12:51, 14. Jan. 2020 (CET)
Ich schrieb nicht: „versuchter Mord an sich selbst“, sondern: „des versuchten Mordes schuldig, und zwar an sich selbst.“
Zum error in persona weiß der von Dir verlinkte Wikipedia-Artikel: „Bei "Gleichwertigkeit" des Tatobjekts, wenn also das eigentlich angestrebte und das letztlich verletzte Tatobjekt der gleichen Gattung (z. B. Leib, Leben, Eigentum) angehören, liegt lediglich ein unbeachtlicher Motivirrtum vor. Der Täter wird konsequenterweise aus dem vollendeten Delikt bestraft.“ Zum Thema „Mittäter“ heißt es in § 25 Abs. 2 StGB: „Begehen mehrere die Straftat gemeinschaftlich, so wird jeder als Täter bestraft (Mittäter)“, und im einschlägigen WP-Artikel: „Die Haftung der Täter besteht im Rahmen des gemeinsamen Tatplans. Geht ein Täter über den gemeinsamen Tatplan hinaus (Mittäterexzess), sind die anderen für diese Tat keine Mittäter. Ein error in obiecto, die Verwechslung der Identität des Opfers, ist auch für den Mittäter unbeachtlich.“ Diese Aspekte der Mittäterschaft hatte ich im letzen Satz meines Ausgangsbeitrages ausdrücklich noch erläutert.
Richtig ist, daß der B des versuchten Mordes schuldig ist, und richtig ist auch, daß das Opfer dieses Mordversuches er selbst war. Unter „irreführend“ verstehe ich etwas anderes. -- M.ottenbruch ¿⇔! RM 11:04, 15. Jan. 2020 (CET)
Ich sagte, der sprachliche Ausdruck ist irreführend, weil er, wie die Reaktion der IP oben zeigte, an versuchten Selbstmord denken lässt. In der Sache sind wir uns einig. --Jossi (Diskussion) 11:26, 15. Jan. 2020 (CET)
Ach so, dann hatte ich Dich mißverstanden. Wobei die Tatsache, daß es Konstellationen gibt, in denen jemand eines Mordversuches schuldig werden kann, dessen Opfer er selbst ist, ja gerade die Pointe an der Geschichte ist.
„Irreführend“ ist ja eigentlich eher der Begriff „Selbstmord“, zumindest wenn man vom deutschen Strafrecht ausgeht, denn ein Selbstmord erfüllt in der Regel ja nicht die Tatbestandsmerkmale des § 211 StGB. Aber da gibt es ja noch andere Wortschöpfungen, z. B. „Raubkopie“. -- M.ottenbruch ¿⇔! RM 12:03, 15. Jan. 2020 (CET)
Oh ja. Ein weites Feld... ;-) --Jossi (Diskussion) 23:58, 16. Jan. 2020 (CET)

Telegraphie in vorindustrieller ZeitBearbeiten

In der Antike und noch lange danach scheint das schnellste Kommunikationsmittel der berittene Kurier gewesen zu sein, geschätzte durchschnittliche Transportgeschwindigkeit mit ausreichend vielen Relais vielleicht 5-8 m/s, über 5000 km Entfernung also sicherlich ein bis zwei Wochen Transportdauer, über See eventuell noch deutlich langsamer. (Mechanische) Telegraphensysteme scheint es nicht gegeben zu haben (oder doch?) - warum eigentlich nicht? Ich könnte mir zumindest vorstellen, daß kilometerlange Leinen als Seilzüge von einer Station zu nächsten liefen und durch Ziehen daran "telegraphiert" wurde. Mit meinen heutigen technischen Kenntnissen würde ich mir auch zutrauen, mit den damaligen technischen Möglichkeiten mechanische Verstärkerrelais mit Signalregenerierung zu bauen, durch die dann die Nachricht vollautomatisch mit einer Bandbreite von ca. 1 Bd und einer Propagationsgeschwindigkeit von ungefähr 100 m/s über hunderte oder tausende von Kilometern übertragen werden könnte - für 5000 km wären dann nicht 14 Tage, sondern nur noch 15 Stunden erforderlich. (Die Relais müßten mit Telegraphenwärtern besetzt sein, die Gewichte als Energiespeicher für die Verstärkerrelais hochkurbeln sowie bei Leitungsstörungen - ggf. bewaffnete - Entstörungstrupps herbeirufen.) Teurer als eine berittene Kuriertruppe wäre das auch nicht, aber einen Faktor 20 schneller und damit militärisch eminent wichtig. Sind die damals einfach nicht auf solche Ideen gekommen, oder klappt das aus irgendwelchen Gründen prinzipiell nicht? (Klar, die Signalleitungen müßten vor Witterungseinflüssen einigermaßen geschützt verlegt werden und bleiben schon etwas störanfällig gegenüber Sabotageeinwirkungen, aber Pferdepost ist auch nicht absolut zuverlässig.) --77.8.89.162 14:52, 11. Jan. 2020 (CET)

Wozu hätte man so ein teures (ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass es nicht teurer als Kuriere sein soll) und anfälliges System in vorindustrieller Zeit (ergo vorglobalisierter Zeit) nutzen sollen? Ein Kuriersystem ist viel flexibler als ein statisches System, das Du vorschlägst. Wenn es schnell gehen musste, nutzte man beim Militär Brieftauben (ca. 50km/Stunde), s. Taubenpost. --Blutgretchen (Diskussion) 15:03, 11. Jan. 2020 (CET)
Für militärische Zwecke gibt es schon jahrtausendelang die optische Signalisierung, siehe en:Telegraphy#Early signalling. Ein festes, fehleranfälliges Seilnetz hätte nicht wirklich Vorteile gebracht, außer natürlich, wenn man den von Dir vorgeschlagenen Entstörtrupps die zu übermittelnden Nachrichten gleich mitgibt und im zweiten Schritt auf die Seiltechnik verzichtet. Damit ist man beim bewährten berittenen Melder. --Rôtkæppchen₆₈ 15:28, 11. Jan. 2020 (CET)
Telekommunikation#Geschichte --94.219.27.61 15:31, 11. Jan. 2020 (CET)
(BK2)Wenn es damals wirklich schnell gehen musste, gab es dafür die verschieden Systemen mit Feuerstellen, wie in der Schweiz die Hochwachten (siehe auch Kreidfeuer und Lärmfeuer). Klar eine Textnachricht konnte man damit nicht übertragen. Aber für ein "ALARM" reicht das System, und man musste ja nur schneller als die feindlichen Truppen sein. Aber ansonsten wie Blutgretchen. Es ist immer eine Frage nach der Distanz zwischen Absender und Empfänger und Anzahl der Sendungen zwischen ihnen. Im übrigen gegen Sabotage ist ein Kuriersystem recht unempfindliche, wenn man mehrere Kuriere mit derselben Nachricht losschickt. --Bobo11 (Diskussion) 15:36, 11. Jan. 2020 (CET)
Ach was Europa! Die Rothäute hatten schon viel früher ihre Rauch- und Feuerzeichen für den Tag und die Nacht.--84.164.217.252 15:56, 11. Jan. 2020 (CET)
Wir haben da schon was vorbereitet: Optische Telegrafie. Rainer Z ... 16:29, 11. Jan. 2020 (CET)

Zu den verschiedenen Kommentaren: Das römische Reich im Jahre 70 erstreckte sich rund um das Mittelmeer von den Säulen des Herakles über die Syrte nach Oberägypten, Vorderindien, die Krim, Pannonien, Magna Germania, Caledonia und Irland, Gallien und Iberien, und an jeder Ecke konnte es unerwartet Ärger geben. Wie kommunizierte der Augustus mit den Imperatoren in Brittanien? Mit zwei Wochen Nachrichtenlaufzeit (Schnellpost)! Was kosten die Kuriere? Die brauchen alle 20 km einen Militärposten mit Ersatzpferden, in Dover und Calais müssen zudem ständig Schnellruderer bereitliegen (ok, bei Seilzugtelegraphie auch, und bei Sturmflut ist's dann eben Essig). Die Entstörungstrupps rücken natürlich nur fallweise aus, normalerweise funktionieren die Strippen ja, weil, abschneiden ist verboten und endet mit Kreuzigung, das wissen die Hinterlandterroristen. Ja, optische Telegraphie erreicht bis auf diese lästige Nachrichtenwiederholerei im Prinzip Lichtgeschwindigkeit und hat sicher auch 1 Bd Nachrichtenbandbreite, so daß auch ausführliche Befehle und Lageberichte in max. einer halben Stunde durchgewimpelt waren, aber dummerweise funktioniert das bei Nebel und Regen gar nicht, und das ist da oben bei den Barbaren bekanntlich nunmal der Normalfall. Redundanz: Man kann die Nachricht ja sicherheitshalber einmal über Marseille und Paris und zusätzlich noch über den Brenner und rheinabwärts schicken; daß beide Telegraphenlinien gestört sind, ist doch eher unwahrscheinlich. Signalfeuer schön und gut, aber Ein-Bit-Nachrichten sind doch nicht so besonders detailliert. --77.8.89.162 22:42, 11. Jan. 2020 (CET)

„normalerweise funktionieren die Strippen ja, weil, abschneiden ist verboten und endet mit Kreuzigung, das wissen die Hinterlandterroristen“: Wetter kannst Du nicht verbieten und Seile aus Naturfasern ändern ihre Länge nunmal mit dem Wetter. Zudem zupft der Wind an den Strippen. Diese natürlichen Bewegungen des Seils müssen von durch Nachrichtenübermittlung verursachten Bewegungen unterschieden werden können. Wie soll das geschehen? --Rôtkæppchen₆₈ 22:56, 11. Jan. 2020 (CET)
Indem man als Aktuatorgröße nicht den Seilweg, sondern die Zugkraft verwendet (hebt das Gegengewicht auf der Empfängerseite an oder nicht) und zudem ausreichend große Amplituden verwendet. Zahl mir das, bau ich Dir das. So billig wird das allerdings nicht: So alle 20 m braucht man einen Telegraphenmast, von dem ca. 1 m lange Halteleinen herunterhängen, damit die Telegraphenseile einerseits nicht zu sehr durchhängen und andererseits in Längsrichtung beweglich gelagert sind. Andererseits wäre es wahrscheinlich angeraten, über die Seile noch eine Art umgekehrt-V-förmiges Dach aus Brettern zu hängen, um sie vor Niederschlägen, Vereisung und drauffallende Äste usw. zu schützen. Man könnte die Seile auch wie bei der Eisenbahn in Kabelgräben verlegen, aber das wird auch nicht gerade billig. Und für die Flußquerungen muß man sich auch noch etwas einfallen lassen, es gibt nicht überall Brücken. --77.8.89.162 01:30, 12. Jan. 2020 (CET)
Damit kannst Du aber immer noch nicht zwischen witterungsbedingten und nachrichtenübertragungsbedingten Bewegungen des Seil unterscheiden. Und eine Schrittgeschwindigkeit von 1 Bd halte ich bei dieser Konstruktion für sehr utopisch. --Rôtkæppchen₆₈ 09:50, 12. Jan. 2020 (CET)
Die Bewegungen des Seils sind zweitrangig: In der Ruhelage befindet sich beim Empfänger ein Gewicht "auf dem Tisch", also in einer unteren Rastposition, und beim Sender wird das Seil durch ein frei hängendes Spanngewicht vorgespannt - natürlich nur so stark, daß das Empfängergewicht mit einiger Reserve noch nicht angehoben wird. Wetterbedingte Seilbewegungen (Längenänderungen) sind irrelevant, die führen nur dazu, daß sich das Spanngewicht hebt oder senkt, meist recht langsam. Eine Nachricht liegt dann vor, wenn auf der Senderseite in diese Kräftesituation so energisch eingegriffen wird, daß durch eine hinreichend große Zusatzkraft - "ausreichend große Amplituden" - das Gewicht beim Empfänger aus seiner unteren Ruhelage angehoben und gegen einen oberen Endanschlag gezogen wird; der kann dann auch als Schalter fungieren, der ein "Relais" schaltet, das mittels Hilfsenergie (hochgekurbeltes Gewicht) ein verstärktes Signal auf eine von dort abgehende Leitung gibt. Möglicherweise braucht man noch irgendwelche Zeitglieder zur Signalformung, damit man die Latenzen in den Griff kriegt, aber ich denke, da kann man sich schamlos und erfolgreich von der elektronischen Nachrichtentechnik und der Eisenbahnsicherungstechnik inspirieren lassen. Wie schnell das läuft? Keine Ahnung, langsamer wohl als elektrische Telegraphie mit Morsetaste, aber schon ziemlich schnell. Und was die ollen Römer dann noch gebraucht hätten, wären clevere Theoretiker, die fehlerkorrigierende Codes und geeignete Verschlüsselungsverfahren erfunden hätten, aber das sind "nur" Softwarefragen. --77.3.217.91 11:51, 12. Jan. 2020 (CET)
Danke, diese Ausführung beantwortet aber meine Frage immer noch nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 15:33, 12. Jan. 2020 (CET)
Daß Du die Antwort nicht verstehst, liegt dann wohl eher nicht an mir. Ich versuche es nochmal anders: SNR genügend groß machen. --77.3.217.91 00:20, 13. Jan. 2020 (CET)
Mit riesigen Betätigungskräften und -wegen sowie Schiffstauen als Medium sollte das also leidlich funktionieren. Nur benutzen, bezahlen oder gar warten will das dann niemand. --Rôtkæppchen₆₈ 00:29, 13. Jan. 2020 (CET)
Ja, mehrere Größenordnungen überdimensioniert funktioniert es auch. Der Umkehrschluß gilt allerdings nicht. (Und natürlich wird es immer mal wieder die Betriebsmeldung "Hier zieht gerade ein heftiges Unwetter auf. Wir melden uns wieder, wenn die Station wieder in Betrieb geht" geben. Übrigens hätten sie bei der Gelegenheit auch noch die wissenschaftliche Wettervorhersage erfinden können. Die scheiterte in der ersten Hälfte des 19. Jh. noch daran, daß es kein hinreichend dichtes Telegraphennetz gab - die Nachrichtentransportgeschwindigkeiten waren einfach zu niedrig, um lokale Wetterbeobachtungen zeitnah zusammenzuführen, daraus Prognosen abzuleiten und sie rechtzeitig zu propagieren, das klappte alles nur ex post.) --77.0.15.237 22:00, 13. Jan. 2020 (CET)
Ein Hanfseil mit 3 cm Durchmesser wiegt ungefähr 500 g pro Meter. Ein 1000 m langes Seil also 500 kg. Dies ist gleichzeitig die träge Masse, die man bewegen muss, damit sich am anderen Ende etwas tut (+ das Spanngewicht). Dabei dehnt sich das Seil um etwa 2%, man muss also letzlich ca. 20 m weit ziehen. Wenn man anfängt, läuft eine Longitudinalwelle durch das Seil. Am anderen Ende hängt ein Gewicht, also wird die Welle hier refletiert und läuft zurück. Am Anfang muss man nun Maßnahmen ergreifen, um die Welle auszulöschen, damit sie nicht gleich nocheinmal die Strecke durchläuft. Wenn das Seil an Halteleinen hängt, stellen sich früher oder später auch Transversalwellen ein, die die Seillänge verändern. Das Spanngewicht wird also alsbald minutenlang wie ein Gummiball herumhüpfen. Man könnte ein dickeres Seil nehmen, das steifer ist und sich nicht so stark dehnt, das ist dann aber auch schwerer. Und um eine gewisse Dehnung kommt man nicht herum. Je "straffer" das System ist, desto größer wird dann auch noch die Chance auf Oberwellen. --Optimum (Diskussion) 00:29, 14. Jan. 2020 (CET)
Ein 3 cm dickes Seil ist natürlich illusorisch schwer und teuer, ich würde mir eher 3 mm vorstellen. Aber jetzt kommen wir dann endlich mal in den Bereich technischer Details, um die man sich kümmern müßte. Die will ich auch gar nicht kleinreden, aber: sie sind lösbar. Beispielsweise kann man Seilschwingungen durch geeignete Bedämpfungsbeläge mindern oder unterdrücken. Ich glaube nicht, daß ein antiker Ingenieur mal auf die Idee gekommen ist, sowas auszuprobieren, eine Versuchsstrecke von seinem Haus zur Scheune ein paar hundert Meter weiter gebaut hat und dann bei seinen Experimenten zu dem Schluß gekommen ist, daß es nicht funktioniert. (Die Grundidee des Signalisierens mit Leinen war sicherlich bekannt: Irgendwo war ein Griff, und wenn man daran zog, klingelte woanders im Haus ein Glöckchen. Je nachdem konnten dabei auch einige hundert Meter Signalweg zusammenkommen - die Vorrichtung ist schließlich umso nützlicher, je größer die Distanz ist, die damit überbrückt wird.) --95.112.168.45 10:35, 14. Jan. 2020 (CET)
Zu der schon angesprochenen Verwendung bei der Eisenbahn gibt es übrigens einen eigenen Mini-Artikel Signalwinde, wo steht, dass mit der dort verwendeten Technik (Draht gibt es ja auch schon länger) „das Signal 1200 m bis 1800 m vom Stellwerk entfernt stehen kann“. --DK2EO (Diskussion) 17:25, 15. Jan. 2020 (CET)
Naja, Eisenbahnsicherungstechnik ist aber eindeutig nicht "vorindustriell", und Drahtseile "bis ans Ende der Welt" hätten sich die Römer nun ganz eindeutig nicht leisten können. (Man übersieht aus heutiger Sicht gerne immer wieder, wie sauteuer Metalle in der vorindustriellen Zeit waren.) --77.8.150.47 19:29, 15. Jan. 2020 (CET)

Wie heisst dieser Sprecher?Bearbeiten

Kann mir jemand sagen, wie der Name dieses "Sprechers" lautet?

In diesem YouTube-Video (Portrait Wolfgang Pauli) ab Sekunde 50.

--2003:C6:AF0A:6A53:1FA:DC28:97C8:88DF 00:01, 12. Jan. 2020 (CET)

Ist bei allen Portraits der Reihe derselbe Sprecher, leider ohne "credits" (und keiner aus dem "Team"). Aber bei Zeitstempel 1:30:42 findest du eine Telefonnummer. Die dort wissen es garantiert. hth -- Iwesb (Diskussion) 04:45, 12. Jan. 2020 (CET)
Danke für Deine Mühe. Selbst der Kanalbetreiber, Josef M. Gaßner, weiß nicht, wie der Sprecher heisst, ist aber ebenfalls am Namen interessiert, wie er in einer Kommentarantwort dieses Videos schreibt. Dabei könnte er Ernst Peter Fischer sicher einfach fragen. Die Nummer möchte ich nicht anrufen. Das finde ich etwas arg aufdringlich. Ich bin mir sicher, dass ihn hier jemand (er-)kennt. --2003:C6:AF0A:6A43:5925:945B:7329:6EC5 09:43, 12. Jan. 2020 (CET)
Niemand? *hochschieb* --2003:C6:AF09:9D37:C13B:F80B:E2DE:B88F 21:39, 15. Jan. 2020 (CET)

12. JanuarBearbeiten

Klima: Pflanzen und CO2Bearbeiten

Wenn ich mich aus der Schulzeit richtig erinnere, "reinigen" die Pflanzen die Luft von CO2? (durch Photosynthese - wobei ich dort schon die Einleitung nicht verstehe). Und wenn Pflanzen verbrannt werden, setzen sie CO2 frei. Wie ist da die "Bilanz"? Wird da gleich viel freigesetzt wie vorher aus der Luft geholt wurde? Wie ist das beispielsweise am Lagerfeuer? dem Kaminofen? der Hackschnitzelheizung? oder bei den Bränden in Australien? Gruss, --Markus (Diskussion) 14:10, 12. Jan. 2020 (CET)

Als typische Reaktion der Photosynthese wird die Erzeugung von Glucose aus Wasser und CO2 angenommen. Dann wäre die Gleichung dazu 6 CO2 + 6 H2O --> C6H12O6 + 3 O2. Wenn diese Glucose wieder verbrennt oder verstoffwechselt wird, läuft die Reaktion exakt umgekehrt ab, also C6H12O6 + 3 O2 --> 6 CO2 + 6 H2O. Da kommt nichts dazu und es geht nichts verloren.--Elrond (Diskussion) 14:27, 12. Jan. 2020 (CET)
Einfacher ausgedrückt: Pflanzen "essen" CO2 aus der Luft. Das darin enthaltene C behalten sie vollständig bei sich, die beiden O geben sie wieder zurück in die Luft. Wenn die Pflanze tot ist, wird sie meist vollständig zersetz, wobei das gesamte von ihr gespeicherte C wieder freigesetzt wird. Je nach dem, wie die Pflanze zersetzt wird (Mikroben, Feuer, mit/ohne Anwesenheit von O), wird daraus dann CO2 oder CO oder CH4 oder sonstiges. In Australien brennt der Wald an der freien Luft, da wird das von den Pflanzen irgendwann vorher aufgenommene C aus dem CO2 der Luft überwiegend in CO2 zurückverwandelt. Da wird also in etwa gleich viel CO2 freigesetzt, wie vorher aus der Luft geholt worden war. Hinzu kommt noch das C, was beim Verbrennen der Milliarden von Tieren frei gesetzt wird, aber das haben auch irgendwann vorher mal Pflanzen aus der Luft aufgenommen und so in die Nahrungskette eingebracht. --94.219.4.12 14:47, 12. Jan. 2020 (CET)
Das ist vom Prinzip her natürlich richtig, alle organischen Verbindungen zersetzen sich letztendlich in Wasser und CO2 (außer die die noch andere Elemente enthalten natürlich). Voraussetzung ist dabei aber eine "saubere" Verbrennung wie sie bei der Verbrennung von Biomasse meistens nicht geschieht. Deshalb bleiben neben Wasser und CO2 noch eine ganze Reihe anderer Stoffe übrig die deutlich problematischer sind als CO2.--Antemister (Diskussion) 15:37, 12. Jan. 2020 (CET)
Der derzeitige Überschuss an CO2 in der Atmosphäre entstammt zu großen Teilen fossilen Lagerstätten, in denen organisches Material für viele Millionen Jahre gebunden war. Der Trick lautet also anscheinend, das Zeug nicht zu verbrennen. Wenn wir es tief genug verbuddeln, dann bleibt es über überschaubare Zeiträume auch dort. Yotwen (Diskussion) 17:03, 12. Jan. 2020 (CET)
+ 1. Wenn man das konsequent zu Ende denkt, bedeutet das, dass man zur Rettung des Weltklimas sich nicht nur bemüht (wie gegenwärtig), den jährlichen Zuwachs an CO2 einzudämmen, sondern erstens den Zuwachs völlig stoppt und zweitens etwas von dem freigesetzten CO2 aus fossilen Quellen durch Pflanzen wieder einsammelt. --Dioskorides (Diskussion) 19:11, 12. Jan. 2020 (CET)
CO2 wird allerdings auch ganz von alleine der Atmosphäre entzogen und an Gestein gebunden. Das läßt sich evtl. beschleunigen, indem geeignete Gesteine fein gemahlen und der Staub offen gelagert wird; ob sich das noch chemisch forcieren läßt, weiß ich nicht. Mit Pflanzenwachstum allein ist es nicht getan: ein ausentwickelter Urwald beispielsweise entfernt kein CO2 aus der Atmosphäre, weil sich in ihm im Mittel genausoviel Biomasse zersetzt wie durch Photosynthese gebildet wird. Eine Lösung könnte eine energetische Nutzung von Biomasse durch Verschwelung sein: Beim Erhitzen werden brennbare Kohlenwasserstoffe freigesetzt und können zwecks Wärme- und Krafterzeugung verbrannt werden, es entsteht aber auch ein Anteil an Pflanzenkohle, der deponiert werden kann. --77.3.217.91 19:41, 12. Jan. 2020 (CET)
Das schimpft sich Pyrolyse und wir zur Herstellung von Terra Preta benötigt, die widerum dazu verwendet werden kann, auch unter klimatisch schlechter werdenden Bedingungen noch Erträge zu erwirtschaften, wo konventionelle Landwirtschaft zu wenig Wasser zur Verfügung hat.
Wir müssen Ursache-und-Wirkung nicht als singuläre Vektoren verstehen, sondern sie bis zu ihren Ursprüngen zurückführen. Dann sind es nämlich fast durchgehend zirkuläre Prozesse. Yotwen (Diskussion) 08:39, 13. Jan. 2020 (CET)
Liest sich reichlich wirr. --77.0.15.237 22:06, 13. Jan. 2020 (CET)
Nur für den, der nicht über das notwendige Vorwissen verfügt. --84.58.121.208 23:04, 14. Jan. 2020 (CET)
Zu den gegenwärtigen Buschbränden in Australien: Wenn alles wieder nachwächst, dann war die ganze Chose CO2-neutral. Aber eben nur wenn. Wenn nicht, dann nicht. --Geoz (Diskussion) 19:26, 12. Jan. 2020 (CET)
Das dauert halt eine Weile. Problem dabei: Wenn der Wald weg ist, dann ist auch ganz schnell der fruchtbare Boden weg, und dann wächst da nicht mehr viel. 2. Problem: Wenn die Arten weg sind, da kann sich gar nix mehr regenerieren, außer durch Neuansiedelung, was bei x Millionen Arten logistisch nicht machbar ist. Den Urwald bekommt man bei großflächiger Zerstörung also gar nicht mehr zurück, sondern bestenfalls irgendwas in Richtung einer Plantage. Bis sich wieder ein (dann neues) ökologisches Gleichgewicht einstellt, muß man wohl eher mit evolutionären Zeiträumen rechnen. Australien zerstört ja im Unterschied zu Brasilien den Urwald nicht absichtlich, darum sehe ich da größere Chancen, daß sich das mit entsprechenden Hilfen wieder regenerieren könnte, sofern das mit den extremen Bränden sich jetzt nicht ständig wiederholt, was allerdings zu befürchten ist. --94.219.4.12 02:05, 13. Jan. 2020 (CET)

Nachtrag: Der Sauerstoff, den Pflanzen abgeben, stammt nicht aus dem CO2, sondern aus der Spaltung von Wasser (siehe hier, das CO2 wird vollständig in die Kohlenhydratmoleküle eingebaut (siehe Calvin-Zyklus). --Holder (Diskussion) 19:49, 12. Jan. 2020 (CET)

Wir diskutieren hier über Bilanzen, nicht über die Schicksale einzelner Atome. --94.219.4.12 02:05, 13. Jan. 2020 (CET)

Danke für die wissenswerten Einblicke in die grösseren Zusammenhänge. Ware sicher sinnvoll, diese auch in den einschlägigen Artikeln abzubilden, i.S.v. "verstehen". Hier in WP fehlt manchmal "Übergreifendes" etwas... Gruss, --Markus (Diskussion) (ohne (gültigen) Zeitstempel signierter Beitrag von Markus Bärlocher (Diskussion | Beiträge) 18:29, 16. Jan. 2020 (CET))

Taste für MausklickBearbeiten

Gibt es eine Tastatur-Kombination, die bei Windows das selbe macht wie Linksklick mit der Maus? Ich muss die Maus sehr genau positionieren und beim Klicken kommt es oft zu Verschiebungen des Zeigers. 77.235.178.3 14:59, 12. Jan. 2020 (CET)

Tastaturmaus aktivieren und dann 5 auf dem Zehnerblock. --Rôtkæppchen₆₈ 15:27, 12. Jan. 2020 (CET)
Langfristig mal schauen, ob 1. die Linse der Maus verschmutzt oder mit Fremdkörpern (wie Haaren) versetzt ist, ansonsten 2. neue Maus kaufen. Gerade optische Mäuse der allergünstigsten Klasse neigen dazu, extrem unpräzise zu sein sodass der Mauszeuger wie wild herumspringt. Ohne hier irgendwie Werbung machen zu wollen, habe ich derzeit eine Maus aus dem Hause Microsoft und bin (außer mit dem Scrollrad, das ist wirklich grottig) sehr zufrieden damit. -- 95.223.72.235 15:42, 12. Jan. 2020 (CET)
Meine Erfahrung: alle (mittel-/billigen) Mäuse haben unbrauchbare, grottige Batteriefächer und werden innerhalb der Garantiezeit zu Schrott indem das Scrollrad nach kurzer Zeit in die falsche Richtung scrollt. Mit der Optik gibt es keine Probleme. (Stichprobe nur von grossen, handfüllenden Mäusen, alles kleine ist sowieso unbrauchbar.) --  itu (Disk) 21:54, 16. Jan. 2020 (CET)
Meine Hand zittert und es sind nur wenige Pixel, das ist alles. 178.5.184.189 18:54, 12. Jan. 2020 (CET)
Keine direkte Antwort auf die Frage, aber hast du schon mal → sowas ausprobiert? Gruß   hugarheimur 19:42, 12. Jan. 2020 (CET)
Hast Du schon die Mausoptionen in der Windows-Systemsteuerung optimiert? Bei mir heißt das Systemsteuerungs-Applet „Maus“ bzw „Eigenschaften von Maus“. Dort kannst Du unter „Zeigeroptionen“ die gewünschten Einstellungen vornehmen. Manche Highend-Mäuse haben auch einen Schalter zur Einstellung der Empfindlichkeit. --Rôtkæppchen₆₈ 00:49, 13. Jan. 2020 (CET)
shortcuts für die Maus. --Ocd→ schreib' mir 09:03, 13. Jan. 2020 (CET)
Holzhammermethode: Alte Kugelmaus mit PS/2 oder USB zusätzlich anschließen, der Maus vorher die Kugel "aus dem Bauch operieren". Fertig ist die "bewegungsunfähige" Maus, bei der man fast beliebig stark zittern kann. Die originale Maus kann man weiter wie gewoht zum Positionieren nutzen. --95.81.18.177 20:27, 16. Jan. 2020 (CET)
Etwas sanfter: Schwarzes Klebeband auf Kugel oder Optik. --Rôtkæppchen₆₈ 20:47, 16. Jan. 2020 (CET)

Was für Fonds können in ein Deka-Depot?Bearbeiten

Hallo zusammen,

ich habe ein Depot bei der Deka. Ich möchte wissen, ob ich ausschließlich Deka-Produkte in dieses Depot packen kann. Oder geht das auch mit anderen Produkten? Ich denke da z.B. an den ETF "iShares Core MSCI World". Kann ich den in einem Deka-Depot halten? Fallen dann gesonderte Kosten seitens der Deka an, z.B. für Kauf/Verkauf oder Aufbewahrung? --2001:16B8:1046:6900:7489:E700:3E3:7AD3 21:05, 12. Jan. 2020 (CET)

Es kommt darauf an, ob „ETF "iShares Core MSCI World“ Kooperationspartner der Deka-Bank ist oder nicht, siehe hier. Details erfrägst Du bitte direkt beim Anbieter oder Deinem Bankberater. --Rôtkæppchen₆₈ 21:32, 12. Jan. 2020 (CET)
Danke für die Info! So wirklich steht es da ja nicht drin - hört sich eher nach "geht nicht" an. Noch dazu, wo die Deka in diesem Bereich auch eigene Produkte anbietet (die für mich aber nicht optimal sind). Meinen Bankberater seh ich eh demnächst; ich frag nach! --2001:16B8:1046:6900:7489:E700:3E3:7AD3 21:48, 12. Jan. 2020 (CET)
Also normalerweise kannst du in ein Depot jedes Wertpapier mit einer WKN/ISIN legen, auch und gerade ETFs, denn gerade dafür gibt sie ja, dass sie der Privatmann einfach so kaufen kann (es gibt allenfalls im Einzelfall Ausnahmen, meine Bank gestattet keine Aktien von Unternehmen die in Deutschland illegale Drogen vertreiben). Was bankeigene Fonds oder die von "Kooperationspartnern" vom andern unterscheidet ist der dass für solche Fonds die Bank Sparpläne anbietet die z. B. Monat für Monat per Dauerauftrag 250 € dort anlegen. Andernfalls musst du manuell jeden Monat oder jedes Quartal Geld transferieren, dafür fallen dann etwas höhere Provisionen als beim Sparplan an.--Antemister (Diskussion) 23:26, 12. Jan. 2020 (CET)
Vor der gleichen Frage stand ich auch vor ca. einem Jahr und musste leider feststellen, dass das Deka-Depot eben kein vollwertiges Aktien-Depot ist, in welches man beliebige Wertpapiere bzw. ETFs packen kann. Wenn man im Bereich der Sparkasse bleiben möchte, gibt es dafür den S-Broker [1]. Ich hab mich dann aber für ein Zweit-Konto bei einer der bekannten Direktbanken entschieden - bei den meisten ist ein vollwertiges Aktien-Depot dabei. Außerdem wird oftmals für das Sparen und den Vermögensaufbau sowieso ein zweites Konto empfohlen. --46.227.217.185 23:05, 14. Jan. 2020 (CET)
Vielen Dank für die beiden weiteren Antworten. Nach Rücksprache mit dem Bankberater ist es in der Tat so, dass sich im Deka-Depot solche ETFs nicht verwalten lassen. Dafür bedarf es eines S-Broker-Depots, wodurch dann wieder weitere Kosten entstehen, z.B. bei jedem Kauf.
Wenn ich mich für einen Sparplan bei einer Direktbank entscheiden würde, bräuchte ich dann da auch ein zusätzliches Konto? Ich denke da z.B. an dieses Produkt von comdirect. Wie kommt die monatliche Rate in das Depot? --2001:16B8:10BD:1100:612B:7D31:ADA3:1211 06:29, 15. Jan. 2020 (CET)
Zu einem Wertpapierdepot gehört immer auch ein Verrechnungskonto. Über das laufen die finanziellen Transaktionen. Zumindest früher konntest du bei der Comdirect als Verrechnungskonto auch ein bank-fremdes Girokonto angeben. --Scantasyundfiencefiction (Diskussion) 23:36, 15. Jan. 2020 (CET)

Manuskript an Verlag senden?Bearbeiten

hallo, Ich bin derzeit arbeitslos und habe angefangen einen Fantasy Roman zu verfassen, leider geht mir aktuell das Geld aus und ich würde es gerne jetzt schon einem Verlag vorlegen, obwohl das Ende noch offen ist, weiß jemand wie das läuft ? Ich sende das Manuskript an einen Verlag, und wenn der Zusagt mit wie viel Geld kann ich ungefähr pro Monat rechnen? Meine Fantasy Story soll etwa vier Bände umfassen der erste Band ist bisher 100 Seiten stark, ich habe Sorge dass Verlag mir meine Idee klaut, hat jemand Tipps dagegen ?—22:50, 12. Jan. 2020 (CET) --77.180.212.246 22:50, 12. Jan. 2020 (CET)

Wenn die Rechtschreibung in Deinem Manuskript genauso ist, schlag es Dir aus dem Kopf. --77.3.217.91 00:50, 13. Jan. 2020 (CET)

Einfach "klauen" wäre ohnehin illegal, denn du hast das Urheberrecht inne. Nur beim Unterschreiben von irgendwelchen Verträgen darauf achten, dass du keine zu weitgehenden Nutzungsrechte o.Ä. abtrittst. --ObersterGenosse (Diskussion) 23:11, 12. Jan. 2020 (CET)

Und die Bezahlung erfolgt bei Nicht-Bestseller-Autoren wenn Du Glück hast als kleiner Vorschuss, der danach mit dem Verkaufserlös verrechnet wird, etwa 2 bis 5 Prozent vom Verkaufspreis je Exemplar ohne Umsatzsteuer. Keine gute Überlebensstrategie. Auf ein Expose gibt als unbekannter Autor gar nichts, Vorschuss, wenn überhaupt bei Drucklegung. --RAL1028 (Diskussion) 00:11, 13. Jan. 2020 (CET)
Hm. +1 - Bedenkenswert: Eine ernstgemeinte Warnung an alle Neuautoren. --2.206.111.221 02:51, 13. Jan. 2020 (CET)

Kleiner Hinweis: Im deutschsprachigen Raum erscheinen jährlich 80.000 neue Bücher (in Verlagen, dazu noch eine unbekannte Zahl im Selfpublishing). Die durchschnittliche Auflage eines Titel ist ungefähr 3000. Autorenhonorare liegen in der Größenordnung von 5 % des Verkaufspreises. Jeder Verlagslektor hat einen dicken Stapel unaufgefordert eingesandter Manuskripte auf dem Schreibtisch, die er allenfalls kurz anliest und dann per Formbrief ablehnt. Rainer Z ... 13:44, 13. Jan. 2020 (CET)

Für ein Einkommen reichen Einnahmen aus der Schriftstellerei nur bei ganz, ganz wenigen Autoren [2], die Wahrscheinlichkeit ist nicht auf deiner Seite. Mein Tipp: schreib erfolgreiche Autoren an, einen pro Woche, und bitte sie um Tipps. Wenn du deutlicher als in diesem Thread hier erkennen lässt, dass es dir nicht ums Geld geht, sondern dass du für dein entstehendes Werk brennst, kommt vielleicht tatsächlich eine Rückmeldung. Eine andere Spur, die du verfolgen kannst und solltest, ist die Kontaktaufnahme zu anderen Neuautoren. Romanschreiben ist ein verdammt einsames Geschäft, bei dem einem ohne sozialen Rückhalt von Peers sehr schnell die Puste ausgeht. Hier und da gibt es z.B. Schreibgruppen. Erste Anlaufstellen, wo du nachhaken könntest, ob jemand etwas weiß, wären deine Stadtbibliothek und deine Volkshochschule. Viel Glück, --Stilfehler (Diskussion) 15:44, 13. Jan. 2020 (CET)

Du rätst ihm allen Ernstes, bekannte Autoren brieflich zu belästigen? Die werden sich so richtig freuen, wenn sie jede Woche Post von ebenso unbegabten wie erfolglosen Möchtegern-Schriftstellern kriegen, die gerne einen guten Tipp haben möchten, wie man ein Buch unterbringt. --Jossi (Diskussion) 19:04, 13. Jan. 2020 (CET)
Tue ich allen Ernstes. Auf Autorenlesungen habe ich genau diese Empfehlung aus Autorenmündern (!) schon mehrfach gehört. Auch sind das Fachleute, die bereits nach einer Zeile unterscheiden können, ob ein Autor interessant ist. --Stilfehler (Diskussion) 20:16, 13. Jan. 2020 (CET)
Da ist was dran, die erfolgreiche Autoren haben einen Wissensvorsprung. Denn es macht auch was aus, wenn das Manuskript auf dem richtugen Tisch landet. Es ist durchaus Insiderwissen gefragt, dass das Manuskript beim richtigen Lektor ankommt, und auch beim richtigen Verlag. Denn auch ein gutes Manuskript hat verloren, wenn es dem falschen Genre angehört, sprich nicht ins Verlagsprogramm passt.--Bobo11 (Diskussion) 00:04, 14. Jan. 2020 (CET)
Hm. Ich halte das für einen schlechten Rat. Wann sind Autor*innen erfolgreiche Autor*innen? Anzahl der Titel? Verkauf? Verdienst? Nobelpreis? Was sind die Kriterien? Wie viele Erfolgreiche von ihnen gibt es in Deutschland? Ich lese: „Nach Daten der Künstlersozialkasse von 2010, bei der immerhin 3.165 Autorinnen und Autoren versichert sind, liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen von Schriftstellern und Dichtern in Deutschland bei 13.588 Euro. Dies entspricht einem Monatslohn von 1.132 Euro, brutto wohlgemerkt.“ Und ich lese: „Lediglich zwei Prozent der Belletristik-Autoren können wirklich vom Schreiben leben.“ Und die sitzen jetzt angeblich den ganzen Tag gelangweilt rum und warten auf die täglichen sieben bis zehn Briefe von Neuautor*innen, die gerne ganz ganz ganz viele gute Tips hätten, wie sie so schnell es geht genauso erfolgreich werden können, ohne dass ihnen ein Verlag ihre Ideen klaut... :-) (OT: Gab es das schon mal? Dass ein*e Autor*in ein Manuskript einreicht und der Verlag covert den Plot? Besser: Der Verlag sucht sich jemand anderes für den Plot, weil ja (der Blick geht zum Fragesteller) Verlage nicht selbst schreiben sondern nur mit Schreibenden zusammenarbeiten...) Tja... Die Schriftstellerei ist halt eine öde Existenz. Es gibt nichts zu tun und die Briefe der Newcomer sind der einzig schöne Lichtstrahl im tristen Romancieralltag. So vergeht wenigstens die Zeit. --2.206.111.221 01:36, 14. Jan. 2020 (CET)
(OT: Gab es das schon mal? Dass ein*e Autor*in ein Manuskript einreicht und der Verlag covert den Plot? Besser: Der Verlag sucht sich jemand anderes für den Plot, weil ja (der Blick geht zum Fragesteller) - in dem Fall hätte man ja ein Anrecht an Tantiemen. Man muss es halt nur beweisen können und der andere Autor darf die Geschichte nicht zu stark abändern (ein Beispiel aus der Filmbranche: Star Crash wurde rechtlich nicht als Plagiat von Star Wars Episode IV angesehen, obwohl die Handlung sehr viele Ähnlichkeiten aufweist). Zum Beweisen: es gibt Internetforen, wo man Texte veröffentlichen kann, falls man das nicht will, kann man den Text auch einfach im Vorhinein an ein paar vertrauenswürdige Verwandte und Freunde weitergeben. --MrBurns (Diskussion) 02:09, 14. Jan. 2020 (CET)

Wie kommst Du auf die Idee, Dich als Schriftsteller auszugeben? Warum nicht als Architekt oder Zahnarzt? --Logo 01:42, 14. Jan. 2020 (CET)

Ich rate der IP zu einer Weiterqualifizierung zum staatlich geprüften Internet-Troll, das ist lukrativ, und es sind mit dieser Frage schon gute Ansätze vorhanden. Und Trolle sind ja auch irgendwie „Fantasy“-Wesen … --Mangomix 🍸 01:58, 14. Jan. 2020 (CET)

Hallo, ich bin Schriftsteller. Ich schreibe Sachbücher und bin bei einem großen Verlag. Die Bücher laufen gut bis sehr gut. Alleine von den Büchern leben kann ich nicht, es sei denn, ich müsste mich ganz schwer einschränken (kein Auto, nur aus dem eigenen Garten essen usw.). ICh lebe von meinem Hauptberuf (selbstständiger IT-Berater). Da kommt ein mehrfaches an Geld herein. Meinen Vorschuss bekomme ich zur Hälfte, wenn ich das Manuskript abgebe, die andere Hälfte, wenn das Buch erscheint (wenn es nicht erscheinen soll, gibt es eine andere Regelung). Die Tantiemen der "alten" Titel werden einmal ausgezahlt: im Juli. Was aber viele vergessen: Schreiben ist Arbeit. Echte Arbeit. Und man muss täglich sechs bis acht Stunden aktiv sein (ich schreibe vor allem nachts - habe keine Familie und brauche wenig Schlaf). Schreiben heißt auch: um jedes Wort ringen. Man muss schreiben können. Und damit meine ich nicht nur Orthografie und Interpunktion. Damit meine ich Wortwahl, Zusammenhänge erklären, Bildlich schreiben, dass es keine Textwüste ist. Es muss (auch, wenn es "nur" ein Sachbuch ist) einen Spannungsbogen haben. Man muss schreiben können, dass der Leser Spaß hat, und weiterlesen will. Dieses zu lernen erfordert jahrelanges Üben (im Vorfeld). Sich einfach hinzusetzen und etwas Klickern reicht nicht. Bei mir kommt (Sachbuch) noch dazu, dass ich viel recherchieren muss. Denn ich weiß ja nicht alles. Diese Recherche kostet echt, echt Zeit. Und zahlt mir keiner. Ich habe mir inzwischen einen recht guten Namen erarbeitet. Im Verlag und auch in der Leserschaft. Ich muss meine Themen nur noch mit dem Verlag abstimmen, dann bekomme ich recht freie Hand. Bis zur Abgabe des Manuskriptes. Danach kommt die Lektorin und zerpflückt mir den Text und das Kämpfen beginnt. Aber ich weiß inzwischen, was und wie der Verlag etwas möchte, sodass das Lektorat jetzt besser geht, beim ersten Buch wollte ich schon alles hinschmeißen. Weiter muss man sich vorstellen, dass die Texte zwar von mir sind, aber der Verlag die Verwertungsrechts hat. Es sind (de facto) nicht meine Texte. Ich bin also ein "angestellter Schreiber" für den Verlag. Mit einem saumäßigem Stundenlohn im unteren Cent-Bereich. Verlag suchen: Das Anschreiben von Verlagen kann man sich heute fast sparen. Die schauen nicht einmal mehr ins Expose. Und bitte keine (!) Manuskripte schicken. Die kommen gleich in den Container. Habe ich selbst gesehen. Bei 20 bis 30 zugesandten Manuskripten am Tag, haben die kein Platz zum Lagern. Bei mir wars etwas anders. Mich hat ein Verlag angesprochen, weil ich bereits alleine ein Buch herausgebracht hatte, selbst drucken und über einen Dienstleister verkaufen ließ. Und als ich da in der 6. Auflage (ca. 13.000 Exemplare) war, kam der Verlag auf mich zu und fragte mich, ob wir nicht eine Buchreihe machen wollen. Heute sitzen beim Verlag Menschen, die auf dem Buchmarkt schauen, welche Autoren sie ansprechen können. Am Besten Autoren anderer Verlage, aber mitunter auch sehr gute Autoren, die sehr gut selbst veröffentlichen. Also Schreiber, die ein gutes Geschäft versprechen. Maximal zwei im Jahr. Ich kann der Fragestellerin nur empfehlen, selbst zu schreiben, Üben, Üben und nochmals Üben. Wenn sie meint, dass es jetzt annehmbar ist, selbst zu veröffentlichen und sich so eine eigene Lesergemeinde aufzubauen. Und nach einigen guten eigenen Veröffentlichungen kommt vielleicht ein Verlag. Solange soll sie via BoD oder anderen Dienstleistern (auch: eBook) sich bekannt machen. Da kann man auch Geld verdienen (ich sogar mehr als via Verlag). Nachteil dabei ist, dass man alles alleine machen muss: Lektorat, Satz, Druck beauftragen, ggf verschicken usw. Auch hier: Knochenarbeit. Viel Erfolg. --91.13.119.238 11:01, 14. Jan. 2020 (CET)

Konkret zur Frage: 1 Band a 100 Seiten, bedeutet einen Ladenpreis von 7,99 Euro (nein, ich diskutiere nicht um eine Euro hin oder her). D.h. der Grossist kauft beim Verlag mit 50% (20% davon bekommt der Buchhändler). Also verkauft der Verlag das Buch zu 4 Euro. Brutto. Netto sind das rund 3,75 Euro. Wenn der Autor einen guten Vertrag hat bekommt er 8 % von diesen 3,75 Euro. Macht 30 Cent. Wenn vom Buch im Jahr 300 verkauft werden (denn der Autor hat ja noch keinen Namen, daher ist das gut gerechnet) sind das 90 Euronen im Jahr an Tantiemen. Also 7,50 Euro/Monat. Selbst bei 1000 Exemplaren/anno (für einen sehr gut laufenden Titel) sind es 25 Euro/Monat. Und muss noch versteuert werden. Ich denke, die Frage nach den Tantiemen stellt sich jetzt nicht mehr. --91.13.119.238 11:17, 14. Jan. 2020 (CET)

+1 Durchs Internet geistern die Zahlen 100 bis 200 als Anzahl der Schriftsteller in Deutschland, die allein von ihrer Schriftstellerei leben können. Alle anderen haben einen zweiten Brot-Job, mit dem sie ihren Lebensunterhalt verdienen. Kein Wunder, denn bei den meisten Schriftstellern ergibt der ehrliche Vergleich von aufgewandter Zeit zu Einnahmen einen Stundenlohn, über den jeder Mc-Donalds-Mitarbeiter die Nase rümpfen würde. Ich habe mal ein Interview mit Horst Bosetzky gelesen, der unter dem Pseudonym -ky ab den 1970er Jahren ein bekannter Krimiautor war. Einige seiner Bücher wurden sogar als Tatort-Folgen verfilmt. Trotzdem erzählte er, dass die Einnahmen aus der Schriftstellerei vielleicht dazu reichten, um der Tochter ein Reitpferd zu finanzieren, aber nicht, um eine Familie zu ernähren. Sogar Richard David Precht verdient mit seinen Vorträgen mehr als mit seinen Büchern. --Optimum (Diskussion) 23:03, 14. Jan. 2020 (CET)
Hm. Für 2017 lese ich: „50.000 Wortarbeiter sind bei der Künstlersozialkasse registriert, d.h. diese verdienen mindestens 3900 € im Jahr, ein Monatsgehalt unter 400 €.  Der durchschnittliche Jahresumsatz eines bei der KSK gemeldeten Autors liegt zwischen 15.000 – 20.0000 € pro Jahr.“ Hier noch ein Artikel von 2012, der auch auf die wichtigen Einnahmen durch Lesungen, Stipendien und Preise, weniger jedoch die üblichen Brotjobs und Lektoriats- oder Nebenarbeiten für Verlage oder die Rolle Radiosender (z.B, die Auftragsarbeiten für Essays oder Hörspiele) anspricht. Und die Frage, in welchem Land ein schreibender Mensch etwas kostengünstiger leben kann. Über die soziale Situation der künstlerischen Berufe allgemein lese ich: „Sie krebsen am Existenzminimum herum, um das tun zu können, was sie möchten. Das gilt zwar in der Gesellschaft als Luxus, dennoch waren 2006 in Deutschland mehr als 154.000 Menschen bei der Künstlersozialkasse (KSK) als selbstständig gemeldet. Ob Übersetzer, Maler oder Musiker, ihr jährlicher Durchschnittsverdienst lag bei 10.800 Euro. Zum Vergleich, die Armutsgrenze wurde zum gleichen Zeitpunkt bei 11.200 Euro angesetzt.“ Und noch ein schöner Artikel von damals aus: DER SPIEGEL 23/1968 :-) Ebenfalls etwas älter, aber ebenfalls noch immer gültig: Angelika Mechtel: Alte Schriftsteller in der Bundesrepublik. Gespräche und Dokumente. Mit 19 Fotos von Digne Meller-Marcovcz. (Reihe Roter Schnitt, 19). München: R. Piper & Co. Verlag, 1972. ISBN 3492019382. Und vielleicht noch als Trost: Jacob, Frank / Ebert, Sophia (Hrsg.): Reicher Geist, armes Leben. Das Bild des armen Schriftstellers in Geschichte, Kunst und Literatur, Königshausen & Neumann, 2019, ISBN 978-3-8260-6480-7. --2.206.111.221 19:41, 15. Jan. 2020 (CET)
@91.13.119.238: Nachdem du offenbar vom Fach bist kannst mir vllt. noch diese Frage beantworten: Das was du so hier schreibst ist ungefähr das was ich so kenne, und genau deswegen stelle ich mir folgende Frage: Wie können sich Sachbücher rechnen, oder anders gefragt, warum fängt jemand an so was zu schreiben. Es gibt auf den einen Seite das was Wissenschaftler schreiben, aber da sind Tantiemen ein kleiner Bonus zusätzlich zum Gehalt. Dann gibt es weiterhin Journalisten die so was schreiben, aber da ist es wohl so, bei denen sind Bücher ein Nebenprodukt der normalen Arbeit, Recherche fällt weg, das schreiben geht schnell von der Hand, und es trägt zur Reputation bei. Aber alle anderen?--Antemister (Diskussion) 20:04, 15. Jan. 2020 (CET)
<Einschub> Wie die sich rechnen ist ganz einfach. Für mich sehr schwer. Aber es ist mein Hobby. Ich habe keinen Fernseher, höre gerne klassische Musik und mir macht das Recherchieren abends bei Musik und einem Glas Rotwein tierisch Spaß. Andere bauen Schiffsmodelle, gehen Fussball spielen und es rechnet sich auch nicht. Bei mir ist es nicht der Garten, sondern das Schreiben. Mir macht das zum Abspannen vom sehr hektischen Alltag wichtig. Das Ringen mit Worten, dass der Ansatz passt und Lust aufs weitere Lesen macht, finde ich toll und ich finde darin meine Ruhe. Es ist einfach mein Hobby. Oft schreibe ich ganze Kapitel neu, weil sie nicht rund ist. Manchmal brauche ich für einen Absatz einen ganzen Tag. Aber dann ist er auch gut. Es ist ja nicht nur Runterklickern. Thema "Rechnen". Ich plaudere mal aus dem Nähkästen: Mein erfolgreichtester Titel verkauft sich seit Jahren mit rund 2000 Exemplaren/anno. Ein Exemplar kostet rund 25 Euro (Sachbücher dürfen ruhig teurer sein, als Belletristik. Da ich diesen Titel selbst auflege (Druck finanziert über Anzeigen) und nur ein Dienstleister (mein heutiger Verlag als Auslieferer und Anschluß an den Grossisten, Libri, KNV usw) "mitbezahlt" wird, kommen folgende Zahlen raus: 25 Euro/Exemplar - 50% Grohandelsrabatt = 12,50 Euro brutto/Exemplar. 11,70 Euro netto/Exemplar * 65% (Verlag bekommt fürs Ausliefern etc 35% - schwer verhandelt) = 7,15 Euro netto/Exemplar. Macht im Jahr 7,15 Euro * 2000 Exemplare = 14.300 Euro. Im Monat = rund 1120 Euronen. Vor Steuer. Ich habe aber nun über 20 Jahre mir eine Leserschaft angelegt und bin oft auf Akquise. Weitere Bücher (die echt über den Verlag laufen) bringen mir je im Monat 100 Euro. Nicht viel für die ganze Arbeit. Aber dafür, dass ich bald in Rente gehe und meine Tätigkeit als ITler aufgeben muss (wer vertraut schon einem 65jährigem EDVler, dass er aktuell ist?) ein gutes Zubrot zur Rente. Und anders als Lebensversicherungen, Riester usw laufen die Einkünfte weiter, wenn ich unter der Erde bin. An Kind und Enkel. Bücher kann ich auch schreiben, wenn ich 75 bin. Für den Verlag sieht es etwas anders aus: Dort rechnen sich gute und ergiebige Titel ("Renner") sehr und die ziehen die mittelguten mit. "Penner" (die nur rumliegen) werden schnell ausgelistet. Da von vorneher nicht klar ist, ob Renner oder Penner, ist die erste Auflage nur klein. Vielleicht 1000 Exemplare. Bei Erfolgsautoren, bei denen man das Risiko besser einschätzen kann, weil sie inzwischen eine Lesergemeinde haben, aber auch nicht über 2000-3000. Nach den ersten Jahren gibt es sieht man den Erfolg und kann anhand üblicher Verkaufskurven sehr gut abschätzen, wieviel man in 5 Jahren verkaufen wird. Dieses ist dann Grundlage für die zweite Auflage (je mehr gleichzeitig gedruckt, desto billiger das Einzelexemplar). Bei Mehrauflagen steigt meistens auch der Prozentsatz der Tantiemen (weil Lektorat, Satz etc wegfallen). --91.13.114.75 11:24, 16. Jan. 2020 (CET)
Nachtrag: Weil der Fragesteller ja nach Tipps gegen das Klauen fragt (wohlgemerkt der Idee und nicht des Textes der bereits geschriebenen ersten 100 Seiten oder des Buches selbst in der Buchhandlung oder aus der Bücherei :-) hier noch der Verweis auf den Titelschutz. Aber vielleicht ist das doch noch etwas zu früh bei erst 100 Seiten von prospektiv angedachten immerhin „etwa vier Bänden“ Erst recht, wenn die Kohle absehbar wohl doch nicht so schnell rüberwachsen wird („leider geht mir aktuell das Geld aus“) ... --2.206.111.221 21:22, 15. Jan. 2020 (CET)
Vielleicht kann man das mit dem Musik-Business vergleichen. Viele Bands machen in häuslichen Garagen oder Kellern Musik, weil sie Spaß daran haben, kommen aber nie aus ihrem Übungsraum heraus. Manche haben sogar Auftritte, auf Geburtstagen oder Stadfesten, verdienen aber nie soviel Geld wie ihre Instrumente gekostet haben. Manche können sogar davon Leben, wenn sie keine großen Ansprüche stellen und einige wenige finden sich durch Talent und viel Glück in den Medien wieder. Die erzählen dann: "Wahnsinn, vor zwei Jahren haben wir noch im Keller von meiner Oma geprobt und jetzt...". --Expressis verbis (Diskussion) 22:56, 15. Jan. 2020 (CET)
Hm. Der Aspekt des Glücks gilt für alle Freischaffenden in sehr vielen Segmenten der bildenden und darstellenden Kunst, also auch bei Theater, Tanz, Malerei, Übersetzung, Bildhauerei, Fotografie, Marionettentheater, Film, Kabarett, Illustration, Comic, Karikatur, Kinderbuch, Pantomime etc. Am sichersten sind noch die Menschen, die im staatlich/kommunalen Kunstbetrieb feste Stellen haben oder von Fernsehanstalten dauerhaft gepäppelt werden (Tatort, Musikantenstadl etc.) oder eine Festanstellung in einem Verlag haben (z.B. für die Buchgestaltung). Mehr Einfluß auf die eigene Vermarktung ist möglicherweise noch durch Eigenbetriebe gegeben (z.B. Kochkunst, Architektur, Steinmetz, Selbstvermarktung über BoD etc.). --2.206.111.221 19:08, 16. Jan. 2020 (CET)

13. JanuarBearbeiten

Sind Angela Merkels Eltern West- oder Ostdeutsche?Bearbeiten

Ich kenne da eine Dame, die aus der ehemaligen DDR kommt. Sie behauptet, dass Angela Merkel keine Ostdeutsche sei, weil sie in Hamburg geboren ist und ihre Eltern Westdeutsche gewesen seien. Sie meint, dass die Familie westdeutsch sei, weil der Vater in der Kirche war und Merkel trotzdem studieren durfte, obwohl die Kirche in der DDR verpönt war. Die von mir genannte Dame durfte wegen ihrer Verbindung zum Westen nicht studieren. Was ist an den Vorwürfen dranne? --109.40.2.23 16:26, 13. Jan. 2020 (CET)

Ich kann keine Vorwürfe erkennen. Im Übrigen müsste zunächst belegt werden, dass westdeutsch eine in der DDR festgelegte Bezeichnung für bestimmte Personen war. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:32, 13. Jan. 2020 (CET)
War Hitler ein Oesterreicher, Horst Köhler ein Pole und Erich Honecker auch ein Wessi? --213.208.157.36 17:31, 13. Jan. 2020 (CET)
@BlackEyedLion: Ob westdeutsch eine Bezeichnung für Menschen aus der Bundesrepublik war, ist nicht überliefert. Jedenfalls meint die aus der DDR stammende Dame (sie ist ein Jahr vor AM in der Altmark geboren und wuchs auch dort auf), dass Merkel keine Ost-Tante sei. Die bisherige Faktenlage ist doch so, dass Merkels Vater Horst Kasner in Berlin geboren und aufgewachsen ist, und vor Merkels Geburt in der Bundesrepublik studiert hat. Dann ist Angie geboren und kurz darauf zogen die Eltern in die DDR. Daher ist es logisch, dass Merkel eine Ostdeutsche ist. Vielleicht ist es der Abneigung gegen Merkel geschuldet. Ich mag Merkel auch nicht, aber trotzdem ist sie eine Ostdeutsche. Übrigens bin ich auch der Meinung, dass Menschen, dessen Eltern aus der ehemaligen DDR kommen, für mich Ostdeutsche sind, auch wenn sie in der Bundesrepublik geboren sind oder hier aufwuchsen --HSV4ever (Diskussion) 18:20, 13. Jan. 2020 (CET)
Angela Merkel ist in der DDR aufgewachsen und wurde dort sozialisiert. Bis ins Berufsleben. Geht also ohne Probleme als Ostdeutsche durch. Menschen, deren Eltern aus der DDR kamen, die aber im Westen sozialisiert sind, sollten aus welchem Grund Ostdeutsche sein? Die Abstammungstheorie (dazu gehört nur, wessen Eltern und Großeltern schon "hier" waren) wird spätestens dann absurd, wenn man sie auf politische Konstrukte anwendet, die gerade mal 40 Jahre existierten. --j.budissin+/- 18:37, 13. Jan. 2020 (CET)
@J budissin: Also meine Eltern stammen aus Sri Lanka und sind Tamilen, ich bin hier geboren, aufgewachsen und sozialisiert. Aber ethnisch bleibe ich Tamile (leider). Außerdem will ich Personen, die ich mag oder schätze, nicht als Westdeutsche beanspruchen. Die von mir genannte oder beschrieben Person ist eine, die hat Eltern aus der Altmark und aus Brandenburg an der Havel, sie selbst ist hier in OWL geboren, ging dann in die Heimat des Vaters, kam aber noch im Kindergartenalter zurück nach OWL. --HSV4ever (Diskussion) 19:03, 13. Jan. 2020 (CET)
Was meinst du hier mit „ethnisch“? Dass Tamilisch deine Muttersprache ist, dass du in der tamilischen Kultur sozialisiert worden bist oder dass du einfach anders aussiehst als die meisten anderen? Im ersten und im letzten Punkt unterscheiden sich West- und Ostdeutsche nicht oder nur minimal, daher eignen sie sich nicht für eine („ethnische“ oder sonstige) Bestimmung, wer west- und wer ostdeutsch ist. --Jossi (Diskussion) 19:12, 13. Jan. 2020 (CET)
@Jossi2: In der Tat ist Tamil meine Muttersprache (ich spreche es aber nicht perfekt und ich kann es auch nicht lesen). Bei Angela Merkel ging es mir darum, dass die von mir eingangs erwähnte Dame mir weiß machen will, dass die besagte Bundeskanzlerin keine Ostdeutsche sei, weil ihre Eltern Westdeutsche seien und Merkel trotz des Berufes ihres Vaters studieren durfte, obwohl die Kirche in der DDR verpönt war. Für mich und für die meisten anderen ist Merkel natürlich Ostdeutsche. Unabhängig davon kann ich Merkel nicht ausstehen. --HSV4ever (Diskussion) 19:21, 13. Jan. 2020 (CET)
Na, dann sind wir uns doch einig: Merkel ist Ostdeutsche und die von dir zitierte Dame liegt völlig daneben. Diese Auffassung wurde ja auch von den anderen Antwortenden einhellig vertreten. --Jossi (Diskussion) 19:55, 13. Jan. 2020 (CET)
Naja, vielleicht ist ein Hinweis auf den Inhalt des Artikels Ostdeutschland erlaubt. Danach würde sie eher aus Mitteldeutschland kommen. Scheint etwas komplizierter im Sprachgebrauch der Geschichte zu sein. -- Biberbaer (Diskussion) 22:03, 13. Jan. 2020 (CET)
Wer Templin heute ernsthaft noch zu "Mitteldeutschland" rechnet, lässt sich schon einer sehr speziellen politischen Ecke zuordnen. --j.budissin+/- 22:08, 13. Jan. 2020 (CET)
quetsch) j.budissin, sag mal gehts noch? -- Biberbaer (Diskussion) 13:45, 14. Jan. 2020 (CET)
Du weißt, wo Templin liegt? Du hast den Artikel bis zum Schluss gelesen? Wie darf ich dann deine Frage verstehen? Ich war eigentlich nicht davon ausgegangen, dass du den Begriff Mitteldeutschland selbst so interpretierst, das schien mir absurd. Grüße, j.budissin+/- 17:51, 14. Jan. 2020 (CET)
Jaja, alles Nazis. Überall Nazis. Hinter jedem Busch, auf jedem Baum - überall diese verflixten Nazis. Mitteldeutscher Rundfunk, Mitteldeutsche Zeitung, Mitteldeutscher Handballverband ... - bestimmt auch alles Nazis. Es ist einfach nur noch lächerlich. Realwackel (Diskussion) 09:36, 14. Jan. 2020 (CET)
@Realwackel: Für Templin sendet der rbb, nicht der MDR, dort liest man Nordkurier und Märkische Oderzeitung (die Mitteldeutsche Zeitung liest man in SaAn), und Lok Templin gehört zum Handball-Verband Brandenburg. j.budissin sagte da durchaus zu Recht, dass Templin heute nur noch von wenigen Menschen zu Mitteldeutschland gezählt wird, die WP sagt, der Begriff "vermochte sich aber gegen das inzwischen etablierte Ostdeutschland nicht durchsetzen." - Keiner bracht vor Dir die Bezeichnung "Nazi" ins Spiel. Gruß von --Sebastian Gasseng (Diskussion) 13:42, 14. Jan. 2020 (CET)
Es gibt Menschen, die damals von einer Teilwiedervereinigung von West- und Mitteldeutschland sprachen, weil deren Ostdeutschland immer noch polnisch ist. Die kann man IMHO durchaus auch unfreundlich bezeichnen. --Ailura (Diskussion) 14:35, 14. Jan. 2020 (CET)
Genau die meinte ich und war natürlich davon ausgegangen, das sie nicht hier unter den Diskutanten zu finden sind. --j.budissin+/- 17:52, 14. Jan. 2020 (CET)
Ja, sie lauern hinter jeder Ecke, unter jedem Busch und hinter jedem Benutzernamen. Naja, nur weil man Paranoid ist, bedeutet das ja nicht, dass niemand hinter einem her sein kann... Realwackel (Diskussion) 18:01, 14. Jan. 2020 (CET)
@Realwackel: Gibt Verschwörungstheoretiker, denen zufolge Deutschland nicht souverän sei --HSV4ever (Diskussion) 18:11, 14. Jan. 2020 (CET)
Die lassen sich sämtlich als "völlig irre" beschreiben, ja. Realwackel (Diskussion) 14:35, 15. Jan. 2020 (CET)
@Realwackel: Bekommst du dich bitte unter Kontrolle? Danke. --j.budissin+/- 18:32, 14. Jan. 2020 (CET)
Die Behauptung, Angela Merkel sei keine „Ostdeutsche“ ist, mit Verlaub, Unfug. Den Artikeln Angela Merkel und Horst Kasner (ihr Vater) ist doch problemlos zu entnehmen, dass sie in Hamburg lediglich das Licht der Welt erblickte, aber in der DDR aufwuchs, dort sozialisiert wurde und bis zur Wende lebte. Auch der familiäre Hintergrund ist mitnichten „westdeutsch“, weder von der Herkunft her noch im politischen Sinn: Der Großvater väterlicherseits, Ludwig Kaźmierczak, hat polnische Wurzeln (er stammt aus Posen) und war Polizist in Berlin, wo auch ihr Vater geboren wurde und aufwuchs. Ihre Mutter wurde in Danzig geboren. Ziemlich „östlich“ alles. Zwar studierte der Vater nach 1948 in westlichen Besatzungszonen, ließ sich aber entgegen der seinerzeit üblichen Wanderungsbewegung von Ost nach West im Jahr 1954 (also ein Jahr nach dem Volksaufstand 1953!) in der DDR nieder, als ihm dort eine Pfarrstelle angetragen wurde. Später galt er laut Artikel „als ein Kirchenmann, der nicht in Opposition zur Staatsführung und zur Kirchenpolitik der SED stand“ - wiewohl er sich nicht als IM von der Stasi vereinnahmen ließ und die Familie offenbar auch die Nachteile seines Berufs in Kauf nahm, so durfte Merkels Mutter beispielsweise in der DDR nicht als Lehrerin arbeiten. Diese gewisse „Staatsnähe“ ihres Elternhauses könnte einer der Gründe dafür sein, dass Merkel, im Gegensatz zu anderen Pfarrerstöchtern, in der DDR studieren durfte; ihre Begabung und die exzellenten Schulnoten taten sicher ein übriges. Wobei das Fach Physik ja auch vergleichseise unverfänglich und unpolitisch war, und sie selbst damals wohl auch noch.--Mangomix 🍸 01:05, 14. Jan. 2020 (CET)
Das mit BRD/DDR ist eher ein Spezialfall. Anderes Beispiel: Eltern französische Staatsbürger, Sohn in Frankreich geboren und ebenfalls französischer Staatsbürger. Nach der Geburt Übersiedlung nach Belgien (ohne Wechsel der Staatsbürgerschaft). Natürlich ist das Kind ein Franzose, aber halt in Belgien aufgewachsen. --Schaffnerlos (Diskussion) 09:07, 14. Jan. 2020 (CET)

Um die Frage in der Überschrift zu beantworten: Weder noch, sie waren Deutsche. Zur Zeit ihrer Geburt (also der Eltern, in den 20er Jahren), gabe es weder Ost- noch Westdeutschland. --Erastophanes (Diskussion) 14:21, 14. Jan. 2020 (CET)

@Erastophanes: Aber Berlin liegt ja im Osten und Posen noch weiter östlich im damaligen Deutschen Reich. @Mangomix: Danke für Deine Erklärung --HSV4ever (Diskussion) 17:26, 14. Jan. 2020 (CET)
Nochmal: damals gab es keine Unterscheidung in West- und Ostdeutschland. Herr Kasner ist in Berlin geboren, das war damals (Weimarer Republik) ein Teil Preußens. Und der Geburtsort der Mutter, Danzig, war freie Stadt. Daneben gab es z.B. noch Bayern und diverse andere Länder. Keines davon wurde als West- oder Ostdeutschland bezeichnet. Aber das will der TO sicher nicht hören ;-) --Erastophanes (Diskussion) 17:45, 14. Jan. 2020 (CET)
Da magst Du vielleicht recht haben, @Erastophones:, doch Angela Merkel gilt als Ostdeutsche, da sie in der DDR aufwuchs und ihre Eltern haben ja eigentlich nichts mit den Ländern zu tun, die als „alte Bundesländer“ bezeichnet werden, auch wenn es diesen Begriff zum Zeitpunkt der Geburt des Ehepaares Kasner nicht gab. Auch gab es damals die Bundesrepublik Deutschland und die DDR nicht, das ist richtig. Hier geht es um Frau Merkel. Und sie ist Ossi. --HSV4ever (Diskussion) 17:59, 14. Jan. 2020 (CET)
Merkel ist eine Ostdeutsche, weil sie in der DDR sozialisiert wurde. Punkt. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, der Werdegang ihrer Eltern ist für diese Frage unerheblich, weil westdeutsch und ostdeutsch nicht ethnisch begründet waren (es gibt nur ein deutsches Volk) und beide Zuschreibungen es heute (nach 1990) erst recht nicht sein können. Es gab auch zur Zeit der deutschen Teilung nur eine deutsche Nation, ein (Gesamt-)Deutschland: bestehend aus zwei deutschen Staaten, die füreinander nicht Ausland waren. Wer dies verstanden hat, kommt auch nicht auf die unsinnige Vermutung, die Abstammung oder der Geburtsort der Eltern sei für diese Eigenschaft heranzuziehen; beides ist hierbei nicht maßgeblich. Genau genommen war Merkel bis zum 3.10.1990 DDR-Bürgerin. --141.68.113.158 18:31, 14. Jan. 2020 (CET)
@141.68.113.158: Wäre schön, wenn die Dame, die ich kenne, die aus der Altmark stammt, dies auch kapieren würde --HSV4ever (Diskussion) 19:56, 14. Jan. 2020 (CET)
Du kannst ihr ja nun diese Antworten präsentieren, in der Hoffnung, dass sie nicht beratungsresistent ist. --141.68.113.158 20:40, 14. Jan. 2020 (CET)

Meine Fresse, was für eine tw. sinnfreie Diskussion. Auch wenn in Hamburg geboren, kann man sich doch wohl drauf einigen das Merkel in Brandenburg aufgewachsen ist, Punkt. So geht man allen sinnigen und unsinnigen Diskussionen zum Thema Ost-, Mittel- und Westdeutschland aus dem Weg und läuft auch nicht Gefahr, dafür verdächtigt zu werden, Menschen nach ihrer Herkunft zu stigmatisieren. Vorsorglich: jaja, das hat nie jemand so gesagt, aber das Zwischen den Zeilen lesen hab ich noch nicht verlernt. Noch ein Wort zu Merkels Studium: es wäre doch schön, wenn man nach 30 Jahren mal langsam anerkennt, das Merkel nicht die einzige Pfarrerstochter war, die studiert hat. Weder war Merkels Vater besonders staatsnah, weil auch nicht zwingend jeder Pfarrer antisozialistischer Widerstandskämpfer war, noch war Merkels Studium eine Besonderheit. Es sollte langsam mal zur Kenntnis genommen werden, dass auch in der DDR Leistungsprinzipien bei einem Studium zum Tragen kamen, auch bei bekennenden Christen. Oder wie sollte sonst die ach so geknechtete DDR-Opposition zu ihren Studienplätzen gekommen sein? Komischweise war ja die Wende die Zeit der Ärzte, Juristen und Ingenieure, alles Studienberufe. Also, Angie hat Leistung gebracht, deswegen hat sie studiert, eine Kombination, die bei heutigen Studenten oft leider nicht mehr logisch miteinander verknüpft ist.--scif (Diskussion) 22:17, 14. Jan. 2020 (CET)

Umwege für FahrradfahrerBearbeiten

Mir ist aufgefallen, dass gerade in den so fahrradfreundlichen Niederlanden es einige Städtepaare gibt, wo der kürzeste Weg für Fahrradfahrer geringfügig länger als der schnellste Weg für Autofahrer ist. Liegt es daran, dass auch auf den dortigen Autobahnen, die ja nicht so große Schlenker machen müssen, das Radfahren verboten ist? --178.3.142.233 19:30, 13. Jan. 2020 (CET)

Ja, vermutlich daran und dass auch in den Niederlanden das Budget für den Autoverkehr noch immer so viel höher ist wie für den Radverkehr, dass man es eher schafft, eine 30m breite Autobahn entlang der kürzesten Verbindung zu bauen als einen 3m breiten Radweg. --MrBurns (Diskussion) 19:34, 13. Jan. 2020 (CET)

In New York City gibt es die Verrazzano-Narrows Bridge, die ja für Fußgänger und Fahrradfahrer gesperrt ist. Weiß jemand, ob es in ihrer Nähe eine Fähre gibt, die diese Teilnehmer des nichtmotorisierten Individualverkehrs von einem Ufer zum anderen befördert? Oder aber nach wie vor eine Buslinie dafür vorgesehen ist? --178.3.142.233 19:43, 13. Jan. 2020 (CET)

Bus S53 oder ein Uber dürften dich am schnellsten rüberbringen.--Stilfehler (Diskussion) 20:51, 13. Jan. 2020 (CET)

Mal abgesehen vom Trollpotential der Vorgabe: Vielleicht fahren sehr viele nicht die ganze Strecke, sondern eben nur Teilstrecken, die eben ausreichend beliebte Zwischenpunkte verbinden. Dieses Prinzip ist doch bei allen Verkehrswegen so. Hamburg-Hannover-Göttingen-Kassel-Würzburg-Ingolstadt-München ist auch für Hamburg-München nicht optimal. Aber eine Strecke in Luftlinie mit jeweils senkrechten Abzweigen zu den Orten, die dann neben der Strecke liegen würden ist offensichtlicher Unfug. Wie so oft ist eben ein Kompromiss notwendig. --79.216.36.225 08:39, 14. Jan. 2020 (CET)

Wobei man auch bei Radwegen zwischen Regional- und Fernwegen unterscheiden würde. eine Autobahn oder Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke macht auch keine großen Umwege um irgendwelche kleinen Orte anzubinden, dafür gibt es Landstraßen und Nebenstrecken. Aber eventuell gibt es kein Konzept für derartige Fernwege für Radfahrer, weil die meisten Radfahrer wohl selten weitere Wege mit dem Rad zurücklegen als ca. 100 km. --MrBurns (Diskussion) 08:48, 14. Jan. 2020 (CET)
Bei Fahrrädern kommt noch das Steigungsproblem hinzu. Einen Bogen auf ebener Strasse um den Hügel, kann im Endeffekt schneller zu befahren sein, als der direkte Weg über den Hügel. Man hatte in dem Fall also trotz längerem Weg, eine Zeitersparnis, wenn man die längere Strecke befährt. Ein geschwungener Fahrradweg dem Fluss entlang kann schneller sein als die direkte, gradlinige Hauptstrasse zu nehme, wo dauernd rauf und runter geht. Erstrecht, wenn der Radweg bei den Brücken kreuzungsfrei ausgeführt werden kann. In der Folge eben nicht aller 300 Meter an einer Ampel warten muss, sondern die Strecke mit seinen 20-25 km/h durch fahren kann. --Bobo11 (Diskussion) 15:15, 14. Jan. 2020 (CET)
Autobahnen dürfen doch auch nur sowas wie 6% Steigung haben (wegen schweren LKW). 6% sollte für fast jeden Radfahrer mit mehr als Schneckentempo bewältigbar sein, außer vielleicht für Fixie-Fahrer der Generation 65+, aber es fahren fast nur Hipster Fixies und ich denke wohl, bis die 65 sind, haben sie sich diesen Unsinn (hoffentlich) abgewöhnt. Dazu kommt ja, dass wenns man mehr bergauf fahrt, fahrt man auch mehr bergab, was das teilweise ausgleicht (aber natürlich nicht vollständig). --MrBurns (Diskussion) 18:59, 14. Jan. 2020 (CET)
Das mit dem Bergab stimmt schon, aber wenn genau da wo du am meisten Zeit rausholen könntest, eine Ampel steht, und die Rot hat, ... . Ich kenne einige Strecken, wo ich bewusst mit dem Rad einen Umweg mache. Weil 1. Sicherer 2. Meistens genau so schnell wie die Ampel verseuchte Hauptstrasse. Wärend da der PKW grüne Welle hat, hat der Radfahrer so gut wie immer Rot. Macht nicht wirklich Spass. Dann lieber einen Umweg um auf den Weg zu kommen, über den auch eine Route von Veloland Schweiz führt. --Bobo11 (Diskussion) 00:03, 15. Jan. 2020 (CET)
So wie ich diesen Abschnitt verstanden habe geht es vor Allem um Überlandradwege bzw. Überlandwege die mit dem Rad benutzbar sind (also auch Landstraßen). Auf denen gibt es in der Regel nicht sehr viele Ampeln. --MrBurns (Diskussion) 04:53, 15. Jan. 2020 (CET)
In der Schweiz meiden die Routen von Veloland Schweiz stark befahrene Hauptstrassen. Gerade, wenn die keinen abgetrennten Fahrradweg haben. Aber auch wenn vorhanden, ist das bei Kreuzungen nicht ungefährlich. Sondern führen in der Regel über Nebenstrassen, bevorzugt über solche wo motorisierte Fahrzeuge ein Durchfahrtsverbot haben. Also über Strassen die für Langsamverkehr geradezu prädestiniert sind. Nicht selten sind das alte Verkehrswege, die durch neue ,direktere Strassen abgelöst worden sind. Der Sicherheitsaspekt ist bei ausgeschilderten Routen nicht zu verachten. Da gilt; lieber länger dafür sichere Routenführung. Dazu kommt eben, dass solche Überlandrouten in der Regel für den Ausflugsverkehr konzipiert wurden, soll heissen Aussichtspunkt und Sehenswürdigkeiten sind durchaus Teil der Routenplanung, nicht nur die schnellstmögliche Fahrrad-Verbindung zwischen A und B. Direkt von A nach B ist vor allem in der Agglomeration und Innerorts gefragt, aber auch da was ist A und B. Oft sind das Schulen worauf diese Fahrradwege ausgerichtet werden. Damit eben die Schüler aus dem Nachbarort eben auch per Fahrrad das Oberstufenzentrum erreichen können. --Bobo11 (Diskussion) 10:42, 15. Jan. 2020 (CET)
Ich mache für MrBurns ein fiktives Beispiel. Nehmen wir an du hast als Fahrradroutenplaner für eine touristische Fahrradroute zwischen A und B die Wahl zwischen zwei steigungsarmen, verkehrsberuhigten Fahrradrouten (Damit es kein Äpfel-Birnen Vergleich wird). Die eine führt links vom Fluss dem Fabrikkanal entlang durch ein ausgedehntes Industriegebiet (=hässlich) und ist 10 Kilometer lang. Die andere führt am rechten Flussufer durch Auenwälder (=schön), und ist wegen den Altarmen usw. einen Kilometer länger, also 11 Kilometer lang. Welche Route wird es? Ich bin mir eigentlich sicher, dass es die 11 Kilometer lange Route durch den Auenwald wird, die als offizielle Fahrradroute ausgeschildert wird. --Bobo11 (Diskussion) 11:06, 15. Jan. 2020 (CET)
Das hat jetzt aber nichts mehr mit deinem zuerst behaupteten Steigungsproblem zu tun, oder? Veloland scheint mir auch eher ein touristisches Ding zu sein, was die von dir behauptete Steckenfestlegung erklären würde. In vielen Ländern gibt's Fahrradwege auf stillgelegten Bahntrassen, 4 % Steigung maximal. Die sind touristisch attraktiv und verbinden auch Städte. --89.15.239.190 12:53, 15. Jan. 2020 (CET)
Na klar jetzt kommt wieder eine IP die versucht meine Antwort falsch auszulegen. Auch Bahntrassen sind selten der direkteste Weg, sondern eben auch steigungsarm angelegt, und deshalb für Radweg prädestiniert. Denn auch bei Radwegen gibt es nicht einen einzigen Grund sie so anzulegen, sondern mehre. Radwege über langen Strecken erfüllen in der Regel touristische Zwecke, und müssen nicht primär nach dem Kriterium Reisezeit trassiert werden. Und so leid es mir tut, Radwege müssen sich meisten mit der bestehenden Infrastruktur zufriedengeben. Für einen Radweg wird selten so gross gebaut, wie wir es vom Autoverkehr her gewohnt sind. Da wird so geplant, dass man wenig Geld viel erreicht. Beispielsweise in dem man eine stillgelegte Bahntrasse in einen Radweg umgewandelt, denn selbst für altersschwache Brücken sind Radfahrer kein Problem. Auch der Unterbau kann ohne spezielle Anpassung verwendet werden, denn ein Fahrradweg muss im Gegensatz zu einer Hauptstrasse nicht super tragfähig sein, da reicht es, wenn ihn Kommunalfahrzeuge befahren können. ---Bobo11 (Diskussion) 13:19, 15. Jan. 2020 (CET)
Na klar muss der angemeldete Benutzer Bobo11 wieder versuchen, die Amerkungen einer IP falsch auszulegen. Bist du etwa immer noch der Meinung, dass es an den Steigungen liegt? Ich habe den Eindruck, dass du mich absichtlich falsch verstehst, schließlich stimme ich dir mit dem Link auf umgewidmet Bahntrassen doch zu. Es ist doch nicht nur Eisenbahnern bekannt, dass Züge zB einen größeren Kurvenradius benötigen, oder denkst du das? --89.15.236.165 15:22, 15. Jan. 2020 (CET)
Lies mal den ausdrücklich von ihm auf seiner HP verlinkten Artikel Legasthenie durch und du wirst viele Erklärungen finden. Diese Leute haben es nicht leicht, sollte man aber unterstützen. Auch wenn es hin und wieder schwer fällt.--2003:E8:3707:1600:C5CA:C62A:7A64:8BB5 04:45, 16. Jan. 2020 (CET)

Wie nennt man diese Konstellation von Händen?Bearbeiten

--Mateus2019 (Diskussion) 20:24, 13. Jan. 2020 (CET)

Gesperrte Hände.--84.164.220.181 21:54, 13. Jan. 2020 (CET)
Hm. Ein Symbol für Kollaboration. Siehe hier oder als Grafik hier. --2.206.111.221 22:07, 13. Jan. 2020 (CET)
Was bedeuten die Ringe? Aus was sind sie? warum alle am kleinen Finger? und warum trägt einer zwei?
Gibt es einen Bedeutungsunterschied von linkshändig und rechtshändig?
Gibt es einen Bedeutungsunterschied von Daumen innen und Daumen aussen? Gruss, --Markus (Diskussion) 10:01, 14. Jan. 2020 (CET)
Was bedeuten die Ringe? Ich bin ein Ring. (vgl. dazu Martin Heidegger)s Werk Sein und Zeit: „Thema des 1927 erschienenen Werks ist die Frage nach dem Sinn von Sein.“ und René Magrittes Werk La trahison des images – Ceci n’est pas une pipe)
Aus was sind sie? Papier. Vielleicht.
warum alle am kleinen Finger? Die anderen Finger sind zu dick.
und warum trägt einer zwei? Das ist der Chef.
Gibt es einen Bedeutungsunterschied von linkshändig und rechtshändig? Ja. Wir haben da ein Paar Artikel: Linkshänder, Rechtshänder.
Gibt es einen Bedeutungsunterschied von Daumen innen und Daumen aussen? Ja (innen: kommt von hier, alles in Ordnung; aussen: Alien-Verdacht, Alarm!).
--2.206.111.221 18:17, 14. Jan. 2020 (CET)
"A mutual gesture of trust, assistance and friendship" auf der 50p-Gedenkmünze, als Großbritannien 1973 der EG beitrat. --Rodeng 21:59, 14. Jan. 2020 (CET) (unvollständig signierter Beitrag von Rodeng (Diskussion | Beiträge) )
Wobei aber gefragt war wie sie heißt, die Geste, nicht was sie bedeutet. Auch steht sie doch eher für Zusammenhalt den Kooperation, denn so hat keiner eine Hand frei.--Antemister (Diskussion) 23:39, 14. Jan. 2020 (CET)
Zwar nicht "man", aber Hajo Bücken nennt sie Botswana. --132.230.195.181 09:00, 15. Jan. 2020 (CET)
Hm. Über die Websuche finde ich dafür keinen Beleg. Da könnte ein Sinnzusammenhang sein, wenn sich Bücken auf den Punkt bei Kazungula bezieht, wo die Grenzen von Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe angeblich zusammentreffen. Aber sehr überzeugend ist das bis jetzt für mich noch nicht. --2.206.111.221 04:06, 16. Jan. 2020 (CET)
Das ist auch ein Griff zum Bergen von Verletzten, bin recht sicher, das es dafür auch einen Begriff gibt. Man muss freilich richtig zufassen, dann kann man den Verletzten darauf setzen. Ich versuch grad schon zu googlen, bisher erfolglos. Meine Unterlagen vom ZV-Lehrgang habe ich bestimmt nicht mehr :D eryakaas • D 16:22, 15. Jan. 2020 (CET)
Hm. Ich bin mir da nicht sicher, ob das auch ein üblicher Rettungsgriff ist. Dagegen spricht, dass vier statt nur zwei rettende Personen benötigt werden und der dieser Transportform und der angewandten Grifftechnik am nächsten kommende Sesselgriff durch nur zwei Rettende, die sich besser koordinieren können als vier und durch die „Rückenlehne“ wesentlich stabiler ist (vgl. z.B. hier in der Übersicht von Rettungsgriffen ganz unten). Zweifellos könnten auch vier rettende Personen mit ihren freien Armen noch zusätzlich einen Sesselrücken formen und die sitzende Person stabilisieren, aber wenn man sich zu viert mit einem verletzten Menschen zu einem Rettungsfahrzeug bewegt tritt man sich auch schon reichlich auf die Füße. Vielleicht ist das eine Option, wenn gerettete Menschen über 160 kg wiegen, aber die eidgnössische Armee kennt dies als Griff offenbar nicht. Auch auf den Feuerwehr-Seiten finde ich nichts. Die weiter oben von mir verlinkte Grafik spricht eher für Symbolik (in meinem Verständnis Kollaboration im wertfreien Sinn und weniger Kooperation, bei der mehr ein interessensgeleiteter eigener Impuls mitschwingt). Ich habe große Zweifel, ob es einen eigenen Namen dafür überhaupt gibt. --2.206.111.221 03:53, 16. Jan. 2020 (CET)

PenisschrumpfungBearbeiten

Welcher Wirkstoff könnte den Penis schrumpfen lassen? Diese Meldung geistert zur Zeit durch das Internet und wird von diversen Nachrichtenmedien aufgegriffen. Der umgekehrte Fall (medikamentöse Penisvergrößerung) ist ja bekanntlich unmöglich, auch wenn massiv dafür Werbung getrieben wird. --2003:F7:DBD2:C300:1C47:5AB0:23C7:771B 23:48, 13. Jan. 2020 (CET)

In gewissem Maße sollte das mit Testosteronblockern möglich sein z. B. Cyproteronacetat, die Nebenwirkungen dieser Therapie kann sich jeder ausmalen. -- 95.223.72.245 23:57, 13. Jan. 2020 (CET)
Es gibt mehrere physiologische Varietäten der humanen Penisausführung...und eine schrumpft ganz von selbst. Und die andere wächst situationsbedingt kaum. Darum fehlt uns die pharmakologische Penisnorm zu recht!-)))--Caramellus (Diskussion) 16:43, 14. Jan. 2020 (CET)
Sicher, dass Testoblocker den Penis schrumpfen lassen und nicht "nur" die Hoden? Warum "schrumpft" eigentlich der Penis bei Kälte?--Wikiseidank (Diskussion) 20:21, 14. Jan. 2020 (CET)
In unserem Artikel Hypogonadismus heißt es „Tritt der Hypogonadismus erst im Erwachsenenalter auf, kommt es unter anderem zu einer Rückbildung der primären und sekundären Geschlechtsmerkmale und zu Fertilitätsstörungen.“ Ich gehe davon aus, dass die Wirkung von Testosteronblockern einem Hypogonadismus entspricht oder nahekommt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:26, 14. Jan. 2020 (CET)
Nein, ich schreib hier nichts über den Zusammenhang zwischen Wikipedia-Autor und Penisschrumpfung. Aaargh, meine Finger werden von der Tastatur angezogen. Mist, jetzt ist es doch passiert. SCNR --Expressis verbis (Diskussion) 23:14, 14. Jan. 2020 (CET)
Belege? --84.58.121.208 23:18, 14. Jan. 2020 (CET)
Keine. Und persönliche Erfahrungen würden doch eh nicht als Quelle zugelassen. --Expressis verbis (Diskussion) 23:25, 14. Jan. 2020 (CET)
Mir geht ein Licht auf. Aber immerhin hamse Eier. Wenn man sich anschaut, was so mancher hier auf dieser Seite mit Vehemenz für'n Blödsinn vertritt und rechtfertigt... --89.15.237.45 23:33, 15. Jan. 2020 (CET)
Das Bild im Artikel Hypogonadismus lässt keine Rückschlüsse auf die behaupteten "Verlust von Libido und Potenz und Zeugungsfähigkeit" zu, nicht mal auf die erregierte Größe des Penis. Btw. 1. Römische Statuen sehen nicht groß anders aus, btw. 2. die geringsten wissenschaftlichen Erkenntnisse scheint es zu Penis- und Vaginalänge (8 - 12 cm) zu geben.--Wikiseidank (Diskussion) 19:46, 15. Jan. 2020 (CET)
"Der umgekehrte Fall ist unmöglich" stimmt nicht ganz, wenn man eine stärkere Erektion hat, wird er auch etwas länger. Und es gibt Medikamente, die die Erektion verstärken, das bekannteste davon hab ich schon millionenmal per Spam-Mail angeboten bekommen, aber trotzdem nie gekauft. --MrBurns (Diskussion) 01:17, 16. Jan. 2020 (CET)

14. JanuarBearbeiten

Gab es den Begriff Sex schon vor ...Bearbeiten

... dem 13. Februar 1932? Da schrieb Henry Miller nämlich an Anais Nin, er spreche von Liebe und nicht bloß von Sex. Seit wann also gibt es den Begriff 'Sex' in einer Form, die über den Geschlechtstrieb hinausgeht? Über die Medaille mit den zwei Seiten Liebe und Sex? Als etwas das man aus reiner Freude an der Sache macht? Als Steckenpferd und Zeitvertreib? Naja, Ihr wisst schon was ich meine da draußen. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 15:42, 14. Jan. 2020 (CET)

Bin bei 1871--->Darwin, Charles. 1871. The Descent of Man and Selection in Relation to Sex. Londinii: Murray.--Caramellus (Diskussion) 16:55, 14. Jan. 2020 (CET)
Unsinn, siehe Die Abstammung des Menschen und die geschlechtliche Zuchtwahl. --88.68.71.156 21:42, 14. Jan. 2020 (CET)
To have sex scheint im frühen 20. Jahrhundert noch bedeutet zu haben, dass bei einem individuellen Lebewesen (z.B. einer Alge) ein bestimmtes biologisches Geschlecht vorliegt. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche) Aber das beantwortet deine Frage wahrscheinlich nicht. Kannst du die vielleicht noch etwas klarer stellen? --Stilfehler (Diskussion) 17:07, 14. Jan. 2020 (CET)
Das Buch Die sexuelle Frage von Auguste Forel erschien 1905. -- Aspiriniks (Diskussion) 18:46, 14. Jan. 2020 (CET)
Das Oxford English Dictionary liefert als erstes Zitat zu sex 4.b ("Physical contact between individuals involving sexual stimulation; sexual activity or behaviour, spec. sexual intercourse, copulation. to have sex (with): to engage in sexual intercourse (with)") H. G. Wells, Love & Mr. Lewisham (1900): "We marry in fear and trembling, sex for a home is the woman's traffic, and the man comes to his heart's desire when his heart's desire is dead." (Ich behaupte nicht, dass ich das verstehen würde, jedenfalls nicht ohne Zusammenhang). Als zweites dann D. H. Lawrence, Pansies (1929): "If you want to have sex, you've got to trust At the core of your heart, the other creature." ..... Aber jetzt lese ich die Frage gerade noch mal und verstehe sie nicht mehr. Was heißt "die über den Geschlechtstrieb hinausgeht"? --Wrongfilter ... 18:56, 14. Jan. 2020 (CET)

Die Frage muss man wohl präzisieren als „Verwendung des Begriffs im Deutschen“, falls sie so gemeint ist. eryakaas • D 16:26, 15. Jan. 2020 (CET)

Das glaube ich nicht, der Anlass war ja Henry Miller. Bislang wurde die Frage so interpretiert, seit wann man Sex in der Bedeutung "Geschlechtsakt" verwende statt in der älteren Bedeutung "Geschlecht". Das ist aber ebenfalls nicht, wonach der Duc de Deux-Ponts gefragt hat.
Eine mögliche sinnvolle Interpretation der Frage wäre, seit wann man sprachlich-begrifflich zwischen Liebe und Sex unterscheidet, ohne dabei den Sex ausdrücklich aufs Biologische zu reduzieren. Historisch ist das nämlich die Ausnahme: Hebräisch ahab, griechisch eros, lateinisch amor scheinen alle beides bedeuten zu können (auch wenn das Griechische in anderer Hinsicht sehr stark differenziert). --Katimpe (Diskussion) 18:26, 15. Jan. 2020 (CET)
Ja, Henry Miller, zitiert ist aber eine deutsche Übersetzung. Vielleicht ist das ja ein zusätzlicher Aspekt. eryakaas • D 18:47, 15. Jan. 2020 (CET)
Ja, Eryakaas hat Recht. Vor allem die Nutzung im Deutschen ist von Interesse. Wenn es jemand aus anderen Sprachen kennt, auch nicht schlecht. Vielleicht ist so gar ein Zusammenhang erkennbar, dass in liberalen Kulturen dieser Begriff (das Erkennen des Vorhandenseins der 'freudebereitenden Sexualität') schon früher auftrat. Le Duc de Deux-Ponts (Diskussion) 10:20, 16. Jan. 2020 (CET)
So ganz klar ist die Frage immer noch nicht. Erkannt hat man die Möglichkeit sicher in allen Kulturen, nur war es aufgrund der kirchlichen Moral lange verpönt, sie zu nutzen. (Im Deutschen sprach man etwa von körperlichen Freuden oder von Wollust.) Die Veränderung dieser Sexualmoral dürfte, wenn überhaupt, nur peripher mit der Nutzung des Wortes "Sex" zusammenhängen. --Katimpe (Diskussion) 13:28, 16. Jan. 2020 (CET)

Impressum Elsevier B.V.Bearbeiten

Kann das vielleicht sein, daß Elsevier B.V. kein gesetzeskonformes Impressum hat? Wo könnte man sich beschweren? --95.112.168.45 16:08, 14. Jan. 2020 (CET)

Das kann natürlich sein. Man könnte sich bspw. bei Elsevier B.V. beschweren ...Sicherlich Post 16:29, 14. Jan. 2020 (CET)
Was ist denn daran auszusetzen? -- Jonathan 16:31, 14. Jan. 2020 (CET)
Daß es nicht den gesetzlichen Vorgaben entspricht? --95.112.168.45 18:00, 14. Jan. 2020 (CET)

Vor allem, wo in NL deutsche Gesetze gelten... Realwackel (Diskussion) 18:03, 14. Jan. 2020 (CET)

(BK)Denke bitte daran, dass im Heimatland der Elsevier B.V. wesentlich entspanntere medienrechtliche Vorschriften gelten als hierzulande. Wenn man das oben verlinkte Impressum mit den ergoogelbaren niederländischen Impressumsvorschriften vergleicht, sieht man, dass das monierte Impressum sehr wohl den gesetzlichen Erfordernissen genügt. --Rôtkæppchen₆₈ 18:06, 14. Jan. 2020 (CET)
Gibt es eig. die Impressums-Abmahn-Meute noch? Habe schon lange nichts mehr von denen gehört.--Antemister (Diskussion) 18:21, 14. Jan. 2020 (CET)
Ich hab so das Gefühl, die haben sich alle auf die DSGVO gestürzt. --Rôtkæppchen₆₈ 23:54, 14. Jan. 2020 (CET)
Oder die Beute ausgerottet. Was sehr erfreulich wäre. Aber ist es denn tatsächlich nicht so, daß die Impressumsvorschriften, wie die DSGVO auch, harmonisiert und also EU-einheitlich in nationales Recht umgesetzt sind? Sonst wäre es doch irgendwie witzlos - z. B. Elsevier erbringt seine Angebote schließlich europa- oder gar weltweit und hat auch deutschsprachige Unterseiten, womit ja wohl auch DACH- und italienische sowie belgische Vorschriften gelten müßten, um mal die wichtigsten deutschsprachigen Siedlungsgebiete zu benennen. --77.8.150.47 05:46, 15. Jan. 2020 (CET)
Welche Vorschriften der Richtlinie 2000/31/EG sind Deiner Meiung nach betroffen? Ich behaupte, dass das obige Impressum dem Artikel 5 der Richtlinie 2000/31/EG genügen muss und mehr nicht. --Rôtkæppchen₆₈ 06:56, 15. Jan. 2020 (CET)
Aber Deutschland geht deutlich darüber hinaus? Warum? --77.8.150.47 19:15, 15. Jan. 2020 (CET)
Das müsstest Du in den Begründungen zu den im Artikel Impressumspflicht genannten Rechtsquellen nachlesen. --Rôtkæppchen₆₈ 22:32, 15. Jan. 2020 (CET)

Wie Ton aufnehmen und speichern bei Win 10Bearbeiten

Moin @ all. Frage steht im Betreff. Bitte keine externen Programm anbieten. Windows bzw. der Browser, der den Podcast abspielt, kennt doch den Stream. Ich benutze den aktuellen FF. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:57, 14. Jan. 2020 (CET)

Ich bezweifle, dass das mit Windows-Bordmitteln geht. Es gibt zwar den Voice Recorder, der aber nur per Mikrofon aufnimmt und nicht von beliebigen Quellen. Zudem sind die vom Betriebssystemhersteller und anderen US-amerikanischen Treiberherstellern gelieferten Treiber DMCA-behindert und lassen Dich nicht die aktuelle Ausgabe aufzeichnen. Nimm also den Originaltreiber des fernöstlichen Audiohardwareherstellers und dazu Audacity. --Rôtkæppchen₆₈ 23:10, 14. Jan. 2020 (CET) Edit: Ich hab es gerade mit dem Voice Recorder ausprobiert und er funktioniert, wenn ich die Original-Realtek-Treiber benutze und in der Systemsteuerung die Aufnahmequelle Stereo-Mix verwende. --Rôtkæppchen₆₈ 23:21, 14. Jan. 2020 (CET)
Willst du einfach nur einen Podcast speichern, den du im Browser abspielst? Rechtsklick auf das Play-Symbol → Audio speichern unter --2003:ED:AF0B:E973:BE9A:5C5B:440:49C9 11:01, 15. Jan. 2020 (CET)

15. JanuarBearbeiten

Identifikation bei GoldkaufBearbeiten

Seit Anfang des Jahres müssen bei Goldkäufen im Wert von ab zweitausend Euro, also weniger als zwei Unzen, die Personalien des Käufers erfaßt werden. Frage: Was geschieht mit den Daten, an wen werden sie ggf. übermittelt? (Ich habe da offenbar mit Zitronen gehandelt: In der Annahme, daß aufgrund dieser Vorschrift Goldkäufe auf vergangenes Jahr vorgezogen würden und danach Nachfrage und Kurs einbrechen würden, habe ich mich zurückgehalten - dem war aber nicht so, der Kurs klettert munter weiter auf der Allzeithochleiter.) Meine Idee war Umgehung: Man sucht sich $armenaltenRentner, möglichst aus einer anderen Stadt, als Strohmann, der sich beim Goldhändler mit "bin der Meier, kaufe Gold; mein Kumpel Kalle kommt bezahle und abhole" meldet. Kann das funktionieren? Falls mir die Ämter digital auf die Zehen steigen, haben sie keinen offensichtlichen Bezug zu Meier in Buxtehude-Hintermdeich, und falls der liebe Opa Meier eines Tages das Zeitliche segnet und aber kein Gold da ist, gibt's auch keinen Hinweis auf Kalle Schlau. (Wobei ich schon irgendwie Schiss habe, das schöne Gelbe eines Tages nicht mehr loszuwerden - nicht, daß es nichts mehr wert wäre, aber die Amis haben diesbezüglich vor ca. 90 Jahren auch ganz üble Erfahrungen gemacht.) --77.8.150.47 06:03, 15. Jan. 2020 (CET)

Dass die Personalien der Vertragspartner erfasst werden müssen, ist doch gar nicht neu; das ist doch schon seit Jahren der Fall. Ein für den Staat wichtiger Punkt ist dabei die Umsatzsteuer (bzw. deren Hinterziehung). --2001:16B8:10BD:1100:612B:7D31:ADA3:1211 06:07, 15. Jan. 2020 (CET)
Anlagegold ist umsatzsteuerbefreit. --77.8.150.47 06:17, 15. Jan. 2020 (CET)
Die Senkung der sogenannten Senkung der Betragsschwelle für Edelmetallhandel von 10.000 auf 2.000 Euro fand im Rahmen der Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur Vierten EU-Geldwäscherichtlinie statt. Dort sind weitere Meldepflichten z.B. für Kunstsektorverpflichtete, Mietmakler und Ausübern bestimmter Freier Berufe eingeführt worden. Ansonsten ist die neue Datensammlung auch praktisch, wenn man hier mal wieder ein Goldverbot durchsetzen möchte. Benutzerkennung: 43067 08:02, 15. Jan. 2020 (CET)
Die Frage lautete: "Was geschieht mit den Daten, an wen werden sie ggf. übermittelt?" Goldverbote funktionieren im übrigen immer nur so gut, wie die Bürger gehorsam sind, aber sie machen den Verkehr damit recht lästig. Nun ja, die vermuteten Szenarien, die die Bürger zu Gold greifen lassen, braucht man hier nicht weiter ausmalen. Allerdings halte ich es für "schön blöd", wenn der Staat private Goldkäufer entmutigt: Schließlich ist auch das Gold im breiten Streubesitz Inlandsgold und somit extrem sicher vor ausländischen Zugriffen - im Gegenteil sollte der Staat das Bundesbankgold eigentlich ausmünzen und quasi als eine Art einmalige Bedingungslose Grundzahlung an die Bürger übergeben. (Hab's nicht ausgerechnet, da müßte sowas wie eine Unze pro Familie oder pro Kopf bei herauskommen, also nicht so umwerfend viel, ein paar tausend Euro halt.) Das könnte z. B. entsprechend den Lösertalern (s. auch Lösertaler:Ökonomische Funktion) mit einer Pflicht zur Nichtveräußerung verbunden sein, d. h. eine Weitergabe wäre nur auf begründeten Antrag zulässig (Notlage, Immobilienkauf, Goldbedarf für Eheringe o. ä.). Und in einem Verteidigungsfall oder dem gleichkommenden inneren Unruhen könnten Staatsorgane oder entsprechende Autoritäten dann zu zivilem Ungehorsam und Widerstand in der Weise aufrufen, daß sie die Bürger auffordern, feindlichen Ablieferungsanordnungen keine Folge zu leisten, sondern das private Gold zu verstecken. (Man könnte zur Unterstützung auch noch Falschgold verteilen, das ebenfalls versteckt wird - woanders natürlich - und im Fall von Repressionen mit der Vorspiegelung herausgegeben werden könnte, man wäre betrogen worden und hätte nicht gewußt, daß es nicht echt wäre - anderes hätte man nicht. Falls der Kalif dann zur Abschreckung ein paar renitenten Deutschen die Köpfe abschneiden lassen sollte, wäre das die beste vorstellbare Maßnahme der psychologischen Kriegsführung zur Herbeiführung eines Volksaufstands. Bevor der Deutsche sich etwas wegnehmen läßt, was ihm privat gehört, wird er zum Kohlhaas...) --77.8.150.47 18:42, 15. Jan. 2020 (CET)

Es geht offensichtlich darum, dass man bei bei registriertem Erwerb nicht besitzen kann, was man ausweislich der Registrierung nicht erworben haben kann. Der Verweis auf Geldwäsche kam ja schon, die leichtere Einziehung von Gewinnen aus Straftaten spielt sicher auch eine Rolle. --Studmult (Diskussion) 19:26, 15. Jan. 2020 (CET)

Das ist mitnichten "offensichtlich", sondern ziemlich offensichtlich vorgeschoben: Besitzen kann man nämlich quasi beliebig viel aus Zeiten vor einer Registrierungspflicht. Vielmehr ist davon auszugehen, daß die Registrierung ein starkes Indiz liefert, daß das Registrierte tatsächlich erworben wurde - mit welchen Mitteln? - und besessen wird und folglich als vorhanden betrachtet und ggf. enteignet werden kann. Der Bürger hat aber ein berechtigtes Interesse daran, daß der Staat genau nicht weiß, daß derartige fungible Werte vorhanden sind, die nicht wie Fiat-Geld mit einem Federstrich enteignet werden können. Dafür, daß kriminelle Geldwäscher das gleiche Interesse haben, kann der auf den Schutz seines Eigentums bedachte Bürger nichts, es mindert die Berechtigung seines Anliegens auch nicht. Und daher die noch immer nicht beantwortete Frage. --77.8.150.47 23:34, 15. Jan. 2020 (CET)

Um die Frage zu beantworten: der Händler muss die Daten fünf Jahre aufbewahren (§8 Absatz 4 Satz 1 Geldwäschegesetz). Verdachtsfälle müssen bei der Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen gemeldet werden. --Scantasyundfiencefiction (Diskussion) 16:53, 17. Jan. 2020 (CET)

Man. DollarBearbeiten

In einem Bericht aus dem Jahr 1939 über die Mandschurei finde ich Folgendes: "Die europäischen Rauchwarenfirmen pflegen die abgerissenen Schwänze an die Chinesen zu verkaufen, und zwar zu Man. Dollar -,15 pro Stück."

Kann ich davon ausgehen, was naheliegend ist, dass hier "Mandschurische Dollar" gemeint sind? Danke! -- Kürschner (Diskussion) 09:38, 15. Jan. 2020 (CET)
Kannst du mir bitte erklären, welche Schwänze da abgerissen werden? Das macht mich nämlich gerade so richtig neugierig. Flossenträger 11:05, 15. Jan. 2020 (CET)
1939 war die Mandschurei von den Japanern okkupiert und hieß Mandschukuo. Die Währung war der Yuan/Fen/Gen/Yen (je nach Transkription). Kann natürlich sein, dass dieser auch als Dollar bezeichnet wurde, dem müsste man nachgehen. Zur Frage vom Flossenträger: Kolinskyfell. --Schaffnerlos (Diskussion) 11:17, 15. Jan. 2020 (CET)
Okay, Danke, ich war falsch zum Thema Tabak abgebogen. ^^ Flossenträger 11:20, 15. Jan. 2020 (CET)
Rauchwaren sind keine Tabakwaren. --Rôtkæppchen₆₈ 11:38, 15. Jan. 2020 (CET)
Auch die Exportzahlen werden in demselben Artikel übrigens in „Man. $“ angegeben.
Zur Anmerkung von Flossenträger: Um welche Ecke liegt hier „Tabak“???-- Kürschner (Diskussion) 11:24, 15. Jan. 2020 (CET)
Naja, bei den RauchwarenRaucherwaren → Tabak & Co. (siehe auch Begriffsklärung oben in Rauchwaren. Flossenträger 11:38, 15. Jan. 2020 (CET)
Gratuliere, du bewegst dich in der wohl währungspolitisch wirrsten Situation der Menschheitsgeschichte, dem republikanischen China. Jeder Warlord gab sein eigenes Geld mit unterschiedlichen Feingewichten aus, da blicken nur Fachleute wirklich durch. Bücher sind dazu geschrieben worden, fast alles aber vor 1939. Hab mich dazu mal etwas beschäfigt und auch Material dazu da. Bis in die 30er Jahre, dem Ende des Silberstandards war in China und im ganzen ostasiatischen Raum dieser "mexikanische" Silberdollar Referenzwährung. Diese chinesischen Währungen lauteten wie heute auf "Yuan", es gab aber auch seitens der Zentralregierung versuche, die zu vereinheitlichen. Diese Währungen waren dann an den US-Dollar gekoppelt und wurden zumindest im Ausland "Dollar" genannt. De mandschurische Währung kannte ich bisher nur als "Yuan", habe aber nachgeschaut, zumindest ein Buch nennt den auch "Dollar". Also dürfte schon der gemeint sein.--Antemister (Diskussion) 19:28, 15. Jan. 2020 (CET)
Was ist das denn für eine Quelle?--Antemister (Diskussion) 19:43, 15. Jan. 2020 (CET)
Danke Antemister, wenn niemand etwas anderes findet, werde ich wohl den Vermerk machen [„vermutlich mandschurische Yuan“] - oder so ähnlich. -- Kürschner (Diskussion) 19:34, 15. Jan. 2020 (CET)
Guten Morgen Antemister! Oben mal von Benutzer Schaffnerlos gefunden und erwähnt, die Quelle wird hier ausführlicher zitiert (1939): https://de.wikipedia.org/wiki/Kolinskyfell#Zahlen,_Fakten Schönen Tag! -- Kürschner (Diskussion) 08:32, 16. Jan. 2020 (CET)

Blutdruck und SportBearbeiten

Ich habe mir gerade die Finger wungetippt um herauszubekommen, was für einen BLutdruck man *beim* Sport zu erwarten hat. Alles was ich finden kann sind die ach so positiven Auswirkungen des Ausdauersports auf Hypertonie. Das juckt mich aber gerade nicht, sondern eher die Frage, was eine Blutdruckmessung während der löblichen sportlichen Betätigung ergeben würde. Der reinen Logik folgend müsste der erhöhte Puls auch zu erhöhtem Blutdruck führen. Aber nun konkret, was werde ich wohl messen können wenn ich nach meinem üblichen 5-km-Lauf einen Puls von 170 habe. Wohl kaum die aktuellen 130:80...

Habe ich einfach nur falsch gesucht? daszu *muss* es doch etwas geben?! Bei uns werde ich leider auch nicht fündig, weder Blutdruck, noch Sport, Gesundheitssport oder von dort verlinkte Seiten haben etwas zum Thema im Angebot. Flossenträger 11:18, 15. Jan. 2020 (CET)

Super Frage, ich bin gespannt. Blutdruck versteht gefühlt niemand, außer dass hoher Blutdruck angeblich schlecht ist. In meinem Laiendenken bleibt der Blutdruck immer gleich und wird beim Sport durch höheren Tonus/Puls ausgeglichen. Aber das würde vielem zum Thema Blut(hoch)druck widersprechen?--Wikiseidank (Diskussion) 13:40, 15. Jan. 2020 (CET)
Beantwortet diese Seite die Frage? --Schaffnerlos (Diskussion) 14:57, 15. Jan. 2020 (CET)
Das bestätigt was ich schon immer wusste: während dem Sport steigt der Blutdruck deutlich an. Soviel ich weiß hat dieser kurzfristige Anstieg aber auf gesunde Menschen keine negativen Auswirkungen, sehr wohl aber auf Menschen, die zum Beispiel einen unerkannten Herzfehler haben (die können durch die hohe Belastung beim Sport sogar tot umfallen). Daher bevor man sportlich an seine Grenzen geht, sollte man sich gründlich untersuchen lassen und am besten einen Sportmediziner fragen was man alles untersuchen soll. Die standard-Gesundenuntersuchung reicht nämlich nicht aus. --MrBurns (Diskussion) 15:27, 15. Jan. 2020 (CET)
Ja, der Sportmediziner wird beispielsweise ein anderes Elektrokardiogramm anfertigen als dein Hausarzt. Denn gewisse Herz-Kreislauf-Sachen sind nur mit ein Belastungs-EKG herauszufinden. Der Standard Check beim Hausarzt wird, - wenn überhaupt - nur ein normales Ruhe-EKG beinhalten. Denn für ein Belastungs-EKG sind nicht alle Praxen ausgerüstet. Beim Belastungs-EKG ist übrigens nicht nur der Anstieg des Blutdruckes unter Belastung ausschlaggebend dafür, ob du gesund bist, sondern auch wie schnell der in der Erholungsphase wieder unten ist. --Bobo11 (Diskussion) 15:42, 15. Jan. 2020 (CET)
Jeder Arzt in D hat gelernt sich zu behelfen und lässt ggf. Kniebeugen machen. Wichtig ist, dass der Blutdruck in Anstieg und Abfall normoton verläuft und die Zacken im Schrieb die richtige Form und Lage haben.--84.164.223.14 15:56, 15. Jan. 2020 (CET)
Bei einem professionellen Belastungs-EKG wird die Wattzahl in fixen Schritten und Zeitintervallen am Ergometer erhöht (also z.B. 1 Min. bei 100W, dann 1 Min. bei 150W usw., ist nur ein Beispiel, hab jetzt keine Zeit die richtigen Werte zu suchen). Mit Kniebeugen kann man daher keinen Ergometer ersetzen. --MrBurns (Diskussion) 16:10, 15. Jan. 2020 (CET)
Da gibt es Faustwerte, die eine Beurteilung durchaus zulassen.--84.164.223.14 16:17, 15. Jan. 2020 (CET)
okay, das war zumindest um etliches besser als alles, was ich gefunden habe. Ich glaube, ich teste das morgen einfach mal. Auf jeden Fall danke schon mal. Flossenträger 19:06, 15. Jan. 2020 (CET)
Der Link bestätigt meine Behauptung. "Faustformel" der Deutschen Hochdruckliga (wer immer das ist?), kann man nicht ernst nehmen und findet sich in "keinem" Sportbuch (ich habe nicht alle, aber viele gelesen), dort ist immer nur die Rede von Puls. Der Abschnitt "Wie verändert sich der Blutdruck beim Sport?" (was der Fragende sucht) hat überhaupt keine Aussage. Belastungs-EKGs habe ich in "jungen" Jahren viele gemacht. Blutdruck war (in der Auswertung) nie ein Thema.--Wikiseidank (Diskussion) 19:39, 15. Jan. 2020 (CET)

Nach all diesem Unsinn mal zurück zur Frage. Hier die Antwort: Veränderung des Blutdrucks unter Belastung. --94.219.187.58 21:17, 15. Jan. 2020 (CET)

Interessant, bei (reiner) Ausdauer steigt der Puls, aber nicht der systolische Blutdruck. Mit zunehmendem Widerstand/Kraft/Watt steigt der systolische Blutdruck?--Wikiseidank (Diskussion) 09:03, 16. Jan. 2020 (CET)

Gelbe TonneBearbeiten

Wir kommen mit dem Platz in unserer gelben Tonne nicht aus und benötigen eine zweite. Die aber wird vom Entsorgungsbetrieb, der diese zur Verfügung stellt, verweigert. Besteht hier eine Verpflichtung seinerseits, bei Bedarf eine zweite Tonne bereitzustellen? Schließlich wird die Entsorgung der Verpackungen von den Inverkehrbringern bezahlt. --79.231.154.10 13:26, 15. Jan. 2020 (CET)

In Velen (30 Autominuten von Gladbeck) gibt's den „gelben Sack“. Die Gemeinde schreibt auf ihrer HomepageBei Reklamationen wenden Sie sich bitte direkt an die Firma Logermann, Reken, … “ und gibt eine Telefonnummer dazu an. --91.47.27.14 13:52, 15. Jan. 2020 (CET)
Ich finde es toll, dass Du den GeoIP-Link bedienen kannst, Glückwunsch. Leider komme ich weder aus Gladbeck, noch aus Velen, auch ist mein Wohnort für die Beantwortung der Frage ohne Belang. Ich möchte allgemein wissen, ob die Entsorgungsbetriebe eine gesetzliche Verpflichtung haben, zusätzliche bzw. größere Tonnen zur Verfügung zu stellen, wenn die Vorhandene nicht reicht. Ich frage deshalb, weil mein Versorger dies verweigert. Vielleicht liest ja hier jemand mit, der Sachkenntnisse auf diesem Gebiet hat. --79.231.154.10 23:04, 15. Jan. 2020 (CET)
Jede Gebietskörperschaft hat eigene Abfallsatzungen und eigene Verträge mit den kommerziellen Entsorgern. Frag also am allerbesten die zuständige Gebietskörperschaft oder den von ihr beauftragten Entsorger. --Rôtkæppchen₆₈ 23:07, 15. Jan. 2020 (CET)
Ist das im speziellen Fall der gelben Tonne tatsächlich auch so, dass es hier eigene Satzungen und keine bundeseinheitliche Regelung gibt? Im Falle der gelben Tonne zahle ich ja über die Abgaben, die der Inverkehrbringer im Rahmen der Verpackungsverordnung entrichten muss und im Regelfall wohl auf die Produkte umlegt, die Entsorgung indirekt schon mit. Ist der Fall hier aus dem Grunde nicht anders gelagert als z.b. bei der Restmüll- oder Biotonne? --79.231.154.10 23:16, 15. Jan. 2020 (CET)
Das merkst Du schon daran, dass es in manchen Landkreisen eine Gelbe Tonne, in anderen Landkreisen Gelbe Säcke und in wieder anderen Landkreisen Bringsysteme gibt: Jede Gebietskörperschaft hat andere Verträge mit dem Entsorgern. §14 VerpackG ist da sehr unspezifisch. --Rôtkæppchen₆₈ 23:46, 15. Jan. 2020 (CET)
Und nachdem weder ein „Wink mit dem Zaunpfahl“, noch ausführlichere und allgemeinere Hinweise aus BW Wirkung zeigen, wirst Du mit diesem, ach so schwierigen Problem alleine klarkommen müssen. --91.47.27.14 02:06, 16. Jan. 2020 (CET)
@91.47.27.14, vielleicht solltest Du Dich lieber um Deine eigenen Probleme kümmern, die Du in großer Zahl zu haben scheinst. Schon Dein erster Ratschlag war völlig daneben. Nachdem ich in meiner Frage geschrieben habe, dass das Entsorgungsunternehmen eine zweite Tonne verweigert hat, rätst Du mir dazu, mich an das Entsorgungsunternehmen zu wenden. Außerordentlich clever. Vielleicht suchst Du Dir ein anderes Ventil, als Deinen Lebensfrust durch aus der Luft gegriffene Unterstellungen und dumme Sprüche hier in der Auskunft zu bewältigen, die keinem weiterhelfen und nur unnötig Ressourcen verbrauchen. Gruß nach Liederbach ((30 Autominuten von Frankfurt).

@Rotkaeppchen68, ich habe dank Deines Hinweises heute bei der Gemeindeverwaltung angerufen. Dort konnte man mir weiterhelfen. Es wird nun von dort aus veranlasst, dass durch das Entsorgungsunternehmen eine weitere Tonne zur Verfügung gestellt wird. Manchmal ist der direkte Weg offensichtlich nicht der zielführende. --79.231.154.10 13:16, 16. Jan. 2020 (CET)

Nanana: Wer erst die Wikipedia Auskunft bemühen muss um einen Hinweis auf die Gemeindeverwaltung zu bekommen, der hat Probleme: Denn wer die Rechtslage ums Thema, sowie die Pflichten der Entsorgungsbetriebe so genau kennt wie von ihm selbst beschrieben, bräuchte das alles normalerweise nicht. Es müssen besondere Gründe sein, die einen immer wieder zu solchen Aktionen treiben. – Aber wie soll man das einem erklären, der offenbar nur weis, wo er nicht wohnt und von sich selbst im Plural spricht. --91.47.19.92 12:53, 17. Jan. 2020 (CET)
Danke für die Rückmeldung. Immer wieder schön zu lesen, wenn hier Probleme geklärt werden konnten. Abschließend noch ein Tipp: Oft wird eigentlich gar keine zweite Tonne benötigt, sondern der Umgang mit dem dualen System wurde nicht verstanden und in Folge falsch getrennt. Deshalb hier noch ein Link zum passenden Absatz unseres Artikels und falls das nicht reicht, könntest Du dort mal ein Käffchen trinken und mit anderen über Deine Sorgen reden. Glückauf! --91.47.19.92 13:06, 17. Jan. 2020 (CET)
Wir (meine Frau, mein Kind und ich) brauchen keine Restmülltonne, da alles entweder Kompost, Papier, Wertstoff In Hamburg geht das über Verpackungen hinaus oder Glas ist. Was ich brauche, sind die Dummschwätzer hier. Und damit meine ich den Fragesteller.
Aber die Frage ist noch nicht beantwortet: Muss der Entsorgungsbetrieb mehrere bis beliebig viele Tonnen für eine Entsorgungseinheit bereitstellen? --79.216.36.225 15:39, 18. Jan. 2020 (CET)

Was ist eigentlich aus "_0rbit" geworden?Bearbeiten

Hack und Veröffentlichung privater Daten deutscher Politiker und Prominenter 2018/2019 schweigt sich aus, und Google hat mir auch nicht weitergeholfen. ("Das Ermittlungsverfahren soll voraussichtlich Mitte 2019 abgeschlossen sein"...) --Eike (Diskussion) 16:30, 15. Jan. 2020 (CET)

Da steht doch, dass er mit den Behörden zusammenarbeitet. Scheint wohl noch zu laufen? Grüße!--Wikiseidank (Diskussion) 21:24, 15. Jan. 2020 (CET)

Historischer Wechselkurs DDR-Mark zu DMark 1960Bearbeiten

Wie hoch war der? Die Allwissende Müllhalde spuckt dazu leider nichts aus. Weiß das jemand? MfG --Jack User (Diskussion) 17:46, 15. Jan. 2020 (CET)

Offizielle Wechselkurse gibt es nicht, weil die Mark der DDR nicht konvertierbar war. Vielleicht hilft der Artikel Richtungskoeffizient weiter? --Vertigo Man-iac (Diskussion) 17:51, 15. Jan. 2020 (CET)

Inoffiziell war wohl oft von 1 zu 4 die Rede. In einem DDR-Propagandalied hieß es jedenfalls mal Eins zu Vier ist tot und das Lied bezog sich auf Ernst Lemmer. --ObersterGenosse (Diskussion) 17:52, 15. Jan. 2020 (CET)

Gefragt war nach 1960. 1:4 kam erst 80er, vielleicht 70er Jahre.--Wikiseidank (Diskussion) 18:53, 15. Jan. 2020 (CET)
Einen offiziellen Wechselkurs gab's schon - und der war eben 1:1. Nur sagt der freilich nichts aus. Also ich nehme an, hier ist ein Schwarzmarktkurs gefragt. Der pendelte damals wohl so zwischen 1:3 und 1:7, meist wird ein 1:4 bis 1:5 angeben. Hat denn niemand da Buch geführt?--Antemister (Diskussion) 19:03, 15. Jan. 2020 (CET)

Hier gibt es im Spiegel eine gute Übersicht (PDF anklicken). --Studmult (Diskussion) 19:45, 15. Jan. 2020 (CET)

Wie bekommt man Whats App auf ein Windows (10) Phone?Bearbeiten

Ich frage für einen Freund--Wikiseidank (Diskussion) 18:52, 15. Jan. 2020 (CET)

Soweit ich gelesen habe, ist zum 31.12.2019 die Whats-App-Unterstützung fürs Windwows Phone eingestellt worden. Gruß --Traeumer (Diskussion) 19:40, 15. Jan. 2020 (CET)
Was auch immer ein Wind_w_ows Phone sein soll, es gibt auch andere Gründe die gegen Whats App sprechen. Aber welche der vielen Alternativen kann man denn am besten nehmen? --Benutzer:Duckundwech 13:24, 16. Jan. 2020 (CET)
Man kann auch ein Handy mit brauchbarem Betriebssystem zu Hause mit WhatsApp laufen lassen und dann am Windows Phone per Browser und web.whatsapp.com drauf zugreifen 🙈 *duckundwech* (die Geste, nicht der Benutzer ;)) --GrandmasterA (Diskussion) 13:39, 16. Jan. 2020 (CET)
Oder das Windowsphone mit LineageOS zu neuem Leben erwecken. Zumindest bei einigen Lumia-Knochen soll das gehen. --Rôtkæppchen₆₈ 23:02, 16. Jan. 2020 (CET)
Da ich für einen Freund frage, braucht WhatsApp nicht eine SIM Karte? Müsste man die umstecken (ins Handy mit brauchbaren BS), aber dann könnte man mit dem WindowsPhone nicht telefonieren? Danke--Wikiseidank (Diskussion) 12:46, 17. Jan. 2020 (CET)
Man kann den Bestätigungscode auch manuell eintragen, das geht schon. Allerdings muss das brauchbare Handy dauerhaft online sein und von Zeit zu Zeit muss die Whatsapp-Web-Verbindung neu hergestellt werden. Da selbst ein Billigst-Android dem Windows-Phone featuremäßig überlegen sein wird spricht aber wenig dagegen, dass Windows Phone zu behalten, wenn eh ein "brauchbares" Handy angeschafft wird. --Studmult (Diskussion) 13:51, 17. Jan. 2020 (CET)

Nietzsche, Bošković und das Vorurteil vom StoffBearbeiten

Hallo, bitte nur ernst gemeinte Antworten.
Der olle Nietzsche schrieb an Köselitz: "Wenn irgend Etwas gut widerlegt ist so ist es das Vorurtheil vom 'Stoffe': und zwar nicht durch einen Idealisten sondern durch einen Mathematiker — durch Boscovich. Er und Copernikus sind die beiden grössten Gegner des Augenscheins: Seit ihm giebt es keinen Stoff mehr, es sei denn als populäre Erleichterung. Er hat die atomistische Theorie zu Ende gedacht. Schwere ist ganz gewiß keine 'Eigenschaft der Materie', einfach weil es keine Materie giebt. Schwerkraft ist, ebenso wie die vis inertiae, gewiß eine Erscheinungsform der Kraft (einfach weil es nichts anderes giebt als Kraft!): nur ist das logische Verhältniß dieser Erscheinungsform zu anderen, zb. zur Wärme, noch ganz undurchsichtig." Und später: Damals trieb ich die Atomenlehre bis hin zum Quartanten des Jesuiten Boscovich, der zuerst mathematisch demonstrirt hat, daß die Annahme erfüllter Atompunkte eine für die strengste Wissenschaft der Mechanik unbrauchbare Hypothese sei: ein Satz, der jetzt unter mathematisch geschulten Naturforschern als kanonisch gilt. Für die Praxis der Forschung ist er gleichgültig.
Er bezieht sich hier offenbar auf Boscovich, der eine Widerlegung der Idee von "Stoffen" aus dem Atomismus verfasst haben soll. Ich wäre interessiert daran, mehr darüber zu erfahren, aber ich komme nicht weiter. In welcher Schrift soll Boscovich darüber geschrieben haben? Gibt es irgendwo eine deutsche oder englische Übersetzung oder "Sekundärliteratur"?
Ich bitte alle um ernsthafte Antworten. Mir ist schon klar, dass Nietzsche nicht unbedingt den neusten Wissensstand wiedergibt und dass man seine Ideen vielfach kritisieren kann. Darum geht es mir aber nicht. (nicht signierter Beitrag von 88.69.190.134 (Diskussion) 19:47, 15. Jan. 2020 (CET))

Hast Du denn die Literaturhinweise unter Boscovich schon durchgesehen? Mit zwei Klicks komme ich da z.B. auf dies. --Optimum (Diskussion) 20:08, 15. Jan. 2020 (CET)
Es geht offenbar um die "Philosophiae Naturalis Theoria" von 1759. Das Original ist hier digitalisiert. Eine englische Übersetzung von J.M. Child ist 1922 erschienen und hier zu lesen. --Joyborg 08:25, 16. Jan. 2020 (CET)

Starlinks beobachtenBearbeiten

Starlink-Satelliten sollen momentan sehr auffällig zu beobachten sein - wann, wo genau (von ~Mitte Deutschland aus) ? --  itu (Disk) 22:52, 15. Jan. 2020 (CET)

Hier wird weitergeholfen. Ort oben rechts anpassen und dann die Satelliten auswählen. Grüße, j.budissin+/- 22:58, 15. Jan. 2020 (CET)
Danke, das Ort einstellen war der entscheidende Hinweis. Also wenn ich es richtig sehe: nächste Beobachtung morgen abend ab 18uhr CET ca. Südost knapp überm Horizont ... aber mit 5 mag nicht mit blossem Auge zu sehen ... erst wieder am Samstag mit 2,7 mag ? [Edit: auch heute mit ~2,5 mag laut Tabelle]
Aber die Tabelle weiss wohl nichts von der Ausrichtung der reflektierenden Flächen der Satelliten... so dass man einfach schauen muss wann es "flaret" ... ? --  itu (Disk) 23:33, 15. Jan. 2020 (CET)
Das Problem erledigt sich ohnehin im Laufe der Zeit: Es sind irgendwann so viele Starlink-Satelliten, dass die Sterne überstrahlt werden und irgendwann überstrahlt Beteigeuze die Starlink-Satelliten. --Rôtkæppchen₆₈ 23:49, 15. Jan. 2020 (CET)
Man experimentiert wohl jetzt mit dunklerem Anstrich. Vielleicht bleibt uns das erspart (bis auf Beteigeuze). --j.budissin+/- 00:54, 16. Jan. 2020 (CET)
Empfehlenswert: Beteigeuze (Alpha Orionis) • Roter Überriese im Orion • Neues aus dem Universum | Josef M. Gaßner (YouTube) --Turnstange (Diskussion) 21:24, 17. Jan. 2020 (CET)

Ich sehe gerade .. nichts. --  itu (Disk) 18:32, 16. Jan. 2020 (CET)

16. JanuarBearbeiten

Räuchern von LebensmittelnBearbeiten

Im zugehörigen Artikel steht, dass Räuchern Fleisch oder Fisch trockner macht, durch Keimreduzierung haltbarer macht, die Oberfläche verändert und den Geschmack verändert. Ist das wirklich alles? Wenn ich ein Stück rohes Schweinefeisch trockner mache, dessen Oberfläche verändere (?) und keimreduziere ist das sicher nicht alleine deswegen besser genießbar. Im Allgemeinen würde man das wohl eher unspezifisch als Abfall bezeichnen. Was ist der entscheidende Punkt, der rohes, im Allgemeinen ungenießbares Fleisch zu einem genießbaren Lebensmittel macht? Oder ist es wirklich so dass der Unterschied zu rohem Fleisch eher gering ist und es vielmehr eine psychologische Komponente, die uns zwischen rohem und Geräuchtertem unterscheiden lässt? --188.98.101.93 02:59, 16. Jan. 2020 (CET)

Die Zubereitung. Wer isst rohes Fleisch, das nur geräuchert ist? Irgendeine zusätzliche Art der Zubereitung kommt üblicherweise hinzu. Es sollte also zunächst beschrieben werden, um welches Lebensmittel es genau geht. Beispielsweise muss der sogenannte rohe Schinken erst noch reifen. Man kann im Übrigen auch Fleisch essen, das überhaupt nicht geräuchert ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 05:17, 16. Jan. 2020 (CET)
Dass rohes Fleisch ungenießbar sei, halten viele Greifvögel und Beutegreifer für ein Gerücht! --Benutzer:Duckundwech 09:47, 16. Jan. 2020 (CET)
Rohes Fleisch ist nicht ungenießbar, nur sehr schwer verdaulich und leicht verderblich.
Räuchern hat zwei Funktionen. Trocknen, Keimreduzierung, und Oberflächenänderung dienen der Konservierung. Damit es eben kein Abfall ist. Für diesen Zweck ist die Geschmacksveränderung nur ein Nebeneffekt. So wie beim Pökeln zur Konservierung. Danach kann es dann irgendwie zubereitet werden. Räuchern als Zubereitungsart passiert bei höheren Temperaturen. Dann geht es um die Geschmacksveränderung, und es wird gleichzeitig gegart. Längere Haltbarkeit ist dabei nicht so wichtig, deswegen ist Heißgeräuchertes auch für den alsbaldigen Verzehr gedacht.--2A02:8109:8340:7DB0:25F1:C913:C593:2B57 09:58, 16. Jan. 2020 (CET)
Zu viel Halbgares an diesen Bemerkungen, um es stehen zu lassen. Räucherwaren werden üblicherweise für das Räuchern vorbereitet, beispielsweise durch das vorgenannte Pökeln, also das Einsalzen mit Nitrit-Pökelsalz. Pökeln reduziert schon den Wasseranteil und das Nitrit hilft dabei, die Belastung mit schädlichen Bakterien unter Kontrolle zu halten. Gleichzeitig ist es ein potentieller Krebsauslöser.
In besonders trockenen Regionen der Welt wurde Fleisch auch ohne Vorbehandlung getrocknet, ggf. auch unter Einsatz von Verbrennungshitze.
Schinken wird üblicherweise nicht über 30°C erwärmt beim Räuchern. Höhere Temperaturen sind ein Räucherfehler und führen zu einer verminderten Qualität.
Heissräuchern bezeichnet Räuchervorgänge mit einer Temperatur über 40°C. Das Verfahren wird vor allem für Brühwürste verwendet, die nach dem Räuchern noch in einer Brühkammer oder einem Kessel gebrüht werden. Dort ist die Erwärmung des Materials gewollt, weil es die Umrötung durch das Nitrit fördert und die Ware für den Brühvorgang vorwärmt. Hier sind Flüssigkeitsverluste oder gar Trocknung unerwünscht. Verdunstetes Wasser liegt nicht auf der Waage im Verkaufsraum.
Zur Frage: In Europa produzierte Fleisch-Räucherwaren sind allesamt mit Salz und ggf. Zucker vorbehandelt. Nitrit sorgt dabei für eine Kontrolle der Mikrobiologie und gleichzeitig wird das instabile rote Myoglobin (Muskelfarbstoff) in ein stabiles Rot umgewandelt, so dass die Räucherwaren ihre Farbe erhalten (innen natürlich). Je nach verwendetem Rauch bleiben an der Oberfläche der Räucherwaren verschiedene Stoffe haften, die analog zum Rauchen nicht ganz gesund sind. Zusammensetzung und Dicke der Schicht bestimmen sich dabei aus der Art der verschwelten Hölzer und der Dauer der Einwirkung.
Tatsächlich bleibt das Fleisch aus Zubereitungssicht "roh" und ist aufgrund des niedrigen Bakterienbefalls durchaus für den Genuss durch den Menschen geeignet (ethische Überlegungen mal hintenan gestellt). Yotwen (Diskussion) 10:18, 16. Jan. 2020 (CET)
Zum Thema rohes Fleisch und "genießbar" verlinke ich noch Mett, Tatar, Steak#Zubereitung und Trockenfleisch. --Neitram  11:03, 16. Jan. 2020 (CET)

Ist ein Spiegelprojektor ein Filmprojektor?Bearbeiten

Wenn ja, warum wird dieser dann im Artikel Dannebrog (Schiff, 1879) in einem Satz mit der Schiffsbewaffnung erwähnt? --Aidepikiw-nick (Diskussion) 07:09, 16. Jan. 2020 (CET)

Der 40-mm-Spiegelprojektor ist wohl ein 40-cm-Spiegelscheinwerfer (Suchscheinwerfer). --Magnus (Diskussion) 07:44, 16. Jan. 2020 (CET)
Zur Uebermittlung von Morsezeichen. und Bewaffnung ist doch klar, das ist eine Photonenkanone SCNR Meint -- Iwesb (Diskussion) 07:53, 16. Jan. 2020 (CET)
Ah, jetzt, ja! Vielen Dank! --Aidepikiw-nick (Diskussion) 08:24, 16. Jan. 2020 (CET)

Weggelassene Buchstaben oder Silben- und WortbestandteileBearbeiten

Wie nennen die Linguisten, oder wer sich immer damit befasst, das Phänomen, dass Buchstaben oder Silben- und Wortbestandteile ausgelassen werden? Das findet man in der gesprochenen Sprache sehr oft (Beispiele: "Ist’s nicht so? Ich wollt’, ich wär’ ein Huhn."). Wenn man es verschriftlicht, wird meist der Apostroph als Auslassungszeichen verwendet, siehe Apostroph#Auslassungszeichen. Aber wie nennt man das sprachliche Phänomen an sich? Ein Art der Ellipse (Linguistik) ist es nicht, diese beschreibt das Phänomen, dass ganze Satzteile ausgelassen werden. Die Verschmelzung (Grammatik) ist lediglich themenverwandt, aber keinesfalls identisch -- eine Verschmelzung ist, wenn man aus "durch das" anstatt der bloßen Weglassung mit Apostroph "durch’s" das Schmelzwort "durchs" bildet. --Neitram  10:54, 16. Jan. 2020 (CET)

Elision. --Wrongfilter ... 10:55, 16. Jan. 2020 (CET)
Das ist es, vielen Dank! --Neitram  11:04, 16. Jan. 2020 (CET)

Internationale StrafverfolgungBearbeiten

Angenommen die Polizei eines Landes verfolgt im Grenzgebiet einen Verdächtigen, überquert dabei ohne es zu merken die Grenze und nimmt ihn dort fest. Müsste die Person dann freigelassen werden, wenn das rauskommt? Und macht es im weiteren Verlauf einen Unterschied ob die rechtliche Beurteilung der Straftat unterschiedlich ist? Also, wenn beispielsweise die Tat die der Verdächtige begangen haben soll nur in dem Land aus dem er kommt illegal ist.--Kymbrium (Diskussion) 11:30, 16. Jan. 2020 (CET)

Es gibt Länder, die haben entsprechende Abkommen miteinander geschlossen. Bspw. Polen-Deutschland. Zu anderen kann ich das nicht sagen, nur spekulieren. welt.de zu Plad-Gery ...Sicherlich Post 11:36, 16. Jan. 2020 (CET)
Nachtrag: Das beispiel sagt "vorläufige Festnahme". wie das Prozedere danach ist; keine Ahnung ...Sicherlich Post 11:39, 16. Jan. 2020 (CET)
Siehe Nacheile --132.230.195.181 11:50, 16. Jan. 2020 (CET)

Dem Fragesteller scheint es aber nicht um bilaterale oder internationale Abkommen zu gehen, sondern um die rechtlichen Konsequenzen für den Fall, dass die Festnahme versehentlich jenseits der Grenze stattgefunden hat. --Schaffnerlos (Diskussion) 12:18, 16. Jan. 2020 (CET)

Auch das hängt von bi- und mulitlateralen Verträgen ab. Das Nacheilen ins Ausland ist meines Wissesn für Deutschland Frankreich Schweiz geregelt, das unter normalen Umständen im Grenzbereich keine Probleme auftreten. Das Nacheilen eines Schweizer Polizisten nach einem Deutschen Verbrecher bis nach Paris ist damit aber nicht gemeint. Ich meine die Einschränkung ist, zulässig bis Landeskräfte zeitlich vor Ort sein können. Der Einsatz von Schußwaffen im Ausland unterliegt aber weiteren Regeln. Ich meine es gab im Elsaß einen Fall, in dem Schweizer nachgeeilt sind, das war in Ordnung bis zu dem Zeitpunkt bis die Schweizer Schusswaffen einsetzten. Typischerweise wird der Grenzübertitt unmittelbar an die zuständige Polizei gemeldet und um Amtshilfe gebeten. Und dann werden entsprechende Kräfte des Gastlandes in Bewegung gesetzt, die dann bei Eintreffen auf sinnvolle Art übernehmen. Bei Ländern ohne Abkommen ist der Grenzübertritt mit Waffen für die Polizei meines Wissend untersagt. Bei unbemerkter Übertretung hängt das von der jeweiligen eigenen Rechtsprechung ab. Könnte mir vorstellen das den Schweizern und Franzosen egal ist, was ich hab hab ich. In Deutschland wird sich sicher eine Winkeladvocat finden der versucht das auszunutzen. Man weis ja ( Täterschutz geht vor Opferschutz und ähnliches ) --Jörgens.Mi Diskussion 12:57, 16. Jan. 2020 (CET)

Eigentlich ist das in Nacheile doch schon gut erklärt. Für Europa wäre dies: "Mit dem Inkrafttreten des Schengener Übereinkommens ab 1995 ist die Nacheile zu Lande mittlerweile außerdem für fast das gesamte den Europäischen Wirtschaftsraum und die Schweiz umfassende Gebiet Europas möglich. Die Nacheile zur Luft wird dagegen allgemein abgelehnt." Wie es an der Grenze China Russland oder USA/Mexiko aussieht wäre dann wirklich spezifisch zu beantworten, aber der TE fragt nicht nach spezifischen Länder-Paarungen, sondern allgemein. Damit sind dann die Absätze "Landweg" und "Seeweg" passend. Die Frage nachn dem "nur in dem einen Land illegal" steht in Auslieferungsabkommen. Flossenträger 13:12, 16. Jan. 2020 (CET)

Im Artikel zu Nacheile steht nun aber, dass die Polizisten des Herkunftslandes den Verdächtigen nicht selber festnehmen dürfen, sondern ihn den lokalen Behörden übergeben müssen. In meiner Frage ging es allerdings um die Folgen im Fall einer Festnahme.--Kymbrium (Diskussion) 13:34, 16. Jan. 2020 (CET)
In Deutschland gibt es die Jedermann-Festnahme, die auch ausländischen Polizeibeschäftigten und auch nach einer Verfolgung eine Festnahme gestattet. --BlackEyedLion (Diskussion) 13:38, 16. Jan. 2020 (CET)
Das ist klar, aber wenn ich den Artikel zu Nacheile richtig verstehe, erlaubt es auch dieses Recht es einem nicht, die Person dann in das andere Land zu bringen.--Kymbrium (Diskussion) 14:28, 16. Jan. 2020 (CET)
Das ist richtig. Dazu steht aber auch nichts in der Frage. Die Person muss jedenfalls nicht grundsätzlich freigelassen werden. Die Festnahme ist durch die ausländischen Polizisten möglich (bezüglich "dass die Polizisten des Herkunftslandes den Verdächtigen nicht selber festnehmen dürfen"). --BlackEyedLion (Diskussion) 17:29, 16. Jan. 2020 (CET)
Gut, dann präzisiere ich noch mal: Was passiert wenn Polizisten eines Landes in der irrtümlichen Annahme sie befänden sich noch auf ihrem eigenen Staatsgebiet einen Verdächtigen auf dem Gebiet eines fremden Staates festnehmen und ihn dann zurück ins Herkunftsland holen um den weiteren rechtlichen Prozess einzuleiten und diese Tatsache im Nachhinein auffällt?--Kymbrium (Diskussion) 19:56, 16. Jan. 2020 (CET)
Was passiert kann ich sagen: es gibt eine diplomatische Protestnote des betroffenen Staates. Mehr passiert nicht. Passiert ist das mal Nicaragua, weil die sich auf Google Maps verlassen haben, das wohl in dem Grenzgebiet nicht ganz so genau war wie sie dachten. Und deshalb nutzt man für sowas auch nicht eine Online-Kartenanwendung eines amerikanischen Großunternehmens... -- 95.223.72.205 20:51, 16. Jan. 2020 (CET)

Was passieren wird, ist ganz klar. Wenn der Straftäter einen guten Anwalt hat, wird der irgendwann den formalen Fehler finden. --79.216.36.225 20:21, 17. Jan. 2020 (CET)

Warum bleibt das indoeuropäische Wort für „Wagen“ so konstant?Bearbeiten

Wenn man sich den Spaß macht, Schleichers Fabel in alle möglichen indoeuropäischen Sprachen, die Google Translate so bietet, zu übersetzen, sticht ein Wort raus: Das für „Wagen“. Fast immer klingt es irgendwie ähnlich, falls mal nicht wie „Wagen“ dann zumindest wie „Karren“. Woran liegt es, dass dieses Wort so beständig blieb, während andere alltägliche Dinge wie „Pferde“ stark variieren?

--2A01:598:8981:C603:995A:9711:4399:FF61 21:20, 16. Jan. 2020 (CET)

Bei dem Wort Wagen handelt es sich um eine moderne Entlehnung aus dem Niederländischen, weil die den Pferdewagen zuerst erfunden haben und die antiken Streitwagen im Mittelalter nicht mehr bekannt waren. Ansonsten ist das Wort Wagen auch verwandt mit den Wörtern Weg, wiegen, Vektor und Vehikel. -- 95.223.72.205 21:50, 16. Jan. 2020 (CET)
Geht Karren/cart/chariot/... denn nicht auf den antiken Streitwagen zurück? --Studmult (Diskussion) 22:07, 16. Jan. 2020 (CET)
en:wikt:https://en.wiktionary.org/wiki/carrus#Latin bzw. en:wikt:Reconstruction:Proto-Celtic/karros. Hat mit en:wikt:Reconstruction:Proto-Germanic/wagnaz nichts zu tun. --Stilfehler (Diskussion) 22:38, 16. Jan. 2020 (CET)
Das Problem ist erstens, dass du „Konstanz“ nicht gut quantifizieren kannst. Was ist die Maßzahl? Im Sinn haben musst du zweitens auch, dass die etymologischen Wurzeln oft erst sichtbar werden, wenn du tief bohrst. „Pferd“ z.B. geht auf en:wikt:uɸorēdos zurück, das ist dieselbe Wurzel, die auch „reiten“, engl. „to ride“ und diversen ähnlichen Wörtern in anderen Sprachen (bis hin zu französisch palefroi und finnisch ratsu) zugrundeliegt. --Stilfehler (Diskussion) 22:02, 16. Jan. 2020 (CET)
Bei dem Wort Wagen handelt es sich um eine moderne Entlehnung aus dem Niederländischen Dafür hätte ich gerne einen Beleg. Wagenbauer gab es schon im Mittelalter mit den unterschiedlichsten regionalen Bezeichnungen, u. a. "Wegner", das eben von "Wagen" angeleitet ist. Wagen waren natürlich auch im Mittelalter bekannt und wurden auf die Gestirne übertragen (vgl. Großer Wagen), wie man im Evangelienbuch Otfrids von Weißenburg nachlesen kann: "Ubar thaz síbunstirri joh der wágano gestélli [= die Sternenbilder des Großen und des Kleinen Wagen]". Im Niblungenlied (Handschrift C) wird beschrieben: "Div tyer man hiez vf wægenen fveren in daz lant" (man befahl also, die Tiere auf Wagen in das Land zu führen). Luther übersetzt Sacharja 6 so (Ausgabe 1545): "Vnd sihe / da waren vier Wagen / die giengen zwisschen zween Bergen er fur / die selbigen Berge aber waren Eherne. Am ersten waren rote Rosse / am andern Wagen waren schwartze Rosse / am dritten Wagen waren weisse Rosse / am vierden Wagen waren scheckichte starcke Rosse." (Vulgata: "et vidi et ecce quattuor quadrigae egredientes de medio duorum montium et montes montes aerei in quadriga prima equi rufi et in quadriga secunda equi nigri et in quadriga tertia equi albi et in quadriga quarta equi varii fortes"). Schon diese Nachweise zeigen, daß eine Entlehnung aus dem Niederländischen unwahrscheinlich ist, da das Wort "Wagen" seit dem Althochdeutschen durchgängig belegt ist (im eigentlichen Sinne wie auch für das Sternbild). Dagegen gibt das "Oudnederlands Woordenboek" an, daß das Wort "wagan" "[i]n het Oudnederlands alleen als toponymisch element overgeleverd" sei, nämlich als "waganweg", also im Gegensatz zum Althochdeutschen als alleinstehende Bezeichnung nicht überliefert ist. Etymologische Wörterbücher (Pfeifer, Kluge) leiten das Wort daher auch von einem gemeingermanischen Wort ab, etymologische Wörterbücher des Niederländischen (Z. B. Phillipea et. al.) ebenfalls: "Onl. wagan ‘wagen, kar’ in de toponiemen Uuaganuuega ‘Wagenweg’ (onbekende plaats op de Veluwe) [838, kopie 1091-1100; Künzel] en Waganlose ‘Wagenspoor’ (onbekende plaats in Gelderland) [801-10, kopie 1170-75; Künzel]; mnl. wagen ‘wagen, kar, rijtuig, renwagen’ [1240; Bern.], waghene ende part ‘paard-en-wagen’ [1271-72; VMNW]. Os. wagan (mnd. wagen); ohd. wagan (nhd. Wagen); ofri. wein (nfri. wein); oe. wægn, wǣn (ne. wain); on. vagn (nzw. vagn); Krim-Gotisch waghen; alle ‘wagen, kar e.d.’, < pgm. *wagna-." Damit kann man dann allenfalls ein Nebeneinander des Wortes im Mittelniederländischen, Mittelniederdeutschen und Mittelhochdeutschen nachweisen. Offensichtlich waren schon im Mittelalter Verkehrsregeln notwendig, wie der Sachsenspiegel aus dem 13. Jh. zeigt (schwerer Wagen hat Vorfahrt, alle anderen müssen Platz machen, dann der weniger beladene, dann der leere, dann der Reiter und schließlich der Fußgänger; bei Brücken muß wiederum der Wagen stehen bleiben, wie auch bei Verfolgungsjagden, oder es hat derjenige Wagen Vorfahrt, der zuerst auf der Brücke ist): "Des koninges strate scal sin also breit, dat en wagen deme anderen rumen moge. De idele wagen scal rumen deme geladenem, unde de min geladene deme swaren. De ridene wike deme wagene, unde de gande deme ridene; sint se aver in enem engen wege oder op ener brugge, oder jaget men enen ridene oder to vute, so scal de wagen stille stan bit <dat> se mogen vore komen. Swelk wagen <aller> erst op de brugge kumt, de scal <aller> erst over gan, he si idel oder geladen."
Zu "Pferd": Hier ergibt sich schon ein Problem mit der Benennung, dessen sich übrigens schon Georg Wenker nicht bewußt war - er wollte nämlich anhand des Wortes feststellen, wie weit die zweite Lautverschiebung im deutschen Sprachgebiet geographisch vorangeschritten war - also: wo sagt man Pferd - wo aber noch Perd? Als er die Umfragebogen zurück erhielt, stellte er fest, daß neben dem Grundwort "Pferd" auch noch "Gaul" und "Roß" existierten - ohne die Konnotationen, die in der Standardsprache auftreten (Gaul = abwertend, Ross = aufwertend), vgl. noch "Einen geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul." > keine Wertung, sondern einfach dieselbe neutrale Bedeutung wie Pferd.--IP-Los (Diskussion) 17:46, 17. Jan. 2020 (CET)

Gödel, Intuitionismus und die BHK-InterpretationBearbeiten

Ich habe eine Frage, im Artikel zur Interpretation der intuitionistischen Logik heißt es: Nach dem Gödelschen Unvollständigkeitssatz kann ein formales System keine formale Negation ¬ {\displaystyle \neg } \neg besitzen, sodass genau dann ein Beweis von ¬ φ {\displaystyle \neg \varphi } \neg \varphi vorliegt, wenn es keinen Beweis von φ {\displaystyle \varphi } \varphi gibt.
Ich kann mir nicht helfen, aber diese Aussage scheint mir unlogisch. Es gibt doch bereits in der Prädikatenlogik 1. Stufe eine Negation und man kann diese doch auf die höhrer Stufen verallgemeinern. Liegt das an mir oder ist der Artikel falsch? --88.69.190.134 21:46, 16. Jan. 2020 (CET)

17. JanuarBearbeiten

Personalunion zwischen Andorra und Frankreich/UrgellBearbeiten

Laut dem Artikel Personalunion gibt es nur noch die Personalunion zwischen den Commonwealth-Staaten. Besteht aber nicht auch eine Personalunion zwischen Andorra und Frankreich bzw. dem Bistum Urgell? Oder hat diese Konstruktion einen anderen Namen?

--2003:C9:F70C:5578:E0D1:F8B7:6027:A994 09:37, 17. Jan. 2020 (CET)

Die Antwort steht schon auf der Diskussionsseite. Ein Formulierungsvorschlag: "Heute noch ist die Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland in Personalunion Staatsoberhaupt der 16 Commonwealth Realms. ... Der Bischof von Urgell und der Präsident von Frankreich sind beide in Personalunion auch Kofürst von Andorra." 91.54.44.123 10:25, 17. Jan. 2020 (CET)
Urgell ist aber kein selbstständiger Staat, also dürfte das nur für den Französischen Präsidenten gelten. --Optimum (Diskussion) 12:18, 17. Jan. 2020 (CET)
Der Bischof von Urgell übt zwei Ämter aus: Das des Bischofs seiner Diözese und das eines Kofürsten von Andorra. Das ist eine Ausübung von zwei Ämtern in Personalunion. 91.54.44.123 13:14, 17. Jan. 2020 (CET)
Laut Artikel ist eine Personalunion aber die gleichzeitige Besetzung nicht verbundener Ämter. Da sowohl der Bischof als auch der Präsident von Amts wegen Kofürst sind, kann das eigentlich keine Personalunion sein. --Studmult (Diskussion) 14:57, 17. Jan. 2020 (CET)
Ist die Königin des Vereinigten Königreichs denn nicht von Amts wegen auch Staatsoberhaupt der diversen Commonwealth-Staaten? Ich sehe hier keinen Unterschied. --Digamma (Diskussion) 20:21, 17. Jan. 2020 (CET)
Puh, haarig. Nach meinem Verständnis ist sie das nicht, sondern alle Commonwealth-Staaten haben sich die gleichen Regeln zur Thronfolge gegeben und müssen einen neuen König einzeln bestätigen. Bin da aber kein Experte. --Studmult (Diskussion) 21:08, 17. Jan. 2020 (CET)
Ich glaube das eher nicht. Aber dazu müsste man wahrscheinlich die einzelnen Verfassungen kennen. --Digamma (Diskussion) 22:23, 17. Jan. 2020 (CET)
Die Monarchien der Commonwealth Realms sind voneinander unabhängig und haben sich freiwillig auf gemeinsame Regeln verständigt, siehe zum Beispiel Kanadische Monarchie#Abgrenzung zur britischen Monarchie. Dagegen sind die Oberhäupter Andorras fest an die beiden Ämter in Frankreich und in Spanien gebunden. Das sind keine Personalunionen, sondern zusätzliche Aufgaben, Kompetenzen und Titel der beiden Ämter. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:49, 17. Jan. 2020 (CET)
In Andorra hat man sich auch mal auf die Regel geeinigt, daß der Bischof von Urgell und der Graf von Foix (in dessen Rechtsnachfolge heute das Staatsoberhaupt von Frankreich steht) das Land gemeinsam regieren. Und auf ewig fest sind die Regeln bestimmt auch nicht. Wie ist es mit dem Bischof von Rom, der gleichzeitig auch Papst ist? Die Ämter sind auch fest verbunden, im verlinkten Abschnitt wird von "Personalunion" gesprochen. 91.54.44.123 13:55, 18. Jan. 2020 (CET)
Beim Papst und dem Bischof von Rom handelt es sich m.E. eindeutig nicht um eine Personalunion. Das ist im Grunde ein und dasselbe Amt. Zum Amt des Bischofs von Rom gehört eben, dass er Patriarch der Westkirche ist, also Papst der katholischen Kirche. Oder andersherum: zum Amt des Papstes gehört es, dass er gleichzeitig Bischof von Rom fungiert. --Digamma (Diskussion) 17:08, 18. Jan. 2020 (CET)

Die Sache ist eigentlich nicht so schwer. Personalunion = Zwei verschiedene Ämter werden durch die Person vereint. Also wenn der Chef eines Unternehmens gleichzeitig Vorsitzender des lokalen Taubenzüchtervereins ist, dann liegt eine Personalunioon vor. Wenn aber der Vorsitzende des Vereins gleichzeitig auch immer Herausgeber einer Zeitschrift über Taubenzucht ist, dann ist das keine Personalunion, weil die Position des Vorsitzenden mit dem des Herausgebers irgendwie gekoppelt ist. (nicht signierter Beitrag von 178.10.6.74 (Diskussion) 23:21, 17. Jan. 2020 (CET))

Statistisches Design eines ExperimentsBearbeiten

Guten Morgen, ich möchte ein Experiment durchführen und brauche Hilfe bei der Auswahl des richtigen statistischen experimentellen Designs. Grob gesagt geht es um ein Trockenstressexperiment, das heißt ich habe Pflanzen von 48 unterschiedlichen Genotypen und möchte jeweils einen Teil davon bewässern und den anderen Teil nicht (das ist das treatment). Das Problem ist nun folgendes: Die Pflanzen werden in 6-well-trays kultiviert, und ich kann nur den tray als ganzes bewässern, nicht einzelne Pflanzen von den 6. Klassischerweise klingt das also nach einem split-plot design mit zwei Ebenen von experimental units: auf dem ersten Level das tray (bewässern/nicht bewässern) und dann im zweiten Level der Genotyp. Es passen aber nur 6 Pflanzen in ein tray, und ich habe 48 Genotypen, also wäre das sozusagen ein incomplete split-plot design. Dazu konnte ich einige Ansätze finden (1, 2, 3), aber jetzt kommt die nächste Komplikation: In meinem Gewächshaus sind 384 Stellplätze (für je 1 6-well-tray), die in 12 vertikale Reihen und 8 horizontale "Blocks" organisiert sind. Diese Position möchte ich natürlich gerne auch berücksichtigen, damit mir nicht nachher ein dummer Zufall, wie dass es auf der einen Seite des Gewächshauses etwas wärmer ist als auf der anderen, das Ergebnis versaut. Dazu fiele mir zuerst ein Latin Squares design ein.
Zur Kombination dieser beiden Elemente konnte ich nichts finden, nur eine möglicherweise generellere Lösung: Algorithmisches Design. So wie ich es verstehe, geht es hierbei darum, mit den gegebenen constraints ein Design zu finden, was auf ein bestimmtes Kriterium optimiert ist. Bei mir ist die Fragestellung, welche Genotypen mit dem Trockenstress besser/schlechter klarkommen, also die Interaktion zwischen Genotyp und Treatment. Was das aber mathematisch bedeutet und vor allem, wie man es umsetzt, weiß ich aber nicht.
Kann mich hier jemand in die richtige Richtung weisen? Gibt es für solche Situationen ein passendes Design oder wäre ein algorithmischer Ansatz sinnvoller, wenn ja worauf würde ich optimieren? Idealerweise möchte ich das Layout natürlich nicht von Hand erstellen, wenn also jemand ein Software-Paket kennt in R, python, Julia etc., was hier funktionieren würde, wäre ich besonders dankbar. --194.94.136.161 09:45, 17. Jan. 2020 (CET) PS: Ich habe das auch auf stats.stackexchange.com gefragt, aber da gab es bisher keine Antworten.

SIM-KarteBearbeiten

Hallo, ich hatte ein Handy mit Sim-Karte und später noch zur Bedienung einer Maschine über WLAN ein Smartphone ohne Sim-Karte. Nach der Umstellung der Banken auf mTAN entnahm ich die Sim-Karte aus dem Handy und legte sie in das Smartphone ein. Die benötigte Banken-App kann ich aber nicht installieren, da Google-Play erkennt, daß die verwendete Sim-Karte nicht zum Smartphone, sondern zum Handy gehört. Wie kann ich die Sim-Karte am Smartphone anmelden?? Für zielführende Antworten dankt bereits jetzt --91.52.216.85 12:21, 17. Jan. 2020 (CET)

Nicht zielführend, aber bist du dir sicher, was du tust? Wenn die Sim-Karte noch mit einem alten Vertrag verbunden ist, der kein oder nur wenig integriertes Datenvolumen hat, kann das schnell teuer werden. --Magnus (Diskussion) 12:25, 17. Jan. 2020 (CET)
Ins Blaue geraten, tippe ich auf einen SIM-Lock des Smartphones. Zum Entfernen desselben müssten wir die Antworten auf folgende Fragen wissen: Wie lautet die genaue Fehlermeldung von Google Play? Was ist das Smartphone für ein Modell, wann und wo wurde es gekauft? --FGodard||± 13:11, 17. Jan. 2020 (CET)
Für mTAN braucht man keine App, denn das nutzt die SMS-Funktion die jedes Handy seit der Steinzeit kann. -- 95.223.72.228 14:48, 17. Jan. 2020 (CET)
Das Handy stammt von Samsung, die Prepaid-Sim von Edeka und das Smartphone von Wiko. Alles separat gekauft ohne Verbindung zueinander. Bei der Edeka-Sim steht, glaube ich, Vodaphone als Provider im Hintergrund. Aber mittlerweile habe ich gelesen, die Entfernung eines Sim-Lock ist in der BRD verboten? --91.52.216.85 14:57, 17. Jan. 2020 (CET)
Der Knackpunkt ist, die TAN läuft länger, als das Anmeldefenster aktiv ist. Somit kann ich mich nicht einloggen. Über die App wäre es angeblich möglich, da diese über das Internet bedient wird und die Laufzeit der TAN kürzer wäre. --91.52.216.85 15:06, 17. Jan. 2020 (CET)
Dieses Aussage passt aber aus meiner Sicht nicht zu dem Statement von oben: "...Die benötigte Banken-App kann ich aber nicht installieren, da Google-Play erkennt, daß die verwendete Sim-Karte nicht zum Smartphone, sondern zum Handy gehört...."

Also einfache Fragen:

  1. . Kannst Du mit dem Smartphone im Google Store apps installieren?
  2. . Geht das nicht mehr wenn die Simkarte eingelegt ist?
  3. . Bist Du sicher das Du mit deinem Google Account auf dem Smartphone eingeloggt bist?
  4. . Lange Laufzeit der TAN, willst Du damit sagen das die mTAN (also eine SMS von der Bank) bei dir lange braucht bis sie auf dem normalen Handy ankommt?

Die sollte nämlich sofort am Handy ankommen, wenn nicht dann kann es am Empfang liegen. Hast Du mal probiert ob die mTAN schnell ankommt wenn Du draussen bist? Groetjes --Neozoon (Diskussion) 15:23, 17. Jan. 2020 (CET)

{{Erledigt|1=FGodard (Diskussion) 11:42, 18. Jan. 2020 (CET)|2=Frage wurde in diesem Edit vom Fragesteller zurückgezogen. Ich habe die HTML-Kommentare wieder entfernt.}}

(quetsch) HTML-Kommentare erneut entfernt. --FGodard||± 17:50, 18. Jan. 2020 (CET)
Die Weigerung der Bankingsoftware, mit der für den mTAN-Empfang vorgesehenen SIM-Karte zusammenzuarbeiten, ist in der kürzlich in Kraft getretenen PSD2-Richtlinie zu suchen. Wenn die Banking-App auf demselben Gerät läuft, auf dem auch die mTAN-SMS empfangen wird, so fällt die Zweifaktorauthentifizierung in sich zusammen. Es müssen zwei verschiendene Geräte sein, damit das mTAN-Verfahren als Zweifaktorauthentifizierung funktioniert. Zweifaktorauthentifizierung ist aber laut PSD2-Richtlinie verpflichtend. Damit das niemand umgehen kann, muss die Banking-App die Mobilfunknummer der SIM-Karte überprüfen und bei Übereinstimmung die Funktion verweigern. Der mTAN-Empfang muss über ein anderes Gerät laufen, z.B. ein altes Featurephone mit SIM. Alternativ geht auch die Installation der Banking-App auf einem SIM-Karten-losen zweiten Smartphone, das dann fallweise über die Mobile-Hotspot-Funktion des primären Smartphones ins Internet kommt. Die mTAN-SMS muss dann händisch vom ersten ins zweite Smartphone übertragen werden. --Rôtkæppchen₆₈ 13:01, 18. Jan. 2020 (CET)
So sieht eine Antwort aus! Vielen Dank an @Rotkaeppchen68:! --91.52.216.85 13:48, 18. Jan. 2020 (CET)

Ich werde das Problem nächstens mit meinem Bankberater besprechen. Meine Bank will mich nämlich zum Smartphonebanking überreden. Und ich bin sehr sicher, das 99% aller Kunden sich kein zweites Mobilphone kaufen um die SMS zu empfangen. --79.216.36.225 15:49, 18. Jan. 2020 (CET)

Ich halte das mTAN-Verfahren sowieso für altmodisch. Ich hatte das nie, sondern bin von klassischer TAN-Liste zu iTAN und dann gleich zum TAN-Generator gewechselt. Frag Deinen Bankberater nach einer TAN-Generator-Lösung. --Rôtkæppchen₆₈ 16:11, 18. Jan. 2020 (CET)

Hey 91.52.216.85, könntest du es bitte unterlassen, einfach fremde Beiträge mit HTML-Kommentaren zu verstecken? Das ist recht unhöflich. Wenn du etwas Komplexeres machen willst und die Wiki-Syntax dazu dir unverständlich, sprich einfach jemanden von uns an, wir helfen dir dann gerne. --FGodard||± 17:50, 18. Jan. 2020 (CET)

Sexuelle Beziehungen von Psychotherapeuten zu PatientenBearbeiten

(i) Ich habe mal eine Frage. Angenommen eine Psychologin, die für eine Gruppe von Betreuenden zuständig ist, beginnt mit einem von denen eine sexuelle Beziehung. Liegt hier eine Art von juristischem Vergehen vor?

(ii) Wenn ja, wird dieses Vergehen abhängig oder unabhängig vom Zutun des Opfers verfolgt? Also ist es beispielsweise notwendig, dass das Opfer die Sache anzeigt oder ist allein der Tatbestand ausreichend, um verfolgt zu werden, zum Beispiel wenn das Opfer die Sache gut findet, die Kollegen der Psychologin aber nicht. Oder ist es juristisch vielleicht so, dass sowas eigentlich ganz okay wäre? 178.0.247.205 15:57, 17. Jan. 2020 (CET)

Die Psychologin wird betreut, und gleich von einer ganzen Gruppe? --95.116.43.39 17:10, 18. Jan. 2020 (CET)
Wenn die betroffene Person nicht zurechnungsfähig ist oder die Psychologin ihre Stellung ausnutzt, liegt jedenfalls eine Straftat vor. --MrBurns (Diskussion) 16:09, 17. Jan. 2020 (CET)
Nehmen wir in diesem fiktiven Beispiel an, die betroffene Person wäre zurechungsfähig, aber betreut durch die Psychologin aufgrund einer psychischen Erkrankung. 178.0.247.205 16:11, 17. Jan. 2020 (CET)
Wenn die Psychologin ihre Stellung, bzw, genauer ein Abhängigkeitsverhältnis, das durch ihre berufliche Beziehung mit dem Patienten entsteht, ausnutzt, ist es auch strafbar. --MrBurns (Diskussion) 16:12, 17. Jan. 2020 (CET)
Das Stichwort lautet Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses (§ 174c). Auf die Zurechnungsfähigkeit kommt es nicht an, auch einvernehmlicher Geschlechtsverkehr ist strafbar (für den Therapeuten, nicht für den Patienten). -- 95.223.72.228 16:17, 17. Jan. 2020 (CET)
Danke! Aber die Frage (ii) ist noch nicht beantwortet. 178.0.247.205 16:19, 17. Jan. 2020 (CET)
Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung sind alle Offizialdelikte und können prinzipiell auch ohne Einwilligung des Opfers verfolgt werden. Es liegt aber in der Natur der Sache, dass man ohne die Zeugenaussage des Opfers keine Beweise haben wird, um dem Täter eine solche Tat vorzuwerfen, sodass die Strafverfolgungsbehörden in der Regel nur dann reagieren wenn das Opfer Strafanzeige stellt. -- 95.223.72.228 16:25, 17. Jan. 2020 (CET)
Verstehe. Danke. 178.0.247.205 16:31, 17. Jan. 2020 (CET)
@95...: Damit eine Straftat vorliegt muss aber auch das Behandlungsverhältnis ausgenutzt werden. Unter Sexueller_Missbrauch#Sexueller_Missbrauch_unter_Ausnutzung_einer_besonderen_Stellung steht im letzten Absatz:
Das bedeutet jedoch nicht, dass jede sexuelle Handlung innerhalb eines Behandlungsverhältnisses automatisch als Sexueller Missbrauch gewertet wird. Nach einem Beschluss des Bundesgerichtshofs ist relevant, ob die Autoritäts- oder Vertrauensstellung in einem Behandlungsverhältnis von dem Behandelnden dazu ausgenutzt wird, um sexuelle Handlungen vorzunehmen.
--MrBurns (Diskussion) 16:48, 17. Jan. 2020 (CET)
Hast du dir den Beschluss durchgelesen? --77.3.183.12 23:04, 17. Jan. 2020 (CET)

"Normale" Sterne-Restaurants in Deutschland?Bearbeiten

Hallo Liebe Community, ich würde gerne mal das essen in einem Sternerestaurant ausprobieren. Das Problem ist aber das mir keine Karte die ich bislang gesehen habe zugesagt hat.

Fast überall trifft man auf Pilze, Innereien oder Gemüsesorten die ich einfach nicht esse.

Gibt es in Deutschland ein Sternerestaurant, das weitestgehend konventionelle Speisen anbietet aber z.B. mit ausgewählten Zutaten arbeitet. Z.B. Ein Rindersteak mit Wedges und einem schönen Salat. Oder ein Wiener Schnitzel mit ausgewähten Kartoffeln und besonderen Fleisch?

Ich suche schon lange ein Restaurant was normale Gerichte anbietet aber z.B. mit sehr erlesenen Zutaten arbeiten. --2A02:810A:86C0:106C:C1F2:9C79:73E:2A78 18:41, 17. Jan. 2020 (CET)

Ich fürchte, das schließt sich aus. Um Sterne, Hauben, Kochlöffel etc. zu bekommen, ist es nicht ausreichend, qualitativ hochwertige Zutaten zu verwenden (auch wenn das eine Voraussetzung ist), sondern die bekommt man vor allem für fantasievolle, neue Kreationen (und nicht für ein Wienerschnitzel oder Kartoffelwedges). --TheRunnerUp 20:02, 17. Jan. 2020 (CET)
Einfach ins Sterne-Restaurant Deiner Wahl reingehen, hinsetzen und sagen was man gerne mag (nicht unbedingt zu Zeiten wo es dort brechend voll ist, eventuell beim Tisch bestellen schon darüber sprechen). Bestellen und Essen „à la carte“ ist sehr selten Pflicht und vergleichsweise einfache Gerichte sind oft günstiger als erwartet. --91.47.19.92 20:11, 17. Jan. 2020 (CET)
Geh in ein Sternerestaurant in Frankreich. Da verstehst du die Bezeichnungen auf der Karte nicht und es ist dir egal, ob es Pilze, Innereien oder Gemüse enthält. Yotwen (Diskussion) 21:06, 17. Jan. 2020 (CET)
„Kellner! In meiner Suppe ist eine Nadel“
„Das muss ein Tippfehler sein. Das sollte bestimmt Nudel heissen“
Sternerestaurants haben gerne nur die Menüs online, die dann etwas fancier sind. Ein Steak wirst du aber (fast) überall bekommen. Tipp: Geh mittags hin, da gibt es in der Regel noch mal eigene Karten und es ist etwas günstiger, aber genauso gut. --Studmult (Diskussion) 21:30, 17. Jan. 2020 (CET)
Viele Sternerestaurans haben "Zweitrestaurants", "Bistros" oder ähnlich (Süllberg, Dallmayr, Bareiss usw. fällt mir ein), die das konventionelle Speisenangebot abdecken. --Slartibartfass (Diskussion) 22:25, 17. Jan. 2020 (CET)

Was verstehst Du unter 'normal'? Für einige Menschen ist schon Mangold nicht normal. Wie auch immer, es ist in vielen Restaurants möglich, im Vorfeld mit dem Koch zu sprechen um ein Essen / Menue zu planen. Da kann man seine Wünsche äußern und dem wird in aller Regel nachgegangen. Haben wir schon mehrfach gemacht, speziell, wenn es eine Gesellschaft war und eine/r kein Fleisch/Fisch/Meeresfrüchte, oder kein bzw, nur bestimmte Gemüse wollte, oder Unverträglichkeiten vorlagen. Sollte kein Problem sein, bzw. ein Restaurant das da zickt sieht mich nicht als Gast. --Elrond (Diskussion) 13:16, 18. Jan. 2020 (CET)

Begriff "Rentenversicherung"Bearbeiten

"Rentenversicherung", das ist ein gängiger Begriff. Nur: Eine "Versicherung" ist eine heutige staatliche Rentenversicherung nicht, denn sie versichert kein Risiko, sondern ist stattdessen eher so was wie ein Versorgungswerk. Aber warum spricht man denn immerzu trotzdem von einer "Versicherung", von Anfang an?--Antemister (Diskussion) 20:30, 17. Jan. 2020 (CET)

Da die Rente über die Zeit konstant bleibt, ist sie eine Risikoabsicherung für ein langes Leben. Der Gegensatz wäre, wenn jeder das Geld einfach anspart und sich nach Renteneintritt in Raten auszahlen lässt. --Engie 20:49, 17. Jan. 2020 (CET)
Die Rentenversicherung versichert das Risiko, dass du im Laufe deines Erwerbslebens plötzlich krankheitsbedingt gar nicht mehr arbeiten kannst. Sie versichert auch deine Frau und die Kinder, indem sie dir nicht nur zu deinen Lebzeiten, sondern ggf. auch danach deinen Angehörigen ein wenig Geld gibt. Das sind doch schon ein paar Risiken. Über die Höhe lässt sich streiten. Schau einfach in den einschlägigen Artikeln nach, dann weisst Du, wie es vorher war. --77.3.183.12 21:07, 17. Jan. 2020 (CET)
Das eigentliche "Risiko" bei der gesetzlichen Rentenversicherung ist das Erreichen des Rentenalters. Dann hat der Versicherte Anspruch auf Zahlung einer Rente. Wer das Rentenalter nicht erreicht oder relativ kurz danach stirbt, bekommt nichts oder weniger als die eingezahlten und durch Zinsen vermehrten Beiträge (ohne Betrachtung von Hinterbliebenenrenten). Wer sehr alt wird, bekommt mehr als er durch Auszahlung von angespartem Geld erhalten hätte. Das hat schon mehr mit einer Versicherung als mit einem Sparguthaben zu tun. Auch wenn ein Versorgungswerk sich nicht "Versicherung" nennt, ist es dort ähnlich: Viele zahlen ein und im Versorgungsfall bekommt der einzelne eine Rente, der eine wenige Jahre lang, der andere viele Jahre lang und auch einzelne, die zu früh sterben, gar nicht. 91.54.44.123 13:36, 18. Jan. 2020 (CET)
Das Risiko ist nicht das Erreichen des Rentenalters sondern ganz allgemein der aus der Lebenserfahrung erkannte drohende Verlust der Arbeitsfähigkeit im Alter. Daraus folgt die Notwendigkeit, anders als über die Arbeit Einkünfte zu erzielen, also versichert und damit sicher zu sein, auch im Alter ohne Arbeit eine Lebensgrundlage zu haben. Nicht umsonst lehnt sich der Begriff Rentner an den Begriff Rentier (Person) an, der historisch seine Einkünfte gleichfalls nicht aus eigener Arbeit bezog sondern durch die Arbeit anderer. Der Begriff Rente geht ja zurück auf vulgärlateinisch rendita ‚Pachtzins‘. Historisch musste man bei uns (wie es in anderen Teilen der Welt auch heute noch der Fall ist) ohne Arbeitsfähigkeit im Alter durch die Familie versorgt werden, wenn man zuwenig Besitz für ein Altenteil hatte oder nicht ohnehin schon von der Arbeit der Anderen lebte. Die Vorstellung, ab einem bestimmten Alter nicht mehr arbeiten zu müssen (weil man es absehbar in der Regel auch nicht kann) und unabhängig von der Familie versorgt zu sein ist ja relativ neu und wenn ich mich nicht irre ein Produkt der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts (vgl. hier). Die Begriffe Rentenversicherung und Versorgungswerk stehen sich hier also nicht, wie vom Fragesteller behauptet, gegenüber, denn die Versorgung sichert das Risiko der Arbeitsunfähigkeit ab. Ein Renteneintrittsalter nach dem Gesichtspunkt der Gleichbehandlung unabhängig von der Arbeitsfähigkeit zu vereinbaren steht dem nicht entgegen, weil das Risiko unvorhersehbar für alle besteht, auch für die scheinbar noch fitten Leistungsfähigen, die noch nicht ahnen, dass sie in ein paar Monaten einen Herzkaschper haben werden oder der kleine Krebs sich meldet. Der Sinn einer Versicherung muss nicht allein auf einen konkreten Schadensfall ausgerichtet sein sondern kann auch eine Lebenssituation betreffen. Bei einer Invalidenversicherung geht es ja auch nicht um den Schaden der Invalidität sondern um die Lebenssituation, die dadurch entsteht, ebenso bei einer Krankenversichtung. --2.206.111.221 15:42, 18. Jan. 2020 (CET)

Datentransfer beim Live-StreamingBearbeiten

In Diskussion:Live-Streaming#Optimierter Transfer? kam eine interessante Frage auf, die dort wohl niemals beantwortet wird: Im Artikel heißt es: "Ein Stream kann an tausende Zuschauer zugleich übertragen werden." Bedeutet das auch, dass die Transferlast bei der Übertragung optimiert wird? Z.B. dass die Daten zwischen allen (beteiligten) Vermittlungsknoten nur einmal übertragen werden und erst auf der Strecke zu den (vielen, Tausenden?) 'Endbenutzern' multipliziert werden? Live-Streaming wie TV (per Satellit nur 1 x senden und überall empfangen!) würde andernfalls alle relevanten (= beteiligten) Leitungen und ihre Vermittlungseinrichtungen ggf. millionenfach und weltweit (je nach Anzahl und Location der User) belasten - oder tut es das auch? Weiß hier jemand Bescheid? @VÖRBY: als Fragesteller. --95.88.147.116 23:39, 17. Jan. 2020 (CET)

Theoretisch ist das möglich, die Technologie gibt es, siehe Multicast. In der Praxis wird das aber im Internet noch nicht umgesetzt, sondern nur in IPTV-Netzen der entsprechenden Anbieter wie Telekom Entertain. Nicht ohne Grund stöhnen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter weil heutzutage sehr viele Menschen in ihren internetfähigen Weckern den örtlichen Rundfunksender als Livestream einstellen und sich dadurch die Datenrate jeden Morgen verzehnfacht. -- 95.223.72.228 23:49, 17. Jan. 2020 (CET)
Manche Anbieter bieten das an, manche nicht. Das läuft dann über Peer-to-Peer-Netze, wo die Endkunden die empfangenen Datenpakete an andere Endkunden weiterleiten. Wieder andere Anbieter, die über eigene Netzwerkinfrastruktir verfügen, nutzen IP-Multicast, z.B. Deutsche Telekom bei Telekom Entertain/Entertain TV/Magenta TV. Im schlimmsten Fall schicken die CDN-Anbieter identische Inhalte tausend- oder millionenfach gleichzeitig auf die Reise durch die IP-Netze, beispielsweise bei Patchdays. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 17. Jan. 2020 (CET)

Wo stehen übrigens die Server für den Live-Stream des Ersten? Und wird die Datenvervielfältigung beim ZDF nicht nur in Mainz vorgenommen? --88.70.32.196 14:42, 18. Jan. 2020 (CET)

Für so etwas gibt es spezialisierte Dienstleister (CDN), die ihre Server an mehreren Standorten haben. Daserste nutzt Level 3 Communications und ZDF Akamai. --Rôtkæppchen₆₈ 15:23, 18. Jan. 2020 (CET)

18. JanuarBearbeiten

Zeit Tresor ausversehen ohne Batterien zu gemachtBearbeiten

Habe einen Zeit Tresor ausversehen ohne Batterien zu gemacht, die Notfall Schlüssel sind auch weg .. Wie bekomme ich den Zerstörungsfrei geöffnet?

Der sieht so aus : https://ibb.co/hRzf5HK

--2003:6:111D:4E02:B0AF:CF12:244B:B636 13:05, 18. Jan. 2020 (CET)

Wenn es eine einfache, für jeden leicht durchzuführende Antwort auf Deine Frage gäbe, warum hast Du Dir den Tresor dann überhaupt erst zugelegt/benutzt? Frag beim Hersteller nach. --Zinnmann d 13:28, 18. Jan. 2020 (CET)
Es gibt die Billigen, die noch ein Notfallschloss mit Schlüssel haben; dann die, wo sich die Batterien, z. B. durch Verschieben des Displays, von außen erreichen lassen; und solche, wo man an Kontakten eine andere Batterie anlegen kann. Weiteres im Handbuch oder beim Hersteller. 77.185.155.76 13:36, 18. Jan. 2020 (CET)
Nichts davon ist nötig: Video --91.47.25.234 15:15, 18. Jan. 2020 (CET)

Der Safe in meiner früheren Arbeitsstätte hatte ein Zahlenschloss mit Batterie. Diese war von aussen zugänglich und machte sich bei niedrigem Ladezustand durch Blinken bemerkbar und konnte dann bei geschlossener Tür getaucht werden. Den Notfallschlüssel hatten wir bei unserem Steuerberater deponiert. Laut Hersteller hätten wir den nur dann gebraucht, wenn die Tastatur durch Brand oder ähnliches zerstört worden wäre. --79.216.36.225 15:57, 18. Jan. 2020 (CET)

Wie man auf dem Bild sehen kann ist der an der Wand verschraubt und oben und unten kein Platz --87.134.134.35 16:26, 18. Jan. 2020 (CET)


Zahlreiche dieser Safes haben eine fatale Schwachstelle. Diese auszunutzen geht so: Das Drehrad zum Öffnen mit leichtem Druck in Richtung Öffnung drehen und gleichzeitig mit der Faust oben auf die Oberseite des Safes schlagen. Dadurch kann man den Blockiermechanismus für den Bruchteil einer Sekunde aus der geschlossen Position in die geöffnet Position verschieben. Am Anfang erfordert es etwas Übung, inzwischen mache ich solche Öffnungen in wenigen Sekunden. Also nicht so schnell aufgeben. Es gibt auch Youtube Videos dazu, die das illustrieren. Such nach cheap safe oder hotel safe ---88.67.111.135 16:46, 18. Jan. 2020 (CET)

Kurt SchneiderBearbeiten

Hi WP-Auskunft, in Chemnitz gibt/gab es im Fritz-Heckert-Gebiet eine Straße namens Kurt-Schneider-Straße, ebenso eine Kurt-Schneider-Oberschule, welche mittlerweile abgerissen ist. Im Netz/WP ist irgendwie nichts über einen Kurt Schneider in Erfahrung zu bringen. Ich vermute, dass es sich bei diesem Kurt Schneider (in WP gibt's welche, aber wahrscheinlich nicht den Gesuchten) um einen Antifa/KPD im dritten Reich handelt, da die unmittelbaren Nachbarschulen (POS) Wilhelm Firl und Otto Hofmann (ebenfalls nicht in WP) hießen. Hat da jemand Infos? Vielen Dank für Eure Mühe... --2003:6:130E:B041:1873:4332:5306:5AC 16:43, 18. Jan. 2020 (CET)

Dieser?. Oder Kurt Schneider, Sektorleiter in der Abteilung Bauwesen des ZK der SED? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 18:11, 18. Jan. 2020 (CET)
Oder den den hier? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 18:16, 18. Jan. 2020 (CET)
Die Kurt-Schneider-Schule (abgerissener Plattenbau) wurde 1979 eingeweiht, nach lebenden Personen wurde in der DDR meines Wissens nichts benannt, daher gehe ich davon aus, dass KS nicht mehr lebte. Es liegt nahe, dass er auch, wie Wilhelm Firl, Richtung Plötzensee zu Vororten ist. --2003:6:130E:B041:1873:4332:5306:5AC 18:29, 18. Jan. 2020 (CET)
Hier Minimalinfo: Kurt Schneider - Gründungsmitglied KPD - illegale Arbeit, eingesperrt. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:31, 18. Jan. 2020 (CET)
Kommt der Sache nah, denn ein Großteil der anderen Namen deiner verlinkten Liste sind de facto Seiten und Nebenstraßen der Kurt-Schneider-Straße...2003:6:130E:B041:1873:4332:5306:5AC 18:44, 18. Jan. 2020 (CET)
Wohl dieser, wobei Gründung sich auf Region bezieht? Zwei zuvor genannte lebten noch bei der Namensgebung, daher nicht.--Wikiseidank (Diskussion) 18:41, 18. Jan. 2020 (CET)
Herr Gintschel ist noch aktiv. Ich würde ihn über die Adresse der Fraktion mal anschreiben. Wenn sonst nichts, weiß er, wo du im Stadtarchiv weitersuchen musst. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:50, 18. Jan. 2020 (CET)

Schwach klebrige MaterialienBearbeiten

Wenn man ein zerrissenes Papier wieder zusammensetzen möchte oder einfach ein paar kleine Objekte vorübergehend, z. B. zum Fotographieren, arrangieren möchte, dann wäre eine Unterlage, die ein bißchen, aber nicht sehr fest, klebrig ist, ganz nützlich. Gibt es sowas? --95.116.43.39 17:27, 18. Jan. 2020 (CET)

Ja, im Grafikbedarf. Fixogum ist ein prima Klebstoff, der nur mäßig haftet und wieder zu entfernen ist, auch und gerade von Papier. Es gibt auch schwach klebende Folien. Die werden z. B. für Masken bei Airbrusharbeiten verwendet. Rainer Z ... 17:35, 18. Jan. 2020 (CET)
Siehe: Klebezettel und Klebstoff#Klebebänder_(Haftklebstoffsysteme). --Geoz (Diskussion) 17:41, 18. Jan. 2020 (CET)
Wenn es billig sein soll: bei Buchfolie habe ich mich früher oft darüber geärgert, dass die für den eigentlichen Zweck nicht stark genug klebt. Kommt auf einen Versuch an. Spann sie, wenn die Unterlage steif sein soll, mit Reißzwecken auf dicken Karton. --Stilfehler (Diskussion) 17:46, 18. Jan. 2020 (CET)
Ja, ja seit die Grafiker nur noch am PC arbeiten, ist "Fixogum" so richtig aus der Mode gekommen. Aber es gibt ihn noch.--84.164.214.97 17:51, 18. Jan. 2020 (CET)
Die High-End-Laborlösung bei unbegrenztem Budget wäre Vacuum Chuck, das ist quasi ein inverser Air-Hockey-Tisch. --Stilfehler (Diskussion) 18:29, 18. Jan. 2020 (CET)
Nimm Haftsprühkleber. --Rôtkæppchen₆₈ 20:16, 18. Jan. 2020 (CET)