Wikipedia:Auskunft

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18. NovemberBearbeiten

Wand aus Bett teilweise abgerissen - noch zu retten?Bearbeiten

Ich fasse mich kurz: Aus einem etwa 40 Jahre alten Bette habe ich auf mir selbst nicht erklärliche Weise die "Vorderwand" teilweise abgerissen ... Andere hier im Hause meinen, das könnte (oder besser könne?) nicht ausgebessert werden und es müsse ein neues Bett angeschafft werden. Ist das wirklich so? Bei Bedarf kann ich auch Fotos von den Schäden (oder wäre "der Schäden" hier besser gewesen? Kann mir vielleicht auch jemand eine Antwort zu meinen sprachlichen Unsicherheiten geben) hochladen.

--Universal-InteressierterDisk.Arbeit 20:07, 18. Nov. 2021 (CET)

Ohne Fotos kann man keine Aussage treffen. Aus welchem Holz/Holzersatz besteht das Brett? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:16, 18. Nov. 2021 (CET)
Pressholzplatten. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 20:46, 18. Nov. 2021 (CET)
Trotzdem Fotos. Wie sind die einzelnen Teile miteinander verbunden? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:51, 18. Nov. 2021 (CET)
Erg: Freistehendes Bett oder an einer Wand? Dann könnte man evtl. die Vorder- und Hinterseite tauschen. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:53, 18. Nov. 2021 (CET)
"Fotos von den Schäden" oder "Fotos der Schäden" geht beides. Ich persönlich bevorzuge die Genitiv-Version nicht nur in der Schriftsprache, sondern auch im Gespräch, bin damit aber wohl ein Einzeltäter. --95.222.30.70 21:28, 18. Nov. 2021 (CET)
Verbinder aus der Spanplatte rausgebrochen wird schwer zu reparieren sein. (40 Jahre war noch richtig Formaldyhyd drin?)--Wikiseidank (Diskussion) 21:30, 18. Nov. 2021 (CET)
Wenn das Bett an der Wand steht, kann man evtl. einen Winkel anschrauben. Sieht man dann ja nicht. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 21:34, 18. Nov. 2021 (CET)
Meine Mutter hat ihre Spanplatten-Kleiderschränke mit Spachtelmasse und Regalkonsolen repariert. Hält bombenfest. --Rôtkæppchen₆₈ 22:12, 18. Nov. 2021 (CET)
„Vorderwand“ kpl. abschrauben, zum Fachmann (https://www.gelbeseiten.de/Suche/Schreinereien/Heinsberg%20Rheinland?umkreis=6000) transportieren, sich auf diesen verlassen. Falls er kleben möchte wird das eventuell einen Tag dauern, Bett-Vorderseite solange anders abstützen (Bücherstapel, Getränkekisten, was halt so passt). --87.147.188.72 09:03, 19. Nov. 2021 (CET)
Wie oben gesagt: Verbinder aus Spanplatte rausgebrochen ist die übliche Lebenszeitbeschränkung bei Möbeln aus Spanplatten. 40 Jahre wäre da eh' weit über der erwarteten Lebensdauer. Man kann sicher was versuchen: mix aus Kleber und Sägespähnen (oder sogar nur Kleber und Pappmache) in das Loch, gut trocknen lassen und neubohren könnte reichen. Besser schauen ob man die Verbindung nicht durch ein neugebohrtes Loch in einem unbeschädigten Teil der Platte herstellen kann. Verstärkung aus richtigem Holz dranschrauben und die Verbindung zum Rest des Bettes von dort herstellen ginge evtl auch. Aber fraglich ob sich der Aufwand lohnt. 2A00:23C6:1522:F901:1F4E:78AE:D65:1A21 10:50, 19. Nov. 2021 (CET)
M. E. ist ein Second-Hand-Bett aus Such-und-Find billiger und leichter zu realisieren als die Reparatur. Da müsste schon eine absurde emotionale Beziehung bestehen, um den Aufwand zu rechtfertigen. Yotwen (Diskussion) 11:01, 19. Nov. 2021 (CET)
Inwiefern ist es einfacher, ein "neues" Bett zu kaufen, aufzubauen und das alte zu zerlegen, als am Alten Teile oder ein neues Brett anzubringen?
Die von Nightflyer gewünschten Bilder sollte ich wo hochladen? Ich weiß nicht, wie gut die sind, da ich während ich Bilder machte unter Beschimpfungen vertrieben wurde, weil ich angeblich die Flickarbeiten gestört habe (das ist das, was mir an den Kopf geworfen wurde, milde ausgedrückt) --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:59, 19. Nov. 2021 (CET)
@Nightflyer: Und? Soll ich die Bilder hochladen? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:03, 21. Nov. 2021 (CET)
@Universal-Interessierter: Du suchst doch Hilfe, also entscheide selbst. Ich hab mir drei Wohnmobile selbst ausgebaut, also etwas Erfahrung. Und hochladen kannst du die Bilder auf commons: c:File: JPG Test.jpg. Die werden dort regelmässig überschrieben, sind aber in der Versionshistory auffindbar. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 23:24, 21. Nov. 2021 (CET)
Also sollte ich den Weg wählen? Noch hält das Bett. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:04, 24. Nov. 2021 (CET)
@Nightflyer: Also auf jener Beispieldatei? Werde ich dann noch heute erledigen. Noch hält das notdürftig geflickte Konstrukt. --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 00:02, 28. Nov. 2021 (CET)
Mein Gott, wie schnell die Tage und Wochen vergehen. Also die Beispieldatei? --Universal-InteressierterDisk.Arbeit 23:16, 30. Nov. 2021 (CET)

24. NovemberBearbeiten

Schmelzflusselektrolyse zur Eisenverhüttung?Bearbeiten

Man liest ja immer, dass für den Kohleausstieg zur Eisenproduktion die Kohle zukünftig durch Wasserstoff ersetzt werden soll, der wiederum elektrisch durch Elektrolyse hergestellt werden soll. Meine Frage: Könnte man das Eisen nicht auch - ähnlich wie Aluminium - direkt durch Schmelzflusselektrolyse aus den Eisenerzen gewinnen? Ich habe dazu im Netz nichts gefunden. --Digamma (Diskussion) 22:02, 24. Nov. 2021 (CET)

Lesetip eines Laien: Stahlerzeugung. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:11, 24. Nov. 2021 (CET)
Im Artikel Stahlerzeugung wird der zweite Schritt beschrieben. Benutzer:Digamma geht es aber um den ersten Schritt, der Reduktion von Eisenerz zu Roheisen oder Eisenschwamm. Daraus kann dann gemäß dem von Dir verlinkten Artikel Stahl hergestellt werden. --Rôtkæppchen₆₈ 22:46, 24. Nov. 2021 (CET)
Vor dem sehr energieaufwendigen Hall-Héroult-Prozess zur Aluminiumgewinnung steht das nicht minder energieaufwendige Bayer-Verfahren. Es hat seinen Grund, warum eine Tonne Aluminium fünf- bis sechsmal so teuer ist wie eine Tonne Roheisen. Wie aufwendig die Herstellung von Aluminium ist, zeigt auch folgendes Verhältnis: Roheisen kostet pro Tonne etwa das Fünffache von Eisenerz, Aluminium dagegen etwa das Fünfzigfache von Bauxit. Selbst wenn es technisch möglich wäre: es wäre viel, viel teurer als Reduktion mit Wasserstoff aus erneuerbaren Energien.--Chianti (Diskussion) 00:29, 25. Nov. 2021 (CET)
(BK)Das Thermitverfahren ist ein sehr augenscheinliches Beispiel, warum Schmelzflusselektrolyse von Eisen nicht wirtschaftlich sein kann. Beim Thermitverfahren wird metallisches Aluminium zur Reduktion von Eisen(III)-oxid zu metallischem Eisen verwendet. Das Aluminium hierfür wird selbstverständlich nach dem Hall-Héroult-Prozess hergestellt. Für die Eisenreduktion gibt es seit Jahrtausenden bewährte nichtelektrische Reduktionsverfahren mittels Kohlenstoff im Rennofen oder mittels Wasserstoff (ferrum reductum). Bei Aluminium sind nichtelektrische Verfahren wie die von Hans Christian Ørsted oder Friedrich Wöhler doch nicht so nichtelektrisch, da hier elektrochemisch gewonnenenes Kalium als Reduktionsmittel dient. --Rôtkæppchen₆₈ 00:48, 25. Nov. 2021 (CET)
Könnte man einen normalen Hochofen eigentlich mit Holzkohle (oder einem anderen Koksersatz auf Basis nachwachsender Rohstoffe) betreiben? --217.149.171.234 17:46, 27. Nov. 2021 (CET)
Ja, kann man. Deswegen ist England nur noch wenig bewaldet (vor Abraham Darby ist Eisen mit Holzkohle hergestellt und sind die Wälder auf den britischen Inseln abgeholzt worden). Auch Brasilien verhüttet meines Wissens nach viel mit Holzkohle. Grüße, Grand-Duc ist kein Großherzog (Diskussion) 13:13, 28. Nov. 2021 (CET)

Suche nach "Alkalische Eisenelektrolyse". Gruß --178.115.70.175 06:12, 30. Nov. 2021 (CET)

Danke. --Digamma (Diskussion) 19:40, 30. Nov. 2021 (CET)

25. NovemberBearbeiten

Gibt es ein "Limit" bei Übertragbarkeit von Viren?Bearbeiten

Nachdem aus Südafrika eine neue, wohl noch ansteckendere Variante von SARS-Cov2 gemeldet wurde stelle ich mir die Frage, ob in diesen Hinsicht irgendwann mal "das Ende der Fahnenstange" erreicht ist? Bei jeder neuen Variante wurde ja immer festgestellt, dass sie ansteckender ist als die bisher dominierende. Gibt es da irgendwann ein Limit bzw. wie würde es aussehen? Danke und viele Grüße

--77.190.118.194 22:19, 25. Nov. 2021 (CET)

SARS-Cov2 ist ein Coronavirus. Wie jene Coronaviren, welche die Menschen seit Jahrtausenden heimsuchen und die wir als Erkältung kennen, wird sich das Abwehrsystem auf diese Viren einstellen. Das Virus wird dann immer und immer wieder mutieren, aber irgendwann werden ihm alle Taschenspielertricks ausgehen. Dann wird es nicht mehr besser, sondern einfach nur immer wieder ein bisschen anders. Derzeit hat SARS-Cov2 noch freie Bahn, weil es auf viele Ungeimpfte trifft. Und auch die Geimpften kennen bislang ja nur eine Variante, nämlich genau die, gegen die sie geimpft wurden. Es ist aber klar, dass Geimpfte auch gegen Mutationen geschützt sind, nur dann halt nicht mehr so gut. Das Abwehrsystem lernt dann bei jeder Ansteckung neue Varianten kennen. Das Virus wird sich also nun noch ein paar neue Dinge einfallen lassen müssen. Viren wären dabei übrigens schön blöd, wenn sie zu tödlich werden. Dadurch würden sie ja ihren Wirt töten. SARS-Cov2 wird also enden wie jedes beim Menschen aufgetretene Corona-, Rhino-, Entero-, Mastadeno- und Paramyxovirus bisher auch: als harmlose Erkältung. Aber bis dahin müsste es erst einmal endemisch werden. Die vielen Ungeimpften verzögern diesen Prozess leider. 80.71.142.166 22:49, 25. Nov. 2021 (CET)
Wenn ein Virus die Menschen sehr schnell sehr krank macht, würde die Pandemie von selbst verlöschen, weil die Kranken nur eine geringe Chance haben, andere anzustecken. Das ist schon sehr schlau von Covid, das es schon ansteckend ist, bevor die ersten Symptome auftreten (ich weiß auch, dass Viren keine Lebewesen sind, sondern eher sowas wie Baupläne). Ein Manko für das Virus ist aber, dass relativ viele Menschen daran sterben. Daher werden ziemlich rigorose Gegenmaßnahmen ergriffen: Lockdown, Kontaktsperren, Masken usw. Würden nur ganz wenige Menschen sterben, dann beständen die Gegenmaßnahmen aus Kamillentee und warmem Bier. Es könnte also durchaus sein, dass sich eine weniger gefährliche Mutante am Ende durchsetzt. --Expressis verbis (Diskussion) 00:17, 26. Nov. 2021 (CET)
Die Antwort ist ein klares Jein! Grundsätzlich kann die Übertragbarkeit eines Virus immer weiter ansteigen. Bloß sind dann irgendwann alle potentiellen Wirte immun, womit die Verbreitung endet. So wie es die Coronaviridae seit Jahrtausenden machen, ist schon ziemlich nahe an perfekt. Die erzeugen beim Wirt eine eher kurzzeitige Immunität, die pünktlich zur nächsten Kälteperiode so weit abgesackt ist, daß wieder genügend infektionsfähige Individuen zur Verfügung stehen, so daß das Virus wieder erstarken und den nächsten Sommer überdauern kann. Das neue Feature mit den Lungenentzündungen und dem Zytokinsturm ist aus Sicht des Virus eine blöde Sache, weil sowas das bisherige Gleichgewicht empfindlich stört. Da aber jedes System nach dem Gleichgewicht strebt, wird sich die Situation über kurz oder lang wieder auf einem ähnlichen Niveau wie vorher einpendeln, weil die weniger krankmachenden Mutanten besser Verbeitungschancen haben, weil deren Wirte mehr Kontakte zu anderen haben. --178.4.182.217 01:46, 26. Nov. 2021 (CET)
"Da aber jedes System nach dem Gleichgewicht strebt,"
Woher stammt diese Erkenntnis? --Digamma (Diskussion) 19:15, 26. Nov. 2021 (CET)
Das kennt man aus diversen Wissenschaften, s. bspw. Gleichgewicht (Systemtheorie). --84.59.233.20 01:00, 27. Nov. 2021 (CET)
In der Biologie gibt es aber kein System, das so geschlossen ist, dass man es mit den Lotka-Volterra-Regeln bzw. -Gleichungen beschreiben kann. Außerdem schreibt die IP völligen Unsinn, da Lungenentzündung und Zytokinsturm keine "neuen Features" sind, sondern schon lange vor dem Überspringen auf Menschen vorhanden waren.--Chianti (Diskussion) 23:37, 27. Nov. 2021 (CET)
Du bist es mal wieder, der völligen Unsinn schreibt:
1. Volterra funktioniert näherungsweise, s. bspw. Räuber-Beute-Beziehung#Das Lotka-Volterra-Modell - mehr braucht es gar nicht.
2. Lungenentzündung und Zytokinsturm sind "neuen Features" in Bezug auf humanpathogene Coronaviridae und nur das ist hier relevant, weil es sich bei Covid-19 um eine Menschenseuche handelt und nicht um eine Tierseuche.
--94.219.185.199 04:21, 29. Nov. 2021 (CET)
Das Lotka-Volterra-System strebt gerade nicht nach einem Gleichgewicht.--Digamma (Diskussion) 18:59, 29. Nov. 2021 (CET)
Das ist nachweislich falsch: auch MERS verursacht Lungenentzündung [1] und einen "Zytokinsturm" [2]. Bitte keine Fake News und anderen Unsinn mehr verbreiten.--Chianti (Diskussion) 07:10, 30. Nov. 2021 (CET)
Es geht in der aktuellen Pandemie nicht um MERS, sondern um SARS. Die humanpathogene Coronaviruslinie, das uns in der aktuellen Pandemie beschäftigt, hat vor der entscheidenden Weiterentwicklung Ende 2019 weder Lugenentzündungen noch Zytokinstürme beim Menschen verursacht. Das ist ein unbestreitbarer Fakt und nur darum geht es. --94.219.126.30 17:48, 30. Nov. 2021 (CET)
Sehr durchschaubarer Ablenkungsversuch. Es geht um deine Behauptung, Lungenentzündung und Zytokinsturm seien bei humanpathogenen Coronaviridae noch nie aufgetreten und das ist eindeutig falsch, da das MERS-Virus ein solches ist (und auch SARS verursacht Lungenentzündung).--Chianti (Diskussion) 17:40, 1. Dez. 2021 (CET)
Du verdrehst mal wieder die Tatsachen.
Ich habe geschrieben: Das neue Feature mit den Lungenentzündungen und dem Zytokinsturm […]
Du hast entgegnet, daß Lungenentzündung und Zytokinsturm keine "neuen Features" sind, sondern schon lange vor dem Überspringen auf Menschen vorhanden waren.
Ich habe entgegnet: Lungenentzündung und Zytokinsturm sind "neuen Features" in Bezug auf humanpathogene Coronaviridae
Dann hast Du die Ebene gewechselt, weg von dem Überspringen auf Menschen, und behauptest: Das ist nachweislich falsch: auch MERS verursacht Lungenentzündung
Ich erkläre, daß es in der aktuellen Pandemie nicht um MERS, sondern um SARS geht.
→ Jede einzelne meiner Aussagen ist bis dahin nachweislich richtig.Trotzdem unterstellt Du mir mehrfach das Verbreiten von Fake News, bloß weil Du dem Dialog offensichtlich nicht folgen kannst, wie man an Deinem zuletzt geäußerten Unsinn zweifelsfrei festmachen kann.
Du behauptest: Es geht um deine Behauptung, Lungenentzündung und Zytokinsturm seien bei humanpathogenen Coronaviridae noch nie aufgetreten
Das habe ich nie behauptet. Das ist ein Strohmannarugement
Nochmal zum Mitschreiben: Du hast behauptet, Lungenentzündung und Zytokinsturm seien keine neuen Features, weil sie schon lange vor dem Überspringen auf Menschen vorhanden waren. Das ist völlig neben der Sache, weil das Virus, was uns aktuell Probleme macht, diese Features vorher nicht hatte. Unser SARS-CoV-2 hatte harmlose Vorfahren und wurde erst auf dem Markt in Wuhan zu einem Problemvirus. Das ist wissenschaftlicher Konsens. Also hör endlich damit auf, hier permanent falsche Behauptungen und falsche Anschuldigungen zu verbreiten. Du hast schlicht fachlich keine Ahnung und solltest Dich daher grundsätzlich aus dem Thema raus halten. --94.219.122.70 03:10, 2. Dez. 2021 (CET)

Das bekannte "Limit" ist die Ansteckungsfähigkeit von Masern, bei denen beträgt R0 etwa 15. Beim SARS-CoV-2-"Wildtyp" sind es 1,5-3, bei der Delta-Variante sind es zwischen 5 und 9 (Grafik der CDC, Artikel dazu) bzw. ca. 7 (The Lancet).--Chianti (Diskussion) 01:59, 26. Nov. 2021 (CET)

Am Anfang der Pandemie hatte ich irgendwo gelesen dass sich das R0=2.5 vom Wildtyp so berechnet, dass jeder infizierter im Schnitt 25 Leute trifft während er infektiös ist, von denen sich dann 10% anstecken. In dem der Virus das Spike-Protein mutiert kann er die 10% beinflussen, aber nicht die 25 (es sei denn er schafft es die infektiöse Phase zu verlängern). Demnach wäre R0=25 eine obere Schranke. 86.161.117.126 16:43, 26. Nov. 2021 (CET)
Nicht unbedingt. Wenn ein Virus seine Tenazität erhöht, können ggf. mehr Menschen erreicht werden. --84.59.233.20 01:00, 27. Nov. 2021 (CET)

Kleine Anmerkung bzgl. "Bei jeder neuen Variante" - das ist zu bezweifeln. Das mag einem so erscheinen, denn nur über die ansteckenderen/gefährlicheren Varianten lohnt ein Pressebericht dem ist aber objektiv nicht Sicherlich so. Gibt auch etliche Varianten auf die das nicht zutrifft (und die dann regelmäßig keine Variante of interest/concern werden) ...Sicherlich Post 12:57, 26. Nov. 2021 (CET)

Teleologie und Evolution    Hallo, wir Menschen gehen bei der Erklärung von „Beweggründen“ generell ganz schön oft vom Menschen selbst aus.  Zum Beitragsende↓  
Auch bei Gegenständen („Der Nagel will nicht in die Wand!“) oder Wetterphänomenen („Der April, der April, der macht doch, was er will!“) unterstellen wir Absicht. Bei den beiden im vorausgehenden Satz erwähnten Beispielen ist es durchschaubar, dass wir nicht wirklich daran glauben, dass der Nagel, die Wand oder der April emotional besonders beteiligt wären. Bei Tieren sieht das schon anders aus. Dort gibt es mental motivierte Beweggründe. Aber Viren? Das sind molekulare Aggregate, die aufgrund von Eigenschaften auf eine bestimmte Weise funktionieren. Da wir es aber so gewohnt sind, versetzen wir uns in sie hinein und betrachten Ereignisse „aus Sicht des Virus“, auch wenn wir wissen, dass Viren keine Persönlichkeit haben.
Diese grundsätzliche Annahme eines Ziels (Teleologie) hat Vor- und Nachteile. Der Hauptvorteil ist, dass sich Sachen einfacher erklären lassen, wenn man die „Sicht des Virus“ aus der gewohnten menschlichen Perspektive erklärt. Der Hauptnachteil ist, dass man eben kein Wesen vor sich hat, das einem intellektuellen Plan folgt. Dadurch kann es durchaus etwas machen, was für ein Virus selbst nicht gut ist. Ein Waldbrand denkt ja auch nicht darüber nach, dass er keine Nahrung mehr finden würde, wenn der Wald abgebrannt wäre und entschiede sich deshalb für ein langsameres Brennen in Kombination mit Vorratswirtschaft.
Eine andere Sichtweise ist die der natürlichen Selektion (Evolution). Da gibt es die Mutationen, die zu Varianten führen. Die effektiveren Varianten haben einen Selektionsvorteil gegenüber den weniger effektiven. Der Hauptnachteil dieser Betrachtungsweise ist, dass sie weniger zu unserer Gewohnheit passt, alles in „Gut“ und „Böse“ einzuteilen zu wollen. Die evolutionäre Sichtweise ist abstrakter als die teleologische.
Warum schreibe ich das alles? Weil man bei der Frage, wo das „Ende der Fahnenstange“ sein könnte, mit abstrakten Betrachtungen vermutlich der Wirklichkeit in mancher Hinsicht näher kommt, als es bei Betrachtungen „aus der Sicht des Virus“ der Fall ist. Ob das „Ende der Fahnenstange“ bald ins Sichtfeld rückt, hängt – denke ich – nicht so sehr davon ab, ob die Viren „schön blöd“ oder „sehr schlau“ agieren, sondern was die Menschen als Wirtsorganismen in dieser Hinsicht anbieten können.
Kann man nun nüchtern voraussagen, was noch alles für Varianten kommen werden? Nicht genau. Man kann nur sagen, dass es umso mehr sein werden, je länger das alles dauert. Die Wahrscheinlichkeit, dass Varianten dabei sein können, die noch ungünstigere Eigenschaften aufweisen werden als die bisherigen Varianten, steigt mit den Mutations- und Rekombinationsereignissen, die den Viren zur Verfügung stehen. Das korreliert wiederum mit den Fallzahlen. Die Infektionszahlen können durch zwei Faktoren sinken, durch verminderte Übertragung (z. B. durch weniger Kontakte) oder/und durch verbesserte Immunität. Die Immunität lässt sich durch zwei grundsätzliche Möglichkeiten steigern: natürlich – durch eine überstandene Infektion – und künstlich – durch Impfen.
Ob man im weiteren Verlauf der Pandemie eine Anpassung der bisherigen Impfstoffe an neue Varianten braucht? Christian Drosten gab dazu bei einem Interview im Juni 2021 (REPUBLIK: [3])
  • auf diese Frage: „Das heisst also: Die Sorgen, dass das umherschwirrende Virus mutiert und die jetzigen Impfungen bald wertlos sind, sind nicht berechtigt?“
  • als letzten Satz diese Antwort: „... Also eine Mutante, die auf einmal wieder eine schwere Krankheit macht bei der Mehrheit der Geimpften, das kann ich mir nicht vorstellen.“
Aber ein paar Monate sind, was den Erkenntnisstand und Vorstellungen angeht, in dieser Pandemie eine Ewigkeit.
Gibt es Hoffnung, dass man die Varianten in den Griff bekommt? Es wurde nicht bei „jeder neuen Variante“ festgestellt, „dass sie ansteckender ist als die bisher dominierende“, sondern nur bei den Varianten, die genau dadurch epidemiologisch aufgefallen sind, wie das Benutzer:Sicherlich auch schon geschrieben hat. Insofern stimmt es hoffnungsvoll, dass es so etwas wie epidemiologische Überwachungssysteme, die auch weltweit einigermaßen funktionieren, überhaupt gibt.
Diese Systeme sind zwar kompliziert, bestehen aus unterschiedlichen Teilen und werden durch verschiedene Organisationen getragen, aber mittlerweile scheinen die Virusvarianten einigermaßen einheitlich und zeitnah eingeordnet und benannt zu werden (z. B. hier: SARS-CoV-2#Nomenklatursysteme der Varianten). Während man anfangs noch nicht so genau wusste, was man mit „B.1.1.7“ anfangen sollte und daher auch nicht zutreffende Sprech- und Schreibweisen auftauchten (z. B. „B117“), ist der Umgang mit den Nomenklatur-Systemen mittlerweile sicherer geworden. Auch die Namen für die Benennungssysteme selbst mussten ja erst gefunden werden. Das System, bei dem die Varianten als Abstammungslinien durch „B.1.1.7“, „P.1“, „B.1.1.529“ u. ä. Ausdrücke angesprochen werden, wurde erst im Nachhinein Pango-Nomenklatur „getauft“.
Ist „Omicron“, wie die Variante B.1.1.529 mithilfe von lateinischer Schrift im Englischen als griechischer Buchstabe durch die WHO bezeichnet wurde, um sie als „Variant of Concern“ zu kennzeichnen (z. B. hier: SARS-CoV-2#Omikron: B.1.1.529), jetzt die letztebesorgniserregende Variante“ von SARS-CoV-2? Ich glaube es eher nicht.
Wahrscheinlich muss man vorerst das „Ende der Fahnenstange“ oder das „Licht am Ende des Tunnels“ zu erreichen suchen, ohne dass man alle Streckenabschnitte auf dem Weg dahin bereits gesehen hat, aber die grundsätzliche Richtung kennt. Momentan sieht es danach aus, dass geimpfte Erwachsene bessere Chancen haben als ungeimpfte, ohne „Long Covid“ oder den eigenen Tod durch die Pandemie zu kommen. Außerdem ist das Infektionsgeschehen dort, wo viel geimpft wurde, wohl auch weniger heftig als anderen Ortes.
Vielleicht haben wir ja Glück: Eine neue Variante, die effektiver ist als eine solche, die zuvor dominierend war, könnte zwar den resultierenden Krankheitsverlauf erschweren, muss aber vielleicht nicht. Eine neue Variante müsste also nicht „fieser“ sein (teleologisch gesprochen), um einen Selektionsvorteil gegenüber anderen Varianten zu haben (anhand der Evolution gemessen).  Zum Beitragsanfang↑  
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 20:41, 28. Nov. 2021 (CET)
Hey Dirk!
Würde ich hier meine "abstrakten Betrachtungen" 1:1 darlegen, würde das kaum jemand verstehen. Also bereite ich das didaktisch auf. Wer Ahnung vom Thema hat, sollte das eigentlich erkennen können.
Der Waldbrand unterliegt nicht dem Egoismus der Gene, darum kann man das nicht vergleichen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Varianten dabei sein können, die noch ungünstigere Eigenschaften aufweisen werden als die bisherigen Varianten, steigt mit den Mutations- und Rekombinationsereignissen, die den Viren zur Verfügung stehen. Isklar, ist aber auch egal, weil uns nur die Varianten interessieren, die für die Mehrzahl der Infektionen verantwortlich sind. Da kann eine Mutante noch so böse krankmachend sei - wenn die sich nicht erfolgreich verbreitet, ist das pupsegal.
Eine neue Variante müsste also nicht „fieser“ sein [...] Ach neeee! Junge, das predige ich hier seit zwei Jahren und das stellt auch kaum jemand ernsthaft infrage. Du hängst da mit Deinen langatmigen Betrachtungen ganz weit hinter dem aktuellen Dialog hinterher und die tatsächliche Entwicklung der Mutanten hat diese viel diskutierten Erwartungen zudem längst bestätigt, wie Fachleute zu berichten wissen, auch wenn die Journaille das anscheinend noch nicht durchgehend begriffen hat. --94.219.185.199 04:45, 29. Nov. 2021 (CET)
Hallo @IP 94.219.usw., vielen Dank für das Stichwort (im Beitrag 04:45, 29. Nov./ „Egoismus der Gene“)!  Zum Beitragsende↓  
Das ist ein Beispiel für eine Betrachtungsweise, die ein wenig von der teleologischen Sicht und ein wenig von der evolutionären enthält. Man unterstellt bei diesem Denk-Modell eben nicht dem gesamten Lebewesen „Egoismus“, sondern nur seinen Genen. Bei den Viren, die nicht einmal Lebewesen sind, stellt sich ein solcher „Egoismus“ besonders plastisch dar, da in einem Virion nur ein paar Molekülsorten auftauchen. Da weder das Spike-Protein noch die anderen Proteine sich Gene „basteln“ können, aber die Gene den Bauplan für das gesamte Virus enthalten, sind sie als Verursacher des „Egoismus“ schnell ausgemacht.  (‑;  Die in Form eines RNA-Genoms materialisierten Virus-Gene nutzen das Spike-Protein schamlos aus, um in eine unschuldige Wirtszelle einzudringen, in der die Gene, egoistisch wie sie nun mal sind, ihr schändlich Werk verrichten ... usw. usf.  ;‑)  
Wenn man die Geschichte nicht vom Virus, sondern von den Genen her erzählen würde, fiele noch mehr auf, dass mein Vergleich mit dem Waldbrand hinken würde, da ein solcher eben keine Gene hat. Es ist aber bei jedem Vergleich so, dass er hinfällig erscheint, wenn man die Unterschiede soweit hervor hebt, dass die Gemeinsamkeiten des Verglichenen nicht mehr zur Geltung kommen. Ich wollte mit dem Vergleich nur darauf hinaus, dass zwei Katastrophen, im Beispiel ein Waldbrand und eine Seuche, für sich genommen kein zweckgebundenes Ziel haben. Übrigens wird die Oxidation aus didaktischen Gründen auch gern ein wenig teleologisch erklärt: Der Sauerstoff ist „reaktionsfreudig“.  (‑;  Wäre ein Sauerstoffmolekül nicht so klein, würden wir sicher sehen, wie es sich im trockenen Walde die nicht vorhandenen Hände riebe ...  ;‑)  
Ich lehne die teleologische Erklärung aus didaktischen Gründen auch nicht ab, ich gebe nur zu bedenken, dass ein anderer Blickwinkel zuweilen nicht schadet. Du schreibst an einer Stelle: „Also bereite ich das didaktisch auf.“ Im aktuellen Thread habe ich zwei Beiträge von Dir gefunden (04:21 und 04:45, beide 29. Nov.), die einen anderen Fokus als die direkte Darstellung des Themas zu haben scheinen. Vermutlich beziehst Du Dich auf eine andere Aussage von Dir: „... das predige ich hier seit zwei Jahren und das stellt auch kaum jemand ernsthaft infrage.“
Wie dem auch sei, ich versuche die aktuelle Frage dieses Abschnitts, welche anfangs gestellt wurde, einzukreisen: „Gibt es da irgendwann ein Limit bzw. wie würde es aussehen?
Gestern war Christian Drosten in den Nachrichten (Link nach Youtube; heute journal vom 28.11.2021) und meinte, dass ihm die vielen Mutation von Variante Omikron Sorgen bereiten würden, wenngleich man nicht sagen könne, was das unter dem Strich genau heißt.
Er und Andere predigen also auch schon seit ungefähr zwanzig Jahren etwas zu einigen Viren der heutigen Gattung Betacoronavirus, welche seit dieser Zeit Seuchen verursacht haben bzw. diese weiterhin verursachen. Christian Drostenmuss trotzdem seine Einschätzungen weiterhin an die jeweils zu beobachtenden Ereignisse anpassen. Hinsichtlich einer Reaktion auf die bestehende bzw. die neue Situation hat er – wen wundert es? – das Impfen erwähnt, im Besonderen das „Boostern“ (Auffrischungsimpfung). Vor allem hat er hervorgehoben, dass gegenwärtig (in der vierten Welle) die Variante Delta die dominante Form ist. Eine Anpassung von mRNA-Impfstoffen an die neue Variante Omikron könnte seiner Meinung nach vielleicht zielführend sein, aber es würde mehrere Monate dauern, bis der Impfstoff wirklich zur Verfügung stünde.
Ich vermute, wenn es ein Limit gibt (z. B. eine maximale Basisreproduktionszahl R0 oder ähnliches), dann weiß wohl erst einmal niemand, wie dieses Limit bei dieser Pandemie aussehen könnte.  Zum Beitragsanfang↑
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 23:05, 29. Nov. 2021 (CET)
Es wird fachlich leider nicht besser bei Dir. Was Du als Einkreisen ansiehst, ist eigentlich ein Torkeln. Von der neuesten Ansage vom Drosten hast Du offenbar nicht mal die Hälfte verstanden, was Dich jedoch nicht davon abhält, hier laienhafte Falschinterpretationen zu verbreiten. Das ist Mist! Wie Du die Bezüge meiner Beiträge übersehen kannst, ist mir zudem schleierhaft, habe ich hier doch die entsprechenden Passagen in meiner Antwort zitiert, sofern ich nicht ohnehin direkt unter dem Beitrag geantwortet habe. Ich darf darum um ein bißchen mehr Konzentration und Zurückhaltung bei der Weitergabe von unzureichend verstandenen Fachbeiträgen bitten. --84.58.122.195 23:56, 29. Nov. 2021 (CET) P.S.: Wenn ich früher Chemienachhilfe gegeben habe, war das wilder als in jeder Seifenoper, weil man nunmal sehr viel aufnahmefähiger für neue Lerninhalte ist, wenn diese mit möglichst starken/antriebsteigernden Gefühlen verbunden werden (Der Zweck (→ al fine) heiligt die Sex als Mittel zum (insert here →) Zweck.). Außerdem ist Fachsprache auch nur ein Konsens und darum austauschbar:P

26. NovemberBearbeiten

Wie erreichen wir die 30% Ungeimpften?Bearbeiten

"Wenn wir die 30% Ungeimpften nicht erreichen, nützt alles Boostern nichts." (Melanie Brinkmann in Anne Will)[1]

Wer weiss von erfolgreichen Aktionen, Strategien und Methoden? und kann berichten? Gerne auch mit Quellen zum Weiterforschen... Gruss, --Markus (Diskussion) 01:49, 26. Nov. 2021 (CET)

  1. Melanie Brinkmann, in: Anne Will
Das Thema hatten wir hier kürzlich erst in epischer Breite. Schau bitte im Archiv nach (s. Intro). --178.4.182.217 01:54, 26. Nov. 2021 (CET)
Direktes Anschreiben mit Terminreservierung und nötiger Absage. --178.165.197.121 03:57, 26. Nov. 2021 (CET)
Es ist z.T. tatsächlich so banal. In Ländern mit digitalem Behördensystem haben die Leute von Anfang an eine Terminaufforderung erhalten. Im Prinzip geht das auch in Deutschland, wo solche Briefe noch per Post verschickt werden. Dann hat man es in seinem Briefkasten. Wenn der Aufwand zu hoch ist, z.B. dass man schriftlich absagen muss, dann geht man im Zweifel lieber gleich zum Impftermin. Es ist z.T. glaube ich wirklich auch Bequemlichkeit. In Dänemark wurden Impfzentren in angemieteten Wohnungen in Stadtvierteln mit statistisch niedrigen Impfquoten eingerichtet und man wurde ständig auf der Straße von Leute in weißen Kitteln angesprochen, ob man schon geimpft sei und wenn nicht, direkt mit in diese Wohnung kommen will. Zwar fehlen in Deutschland solche Daten z.T., aber man könnte zumindest direkt in Viertel gehen, wo man solche Quoten vermutet. In Bremen hat man das mit Impfbussen ja sehr erfolgreich gemacht. Es liegt m.E. nicht an (Ver-)Querdenkern. Die gibt es natürlich auch. Bei denen ist Hopfen und Malz eh verloren. Es liegt vor allem um niedrigschwellige Angebote. Da ist Deutschland einfach immer noch viel zu bürokratisch. Und ein digitales Gesundheitssystem hätte auch sehr viel geholfen. 80.71.142.166 06:35, 26. Nov. 2021 (CET)
Danke für diese Ideen! --Markus (Diskussion) 10:06, 26. Nov. 2021 (CET)

30% sollte man gar nicht erreicht. 11% der Bevölkerung sind unter 12 Jahren und dürfen gar nicht geimpft werden. --Christian140 (Diskussion) 09:33, 26. Nov. 2021 (CET)

Zusatzfrage: Wie genau wird diese 30%-Zahl gemessen und wie ist sie zusammengesetzt? Wo kann ich das nachlesen? Gruss, --Markus (Diskussion)
Altersverteilung von Ungeimpften (Stand Mitte November 2021), Alles Circa-Werte, variiert etwas je nach Quelle
  • unter 12: 11% (9,2 Millionen)
  • 12 bis 17: 2,7% (2,3 Millionen)
  • 18 bis 59: 12,7% (10,6 Millionen)
  • über 60: 3,2 % (2,7 Millioen)
Summe: 29,5% (24,8 Millionen)
Lg --Doc Schneyder Disk. 10:25, 26. Nov. 2021 (CET)
Danke - Hast Du noch einen Link, wo ich diese Zahlen finden kann? Gruss, --Markus (Diskussion) 21:52, 26. Nov. 2021 (CET)
Die Prozentzahlen beziehen sich auf die Gesamtbevölkerung, nicht auf die jeweilige Altersgruppe. Sehe ich das richtig? --Digamma (Diskussion) 19:20, 26. Nov. 2021 (CET)
„Dürfen gar nicht“ trifft nicht zu. Selbst vor der anstehenden Erweiterung der Zulassung war/ist eine Impfung von Kindern bei ausdrücklicher Willenserklärung keineswegs verboten. Es darf nur nicht breit angeboten werden. --Kreuzschnabel 10:21, 26. Nov. 2021 (CET)
Wie kommst Du auf das schmale Brett, daß man einen nicht zugelassenen Impfstoff anwenden darf? Wir können Kinder nur insoweit impfen, als für das jeweilige Alter zugelassene Impfstoffe existieren. --84.59.233.20 01:21, 27. Nov. 2021 (CET)
Off-Label-Use. --Digamma (Diskussion) 09:30, 27. Nov. 2021 (CET)
Das könnte man höchstens bei stark gefährdeten Kindern rechtfertigen, aber nicht allgemein. In den allermeisten Fällen wird es problemlos möglich sein, bis zur Entscheidung der EMA über die Zulassung zu warten, was eine Off-Label Nutzung ausschließt. --94.219.28.176 23:26, 27. Nov. 2021 (CET)

Mit guten Argumenten zu arbeiten hätte zu jedem Zeitpunkt viel geholfen. Beispielsweise liegt seit kurzem eine schwedische (zwar noch ungeprüfte Preprint-)Studie vor, gemäß derer Moderna der am längsten und besten schützende Impfstoff ist. Das hätte Spahn als Argument verwenden können, um die Masse an bald ablaufenden Moderna-Dosen wegzubekommen. Aber nein - lieber versucht man es mit einer Deckelung von Biontech/Pfizer, und alle gehen auf die Barrikaden. Solche Dummheiten schaden ungemein. --KnightMove (Diskussion) 11:19, 26. Nov. 2021 (CET)

Also alles, was bewirkt, dass Leute nicht mehrere Stunden in der Kälte anstehen müssten, das wäre schon was. (Beobachtung aus Sachsen.) -- Amtiss, SNAFU ? 14:11, 26. Nov. 2021 (CET)

Bei uns (im südlichen BW) genauso. --Digamma (Diskussion) 19:21, 26. Nov. 2021 (CET)
Danke für die "Fehler"-Infos: ja, wenn man diese vermeidet ist ebenfalls geholfen - ich werde sie gern weitergeben.
Heute ist mir in einem Einkaufszentrum ein "Impfzentrum" begegnet: "Geschlossen", "Nur mit Termin", und einer Internetadresse - sowas ist nicht niederschwellig. Es gibt noch viel zu tun... --Markus (Diskussion) 21:52, 26. Nov. 2021 (CET)
Generell muss das Impfmindestalter von 12 Jahren fallen. Ich habe dem Eindruck, dass es ohnehin nur besteht, weil die betroffenen Kinder in den nächsten Jahren keine Wähler sind und man bis zu dem Zeitpunkt, wo sie es sind, auf die allgemeine Vergesslichkeit setzt. Ohne die restriktive deutsche Schulpflicht wären die Schnapsideen, Schulunterricht in der kalten Jahreszeit bei offenen Fenstern durchzudrücken, nicht durchsetzbar gewesen. Mit der Arbeitsstättenverordnung ist es jedenfalls unvereinbar. Was aber die erwachsenen Impfverweigerer betrifft, da sehe ich nur konsequentes Aussperren bei allen Freizeitaktivitäten. Leider haben das die Mandatsträger, weil man ja keine Wählergruppen verärgern wollte, im Spätsommer und Herbst gründlich vergeigt. Jetzt liegen wir wieder alle an der Kette. Wer die Impfungen verweigert, müsste auf Dauer die Konsequenz erleben, bei allem außer Arbeiten, Wohnen und Schlafen draußen zu bleiben. –Falk2 (Diskussion) 21:55, 26. Nov. 2021 (CET)
Nein, das Impfmindestalter von 12 Jahren besteht (noch), weil die Stiko (meiner Ansicht nach zutreffend) festgestellt hat, dass die kleinen Kinder nur sehr selten schwere Folgen durch eine Coronainfektion erleiden und eine Impfempfehlung immer zur Voraussetzung hat, dass der Nutzen der Impfung den Schaden durch die (sehr seltenen, aber durchaus vorkommenden) Impfreaktionen deutlich uebersteigt. Und hier ist man generell konservativ, also bei schwacher Datenlage eher zurueckhaltend. Diese Abwaegung aendert aber sich gerade, und zwar einerseits durch das Auftreten neuer Mutationen, die schwere Krankheitsfolgen wahrscheinlicher machen, und andererseits durch das Vorliegen belastbarer Studien, in denen die Impfung an kleinen Kindern untersucht wurde, so dass diese nun besser einzuschaetzen ist. -- Juergen 178.202.66.47 00:32, 27. Nov. 2021 (CET)
Sorry, aber das ist kompletter Blödsinn. Das Impfmindestalter hängt immer und ausschließlich an der Frage der Zulassung. Die Zulassung macht die EMA, nicht die STIKO. Die STIKO spricht Empfehlungen aus. Eine Empfehlung der STIKO zur Impfung der 5- bis 12-Jährigen gibt es noch nicht. Die STIKO hat angekündigt, sich hierzu im Dezember zu äußern. Aktuell sind die noch am Daten auswerten. --84.59.233.20 01:21, 27. Nov. 2021 (CET)
Kleine Kinder (2–5 Jahre) in diesem Kontext zu impfen ist sowas von überflüssig. Das ändert rein gar nichts am Pandemiegeschehen, also sollte man diesen Blödsinn auch sein lassen. Das ist was anderes als die – tatsächlich sinnvollen – Schutzimpfungen im Rahmen der U-Untersuchungen. --Benatrevqre …?! 12:05, 27. Nov. 2021 (CET)
Meines Wissens will niemand Kinder im Alter von 2 - 5 Jahren gegen Corona impfen. Es geht in der derzeitigen Diskussion um Kinder zwischen 5 und 12 Jahren. --Digamma (Diskussion) 20:02, 27. Nov. 2021 (CET)
"Ohne die restriktive deutsche Schulpflicht wären die Schnapsideen, Schulunterricht in der kalten Jahreszeit bei offenen Fenstern durchzudrücken, nicht durchsetzbar gewesen."
Da liegt ein Missverständnis vor. Es wird nicht bei offenen Fenstern unterrichtet, sondern alle 20 Minuten gelüftet. Das ist eigentlich auch ohne Corona schon sinnvoll, weil sich sonst das CO2 aus der Atemluft ansammelt, was zur Ermüdung führt und die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt. Dazu genügen jeweils wenige Minuten Stoßlüften. --Digamma (Diskussion) 09:34, 27. Nov. 2021 (CET)

Gefunden: (hilfreich - aber noch keine Antworten auf meine Frage)

Gruss, --Markus (Diskussion) 20:26, 27. Nov. 2021 (CET)

Man erreicht niemanden solange Geimpfte andere anstecken können. Da wird immer ein gewisses Glaubwürdigkeitsproblem existieren.--Gibbatz (Diskussion) 08:53, 28. Nov. 2021 (CET)

Das ist nicht wahr! Den meisten Ungeimpften ist dieser Aspekt völlig egal. Die machen sich eher Sorgen um mögliche Impfschäden und wünschen sich eine intensivere persönliche Aufklärung, wie man aus aktuellen Studien weiß. --94.219.185.199 05:08, 29. Nov. 2021 (CET)
Hast Du bitte einen Link zu aktuellen Studien? Danke, --Markus (Diskussion) 14:19, 29. Nov. 2021 (CET)
Habe sogar zwei:)
Viel Spaß beim Lesen! --84.58.122.195 21:41, 29. Nov. 2021 (CET)
Die Befragung von 18.10. zeigt klar, daß es sich um ein Medienproblem handelt.
74 % glauben voll und ganz und 15 eher, der Impfstoff sei nicht nicht hinreichend erprobt, 62 % befürchten voll und ganz und 21 % eher, sie könnten "Langzeitschäden" davontragen. Das haben Brinkmann, Lauterbach et al hinreichend widerlegt, aber allein die regelmäßige Erwähnung dieser Befürchtungen läßt sie weiterleben.
63 % weisen voll und ganz und 20 % eher darauf hin, daß sich auch Ungeimpfte anstecken können. Dieses "Argument" hört man so undifferenziert leider auch von manchen "Experten". Dabei hat die Aussage ohne Differenzierung den Nährwert von "auch helmtragende Motorradfahrer können tödlich verunglücken". Meiner Ansicht nach wird viel zu selten darauf hingewiesen, daß die reine Inzidenz von Geimpften nur ein Zwanzigstel von der Ungeimpfter beträgt. Die Zahlen gibt es mindestens seit über einem Monat, aber man muß sie sich zusammensuchen.
Und das Argument "Solidarität" wird entsprechend nicht verstanden. Immerhin 24+18 % glauben ja, daß Covid für sie nicht gefährlich wäre - womit zumindest die Jungen meistens richtig liegen dürften. Ein 15-Jähriger Ungeimpfter gefährdet vor allem nicht geboosterte Alte.
Das einzige "Argument", was man durch Kommunikation nicht beiseite schieben könnte, ist das Risiko, vielleicht einen Tag krank auszufallen - während man Covid selber vielleicht gar nicht bekäme. Das wog übrigens vor einem halben Jahr deutlich schwerer als jetzt.
Die Top-Verschwörungstheoretiker mögen nominell gebildet sein, aber die einfachen "Skeptiker" kennen halt nur Narrative und widersprüchliche Aussagen.
Wenn die Bild (und andere Medien der Bildungsferneren) mal ausnahmsweise und nur zu diesem Thema das Verlangen hätte, redlich aufzuklären, könnten viele Impfwillige gewonnen werden. Sie leben aber von der Polarisierung.
Und im Privatfernsehen sollte man gerade in den Werbepausen der bescheuertesten Reihen Werbung plazieren. --Elop 13:06, 30. Nov. 2021 (CET)
Die Befragung von 18.10. zeigt klar, daß es sich um ein Medienproblem handelt.
– Fast richtig. Es handelt sich um ein Medienproblem im Kontext chaotischen politischen Handelns. Das größte Probleme sehe ich dabei in der unterirdischen Qualität der politischen Kommunikation, das zweitgrößte im Planungsversagen seitens der Politik. Die irreführende mediale Kommunikation ist eine Folge dieses chaotischen politischen Handelns. Die sozialen Medien wirken dabei als Katalysator, der in geradezu berauschender Geschwindigkeit Narrative ins Extrem katapultiert.
Und das Argument "Solidarität" wird entsprechend nicht verstanden.
– Wie auch? Inzwischen wird jeder einzelne Bereich unseres Lebens von der Logik des Kapitalismus bestimmt. In solch darwinistischen Verhältnissen gibt es sowas wie Solidarität nur gegenüber dem engsten Kreis; wenn überhaupt. Wir leben in Zeiten der zunehmenden Individualisierung der Verantwortung für kollektives Versagen. Vereinfacht ausgedrückt: Wir sind nicht schuld und damit auch nicht ich, sondern Du!
Sie leben aber von der Polarisierung.
– Nicht nur die. Polarisierung/Populismus nehmen immer mehr Raum ein in der alltäglichen Kommunikation. Ibs. Politiker und Unternehmen machen es vor, die Werbung hüllt uns überall damit ein. Erst wird künstlich Unzufriedenheit erzeugt, dann werden Mittel zur Befriedigung angeboten – funktioniert in der Breite ganz hervorragend und viel effektiver als sachliche Argumentation. Verbessern ließe sich dieser Mißstand nur durch eine Reform des Bildungssystems. Die aktuelle divide et impera Politk hingegen verschärft das Problem, weil sie die Polarisierung verstärkt. --94.219.126.30 22:01, 30. Nov. 2021 (CET)

Liederdatenbank mit Silbenzahl und VersmaßBearbeiten

Gibt es eine Liederdatenbank, die Silbenzahl und Versmaß von Liedern explizit speichert - im Idealfall so, dass man auch explizit danach suchen kann? So dass man z. B. auf einen Blick ableiten kann, dass Auferstanden aus Ruinen keineswegs zur Melodie vom Lied der Deutschen gesungen werden kann, wie schon mehrfach behauptet wurde - wohl aber der Refrain von Einen Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars? --KnightMove (Diskussion) 10:02, 26. Nov. 2021 (CET)

Das wird auch aktuell in Auferstanden aus Ruinen#Auferstanden aus Ruinen und das Deutschlandlied behauptet, allerdings ohne Beleg. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:03, 26. Nov. 2021 (CET)
Da geht es um die ersten acht Verse von Auferstanden aus Ruinen und ohne die Wiederholung des achten Verses des Deutschlandlieds. Die passen silbenmäßig. Nur die Wiederholung des achten Verses des Deutschlandlieds paßt nicht zum neunten Vers von Auferstanden aus Ruinen:
       1:
       Ei-   nig-  keit  und   Recht und   Frei- :     heit
       Auf-  er-   stan- den   aus   Ru-   i-    :     nen
       2:
       Für   das   deut- sche  Va    ter-  :     land!
       und   der   Zu-   kunft zu-   ge-   :     wandt,
       3:
       Da-   nach  lasst uns   al-   le    stre- :     ben
       laß   uns   dir   zum   Gu-   ten   die-  :     nen,
       4:
       Brü-  der-  lich  mit   Herz  und   :     Hand!
       Deutschland ei-   nig   Va-   ter-  :     land.
       5:
       Ei-   nig-  keit  :     und   Recht und   Frei- :     heit
       Al-   te    Not   :     gilt  es    zu    zwin- :     gen,
       6:
       Sind  des   Glü-  ckes  Un-   ter   :     pfand.
       und   wir   zwin- gen   sie   ver-  :     eint,
       7:
       Blüh  im    Glan- :     ze    die-  ses   Glü-  :     ckes,
       denn  es    muß   :     uns   doch  ge-   lin-  :     gen,
       8/9:
       Blü-  he    :,    deut- :     sches :     Va-   ter-  :     land!
       daß   die   :     Son-  :     ne    :     schön wie   :     nie
       ü-    ber   :     Deutsch- :  ?     ?     ?     land  :     scheint. 
-- 62.157.5.62 15:00, 26. Nov. 2021 (CET)
Es wird im "Lied der Deutschen" die Zeile 7 und 8 wiederholt, nicht nur die Zeile 8. --Neitram  15:37, 29. Nov. 2021 (CET)

27. NovemberBearbeiten

Viren die in Menschen wohnenBearbeiten

So viel ich weiß kennt das Herpes-Virus ein Latenzstadium, bei dem es im Menschen wohnt und nichts tut. Welche anderen Viren können das und was brauchen sie dafür? Hat diese Fähigkeit für das Virusgenom einen evolutorischen Vorteil? --2003:E5:2735:9900:E960:21DD:AA37:CA6D 13:05, 27. Nov. 2021 (CET)

Ein bisschen dazu steht im Artikel en:Virus latency. --Rôtkæppchen₆₈ 13:31, 27. Nov. 2021 (CET)
Wir haben dazu auch einiges, bspw. dort:
Ein besonderes Merkmal der Herpesviridae ist ihre Fähigkeit zur Persistenz, d. h., sie verbleiben nach einer Erstinfektion lebenslang im Wirt, auch ohne Anzeichen einer Erkrankung hervorrufen zu müssen.
Als Erregerpersistenz bezeichnet man in der Infektiologie das Überdauern von Krankheitserregern in bestimmten Rückzugsräumen im Körper des Wirts durch Immunevasion, auch nach Ausheilen einer eventuellen Infektionskrankheit. […] Die Erregerpersistenz durch ruhende Dauerformen wird auch als latente Infektion (siehe Lysogener Zyklus) bezeichnet, die unter bestimmten Umständen (z. B. Immunsuppression) wieder zu einer Vermehrung und damit zu einer erneuten Erkrankungsepisode führen kann; dies bezeichnet man auch als Reaktivierung. […] Die Fähigkeit eines Erregers, in einem Wirt zu verbleiben und nicht durch das Immunsystem eliminiert zu werden, erfordert hochspezifische Anpassungen und Steuerungsmechanismen. Eine einmal erreichte Persistenz mit dauernder oder ständig wiederkehrender Ausscheidung bietet dem Erreger jedoch einen erheblichen Selektionsvorteil, da eine große Zahl von Wirten über einem längeren Zeitraum infiziert werden können und der Erreger über eine lange Zeit in einer Population zirkulieren kann.
Als lysogener Zyklus wird eine Vermehrungsform von Viren, insbesondere von Phagen, bezeichnet, bei der die DNA vorübergehend ins Genom des Wirts integriert und die Wirtszelle nicht lysiert wird. Der lysogene Zyklus beschreibt die Erregerpersistenz bei Viren. --94.219.28.176 23:38, 27. Nov. 2021 (CET)
Das Herpesvirus tut doch was. Gerade als Geschlechtskrankheit. Und auch andere Formen können immer wieder Ausschläge verursachen. Ein weiteres sehr weit verbreitetes Virus ist das Humane Papillomvirus. Gegen die meisten Geschlechtskrankheitsformen gibt es mittlerweile eine Impfung. Aber nicht gegen die Form, die für Warzen auf Händen oder Füßen sorgt. Nach einigen Studien kann an stellen, die mit HPV infiziert wurden, Jahre später Krebs ausbrechen, was auch der Grund für die Impfungen ist. Eine Erstinfektion muss vermieden werden, um den möglichen Krebs auch verhindern zu können. --Christian140 (Diskussion) 10:08, 28. Nov. 2021 (CET)
Windpocken können als Gürtelrose zurückkommen. Sehr unangenehm. Ich weiss nicht, ob man infektiös wird, wenn man Gürtelrose hat. Aber das wäre schon ein Verbreitungsvorteil. Yotwen (Diskussion) 14:06, 28. Nov. 2021 (CET)
Könntest Du bitte wenigstens mal lesen, was in der WP zu einem Thema steht, bevor Du hier Deine laienhaften geistigen Ergüsse dazu verbreitest? --94.219.185.199 03:00, 29. Nov. 2021 (CET)
Windpocken via Varizella-Zoster-Virus -> Gürtelrose Herpes Zoster. Und von Herpes sprechen wir hier gerade alle... --217.226.150.7 15:27, 29. Nov. 2021 (CET)

Wenn ich den lysogenen Zyklus richtig verstehe, kann ein Virus dadurch überleben, dass es nur als Genomstück im Wirt existiert, d.h. materiell gar nicht mehr vorhanden ist? --2003:E5:2744:6500:6E64:F6E7:1949:4401 15:59, 28. Nov. 2021 (CET)

Hintergründige Frage!?^^ Kann es als Erhalt der materiellen Repräsentanz gewertet werden. wenn man anhand der darin gespeicherten codierten Information ein Duplikat erstellt? Ich sage ja, weil ein Virus grundsätzlich nichts anderes ist als das Produkt genau dieses Vorgangs. Ob da dann gleich wieder eine Kapsel (+ ggf. eine Hülle) drum herum geklöppelt wird, oder das erst mal ruht, sollte unerheblich sein. Die warme Jacke und die Pudelmütze benötigt das Virus nicht, so lange es sich im Wohnzimmer aufhält. Sowas geht immer nach demselben Schema: genetische Information durch den Kopierer jagen, Jacke drüber (+ ggf. Pudelmütze) und dann raus, um einen neuen Wirt zu finden. Wie lange das Virus zwischendrin chillt, ist letztlich wurst. Manche gehen (fast) gar nicht mehr nach draußen, die nennt man dann Provirus. Das ist auch Materie und wird auch noch als Virus angesprochen, ist aber voll integriert in unsere DNA, chillt also dauerhaft. Watt sachste jetzt?^^ --94.219.185.199 03:00, 29. Nov. 2021 (CET)
Erbgut ist auch Materie    Hallo @2003:E5:27...usw., Du hast mit der Aussage bzw. Frage, „dass es nur als Genomstück im Wirt existiert, d.h. materiell gar nicht mehr vorhanden ist?“ fast recht.
Beim lysogenen Zyklus ist ein Prophage vorhanden, der aus DNA besteht. Dieser Bauplan für einen „richtigen Bakteriophagen“, in Form von Erbgut, besteht also aus Materie. Es ist eine Definitionsfrage, was man als einen Phagen sehen will. Es ist üblich, die verschiedenen Zustandsformen irgendwie explizit zu adressieren. Zwei recht eindeutige Bezeichnungen sind Prophage und Virion:
  • Der Prophage ist ein DNA-Abschnitt innerhalb eines bakteriellen Chromosoms (Kernäquivalent), der während des lysogenen Zyklus dort enthalten ist, und
  • ein Virion ist ein fertiges, für entsprechende Bakterien infektiöses Partikel, das während des lytischen Zyklus gebildet wird.
Da die Welt der Viren vielseitig ist, gibt es auch bei den Bakteriophagen Grauzonen, was die Zustände und die verwendeten Begriffe betrifft (z. B. hier dargestellt: Hobbs & Abedon, 2016, PMID 26925588).
Selbst „überleben“ ist ein Ausdruck, der eher Lebewesen zugesprochen wird, was die Viren ja nicht sind; aber andererseits redet man auch bei alten Foto-Negativen, die man in irgendeiner Kiste nach einem Umzug gefunden hat, davon, dass die Fotos es „überlebt“ hätten.
Wenn Du also behaupten würdest, dass das Virus während des lysogenen Zyklus gar nicht materiell vorhanden wäre, würden Fragen bleiben, weil DNA eben auch Materie ist.
Wenn Du stattdessen behauten würdest, dass während des lysogenen Zyklus ein Bakteriophage gar nicht materiell vorhanden wäre, würde das mehrdeutig sein, weil der Ausdruck „Bakteriophage“ verschieden benutzt wird:
  • einerseits für die besondere Sorte von Viren insgesamt – unabhängig vom jeweiligen Zustand in irgendeinem Entwicklungszyklus – und
  • andererseits nur für das infektiöse Partikel in der morphologischen Gestalt eines Virions.
Wirklich eindeutig ist wahrscheinlich nur so etwas:
  • Während des lysogenen Zyklus exitieren keine Virionen eines Bakteriophagen.
Dass „lysogener Zyklus“ und „lytischer Zyklus“ zusammen keinen richtigen Oberbegriff haben, ist auch nicht unbedingt komfortabel, wenn man das ganze Thema in einem Lexikon oder einem anderen stichwortbasierten Nachschlagewerk darstellen möchte.
Bei einem Virus macht sein Erbgut wohl den größten Teil seines Wesens aus. Insofern ist es eine anschauliche Metapher von 94.219.185.199, dass die genetische Information sich eine Jacke überwirft und ggf. eine Mütze aufsetzt, wenn sie nach draußen will.
MfG --Dirk123456 (Diskussion) 13:26, 30. Nov. 2021 (CET)
Das gute beim SARS-CoV-2 ist, daß der Warmduscher nicht ohne Mütze raus darf, denn sobald er draußen ist, braucht man nur ein bißchen Seife auf seine Mütze (Virushülle) zu klatschen - schwupps isser hin. --94.219.126.30 19:49, 30. Nov. 2021 (CET)
SARS-CoV-2 kann, zwar nicht besonders effektiv, wohl auch ins Genom integrieren: [4]. Ausserdem gibt es die sogenannte Junk-DNA (etwa 80 % des menschlichen Genoms), von der etwa die Hälfte (also ~40 % des menschlichen Genoms) wahrscheinlich von transposiblen Elementen stammt. --213.55.224.182 12:03, 30. Nov. 2021 (CET)
Letztlich können das wahrscheinlich alle Viren mit einer mehr oder weniger großen Wahrtscheinlichkeit. Ob sowas tatsächlich irgendwie relevant ist, wird sich erst dann raus stellen, wenn wir mehr darüber wissen. Die Autoren können basierend auf ihrer Studie lediglich eine Möglichkeit postulieren, die durch nachfolgende Studien entweder bestätigt oder widerlegt werden kann. --94.219.126.30 19:49, 30. Nov. 2021 (CET)

28. NovemberBearbeiten

Hält Heizleistung von Elektronik diese trocken?Bearbeiten

Angenommen ich habe Elektronik im Außen Einsatz in einer kleinen Holzbox in die auch bei Regen kein Wasser fließt. Aber bei Regen steigt natürlich die Luftfeuchtigkeit. Die Elektronik wird aber sehr warm und heizt praktisch permanent mit ca. 40 Grad und ich nehme an dass dies auch der Temperatur in der Box entsprechen wird. Muss ich meine Elektronik zusätzlich vor Luftfeuchtigkeit schützen oder reicht diese wärme aus um Sie trocken zu halten? Ist nur ein Bastelprojekt. Nicht sonderlich dramatisch wenn es nach zwei drei Jahren kaputt geht. Aber so lange sollte es schon halten. --88.67.193.224 09:57, 28. Nov. 2021 (CET)

Du musst Deine Elektronik vor allem vor durchweichter Holzbox schützen. Das tust Du durch ein wasserdichtes Gehäuse aus dem Elektrosortiment des Baumarkts Deines geringsten Misstrauens. --Rôtkæppchen₆₈ 10:27, 28. Nov. 2021 (CET)
Auch im Elektronikfachhandel gibt es Kunststoff-Gehäuse zuhauf, die wasserdichter als eine Holzbox sein dürften. --Optimum (Diskussion) 12:17, 28. Nov. 2021 (CET)
Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Daher solltest du dir Gedanken machen darüber, wie du verhinderst, dass Kondenswasser, das innen am kälteren Gehäuse entstehen kann, nicht auf die Elektronik tropft. Holz nimmt zwar Wasser auf, aber nur bis zu einem gewissen Grad. Belüftung, Isolierung und geeignete Formgebung (evtl. auch ein Wasserablauf) sind da die Stichworte, je nach Dichtheit des Gehäuses auch ein Klimastutzen oder eine Klimamembran.--Chianti (Diskussion) 12:27, 28. Nov. 2021 (CET)
Eine Kondensation wird sich bei entsprechenden Temperatur- und Feuchteschwankungen nicht immer verhindern lassen. Vermutlich heizt nicht die ganze Elektronik homogen, sondern sie wird Hotspots haben. An den nicht Wärme abgebenden Teilen ist eine Kondensation wahrscheinlicher. Wenn irgend möglich, sollte man die Elektronik zusätzlich beschichten, beispielsweise mit "Plastik 70". Belüftung der Holzkiste von unten und wasserdicht von oben kann auch nicht schaden. --2.174.104.139 15:01, 28. Nov. 2021 (CET)
In der professionellen Veranstaltungstechnik macht man das beim Aufbau im Freien tatsächlich so: Abends aufbauen und über Nacht alles eingeschaltet lassen, ggfs. abgedeckt (Lüfter natürlich frei lassen), dann ist morgens noch alles trocken. Ob dein Bastelprojekt das auch aushält, kannst wohl nur du selbst entscheiden – professionelle Bühnentechnik ist natürlich sehr robust aufgebaut. --Kreuzschnabel 23:47, 28. Nov. 2021 (CET)
Baukrane haben teilweise sog. Schaltschrankheizungen verbaut. --Btr 21:40, 30. Nov. 2021 (CET)
Schaltschrankheizungen habe ich auch in Singapur (10-35° C im Jahres/Tagesverlauf) gesehen. Erklärung die ich dort bekommen habe war: Im Inneren immer wärmer als draußen, damit innen nichts kondensieren kann. Und vergiss nicht in deiner Box unten immer in kleines Loch zu haben, wo das Kondenswasser ablaufen kann. 100% Wasserdicht gibt es nicht. Die Luftfeuchtigkeit als "Gas" sucht sich den Weg durch die Dichtungen und nach ein paar Tagen/Wochen ist es feucht in deiner Box, auch wenn die 100% wasserdicht ist. -195.145.170.180 10:23, 2. Dez. 2021 (CET)

Plattdeutsch im FernsehenBearbeiten

Ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema „Plattdeutsch im Fernsehen“. Für die Gegenwart scheint das ein sehr überschaubares Thema zu sein. Der NDR sendet einmal im Monat auf dem Wiederholungssendeplatz für Hallo Niedersachsen am Sonntagvormittag statt einer Wiederholung eine plattdeutsche Fassung von Hallo Niedersachsen. Das war's.

Das war früher mal mehr (niemals viel, aber mehr als heute). Es gab zum Beispiel beim NDR Talk op Platt, Ludger Abeln hatte seinen plattdeutschen Frühschoppen und es gab die Reportage-Reihe Die Welt op Platt.

Dann gab es die Ohnsorg-Übertragungen. Wenn man nach den Titeln im Episodenguide geht, sind mindestens 90 % Hochdeutsch übertragen worden. Aber ein paar der Titel sind Plattdeutsch.

Erinnert sich irgendjemand hier noch an andere Formate im Fernsehen? Gab es vielleicht sogar irgendwann mal Formate, die nicht vom NDR produziert worden sind? WDR, RBB, MDR und sogar HR produzieren ja ebenfalls Programm für Regionen, in denen traditionell Plattdeutsch gesprochen wird. Über die Struktur des DDR-Fernsehens weiß ich gar nichts. Vielleicht hat es dort ebenfalls Produktionen gegeben? --::Slomox:: >< 13:36, 28. Nov. 2021 (CET)

Die Hesselbachs - Falls hessisch auch zählt. Yotwen (Diskussion) 13:57, 28. Nov. 2021 (CET)
(BK)Ich habe mit meiner plattdeutschmuttersprachlichen Mutter öfters mal die plattdeutsche Version von Dinner for One anschauen müssen. Dann gab es einen plattdeutschen Tatort: Wat Recht is, mutt Recht bliewen, der erst im Juli wiederholt wurde. --Rôtkæppchen₆₈ 13:59, 28. Nov. 2021 (CET)
In der Haifischbar wurde gelegentlich op Platt geklönt, aber das meiste war doch Hochdeutsch mit Hamburger Einschlag. Grüße Dumbox (Diskussion) 14:24, 28. Nov. 2021 (CET)
Ich weiß im Sauerland nur von der Radiosendung Do biste platt auf Radio Sauerland (hat nichts mit dem WDR zu tun). 62.157.14.22 15:22, 28. Nov. 2021 (CET)
Ein Fundstück noch: http://www.fernsehenderddr.de/index.php?script=dokumentationsblatt-detail&id1=18149. Das habe ich gefunden, als ich We speelt op Platt gesucht habe. Da wären wir allerdings wieder beim NDR. --MannMaus (Diskussion) 15:27, 28. Nov. 2021 (CET)
Ohnsorg war niemals platt, das glaubte man nur in Süddeutschland. Platt hätte man nur mit Untertitel senden können. Den Talk op Platt habe ich auch gern genossen, leider verschwindet sowas genauso allmählich wie die plattdeutsche Sprache überhaupt. Deren Sprecher sind daran allerdings selbst nicht unschuldig, daher hält sich mein Mitleid in Grenzen. --2003:D0:2F18:1A91:65C7:6E02:5B4A:3EF4 15:33, 28. Nov. 2021 (CET)
Ohnsorg ist Missingsch. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:39, 28. Nov. 2021 (CET)
Saarländischer Rundfunk: https://www.sr.de/sr/mediathek/podcast/SR3_SR3_NUP_P_464.html Viele Grüße --2003:C6:1709:9474:FDC2:7DA8:CC85:3FA1 16:18, 28. Nov. 2021 (CET)

Hier eine Info vom NDR zu plattdeutschen Sendungen. --Expressis verbis (Diskussion) 16:11, 28. Nov. 2021 (CET)

Es gab neben den üblichen Ohnsorgaufführungen in Missingsch auch Aufführungen in richtigem Platt, die auch im Fernsehen (NDR) liefen. https://www.youtube.com/watch?v=OeqILLBIbxo --Doc Schneyder Disk. 16:13, 28. Nov. 2021 (CET)

Wurde "Neues aus Büttenwarder" schon genannt? Gibt es auch auf Platt. --2A02:908:2D12:8BC0:98E7:6A56:26C3:126F 18:15, 28. Nov. 2021 (CET)

im DDR-Fernsehen gab es von Zeit zu Zeit Aufführungen der Plattdütsch Späldäl am Volkstheater Rostock, der Fritz-Reuter-Bühne Schwerin oder der Plattdütsch Späldäl to Stralsund zu sehen Suche mit niederdeutsch. Den Klassiker Plappermoel gab es nur im Radio. --Concord (Diskussion) 23:19, 28. Nov. 2021 (CET)
Vielen Dank für die Antworten so weit! Das hat mir auf jeden Fall einige neue Anstöße zu weiteren Recherchen gegeben. --::Slomox:: >< 09:57, 30. Nov. 2021 (CET)
Ich habe weiter unten unter #Plattdeutsch im Fernsehen II nochmal ein paar Detail-Folgefragen gestellt. --::Slomox:: >< 11:51, 30. Nov. 2021 (CET)

SonnensturmBearbeiten

Ende November gab es einen solchen: [5]. Das ein solcher für Elektronik katastrophal sein kann, ist bekannt. Welche Auswirkungen hat ein solches Ereignis auf den Menschen direkt (biologisch)? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:23, 28. Nov. 2021 (CET)

Die Strahlenexposition ist größer. Für die FLughöhe von Verkehrsflugzeugen wird für das stärkste Ereignis der letzten Jahrzehnte, das Carrington-Ereignis, eine effektive Dosis von 20 Millisievert angegeben.[6] Auf dem Erdboden ist die Dosis viel kleiner. --BlackEyedLion (Diskussion) 15:33, 28. Nov. 2021 (CET)
Für Elektronik katastrophal? Wenn, dann großräumig für das Versorgungsnetz. Ich hatte lediglich leichte Aussetzer beim DVB-S-Empfang. Vielleicht hockte mal wieder nur das Käuzchen vor dem LNB, weil der Schüssel-Ausleger ein prima Ansitz für die Mäusejagd ist :-D . --2.174.104.139 16:18, 28. Nov. 2021 (CET)
Für Menschen im Weltraum, etwa an Bord der ISS oder (zukünftig vielleicht mal irgendwann wieder) auf dem Mond, ist so ein Sonnensturm "deutlich gefährlicher".[7] --Neitram  15:58, 29. Nov. 2021 (CET)

Nutzung des Argumentes: Deutschland hat halt den Krieg verloren und vor allem die FrageBearbeiten

ab wann hatte es denn noch mehr den Krieg verloren? Hallo Wikipedianer, wenn die Frage zu politisch ist, dann verschiebt sie gerne ins Café oder löscht sie ganz, ich bin keinem böse. Aber konkret, ich bin dem linken politischen Spektrum zuzurechnen, nur sprachlich bin ich ein ziemlicher Deutschfanatiker. Auch ich sage in Gesprächen oft als Argument, wir Deutschen dürfen halt nicht mehr Wilna sagen, da wir den Krieg verloren haben.

Aber im Ernst, dieses Denken, dass man dies und das nicht darf, wann hat das so richtig begonnen? 1980? 1985? Direkt nach dem Krieg war man ja nicht zimperlich und hat endlose Mengen von Nazis wieder in öffentliche Ämter berufen, Weißrussland hat man auch noch sagen dürfen. Irgendwann kam doch dann die Wende, als die Öffentlichkeit "veraltetes" Denken immer mehr sanktionierte. Mancher mag sagen, dass man seit der WM 2006 wieder deutsche Flaggen im Garten hissen durfte (was mir persönlich ein Graus ist), aber das war doch nur ein Symbölchen, in Wirklichkeit trieb der Respekt vor allem Fremden doch immer intensivere Blüten. Rolz Reus (Diskussion) 18:12, 28. Nov. 2021 (CET)

Die Militärsprache wurde schon recht bald nach Aufstellung der Bundeswehr bereinigt. Weder an den Uniformen (was aber bald etwas abgemildert wurde, vgl. Litzen), noch in der Sprache sollte es zu starke Anlehnungen an militärische Vorläufer in Deutschland geben. Das war erwartungsgemäß nicht konsistent, vielen aber schon deutlich zu viel des Guten. --2A02:908:2D12:8BC0:98E7:6A56:26C3:126F 18:19, 28. Nov. 2021 (CET)
Was hat denn der Name der Stadt Vilnius damit zu tun, dass Deutschland den Krieg verloren hat? --Digamma (Diskussion) 19:52, 28. Nov. 2021 (CET)

DDR nach 1961, BRD und Deutschland nach 1998.--Wikiseidank (Diskussion) 19:46, 28. Nov. 2021 (CET)

Völliger Blödsinn. In der DDR gab es nie eine Übernahme von Verantwortung für die Nazi-Verbrechen, daher protestierte Israel 1973 auch gegen die Aufnahme der DDR in die UNO.--Chianti (Diskussion) 20:33, 28. Nov. 2021 (CET)
Mit »Deutschland hat den Krieg verloren und die Amerikaner haben uns befreit« wurde bisher noch jeder Anglisierungsversuch der deutschen Sprache begründet. Das geht von Albernheiten wie »Handy« bis zu ‌Begriffen wie DNA und RNA (die in meiner Schulzeit am Ende der Siebziger noch völlig wertfrei mit Dexoxyribonukleinsäure und Ribonukleinsäure DNS und RNS bezeichnet wurden). Ohne den Willen vergleichsweise breiter Bevölkerungsschichten, in jeden Hintern zu kriechen, aus dem es englisch pfurzt, hätte sich der Zirkus allerdings nicht so weit verbreitet.
Beim Militär (ich war bei der anderen Feldpostnummer) habe ich allerdings kaum Sprachverbiegungen erlebt, mal abgesehen von solchen Schwurbeleien wie »das Bereich«. Die NVA war auch nicht russifiziert, mal abgesehen von Schalterpaneelen, die niemand neu graviert hat. Das hat man nach ein paar Wochen nicht mehr wahrgenommen.
»Wilna« ist übrigens russisch, genauso wie »Tiflis«. Beides wurde in der DDR als verstaubt empfunden. »Eriwan« gehört in dieselbe Ecke, nur klingt es noch deutlich mehr nach »gewollt und nicht gekonnt«. –Falk2 (Diskussion) 20:00, 28. Nov. 2021 (CET)
Was richtig ist, ist, dass die deutsche Niederlage, aber auch schon der Braindrain vor dem Krieg, dazu geführt haben, dass Deutsch als Wissenschaftssprache vom Englischen verdrängt wurde.
Richtig ist auch, dass die Befreiung durch die Amerikaner dazu geführt hat, dass vermehrt amerikanische Kultur in Deutschland übernommen wurde.
Völliger Unsinn ist aber, dass das etwas mit "in den Hintern kriechen" zu tun hatte. --Digamma (Diskussion) 21:12, 28. Nov. 2021 (CET)
@Digamma Kwetsch: "Amerikanische Kultur"? You made my day! --Gruenschuh (Diskussion) 23:14, 29. Nov. 2021 (CET)

Mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert wurde die deutsche Öffentlichkeit erstmals so richtig durch die breite Berichterstattung über den Eichmann-Prozess 1961 und die Auschwitzprozesse 1963 sowie der Affäre um deutsche Raketenexperten in Ägypten 1962. Die Auseinandersetzung mit der Nazi-Vergangenheit der bundesrepublikanischen Eliten begann mit der Studentenbewegung ("Achtundsechziger"), für die öffentliche Anerkennung der Verbrechen im Zweiten Weltkrieg war der Kniefall von Warschau 1970 ein entscheidender Schritt. Seitdem spielt meiner Einschätzung nach die "historische Verantwortung" eine größere Rolle in der Außenpolitik (begünstigt auch durch den UN-Beitritt 1973). Einen großen Schub zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit gab es dann 1979 mit der TV-Serie "Holocaust". Ein weiterer Sprung weg vom "veralteten" Denken (bzgl. der "Niederlage" im Krieg) war Weizsäckers Rede 1985. Die Holocaustleugnung wurde erst 1994 in § 130 StGB aufgenommen [8], die Verletzung der Menschenwürde 1960 [9]. Und jeder darf weiterhin Weißrussland, Königsberg oder Agram sagen. Spontane öffentliche Feiern mit Deutschlandfahnen in Fußgängerzonen gab es übrigens schon 1996 beim Gewinn der EM.--Chianti (Diskussion) 20:33, 28. Nov. 2021 (CET)

Danke für die Weizsäckerrede 1985, die war für viele wirklich ein Einschnitt. Aber, und jetzt wird es schwierig meine Gedanken auszuformulieren. Gerade solche Erkenntnisse, auch das mit der TV-Serie Holocaust trifft ja zu, haben die Deutschen zu besseren Menschen gemacht. Zu Menschen, die nicht mit der Nagelbewehrten Keule aus dem germanischen Wald um sich schlagen, sondern die mit viel Würde anderen Nationen begegnen. Aber, ja aber, gerade das hat aber auch diese Schuldgefühle gesteigert und man traut sich weniger. Und dazu zähle ich die Sprache lieber @Digamma. Ich prognostiziere jetzt schon, dass wenn die Angelsachsen nicht mehr Warsaw zu Polens Hauptstadt sagen, sondern den polnischen Namen nutzen werden, wir Deutschen zwei Wochen später uns nicht mehr trauen werden das Exonym Warschau zu verwenden. Schließlich haben wir ja den ..... 22:53, 28. Nov. 2021 (CET) (unvollständig signierter Beitrag von Rolz Reus (Diskussion | Beiträge) )
Die Angelsachsen sagen Krakow, Wroclaw, Poznan, Gdańsk und Szczecin, die Tagesschau verwendet Krakau, Breslau, Posen, Danzig und Stettin.--Chianti (Diskussion) 23:09, 28. Nov. 2021 (CET)
Die Angelsachsen sagen auch Brunswick mit falscher Aussprache oder Hanover. --Rôtkæppchen₆₈ 23:54, 28. Nov. 2021 (CET)
Oder gar Munich! --80.187.116.51 21:02, 29. Nov. 2021 (CET)

Schlauchboot von Calais nach Dover verboten ?Bearbeiten

Verstosse ich als Deutscher gegen ein Gesetz, wenn ich mich an der franzoesischen Kueste in ein Schlauchboot begebe, um damit ueber den Aermelkanal zu fahren ?
Falls ja: Gegen welches ?
Und falls nein: Verstossen EU-Auslaender gegen ein Gesetz, falls sie das tun ?
Falls ja: Gegen welches ?
Und falls nein: Mit welcher Begruendung versuchen dann die Franzosen, diese Leute zurueckzuhalten ?
Klar kann man dabei ertrinken, aber es gibt auch Leute, die den Kanal durchschwimmen - die koennten dabei auch sterben, und trotzdem ist doch nicht verboten. Oder ?
Sicher ist es verboten, ohne Visum nach GB einzureisen, aber das verstoesst nur gegen britisches und nicht gegen franzoesisches Recht. Oder ? -- Juergen 178.202.66.47 23:24, 28. Nov. 2021 (CET)

Probiers mal aus und berichte. Am besten die Ausweispapiere im Meer entsorgen.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 23:38, 28. Nov. 2021 (CET)
(BK) Es ist eine EU-Aussengrenze, ebenso Schengen. Illegaler Grenzübertritt wird eben nicht geduldet. Heisst beide Seiten können das unterbinden, wenn sie die Möglichkeit dazu sehen. Auch haben die Franzosen in den letzten Jahren ihre Gesetze verschärft, das können sie dort durchaus.--Maphry (Diskussion) 23:42, 28. Nov. 2021 (CET)
Meines Wissens verstößt ein Verbot, ein Land zu verlassen, gegen internationales Recht. Auf welcher Rechtsgrundlage kann dann Frankreich verbieten, von Frankreich aus über den Kanal zu schwimmen? --Digamma (Diskussion) 19:17, 29. Nov. 2021 (CET)
Von Frankreich nach England ist zumindest das Schwimmen ausdrücklich verboten, soweit ich weiß. Umgekehrt nicht, es gibt in England sogar einen Verein, der das organisiert. Betrifft nicht direkt deine Frage, weil Schlauchboot ja kein Schwimmen ist, aber nach Schwimmen hast du ja auch gefragt. --Kreuzschnabel 23:57, 28. Nov. 2021 (CET)
Zwischen Frankreich und UK liegt im Kanal eine EU-Außengrenze. Du hast dich als Bootsführer vorher bei den französischen Zoll und Grenzbehörde auszuklarieren und danach in UK einzuklarieren. Beides geht nur in bestimmten Häfen die als Grenzübergangsstelle ausgewiesen sind. Und das gilt vom Sportbootführer bis zum Supertanker. Alles andere wird im schlimmsten Fall als illegaler Grenzübertritt und Einrese gewertet. Für Flüchtlinge gilt natürlich die Genfer Flüchtlingkonvention die solche Grenzübertritte straffrei macht. Für EU Bürger gilt das nicht. --Salier100 (Diskussion) 00:08, 29. Nov. 2021 (CET)
Nun würde ich einen Flüchtling genau dann als Flüchtling bezeichnen, wenn er den Staat verlässt, der ihn verfolgt. Da müsste ihn wohl der Nachbarstaat als Asylant aufnehmen, wenn er sich an die Genfer Konvention hält. Aber wer zehn Staaten weiter in den elften Staat übertreten will, ist doch eigentlich kein Flüchtling aus dem zehnten Staat? Gilt für diesen Grenzübertritt auch noch der Flüchtlingsbegriff? Gilt nach der Genfer Konvention so eine Art Wünsch-dir-was-Ziel-Asylrecht, also „ich will jetzt in den Staat, der zu mir am liebsten ist“? --2003:D0:2F18:1A91:C90D:3697:BCEC:2501 01:10, 29. Nov. 2021 (CET)
Die Genfer Flüchtlingskonvention gilt nur für Flüchtlinge, die aus "Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung" ihr Land verlassen haben - nicht für Arbeitsmigranten. --Chianti (Diskussion) 06:37, 29. Nov. 2021 (CET)
Illegaler Grenzübertritt wird eben nicht geduldet. OK. Aber das ist doch gerade die Frage: Ab wann ist es ein Grenzuebertritt und warum genau ist dieser illegal ? Die Vorschriften zum Grenzuebertritt gelten doch in freiheitlichen Staaten regelmaessig nur fuer die Einreise in das Zielland. Oder ist auch das Verlassen Europas verboten ? Die DDR-Buerger waren eingesperrt und schon der Versuch der Grenzverletzung strafbar, aber das gilt doch wohl hoffentlich nicht in Frankreich ?!?
Also mir geht es im Kern um die Frage, mit welcher Begruendung die Franzosen das Verlassen des Landes verbieten - allein die Tatsache, dass die Briten die Einreise nicht wollen, kann doch dafuer nicht ausreichend sein, weil dazwischen der neutrale Aermelkanal liegt, der breiter ist als die beiden 12-Meilen-Zonen. -- Juergen 178.202.66.47 01:31, 29. Nov. 2021 (CET)
Liebe IP du verwechsest bei der Ersteinreise EU Recht und die Konvention, anonsten kanst du dir deine Polemik sparen, es geht hier um den formellen Grenzübergang von FRA nach UK. @Jürgen, auch wenn du das Recht auf Verlassen des Landes und EU hast hat das über die Grenzübergangstellen zu erfolgen und es gilt grundsätzlich Passpflicht, das ist geltendes EU Recht für die Schengenaußengrenze. Schengeninterne Erleichterungen lass ich mal aussen vor. Deshalb muss der DEU bei einen internationalen Flug durch die Kontrolle am Flughafen und der Skipper hat sich über einen Hafen als Grenzübergangsstelle auszuklarieren. Für viele Bürger in DEU ist das Vollkommen in Vergessenheit geraten, weil wir ja von Schengen umgeben sind und Grenzkontrollstelln nicht mehr existent sind, was ja eigentlich schön ist. Das man Schlauchboote mit Flüchtlingen aufhält kann ich natürlich immer mit akuter Lebensgefahr dieser erklären, ein 08/15 Schlauchboot ist für den Kanal nicht geeignet und ist das ein französisches Behördenschiff können die Leute auch nach Frankreich verbracht werden, auch wenn das Auffischen außerhalb der 12 Meilen Zone erfolgt. Das gilt sogar nach Seerechtsübereinkommen auf hoher See (was der Kanal nicht ist, weil auschließliche Wirschaftszone von UK und FRA). Ist dort nämlich der Flaggenstaat eines Bootes unklar darf es von Kriegschiffen oder Behördenschiffen aufgebracht werden, bei der ausschließlichen Wirschaftszone wird das der verantworliche Staat sein (siehe Arteikel 110 der Seerechtsübereinkommen bei Schiffen ohne Flaggen) Das die staatliche Eingreifsmöglichkeiten an der 12 Meilen Zone endet und die hohe See ein rechtsfreier Raum ist, ist eben eine der veralteten Vorstellungen, die man immer wieder hört aber dadurch nicht richtiger werden, übrigens bis hin zu Juristen. --Salier100 (Diskussion) 03:24, 29. Nov. 2021 (CET)
Vielleicht sind Juristen nicht so fit in Geographie oder Geometrie. Zwischen Calais und Dover ist der Abstand kleiner als 24 Meilen. Dort gibt es also nichts, was außerhalb einer 12-Meilen-Zone ist. --2.174.104.139 07:46, 29. Nov. 2021 (CET)
Die Juristen sind sogar sehr fit. Drum "ignorieren" sie die 12 Meilen Zone und haben den Kontrollort für die Einreise nach UK auf französischen Boden gelegt mit einigen Verträgen, vor allem dem Protokoll von Sangatte und Vertrag von Le Touquet. Ausführlichst in unserem Artikel hier beschrieben (Vorgezogene Grenzkontrollen am Ärmelkanal). Sehr vereinfacht heisst das wohl: Von Frankreich/Belgien kommend (ausser per Flugzeug), kann man gar nicht legal auf UK-Boden einreisen, sondern muss durch die Grenzkontrollen auf französischem Boden. Drum maulen die dort ja immer, dass die Grenze im Ärmelkanal an der französischen Küste läge (was rechtlich nicht ganz korrekt ist, denn die Grenze ist natürlich weiter in der Mitte, aber die Kontrollen sind eben an der Küste (oder im Falle des Eurostars an den Bahnhöfen).--Maphry (Diskussion) 08:25, 29. Nov. 2021 (CET)
+1 Der Artikel ist inzwischen etwas veraltet, weil diese Verträge 2018 mit dem Sandhurst-Vertrag erweitert wurden. Dabei handdelt es sich um einen bilateralen Vertrag zwischen GB und Frankreich, unabhängig von der EU.--Optimum (Diskussion) 17:30, 29. Nov. 2021 (CET)
"Für viele Bürger in DEU ist das Vollkommen in Vergessenheit geraten, weil wir ja von Schengen umgeben sind und Grenzkontrollstelln nicht mehr existent sind, was ja eigentlich schön ist."
Ich bin in der Nähe der Schweizer Grenze aufgewachsen, lange bevor die Schweiz zum Schengengebiet gehörte. Reisen in die Schweiz waren alltäglich. Aber Pässe bzw. Ausweise wurden immer nur bei der Einreise (von Schweizer Grenzern bei der Einreise in die Schweiz, von Deutschen Grenzern bei der Einreise nach Deutschland) kontrolliert, nie bei der Ausreise. --Digamma (Diskussion) 21:19, 29. Nov. 2021 (CET)

Ist euch eigentlich klar, was für eine Errungenschaft die EU ist, wenn wir solche Fragen diskutieren? Was für ein Verständnis von Reisefreiheit das den Menschen gegeben hat? Yotwen (Diskussion) 07:36, 29. Nov. 2021 (CET)s

Mir ja. Weshalb es mir auch völlig unverständlich ist, wie man auf die Idee kommen kann, die EU wieder verlassen zu wollen. Dass ein Krieg in Westeuropa heute undenkbar erscheint und wir uns frei im größten Teil Europas bewegen können, gehört zu den größten zivilisatorischen Errungenschaften der letzten 70 Jahre. --Jossi (Diskussion) 13:12, 29. Nov. 2021 (CET)

Du könntest dich innerhalb des Schengen-Raums von Frankreich nach Belgien treiben lassen und durch widrige Stömungsverhältnisse als dann Schiffbrüchiger ungewollt in England anlanden? --178.165.186.241 12:00, 29. Nov. 2021 (CET)

Der Kanal darf als Seeweg nur befahren werden, wenn man mindestens das International Certificate of Competence vorweisen kann, unabhängig vom Grenzübertritt. Als Deutscher brauchst du also einen Sportküstenschifferschein. --Ralf Roletschek (Diskussion) 18:22, 29. Nov. 2021 (CET)

Damit wären wir auch in etwa bei der Antwort auf die gestellte Frage. Man kann nicht mit beliebigem Fahrzeug und beliebiger Kompetenz (besser: ohne entsprechende Kompetenz und Lizenz) auf jedem beliebigem Verkehrsweg heraumfahren. Das ginge schon auf der Autobahn nicht. Darum können die Franzosen schon einfach verkehrsrechtlich eingreifen. Dass das ganze natürlich einen speziellen Migrationshintergrund hat, ist klar, aber rechtlich (das war die Frage) ist das wohl in Ordnung und keine rechtspopulistische Willkür. Würden die durch den Kanaltunnel marschieren wollen, würden das auch von F gestoppt. Kommt die Flüchtlingskolonne irgendwo über die Autobahn, wird sie auch schnell gestoppt. Der Flüchtling ist in F auch kein Flüchtling mehr. Man kann gegen diesen Staat sagen, was man will, aber er ist eindeutig ein Rechtsstaat, aus diesem ist keine Flucht mehr nötig. Also alles, was mit Flucht zusammenhängt, kann man beim Übergang F > UK vergessen. --2003:D0:2F18:1A01:B0F5:CAA5:DA4E:C72B 18:59, 29. Nov. 2021 (CET)
Ich bin mir nicht sicher, ob man mit einem Schifferschein mit muskelbetriebenem Boot auf den Seeweg darf, mir ist so, als wenn das nur mit Motor ab 15 PS oder Segel gestattet ist. Man ist nicht ausreichend manövrierfähig nur mit Muskelkraft. Kanalschwimmen wird organisiert und mit den Schiffsverkehr abgestimmt. In Seenot darf man natürlich mit einem kleinen Beiboot überall herumrudern, das ist aber nicht gegeben, wenn man damit aus F startet. Es kommt hinzu, daß im Schnitt alle 3 Minuten ein großes Schiff den Kanal durchfährt, mit einem Paddelboot kommt man bei diesem Verkehr nicht durch, da man einfach viel zu langsam ist. --Ralf Roletschek (Diskussion) 19:13, 29. Nov. 2021 (CET)
...ach was, die Laura is als 13-jähriger Teenager auch einfach mal schnell rüber nach Lowestoft gesegelt, aber wie sie selbst mal in einem Vortrag gesagt hat ist der Kanal wegen dem beschissenen Wetter, dem vielen Wind und dem Schiffsverkehr dort das schlimmste Gewässer wo man sich aufhalten kann (a horrible piece of water,... https://youtu.be/BA60BScgmzw?t=574 ) --Btr 22:17, 29. Nov. 2021 (CET)
@Ralf Roletschek, als Deutscher braucht man streng genommen außerhalb deutscher Hoheitsgewässer überhaupt keinen Bootsschein. Der SBF gilt nämlihc nur in DEU, so stehts in der Verordnung (§1 SeeSpbootV). Das andere Länder den auch Verlangen bei deutsch beflaggten Booten liegt an der Gegenseitigkeit. Der SKS ist eine gewerblicher Bootsführerschein und für Privatleute nicht notwendig. Beides hat mit Grenzübertritt nichts zu tun. Was man braucht ist die Ausklarierung im letzten Hafen als Grenzübergangsstelle und es darf auch nur ein Hafen als Grenzübergangsstelle angelaufen werden. --Salier100 (Diskussion) 00:15, 30. Nov. 2021 (CET)

Unter Klarierung steht, dass das nur den Verkehr in Haefen betrifft, und aus dem Textzusammenhang geht hervor, dass nur die gewerbliche Schiffahrt angesprochen ist: Ich kann daraus nicht ableiten, dass es einem Privatmann verboten ist, mit einem Schlauchboot vom Strand abzulegen. Ebenso glaube ich nicht, dass internationale Vertraege (hier ueber die Kontrollen in Frankreich vor der Ausreise Richtung UK) irgendeine unmittelbare Wirkung auf einen Bootsfuehrer haben, sondern dazu bedarf es schon der Umsetzung in nationale Gesetze. Und nach diesen hatte ich gefragt.
Aehnlich wie die Regeln fuer die Benutzung eines Hafens hier nicht anwendbar sind oder die fuer den Eurotunnel, der natuerlich nur unter Einhaltung von Regeln befahren werden darf, ist es mit der Analogie zu den Abflugkontrollen im Flughafen: Startet man mit einem Kleinflugzeug von einer Wiese, braucht man auch keine Abflugkontrollen, sondern erst mal nur die Sichtflugregeln einzuhalten.
Bleiben die Schiffahrtsregeln innerhalb der 12-Meilen-Zone: Es mag sein, dass das Befahren eines Seewegs mit einem Schlauchboot verboten ist, aber ebensowenig, wie man einem Autofahrer das Losfahren verbieten kann, wenn angekuendigt hat, spaeter auf der Autobahn die Geschwindigkeitsbegrenzung zu uebertreten, kann man einem Schlauchbootfahrer das Abfahren vom Strand verbieten, weil er spaeter verbotenerweise in einen Seeweg fahren will. Schliesslich reden wir hier ja nicht von einem angekuendigten Verbrechen, bei dem die Polizei bereits beim Bekanntwerden der Absicht praeventiv eingreifen darf, sondern lediglich von einer geplanten Ordnungswidrigkeit.
Und zurueck zu meiner Eingangsfrage: Wo genau ist das Ablegen mit einem Schlauchboot vom Strand verboten: Ueberall in der EU, nur am Aermelkanal oder nur dort, wo Schiffahrtsrouten nahe am Ufer verlaufen ? -- Juergen 217.61.206.127 19:54, 1. Dez. 2021 (CET)

29. NovemberBearbeiten

Falsche Angaben im ImpressumBearbeiten

Guten Tag, hab eine Frage: Wer ist in Deutschland zuständig für falsche Betreiber und falsche Angaben im Website-Impressum? Die auf der Website genannten Mail-Adressen und Daten gibt es garnicht. --79.98.216.88 13:06, 29. Nov. 2021 (CET)

Siehe Impressumspflicht#Ordnungswidrigkeiten und Zuständigkeiten. 62.157.14.22 13:19, 29. Nov. 2021 (CET)

Etwas banale Scrabble FrageBearbeiten

Ist es möglich, bei Scrabble ein Wort mit 4 Buchstaben zu bilden, das 11+9 Punkte gibt? Ich meine, das ist vom Spielfeld her (Buchstabendoppler/trippler) nicht möglich oder stehe ich auf dem Schlauch oder übersehe eine Regel? --217.238.209.141 14:17, 29. Nov. 2021 (CET)

Falls du 11 "Basispunkte" und den Buchstabentrippler für einen Stein mit Wert 3 meinst: K4O3C4H0 ergibt 11 Punkte, wenn man für das H den Joker (0 Punkte) nimmt.--Chianti (Diskussion) 14:49, 29. Nov. 2021 (CET)
Sicher? MMn bedeutet "dreifacher Buchstabenwert", dass der Wert des Buchstabens dreifach zählt und nicht zusätzlich 3x Buchstabenwert. Das wären dann 11+6. --Optimum (Diskussion) 17:44, 29. Nov. 2021 (CET)
Stimmt auch nicht. Nach Scrabble zählt das O nur zwei Punkte: 10+4. --Expressis verbis (Diskussion) 19:11, 29. Nov. 2021 (CET)
Es gibt Felder für doppelten Buchstabenwert, die nur ein normales Feld dazwischen haben. Dann kann man legen Wert 6 doppelt, Wert 1, Wert 3 doppelt, Wert 1, ergibt 11+9. --BlackEyedLion (Diskussion) 21:21, 29. Nov. 2021 (CET)
Wie 11+9? Zählt Boxe mit dreifachem B (3*3=9) O (2) X (8) E (1) = 11 + 9? --MannMaus (Diskussion) 23:49, 29. Nov. 2021 (CET)
Auf diesen Feldern klappt das zB mit dem Wort NIXE. 1+1+8+1=11 Buchstabenwert laut Aufdruck auf den Buchstaben. N und X jeweils doppelt, sind 1+8=9 Zusatzpunkte laut Buchstabenverdopplungsfeldern.--193.80.234.31 17:25, 30. Nov. 2021 (CET)

Unbekanntes GerätBearbeiten

 
Unbekanntes Gerät

Das Gerät im Bild besteht aus Metall. Hat federnde "Kämme". Runter gedrückt mit einem Farbstift. Scharnier lässt es zusammenklappen. Dann greiffen die "Kämme" genau ineinander. Die Teile in der Mitte sind eine Art Kurbeln. Sie sind innerhalb der Gehäuses mit Zahnrädern (Je eins an jeder Kurbel und eins genau in der Mitte dazwischen) fix verbunden. Dreht man an einer Kurbel macht die andere genau das Gleiche. Was könnte das sein? --Netpilots 14:37, 29. Nov. 2021 (CET)

wenn Motor drin: Rückspuler Kassetten? Wenn nur Magnete drin sind; Kassetten-Löscher? --217.226.150.7 15:03, 29. Nov. 2021 (CET)
Kann ich mir nicht vorstellen. Bei einer Kassette drehen sich die Rollen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:12, 29. Nov. 2021 (CET)
Die Zapfen sitzen exzentrisch auf den Laufscheiben, möglicherweise selbst drehbar. Das kann de facto eine Art Planetengetriebe zum Ausgleich darstellen, außerdem greifen die nicht formschlüssig und können eine Menge Schlupf umsetzen. --Kreuzschnabel 15:52, 29. Nov. 2021 (CET)
Wie sieht die Unterseite aus? --Magnus (Diskussion) 15:36, 29. Nov. 2021 (CET)
Sind die oberen Kämme auch federnd? Lässt sich mit der Kurbelei der maximale Federweg der unteren Kämme verstellen? --2.174.104.139 17:11, 29. Nov. 2021 (CET)
Wenn ich das richtig erkenne, schließt das Kästchen nicht komplett. Vielleicht legt man etwas Bandförmiges mit Löchern längs zwischen Ober- und Unterteil. Die Zapfen halten das Teil fest, die Kämme formen den Rand um oder drücken zwei Teile zusammen. Wenn die Kämme zusammenliegen, müßte seitlich etwas Luft zwischen den Zinken sein. Durch das Getriebe kann die Postion beider Zapfen leicht geändert werden, wobei ihr Abstand gleich bleibt. 62.157.14.22 18:17, 29. Nov. 2021 (CET)

das ist ein Gerät zum Schärfen von Rasierklingen [10].--Chianti (Diskussion) 19:27, 29. Nov. 2021 (CET)

<small>Hast Du so eins, oder wie bist Du darauf gekommen (staun) --2A02:908:2D12:8BC0:B9AB:F54F:B790:BF28 20:43, 29. Nov. 2021 (CET) </small> --2A02:908:2D12:8BC0:B9AB:F54F:B790:BF28 20:43, 29. Nov. 2021 (CET)
Yandex Bildersuche über imgops.com    --Chianti (Diskussion) 21:34, 29. Nov. 2021 (CET)
Danke! Und ich hätte gedacht, das/der Gerät sollte unendliche lange Fädchen in der Auskunft und in WD:K aufwickeln ... SCNR --2rhb (Diskussion) 22:13, 29. Nov. 2021 (CET)

Tausend Dank an Chianti. Ich bin fast sprachlos. Wollte die anderen Vermutungen kommentieren, was sich jetzt erübrigt. --Netpilots 22:46, 29. Nov. 2021 (CET)

Bei mir erkennt Google Lens das Gerät, wenn ich die Abbildung vom Bildschirm abfotografiere. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:37, 30. Nov. 2021 (CET)
Gut zu wissen was es alles an Bildsuchen gibt. Bei mir findet Google Bildsuche nichts Brauchbares. Yandex über imgops.com wie Chianti schreibt, ist aber top. Möglich das Google Lens anders arbeitet und so gute Resultate liefert. Man (der Fragesteller) hätte selbst was machen können, hätte er von Yandex und Co. gewusst. Nun haben in WP:Aukunft nicht nur Frager und Antworter wertvolle Informationen erhalten, sondern auch die Fantastillion Leser welche nicht geantwortet haben. Wieder mal eine WinWin-Situation dank Wikipedia mit ihren cleveren Benutzern. --Netpilots 14:35, 30. Nov. 2021 (CET)
Ich vermute, dass Google bei der Bildersuche sich auf völlig identische Bilder beschränkt (und da auch wirklich sehr viele Treffer findet), einen "intelligenten" Algorithmus - wie ihn Yandex verwendet - dagegen in die "Lens"-App gepackt hat. Tineye hat seine Stärken in der Erkennung von Ausschnitten bzw. gecroppten Bilden und in der Sortierfunktion. --Chianti (Diskussion) 14:53, 30. Nov. 2021 (CET)

Rückstände bei Campher?Bearbeiten

Guten Tag,

ich habe mir bei einen Onlinehändler Campher gekauft, wenn ich den in ein Wasserbad gebe, bleiben immer weiße Rückstände übrig - ich habe das Wasser zur Probe zum kochen gebracht und trotzdem bleibt ein Rückstand - ist das normal ("naturprodukt")? Die vorigen Chargen hatten das nämlich nicht...

Mit freundlichen Grüßen

--2A01:598:9989:7CCF:99AF:D306:5FC2:BDF2 14:50, 29. Nov. 2021 (CET)

Da müssten wir schon wissen, was außer Campher noch drin ist (reiner Campher wir es sicher nicht sein), bzw auch, in welcher Form es vorliegt (flüssig, Pulver etc). --217.226.150.7 15:49, 29. Nov. 2021 (CET)
Vielleicht liegt's nur am Wetter? Wie in einem Sturmglas --2.174.104.139 17:21, 29. Nov. 2021 (CET)

Auf der Packung steht nur: "Kampfer - kristallin, Cinnamomum Camphora, Naturrein, Herkunft China" Ein Analysezertifikat ist leider nicht dabei :D

Mit freundlichen Grüßen

--2A01:598:9910:F32D:4981:F010:E18B:BBA8 15:59, 29. Nov. 2021 (CET)

„Naturrein“ ist etwas anderes als „Ph. Eur.“ oder p.a.. --Rôtkæppchen₆₈ 16:04, 29. Nov. 2021 (CET)

Also: Campher ist ja eigentlich schlecht löslich in Wasser (je nach Qualität 1-2 g/Liter). Dein weisser Rückstand ist wahrscheinlich einfach Campher (und was du wohl mit dem Campher im Wasserbad vorhast??) -- Tschimu (Diskussion) 16:51, 29. Nov. 2021 (CET)

Nun, das soll keine Unterstellung sein, aber bei so einen kristallinen Zeug, könnte man ja noch irgendwas anderes hinzumischen, um mehr Gewinn zu machen. Und in einer engen Sauna ist es dann vielleicht nicht so gut, irgendwelche halogenierten Kohlenwasserstoffe zu inhalieren, also nur als Beispiel... :D Kann man denn die Reinheit selber irgendwie testen? Also ich meine ohne HPLC oder sowas...

--2A01:598:9988:648A:8EA1:96EF:2CDA:6C6F 17:23, 29. Nov. 2021 (CET)

Es ist geplant, bald großfächig Drug-Checking anzubieten. Vielleicht nehmen die sowas auch an - ist ja immerhin zum inhalieren und könnte gesundheitsschädlich sein. --84.58.122.195 20:15, 29. Nov. 2021 (CET)

Ja und ich merke immer wieder, dass ich das Chemiestudium nicht nach einen Semester hätte abbrechen sollen :D Naja ich schmeiß es lieber weg, denn bei den "natürlichen" Mentholkristallen hatte ich solche Abweichungen nie. Trotzdem danke!

Mit freundlichen Grüßen (nicht signierter Beitrag von 2A01:598:998A:A9B6:F3AE:A8B4:A55C:4700 (Diskussion) 21:35, 29. Nov. 2021 (CET))

--2A01:598:9983:C00D:BB8C:61C0:D3EE:7906 21:37, 29. Nov. 2021 (CET)

Solche Rückstände sind oft Trennmittel wie Talkumpulver, Stärkepulver, Mehl etc. Man gibt es dem Produkt bei der Verarbeitung bei, damit es nicht an Behälterwänden und Werkzeugen anhaftet.--Giftzwerg 88 (Diskussion) 00:45, 30. Nov. 2021 (CET)
Dagegen würde eine Wasserdampfdestillation helfen. Möglicherweise bekommt die auch jemand mit einem Semester Chemie hin. --Rôtkæppchen₆₈ 01:33, 30. Nov. 2021 (CET)

Unterputzsteckdosen in die DeckeBearbeiten

Hallo, in den Wänden ist es Standard, da "spielt" keiner an blanken Drähten rum, um einen Fernseher, eine Stehleuchte oder einen Radiowecker zu montieren. Stecker rein und gut. In die Steckdose kann man für Smarthome ein externe Bedienung zwischenstecken. Wo es nicht klappt: ist die Decke. Ich (Elektriker) muüsste im Dunkeln (Sicherung ist draußen), mit Taschenlampe zwischen den Zähnen Drähte in Lüsterklemmen einführen und schrauben festdrehen und gleichzeitig (wenns dumm läuft) die Leuchte halten, die anschließend erst befestigt wird (weil die Kappe den Stromanschluss verdeckt). Klar klappt das, habe ich ja oft genug gemacht. Doof ist es trotzdem. Warum nicht einfach im rohbau eine Unterputzsteckdose in die Decke setzen, Haken daneben: Leuchte in den Hacken hängen, den Stecker der Leuchte in die Steckdose, Kappe hochschieben, fertig. Habe ich noch nie gesehen. Chef ist gerade im Urlaub, kann ich jetzt nicht fragen. Ich bin aber nur Geselle, deswegen die Frage: was würde (Vorschriften, DIN etc) gegen so ein Verfahren sprechen? Ehe ich mich nächste Woche beim Chef blamiere, würde ich gerne wissen, ob sowas ginge? --217.226.150.7 15:00, 29. Nov. 2021 (CET)

Hilft dir der Artikel Installationszone? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 15:30, 29. Nov. 2021 (CET)
Und wozu der Murks? Ich arbeite bei mir ab und zu auch an der Decke, aber da reicht mir eine Stehlampe mit einem Reflektor, die ich einigermaßen drehen kann, und mit einer Verlängerungsschnur irgendwo an der Wand anschließe. Wenn mir eine Wohnung mit einer Hakensammlung und Dosen angeboten würde, so verlange ich Geld zurück und suche weiter. -jkb- 15:43, 29. Nov. 2021 (CET)
Okay, Danke. Das war jetzt Deiner persönliche Meinung. Nach der hatte ich aber nicht gefragt und sie wäre auf dieser Seite (siehe Seitenintro) auch nicht zulässig. Hast Du noch eine fachlichen Hinweis? Du bist Kollege (andere haben an blanken Drähten nichts zu schaffen? --217.226.150.7 15:52, 29. Nov. 2021 (CET)
In meiner Wohnung Baujahr 1985 ist das Standard. Da sind 55-mm-UP-Dosen in der Decke. Da müsstest Du nur noch auf Deine Kosten UP-Schukosteckdosen montieren und fertig. Bei meinem Bruder in der Garage ist der Torantrieb über eine an der Decke montierte Schukosteckdose angeschlossen. Das erspart den Trennschalter. --Rôtkæppchen₆₈ 15:49, 29. Nov. 2021 (CET)
„Elektriker“ und „Lüsterklemmen“ in einem Satz? --Kreuzschnabel 15:55, 29. Nov. 2021 (CET)
Der Profi nimmt Käfigklemmen. Der Mehrpreis der Klemmen wird durch die Arbeitszeitersparnis wieder aufgewogen. --Rôtkæppchen₆₈ 16:01, 29. Nov. 2021 (CET)
Chef ist sehr sparsam. "Lüsterklemmen" sind billiger. Er kauft ein, nicht ich. Außerdem zahlt der Kunde ja nach ZA... --217.226.150.7 16:56, 29. Nov. 2021 (CET)
In Schweden gibt es eigene kleine Steckdosen für die Deckenlampen. Nix mit Lüsterklemmen fummeln und daher viel sicherer. --80.187.116.51 20:58, 29. Nov. 2021 (CET)
Das System heißt DCL und gibt es von verschiedenen Herstellern. Das ist aber noch teurer als Käfigklemmen, also nichts für den Chef von 217.226.150.7. --Rôtkæppchen₆₈ 21:29, 29. Nov. 2021 (CET)
Das ist das französische Dispositif de Connexion Luminaire, dort seit 2001 für Neubauten und Renovierungen Pflicht. Ist international normiert (anglisiert als Device for Connection of Luminaires) und auch in Norwegen seit 2010 Pflicht, obwohl dort vorher bereits ein Lampen-Decken-Steckdosensystem etabliert war, Lampestik genannt. Das schwedische System ist wieder ein anderes, und es gibt noch diverse weitere (EDIT: na gut, mindestens eines) - das Digital Museum of Plugs and Sockets hat da eine schöne Übersichtsseite. --Karotte Zwo (Diskussion) 10:59, 30. Nov. 2021 (CET)
Ganz herzlichen Dank! --217.226.150.42 11:21, 30. Nov. 2021 (CET)
@IP: Wie heißt euer Betrieb? Ich möchte ihn nicht versehentlich mit einer Installationsarbeit beauftragen. Lüsterklemmen hören deutlich auf, billiger zu sein, wenn das Brandrisiko durch gelockerte Schraubverbindungen mit einkalkuliert wird. Und dafür wird die Feuerversicherung deinen Chef in Regress nehmen, wenn ihr auf seine Weisung hin Lüsterklemmen verbaut, was ganz und gar nicht Stand der Technik ist, also sieh zu, dass du den Laden vor der Insolvenz verlässt. --Kreuzschnabel 23:53, 29. Nov. 2021 (CET)
In gewissen Bereichen dürfen Lüsterklemmen (ich rede von denen mit zwei Schrauben, das andere sind Dosenklemmen) noch verwendet werden. Lüster kommt ja von Leuchten. Sie entsprechen aber nicht mehr dem Stand der Technik und gute Elektriker tauschen sie aus wenn sie diese in einer alten Hausinstallationen finden. Euer Meister ist ja scheinbar sowieso ein Sparfuchs, anonsten hätte er euch mal Stirnleuchten für ein paar Euro spendiert, damit kann man dan wesentlich schneller Arbeiten. Aber es gibt dan schon Kunden denen fällt solch unprofessionelles Arbeiten auf --Salier100 (Diskussion) 00:36, 30. Nov. 2021 (CET)

Gut, "Lüsterklemmen, Licht und Firma" haben wir nun genug durch. Danke für eure Meinungeb. Die war aber nicht gefragt (und gehören ins Café). Ich wollte aber etwas zu den Steckdosen in der Decke wissen. zwei Hinweis ehabe ich bekommen. Dafür danke ich euch herzlich. --217.226.150.42 10:53, 30. Nov. 2021 (CET)

Ich (Elektrik-Laie) habe mich immer schon gewundert, weswegen es an der Decke keine Steckdosen gibt und dort mit Drähten gefummelt wird.--Doc Schneyder Disk. 11:26, 30. Nov. 2021 (CET)
Das ist auch anderswo so. Steckdosen für ortsfeste Elektroherde sind in Deutschland unbekannt. Auch bei Wandtelefonen deutscher Bauart gab es keinen Stecker, sondern nur Aderklemmen. Aber durch die Liberalisierung des Fernsprechendgerätemarktes setzte sich ganz schnell die amerikanische Norm durch. Bei Elektroherden und Deckenlampen gab es nie ein staatliches Monopol und trotzdem sind hierzulande Steckverbinder dafür selten. --Rôtkæppchen₆₈ 11:35, 30. Nov. 2021 (CET)
„sondern nur Aderklemmen“ stimmt so nicht, siehe Anschlussdose (Telefon). ADo-4 habe ich selbst Ende der 80er noch installiert, unter den fachlichen Argusaugen eines Telekomikers. Die feste Aderklemmung (die nicht mal angefasst werden durfte) war allerdings in Privathaushalten mit gemieteten FeTAp der Standard. --Kreuzschnabel 17:32, 30. Nov. 2021 (CET)
Stimmt nicht. ADo 4 gab es in Privathaushalten nur bei Installationen mit mehreren Dosen, aber nur einem (Tisch-)Apparat. VDo 4 war Standard für Tischapparate und da ist ein vierpoliger Steckverbinder drin, war aber oft verplombt. Beim Wandtelefon waren die Aderklemmen im Montagerahmen, der aber kein separates Teil, sondern Zubehör des Telefonapparats war. Leider finde ich auf die Schnelle kein Rückseitenfoto eines FeWAp 751/791. Hier findest Du den Montagerahmen des FeWAp 611 mit Aderklemmen für die Leitungen und Steckkontakten für den Apparat. --Rôtkæppchen₆₈ 18:17, 30. Nov. 2021 (CET)
Zur Frage: Nichts spricht dagegen, Steckdosen in die Decke zu setzen, es ist nur nicht üblich. Schlag es deinem Chef also gern vor. Der hier erzeugte Mehrwert geht aufs Haus – er möge seinen Mitarbeitern bitte Stirnlampen zum Arbeiten kaufen (Stückpreis 16,76, Umsatzsteuer bekommt er ja zurück) und von Lüster- auf Käfigklemmen umsteigen (oder seiner Betriebshaftpflicht melden, dass er Lüsterklemmen verbaut). Wenn sein Gegenargument lautet, dass das Arbeiten länger dauern muss, weil der Kunde ja die Arbeitszeit zahlt, dann wird er bald aus dem Markt gedrängt von Mitbewerbern, die schneller und daher effizienter arbeiten. Und bestell ihm von mir, wie man als Unternehmer so denken kann, sei mir schleierhaft. --Kreuzschnabel 17:43, 30. Nov. 2021 (CET)
Elektriker bin ich zwar nicht, aber … spare ich wirklich Arbeit, wenn ich statt einer Deckenlampe eine Steckdose an der Decke montiere? Für den Elektriker ergibt sich m. E. keine Einsparung von Fummelei. Die gibt es frühestens, wenn der Kunde seine Hängeleuchte tauscht. Und dazu braucht er dank Steckdose keinen Elektriker mehr. Yotwen (Diskussion) 10:16, 1. Dez. 2021 (CET)
Doch, braucht er – um einen Schukostecker an seine neue Hängelampe zu montieren :) --Kreuzschnabel 18:17, 1. Dez. 2021 (CET)
Bei Betondecken ist der Einbau von jeder möglichen versenkten Dosenform immer ein Problem. Die müssten schon beim Rohbau vorgesehen werden. Dazu müsste der Planer aber wissen, wo der spätere Nutzer der Räume die Lampen eigentlich haben will. Ich muss bei mir in der Stube nur mal an die Decke gucken, dann frage ich mich, was der Planer eigentlich geraucht oder getrunken hat. Was immer es war, getaugt hat es nichts. Nicht jeder verziert die einzige Raumecke ohne danebenliegendes Fenster oder Tür mit einer Eckbank – und nur diese Möglichkeit konnten sich die Planer vorstellen. –Falk2 (Diskussion) 18:41, 1. Dez. 2021 (CET)
Da die Leerrohre und UP-Dosen in Wänden und Böden vor dem Betonguss installiert werden müssen, könnte man das bei Betondecken in Ortbeton oder Halbfertigteil genauso machen. Nur bei ganz fertigen Betondecken müsste man dann Schlitze klopfen und Kernbohrungen für die Dosen machen. Ich sehe es nicht als grundsätzliches Problem an, bereits im Rohbau 55-mm-Dosen an den vorgesehenen Leuchtenpositionen anzubringen. Ob Du dann da DCL-Dosen oder Lüsterklemmen installierst bleibt dann Deinem Budget überlassen. Ich hab jedenfalls meine Leuchten direkt an die aus der 55-mm-Dose ragenden Drähte geklemmt. Bei Altbauten sieht das aber anders aus. Ich habe 35 Jahre in einem Haus aus dem Jahr 1951 gewohnt, wo die Decken aus Holzbalken mit oben Dielen und unten verputzten Schilfmatten waren. Da konnte man nichts an der Decke anbringen und die Haken für die Deckenleuchten mussten in einen der Balken geschraubt werden. Dort eine Dose zu installieren wäre nur aufputz auf einen der Balken gegangen und das hätte unästhetisch ausgesehen. --Rôtkæppchen₆₈ 00:34, 2. Dez. 2021 (CET)

Grüner Daumen! – außer bei Küchenkräutern?Bearbeiten

Ich behaupte von mir, im Besitz eines grünen Daumens zu sein. Zwischen Couch und Schreibtisch wächst und gedeiht der Ohrenkaktus, und die Efeututen ranken sich schrankauf und -ab. Fast wähnt man sich im Indoor-Garten-Eden. Nur die Küchenkräuter wollen nicht so, wie ich es will: Die Petersilie aus dem Supermarkt eingetopft? Lässt die Köpfe hängen schon am Folgetag! Den Salbei vom Wochenmarkt auf die Fensterbank gestellt? Der schnelle Tod! Säufzend muss ich mich so mit dem flüchtigen Blick durch das Küchenfester auf das stolze Basilikum meiner Nachbarin und meine Nachbarin zufriedengeben. Was mache ich bloß verkehrt? 80.71.142.166 19:05, 29. Nov. 2021 (CET)

Du topfst nicht um. Die Plastiktöpfe aus dem Supermarkt sind zu klein für die Menge an eingepflanzten Kräutern bzw. deren Wurzeln. Also umziehen in einen größeren Topf [11] und am besten noch aus dem Kräuterbüschel zwei oder drei machen und in separate Töpfe [12] oder mit Abstand in einen Blumenkasten verpflanzen. Auf die Art hatte ich einen ganzen Spätsommer lang Basilikum aus nur einem Topf vom Supermarkt.--Chianti (Diskussion) 19:48, 29. Nov. 2021 (CET)

In der Gärtnerei wird mit Düngerlösung befeuchtet, im Handel und bei dirzuhause mit schnödem Leitungswasser. Dadurch nimmt der Turgor ab und die Pflanze lässt alles hängen. Dann wird die Pflanze mit Wasser übergossen bis gar nichts mehr geht. In einem Supermarkt-Großhandel meist zuwenig gegossen (1.Absterben von Feinwurzeln), im Kleinhandel zuviel (2.Absterben der Feinwurzeln), Abhilfe: Kräuter in einer Gärtnerei kaufen und erst giessen, wenn der ins Substrat eingesteckt Finger trocken bleibt. Keine Staunässe im Untersetzer lassen. --178.115.70.175 03:51, 30. Nov. 2021 (CET) Wo hast du deine Kräuter hingestellt? Drinnen oder draussen? Bei mir gedeihen die nur draussen (aber natürlich nicht jetzt in der kalten Jahreszeit). Drinnen gehts meist schief. Und immer umtopfen in einen grösseren Topf. --194.56.48.109 14:28, 30. Nov. 2021 (CET)

Vielen Dank Euch beiden! Das werde ich ausprobieren. Vielleicht lade ich im Erfolgsfall die Nachbarin dann endlich auf selbstgezogene bzw. -genudelte Salbei-Gnocchi ein. 80.71.142.166 21:26, 30. Nov. 2021 (CET)
Außer-Topic: Ich hatte jahrelang auf meinem Balkon ein großes Hochbeet stehen, in dem ich zahlreiche Kräuter und Gemüsesorten angepflanzt hatte, jetzt habe ich dafür keine Zeit mehr. --Ricardalovesmonuments (Diskussion) 21:34, 30. Nov. 2021 (CET)

Navi HöhenangabeBearbeiten

Ich warte noch auf jemanden und sitze in meinem Auto auf einem Parkplatz. Der Motor ist aus, das Navi ist an. Mein Blick fällt auf das Navi, und ich sehe, dass sich die Höhenangabe laufend ändert, obwohl das Auto ja still steht, manchmal im Sekundentakt, mal abwärts, mal aufwärts, zwischen etwa 220 bis 250 m Höhe. Wie kommt so etwas? --Morino (Diskussion) 23:41, 29. Nov. 2021 (CET)

Technisch kann GPS Höhe ebenso präzise feststellen wie Länge und Breite. Aber dein GPS legt vermutlich mehr Wert auf laterale Genauigkeit (also Länge und Breite) als auf exakte Höhenmessung. Für laterale Genauigkeit sind Satelliten im Zenit unbrauchbar und Satelliten in halbhoher Position günstiger, für eine exakte Höhenmessung wäre es umgekehrt. Es hängt also nur an der Satellitenauswahl. --Kreuzschnabel 23:49, 29. Nov. 2021 (CET)
Ergänzung: Dann kommt es noch drauf an, wo sich dein Parkplatz befindet – allein auf freiem Feld, im Wald oder zwischen Gebäuden? Eine recht anschauliche Darstellung der Faktoren zur GPS-Genauigkeit findest du hier. --Kreuzschnabel 07:51, 30. Nov. 2021 (CET)
Die Graphik oben in dem Artikel zeigt es ganz schön: Schon in der Lage können Abweichungen über 10 m von der tatsächlichen Position (oder dem Mittelwert) auftreten. Die Höhengenauigkeit ist noch geringer (um den Faktor 1,5). Mit so großen Abweichungen ist bei ungünstiger Position des Empfängers (zwischen hohen Häusern, unter Bäumen) zu rechnen. 62.157.14.22 09:01, 30. Nov. 2021 (CET)
Ja, das war innerorts, ein verwinkelter Parkplatz zwischen Gebäuden.- Vielen Dank für die Informationen. --Morino (Diskussion) 13:34, 30. Nov. 2021 (CET)
Kommt noch hinzu, dass das Navi die ermittelte GPS-Position nicht 1:1 wiedergibt (dann würde man auch in Länge und Breite munter hin und her hüpfen), sondern Plausibilitätschecks darauf macht. Wenn du dich eben 10 Meter in die eine Richtung bewegt hast, das GPS nun aber sagt, dass du dich wieder 10 Meter in die andere Richtung bewegt hast, wartet das Navi vielleicht lieber die nächste Messung ab oder nimmt einfach mal an, dass du dich gar nicht oder weiter in dieselbe Richtung bewegt hast. Wenn das GPS sagt, du bist auf dem Acker, macht das Navi vielleicht bevorzugt die Strasse nebendran. In der Höhe interessiert das Navi das alles nicht, da gibt es die Messung halt ungefiltert weiter. --Karotte Zwo (Diskussion) 13:42, 30. Nov. 2021 (CET)

30. NovemberBearbeiten

BankenbriefeBearbeiten

Wegen des Urteils vom Bundesgerichtshof verschicken Banken aktuell reihenweise Briefe mit der „Bitte“ um „aktive Zustimmung“ zu den neuen „Geschäftsbedingungen“. Was passiert eigentlich, wenn man nicht antwortet? Fliegt man dann raus? Und was soll so ein Satz: „Wichtig zu wissen: Mit Ihrer Zustimmung ändert sich nichts an den Ihnen bisher mitgeteilten Preisen und Konditionen. Ebenso bleiben alle mit Ihnen individuell vereinbarten Kontidtionen unberührt.“ ??? Ich versteh die Welt nicht mehr.  Vorlage:Smiley/Wartung/traurig  --Andrea (Diskussion) 08:43, 30. Nov. 2021 (CET)

Zur Frage, was passiert, wenn man nicht antwortet: Ja, über kurz oder lang wird die Bank dann vermutlich von sich aus kündigen, zumindest im standardisierten Privatkundengeschäft. (Im Private Banking mag das ein wenig anders aussehen, da werden gelegentlich individuelle Sonderkonditionen vereinbart, aber als normalsterblicher Kunde sollte man sich da nichts erwarten.)
Zur zweiten Frage nach dem Hinweissatz: Die Bank holt mit dem Brief die Zustimmung zu bereits vergangenen Preisänderungen ein. Es gibt also keine neuen, Dir noch nicht mitgeteilten Preisänderungen. --77.87.224.99 09:05, 30. Nov. 2021 (CET)
Nicht unbedingt bei jeder Bank, man sollte die Bankschreiben sorgfältig lesen. Meine Bank will gleich noch die Zustimmung zu einer Konditionenanpassung für das Girokonto zum 01. April 22 (Einführung von monatlichen Kontoführungsgebühren) und zu Negativzinsen... ich vergleiche noch Preise und Konditionen mit der Konkurrenz, bevor ich irgendwas davon zustimme. -- Chuonradus (Diskussion) 10:06, 30. Nov. 2021 (CET)
Na klar - ich bezog mich nur auf den Satz der Fragestellerin. In anderen Fällen können natürlich beliebige weitere Preisanpassungen erfolgen. --77.87.224.99 13:48, 30. Nov. 2021 (CET)
"Was passiert, wenn man nicht antwortet?" Mit welcher Begründung will/würde die Bank denn kündigen? Es besteht ein Vertragsverhältis. Eine Seite will Vertragsbedingungen nachträglich ändern. Wenn die andere Seite das nicht will, dann kann man kündigen? Halte ich für "sittenwidrig".--Wikiseidank (Diskussion) 14:44, 30. Nov. 2021 (CET)
Die Bafin hat mit Kündigungen durch die Bank grundsätzlcih kein Problem: hier ...Sicherlich Post 15:44, 30. Nov. 2021 (CET)
Mit dem Rechtsbegriff der Sittenwidrigkeit wäre ich eh vorsichtig, bei einem Kontoführungsvertrag handelt es sich regelmäßig nicht um einen Knebelvertrag (der Kunde kann jederzeit zu einer anderen Bank wechseln) und ein wucherisches Geschäft in Rechtssinne liegt auch nicht vor – selbst wenn mancher Kunde dies subjektiv so empfindet, von den rechtlichen Voraussetzungen des Wuchers sind die Verträge der Banken weit entfernt.
Du meintest wohl eher „Treu und Glauben“ (§ 242 BGB). Aber auch dieser Paragraf dürfte eher selten im Zusammenhang mit Bankgeschäften zur Anwendung kommen. Bei einem Kontoführungsvertrag handelt es sich um ein Dauerschuldverhältnis und da sind Vertragsanpassungen selbstverständlich und in den AGB sorgsam geregelt. Wenn ein Vertrag im Zweifelsfall auf Jahrzehnte Dauer angelegt ist, bleiben Änderungen und Anpassungen nun mal nicht aus, von Änderungen in der Rechtsprechung, die von den Banken umgelegt werden müssen ganz zu schweigen. Von daher kann eine Bank durchaus die Änderung ihrer Vertragsbedingungen durch den Kunden verlangen, sofern die rechtlichen Voraussetzungen eingehalten werden (sie dürfen – verkürzt ausgedrückt – nicht rechtsmissbräuchlich sein und den Kunden nicht unangemessen gegenüber der Bank benachteiligen). Wenn der Kunde die Vertragsanpassung verweigert, ist dies gem. den AGB der Banken ein Kündigungsgrund, wobei die Bank davon ausgeht, dass die Nichtannahme der neuen Vertragsbestandteile einem Kontokündigungwunsch des Kunden entspricht. Aus ihrer Sicht heraus kündigt sie damit gar nicht den Vertrag, sondern bestätigt nur die Kündigung durch den Kunden.
Aber selbst darüber hinaus steht in nahezu allen AGB der Banken ein Kündigungsrecht mit zweimonatiger Frist (für die Bank, der Kunde darf fristlos kündigen), so dass eine Kontokündigung auch über diesen Weg erfolgen kann. Es gab in der Vergangenheit vornehmlich Privatbanken, die hunderttausende Konten gleichzeitig gekündigt haben, da sie sich neu aufstellen und nur noch im Geschäfts- und Privatkundenbereich tätig sein wollten. --OnlyMe (Diskussion) 17:08, 30. Nov. 2021 (CET)
 
Zum Dank!

Herzlichen Dank an alle! Mir scheint also, es wäre vernüftig, doch zustimmen. --Andrea (Diskussion) 07:13, 2. Dez. 2021 (CET)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. --Andrea (Diskussion) 07:13, 2. Dez. 2021 (CET)

Plattdeutsch im Fernsehen IIBearbeiten

Ich habe oben unter #Plattdeutsch im Fernsehen bereits eine Frage zum Thema gestellt und habe jetzt nochmal ein paar Punkte, die bei den weiteren Recherchen aufgekommen sind und bei denen mir vielleicht andere Wikipedianer mit besserem Quellenzugang helfen können:

  • Laut fernsehserien.de waren die Ohnsorg-Übertragungen in der ARD Die dolle Deern am 5. September 1962 und Rudi Kinau vertellt, Söbenteihn Sack Kaffee am 23. Dezember 1967 auf Plattdeutsch. Die Reihe „Wi speelt op Platt“ begann aber erst 1977. Kann jemand positiv bestätigen, dass die beiden Übertragungen tatsächlich Plattdeutsch waren? (Ersterer Titel ist zu zwei Drittel Plattdeutsch und letzterer ganz, allerdings ist letzterer später auf DVD veröffentlicht worden, und man findet sowohl DVDs mit der Aufschrift „op Platt“, wie auch ohne, was Zweifel aufkommen lässt, wie es 1967 wirklich übertragen wurde.)
  • Im Juli 1995 wurde Twee Kisten Rum aus dem Ohnsorg-Theater ausgestrahlt. Die Quellen widersprechen sich aber, ob es am 9. Juli oder am 16. Juli war. Gut möglich, dass beides stimmt (einmal in der ARD, einmal im NDR). Kann da jemand Klarheit schaffen?
  • 1983 soll das Stück Sluderkram in't Treppenhus aus dem Niederdeutschen Theater Flensburg übertragen worden sein. Findet jemand das genaue Datum?
  • Bei der Übertragung von Wenn de Hahn kreiht vom 30. Juni 1985 fehlt mir das Theater, aus dem übertragen wurde.
  • 1986 soll das Stück Frugens verpumpt man nich der Fritz-Reuter-Bühne in Schwerin im DDR-Fernsehen übertragen worden sein. Ich konnte keine Info finden, ob es im 1. oder 2. Programm der DDR lief und auch kein Datum.
  • Ich habe Hinweise darauf gefunden, dass zwischen 1984 und 1993 im WDR sechs plattdeutsche Sendungen liefen. Die einzige, die ich ausfindig machen konnte, ist eine Übertragung von De bruoken Kroos der Niederdeutschen Bühne Münster am 9. Januar 1988. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die anderen fünf ebenfalls Übertragungen von Theaterstücken waren. Hat jemand mehr Glück, sie zu identifizieren?

Manche der Antworten sind eventuell im Lexikon der Fernsehspiele von Achim Klünder zu finden, auf das ich nur in Form von Google-Books-Snippets Zugriff habe. --::Slomox:: >< 11:50, 30. Nov. 2021 (CET)

Hier steht ein Beitrag Niederdeutsch im WDR (ab S.51). Aus den Vorwort: "Georg Bührens Bestandsaufnahme für den WDR fällt ernüchternd aus." Ich habe den Artikel nur überflogen, aber es geht hauptsächlich um Plattdeutsch im Hörfunk. Als ein Problem werden die regionalen Unterschiede genannt ("mindestens vier sprachlich höchst unterschiedliche Regionen, deren Sprecher sich untereinander nicht verstehen"). Das ist kaum ein Argument für die landesweite Ausstrahlung von Sendungen mit dem Plattdeutsch einer kleinen Region. Wo hast Du die Hinweise auf den WDR gefunden? .gs8 (Diskussion) 13:01, 30. Nov. 2021 (CET)
Die sechs Sendungen werden in Wie gefragt ist Niederdeutsch? auf Seite 79 genannt: Im WDR gab es erst nach 1984 sechs niederdeutsche Fernsehsendungen, die jedoch für die GETAS-Auswertung nicht von Bedeutung sind. Die GETAS-Befragung ist von 1984, die Auswertung ist von 1993, das ist also der zeitliche Rahmen. --::Slomox:: >< 13:23, 30. Nov. 2021 (CET)
Das hilft ja leider auch nicht bei einer weiteren Suche. Zum Umgang des WDR mit regionalen Sprachen habe ich diese Meldung von 2016 gefunden: WDR verzichtet auf „Hänneschen“ in seinem Programm. Aus der Meldung: "Es hatte sich bereits in der Vergangenheit abgezeichnet, dass das Hänneschen-Theater seine Zuschauer überwiegend im Kölner Raum und nicht mehr im gesamten Sendegebiet des WDR fand. Das durchweg auf Kölsch dargebotene Programm konnte offenbar nicht länger eine ausreichend große Zuschauerzahl ansprechen." Mit der Begründung bleibt natürlich auch kein Platz mehr für niederdeutsche Sendungen. .gs8 (Diskussion) 14:52, 30. Nov. 2021 (CET)
Leider nicht online zu lesen: Die Niederdeutsche Bühne Münster am Theater Münster 1919-2019. Darin dürften auch die Fernsehübertragungen genannt sein. .gs8 (Diskussion) 15:40, 30. Nov. 2021 (CET)

Corona NachimpfungBearbeiten

Ist eine Nachimpfung auch nach vier Monaten nach der zweiten Impfung möglich? Machen Arztpraxen so etwas? Wird das von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen? -- BanditoX (Diskussion) 12:48, 30. Nov. 2021 (CET)

Ja, wenn der Arzt das für sinnvoll hält und entsprechende Kapazitäten hat. Ja. Ja. -- Jonathan 12:49, 30. Nov. 2021 (CET)
Wenn der Arzt die Empfehlungen der STIKO befolgt, kann es sein, dass er den Impfling noch zwei Monate vertröstet (siehe § 2 Corona-Impfverordnung und "Eine Auffrischimpfung soll bei immunkompetenten Personen frühestens sechs Monate nach Abschluss der Grundimmunisierung erfolgen", wobei "Abschluss der Grundimmunisierung" zwei Wochen nach der Zweitimpfung bedeutet, also den Tag, ab dem das Impfzertifikat als G-Nachweis "gilt").--Chianti (Diskussion) 13:17, 30. Nov. 2021 (CET)
In der Aktualisierung von gestern hat sich der Zungenschlag bei der STIKO etwas geändert: „Die COVID-19-Auffrischimpfung soll in der Regel im Abstand von 6 Monaten zur letzten Impfstoffdosis der Grundimmunisierung durchgeführt werden. Eine Verkürzung des Impfabstandes auf 5 Monate kann im Einzelfall bei Vorliegen medizinischer Gründe oder bei ausreichenden Impfkapazitäten erwogen werden.“ (Beschluss der STIKO zur 14. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung in EpidBull 48/2021 vom 29.11.2021). --77.87.224.99 13:45, 30. Nov. 2021 (CET)
Danke; ich wusste dass die STIKO das aktualisieren würde, aber nicht wann und mit welchem Inhalt. Also mit Glück nur noch einen Monat warten.--Chianti (Diskussion) 13:53, 30. Nov. 2021 (CET)
Wichtig ist auch der neue Zusatz "Zur letzten Impfstoffdosis", was den Zeitraum um zwei Wochen verkürzt. --Doc Schneyder Disk. 14:13, 30. Nov. 2021 (CET)
Man bekommt jetzt binnen eines Monats einen Impftermin? Als ich das letzte Mal gefragt habe, hiess es vor März wird das nichts. 2001:16B8:5C7F:ED00:69C2:E498:8724:7722 16:26, 30. Nov. 2021 (CET)
Frag mal das Internet deines Bundeslandes. Bei mir in S-H sind ab dem 2. Dezember Hunderte von Terminen frei, leider fehlt mir noch ein Monat... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 16:39, 30. Nov. 2021 (CET)
Solange es die Verwaltung nicht schafft Termine anzubieten, kann man ja mal über https://www.doctolib.de/ versuchen einen Termin zu ergattern. --Doc Schneyder Disk. 21:18, 30. Nov. 2021 (CET)
Die Empfehlungen hängen wohl stark mit der Kapazität an Impfstoff zusammen - bei uns in Ö wird der dritte Stich jetzt schon ab vier Monate nach der Grundimmunisierung (i.d.R. zweiter Stich) empfohlen, weil der Impfschutz dann schon stark nachlässt. Also wenn bei Dir so viele Termine frei sind, Nightflyer, dann frag doch einfach mal nach, ob sie Dich drannehmen. Ich hatte meine zweite Anfang Juli und hab mir vorige Woche schon die dritte Dosis geholt. Liebe Grüße, --Häferl (Diskussion) 17:17, 30. Nov. 2021 (CET)
Sowas kann man nicht pauschal beantworten. Bei stark immunsupprimierten Menschen kann eine Nachimpfung schon nach einem Monat notwendig sein. In solchen Fällen können Ärzte begründete Ausnahmen von der unverbindlichen Empfehlung der STIKO machen. Liegen jedoch keine besonderen Umstände vor, gibt es aus heutiger Sicht keinen Grund, die dritte Dosis bereits nach vier Monaten zu verabreichen, da der Impfschutz bei jungen, gesunden Menschen auch nach sechs Monaten i.d.R. noch sehr gut ist. Aktuell sollten die besonders gefährdeten Menschen Vorrang haben, während sich die wenig gefährdeten noch etwas gedulden müssen. --94.219.126.30 18:00, 30. Nov. 2021 (CET)

Betonung Omikron und OmegaBearbeiten

Erst gestern ist mir bewusst geworden, dass diese beiden griechischen Buchstaben eigentlich "kleines O" und "grosses O" bedeuten. Schlägt sich dass in der Betonung nieder? Wie betont man die beiden Buchstaben: Jeweils auf dem ersten O oder eben auf dem I, resp. auf dem E? --Henry II (Diskussion) 16:17, 30. Nov. 2021 (CET)

Altgriechisch O míkron und O méga. Quelle: meine Griechisch-Lehrerin. --BlackEyedLion (Diskussion) 16:35, 30. Nov. 2021 (CET)
Siehe de:wikt:Omikron und de:wikt:Omega. --Rôtkæppchen₆₈ 16:36, 30. Nov. 2021 (CET)
mikrón wird aber im Griechischen auf der letzten Silbe betont. --Megalogastor (Diskussion) 17:58, 30. Nov. 2021 (CET)
Das ist richtig. Es muss deshalb o mikrón heißen. Anscheind wird im Neugriechischen wie im Deutschen das Omikron auf der ersten Silbe betont. Das griechische Wiktionary weist aber auf den Ursprung hin: el:wikt:όμικρον, zum Vergleich el:wikt:ωμέγα im Neugriechischen auf der zweiten Silbe betont. --BlackEyedLion (Diskussion) 18:09, 30. Nov. 2021 (CET)
Heutzutage üblicherweise beide nur auf dem Anfangsbuchstanen betont, aber nicht gleich: kurzes betontes erste + kurzes unbetontes zweites "O" bei Omikron, hingegen langes betontes "O" bei Omega. --94.219.126.30 18:30, 30. Nov. 2021 (CET)
Altgriechische Akzente sind musikalisch und nicht leicht mit dem deutschen Schlagakzent vergleichbar. O mikron und o mega sind jeweils zwei "Wörter". Im ersten Fall hat das kurze o wegen seiner Stellung vor mikron einen Gravis, mikron zugleich einen Akut auf dem o; im zweiten Fall hat das lange o einen Zirkumflex, das mega einen Akut auf dem e. Vermutlich ist unsere Aussprache übers Lateinische mit der Paenultima-Regel vermittelt. Grüße Dumbox (Diskussion) 18:45, 30. Nov. 2021 (CET)
Irgendeinen Hinweis auf einen Weg über das Lateinische hatte ich vorhin auch kurz gesehen, da kann durchaus was dran sein. --94.219.126.30 19:27, 30. Nov. 2021 (CET)
Möchte noch dafür halten, daß beide vorne mit offenem O wie in "Woche" und nicht mit geschlossenem wie in "Montach" ausgesprochen werden - das zweite Omikron-O natürlich geschlossen, womit sich die Frage des gr. Akzents darauf auch beantwortet. Die Elektro-Journalisten haben das derzeit offenbar noch nicht so recht drauf - die Schwarzkünstler brauchen es nicht drauf zu haben, weil, da merkt man's nicht - und die Weißkittel sind offenbar nicht mehr so altsprachlich versiert, daß sie es der Journaille autoritativ überzeugungsmächtig vorsprechen können. (Das ist ja so eine Sache mit den alten Sprachen: Da hörte ich mal in astronomischen Zusammenhängen schockiert einen promovierten Uni-Kollegen von "Ei-joh" reden und bemerkte verblüfft, daß er offenbar den Jupitermond Io meinte. - Also, ich spreche den Joh wie "Johann" aus...) --77.0.106.150 20:01, 30. Nov. 2021 (CET)
Wenn man bei Omega das O lang ausspricht, ist es von selbst geschlossen, weil es im Deutschen nur kurz und offen sowie lang und geschlossen gibt, siehe O#Aussprache. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:24, 30. Nov. 2021 (CET)
… und genau deswegen wird es nicht möglich sein, eine original altgriechische Aussprache zu etablieren. Ein langes offenes "O" bekommt man heute nur noch in Form einer gespielten Mitleidsbekundung. --94.219.126.30 22:09, 30. Nov. 2021 (CET)
Die beiden Buchstabennamen sind wohl auch nicht alt-, sondern erst mittelgriechisch, siehe Kühner I, S. 39: „Die Alten nannten das ε εἶ, das ο οὖ, das lange offene o ὦ und das Ypsilon ὖ … Das ε und ο nannten dann spätere Grammatiker ἔ und ὄ“, und weiter S. 41: „Die Bezeichnungen ὂ μικρόν und ὦ μέγα sind eher als Namen zu fassen, doch erst als byzantinische, aus der Zeit des Gleichlauts der beiden Zeichen …“ --Megalogastor (Diskussion) 09:48, 1. Dez. 2021 (CET)
Dein Pessimismus ist unbegründet: in den Rundfunkredaktionen hat sich inzwischen die korrekte Aussprachevariante mit dem offenen O durchgesetzt. (Ok, über Längen kann man reden, aber da würde ich meine Vorstellung auch nicht unbedingt als die maßgebliche ansehen.) --77.3.148.185 02:40, 2. Dez. 2021 (CET)

Merkwürdiger DrehmomentschlüsselgebrauchBearbeiten

Heute traf ich einen Nachbarn in der Tiefgarage bei der Montage der Winterreifen an. (Also: der Räder mit den WR ... natürlich zog der keine Reifen auf Felgen auf.) Auf meine Frage nach dem Drehmomentschlüssel hatte er keinen, woraufhin ich ihm meinen auslieh. Arbeit ist schön - ich könnte stundenlang zusehen... Ganz so lange dauerte es nicht, gewährte aber dennoch interessante Einblicke: ich kannte das bisher eigentlich nur so, daß man mit dem Drehmomentschlüssel bis "knack" anzieht - in diesem Fall angeblich 90 Nm - und dann ist fertig. Der Nachbar verstand die Auslösung aber offenbar nur als Hinweis auf das Erreichen des Mindestanzugsmoments und zog nach Knack dann jeweils noch gefühlvoll um ca. 30-50° nach... Ok, ist bei Radmuttern (oder -bolzen?) sicher unkritisch und liegt "auf der sicheren Seite", aber macht man das so? (Auf meinen Hinweis "...und nach 100 km nachziehen" murmelte er "Aber sicher doch..." und auf meine Nachbemerkung "... wüßte keinen Fall, daß die sich wieder gelockert hätten" meinte er "...und ich nicht, daß das je jemand gemacht hätte".) --77.0.106.150 19:45, 30. Nov. 2021 (CET)

Wenn man neue Reifen in einer Werkstatt aufziehen lässt, gibt es einen Hinweis auf der Rechnung (nach xx km bitte kostenlos zum Nachziehen kommen). Könnte natürlich so etwas wie Haustiere nicht in der Mikrowelle trocken sein. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 19:54, 30. Nov. 2021 (CET)
In Anleitungen von Drehmomentschlüssel wird vor dem Weiterdrehen gewarnt, z.B. [13] (PDF-Datei). Es gibt auch Internetseiten, die behaupten, dass dadurch die Schrauben zu fest angezogen werden. Nach meinem Verständnis dreht der Drehmomentschlüssel dann durch, sodass die Schrauben weiterhin nur mit dem eingestellten Drehmoment angezogen sind, aber die Mechanik des Drehmomentschlüssel wird belastet. Bei Alufelgen wird im Übrigen darauf hingewiesen, dass ein Anziehen der Schrauben mit dem richtigen Drehmoment wichtig ist. --BlackEyedLion (Diskussion) 20:21, 30. Nov. 2021 (CET)
Drehmomentschlüssel sind eigentlich keine Drehmomentbegrenzer, sondern nur Anzeigeinstrumente, die das Erreichen des Sollwerts mit dem Knack quittieren (und nicht etwa anschließend rrrratsch machen). Der Alufelgenhinweis leuchtet ein: Die Druckspannungen könnten unzulässig hoch werden. Obwohl...) --77.0.106.150 20:36, 30. Nov. 2021 (CET)
Nach meiner Erfahrung muss man zum Überdrehen des Drehmomentschlüssels nicht mehr Kraft aufwenden als zum Erreichen des eingestellten Drehmoments. Ein Überdrehen des Drehmomentschlüssels bewirkt also offensichtlich kein größeres Drehmoment als das eingestellte. --BlackEyedLion (Diskussion) 22:45, 30. Nov. 2021 (CET)
Es kommt offenbar darauf - nämlich das Konstruktionsprinzip des Drehmomentschlüssels - an. Betrachten wir zunächst einmal das mechanische Verhalten der Verschraubung: nachdem sie "gepackt" hat, also kraftschlüssig auf den Auflageflächen sitzt, sollte es einen streng monotonen Zusammenhang zwischen Drehwinkel und Drehmoment geben (nach "fest" kommt natürlich irgendwann ab, also nicht surjektiv). Daraus folgt, daß mit einem Slipper-Typ, also bei Drehmomentbegrenzung, ein Weiterdrehen gar nicht möglich ist. Und den Typ kann ich im vorliegenden Fall ausschließen: "Mein" DS hat einen umschaltbare Knarrenkopf, auf den hatte ich eine zehn Zentimeter lange Verlängerung und die Nuß aufgesteckt, und der Verwender hielt in der rechten Hand den Griff und der linken die Verlängerung. Wenn der Schlüssel nun nach dem Auslösen durchgerutscht wäre, hätte er zwangsläufig gemerkt, daß sich die Verlängerung nicht mehr mitdreht, und aufgehört, zu versuchen, die Verschraubung noch fester anzuziehen. Offenbar ist meiner also kein Slipper, und in der Betriebsanleitung steht auch kein Warnhinweis vor dem Weiterdrehen. Ich kenne die auslösenden DS in zwei Bauarten, nämlich mit "kurzem" und mit "langem" Auslöseweg: beim kurzen Auflöseweg gibt der Schlüsselgriff beim Knack nur ein wenig nach, anschließend ist das Werkzeug wieder normal momentenschlüssig und kann mit steigendem Moment weitergedreht werden - das ist die ungefährliche Bauart. Mit langem kuppelt das Werkzeug nach Überschreiten des Ansprechwerts einfach aus und bewegt sich frei. Dabei ist folgender Unfallablauf möglich: Der Griff ist waagerecht ausgerichtet und befindet sich relativ nah über dem Boden. Man umfaßt ihn mit der Hand und drückt von oben nach unten. Plötzlich löst er aus, und man "stürzt ab" und schlägt mit der Hand schmerzhaft auf dem Boden auf. Deswegen sind die wohl nicht mehr gebräuchlich, aber bei fremden DS sollte man mit einem solchen Verhalten rechnen und sie sicherheitsheitshalber von Hindernissen weg zu sich heran handhaben, also z. B. die Radschraube von unten nach oben anziehen. --77.0.106.150 01:47, 1. Dez. 2021 (CET)
„beim kurzen Auflöseweg gibt der Schlüsselgriff beim Knack nur ein wenig nach, anschließend ist das Werkzeug wieder normal momentenschlüssig und kann mit steigendem Moment weitergedreht werden“ Das verstehe ich nicht. Woher weiß der Drehmomentschlüssel denn, dass nicht bereits die nächste Schraube mit dem eingestellten Drehmoment angezogen werden soll? Mein Drehmomentschlüssel gibt für einen kurzen Winkel nach und ist dann gleich wieder für das eingestellte Drehmoment bereit, um beim Überschreiten erneut um einen kleinen Winkel nachzugeben. Das heißt, dass sägezahnartig nur wieder höchstens das eingestellte Drehmoment wirkt. Man braucht auch immer die gleiche Kraft, um jedes Mal den Drehmomentschlüssel auszulösen.
„sollte es einen streng monotonen Zusammenhang zwischen Drehwinkel und Drehmoment geben“ Das ist falsch. Bevor die Schraube fest angezogen ist, ist das Drehmoment nur durch die Reibung der Gewinde bestimmt. Dieses Drehmoment wird für einen großen Drehwinkel etwa gleich sein, kann aber auch mal abnehmen, wenn man eine besonders schwere Stelle im Gewinde überwunden hatr --BlackEyedLion (Diskussion) 13:46, 1. Dez. 2021 (CET)
Der DS ist für die nächste Schraube bereit, weil vor ihr kein Moment anliegt und im Kopf dann das Knack-Element durch Federkraft wieder in die Ausgangsstellung zurückschnappt. An sich kann sich die Werkzeugaufnahme bzw. der Vierkant relativ zum Griff nur in Bewegungsrichtung verdrehen, nämlich, wenn der Griff entgegen der Schraubrichtung bewegt wird und dabei, weil Schraubenkopf und damit der Vierkant natürlich stehenbleiben, der Freilaufratschenmechanismus in Aktion tritt - in Betätigungsrichtung dreht sich der Vierkant einfach mit, wie er soll. Die Ausnahme ist die Auslösung: wenn es knack macht, bleibt der Vierkant um einen kleinen Winkel zurück, dreht sich also insoweit in die "falsche" Richtung, bis er dann an einen Anschlag stößt, der nicht nachgibt und auch nicht mehr knackt. Erneut einsatzbereit für die nächste Schraube ist der DS erst dann wieder, wenn das Betätigungsmoment weg ist und die Feder den Vierkant wieder in die Ausgangsstellung zurückbewegt hat.
Der Vorgang beim Festziehen ist falsch beschrieben. Sinn des Schraubens ist es, den Bolzen elastisch zu dehnen und dadurch die gewünschte Andruckspannung zu erzeugen. Diese Längskraft stützt sich auf wenigen - 2-3 - Gewindegängen ab, was dazu führt, daß deren tangentiale Beweglichkeit durch Gleitreibung gehemmt wird. Idealerweise ist das erforderliche Moment zur Überwindung der Reibkraft damit proportional zur vorhandenen Bolzenspannung - praktisch natürlich nur unvollkommen, zudem geht dabei noch der dubiose und variable Reibbeiwert ein, der u. a. vom Verschmutzungszustand und der Schmierung des Gewindes eingeht, weswegen die DS-Methode auch etwas fragwürdig ist: bei vermurksten oder verdreckten Verschraubungen ist die erreichte Bolzenspannung bei gleichem Anzugsmoment kleiner als bei solchen im Idealzustand. --95.112.151.191 03:15, 2. Dez. 2021 (CET)
Die Frage war: Wie ist die Drehmomentangabe zu verstehen? (Meine Antwort wäre: mit Verstand - es kommt überhaupt nicht auf das Drehmoment an, sondern vielmehr darauf, dem Bolzen eine definierte Vorspannung zu geben, wofür Anzugsdrehmomente nur ein höchst unvollkommenes Proxy sind. Der Monteur sollte also darauf achten, daß die Gewinde und Sitzflächen glatt und sauber und möglichst geschmiert sind und sich unhakelig zusammendrehen lassen, und dann beim Anziehen gefühlvoll und unruckelig Spannung aufbauen. Knack ist dann sinnvollerweise ein zwar an sich ausreichendes Mindestanzugsdrehmoment, aber in Radschrauben sollte so viel Sicherheit hineinkonstruiert worden sein, daß die auch mal gerne 30-150 % mehr Spannung vertragen können, zumal die insbesondere nicht-akademische Damenwelt im Falle, daß es ihr nicht gelungen ist, für die Aufgabe einen Kerl zu rekrutieren, "fest anziehen" auch mal gerne dadurch gewährleistet, daß sie sich mal kurz mit einem Fuß auf das Ende des waagerecht ausgerichteten Schraubenschlüssels stellt, und deren Längen und Gewichte sind dann doch ein wenig uneinheitlich. - Zum Lösen Schlüssel nach links und wippen!) --77.0.106.150 20:28, 30. Nov. 2021 (CET)
Die Frage war „macht man das so?“ --BlackEyedLion (Diskussion) 22:45, 30. Nov. 2021 (CET)
Was ja nun sinnentnehmend bedeutet: "Was soll man nach dem Auslösen, also dem Erreichen des gewählten Drehmoments, machen: Aufhören oder mit zunehmendem Moment noch ein bißchen weiterdrehen?". Und die richtige Antwort ist auch hier offensichtlich "Verstand benutzen", denn es kommt offensichtlich auf den Anwendungsfall an und ist auch bei der Montage von Rädern nicht allgemein zu beantworten: bei Alufelgen sollte man wohl aufhören und das vorgeschriebene Moment als oberen Grenzwert betrachten, bei Stahlfelgen ggf. als unteren, vor allem unter "schmutzigen" Bedingungen, wenn man ein Rad pannenbedingt unter ungünstigen Umständen "mitten in der Pampa" wechseln muß, aber auch da sollte man es dann nicht übertreiben (obwohl ein Kfz-Hersteller bzw. der verantwortliche Konstrukteur eigentlich Schläge verdient hat, wenn eine Verschraubung kaputt geht, weil eine Frau ein Rad mittels Bordwerkzeug gewechselt und sich zwecks festem Schraubensitz dabei auf den Werkzeuggriff draufgestellt hat - das ist ein zu erwartender Gebrauch, das muß so eine Verschraubung einfach aushalten, genauso, wie wenn man "schmuddelige" Verschraubungen mittels Hammerschlägen oder Tritten auf den Werkzeuggriff löst - irgendwie muß man das verd... platte Rad schließlich abkriegen, sonst kriegt man das Reserverad nämlich bestimmt nicht montiert. Und aus meiner Sicht gilt das auch für Alu-Felgen, obwohl ein Reserverad keine haben müßte, da reicht schließlich ggf. auch ein Notrad). --77.0.106.150 01:47, 1. Dez. 2021 (CET)
"zumal die insbesondere nicht-akademische Damenwelt im Falle, daß es ihr nicht gelungen ist, für die Aufgabe einen Kerl zu rekrutieren, "fest anziehen" auch mal gerne dadurch gewährleistet, daß sie sich mal kurz mit einem Fuß auf das Ende des waagerecht ausgerichteten Schraubenschlüssels stellt, und deren Längen und Gewichte sind dann doch ein wenig uneinheitlich."
Das habe ich bisher auch immer so gemacht. Waren allerdings keine Alufelgen. --Digamma (Diskussion) 19:55, 1. Dez. 2021 (CET)
Schön, daß Du bestätigst, daß das eine übliche und somit erwartbare Vorgehensweise ist. Die eigentliche Frage "macht man das so" wird erwartbare Antworten ergeben: Die Hersteller werden auf Nachfrage natürlich erklären, daß die angegebenen Drehmomente einzuhalten sind, was übersetzt heißt, daß sie erreicht werden müssen und nicht überschritten werden dürfen. Somit wäre Weiterdrehen dann falsch und unzulässig: bis knack, und dann ist Schluß. Nun würden Umfragen bei "Praktikern" und anderen "Experten", also insbesondere solchen in Foren usw., natürlich ergeben, daß man es eben doch so macht, und dafür gibt es auch verständliche Gründe (dreckige Gewinde, "sichere Seite", kein DS verfügbar, ungefährlich...). Und richtig oder falsch ist hier eigentlich nicht zu entscheiden. Das Verfahren an sich ist eine "Krücke" und funktioniert eigentlich nur unter Idealbedingungen halbwegs annehmbar, weswegen es inzwischen einige zuverlässigere Methoden zur Sicherstellung der Herstellung korrekter Schraubverbindungen gibt, aber eben nicht bei dieser Anwendung. (Denkbar wäre, daß irgendwann Hersteller Radbolzen in Form von Dehnschrauben mitliefern und in der Gebrauchsanleitung bzw. dem Werkstatthandbuch vorschreiben, daß die nach Abnehmen des Rades durch neue ersetzt werden müssen. Oder sie verordnen für den Radwechsel eine Werkstattpflicht. Über Sinn und Nutzen ließe sich lange diskutieren.) --95.112.151.191 03:38, 2. Dez. 2021 (CET)

"Internationaler katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit"Bearbeiten

hab gerade danach gegoogelt (weil ich nämlich ein geeignetes Linkziel für den "Katholischen Mädchenschutz" gesucht habe, von dem hier die Rede ist) und bekomme dafür noch vor den Suchergebnissen folgende Warnung von google ausgespuckt: "Warnung - Kindesmissbrauch ist illegal - google.de. Auch im Netz. Infos zu Hilfe und Beratung hier." Macht hier wirklich google Spässeken, oder ist das SEO-Trollerei oder was geht hier vor? --2A01:C22:3467:2A00:EEFE:F74B:8729:2D2D 20:00, 30. Nov. 2021 (CET)

Was ist "SEO"? --77.0.106.150 20:39, 30. Nov. 2021 (CET)
Suchmaschinenoptimierung Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:54, 30. Nov. 2021 (CET)
BTW: Das, was du gesucht hast, heisst heute IN VIA. Der WP-Artikel muss offenbar noch geschrieben werden... --Concord (Diskussion) 23:06, 30. Nov. 2021 (CET)
Mädchenschutz auch rot, dabei hat der Meyers von 1905 hat einen top Artikel dazu ("Mädchenschutz bezeichnet den Inbegriff aller gemeinnützigen Veranstaltungen, die den Schäden und Gefahren entgegenwirken sollen, denen besonders jugendliche weibliche Personen im modernen Erwerbs- und Verkehrsleben ausgesetzt"..."Schutz und Rettung sittlich gefährdeter und gefallener Mädchen bezwecken die Magdalenenstifter (s. d.)." usf.). --2A01:C22:A87C:6F00:A866:888C:6E8E:D568 13:15, 1. Dez. 2021 (CET)
This ad is based on:
  • Your current search terms
  • Google's estimation of your approximate current location
sagt Google.--Chianti (Diskussion) 23:53, 30. Nov. 2021 (CET)
Ich hab die mal ausprobiert, also den Link oben einfach benutzt. Die Warnung ist doch als Anzeige deklariert, also ist es Werbung für einen Verein, der sich gegen Kindesmissbrauch engagiert. eryakaas • D 22:36, 1. Dez. 2021 (CET)

Muss beim Kfz eine Abfahrtskontrolle durchgeführt werden?Bearbeiten

Ich meine mich erinnern zu können, dies in der Fahrschule so vermittelt bekommen zu haben. Wenn ich heute danach suche, finde ich diese Vorgabe nur für Berufskraftfahrer*innen (Bußgeldkatalog) und auf einigen Fahrschulseiten (dort auch für Kfz? - Beispiel). Auslöser war der (misslungene) Versuch beim älteren Nachbarn am Renault Kangoo die defekte Blinkerleuchte vorne auszutauschen (kommt man nicht ran).--Wikiseidank (Diskussion) 20:11, 30. Nov. 2021 (CET)

Und was ist mit den Berufskraftfahrern*außen? Gruenschuh (Diskussion) 11:46, 1. Dez. 2021 (CET)
Seit Januar 2011 gilt die Norm ECE 48 => EU Richtlinie zwingt Autohersteller zur Vereinfachung des Lampenwechsels. Sollte mit Bordwerkzeug möglich sein, eine Blinkerleuchte auszuwechseln. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:30, 30. Nov. 2021 (CET)
Für Berufskraftfahrer ist die Sachlage – wie bereits von dir geschildert – klar. Häufig wird jedoch übersehen, dass gem. § 1 Abs. 1 BetrSichV alle Fahrzeuge als Arbeitsmittel gelten. Dementsprechend trifft auch den Nutzer eines dienstlich genutzten PKW die Verpflichtung zur Abfahrtskontrolle. Hier sehe ich auch im Detail keinen wesentlichen Unterschied zum Berufskraftfahrer, die Kontrolle müsste dementsprechend vollständig erfolgen. Für alle Autofahrer, die einen „privaten“ PKW führen, d.h. nicht als Arbeitsmittel, wird gerne § 23 StVO angeführt, in dem es heißt: „… Wer ein Fahrzeug führt, hat zudem dafür zu sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind.“ Sollte also ein Defekt am Fahrzeug vorliegen, der z.B. neben Geldbuße auch zu Punkten in Flensburg führt, kann der Fahrzeugführer sich nicht herausreden, es sei nicht sein Fahrzeug und er sei für den Zustand nicht verantwortlich. Ich denke jedoch, dass in diesem Fall eine sog. Augenscheinnahme zur Pflichterfüllung genügt, also nur für offensichtliche Mängel, wie z.B. defekte Leuchtmittel oder durch Warnleuchten dem Fahrer erkennbare Fehler gilt. Ob man beim Vorliegen eines Defekts weiter, als bis zur nächsten Werkstatt fahren darf, lasse ich offen, da hier die Rechtsprechung durchaus uneinheitlich ist. --OnlyMe (Diskussion) 21:04, 30. Nov. 2021 (CET)
Und der Paragraph geht explizit weiter: "Ferner ist dafür zu sorgen, dass die vorgeschriebenen Kennzeichen stets gut lesbar sind. Vorgeschriebene Beleuchtungseinrichtungen müssen an Kraftfahrzeugen und ihren Anhängern auch am Tage vorhanden und betriebsbereit sein." "Wer ein Fahrzeug führt..." muss sich also vom ordnungsgemäßen Zustand des Geräts überzeugen. --Optimum (Diskussion) 21:17, 30. Nov. 2021 (CET)
Das klingt schon besser, als die (altertümliche, bspw. "Gespann") Einleitung von § 23 StVO. "Sollte mit Bordmitteln möglich sein" - sollte sein, aber was, wenn nicht? Bekommt so ein Fahrzeug keine Betriebserlaubnis? Offensichtlich doch? P.S. Interessante Fragenerweiterung: Werden Fahrende eines Dienstwagens zu Berufskraftfahrenden (mit den Folgen aus dem Bußgeldkatalog)--Wikiseidank (Diskussion) 21:22, 30. Nov. 2021 (CET)
Ja, solche Fahrzeuge bekämen heute keine Betriebserlaubnis mehr. Sind die Fahrzeuge aber vor Inkrafttreten dieser Regelung erstmals zugelassen werden, dürfen sie weiter verkauft werden (dürfte heute bei Neuwagen nicht mehr vorkommen, bei Gebrauchten aber durchaus noch). -- 95.223.74.137 04:45, 1. Dez. 2021 (CET)
Bin mir da nicht so sicher: Aus Sicherheitsgründen sind Xenon-Anlagen und LED-Beleuchtung von der Regelung ausgenommen heisst es im Link auf motormobiles2.de. Xenon-Anlagen mögen ja Auslaufmodelle sein/werden, aber LED-Anlagen dürften doch inzwischen in sehr vielen, wenn nicht den meisten Modellen verbaut sein. Gruß, --Burkhard (Diskussion) 19:53, 1. Dez. 2021 (CET)
Zur Zusatzfrage: Nein, siehe Berufskraftfahrer. Berufskraftfahrer haben eine spezielle Aus- oder Weiterbildung und spezielle Führerscheineinträge, allein durch Fahren eines Dienstwagens wirst du noch lange kein Berufskraftfahrer. Umgekehrt gibt es aber auch ein Bussgeld, wenn du Tätigkeiten eines Berufskraftfahrers, also eines Fahrers im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr ausübst, ohne qualifizierter Berufskraftfahrer zu sein (unabhängig davon ob du zum Lenken des jeweiligen Fahrzeugs berechtigt bist). --Karotte Zwo (Diskussion) 13:30, 1. Dez. 2021 (CET)
Ich verstehe die Fragestellung nicht. Was hat die Kontrolle mit einem bereits bekannten Defekt zu tun? Und was hat das damit zu tun, dass das Leuchtmittel schwer zu wechseln ist? Ein defektes Blinker-Leuchtmittel bekommt man auch ohne Kontrolle spätestens während der Fahrt beim ersten Blinken mit. --2.174.104.139 22:07, 30. Nov. 2021 (CET)
Alter Mann fragte, ob ich ihm die "Glübirne" wechseln könnte, beim Versuch/im Gespräch "haben wir ja in der Fahrschule gelernt, dass man vor Fahrtantritt die wichtigsten Funktionen überprüfen soll". Nachdem sein Blinkergeräusch sich änderte, ist ihm zuhause aufgefallen, dass die Birne im Frontscheinwerfergehäuse nicht leuchtete und er an die Birne nicht rankommt und daher mich fragte. (Auto ist ca. 10 Jahre alt).--Wikiseidank (Diskussion) 10:25, 1. Dez. 2021 (CET)

In welchen Länder wurde eine allgemeine Covid19 Impfpflicht verabschiedet?Bearbeiten

Ich weiß nur von Ö, GR, und DE in Planung. --2003:EE:172E:BB00:3104:2FC3:8C0D:7C4C 21:00, 30. Nov. 2021 (CET)

Das kannst Du nicht wissen, weil das nicht wahr ist. Es geht nicht um eine allgemeine Impfpflicht, sondern um eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen - guckssu bspw. hier. In Griechenland ist jetzt zudem ganz aktuell eine Impfpflicht für Menschen über 60 Jahre verkündet worden, von der man sich allerdings für einen Monatsbeitrag von 100 € an einen Fonds zur Krankenhausfinanzierung freikaufen kann, was mir als eine recht elegante Lösung erscheint. --94.219.126.30 22:22, 30. Nov. 2021 (CET)
Das ist ein interessanter Ansatz in Griechenland. --Benatrevqre …?! 23:40, 30. Nov. 2021 (CET)
Eine allgemeine Impfpflicht ist mir bisher nur aus Österreich und aus den beiden, gelinde gesagt, auoritären Staaten Tadschikistan und Turkmenistan bekannt. Von Planungen habe ich mindestens aus Deutschland und Italien gehört. --ObersterGenosse (Diskussion) 00:53, 1. Dez. 2021 (CET)
Was Dir bekannt ist oder was Du gehört hast, tut hier nichts zur Sache. Hier ist die Auskunft, nicht das Café und auch nicht Telegramm. Beim Thema Corona hier nur Fakten, potentiell kritischen Behauptungen immer sehr konkret und nur mit Belegen. WWNI: Wikipedia ist keine Gerüchteküche.
  • Eine allgemeine Impfpflicht für Erwachsene wurde verkündet in Vatikan, Indonesien, Tadschikistan, Turkmenistan, Mikronesien und Neukaledonien.[14] Von denen hängt allerdings keiner so wirklich am Rechtsstaatsprinzip. Wir hingegen schon.
  • Zu Österreich: Da soll demnächst ein Gesetzesentwurf eingereicht werden. Weiter sind die noch gar nicht. Dafür laufen sich die Protestler schon heiß.[15]
  • In Deutschland und Italien gibt es bis jetzt gar nichts außer heißer Luft. Beide Länder gehen bis auf weiteres über Zugangsbeschränkungen.
Also bitte sauber unterscheiden zwischen Dekreten in autoritären Regimen, offiziellen Regelungsentwürfen und hysterischen Diskussionen. BTW war die Antwort auf die Frage des TO sehr leicht zu finden im Netz, weshalb ich stark davon ausgehen, daß hier bloß eine Diskussion zum Thema ausgelöst werden sollte, um Stimmungsmache zu betreiben. Seid bitte nicht so dumm, da anzubeißen. --94.219.126.30 02:47, 1. Dez. 2021 (CET)
Also quasi keine Impfpflicht für Leute die es sich leisten können. Nicht interessant, sondern eine Frechheit. Jedes Gesetz, dass fixe Geldstrafen vorsieht statt Tagessätze ist nur relevant für Geringverdiener. --Windharp (Diskussion) 09:18, 1. Dez. 2021 (CET)
Don't feed the Trolls!

Verpasste SendungenBearbeiten

Ich wollte mir heute abend den heutigen „ARD-Brennpunkt“ anschauen, weil ich ihn verpasst hatte. Über alles mögliche, was Google dazu anzeigt, habe ich keinen Erfolg. Ältere Sendungen dafür problemlos. Weiß jemand, wie man die aktuelle Sendung kriegt? --2003:D0:2F18:1A8F:D8F2:196:86A6:3853 22:44, 30. Nov. 2021 (CET)

Versuch mal. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 22:56, 30. Nov. 2021 (CET)
Woher kommt einklich diese Google-Anbetung? Google ist ein kommerzieller Datenkrake und keine freundliche Auskunftei über das aktuelle ARD-Programm. Letztere findest du hier. --23:18, 30. Nov. 2021 (CET) (ohne Name signierter Beitrag von Kreuzschnabel (Diskussion | Beiträge) )
Nimm MediathekView. Da findest Du zzt. knapp eine halbe Million ÖRR-Sendungen zum Anschauen und Download. Manchmal fehlen Sendungen, die dann aber auf der Senderwebsite zu finden sind. Der Brennpunkt von heute ist da noch nicht dabei. --Rôtkæppchen₆₈ 23:28, 30. Nov. 2021 (CET)
Jüngster Brennpunkt ist AFAICS der vom 24.11., den man problemlos über die offizielle Seite abrufen kann. --94.219.126.30 02:55, 1. Dez. 2021 (CET)
Die Sendung gestern hieß auch "ARD extra". 62.157.14.22 08:36, 1. Dez. 2021 (CET)
Es ist schon verwunderlich, dass die Kabel-TV-Betreiber in der Schweiz so gut wie jeden Sender eine Woche lang "nachgucken" lassen, aber in Deutschland bringt der gleiche Betreiber die Funktion zwar im Menü auf den Schirm, aber keine Sendung zustande. Vielleicht beschwert ihr euch einmal bei euren Kabelnetzbetreiber über den lausigen Service. Yotwen (Diskussion) 10:25, 1. Dez. 2021 (CET)
Könnte das daran liegen, dass die Kabelkunden das selbst zahlen sollen? Wenn Du in DE werbefreien Zugriff auf die Mediatheken des Privatfernsehen willst, musst Du das selbst zahlen, entweder direkt beim Mediathekbetreiber oder über den Kabel- oder IPTV-Anbieter. Auch ÖRR-Sendungen, die älter als ein halbes Jahr sind, lassen sich gegen Entgelt so anschauen. --Rôtkæppchen₆₈ 13:24, 1. Dez. 2021 (CET)
Wie kommst du auf "werbefrei"? Die Werbung wird genauso wiederholt wie das Feature. Der einzige Unterschied ist, dass du bei der Wiederholung einen Fast-Forward-Knopf hast. Yotwen (Diskussion) 17:33, 1. Dez. 2021 (CET)
ARD extra von gestern gibt es unter http://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/hbbtv/weltweit/fsk0/258/2589595/2589595_40597508.mp4 . --Rôtkæppchen₆₈ 12:22, 1. Dez. 2021 (CET)
Danach war nicht gefragt. --94.219.122.70 03:12, 2. Dez. 2021 (CET)

1. DezemberBearbeiten

Wie heißt die auf diesem Bild abgebildete Stadt?Bearbeiten

Kurz und knapp: Wie heißt die, höchstwahrscheinlich schwäbische Stadt, die auf dem Bild im Hintergrund dieses Fotos abgebildet ist? Vielen Dank im voraus! --Balham Bongos (Diskussion) 00:28, 1. Dez. 2021 (CET)

Reutlingen. Von Matthäus Merian.[16] --Blutgretchen (Diskussion) 00:58, 1. Dez. 2021 (CET)
Vielen Dank! Kannst du (oder jemand anderes) mir auch sagen, aus welcher Stadt die Gebäude auf dem Bild rechts auf dem verlinkten Foto sind? Ist das auch Reutlingen? --Balham Bongos (Diskussion) 19:41, 1. Dez. 2021 (CET)
Gerade wollte ich fragen, ob du links und rechts verwechselt hast --Digamma (Diskussion) 20:05, 1. Dez. 2021 (CET)
Zum Glück ist es mir selber aufgefallen, sodass ich es eben noch schnell korrigieren konnte. Ich frage übrigens deswegen. --Balham Bongos (Diskussion) 20:11, 1. Dez. 2021 (CET)

Gespenster-Treiben?Bearbeiten

Schon des Öfteren beobachtete ich, wie mein Cursor ohne mein Zutun auf dem Desktop herumzitterte. Heute nun fährt er erst zum unteren, dann zum oberen Rand. Frühere und aktuelle Scans per AntiVirus bringen keine Schadware-Meldung. Aliens, Geister oder was kann der Grund sein??

--2003:EB:B700:4125:7934:B39C:4BAC:653 12:12, 1. Dez. 2021 (CET)

[17] --Blutgretchen (Diskussion) 12:51, 1. Dez. 2021 (CET)

Vielen Dank! 91.52.223.196 14:00, 1. Dez. 2021 (CET)

Ist Mitchell Weiser eigentlich mit Grethe Weiser verwandt?Bearbeiten

Meine Frage steht in der Überschrift. ;) — Daniel FR (Séparée) 13:16, 1. Dez. 2021 (CET)

Gegenfrage: Was bringt dich zu der Vermutung, dass es so sein könnte? --Magnus (Diskussion) 13:31, 1. Dez. 2021 (CET)
Das wirst du die beiden schon selber fragen müssen (Verbreitung).--Chianti (Diskussion) 13:53, 1. Dez. 2021 (CET)
Da Grethe Weiser eine verheiratete Weiser war, wäre eine Verwandtschaft in direkter Linie über ihren Sohn Rolf-Günther Weiser (* 1922) und über Mitchell Weisers Vater Patrick Weiser (* 1971) möglich. --Pp.paul.4 (Diskussion) 14:07, 1. Dez. 2021 (CET)

FälschungssicherheitBearbeiten

In Baden-Württemberg gelten seit heute die gelben Impfausweise nicht mehr als Nachweis bei 2 G, sondern nur noch QR-Codes. Wie fälschungssicher sind diese Papierausweise im Vergleich zu Smartphone-Codes? Wo ist mehr Gefahrenpotential? Ich hätte vermutet, bei den QR-Codes, aber ist das so? --Altaripensis (Diskussion) 13:53, 1. Dez. 2021 (CET)

Ob ein QR-Code ungültig ist oder "zurückgerufen" wurde, sagt dir die CovPassCheck-App. Die auf dem Aufkleber im Impfheft genannten Chargennummern kann wohl keiner so einfach vergleichen (vielleicht die Apotheke). Einen Abgleich mit dem Personalausweis muss man in beiden Fällen machen. --Magnus (Diskussion) 14:01, 1. Dez. 2021 (CET)
Interessant (war mir neu), aber ist in der Tat ganz klar geregelt: „Impfnachweise sind in digital auslesbarer Form vorzulegen. Die zur Überprüfung der Nachweise Verpflichteten sind, soweit dies nicht technisch ausgeschlossen ist, verpflichtet, elektronische Anwendungen zur Überprüfung einzusetzen.“ (§6a Corona-VO).
Durch die „elektronische Anwendung zur Überprüfung“ (also CovPassCheck) würde ein falscher QR-Code aufgedeckt. Vollständige IT-Sicherheit und -Fehlerfreiheit gibt es natürlich nie, aber das erscheint mir dann schon ein nahezu klares Verfahren zu sein. Bleiben dann nur die manuellen Schritte vor Ausstellung des QR-Codes. Da ist natürlich Missbrauch etwa in Arztpraxis/Impfstelle oder in der Apotheke denkbar sowie (bei nachträglicher Ausstellung in der Apotheke) auch die Nichterkennung eines gefälschten Impfpasses. Die Wahrscheinlichkeit dafür erscheint mir (bei routinierten Apotheken-Mitarbeitern, die auch täglich mit Rezeptfälschungen zu tun haben) allerdings deutlich reduziert. Zumindest deutlich geringer, als die Nichterkennung eines gefälschten papierhaften Impfpasses durch einen Gastronomen, Türsteher o. ä..
Noch besser würde das Verfahren, wenn man die Digitalisierung eines papierhaften Impfpasses gar nicht mehr ermöglicht (sondern nur noch die impfende Stelle das Zertifikat ausstellt) - oder für die nachträgliche Erstellung höhere Hürden einführt (etwa verpflichtende Rücksprache mit der impfenden Stelle), letzteres erhöht den Aufwand natürlich deutlich. --77.87.224.99 14:17, 1. Dez. 2021 (CET)
Ich hielt bisher die gelben Impfausweise für recht fälschungssicher - natürlich kann man mit einiger krimineller Energie auch da etwas manipulieren. Mir missfällt es, nun jedem x-beliebigen Kontrolleur von irgendwas einen digitalen Zugriff auf meine Daten zu geben, und ich verstehe nicht, aus welchem Grund der Originalimpfpass nicht mehr ausreichen soll.--Altaripensis (Diskussion) 14:26, 1. Dez. 2021 (CET)
Der QR-Code enthält doch nichts, was nicht auch in der Kombination Impfpass+Personalausweis steht. --Magnus (Diskussion) 14:35, 1. Dez. 2021 (CET)
Doch. Die Daten im QR-Code sind kryptographisch gesichert und damit gegen Manipulation geschützt. Beim gelben Impfpass kannst Du das Titelblatt austauschen und der eigentliche Impfling lässt sich mittels seiner vorher in der Apotheke ausgestellten papiernen QR-Codes oder dem separaten Impfnachweis bei einem niedergelassenen Arzt einen Ersatz-Impfausweis ausstellen. --Rôtkæppchen₆₈ 14:44, 1. Dez. 2021 (CET)
Der Einwand bezog sich darauf, dass der mit der "elektronischen Anwendung" Überprüfende dabei nicht mehr Daten erhält als im Impfpass stehen. Die CovPassCheck-App zeigt dem Überprüfenden nur an, ob das Zertifikat gültig ist, dazu noch Name und Geburtsdatum, was gebraucht wird, um zu überprüfen, ob das Zertifikat auch zu demjenigen gehört, der es vorweist. Diese Daten werden außerdem sofort wieder gelöscht.
Bei der Inaugenscheinname des Impfausweises oder des digitalen Impfzertifikats erfährt der Kontrolleur wesentlich mehr Daten des Kontrollierten. --Digamma (Diskussion) 20:14, 1. Dez. 2021 (CET)

Ich bin mit meinem Impfausweis zur Apotheke und die haben mir ein Impfzertifikat-QR-Code ausgestellt. Das ist nun sicherer? Weil die "Verkäuferin" Fälschungen erkennen würde? Nunja ...Sicherlich Post 14:47, 1. Dez. 2021 (CET) ich nutze das Ding aber trotzdem, da ich keine Lust habe ständig mein Impfausweis mit mir rumzuschleppen ;)

(BK)@Altaripensis: Du kannst Dir von Deinem aktuellen papiernen EU-konformen Impfnachweis mittels Fotokopierer und Laminiermaschine selbst eine datensparsame Plastikkarte machen. Wenn Du digitalen Fotokopierern misstraust, kannst Du auch einen alten direktbelichtenden Fotokopierer nehmen oder den QR-Code in Silberhalogenidtechnik abfotografieren und im Fotolabor auf Scheckkartengröße vergrößern/-kleinern. --Rôtkæppchen₆₈ 14:49, 1. Dez. 2021 (CET)
Wie oben geschrieben, ich halte die Wahrscheinlichkeit für höher, dass eine Apothekenmitarbeiterin einen gefälschten Impfausweis erkennt, als die Wirtin der Eckkneipe. Das Überprüfungsproblem beim papierhaften Impfpass kann man nur komplett ausschalten, wenn man keine nachträgliche Digitalisierung mehr zulässt. Und die 2G-Überprüfung (wie nun in BW grds. vorgeschrieben) tatsächlich ausschließlich per CovPassCheck erfolgt. --77.87.224.99 15:03, 1. Dez. 2021 (CET)
Ich habe es mir wie Sicherlich in der Apotheke ausstellen lassen und gescannt, also habe ich das Ding auf dem Phone und werde es notgedrungen auch benutzen. Ich sehe aber immer noch nicht die objektive Notwendigeit dafür und kenne einige Alte, die kein Smartphone haben und bisher ihrem Impfpass vertraut haben.--Altaripensis (Diskussion) 15:17, 1. Dez. 2021 (CET)
"Kein Smartphone" gilt nicht. Du kannst genausogut den Papierausdruck vorzeigen. --Magnus (Diskussion) 15:21, 1. Dez. 2021 (CET)
Ich sehe auch überhaupt keine Möglichkeit, den Besitz eines Schmiertelefons zur Pflicht zu machen. Wenn es schon gewollt ist, diesen Impfnachweis papierfrei zu speichern, dann hätte das beispielsweise auf Personalausweisen, Pässen oder Krankenkassenkarten erfolgen können. Alle drei Speicherorte bieten den Vorteil, dass sie keine ständige Energieversorgung erfordern und ohne Mobilfunkvertrag auskommen. Offenbar ist beides nicht gewollt. –Falk2 (Diskussion) 15:24, 1. Dez. 2021 (CET)
Wie erwähnt kann man auch einfach den Papierausdruck mit dem QR-Code verwenden, den man beim Ausstellen des Digitalen Impfzertifikats erhalten hat. Das ist ohne Mobilfunkvertrag und ohne Energieversorgung. Von einer "Smartphone-Pflicht" kann also nicht die Rede sein, denn es geht nur darum, dass man den QR-Code zum Einscanen hat (egal ob jetzt auf dem Handy-Bildschirm, auf Papier ausgedruckt, in den Pullover gestickt oder meinetwegen auf die Haut tätowiert).--Naronnas (Diskussion) 15:30, 1. Dez. 2021 (CET)
(2 BK) Magnus hat schon recht: Man kann auch den Papierausdruck des Zertifikats vorzeigen. Ich sehe aber immer noch nicht die objektive Notwendigkeit. Wie viele Fälle von Impfpassfälschung gab es denn und wie viele von falschen QR-Codes? Diese Maßnahme ist für mich blinder Aktionismus und trägt bestimmt nicht zum Rückgang der Infektionszahlen bei, sondern ruft im Gegenteil vermutlich Misstrauen hervor; das ist Wasser auf die Mühlen der Verschwörungstheoretiker, die sowieso glauben, dass alles seit 2 Jahren auf die totale Überwachung der Bürger hinausläuft.--Altaripensis (Diskussion) 15:32, 1. Dez. 2021 (CET)
Anbieter falscher QR-Codes gibt es viele, aber da alle bis auf einen keinen Zugriff auf die Signaturschlüsel haben [18], werden die bei einer Kontrolle per App auch durch Laien enttarnt. Falsche Aufkleber im Impfpass sind für Laien nicht zu erkennen - da muss man schon anderweitig auffallen wie Markus Anfang, um aufzufliegen. Wegen der digitalen Signatur sind die QR-Codes (auf dem gedruckten Zertifikat oder in der CovPass-App) deutlich fälschungssicherer als das gelbe Impfheftchen. --Chianti (Diskussion) 15:42, 1. Dez. 2021 (CET)
@Falk2: Die nachträgliche Änderung der Funktionalität von Krankenversicherungskarte, Bankkarte, Pass oder Personalausweis ist nicht möglich. Erweiterung der Funktionalität dieser Karten bedarf einer Neuprogrammerung und die ist wegen des Write-only-Memory dieser Karten nicht möglich. Es müsste also eine neue Karte, ein neuer Pass oder ein neuer Personalausweis ausgestellt werden, um diesen zusätzlich als Impfausweis zu nutzen. Bei der eGK wäre eine solche Funktionalität möglich, allerdings nut auf Serverinfrastruktur gestützt und damit nicht offline für das Überprüfungspersonal. QR-Codes können zur Not mit Hammer und Meißel in eine Gehwegplatte geschlagen werden, die der Höhlenmensch dann mit sich herumschleppt und sind damit weitestgehend datensparsam, was man von der eGK nicht behaupten kann. --Rôtkæppchen₆₈ 16:08, 1. Dez. 2021 (CET)
Write-Only-Memory würde doch bedeuten, dass nichts gelesen werden kann? Hat da jemand versucht einen Witz zu machen oder keine Ahnung von den verwendeten Chips auf den Karten? -- Tschimu (Diskussion) 16:29, 1. Dez. 2021 (CET)
Weder, noch. Nach der Programmierung lässt sich das Programm des Kryptoprozessor auf der Karte weder auslesen noch verändern. Es lässt sich nur noch nutzen. --Rôtkæppchen₆₈ 20:34, 1. Dez. 2021 (CET)
Die seit einigen Jahren ausgegebenen Krankenversicherungskarten sollten doch auf die Nutzung als elektronische Gesundheitskarte vorbereitet und damit beschreibbar sein. Zumindest wurde damit wenigstens eine der Austauschaktionen der letzten Jahre begründet. Dass die Gesamtplanungen dafür ziemlich scheiterten, lag doch letztlich nur am Unwillen der Bürokratie, Arbeitgeber und Versicherungsunternehmen so wirksam auszusperren, dass sich diese keinen Zugriff auf Daten verschaffen können, die das informelle Selbstbestimmungsrecht der Inhaber auch nur verletzen könnten. Wenn natürlich sämtliche Beteiligten Eurozeichen in den Augen haben, dann wird nie was draus. So praktisch ein Mobiltelefon auch ist, ausschließlich darauf will ich mich nicht verlassen. –Falk2 (Diskussion) 16:25, 1. Dez. 2021 (CET)
Sicherheit ist immer so eine Sache. Ein Personalausweis muss anders gesichert sein als eine Banknote oder eine Eintrittskarte. Hergestellt werden solche Erzeugnisse in Sicherheitsdruckereien und das Sicherheitsdesign entscheidet über die individuellen Ausprägungen. Bislang gab es keinen Grund, Impfpässe besonders auszuführen, denn niemand war so dämlich, sich dem Infektionsrisiko auszusetzen, ohne sich zuvor entsprechend zu schützen. Diese Art von selbstzerstörerischem Handeln kam erst mit einer Corona-Pandemie auf. Yotwen (Diskussion) 16:28, 1. Dez. 2021 (CET)
Naja. Impfnachweise wurden früher u. a. für Einreisen in Länder benötigt, in denen das Infektionsrisiko für die betreffenden Krankheiten gering war und in denen deren Behörden sie damit vor dem Einschleppen solcher Krankheiten schützen wollten - dem Einreisenden nützte die Impfung in medizinischer Hinsicht also gar nichts, der benötigte nur die Bescheinigung für den Grenzübertritt und hatte somit ein Interesse an deren Fälschung, wenn ihm das Impfschadensrisiko höher als das Infektionsrisiko erschien oder er aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden konnte - entsprechende Motive gibt es für die Vorlage gefälschtwr Gesundheitszeugnisse. Und wenn nun jemand Corona für eine Erfindung oder für ungefährlich - letzteres nicht ganz zu Unrecht - hält... (Es ist bei entsprechendem Verhalten ziemlich unwahrscheinlich, sich zu infizieren. Dennoch auftretende Infektionen verlaufen meistens glimpflich und vielfach sogar unsymptomatisch. Und die Impfung schützt auch nicht zuverlässig vor Infektionen und erzeugt vor allem keine sterile Immunität. Das subjektive Motiv des Eigenschutzes ist also wenig ausgeprägt, die Abneigung, draußen bei der Saukälte stundenlang für den Pieks schlangezustehen und auch noch die erwartbaren Impfschäden in Kauf zu nehmen, mag verständlicherweise überwiegen. Bleibt das Problem, daß man aber den Impfnachweis benötigt - nun, mundus vult decipi, ergo decipiatur...) --95.112.151.191 04:17, 2. Dez. 2021 (CET)
Das kann sein. Die NFC-Funktion mancher Girocards war ja teilweise auch schon freigeschaltet, bevor sie offiziell kommuniziert wurde. Ähnlich könnte es mit der eGK-Funktionalität der Krankenversicherungskarte sein. Meine Hausärztin verwendet jedenfalls schon eine eGK-Praxissoftware und druckt eGK-kompatible DataMatrix-Codes auf die von der Praxis ausgestellten ärztlichen Dokumente. --Rôtkæppchen₆₈ 16:37, 1. Dez. 2021 (CET)
Es ist bereits heute möglich, Notfallmedikamente und Impfungen auf der elektronischen Gesundheitskarte zu speichern [19]. Es ist allerdings (auch finanziell) wesentlich aufwendiger, die entsprechenden Lesegeräte zu beschaffen und überhaupt erst in der erforderlichen Menge zu produzieren (ca. 75.000 Arztpraxen und Krankenhäuser in Deutschland vs. mehrere hunderttausend Gaststätten, Theater, Kinos usw.). Und eine EU-weite Anwendbarkeit wäre auch fraglich. Da ist die Lösung mit EU-einheitlichen QR-Codes und Apps deutlich einfacher und günstiger. Und vor allem haben auch Menschen ohne Krankenversicherung und Gesundheitskarte Anspruch auf eine Corona-Schutzimpfung und den entsprechenden Nachweis.--Chianti (Diskussion) 16:54, 1. Dez. 2021 (CET)
Muss ich mir jetzt extra ein Smartphone kaufen? --158.181.71.146 17:44, 1. Dez. 2021 (CET)
Das wurde oben schon beantwortet: NEIN, du kannst auch dein ausgedrucktes Zertifikat mit dem QR-Code vorzeigen und scannen lassen. --Chianti (Diskussion) 17:57, 1. Dez. 2021 (CET)
Habe ich wohl überlesen. --158.181.71.146 18:02, 1. Dez. 2021 (CET)
Für 9,90 € kannst du auch den QR-Code auf eine Bescheinigung im Scheckkartenformat drucken lassen [20]. --2001:16B8:309D:D400:71EA:7637:AFCF:70F2 18:18, 1. Dez. 2021 (CET)
Aber der Wirt oder Ladeninhaber muss seine mit der Kontrolle beauftragten Angestellten mit einem Smartphone ausstatten. Ich denke, dass das die Hürde ist. Oder die benutzen ihr privates Handy. Aber ist das legal? --Digamma (Diskussion) 20:24, 1. Dez. 2021 (CET)
Dass der Arbeitgeber seine Arbeitnehmer mit den notwendigen Arbeitsmitteln ausstatten muss, ist ein alter Hut. Dass der Wirt, Ladeninhaber oder Veranstalter die DSGVO einhalten muss, ist auch nicht neu. Also muss der Wirt, Ladeninhaber oder Veranstalter seinen Bediensteten verbieten, nicht vom Arbeitgeber gestellte Geräte zur Verarbeitung der Kundendaten zu nutzen. Die Nutzung der eigenen Augen zum Abgleich der auf dem Zertifikat verzeichneten Identität mit dem vorgezeigten Personalausweis ist selbstverständlich erlaubt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:31, 1. Dez. 2021 (CET)
Zum Beispiel Privatversicherte. --Digamma (Diskussion) 20:22, 1. Dez. 2021 (CET)

Vielleicht versteh ich die Eingangsfrage nicht, daher nochmal als Nachfrage:

Angenommen, jemand lässt sich, genügend kriminelle Energie vorausgesetzt, den gelben Impfausweis fälschen. Wieso sollte dann der QR-Code ungültig sein? Ein Apotheker (unterstellt, der erstelle den QR-Code), kann doch gar nicht überprüfen, ob a. die Person tatsächlich geimpft wurde und ob b. der vorgelegte Ausweis echt ist.

Dementsprechend müsste doch der QR-Code schon systembedingt unsicherer sein als der Papierausweis: Der QR-Code gibt nämlich womöglich einen schon im Impfausweis falsch eingetragenen Zustand wieder - und er ist daneben auch noch selbst fälschbar. --2001:9E8:49C4:3D00:80B0:78DF:B96:D86D 19:49, 1. Dez. 2021 (CET)

Erkläre bitte, wie Du einen QR-Code so fälschst, dass er nicht bei der allerersten Überprüfung als Fälschung auffliegt. --Rôtkæppchen₆₈ 20:38, 1. Dez. 2021 (CET)
Ich gar nicht. Aber offensichtlich gibt es doch einen nicht allzu kleinen Markt für solche Fälschungen. Heute hieß es in den Nachrichten, dass es einen Anbieter gibt, der die Codes nicht nur irgendwie fälschen, sondern auch so signieren kann, dass sie bei einer Prüfung mit der Scan-App "echt" sind. In Wahrheit sind sie aber eben gefälscht.
Die meisten Überprüfungen, die ich so miterlebe finden aber ganz anders statt, nämlich durch "visuelle Inspektion", vulgo "angucken". Da würde es sogar ein voll-gefälschter QR-Code tun.
Es fängt aber ja schon weiter vorne an: Der Apotheker bekommt einen Impfausweis, der unwahre Tatsachen enthält, nämlich Impfaufkleber, einen Stempel und eine Unterschrift. Was er nicht weiß: Derjenige wurde gar nicht geimpft. Er produziert jetzt daraus - ohne von dem Schmu zu wissen - diese QR-Codes. Und die müssten dann doch gültig sein?! Das Ergebnis ist also ein QR-Code, der bei keinem Test als unecht auffiele, weil er ja auf dem korrekten Weg erstellt und auch gültig signiert wurde. Einzig: Er gibt halt einen Sachverhalt wieder, der gar nicht vorliegt. --2001:9E8:49C4:3D00:80B0:78DF:B96:D86D 21:01, 1. Dez. 2021 (CET)
Ohne es zu wissen, aber: Der Apotheker kann über sein Erfassungsportal sicherlich abgleichen, ob Impfdatum/-ort, Vakzin und Chargennummer plausibel sind. --Magnus (Diskussion) 21:13, 1. Dez. 2021 (CET)
"Wie kann man als Aussteller sicher sein, dass der Impfpass ein echtes Dokument ist? [...] Das Tool kann nicht überprüfen, ob die Impfung echt ist. Impfungen werden in Deutschland nicht zentral erfasst." [21]. M. Anfang hatte eine nicht vergebene Chargennummer im Impfausweis [22], was aber erst durch eine nachträgliche Überprüfung aufflog. --Chianti (Diskussion) 21:36, 1. Dez. 2021 (CET)
Hehe - der Apotheker wird das sicherlich tun. So er es denn überhaupt kann. Auch Arztpraxen können solche Teile für "Fremd" ausdrucken: die können das meines Wissens nicht prüfen. .oO ...
und Plausibilität herstellen ist auch nicht schwer; man braucht nur einen wirklich geimpften und fertig. ...Sicherlich Post 22:36, 1. Dez. 2021 (CET)

Ist das nicht eigentlich doppelt blöd, einen gefälschten Impfpass zu benutzen? Einerseits ist das eine Straftat, andererseits geht man damit in Bereiche, in denen alle glauben, dass auch alle anderen geimpft sind und sie die Sache daher etwas lockerer angehen können. --2003:E4:2F3B:54D5:1985:49E4:FC34:EF25 23:24, 1. Dez. 2021 (CET)

Diejenigen, die das tun, leugnen die Existenz von SARS-CoV-2 oder COVID-19 oder deren Gefährlichkeit. Sich nicht impfen zu lassen, einen gefälschten Impfausweis zu benutzen und damit unter die Leute zu gehen ist für diese Leute vollkommen ungefährlich und mitnichten blöd. --Rôtkæppchen₆₈ 23:58, 1. Dez. 2021 (CET)
Bitte Seitenintro beachten und Meinungsdiskussion darüber, wie sinnvoll die Fälschung von Impfzertifikaten oder -ausweisen ist, hier beenden und ggf. im WP:Café fortsetzen. Verbindlichsten Dank. --Chianti (Diskussion) 00:16, 2. Dez. 2021 (CET)

"Gastronomische" NeugierdeBearbeiten

Hallo, ist die 1/2 Meter lange Regensburger Bratwurst, die man an den Ständen auf den Weihnachtsmärkten findet, aus Schweinefleisch oder aus etwas anderem? Ich danke Ihnen. (nicht signierter Beitrag von 93.41.96.207 (Diskussion) 16:17, 1. Dez. 2021 (CET))

Fragst Du am Stand nach. Das Standpersonal muss die Zutatenliste der Wurst zur Einsicht bereithalten. --Rôtkæppchen₆₈ 16:27, 1. Dez. 2021 (CET)
Laut unserem Artikel Bratwurst ist die Regensburger Bratwurst "eine Brühwurst aus Schweinefleisch und Bratwurst-Grundbrät", auch dieser Artikel nennt "eine[n] mit grob entfettetem Schweinefleisch und Majoran-Würzmischung gefüllte[n] Schafsdarm". --Chianti (Diskussion) 17:04, 1. Dez. 2021 (CET)
Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit reines Schweinefleisch, Kochsalz, Gewürze und Wasser. Yotwen (Diskussion) 17:31, 1. Dez. 2021 (CET)
Bis auf den Darm, traditionell werden Rinderkranzdärme verwendet. --158.181.71.146 17:40, 1. Dez. 2021 (CET)
Du verwechselt die geräucherten und gebrühten Regensburger Würstchen mit der (gebrühten oder rohen) Regensburger Bratwurst [23].--Chianti (Diskussion) 17:56, 1. Dez. 2021 (CET)
Schafsdärme sind für große Würste ungeeignet, viel zu empfindlich. Da wird der halbe Meter viel zu oft brechen. --158.181.71.146 18:01, 1. Dez. 2021 (CET)
Brechen tun die nur, wenn man sie falsch anfasst beim Wenden. Die Coburger Bratwurst ist ebenso lang und bricht nicht [24].--Chianti (Diskussion) 18:09, 1. Dez. 2021 (CET)
Es kann nicht völlig ausgeschlossen werden, dass sich Spuren von Schweinefleisch in diesen Würsten befinden. Mahlzeit. --46.253.188.1 18:25, 1. Dez. 2021 (CET)

Hodo von HodenbergBearbeiten

Die Person heißt mit vollem Namen Hodo Hermann Heinrich Luthard Baron von Hodenberg. Jetzt bin ich mir nicht sicher, ob „Luthard“ einer seiner Vornamen ist, oder zu seinem Nachnamen zählt. Laut Namespedia gibt es „Luthard“ 3-mal in verschiedenen Ländern als Vornamen. --158.181.71.146 17:00, 1. Dez. 2021 (CET)

Luthard ist ein über 1000 Jahre alter Vorname [25], daher heißt unser Artikel auch Hodo von Hodenberg --Chianti (Diskussion) 17:09, 1. Dez. 2021 (CET)
Danke Chianti, hat mir sehr weitergeholfen. --158.181.71.146 17:33, 1. Dez. 2021 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. 158.181.71.146 17:33, 1. Dez. 2021 (CET)

Ort an der deutsch-russischen Grenze?Bearbeiten

Kann jemand dies Ansichtskarte einem Ort zuordnen? Schmiddern gibt es nicht. Vermutlich Schwiddern, aber welcher der 3 Orte lag um 1903 an der deutsch-russischen Grenze? Drygallen steht im Dateinamen. Davon ist nur 9km entfernt der Ort Świdry (Biała Piska). Nachbarort wäre dann c:Category:Czarnówek, aber das lag laut GOV nie(?) in Russland. Hat jemand eine Idee? Hilfreich wäre eine gute Karte von der Region. Laut diese Karte von 1910 im Kartenforum war da eine Grenze. Aber war das auch Russland. Brauch mal Hilfe. --sk (Diskussion) 18:01, 1. Dez. 2021 (CET)

Nur Świdry (Biała Piska) liegt direkt an einer größeren Straße an der ehemaligen Grenze Ostpreußens [26], welche 1903 aufgrund der 4. Teilung Polens die Grenze zum Weichselland (zuvor Kongresspolen) und damit zum russischen Zarenreich war. --Chianti (Diskussion) 18:21, 1. Dez. 2021 (CET) P.S.: du hast ein falsches Czarnówek (nahe der Oder) verlinkt.
Hier auch als Schwiddern bezeichnet. Dazu passt, dass der Kartenverlag in Bailla war.--Mhunk (Diskussion) 18:35, 1. Dez. 2021 (CET)
Auf dieser Karte:https://de.wikipedia.org/wiki/Ostpreu%C3%9Fen#/media/Datei:Ostpreussen.JPG sind Drygallen und Bialla eingezeichnet, Schwiddern allerdings nicht, dafür östlich von Bialla auf deutscher Seite noch ein Grenzort, den ich beim besten Willen nicht entziffern kann. Laut Artikel von Schwiddern/Kr. Johannisburg war Schwiddern in Bialla eingepfarrt. Wenn die Datei Drygallen angibt, spricht alles dafür, dass es eben dieses Schwiddern ist.--Altaripensis (Diskussion) 18:59, 1. Dez. 2021 (CET)
Das schwer zu Entziffernde heißt Skarzinnen und ist kein Grenzort, da es keine Straße nach Szczuczyn gibt. --Chianti (Diskussion) 19:29, 1. Dez. 2021 (CET)
@Stefan Kühn: Wenn du ungefähr weisst, wo der Ort liegen müsste, kannst du dir eine genaue Teilkarte runterladen (die genaue Nummer steht in der rot markierten Übersicht). Nimm dazu Export: Extra-extra large. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 21:31, 1. Dez. 2021 (CET)
Danke an alle!
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. sk (Diskussion) 19:46, 1. Dez. 2021 (CET)

Immunkarte?Bearbeiten

Gerade in der Tagesschau gehört: Für Menschen wie mich (ohne Streichelhandy) gibt es eine Imunkarte. Hier ein Beitrag des MDR. Kostet 10 €. Bisher nie davon gehört. Ist das sinnvoll oder werden dort nur Daten gesammelt? Hat jemand Erfahrung? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 20:23, 1. Dez. 2021 (CET)

Nicht mehr Daten und nicht länger als bei der Erstellung des QR-Code-Ausdrucks des EU-Impfzertifikats auch.--Chianti (Diskussion) 20:29, 1. Dez. 2021 (CET)
Und die haben für die Werbung in der wohl seriösesten Nachrichtensendung Deutschlands noch nicht mal was bezahlt. Das nenn ich mal Spitzenmarketing! Wie hoch sind wohl die Selbstkosten für eine solche Karte? --2001:9E8:49C4:3D00:80B0:78DF:B96:D86D 20:47, 1. Dez. 2021 (CET)
Wie weiter oben schon beschrieben, kann man sich sowas auch selbst basteln: Man nimmt eine Kopie des (echten!) Impfzertifikats und schweißt den QR-Code davon selbst ein. 10,- ist unverschämt! --31.213.218.204 21:19, 1. Dez. 2021 (CET)
Hinsichtlich des Selbstbastelns bin ich voll bei Dir.. "Unverschämt" finde ich den Preis aber nicht... immerhin sind da manuelle Arbeitsschritte erforderlich, Postversand und für die Apotheke (als Vermittler) und den Anbieter selbst soll ja auch etwas übrig bleiben. --77.87.224.99 10:48, 2. Dez. 2021 (CET)
Ich nehme (fast) alles zurück. Heute war ich mit meinem Impfpass in der Apotheke und habe keinen gemeinsamen Nachweis für zwei Impfungen bekommen, sondern je einen Zettel für beide Impfungen. Na toll! Es ist der gleiche Zettel, den ich auch beim Hausarzt ausgehändigt bekam. Nach der Auffrischung hab ich dann drei Zettel. Daraus mal eben was selbst zu basteln und einzuschweißen ist nicht ganz einfach. Geschweige denn die Prüfung durch Personal, wenn man irgendwo eingelassen werden möchte. Um die m.E. zu teure Karte wird man ohne Telefon also nicht herumkommen.--31.213.218.204 16:17, 2. Dez. 2021 (CET)
Finde ich ja eigentlich ganz praktisch - aber ich würde persönlich nicht darauf wetten, dass die Gültigkeit der ersten beiden Impfungen tatsächlich ein Jahr betragen wird. Und ggf. schon in ein paar Wochen nach der Auffrischimpfung wieder eine neue Karte bestellen...? Das wäre ja auch blöd. --2A01:C23:74DB:C500:3CBB:3D6F:5A31:7C49 21:27, 1. Dez. 2021 (CET)
Bekommt man nach dem dritten Piks denn auch einen neuen QR-Code? Dann warte ich eben noch drei Wochen... Gruss --Nightflyer (Diskussion) 21:35, 1. Dez. 2021 (CET)
Ja [27]. --Chianti (Diskussion) 21:38, 1. Dez. 2021 (CET)

In dem kleinen Filmchen sieht man bei 1:49 ein Foto des Inhabers der Karte. Wo wird das gespeichert? Im QR-Code sicherlich nicht. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 13:05, 2. Dez. 2021 (CET)

Es handelt sich um einen Browser-Screenshot eines Smartphone-Screenshots einer beispielhaften QR-Code-Überprüfungsapp, das mit dem Passbild von Erika Mustermann versehen wurde. Das ist aber nur im im Fernsehbeitrag gezeigten Mock-Up so. Im echten Leben kommt CovPassCheck nicht an das Passbild des Zertifikatinhabers ran und kann auch keines anzeigen und auch der Überprüfungsbildschirm sieht anders aus. --Rôtkæppchen₆₈ 13:15, 2. Dez. 2021 (CET)
Dann muss man also sicherheitshalber doch seinen Ausweis vorzeigen, denn wir heissen alle Hoppenstedt. Gruss --Nightflyer (Diskussion) 13:47, 2. Dez. 2021 (CET)
Das hängt davon ab, welche Instruktionen das Prüfpersonal genau hat. Wenn es zu 100-Prozent-Kontrollen verpflichtet ist, gleicht die Prüfperson in jedem Fall den Personalausweis mit den von der Prüfapp genannten oder auf das Zertifikat im Klartext gedruckten Daten zur Person ab. Wenn die Prüfperson nur stichprobenhafte Kontrollen macht, überprüft die nur das Impfzertifikat auf Gültigkeit, aber nicht, ob Besucher, Zertifikat und Personalausweis dieselbe Person bezeichnen. Bei der Perso-Kontrolle gibt es dann noch die Varianten „Name stimmt überein, alles ok“ und „machen Sie mal ihr linkes Ohr frei“. --Rôtkæppchen₆₈ 15:09, 2. Dez. 2021 (CET)

Übrigens fehlt in der Mediathek der Hinweis auf die Immunkarte. Die Sendung wurde nachträglich bearbeitet. Die Tagesschau ist dort nur noch 13 Minuten lang. Warum wohl? Gruss --Nightflyer (Diskussion) 16:53, 2. Dez. 2021 (CET)

Schauspielerin gesuchtBearbeiten

Wer ist diese Schauspielerin ? -- Juergen 217.61.206.127 23:43, 1. Dez. 2021 (CET)

Anke Retzlaff, Bild ist von der Webseite ihrer Agentur [28].--Chianti (Diskussion) 00:19, 2. Dez. 2021 (CET)

2. DezemberBearbeiten

Boostern durch Kontakt mit InfiziertenBearbeiten

Vorweg zur Erläuterung: Ich bin zweifach geimpft und möchte mich auch schnellstmöglich boostern lassen. Ich halte das für sehr sinnvoll. Nun zur Frage: Derzeit wird ja öffentlich viel diskutiert. Was ich in keiner Talkrunde bisher gehört habe, kann der Umgang mit Infizierten eine boosternde Wirkung auf das Imunsystem haben? Ich möchte das nicht als "alternative" Methode verstanden wissen. Es geht mir nur um die theoretische Funktionsweise eines geimpften Imunsystems.

--FirestormMD ♫♪♫♪ 07:05, 2. Dez. 2021 (CET)

Beim Umgang mit infizierten kannst du dich selbst infizieren, wodurch das Immunsystem bei Genesung zusätzliche Antikörper bilden wird, klar. Deswegen gibt es ja auch die Regel geimpft oder genesen. Dass das keine sinnvolle Vorgehensweise ist, die man in einer Talkrunde empfehlen will, sollte klar sein. Die Booster-Impfung ist wahrscheinlich wirksamer, aber auf jeden Fall sicherer und du infizierst weder dich selbst noch andere. -- Jonathan 07:49, 2. Dez. 2021 (CET)
Das ist mir klar. Und ich unterstütze diese Haltung auch massiv! Vielleicht habe ich meine Frage falsch formuliert. Bildet man zusätzliche Antikörper auch, wenn man nur Umgang mit dem Virus hat oder nur, wenn man daran erkrankt? Boostert sich das Imunsystem unbemerkt ständig, wenn es Kontakt mit bekannten Viren hat? Oder bedarf es einer Erkrankung? --FirestormMD ♫♪♫♪ 08:50, 2. Dez. 2021 (CET)
Inzwischen gibt es so viele Impfdurchbrüche, dass die Betroffenen wohl gerne eine fundierte Information bekämen, ob sie sich trotz Durchbruch noch boostern lassen sollen (dürfen?). Suchen sollte man eine Infektion aber unter gar keinen Umständen, nicht mal, wenn man geimpft, durchbrochen und geboostert wäre. Das ist ungefähr so clever wie Masernparties. Yotwen (Diskussion) 09:07, 2. Dez. 2021 (CET)
Das Immunsystem wird auch gestärkt, wenn man nur Kontakt mit dem Virus hatte, ohne zu erkranken. Siehe Stille Feiung. --BlackEyedLion (Diskussion) 09:08, 2. Dez. 2021 (CET)
Die aktuellen Impfstoffe verhindern aber keine Erkrankung, sondern mildern sie nur ab. Absichtlicher Kontakt mit Erkrankten führt also sehr wahrscheinlich zur Infektion und Erkrankung. --Rôtkæppchen₆₈ 12:32, 2. Dez. 2021 (CET)
Die aktuellen Impfstoffe verhindern sehr wohl Erkrankungen, nur nicht zu 100 Prozent. --2001:16B8:5C10:E900:925:33A5:C701:B0D 14:34, 2. Dez. 2021 (CET)
Dazu auch: „‚Die Datenlage deutet darauf hin, dass die Übertragung vor dem Auftreten der Delta-Variante durch die Impfstoffe um etwa 60 Prozent reduziert wurde. Mit Delta ist dieser Wert auf etwa 40 Prozent gesunken‘, erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf.“ (Quelle: n-tv.de). --77.87.224.99 16:11, 2. Dez. 2021 (CET)
Impfstoffforscher Leif Sanders meint, dass im Falle einer Corona-Infektion keine Auffrischung nötig sei. „Bei Geimpften wirkt die Infektion wahrscheinlich wie ein Booster.“ Ausreichend Daten dazu lägen aber noch nicht vor. [29] --2A02:908:3611:6CA0:E435:8050:CF2F:3818 11:52, 2. Dez. 2021 (CET)
Das wäre aber neu. Eher sei davon auszugehen, dass eine Infizierung bei Geimpften den nächsten (Booster-)Termin nach hinten verschiebt. Im übrigen frag einen Arzt, nicht die Auskunft hier. -jkb- 12:00, 2. Dez. 2021 (CET)
Ich halte es für logisch, das eine Ansteckung wie ein immuntechnisch wie Booster wirkt, allerdings mit einem Risiko der Erkrankung. Mit dem Schieben würde ich allerdings nicht rechnen, da es ja auch synptomlos ablaufen kann. --Bahnmoeller (Diskussion) 15:28, 2. Dez. 2021 (CET)
Etwas Analoges wurde mal diskutiert beim Thema Masken. Dass Masken ggf. die Virenlast soweit reduzieren könnten, dass sie ggf. wie eine Impfung wirkten. Ob was daran ist, weiß ich nicht. --= (Diskussion) 15:34, 2. Dez. 2021 (CET)

Schauspielerin gesucht (rothaarig)Bearbeiten

Ich komm einfach nicht drauf. Ich suche eine deutsche Schauspielerin mit roten Haaren. Nicht Josefine Preuß und auch nicht Karoline Herfurth, aber ungefähr dieses Alter (also nicht Andrea Sawatzki, Esther Schweins oder Senta Berger). Sie trägt die Haare oft zum Pferdeschwanz gebunden, jedenfalls erinnere ich mich so an sie.

--5.100.45.86 09:49, 2. Dez. 2021 (CET)

Die Angabe von Filmen, Rollen oder Szenen wäre hilfreich. --Chianti (Diskussion) 09:51, 2. Dez. 2021 (CET)
Möglicherweise wird Karoline Schuch gesucht. MfG, --Brodkey65|...„Am Ende muß Glück sein.“ 10:13, 2. Dez. 2021 (CET)
Marleen Lohse? --Etmot (Diskussion) 12:00, 2. Dez. 2021 (CET)
Palina Rojinski, Barbara Meier--Wikiseidank (Diskussion) 13:41, 2. Dez. 2021 (CET)
Wir brauchen dringend Haarfarbkategorien... --Bahnmoeller (Diskussion) 15:29, 2. Dez. 2021 (CET)
Bittesehr. --Rôtkæppchen₆₈ 15:45, 2. Dez. 2021 (CET)

Danke, Marleen Lohse ist’s! Besonderen Dank also an Etmot!--5.100.45.86 16:14, 2. Dez. 2021 (CET)

Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Gelöst!5.100.45.86 16:14, 2. Dez. 2021 (CET)

Luftbildkamera ?Bearbeiten

 
Was hält der Soldat für ein Gerät in der Hand? Luftbildkamera?

Bin in den Tiefen von Commons mal wieder auf ein Bild gestoßen, wo ich mal eine zweite Meinung brauch. Hält der Soldat in der Mitte des Bildes eine Luftbildkamera in der Hand? Oder ist das was anderes? -- sk (Diskussion) 16:53, 2. Dez. 2021 (CET)

Vermutlich, siehe https://link.springer.com/article/10.1007/s41064-021-00170-z, Abbildung 1. --BlackEyedLion (Diskussion) 17:04, 2. Dez. 2021 (CET)
Ja, das passt. Leider sehe ich bei dem Artikel keine Bildunterschrift. Scheint ja dann so eine Art Standardmodell zu sein. --sk (Diskussion) 17:09, 2. Dez. 2021 (CET)
Bildunterschrift: "Handkammer" mit Pistolengriff (Ausschnitt), [Bildnachweis:] (Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 456 F 11 Nr. 139 Foto 1 Bild 1, vermutlich um 1916). Aus dem Fließtext: „[Auf dem Militärflugplatz bei Döberitz] war auch Leutnant Carl Fink (1886–1969) stationiert. Als Amateurphotograph nahm er auf seine Flüge eine Kamera (Hüttig-Rekord) mit, die sich aber als technisch unzureichend erwies, da u.a. der Flugwind die Balgen eindrückte. Auf eigene Initiative nahm er Kontakt zu Carl Zeiss in Jena auf und entwickelte zusammen mit dem Ballonpionier Ernst Wandersleb (1879–1963) um 1912 eine der ersten Luftbildkameras. Aufgrund ihres hinteren Griffstücks wurde sie als „Pistolenkamera“ bezeichnet (siehe Abb. 1).“ --BlackEyedLion (Diskussion) 17:54, 2. Dez. 2021 (CET)

Stuttgarder PalastBearbeiten

 

Welcher Palalst ist das? Meiner Fachkenntnis steht das nicht mehr oder ist nicht in Stuttgart. Bigbossfarin (Diskussion) 16:56, 2. Dez. 2021 (CET)

Zwinger (Dresden). --Hachinger62 (Diskussion) 17:03, 2. Dez. 2021 (CET)
Stand zum Glück nie in Stuttgart. Beste Grüße aus Dresden. --sk (Diskussion) 17:07, 2. Dez. 2021 (CET)
Ah dankeschön, ich hab das nun versucht dem Library of Congress mitzuteilen. Bigbossfarin (Diskussion) 17:56, 2. Dez. 2021 (CET)
Dieser Abschnitt kann archiviert werden. Bigbossfarin (Diskussion) 17:56, 2. Dez. 2021 (CET)