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St. Pankraz (Südtirol)

italienische Gemeinde
St. Pankraz
(ital.: San Pancrazio)
Wappen
Wappen von St. Pankraz
Karte
St. Pankraz in Südtirol - Positionskarte.svg
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen – Südtirol
Bezirksgemeinschaft: Burggrafenamt
Einwohner:
(VZ 2011/31.12.2017)
1.584/1.549
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2011)
98,84 % deutsch
0,96 % italienisch
0,19 % ladinisch
Koordinaten 46° 35′ N, 11° 5′ OKoordinaten: 46° 35′ N, 11° 5′ O
Meereshöhe: 370–2608 m s.l.m. (Zentrum: 735 m s.l.m.)
Fläche: 63,0 km²
Dauersiedlungsraum: 6,7 km²
Nachbargemeinden: Castelfondo (TN), Lana, Laurein, Naturns, Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix, Tisens, Ulten
Postleitzahl: 39010
Vorwahl: 0473
ISTAT-Nummer: 021084
Steuernummer: 82007130212
Bürgermeister (2015): Thomas Holzner (SVP)

St. Pankraz ([saŋkt ˈpaŋkrats]; italienisch San Pancrazio) ist eine Gemeinde mit 1549 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in Südtirol (Italien). Sie liegt im Ultental auf 736 m Höhe und ist die erste Ortschaft im Tal.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

 
St. Pankraz im Juli 2007

St. Pankraz liegt etwa 11 km südwestlich von Meran im Ultental. Dieses verläuft von Lana in südwestlicher Richtung und wird von der Falschauer durchflossen. Der von Westen kommende Kirchbach mündet in St. Pankraz in die Falschauer.

Im Nordwesten von St. Pankraz befinden sich mit der 2608 m hohen Hochwart und dem 2474 m hohen Hochjoch die nordöstlichsten markanten Erhebungen der Ortler-Alpen, im Süden der 2434 m hohe Laugen sowie im Südwesten der Kleine (2311 m) und der Große Kornigl (2418 m).

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Schloss Eschenlohe
  • Burgruine Eschenlohe, seit dem 12. Jahrhundert als „Schloss Ulten“ erwähnt[1]
  • Pfarrkirche mit 56 m hohem Kirchturm
  • Sebastianskapelle neben der Pfarrkirche
  • Kapelle St. Helena: Die 1338 erstmals erwähnte Kapelle steht weithin sichtbar auf einem 1550 m hohen Waldhügel.
  • Häusl am Stein: Das Haus hat das Hochwasser der Falschauer von 1882 überstanden, weil es auf einem Steinblock errichtet wurde.
  • Mitterbad

PolitikBearbeiten

Bürgermeister seit 1960:[2]

  • Bartholomäus Pöder: 1960–1969
  • Josef Gamper: 1969–1974
  • Ernst Holzner: 1974–1990
  • Hermann Tumpfer: 1990–2010
  • Thomas Holzner: 2010–

WirtschaftBearbeiten

Neben Tourismus und Berglandwirtschaft gibt es in St. Pankraz einige Handwerksbetriebe. Der Ort verfügt über ein eigenes Heizwerk zur Wärmeversorgung.

VerkehrBearbeiten

Von St. Pankraz erreicht man über die Landesstraße SP9 Lana im Nordosten nach 11 km und die Anschlussstelle Meran-Süd der Schnellstraße MeBo nach 13 km. Von Süden kann man das Ultental über die Landesstraße SP86 erreichen.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: St. Pankraz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Oswald Trapp: Tiroler Burgenbuch. II. Band: Burggrafenamt. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1980, S. 251–257.
  2. Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. (PDF; 15 MB) In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159, abgerufen am 16. November 2015.