Rennrodel-Weltmeisterschaften 2023

Rennrodeln

Rennrodel-Weltmeisterschaften 2023

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Männer Frauen
Sieger
Einsitzer
Doppelsitzer
Teamstaffel

Die 51. Rennrodel-Weltmeisterschaften sollen vom 27. bis 29. Januar 2023 auf der Rennrodelbahn im deutschen Oberhof ausgetragen werden.

Die von der Fédération Internationale de Luge de Course organisierten interkontinentalen Titelkämpfe finden nach 1973, 1985 und Rennrodel-Weltmeisterschaften 2008 zum vierten Mal auf der Thüringer Bahn statt. Es sind Wettbewerbe in den Einsitzern für Männer und Frauen, dem Doppelsitzer für Männer und Frauen, der Disziplin der Teamstaffel sowie im Sprint der Einsitzer für Männer, Frauen und Doppelsitzer für Männer und Frauen geplant. Mit der Einführung der getrennten Wettbewerbe im Doppelsitzer für Männer und Frauen zur Saison 2021/22 werden diese erstmals bei den Weltmeisterschaften ausgefahren. Abgesehen von der Teamstaffel und den Sprintwettbewerben sind für die Rennen jeweils zwei Entscheidungsläufe vorgesehen.

VergabeBearbeiten

 
Rennrodel-Weltmeisterschaften 2008 auf der Rennrodelbahn Oberhof
 
Streckenplan der Rennrodelbahn Oberhof

Oberhof hatte sich gemeinsam mit dem kanadischen Calgary um die Ausrichtung der 50. Rennrodel-Weltmeisterschaften im Jahr 2021 beworben, war jedoch 65. Jahrkongress des Weltverbandes FIL im rumänischen Constanța (Juni 2017) unterlegen.[1][2][3]

Im Herbst 2018 hatte Oberhof den Zuschlag für die Biathlon-Weltmeisterschaften 2023 erhalten und gab in der Folge die erneute Bewerbung um die Rennrodel-Weltmeisterschaften bekannt.[4] Auf dem 67. Jahrkongress des Weltverbandes Fédération Internationale de Luge de Course in Ljubljana erhielt Oberhof, einziger Bewerbung um die Ausrichtung der Weltmeisterschaften, einstimmig den Zuschlag als Ausrichter.[5] Im Vorbereitung der Weltmeisterschaften soll eine umfassende Modernisierung der Bahn stattfinden, zudem ist der Bau einer zweiten Bahnstraße im Gespräch.[6]

TitelverteidigerBearbeiten

Bei den vergangenen Weltmeisterschaften 2021 auf der Kunsteisbahn am Königssee siegten Julia Taubitz im Frauen-Einsitzer, Roman Repilow im Männer-Einsitzer sowie das Doppelsitzerpaar Toni Eggert und Sascha Benecken.

In den Sprintwettbewerben siegten bei den vorangegangenen Weltmeisterschaften auf der ältesten Kunsteisbahn der Welt Julia Taubitz im Einsitzer der Frauen, Nico Gleirscher im Einsitzer der Männer sowie Tobias Wendl und Tobias Arlt im Doppelsitzerrennen.

Im Teamstaffelwettbewerb siegte Österreich in der Besetzung Madeleine Egle, David Gleirscher und Thomas Steu/Lorenz Koller.[7]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Oberhof will Rodel-WM 2021. (Nicht mehr online verfügbar.) In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 31. Mai 2017, archiviert vom Original am 7. April 2018; abgerufen am 7. April 2018.
  2. Oberhofer Bewerbung für Rodel-WM 2021 gescheitert. In: sz.de. Süddeutsche Zeitung, 17. Juni 2017, abgerufen am 28. August 2020.
  3. Calgary sticht Oberhof aus: Rodel-WM 2021 in Kanada. In: merkur.de. Münchner Merkur, 17. Juni 2017, abgerufen am 7. April 2018.
  4. Doppel-WM 2023 wird Herausforderung für Oberhof. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 26. März 2019, abgerufen am 29. Juni 2019.
  5. Oberhof erhält auch den Zuschlag für die Rennrodel-WM 2023. In: insuedthueringen.de. Freies Wort, 15. Juni 2019, abgerufen am 17. Juni 2019.
  6. Sascha Mönch: Was die Rodel-WM 2023 für Oberhof bedeutet. In: mdr.de. Mitteldeutscher Rundfunk, 25. Februar 2019, abgerufen am 29. Juni 2019.
  7. Für die Teamstaffel nominieren die jeweiligen Cheftrainer in der Regel die bestplatzierte Frau, den bestplatzierten Mann sowie das bestplatzierte Doppelsitzerpaar der jeweiligen Wettbewerbe.