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Pauline Heßler Skispringen
20150207 Skispringen Hinzenbach 4243.jpg

Nation DeutschlandDeutschland Deutschland
Geburtstag 13. September 1998 (21 Jahre)
Geburtsort Neuhaus am RennwegDeutschland
Größe 166 cm
Karriere
Verein WSV 08 Lauscha
Trainer Peter Leiner
Andreas Bauer
Status aktiv
Medaillenspiegel
JWM-Medaillen 2 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
OPA-Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Nationale Medaillen 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
FIS Skisprung-Junioren-WM
0Bronze0 2013 Liberec Mannschaft
0Gold0 2015 Almaty Mannschaft
0Gold0 2017 Park City Mannschaft
FIS Nordische Skispiele der OPA
0Gold0 2012 Žiri Einzel
Deutscher Skiverband Deutsche Meisterschaften
0Gold0 2018 Hinterzarten Mannschaft
Skisprung-Weltcup / A-Klasse-Springen
 Debüt im Weltcup 5. Dezember 2014
 Gesamtweltcup 36. (2015/16)
Skisprung-Continental-Cup (COC)
 Debüt im COC 14. August 2010
 COC-Siege (Einzel) 01  (Details)
 Gesamtwertung COC 05. (2012/13)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzelspringen 1 1 1
letzte Änderung: 24. Februar 2019

Pauline Heßler (* 13. September 1998) ist eine deutsche Skispringerin.

WerdegangBearbeiten

Pauline Heßler wuchs im thüringischen Lauscha auf. Sie ist seit 2004 im Wintersportverein 1908 Lauscha aktiv, bei dem sie von Jugendtrainer Jens Greiner-Hiero entdeckt und gefördert wurde. Auf Empfehlung des WSV 08 Lauscha lernt und trainiert sie am Skiinternat Oberstdorf.

 
Heßler 2016 in Hinzenbach

Bei den Deutschen Meisterschaften 2010 in Oberhof sprang sie auf den 14. Platz. Am 14. August 2010 gab sie ihr Debüt im Continental Cup in Bischofsgrün und sprang auf den 55. Platz. Im Ladies Cup 2011 wurde sie im August und September jeweils Zweite und kam in der Gesamtwertung in der Kategorie Schüler auf den achten Platz. Bei den Deutschen Meisterschaften 2011 in Meinerzhagen wurde sie Neunte. 2012 gewann sie die Goldmedaille bei den OPA-Spielen in Žiri/Pokljuka, wurde außerdem Deutsche Schülermeisterin und feierte im Oktober einen Doppelsieg im Schülercup. Bei den Deutschen Meisterschaften 2012 der Juniorinnen in Hinterzarten sprang sie auf den siebten Platz. In der Alpencup Saison 2012/13 sprang sie im Sommer Mittelfeldergebnisse ein, sie gab am 14. Juli 2012 ihr Debüt auch im FIS-Cup. Bei der Junioren-WM 2013 gewann sie mit ihren Teamkolleginnen Ramona Straub, Svenja Würth und Katharina Althaus Bronze im Mannschaftswettbewerb. In der anschließenden Continental-Cup-Saison belegte sie bei ihren drei Einsätzen nur einstellige Platzierungen, dadurch erreichte sie Rang 5 der Gesamtwertung. Am 15. August 2013 kam sie zu ihrem ersten Einsatz im Sommer-Grand-Prix in Courchevel, bei dem sie den 41. Platz belegte. Im September startet sie im Continental Cup und erreichte am 15. September 2013 in Lillehammer wieder einen 7. Platz.

Vor Beginn der Wintersaison 2013/14 zog sich Heßler bei einem Trainingssturz im österreichischen Seefeld einen Kreuzbandriss zu, der eine mehrmonatige Zwangspause zur Folge hatte.[1] Im August 2014 startete sie im Alpencup in Bischofsgrün, am 26. September gelang ihr in Tschagguns, Österreich, ihr erster Sieg in diesem Wettbewerb. Am 5. Dezember 2014 debütierte sie im Weltcup in Lillehammer und erreichte mit Rang 23 ihre ersten Punkte. Sie startete wieder im Alpencup und holte am 17. Januar 2015 in Oberwiesenthal ihren zweiten Sieg. Im Weltcup kam sie am 24. Januar in Oberstdorf mit Rang 28 erneut in die Punkteränge.

Bei der Junioren-WM in Almaty gewann Pauline Heßler mit ihren Teamkolleginnen Henriette Kraus, Anna Rupprecht und Gianina Ernst Gold im Mannschaftswettbewerb. Im Einzelspringen belegte sie Platz acht. Sie startete im Skisprung-Continental-Cup 2015/16 und wurde am 12. Dezember 2015 in Notodden, Norwegen, Zweite. Im OPA-Alpencup wurde sie am 15. und 16. Januar 2016 in Oberwiesenthal Siegerin und Zweite. Danach hatte sie Einsätze im Weltcup, bei denen sie am 30. und 31. Januar in Oberstdorf mit den Plätzen 20 und 24, am 6. und 7. Februar in Hinzenbach mit den Rängen 28 und 25, am 14. Februar in Ljubno mit Rang 23 und am 19. Februar in Lahti mit Rang 26 punktete. Bei ihrer dritten Junioren-WM in Rasnov belegte sie im Einzel den 19. Platz. Zum Saisonabschluss belegte sie im Alpencup in Baiersbronn am 19. und 20. März 2016 jeweils den 5. Platz.

Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2017 in Park City, Utah gewann Heßler im Mannschaftswettbewerb zusammen mit Agnes Reisch, Luisa Görlich und Gianina Ernst die Goldmedaille. Im Einzelwettbewerb belegte sie Platz zehn.

Nach dem Weltcup in Pyeongchang am 15. und 16. Februar 2017 (Platz 18 und 21) zog sie sich vorübergehend aus dem Wettkampfbetrieb zurück. Bestärkt durch ihre Familie gelang ihr nach überzeugenden Auftritten im FIS-Cup, im Continental Cup und im Sommer-Grand-Prix 2018 die Rückkehr in den Weltcup-Kader. In Lillehammer sammelte sie vom 30. November bis zum 2. Dezember 2018 mit den Platzierungen 25 (HS 98) und 24 (HS 140) wieder Weltcup-Punkte.

In der Weltcup-Saison 2018/19 war Heßler fester Bestandteil der deutschen Mannschaft. Am 23. Februar 2019 startete sie erstmals in dieser Saison im Continental Cup. Dabei konnte sie beim Wettkampf von der Inselbergschanze im heimischen Brotterode ihren ersten Continental-Cup-Sieg feiern.[2]

ErfolgeBearbeiten

Continental-Cup-Siege im EinzelBearbeiten

Nr. Datum Ort Typ
1. 23. Februar 2019 Deutschland  Brotterode Großschanze

StatistikBearbeiten

Weltcup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2014/15 41. 011
2015/16 36. 040
2016/17 43. 028
2018/19 38. 036

Continental-Cup-PlatzierungenBearbeiten

Saison Platz Punkte
2012/13 05. 160
2015/16 11. 125
2016/17 04. 190
2017/18 22. 095
2018/19 14. 160

WeblinksBearbeiten

  Commons: Pauline Heßler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. skispringen.com am 1. Dezember 2013: Pauline Heßler mit Kreuzbandriss
  2. COC-L: Heimsieg für Pauline Hessler, auf berkutschi.com, vom 23. Februar 2019. Abgerufen am 23. Februar 2019.