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Nijmegen

Gemeinde in der niederländischen Provinz Gelderland
(Weitergeleitet von Nimwegen)
Gemeinde Nijmegen
Flagge der Gemeinde Nijmegen
Flagge
Wappen der Gemeinde Nijmegen
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Bürgermeister Hubert Bruls (CDA)
Sitz der Gemeinde Nijmegen
Fläche
 – Land
 – Wasser
57,6 km2
53,61 km2
3,99 km2
CBS-Code 0268
Einwohner 177.050 (30. Sep. 2018[1])
Bevölkerungsdichte 3074 Einwohner/km2
Koordinaten 51° 50′ N, 5° 52′ OKoordinaten: 51° 50′ N, 5° 52′ O
Bedeutender Verkehrsweg A15 A73 E31 A325 A326 N324 N325 N326 N842 N844 S100 S101 S102 S103 S104 S105 S106
Vorwahl 024, 0481
Postleitzahlen 6501, 6503–6504, 6511–6512, 6515, 6521–6525, 6531–6538, 6541–6546, 6564, 6574, 6663
Website Homepage von Nijmegen
LocatieNijmegen.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Ansicht von Nijmegen
Ansicht von NijmegenVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1
Blick auf die Stadt von der Eisenbahnbrücke
Stadtkarte Nijmegen

Nijmegen [ˈnɛiˌmeːɣə(n)][2] (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i), deutsch Nimwegen, selten auch Nymwegen, auf Nimwegisch Nimwèège [nɪmˈʋɛːʝə], ist eine Hansestadt mit 177.050 Einwohnern (Stand 30. September 2018). Sie liegt im Osten der Niederlande in der Provinz Gelderland in der Nähe der Grenze zur deutschen Region Niederrhein. Nijmegen war der wichtigste der vier Hauptorte in der Grafschaft Geldern, 1402 wurde Nijmegen Mitglied der Hanse.

Inhaltsverzeichnis

NameBearbeiten

Der lateinische Name Noviomagus geht zurück auf die keltischen Wörter magos für Ebene oder Markt und novio neu. Die Römer latinisierten es zu Noviomagus. In der Zeit Karls des Großen hieß der Ort Numaga, was sich mit der Zeit in Nieumeghen oder Nimmegen (siehe auch das deutsche Neumagen) veränderte. Manche Einheimische nennen ihre Stadt nicht Nijmegen, sondern Nimwèège, die nimwegische Eigenbezeichnung im Lokaldialekt (Nimweg(en)er Platt, niederländisch: Nijmeegs).

GeographieBearbeiten

Nijmegen liegt 15 Kilometer südlich von Arnhem in der Nähe der deutschen Gemeinden Kranenburg und Kleve. Im Norden bildete die Waal, die bei Pannerden als einer der Flüsse des Rhein-Maas-Deltas aus dem Rhein entsteht, bis in die 1990er-Jahren die Stadtgrenze. Seither ist dort der neunte und damit jüngste Stadtbezirk mit dem Namen Waalsprong (eigentlich Nijmegen-Noord) angesiedelt.

NachbargemeindenBearbeiten

Overbetuwe Lingewaard
Beuningen   Berg en Dal
Wijchen Heumen

GeschichteBearbeiten

AntikeBearbeiten

Die Hansestadt Nijmegen bezeichnet sich als die älteste Stadt der Niederlande. Die Geschichte der Stadt geht bis in die Zeit des Römischen Reiches zurück; 2005 fand die 2000-Jahr-Feier statt, die Römer unterhielten hier seit 19 v. Chr. verschiedene Militärstützpunkt und gründeten 104 n. Chr. eine zivile Siedlung, Ulpia Noviomagus Batavorum. (Maastricht im Süden der Niederlande nennt sich allerdings ebenfalls älteste Stadt des Landes.) Die militärischen Standorte wechselten: Von 19 v. Chr. bis 12/10 v. Chr. befand sich die Garnison auf dem Hunnerberg, von 12/10 v. Chr. bis 69 n. Chr. auf dem Kops Plateau und von 69 n. Chr. bis zur Mitte des zweiten Jahrhunderts wieder auf dem Hunnerberg. Vom Ende des vierten Jahrhunderts bis zum Anfang des fünften Jahrhunderts gab es noch mal eine spätantike Befestigung im Bereich des späteren Pfalzhügels. Nach Abzug der Römer gingen um 410 auch deren administrativ-militärische Funktionen verloren. Zahlreiche Grabungsfunde im Stadtgebiet erweisen eine spätantik-frühmittelalterliche Siedlungskontinuität vom vierten bis zum siebten Jahrhundert.[3]

MittelalterBearbeiten

Die römischen Befestigungen gingen an die Merowingerkönige und dann in die Hände der karolingischen Könige. Anfang des 7. Jahrhunderts ist eine merowingische Münzstätte nachgewiesen. Die Pfalzkirche aus dem 1. Viertel des 7. Jahrhunderts diente zugleich als Pfarrkirche. Nijmegen war ein castrum gegen die Nachbarvölker Sachsen und Friesen. Karl der Große baute 777 auf den Mauern des Kastells eine Pfalz, die aber erst nach seinem Tod fertiggestellt wurde. Die zugehörige Ortschaft wurde als villa bezeichnet. Ludwig der Fromme hielt sich oft in der Pfalz auf.[3] Die Pfalz war Mittelpunkt eines ausgedehnten Königsgutsbezirkes (fiscus Niumaga) mit Reichsforst.[4] Um 880 nahmen die Normannen die Pfalz ein, die sie bei ihrem Abzug niederbrannten.

Als Handelsniederlassung entstand Nijmegen wahrscheinlich vor dem Jahre 1000 zwischen der heutigen Grotestraat, Priemstraat und Nonnenstraat, westlich des Pfalzhügels in unmittelbarer Nähe zur Waal.[5] Otto III. hielt 1018 auf dem königlichen Besitz in Nijmegen ab, dem im Lauf insbesondere der ottonischen und salischen Zeit weitere königliche oder kaiserliche Hoftage folgten.[6] Wohl um 1030 wurde in der Pfalz die St.-Nikolaus-Kapelle, einer der wenigen erhaltenen romanischen Zentralbauten errichtet. Es war ein Zentralbau nach dem Vorbild der Aachener karolingischen Pfalzkirche.[7]

Friedrich Barbarossa, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches baute die im Jahr 1047 von Herzog Gottfried dem Bärtigen niedergebrannte Pfalz 1155 in eine ausgedehnte Burganlage, den Valkhof, um. Davon ist aber nur noch ein kleiner Teil – zwei Kapellen – erhalten. November 1165 wurde Heinrich VI., der Sohn Barbarossas, in Nijmegen geboren.[8] Seit Ende des 12. Jahrhunderts hatte Nijmegen eine königliche, seit 1247 eine gräfliche Münzstätte.[9]

Unter Heinrich VII. wurde Nijmegen 1230 freie Reichsstadt. Kurz darauf, am 8. Oktober 1247, kam die Reichsstadt in gelderländische Hände. Graf Otto II. von Gelderland erhielt die Stadt als Pfand vom römisch-deutschen König Wilhelm II. (der gleichzeitig Graf von Holland war). Weil das Lehen nicht ausgelöst werden konnte, blieb es fortan im Besitz der Herren von Geldern. Unter Otto II. begann 1250 auch der Bau der Stevenskerk, einer Kirche, die auch heute noch die Silhouette von Nijmegen dominiert. Um 1300 wurde die Umwallung der Stadt anlegt (Fläche 29 ha).[9]

 
Blick auf den Fluss Waal und die Valkhof Zitadelle, Gemälde von Jan van Goyen, 1641.

Nijmegen konnte trotz der Großen Pest 1345 seine Einwohnerzahl steigern. Nijmegen wurde 1402 Mitglied der Hanse. Es wurden Handelsbeziehungen nach England und in die Ostsee aufgebaut.

NeuzeitBearbeiten

Mitte des 15. Jahrhunderts soll die Stadt über 10.000 Einwohner gehabt haben.[9] Die Errichtung und Renovierung zahlreicher Kirchen und Klöster lockte Handwerker und Künstler in die Stadt. In dieser Zeit wurde zur Unterstützung des Handels der Nimweger Kran (Nijmegse Craen (Kraan), ein steinerner Haus- oder Tretradkran als Hafenkran) auf der Waalkade errichtet. Er diente auch als Wachunterkunft und wurde 1882 wegen Baufälligkeit abgerissen.[10]
Nijmegen wurde der wichtigste von vier Hauptorten im Herzogtum Geldern. 1543 kam Nijmegen mit dem Rest des Geldernlandes durch den Vertrag von Venlo in spanischen Besitz. Prinz Moritz eroberte die Stadt 1591. Zu Nijmegen wurde 1678 der Friede von Nimwegen zwischen Frankreich und der Republik der Sieben Vereinigten Niederlande geschlossen.

1923 erhielt Nijmegen eine katholische Universität (Katholieke Universiteit Nijmegen, kurz KUN). Diese wurde 2004 in Radboud Universiteit Nijmegen umbenannt (kurz RU), um mit dem überregional bekannten Universitätsklinikum Radboudumc auch namentlich eine Einheit zu bilden.

Am 22. Februar 1944, im Zweiten Weltkrieg, wurde Nijmegen durch ein alliiertes Bombardement stark zerstört: Nachdem eine Mission auf Gotha (dort befand sich ein Werk der Messerschmitt AG) abgebrochen worden war, erlagen die zurückfliegenden Bomberbesatzungen auf der Suche nach einem Sekundärziel vermutlich dem Irrtum, das deutsche Kleve anzufliegen. Etwa 500 Menschen starben, darunter alle Menschen in einem Schulgebäude.[11] Im September 1944 erlitt Nijmegen weitere Kriegsschäden während der Schlacht um Arnheim. Im nahe gelegenen Klever Reichswald und im Umfeld der heutigen Stadt fand zudem im Februar 1945 die sogenannte Schlacht im Reichswald statt. Nach dieser Schlacht konnten die Alliierten bei Wesel einen Brückenkopf über den Rhein schlagen und von dort aus das Ruhrgebiet einnehmen.

Verkehr und WirtschaftBearbeiten

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof

Eisenbahnen und Autobahnen verbinden die Stadt mit Arnhem, ’s-Hertogenbosch und Venlo. Der Bahnhof Nijmegen wird auf der Bahnstrecke Arnhem–Nijmegen seit 1879 von Norden, auf der Bahnstrecke Tilburg–Nijmegen seit 1881 von Westen und auf der Maaslinie seit 1883 von Süden erreicht; die historisch älteste Verbindung auf der Linksniederrheinischen Strecke (1865–1991) von Osten liegt inzwischen brach.

Die Stadtbusse des Verkehrsunternehmens Hermes verkehren unter dem Namen „Breng“. Außerdem wird Nijmegen mit Regionalbussen angefahren.
Bis 1955 besaß Nijmegen eine Straßenbahn. Die Einführung einer Regional-Stadtbahn ist im Gespräch.

Nijmegen liegt an der Europastraße 31 nach Papendrecht (Südholland), nach Goch (Linker Niederrhein), Köln und Hockenheim (Rhein-Neckar-Kreis).

Seit dem 19. Mai 2016 gilt Nijmegen für zwei Jahre als die beste niederländische Fahrradstadt (Fietsstad 2016). Sie war 2017 mit Arnhem auch Gastgeber der internationalen Fahrrad-Konferenz „Velo City“.[12][13] Die Stadt ist an den Fernradweg Via Romana angebunden, welcher von Xanten bis hierher verläuft.[14]

WirtschaftBearbeiten

Die Stadt hat einen Binnenhafen am Maas-Waal-Kanal, der an der nördlichsten Stelle der Stadt von der Waal abzweigt. Die Industrie umfasst unter anderem Computerchips, Beton und Kleingewerbe.

StadtbezirkeBearbeiten

 
Karte der Gemeinde mit den Stadtteilen (durch weiße Linien voneinander abgegrenzt)

Die Gemeinde Nijmegen ist in folgende, neun Bezirke gegliedert:

Nr. Bezirk Einwohnerzahl
(1. Jan. 2018)[15]
01 Nijmegen-Centrum 12.055
02 Nijmegen-Oost 34.515
03 Nijmegen-Oud-West 14.920
04 Nijmegen-Nieuw-West 16.790
05 Nijmegen-Midden 18.700
06 Nijmegen-Zuid 23.665
07 Dukenburg 22.025
08 Lindenholt 14.800
09 Nijmegen-Noord 18.475

Erst seit 1998 entspricht die Anzahl der Stadtbezirke der heutigen. Damals entstanden erstmals nördlich der Waal Wohnsiedlungen im heutigen Bezirk Nijmegen-Noord, der deswegen auch Waalsprong genannt wird. Der Stadtbezirk Dukenburg existiert seit 1965 und in Lindenholt begannen erste Bauarbeiten im Jahr 1977.

PolitikBearbeiten

BürgermeisterBearbeiten

Hubert Bruls (CDA) ist zurzeit amtierender Bürgermeister der Gemeinde. Er übernahm das Amt am 21. Mai 2012 als Nachfolger von Thom de Graaf, der nach seinem Rücktritt kommissarisch von Wim Dijkstra vertreten wurde.[16]

Kollegium von Bürgermeister und BeigeordnetenBearbeiten

Das Kollegium besteht für den Zeitraum von 2018 bis 2022 aus Mitgliedern der Koalitionsparteien GroenLinks, D66 und SP.[17] Folgende Personen gehören zum Kollegium und sind in folgenden Bereichen zuständig[18]:

Name Partei Ressort Anmerkung
Harriët Tiemens GroenLinks Nachhaltigkeit, Wohnen, Mobilität, Parken, Grün und Wasser erste stellvertretende Bürgermeisterin
Grete Visser D66 Bildung, Pflege und Wohl zweite stellvertretende Bürgermeisterin
Renske Helmer-Englebert SP Arbeit, Einkommen und Armutsbekämpfung, Informationstechnik und Komfort dritte stellvertretende Bürgermeisterin
Noël Vergunst GroenLinks Stadtentwicklung, Raumplanung, Kulturgeschichte, Grundpolitik, Kultur vierter stellvertretender Bürgermeister
Monique Esselbrugge D66 Finanzen, Wirtschaft, Stadtmarketing, Siedlungspolitik, Innenstadt und Tourismus, Personal und Organisation fünfte stellvertretende Bürgermeisterin
Bert Velthuis SP Stadtbezirke, öffentlicher Raum, Immobilien, Sport und Ausstattung sechster stellvertretender Bürgermeister
Bert Frings GroenLinks Revision des Sozialhilfe-Systems siebter stellvertretender Bürgermeister; Projekt-Beigeordneter bis zum 31. Oktober 2020

Das Amt des Gemeindesekretärs wird seit dem 15. Mai 2016 von Arne van Hout ausgeübt.

Sitzverteilung im GemeinderatBearbeiten

Kommunalwahlen 2018[19]
 %
30
20
10
0
24,8
14,8
13,4
10,3
7,8
7,1
5,0
4,5
3,7
8,6
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+6,4
-3,1
-5,5
-0,2
+2,9
-3,5
+0,1
+4,5
+3,7
-5,3

Seit den Kommunalwahlen im Jahr 1946 zählt der Gemeinderat 39 Sitze.[20] Er wird seit 1990 folgendermaßen gebildet:

Partei Sitze[21][Anm. 1]
1982 1986 1990 1994 1998 2002 2006 2010 2014 2018
GroenLinks 6 6 8 9 6 8 8 11
D66 2 2 5 7 2 1 2 6 7 6
SP 3 2 2 4 6 6 7 5 8 5
VVD 6 4 3 4 5 4 4 4 4 4
Stadspartij De Nijmeegse Fractieab 1 2 3
PvdA 9 16 12 8 8 8 11 8 4 3
CDA 13 10 11 9 7 5 5 3 2 2
PvdD 2
50PLUS 1
Gewoon Nijmegen 1 2 2 1
Voor Nijmegen.NU 1
Verenigde Senioren Partij 2 1 2 2
Nijmegen Nua 1 1
Stadspartij Nijmegenac 3 1
De Groenenc 1 2
Algemeen Ouderen Verbond 1
Unie 55+
Radikaal Linksd 5
PSPd 4
PPRd 1
CPNd 1
Gesamt 39 39 39 39 39 39 39 39 39 39
  1. Parteien, die zwar bei der Wahl teilgenommen haben, aber keinen Ratssitz erlangen konnten, werden nicht berücksichtigt.
a Stadspartij De Nijmeegse Fractie entstand aus den Parteien Nijmegen Nu und Stadspartij Nijmegen und nahm erstmals 2010 an den Gemeinderatswahlen teil.
b Im Jahr 2010 nahm die Partei unter dem Namen „Stadspartij Nijmegen NU!“ an den Wahlen teil.
c De Groenen gingen 2002 in die Stadspartij Nijmegen auf.
d Radikaal Links war ein Zusammenschluss der Parteien PSP, PPR und CPN.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Rathaus
 
Der Marktplatz von Nijmegen
 
Kruittoren im Kronenburgerpark

Bildung und WissenschaftBearbeiten

In der Nähe der Bahnhofshaltestelle Nijmegen Heyendaal befindet sich der Campus der Radboud-Universität Nijmegen sowie einige Standorte der Hogeschool van Arnhem en Nijmegen (HAN). Insgesamt studieren fast 33.000 Menschen in Nijmegen.[22] Seit 1980 befindet sich in Nijmegen das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, das auch eng mit der Universität kooperiert.

Des Weiteren befindet sich direkt neben dem Hauptbahnhof das Hauptgebäude des ROC Nijmegen, ein Zentrum für Berufsausbildungen.

Unterhaltung und SportBearbeiten

  • In Nijmegen gibt es ein Holland Casino.
  • Im Goffert-Stadion (südwestlich der Innenstadt, etwa 12.500 Sitze) ist der Profi-Fußballverein NEC Nijmegen zu Hause.
  • Im Goffert-Park startete 2009 das Sonisphere Festival. Im gleichen Jahr gab es hier erstmals das FortaRock Festival.
  • Im Triavium-Eisstadion spielen die Nijmegen Devils.
  • Jedes Jahr im Juli findet seit 1909 der Nijmegenmarsch (de Nijmeegse Vierdaagse) statt, eine internationale viertägige Wanderung über 200 km, bei Distanzen von 30 bis 50 km pro Tag zurückgelegt werden. Die Veranstaltung ist mit über 40.000 Teilnehmern die größte ihrer Art weltweit.
  • Der Sieben-Hügel-Lauf mit Start und Ziel in Nimwegen ist einer der größten Volksläufe Europas mit jährlich zwischen 20.000 und 30.000 Läufern.

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Stadtwappen an der Stadtwaage (ehemals Hauptwacht)

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Partnerstädte von Nijmegen sind:

LiteraturBearbeiten

  • Jos Seveke: Nimwegen. Bilder aus dem Leben der Kaiserstadt der Niederlande. Zur Schau ausgelegt und erörtert: Jos Seveke. Lichtbilder v. Louis Drent; „Foto Gelderland“. [Ins Deutsche übertragen v. Hans Grimmelt]. – Nimwegen; Utrecht: Dekker & van de Vegt, 1955, 102 S.
  • Uwe Ludwig, Thomas Schilp (Hrsg.): Mittelalter an Rhein und Maas, Waxmann, Münster 2004, ISBN 978-3-8309-1380-1
  • Jan Kuys: Nijmegen, in: Reallexikon der germanischen Altertumskunde, Band 21, Naualia – Østfold. 2. Auflage, de Gruyter, Berlin/New York, NY 2002, S. 217 f., ISBN 3-11-017272-0.
  • Pieter Leupen: Nijmegen. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 6, Artemis & Winkler, München/Zürich 1993, ISBN 3-7608-8906-9, Sp. 1149–1151.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Nijmegen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  Wikivoyage: Nijmegen – Reiseführer

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 30. Oktober 2018 (niederländisch)
  2. Langenscheidts Taschenwörterbuch Niederländisch, ISBN 3-468-11232-7, S. 287
  3. a b Reallexikon Bd. 21 S. 217
  4. Pieter Leupen: Nijmegen. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 6, Artemis & Winkler, München/Zürich 1993, ISBN 3-7608-8906-9, Sp. 1149–1151 (hier Sp. 1149).
  5. Roodenburg: Städtebauliche Geschichte
  6. Ludwig/Schilp: Mittelalter an Rhein und Maas. Münster 2004, S. 88, S. 93
  7. Forschungsprojekt TU Berlin
  8. Ulrich Knefelkamp: Das Mittelalter. Paderborn 2002, S. 207
  9. a b c Pieter Leupen: Nijmegen. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 6, Artemis & Winkler, München/Zürich 1993, ISBN 3-7608-8906-9, Sp. 1149–1151 (hier Sp. 1150).
  10. Geschichtsseite Noviomagus.nl von Nimwegen.
  11. William I. Hitchcock: The Bitter Road to Freedom: A New History of the Liberation of Europe S. 101.
  12. Nijmegen celebrations! In: BICYCLE DUTCH. 23. Mai 2016, abgerufen am 27. Juli 2016 (englisch).
  13. Velo-city 2017 - Arnhem-Nijmegen, Niederlande. In: www.velo-city2017.com. Abgerufen am 10. Oktober 2016.
  14. Route | Via Romana. Abgerufen am 5. März 2018 (deutsch).
  15. Kerncijfers wijken en buurten 2018 Centraal Bureau voor de Statistiek, abgerufen am 26. Oktober 2018 (niederländisch)
  16. Bruls officieel burgemeester van Nijmegen. In: Trouw. De Persgroep Nederland, 30. März 2012, abgerufen am 16. Juli 2018 (niederländisch).
  17. Coalitieakkoord ‘Nijmegen: Samen vooruit‘ Gemeente Nijmegen, abgerufen am 16. Juli 2018 (niederländisch)
  18. College van burgemeester en wethouders Gemeente Nijmegen, abgerufen am 16. Juli 2018 (niederländisch)
  19. Ergebnis der Kommunalwahlen: 2014 2018, abgerufen am 16. Juli 2018 (niederländisch)
  20. Gemeenteraad In: Huis van de Nijmeegse Geschiedenis, abgerufen am 16. Juli 2018 (niederländisch)
  21. Sitzverteilung im Gemeinderat: 1982–2002 2006 2010 2014 2018, abgerufen am 16. Juli 2018 (niederländisch)
  22. http://www.mijnstudentenleven.nl/studenten-nijmegen/studenten-studeren-in-nijmegen.html
  23. Partnerschaft mit Pskow
  24. Partnerschaft mit Masaya
  25. Partnerschaft mit Gaziantep