Hauptmenü öffnen
Gemeinde Oldebroek
Flagge der Gemeinde Oldebroek
Flagge
Wappen der Gemeinde Oldebroek
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Bürgermeister Tanja Haseloop-Amsing (VVD)[1]
Sitz der Gemeinde Oldebroek
Fläche
 – Land
 – Wasser
98,84 km2
97,65 km2
1,19 km2
CBS-Code 0269
Einwohner 23.581 (31. Jan. 2019[2])
Bevölkerungsdichte 239 Einwohner/km2
Koordinaten 52° 28′ N, 5° 55′ OKoordinaten: 52° 28′ N, 5° 55′ O
Bedeutender Verkehrsweg A28 E232 A50 N50 N308 N763
Vorwahl 038, 0525
Postleitzahlen 8079, 8091, 8094–8097
Website Homepage von Oldebroek
LocatieOldebroek.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Glen-Mills-Schule
Glen-Mills-SchuleVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1

Oldebroek (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i) ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Gelderland nördlich der Veluwe. Sie hat eine Gesamtfläche von 98,84 km² und zählte am 31. Januar 2019 nach Angaben des CBS 23.581 Einwohner.

OrteBearbeiten

  • Oldebroek (Sitz der Gemeindeverwaltung)
  • Oosterwolde
  • Noordeinde
  • ’t Loo
  • Hattemerbroek
  • Wezep (mit 11.910 Einwohnern der größte Ort der Gemeinde)

Lage und WirtschaftBearbeiten

Die Gemeinde bildet den nördlichsten Zipfel der Provinz Gelderland, und grenzt an Kampen in Overijssel, so wie an Flevoland. Durch die Gemeinde verlaufen die Autobahnen A50 (ArnheimEmmeloord) und A28 (AmersfoortZwolle), die sich bei Hattemerbroek kreuzen. Wezep hat einen Bahnhof, wo die Lokalzüge Amersfoort – Zwolle halbstündlich halten. Der Norden und Westen der Gemeinde ist eine Polder- und Wiesenlandschaft, die kaum über Normalnull liegt. Nach Südosten hin wird der Boden immer sandiger und mehr bewaldet oder mit Heide bedeckt: das ist der Nordwesten der Veluwe (Ortshöhe bis zu 45 m über NN).

Haupterwerbsquelle ist die Landwirtschaft, vor allem die Viehhaltung. Daneben ist das Militär ein wichtiger Arbeitgeber: Wezep ist Standort eines Artillerie-Regimentes, mit Schießlager auf der südlich von Wezep gelegenen Oldebroeker Heide. Auch gibt es noch einigen Tourismus (bei ’t Loo und Wezep), und vor allem in Hattemerbroek, an der Autobahn, viel Kleingewerbe.

GeschichteBearbeiten

Oldebroek, im Mittelalter auch als Hollanderbroek erwähnt, entstand, als nach einer Sturmflut 1170 der Graf von Geldern Menschen aus Holland einlud, das Land wieder urbar zu machen und sich hier anzusiedeln. Wezep entstand zum größten Teil erst im 20. Jahrhundert als Kasernensiedlung und Pendlerdorf (Zwolle ist ja nur 7 km entfernt). In religiöser Hinsicht sind viele Einwohner der Gemeinde (Wezep ausgenommen) sehr orthodox calvinistisch. Die alten Trachten, die man im Museumsbauernhof zu Oldebroek noch besichtigen kann, werden aber nur selten noch getragen. Die kleinen christlichen Parteien SGP und ChristenUnie haben in der Gemeinde nach wie vor viel Einfluss.

PolitikBearbeiten

Sitzverteilung im GemeinderatBearbeiten

Kommunalwahlen 2018[3]
 %
40
30
20
10
0
33,3
18,4
17,4
13,4
8,8
5,6
3,2
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
+4,2
-0,2
-6,0
-2,0
+0,3
+0,7
+3,2

Der Gemeinderat wird seit 2006 folgendermaßen gebildet:

Partei Sitze[4]
2006 2010 2014 2018
ChristenUnie 6 6 6 7
SGP 3 4 4 4
Algemeen Belang Oldebroek 3 4 3
CDA 4 3 3 3
PvdA 5 2 1 1
VVD 1 1 1 1
D66 0
Gesamt 19 19 19 19

BürgermeisterBearbeiten

Seit dem 3. Oktober 2019 ist Tanja Haseloop-Amsing (VVD) amtierende Bürgermeisterin der Gemeinde.[1] Zu ihrem Kollegium zählen die Beigeordneten Liesbeth Vos-van de Weg (ChristenUnie), Ben Engberts (SGP), Bob Bergkamp (Algemeen Belang Oldebroek) sowie der Gemeindesekretär Maurits van de Geijn.[5]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Oldebroek – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Nieuwe burgemeester in Oldebroek. In: rijksoverheid.nl. Rijksoverheid, 9. September 2019, abgerufen am 4. Oktober 2019 (niederländisch).
  2. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek (niederländisch)
  3. Ergebnis der Kommunalwahlen: 2014 2018, abgerufen am 17. Juli 2018 (niederländisch)
  4. Sitzverteilung im Gemeinderat: 2006 2010 2014 2018, abgerufen am 17. Juli 2018 (niederländisch)
  5. Samenstelling Gemeente Oldebroek, abgerufen am 17. Juli 2018 (niederländisch)