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Lettische Basketballnationalmannschaft

Nationalmannschaft
Lettland
Latvija
LettlandLettland
Verband LBS
FIBA-Mitglied seit 1935/1992
FIBA-Weltranglistenplatz 15
Technischer Sponsor Adidas
Trainer Ainars Bagatskis
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 0
Beste Ergebnisse -
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 1
Beste Ergebnisse 15. Platz (1936)
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 14
Beste Ergebnisse Gold (1935),
Silber (1939)
Homepage basket.lv
(Stand: 8. Januar 2019)

Die lettische Basketballnationalmannschaft repräsentiert Lettland bei Basketball-Länderspielen der Herren. Ihr größter Erfolg ist der Gewinn der ersten Basketball-Europameisterschaft 1935.

GeschichteBearbeiten

Ähnlich wie in Litauen fand der Basketball-Sport in Lettland früh Verbreitung. Vor dem Zweiten Weltkrieg gehörte die lettische Mannschaft zu den erfolgreichsten Europas und gewann die Europameisterschaft 1935 sowie Silber bei der EM 1939. Während der ersten Jahre der Sowjetunion gewann ASK Riga den Landesmeisterpokal drei Mal hintereinander, Spieler des Vereins wie der 2,18 m große[1] Jānis Krūmiņš, Valdis Muižnieks und Maigonis Valdmanis gehörten auch in der sowjetischen Nationalmannschaft zu den wichtigsten Stützen. Weitere wichtige lettische Spieler in der Sowjetzeit waren der Weltmeister 1982 Valdis Valters und der Olympiasieger 1988 Igors Miglinieks, der wie Gundars Vētra auch Mitglied des Vereinten Teams 1992 war.

Ohne Miglinieks und Vētra, der kurzzeitig in der NBA spielte, versuchte die lettische Nationalmannschaft an ihre alten Erfolge anzuknüpfen. Sie qualifizierte sich 1993 für die erste Europameisterschaft seit der erneuten Unabhängigkeit und erreichte die Zwischenrunde. Bei der EM 2001 gelang der Einzug ins Viertelfinale, nachdem Lettland in der Zwischenrunde Litauen überraschend deutlich geschlagen hatte. Seitdem konnte sie sich für jede weitere Europameisterschaft qualifizieren, schied dann allerdings jeweils nach der Vorrunde aus. Nachdem 2007 und 2009 der NBA-Spieler Andris Biedriņš Teil der Mannschaft gewesen war, trat man 2011 mit größtenteils jungen und international unerfahrenen Spielern an.

KaderBearbeiten

Kader Lettlands bei der Europameisterschaft 2017
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
9 Dairis Bertāns 09.09.1989 1,92 Italien  EA7 Armani Mailand
7 Jānis Blūms 20.04.1982 1,91 (C)  Spanien  Tecynconta Saragossa
12 Kristaps Janičenoks 14.03.1983 1,95 BK Ventspils
13 Jānis Strēlnieks 01.09.1989 1,91 Griechenland  Olympiakos Piräus
21 Aigars Šķēle 04.12.1992 1,92 BK Ventspils
Forwards (SF, PF)
8 Dāvis Bertāns 12.11.1992 2,08 Vereinigte Staaten  San Antonio Spurs
10 Jānis Timma 02.07.1992 2,01 Russland  Zenit St. Petersburg
11 Rolands Šmits 25.06.1995 2,07 Spanien  Montakit Fuenlabrada
24 Andrejs Gražulis 21.07.1993 2,02 BK Ventspils
31 Žanis Peiners 02.08.1990 2,04 Griechenland  PAOK Thessaloniki
Center (C)
6 Kristaps Porziņģis 02.02.1995 2,17 Vereinigte Staaten  New York Knicks
33 Mārtiņš Meiers 30.03.1991 2,11 Russland  UNICS Kasan
Trainer
Nat. Name Position
Lettland  Ainars Bagatskis Cheftrainer
Legende
Abk. Bedeutung
(C)  Mannschaftskapitän
Quellen
Ligahomepage
Stand: 31. August 2017

Abschneiden bei internationalen TurnierenBearbeiten

Olympische SommerspieleBearbeiten

Basketball-WeltmeisterschaftBearbeiten

Basketball-EuropameisterschaftBearbeiten

  • 1935 – Goldmedaille
  • 1937 – 6. Platz
  • 1939 – Silbermedaille
  • 19461991Teil der Sowjetunion
  • 1993 – 9. Platz
  • 1995nicht qualifiziert
  • 1997 – 16. Platz
  • 1999nicht qualifiziert

Einzelnachweise und AnmerkungenBearbeiten

  1. Armee ohne Luftwaffe. In: Der Spiegel. Nr. 41, 1967 (online2. Oktober 1967).

WeblinksBearbeiten